

Man kann sich Binsenweisheiten darüber sparen, warum diese Oper so viel mehr Erfolg hatte als die Perlenfischer. Auch über die szenische Fassung ist schon sehr viel gesagt, daher nur kurz: Licht: Das Gefühl, in einer sexualisierten, verarmten und gewaltbereiten Welt andere als die gewohnten und geliebten Opernerlebnisse zu bekommen, was wohl das Skandalöse an der Uraufführung gewesen sein wird, bringt diese Inszenierung besser herüber als behübschte Sevilla-Folklore. Schatten: Nicht, dass viele der gesprochenen Dialoge abgehen, aber etwas mehr verbindenden Text zwischen den Nummern würde es schon vertragen.
Hervorragend Chor und Orchester, dort vor allem Fagott (Dervaux) im Vorspiel zum 2., Flöte (Auer) im Vorspiel zum 3. und Oboe (Breit) im Vorspiel zum 4.Akt, aber auch eine junge Dame am Englischhorn, die der Einleitung zur Blumenarie einen vollen, pastosen Klang verleiht, wie ihn sonst nur Plank liefert (die Alternative Maderthaner klingt hier übrigens – völlig anders – parfümierter, wenn man so will „französischer“ und auch nicht unpassend). Geleitet wird das kundig und flott von Asher Fisch, schon lange, aber in den letzten Jahren zu selten Gast im Haus.
Bei den Sängern interessiert wohl vor allem das Staatsoperndebüt von Elmina Hasan, U27 (wie das exklusive Publikum der letzten Vorstellung dieser Serie) und schon sehr gut im Geschäft. Entgegen fachkundiger Befürchtungen aus München und Paris ist die Stimme ausreichend groß, attraktiv und verfügt über noble Tiefe und Höhen, die einen Hauch weniger Vibrato vertrügen. Ihr Spiel ist natürlich, die Optik nahe an Frau Akhmetshina mit einem an Frau Perez erinnernden Gesicht. Ihre Freundinnen sind ebenfalls hübsch anzusehen, Ilia Staples Frasquita manchmal recht spitz, Anita Monserrats Mercédès etwas zurückhaltend. Und Anna Bondarenko bemüht sich sehr um eine sauber gesungene und sympathisch dargestellte Micaela…
Zum Bericht von Robert Fucik
Wien/ Staatsoper
Staatsoper: Diese neue Carmen verschmilzt mit ihrer Rolle (Bezahlartikel)
Hausdebütantin Elmina Hasan und Tenor Freddie De Tommaso machten Bizets „Carmen“ unter Asher Fisch zu einem durch und durch packenden Drama. Wenn eine Aufführung zehn Minuten früher endet als offiziell angegeben, sagt das bereits einiges über den Abend aus. Die jüngste „Carmen“-Vorstellung an der Wiener Staatsoper verging tatsächlich wie im Flug. Dabei blicken die Opernfans bei diesem Stück bereits erwartungsvoll gen Salzburg, zu Asmik Grigorians Rollendebüt im Sommer. Im Haus am Ring packt das Drama packt freilich schon jetzt.
DiePresse.com.neue.carmen
Was ist für Sie schön?
Sie ist erst 26 und bereits nah dran am Gipfel der Opernwelt: Die aserbaidschanische Mezzosopranistin Elmina Hasan. In Wien singt sie im Juni die Carmen. Wir haben diese neue große Stimme in Barcelona getroffen und sind mit ihr spazieren gegangen. Ein Gespräch.
https://www.buehne-magazin.com/news/was-ist-fuer-sie-schoen
Wien/Staatsoper: Camilla Nylund gelingt der Sprung zur dramatischen Brünnhilde
Pablo Heras-Casado, der ein großes Orchester der Wiener Staatsoper leitete, entdeckt seine Liebe zu Wagner. Wir hatten ihn bisher als musikalischen Leiter sowohl von den frühbarocken Opern Monteverdis als auch von Ligetis „Le Grand Macabre“ (entstanden 1974 -1977) kennengelernt. Es war die 31. Aufführung der 18 Jahre alten Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf. Bühne Rolf Glittenberg, Kostüme Marianne Glittenberg. Die Kostüme sind nichtssagend und die Bühnenbilder machten uns nicht recht glücklich. Schon damals arbeitete man mit „Wänden“, die teilweise gekippt werden. Auf diesen werden dann Tiere des Waldes, mit denen Siegfried nach seinen Erzählungen anstelle von Geschwistern und Freunden in Kontakt tritt, in Laufstellung und für unsre Blicke um 90 Grad gedreht statisch angebracht.
Von Lothar und Sylvia Schweitzer
Klassik-begeistert.de
Wien/ Festwochen
Wiener Festwochen: Kulturstadträtin Kaup-Hasler weist Einflussnahme zurück
Nach der Ausladung des umstrittenen Tech-Milliardärs Peter Thiel von den Wiener Festwochen weist Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler politische Einflussnahme zurück. Thiel habe laut Intendant Milo Rau erklärt, er habe die Absage „fast ein bisschen erwartet“. In der medial und politisch breit diskutierten Absage der Wiener Festwochen an den umstrittenen Tech-Milliardär Peter Thiel war immer wieder die Rede davon, Intendant Milo Rau hätte sich dem Willen der Stadtpolitik gebeugt. Wiens Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) wies gegenüber der APA Einflussnahme zurück: „Es ist und bleibt meine Überzeugung, dass die Politik nicht in Programmentscheidungen eingreift; diese Verantwortung liegt allein bei den Leitungen.“
DiePresse.com.kaup-hasler
Wiener Festwochen
Oper in Kriegszeiten – „Songs of a Winter War“ bei den Wiener Festwochen
Audio von Jörn Florian Fuchs (5,16 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio
Welt der Musik
Lebensfreude, Neugier, Charisma. Cecilia Bartoli zum 60. Geburtstag
Man kann nur ins Staunen geraten, wie eine Sängerin eine so atemberaubende, schon Jahrzehnte lange Karriere so erfolgreich führen kann. Dahinter steckt natürlich eine gehörige Portion Können, eine schöne, dunkle, runde, und vor allem mit einem sehr charakteristischen Timbre ausgestattete Mezzosopran-Stimme. Dazu kommen Selbstbewusstsein, Charisma und besonders ein kluger Kopf, mit dem Bewusstsein für das eigene Können und die Grenzen, ein Gespür für das für die Stimme geeignete Repertoire: virtuose Barockmusik, Opern-Partien von Händel, Mozart oder Rossini, Belcanto-Literatur der frühen Romantik. Außerdem nehmen die Natürlichkeit der Sängerin ein, ihr charakteristisches Lachen, ihre Impulsivität, ihre Passion für die Musik, ihre Professionalität.
Lebensfreude, Neugier, Charisma: Cecilia Bartoli zum 60. Geburtstag | ndr.de
München/ Hochschule für Musik
Professor für Oratorium So will Julian Prégardien das Fach weiterentwickeln
Heute tritt Julian Prégardien offiziell seine Professur im Fach Oratorium an der Hochschule für Musik und Theater München an. Im Interview spricht der Tenor über geistliche Musik, neue Wege in der Ausbildung von Nachwuchssängerinnen und -sängern und seine Faszination für Bach.
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München
Münchner RundfunkorchesterLeo Hussain wird neuer Chefdirigent
Leo Hussain wird neuer Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters. Direkt nach der Vertragsunterzeichnung war er zu Gast im BR Klassik-Studio und sprach über seine Verbindung zum Orchester, seine musikalischen Pläne und die Bedeutung von Vielfalt im Konzertbetrieb. Ab der Konzertsaison 2027/28 tritt er die Nachfolge von Ivan Repušić offiziell an und wird damit der zehnte Chefdirigent des Klangkörpers.
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Sag mir, Muse…: „Hoffmanns Erzählungen” feiert Premiere in der Volksoper!
Liebes Publikum,
mit der „Barcarole“ schrieb Jacques Offenbach eine der berühmtesten Melodien der klassischen Musik, die auch Menschen kennen, die die Oper, aus der sie stammt, noch nie gesehen haben. Gleiches gilt für das „Lied vom Klein-Zack“, oder die atemberaubenden Koloraturen der Olympia-Arie. All diese Melodien stammen aus Hoffmanns Erzählungen, wo sie die Geschichte des Titelhelden erzählen.
In unserem Video verrät Ihnen Lotte de Beer selbst, was Sie in ihrer Inszenierung von Hoffmanns Erzählungen erwartet.

Hoffmanns Erzählungen
*Fantastische Oper von Jacques Offenbach
Premiere am 7. Juni 2026 um 18:00 Uhr
Weitere Vorstellungen bis 29. Juni
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Madama Butterfly“ legt ab –
DDSG Blue Danube und Oper BURG GARS bauen Zusammenarbeit mit attraktiven Angeboten aus. Puccinis Oper ist unter der Intendanz von Clemens Unterreiner von 11. Juli bis 1. August 2026 zu sehen.

© Barbara Elser
Krems/Gars (LCG) – Im letzten Jahr hob sich der Premierenvorhang für die Zusammenarbeit zwischen Österreichs größtem und traditionsreichsten Binnenschifffahrtsunternehmen und der Oper BURG GARS. Nach dem erfolgreichen Start in die nautisch-kulturelle Zusammenarbeit wird sie nun auf die nächste Ebene gehoben. Im Fokus der Kooperation stehen Vorteile für das Publikum, wobei ein Easy-Use-Prinzip gilt. Opernticket und Fahrkarte der DDSG Blue Danube gelten während der Saison gegenseitig als Rabattgutschein. Zudem bündeln die Partner ihre Synergien in der Kommunikation. Die DDSG Blue Danube bewirbt das reichhaltige Kulturprogramm der Festspiele in Gars, zu dem auch „Oper für Blinde“, „STARS in GARS – Unterreiner & Friends“, „KulturBURG“ und „EventBURG“ sowie exklusive Kinderführungen zählen, auf ihren neun Schiffen, die in Wien, der Wachau und nach Bratislava (Slowakei) im Linienverkehr unterwegs sind. Zudem ist der niederösterreichische Kulturveranstalter an den Verkaufsstellen der Reederei im Eigentum von VERKEHRSBÜRO und Wien Holding präsent. Die Partnerschaft ist Teil der intensiven Zusammenarbeit der DDSG Blue Danube mit der niederösterreichischen Kultur- und Tourismuslandschaft und Institutionen der Freizeitwirtschaft.
Höhepunkt bei den Festspielen in Gars ist der Opernhit „Madama Butterfly“. In Puccinis Oper über die tragische Liebschaft der Geisha Cio-Cio-San und des Marineoffiziers Pinkerton begeistern heimische Publikumslieblinge sowie internationale Nachwuchsstars wie beispielsweise in der Regie mit Matthias von Stegmann und der musikalischen Leitung von Karsten Januschke.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Interview mit Maia Hundeling über Brünnhilde und die NCPA-Produktion von Wagners Siegfried in Beijing
Zwischen Göttlichkeit und Menschlichkeit
Getong Feng im Gespräch mit Maida Hundeling über Brünnhilde und die NCPA-Produktion von Wagners Siegfried in Beijing In diesem Jahr übernahm die deutsche Sopranistin Maida Hundeling in der NCPA-Produktion von Wagners Siegfried in Beijing die zentrale Rolle der Brünnhilde. Als eine der prägenden dramatischen Sopranistinnen auf den internationalen Wagner-Bühnen verleiht sie Brünnhilde eine gleichermaßen kraftvolle wie vielschichtige Gegenwärtigkeit. Im Gespräch mit Getong Feng, Doktorandin der Neueren deutschen Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München spricht Maida Hundeling über Brünnhildes Weg zwischen Göttlichkeit und Menschlichkeit, über Erinnerung, Angst und Liebe in Wagners Siegfried sowie über ihre Erfahrungen mit Wagner und Turandot in Peking.
Von Getong Feng
klassik-begeistert.de
Klagenfurt
Betörende und vollendete Gesänge von Elīna Garanča (Bezahlartikel)
Mezzosopranistin Elīna Garanča ließ das Publikum im ausverkauften Stadttheater wieder jubeln
KleineZeitung.at.garanca
St. Margarethen: Farbenprächtige Bühne für „Tosca“
Der Steinbruch in St. Margarethen verwandelt sich derzeit zur Bühne für die Oper „Tosca“. Die Oper spielt in Rom im Jahr 1800, und das zeigt auch das Bühnenbild. Besonders auffällig sind heuer die Farbenpracht und die riesigen Kunstdrucke.
https://burgenland.orf.at/stories/3356673/
Berlin
Deutsche Oper Berlin: „Götterdämmerung“, Richard Wagner
Beginnen wir heute mit dem Orchester und seinem Chefdirigenten. Mit der Aufführung der Götterdämmerung wurde Donald Runnicles offiziell als Generalmusikdirektor verabschiedet. Als er sein Amt 2009 antrat, befand sich das Orchester in einem desolaten Zustand. Es war finanziell gegenüber den anderen beiden Opernorchestern der Stadt benachteiligt. Die schlechtere Bezahlung spiegelte sich in der Frustration vieler Musikern wider. Hohe Krankenstände und schleppende Nachbesetzungen freier Stellen führten dazu, daß an manchem Abend bis zu einem Drittel der Musiker im Graben aus Aushilfen bestand. Man erinnert sich an eine Aufführung des Otello, bei der die wunderbare Anja Harteros die Desdemona sang und man sie beim „Lied von der Weide“ und dem „Ave Maria“ am Schluß schon dafür bewundern mußte, daß sie unbeirrt ihren Gesangspart bewältigte, obwohl aus dem Orchestergraben Vierteltoncluster der Streicher ertönten, die jedem Festival für experimentelle Musik gut angestanden hätten. Runnicles sollte hier für Stabilisierung sorgen
Von Michael Demel
DerOpernfreund.de.richardWagner2
Frankfurt
„Bluthochzeit“: Frankfurt wagt Fortner – und gewinnt (Bezahlartikel)
Die Oper Frankfurt traut sich was und bringt die „Bluthochzeit“ des historisch schwer belasteten Komponisten Wolfgang Fortner auf die Bühne.
DieWelt.de.kultur.fortner
ldenburg
Oldenburgisches Staatstheater: „Wozzeck“, Manfred Gurlitt
1836 hatte Georg Büchner, angeregt durch einen historischen Fall, die Niederschrift zu einem Drama mit dem Titel Woyzeck begonnen. Ihn interessierte der gesellschaftspolitische Aspekt des Falls. Er zeigt Woyzeck als Opfer gesellschaftlicher Erniedrigungen. 1837 stirbt Büchner und hinterlässt mindestens 26, nicht nummerierte Szenen. 1879 behandelte Karl Emil Franzos das mittlerweile unleserliche Manuskript chemisch und macht es wieder lesbar. Er erstellt eine Textfassung und Szenenfolge, die seinem Geschmack entspricht. Auf ihn geht auch der Schreibfehler „Wozzeck“ statt „Woyzeck“ zurück. Manfred Gurlitt (1890 bis 1972) hat für seine Oper Wozzeck eine Fassung aus 18 Szenen und einem Epilog erstellt.
Von Axel Wuttke
DerOpernfreund.de.oldenburg
Kassel: Alles Eisler: Arbeiterlied trifft Zwölftontechnik
Andreas Wicke war am Staatstheater Kassel beeindruckt von der Vielfalt an Bildern und Projektionen zu Hanns Eislers „Deutscher Symphonie“
h2r.de, Kassel.eisler
Wuppertal: Wuppertaler Bühnen: „Der Florentiner Hut“, Nino Rota
https://deropernfreund.de/wuppertaler-buehnen/wuppertal-der-florentiner-hut-nino-rota/
Stralsund: Anders als Stephen King!
Am Theater Vorpommern inszeniert Aurelia Eggers „The Shining“. Die Oper von Paul Moravec entfaltet den Horror ihrer berühmten Vorlage als prachtvollen Bühnen-Psychothriller – in Idealbesetzung.
DeutscheBuehne.de.vorpommern
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Der Leichenzug von Odessa: Wie die Ukraine gefallenen Soldaten ihren Namen zurückgibt: Auf einem Industriegelände am Schwarzen Meer arbeitet ein Team von Forensikern daran, die sterblichen Überreste von Tausenden Soldaten zu identifizieren. An kaum einem Ort zeigen sich die menschlichen Kosten dieses Krieges so deutlich wie hier.
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Ohne Lippenstift, aber mit Stimme: wie Italiens Frauen Geschichte schrieben: Die italienische Frau war immer eine Projektionsfläche für romantische Sehnsüchte, Männerphantasien und traditionelle Rollenbilder. Achtzig Jahre nach der Einführung des Frauenstimmrechts zeigt sich nun ein anderes Bild.
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«Eine normale Katholikin wird nicht mit 14 Jahren unglücklich»: Eine Aussteigerin erzählt vom Leben im sagenumwobenen Opus Dei: Das Opus Dei galt als Liebling des Vatikans, Kritiker nennen es eine Sekte. Jüngst prüfte Papst Franziskus schwere Vorwürfe gegen das «Werk Gottes». Nun berichtet Marina Pereda von einem Leben zwischen Putzdienst und Selbstkasteiung – und davon, wie man den Weg hinaus findet.
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Historischer Prozess gegen Asad-Schergen: Syrischer Geheimdienstchef muss sich in Wien wegen Folter verantworten. In Österreich steht der bisher höchstrangige Vertreter des gestürzten Asad-Regimes vor Gericht. Er soll systematische Folter in einem Gefängnis in Rakka veranlasst haben – präsentiert sich in seiner Einvernahme aber als unwissender Behördenleiter.
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Was in den tausend Seiten neu publizierter Mandelson-Akten steht: Der entlassene britische Botschafter in den USA und seine hochrangigen Gesprächspartner äussern sich höchst undiplomatisch über Premierminister Keir Starmer. Dies zeigen am Montag veröffentlichte Dokumente. Sie bestärken auch den Verdacht, dass das Aussenministerium ihn durch das Überprüfungsverfahren schleusen wollte.
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Trump verhindert Israels Grossangriff auf Beirut – was hat es damit auf sich?: In einem hitzigen Telefonat hat der US-Präsident Benjamin Netanyahu offenbar von geplanten Attacken auf das nördliche Nachbarland abgehalten. In Libanon scheint sich Israel in eine strategische Sackgasse manövriert zu haben.
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«Der Präsident ist ein sehr kranker Mann»: Nicht erst seit Donald Trump wird über jedes Hämatom im Oval Office spekuliert: Der mächtigste Mann der Welt kann sich keine Schwäche leisten. So soll Joe Bidens geistiger Abbau viele Jahre verschleiert worden sein. Doch schon früher kam es zu abenteuerlichen Vertuschungen gesundheitlicher Probleme im Weissen Haus.
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«Wie lange sollen wir noch zusehen, wie die Menschen unter dem Regime leiden?» – In «Tehrangeles» in Kalifornien ist der Widerstand gegen die Mullahs ungebrochen. Ein Dissident schmuggelt Starlink-Terminals nach Teheran, eine Aktivistin setzt sich für die iranisch-israelischen Beziehungen ein. Doch in den Vororten von Los Angeles sitzt auch der verlängerte Arm des Regimes. Eine Reportage.
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«Sorry, das sind Fake News» – Medienunternehmer Peter Wanner über die Abgesänge auf sein Imperium. Der Patron von CH Media zeigt sich kämpferisch. Sein Unternehmen habe eine grosse Zukunft, auch wenn die gedruckte Zeitung irgendwann nicht mehr jeden Tag erscheinen werde. Und im Fernsehen wolle er die Fussball-Champions-League übertragen.
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Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt gegen den Schauspieler Christian Ulmen: Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat eine Anzeige von Ulmens Ex-Frau Collien Fernandes geprüft. Nun ermittelt sie gegen Ulmen wegen Körperverletzung in Zusammenhang mit häuslicher Gewalt.
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Leo XIV. warnt vor Monopolen bei der KI: wie diese Frage aufgrund der heiligen Texte einer Offenbarungsreligion entschieden werden kann, ist schleierhaft: Der Papst spricht ex cathedra und äussert sich zur künstlichen Intelligenz. Ob er der Kirche damit einen Dienst erweist, ist fraglich. Und zum Problem der Technik hat Martin Heidegger vor siebzig Jahren schon das Wesentliche gesagt.
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Die Krönung der Diva: Cecilia Bartoli geht in Salzburg auf musikalische Lebensreise: Sie singt seit mehr als vier Jahrzehnten auf allen wichtigen Bühnen, seit vierzehn Jahren ist sie Prinzipalin der Pfingstfestspiele. Nächste Woche wird Cecilia Bartoli sechzig – und feiert dies mit einem selbstironischen Spektakel.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Österreich
Kahlschlag: Warum die Wirtschaftskammer jeden 4. Job streicht
Präsidentin Martha Schultz räumt auf und vollzieht radikalsten Umbau in der Geschichte der Wirtschaftskammer Österreich. Martha Schultz greift in Sachen Kammerreform hart durch. Was die WKÖ-Präsidentin am Dienstag vor dem Präsidium präsentierte, ist nichts weniger als eine Kampfansage an die jahrzehntelang gewachsenen Strukturen der mächtigsten Interessenvertretung des Landes: Jeder vierte Job in der Bundeskammer fällt weg. 200 von 800 Stellen werden bis Ende 2027 gestrichen. Am Mittwoch um 9.00 Uhr ist in der Bundeskammer in Wien-Wieden eine Betriebsversammlung anberaumt.
oe24.at.wirtschaftskammer
Sport Wien
Mit WM-Fight: Der Boxsport kehrt nach 74 Jahren auf den Heumarkt zurück
Im Rahmen der Bounce Fight Night wird es am 5. Juni einen WM-Fight zwischen zwei Österreichern geben. Es wird eine der größten Boxveranstaltungen in Österreich seit Jahren. Der Wiener Boxclub Bounce veranstaltet einen Abend mit mehr als nur attraktiven Kämpfen. Im Mittelpunkt steht der Kampf um den WBF-Weltmeistertitel im Halbschwergewicht zwischen dem österreichischen Hoffnungsträger Mobin Kahraze und Herausforderer Mansur Elsajev. „Einen ausgeglicheneren Kampf kann man kaum ansetzen“, sagt Veranstalter und Ex-EU-Champ Marcos Nader. „Mobin ist hervorragend vorbereitet, aber mit Mansur Elsajev steht ihm der stärkste und gefährlichste Gegner seiner bisherigen Profikarriere gegenüber.“ Auch Umar Dzambekov, der in den USA alle seine Kämpfe gewonnen hat, wird den Fight verfolgen. „Das wird in jedem Fall ein super Kampf.“
Kurier.at.boxwm.in Wien
Österreich/ Fußball: „Neue Erkenntnisse“ für Rangnick, auch Alaba wird untersucht
Teamchef Rangnick sah beim 1:0-Erfolg gegen Tunesien Licht und Schatten. Bei zwei ÖFB-Stars werden Muskelverletzungen befürchtet. Teamchef Ralf Rangnick sah beim finalen WM-Test Schatten und Licht. „Es hat uns neue Erkenntnisse gebracht, was das erste WM-Spiel betrifft. Da haben wir einiges gesehen, was wir berücksichtigen müssen.“ Vor der Pause, so der Deutsche, war man „im letzten Drittel oft technisch nicht sauber genug. „Das hat mir nicht so gut gefallen. Die zweite Hälfte hat mir dagegen sehr gut gefallen, wir waren einem zweiten oder dritten Tor näher als Tunesien dem Ausgleich. Wir hatten dann das Spiel mehr unter Kontrolle als in der ersten Hälfte.“
Kurier.at.lichtundschatten.bei.testspiel
Autorennsport
Vertrag läuft 2026 aus. Mercedes-Star Antonelli will zu Ferrari
Kimi Antonelli ist der neue Superstar der Formel 1. Nach fünf Rennen hat der WM-Leader vier Siege zu Buche stehen. Der 43 Punkte liegt der jüngste Pilot, der die Fahrerwertung der Motorsport-Königsklasse jemals angeführt hat vor seinem Teamkollegen George Russell.
oe24.at.kimiantonelli
Er ist ja fast noch ein Kind – und zudem Italiener. Ich rate ihm dringend vor diesem Wechsel ab – aber mein Ratschlag wird für den jungen Mann wohl kaum interessant sein. Das geht mich auch nichts an!
Haben Sie einen schönen Tag!
A.C.
















