16. JULI 2026 – Donnerstag
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St. Margarethener „Tosca“: Eine Kammerspiel-Kanonade
St. Margarethen hat wieder einmal den Vogel abgeschossen – oder besser den Engel. Zum Auftakt der heurigen Festspieloper „Tosca“ nimmt eine gewaltige Kanone einen nicht minder großen Himmelsboten am Rande des Steinbruchs ins Visier. Erst dann geht Puccinis Meisterwerk über die zur Mörderin werdende Diva wirklich los. Und St. Margarethen kommt heuer eher ästhetisch als spektakulär daher – wenn man einmal davon absieht, dass die Riesenkanone am Abend manch Einsatz haben wird.
SalzburgerNachrichten.at
St. Margarethen
„Tosca“-Premiere als Treffpunkt für Promis
Am Mittwochabend hat Giacomo Puccinis Oper „Tosca“ Premiere im Steinbruch von St. Margarethen gefeiert. Es war nicht nur ein Highlight im Kulturkalender des Landes, sondern auch ein Pflichttermin für viele Promis aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
https://burgenland.orf.at/stories/3362815/
Festspiel-Auftakt
Haider & Serafin: Duell um beste Premieren-VIPs
Seit gestern wird das Burgenland für zwei Tage zum Festspiel-Mekka des ganzen Landes – zwischen klassischer Oper im Steinbruch und schrillem Musical auf der Seebühne. Welche VIPs wo antanzen werden und wer sein Comeback auf der gesellschaftlichen Bühne geben wird. Noch bevor die Bregenzer oder die Salzburger ihre Festspiel-Pforten nächste Woche offiziell öffnen, prescht das Burgenland bereits ab heute vor. Innerhalb von 24 Stunden locken dann, getrennt von nur neun Kilometern, Sankt Margarethen und Mörbisch mit ihren Mega-Bühnen. . .
https://www.krone.at/4219047
Graz: Muss er gehen, nur weil er ein Mann ist? (Bezahlartikel)
Österreichs Politiker haben den Vertrag des Grazer Opernintendanten Ulrich Lenz nicht verlängert, obwohl der sehr erfolgreich war. Warum soll Marlene Hahn nun besser sein?
FrankfurterAllgemeine.net.intendant
Insider in Graz stehen auch vor einem Rätsel und wundern sich!
München/Prinzregententheater. Regie? Wo?
Alcina in München: Wunderbare Stimmen in einer unverschämt sinnlosen Aufführung. Eine Kurzkritik.
https://backstageclassical.com/regie-wo/
Händel bleibt der Star
Im Prinzregententheater kommt mit „Alcina“ die letzte Premiere der diesjährigen Opernfestspiele heraus: Da ist die Szene so belanglos, dass Händels Musik umso heller strahlt.
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/muenchner-opernfestpiele-alcina-13-7-2026/
„Alcina“ in München: Darmsaiten allein machen noch keine große Barock-Oper (Bezahlartikel)
Bei den Münchner Opernfestspielen wird Händels „Alcina“ aufgeführt. Das Orchester spielt erstmals auf historisch getreuen Instrumenten. Die Sänger sind auch gut. Aber das ändert nichts an der langweiligsten Musiktheater-Aufführung des Jahres.
DieWelt.de.kultur.barockoper
Glanz und Verfrorenheit
Bayerische Staatsoper „Alcina“: Händels Werk erlebt eine extreme Diskrepanz
https://www.orpheus-magazin.de/2026/07/14/muenchen-alcina/
München/Bayerische Staatsoper: München: Pape und Nylund schmücken einen sonst durchwachsenen Fidelio
Trotz der inzwischen langanhaltenden Schwitztemperaturen war auch dieser Repertoire-Fidelio in der Regie des umstrittenen Regisseurs Calixto Bieito nahezu ausverkauft. Zwar verteidigte ein prächtig aufgestelltes Team Wagner seine außerordentliche gesangliche Extraklasse, ein wirklich überzeugender Fidelio gelang der Bayerischen Staatsoper aber nicht.
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de.muenchen
Der Herbst an der Bayerischen Staatsoper

Copyright: Bayerische Staatsoper
während die Eindrücke von Oper für alle auf dem Max-Joseph-Platz noch nachklingen, laufen die Vorbereitungen für das kommende Oper für alle BMW Classics Konzert bereits auf Hochtouren, und die Vorfreude auf den September steigt.
Nach den Theaterferien startet die Bayerische Staatsoper mit Oper für alle und dem UniCredit Eröffnungsfest in die neue Spielzeit. Im Anschluss erwartet Sie im September und Oktober ein abwechslungsreiches Programm: zahlreiche Opern-, Konzert- und Ballettvorstellungen laden dazu ein, sich auf einen inspirierenden Herbst einzustimmen. Der Vorverkauf für Oper für alle startet am Donnerstag, 16. Juli 2026. Alle weiteren Vorstellungen im September und Oktober sind ab Samstag, 18. Juli 2026, 10 Uhr online, telefonisch oder an der Theaterkasse buchbar.
Noch vor der Sommerpause wird die Isarphilharmonie im Gasteig HP8 mit Kisoboka zum Ort einer musikalischen Begegnung. Anlässlich der Neuproduktion von Georg Friedrich Händels Alcina finden Sie auf Staatsoper.tv zudem eine Audioaufzeichnung der Premiere.
Vorverkauf September und Oktober
Am Samstag, 18. Juli 2026, beginnt der Vorverkauf online, telefonisch und am Schalter für alle Vorstellungen im September und Oktober.
Neben der Premiere von Richard Wagners Siegfried stehen unter anderem Georg Friedrich Händels Semele, Brett Deans Of One Blood und Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos auf dem Spielplan. Das Bayerische Staatsballett präsentiert John Neumeiers Die Kameliendame sowie den dreiteiligen Ballettabend Common Ground mit Choreographien von Alexander Ekman, Johan Inger und Jiří Kylián.
Das Bayerische Staatsorchester beginnt die Spielzeit mit dem 1. Akademiekonzert unter der Leitung von Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski. Zu hören sind Johannes Brahms’ dritte Symphonie und Ludwig van Beethovens viertes Klavierkonzert mit Mitsuko Uchida. Darüber hinaus bietet das 1. Kammerkonzert ein eigens konzipiertes Programm für Mallets und Streicher.
ZUM SPIELPLAN
Ruppersthal/NÖ: Pleyel-Bewahrer Adolf Ehrentraud gestorben

Der Gründer und Präsident der Internationalen Ignaz Josef Pleyel Gesellschaft, Adolf Ehrentraud, ist tot. Er hatte es sich zur Lebensaufgabe gemacht, den Ruppersthaler Komponisten und Instrumentenbauer Pleyel nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.Ignaz Joseph Pleyel wurde in Ruppersthal (Bezirk Tulln) geboren und war im Biedermeier einer der bedeutendsten Komponisten und Musikverleger. Dass in Paris etwa eine Straße nach ihm benannt ist, liegt an dem von Pleyel dort gegründeten Klavierbaubetrieb, der schon bald nach seiner Gründung zu den ganz Großen Europas zählen sollte. Dass Ignaz Joseph Pleyel heute auch in seinem Geburtsort Ruppersthal wieder hör- und sichtbar ist – etwa mit einem Museum in seinem Geburtshaus und einem eigens gebauten Kulturzentrum – geht maßgeblich auf Adolf Ehrentraud zurück. So hat er etwa zweieinhalb Jahre darum gekämpft, ein besonderes Klavier aus Paris ins Weinviertel zu bekommen.
https://noe.orf.at/stories/3362106/
München/ Gärtnerplatztheater: Hohe Auszeichnung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst für Staatsintendant Josef E. Köpplinger

Kunstminister Markus Blume ehrte am Dienstagabend, 14. Juli im Rahmen der Kultursommerlounge in München Staatsintendant Josef E. Köpplinger mit der Auszeichnung PRO MERITIS SCIENTIAE ET LITTERARUM, der höchsten Auszeichnung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst um außergewöhnliche Verdienste um den Kulturstaat Bayern.
Markus Blume sagte in seiner Würdigung: »Josef E. Köpplinger ist ein Theatermacher mit Leib und Seele. Seit mehr als einem Jahrzehnt prägt er das Staatstheater am Gärtnerplatz mit
künstlerischem Mut, großer Leidenschaft und einem feinen Gespür für sein Publikum. Unter seiner Leitung ist das Haus zu einer der erfolgreichsten und beliebtesten Musiktheaterbühnen
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
14.07.2026 Oper Klosterneuburg „Samson und Dalila“

Margarita Gritskova. Foto: Oper Klosterneuburg/Mark Glassner
Intendant Peter Edelmann versucht mit seinen Opernproduktionen in Klosterneuburg dem Zeit-Ungeist „Neuinterpretationen“ erfolgreich Widerstand zu leisten. Camille Saint-Saens berühmteste Oper wird nicht ins 21. Jahrhundert transferiert, keine Handys bereichern das Geschehen, keine Video-Einspielungen lenken vom Geschehen ab, das blutige Drama darf unverändert seinen Lauf nehmen. Regisseur Mario Pavle del Monaco schildert auf der kleinen Bühne (Hans Kudlich) die grausame Realität der Vergangenheit. Wie spontan man auf Wetterereignisse reagieren kann, wurde an diesem Abend bewiesen. Nach 30 Minuten Nieselregen musste das Spektakel aus Sicherheitsgründen (vor allem für das Ballett) in die Babenbergerhalle verlegt werden. Reibungslos und zügig nahm das Drama seinen weiteren Verlauf. Das Orchester, im Freien unter einem Vordach platziert, kam in der Halle wesentlich besser zur Geltung. Der sehr kompetente Leiter Thomas Rösner hatte die Musiker bestens im Griff. Das Ballett Dance Factory Klosterneuburg konnte auch auf engstem Raum seine hohen Qualitäten beweisen. Auch der Chor der operklosterneuburg war in sehr guter Form. In der Titelrolle glänzte vor allem Margarita Gritskova als Dalila. Ihr kräftiger Mezzo hatte genau die Stimmfarbe und das Temperament, das diese Rolle verlangt. Sichere Höhe und gute Mittellage waren ihre Stärken. Kristian Benedikt konnte als Samson mit mächtigem Volumen aufwarten, seine Spitzentöne gelangen allerdings nicht immer makellos. Auch Serban Vasile legte sich als Oberpriester mächtig ins Zeug, mit rauem Timbre war er genau der richtige Interpret für den Bösewicht im wilden Kampfgeschehen.
Ein ausgezeichneter Opernabend wurde vom Publikum entsprechend heftig gewürdigt.
Johannes Marksteiner
Staatsoper Stuttgart „IL BARBIERE DI SIVIGLIA“ 14.7. – Sprühender musikalisch-spielerischer Witz

Viel Situationskomik: Björn Bürger (Figaro) und Giulio Mastrototaro (Bartolo) im 2.Akt. Copyright: Martin Sigmund
Auch 33 Jahre nach der Premiere bildet Beat Fähs Inszenierung im auch diesmal wieder mit Applaus bedachten rot schraffiert leuchtenden Bühnenbild von Volker Pfüller und dessen Rollen deckenden Kostümen die ideale Grundlage für einen wechselnd besetzten Repertoire-Klassiker wie Rossinis berühmtestes Bühnenwerk…
Zum Bericht von Udo Klebes
12.7,.2026 – „Urlicht Primal Light“ – Gustav Mahler goes Circus – Musicbanda Franui – Festspielhaus Erl – Tiroler Festspiele Erl Sommer 2026.
„Gustav Mahler goes Circus“

Copyright: Scheffold-Media
Die weltberühmte Musicbanda Franui, deren Name von einer Almwiese im Osttiroler Dorf Innervillgraten stammt, in dem der Großteil der Musiker und Musikerinnen aufgewachsen ist, faszinierte diesmal mit einer Kreation gemeinsam mit Yaron Lifschitz und Circa Contemporary, Circus und Schülerinnen der Tiroler Ballettschule. Eine Koproduktion mit der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024 mit Circa, Musicbanda Franui, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg und Spoleto Festival dei Due Mondi.
Nach der Musik von Gustav Mahler (1860-1911) in der musikalischen Bearbeitung und (Re) Komposition von Markus Kraler und Andreas Schett waren atemberaubende, artistische Vorführungen zu erleben, die einen deutlichen gesellschaftskritischen Bezug aufwiesen.
Zum Bericht von Marisa Altmann-Althausen
Filme der Woche

Filmstart: 16. Juli 2026
DIE ODYSSEE
The Odyssey / USA / 2026
Drehbuch und Regie: Christopher Nolan
Mit: Matt Damon, Tom Holland, Anne Hathaway u.a.
Kein Abenteuer,
eine Tragödie
Nein, man muss keine Klischees erfüllen, muss nicht Glanz und Gloria der Antike beschwören, schon gar nicht, wenn man Christopher Nolan heißt und das Publikum schon so herausgefordert hat wie mit „Inception“ und „Tenet“ und wenn man vor drei Jahren mit dem BioPic „Oppenheimer“ einen Welterfolg gelandet hat. Wenn also ein Christopher Nolan sich mit Homers „Odyssee“ einen der berühmtesten Stoffe der Weltliteratur hernimmt, kann man erwarten, dass etwas „Alternatives“ heraus kommt. Und das ist es auch.
Auch wenn man die „Odyssee“ nicht gelesen hat (eine Lektüre, die übrigens auch auf Deutsch herausfordernd ist), so kennt man sie doch zumindest aus dem Kino und dem Fernsehen. Eine Abenteuer-Geschichte, wenn es je eine gab. Odysseus, König von Ithaka, schließt sich den griechischen Kollegen im Krieg gegen Troja an und hatte die „listige“ und siegreiche Idee, den Trojanern ein Riesenpferd vor ihre Mauern zu stellen, das sie hinein zogen und aus dem in der Nacht die griechischen Krieger krochen und die Feinde nach zehnjähriger Belagerung endlich besiegten.
In der Folge segelte Odysseus dann mit seinen Männern durch das Mittelmeer, bestand mythische Abenteuer, die meist farbenprächtig und phantasiereich dargestellt werden, wurde sieben Jahre von Kalypso fest gehalten und kehrte erst nach zwanzig Jahren nach Ithaka zurück, wo seine Frau Penelope treu und sein Sohn Telemachos sehnsüchtig auf ihn gewartet hatten (ihn aber natürlich auf Anhieb nicht erkennen konnten). Eine klassisch „schöne“ Story über Herausforderungen, unbekannte Gefahren, intelligente Bewältigung von Problemen, über Gefühle, Treue, Zweifel, Verzweiflung. Alles drin…
Zur Filmbesprechung von Renate Wagner
Film: Das Autorenkino präsentierte sich brutaler denn je.Eindrücke vom 60. Filmfestival in Karlovy Vary
Mit einem Löwen im Nacken und dem Meer vor sich könne man nur überleben, wenn man über sich hinauswachse, sagt eine Asylsuchende aus dem Senegal. Kopfüber habe sie sich folglich ins Wasser gestürzt, um dem Raubtier zu entkommen. Die zyprisch-luxemburgisch-griechische Koproduktion The Lion at My Back war eine von zwölf Produktionen, die in Karlovy Vary um den Kristallglobus für den besten Film konkurrierten. Der Titel stand aber gleichermaßen sinnbildlich für ein Kino, das sich nicht nur aus Osteuropa, sondern vielmehr länderübergreifend grausamer, aussichtsloser, unerbittlicher und schmerzreicher gab denn je.
Von Kirsten Liese
bluraymaga
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
«Wenn du mich erschiessen willst, dann erschiess mich von hinten»: wie Safiye Bayat die türkischen Putschisten herausforderte: Vor zehn Jahren erschütterte ein Putschversuch die Türkei. Safiye Bayat verteidigte das Regime auf der Strasse und wurde zur Ikone der Erdogan-Anhänger. Eine Begegnung in Istanbul.
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Was machte der Putschist mit dem Armeechef im Helikopter? Viele Fragen zum Putschversuch in der Türkei 2016 bleiben offen. Auch zehn Jahre nach dem gescheiterten Militärputsch gegen Präsident Erdogan ist nicht klar, was genau in jener Nacht geschah. Dies nährt diverse Verschwörungstheorien.
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Von Nord Stream bis Mali: Ukrainische Geheimdienste sind an vielen Fronten aktiv:Die Ukraine hat im Lauf des Krieges ihre klandestinen Operationen im Ausland ausgeweitet. Schläge gegen militärische Ziele sind unumstritten. Andere Einsätze bergen für Kiew jedoch grosse politische Risiken.
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Macrons letzte Militärparade ist ein Signal an Moskau und Washington: Frankreich inszenierte seine bislang grösste Militärparade am 14. Juli als Botschaft der Stärke. Ehrengast war der ukrainische Präsident Selenski. Macron machte daraus auch eine Bilanz seiner Amtszeit.
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Juden, Amerikaner und finstere Machenschaften – im Nahen Osten sind immer die anderen schuld: Die Fifa wird von Zionisten gesteuert, und Lionel Messi ist in Wahrheit ein Jude: In der arabischen Welt stossen Verschwörungstheorien auch während der Fussball-WM auf grossen Widerhall.
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Ebola-Virus in Kongo: Engpässe erschweren den Kampf gegen die Epidemie: In der Demokratischen Republik Kongo breitet sich das Ebola-Virus unkontrolliert weiter aus. Der Mangel an medizinischem Material und die aufwendige Kontaktverfolgung machen den Helfern besonders zu schaffen.
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Indiens Brahmos-Marschflugkörper wird zum Exportschlager – seine Käufer haben Chinas Kriegsschiffe im Visier: Lange hat Indien fast alle seine Waffen importiert, inzwischen exportiert es selbst Rüstungsgüter. Die Abhängigkeit vom Ausland wird es aber nicht so bald überwinden können.
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Dr. Grant ist tot: «Jurassic Park»-Schauspieler Sam Neill mit 78 Jahren gestorben: Der Neuseeländer überzeugte durch stille Grösse und unaufdringliche Präsenz in Filmen wie «The Piano» oder «The Hunt for Red October». Vor wenigen Monaten hatte Neill noch den erfolgreichen Ausgang seiner Krebstherapie verkündet.
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Das Frauen-Klo ist der beste Ort für einen Kollaps: 22 Autorinnen antworten auf die «Schnatterzone»-Polemik von Denis Scheck: Hier wird gelästert, geweint und getröstet. Ein Band versammelt Liebeserklärungen an die Damentoilette.
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Schauriger Jahrmarkt: Barbara Hannigan entlarvt den Mythos des «American Dream»: Fasziniert und desillusioniert zugleich blickt die kanadische Sängerin und Dirigentin auf die USA. Das Land erscheint ihr tief gespalten, hinter der Glitzerwelt des Konsums lauert der Verfall. Kann Musik diese Gräben überwinden?
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Die Geschichte der Männer, die Deutschland reich machten: Konstantin Richter erklärt unterhaltsam, wie unser Nachbar zur globalen Wirtschaftsmacht aufstieg.
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«Grosse Autos, kleine Penisse»: Was passiert, wenn Schweizer Radios plötzlich auf KI-Songs setzen: Zwischenmeldung von der «wohl fulminantesten Revolution der Menschheitsgeschichte» (Roger Schawinski).
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Wie Deutschland reich wurde, eine schöne Betrügerin und ein «schwarzer Mozart»: Die Kulturtipps der «NZZ am Sonntag»: Erhellendes zur Industriegeschichte, kühle Action und wunderschöne Musik.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik: So viel hat Russland am Iran-Krieg verdient – und so viel verliert es nun durch ukrainische Drohnen
Der russische Ölsektor erlebte in den vergangenen Monaten eine Warm-Kalt-Dusche. Der Iran-Krieg hatte ihm eine Sonderkonjunktur beschert. Neue Daten zeigen, wie stark sie wirklich ausfiel. Und wie sehr schaden jetzt die ukrainischen Drohnenangriffe dem Land?
DiePresse.com
Österreich
Nach teurem WM-Trip: Steuerzahler muss Stockers Österreich-Tour zahlen
Kanzler Christian Stocker startet am Donnerstag seine große Bürgerdialog-Tour durch Österreich. Doch bezahlt wird sie nicht von der ÖVP, sondern aus dem Budget des Kanzleramts. Also wieder der Steuerzahler…Unter dem Titel „Österreich im Gespräch“ wird Bundeskanzler Christian Stocker im Juli und August alle neun Bundesländer bereisen, um sich den Fragen von jeweils 200 Bürgern zu stellen. Auftakt ist am Donnerstag in Tulln (NÖ).
https://www.krone.at/4220577
Österreich
ÖVP vor Zertrümmerung?. Polit-Kenner: „Länderchefs stehen vor der Abwahl“
Es kommt etwas ins Rutschen“: Meinungsforscher Christoph Haselmayer analysiert die aktuelle politische Stimmung in Österreich – und seine Einschätzung fällt deutlich aus. Die ÖVP gerät in ihren Kernländern zunehmend unter Druck, die FPÖ holt auf. „Die ÖVP steht kurz vor einer Zertrümmerung“, sagt Haselmayer und erklärt, warum die kommenden Landtagswahlen zum politischen Stresstest für die ÖVP-Länderchefs werden könnten.*
https://www.krone.at/4217916
Österreich: Dengler bleibt im Parlament: Was kann und darf ein wilder Abgeordneter?
Nach seinem Ausschluss bleibt Neos-Gründer Veit Dengler im Nationalrat. Seine Wirkmacht dort ist rechtlich stark eingeschränkt.„Die Mitglieder des Nationalrates und die Mitglieder des Bundesrates sind bei der Ausübung dieses Berufes an keinen Auftrag gebunden.“ So steht es in der Verfassung, der Satz ist an sich der Wesenskern des sogenannten „freien Mandats“. Nur: Wie kommt es dann, dass – wie letzte Woche bei den Neos – Diskussionen ausbrechen, wenn einzelne Mandatare von der Parteilinie abweichen? Der Grund ist der sogenannte Klubzwang: Entlang der Parteigrenzen schließt man sich zu einem Parlamentsklub zusammen, stimmt die Arbeit in der Fraktion ab – und letztlich auch das Abstimmungsverhalten. Abweichen ist theoretisch erlaubt, aber selten. Kaum je gibt es Mandatare ohne Klub – und so gut wie immer sind es Abgeordnete, die in einem Klub begannen, sich mit diesem überwarfen und dann einfach für die restliche Periode im Parlament bleiben. Das wiederum liegt daran, dass man es als politischer Solist ohne Parteiapparat kaum ins Parlament schafft.
DiePresse.com.veit.dengler
NEOS: Wo unbequeme Meinungen keinen Platz haben
„Freiheit, Fortschritt, Gerechtigkeit“ haben sie sich auf die Fahnen geheftet, die NEOS. Große Ansprüche, große Ziele hatten sie, als sie als „Das neue Österreich“ 2012 von Matthias Strolz und Veit Dengler gegründet wurden. Der recht verhaltensauffällige Strolz ging ein paar Jahre danach verloren. Als er sich später für einen Ministerjob in der türkis-rot-pinken Koalition interessierte, knallte man ihm die Tür gleich vor der Nase zu. Jetzt hat man auch Veit Dengler, der es zuletzt immerhin in den Nationalrat, aber auch nicht auf die Regierungsbank geschafft hatte, vor diese Tür gesetzt.
https://www.krone.at/4219346
Sport: Fußball-WM: WM-Finale komplett: Argentinien-Joker bricht Englands Herzen
Was war das für eine Schlacht in Atlanta! Argentinien dreht das WM-Halbfinale gegen England spät und folgt damit Spanien ins Finale nach. Joker Lautaro Martinez brach mit seinem Kopftor zum 2:1 in der Nachspielzeit die britischen Herzen …
https://www.krone.at/4217679
Österreich: Nach NEOS Querelen: Vertreten Sie selbst unbequeme Meinungen?
In welchen Bereichen sind Sie mit Ihren Ansichten schon einmal auf starken Gegenwind gestoßen und welche Folgen sind daraus entstanden? Welche Themen sorgen in Ihrem privaten Umfeld für die hitzigsten Debatten? Reagieren Sie stark, wenn Sie mit einer polarisierenden Meinung konfrontiert werden, oder schätzen Sie auch unpopuläre Ansichten? Wir freuen uns auf Ihre Meinungen und Kommentare!
https://www.krone.at/4220020
Ich habe oft unbequeme Meinungen vertreten – und es ist mir nicht gut bekommen. Mehrmals bin ich im letzten Moment an „Höheren Weihen“ vorbeigeschlittert – und habe mich anfangs darüber gewundert. Dann habe ich bemerkt, warum das so war. Heute bin ich froh und stolz darüber. Meine vertretene Meinung war wichtiger als ein „Biegsamkeitsorden“!
Österreich
Keine Hochzeit! Was ist bei Dornauer und Schütz los?
Ein wilder Abgeordneter lebt weiter in wilder Ehe! Eigentlich hätten am 13. Juni im Heiligen Land die Hochzeitsglocken läuten sollen, doch Freunde des Tiroler Landtagsabgeordneten Georg Dornauer und Verlegerin Eva Schütz warteten vergeblich auf eine Einladung ins Hochgebirge. Seit 2025 sind die Medienunternehmerin (52, „Exxpress“) und der ehemalige Vorsitzende der SPÖ Tirol ein Paar und treten regelmäßig gemeinsam am gesellschaftlichen Parkett auf. Das letzte gemeinsame Foto der beiden datiert in den Datenbanken der Society-Fotografen jedoch vom Jägerball am 26. Jänner. Dornauer hat keine leichte Zeit hinter sich: Er wurde bekanntlich im Frühjahr von einem Schiedsgericht aus der SPÖ ausgeschlossen, dann verlor er nach 152 km/h im Hunderter auch noch den Führerschein. Auch in den Ehe-Hafen bog er im Juni nicht wie in der „Kronen Zeitung“ kolportiert ein – kriselt es beim Society-Paar etwa? Auf „Heute“-Anfrage stellt Dornauer klar: „Wir haben unsere Hochzeit nicht abgesagt, sondern planen 2027 zu heiraten.“ Über den Zeitpunkt berät das Paar offenbar noch: „Wann genau werden wir noch festlegen!“
msn.com.schuetz/dornauer
Fußball.WM: Unglaubliches Finish im Semifinale bei England-Argentinien. Fünf Minuten vor dem Ende stand England noch im Finale, dann bogen die die Argentinier das Ding doch noch. Zum zweiten Mal war es der unbedingte Wille zum Sieg – und diesmal hat der Schiedsrichter (sehr gute Leistung) nichts zum Sieg beigetragen! Die Engländer waren im Finish stehend k.o.. Für das Finale traue ich mir keinen Tipp zu!
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

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