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Die internationale Kulturplattform
zum Tageskommentar

Oper

9. Dezember 2019 (Renate Wagner)

„Verwirrung der Gefühle“

am 8.12. (John H. Mueller)

8. Dezember 2019 (Renate Wagner)

Eine „opera performance“ und:  Raus aus der Komfortzone!

am 8.12. (Karl Masek)

am 8.12. (Heinrich Schramm-Schiessl)

am 8.12. (Jan Krobot/ Zürich)

am 7.12. (Friedeon Rosén)

am 7.12. (Gerhard Hoffmann)

am 7.12. (Ingobert Waltenberger)

am 6.12. (Thomas Prochazka/ www.dermerker.com)

Hochzeitsvorbereitungen in IKEA-Betten

am 6.12. (Udo Klebes)

am 6.12. (Michael Koling)

am 5.12. (Friedeon Rosén)

am 4,12. (Dominik Troger/ www.operinwien.at)

am 3.12. (Dominik Troger/ www.operinwien.at)

Unterhaltsame Barockoper mit Niveau

am 3.12. (Hermann Becke/www.deropernfreund.de)

am 1.12. (Ursula Wiegand)

am 1.12. (Alexander Walther)

Liebe, Leidenschaft, Ekstase

am 1.12. (Jan Krobot/Zürich)

Prachtvolle fünfte Vorstellung der Wiederaufnahme

am 1.12. (Fabian Kropf)

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Operette/Musical

 Angela Merkel, Hohepriesterin der Venus

am 7.12. (Jan Krobot/ Zürich)

am 2.12. (Heinrich Schramm-Schiessl)

am 1.12. (Meinhard Rüdenauer)

23. November 2019 (Renate Wagner)

am 23.11. (Sieglinde Pfabigan)

am 23.11. (Werner Häußner)

… und irgendwo ein Licht“.

am 8.11. (Petra und Helmut Huber/ Linz)

„Märchen im Grand Hotel“ im Grands Hotel

am 30.19. (Jan Krobot/Zürich)

am 26.10. (Werner Häußner)

„Und was meinen Sie?“

am 26.10. (John H. Mueller)

im Oktober (Ursula Wiegand)

K(r)ampf im Boxring und Scheißhaus!

am 19.10. (Hermann Becke/ www.deropernfreund.de)

am 13.10. (Udo Pacolt)

am 11.10. (Petra und Helmut Huber/ Linz)

am 11.10. (Werner Häußner)

am 5.10. (Christian Konz)

Turbulente “Fledermaus” beim Jubiläum des Wunders Blindenmarkt

am 4.10. (Ingo Rickl)

Alte tolle Operette, toll wienerisch neu aufgemascherlt)

am 2.10. (Meinhard Rüdenauer)

m 2.10. (Christian Konz)

«Und es wird nicht gefummelt!»

am 21.9. (Jan Krobot/ Zürich)

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Ballett

am 7.12. (Ira Werbowsky)

Dec. 8th, Ricardo Leitner/ attitude

am 5.12. (Meinhard Rüdenauer)

am 1.12. (Ira Werbowsky)

2.12. (Ricardo Leitner)

am 30.11. (Udo Klebes)

am 29.11. (Gisela Schmöger)

am 26.11. (Ricardo Leitner)

am 23.11. (Ira Werbowsky)

am 20./21.11. (Rando Hannemann)

am 17.11. (Rando Hannemann)

18.11. (Ricardo Leitner)

am 10.11. (Meinhard Rüdenauer)

am 9.11. (Ira Werbowsky)

am 7.11. (Rando Hannemann)

am 8.11. (Ricardo Leitner)

am 5.11. (Meinhard Rüdenauer)

am 2.11. (Ricardo Leitner)

2. November 2019 (Renate Wagner)

am 2.11. (Meinhard Rüdenauer)

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Konzerte/Liederabende

am 8.12. Gerhard Hoffmann)

am 7.12. (Helena Ludwig)

am 6.12. (PeterDusek)

am 5.12. (Gerhard Hoffmann)

am 5.12. (Ingrid Gerk)

am 5.12. Jan Krobot (Zürich)

Kostbar-farbenreiche Herbsttöne!

am 2.12. (Hermann Becke/ www.deropernfreund.de)

am 2.12. (Dirk Schauß)

am 2.12. (Gerhard Hoffmann)

am 1.12. (Karl Masek)

am 30.11. (Ingrid Gerk)

am 30.11. (Ursula Wiegand)

am 29.11. (Meinhard Rüdenauer)

am 27.11. (Helena Ludwig)

am 26.11. (Gerhard Hoffmann)

am 24.11. (Ingrid Gerk)

„Muttergottes und Weihnachtszeit: eine musikalische Wanderung“

am 23.11. (Isabel Grimm-Stadelmann)

Es ist noch lange nicht genug!

am 24.11. (Karl Masek)

am 23.11. (Dirk Schauß)

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Theater

7. Dezember 2019 (Renate Wagner)

7. Dezember 2019 (Renate Wagner)

Konzert, Biographie und Theater

am 7.12. (Alexander Walther)

5. Dezember 2019 (Renate Wagner)

4. Dezember 2019 (Renate Wagner)

3. Dezember 2019 (Renate Wagner)

3. Dezember 2019 (Renate Wagner)

1 .Dezember 2019 (Renate Wagner)

29. November 2019 (Renate Wagner)

Macht und Gier

am 29.11. (Alexander Walther)

28. November 2019 (Renate Wagner)

25. November 2019 (Renate Wagner)

21. November 2019 (Renate Wagner)

Das Milieu Scheidet

am 20.11. (Alexander Walther)

19. November 2019 (Renate Wagner)

15. November 2019 (Renate Wagner)

Gastspiel des Hans Otto Theater Potsdam

am 13.11. (Alexander Walther)

am 7.11. (Alice Matheson/ Basel)

Konfrontation und Überlebenskampf

am 1.11. (Alexander Walther)

31. Oktober 2019 (Renate Wagner)

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Ausstellungen

Dezember 2019 (Anton Cupak)

Bis 20. April 2020 (Heiner Wesemann)

Alte Schätze im neuen Licht

im November 2019 (Dr. Egon Schlesinger/ Andrea Matzker)

Im Oktober 2019 (Andrea Matzker und Egon Schlesinger)

26.10. (Olaf Schnürpel/ Weimar)

Bis 19. Jänner 2020 (Heiner Wesemann)

Bis 12. Jänner 2019 (Heiner Wesemann)

am 1.10. (Meinhard Rüdenauer)

Bis 20. Jänner 2020 (Renate Wagner)

Bis 19. Jänner 2020 (Renate Wagner)

Bis 12. Jänner 2020 (Renate Wagner)

Renate Wagner (21. September 2019)

Bis 6. Jänner 2020 (Renate Wagner)

September 2019 (Dr. Egon Schlesinger/ Andrea Matzker

Bis zum 6. Jänner 2020 (Renate Wagner)

Bis 7. Jänner 2020 (Renate Wagner)

Bis 1. Dezember 2019 (Renate Wagner)

Bis 21. September 2019 (Renate Wagner)

30.6. (Udo Pacolt)

Bis 22. September 2019 (Renate Wagner)

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Film/TV

Filmstart: 13. Dezember 2019

Filmstart: 13. Dezember 2019

Filmstart: 13. Dezember 2019

Filmstart: 6. Dezember 2019

Filmstart: 6. Dezember 2019

Filmstart: 6. Dezember 2019

Filmstart: 29. November 2019

Filmstart: 29. November 2019

Filmstart: 29. November 2019

Filmstart: 29, November 2019

Filmstart: 22. November 2019

Filmstarts: 22. November 2019

Filmstart: 22. November 2019

Filmstart: 15. November 2019

Filmstart: 8. November 2019

Filmstart: 15. November 2019

Filmstart: 8. November 2019

Filmstart: 1. November 2019

Starttermin: 1. November 2019

Filmstart: 24. Oktober 2019

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Buch

John H. Mueller

Ira Werbowsky

Renate Wagner (1. November 2019)

Renate Wagner (1. November 2019)

Renate Wagner (31. Oktober 2019)

Renate Wagner (31. Oktober 2019)

Renate Wagner (31. Oktober 2019)

Renate Wagner (30. Oktober 2019)

Renate Wagner (30. Oktober 2019)

Renate Wagner (30. Oktober 2019)

Renate Wagner (30. Oktober 2019)

Renate Wagner (30. Oktober 2019)

Dietmar Plattner

Renate Wagner (21. Oktober 2019)

Renate Wagner (20. Oktober 2019)

Renate Wagner (12. September 2019)

Renate Wagner (10. September 2019)

Renate Wagner (10. September 2019)

Renate Wagner (21. August 2019)

Renate Wagner (20. August 2019)

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DVD

Renate Wagner (4. November 2019)

Renate Wagner (1. November 2019)

Dr. Ingobert Waltenberger

Renate Wagner (8. August 2019)

Renate Wagner (8. August 2019)

Dr. Ingobert Waltenberger

Dr. Ingobert Waltenberger

Dr. Ingobert Waltenberger

Renate Wagner (21. März 2019)

Bewegende Hommage zum fünften Todestag des großen Dirigenten

Dr. Ingobert Waltenberger

live Aufzeichnung Palais Garnier, Opéra National de Paris vom März 2016 – BelAir Classique

Dr. Ingobert Waltenberger

Live Aufnahme aus der Funen Oper Odense, 4.11.2016 - DACAPO Records

Dr. IngobertWaltenberger

Live Aufnahme aus Tanglewood, 25. August 2018, major

Dr. Ingobert Waltenberger

Dr. Ingobert Waltenberger

Dr. Ingobert Waltenberger

Dr. Ingobert Waltenberger

Renate Wagner (27. Oktober 2018)

Dr. Ingobert Waltenberger

Renate Wagner (22. August 2018)

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CD

Die aufregend schrägste CD für Ihre Silvesternacht oder nostalgische Electropopabende

Dr. Ingobert Waltenberger

Dr. Ingobert Waltenberger

Dr. Ingobert Waltenberger

Dr. Ingobert Waltenberger

Raritäten zum Kennenlernen

Dr. Ingobert Waltenberger

Spannender Tipp des am 17. Dezember beginnenden Beethovenjahrs

Dr. Ingobert Waltenberger

Dr. Ingobert Waltenberger

Dr. Ingobert Waltenberger

Dr. Ingobert Waltenberger

Alexander Walther

Das Ensemble Diderot mit Johannes Pramsohler interpretiert Werke von Vivaldi, Hasse, Platti und Gajarek; Audax Records

Dr. Ingobert Waltenberger

Die Aufnahme basiert auf Mitschnitten von Konzerten vom Juli 2018

Dr. Ingobert Waltenberger

Dr. Ingobert Waltenberger

Dr. Ingobert Waltenberger

Alexander Walther

Dr. Ingobert Waltenberger

Dr. Ingobert Waltenberger

Dr. Ingobert Waltenberger

Dr. Ingobert Waltenberger

Dr. Ingobert Waltenberger

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9. DEZEMBER 2019 – Montag


„Wohlwollender Applaus“ – das war’s! Ein Riesenaufwand für das Auftragswerk der Wiener Staatsoper. Kate Lindsey spielt den Titelhelden. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Renate Wagner fragt: Und was war nun das? Man tut sich schwer mit der Definition des dreieinviertelstündigen Abends, der in einem Opernhaus stattfand und in letzter Zeit überbordendes Medieninteresse erregt hat: „Orlando“ von Olga Neuwirth, ein Auftragswerk der Wiener Staatsoper, wohl kaum eine Oper im konventionellen Sinn. Sie brach wie ein Tsunami über die Zuschauer im ausverkauften Haus herein, gewissermaßen eine Überschwemmung: Man schnappte nach Luft angesichts des szenischen und musikalischen Overkills.

Klotzen, nicht kleckern, hatte sich die Komponistin vorgenommen, wenn man schon den gesamten Apparat eines ersten Opernhauses (und wohl auch ein sattes Budget) zur Verfügung gestellt bekam. So sieht das Ergebnis denn auch aus. Eine gewaltige Show-Orgie, ziemlich angeberisch auf allen Ebenen, ob im Aufwand, den eingebrachten „Ideen“ (Stichwort Kostüme), dem intellektuellen Anspruch. Nebenbei gesagt: Von der Vorlage, dem Roman „Orlando“ von Virginia Woolf, ist nicht viel geblieben. Es sei denn die englische Sprache. So spekuliert es sich leichter in Richtung Welterfolg. Am Broadway könnte man sich das Ganze gut vorstellen…

Nach der Pause hat das Original (mit Ausnahme der Person von Shelmerdine, den Orlando heiratet, der hier allerdings vom Kapitän zum Fotografen wird) ausgedient, das Buch erschien schließlich 1928. In der Oper springt das Geschehen von den Luftangriffen des Ersten Weltkriegs sofort in das Jahr 1941, das heißt, was nun kommt, ist Neuwirth und ihre Co-Librettistin Catherin Filloux pur. Nun gibt es auch kaum mehr „Handlung“, sondern einzig und allein einen „Wir sind die Guten“-Weltanschauungs-Parcours.

1941 schreibt man die Namen ermordeter Juden an die Wand, dann explodiert die Atombombe, schon ist man in Vietnam. Die Rassenfrage wird gestreift, die Gender-Frage durch den Auftritt des international bekannten Trans-Gender-Performers Justin Vivian Bond radikal chic gemacht, der eher als kraftvolle Blondine überzeugte denn als Sprecher und Vertreter seiner Ideologie, so unsicher wankte er durch seinen Auftritt. Man attackiert den Kapitalismus, ist natürlich bald beim neuen Faschismus, und das Ganze nimmt und nimmt kein Ende…

Zur Uraufführungskritik von Renate Wagner


Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Heinrich Schramm-Schiessl war unser zweiter Berichterstatter: Wie so oft, ist die Theorie das Eine und die Praxis das Andere. Dies bedeutet nichts anderes, als dass die Umsetzung nicht funktioniert hat. Was haben wir an diesem Abend gesehen? Sicher kein multimediales Welttheater, denn für ein solches fehlte Entscheidendes, nämlich schlichtweg die Dramaturgie. Vielleicht könnte man das Werk, zumindest was den ersten Teil betrifft, als szenisches Oratorium bezeichnen, oder vielleicht besser noch als Spieldokumentation. Wir kennen dieses Format aus dem Fernsehen. Da werden Bilder und Filme zu einem bestimmten Thema mit einer Sprechstimme unterlegt und manche Momente durch Spielszenen verstärkt. Die Erzählung und die dazugehörigen Bilder, die auf die diversen Bühnenbildelemente projeziert wurden, konnte man akzeptieren, aber die Spielszenen blieben eher beiläufig und weitestgehend wirkungslos. Waren im ersten Teil, der den Roman von Virginia Woolf als Vorlage hat, noch Spurenelemente einer Handlung zu finden, so war der zweite Teil nur mehr öde. Dieser wurde nämlich von der Komponistin und ihrer Co-Autorin neu dazu erfunden. Die beiden Damen mögen vieles sein, Dramaturginnen sind sie nicht. Im ersten Abschnitt, der von 1914 bis in die 1990er-Jahre reichte, geschah praktisch nichts, im mittleren Abschnitt vermeinte man sich in einer Innenstadt-Disco zu befinden und die letzten 45 Minuten waren reines Behlehrungstheater, wie wir es in der letzten Zeit an verschiedenen Bühnen zur Genüge geboten bekommen. Da war alles hineingepackt, was heute envogue ist, von #MeeToo bis „Fridays for future“…

Zum Bericht von Heinrich Schramm-Schiessl

Ich muss etwas richtigstellen, das ich offenbar missverstanden und so weitergegeben habe: „Orlando“ ist natürlich nicht das erste Auftragswerk überhaupt – da gibt es viele Vorgängertitel in der Geschichte der Staatsoper. Bei Holender war das letzte etwa Reimanns „Medea“, bei Meyer gab es einige Kinderopern (auch an Frauen: Elisabeth Naske in der Walfischgasse; Johanna Doderer sogar im Großen Haus), letztes Jahr „Die Weiden“ von Johannes Maria Staud. Für die Wiener Staatsoper war dieses Auftragswerk die erste Uraufführung einer abendfüllenden Oper (Musiktheater) einer Frau im Großen Haus – der Direktor hat diese „Pflichtübung“ sicher weit mehr gebraucht als das Publikum. Aber ich verstehe ihn, ohne diese „Pioniertat“ wäre er vom Feuilleton in der Luft zerrissen worden. So schreiben einige Merker-Rezensenten und wohl auch ein Häufchen eher unabhängiger Berufsrezensenten vorsichtig dagegen an (es wird noch vorsichtiger werden, das sage ich voraus), das Feuilleton wird jubeln. Dessen Meinung ist das, was unterm Strich bleibt.

Hat Sie die Mailänder „Tosca“ begeistert?

Mich nicht – und damit bin ich wirklich nicht allein!

Mailand: Römisches Drama in der Mailänder Scala: Puccinis „Tosca“ mit Anna Netrebko
Neue Musikzeitung/nmz.de

Mailand
Scarpia stabbed, Tosca smothered by Livermore’s La Scala staging
bachtrack

Arte-Video – die ganze Oper

Wirklich nicht auszuhalten ist Anette Gerlach, die Arte-Moderatorin. Die ist nämlich so penetrant, dass es gar nicht mehr echt sein kann. Ich vermute, dass Frau Gerlach als Kultfigur für Publikumsverdummung sorgsam aufgebaut wird, mit dem Ziel, die Leidensfähigkeit der Opernfreunde zu testen.

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Den Newsletter finden Sie in unseren heutigen „Infos des Tages“

Interessant: Vittorio Grigolo, vergangene Woche von der Met und London „verurteilt“ und ausgeladen, darf an der Scala den „Romeo“ singen.

MANNHEIM/ Nationaltheater: CARMEN-Premiere (7.12.)


Eunju Kwon, Irakli Khakidze, Lucia Astigarraga, Jelena Kordic, Evez Abdulla  (c)Hans- Jörg Michel

Bei einer der meistgespielten Opern, Bizets Carmen, konnte man in den letzten Jahren öfter sinnentstellende und -abweichende Inszenierungen erleben. Nun scheint das Pendel ganz stark zurückzuschlagen. Unter der Koreanerin Yona Kim kehren alle die mit ‚Carmen‘ verbundenen Attribute zurück: Spanien-Folklore, Stierkampf, Flamenco sowie Schmuggler- und Zigeunertum sind wieder die beherrschenden wuchtigen Elemente.

Schon vor Beginn werden bühnenausfüllende Videos mit jagenden Stieren gezeigt. Bei Yona Kim mutiert der Schankwirt Lillas Pastia zu einer spanischen Dame, quasi zu einem Double Carmens, das in hartem, ja zum Teil witzig prestissimo prononciertem Spanisch Zwischentexte spricht. Sie ist wie Carmen in kurzem schwarzem Bolerokleidchen, schwarzen Strümpfen und hochhackigen Schuhen gekleidet (Kost.: Falk Bauer). Genau diese kleine Person, Lucia Astigarraga, verhindert mit ihren determinierten harrschen Auftritten, dass man sich alsbald in spanischer Folklore suhlen kann…

Gar so konventionell ist diese Carmen-Fassung aber auch nicht, denn die Rolle der Micaela wird neu gedeutet. Die ist nicht das „Hascherl“, als das es meist dargestellt wird: …Sie hat gleich erkannt, dass Carmen ihre Rivalin ist und provoziert so auch den erbitterten Streit mit ihr bei den buntgekleideten Zigarettenarbeiterinnen. Erst ganz am Schluß verschwindet sie wieder, bevor José Carmen ersticht…

Zum Premierenbericht von Friedeon Rosén

Weihnachtshöhepunkt im Grazer Musikverein: Rene Pape zu Gast (19. Dezember)
Kurz vor Weihnachten gibt es im Grazer Stefaniensaal bereits Geschenke in Form von Liedern: Opernstar Rene Pape ist am Donnerstag, 19. Dezember, in einem Konzert des Musikvereins erneut zu Gast, nachdem er bereits im Vorjahr bei einem Konzertabend für große Begeisterung gesorgt hatte. Der Bassist wird auch heuer mit einem Programm jenseits seines sonstigen Bühnenschaffens vor das Publikum treten.
Salzburger Nachrichten

DÜSSELDORF/ RHEINOPER: Rolando Villazón inszeniert Vincenzo Bellinis Oper „I puritani“

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Adela Zaharia, Ioan Hotea. Copyright: Andreas Endermann

Die Operalia-Preisträger Adela Zaharia und Ioan Hotea debütieren als Elvira und Arturo. Antonino Fogliani übernimmt die musikalische Leitung. Premiere am 18. Dezember im Opernhaus Düsseldorf.

Rolando Villazón ist erneut an der Deutschen Oper am Rhein zu Gast, diesmal als Regisseur von Vincenzo Bellinis Belcanto-Oper „I puritani“. Am Mittwoch, 18. Dezember, um 19.30 Uhr ist Premiere im Opernhaus Düsseldorf. Antonino Fogliani, wie Rolando Villazón ein profunder Kenner des Belcanto, über­nimmt die musikalische Leitung der Duisburger Philharmoniker, des Opernchores und einer hochkarätigen Sängerbesetzung. Dieter Richter entwirft das Bühnenbild, Susanne Hubrich die Kostüme.

Posers Klassikwelt 5/2019: Meineid rächt sich
Der wieder einmal mit der Bahn durchs Land Reisende möchte heute eine besondere Empfehlung aussprechen. Sie ist zum einen an Menschen gerichtet, die Richard Wagner noch nicht für sich entdeckt haben und zum anderen an Liebhaber des Meisters, die die Empfehlung – aus welchen Gründen auch immer – noch nicht für sich entdeckt haben.
Der heutige Entscheidungsfindungsprozess baut auf der für Neulinge im Metier überaus wichtigen und nicht sehr leicht zu beantwortenden Frage auf, welche der zahlreichen Einspielungen des Ring des Nibelungen man sich denn auf welchem Medium zulegen soll.
https://klassik-begeistert.de/posers-klassikwelt-5-2019-klassik-begeistert-de/

London: World premiere of Josephine Stephenson’s Une Saison en Enfer lights up Aurora at Wigmore Hall

Allan Clayton © Sim Canetty-Clarke
Allan Clayton: © Sim Canetty-Clarke

bachtrack

Venedig: Teatro La Fenice 2019-20 Review: Don Carlo
https://operawire.com/teatro-la-fenice-2019-20-review-don-carlo/

CD „The High Horse“ – Best of Worst Vol. 1 – Klassische Musik und Diskokugelkitsch vom Feinsten

Die aufregend schrägste CD für Ihre Silvesternacht oder nostalgische Electropopabende

„Es ist so befreiend, Corona mit Richard Wagner zu paaren oder zu schauen, was passiert, wenn Henry Purcell mit David Hasselhoff zusammen ins Bett steigt.“ Simon Bucher

Die Schweizer Mezzosopranistin Stephanie Szanto und ihr Partner am Flügel Simon Bucher geben ein kultverdächtiges Debüt. Das Erfolgs-Rezept für strahlende Augen und lächelnde Lippen: Man parodiere bekannte Hits der 80er und 90-er Jahre in pathetischem Opernton und aberwitzig frech genialen Klavierarrangements und galoppiere hoch auf heißblütigem Ross miteinander um die Wette über Blumenwiesen und Tannenwald, augenzwinkernd über alle Konvention und Zäune hinweg. Das Umgekehrte kennen wir ja auch, leider humorbefreit bis zum Überdruss. Piepsige Popstimmen pirschen sich an Arienklassiker der Oper mit künstlerisch mörderischem Ergebnis an. Unüberbietbarer Tiefpunkt: Sarah Brightman singt „Nessun dorma“ aus Puccinis Turandot.

Wien/ Volkstheater
„Peer Gynt“ im Volkstheater: Die Welt ist eine Schneekugel
Ab jetzt wird zurückprojiziert: Regisseur Viktor Bodó zeigt Henrik Ibsens dramatisches Gedicht als handlichen Bastelbogen mit Popkulturzitaten
Der Standard

Ausstellungen/ Kunst: Arnulf Rainer zum 90er sagt „Ich hab’ genug von meinem Gfries“
Der „Übermaler“, der heute seinen 90. Geburtstag feiert, über seine Jugend im NS-Internat, sein Leben und seine „Blickrichtung“.
Kurier

„DIE PASSAGIERIN“. Erfolgreiches Buch über eine erfolgreiche Oper geht in die zweite Auflage

Heute 96 Jahre alt ist die polnische Schriftstellerin Zofia Posmysz, die als junges Mädchen wegen angeblicher Untergrundarbeit verhaftet und nach Ausschwitz gebracht wurde, das sie ebenso wie den Marsch nach Ravensbrück und  in ein weiteres KZ, aus dem sie durch die Amerikaner befreit wurde, überlebte. Nach harter Feldarbeit durfte sie in der Küche und schließlich, weil sie Deutsch konnte, in der Schreibstube arbeiten, hatte hier mit der Aufseherin Annelise Franz zu tun, die, so die Recherchen von Ludwig Steinbach in seinem inzwischen in zweiter Auflage erschienenen Buch Weinbergs Passagierin- Eine Analyse der Ausschwitz-Oper, das Kriegsende überlebte und für ihre Taten nicht zur Rechenschaft gezogen wurde. Bei einem Aufenthalt in Paris meinte Posmysz die Stimme der Franz wiederzuerkennen, irrte sich aber und nahm dieses Erlebnis zum Anlass, eine Novelle, später zu einem Roman erweitert, über ihre Erlebnisse zu schreiben. Das Besondere ist, dass in der Textvorlage wie in der von Mieczyslaw Weinberg danach komponierten Oper das Geschehen aus der Sicht Lisas geschildert wird, der ehemaligen Aufseherin, die gerade mit ihrem Mann auf einer Schiffsreise nach Brasilien ist und in einer der Mitreisenden, Marta, einen der Häftlinge, die sie in den Tod schickte, zu erkennen glaubt. Diese Begegnung ruft Erinnerungen an die längst von ihr verdrängten Erlebnisse wach. 

„Opernfreund-Mitarbeiter Ludwig Steinbachs Buch erlebt die zweite Auflage! Das ist heutzutage gar nicht so einfach!

Ich schließe heute mit einer gar „schröcklichen“  Reportage, Bilsing in Gefahr – Teil 2.

Aus dem nicht ungefährlichen Leben des Opernfreund-Chefredakteurs auf  Reisen –

Der Nichthoteltip – Das Norman Bates Hotel

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Das 5 Sterne „Radisson BLU“ liegt verkehrsgünstig mitten in der City – nur fünf Minuten von der Oper entfernt. Ein Katzensprung! Das Hotel arbeitet wie mein Autohersteller Volkswagen. Der Basispreis ist Augenwischerei! Lüge gar. Wenn Sie z.B. zum zur Zeit billigsten VW-Modell den UP für schlappe 9999 Euro greifen wollen, dann bekommen Sie den Wagen unlackiert, denn die einzigen beiden preiswerten Basisfarben – weiß und rot – kosten Aufpreis (!), treiben also den Kleinstwagen über die 10.000-Euro-Schwelle. Das ist ehrlich kein Scherz.

Doch zurück zum Hotel, der Autor schweift mal wieder ab. Weiterlesen in unseren „Infos des Tages“

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

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richard wagner „Leben mit Richard Wagners Musik“
Die Website von Dr. Klaus Billand:
www.klaus-billand.com
WIEN: KLAVIERLEHRERIN ERTEILT UNTERRICHT UND KORREPETIERT
Klavierlehrerin erteilt Unterricht (auch für Kinder), begleitet SängerInnen bei Konzerten und korrepetiert – zu günstigen Bedingungen.
Kontakt-Telefon: 0681 84332028
Zur Website der Sopranistin Anna Ryan: 
www.ryananna.com
FOTOS ANNA RYAN
Die ÄRA KARAJAN wurde von Hedda Hoyer digitalisiert. Auch nach dem Karajan-Jahr 2008 lassen wir den Link zu dieser interessanten Website bestehen:
Zum „HUNDERTER“ von Herbert von Karajan habe ich den Großteil der MERKER, die seine Ära behandeln, digitalisiert. Ein Jahr später folgten die restlichen zwei Saisonen, und zu seinem HUNDERTZWEITEN GEBURTSTAG findet Ihr nun auch die Zusammenfassung (Zahlen, Daten, Fakten) ausgehend von der Seiten „INHALT“wiederum unter http://members.chello.at/hedda.hoyer/index.htm. Es gibt viel Interessantes zu finden.
NUN AUCH DIE BEIDEN RESTLICHEN SAISONEN DIGITALISIERT:
Optimal ist die Website über den Internet-Explorer anzuschauen. Hedda Hoyer hedda.hoyer@chello.at http://members.chello.at/hedda.hoyer/index.htm

 

 

 

 

 

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kino oper

  Lugner DI 12.Juni 2018 / 20.15 Uhr – ROH – Schwanensee – UCI DI 19. Juni 2018 / 19:15 Uhr – Paris – Don Pasquale, Donizetti, Lugner

Royal Opera House im Kino 2019/2020: Dienstag, 10. Dezember 2019 (Royal Ballet). Der Nussknacker (Live-Aufzeichnung 2016). 17. Dezember 2019 (Royal Ballet). Dornröschen – Donnerstag, 16. Januar 2020 (Royal Ballet). La bohème – Mittwoch, 29. Januar 2020 (Royal Opera).  Ballett-Weltpremieren von Cathy Marston& Liam Scarlett – Donnerstag, 25. Februar 2020 . Fidelio – Donnerstag, 17. März 2020 – neue Produktion (Royal Opera).  Schwanensee – Mittwoch, 1. April 2020 (Royal Ballet). Cavalleria Rusticana/ Pagliacci (Der Bajazzo) – Donnerstag, 21. April 2020 (Royal Opera). Das Dante Projekt – Donnerstag 28. Mai 2020 – Uraufführung des Royal Ballet. Elektra – Donnerstag, 18. Juni 2020 – neue Produktion (Royal Opera) .
Einige Kinos übertragen die Vorstellungen auch zeitversetzt an einem anderen Datum. Alle teilnehmenden Kinos und Uhrzeiten ab Juni auf: www.rohkinotickets.de

DIE MET IM KINO/ Saison 2019/2020:
12.10.2019: TURANDOT  11.1.2020: WOZZECK (van den Heever; Mattei), 1.2.2020: PORGY AND BESS, 25.2.2020: AGRIPPINA (Di Donato, Rae, Lindsey), 14.3.2020: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER (Kampe; Terfel), 11.4.2020: TOSCA (Netrebko; Jadge, Volle), 9.5.2020: MARIA STUARDA (Damrau, Barton; Costello
Ab Di, 11. Juni beginnt der Kartenverkauf für einzelne Opern sowie Reservierungsmöglichkeit mit 2-wöchiger Abholfrist.
Kartenreservierungen sind jeweils 5 Tage vor der Aufführung möglich!

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https://www.lugnerkino.at/events-angebote/opernuebertragungen/

Einzelticket: 26 €, ermäßigter Preis: 21€ (Schüler, Studenten, Senioren)
ABOPREIS: 19 € pro Vorstellung beim Kauf aller 6 Vorstellungen!!
24.9. LA TRAVIATA (Übertrgung aus dem Palais Garnier), 10.10. LES INDES GALANTES von Jean Philippe Rameau (Übertragung aus der Opera Bastille), 17.12. FÜRST IGOR von Alexander Borodin (Übertragung aus der Opera Bastille), 6.2.2020: GISELLE (Ballett – Übertrgung aus dem Palais Garnier), 17.3.2020: MANON von Jules Massenet (Übertragung aus der Opera Bastille), 23.4.2020: LE PARC (Ballett- Übertragung aus dem Palais Garnier)

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