10. FEBRUAR 2026 – Dienstag
Bayerische Staatsoper: Statement von Arte zum Streamingausfall der Live-Übertragung von „FAUST“
„Wir bedauern die Probleme bei der vorgestrigen Live-Übertragung der FAUST-Premiere an der Bayerischen Staatsoper ausdrücklich. Die Opernpremiere ist uns ein wichtiges Programmanliegen, und wir sind sehr betroffen, dass die Produktion durch den Streamingausfall beeinträchtigt wurde. Die Fehleranalyse läuft weiterhin mit höchster Priorität: Nach aktuellem Stand deutet alles auf ein technisches Problem bei einem unserer Dienstleister hin.“
Die Bayerische Staatsoper sowie Staatsoper.tv trifft keinerlei Verantwortung für den Streamingausfall. (Zitat Ende)
Leserin Waltraud B. zu dieser Veantwortungsweglegnung: Jedoch trifft die Bayerische Staatsoper die alleinige Veranworung für die schlechte Infomation der Zuschauer. Nach etwa 40 Minuten Radio habe ich auf FB nachgeschaut und keinerlei Info gefunden. In den Stories (!!!) entdeckte ich schließlich an mindestens 10 ter Stelle ein Hinweis, dass arte France funktioniert. So etwas gehört vorne hin und zudem auf die Webseite!!! Auch am folgenden Tag keine Entschuldigung, NICHTS! Auf telefonische Nachfrage: wir bemühen uns, wissen aber nichts. Als Gipfel der Kundenmissachtung kam dann gestern der Newsletter: siehe oben.
Gemessen an der überproportionalen Trommelei vor der Premiere war das Desaster auch maximal! (Zitat Ende)

Das Video ist nun (ungestört) online: Hier geht es zum Video in voller Länge

Das war die Premiere von „FAUST“ am 8. Februar 2026
Am Sonntag, den 8. Februar 2026, feierte die dritte Neuproduktion der Spielzeit 2025/26, Charles Gounods Faust, Premiere im Nationaltheater. Die Regisseurin Lotte de Beer inszenierte zum zweiten Mal an der Bayerischen Staatsoper. Die Musikalische Leitung übernahm Nathalie Stutzmann, die erstmals am Pult des Bayerischen Staatsorchesters stand.
Jonathan Tetelman gab sein Rollendebüt in der Titelpartie. Kyle Ketelsen als Méphistophélès, Olga Kulchynska als Marguerite und Florian Sempey als Valentin kehrten an die Bayerische Staatsoper zurück. Ihr Hausdebüt gab Dshamilja Kaiser, die die Partie der Marthe sang. Ensemblemitglied Emily Sierra interpretierte Siebel und Thomas Mole die Partie des Wagner.
Der Teufel steckt im Detail: Gounods „Faust“ an der Bayerischen Staatsoper
Letzter Ausweg Kühlschrank, eine Tat im Affekt. Marguerite sperrte ihr Neugeborenes dorthin, ein Buh-Sturm, die Premiere stand vor dem Abbruch. Jetzt, 26 Jahre später, kommt der Tod wie ein Versehen. Aus Furcht vor dem Satan besprengt Marguerite ihr Baby mit Weihwasser, versenkt und vergisst es in der Flüssigkeit. Dieses Mal hält die Gala-Gemeinde allenfalls den Atem an, man ist ja inzwischen einiges gewöhnt. Ein Vierteljahrhundert, so lange liegt die letzte Premiere von Charles Gounods „Faust“ an der Bayerischen Staatsoper zurück. Regie-Ideen, das zeigt nicht nur der Kindstod, gibt es viele. Möglicher Grund also für die lange Pause: Ist die Goethe-Oper à la française nur noch schwer bis gar nicht besetzbar?
muenchner.merkur.de.faust
Inszenierung wie ein Museum: „Faust“-Premiere in München
Ein Faust ohne die Gretchenfrage, ohne des Pudels Kern und ohne den so schönen Augenblick, der doch verweilen möge: Die Bayerische Staatsoper hat eine neue Interpretation des berühmten «Faust»-Stoffes auf die Bühne gebracht. Charles Gounods Oper nach der berühmten Goethe-Vorlage feierte in einer Inszenierung der Regisseurin Lotte de Beer Premiere in München – und erntete dabei Applaus und Buh-Rufe, die vor allem dem Regie-Team um die Niederländerin galten.
DieZeit.de-news
Lotte de Beers „Faust“ in München: Der eigentliche Star ist Marguerite (Bezahlartikel)
Jonathan Tetelman gab an der Bayerischen Staatsoper in München ein umjubeltes Debüt als „Faust“. Der Fokus der Regie von Wiens Volksoperndirektorin Lotte de Beers aber liegt auf Marguerite und der Frage nach einem guten Leben.
DiePresse.com.marguerite
München
Alles nur halb und halb – Gounods „Faust“ an der Bayerischen Staatsoper
Na ja, dieser Gelehrte von Weltformat – eben vom Dichterfürsten Goethe zu Weltgeltung erhoben und zum Prototyp des Geistesmenschen stilisiert. Aber müsste der Perspektivenwechsel heutzutage, in unserer Epstein-Welt, nicht fundamental sein: auf dieses hoffnungs- und rettungslos unterlegene Mädel, das als verzweifelte Kindsmörderin wie viele im christlichen Abendland meist verbrannt, geköpft oder ertränkt wurde?
NeueMusikzeitung/nmz.de
Glücklich ist man auch in München mit Lotte de Beers „Faust“ Inszenierung nicht, in den Schlussapplaus mischten sich viele Buhrufe. Wie kann sich Frau de Beer auf ihre Hauptbeschäftigung, die Leitung der Wiener Volksoper konzentrieren, wenn sie anderswo inszeniert. Für mich ist unverständlich, dass dies vom Arbeitgeber Bundestheater genehmigt wird. In der Privatwirtschaft wären solche Nebenbeschäftigungen kaum möglich! Zum Glück hat die Staatsoper schon seit Jahrzehnten keine inszenierenden Intendanten!
Klassikwoche: Schlittenfahren mit der Musik
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, heute mit einem Neujahrsschwindel, weiteren Entlassungen in der Musikkritik, mit Blicken hinter die Salzburger Festspiel-Kulissen und einer sportlichen Enttäuschung….Hat der Deutsche Musikrat das wirklich nötig? Deutschlands Interessenverband klüngelt jetzt ausgerechnet mit dem OPUS KLASSIK. Die Generalsekretärin Antje Valentin (hier mein Brief an sie) will einen OPUS für den »Musiklehrer des Jahres« verleihen. Das ZDF liebt es, junge Reiter auf tote Pferde zu setzen. Aber wetten, dass diese OPUS-Kooperation kein Kaulitz-Wunder wird? Was soll das eigentlich sein, ein »Musikpädagoge des Jahres?« So wie letztes Jahr der OPUS für den Klavierspieler Louis Philippson, dem die ARD nun auch noch die Doku »Plötzlich Fame!« hinterherwirft (der Titel sagt alles!)? Der Musikrat, der in seiner »Vielfalt«-Broschüre schon mal allerhand Männer-Bilder aneinanderreiht oder in den sozialen Medien am liebsten Fotos seiner Funktionäre in Videokonferenzen postet, bleibt – mal wieder – im gestern stehen.
https://backstageclassical.com/schlittenfahren-mit-der-musik/
Wien/ Staatsoper
Wiener Staatsoper: Ein Albtraum, diese „Luisa Miller“!
Vor allem wegen Nadine Sierra, George Petean und Michele Mariotti am Pult kann sich Verdis nicht unproblematische Schiller-Bearbeitung hören lassen. Szenisch geht die Neuproduktion allerdings auf unfreiwillig komische Weise schief.
DiePresse.com.albtraum
Wien
Buhorkan für „Luisa Miller“ im Haus am Ring
So ein Schmarren!“, „Wird Verdi da nur lächerlich gemacht?“ So hörte man’s in den Pausengesprächen der Premiere von Verdis „Luisa Miller“, nachdem das Publikum schon nach dem 1. Akt seinem Ärger mit einem Buhkonzert Luft gemacht hatte. Bei der Schlussverbeugung überschüttete es den russischen Regisseur Philipp Grigorian (49) mit einem Buhorkan und Pfiffen. Er hat mit dem schrägen Machwerk die Reihe der Inszenierungsdebakel der Staatsoper – wie Serebrennikows „Don Carlo“ – mit Links getoppt.
https://www.krone.at/4039724
Eigentlich ist schade um jedes Wort um diese „Luisa Miller“. Zum Glück steht die Staatsoper in den nächsten Tagen im Zeichen des Opernballs, das lenkt vom Debakel ab!
Stuttgart
Hat die deutsche Kultur ein Imageproblem?
Im achtzigsten Jahr der Nürnberger Prozesse bemüht Elisabeth Stöppler an der Staatsoper Stuttgart Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ unter dem Zeichen historischer Verantwortung. Szenisch gefiel das nicht jedem, musikalisch kann das Ensemble dafür umso mehr glänzen.
concerti.de.meistersinger
Nicht nur am „hohen c“ entscheidet sich der Startenor
Fachmann für den kraftvoll-männlichen Ton: Ein kleines Eigenschaftsregister dieses Sängertypus. Nebst der Frage: Ist Jonathan Tetelman der kommende Mann?
Ein Stück weit lebt in der Opernwelt der Zirkus fort. Wird doch hier wie dort Artistisches geboten, sind halsbrecherische Darbietungen zu erleben. Was im Zirkus die Trapezakrobaten sind, sind auf den Opernbühnen, natürlich in künstlerischer Überformung, die Gesangsvirtuosen. Vor allem die mit den hohen Stimmen: Bei den Frauen sind es die Sopranistinnen mit irrwitzig hoch oder auch irrwitzig rasch produzierten Tönen. Bei den Männern die Tenöre, die mit geschwellter Brust in hohe und höchste Gefilde vordringen. Wem es als solchem gelingt, ein Publikum mit der Stimme ins Mark zu treffen vermag, der hat nicht wenig Zeug dazu, ein Startenor zu sein. Dennoch sind diese Stimmen rar. Denn das Erreichen der schieren Höhe allein genügt noch nicht. Andere Qualitäten müssen hinzukommen. Auch im Fach der jugendlichen Helden – egal, ob deutsches oder italienisches Repertoire – hat die Tenorstimme klangschön die Töne zu bilden, und bei aller Männlichkeit des Klangs soll der Gesang doch auch leicht und mühelos erscheinen. Bloß nicht angestrengt wirken!
AugsbugerAllgemeine.de
München/Staatstheater am Gärtnerplatz: Vor der Premiere der Oper »Fürst Igor« am 14.2.2026

Fürst Igor: Matija Meić, Jaroslawna: Oksana Sekerina. Foto: Markus Tordik
Am Samstag, 14. Februar um 19.30 Uhr findet im Staatstheater am Gärtnerplatz die Premiere der Oper »Fürst Igor« von Alexander Borodin statt. Regisseur Roland Schwab gewährt dem Publikum in seiner ersten Inszenierung am Gärtnerplatztheater einen Einblick in den schwierigen Entstehungsprozess des Werkes. Das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz wird dirigiert von seinem Chefdirigenten Rubén Dubrovsky.
Zum Inhalt: Fürst Igor von Nowgorod-Sewersk führt seine Truppen in eine aussichtslose Schlacht gegen die benachbarten Polowetzer und gerät dabei in Gefangenschaft. Unterdessen reißt sein Schwager daheim die Macht an sich – bis die Polowetzer zum Gegenschlag ausholen. Am Ende gelingt Igor die Flucht. Doch sind er und die Heimat überhaupt noch zu retten? Welch katastrophale Auswirkungen überflüssige Kriege haben, die von machthungrigen Anführern willkürlich angezettelt werden, ist bis in die Gegenwart hinein zu erleben.
Der Chemiker und Hobby-Komponist Alexander Borodin tat sich ungeheuer schwer damit, die volksnahe Meisteroper zu schreiben, die seine Freunde von ihm erwarteten. Als Vorlage wählte er nichts Geringeres als eines der gewaltigsten Heldenepen der mittelalterlich-russischen Literatur: das »Igorlied«. Zu gewaltig für ihn, der stets um Ausgleich widerstreitender Konflikte und Gegensätze bedacht war? Nach 18 Jahren Arbeit hinterließ Borodin die Oper bei seinem Tod 1887 fragmentarisch. Alexander Glasunow und Nikolai Rimski-Korsakow formten daraus postum das Werk, das wir heute kennen – voll starker, impressiver Musik und inklusive den berühmten »Polowetzer Tänzen«.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Salzburg
Das macht das Theater um Markus Hinterhäuser zum Drama
Was ein Intendant darf und kann – und die Frage, ob sich Salzburgs Politiker prinzipiell lächerlich machen möchten, sobald es um Kultur geht.
DiePesse.com.salzburger.drama
Cecilia Bartoli, Andrea Bocelli und Lang Lang probieren für die Eröffnung der Olympischen Spiele

ZU FACEBOOK
Mittelsächsisches Theater Freiberg-Döbeln/Spielstätte Döbeln

Foto: Mittelsächsisches Theater
Am Samstag, dem 21. Februar, feiert Thomas Smolejs Inszenierung von »Der Waffelschmied« nach Albert Lortzing am Mittelsächsischen Theater Freiberg – Spielstätte Döbeln Premiere.
Es handelt sich um eine Neufassung der Spieloper, die das Werk konsequent neu verortet: Statt Waffen nun Waffeln, statt Schmiede ein französisches Konditorei-Universum – bewusst zeitenthoben, farbig, leicht überdreht und mit großer Lust am Spiel. Krieg und Militär sind vollständig ausgeklammert, im Zentrum stehen Generationenkonflikt, ökonomischer Druck, Selbstbestimmung und die Frage nach Tradition im Wandel. Nach der erfolgreichen ersten Serie in Freiberg freuen wir uns sehr, diese Produktion nun erstmals in Döbeln zu zeigen.
Infos, Fotos und weitere Termine https://www.mittelsaechsisches-theater.de/spielzeit/der-waffenlschmied
Ralph Benatzky: Im weissen Rössl • Theater Orchester Biel Solothurn im Stadttheater Solothurn •
Dernière in Solothurn: 07.02.2026 «S’ist einmal im Leben so, andern geht es ebenso; was man möcht’ so gern, liegt so fern!»
Olivier Tambosis «Im weissen Rössl» überzeugt auch bei der Solothurner Dernière mit musikalischer wie szenischer Frische.

Foto © Joel Schweizer
Olivier Tambosi (Inszenierung und Bühnenbild) zeigt in seiner Inszenierung eine «im Wandel begriffene moderne Gesellschaft im Gegensatz zu der nostalgischen Verklärung einer Vergangenheit, in der alles besser war». Für die dahingehende Schlüsselszene versucht er, das Spiel mit Geschlechterrollen mit der performativen Geschlechterkonstruktion nach Judith Butler anzureichern. So wird nicht nur Professor Hinzelmann in zweideutiger Weise von derselben Schauspielerin gespielt, welche gleich darauf auch die Rolle von dessen Tochter Klärchen innehat – sein Klärchen trägt zudem Männerkleider, während Otto über Frauenkleider performativ zu Ottilie wird. ..
Zum Bericht von Jan Krobot
Wiesbaden: Mamma hat die Hosen an
Meinolf Bunsmann genoss Donizettis irrwitzige Komödie „La mamma!“ am Staatstheater Wiesbaden.
hr2.de.podcast.mamma
„La Mamma“ in Wiesbaden – Ja, sind die noch zu retten? (Bezahlartikel)
Staatstheater Wiesbaden: „La Mamma“, ein Donizetti-Hinterbühnen-Theaterspaß zur rechten Zeit.
FrankfurterRundschau.de.donizetti
Allüren auf der Bühne: »La Mamma!« unterhaltsam in Wiesbaden
Mit 71 Opern zählt der Italiener Gaetano Donizetti (1797 – 1848) zu den produktivsten Komponisten aller Zeiten. Viele seiner Werke sind noch heute fest in den Spielplänen verankert (wie „Der Liebestrank“, „Lucia di Lammermoor“ oder „Don Pasquale“). Er ist neben Vincenzo Bellini und Gioachino Rossini einer der bedeutendsten Komponisten der Gattung Belcanto-Oper.
https://kulturfreak.de/allueren-auf-der-buehne-la-mamma-unterhaltsam-in-wiesbaden
Düsseldorf: Passionsgeschichte einer Stadtpatronin
An der Deutschen Oper am Rhein öffnet Regisseur Johannes Erath Geist und Sinn für die haptischen Dimensionen von Astor Piazzollas Operita „María de Buenos Aires“. Der Bischof sticht der Marienstatue mitten ins aufgestickte Herz. Nämlichen Augenblicks sinkt auch die Titelfigur der Oper tot nieder. Doch weiterhin streift ihr Schatten durch die argentinische Kapitale. Um eine neue María als Figuration der Metropole zu gebären, gleichsam eine Stadtgöttin. Denn, was sich in christliche Gebetsformeln und Gewandungen kleidet, entfaltet längst eine pagane Elemente aufnehmende Eigengesetzlichkeit
concerti.de.opern
Annaberg-Buchholz: Bunburysieren anno 2026 ff: Das berühmteste Musical der DDR in Annaberg-Buchholz
„Messeschlager Gisela“ (Cottbus) und „Mein Freund Bunbury“ (Annaberg-Buchholz, Sächsische Landesbühnen Radebeul) von Gerd Natschinski sowie ein bisschen Guido Masanetz als Weihnachtsoperette 2025 der Komischen Oper Berlin. In Sachen Operette und Musical der DDR tut sich in der Spielzeit 2025/26 etwas mehr als davor. Dabei geht es momentan eher noch um Feldbehauptung als um Terrain-Gewinn, aber das könnte sich bald ändern. Am Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz tobte nach der Premiere von „Mein Freund Bunbury“ am Samstagabend der Bär.
NeueMusikzeitung/nmz.de.bunbury
Jubiläum
Gertraud Cerha: „Komponieren ist heute schwerer“ (Bezahlartikel)
Am 17. Februar wäre Friedrich Cerha 100 geworden: Das Wiener Konzerthaus feiert, Ö1 überträgt live. Ein Gespräch mit Gertraud Cerha (97), der Witwe des 2023 verstorbenen großen Komponisten und Dirigenten, über Vergangenheit und Zukunft der Neuen Musik.
DiePresse.com.gertraud.cerha
Rock/ Pop: Kayla Krystin: “Österreich sollte beim ESC wieder in der Landessprache antreten!“
Am 20. Februar wird in einer großen ORF-Show unser Song Contest-Starter ermittelt. Als eine der größten Favoritinnen geht die heiße Chart-Rockerin Kayla Krystin an den Start. Auf oe24.TV verrät sie jetzt ihre ESC-Pläne zum Hit „I brenn“. Video
Oe24,at.songcontest
Medien
Die „Muppet Show“ ist wieder da: Kermit, Piggy und Co. drehen die Zeit zurück
Die „Muppet Show“, diese legendäre Satire auf das Showbusiness, feiert ihren 50. Geburtstag – und pfeift auf den Zeitgeist. Haben die Balkonkritiker diesmal recht? „Ihre Wurfgeschosse, meine Herren“, sagt irgendwann in der Mitte der neuen „Muppet Show“ ein Kellner und serviert Tomaten am Silbertablett in die Loge der Senioren Statler und Waldorf. Werden sie sie auf die Bühne schleudern? Natürlich nicht, auch wenn die zwei Grantler seit der Erfindung der „Muppets“ – also seit nunmehr 50 Jahren – nicht müde werden, von ihrem Balkon aus über jeden Sketch zu lästern, den Kermit, Miss Piggy und die anderen Zottelpuppen aufführen. „Erstaunlich schlecht“, urteilen sie nun über die Neuauflage der „Muppet Show“, die diese Woche auf dem Streamingdienst Disney+ herausgekommen ist. Und fast will man ihnen ja sogar recht geben …
DiePresse.com.muppets
Simply The Best. 25. Jubiläum der Lambertz Monday Night, genannt Schokoparty, in Köln

La Toya Jackson. Foto: Andrea Matzker
Als wir uns am 2. Februar 2026 um 15:00 Uhr von Köln auf den Weg nach Köln Ossendorf zum Coloneum aufmachten, wurden wir spontan im Autoradio von Tina Turners Hit begleitet, was uns sehr berührte, da wir sie persönlich kannten. Nach den ganzen neuen Vorbereitungen an der bisher ungewohnten Örtlichkeit, denn 24mal fand die große Party im Alten Wartesaal von Köln statt, musste man sich erst einmal zurechtfinden in den weitläufigen Hallen des Coloneums, bis man das Studio 50 fand, in dem die Party steigen sollte. Gleichzeitig zu uns kam natürlich das gesamte Personal und eine schier riesige Mannschaft von Security an, angeführt von zwei über 2 m großen Herren, was besonders guten Eindruck machte, da sämtliche Partyveranstaltungen noch im Schatten der verheerenden Neujahrsnacht stehen. Als man endlich das wunderschön mit herrlichen roten Rosen großzügig eingedeckte Studio Nummer 50 betrat, wurde dieses Entrée begleitet von jenem Simply The Best, gesungen von einer der Künstlerinnen des Abends. Das schien uns auf jeden Fall ein gutes Omen zu sein.
Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger. Mehr darüber (ausführlichst) in den „Infos des Tages“
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Endzeitstimmung in Havanna: Ohne Öl ist in Kuba bald «game over»: Donald Trump dreht der Karibikinsel den Ölhahn zu. Die gigantischen Hotels sind leer, Strom gibt es kaum mehr, akzeptiert wird fast nur noch der Dollar – und zunehmend vermüllt die Insel. Unterwegs in einem ratlosen Land.
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Nach dem Rekordwahlergebnis: Das ist von Japans konservativer Revolution zu erwarten. Die Regierungschefin Sanae Takaichi erzielte das beste Resultat ihrer Partei. Mit einer Zweidrittelmehrheit kann sie Japan nun nach ihrem Gusto neu in der Geopolitik aufstellen. Die Folgen könnten historisch sein.
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Die USA werfen China vor, im Geheimen Atombombentests durchgeführt zu haben. Was ist da dran?: China baut sein Atomarsenal aus. Und es entwickelt seine bekannte Testanlage in Lop Nur weiter. Heisst das auch, dass Peking Atombomben testet?
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Präsidentschaftswahl in Portugal: Mit dem Sozialisten António José Seguro wird ein Mann des Ausgleichs Staatsoberhaupt: Der linke Kandidat gewinnt die Stichwahl gegen den Rechtsaussenpolitiker André Ventura. Dieser wertet sein Ergebnis dennoch als Vorbote künftiger Siege.
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Der kongolesische Unabhängigkeitskämpfer Patrice Lumumba wurde mit Belgiens Hilfe ermordet. Jahrzehnte später könnte es zum Prozess gegen einen 93-jährigen Diplomaten kommen Patrice Lumumba ist für viele Afrikaner ein Märtyrer. Dass die ehemalige Kolonialmacht und die CIA bei seiner Ermordung mitwirkten, ist unstrittig. Zum Prozess kam es nie – bis jetzt. Jetzt lesen
Bis Trump abtritt: Osloer Forscher raten zu einer Pause in der Vergabe des Friedensnobelpreises: Donald Trump hält den Besitz von Grönland für unabdingbar, aber er fordert auch ultimativ, dass ihm der Friedensnobelpreis verliehen wird. Norwegische Konfliktforscher raten, die Vergabe auszusetzen, bis Trump aus dem Weissen Haus ausgezogen ist.
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Shakespeare auf dem Land: Im «Tatort» aus Saarbrücken wird eine erbitterte Fehde zwischen zwei Familien ausgetragen: Die Folge «Das Böse in dir» erzählt von einem Grenzort, in dem jeder jeden kennt und zu viel Nähe tödlich sein kann.
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Gegengeschichte zum fröhlichen Wegsehen: Barbara Honigmann erzählt in «Mischka» von der monatelangen Dunkelheit im Gulag: Barbara Honigmanns «Mischka» ist die Geschichte von Wilhelmine Magidson, die zehn Jahre im Gulag bei Workuta überlebt. Das Buch zeigt auch, wie viele im Westen die Lager und den stalinistischen Terror einfach nicht wahrhaben wollten.
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Wer hat Shakespeares Stücke geschrieben? Eine venezianische Jüdin marokkanischer Abstammung, behauptet die Historikerin Irene Coslet. Shakespeare-Kritiker schlagen zu: Nicht der Mann aus Stratford-upon-Avon habe «Hamlet», «Macbeth» und Co. geschrieben, sondern eine Frau namens Emilia Bassano.
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«Wir müssen nicht Schuld übernehmen für Verfehlungen früherer Generationen», sagt Simonetta Sommaruga, die Präsidentin der Schweizer Raubkunst-Kommission_ Die Altbundesrätin will Lösungen finden im Streit um Kunstwerke aus dem Nazi- und Kolonial-Kontext. Im Interview spricht sie über historische Verantwortung, «De-facto-Enteignungen» und die Angst vor leergeräumten Museen.
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Der Grieche, der die Schweiz rettete: Ioannis Kapodistrias spielte eine entscheidende Rolle in der Geschichte der Eidgenossenschaft. In seiner Heimat scheiterte er tragisch – an der eigenen Prinzipientreue.
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Paula Modersohn-Becker wagte das erste nackte Selbstbildnis einer Malerin. Die früh verstorbene Künstlerin brach auch sonst mit etlichen Konventionen_ Obwohl sie schon mit 31 Jahren starb, hinterliess sie unvergängliche Spuren in der Kunstgeschichte der Moderne. Paula Modersohn-Becker brachte mit ihrer Malerei das Erhabene im Einfachen zum Vorschein. Anlässlich ihres 150. Geburtstags erinnern Ausstellungen in Bremen, Worpswede und Dresden an die Pionierin.
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Die Meister des Hell-Dunkel: Tabea Zimmermann und Marek Janowski in der Tonhalle
Sie hat ihr oft belächeltes Instrument ins Rampenlicht des Musikbetriebs gestellt. Er gehört zu den erfahrensten Altmeistern unter den grossen Dirigenten. Beste Voraussetzungen für ein aussergewöhnliches Konzert in Zürich.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Weltpolitik
Wer verteidigt eigentlich Europa in einer neuen Weltordnung?
US-Präsident Trump, Chinas Machthaber Xi und Kreml-Chef Putin stecken ihre Machtsphären ab. Vor welchen Gefahren unser Kontinent steht und wie er wieder wehrhaft wird, beschreibt die Politologin Jana Puglierin in ihrem Buch „Wer verteidigt Europa?“. In News erklärt sie, wie abhängig wir von den USA sind, welches Feindbild Russland und Rechtspopulisten im Westen teilen und was sie von Neutralität hält.
News.at.weltordnung
Österreich: Das große Interview: Wollen Sie Andreas Babler ärgern, Herr Niessl?
Hans Niessl (74) hat diese Woche das Rennen um die Hofburg eröffnet. Mit der „Krone“ spricht Burgenlands Ex-Landeshauptmann über die „links-linke“ SPÖ, „Volkskanzler“ Kickl, seinen Lieblings-Bundespräsidenten und die Quellen seiner Zuversicht.
https://www.krone.at/4038976
Oesterreich
Darum ist Außenministerin in eigener Loge beim Opernball
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos) hat als einzige Regierungspolitikerin eine eigene Loge am Opernball. Sie empfängt Staatsgäste aus den Philippinnen und Albanien. Kostenlose Ehrenlogen erhalten generell nur der Bundespräsident und der Kanzler. Abgesehen von diesen beiden Logen müssen alle anderen Logen selbst finanziert werden. Die Preise für das „Staatsgewalze“ sind so gesalzen wie nie: Eine Rangloge kostet heuer unfassbare 26.000 Euro. Wer nur den Fuß in die Tür setzen will, brennt 410 Euro für die Eintrittskarte. Der Grund für die zwei kostenlosen Logen: Die Regierung bildet das „Ehrenpräsidium“, der Bundespräsident übernimmt den „Ehrenschutz“ des Opernballs. Während Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Gattin Doris Schmidauer die Staatsspitze repräsentieren, klafft in der Regierungsbank eine Lücke. Kanzler Christian Stocker (ÖVP) ist durch einen EU-Termin in Brüssel verhindert. Er wird aber vertreten.
oe24.at.opernball-loge
Sport/ Olympische Spiele: Sieg für Schweizer-Duo. Aber SILBER! Kriechmayr und Feller jubeln in Teamkombi
Edelmetall für Vincent Kriechmayr und Manuel Feller! Das rot-weiß-rote Duo landete am Montag bei der Olympia-Teamkombi ex aequo mit den beiden Schweizern Marco Odermatt und Loic Meillard auf Rang zwei. Gold ging an dessen Landsmänner Franjo von Allmen und Tanguy Nef.
https://www.krone.at/4040342
Österreich
Sprit-Ärger: Benzin müsste billiger sein
Es ist ein Bild, das jeden Autofahrer zur Weißglut treibt: Sobald der Ölpreis am Weltmarkt auch nur minimal steigt, schießen die Preise an den heimischen Zapfsäulen binnen Sekunden in die Höhe. Doch geht der Preis für das „schwarze Gold“ nach unten, scheinen die Preistafeln der Tankstellen wie einzementiert zu sein. Eine neue Analyse des ÖAMTC bestätigt nun das, was Millionen Österreicher täglich spüren: Wir zahlen zu viel!
oe24.at.spritaerger
Das war immer schon so! Eine „zwischenzeitliche provisorische Preiserhöhung“ wird nicht rückgängig gemacht. Zum Glück fahre ich kaum mehr Auto, meine Karre ist „Garagenhüter!
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

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