
In Jahrhunderten gewachsene Kultur könnte qualifizierte Inhalte bieten! Muss inszeniertes Musiktheater sich weiterhin entwurzelten Konventionen der letzten fünfzig Jahre beugen? Darf Spiel nicht an vitale Vielfalt organischer Wurzeln anknüpfen, die ins 6. Jhdt. v. Chr. reichen? Bleibt konventioneller Alltagsrealismus in Gegenwartsoptik, jenseits jeder organischen Entwicklung, aus dem Nichts installiert, im „Trash“ apostrophiert als „Rübenrauschtheater“ (googln!)?
Gewachsene Kultur: Friedrich Nietzsche warnt, „Wurzeln … ausgewachsener Kunst abzuschneiden“, Immanuel Kant differenziert „Kultur“ (organisch, innerlich gewachsen) von „verkrusteter Zivilisation“ (z. B. starrer abgeschlossen konventioneller (Konsens-) Realismus, wie Regietheater).
„Der arme Trottel hält wohl seine Paranoia für Intelligenz.“
Seit ersten „Dramaturgischen Schriften“ 2018 mit Relevanz bedeutender Philosophen, besonders Nietzsche, kassiert TTT Hasstiraden, offensichtlich von Ahnungslosen, die in Unkenntnis von Nietzsche und TTT – Inhalten TTT beleidigen.
Das Missverständnis entsteht, weil Konzepte wie Quantenenergien, Feinstofflichkeit und Parallelwelten als naturwissenschaftliche Tatsachenbehauptungen hingestellt werden, dabei aber als künstlerisch-philosophische Metaphern, dramaturgische Interpretationswerkzeuge dienen.
Kritiker, die diese bildhaften Elemente auf methodisch-wissenschaftliche Grundlagen reduzieren, verfehlen den Kern der TTT – Thesen: Es geht um Erschließung metaphysischer Dimensionen, Befreiung der Intuition vom rein rationalen Verstand, nicht um physikalische Beweisführung.
Weiterlesen unter https://onlinemerker.com/ttt-kultur-musiktheaterdenken-reset-wissenschaft-kunst-geist-seele-teil-1/
Graz: Ruggero Leoncavallos unbekannte „La Bohème“
Mit Ruggero Leoncavallos beinahe unbekannter „La Bohème“ begeisterte die Grazer Oper. Die konzertante Aufführung ist nur noch einmal am 4. November zu erleben. Ein echtes Gustostückerl für Opernfreunde. „La Bohème“ gehört zu den meistgespielten Stücken der Opernliteratur – allerdings nicht jene von Ruggero Leoncavallo. Er hat den Wettstreit mit seinem Komponistenkollegen Giacomo Puccini – zumindest was die Gunst des Publikums angeht – klar verloren, doch seine Version von Henri Murgers Roman „Scènes de la vie de bohème“ ist zu Unrecht in Vergessenheit geraten.
https://www.krone.at/4346763
Die „andere“ Bohème in der Grazer Oper (Bezahlkartikel)
Mit zwei konzertanten Aufführungen von Ruggero Leoncavallos „La Bohème“ holt die Oper ein Werk auf die Bühne, das nach anfänglichen Erfolgen in den Schatten von Puccinis nur ein Jahr zuvor entstandener gleichnamiger Oper geriet.
https://www.kleinezeitung.at/artikel/41387713/die-andere-boheme-in-der-grazer-oper
Warschau/Teatr Wielki
Die Mütter von Cherson – Oper von Maxim Kolomiiets über ukr. Kinder
Audio von Jörn Florian Fuchs (5,07 Minuten)
deutschlandfunk.de
Bern/ Casino: Mahler in Vollendung – Patrick Hahn dirigiert in Bern
Gustav Mahler selbst hat seine letzte Symphonie nicht mehr gehört, da er 1911 mit nur 50 Jahren starb. Dieses ausufernde und in jeder Hinsicht fordernde Werk hat viele Verehrer. In Bern kamen sie auf ihre Kosten.
Von Julian Führer
Klassik-begeistert.de
Berlin: Der Rundfunkchor Berlin flutet den Heimathafen Neukölln mit einem Wasserprogramm
Die Berliner Chöre, Opernhäuser und Orchester gehen in die Stadt. So auch und vor allem der Rundfunkchor Berlin, der mit seiner nun schon traditionellen RundfunkchorLounge, seit einiger Zeit im Heimathafen Neukölln angesiedelt, nicht nur örtlich, sondern auch thematisch den Bezug zur Stadt und gesellschaftlichen Topoi herstellt. Diesmal zum Thema „Wasser“. Die Kombination aus Musik und Gesprächen zum Thema und das Setting am Puls Berlins funktionieren: Begeisterten Applaus spendet das Publikum selbst für zeitgenössische Stücke. Musikalisch völlig zu Recht.
Von Sandra Grohmann
Klassik.begeistert.de
CD-Besprechung: Der brillante Sopranist Bruno de Sá präsentiert eine ungewöhnliche CD
Gerne folgt man ihm auf seiner Reise von den Flussgöttinen des Amazonas bis zu den kunstvollen Liedern von Richard Strauss und George Gershwin. Erneut beweist Bruno de Sá sich als einer der interessantesten Künstler innerhalb der wachsenden Gruppe von männlichen Sopranisten.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Linz/ Landestheater
Fack ju Shekspir: „Romeo und Julia“ mit Romeo und Julia als Nebenfiguren
Am Landestheater Linz bleibt die berühmteste Liebesgeschichte der Theaterliteratur neben allerlei Faxen und Fechten blass
DerStandard.at.story.romeo.und.julia
„Romeo und Julia“ am Landestheater: Liebesdrama und Liebesbriefe in Linz
Zwiespältige Inszenierung von Shakespeares Klassiker im Linzer Schauspielhaus.
https://kurier.at/kultur/theater-linz-romeo-und-julia-landestheater-kritik/403200403
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Lage im Gazastreifen: Israels Armee startet Einsatz im Westjordanland: Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas ist instabil, die humanitäre Not im Gazastreifen ist gross. Der Friedensplan der USA wurde bisher nur teilweise umgesetzt. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
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«Wir haben die Leute in den Wahnsinn getrieben»: Die Proteste in Frankreich erreichen die Peripherie. Eine Reise durch das Elsass, vom Dorf in die Grossstadt
Die gewaltsamen Demonstrationen haben ganz Frankreich erfasst, auch das Elsass. Ein Besuch bei einem konservativen Bürgermeister, bei einem Sozialarbeiter, einem linken Aktivisten und einer verzweifelten Mutter.
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«Wie würden Sie es finden, wenn jemand in Ihren Laden käme und Waren stehlen würde?» – wie ein Pariser Strafgericht gegen junge Plünderer vorgeht: Nach den Krawallen vom 17. Oktober urteilen französische Gerichte im Schnellverfahren. Vor Gericht stehen Schüler, Berufstätige, Obdachlose. Sie erzählen von Geldnot, falschen Freunden und Erinnerungslücken.
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Müssen Grosseltern vor einer Umarmung die Zustimmung der Enkel einholen? Eine Videokampagne erregt Irland
Eine staatlich geförderte Organisation hat mit einem Aufklärungsfilm eine Debatte über die Grenzen der grosselterlichen Zuneigung ausgelöst. Politiker zeigen sich empört. Doch es gibt auch Gegenstimmen.
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Trump warnt vor brennenden Kirchtürmen in Amerika: Die Krawalle in Frankreich und der US-Präsident befeuern eine Debatte über den Untergang des Westens
Was ist der Westen? Darüber streiten republikanische Politiker, Journalisten und Experten. Die einen warnen vor Migration, die anderen vor einem amerikanischen Präsidenten, der den Westen selbst zerlegt.
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Ilse Aigner ist der Star des CSU-Parteitags: Sie will deutsche Bundespräsidentin werden: Der CSU-Chef Markus Söder stärkt Aigner den Rücken, doch kurz vor Beginn seiner Rede in München fährt ihm die CDU in die Parade. Die Schwesterpartei möchte wohl einen eigenen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten aufbieten.
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Vincent Kompany fällt nach seinem Kollaps wohl für mehrere Wochen aus: Was bedeutet das für den FC. Bayern?
Vincent Kompany hat offenbar Warnsignale seines Körpers ignoriert. Der Zusammenbruch hat Auswirkungen auf den FC Bayern.
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Ohne Banane, dafür mit Hitler: Maurizio Cattelan verstört Deutschland: Der schillernde italienische Künstler, weltbekannt für eine an die Wand geklebte Banane, erzählt in Berlin sich selbst – und spricht zu Deutschland. Doch was will er uns eigentlich sagen?
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Demokratie in der Krise: Es ist Zeit, an einem Tabu zu rütteln: Nicht die Zustimmung zur Demokratie schwindet, sondern das Vertrauen in die Parteien. Ein Systemwechsel könnte das Problem lösen.
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Sartre verschmähte ihn, Dylan beleidigte ihn: Die sieben grössten Skandale um den Literaturnobelpreis: Die Verleihung der renommierten Auszeichnung sorgte immer wieder für gute Geschichten. Ein Blick zurück.
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Picasso sah in ihm eine Vaterfigur, und Matisse sprach sogar von einem Gott: Das Pariser Grand Palais feiert Paul Cezanne mit einer grossen Schau: Er gilt als der Pionier der modernen Malerei. Paul Cezanne hat Generationen beeinflusst. Das Echo auf seine Kunst reicht bis in die Gegenwart.
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«Es gibt auch ein schönes Leben mit Demenz»: Betroffene wehren sich gegen die Opferrolle: Wie lebenswert ist ein Leben, auf das sich die Dunkelheit herabsenkt? Zwei Schweizer Dokumentarfilme begleiten Menschen, die ihre Erinnerung verlieren – und auf ihrer Würde bestehen.
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Wissen, was die Welt bewegt: Das sind die wichtigsten Sachbücher des Herbsts: Steht der nächste Weltkrieg bevor? Wie sind die Krisen der Gegenwart entstanden? Hat KI Bewusstsein? Und was ist von Europa übrig geblieben? Diese zwölf Bücher geben Antworten.
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Der Fall Tschechien ist kompliziert: Das Gastland der Frankfurter Buchmesse ist um Aufklärung, aber auch um Selbstdarstellung bemüht: Das Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse präsentiert seine grosse literarische Tradition. Es sind Versuche der Aufklärung, aber auch trickreiche Spiele mit den Mythen, die sich um Tschechien ranken.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Ukraine-USA-Russland: Kreml verkündet Friedens-Verhandlungen in Abu Dhabi
Russland, die USA und die Ukraine sollen im November in Abu Dhabi über Frieden verhandeln. Auch eine Beteiligung Europas ist möglich. Der Kreml hat neue Details zu den geplanten Friedensgesprächen über den Ukraine-Krieg bekannt gegeben. Wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Freitag (23. Oktober) erklärte, sollen Vertreter Russlands, der USA und der Ukraine in der ersten Novemberhälfte in Abu Dhabi an einem Tisch sitzen.
heute.at.kreml.verkuendet
Schicksalswahl in USA: Midterms: Amerika vor der politischen Zerreißprobe
Kurz vor den „Midterms“ genannten Zwischenwahlen am 3. November befindet sich die amerikanische Demokratie im Ausnahmezustand. Übernehmen die Demokraten sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat die Mehrheit, droht den USA eine erbitterte Zerreißprobe. Denn Präsident Donald Trump wird eine Niederlage nicht hinnehmen.
https://www.krone.at/4335002
Wien/ Wiener Linien: Jahreskarte um 483 €
Gültig ab 2027: Preishammer bei Wiener Linien. Um das Angebot der Wiener Linien „langfristig zu sichern, werden die Tarife der Wiener Linien mit 1. Jänner 2027 angepasst“. Grundlage sei der zwölfmonatige Verbraucherpreisindex-Durchschnitt. Für das Jahr 2027 werden die Preise demnach um 3,45 Prozent erhöht.
https://www.krone.at/4346533
Almdudler, Extrawurst, Soletti: So schmeckt Österreich
20 ruhmreiche Ikonen des österreichischen Aromas. Vielleicht nicht so schillernd wie Sachertorte oder Wiener Schnitzel, dafür im heimischen Alltag omnipräsent. Wenn man fragt, wie und wonach Österreich schmeckt, lautet die erste Antwort wahrscheinlich „nach Schnitzel“. Gefolgt von Sachertorte, Mozartkugel, Marillenknödel, Tafelspitz, Kaiserschmarren und Zwiebelrostbraten. Eh, diese Antwort würde auch jedem Tourismusmanager einfallen, denn darauf sind wir stolz, das sind Gerichte, die man in der ganzen Welt kennt, die Besucher aus der ganzen Welt in Österreich als erste bestellen.
News.at.kulinarik
Genießen Sie einen schönen Sonntag!
A.C.





















