
Reiner Zufall, natürlich. Und ganz so selten wie der Aufstieg Österreichs aus der WM-Gruppenphase sind Aufführungen von Puccinis Trittico auch wieder nicht. Für eine Serie im Juni wurde Tatjana Gürbacas Inszenierung wieder aufgenommen, die unter dem Motto: „Wie schwer es ist, glücklich zu sein“, einer Phrase Giorgettas aus dem Tabarro, primär Raum für Leistungen aufregender Singschauspieler gibt. Ältere Besucher mögen sich noch daran erinnern, dass dieses tryptichonübergreifende Motto auch Otto Schenk schon ausgegeben hat. Gürbacas konzentrierter, lakonischer Tabarro, ihre liebevolle, nur am Ende einen gar zu irritierenden Twist (das Kind lebt ja doch, die Tante log und wird von Reue überwältigt) bietende Suor Angelica und ein präzise durchchoreographierter Gianni Schicchi, der das Unvorstellbare erreicht, dass jemand ein komisches Werk zehnmal mehr verblödeln kann als seinerzeit Otti Schenk muss man als Kritiker nicht mögen, muss man aber – angesichts viel üblerer Produktionen – auch nicht vernichten. Auch dass Dante im 14. Jahrhundert offenbar schon Mussolinis Faschismus vorhersah, ist ein gar zu billiger Einwand, wenn die Geschichte auch im Fascismo-Ambiente gut funktioniert. Und das tut sie, wenn auch tonnenschwer mit Gags überladen…
…Worauf sich das 3:3 bezieht, wird auch der größte Fußballmuffel rasch erkannt haben. Das 3×3 bezieht sich auf Nicole Cars Hattrick, ihren Auftritt als verhuschte, leidenschaftliche Giorgetta (ein bisschen an der Fachgrenze im Dramatischen), innige, verzweifelte Angelica (nach der Blanche die zweite Hauptrolle als Nonne in ihrem Repertoire) und lieblich liebenswerte Lauretta – anders als Asmik Grigorian in Salzburg und anderswo sogar in der von Puccini vorgegebenen Reihenfolge…
Zum Bericht von Robert Fucik
Baden/ Bühne: DER VOGELHÄNDLER. Premiere

Ricardo Frenzel-Baudisch, Verena Tranker. Copyright: Christian Husar
Am Währinger Gürtel hat sich eine Gutmensch*Innende das Ziel gesetzt, unter den Augen der politisch Verantwortlichen, aber fachlich Ahnungslosen die Kunstform Operette auszurotten. In Baden verhindert der Bannstrahl des seligen Robert Herzl — Gott sei Dank! — Schlimmeres. (Noch.)
Anläßlich der 120 Jahr-Feier der Sommerarena spielt die Bühne Baden Der Vogelhändler: die erfolgreichste Operette des k. u. k. Sektionsrates im Finanzministerium, Dr. Carl Zeller.
Auf Basis einer Konzeptionsidee des nachmaligen Intendanten Michael Lakner bearbeiteten Barbara Spitzer und Francesc Abós Text, Ort und Zeit der Handlung: Baden bei Wien im Jahr 1906 statt der Pfalz im 18. Jahrhundert. Wie gut, daß Natalia Ushakova als Kurfürstin Marie ihr Fröhlich Pfalz, Gott erhalts! weitgehend unverständlich singt: So kümmert derartige Diskrepanz niemanden…
…Dennoch, nehmt nur alles in allem: Mit dieser Vogelhändler-Produktion machte man sich am Stadttheater das größte Geschenk für die 120 Jahr-Feier der Sommerarena. Man bewies, daß die Wiener Operette lebt — in Baden.
https://dermerker.com/index.cfm?objectid=9015BF81-0F7B-D14A-37F623BB7387E313
Thomas Prochazka/www.dermerker.com
Triggerwarnung und ein windschiefer Tiroler: „Der Vogelhändler“ in Baden
Bei Carl Zellers Operette wurde der Chor zum Herz der Produktion in der Sommerarena, trotz Oliver Baier und Birgit Sarata als Gaststars. Der Abend begann rührend: In der Badener Sommerarena gab das Publikum ein Geburtstagsständchen für Birgit Sarata. „Stellen Sie sich vor: Das alte Mädchen wird 120“, hatte Andreas Gergen zuvor in seiner Ansprache verraten. Damit hatte der Hausherr aber natürlich nicht die glamouröse Operettendiva a. D. gemeint, sondern das elegante Jugendstil-Gebäude von Rudolf Krausz. In diesem zeigte man, wie schon im Sommer 2019, Carl Zellers Vogelhändler.
DerStandard.at.story.Triggerwarnung
„Der Vogelhändler“: Die Rosen in Tirol schlagen auch „Baden in Weiß“ (Bezahlartikel)
In Carl Zellers Operettenklassiker fügten sich in der Sommerarena Baden moderne Einsprengsel mäßig in eine ansonsten stimmige Inszenierung.
DiePresse.com.der.vogelhaendler
Baden bei Wien/Bühne
Der Vogelhändler in der Modernisierungsfalle
Die Inszenierung von Carl Zellers Operette in der Sommerarena Baden geriet holprig.
DerKurier.at.vogelhaendler
Bayreuth: Jascha Nemtsov über den Bayreuther Wagner-Kult: „Unsere Gesellschaft ist stark von Heuchelei geprägt“
Der Musikwissenschaftler und Pianist Jascha Nemtsov fordert, dass die Festspiele vom Kult um Gründer Richard Wagner ablassen. Weshalb, das verrät er im Gespräch.
Tagesspiegel.de
Wien: Sommer im Burgtheater: Was los ist, wenn zwei Monate lang „nichts“ los ist
Im Juli und August herrscht nicht nur im größten Sprechtheater des Landes Sommerpause. Wenn künstlerische und technische Berufe ruhen, beginnt für das Facility-Management die Hochsaison
DerStandard.at.story.sommer.im.burgtheater
Salzburg
Oper „Agamemnon“ wurde in Salzburg uraufgeführt: Warum die Atriden einander hassen (Bezahlartikel)
Der junge Komponist Vid Ožbolt legt an der Universität Mozarteum ein bemerkenswertes Musikdrama vor.
SalzburgerNachrichten,kultur.Allgemein
Berlin: „Entführung aus dem Serail“ in Berlin: KRITIK – Bitte lachen!
Zum Saisonabschluss wird’s an der Berliner Staatsoper nochmal recht komisch: Andrea Moses verwandelt Mozarts „Entführung“ in einen Comedy-Abend. Bülent Ceylan als Bassa Selim inklusive. Das funktioniert. Manchmal. Es ist ein Experiment, das die Staatsoper Unter den Linden wagt: Oper und Comedy. Geht das? Macht das alteingesessene Premierenpublikum mit? Und kann man so vielleicht neue Opernbesucherinnen und -besucher ansprechen? Es stellen sich vorab viele Fragen. Bülent Ceylan ist in mehreren Funktionen auf der Bühne zu sehen. Er übernimmt die Sprechrolle des Bassa Selim, er kommentiert und erklärt als er selbst das Geschehen und: Er tritt als Comedian auf.
BR-Klassik.de.aktuell
„Entführung aus dem Serail“: Mozarts Meisterwerk verkommt zur plumpen Sitcom
Gleich nach der sehr flott dirigierten Ouvertüre meint man, sich im falschen Theater zu befinden. Ist das nicht die erfolgreiche deutsch-türkische Sitcom „Gutes Wedding/Schlechtes Wedding“? Ein gut gelaunter türkischer Comedian beginnt eine Conference, die man ihm im erwähnten Stehgreif-Theater nicht hätte durchgehen lassen. Das Publikum Unter den Linden jedoch belohnt ihn mit schenkelklopfendem Beifall. Was nun über drei zähe Stunden abläuft, ist hilfloses Rampentheater, immer wieder unterbrochen durch flache, unpassende Witze, die nicht selten sogar den Ablauf der Musik stören.
Von Peter Sommereggger
Klassik-begeistert.de
Zwischen Arte und RTL
Staatsoper Unter den Linden: „Die Entführung aus dem Serail“. Tief eingegraben in das Gedächtnis der Historiker hat sich das Jahr 1780, denn da begann es in Berlin auf Anweisung Friedrichs des Großen mit der Arbeit der Kaffeeriecher, die jeden Bürger zur Anzeige brachten, der das braune Gesöff zubereitete, das des Königs Ziel, Preußens Bilanzen durch eine Überzahl von Ausfuhren und geringe Zahl von Einfuhren im Sinne des Merkantilismus zu verbessern, zu gefährden schien. Bis in die Siebziger des vergangenen Jahrhunderts wachte die Sittenpolizei in Berlin darüber, dass in den Straßen von Westberlin nichts Anstößiges, oder was man damals dafür hielt, geschah. Heutzutage fragt man sich offenbar in den Büros der Operndramaturgen und nicht nur dort, was überhaupt noch auf der Opernbühne, aber nicht nur dort gezeigt, werden kann und darf.
Von Ingrid Wanja
DerOpernfreund.de.staatsoper
Bülent Ceylans Debüt an der Staatsoper Berlin: Ein Comedian zieht vom Leder (Bezahlartikel)
Der Staatsoper ist mit der Besetzung des Komikers Bülent Ceylan in Mozarts „Entführung aus dem Serail“ ein Coup gelungen. Bei der Premiere setzt es auch Buhrufe.
Tagesspiegel.de.ceylan
Politisch korrigiertes Singspiel: „Die Entführung aus dem Serail“ mit Bülent Ceylan (Bezahlartikel)
An der Staatsoper gerät die von Andrea Moses inszenierte Mozart-Oper zum Vermittlungsprojekt. Dabei wird mit enormer Qualität musiziert und gesungen. Die Kritik.
BerlinerZeitung.de.politisch.korrigiert
Bayreuh
Bayreuther Festspiele: Streit um Friedman entfacht Debatte über NS-Aufarbeitung
Die Ausladung und Wiedereinladung von Michel Friedman sorgt bei den Bayreuther Festspielen für Kritik. Historiker und Kulturforscher sehen im Jubiläumsjahr Defizite bei der Aufarbeitung von Antisemitismus und NS-Vergangenheit. Michel Friedman wird am 26. Juli bei einer Gedenkveranstaltung auf den Bayreuther Festspielen über Wagners Antisemitismus und die NS-Vergangenheit auf dem Grünen Hügel sprechen – noch vor der Aufführung der ersten Oper der Saison. Der Weg dahin war geprägt von Empörung und schweren Vorwürfen. Anlass für das Rumoren im Kulturbetrieb war das Streichen der geplanten Veranstaltung, das erst Anfang der vergangenen Woche durch die Berichterstattung der „Süddeutschen Zeitung“ öffentlich wurde. Es folgten eine offizielle Entschuldigung und Wiedereinladung durch Festspielleiterin Katharina Wagner.
Sonntagsblatt.de.artikel
Wiesbaden: Abschluss Hessische Theatertage 2026: Preisverleihung

Auf dem Foto zu sehen sind: vordere Reihe v. l. n. r. Mikheil Charkviani (Theaterregisseur, Jurymitglied), Pia Eppig (Regisseurin, Gewinnerin Publikumspreis), Bella Enderlein (Vertreterin HTA für die Nachwuchspreisgewinner Aleksandra Nowakowska und Andrzej Józefczyk), Bea Banca (Produktionsassistenz Hessische Theatertage); zweite Reihe v. l. n. r. Shirin Sojitrawalla (freie Journalistin, Jurymitglied), Dorothea Hartmann (Intendantin Staatstheater WIesbaden), Andreas Jahnke (Künstlerische Produktionsleitung Hessische Theatertage); hintere Reihe v. l. n. r. Hannah Stollmayer (leitende Schauspieldramaturgin, Jurymitglied), Paul Ansmann (Regisseur/Regieassistent, Jurymitglied), Theresa Willeke (Künstlerische Betriebsdirektorin), Uwe Arsand (Technische Produktionsleitung Hessische Theatertage). Copyright: Lukas Anton
Mit einer Preisverleihung endeten am Samstag, den 27. Juni 2026 die diesjährigen Hessischen Theatertage am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Zehn Tage lang waren Produktionen der Theater Kassel, Frankfurt, Darmstadt, Gießen, Marburg und Wiesbaden sowie Produktionen der Freien Szene Hessens – im Rahmen des MADE.Festivals – und Arbeiten Studierender der Hessischen Theaterakademie zu erleben.
Mehr darüber in den Infos des Tages!
Zürich: Heimatlos in allen Welten. TANNHÄUSER
Tannhäusers rastlose Suche – und ein starker Saisonabschluss. Richard Wagners „Tannhäuser“ lebt von scharf gezeichneten Gegensätzen: sinnliche Verführung und geistige Reinheit, Venusberg und Wartburg, ekstatische Entgrenzung und gesellschaftliche Ordnung. Thorleifur Örn Arnarsson interessiert sich in seiner Zürcher Neuinszenierung jedoch weniger für diese Polaritäten als für einen Menschen, der zwischen ihnen gefangen bleibt. Sein Tannhäuser ist ein Suchender, vielleicht mehr noch ein Irrender, der zwischen Venus und Elisabeth, Begehren und Erlösung hin- und hergerissen bleibt.
https://www.orpheus-magazin.de/2026/06/27/zuerich-tannhaeuser/
Aix-en-Provence – Salzburgs bezaubernde französische Opernschwester
Das Festival von Aix-en-Provence startet den Reigen der bedeutenden sommerlichen Musikfestivals. Ab 2. Juli feiert man in der südfranzösischen Stadt Mozart und Richard Strauss ganz groß.
https://www.krone.at/4196390
Medien: Trauer um Concordia-Präsident und Ex-SN-Politikchef: Andreas Koller ist tot
Der ehemalige Innenpolitik-Leiter der Salzburger Nachrichten ist am Freitag nach schwerer Krankheit mit 65 Jahren verstorben. Der Wiener hatte seine journalistische Laufbahn 1983 als Mitarbeiter der Tageszeitung Die Presse begonnen. 1988 wechselte er in die Wiener Redaktion der Salzburger Nachrichten. Dort wurde er zum prägenden Gesicht der SN auf dem Wiener Parkett. Andreas Koller war nicht nur Leiter des Innenpolitik-Ressorts und Mitglied der Chefredaktion, er war seit 2014 auch Präsident des Presseclubs Concordia. Weitere Funktionen in der Medienbranche waren Senatssprecher des Presserates, Vorstandsmitglied im Kuratorium der Journalistenausbildung, Vorsitzender des Publizistikbeirats des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ) sowie Vorsitzender der Vereinigung der Parlamentsredakteure.
Kurier.at.trauer.umandreas.koller
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Venezuela nach dem Erdbeben: Das Regime sperrt den Zugang zur Katastrophenprovinz La Guaira.
Im Land rächen sich nun Korruption und Misswirtschaft.
Zum Bericht
Die Türkei gibt sich als neuer starker Player: Die Schwergewichte Türkei und Israel rivalisieren um die Vormacht in Nahost und am Golf nach dem Scheitern der USA.
Zum Bericht
Schweizer Geldsegen für Trump: Die Schweiz tut alles, um rasch neue Waffensysteme zu beschaffen. Wie der Rüstungschef Urs Loher gegenüber der «NZZ am Sonntag» bestätigt, hat der Bund den USA sogar fast eine halbe Milliarde Franken frühzeitig überwiesen.
Zum Interview
Fussball-WM 2026: Die ehemalige Nationalspielerin Rachel Rinast kommentiert auf SRF als erste Frau ein WM-Spiel.
Zum Bericht
Missbrauch in Hilfswerk: Die Deza finanzierte Ärzte ohne Grenzen in Tschad mit Millionen – trotz schweren Vorwürfen.
Zum Bericht
Brandkatastrophe in Crans-Montana: Ein halbes Jahr nach dem Unglück investieren Walliser Gemeinden in den Brandschutz. Doch hat sich auch an der vielkritisierten Kultur des Schweigens etwas geändert?
Zum Bericht
Die Probleme der Jugend werden so wenig ernst genommen wie einst der Klimawandel: Die Schweiz kämpfe mit einer Krise in der Landesverteidigung, in der Rentenfinanzierung – und bald auch mit einem Jugendproblem,
schreibt der «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli.
Keiko Fujimori tritt in Peru das Erbe ihres umstrittenen Vaters an
Die rechte Kandidatin gewinnt hauchdünn die Präsidentschaftswahl. Nun will sie mit harter Hand gegen die Banden vorgehen, unter deren Gewalt die Bevölkerung leidet.
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Die grosse Rätselgestalt der Literatur: Wer war Ingeborg Bachmann wirklich?. Als Schriftstellerin war sie eine Meisterin der Mehrdeutigkeit. Aber ihr Leben war auf einen unerfüllbaren Wunsch ausgerichtet: dass es klare Verhältnisse gibt. Vor 100 Jahren wurde Ingeborg Bachmann geboren.
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Kultur: Philippe Sands erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
Die neuesten Meldungen aus dem Feuilleton.
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«House of the Dragon», Staffel 3: endlich mehr los in Westeros: Viel wurde im «Game of Thrones»-Prequel geredet, gedroht und taktiert. Nun geraten die Machtkämpfe der Targaryens endlich in Bewegung.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik: Die Straße von Hormus wird zur Goldgrube für den Iran
Die Straße von Hormus ist wieder frei, doch der Iran demonstriert seine Macht: Wer nicht zahlt, wird beschossen. Das macht die Schifffahrt durch die Meeresenge unkalkulierbar teuer – und verschafft dem Iran ein Ass im Ärmel.
Kurier.at.hormuz
Österreich
Sebastian Kurz: „Mitte-Rechts-Politik gut„
Kurz knallhart: „Zuwanderung ins Sozialsystem ist Gift“
Ex-Kanzler Kurz hat eine klare Meinung zum Rechtsruck in Europa: „Ich bin Mitte-Rechts. Insofern bereitet mir eine Verschiebung per se keine Sorgen.“
Heute.at.sebastian.kurz
Graz
Gemeinderatswahl: So hat Graz gewählt: Alle Ergebnisse in Grafiken
Im Stadtparlament von Österreichs zweitgrößter Gemeinde dürften sich einige Mandate verschiebenElf wahlwerbende Listen buhlten am Sonntag in der steirischen Landeshauptstadt um die Gunst von 225.883 Wahlberechtigten. Realistische Chancen auf den Einzug in den Gemeinderat wurden allerdings nur der Kommunistischen Partei (KPÖ) von Bürgermeisterin Elke Kahr, der Sozialdemokratischen Partei (SPÖ), der Volkspartei (ÖVP), den Freiheitlichen (FPÖ), den Grünen und den Neos eingeräumt. So ergeben sich die Stärkeverhältnisse laut aktueller Hochrechnung:
DerStandard.at.story
Graz
Elke Kahr, vom Adoptivkind zur Marxistin und Bürgermeisterin
Porträt. Über das Erfolgsgeheimnis der marxistischen Sozialarbeiterin aus dem Gemeindebau und erstaunliche Gemeinsamkeiten mit einer ÖVP-Legende. Es ist eine ungewöhnliche Gemeinsamkeit. Wie die frühere steirische Landeshauptfrau Waltraud Klasnic, die in der ÖVP und darüber hinaus als Landesmutter gesehen wurde, ist auch Elke Kahr ein Adoptivkind. Wie Klasnic war auch Kahr die erste Frau in ihrer Funktion: Klasnic erste Landeshauptfrau der Steiermark in der Geschichte, Kahr erste Bürgermeisterin der Stadt Graz. Und das dürfte die KPÖ-Chefin weiterhin bleiben. 2021 wurde sie nach einem völlig überraschenden Wahltriumph erstmals angelobt, nach der gestrigen Wahl in Graz stehen die Chancen gut, dass sie weiter im Amt bleibt. Offen scheint lediglich, mit wem.
KleineZeitung.at
Kasperl der Woche: Stocker & Babler: Eigentor von galaktischem Ausmaß
Die Kasperln der Woche sind dieses Mal hochrangig. Christian Stockers und Andreas Bablers WM-Abenteuer auf Steuerzahlerkosten haben sich weit herumgesprochen. Sparen, das müssen nur die anderen …
https://www.krone.at/4196266
Sport/ Fußball-WM: 3:3 mit dem letzten Angriff: Kalajdzic rettet das ÖFB-Team
Die Österreicher standen nach dem 2:3 in der Nachspielzeit bereits vor dem Aus. Kalajdzic schoss das ÖFB-Team mit der letzten Aktion weiter.
Kurier.at.aufstieg.in.letzter sekunde
Ich kenne die Situation der Gruppendritten nicht, kann daher nicht sagen, ob Österreich mit einem 2:3 ausgeschieden wäre – oder ob den Ösis Spanien als nächster Quali-Hegner erspart geblieben wäre. Die größten „Ausgleichsbejubler “ waren übrigens algerische Fans, die damit Reife bewiesen!
Mitspieler schimpften: Auch Algerien ärgerte sich über Mahrez‘ Treffer
Nicht nur Österreich ärgerte sich, als Riyad Mahrez in der Nachspielzeit des letzten WM-Gruppenspiels zum 3:2 für Algerien traf. Auch seine eigenen Teamkollegen waren mit dem Tor ihres Kapitäns nicht d‘accord. Auf X und Co. drehten nun Bilder ihre Runden, die zeigen sollen, wie sich Mahrez‘ Teamkollegen über das Tor beschwerten. Das sei so nicht ausgemacht gewesen. Gut für Algerien – und ganz nebenbei auch für Österreich –, dass Sasa Kalajdzic in der sprichwörtlich letzten Sekunde des Spiels doch noch zum 3:3 traf und die Sechzehntelfinal-Paarungen wieder in Ordnung brachte.
https://www.krone.at/4197482
TOOOR für Kanada!!! 0:1, Torschütze: Eustaquio
Der Kapitän macht es höchstpersönlich! Angriff der Kanadier von der rechten Flanke und der Ball landet an der Strafraumgrenze bei Stephen Eustaquio. Sein Schuss ins lange Eck passt perfekt!
KronenZeitung. Canada weiter.in.der.wm
Mit Canada stieg der erste der Veranstalter in die Gruppe der letzten acht auf! Auch dort kann man rechnen, allerdings nicht verhindern, dass im nächsten Spiel der Sieger aus Niederlande-gegen Marokko ins Haus steht. Deutschland spielt heute gegen Paraquay und dürfte keine Probleme haben – falls alles normal verläuft.
Spielberg/ Formel 1 Rennsport
Sieg in Spielberg! Russell zurück im WM-Kampf
Mercedes-Pilot George Russell hat nach 2024 zum zweiten Mal beim Formel-1-Grand-Prix von Österreich auf dem Red Bull Ring triumphiert. Der Brite gewann am Sonntag bei extremer Hitze in der Steiermark nach einem spannenden Finish vor Spielberg-Rekordsieger Max Verstappen im Red Bull. WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli wurde im zweiten Mercedes Dritter. In der Gesamtwertung verkürzte Russell seinen Rückstand auf den 19-jährigen Italiener um zehn Punkte auf 40 Zähler.
https://www.krone.at/4196698
Spielberg ist eine Red-Bull-Strecke, der zweite Platz von Max Verstappen für mich also keine große Überraschung!
Seien Sie heute vorsichtig, die Hitze wird wieder enorm.
Schützen Sie sich davor.
Das rät Ihnen
A.C.
















