11. MAI 2026 – Montag

Zu Facebook/Kurzvideo
München/ Bayerische Staatsoper
Machtkampf zweier Königinnen. Oper „Of One Blood“ von Brett Dean in München (UA)
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (7,48 Minuten=
deutschlandfunk.de.muenchen

Copyright: Bayerische Staatsoper
München
„Of One Blood“ von Brett Dean: Königinnen-Krimi als Oper
Maria Stewart ist eine der berühmtesten Monarchinnen. Die Königin von Schottland hat mehrere Sprachen gesprochen, konnte Reiten und Tanzen und sie wurde im Rahmen einer öffentlichen Hinrichtung geköpft, das gabs noch nie. Und zwar von der englischen Königin Elisabeth, einer Blutsverwandten. Viele Künstler haben Marias Leben aufgegriffen und verarbeitet. Jetzt kommt noch eine Oper dazu – das zeitgenössische Werk „Of One Blood“, frisch komponiert von Brett Dean.
BR-Klassik.de.vorbericht
WIEN / Volksoper: AMERICAN SIGNATURES Vier spannende Choreografien unter einem Dach 9.5.2026
Jerome Robbins: INTERPLAY
Pam Tanowitz: DISPATCH DUET
Lar Lubovitch: EACH IN THEIR OWN TIME
Jessica Lang: LET ME MINGLE TEARS WITH THEE
Bravi für das Wiener Staatsballett, das in vier Varianten den American way of ballet grandios umsetzt.
09.05.2026 Premiere Dauer: 1 Stunde 45 Minuten (eine Pause)

Yelyzaveta Lazovska – Václav Lamparter -Arne Vandervelde – Natalya Butchko in INTERPLAY
Foto: Ashley Taylor
Schon beim Näherkommen fällt auf, wie viele junge Leute in die Volksoper strömen. It’s ballet time! Auch ich habe vor vielen Jahren für den Ersteinstieg meiner Kinder in die Livekultur Ballett gewählt!
Unter dem Titel „American Signatures“ sind vier Ballette zusammengefasst. Das Orchester der Volksoper Wien unter der musikalischen Leitung von Robert Reimer begleitet drei davon.
Zum Bericht von Elisabeth Dietrich-Schulz
Volksoper / Premiere des Staatsballetts: „American Signatures“ – beschwingte Grüße aus den USA . 9.5.2026
Amerika, Amerika …. ganz auf die Ballettkultur in den USA des letzten halben Jahrhunderts hat Alessandra Ferri in ihrer ersten Saison als Chefin des Wiener Staatsballetts gesetzt. Um als Österreich-Neuling mit einer gewissen Sicherheit in das nicht so übermässig blühende Tanz-, Ballettleben des Landes zu gleiten. Denn New York ist auch ein Fixplatz in Ferris Karriere gewesen. „American Signaturen“ heißt es nun in der Volksoper mit vier aus den Vereinigten Staaten übernommenen Ballettkreationen. Zuvor wurde auch in der Staatsoper mit „Visionary Dances“ eine kompakte US-Packung abgeliefert. Und auch in der kommenden Saison wird es mehrere Rückblicke auf amerikanisches Tanztheater geben..
Zum Bericht von Meinhard Rüdenauer
BERLIN / Staatsoper Unter den Linden: DIE SCHWEIGSAME FRAU; erste Vorstellung einer Fünferreihe; 9.5.2026
„In Schönheit sterben“ – Christian Thielemann als spiritus rector dieser feinst ziselierten, klangwirbelnden Tragikomödie

Copyright: Bernd Uhlig
Der 10. Mai ist heute nicht nur Muttertag, sondern es gilt auch dem Gedenken an den 10. Mai 1933. Ein Mahnmal am Bebelplatz neben der Oper erinnert an die Bücherverbrennung, als unter anderem Studenten des Nationalsozialistischen Studentenbundes und Professoren unter der musikalischen ‚Anfeuerung‘ von SA- und SS an die 20.000 Bücher von jüdischen und anderen missliebigen Autoren verbrannten. Darunter auch diejenigen von Stefan Zweig, dem Librettisten von „Die schweigsame Frau“. Insofern darf die gestrige Aufführung vor allem dem Augenmerk auf die fantastischen Qualitäten des Textbuchs gewidmet sein…
Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger
Berlin/ Staatsoper: „Die schweigsame Frau“: „Die Oper enthält Längen – gefährliche Längen!“
Bereits der Dresdner Uraufführungsdirigent, Karl Böhm, hatte mit Strauss’ Einverständnis Kürzungen vorgenommen, Christian Thielemann hätte vielleicht noch weitere vornehmen sollen, denn so drängt sich das Zitat aus dem Vorspiel der Oper Ariadne auf: „Die Oper enthält Längen – gefährliche Längen!“
Von Peter Sommeregger
Klassik – begeistert.de
Wien/Staatsoper: Regisseur Ersan Mondtag: „Ich bin es gewohnt, ausgebuht zu werden
Kommende Woche hat Bizets „Les pêcheurs de perles“ Premiere an der Staatsoper. Der Allround-Künstler über zu Tode gesparte Theater und die therapeutische Kraft der Bühne. Seit seinem Durchbruch vor zehn Jahren eilt Ersan Mondtag von Erfolg zu Erfolg. Dabei hat der türkischstämmige Deutsche aus einfachen Verhältnissen nicht nur als Regisseur und fantasiestarker Bühnenbildner im Sprechtheater Karriere gemacht. Nach und nach hat sich Mondtag auch die Oper und die bildende Kunst erobert. Nächsten Donnerstag gibt er mit Bizets Les pêcheurs de perles sein Debüt an der Staatsoper.
DerStandard.at.30000000.ersanmondtag
Wien/ Staatsoper: „Rosenkavalier“ in der Staatsoper: Viel Brillanz, zu wenig Anmut (Bezahlartikel)
Die bewährten Kräfte überzeugen in der neuen Aufführungsserie der Strauss-Oper, die frisch Dazugestoßenen nur zum Teil. Zu den zahlreichen Klippen, die Richard Strauss in seinen „Rosenkavalier“ eingebaut hat, zählt die Partie des Sängers. Selten findet man Interpreten, die dieser kleinen, aber höchst anspruchsvollen Rolle wirklich gerecht werden.
DiePresse.com.wenig.anmut
„Rosenkavalier“ an der Staatsoper: Der herbe Charme der Aristokratie (Bezahlartikel)
Jubel für das Ensemble bei Richard Strauss’ Oper.
Kurier.at.staatsoperrosenkavalier
Wien/ MuTh: 8.5.26 „Titus“, Opernstudio der Volksoper im MuTh, „Römische Minze“

Copyright: Opernstudio/MuTh
Dieser „Titus“ schmeckte nach Pfefferminze, aber nur sehr dezent. Das Opernstudio an der Wiener Volksoper hat sich für zwei Abende im MuTH einquartiert, um dort Wolfgang Amadeus Mozarts „La clemeza di Tito“ in einer adaptierten Fassung aufzuführen.
Laut der Modezeitschrift „Vogue“ ist Mintgrün die trendige Modefarbe im Frühjahr und Sommer 2026. Das Opernstudio der Volksoper befindet sich damit also am Pulsschlag der Zeit. Von den Kostümen bis zum Design der Möbel und dem Bodenbelag: ein softiger Farbton von Minze lag über der Szene dieses „Titus“ und umgab das praktikable, mit klassizistischen Anflügen designte Wohnzimmerbüro im Herrscherpalast sowie seine Bewohner mit einem sanften Hauch von Spearmint-Drops.
Dass sich dahinter aber eine vintagemäßige Anspielung auf die 1980er-Jahre verbirgt, erläutert das Programmheft: Denn die Ausstattung (Christina Geiger) würde in ihrer Ästhetik viele Bezüge zu den USA jener Jahre zeigen – nämlich zur Zeit der Präsidentschaft Ronald Reagens, die von Maurice Lenhard, dem Regisseurs dieser Produktion, als Wegbereiter für das Erscheinungsbild des Populismus heutigen Zuschnitts verstanden wird. Ist also Ronald Reagen der neue „Titus“?
http://www.operinwien.at/werkverz/mozart/atitus12.htm
Dominik Troger/ www.operinwien.at
Wien/ MuTh
„Titus“ im Muth: Ein Keyboarder im Orchestergraben lebt gefährlich
Mit reduziertem Orchester stellt die Volksoper die Nachwuchstalente ihres Opernstudios in einem bündigen Neuarrangement von Mozarts „La clemenza di Tito“ vor
DerStandard.at.3000000.keyborder.im orchestergraben
Titus im Muth: Mozart als Mogelpackung (Bezahlartikel)
Ein Mordversuch, verübt vom besten Freund, im Auftrag der zukünftigen Frau: Prägnanter könnte Kaiser Titus die Lage nicht zusammenfassen. Mit abgebrühter Gelassenheit zieht er die für ihn logischen Schlüsse und bringt seine kühl berechnende Milde am Ende mit dem Anlegen von Fußfesseln zum Ausdruck.
Das Opernstudio der Volksoper zeigt eine eigene Version von „La clemenza di Tito“. Die Stimmen überzeugen, aber das Arrangement tut oft in den Ohren weh.
https://www.diepresse.com/23188624/titus-im-muth-mozart-als-mogelpackung
Staatsoper Stuttgart: „LA CENERENTOLA“ 9.5. 2026- Gelungene Titelrollen-Ablösung

Erste Begegnung: Itezli del Rosario (Angelina) und Alberto Robert (Don Ramiro). Foto: Martin Sigmund
Nach mehr als fünfzig Vorstellungen hat KS Diana Haller die Angelina in der 2013 von ihr aus der Taufe gehobenen Produktion an eine jüngere Kollegin abgegeben, die genau wie einst sie aus dem Opernstudio ins Ensemble übernommen wurde. Itzeli del Rosario ist bereits in mehreren mittelgroßen Partien äußerst positiv aufgefallen. Jetzt kam sie – wie nach dieser rundum gelungenen Vorstellung der Wiederaufnahme-Serie gesagt werden darf – zu berechtigten Ehren einer Hauptpartie. Das Aschenputtel ist per se schon eine Sympathieträgerin. Wenn sie dann in Spiel und Stimme mit soviel Herz und Seele zum Leben erweckt wird, kennt die Begeisterung wie an diesem Abend keine Grenzen. Einen mehrfachen Jubelsturm hatte sich die Mexikanerin vollauf verdient für eine natürlich bleibende Darstellung, die sich von Ergebenheit peu à peu in eine selbstbewußte Haltung wandelt. Akustisch adelt sie ihren Aufstieg ins Glück durch einen changierend hell-dunkel timbrierten Mezzosopran, der durch alle Lagen geschmeidig phrasiert wird sowie eine drucklose klare Tiefe und eine präsente Mittellage, die sie mit einer blitzend leichten Höhe bruchlos verbindet. Die im Überschwang ihres Glücks geschmackvoll perlenden Koloraturen runden ihre wohltuend ohne überkandidelte Stimm-Akrobatik auskommende Interpretation ab…
Zum Bericht von Udo Klebes
Bayerisches Staatsballett: Die Kameliendame

Sind Sie bereit für eine herzzerreißende Geschichte über Liebe, Leidenschaft und Verlust?
Dann werfen Sie einen Blick ins Nationaltheater: John Neumeiers Meisterwerk Die Kameliendame, untermalt von der Klaviermusik Frédéric Chopins, kehrt am Dienstag, 12. Mai 2026, nach sechs Jahren zurück auf die Bühne!
Entdecken Sie außerdem unsere Vorstellungen im Juni – mit der Premiere von Konstellationen sowie den letzten Aufführungen von Le Parc, bevor das Werk eine Repertoirepause nimmt.
DIE KAMELIENDAME
mit Laurretta Summercales und Jakob Feyferlik
Di, 12. Mai 2026, 19.30 Uhr
Nationaltheater
LETZTE TICKETS
Weitere Vorstellungstermine: 13./15,/23./25. Mai, dann wieder ab 10.Juli
WIEN / SCHUBERTIADE WIEDEN: Schuberts „Winterreise“ mit Liviu Holender (27.5.)
Wir freuen uns, dass der Bariton Liviu Holender am 27.05.2026 Franz Schuberts „Winterreise“ beim Abschlusskonzert der 5. Saison der Schubertiade Wieden singen wird. Er springt für den Bariton Thomas Weinhappel ein, der aufgrund einer Terminkollision seine Mitwirkung absagen muss. Am Klavier ist der künstlerische Leiter der Schubertiade Wieden, Alejandro Picó-Leonís, zu hören.
27. 05. 2026: FRANZ SCHUBERT „WINTERREISE“

LIVIU HOLENDER Bariton
ALEJANDRO PICÓ-LEONÍS Klavier
Haus der Ingenieure
Eschenbachgasse 9, 1010 Wien
Beginn: 19:30 Uhr
Karten: https://shop.eventjet.at/de/schubertiade-wieden
Weitere Informationen auf www.schubertiade-wieden.at
Oper Frankfurt: Gestern war Premiere „BLUTHOCHZEIT“ von Wolfgang Fortner
Lyrische Tragödie in zwei Akten
Text von Federico García Lorca in der deutschen Übersetzung von Enrique Beck
Uraufführung 1957, Städtische Oper, Köln
Musikalische Leitung: Duncan Ward. Inszenierung: Àlex Ollé
Premiere: 10.5.2026. Weitere Termine: 13./15./24./31.Mai, 6./15.Juni

Von rechts nach links Zanda Švēde (Leonardos Frau) und Christian Clauß (Bräutigam) sowie Ensemble. Copyright: Xiomara Bender
Mehr darüber (Fotos) in den „Infos des Tages“
Graz: „Der Rosenkavalier“ sorgt für Jubelstürme (Bezahlartikel)
Viel Beifall und Bravogeschei in der Grazer Oper: Richard Strauss‘ „Rosenkavalier“ überzeugt musikalisch und großteils szenisch.
KleineZeitung.at.rosenkavalier
Zeitloser Charme & große Gefühle
„Der Rosenkavalier“ mit Musik von Richard Strauss und Text von Hugo von Hofmannsthal bezaubert seit jeher mit zeitlosen Walzermelodien. Die Oper Graz inszeniert nun das Meisterwerk aufwendig, mit beeindruckenden Sängerinnen und Sängern.
https://steiermark.orf.at/magazin/stories/3353402/
Feuilleton
Brief von Brüggi
Lieber Paata Burchuladze, während Sie im Knast sitzen, habe ich Ihre Stimme im Ohr: Ihr Verdi-Requiem mit Herbert von Karajan, Ihren Gremin neben Mirella Freni, Ihren Ramphis mit Luciano Pavarotti und Ihren Silva neben Joan Sutherland! Jetzt sind Sie von Beton umgeben. Inhaftiert, weil Sie in Ihrer Heimat Georgien gegen die prorussische Regierung von Georgian Dream protestiert haben. Für Neuwahlen. Für die Freilassung politischer Gefangener. Für Europa. Als die Richter in Tbilisi Sie verurteilt haben, erklärten Sie, dass Sie nichts bereuen. »Die Staatsbetrüger werden verschwinden«, sagten Sie, »wie ein schrecklicher Albtraum – und der Himmel über Georgien wird sich wieder aufhellen.«
https://backstageclassical.com/lieber-paata-burchuladze/
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Selbst Russlands schärfsten ideologischen Einpeitschern dämmert es, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen ist: Von einem Sieg gegen die Ukraine redet in Russland fast niemand mehr. Neuerdings herrschen Wut und Verzweiflung in Kriegsforen und Propaganda-Shows. Einpeitscher des Krieges haben verstanden, dass es nur noch darum gehen kann, eine Niederlage abzuwenden.
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Russland an der Biennale Venedig: Kunst wird zum politischen Schlachtfeld: Der Streit im Vorfeld der internationalen Ausstellung in Venedig artet in eine Gemengelage unterschiedlichster Interessen aus.
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Das Mikrofon unter dem Mantel: In Bern ringt man mit dem Nachlass eines klassischen Bootleggers: Zehntausend Stunden Musik hat ein New Yorker Opernfan während fünf Jahrzehnten bei Live-Aufführungen mitgeschnitten. Ein diskografischer Schatz für die Rezeptionsforschung, aber auch ein heikles Erbe, denn solche Mitschnitte sind illegal.
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Neuanfang mit Altmeistern: Wie Marco Goecke Basel zu einem Hotspot in der Tanzwelt macht: Drei Jahre nach seiner beispiellosen Hundekot-Attacke auf eine Kritikerin nutzt Marco Goecke seine zweite Chance am Theater Basel. Seine erste Saison geht nun mit der Ballett-Trilogie «Van Manen / Kylián / Goecke» sehr erfolgreich zu Ende.
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Vielleicht ist Tschechien gar kein Land, sondern ein Zustand: ironisch und ernst zugleich: Mehr als alle anderen Literaturen aus den ehemals kommunistischen Ländern lebt die tschechische von ihren Mythen. Doch der Ehrengast an der Frankfurter Buchmesse bietet eine erstaunliche Vielfalt an Neuerscheinungen.
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Mengele und kein Ende: Die Akten über den NS-Kriegsverbrecher können nun doch eingesehen werden: Der Bund gibt Unterlagen über den Nazi-Schergen Josef Mengele frei, die er fälschlicherweise gesperrt hat. Vor 25 Jahren hat der Bund die Papiere schon einmal freigegeben. Eine Posse aus Seldwyla.
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«Entweder man findet mich richtig geschissen oder richtig gut», sagt Tamy Glauser: Sie war ein sehr erfolgreiches Model – und prägte gesellschaftliche Debatten in der Schweiz. Dann: Politik, Shitstorm, Rückzug. Heute ist sie in Reality-Formaten zu sehen. Abstieg oder Selbstermächtigung? Ein Porträt
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Trump und die Zölle: Die Schweiz kann sich im Zollstreit kein falsches Wort erlauben. «Wir wissen, dass jedes Komma gelesen wird», sagt die Seco-Chefin Helene Budliger Artieda.
Zum Bericht
«Nichts ist gratis in dieser Welt»: Der Zuger Mitte-Nationalrat Gerhard Pfister warnt vor den Folgen der 10-Millionen-Initiative.
Zum Interview
Die MS «Hondius» und das Hantavirus: Kreuzfahrtschiffe bieten ideale Bedingungen für Krankheitserreger. Die Chronik einer Irrfahrt.
Zum Bericht
Zu den Todesfällen von Herzpatienten: Dies wirft auch die alte Frage neu auf, ob es in der Schweiz endlich einen institutionalisierten Schutz für Whistleblower braucht.
Zum Editorial des «NZZ am Sonntag»-Chefredaktors Beat Balzli.
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik Österreich: Bundesstaatsanwälte: Nun prescht NEOS-Chefin bei der Justizreform vor
Laut Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger soll die Bundesstaatsanwaltschaft noch im Mai in Begutachtung gehen. Die Koalitionspartner SPÖ und ÖVP bestätigen das allerdings nicht. Das letzte Mal, dass eine Einigung bei der Bundesstaatsanwaltschaft angekündigt wurde, ist mittlerweile über drei Monate her. Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) hatte seither mit viel Gegenwind zu kämpfen – besonders aus Justizkreisen.
https://www.krone.at/4136691
Meinl-Reisinger verteidigt Sparpläne bei Pensionen
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger war zu Gast in der ORF-„Pressestunde“. Sie kündigte unter anderem Kürzungen bei klimaschädlichen Subventionen an. Außenministerin und Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger verteidigt mögliche Pensionsanpassungen unter der Inflation als Beitrag zur Budgetsanierung. Die Politikerin verwies in der ORF-„Pressestunde“ am Sonntag auf entsprechende Gehaltsabschlüsse bei Beamten und Metallern. Weiters kündigte sie Kürzungen bei klimaschädlichen Subventionen an. Bei der Wehrdienstreform solle die europäische Dimension mitgedacht werden. Man müsse aufpassen, nicht „in ein Gerechtigkeitsthema“ zu kommen, so Meinl-Reisinger mit Blick auf die Pensionen einerseits und die niedrigeren Gehaltsabschlüsse im öffentlichen Dienst oder beispielsweise den Metallern.
DiePresse.com.sparpläne bei den Pensionen
Fußball Österreich-: 2:1 gegen Salzburg. LASK siegt, muss die Meisterfeier aber verschieben
2:1-Heimsieg gegen Salzburg! Der LASK hat am Sonntag einen Riesenschritt Richtung Meistertitel gemacht. Weil parallel aber auch Verfolger Sturm in Hartberg gewann, müssen die Linzer die tatsächliche Titelfeier zumindest verschieben.
https://www.krone.at/4135447
Sonntags einkaufen? Das sagen die Wiener dazu
Seit vielen Jahren wird über die Sonntagsöffnung diskutiert. Zuletzt für die Zeit um den Song Contest. Im Rathaus wurde der Wunsch nach kurzer Überlegung wieder abgedreht. Die „Krone“ hat das Thema abfragen lassen. Das Ergebnis ist eindeutig. Parteipolitisch allerdings überraschen gleich mehrere Werte.
https://www.krone.at/4135256
Der Song-Contest wäre eine Möglichkeit gewesen, die Sonn- und Feiertagsöffnung anlassbezogen zu versuchen (Donnerstag ist Feiertag, wer sich den Contest leisten will, soll in Wien kräftig löhnen). Aber ich verstehe, dass sichseitens der Arbeitnehmervertretung dagegen Widerstand regt. Nichts ist bei uns haltbarer als ein Provisorium. Man könnte auf „dauerhafte Ideen“ kommen.
Ich bin grundsätzlich gegen die Sonntagsöffnung, die ist nicht zwingend notwendig, wir haben einen Samstag-Einkauf! Und nur wegen des Contests? Der wird hoffentlich rasch und ruhig vorbeigehen und keine bleibenden Schäden anrichten!
Ich wünsche einen guten Start in eine wahrscheinlich etwas verrückte Woche!
A.C

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