25. FEBRUAR 2026 – Mittwoch

Zum Video Dauer 1 Stunde und 47 Minuten
Wien/ Staatsoper: Einführungsmatinee LA CLEMENZA DI TITO (Premiere am 9.3.2026)
Wien/Staatsoper
Einführungsmatinee „Titus“: Katleho Mokhoabane weckt große Hoffnung
Sind Güte und Milde im politischen System von Bedeutung? Dieser Frage stellt sich Regisseur Jan Lauwers bei der Neuproduktion von „La clemenza di Tito“ an der Wiener Staatsoper womöglich nicht. Direktor Bogdan Roščić wirft diese Frage in den Raum, schon zu Beginn der Einführungsmatinee im Vorfeld zur Premiere am 9. März 2026.
Für Lauwers steht hingegen fest: Die Opernbühne ist kein Platz für politischen Aktivismus. Den sieht er außerhalb als angebrachter an, zum Beispiel wenn er einer Glasmanufaktur in Palästina einen Auftrag erteilt, über 800 Gläser anzufertigen. Damit wird deutlich: Am tagesaktuellen Politikum führt bei dieser Matinee nichts vorbei – und: Mozarts Oper ist aktueller denn je zuvor. Immerhin handelt die 1791 uraufgeführte Oper von der Milde und Gnade der Herrscher – Tugenden, die man im heutigen politischen Diskurs nur allzu oft vermisst. Den Auftrag dazu habe Mozart nur wegen seiner finanziellen Schieflage angenommen. Davon ist Bogdan Roščić überzeugt. Secco-Rezitative, Da-capo-Arien und zum Ende eine Huldigung des Herrschers. Ein Weltbild, das Mozart mit dem zuvor komponierten Da Ponte-Zyklus längst gesprengt hatte.
Von Jürgen Pathy
klassik-begeistert.de
War die Matinée bereits der Höhepunkt der „Tito-Serie? In der Vergangenheit war es meist so! Über Oper reden, das kann Dr. Roscic! Nun bleibt zu hoffen, dass der Regiekünstler mithalten kann! Die Hoffnung ist da, bitte nicht enttäuschen, die Stammbesucher der Staatsoper sind noch „Luisa Miller-Geschädigte“
TTT – Jan Lauwers (1957 Belgien), Regisseur, Dramatiker, bildender Künstler, Inszenierung WSTO „LA CLEMENZA DI TITO“
Studium Malerei an der Kunstakademie Gent, international zentraler Vertreter postdramatischen Theaters, aktuelle Inszenierung an der WSTO „LA CLEMENZA DI TITO“! Postdramatisches Theater löst sich von traditioneller Dominanz schriftlich fixierter Dramen, nutzt stattdessen Bühne, Licht, Ton, Körper, Kostüm, Requisiten und andere Medien wie Video als Gestaltungsmittel. Ohne klassische Handlung mit Figuren und Fabel, setzt er auf Assoziationen mit Fragmentierung, Simultanität, Metasprache.
Lauwers’ Einstieg im Musiktheater war 2018 mit „L’incoronazione di Poppea“, Salzburger Festspiele.
Er arbeitet mit radikalen Bühnenbildern, dekonstruiert Narrative, mischt Theater, Tanz, Musik und bildende Kunst. Lauwers erhielt zahlreiche Auszeichnungen, z. B. das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (2012), den Goldenen Löwen für sein Lebenswerk bei der Biennale von Venedig (2014).,Jan Lauwers‘ Musiktheater-Inszenierungen, stießen auf kontroverse Kritiken. Man wirft ihm vor überladene, familiäre und exhibitionistische Selbstdarstellung zu betreiben, die ernste Themen wie Feminismus, Gewalt und Identitätspolitik nur oberflächlich und oft provokativ behandelt.
Besonders umstritten sind fehlende emotionale Zugänglichkeit, überladene Bühnenbilder und mutmaßliche Selbstreferenzialität, z. B. auch Darstellung einer Vergewaltigungsszene. Seine „postdramatische“Arbeit wird oft als diskurslastig. emotionsfern, verkopft statt emotionaler Tiefe kritisiert, stößt bei Kritik und Publikum auf Ablehnung. Kritiker bemängeln fehlende psychologische Glaubwürdigkeit, damit Verlust dramatischer Spannung, sein Theater verliere sich in selbstreferenzieller Intellektualität, die Publikum ausschließe. Lauwers ist primär als Schauspiel- und Performance-Regisseur tätig.
Wiener Staatsopern-Produktion Le Grand Macabre unter Lauwers’ Regie (Nov. 2023) erntete gemischte bis negative Kritiken. Satirische Schärfe des Originals von György Ligeti ging an düstere, überfrachtete, zynisch sinnentleerte Inszenierung verloren. Gem. Diktion aktueller Direktion galt die Inszenierung als Standardware des Regietheaters, in der „Tote, Nackte und Nazis“ zum billigen Mittel der Gesellschaftskritik verkommen – sei auch nicht mehr provozierend.
Zitat Ende
Jetzt lassen wir den Regisseur abeiten und bilden wir uns die Meinung nach der Premiere
Wiener Staatsoper : 23.02.2026 „LUISA MILLER“

Freddie De Tommaso. Foto: Youtube
Tiefer geht es kaum mehr…. Angeblich wurde an diesem Abend „Luisa Miller“ gespielt! Nun gut, aus dem Graben ertönte die Musik von Verdi ( bis auf ein paar merkwürdige tempi von Michele Mariotti am Pult sogar recht erbaulich durch das sehr gut disponierte Orchester) und auch Chor und die Sängerschaft mühten sich redlich darum – wenngleich kein Einziger der Angetretenen an die Leistungen der Vorgängerpremiereninszenierung ( Sukis, Ludwig, Bonisolli, Taddei, Giaiotti, Smith) und auch der diversen Repertoireaufführungen von 1983 bis 1990 herankam, wo u. a. Ricciarelli, Ghazarian, Carreras, Pavarotti, Cupido, Zancanaro, Brendel zu hören waren. Von Salvadore Cammarano waren zwar Worte zu hören ( nicht immer zu verstehen, da klare Diktion auch nicht zu den Stärken einzelner Solisten gehörte) aber seine Ortsangaben und Handlungsstränge nicht zu erkennen – von der Vorlage Schillers schon gar nicht zu reden.
Erinnert wurde man an den „5er“ – Bim Bim – Franzi aus dem Kaisermühlenblues – eine Straßenbahnhaltestelle war da in die „Tiroler – Berge“ ( eh nur laut Cammarano – wer braucht die denn heutzutage wirklich noch? ) versetzt worden, im Finale sogar „dupliziert“ weil es ja so gut paßt. Nur hätte eben Vorgenannter wohl nicht so einen Schmarren auf die Bühne gestellt wie dieser völlig unbedeutende „Spielvogt“, dessen Namen man am Besten gar nicht mehr erwähnt. ..
Zum Bericht von Michael Tanzler
Wien
Wiener Staatsoper 2025-26 Review: Luisa Miller
Luisa Miller Nadine Sierra & Freddie De Tommaso Star in Disjointed Production of Verdi’s Early Work
https://operawire.com/wiener-staatsoper-2025-26-review-luisa-miller/
Wien/ Festwochen
Wiener Festwochen heuer mit „Gotteskritik und Gottessehnsucht“
Das Festival kündigt unter anderem ein „Pfingstfestspiel“ von Florentina Holzinger, einen Patti-Smith-Schwerpunkt sowie Inszenierungen von Romeo Castellucci an. „It’s Time for New Gods“, postulieren die Festwochen und machen sich auf die Suche nach alten und neuen Mythen. So unterzieht Kennedy Wagners „Parsifal“ ab 15. Juni in der Halle E im Museumsquartier mit dem ORF Radio-Symphonieorchester und dem Arnold Schoenberg Chor einer „spirituellen Neuinterpretation“, Castellucci hinterfragt mit „Credere alle Maschere“ am 6. und 7. Juni in der Halle G „unser Gott-Spielen über den Tod“ und Robert Wilson (1941–2025) ist posthum mit seiner letzten Inszenierung „The Tempest“ im Burgtheater zu Gast (Premiere am 5. Juni).
DerStandard.at.story
Wien/ Musikverein
Zubin Mehta dirigierte mit fast 90 in Wien: Ein Lächeln im Umdrehen (Bezahlartikel)
Das West-Eastern Divan Orchester unter Zubin Mehta im Musikverein.
Kurier.at.zubinmehta
Wien/Musikverein
Zubin Mehta im Musikverein: Mit dem Rollstuhl aufs Podium
Der Dirigent ist fast 90, die Orchestermitglieder stammen aus Israel und arabischen Ländern: Beim Konzert des West-Eastern Divan Orchestra unter Zubin Mehta waren Wagner, Beethoven und Tschaikowsky nicht die Hauptsache.
DiePresse.com.zubin.mehta
OPERA AWARDS 2026- Preisverleihung in Regensburg

Gruppenfoto der Preisträgerinnen und Preisträger. (Foto: Uwe Moosburger l altro – die fotoagentur)
Regensburg – Im Rahmen einer festlichen Preisverleihung wurden am 23. Februar 2026 die Preisträgerinnen und Preisträger der OPER! AWARDS 2026 ausgezeichnet. Zu den Gewinnern in den Hauptkategorien gehören u. a. die Sopranistin Miina-Liisa Värelä (Beste Sängerin), der Tenor Jonathan Tetelman (Bester Sänger), Barrie Kosky (Bester Regisseur), Erin Morley und Lawrence Brownlee (Bestes Solo-Album), Nadezhda Karyazina (Beste Nachwuchskünstlerin) sowie Gianluca Capuano (Bester Dirigent). Der Lebens- und Ehrenpreis ging an den Bühnen- und Kostümbildner Jürgen Rose.
Bereits im November letzten Jahres wurde bekanntgegeben, dass die Auszeichnung „Bestes Opernhaus“ an das Theater Regensburg unter seinem Intendanten Sebastian Ritschel geht. Das Opernhaus war Gastgeber der OPER! AWARDS 2026. (Vollständige Preisträgerliste am Ende der Pressemitteilung und im Anhang) (Zitat Ende)
Die vollständige Preisträgerliste finden Sie in den heutigen „Infos des Tages“. Ich halte von diesen „Wettbewerben“ nicht viel, darf von mir behaupten, dass ich auf die Preisträgerliste nicht mit atemloser Spannung gewartet habe.
Regensburg
Oper! Awards in Regensburg: Stars der Opernwelt ausgezeichnet
Großes Staraufgebot gestern in Regensburg: Die Oper! Awards wurden verliehen, Deutschlands einziger internationaler Opernpreis. Ausgezeichnet wurden unter anderem die Opernsängerin Cecilia Bartoli und der Regisseur Barrie Kosky.
BR-Klassik.de.aktuelles.news
Interview/Teil1
Wie steht Mariangela Sicilia als Archäologin zu Pierre Boulez’ explosivstem Zitat?
Was macht man mit Bestnoten in Mathematik und einem Archäologie-Diplom in der Tasche? Erraten Sie nie – man gibt an der Hamburgischen Staatsoper sein Debut als Maria Stuarda in Gaetano Donizettis gleichnamiger Oper. Jedenfalls dann, wenn man früher auf den Plätzen einer italienischen Kleinstadt Lieder der italienischen Pop-Ikone Mina gesungen hat. Glauben Sie mir nicht? Dann lesen Sie bitte mein Interview mit der italienischen Sopranistin Mariangela Sicilia…
Jörn Schmidt im Gespräch mit Mariangela Sicilia, Teil 1
Klassik-begeistert.de
LINZ/ Musiktheater des Landestheaters: Liederabend Günther Groissböck/Florian Krumpöck mit Schuberts „Die schöne Müllerin. Schwerer Gang einer Seelenwanderung
Große Sympathiebeweise für Günther Groissböck mit Schubert
Ein berühmter Schubert-Interpret hat einmal gemeint, Schubert-Lieder authentisch aufzuführen, dazu müsste man geboren sein. Ein Körnchen Wahrheit steckt in dieser Meinung. Der geniale Liederkreis des Liederfürsten „Die schöne Müllerin“ aus dem Jahr 1823 hat schon vielen Sängern so manche Hürden bereitet. Es ist ein heikles Parkett, auf dem man sich begibt und verleitet oft zu Vergleichen. Schubert hat in dem aus 20 Liedern bestehenden Zyklus seine ganze Persönlichkeit und Souveränität ausgebreitet. Gleich einem Geheimnis möchte man sagen, denn aus den Vertonungen der Gedichte von Wilhelm Müller spricht Schuberts geistiges wie psychisches Wesen so deutlich, wie man den solchen hohen Ansprüchen nur schwer gerecht wird. In seiner Musik sind Poesie und Musik eine unzertrennliche „Ehe“ eingegangen. Günther Groissböck, einer der vielgefragten Bässe auf Bühne sowie am Konzertpodium, wusste und kannte um alle diese Herausforderungen, denen er sich mit seinem Schubert-Debüt im Linzer Musiktheater gestellt hatte…
Zum Bericht von Georgina Szelles
Festkonzert zum 85. Geburtstag von Ralf Weikert • Opernhaus Zürich • 22.02.2026
«Meine schönste Zeit als Operndirigent war in Zürich»
Zu den positiven Zeichen der neuen Direktion gehört im Sinne eines Wissens um die Geschichte die Verbundenheit zum Haus. Ein besonders positives Zeichen für das Haus ist, dass Ralf Weikert, der im vergangenen November seinen 85. Geburtstag feierte, das Angebot ein «Geburtstags-Konzert» zu dirigieren, angenommen hat.

Foto © Opernhaus Zürich
Der 1940 im oberösterreichischen St.Florian geborene Ralf Weikert wuchs mit seinen beiden Geschwistern unter schwierigen Bedingungen mit der Mutter allein, der Vater fiel an der Ostfront, in Linz auf. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er am dortigen Bruckner-Konservatorium (bei Helmut Eder u.a.) und wechselte dann ab Wintersemester 1960/1961 für das Studium bei der Dirigenten-Legende Hans Swarowsky an die Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. 1963 beendete er sein Studium mit Auszeichnung und wurde am Salzburger Landestheater Korrepetitor und Kapellmeister. Nach dem Gewinn des Nikolai-Malko-Wettbewerbs in Kopenhagen wurde er 1966 von der Bonner Oper zum 1. Kapellmeister an die Bonner Oper ernannt und zwei Jahre später zum Chefdirigenten berufen…
Zum Bericht von Jan Krobot
Oper Frankfurt: George Benjamin / Martin Crimp (Text): Written on Skin. Premiere 1.3., weitere Termine 5./7./13./15./21./29.3., 5.4.
Premiere / Frankfurter Erstaufführung

Elizabeth Reiter (Agnès). Foto: Barbara Aumüller
Musikalische Leitung: Erik Nielsen
Inszenierung: Tatjana Gürbaca
Bühnenbild, Licht: Klaus Grünberg

Iurii Iushkevich (Boy) und Bo Skovhus (Protector; liegend). Foto: Barbara Aumüller
The Protector: Bo Skovhus
Agnès: Elizabeth Reiter
First Angel / The Boy: Iurii Iushkevich
Second Angel / Marie: Cecelia Hall
Third Angel / John: Michael McCown
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Duisburg
Deutsche Oper am Rhein Duisburg: „Die Walküre“, Richard Wagner
Bereits acht Jahre hat Dietrich W. Hilsdorfs Inszenierung von Die Walküre an der Deutschen Oper am Rhein auf dem Buckel, und sie ist immer noch sehenswert und lässt sich mit teils neuer Besetzung aktuell in einer Wiederaufnahme in Duisburg erleben. Zunächst aber gedachte man des verstorbenen Ensemblemitglieds Wolfgang Schmidt, der der Institution trotz internationaler Karriere treu verbunden war und als kollegialer Mensch geschätzt wurde.
Von Bernhard Stoelzel
DerOpernfreund.de.walkuere
Zürich
An adventurous Cardillac by Hindemith in Zurich
https://seenandheard-international.com/2026/02/an-adventurous-cardillac-by-hindemith-in-zurich/
Mezzospranistin AMANDA STOJOVIĆ
Ein spontanes Treffen in Herceg Novi (Montenegro)
Gestern Mittag ahnten wir noch nicht, dass wir uns heute gegenübersitzen würden. Am sonnigen Vormittag treffen wir uns im beliebten Café Gradska Kafana, während draußen das alljährliche Orangenfest die Altstadt von Herceg Novi (Montenegro) in Duft und Farben taucht. Über unseren Kaffeetassen öffnet sich der Blick auf die Bucht von Kotor, weit und blau unter klarem Himmel. Welche Sprache wir sprechen würden, wussten wir zunächst nicht, doch schnell wurde Englisch unser kleinster gemeinsamer Nenner.

Amanda Stojović (Foto: Duško Miljanić)
Von den ersten Klaviernoten zur Opernbühne
Zum Interview (Marc Rohde)
Filme der Woche
Filmstart: 26. Februar 2026. FATHER MOTHER SISTER BROTHER
USA / 2025
Drehbuch und Regie: Jim Jarmusch
Mit: Tom Waits, Adam Driver, Charlotte Rampling, Cate Blanchett u.a.

Familienbande… leise
Dysfunktionale Familien sind ein Lieblingsthema der Literatur, des Theaters, des Films. Meist geht es dabei laut zu, Streitereien, Anklagen, wütend ausgespuckte Seelenschmerzen. Möglicherweise hat „Father Mother Sister Brother“ von Jim Jarmisch deshalb so großes Interesse gefunden hat, weil er mit seinen drei „Familienszenen“ nach innen gegangen ist. Es gibt auch Probleme, die man nicht ausspricht – und die umso schmerzlicher sein können. Grundsätzlich aber gehen die drei Teile des Films das Thema von verschiedenen Seiten an.
Die Episoden spielen an verschiedenen Orten (ländliches Amerika, Dublin, Paris), und der Regisseur bindet sie nur durch ein paar geringe formale Elemente – dass die Menschen im Auto sitzen, um zu ihrem Bestimmungsort zu kommen, dass ihnen jungen Leute auf ihren Rollerblades begegnen etwa oder eine Fake-Rolex auftaucht. Aber mmit formalen Kunststückchen gibt sich der Regisseur nur ab, wenn er in sillen Bildern „Besinnlichkeit“ erzeugen will…
Im übrigen sind die Episoden total verschieden – das absolute Unbehagen, das bei den Besuchen beim Vater bzw. bei der Mutter herrscht, wiederholt sich nicht, wenn „Sister“ und „Brother“ gemeinsam sich mit der Erinnerung an die toten Eltern konfrontieren…
Zur Filmbesprechung von Renate Wagner
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Wer hält länger durch, Russland oder die Ukraine? Zehn wichtige Erkenntnisse aus dem vierten Kriegsjahr: Russland rückt militärisch vor, kommt aber einem Sieg nicht näher: Dem Kreml fehlt zunehmend die Perspektive eines durchschlagenden Erfolges. Eine Übersicht über die wichtigsten Entwicklungen der letzten Monate.
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Mexiko tötet seinen meistgesuchten Drogenboss: ein Erfolg – doch das Kartell wird deswegen nicht verschwinden: Die Ausschaltung von «El Mencho» gibt der mexikanischen Präsidentin etwas Luft im Streit mit den USA. Doch das Problem der Drogenkriminalität kann Mexiko nicht im Alleingang lösen.
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Kubas schwere Krise: Der Enkel des Revolutionsführers Raúl Castro führt angeblich Geheimgespräche mit den USA: Nachdem die USA Kuba den Ölhahn zugedreht haben, soll es nun Verhandlungen über eine wirtschaftliche Öffnung mit dem einflussreichen Castro-Nachfahren geben. Das berichten amerikanische Medien.
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Kritik an «politischer Einmischung»: Frankreich weist Trumps Botschafter in Paris zurecht: Der Tod des rechtsradikalen Studenten Deranque sorgt für Ärger zwischen Paris und Washington. Nach kritischen Äusserungen aus den USA bestellte das französische Aussenministerium den amerikanischen Botschafter ein. Doch der blieb der Einladung fern.
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Der Drohnenkönig: Selcuk Bayraktar ist der wichtigste Mann der türkischen Rüstungsindustrie: Er baut Kampfdrohnen, verdient damit Milliarden und mischt sich in politische Debatten ein: Erdogans Schwiegersohn ist ein türkischer Tech-Star. Manch einer glaubt, dass er einst in die Fussstapfen des Präsidenten treten könnte.
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Epstein ist ein Mossad-Agent, und sein Netzwerk verübt Ritualmorde: Verschwörungstheoretiker sehen ihre Überzeugungen bestätigt: Die Epstein-Files sollen Beweise liefern für organisierten rituellen Kindesmissbrauch und eine jüdische Weltverschwörung. Hauptsache, das Bild einer verdorbenen, diabolischen Elite wird bestätigt.
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Der Holocaust verschwindet: Die Erinnerung an das grösste Menschheitsverbrechen der Geschichte droht in Vergessenheit zu geraten: Immer mehr junge Menschen haben noch nie vom Holocaust gehört. An den Hochschulen wird die Geschichte der Judenvernichtung seltener behandelt. Der Historiker Jan Gerber zeigt, wie es dazu kam.
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Ewiges Lächeln: In aufgespritzten Lippen steckt das Versprechen auf die perfekte Begegnung: Das menschliche Gesicht sei ein Diamant, hat der Maler Francis Bacon einmal gesagt. Die kosmetische Chirurgie hilft kräftig nach, ihn zum Funkeln zu bringen.
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Zu viel Nachfrage: Die junge Generation fährt auf Drinks in Aludosen ab. Dumm nur, dass die meisten Schweizer Getränkeproduzenten bloss PET abfüllen.
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Die Mullahs von Schlieren: Iran besitzt eine eigene Moschee im Kanton Zürich. An deren Spitze steht ein Imam, der zum iranischen Establishment gezählt wird. Und der in Deutschland wegen islamistischem Extremismus seinen Posten verlor.
Zum Bericht
Übersehen wir den grössten Skandal? Über mehr Informationen als wir dürfte noch keine Gesellschaft jemals verfügt haben. Das bedeutet aber nicht, dass wir unserer Fähigkeit, die grössten Skandale auch zu erkennen, wirklich trauen sollten.
Zum Editorial des «NZZ am Sonntag»-Chefredaktors Beat Balzli
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Wissenschaft/ Hirnforschung – Das große Rätsel um unser Bewusstsein (TTT)
Forschende ergründen, wie Bewusstsein im Gehirn entsteht, wann es sich bei Kindern entwickelt und wodurch es beeinflusst wird. Und fragen sich, ob auch Künstliche Intelligenz Bewusstsein erlangen kann. Bis heute gibt es keine allgemein akzeptierte Erklärung, wie Bewusstsein entsteht und funktioniert, auch wenn die Forschung in den letzten Jahrzehnten viele neue Erkenntnisse geliefert hat.Das Phänomen gehört zu den drei zentralen Fragen, die die Menschen seit Urzeiten faszinieren – neben der nach dem Ursprung der Welt und der Herkunft des Lebens. Und es stellt die Wissenschaft immer wieder vor Herausforderungen.
gmx.net.magazine
Politik/ USA: Trumps Rundumschlag für die Geschichtsbücher
In der bisher längsten Rede zur Lage der Nation fokussiert sich Trump auf die Wirtschaft. Er greift die Demokraten frontal an, droht dem Iran und verspricht eine Fortsetzung des Zollkriegs. Der Wahlkampf ist eröffnet.
DiePresse.com/Trump-Rede
Sarah Ferguson vermittelte Epstein ihre Patentochter
Sarah Ferguson hat ihre damals 22-jährige Patentochter Poppy Cotterell offenbar an den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein vermittelt. Die Ex-Frau von Andrew Mountbatten-Windsor schickte dem Finanzier im November 2010 – rund 16 Monate nach dessen Haftentlassung, die er wegen Sexualstraftaten an Kindern verbüßt hatte – die Kontaktdaten der jungen Frau mit dem Begleittext „Jetzt bist du dran! Alles Liebe“. Dies geht laut der britischen Boulevardzeitung „The Sun“ aus E-Mails, die innerhalb der Epstein-Akten veröffentlicht wurden, hervor.
t.online.de.epstein.ferguson
Der Fall Epstein – ein Überblick
Die neu veröffentlichten Epstein-Akten zeigen, wie eng Politiker, Tech-Milliardäre und Prominente mit dem Sexualstraftäter vernetzt waren. Konsequenzen spürten bisher nur wenige. Epsteins Kontakte in die Welt der Mächtigen und Reichen waren ebenso weitreichend wie verstörend. Die fast 3,5 Millionen Seiten an (teils geschwärzten) Dokumenten, 2.000 Videos und 180.000 Fotos, die das US-Justizministerium am 30. Januar veröffentlichte, machen sichtbar, wie umfangreich der Amerikaner vernetzt war, um Kinder und junge Frauen mutmaßlich zu missbrauchen und sein System aus Handel mit Sex und Macht aufrechtzuerhalten.
News.at.epstein-ueberblick
Sport/ Eisschnelllauf
Nach BH-Eklat: Leerdam-Outfit soll weiter Kohle in Kassen spülen
Nach ihrem Reißverschluss-Eklat und der damit erzielten Nike-Werbung steht Olympiasiegerin Jutta Leerdam erneut wegen ihres Rennanzugs in den Schlagzeilen. Dieser wird nämlich versteigert .
https://www.krone.at/4057007
Jutta Leerdam hat bei den Olympischen Spielen für Aufregung gesorgt, weil sie im Privatflugzeug angeflogen kam und auch sonst keine Möglichkeit ausgelassen hat, sich gekonnt in Szene zu setzen. Aber sie ist Olympiasiegerin geworden – also wich Bewunderung Spott und Häme! Siegerinnen haben immer recht (und vermutlich einen betuchten Lover)
Haben Sie einen schönen Tag!
A.C.

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