4. FEBRUAR 2026 – Mittwoch
Streit bei den Salzburger Festspielen: Hätte sich Karajan je einem Hearing unterzogen?

Bei den Salzburger Festspielen gibt es Unstimmigkeiten zwischen dem Intendanten und dem Kuratorium, was die Bestellung der Schauspielleitung angeht. Der Fehler war es, diesen Posten überhaupt auszuschreiben

Festspiele: „Gelbe Karte“ für Intendant Hinterhäuser
Das Kuratorium der Salzburger Festspiele hat Intendant Markus Hinterhäuser am Dienstag eine „Gelbe Karte“ gezeigt – so formulierte es Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP). Am 26. Februar müsse Hinterhäuser seine Vorgangsweise bei der Besetzung der Schauspielleitung „erklären“. Erst danach werde die „Vertrauensfrage“ beantwortet. Der Intendant hatte ja Ex-Burgtheater-Chefin Karin Bergmann gegenüber der „Kronen Zeitung“ als seine Favoritin für die Schauspielleitung genannt – und das, obwohl sich Bergmann gar nicht dem „Bewerbungsprozess unterzogen“ habe, sagte Kuratoriumsmitglied und Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ). Dabei sei vom Kuratorium festgeschrieben worden, dass ein transparenter Ausschreibungsprozess stattfinden muss, „wenngleich die Entscheidung letztlich beim Intendanten liegt“, so Kuratoriumsvorsitzende Edtstadler. Daraufhin bewarben sich 23 Kandidatinnen und Kandidaten. Die „über Medien transportierte Wunschkandidatin des Intendanten ist nicht beim Hearing gewesen. Das war uns schon wichtig zu hören, welche Wahrnehmungen hier das Kuratoriumsmitglied hat, das die Hearings begleitet“, sagte die Landeshauptfrau. Denn der vorgeschriebene „transparente Prozess“ sei hier „so nicht gegeben“.
Festspiele: „Gelbe Karte“ für Intendant Hinterhäuser – salzburg.ORF.at
Salzburg
Wer besetzt die Stellen? Streit bei den Salzburger Festspielen
Audio von Jörn Florian Fuchs (4,54 Minuten)
Wer besetzt die Stellen? Streit bei den Salzburger Festspielen
Salzburger Festspiele: Skandalträchtige Suche nach Schauspielleitung?
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (7.11 Minuten)
Salzburger Festspiele: Skandalträchtige Suche nach Schauspielleitung?
Wozu eine Ausschreibung? Weil es das Gesetz so verlangt! Wenn jedoch allen Ernstes behauptet wird, dass wirklich qualifizierte Bewerber ohne Ausschreibung angesprochen werden wollen, entpuppt sich die Ausschreibung als das, was sie ist: eine Pro forma-Aktion, die die Bewerber eigentlich schädigt! Auch wenn die Bewerbungen der Öffentlichkeit aus gutem Grund verschwiegen werden, in Insiderkreisen kannt man die Namen natürlich.
Leserin Waltraud B.zum Thema „Salzburger Ausschreibung“ bzw Fuchs- Audio: Dass Herr H. die Oper in den Mittelpunkt stellt, ist ganz und gar nicht wahr. Er ist an seinen Klavier-Auftrtten am meiste interessiert!!! Warum soll es ein Fehler sein, eine wichtige, offenbar gut dotierte Stelle auszuschreiben? H. hätte Frau Bergmann veranlassen sollen, sich zu bewerben, dann wäre alles ok. Die Selbstherrlichkeit des Herrn H. hat den Gipfel erreicht... Zitat Ende
Wiener Staatsoper: Für »JEWELS« am Donnerstag, 05.02.2026 steht ein Kontingent von 30 Karten für Kurzentschlossene zum Preis von 55€ je Ticket zur Verfügung.

Dieses Angebot kann ab Mittwoch, 04.02.2026, 10 Uhr nur an den Tageskassen (nicht im online Ticketshop) & nur nach Vorlage der BundestheaterCard eingelöst werden. Pro Person sind max. 2 Tickets buchbar.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Team der Wiener Staatsoper
1.2.26 „La traviata“, Staatsoper, „Repertoire mit Tenorglanz“

Xabier Anduaga
An der Staatsoper ist für drei Vorstellungen Simon Stones Inszenierung von „La traviata“ zurückgekehrt, die ihre szenische Nachhaltigkeit vor allem aus dem unermüdlichen Einsatz der Drehbühne gewinnt. Nadine Sierra und Xabier Anduaga hätten das „Dreamteam“ dieser Aufführungen bilden sollen. Aber Sierra hat die Violetta bekanntlich mit der Luisa Miller getauscht und wird am kommenden Samstag in dieser Partie ihre erste Premiere am Haus singen. Die Staatsoper hat in Kristina Mkhitaryan einen routinierten Ersatz gefunden…
…Das Stammpublikum hat vor allem wegen Xabier Anduaga seine Ohren „gespitzt“. Anduagas Alfredo war wie erwartet auch der Star dieser Aufführung: mit jugendlicher Unbekümmertheit und kräftiger lyrischen Tenorstimme hat er die Herzen des Publikums für sich gewonnen. Die Stimme schwelgt in jugendlicher Fülle, das Timbre ist schmelzreich, gesättigt mit südländischem Temperament, ohne dabei zu übertreiben. Es stellt sich nie das Gefühl ein, dass der Sänger mehr aus seinem Tenor herausholen möchte, als er zu geben im Stande ist – und wie selbstverständlich krönte er das „O mio riomorso“ mit lange gehaltenem Spitzenton. Auch im Spiel war Anduaga ganz der junge verliebte Kerl, der dann in Anbetracht der Umstände emotional aus der Fassung gerät..
http://www.operinwien.at/werkverz/verdi/atrav24.htm
Dominik Troger/ www.operinwien.at
Wien/ Staatsoper: Liebe bis in den Tod
Mit „Luisa Miller“ schuf Verdi eine seiner größten, schönsten, aber auch anspruchsvollsten Opern: Philipp Grigorian inszeniert die Liebestragödie jetzt neu. In der Hauptrolle. Nadine Sierra. Wir trafen beide vorab auf der Probebühne.
https://www.buehne-magazin.com/news/liebe-bis-in-den-tod
Nadine Sierra: Luisa ist ein Engel, der unter dem Patriarchat leidet
Nadine Sierra ist eine der spannendsten Sopranistinnen der Jetztzeit. In „Luisa Miller“ singt die gebürtige Amerikanerin die Hauptrolle. Das Interview.
buehne.magazin.at
Wien/ MusikTheater an der Wien: 28.1.26 „La morte d’Orfeo“, konzertant

Einen Ausflug in die Frühzeit der Oper ermöglichte das Theater an der Wien mit einer konzertanten Aufführung von Stefano Landis „La morte d’Orfeo“.
Stefano Landi war ein Zeitgenosse von Claudio Monteverdi, sein musikalischer Beitrag zur Orpheussage stammt aus dem Jahr 1619. Die Handlung setzt nach der vergeblichen Unterweltreise Orfeos ein: Der Sänger feiert seinen Geburtstag. Der von ihm verschmähte Bacco rächt sich. Orfeo wird von Mänaden zerrissen und gelangt als Schatten noch einmal in die Unterwelt, aber Euridice erkennt ihn nicht mehr. Orfeo wird als Halbgott in den Olymp aufgenommen…
Mit Cyril Auvity war ein ausgewiesener Spezialist für alte Musik als Orfeo aufgeboten. Sein hoher, feinfühliger Tenor verlieh dem antiken Sänger aristokratischen Glanz, war fast schon zu nobel in den Gefühlsausbrüchen:
http://www.operinwien.at/werkverz/landi/aorfeom.htm
Dominik Troger/ www.operinwien.at
Premiere / Frankfurter Erstaufführung WRITTEN ON SKIN
Oper in drei Teilen von George Benjamin und Martin Crimp (Text)
In englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Erik Nielsen

Tatjana Gürbaca. Foto: Tobias Kruse/ ostkreuz.jpg
Inszenierung: Tatjana Gürbaca
Bühnenbild, Licht: Klaus Grünberg
Kostüme: Silke Willrett
Dramaturgie: Maximilian Enderle
Protector: Bo Skovhus
Agnès: Elizabeth Reiter
First Angel /Boy: Iurii Iushkevich
Second Angel / Marie: Cecelia Hall
Third Angel / John: Michael McCown
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Lausanne: Dialogues des Carmélites an der Opéra de Lausanne, Première vom 1. Februar 2026

L’Aumônier du Carmel Rodolphe Briand und die Karmeliterinnen. Foto: Carole Parodi
Francis Poulencs Oper Dialogues des Carmélites gehört zu den zentralen Werken des 20. Jahrhunderts. Die nun erstmals an der Opéra de Lausanne gezeigte Produktion ist eine Koproduktion des Théâtre des Champs-Élysées und des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel und überzeugt durch eine insgesamt geschlossene musikalische und szenische Umsetzung.
Zum Bericht von Marcel Emil Burkhardt
Gelsenkirchen
Großer Erfolg der Doppelpremiere: „Francesca da Rimini“ und „Gianni Schicchi“ am Musiktheater im Revier
Sergej Rachmaninov, von dem in Deutschland überwiegend die Klavierkonzerte und Sinfonien bekannt sind, liefert in seiner 1906 in Moskau uraufgeführten und selten gespielten Oper ein Meisterwerk. Sehr düster mit langen beeindruckenden Orchesterpassagen und ergreifenden Chören der in der Hölle bestraften Missetäter entsteht ein kritischer Blick auf das Denkmodell „Hölle“, wie es früher vermittelt wurde. Das Einheitsbühnenbild von Julia K. Berndt zeigt einen kahlen mit senkrechten Neonröhren beleuchteten Gang, durch den der Wind peitscht, und in dem die Dichter Dante Alighieri und Vergil zum düsteren Chor der in der Hölle schmachtenden Sünderinnen und Sünder der historischen Gestalt Francesca da Rimini begegnen
opernmagazin.de.großererfolg
Warum klingt Musik in Moll traurig?
Dur und Moll: Man braucht keine musikalische Ausbildung, um zu erkennen: Da wirken die Töne gleich ganz anders! Aber warum eigentlich? Wie geht es Ihnen heute? Dur oder Moll? Die wörtliche Übersetzung dieser beiden musikalischen Geschlechter soll Sie hier nicht verwirren: Zwar heißt Dur im lateinischen Wortstamm „hart“ (und moll „weich“), aber wir alle wissen, welche Stimmung dabei musikalisch mitschwingt: Dur klingt freudig und erhaben, Moll
DiePresse.com.molltraurig
Kultur-Lockdown während Corona: Musiker klagen vor Gericht
Waren die monatelangen Kultur-Schließungen während Corona rechtswidrig? Um das zu klären, zieht die Initiative „Aufstehen für die Kunst“ nun vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Es geht um Kunstfreiheit, Gerechtigkeit und Schadensersatz für Künstler. Die Corona-Pandemie hatte Bayerns Kulturszene fest im Würgegriff: Monatelang durften keine Veranstaltungen vor Publikum stattfinden; Theater, Konzertsäle und Opernhäuser blieben geschlossen. Vielen Künstlerinnen und Künstlern brachen sämtliche Einnahmen weg. Die Wut über den strengen Umgang der Politik mit der Kulturbranche war groß. Die Geigerin Anne-Sophie Mutter sprach gar von einem Berufsverbot.
BR.Klassik.de.aktuell
Gmunden: Toscanapark wird wieder Open-Air-Bühne
Mit zwei Jubiläumskonzerten im Toscanapark in Gmunden feiert das Bruckner Orchester Linz am 11. und 12. Juli im Rahmen der Salzkammergut Festwochen Gmunden sein 60-jähriges Bestehen. Bereits am 9. Juli gastiert das Orchester gemeinsam mit dem Musical-Ensemble des Linzer Musiktheaters mit der Gala „Ein Teelöffel Feenstaub“.
Toscanapark wird wieder Open-Air-Bühne – ooe.ORF.at
Feuilleton: Die schönsten Opernhäuser
Die neue Oper in Oslo
BR-Klassik.de.aktuell
Theater Augsburg: Mackie Messer & mehr. Brecht-Festival

Neuinszenierungen von »Die Dreigroschenoper« und »Die Hamletmaschine« am Staatstheater Augsburg
Nach über 20 Jahren bringt das Staatstheater Augsburg »Die Dreigroschenoper« zurück auf die Bühne der Geburtsstadt Bertolt Brechts. Die Neuinszenierung in der Regie von Sapir Heller ist der Höhepunkt des Theaterbeitrags zum Brechtfestival 2026 (27. Februar bis 1. März), bei dem das Staatstheater als größter institutioneller Partner auftritt. Neben drei Vorstellungen von »Die Dreigroschenoper« zeigt das Fünfspartenhaus »Die Hamletmaschine« von Heiner Müller mit ebenfalls drei Vorstellungen innerhalb des Brechtfestivals. Begleitende Workshops und inklusive Angebote knüpfen an den konzeptionellen Ansatz der neuen Festivalleitung an.
»Die Dreigroschenoper« (Premiere: 27.2.26)
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Paris: Opéra National de Paris 2025-26 Review: Siegfried
When they first appeared on European stages a quarter century ago, Calixto Bieito’s stagings were considered revolutionary, typified by their linear contours and geometric shapes. Typically, he deconstructs an opera and then rebuilds it incorporating rarely seen elements. In earlier years, this was refreshing and provocative. However, it’s a sad sight indeed when a once iconoclastic director routinely regurgitates past glories in the absence of fresh new ideas. Two recent stagings by Bieito, Rossini’s rarity “Zelmira” at Pesaro’s ROF (Rossini Opera Festival) this past August, and “Tristan und Isolde” in Vienna in 2023, fell short. What may have passed for stimulating provocation two decades ago is now at best tedious intellectual masturbation.
https://operawire.com/opera-national-de-paris-2025-26-review-siegfried/
Nature boy
With Siegfried, the directorial vision of the Paris Opera‘s Ring cycle finally takes root.
https://parterre.com/2026/02/01/nature-boy/
Barcelona
Gran Teatre del Liceu to Stream Lise Davidsen’s First ‘Tristan und Isolde’
The Gran Teatre del Liceu is set to stream “Tristan und Isolde” on Feb. 15, 2026. The company announced that the production, which was recorded during the company’s run, will be presented on Liceu OPERA+.
operawire.com.granTheatre
London-Review: BORIS GUDUNOV, Royal Ballet & Opera Boris is back:
this heavyweight Russian opera isn’t for the faint of heart
broadwayworld.com.westend.boris
Wien / Stadthalle: „Ballet for Life“: Maurice Bèjart – nun eine Legende (31.1.2026)

Copyright: Bejart-Ballett
Der französische Choreograph Maurice Bèjart hat in den Jahren der aufblühenden Tanz- und Ballettszene in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts zu den besonders Kreativen gezählt. Immer wieder für positive Schlagzeilen hatte er mit dem von ihm gegründeten ‚Ballett des XX. Jahrhunderts‘ in den 60er, 70er Jahren aufgeputscht: „Le sacre du printemps“, „Bolero“. Auch mit in Sportarenen gezeigten Produktionen. Der Sitz des oft gastierenden Ensembles ist bis 1987 das Brüsseler Opernhaus La Monnaie/De Munt gewesen. Zum Konflikt ist es jedoch gekommen, als der auch in Österreich umtriebig gewesene Gerard Mortier die Leitung der Oper übernahm. Verbittert ist Bèjart gewichen – und die Stadt Lausanne hat dem gewiss als genial zu bezeichnendem Choreographen eine neue Unterkunft gewährt…
Zum Bericht von Meinhard Rüdenauer
USA
Wie MAGA auf die Kultur losgeht: Trump droht Grammys, Musk hetzt gegen Regisseur
Der US-Präsident möchte Trevor Noah wegen eines Witzes verklagen. Elon Musk beschwert sich über Christopher Nolan, weil er Helena mit einer schwarzen Schauspielerin besetzen will
DerStandard.at.story.maga
Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“
Die Kronprinzessin tauschte sich mit Epstein über Erziehung aus, jetzt ist ihr Sohn wegen Vergewaltigung angeklagt – was ist los im norwegischen Königshaus? Der Prozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit beginnt am Dienstag. Doch er ist nicht der Einzige, der das Königshaus in Verruf bringt.
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Peter Mandelson, einstige Lichtgestalt der britischen Politik, ist wegen der Nähe zu Jeffrey Epstein tief gefallen: Nach neuen Enthüllungen tritt der frühere Minister und Botschafter aus der Labour-Partei aus. Offenbar erhielt er Geld vom amerikanischen Sexualstraftäter und leitete ihm interne Regierungsdokumente weiter. Auch der ehemalige Prinz Andrew gerät weiter unter Druck
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Bei der Ausschlachtung der Epstein-Files sitzt Trump am längeren Hebel: Die jüngste Tranche der publizierten Epstein-Files zeichnet ein Unsittengemälde der High Society – rechtliche Folgen sind unwahrscheinlich, aber der Ruf der amerikanischen Elite leidet insgesamt.
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Millionen Epstein-Files veröffentlicht: was neu ist und was noch immer unbekannt: Es ist die grösste Veröffentlichung der Epstein-Files: Die US-Regierung hat neue Dateien zum Fall des Sexualstraftäters publiziert. Die Beweise reichen laut dem Justizministerium nicht für eine Strafverfolgung. Doch es kommt zu mehreren Rücktritten.
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Die Trumps unter Bestechungsverdacht: Wie Scheikh Tahnun 49 Prozent der Krypto-Firma World Liberty Financial erwarb: Neue Enthüllungen zeigen: Der Sicherheitsberater der Emirate kaufte Tage vor Trumps Inauguration für 500 Millionen Dollar Anteile der Krypto-Firma der Trumps-Söhne. Kurz darauf erhielt die Golfmonarchie erweiterten Zugang zu modernsten Computerchips.
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Eine freie Debatte mit Gehässigkeiten und Unsinn ist besser als eine unfreie, politisch korrekte Debatte: Hinter dem Kampf gegen «demokratiefeindliche» Fake News steckt oft ein totalitäres Verständnis von Öffentlichkeit und Politik. Es braucht den Wettbewerb der Narrative in den Medien.
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«Die Palästinenser» gibt es nicht mehr: Politisch ist die kollektive Einheit zerbrochen, für die Gesellschaft gibt es keine Perspektive: Auch wenn die internationale Diplomatie an der Formel «die Palästinenser» festhält: Die palästinensische Ordnung ist Geschichte, es droht noch mehr Chaos.
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Der siebenfach für den Schweizer Filmpreis nominierte «À bras-le-corps» zeigt eine schweigende Schweiz und eine junge Frau, die sich nicht anpassen will: Marie-Elsa Sgualdos Historiendrama folgt einer Jugendlichen, die 1943 im Jura zwischen religiöser Kontrolle, sozialer Doppelmoral und männlicher Gewalt aufwächst. Es ist das Porträt einer stillen Rebellin.
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Bei uns in Charkiw herrscht Krieg. Manche Leute haben Glück, andere nicht – kleine Kinder zum Beispiel: Es gibt ukrainische Kinder wie den dreijährigen Maxim Prosha, der während des Krieges geboren wurde und während des Krieges starb. Er habe nie die Chance gehabt, zu erleben, dass es noch etwas anderes gebe als Krieg, schreibt der Autor Sergei Gerasimow. Jetzt lesen
«Fake Jews» stellt die Frage: Warum täuschen manche vor, Juden zu sein?: Ein furioser Abend am Deutschen Theater in Berlin nimmt sich eine besonders deutsche Variante der Täter-Opfer-Umkehr vor: den Kostümjuden.
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Er soff, vergewaltigte und massakrierte seine eigenen Kinder: Herkules – der Held, der oft so gar nicht heldenhaft war: Der Superman der Antike ist der Populärste des griechischen Mythenpersonals. Dabei wurde Herkules zum Opfer seiner eigenen Taten. Eine Ausstellung in Dresden beleuchtet den Halbgott als tragischen Antihelden.
Jetzt lesen
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Österreich
Wehrpflicht: Ohne Kratzer kommt die Koalition da nicht mehr raus
In der Debatte um einen längeren Wehrdienst bringt sich die Koalition ohne Not in eine schwierige Lage. Wenn die Bundesregierung schon in dieser Causa so herumdruckst: Wie will sie dann den Föderalismus und die Sozialhilfe reformieren?
DiePresse.com.wehrpflicht
Öffentlichkeitsarbeit: So viele PR-Leute werken für die Regierung
Fast 500 Personen sind im Bundeskanzleramt und den Bundesministerien im weiteren Sinn mit Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt. Das ergab eine am Dienstag veröffentlichte „Standard“-Recherche. Zählt man Landesregierungen und größere Städte hinzu, erhöht sich die Zahl auf etwas unter 1.000. Die Erhebung erfolgte mit Blick auf eine immer kleiner werdende Zahl an Journalistinnen und Journalisten, die auf zumindest gefühlt zusehends hochgerüstete PR-Abteilungen treffen.
Oe24.at.pr-leute
Sport. Ski-Queen verkündet
Vonn will mit Kreuzbandriss bei Olympia starten!
Vonn war in der letztlich abgebrochenen Weltcup-Abfahrt in Crans-Montana am Freitag schwer gestürzt und in ein Fangnetz gerauscht. Sie konnte anschließend zwar mit Ski ins Ziel rutschen, hielt sich dabei aber mehrfach das linke Knie. Sie kündigte weitere Untersuchungen an, nähere Informationen zu ihrem Zustand hat die langjährige Speed-Queen seitdem aber noch nicht bekannt gegeben. „Mein Knie ist nicht geschwollen“ Am Dienstagnachmittag gab die 41-Jährige ein Gesundsheitsupdate und es gibt Gewissheit. Die Olympischen Winterspiele in Italien finden mit Vonn statt! Sie habe sich einen Kreuzbandriss zugezogen, so Vonn. Dennoch will sie bei Olympia mit Kniebandage an den Start gehen.
https://www.krone.at/4034613
Alle Achtung vor Lindsey Vonn – sie ist eine Kämpferin. Bei aller Heimatverbundenheit – bei der Olympia-Abfahrt drücke ich die Daumen fest für Vonn!
Österreich: Samariterbund zur Diskussion um Zivildiener-Mangel
Bekannte Herausforderungen brauchen rasche und nachhaltige Schritte. Die von Zivildienstministerin Claudia Bauer heute präsentierten Zahlen zum drohenden Zivildiener-Mangel bestätigen aus Sicht des Samariterbundes eine Entwicklung, die seit Jahren absehbar ist. Der demografische Wandel, sinkende Geburtenzahlen und eine alternde Gesellschaft stellen den Zivildienst schon lange vor strukturelle Herausforderungen. „Dass weniger junge Menschen nachkommen und gleichzeitig der Bedarf in Rettung, Pflege und sozialen Diensten steigt, ist keine neue Erkenntnis. Darüber sprechen wir als Einsatzorganisation seit Jahren“, betont Wolfgang Dihanits, stellvertretender Bundessekretär des Samariterbundes. „Umso wichtiger ist es, jetzt nicht nur Symptome zu verwalten, sondern endlich eine nachhaltige Reform auf den Weg zu bringen.“
OTS-pressemitteilung.samariterbund
4.000 Kräfte fehlen: Zivildienst vor Kollaps – Ministerin für Verlängerung
Weniger Zivildiener, aber ältere Bevölkerung: Bei Rettung und Pflege droht Engpass, warnt VP-Ministerin Bauer. Längerer Zivildienst würde das abfedern
Heute.at.zivildienst
Norwegen
Jahrelanger Kontakt: Mette-Marit schrieb intime E-Mails an Epstein
Am Dienstag startete der Prozess gegen Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby. Doch auch Kronprinzessin selbst geriet zuletzt in die Bredouille. Der Grund: ihr Kontakt zu Jeffrey Epstein. Wie bekannt wurde, war dieser nämlich intensiver und länger als bisher angenommen.
https://www.krone.at/4033647
Gestern im Burgtheater: Leonie-Marie Cupak war die wohl jüngste Besucherin (7 Jahre). Sie hat tapfer durchgehalten

Auf dem Programm stand Nestroys „Zu ebener Erde und im ersten Stock“ in der eher sehr eigenwilligen Burgtheater-Fassung. Da Leonie das Original natürlich nicht kennt, war es für sie ein Erlebnis. Vor allem, weil die Inszenierung sehr bunt ist. Nicht zu vergessen ist für ein Mädchen auch die Zur Schau-Stellung der eigenen schönen Kleidungsstücke, Haarschmuck etc. Bericht schreibt sie keinen, das wäre auch zu viel verlangt (wohl auch von den Lesern)
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.c.

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