
Streik an Mailänder Scala: „Faust“-Aufführung abgesagt
Wegen eines Streiks der Beschäftigten der Mailänder Scala ist die für vorgestern Abend geplante Aufführung der Oper „Faust“ von Charles Gounod abgesagt worden.„Aufgrund des von den Beschäftigten des Theaters ausgerufenen Streiks sind die Voraussetzungen für die heutige Aufführung nicht gegeben“, teilte die Theaterstiftung mit.
Die nächste Vorstellung ist für Samstag angesetzt. Bereits gekaufte Eintrittskarten werden rückerstattet.
Hintergrund des Streiks ist ein Konflikt um den neuen Vertrag. Die Gewerkschaften fordern unter anderem 15 Prozent mehr Bruttojahresgehalt sowie Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen. Als erste Protestmaßnahme sollen keine Überstunden mehr geleistet werden.
Wien/ Staatsopern-„Nest“: Anne Frank im NEST lehrt uns positives Denken
Schon unter der Direktion von Claus Helmut Drese (1986 – 1991) gab es Opernaufführungen im Künstlerhaus. Wir erinnern uns an zeitgenössische Kammeropern mit kleiner Orchesterbesetzung. Bleibenden Eindruck gewann Udo Zimmermanns „Weiße Rose“ unter dem Dirigat des Komponisten. Staatsoperndirektor Bogdan Roščić erschuf den Phönix aus der Asche. NEST ist die Abkürzung für Neue Staatsoper und gleichzeitig ein Wortspiel für ein Zuhause mit Blick auf ein junges Publikum und neue Theaterformen.
Lothar und Sylvia Schweitzer
Klassik-begeistert
Wien/ Staatsoper
(Ein) getanztes Leben: „Nijinsky“ an der Wiener Staatsoper (Bezahlartikel)
Ballett. Das Wiener Staatsballett eröffnet die Saison mit John Neumeiers „Nijinsky“. Es ist ein choreografisch und tänzerisch überwältigendes Porträt des Künstlers. Inhaltlich kann man aber nicht immer leicht folgen.
DiePresse.com.neumeier
Ein Künstlerleben im Tanz: Neumeiers „Nijinsky“ in der Staatsoper umjubelt (Bezahlartikel)
Wiener Staatsballett zeigt die Ausnahmechoreografie und wird dafür bejubelt.
https://kurier.at/kultur/tanz-premiere-staatsoper-ballett-neumeiers-nijinsky/403199836
MUSIKVEREIN GRAZ: HEUTE UMBESETZUNG LIEDERABEND: Anstelle von Klaus Florian Vogt übernimmt Andrè Schuen den Abend.
wir dürfen Sie auf unseren kommenden Liederabend am 22.10.2026 hinweisen. Es gibt eine Umbesetzung: Anstelle von Klaus Florian Vogt übernimmt Andrè Schuen den Abend.
- Veranstalter: Musikverein Graz
- Was: Andrè Schuen, Jobst Schneiderat
- Wann: Donnerstag, 22. Oktober 2026, Beginn/Dauer: 19.30 – ca. 20.50
- Wo: Musikverein Graz, Stefaniensaal, Sparkassenplatz 3, 8010 Graz
- Tickets: Musikverein Graz, tickets@musikverein-graz.at, +43-316-822455
- Rubrik: Liederabend
- Programm:
Franz Schubert, Winterreise, D 911
Information zum Konzert:
Aus gesundheitlichen Gründen muss Klaus Florian Vogt dieses Konzert leider absagen.
Wir danken Andrè Schuen für seine Bereitschaft, den Abend – und das ursprüngliche geplante Programm – zu übernehmen. Bariton Andrè Schuen, heute auf den Opern-, Konzert- und Liedbühnen weltweit gefragt, verbrachte die ersten Jahre seine Karriere als Ensemblemitglied an der Oper Graz. In Graz ist er regelmäßig im Musikverein Graz zu Gast.
Volksoper 21.10.2026: Die Fledermaus
Unser voller Ernst

Gerhard Ernst. Foto: Volksoper
Was sind 641 Vorstellungen Fledermaus gegen das Jubiläum für Gerhard Ernst? Es spricht doch sehr dafür, dass der Slogan von der Volksopernfamilie keine leere Phrase ist, wenn man ihm erlaubt, seine 1000ste Vorstellung an der Volksoper noch einmal als Frosch zu zelebrieren. 1000 Auftritte – kaum vorstellbar, auch wenn er als Mozartsängerknabe erstmals im Februar 1959 auf der Bühne stand. Gerhard Ernst ist als Frosch durch viele Jahre eine fixe Größe gewesen und bleibt dies auch 2026: mit Übersicht, Kraft und trockenem Humor ist er noch „voll da“ – unser voller Ernst eben.
Das Ehepaar Eisenstein hat in Gestalt von Annette Dasch und Daniel Schmutzhard nicht nur Bühnenerfahrung mit einer Ehe. Dasch ist eine grandiose Darstellerin, eine ungewöhnlich engagierte und witzige Rosalinde, stimmlich schon auf einige Tricks angewiesen. Schmutzhard ist jene Bariton-Version des Eisenstein, die Eberhard Wächter am nächsten kommt – kann es mehr Lob geben?
Timothy Fallon spielt als Alfred seinen tapsigen Charme aus und freut sich an der Gelegenheit, einige Tenorschmankerln einzustreuen, Annelie Sophie Müller ist eine der besten Mezzosopranistinnen in Wien, stellt den Orlowski allerdings nicht gar so sehr in den Mittelpunkt. Szymon Komasa kann man als Dr. Falke aushalten und Pablo Santa Cruz macht als Frank nichts falsch, kann aber sprachlich und komödiantisch mit Eisenstein oder Frosch kaum mithalten. Obwohl ein sehr exotischer Dr. Blind, fügt sich Seiyong Kim schon sehr organisch in das Ensemble…
Zum Bericht von Robert Fucik
Berlin: Christian Thielemann und die Staatskapelle: Berlin ist lange schon eine Richard-Strauss-Stadt!
Die „Vier letzten Lieder“ mit Diana Damrau, dazu die „Alpensinfonie“: Einmal mehr verbeugten sich Christian Thielemann und sein Orchester auf fulminante Weise vor Richard Strauss.
Von Kirsten Liese
Tagesspiegel.de.thielemann
Wagners „Tannhäuser“ in Marburg/ Drau – Musikalisch überraschend solide – szenisch leider Stückwerk

Foto: SND Maribor
Das Slowenische Nationaltheater in Marburg hat sich mit Richard Wagners Tannhäuser an ein monumentales Werk des Musiktheaters gewagt, dies in Kooperation unter anderem mit dem Opernhaus Agram.
Erstmalig in Marburg, die slowenische Erstaufführung fand schon im Feber 1945 statt.
Während der Abend im Graben und auf der Bühne musikalisch überzeugte, hinterließ die szenische Umsetzung von Regisseur Frank Van Laecke gravierende Fragezeichen, dies lag vor allem an einer unklaren Personenführung und einer unklaren Dramaturgie…
Zum Bericht von Rudolf Smolej
Bühne Baden bei Wien: DAS VEILCHEN VOM MONTMARTRE Heut Nacht hab‘ ich geträumt von dir (1. November)

Mariella Hofbauer © Lalo Jodlbauer/YAY Creative
Allen Grund zur Freude haben Operettenbegeisterte, wenn ab 1. November Emmerich Kálmáns hinreißendes Spätwerk DAS VEILCHEN VOM MONTMARTRE an der Bühne Baden auf dem Programm steht – ein Stück zwischen Nostalgie und Aufbruch, zugleich aber auch auch ein liebevolles Porträt der Pariser Bohème: beschwingt, melancholisch, voller Witz und Gefühl. Zwischen Walzer, Foxtrott und Chanson entfaltet sich eine Welt, die das Leben feiert – mit all seinen Höhen, Tiefen und Hoffnungen.
Mariella Hofbauer verkörpert Violetta, ein junges Mädchen mit einem großen Herzen und noch größerem Talent. Sie arbeitet als Haushaltshilfe in der Künstlerszene von Montmartre – bis das Leben selbst sie auf die Bühne führt. Aus der schlichten Dienstbotin wird eine gefeierte Schauspielerin, eine Frau, die um ihre Liebe kämpft und sich selbst behauptet. Der Evergreen „Heut Nacht hab’ ich geträumt von dir“ wurde zum Sinnbild dieser Sehnsucht nach Liebe und Glück, die über alle gesellschaftlichen Grenzen hinausführt. In der speziellen Bearbeitung für die Bühne Baden wird Kálmáns Operette in einer intimen, neu gedachten Fassung im Max-Reinhardt-Foyer gezeigt – ganz nah am Publikum, charmant, verspielt und mit einem besonderen Blick auf die Figuren und ihre Träume.
In weiteren Rollen sind Ivana Zdravkova als Ninon sowie Michael Duregger, Christoph Gerhardus, Jens Emmert, Branimir Agovi und Beppo Binder zu sehen.
Regie führt Cornelia Ertl, die in ihrer Inszenierung besonderen Wert auf die beiden Frauenfiguren legt. Das zeitlose Bühnenbild stammt von Gerhard Nemec, die an die 1920er angelehnten Kostüme von Roland Papst. Für die Choreografie zeichnet Ramesh Nair verantwortlich, die musikalische Leitung liegt in den Händen von Ioannis Poulakis.
Premiere ist am 1. November 2026 um 19.30 Uhr im Max-Reinhardt-Foyer des Stadttheaters
Weitere Vorstellungstermine: 3., 7., 14., 17., 22., 25. & 29. November 2026
KONZERTHAUS WIEN: MOZARTS SAKRALE MEISTERWERKE

Copyright: Wiener Konzerthaus
Mozarts Requiem
Zwei große Werke der Wiener Klassik, herausragende Sänger:innen und ein international renommierter Dirigent: Die Wiener Symphoniker und die Wiener Singakademie gestalten unter der Leitung von Ton Koopman zwei besondere Konzerte im Wiener Konzerthaus.
Unmittelbar nach Allerheiligen erklingen Joseph Haydns Symphonie D-Dur »Salomon« und Wolfgang Amadeus Mozarts unvollendetes Requiem d-moll. Das Werk beeindruckt bis heute durch seine anrührende Dramatik, aber auch durch seine kontrapunktische Meisterschaft. Vielversprechend ist die hochkarätige Solist:innenbesetzung mit Julia Lezhneva, Maarten Engeltjes, Julian Prégardien und Krešimir Stražanac.
Wiener Symphoniker · Wiener Singakademie · Koopman
Mo, 02/11/26, 19.30 Uhr, Großer Saal
→ Karten
Di, 03/11/26, 19.30 Uhr, Großer Saal
→ Karten
——
Mozarts Große Messe c-moll
Mit seiner unvollendet gebliebenen Großen Messe c-moll schuf Mozart ein bedeutendes Werk zwischen Wiener Klassik und barocker Kontrapunktik. Im Wiener Konzerthaus interpretieren das Originalklangensemble Pygmalion unter Raphaël Pichon die Messe gemeinsam mit Sabine Devieilhe, Xenia Puskarz Thomas, Kieran Carrel und Christian Immler. Ergänzt wird das Programm durch Chorwerke romantischer Komponisten, die sich ebenfalls mit Kompositionstechniken des Barock auseinandergesetzt haben: Anton Bruckner, Franz Schubert und Felix Mendelssohn Bartholdy. Eine ausgereifte Zusammenstellung, für die Ensembleleiter Raphaël Pichon bekannt ist!
Pygmalion / Pichon
Fr, 06/11/26, 19.30 Uhr, Großer Saal
→ Karten
Musik von Komponistinnen beim Atalanta-Festival „Wie weit muss man gehen, um sich Künstlerin nennen zu dürfen?“ (Bezahlartikel)
Komponierende Frauen gab es schon immer. Trotzdem sind die allermeisten Komponistinnen unbekannt. Das Atalanta-Festival in Berlin will das ändern. Beim nächsten Mal, sagt Fidan Aghayeva-Edler, wird sie wesentlich weniger selbst auftreten, „vielleicht gar nicht“. Eigentlich ist sie ja Pianistin, und eine ausgezeichnete dazu
Tagesspiegel.de.musik.kultur
Wien/ Musiktheater an der Wien: Richard Wagners Seefahrer-Oper begeistert auf Weltklasseniveau!
Wenn Sie auf der Kärntner Straße stadtauswärts unterwegs in Richtung Wiener Staatsoper sind, dann gehen Sie die paar Hundert Meter weiter zum MusikTheater an der Wien. Da erwartet Sie eine selten so grandiose Aufführung des „Fliegenden Holländers“– leider ist da nur noch bis zum 30. Oktober 2026 Zeit!
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de
Stuttgart
Staatsoper Stuttgart: „Die schlaue Füchsin“, Leoš Janáček
In der Staatsoper Stuttgart ist mit großem Erfolg Leos Janacecs Oper Die schlaue Füchsin wiederaufgenommen worden. (…) Regisseur Stephan Kimmig, Bühnenbildnerin Katja Haß und die für die Kostüme verantwortliche Anja Rabes haben den originalen Titel aus dramaturgischen Gründen geändert.
Von Ludwig Steinbach
DerOpernfreund.de.fuechsin
Warschau
Warschau: „The Mothers of Kherson“, Maxim Kolomiiets
Geschichte wird von den Siegern erzählt, so heißt es, und Kriege werden meist aus der Perspektive jener erzählt, die sie führen: von Generälen, Soldaten und Machthabern; stets jedoch über militärischen Strategien, Schlachten und politische Entscheidungen. Was dabei jedoch schnell aus dem Blick gerät, sind die Menschen, deren Leben durch den Krieg unwiderruflich verändert werden. Ihre Ängste, Verluste und Hoffnungen finden in der offiziellen Geschichtsschreibung oft weniger Raum als die großen Ereignisse. Dabei sind es gerade die persönlichen Erfahrungen, die das Ausmaß eines Krieges jenseits von Statistiken und Frontverläufen emotional begreifbar machen – besonders auch die Erfahrungen von Frauen und Kindern.
Von Alexandra Richter
https://deropernfreund.de/musiktheater/warschau-the-mothers-of-
Das weibliche Gesicht des Krieges – „The Mothers of Kherson“ an der Polnischen Nationaloper in Warschau
Frauen erleben Krieg auf vielfältige Weise. Sie kämpfen an der Front, versorgen Verwundete, leisten Widerstand oder müssen ihre Heimat verlassen. Sie verlieren Angehörige, versuchen, ihre Kinder in Sicherheit zu bringen, und halten Familien zusammen, während um sie herum alles Bekannte, alles Vertraute, zerbricht. Ihre Geschichten handeln sowohl von Verlust und Ohnmacht als auch von schier ungebrochenem Mut, Widerstandskraft und dem unbedingten Willen, das Leben zu bewahren – bis zur Selbstaufgabe. Dennoch werden ihre Erfahrungen meist nur am Rande der überlieferten Kriegserzählungen wahrgenommen.
https://opernmagazin.de/das-weibliche-gesicht-des-krieges-the-mothers-of-kherson
Shanghai: Eine Prestige-Oper für Shanghai
Ein weißer Fächer am Ufer des Huangpu, drei Bühnen mit 4.200 Plätzen und ein Dach, das allen gehört: Shanghai hat eines der spektakulärsten Opernhäuser der Welt eröffnet. Der Neubau ist auch ein Zeichen für Chinas wachsende kulturelle Ambitionen. Wie ein riesiger weißer Fächer liegt das neue Opernhaus am Ufer des Huangpu. Seine geschwungenen Linien erinnern an den Rock einer Tänzerin, das Dach windet sich spiralförmig in den Himmel. Wer will, kann einfach hinaufsteigen und auf die Skyline von Shanghai blicken. Eine Eintrittskarte braucht es dafür nicht.
https://backstageclassical.com/eine-prestige-oper-fuer-shanghai/
Filme der Woche

Filmstart: 20. Oktober 2026
LIEBHABERINNEN
Deutschland, Luxemburg / 2026
Regie: Koxi
Mit: Johanna Wokalek, Hannah Schiller, Ben Münchow u.a.
Ist heute alles besser?
Anfang der siebziger Jahre trat Elfriede Jelinek, die am 20. Oktober 1946 in der Steiermark geboren wurde und nun, von den Medien hoch gepriesen, ihren 80. Geburtstag feierte, in die Öffentlichkeit. Erst mit Romanen, dann mit Theaterstücken, denen sie sich verstärkt zuwandte, mit Textflächen für Regisseure, die nach und nach die Bühnen überschwemmten. Über Jahrzehnte hoch geschrieben, hoch gelobt, hoch gejubelt bis zum Nobelpreis, ist die Jelinek linkes Aushängeschild Österreichs, in Wien derzeit an zwei Thetern gespielt, jetzt auch im Kino. Wobei die Wahl des Stoffes verwundert.
Denn „Die Liebhaberinnen“ war 1975 einer ihrer frühesten Romane, und bedenkt man, was in diesem halben Jahrhundert an „Frauenbewegung“ geschehen ist, so sollte man meinen, die damalige These, „Frau“ zu sein, bestünde nur im Marktwert von Frischfleisch und Aussehen, sei längst überholt, Frau verkauft sich nicht mehr über ihren Körper (darum gilt, Adipöses zu erwähnen, ja auch als Bodyshaming). Junge Frauen von heute warten angeblich nicht mehr auf den Traumprinzen (schon weil sie wissen, dass es ihn nicht gibt), sondern arbeiten an ihren Karrieren, und wenn sie sich ihren meist späten Kinderwunsch dann doch noch erfüllen, lassen sie sich in ihrem Berufsweg nicht stören. So das heutige Bild…
Zur Filmbesprechung von Renate Wagner
Chopin – Eine Sonate in Paris
Der junge polnische Klaviervirtuose und Komponist Frédéric Chopin wird im Paris der 1830er-Jahre hofiert, pflegt Freundschaften zu anderen Musikern und hat Affären, insbesondere mit der Schriftstellerin George Sand. Als er an Tuberkulose erkrankt, sieht er sich gedrängt, die ihm noch verbleibende Zeit noch stärker in seine Musik zu investieren. Die Filmbiografie folgt mit aufwändiger Ausstattung und glaubhaften Darstellern Chopins bekannten Lebensstationen und zeichnet ihn als innerlich zerrissenes Genie. Bei aller Opulenz kommt allerdings ausgerechnet die Musik etwas kurz. – Ab 14
Von Kirsten Liese
https://www.filmdienst.de/film/details/625923/chopin-eine-sonate-in-paris
Wissenswertes aus „Neue Oper Zürich“
Zwischen Trümmern und Revolutionsromantik: Paris rüstet sich für neue Proteste: Drei Tage nach den schweren Krawallen trägt Paris noch die Spuren der Gewalt. Doch an den Universitäten ist von Resignation wenig zu spüren. Die Studenten wollen weiterkämpfen – und träumen bereits von einer anderen Gesellschaft.
Jetzt lesen
Die neuen Gelbwesten sind linker, urbaner und migrantischer als die alten. Die Gelbwesten-Bewegung von 2026 hat wenig mit jener von 2018 zu tun. Linke Gruppen erfanden das populäre Label neu.
Jetzt lesen
Lässt sich der Konflikt zwischen Washington und Kiew beilegen? In Oslo unternimmt Selenski einen neuen Anlauf: Am Dienstag hat der ukrainische Präsident in Norwegen den US-Gesandten Steve Witkoff getroffen, um einen Friedensplan auszuarbeiten. Die Ukraine will den Bruch mit dem Weissen Haus verhindern – doch Trump möchte lieber mit Putin und Xi sprechen.
Jetzt lesen
Die EU will neue Eisbrecher und mehr Schutz vor russischer Sabotage – aber noch ist ihre neue Arktis-Strategie diffus: US-Präsident Trump wollte noch unlängst Grönland annektieren – was zu einem Zerwürfnis mit Europa geführt hat. Doch davon ist in der neuen Arktis-Strategie der EU keine Rede.
Jetzt lesen
Wahlen in Israel: Die beinahe unlösbaren Probleme des Gadi Eisenkot: Der frühere Generalstabschef liegt in den Umfragen zur israelischen Parlamentswahl vor dem Amtsinhaber Benjamin Netanyahu. Doch jede denkbare Koalition wäre mit einem hohen Risiko verbunden.
Jetzt lesen
Florida stellt einen Haftbefehl aus gegen Kubas Ex-Präsidenten Raúl Castro: Bisher ist der von US-Präsident Trump vorausgesagte Sturz des kubanischen Regimes ausgeblieben. Sehr zum Unmut der Exilkubaner in Florida. Daran dürfte der Haftbefehl gegen Raúl Castro nichts ändern.
Jetzt lesen
Warum sind die Nuller-Jahre bis heute so prägend? «Was sich progressiv zeigt, hat auch immer eine reaktionäre Seite», sagt der Pop-Kritiker Jens Balzer
Techno-Euphorie und radikale Individualisierung: Das neue Millennium sollte eine bessere Zukunft bringen. Stattdessen wurden in den nuller Jahren die Grundlagen für Überwachung, politische Polarisierung und neue religiöse Sehnsüchte gelegt, sagt Autor Balzer.
Jetzt lesen
Träume von Amerika: Die erste Saison von Sebastian Nordmann am Lucerne Festival bleibt zu defensiv Um «American Dreams» sollte es beim führenden Schweizer Musikfestival in diesem Sommer gehen. Doch der viel kritisierte Themenschwerpunkt prägte das Programm am Ende wenig. Hier braucht es künftig mehr Mut und Überzeugungskraft.
Jetzt lesen
«Wir haben Ceuta in Besitz genommen» – Influencer heizen die Migrationskrise an; Mit Videos versuchen marokkanische Blogger, nationalistische und religiöse Überlegenheitsgefühle bei Migranten zu wecken. Sie tragen zum Bild einer feindlichen Invasion bei. Eine Reportage aus Ceuta.
Jetzt lesen
Ein grosser Führer, abgesehen von ein paar «fucking Exzessen» – 50 Jahre nach seinem Tod ist Mao wieder in. Auch im Westen: Vor allem in der radikalen Linken ist der Diktator wieder populär. Es ist der jüngste Ausdruck eines Massenmörderkults, dem auch Bürgerliche erlagen.
Jetzt lesen
Erst Mobbing-Opfer, nun Opernstar: Dieser Männersopran überflügelt selbst die Frauen: Bruno de Sá ist kein gewöhnlicher Countertenor, er ist Sopranist. Denn wegen einer genetischen Besonderheit hat er seine Knabenstimme behalten – wie einst die dafür übel traktierten Kastraten. Derzeit singt er am Festival Bayreuth Baroque alle an die Wand.
Jetzt lesen
Der Vater, seine Geliebte und der Tod: Thomas Medicus erzählt von einem Frühling, der sein Leben veränderte: Der Vater nimmt sich das Leben. Dabei wird bekannt, dass er eine junge Geliebte hatte: In einem Memoir verarbeitet Thomas Medicus sein Kindheitstrauma und einen öffentlichen Skandal.
Jetzt lesen
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Fußball: LASK 3:2 gegen Sporting Lissabon
LASK-Noten: Im Kollektiv waren Linzer bärenstark, er LASK feierte mit einem spektakulären 3:2-Sieg gegen Sporting Lissabon den ersten Erfolg in der Champions League. Hier gibt es die Noten für die Linzer.
https://www.krone.at/4344072
Fußball
Die Diagnose ist da! David Alaba erneut verletzt. Erneuter Rückschlag
Wie die „Gazzetta dello Sport“ am Dienstag berichtete, fällt Österreichs Teamkapitän aufgrund einer Muskelverletzung zumindest zehn Tage aus. Der 34-Jährige zog sich die Blessur in der Wade demnach beim 0:3 gegen Lecce zu. Bei der Partie wurde Alaba zur Pause ausgetauscht.
https://www.krone.at/4341875
Ich wiederhole mich: Alaba ist keine wertvolle Aktie mehr, die Karriere neigt sich rasant dem Ende entgegen. Udinese ist auch keine erste Adresse, da hätte er gleich zu einem heimischen Club gehen können.
England: Nach Finanz-Aufreger droht Skandal-Klub Manchester City sogar Zwangsverkauf
Bei Manchester City schrillen die Alarmglocken. Nach dem heftigen Finanz-Skandal könnte sogar ein Zwangsverkauf des Vereins im Raum stehen. Jetzt wird es für Manchester City richtig brenzlig! Im Finanzskandal um den englischen Spitzenklub drohen nicht nur Geldstrafen, Punktabzüge oder sogar der Zwangsabstieg. Im schlimmsten Fall könnten die Eigentümer der Citizens nun auch zum Verkauf des gesamten Vereins gezwungen werden.
Heute.at.manchester
Tragische Details: Daran starb Kimmich-Vater Berthold
Der Vater von Joshua Kimmich ist gestorben. Jetzt kommen die ersten Details zu seinem Ableben ans Licht. Der Vater von Joshua Kimmich ist im Alter von 57 Jahren unerwartet und plötzlich an einem Herzinfarkt gestorben. Der Kapitän des FC Bayern wird daher auch das Champions-League-Spiel gegen Arsenal verpassen. Das gab der Verein in einer Mitteilung auf der Plattform „X“ bekannt.
Heute.at.trauerfall.kimmich
Work-Life-Balance
Unternehmer tobt: „Friseurlehrling wollte ins Home-Office“
Der Unternehmer Peter Schaider bildete schon mehr als 2000 Lehrlinge aus. Mittlerweile äußern Menschen im Vorstellungsgespräch teils kuriose Wünsche zur Work-Life-Balance, erzählt er im oe24.TV-Interview. mZur aktuellen Debatte um Öffnungszeiten im Handel sagt Schaider: „Ich meine vier bis sechs oder acht Sonntage im Jahr wären auf jeden Fall ganz toll, weil es hat früher den goldenen und den silbernen Sonntag gegeben vor Weihnachten. Das sind für mich Musstage, dass man die aufsperrt. Dann gibt es Black Friday, das Wochenende könnte man auch aufsperren. Dann gibt es auch Ostern, also ich würde sagen, vier bis sechs Sonntage im Jahr wäre eine tolle Sache.“ Würden die Mitarbeiter das mitmachen? Schaider glaubt, dass die Mitarbeiter dafür seien. Denn die Mitarbeiter müssten die Möglichkeit haben, dass sie Geld verdienen und dabei mehr als sonst bekommen.
oe24.at.homeoffice
Peter Schaider ist ein bemerkenswerter Unternehmer. Zuerst war er Weltmeister der Friseure, dann gründete er neben seiner Friseurkette die Einkaufszentren Auhofcenter und Riverside (Liesing). Dass dem der Hut hochgeht, wenn ein Friseurlehrling im Home-Office arbeiten will, verstehe ich. In seinen Friseurbetrieben bildete er 2000 Lehrlinge aus und wird sicher viel erlebt haben. Auch ich habe manchmal bis zu drei Lehrlinge gleichzeitig ausgebildet und könnte ganze Arien darüber singen. Dabei war es „zu meiner Zeit“ sicher noch einfacher!
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.















