8. SEPTEMBER 2026 – Dienstag

Copyright: Wolf-Dieter Grabner
Grafenegg Festival 2026 unter Standing Ovations beendet
Mit zwei Klavierkonzerten von Wolfgang Amadeus Mozart ging am 6. September 2026 am Wolkenturm in traumhafter Abendstimmung das 20. Grafenegg Festival vor einem begeisterten Publikum zu Ende.
) Das 20. Grafenegg Festival ging am vergangenen Sonntag bei traumhafter Abendstimmung am ikonischen Wolkenturm zu Ende. Mit zwei der berühmtesten Klavierkonzerte Wolfgang Amadeus Mozarts begeisterte der künstlerische Leiter des Festivals, Rudolf Buchbinder, das Publikum. Nach der Absage von Riccardo Muti leitete Buchbinder als Solist das Orchestra Giovanile Luigi Cherubini vom Klavier aus.
Mit dem traditionellen Festival-Finale endet zugleich die Sommersaison in Grafenegg. Insgesamt 31 Konzerte – 23 im Rahmen des Grafenegg Festival sowie acht im Zyklus der Sommerklänge – sorgten seit Mitte Juni 2026 für unvergessliche musikalische Erlebnisse. Rund 48.000 Besucher:innen erlebten die Höhepunkte der Saison: von den Sommerklängen über die Sommernachtsgala und den Familientag bis hin zum Grafenegg Festival. Zahlreiche Konzerte wurden vom ORF aufgezeichnet und im Radio wie auch im Fernsehen ausgestrahlt.
Rudolf Buchbinder, künstlerischer Leiter und zukünftiger Präsident des Grafenegg Festival, resümiert: «20 Jahre Grafenegg waren für mich ein großes Geschenk. Die Begeisterung unseres Publikums, die vielen außergewöhnlichen Künstler:innen und die einzigartige Atmosphäre dieses Ortes haben diese Zeit unvergesslich gemacht. Dafür empfinde ich große Dankbarkeit.»
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Berlin
Herzchen, Herzchen für die Saison 2026/27 an der Deutschen Oper Berlin
Das Programm der Deutschen Oper Berlin ist für die kommende Saison mit Herzchen nur so gespickt. Damit niemand übersieht, dass dem Spielplan das Motto „Make Love“ vorangestellt wurde. Zur Illustration des Spielzeitthemas nutzt man also einerseits, anders als in Hamburg, keinen sich an ein Bäumchen klammernden Nackten. Andererseits sind sowohl das Motto wie auch die Herzchen-Illustration für ein Opernhaus von, sagen wir, überschaubarer Originalität.
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de
Wien
Saisonbeginn an der Staatsoper: „Don Carlo“ bleibt schräg, aber „Adriana Lecouvreur“ erfreut (Bezahlartikel)
In Verdis seltsam fehlinszenierter und diesmal ziemlich lärmender Schiller-Oper ragt der Bariton heraus, bei Cileas Historien- Verismo beweist sich ein fähiges Ensemble rund um eine glänzende Mezzosopranistin. Die vielen Wien-Gäste im Publikum jubeln dort wie da.
Die Presse vom.adriana
Giftveilchendrama: „Adriana Lecouvreur“ an der Wiener Staatsoper
Ermonela Jaho, Marco Armiliato und das Staatsopernorchester boten Sternstunden der Zartheit
DerStandard.at.lecovreur
Elīna Garanča in Wien: Gegen diese Fürstin hat niemand eine Chance (Bezahlartikel)
De lettische Mezzosopranistin übertrumpft in Francesco Cileas Oper „Adriana Lecouvreur“ alle
Kurier.at.garanca
Vissi d’opera: Aleksandra Kurzak, Roberto Alagna und Ambrogio Maestri machen Puccinis „Tosca“ an der Deutschen Oper Berlin zu einer leuchtenden Sternstunde
Deutsche Oper Berlin, 6. September 2026

„Mario! Mario!“ Manchmal genügt ein Ruf aus dem Off. Aleksandra Kurzak ist noch gar nicht richtig auf der Bühne, und doch ist sie schon da: Tosca. Ungeduldig, liebend, eifersüchtig, fordernd. Wenige Augenblicke später steht sie Cavaradossi gegenüber, und aus Blicken, Berührungen und kleinen Verstimmungen entsteht eine Beziehung, deren Emotionalität an diesem Abend unmittelbar spürbar wird. Kurzak ist Tosca.
Roberto Alagna an ihrer Seite ist nicht einfach ein tenoraler Partner, sondern ein Cavaradossi, mit dem jede Berührung, jede Eifersucht, jede Versöhnung eine gemeinsame Geschichte zu haben scheint. Dass beide auch im wirklichen Leben miteinander verheiratet sind, erklärt große Bühnenkunst natürlich nicht. Doch die Vertrautheit und Intimität, die dadurch zwischen ihnen möglich werden, sind an diesem Abend mit Händen zu greifen.
Dazu kommen der kurzfristig eingesprungene Ambrogio Maestri als Scarpia und Leonardo Sini am Pult, der Puccinis Partitur vom ersten Akkord an unter Hochspannung setzt…
Zum Bericht von Dr. Eric Alexander Hoffmann
Ludovic Tezier bekommt am 26. September den „Ettore Bastianini-Preis“
Siena
Ludovic Tézier Wins 2026 Premio Bastianini
https://operawire.com/ludovic-tezier-wins-2026-premio-bastianini/

IPG/ Internationale Ignaz Joseph Pleyel-Gesellschaft. Konzert am Sonntag, 13.9.2026
Entdecken Sie Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal-1831 Paris), damit Sie das Schönste nicht verpassen!
Herzlich willkommen zur 666. Veranstaltung der Internationale Ignaz J. Pleyel Gesellschaft IPG
Konzert am Sonntag, dem 13.09.2026 um 16:00 Uhr im Bentonsaal des Pleyel Kulturzentrums
Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll

Trio van Beethoven
KÜNSTLERINNEN/ KÜNSTLER
Verena Stourzh, Violine
Clemens Zeilinger, Klavier
Florian Berner, Violoncello
Genaueres in den „Infos des Tages“
TTT: Are you kidding me? Hokus-Pokus, Publikums-Lokus (Klo)? … wenn Demagogie, Propaganda, Eloquenz rhetorisch, inszenatorisch Theater und vorher die ganze Welt definieren wollen! Quark! lange möchte uns das Denken wohl noch erlaubt bleiben?
Are you kidding me? Hokus-Pokus, Publikums-Lokus (Klo)?
… wenn Demagogie, Propaganda, Eloquenz rhetorisch, inszenatorisch Theater und vorher die ganze Welt definieren wollen! Quark!

Wie lange möchte uns das Denken wohl noch erlaubt bleiben?
Wie lange möchte uns das Denken wohl noch erlaubt bleiben? Zeitgenössische Karikatur, unbekannter Autor, „Der Denker-Club“, 1819, Karikatur zur Zensur der Meinungsfreiheit!
Die Frage bleibt politisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich, ja auch sogar im Alltag unerwähnt. Wächst nun Konsens totgeschwiegener Unfertigkeiten allerorten? Eine weltpolitische US – Größe mit 5 Buchstaben spricht Bände, s. Trumpismus.
Tatsächlich verinnerlichen Theater Demagogie, Propaganda schon im eigenen realen Wirken, nicht nur im inszenierten! Anspruchsvolles wird ignoriert, übergangen, existente Vorgaben entstellt, mit rhetorischen Tricks im Außen retuschiert! … und aktuelle Gegenwart über Theater hinaus?
Die Themen sind EIGENTLICH wesentlich, nicht nur am Theater inszenatorisch zu hinterfragen, nötig in / für gesamte Konsensgesellschaft.
Haben Theater/Musiktheater die Identität jenseits flacher Unterhaltung mit immanenten Themen wirklich verloren, Demagogie, Propaganda, Eloquenz besonders im Regietheater als neue Wahrheiten (die keiner „fake – news“ nennt) verinnerlicht, angefangen bei „revolvierender Autogamie“ als Beleg untergegangener Selbstreflexion? Fehlt diese unterdessen Allen und Allem? Ja!
Revolvierende Autogamie“ – Selbstbestätigungskreislauf, in intellektueller Isolation
https://onlinemerker.com/ttt-ttt-musiktheater-revolvierende-autogamie-selbstbestaetigungskreislauf-selbstreferenz-akteure-bestaetigen-sich-selbst-in-intellektueller-isolation-abkoppelung-vom/
Damit beantwortet sich auch die Frage nach Systemrelevanz der Theater – wird doch das „Kidding“-Niveau auch gesellschaftlich geankert, wobei man tatsächlich nur aktuelle Medien verfolgen muss. Theater propagieren bescheidene Welten ohne Ideale im konventionellen Realismus unserer Tage, von Menschen entmenschlicht…
Weiterlesen unter onlinemerker.com
Klassik-Woche
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, endlich sind wir zurück aus der Sommerpause!
Und es gibt viel aufzuarbeiten: schier »unglaubliche« Auslastungszahlen, erneuter Zoff um Gardiner, Klassik-Dramen am Rhein und eine Feier des Barock! Schön, dass Sie wieder dabei sind!…
…Drama am Rhein I
Erst vor Kurzem haben wir uns über den Chefredakteur der Rheinischen Post, Moritz Döbler, lustig gemacht, weil er geschrieben hatte, es sei nicht schlimm, wenn seine Landeshauptstadt kein Opernhaus mehr habe – schließlich gäbe es ja, gar nicht so weit entfernt, das Opernhaus in Bonn. Nun musste das Haus in Düsseldorf seine Spielzeiteröffnung verschieben. Der Grund: Der Bühnenturm und das Portal bröckeln und erfüllen nicht mehr die statischen Anforderungen. Einen Neubau hat die Stadt gerade abgelehnt. Eine schlechtere Ausgangsposition für die designierte Intendantin, Ina Karr, kann man sich kaum vorstellen. An einer vorübergehenden Sicherung der Trägerkonstruktion werde gearbeitet.
https://backstageclassical.com/kosky-oder-caluwe-duesseldorf-oder-bonn/
Adolf Müller: Wiener Blut • Operettenbühne Hombrechtikon • Premiere: 05.09.2026
«Na! Des kommt net vom Champagner, des kommt vom Wiener Blut!»
Nach dem Ausflug zur Berliner Operette (Linckes «Frau Luna» im vergangenen Jahr) kehrt die Operettenbühne Hombrechtikon mit «Wiener Blut» (Musik von Johann Strauss arrangiert von Adolf Müller jun.) höchst erfolgreich zur «klassischen» Wiener Operette zurück.

Foto © Dennis Yulov
Nach dem letzten Erfolg mit «Der Zigeunerbaron» 1885 und dem Scheitern mit «Ritter Pásmán» verlor Johann Strauss zunehmend das Interesse an Bühnenwerken. Im Frühling 1899 reifte bei Franz von Jauner, Direktor des Carltheaters, der Wunsch eine Operette von Johann Strauss zu bekommen. Um die Erfolgschancen zu erhöhen, schlug der Librettist Victor Léon ein Pasticcio aus Straussschen Tanzmelodien vor, die der erste Kapellmeister des Theaters an der Wien, Adolf Müller jun., arrangieren sollte. Der Meister stimmte zu und wählte die zu verwendenden Stücke aus. «Victor Léon und Leo Stein schrieben inzwischen das Buch fertig – «Wiener Blut» – eine artige Geschichte aus der Kongresszeit. Die Schauplätze sind die Straussischen: Döbling, Hietzing; der grosse Festball nimmt die Mitte ein wie in der Fledermaus; und wie in der Fledermaus werden die Personen durcheinandergewirbelt, Gräfin, Tänzerin, Probiermamsell … Gattin und Geliebte. Werden verkannt, verwechselt, richtiggestellt: – am Schluss «stärkt Wiener Blut den Mut»» (Zitat aus: Decsey, Johann Strauss). Verwirrungen und Entwirrungen haben nun eine andere Ursache als in der Fledermaus: «Des kommt net vom Champagner, des kommt vom Wiener Blut!».
Zum Bericht von Jan Krobot
Ausstellungen/ Kunst/ Wien/MAK
Kasperl der Woche. Ein Juwel von einer Museumsdirektorin
Man fragt sich, wer Spuren besser verwischt: die Räuber des Millionencolliers im MAK (Museum für angewandte Kunst) oder Museumsdirektorin Lilli Hollein. Die wollte zuerst gar nichts dazu sagen. Dann erzählte sie, die Tat sei aktiv „unter Kontrolle gebracht worden“. Die Realität sah offenbar anders aus.
https://www.krone.at/4283164
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Die AfD triumphiert in Sachsen-Anhalt. Für Bundeskanzler Merz ist es ein Menetekel: Die AfD hat bei der Wahl in Sachsen-Anhalt ihr bestes Ergebnis aller Zeiten erzielt, die CDU stürzt ab. Der Stimmanteil der Christlichdemokraten hat sich halbiert. Genau das hatte Kanzler Merz einst in Bezug auf die AfD versprochen.
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Das Bier ist aus, die Party vorbei: ein Wahlabend in Magdeburg bei den Verlierern – und vor den Toren der Sieger: Die AfD gewinnt in Sachsen-Anhalt mit rund 44 Prozent und beschert der CDU ein historisches Debakel. Eine Reportage.
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Neuer Vermittlungsversuch der USA: Witkoff und Kushner reisen nach Moskau und erstmals auch nach Kiew: Die amerikanischen Sondergesandten führen Gespräche mit Wladimir Putin und Wolodimir Selenski darüber, wie sie den Krieg beenden können. Die Chancen auf einen diplomatischen Durchbruch sind gering.
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Die Amerikaner sind zurück: Der Flugzeugträger USS «Abraham Lincoln» legte nahe Pattaya an. Landgang für 5000 Soldaten im Sündenpfuhl, den es ohne die Amerikaner gar nicht gäbe. Sie haben einst ganz Thailand verändert.
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Der höfliche Hardliner: Bruno Retailleau will ein rechtes Frankreich – ohne Marine Le Pen: Bruno Retailleau verspricht einen radikalen Kurswechsel: weniger Migration, mehr Recht und Ordnung, mehr Volksentscheide. Damit rückt der Präsidentschaftskandidat der Konservativen seiner Kontrahentin Le Pen nahe. Eine Zusammenarbeit lehnt er jedoch ab.
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Graz droht Zahlungsunfähigkeit: Die Kommunisten müssen einen Ausgabenstopp verhängen: Die Stadt in der Steiermark hat die grösste Pro-Kopf-Verschuldung der österreichischen Städte. Dafür sind nicht nur die regierenden Kommunisten verantwortlich, sie müssen nun aber drastisch sparen.
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Die USA bombardieren drei iranische Tanker, nachdem Teheran seine Attacken ausgeweitet hat: Zum ersten Mal hat Iran einen amerikanischen Flugzeugträger ins Visier genommen. Während Teheran im Persischen Golf in die Offensive geht, hält es sich bei der Unterstützung des Hizbullah in Libanon zurück.
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Sam Smiths «Hazel Eyes»: Der perfekte Soundtrack für den Spätsommer
Geschmackvoller klang Pop selten in der letzten Zeit: Der britische Pop-Star stimmt auf seinem neuen Album melancholische Töne an.
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Ein lateinamerikanisches Wir gibt es nicht – was die Menschen von Mexiko bis Brasilien stattdessen verbindet, sind extreme soziale Gegensätze. Haben die Menschen in Lateinamerika ein übergeordnetes Gefühl von Zusammengehörigkeit? Eher nicht. Die Idee einer geeinten Latino-Identität ist eine Fiktion. Was der Halbkontinent indes teilt, ist eine Klassengesellschaft, die vom Staat noch zementiert wird.
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Chinesische Lackkunst: Meisterwerke aus dem Saft von Bäumen: Sie weisen einen samtenen Glanz auf und sind aus einem Material geschaffen, das es nur in Asien gibt: dem Saft des Lackbaumes. Das Museum Rietberg gibt Einblicke in die besonders ausgereifte Lackkunst des alten China.
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Vom Boulevard zum Clickbait: die wilde Zeit des Sensationsjournalismus: Zwei Filme in Venedig erzählen von den abgründigen Seiten des Journalismus: «Ink» über den Aufstieg der «Sun» und «Primetime» über die TV-Jagd auf Pädophile.
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Vor achtzig Jahren sagte Alexandre Kojève das Ende der Geschichte voraus. Und einen Staat, in dem es nur noch Kunst und Liebe gibt. Er unterstützte die Vichy-Regierung und war Mitglied der Résistance, arbeitete für das KGB und plante eine europäische Union unter Leitung des Papstes: Der Philosoph Alexandre Kojève vereinte undenkbare Widersprüche in sich.
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Was uns der alles zumutet: Dror Mishanis neuer Roman «Nicht»: Kann ein Erzähler verstören und betören zugleich? Der israelische Autor Mishani erzählt von einem einsamen Witwer, einer grossen Liebe und einem verhängnisvollen Unfall – und führt seine Leser dabei immer tiefer in ein moralisches und erzählerisches Labyrinth.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik Österreich/Deutschland: Krone“-Kommentar. Parteien, hört die Signale – sonst ist es zu spät
Was für eine Watschn für die Regierenden – die Wähler in Deutschland laufen jetzt auch wie schon länger in Österreich in ungeahnten Scharen nach rechts.
So laut wie jetzt waren die Alarmsignale für die etablierten Parteien noch nie. Aber die Vertreter von CDU/CSU und SPD wie bei uns ÖVP und SPÖ mögen nicht so tun, als hätten sie zuvor keine gehört. Entweder wollten sie diese überhören oder fanden nicht ausreichend Kraft, Konsequenzen daraus zu ziehen. Und irgendwann ist es dann einmal zu spät Das Wahlergebnis in Ostdeutschland ist ein mehr als klares Zeichen, Wahlforscher bestätigen, was auch AfD-Chefin Alice Weidel formuliert: Es besteht ein massives Verlangen nach einem Politikwechsel. Und je länger die laut rechter Definition „Systemparteien“ nicht ausreichend darauf reagieren, umso massiver wird der Denkzettel der Wähler ausfallen.
https://www.krone.at/4286394
Sachsen-Anhalt: BSW würde AfD ins Ministerpräsidentenamt verhelfen
Das BSW (Bündnis Sahra Wagenknecht) im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt hat seine Bereitschaft bekräftigt, einem Ministerpräsidenten der rechten AfD nach deren Sieg bei der Landtagswahl ins Amt zu verhelfen. Sollte sich AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zur Wahl stellen, dann werde das BSW dabei bleiben, sich in einem dritten Wahlgang zu enthalten, sagte BSW-Spitzenkandidat Thomas Schulze am Montag im Deutschlandfunk.
OberösterreichischeNachrichten.at
Österreich: Causa „Europa-Verein“: „Zwei Jahre untätig“: Pleite wird Fall für Politik
Die Causa rund um den in die Pleite geschlitterten „Bund Europäischer Jugend“ wird nun zum Fall für die Politik: Die FPÖ erklärte, sie habe bereits 2024 vor Ungereimtheiten gewarnt – doch zwei Jahre sei das zuständige Ministerium untätig gewesen.
https://www.krone.at/4286037
USA: US-Präsident Trump prangt nun auch von Münzgeld
Dem Geltungsdrang des US-Präsidenten folgend gibt es nun eine Münze mit dem Konterfei von Donald Trump. Die US-Prägeanstalt hat mit der Ausgabe begonnen, teilte sie online mit. „Diese Münzen sind auch im Umlauf, also schauen Sie in Ihrem Wechselgeld nach“, hieß es auf X . „Sammeln Sie sie noch heute!“ Anlass ist das heuer begangene 250-jährige Jubiläum der Vereinigten Staaten von Amerika. Trump ist der erste lebende US-Präsident, der sein Konterfei auf Geld prägen lässt.
vol.at.trump-muenze
Der Schulalltag im Zeitalter der KI? „Die Hausübung ist mausetot“ Bezahlartikel
Das Schulsystem muss sich radikal ändern, um mit der KI-Technologie noch relevant zu bleiben, sagt der Bildungsexperte Andreas Salcher. Er sieht darin aber auch ein großes Potenzial und neue Chancen.
Kurier.at.schulalltag,mit KI
Darf die Künstliche Intelligenz die Hausaufgabe Machen? Mein Enkel Raffael ist unbedingt dafür! Aber diese Geschichte hat sicher einen Haken! Und das ist auch gut so!
Haben Sie einen schönen Tag!
A.C.

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