8. NOVEMBER 2026 – Sonntag

Zum Trailer/ Kurzvideo
Wien/ Volksoper: SALOME- Ein Regieklassiker kehrt heute für (nur) vier Vorstellungen zurück
Ein Regieklassiker kehrt zurück: Ab 8. November 2026 steht Luc Bondys zeitlose Inszenierung von Salome in der szenischen Einstudierung von Marie-Louise Bischofberger-Bondy wieder auf dem Spielplan der Volksoper Wien. Das Werk verbindet eine besondere Geschichte mit dem Haus, denn die Wiener Erstaufführung fand 1910 an der Volksoper statt. Im Zentrum der Wiederaufnahme steht ein besonderes Debüt: Hedwig Ritter, die bereits als Feldmarschallin in Der Rosenkavalier mit ihrer Interpretation der Musik Richard Strauss’ begeisterte, ist erstmals in der Titelrolle der Salome zu erleben. Die Musikalische Leitung übernimmt Mikhail Agrest.
Es gibt nur 4 Vorstellungen dieses umjubelten Publikumserfolges. Es heißt also schnell Karten sichern!
Richard Strauss‘ Salome ist eines der verstörendsten und gleichzeitig berührendsten Werke der Opernliteratur, erzählt es doch von einer unfassbaren Obsession: Die Königstochter Salome ist der Dekadenz ihres Umfelds überdrüssig. Einen Gegenentwurf findet sie in der Keuschheit des von ihrem Stiefvater Herodes in einer Zisterne gefangengehaltenen Propheten Jochanaan. Seine Ablehnung steigert ihre Faszination zur Ekstase. Salome will ihn küssen, doch er weist sie zurück. Als Herodes seiner Stieftochter im Tausch gegen einen Tanz alles verspricht, was sie sich nur wünsche, willigt sie ein, fordert dafür aber einen hohen Preis: den Kopf des Propheten.
HerodesWolfgang Ablinger-Sperrhacke
HerodiasUrsula Pfitzner
SalomeHedwig Ritter
JochanaanJosef Wagner
NarrabothJunHo You
PageKatia Ledoux
Erster JudeNorbert Ernst
Zweiter JudeAaron-Casey Gould
Dritter JudeTomos Owen Jones
Wien/ Staatsoper
„L’Orfeo“ an der Wiener Staatsoper: Rolando Villazón lässt alte Zeiten aufblitzen
Volle Ränge an der Wiener Staatsoper, selbst nach der Pause. Dafür zeichnet vermutlich Startenor Rolando Villazón verantwortlich, der noch immer zieht. Den eigentlichen Coup landen in Monteverdis „L’Orfeo“ jedoch Stefan Gottfried und der Concentus Musicus.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de
Grafenegg: Diese Vorschau macht Lust auf einen konzertreichen Sommer 2027
Nach 20 Jahren Intendanz des Festivalgründers Rudolf Buchbinder wird im 21. Jahr des Bestehens ein neues Kapitel des Programmes der Konzertstätte am Wagram aufgeschlagen. Den Ankündigungen nach ist es vielversprechend – zu hoffen ist, dass diese Versprechungen auch eingehalten werden können.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de
OPER FRANKFURT: Heute Premiere Le roi Arthus

Spielplan – Oper Frankfurt
Ernest Chausson 1855–1899
Oper in drei Akten und sechs Bildern
Text vom Komponisten
Uraufführung 1903, Théâtre Royal de la Monnaie, Brüssel
In Koproduktion mit dem Nationaltheater Prag. In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz nach der Premiere als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt. Weitere spannende Inhalte zu Le roi Arthus finden Sie im Opernappetizer auf unserem Blog.
Am 6. Dezember findet die 4. Kammermusik anlässlich dieser Premiere statt.
- Musikalische Leitung Thomas Guggeis
- Inszenierung Manuel Schmitt
- Bühnenbild Bernhard Siegl
- Kostüme Raphaela Rose
- Licht Joachim Klein
- Arthus Domen Križaj
- Genièvre Magdalena Hinterdobler
- Lancelot Thomas Blondelle
- Mordred Erik van Heyningen
- Lyonnel Andrew Kim
- Allan / Ein Ritter Thomas Faulkner
- Merlin Kihwan Sim
- Ein Ackermann Sven Hjörleifsson
-
Nun, nicht ganz. Zweifellos erhob sich die Aufführung, zumindest was die Herren betraf, über jenes Niveau, welches man vom Repertoire-Alltag erwarten darf. Doch: keine Sternstunde. Eine solche herbeizuschreiben, statt den Abend kritischem Befund zu unterwerfen, ändert nichts an den Sachen.
Wie also liegt der Fall?
Bertrand de Billy war den Sängern ein wohlgesonnener Anwalt. Er zügelte das Orchester, lärmte nicht, bot Raum zur stimmlichen Entfaltung. Dies galt auch für die Chor-Szenen, welche der zugebauten Bühnen wegen oftmals zu Rückkoppelungseffekten führen (Bühne und Kostüme, falls man’s vergessen hat: Dick Bird). Auch dies eine Unsitte unserer Tage …
https://dermerker.com/index.cfm?objectid=22B4B3CA-FB6F-87FF-D969FFC5258123E6
Thomas Prochazka/www.dermerker.com
LEIPZIG Musikalische Komödie – DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN – Musical nach dem gleichnamigen Buch von EDMUND DE WAAL von THOMAS ZAUFKE (Musik) und HENRY MASON (Text); 6.11.2026

Foto: Tom Schulze
Familiensaga und Erinnerung, Leben und Kunst, Shoa und Restitution
Edmund de Waal hat in seinem Roman „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ die Brücke zwischen kleinen japanischen Erbstücken, den sogenannten Netsuke, und die daran geknüpfte weitreichende Familiengeschichte verarbeitet. Die Chronik der Dynastie Ephrussi ist so spannend, polyglott wie symptomatisch für die zeitgeschichtlichen Dimensionen ab Mitte des 19. Jahrhunderts, von zwei Weltkriegen inkl. der Schreckens- Todes- und Raubesherrschaft der Nazis bis in die Jetztzeit.
Der Aufstieg der als mächtige und steinreiche Öl- und Bankiersdynastie in die Geschichte eingegangenen Ephrussis beginnt in Odessa mit Getreidehandel. Weitere Stationen des fragmentarisch in kleinen Szenen abgehandelten Ineinander von gesellschaftlicher Stellung, Kunstleidenschaft, Mäzenatentum, Privatem, Flucht wie gewaltsamer Vernichtung sind Paris, Wien, das Landgut in der tschechoslowakischen Republik Kövecses, England und Japan.
Uraufgeführt wurde das Musical 2019 am Landestheater Linz. In Leipzig fand die deutsche Erstaufführung am 17.10.2026 an der Musikalischen Komödie im Rahmen des sächsischen Themenjahres „Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur“ statt.
Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger
Würzburg/ Mainfrankentheater: ZWISCHEN WIENER OPERETTENTRADITION UND JAZZ – GEORG ROOTERING INSZENIERT DER ORLOW VON BRUNO GRANICHSTAEDTEN

DER ORLOW feiert am 6. Dezember Premiere © Mainfranken Theater
Der Orlow ist ein Juwel in doppeltem Sinne: Der titelgebende Diamant steht im Zentrum der Handlung, und auch die Operette selbst ist ein kostbares Fundstück zum Wiederentdecken. Einst ein Welterfolg, geriet das Werk durch Vertreibung und Exil seines jüdischen Komponisten Bruno Granichstaedten zu Unrecht in Vergessenheit. Am 6. Dezember 2026 feiert die Inszenierung am Mainfranken Theater Premiere und bringt das Stück, das die Wiener Operettentradition mit der Welt des Jazz verbindet, zurück auf die große Bühne. Regie führt der ehemalige Intendant Georg Rootering, der dem Haus als Regisseur verbunden bleibt.
Der Orlow wurde 1925 uraufgeführt und machte zu seiner Zeit sogar der Lustigen Witwe Konkurrenz. Das Werk, das damals auch verfilmt wurde, vereint alles, was große Operettenunterhaltung ausmacht: eine dramatische Liebesgeschichte, eine turbulente, bisweilen skurrile Handlung und vor allem mitreißende Musik. Als Erster verband Granichstaedten, noch vor Abraham und Kálmán, die Wiener Operette mit Foxtrot, Shimmy und Blues – und die Balalajka mit dem Saxophon. Hochaktuell erzählt das Stück von Vertreibung, Neuanfang, Nostalgie und einem Leben zwischen alter und neuer Heimat.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Wien Modern: Vom Kreuchen und Fleuchen
Das Neuton-Festival lauscht heuer neugierig in die Natur hinein – und bittet sein Publikum dafür auch an den Stadtrand. Da sage noch jemand, ein Konzertbesuch trage nichts zur körperlichen Ertüchtigung bei. Um einige Attraktionen von Wien Modern zu erkunden, muss man sich an diesem Wochenende schon gehörig in Bewegung setzen. Da heißt es etwa, die Zacherlfabrik in Döbling anzusteuern oder das Jugendstiltheater in Penzing. Wer beide Außenposten an einem Tag mit dem Fahrrad abklappert, hat gute Chancen auf eine 20-Kilometer-Tour. Ein zeitnaher Besuch beider Events zahlt sich dabei auch aus inhaltlichen Gründen aus: Hier wie dort widmet sich Wien Modern seinem aktuellen Festivalthema und damit dem Klanggewimmel von Mutter Natur – mal auf interessante, mal auf imposante Weise.
DerStandard.at.wien-modern
Salzburg: Revolution, Krieg – und Frieden
Fast verliert man den Respekt vor Beethoven, wenn man die Grande Sinfonie caractéristique pour la paix avec République francaise hört. 1797 hat der in Wien tätige Böhme Paul Wranitzky dieses Werk geschrieben, zwei Jahre vor Beethovens symphonischem Erstling. Die Camerata hat es nun im Wortsinn mit Pauken und Trompeten in den Großen Saal des Mozarteumas geknallt.
DrehpunktKultur.at.krieg-undfrieden
München
Bayerische Staatsoper: „Siegfried“ – Wann ist ein Gott ein Gott?
Das heitere Scherzo der Ring-Tetralogie? Diesmal nicht. Tobias Kratzer erzählt Wagners Siegfried als düsteren Coming-of-Age-Thriller und ohne das Gag-Feuerwerk der vorherigen Opern. Die großen Fragen seiner Ring-Konzeption verliert er dabei nicht aus den Augen. Und mittendrin strahlt Benjamin Bruns als Titelheld Siegfried.
https://opernmagazin.de/bayerische-staatsoper-siegfried-wann-ist-ein-gott-ein-gott/
Das Kind in dir: Tobias Kratzers Siegfried an der Bayerischen Staatsoper
Welches Essen würde es wohl bei Mime und Siegfried zu Hause geben? Richtig, Wagner Pizza! Dies ist nur einer der nicht zu geizig gestreuten Gags in Tobias Kratzers Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper. Wer hier jedoch Klamauk oder gar Blasphemie dem Meister gegenüber vermutet, liegt weit daneben. In diesem Siegfriedmenschelt es wie auch in den vorangegangenen Teilen des Rings und Kratzer belegt, wie liebevoll er Figuren zeichnen kann und wie sehr ihm diese am Herzen liegen
bachtrack.com.siegfried.kratzer
Frankfurt: Magdalena Hinterdobler: „Die Rolle schlüpft in mich“ (Bezahlartikel)
Magdalena Hinterdobler gehört seit drei Jahren zum Ensemble der Oper Frankfurt. In Ernest Chaussons „Le Roi Arthus“ singt sie die Hauptpartie der Königsgattin Genièvre.
FrankfurterAllgemeine.net.magdalena
Alessandro Scarlattis „Kain und Abel“ in der Oper Köln
Regisseur Dietrich W. Hilsdorf war zur Premiere gekommen, um sich feiern zu lassen, und Intendant Hein Mulders zeigte sich stolz, dass sein Projekt, das Oratorium „Cain, overo il primo omicido“ in szenischer Umsetzung, das er am 25. Januar 2020 als Intendant in Essen im Aalto-Theater zur Aufführung gebracht hatte, auch in Köln ein Erfolg wurde
https://opernmagazin.de/alessandro-scarlattis-kain-und-abel-in-der-oper-koeln/
MURAU / Stadttheater Murau: DIE SPINNEN, DIE RÖMER! – Premiere am 6. November 2026

Copyright: Andreas Siebenhofer
Mit Stephen Sondheims Musical Comedy „Die spinnen, die Römer!“ ist dem Stadttheater Murau ein ausgesprochen vergnüglicher Theaterabend gelungen. Dass diese anspruchsvolle Produktion ausgerechnet im AK-Saal mit seinen beengten räumlichen und eingeschränkten technischen Möglichkeiten realisiert wird, macht die Leistung aller Beteiligten umso beachtlicher.
Mangels Orchestergraben muss das Orchester unter der musikalischen Leitung von Magnus Fürst seitlich der Bühne Platz nehmen. Auch eine Mikrofonverstärkung steht den Darstellern nicht zur Verfügung – bei einer Musicalaufführung keineswegs alltäglich. Umso bemerkenswerter ist die Leistung der Musiker, die Sondheims anspruchsvolle Partitur mit großer Sicherheit bewältigen. Die akustischen Gegebenheiten setzen allerdings den Solisten Grenzen, sodass manche ihre stimmlichen Möglichkeiten trotz vorhandener sängerischer Erfahrung nicht voll ausschöpfen können.
Zum Bericht von Elisabeth Sabaditsch-Wolff
Gwyneth Jones zum 90. Geburtstag: Von Wales zur Bayreuth-Ikone
Als die Sopranistin Gwyneth Jones in Hamburg den Shakespeare-Preis erhält, gibt sie zu Protokoll: „Singen ist wie Fliegen. Und doch muss man mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben.“ In den 1960er-Jahren hat Gwyneth Jones ihren Weg aus walisischen Tälern in die großen Opernhäuser der Welt gefunden und zwischen Wien und New York Jubelstürme ausgelöst – auch in München und Bayreuth.
BR-Klassik.de.gwyneth.jones
Gwyneth Jones 90: Brünnhilde aus Wales (Bezahlartikel)
Gewaltige Stimme, charismatische Ausstrahlung: Gwyneth Jones sang die Brünnhilde in Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ in der Bayreuther Jahrhundertinszenierung von Patrice Chéreau. Jetzt wird sie neunzig.
FrankfurterAllgemeine.net.bruennhildeauswales
Was heute geschah – 7. November 1926: Joan Sutherland wird geboren
Sydney, Australien, 7. November 1926: Joan Sutherland erblickt das Licht der Welt – und sie weiß früh, wohin ihr Weg führen soll: an die großen Opernhäuser dieser Welt.
BR-Klassik.de.was.heute.geschah
Joan Sutherand zum 100. Geburtstag: Ohr fünf besten Rollen
Am 7. November hätte sie ihren 100. Geburtstag gefeiert: „La Stupenda“ – die Erstaunliche. Hinter diesem Kosenamen verbirgt sich die bedeutende Koloratursopranistin Joan Sutherland. In den 1960er- und 70er-Jahren war sie an vielen renommierten Opernbühnen der Welt umjubelt
BR.Klassik.joan.sutherland
Buchbesprechung
Gabriele Reiterer: ANNA PLOCHL. LANDWIRTIN – PIONIERIN – HABSBURGERIN
(Molden-Serie: Reihenweise kluge Frauen)
240 Seiten, Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG, 2026

So gar nicht romantisch
Die Heiratsgesetze der Habsburger waren hart. Man verband sich nur mit regierenden Häusern, höchstens ein paar hochadelige Familien hatten noch die Möglichkeit, in die Familie einzuheiraten. Wer sich nicht daran hielt, musste gehen, denn man hatte keinesfalls die Absicht, so genannte „morganatische Ehen“ zu dulden. Aber keine Regel ohne Ausnahme…
1557 heiratete Erzherzog Ferdinand II., der Habsurgische Landesfürst von Tirol, die Augsburger Patriziertochter Philippine Welser (die immerhin aus einer enorm reichen Familie stammte). Erfolgte diese Heirat hinter dem Rücken des kaiserlichen Vaters Ferdinand I., so gestattete Kaiser Franz I. nach langem, langem Widerstand seinem Bruder, Erzherzog Johann, 1829 die Ehe mit Anna Plochl. Und Kaiser Franz Joseph hatte gar keine andere Möglichkeit, als Erzherzog Franz Ferdinand 1900 die Ehe mit der unstandesgemäßen böhmischen Gräfin Sophie Chotek zu erlauben, wollte er seinen Thronfolger behalten…
Unter diesen Ausnahmefällen ist die Ehe von Erzherzog Johann die spektakulärste, denn Anna Plochl (1804 –1885) war ein Niemand in den Augen der kaiserlichen Familie. Wer ist schon eine Postmeisterstochter aus der Provinz? Nun, ebenso eine besondere Persönlichkeit wie Erzherzog Johann von Österreich (1782–1859), jener Mann, der diese Liebe und Ehe mit Zähigkeit gegen seinen kaiserlichen Bruder durchsetzte. In der schönen „Frauen“-Reihe des Molden Verlags geht es nun um Anna Plochl als „Landwirtin / Pionierin / Habsburgerin“, wie Der Untertitel lautet.
Zur Buchbesprechung von Renate Wagner
Medien: Konkurs nach Klagsdrohungen. Aus für „ZackZack“ – Medium von Peter Pilz ist pleite
Das Online-Medium „ZackZack“ hat Konkurs angemeldet. Klagen im Zusammenhang mit der Causa Pilnacek dürften das Aus besiegelt haben.
heute.at.medium in Konkurs
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Das Ausmass des demokratischen Wahltriumphs wächst mit fortschreitender Auszählung – die Resultate im Überblick: Seit der Wahlnacht ist klar, dass die Demokraten in beiden Kammern des amerikanischen Kongresses die Macht übernehmen. Aber ihre Sitzgewinne werden zuletzt noch grösser sein als zunächst erwartet.
Jetzt lesen
Dutzende Bombendrohungen gegen Passagierflüge und Flughäfen in Europa: Seit Tagen häufen sich in Europa Bombendrohungen gegen Linienflüge. Mehrere Flugzeuge mussten umgeleitet werden, weitere Maschinen wurden untersucht. Was zu den Vorfällen bekannt ist.
Jetzt lesen
Endlich kommt ein Papst – doch Argentiniens Verhältnis zur katholischen Kirche war schon immer kompliziert: Warum die Peronisten Kirchen anzündeten und die Bischöfe zu den Verbrechen der Militärjunta schwiegen, warum der argentinische Papst nie in seine Heimat zurückkehrte und ihn Milei als «Hurensohn» beschimpfte: eine Chronik in vier Kapiteln.
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Milliardenschwerer Betrugsskandal erschüttert Erdogans Machtzentrum: Das türkische Establishment bereicherte sich illegal an der Börse und hinterlässt eine halbe Million geprellte Kleinanleger. Für die Regierung Erdogan wird der Skandal zur Zerreissprobe.
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Der Milliardär Nick Hanauer redet den Superreichen ins Gewissen: Wirtschaftliche Ungleichheit ist schlecht fürs Geschäft: Mit Investitionen ins Tech-Business hat Nick Hanauer viel Geld gemacht. Und mahnt: Die Reichen verdankten ihren Reichtum denen, die ihre Produkte kauften. Wenn diese Leute verarmten, stürze das System zusammen.
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Ihr habt zu lange Frieden gehabt»: Die Serie «Breitscheidplatz 19/12» beleuchtet das Behördenversagen in Deutschland: Wie konnte es zum Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt 2016 kommen? Die sechsteilige Thriller-Serie «Breitscheidplatz 19/12» erzählt von bürokratischen Grabenkämpfen und fatalen Fehleinschätzungen.
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Amtlich verordnete Nähe: wie der Staat die «Einsamkeitsepidemie» bekämpfen will: Einsamkeit ist zu einem Lebensgefühl geworden und zu einem gesellschaftlichen Problem. Nun versucht die Politik zu reparieren, was im Alltag zerbricht – in Berlin mit der ersten Einsamkeitsbeauftragten. Können «Plauderkassen» und «Quasselbänke» wirklich helfen?
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Bob Dylan erhält eine Audienz beim Papst – und trägt einen Hoodie: Die «Rough and Rowdy Ways»-Tour hat der singende Nobelpreisträger für einen kurzen Besuch bei Leo XIV. unterbrochen. Das Treffen ist gleichsam von historischer Bedeutung.
Jetzt lesen
Rundreise durch Amerikas Seele: George Saunders’ aberwitzig-skurriler Roman «Nachtwache»: Der Booker-Preis-Träger sammelt am Sterbebett seiner Hauptfigur den Gemütszustand eines Landes. Und offenbart viel Lug und Trug.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Bombennacht in Kiew. „Manipulation“: Klitschko greift Selenskyj an
Kiew war in der Nacht auf Samstag wieder einem Raketen- und Bombenhagel aus Russland ausgesetzt. Die Folge: schwere Probleme bei der Stromversorgung der ukrainischen Hauptstadt – und für die macht Präsident Wolodymyr Selenskyj nicht nur den Kreml, sondern auch Bürgermeister Vitali Klitschko verantwortlich. Der wiederum kontert und bezichtigt Selenskyj der „Manipulation“ und der „Lüge“.
https://www.krone.at/4366435
Österreich: Wir sind „kein Vehikel“: SPÖ sucht Job für Babler – hier ist er unerwünscht
Für Noch-Vizekanzler Andreas Babler wird nach seinem angekündigten Rückzug von der SPÖ-Spitze offenbar bereits nach einem neuen beruflichen Platz gesucht. Doch ausgerechnet eine Organisation, die aufgrund seiner sozialen Schwerpunkte als naheliegende Adresse gilt, wehrt sich nun öffentlich gegen die Spekulationen. Der Präsident der Volkshilfe findet dafür ungewöhnlich deutliche Worte.
https://www.krone.at/4365599
Krakau/Polen: Krakau unter Schock: 6 Tote im Zentrum, 3 Leichen im Haus des Schützen
Aus dem Auto seines Vaters heraus soll im polnischen Krakau ein 24-Jähriger – laut Innenministerium ein Rechtsextremer – sechs Personen erschossen haben. Der Schütze soll eine Uniform getragen und zahlreiche Waffen bei sich gehabt haben. Er wurde bei der Festnahme schwer verletzt. Stunden später der Schock: Im Haus des Schützen wurden drei Leichen gefunden.
https://www.krone.at/4366696
Mit dieser Schreckensmeldung schließe ich den Kommentar und verzichte auf ein heiteres „Schmankerl“
Ich wünsche trotzdem einen schönen Tag!
A.C.

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