9. MÄRZ 2026 – Montag
INFOS DES TAGES (MONTAG, 9. MÄRZ 2026)

Verdis Oper „Rigoletto“ auf der Bühne der Bayerischen Staatsoper in München. Foto: Geoffroy Schied
Neuer Rigoletto an der Bayerischen Staatsoper
München
Narren und Herrscher – Barbara Wysocka inszeniert Verdis „Rigoletto“ in München
Audio von Jörn Florian Fuchs (5,53 Minuten)
Narren und Herrscher – Barbara Wysocka inszeniert Verdis „Rigoletto“ in München
Kritik – „Rigoletto“ an der Bayerischen Staatsoper: Traumpaar in fader Inszenierung
Epstein-Assoziationen, ausgelutschte BDSM-Klischees und eine fantastische Gilda: Der neue „Rigoletto“ an der Bayerischen Staatsoper punktet mit den Sängerinnen und Sängern, nicht mit der Szene. Eine Inszenierung der gehobenen Mittelklasse, nicht zu ehrgeizig, aber auch nicht zu traditionell: Die Regisseurin Barbara Wysocka steckt die Figuren in zeitgenössische Abendgarderobe und stellt sie in eine coole, schwarze, abstrakte Bühnenarchitektur. Eine Upperclass-Party. Testosterongesteuerte Machtmänner im Smoking füllen junge Frauen mit Champagner ab, bedrängen sie, beuten ihre Abhängigkeit aus. Das naheliegende Stichwort nennt die Regisseurin im Programmheft: Epstein.
https://www.br-klassik.de/aktuell/kritik-verdis-rigoletto-an-der-bayerischen-staatsoper-100.html
Früchtchen von heute: „Rigoletto“ an der Bayerischen Staatsoper
Aktualisierung ohne Modernisierungskrampf, eine Singdarstellerin vom Allerfeinsten und ein italienischer Kapellmeister im besten Sinne: Die Bayerische Staatsoper bringt Verdis „Rigoletto“ heraus.Mitten in der Orgie regnet es Papierblätter vom Himmel. Aktien könnten das sein, vielleicht auch belastende Dossiers, auf einem Video wird das gezeigt. Die Business-Kerle kümmert’s nicht, wer Kohle hat, blendet die Realität gern aus. Das Leben als Party und Gewinnmaximierung inklusive schnellem Sex im Nebenraum: Mantua, die Welt von Giuseppe Verdis Herzog, ist überall, sagt der Abend. Und wem die Fete zu öde wird, der gönnt sich in Lederkluft einen Ausflug in den SM-Club – Geld scheffeln stresst, außerdem muss der Hormonpegel zurück auf Normallevel.
tz.muenchen.at.rigoletto
Ach, wenn Spott doch… – Münchens neuer „Rigoletto“ zeigt kein Vertrauen in Verdis Musik
Im Münchner Nationaltheater wollte das Team um Regisseurin Barbara Mysocka den Narren in jedem diktatorisch korrupten System dieser unserer, also Epstein-Zeit zeigen. Dafür hinkt im nachtschwarzen Bühnenraum Rigoletto herein, während hinter ihm in einem kleinen Raum Gilda einen Schmetterling an die Wand zeichnet, umgeben von 5-Tage-Gefängnis-Strichen an der Wand und dem Text „To die is nothing, but it is terrible not to live“. Damit wir verstehen, dass der Vater sie illusorisch streng behütet, schiebt er eine Fassadenwand davor. Er zieht ein Dinnerjacket samt Glitzerfliege an und wankt davon. Während dieser Wagen nach hinten fährt, lässt Bühnenbildnerin Barbara Hanicka von links einen metallen lichtgrau-schwarzen Designer-Raum hereinfahren – darauf der Herzog als Model-Smartie im Zweireiher-Smoking, während seine Smoking-Höflinge mit leicht bekleideten Girls auf zwei Etagen „rumtun“ und auf eine Fläche des Raums aber auch noch per Video ein „Hinten“ projiziert wird … nur ja nicht zu wenig … so dass der „Boss“ nach seinem „Questa o quella“ und der Vernaschung der Gräfin Ceprano mit losem Hemd wieder nach vorne kommt und den Hosenschlitz zuzieht – danke!
NeueMusikzeitung/nmz.de
München hat einen neuen „Rigoletto“: Eine Party mit männlicher Macht. (Bezahlartikel)
Ein neuer „Rigoletto“ hat an der Münchner Staatsoper Premiere: Ab damit ins Repertoire.
SalzburgerNachrichten.at
Opernpremiere von „Rigoletto“: Bis in die höchsten Höhen (Bezahlartikel)
Die Neuproduktion von Giuseppe Verdis „Rigoletto“ an der Bayerischen Staatsoper ist ein Festival des schönen Gesangs.
SueddeutscheZeitung.de.rigoletto
Wiener Staatsoper: Heute Premiere LA CLEMENZA DI TITO

Zum Trailer
LA CLEMENZA DI TITO: Heras-Casado; Lauwers, Müller, Ilie, D’Angelo, Neuhaus; Mokkhoabane, Franca (9./Prem./12./16./21./24./27.)

Zur Einführungsmatinee durch den Staatsoperndirektor
Wien/ Staatsoper
„Madame Butterfly“ an der Staatsoper: Da schnürt es einem den Hals zu (Bezahlartikel)
Bei ihrem Wiener Debüt in der Titelrolle von Puccinis Oper berührte Ermonela Jaho mit ihrem Spiel, enttäuschte aber stimmlich. Viel erfreulicher: Stephanie Maitland als Suzuki und Saimir Pirgu als Pinkerton. Es war die eindringlichste Szene des Abends: die zarte, kleine Puppe, die Butterflys Sohn verkörpert, neigt – durch Puppenspielerhand geführt – den Kopf, um seine Mutter zu trösten. Da entsteht eine so zerbrechliche Atmosphäre, dass es einem den Hals zuschnürt
DiePresse.com.madama.butterfly
„Don Pasquale“ an der Staatsoper: Polternder Schwerenöter im schäbigen Nachtclub (Bezahlartikel)
Irina Brooks‘ Deutung von Donizettis Opera buffa funktioniert noch immer. Aber sie hätte sich diesmal eine bessere musikalische Umsetzung verdient.
DiePresse.com.donpasquale
Einspringen skandalfrei: Nina Minasyan im „Don Pasquale“ an der Staatsoper
Die Armenierin übernahm für Pretty Yende und überzeugte bei Donizetti durchaus. Bisweilen befeuert spontanes Einspringen Karrieren, wie einst jene von Luciano Pavarotti. 1963 sprang er in London für Giuseppe Di Stefano ein. Auch Montserrat Caballé profitierte nachhaltig, nachdem sie 1965 in New York Star Marilyn Horne vertreten hatte. Mitunter allerdings gibt es Unmut, wie zuletzt an der Staatsoper, als Eliška Weissová Anna Netrebko ersetzte und eher keinen Erfolg hatte. Hin und wieder aber, so wie nun bei Don Pasquale, als die Armenierin Nina Minasyan statt Pretty Yende auftrat, bleibt die Resonanz quasi im alltäglichen Höflichkeitsbereich. Seltsam.
DerStandard.at.3000000.armenierin
Wien/ Staatsoper:5.3.26 „Nabucco“, Staatsoper
Die dritte Vorstellung der laufenden „Nabucco“-Serie an der Wiener Staatsoper wurde mit Spannung erwartet. Würde Anna Netrebko singen? Ja, sie wird!

Anna Netrebko. Copyright; Netrebko
„Dieses Mal mit Anna Netrebko“
Die dritte Vorstellung der laufenden „Nabucco“-Serie an der Wiener Staatsoper wurde mit Spannung erwartet. Würde Anna Netrebko singen? Ja, sie wird!
Die Vorstellung begann wieder mit einer Ansage. Doch zu allererst wurde das Publikum beruhigt: Anna Netrebko wird wirklich singen. Dann wurde mitgeteilt, dass Szilvia Vörös für Monica Bohinec einspringt, und dass Alexander Vinogradov wegen einer Pollenallergie um Nachsicht bitte.
Anna Netrebko selbst wurde nicht angesagt. Sie lieh der Abigaille ihren satten Sopran, von der Höhe bis zur Tiefe gut durchgeformt und ohne Schärfe. Mit publikumsaffinem „Divenbewusstsein“ und ausgewogenem Gesang beherrschte sie diese von Günther Krämer vor fünfundzwanzig Jahren szenisch arrangierte „Stehpartie“. Dass sie den Schlusston der Cabaletta hinunter sang, hat den „Nervenkitzel“ für das Publikum zwar nicht auf die Spitze getrieben, war aber in Anbetracht der Absage am Montag womöglich einer gebotenen Risikominimierung geschuldet. Es war ohnehin bemerkenswert, wie gut die Sängerin ihre stimmlichen Ressourcen mit „Maß“ und „Ziel“ zum Einsatz brachte, um die plakativen Emotionszustände dieser gesanglich schwierig umzusetzenden Bühnenfigur überzeugend auszumalen und sich dabei „stimmhygienisch“ nicht zu überfordern. Wohin das nämlich führen kann, davon hat das Schicksal der (an Jahren jüngeren) Einspringerin am Montag beredtes Zeugnis abgelegt.
http://www.operinwien.at/werkverz/verdi/anabucco9.htm
Dominik Troger /www.operinwien.at
Mailand: „So – werf‘ ich den Brand in Walhalls prangende Burg“: Camilla Nylund als Brünnhilde beendet diesen Opernzyklus in der Scala

Klaus Florian Vogt, Camilla Nylund. Foto: Brescia & Aminano/Teatro alla Scala
Die “Götterdämmerung” in der einfallsreichen Regie von David McVicar ist der krönende Abschluss der Tetralogie in der Mailänder Scala. Nylund und Groissböck sind herausragende Antagonisten, Vogt ist wieder ein trefflicher Siegfried, der Rest der Besetzung ist spielt ebenso auf hohem Niveau. Alexander Soddy lässt das Orchester der Scala groß aufspielen. Ohne Musik wäre die Handlung der “Götterdämmerung” wohl nur schwer erträglich oder verständlich. Der tiefe Fall des Helden Siegfried, die Demütigung der ihres Wissens beraubten Walküre, Siegfrieds Tod und die Aufopferung Brünnhildes am Ende sind mit den bloßen Worten eines gesprochenen Dramas nicht einsichtig zu machen. Erst das über Stunden ausgebreitete musikalische Geflecht, der ständige Widerstreit der Motive im Orchester und das Zusammenspiel zwischen Gesang und orchestralem Ausdruck lassen uns die tieferen Zusammenhänge verstehen.
Alexander Soddy gebührt das Verdienst, das Material der Partitur mit dem Orchester der Scala auf bestürzende Weise lebendig zu machen und zu uns sprechen zu lassen. Die Musik verschwimmt nie in einem bloß wohltönenden Klangfluss, stets ist sie vom Bestreben gezeichnet, die einzelnen Stimmen zu Wort kommen zu lassen und doch in den Gesamtklang einzubetten.
So geraten Siegfrieds Abschied von Brünnhilde, die Rheinfahrt und Siegfrieds Verwandlung im ersten Aufzug, Hagens Aufruf an Gibichs Heer, die Schwurszene und das Racheterzett im zweiten Aufzug, Siegfrieds letzter Gruß, der Trauermarsch sowie Brünnhildes feuriger Abschied im dritten Aufzug zu orchestralen Kristallisationspunkten, an denen die innere Handlung, die Entwicklung der Charaktere unmittelbar verständlich werden.
Der “Ring ohne Worte” ist also keine absurde Idee, aber ohne Unterstützung durch gesungene Worte bleibt die Grundidee der Tetralogie doch sehr im Allgemeinen verhaftet. Die Scala hat eine Besetzung aufgeboten, wie man es sich kaum besser wünschen konnte und wie man sie in der Scala erwartet.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert,at
Magdeburg: Der kostümierte Wahnsinn – Alfred Schnittkes „Leben mit einem Idioten“ an der Oper Magdeburg (Bezahlartkel)
Wenn man sich sich an eine Oper wie Alfred Schnittkes (1934-1998) „Leben mit einem Idioten“ wagt, demonstriert man Ambitionen. Und Risikobereitschaft. Als Intendant und als Regisseur. Auch wenn das Werk 2004 schon mal als Gastspiel aus Russland in Magdeburg zu sehen war. Im Falle der jüngsten eigenen Inszenierung dieser quasi postsowjetischen Groteske steht der Magdeburger Hausherr Julien Chavaz für die Programmentscheidung und für die Regie. Kann gut sein, dass in diesem Falle die in der letzten Zeit gut vernehmbare landesweite Anerkennung des hiesigen Schauspiels wie Rückenwind für die Opernsparte wirkte.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Hagen: Eine West Side im Zerfall
Leonard Bernstein: „West Side Story“
Yara Hassans „West Side Story“ am Theater Hagen zeigt den Klassiker nicht als glatte Musicalikone, sondern als Stück voller Risse. Der Abend erzählt von Liebe gegen Revierdenken, von Zugehörigkeit und Ausgrenzung. Dabei findet er seine stärksten Momente dort, wo Musik, Licht und das Ensemble der Tragödie Dringlichkeit geben.
https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/eine-west-side-im-zerfall/
Amsterdam
Verschmelzung von Film und Bühne – Michel van der Aas Filmoper „Theory of Flames“ in Amsterdam uraufgeführt
Mit seiner neuen Filmoper „Theory of Flames“, die am vergangenen Freitag zum Auftakt des Opera Forward Festival 2026 an De Nationale Opera in Amsterdam uraufgeführt wurde, setzt der Komponist Michel van der Aa seinen künstlerischen Weg unbeirrt fort. Mit enormer Perfektion verschmelzen Film und Bühne, elektronische Zuspielungen und Live-Musizieren zu einer Gesamtheit, die sich einem brandaktuellen Sujet widmet: dem Umgang mit Fake News und Verschwörungstheorien.
NeueMusikzeitung/nmz.oper.com
Paris
Paris: „Un ballo in maschera“, Giuseppe Verdi. Eindrucksvolles Operngeschehen
In der Regie von Gilbert Deflo gelang der Opéra national de Paris Bastille mit der Neuinszenierung der Oper Un ballo in maschera von Giuseppe Verdi ein großer Opernwurf, der einmal mehr die ganze Dramatik und Wirkung der Kunstform zeigte, wenn sich die Bühnenbilder mit der jeweiligen dramaturgischen Aussage treffen und gegenseitig potenzieren. Das war endlich einmal wieder die Verdichtung auf das, was die Oper eigentlich ist. Klar konturierte Bühnenbilder von William Orlandi, der auch für die überaus geschmackvollen und auf die Dekors fein abgestimmten Kostüme verantwortlich zeichnete, passten thematisch zum jeweiligen Akt vor einem dunklen bis schwarzen Hintergrund.
Von Klaus Billand
https://deropernfreund.de/opera-bastille-paris/paris-un-ballo-in-maschera-giuseppe-verdi/
Als hätte Mozart seinen „Figaro“ vom Himmel geschickt
Wie man Oper werkgerecht darstellen kann, weiß man im Bad Haller Stadttheater bestens. ( 7.3.2026)

Einen echten Mozart würdigen Abend der Oper „Die Hochzeit des Figaro“ gibt es im Stadttheater Bad Hall zu erleben. Das Wunder ist kaum vorstellbar, dass in dunklen Zeiten des heutigen Regietheaters ein Meisterwerk in seiner Originalgestalt auf die Bühne gelangt.
Zum Bericht von Georgina Szelles
Salzburg/Landestheater: „Eugen Onegin“ in Salzburg: Ein Luster als einzige Zierde (Bezahlartikel)
Szenisch reduziert, musikalisch packend: Tschaikowskis „Eugen Onegin“ am Salzburger Landestheater
https://kurier.at/kultur/eugen-onegin-salzburger-landestheater-kritik/403138677
Stuttgarter Ballett: „AUGEN/BLICKE“ 6.3.2026 (Premiere) – Vielseitige Betrachtungen einer flüchtigen Kunst
Ein programmatisch hoch ambitionierter Ballettabend vereinte zwei Erstaufführungen und eine Uraufführung und brachte jetzt obendrein einen der großen Gegenwarts-Choreographen erstmals nach Stuttgart. Alle drei Arbeiten kreisen um die Flüchtigkeit des Augenblicks, den Moment des Entstehens und die unterschiedlichen Wahrnehmungen des Betrachtens. In welcher Form und mit welchen Mitteln dies umgesetzt wird, unterliegt dem Geschmack jedes Einzelnen.

Elisa Badenes und Christopher Kunzelmann in „Shut Eye“. Copyright: Roman Novitzky / Stuttgarter Ballett
Sol León und Paul Lightfoot geht es in „SHUT EYE“ (Uraufführung April 2016 beim Nederlands Dans Theater) um die Schwelle zwischen Realität und Traum, um die Frage, was das menschliche Gehirn im Verhältnis von Licht und Dunkel aufnimmt und ob/welche Emotionen bei der Erfassung eine Rolle spielen. Dafür haben sie selbst einen Bühnenraum konzipiert, der im Prinzip aus nur einer zentral rückwärtigen Türe besteht, durch die immer wieder Auf- und Abtritte erfolgen, die aber letztendlich im Ungewissen lässt, ob davor oder dahinter Innen- und Außenwelt sind. Über imaginäre Wände gleiten wechselnde Schatten, eine Beleuchtungsquelle verändert beständig die Wahrnehmung der bewusst farblos auch vom Choreographen-Duo eingekleideten Tänzer, die sich so manchmal kaum von ihrer Umgebung abheben. Wie im als Bezugsquelle genannten Stummfilm verschwimmen Konturen, erhalten Bewegungen einen flackernden Charakter. Das choreographische Material ist teilweise fragmentartig, wie einzeln angedeutet, aber nicht zu einem Ganzen verbunden…
Zum Premierenbericht von Udo Klebes
Wien
Amadeus-Awards an arrivierte Acts wie Folkshilfe und Seiler & Speer
Kein großer Abräumer, wenig Preise für Newcomer bei der Verleihung am Freitagabend. Die vielleicht begehrteste Kategorie „Album des Jahres“ gewann die drei Mal nominierte Band Folkshilfe für ihren Longplayer „bunt“. Der Preis für „Ö3 Song des Jahres“ wurde Pizzera & Jaus für „Zweifelturm“ zugesprochen, den ebenfalls drei Mal nominierten „Seiler und Speer“ der für „Live Act des Jahres“. Letzteres kam wenig überraschend: Christopher Seiler und Bernhard Speer hatten vorigen Sommer als erste heimische Band das Ernst-Happel-Stadion mit 50.000 Besuchern restlos ausverkauft und damit einen Meilenstein für die Szene gesetzt. Mit einem zusätzlichen Award in der Genre-Kategorie „Pop/Rock“ war das Duo heuer der einzige Act, der mehrfach ausgezeichnet wurde.
Kultur.at.amadeus.awards
Wien/ Raimund-Theater: Ein märchenhafter Welterfolg kehrt zurück!
Ab Herbst 2026 wird Wien erneut zur Bühne für eines der bezauberndsten Musicals aller Zeiten: Disneys „Die Schöne und das Biest“ feiert große Premiere im Raimund Theater. Die „Krone“ lädt bereits vorab zur exklusiven Preview am 18. September 2026 ein. Ticktes für dieses Musicalhighlight gibt es im Krone-Ticketshop unter ticket.krone.at.
https://www.krone.at/4063261
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Nach dem Epstein-Skandal: bye-bye Pritzker-Preis?: Auch Financiers aus der Kunst- und Architekturwelt waren Teil des Netzwerks um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Zwei Namen stechen besonders hervor: der Hyatt-Hotelerbe Tom Pritzker und der Kunstsammler Leon Black. Die Szene ist in Aufruhr.
Jetzt lesen
Der konservative Revolutionär: Jean-Jacques Rousseau wurde gefeiert, verehrt, gehasst und verfolgt. Seine Bücher galten als brandgefährlich: Jean-Jacques Rousseau sehnte sich nach dem ursprünglichen Paradies, obwohl er wusste, dass kein Weg dahin führt. Volker Reinhardt schildert das Leben des Philosophen, Dichters und Aussteigers mit allen Widersprüchen
Jetzt lesen
Kerry James Marshall scheut sich nicht, heikle Themen des Sklavenhandels anzusprechen: Die Gemälde von Kerry James Marshall erweitern die westliche Kunstgeschichte um die Perspektive schwarzer Identität. Das Kunsthaus Zürich widmet dem afroamerikanischen Künstler eine grosse Übersichtsschau.
Jetzt lesen
Zollstreit mit den USA: Der Schweizer Botschafter in den USA, Ralf Heckner, weist Kritik im Zollstreit zurück.
Zum Interview
Gewerkschaften entdecken den Streik neu: Ein brisantes Strategiepapier ruft dazu auf, Konflikte «zu suchen» und zur Eskalation zu bringen.
Zum Bericht
Der Tourismus zittert: Was am Persischen Golf passiert, hat Auswirkungen auf die ganze Welt. Erste Touristengruppen sagen ihre Schweiz-Ferien ab.
Zum Bericht
Epsteins Kontakt zur Schweizer Wissenschaft: Auch in der Schweiz versuchte Epstein, kluge Köpfe für sich einzunehmen.
Zum Bericht
Zur Zehn-Millionen-Schweiz: Der FDP-Co-Präsident Benjamin Mühlemann warnt eindringlich vor der Initiative der SVP.
Zum Interview
Zum Krieg in Iran: Der Dior-Effekt – oder warum die Weltmacht USA nicht seriös wirkt.
Das Editorial des «NZZ am Sonntag»-Chefredaktors Beat Balzli
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik Württemberg/Deutschland: Knapper Sieg für Grüne in Baden-Württemberg
In den Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg am Sonntag haben die Grünen unter Spitzenkandidat Cem Özdemir eine veritable Aufholjagd hingelegt. Ein Machtwechsel schien schon fast fix, doch für die CDU reichte es dann doch knapp nicht zum Sieg. Die AfD kam auf den dritten Platz. Zum Debakel geriet die Wahl für die SPD, die gerade noch den Einzug in den Landtag schaffte, und die FDP, die daran scheiterte.
https://orf.at/stories/3423126/
Österreich: Nach interner Klausur: Pinke Planspiele. NEOS wollen Bundesrat abschaffen
Auf einer Klubklausur entwickelte Österreichs kleinste Regierungspartei pinke Planspiele. Die Abschaffung der Länderkammer im Parlament soll zur „Abnehmspritze für einen schlankeren Staat“ werden. 8,5 Millionen Euro pro Jahr könnten so eingespart werden. Auch im Bildungs- und Gesundheitsbereich hat man klare Vorstellungen.
https://www.krone.at/4070680
International
Ölpreis steigt weiter, Börsen brechen ein + USA ordnen Ausreise von Diplomaten
Israel bombardiert Öllager in Teheran und fliegt Angriffe im Libanon. Der Krieg hat den Ölpreis am Montag auf den höchsten Stand seit Juli 2022 getrieben. Der Live-Bericht zu allen aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg.
Kurier.at.politik.oelpreise
Vor 45 Jahren: Marianne Bachmeier und die Rache für ihre tote Tochter
1980 wird die siebenjährige Anna Bachmeier erwürgt. Ihre Mutter Marianne erschießt den mutmaßlichen Mörder am 6. März 1981 im Gerichtssaal in Lübeck. Der Akt der Selbstjustiz schreibt Rechtsgeschichte. Lübeck, 6. März 1981, kurz vor 10 Uhr. Es ist der dritte Prozesstag im Mordfall um die siebenjährige Anna, die am 5. Mai 1980 erwürgt wurde. Der mutmaßliche Täter, Klaus Grabowski, ist ein vorbestrafter Sexualstraftäter und hat den Mord bereits gestanden. Er sitzt in Saal 157 des Lübecker Landgerichts, als sich von hinten Marianne Bachmeier nähert – Annas Mutter. Sie zieht eine Beretta, Kaliber 22, aus ihrer weiten Manteltasche, zielt auf Grabowskis Rücken und drückt acht Mal ab. Sechs Schüsse treffen. Der 35-jährige Fleischer stirbt noch im Gerichtssaal.
ndr.de.geschichte.chronologie
Zeitumstellung adé: Diese Länder haben das nervige Uhrendrehen bereits abgeschafft
Die erste Zeitumstellung wurde 1908 in Kanada eingeführt, seitdem haben weltweit viele Länder das System der Sommer- und Winterzeit (Normalzeit) übernommen. Aktuell gibt es aber wieder einen negativen Trend, mehr und mehr Länder schaffen das Hin und Her aus guten Gründen wieder ab. Welche Länder die Zeitumstellung bereits abgeschafft haben, erfahrt ihr hier.
giga.tech.de
Autorennsport/Formel 1
Neue Formel-1-Ära. Formel 1: Russell triumphierte bei Mercedes-Doppelsieg in Melbourne
WM-Favorit George Russell setzte sich am Sonntag im Grand Prix von Australien in Melbourne vor seinem Teamkollegen Kimi Antonelli durch. Zweite Kraft waren die Ferraris von Charles Leclerc und Lewis Hamilton auf den Plätzen drei und vier. Weltmeister Lando Norris wurde im McLaren Fünfter, Red-Bull-Star Max Verstappen fuhr von Startplatz 20 auf sechs nach vorne.
OÖNachrichten.at
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

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