23. September 2026 – Mittwoch


Dirigent Alain Altinoglu im Gespräch mit Direktor Bogdan Roscic
ZUM VIDEO (Dauer 1 Stunde und 44 Minuten
Wiener Staatsoper: Matinée zu EINE FLORENTINISCHE TRAGÖDIE/ HERZOG BLAUBARTS BURG. Premiere am 3. OKTOBER
mit Dmitry Golovnin, Christopher Maltman, Florian Boesch, Asmik Grigorian, Musikalische Leitung: Alain Altinoglu
Generalprobe 30.9.. Weitere Termine: 6./8./10./12.Oktober- Stream am 10.Oktober
WIEN/ Staatsoper: Fotos aus der Matinée zu Eine florentinische Tragödie/ Herzog Blaubarts Burg

ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos
Wien/ Staatsoper: Dieser Annio stiehlt dem Sesto die Mezzosopran-Show (Bezahlartikel)
Eine leise Enttäuschung, aber auch ein großes Versprechen in Jan Lauwers’ tanzlastiger Inszenierung von Mozarts „Clemenza di Tito“. Nach Mozarts Tod war seine meistgespielte Oper lange „Clemenza di Tito“, bevor das Werk von der Zauerflöte und de, Da-Ponte-Zyklus verdrängt wurde.
DiePresse.com.annio
Poschners Meilensteine
Wien/Theater an der Wien
Man möge sich Calisto als eine selbstbewusste Frau vorstellen (Bezahlartikel)
Lange war das Stück in der Versenkung verschwunden, im Theater an der Wien kehrt es glanzvoll zurück: Stefan Herheim inszeniert die venezianische Oper „La Calisto“ – ein Triumph.
FrankfurterAllgemeine.net.calisto

Markus Poschner. Foto: Jeunesse
Dmitri Schostakowitsch
Sa, 03. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Musikverein, Großer Saal
Ein Diktator bestellt eine Siegessymphonie. Was er bekommt, klingt verspielt und heiter — und endet mit einem Zirkusmarsch. Stalin bemerkt den Spott nicht, den Komponisten trifft er trotzdem: Aufführungsverbot, acht Jahre Schweigen. Markus Poschner dirigiert das ORF Radio-Symphonieorchester Wien und erzählt die Geschichte dazu. Eine Stunde, ohne Pause.
Karten ab € 15 · Unter 30 zum halben Preis
Zu den Karte
Wien/ MuTh: THE SAILMAKER’S WIFE- Kammeroper von Kristin Norderval. Uraufführung
„Märchenparabel“
Die Musiktheatertage Wien luden ins MuTh zu einer Uraufführung. Die Kammeroper „The Sailmaker’s Wife“ von Kristin Norderval stand auf dem Programm: eine knapp neunzig Minuten lange „Märchenparabel“.
Die Etikettierung als „Oper“ ist heutzutage fast schon auffällig, weil überall die Eintagsfliege „Performance“ Einzug hält. Das lässt sich auch am aktuellen Programm der Musiktheatertage ablesen, die heuer bereits zum zehnten Mal stattfinden.
Mit „The Sailmaker’s Wife“ stand aber eindeutig ein als „Oper“ verortetes Werk auf dem Programm: sogar „Eine Faust’sche Öko-Oper“, wie der Untertitel in der Programmvorschau ankündigte. Das Interesse war also geweckt – und dass der Veranstaltungsort innenstadtnah liegt, mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen ist, und dem Publikum ein modernes, bequemes Ambiente bietet, hat dem Besuch keine zusätzlichen Einwände vorgeschoben.
„The Sailmaker’s Wife“ basiert auf einem Libretto von Julian Crouch. Crouch ist kein unbekannter in der internationalen Musiktheaterszene (und einen Österreichischen Musiktheaterpreis hat er auch schon eingeheimst). Jedenfalls weiß man im englischen Sprachraum noch, wie man gute Theaterstücke baut. (Und wer mutmaßt, dass sich Crouch ein bisschen bei Bertolt Brecht umgesehen haben könnte, wird wahrscheinlich nicht fehlgehen.)
http://www.operinwien.at/werkverz/norder/atsailm.htm
Dominik Troger/www.operinwien.at
Stuttgart: Aufwändige Sanierung oder Neubau?. Streit um Stuttgarter Oper: Oettinger soll Vermittler werden
Im Streit um die Zukunft der Stuttgarter Staatsoper soll Ex-Ministerpräsident Günther Oettinger eine Expertenrunde leiten. Der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) soll im Streit um die Modernisierung der Stuttgarter Staatsoper vermitteln. Wie der SWR aus der grün-schwarzen Koalition erfuhr, wollen Regierungschef Cem Özdemir (Grüne) und Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) den ehemaligen CDU-Spitzenpolitiker zum Chef der Expertenrunde machen, die Empfehlungen zur Zukunft des weltgrößten Dreispartenhauses machen soll. Der 72-jährige Oettinger hat demnach schon zugesagt, den Posten übernehmen zu wollen. Die Personalie soll an diesem Dienstag offiziell verkündet werden.
https://share.google/INkEZdebJNtj3v0vl
Wien/ Raimundtheater: Die Schöne und das Biest sollen jetzt Wien erobern
Einer der erfolgreichsten Musicalklassiker aller Zeiten kehrt zurück: Bei der Medienprobe von „Die Schöne und das Biest“ wird im Raimund Theater schon vor der Premiere ordentlich aufgefahren.
https://www.krone.at/4301578
Verein erhebt Missstände im Theater: „Manche kennen ihre Vorgesetzten nicht“
Der Jahresbericht des Vereins „Das zeitgemäße Theater“ zeigt, dass vor allem die Behebung von Missständen ausbleibt – Obfrau Charlotte Koppenhöfer im Gespräch. Der gemeinnützige und unabhängige Verein „Das zeitgemäße Theater“ (dzth) hat nach seinem Start im Vorjahr nun für die Spielzeit 2025/26 Daten zu Fehlverhalten oder missbräuchlichem Verhalten am Theater gesammelt und ausgewertet. Das Ergebnis zeigt, dass der häufigste geschilderte Missstand nicht das Fehlverhalten selbst, sondern das Ausbleiben wirksamer Reaktionen darauf ist. Insgesamt wurden 60 Erlebnisschilderungen von neun österreichischen Bühnen in die nun vorliegende Studie einbezogenen. Diese wiederum umfassen 84 identifizierte juristisch relevante Tatbestände – aus den Bereichen Strafrecht, Compliance und Ethik, Vertragsrecht, Gleichbehandlung, Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerschutz und Fürsorgepflicht.
DerStandard.at.story.jahresbericht
Max Emanuel Cencic im Herbst 2026 und Winter 2026/27

Copyright: parnassus
Max Emanuel Cencic, Spiritus Rector und Künstlerischer Leiter des Bayreuth Baroque Opera Festivals, Impresario, Regisseur und Countertenor, verdankt seinen herausragenden Platz an der Spitze der internationalen Barockopernszene seiner außergewöhnlichen Vielseitigkeit und künstlerischen Faszinationskraft.
Vom 4. bis 13. September 2026 feierte Cencic im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth, UNESCO-Weltkulturerbe, einen großen Erfolg in der Titelpartie von Georg Friedrich Händels Floridante. Seine von der Presse hochgelobte Inszenierung wurde vom Publikum bei allen sechs Vorstellungen mit stehenden Ovationen gefeiert.
Unter der musikalischen Leitung von Markellos Chryssicos überzeugte ein hochkarätiges Floridante Ensemble mit Sonja Runje als Elmira, Bruno de Sáals Timante, Eva Zalenga als Rossane, Gerrit Illenberger als Oronte und Yannis François als Coralbo. Das Bühnenbild stammt von dem inzwischen verstorbenen Helmut Stürmer und wurde auf dessen Wunsch von Kostümbildnerin Corina Gramosteanu vollendet. Christoph Pöschko (Licht), Dimitra Antonaki (Bewegungsassistenz) und Constantina Psoma (Regieassistenz) komplettierten das künstlerische Leitungsteam…
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Oper Frankfurt: Michel Friedman am 6. Oktober in Gespräch mit Ulrich Matthes

Ulrich Matthes. Foto: Sven Serkis
Michel Friedman liebt das produktive Streitgespräch – den Austausch von Argumenten, das gemeinsame Gedanken-Entwickeln sowie die dialektische Suche nach Antworten, die zum Ausgangspunkt für weitere Fragen werden. Seit 2023 trifft der Jurist und Publizist an der Oper Frankfurt regelmäßig Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wissenschaft, um unserer Gegenwart auf den Zahn zu fühlen. Das Publikum kann sich auch in dieser Spielzeit auf viele interessante Gäste und Gespräche freuen, die noch lange nachhallen!
Die erste Veranstaltung dieser Spielzeit am
Dienstag, dem 6. Oktober 2026, um 19 Uhr im Opernhaus
widmet sich dem Motto ZUVERSICHT. Als Gesprächspartner Friedmans konnte der renommierte Schauspieler Ulrich Matthes gewonnen werden.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Klassik-Woche: Nachfolgefragen und der Nachwuchs-Trick
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, es gibt Wochen, in denen man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Dieser Newsletter ist pickepackevoll und beginnt mit dem Rückzug zweier Klassik-Macher vom Wiener Opera-Lab, ordnet die Ernennung von Peter de Caluwe in Salzburg ein und schaut hinter die intransparenten Kulissen des Klassik-Fernsehens.
https://backstageclassical.com/das-geschaeft-mit-der-klassik-hoffnung/
Meiningen
Staatstheater Meiningen: „Historia von D. Johann Fausten“, Alfred Schnittke
Geraten Theaterkritiker in Versuchung, sich mit dem Teufel zu verbandeln, um der Neuinszenierung der Historia von D. Johann Fausten gerecht zu werden? Wohl kaum. Erhellende Erkenntnisse bringt schon die Einführung durch GMD Killian Farrell, der zusammen mit Intendant Jens Neundorff von Enzberg wieder eine Rarität ausgrub. Der Komponist war keine Eintagsfliege, sondern zählte in den 80er und 90er Jahren zu den bedeutendsten Zeitgenossen, der Musik aus 5 Jahrhunderten zu seinen polystilistischen Ideen verwob. Filmmusik, Streich- und Klavierkonzerte, Sinfonien und Opern fanden nicht nur in Deutschland ihr Publikum. Mehrere Schlaganfälle lähmten seine Schaffenskraft, doch wie ein Getriebener war er auf der Suche nach einem Musikstil der Gegenwart, der den Zeitgeist plakatieren sollte, und sich gegen Kapitalismus und Gleichgültigkeit einer saturierten Konsumgesellschaft aufbäumt.
Von Inge Kutsche
DerOpernfreund.de.staatstheater,meiningen
Frankfurt
Mit Nombulelo Yende besitzt die Oper Frankfurt einen Diamanten im Sopranfach
Als Übernahme des Tiroler Festspiele Erl spielt die Oper Frankfurt Tschaikowskis Oper „Mazeppa“. Unter der exzellenten Leitung von Karsten Januschke begeistert ein homogenes Sängerensemble, aus dem allerdings Nombulelo Yende als Marie hervorsticht. Der Regisseur Matthew Wild inszeniert das Werk als Fehde zwischen zwei mafiösen Gruppen mit politischem Hintergrund und stellt die Frage, wieso es Populisten immer wieder gelingt, sich auf dem Rücken des einfachen Volkes ihre Machtkämpfe auszutragen.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de
Dortmund
Gefeierte Premiere des Musicals „Rebecca“ an der Oper Dortmund
https://opernmagazin.de/gefeierte-premiere-des-musicals-rebecca-an-der-oper-dortmund/
Heidelberg: „Als Regisseurin gestaltet man einen Abend, als Intendantin schafft man Voraussetzungen“
Mit der Neuinszenierung von „Romeo und Julia“ eröffnet Bernadette Sonnenbichler ihre erste Spielzeit als Intendantin am Theater & Orchester Heidelberg. Im Interview spricht sie über den Weg von der Regie in die Leitung, ihr Programm und den allgemeinen Sparzwang.
DeutscheBuehne.de.heidelberg
Bremerhaven
Premiere in Bremerhaven: Selten wurde in einer Oper schöner gestorben
Horror, Tragik und Katastrophen sind immer dann interessant, wenn man sie vom Sofa, Kino- oder Theatersessel verfolgen kann – ohne selbst betroffen zu sein. Kommen dazu noch schöne Musik, eine Liebesgeschichte und ein wenig Bühnenzauber, ist das im Idealfall großes Kino. Oder besser: große Oper. Im Stadttheater Bremerhaven hatte Verdis „Luisa Miller“ Premiere. Es war die erste Opernpremiere des neuen Generalmusikdirektors Marco Comin.
https://www.bremenzwei.de/themen/bremerhaven-theater-luisa-miller-verdi-100.html
Zürich
Verspäteter Geiger wird zum Tenor
Das Opernhaus Zürich eröffnet die Saison mit Mozarts Zauberflöte. Finzi Pasca hat eine erfrischende Produktion geschaffen, die Jung und Alt begeistern wird. Am Pult steht mit Tarmo Peltokoski einer der jungen Dirigentenstars aus Finnland.
DrehpunktKultur.index.zauberfloete
Brno
José Carreras and Plácido Domingo to perform in Brno
Opera stars José Carreras and Plácido Domingo will perform at Brno’s T Arena on January 20, 2027.
https://english.radio.cz/jose-carreras-and-placido-domingo-perform-brno-8897939
Berlin
Mittwoch aus Licht review — Stockhausen’s bonkers opera takes flight in Berlin (Suscription required)
The Deutsche Oper bring the composer’s elaborate, cosmic vision to life with ebullient playing and performances recorded in helicopters
https://www.ft.com/content/21699448-ca5e-4af4-9fc1-b485ca14125c
Filme der Woche

Filmstart: 24. September 2026
EISERNE WILDNIS – HEART OF THE BEAST
Heart Of The Beast / USA / 2026
Regie: Regie: David Ayer
Mit: Brad Pitt, Uber u.a.
Der Hund ist der Held
Ein Mann, ein Hund, ein Flugzeug – das hatten wir doch gerade? So begann doch der mühsame und eindeutig mißglückte Film „Das Ende der Sterne“ von Ridley Scott? Aber „Heart Of The Beast“ ist glücklicherweise anders, vor allem opfert der Film von Regisseur David Ayer (bekannt für harte Action) nicht den Hund nach kürzester Zeit, sondern macht ihn zum Helden des Geschehens. Und obwohl dieser „Odin“, ein wunderbarer deutscher Schäferhund, nicht nur von „Uber“ (er war der wichtigste Protagonist), sondern auch von zweien seiner Söhne gespielt wurde, ist er ein Geschöpf aus einem Gu0 und ein Hundewunder, bei dem jedem Hundefreund die Seele aufgeht.
Natürlich muss dieser obligate „Survival“-Thriller, der angeblich in Alaska spielt, aber in Neuseeland gedreht wurde, auch ein Vehikel für Brad Pitt sein, dessen Karriere ja ins Schleudern geriet und dessen Filmruhm höchst wacklig geworden ist, seit seine Klatschspalten „Brangelina“-Popularität so sauer geworden ist. Hier will der 62 jährige, drahtig und durchtrainiert (und mit unendlich viel Herz für den Hund), noch einmal zeigen, was es zu bieten hat, und das gelingt ihm ohne weiteres.
Wobei die Geschichte an sich nicht so fürchterlich spannend ist, denn man hat keine Bösewichte zu bekämpfen (es sei denn, man betrachte einen Riesenbären, der sich plötzlich vor einem aufrichtet, als solchen), sondern nur die Natur. Pitt spielt einen ehemalige Special-Forces-Offizier namens James Belmont, der mit seinem von ihm hoch trainierten Militärhund Odin so viel Schlimmes erlebt hat, dass das arme Tier ganz traumatisiert ist. Jetzt soll Ruhe angesagt sein. In einem Kleinflugzeug (aber glücklicherweise mit reichlich Ausrüstung) fliegen die beiden nach Alaska, wo man Mann und Hund lange Zeit durch wunderschöne Naturaufnahmen begleiten kann…
Zur Filmbesprechung von Renate Wagner
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Russland könnte die Nato bald testen, sagen westliche Geheimdienste. Während Europa in Alarmismus verfällt, beschwichtigen die Balten: Estland, Lettland und Litauen warnten vor Russland, als das restliche Europa noch schlief. Jetzt mahnen sie zur Ruhe. Wieso eigentlich?
Jetzt lesen
Frankreich im Krisenmodus – Warum Macrons neuer bester Freund in Kanada sitzt: Russische Bedrohungen, die Energiekrise und Donald Trumps Druck auf die Verbündeten: Frankreich fühlt sich verwundbar. Präsident Emmanuel Macron sucht deshalb neue strategische Partner.
Jetzt lesen
Kosovo: Das Urteil gegen Hashim Thaci stösst auf Widerstand – die Kritik am Prozess greift aber zu kurz: In Kosovo haben die langjährigen Freiheitsstrafen für frühere Kämpfer und Politiker Empörung ausgelöst. Auch die Beweislage wird angezweifelt. Eher aber stellt sich die Frage nach der Verhältnismässigkeit.
Jetzt lesen
Wahlen nach Plan: Die künftige Duma sieht so aus, wie es sich der Kreml gewünscht hat: Die Regierungspartei Einiges Russland stellt künftig die grösste Fraktion seit dem Ende der Sowjetunion. Auch die hohe Wahlbeteiligung dient dem Kreml als Bestätigung seiner Politik. Wie glaubwürdig diese Resultate sind, ist dabei zweitrangig.
Jetzt lesen
Die Kosten des Iran-Kriegs: Allein für die Operation «Epic Fury» gaben die USA bisher mehr als 33 Milliarden Dollar aus: Amerikas Bombardements auf Iran verschlingen Milliarden. Noch höher sind die Kosten für die Abwehr iranischer Angriffe – vor allem für den Schutz der Verbündeten im Nahen Osten. Und Verteidigungsminister Pete Hegseth will noch mehr Geld für den Krieg.
Jetzt lesen
Iran baut den Handel auf dem Landweg aus, eine Lösung für die Seeblockade ist dies aber nicht: Seitdem die USA die iranischen Häfen blockieren, nutzt Iran verstärkt den pakistanischen Tiefseehafen Gwadar. Dem Handel sind auf dieser Route aber enge Grenzen gesetzt.
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Früher tummelten sich Pädophile im Darknet. Heute brauchen sie nur Englischkenntnisse, ein Smartphone – und einen Mittäter in den Philippinen: In den Philippinen grassiert eine neue Art des Kindermissbrauchs: Er läuft im Verborgenen ab und übers Internet. Wie bekämpft man ein Verbrechen, wenn die Täter weit weg sitzen – etwa in Deutschland oder der Schweiz?
Jetzt lesenSpekulationen zu James Bond: Erst keine Zeit zu sterben, dann ganz viel Zeit zu grübeln: Welcher Schauspieler wird uns durch die nächsten Bond-Abenteuer führen? Einer Antwort auf diese Frage ist man in den vergangenen Tagen deutlich näher gekommen.
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Jeder braucht seine Insel, klar. Die Frage ist nur, wen die Insel braucht: Ein Arzt aus Paris glaubt, auf einem der entlegensten Eilande der Welt sein Glück zu finden. Der Schweizer Tobias Nölle begleitet ihn dabei im Film «Tristan Forever».
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Wer in Rom lebe, werde unweigerlich krank, schrieb der Satiriker Juvenal: Michael Sommer zeigt die dunklen Seiten der antiken Weltstadt: Rom, das waren nicht nur Kaiser, Senatoren und siegreiche Feldherrn. Sondern auch Schmutz, Armut und Gefahr. Der deutsche Historiker Michael Sommer führt in die Hinterhöfe des Römischen Reichs.
Jetzt lesen
Wo die Synagoge stand, sind die Häuser wieder zusammengerückt, aber eine Lücke gibt es noch: Shida Bazyar erzählt von der Erinnerungslosigkeit der Deutschen. Das Dorf war ein Idyll. Dann kamen die Nazis. Und nachher war wieder alles wie immer: Shida Bazyars Roman «Die Lücken» zeigt, wie die eigene Heimat den Menschen fremd werden kann. Und hat gute Chancen, den Deutschen Buchpreis zu gewinnen.
Jetzt lesen
Erst war sie gegen, dann für einen Volksentscheid: Margaret Thatchers Sinneswandel: Die konservative Ikone stellte sich 1974 gegen ein Referendum zum EG-Verbleib Grossbritanniens. Später revidierte sie ihre Haltung. Was war passiert?
Jetzt lesen
Freiheit, Kraft, Menschlichkeit: Wie Alvin Ailey im segregierten Amerika einen Ort für schwarze Tänzer schuf: Alvin Ailey gründete 1958 das erste schwarze Ballett. Das Label des «black dancer» lehnte er ab – er wollte den Tanz für alle zugänglich machen. Diese Woche gastiert die Kompanie in Zürich.
Jetzt lesen
«Prima Facie»: Das gefeierte Theaterstück verliert im Kino seine stärkste Waffe
Das Thema bleibt wichtig: Vergewaltigte Frauen können vor Gericht fast nur verlieren. Doch wer «Prima Facie» auf der Bühne gesehen hat, wird von dessen Verfilmung mit einem «Wicked»-Star enttäuscht sein.
Jetzt lesen
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik Österreich: Zivildienst wird länger – diese drei Modelle kommen
Koalition hat sich auf Details geeinigt: Zwei Extra-Monate beim Zivildienst können am Stück, später oder mit 400 Stunden Ehrenamt geleistet werden. Beim Zivildienst werden die Pläne für eine mögliche Verlängerung im Rahmen der Wehrdienstreform jetzt konkret. Es soll ja zunächst auf freiwilliger Basis die Möglichkeit für eine Ausdehnung des Zivildienstes von neun auf elf Monate geschaffen werden (Modell 9+2). Die Koalition hat sich nun auf drei Varianten geeinigt, wie zusätzliche zwei Monate absolviert werden können. Die entsprechenden Rechtstexte sind bereits ausgearbeitet.
Heute,at,zivildienst
Ungarns neuer Premier legt sich mit Selenskyj an
Das neue Selenskyj Bündnis – die Karpaten-Acht – sorgt für Unmut in Ungarn. Man sei von der Ukraine auf die Liste gesetzt worden, ohne zuzustimmen. Ins Leben gerufen wurde das Bündnis vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Dieser hatte auch Ungarn auf die Liste der Mitglieder gesetzt, was in Budapest für Unmut sorgte. Demnach habe Ungarn nie seine Zustimmung erteilt, berichtet „euronews“.
Heute.at.magyar
Berlin: „Bruder, hilf mir mal“: Der Problemfall in der Berliner Linkspartei
Ferat Koçak aus Neukölln bringt sich und seine Partei in Bedrängnis: Ihm werden Judenfeindlichkeit und Kontakte zu Kriminellen vorgeworfen. Israels Botschafter spricht von „unmittelbarer Existenzgefahr“ für die jüdische Gemeinde durch den Wahlsieg der Linken in Berlin.
DiePresse.com
Deutschland: Der sture Herr Merz: Reformkurs beibehalten, egal was der Wähler denkt?
Die CDU und mit ihr Verschlechterungen im Pensions- oder Gesundheitsbereich wurden vom Wähler hart abgestraft. Der Kanzler will seine politische Zukunft mit einem „Weiter so“ retten.
Kurier.at.merz
Österreich
Strengere Regeln ab November. Bevor du etwas kaufst, wirst du jetzt vom Händler geprüft
Ab 20. November müssen Händler vor Ratenkäufen die Bonität der Kunden prüfen. Das soll Überschuldung verhindern, bringt aber Betriebe unter Druck. Eine schicke Handtasche, ein neuer Fernseher, das aktuellste Smartphone oder vielleicht sogar eine Waschmaschine – oft locken Händler damit, dass du dir solche Sachen jetzt holen und dann in kleinen Raten abzahlen kannst. Das klingt natürlich verlockend, kann aber schnell gefährlich werden. Ein solcher Ratenkauf kann dich nämlich in die Schuldenfalle führen.
Heute.at.bonität
Wie das funktionieren soll, ist mir ein Rätsel. Spontankäufe auf Raten sind dadurch ausgeschlossen. Zum Glück hatte ich in meiner beruflichen Zeit mit Ratenkäufen nichts zu tun – und zu noch größeren Glück habe ich mit Geschäften nichts mehr zu tun. Es wird immer mühsamer!
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

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