DIE MITTWOCH-PRESSE (22. APRIL 2026)
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Ungarn
Starsopranistin als Kulturministerin? Orbáns Kulturmanager sind angezählt
Nach dem Wahlsieg von Péter Magyar wackeln die Stühle der mächtigen Fidesz-Intendanten von der Staatsoper bis zum Nationaltheater. Im Gespräch als Kulturministerin ist eine Sopranistin, die ihre internationale Karriere Wien und bei den Salzburger Festspielen startete: Andrea Rost
https://diepresse.com/20786417
Wien/ Staatsoper
Anna Netrebko glänzt in Wiens zeitloser Tosca
In der klassischen Inszenierung der Wiener Staatsoper erwies sich Anna Netrebko sowohl stimmlich als auch schauspielerisch als ideale Besetzung für die Titelrolle. Sie verkörperte Floria Tosca, eine fiktive große Opernsängerin des Jahres 1800, mit solcher Authentizität, dass sie den Eindruck erweckte, sie spiele sich selbst – Floria Tosca hätte ohne Weiteres die Netrebko ihrer Zeit sein können.
bachtrack.com.de.review
Barock im goldenen Turm? Hier fetzen Jazz, Rock und Rap! (Bezahlartikel)
Christina Pluhar und L’Arpeggiata begeisterten mit dem spanisch-südamerikanischen Programm „La Torre del Oro“ im Theater an der Wien.
DiePresse.com.barock
Brief von Brüggi
Liebes Festspiel-Gestern, manchmal liest man ja über Themen, die gar keine sind. Zum Beispiel: »Wird Helgoland jetzt zwischen den USA und Iran vermitteln?« Oder: »Holt Simbabwe die Fußball-WM 2030?« Unmöglich ist es nicht.
https://backstageclassical.com/liebes-festspiel-gestern/
Wien/ Staatsoper
Di., 21. April 2026:: Giuseppe Verdi, Simon Boccanegra
Von auffallend hoher Qualität ist die aktuelle „Simon Boccanegra“-Serie an der Wiener Staatsoper, deren dritte Aufführung (von vieren) ich heute besucht habe. Ludovic Tézier sang über weite Strecken einen wunderbaren Simon, vor allem nach der Pause; nur im ersten Teil war er mir an manchen Stellen zu spröde und nasal unterwegs, was aber in Anbetracht der Gesamtleistung vernachlässigbar ist. Ausgezeichnet gefiel mir Federica Lombardi als Amelia, sie brachte ihre Stimme in allen Tonlagen und Lautstärken wunderbar zum Klingen; und die dritte sehr gute Leistung stammte von Francesco Meli.
forumconbrio.com
Linz
Neue Spielzeit sucht „Zeichen und Wunder“
Unter dem Motto „Zeichen und Wunder“ präsentiert Intendant Hermann Schneider seine elfte Spielzeit am Linzer Landestheater.
https://www.krone.at/4113027
Linzer Landestheater spielt 2026/27 „Lohengrin“ und Alanis Morissette Schauspiel mit Jelinek–Erstaufführung
und Bernhard-Koproduktion – Bösch-Stück zu Linzer Torte und Recherchetheater zum Thema Alkohol
DerStandard.at.story.Linz
Berlin
Deutsche Oper Berlin: „Tosca“, Giacomo Puccini
https://deropernfreund.de/deutsche-oper-berlin/berlin-tosca-giacomo-puccini-4/
Braunschweig
Staatstheater Braunschweig: „I Capuleti e i Montecchi “, Vincenzo Bellini
DerOpernfreund.de.baunschweig
Frauensache! Vincenzo Bellinis „I Capuleti e i Montecchi“ in Braunschweig als großes Musikereignis (Bezahlartikel)
NeueMusikzeitung/nmz.de.bellini
Queeres Liebesdrama
Regisseur Jan Eßinger deutet die gleichgeschlechtliche Setzung als schicksalhafte Verfallenheit des berühmtesten Liebespaares der Kulturgeschichte. Musikalisch wähnt man sich in den siebten Opernhimmel versetzt.
Concerti.de.liebesdramaqueer
Leipzig
Unterschätzt die Unterhaltung nicht
Albert Lortzing wurde von der Leipziger Musik-Elite ignoriert, aber von den Leipzigern gefeiert. Nun zeigt das Lortzing-Festival ein Programm mit Opern, A Capella-Musik und Symposien seine wahre Bedeutung.
https://backstageclassical.com/unterschaetzt-die-unterhaltung-nicht/
Darmstadt
„Krönung der Poppea“ in Darmstadt – Singen für Nero
FrankfurterRundschau.de.singen
CD/ Blu-ray
Diese Leipziger Aufnahme tilgt einen weißen Fleck in der Operettenwelt
35 Jahre vor „My Fair Lady“ startete der Versuch, den „Pygmalion“-Stoff von George Bernard Shaw als Operette zu inszenieren. Die Librettisten wirbelten das Original fast bis zur Unkenntlichkeit durcheinander und aus Eliza wurde Sonja. Aufgewachsen bei ihrem Pflegevater, kämpft sie sich als Blumenfrau mit sängerischen Ambitionen durchs Leben. Nicht ihr Wortschatz macht sie auffällig; es ist der Gesang, der sie zum „Objekt“ einer Wette werden lässt. Leo Falls „Straßensängerin“ erlebte am 24. September 1921 am Berliner Metropol-Theater seine Premiere. Die Operette war dann auch in Wien zu erleben und mindestens ein Hit von ihr gelangte auf die Schallplatte. Dann versank das Werk im Dornröschenschlaf…
… und wurde erst im Januar 2023 wieder wachgeküsst.
Von Ralf Krüger
Klassik-begeistert.de
Basel
György Kurtág «Fin de partie»: Die Klänge der Agonie
https://www.journal21.ch/artikel/die-klaenge-der-agonie
Budapest
Premiere an der Ungarischen Staatsoper: Beethovens Fidelio
Beethovens Fidelio in der Regie von Tobias Kratzer wird als zeitgenössisches Regietheater über Freiheit und Verantwortung neu verhandelt.
https://www.budapester.hu/feuilleton/befreiung-als-theater-der-gegenwart/
Lübeck/ Theater
„Mir ist die Ehre widerfahren“ – Matinee im Theater Lübeck mit Brigitte Fassbaender
Im ausverkauften Theaterrestaurant begrüßte am 19. April 2026 Michael Sangkuhl, betreuender Dramaturg der Oper „Wozzeck“, die am 25. April 2026 unter der Regie von Kammersängerin Brigitte Fassbaender Premiere feiern wird, die Anwesenden. Der Titel der Veranstaltung, „Mir ist die Ehre widerfahren“, stammt aus dem Libretto von Richard Strauss’ „Rosenkavalier“. Sangkuhl dankte dem Ehepaar Dres. Regina und Andreas Ströbl, die sich kurzfristig bereit erklärt hatten, für den aus gesundheitlichen Gründen verhinderten Jürgen Kesting das Gespräch mit der Regisseurin zu führen. Beide sind dem Theater Lübeck über Jahrzehnte verbunden und mit der klassischen Musik in allen ihren Facetten vertraut.
Von Heidelinde Hemann
Klassik-begeistert.de
Frankfurt/ Alte Oper
Shokhakimov bürstet die Klassiker auf Hochglanz
Nur 24 Stunden nachdem das traditionsreiche Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia mit einem leidenschaftslosen, blutarmen Vortrag die Frankfurter Erwartungen merklich abgekühlt hatte, drehte das Blatt in der Alten Oper mit erfreulicher Geschwindigkeit. Am Sonntagabend präsentierte das Orchestre Philharmonique de Strasbourg unter Aziz Shokhakimov einen Konzertabend, bei dem man sein kritisches Besteck getrost gegen ein Glas Elsässer Riesling eintauschen durfte.
Von Dirk Schauß)
Klassik-begeistert.de
Wien
Kunsthistorisches Museum goes Eurovision Song Contest
Im Rahmen des Eurovision Song Contest 2026 verwandelt sich das Kunsthistorisches Museum in eine außergewöhnliche Bühne zwischen Hochkultur und Pop. Mit dem ESC-Kunstvermittlungs-Format lädt das Museum dazu ein, Kunstgeschichte und europäische Popkultur auf einzigartige Weise miteinander zu erleben. Als offizielles Side Event des Eurovision Song Contest bringt das KHM die Energie des internationalen Musikereignisses während der ESC-Woche direkt in die historischen Räume des Museums. ESC-Fans erwartet eine kuratierte Entdeckungstour durch die Sammlungen, bei der Musik als künstlerisches Motiv im Mittelpunkt steht – von gemalten Darstellungen bis zu mechanischen Klangobjekten.
OTS-Presseaussendung.at
Pilsen
Josef-Kajetán-Tyl-Theater Pilsen: „Psohlavci“, Karel Kovařovic
https://deropernfreund.de/theater-pilsen/pilsen-psohlavci-karel-kovarovic/
Neapel
Jonas Kaufmann und andere weisen Vorwürfe zurück
In Italien wird rund um Vorgänge am Teatro San Carlo in Neapel ermittelt. Es soll um Betrug gehen. Genannt werden in diesem Zusammenhang mehrere internationale Künstler, unter ihnen auch Jonas Kaufmann. Der Tenor und andere weisen Vorwürfe zurück.
Klasssik.de.aktuell.news.neapel
Links zu englischsprachigen Artikeln
Wien
At half mast: Peter Stein’s Simon Boccanegra revived at the Wiener Staatsoper
bachtrack.com.de.review
Wrangling the octopus: Mahler’s Ninth with Sir Simon Rattle and the Vienna Philharmonic
https://bachtrack.com/de_DE/review-rattle-mahler-vienna-philharmonic-musikverein-april-2026
Mailand
Teatro alla Scala 2025-2026 Review: Turandot
https://operawire.com/teatro-alla-scala-2025-2026-review-turandot/
London
The Rape of Lucretia – Jacksons Lane, London
https://www.thereviewshub.com/the-rape-of-lucretia-jacksons-lane-london/
Unanswered Questions: Britten’s The Rape of Lucretia for Hampstead Garden Opera
operatoday.brittenrapeoflucretia
BBC Proms 2026 listings: your day-by-day guide to the world’s biggest classical music festival
https://www.classical-music.com/bbc-proms/bbc-proms-2026-listings
Magnificent minimalism, sizzling Strauss, bracing Berlioz: Guardian critics’ top picks for Proms 2026
TheGuardian.com.music
Cardiff
„The Flying Dutchman“-Review
The Welsh National Opera marks its 80th anniversary with Wagner’s The Flying Dutchman. Tomáš Hanus conducts in what is the final opera of his tenure as WNO’s Music Director and directed by Jack Furness in his WNO debut.
https://getthechance.wales/2026/04/20/the-flying-dutchman-a-review-by-eva-marloes/
Cleveland
New Cleveland Orchestra season packed with bold projects, grand farewells for Franz Welser-Möst
cleveland.com.welsermoest
San Francisco
Ring excerpts in San Francisco
https://operatoday.com/2026/04/ring-excerpts-in-san-francisco/
Simone Young’s Wagner “Symphony” Steals the Show
https://www.sfcv.org/articles/review/simone-youngs-wagner-symphony-steals-show
Los Angeles
Verdi’s Falstaff, in all his rotund glory, returns to delight audiences in Los Angeles
seenandheard.international.com.falstaff
Recordings
Jonas Kaufmann, Malin Byström, Allan Clayton & Lidia Fridman Lead New CD/DVD Releases
operawire.com.kaufmann.bystroem
Ballet / Dance
London
The Royal Ballet and Wayne McGregor: stunning dancing but nothing really new
bachtrack.com.theroyal.ballet
Review: Wayne McGregor’s Alchemies – changing expectations at The Royal Ballet
https://www.gramilano.com/2026/04/review-wayne-mcgregor-alchemies/
San Francisco
Interview: Ulrik Birkkjaer on staging La Sylphide for San Francisco Ballet
https://www.gramilano.com/2026/04/interview-ulrik-birkkjaer-la-sylphide/
Sprechtheater
Wien
„Szenen einer Ehe“ im Theater Akzent: Verdrehte Geschlechterklischees
„Szenen einer Ehe“ von Ingmar Bergman in einer aktualisierten Fassung mit Julia Cencig und Simon Hatzl. Im Sommer bei den Sommerspielen Grein zu sehen.
Kurier.at.szenen
Österreich
Thomas Stipsits: Schwerer Schicksalsschlag! Er muss alles absagen
Er kann am 20. und 21.4. nicht wie geplant zusammen mit Victor Gernot im Globe auftreten. Die Veranstaltungen werden verschoben. Was genau passiert ist, erklärt Stipsits nicht. Seine Fans wünschen ihm allerdings viel Kraft für die kommende Zeit.
oe24.at.leute
Medien
Ihr rechter Fuß klebte auf dem Gaspedal“: ZDF zeigt zum 100. Geburtstag die Doku „Die Queen und ich“
Gut dreieinhalb Jahre nach dem Tod der Monarchin am 8. September 2022 im schottischen Balmoral Castle geben ehemalige Weggefährtinnen und Weggefährten Einblicke in das Leben der britischen Königin, die von vielen bis heute verehrt wird. Zu sehen im ZDF am Dienstag (21. April) um 20.15 Uhr.
Panorama-medien.at
Österreich
70. Song Contest
Cosmó & Co.: Klassentreffen der ESC-Allstars bei VdB in der Hofburg
Die (teils) gekrönten Häupter des noch lebenden rot-weiß-roten ESC-Adels wurden vom weltlichen Staatsoberhaupt Alexander Van der Bellen empfangen. „Doris und ich würden Ihnen allen Douze Points geben“, griff der Bundespräsident vor den versammelten ESC-Granden zur verbalen Höchstpunktzahl.
oe24.at.klassenteffen
Wie die Österreicher den Eurovision Song Contest wirklich sehen
99 Prozent kennen das Megaevent, das Mitte Mai in der Wiener Stadthalle stattfindet. Das Interesse am Bewerb fällt jedoch geringer aus. Der Eurovision Song Contest ist bekannter als der Papst – zumindest wenn man der repräsentativen Studie des Instituts Marketagent Glauben schenken darf, die Anfang Februar unter 1.000 Personen durchgeführt wurde: 99 Prozent kennen demnach das Megaevent, das Mitte Mai in der Wiener Stadthalle stattfindet. Das Interesse am Bewerb fällt demnach jedoch geringer aus, obgleich 38 Prozent sich immerhin „sehr“, „eher“ oder „teilweise“ für den ESC interessieren.
Horizont.at
RTL
Neues Format kommt. RTL pausiert Quiz-Show „Wer wird Millionär?“
Der Quiz-Klassiker „Wer wird Millionär?“ mit Günther Jauch verschwindet vom Bildschirm – zumindest vorerst. Der Sender RTL ersetzt die beliebte Show am Montagabend in den kommenden Wochen durch ein neues Quiz-Format.
https://www.krone.at/4114674
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Unter’m Strich
Wie wüst war die „kaiserliche Hure“ Messalina wirklich?
Als Inbegriff der Nymphomanin und leichtsinniges Opfer ihrer Leidenschaft ging die Frau des römischen Kaisers Claudius ins kollektive Gedächtnis ein. Die junge britische Historikerin Honor Cargill-Martin hinterfragt die Klischees – in der ersten Messalina-Biografie.
DiePresse.com.messalina
Kärnten
Drogen und Alkohol. Abwasser-Analyse: Kärntner greifen oft zur Flasche
Als Spiegel der Menschheit wird das Abwasser von Kläranlagen-Betreibern bezeichnet. Ein Besuch in einem Kärntner Werk zeigt schwarz auf weiß, was aus den Proben des Kanalwassers alles herausgelesen werden kann.
https://www.krone.at/4114031
INFOS DES TAGES (MITTWOCH 22. APRIL 2026)
INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 22. APRIL 2026)
Staatsoper Unter den Linden Berlin: Zweimal in Wien

Credit: Igor Ripak
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Internationalen Barocktage Stift Melk 2026 zu Pfingsten [er]warten. Große Stimmen & berührende Musik in Melk . 22. – 25. Mai 2026
Zum 35. Mal laden die Internationalen Barocktage Stift Melk 2026 zu Pfingsten in die prunkvollen Räumlichkeiten des Benediktinerstifts.

Michael Schade. Foto: Daniela Matejschek
Der künstlerische Leiter Michael Schade stellt die Barocktage 2026 unter das Motto [er]warten und verbindet damit positive Spannung sowie erfreuliche Momente: „Manchmal ist die Ungewissheit, die das Warten bringt, wahnsinnig spannend. Man denke nur an den Adventkalender der Kinder oder an Schwangerschaften, in denen man >freudiger Erwartung< ist. Auch in der Musik hat das Warten eine große Bedeutung, sei es das Sich-Gedulden auf den Einsatz einer Stimme oder eines Instruments, eine dramatische Pause oder das gespannte Warten und Hoffen auf den wohlwollenden Applaus des Publikums.“
Freundinnen und Freunde barocker Klänge dürfen sich von Freitag, 22. Mai, bis zum Pfingstmontag, 25. Mai, auf hochkarätigen Musikgenuss und (inter)nationale Stars freuen. Auf Kinder und Familien wartet bereits am 21. Mai ein musikalisch-artistisches Abenteuer mit dem Musikzirkus Cantillo und dem Programm >Kopfüber und Landunter<. Wenn sich Akrobatik und Musik auf faszinierende Weise verbinden, wird das Ensemble Cantillo auf einen Schlag zum Musikzirkus Cantillo und der Barockkeller zur Manege. Die jüngsten Besucher:innen dürfen nicht nur staunen, sondern auch aktiv mitmachen.
ERÖFFNUNGSKONZERT >IL TRIONFO DEL TEMPO<
Den Auftakt zum musikalischen Reigen gestaltet traditionell der Concentus Musicus Wien. In der Stiftskirche interpretiert das Residenzorchester – gemeinsam mit einem erlesenen Solist:innenquartett – unter der Leitung von Stefan Gottfried das erste Oratorium Georg Friedrich Händels. >Il Trionfo del Tempo e del Disinganno< (>Der Triumph der Zeit und der Wahrheit<) thematisiert die Vergänglichkeit irdischer Werte und widmet sich Fragen, die seit dem 18. Jahrhundert nicht an Bedeutung verloren haben. Tickets für die Generalprobe am 21.5. sind noch erhältlich.
AUF DER SUCHE …
Eine besondere persönliche Beziehung zur Orgel in der Melker Stiftskirche hat Martin Haselböck, der das Nachtkonzert am 23. Mai gemeinsam mit dem Vokalensemble Vocalodie gestaltet: Im Jahr 1972 ging er als Sieger des Internationalen Orgelwettbewerbs Wien-Melk hervor und startete danach seine Karriere als international renommierter Organist und Kirchenmusiker.
Am Konzertprogramm stehen u.a. barocke Pasacaglien und eine der großen Toccaten von Georg Muffat für Orgel solo – zusätzlich erfüllt das Vokalensemble die nächtliche Stiftskirche mit besinnlichen Klängen.
Auf der Suche … | Samstag, 23. Mai, 22:30 Uhr, Stiftskirche Melk
ACADEMIA MELLICENSIS
Nach dem großen Erfolg vor drei Jahren geht die Academia Mellicensis in die nächste Runde und bietet auch 2026 Nachwuchsmusiker:innen die Möglichkeit, Teil eines jungen Barockorchesters zu werden und sich intensiv mit der Welt des Originalklangs auseinanderzusetzen. Die ausgewählten Nachwuchstalente erarbeiten gemeinsam mit renommierten Expert:innnen der historischen Aufführungspraxis an einem intensiven Wochenende ein spannendes Programm, welches sie am Abschlussabend der Internationalen Barocktage Stift Melk (25.5.) präsentieren: Mit dem Oratorium >Il Fonte della Salute< von Johann Josef Fux steht wieder ein geistliches Werk am Programm, quasi eine Reminiszenz an das Eröffnungskonzert.
Das Programm der Internationalen Barocktage Stift Melk nimmt Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise vom großen Orchesterkonzert zu nächtlichen Orgelklängen, von Chormusik bis zum Podiumsgespräch. Kammersänger Michael Schade, der auch selbst wieder auf der Bühne stehen wird, versammelt internationale Größen und aufstrebende Musiker:innen zu einem außergewöhnlichen Klangerlebnis, darunter Patricia Nolz, Martin Haselböck, Serge Falck, Giovanni Antonini und viele mehr. Zusätzlich zum Residenzorchester Concentus Musicus Wien werden u.a. die Barocksolisten München, Il Giardino Armonico, das L’Orfeo Barockorchester und die Company of Music in Melk zu erleben sein.
Die Internationalen Barocktage Stift Melk bieten auch wieder die Gelegenheit, das Stift Melk zu den unterschiedlichsten Tages- (und Nacht)zeiten zu erleben – neben der beliebten Frühstücksmatinee mit Michael Schade stehen auch spätabendliche Konzerte am Programm, bei denen das stimmungsvolle Ambiente der nächtlichen Stiftskirche oder des Gartenpavillons wunderbar zur Geltung kommt.
Karten sind online über die Website www.barocktagemelk.at sowie im Kartenbüro der Wachau Kultur Melk erhältlich.
Die Internationalen Barocktage Stift Melk im Überblick
Festival-Zeitraum: Freitag, 22. Mai, bis Montag, 25. Mai 2026
Barocktage für Kinder: Donnerstag, 21. Mai 2026
Rahmenprogramm: Frühstücksmatinee „Prima Colazione“,
Vernissage „Die Barocktage-Galerie“ und Podiumsdiskussion „Warum später und nicht jetzt?“
Die Internationalen Barocktage Stift Melk werden nach den Vorgaben des Österreichischen Umweltzeichens als Green Event durchgeführt.
Alle Infos: www.barocktagemelk.at
Infos & Karten : Wachau Kultur Melk GmbH
Jakob-Prandtauer-Straße 11, A-3390 Melk
+43 2752 540 60
office@wachaukulturmelk.at
www.barocktagemelk.at
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Wiener Volksoper: BundestheaterCard Spezial Angebot
50 % Ermäßigung für die Vorstellungen des Musicals „Follies“ am 25, 30. April, 1., 7., 10., 13., 21. und 27. Mai 2026
Im Musicalhit Follies blicken die Figuren nostalgisch auf die Zeit zurück, in der sie als Showstars große Erfolge feierten und vom Publikum umjubelt wurden. Es ist im Musical nämlich so wie im Leben: Oft weiß man eine schöne Zeit erst im Nachhinein zu schätzen, und noch öfter denkt man sich: Was habe ich früher alles verpasst!
Damit Sie die allerletzten Vorstellungen dieses wunderschönen, berührenden und mitreißenden Musicals also nicht verpassen – und sich später nicht ärgern müssen, es nicht miterlebt zu haben – können wir Ihnen als Besitzer:innen der BundestheaterCard ein ganz besonderes Angebot machen.
„Wenn Musical, dann so! Die österreichische Erstaufführung von Stephen Sondheims bekanntem Musical gelingt furios dank eines starken Ensembles.“ (Die Presse)
Stephen Sondheims Follies vereint Ehedrama mit großen Shownummern: Die Stars einer großen Revue treffen nach vielen Jahren wiederaufeinander, und erinnern sich an Erfolge, Enttäuschungen und Liebesgeschichten. Auf der Bühne erleben Sie ein Musicalensemble der Sonderklasse, an der Spitze: Sona MacDonald, Ruth Brauer-Kvam, Bettina Mönch, Stefanie Dietrich, Drew Sarich, Peter Lesiak und viele, viele mehr!
So kommen Sie zu Ihren Karten:
Im Internet
Wählen Sie Plätze aus und legen Sie die gewünschte(n) Karte(n) in den Warenkorb.
Geben Sie dann im Warenkorb bitte Ihre Kundennummer im Feld „KUNDENNUMMER/AKTIONSCODE“ ein und klicken auf einlösen. Sie finden Ihre Kundennummer auch auf Ihrer BundestheaterCard. Der Preis der Karten reduziert sich dann automatisch.
Wenn Sie bereits Karten für eine der Aufführungen gekauft haben, nutzen Sie doch das Angebot, um jemanden mitzunehmen und so eine Freude zu bereiten! Maximal 4 Karten, nicht mit anderen Ermäßigungen kombinierbar und nicht auf bereits getätigte Bestellungen und Käufe anwendbar.
Jetzt Angebot in Anspruch nehmen
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Haydnegion Niederösterreich: Programm-Steckbrief von 12. Juni bis 23. August 2026

Mira Alkhovic. Copyright: Maria Tchachuk
- Die Beethoven Philharmonie, der Stratus Choir und ein hochkarätiges Solisten-Ensemble mit Mira Alkhovik (Sopran), Maria Hegele (Mezzosopran), Ilker Arcayürek (Tenor) und Rafael Fingerlos (Bariton) unter Dirigent Thomas Rösner garantieren am 12. Juni bei „Vom Requiem zum Lobgesang“ mit sakralen Werken von Wolfgang A. Mozart, Joseph Haydn und Sergej Prokofjew einen Abend voller himmlischer Feierlichkeit und großer Emotionen in der Pfarrkirche Schwechat.

Rafael Fingerlos. Cpyright: Theresia Pewal- Unter dem Titel „Im Anfang war der Klang“ erklingt in der freskengeschmückten gotischen Schlosskapelle von Ebergassing am 28. Juni Joseph Haydns einzigartiges Oratorium „Die Schöpfung“ in einem Arrangement für Streichquintett von Anton Wranitzky, Zeitgenosse und Weggefährte Haydns — eine Bearbeitung, die den vertrauten Klangkosmos in feinste kammermusikalische Nuancen übersetzt – mit dem Pandolfis Consort Wien und Julian Loidl als Erzähler.
- Nach der Sommerpause kreiert das Instrumental-Duo Fuss-Leichtfried bei „Crossing Borders“ am 9. August im Innenhof des Haydn Geburtshaus Rohrau ein einzigartiges Klanguniversum zwischen Jazz, Neuer Musik und Klassik und präsentiert außerdem die Uraufführung von Jörg Leichtfrieds Paraphrase auf Kompositionsthemen von Joseph Haydn.
- Unter dem Titel „Himmel, Haydn, Heuriger“ spannen das Agnes Palmisano Trio und Aliosha Biz am 23. August beim Heurigen 20er Schulz in Göttlesbrunn einen faszinierenden Bogen vom Wiener Dudler bis zu Haydns Kunstlied. [Das Konzert ist bereits ausverkauft.]
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Servus TV: Die Gruaberin – Mit Monika Gruber und Olympia-Sieger Benjamin Karl

Bei Milano Cortina 2026 schloss sich für Benjamin Karl der Kreis: Der Snowboard-Star durfte Österreichs Fahne bei der Eröffnungsfeier tragen und gewann sein zweites olympisches Gold. Damit zählt Karl zu den erfolgreichsten österreichischen Snowboardern aller Zeiten. Monika Gruber staunt über den unbedingten Siegeswillen des 40-jährigen Ausnahmesportlers.
Die Gruaberin – Mit Monika Gruber und Olympia-Sieger Benjamin Karl
vorab Streamen bei ServusTV On ab 22.04.; im Free-TV ab Fr., 24.04., ab 22:15 Uhr
Die neue Sendung „Die Gruaberin“ bei ServusTV ist als Vodcast und Podcast immer bereits am Mittwoch online bei ServusTV On verfügbar.
Highlight-Zitate:
„Seit ich 10 Jahre alt bin, wollte ich unbedingt Olympia-Sieger werden.“
„Bewegung ist mir wichtig. Wir als Familie fahren zum Beispiel so gut wie es geht nicht mit dem Lift (…) ich sage meinen Kindern immer, es sind ganz viele Leute im Rollstuhl, die würden sich wünschen dass sie die Treppe jetzt nehmen könnten; und wir können es (…) damit sie es auch schätzen, was sie haben, die Beweglichkeit, einen gesunden Körper wollen.“
Die Gruaberin is back! In ihrem Vodcast trifft Monika Gruber spannende, interessante, lustige und unterhaltsame Menschen, die etwas zu sagen haben. Gemeinsam sprechen sie über Persönliches und ihre Lebenswege: witzig, ehrlich, unterhaltsam. Denn wie sagte ihre Oma immer? „Reden macht a Sach aus und bringt d’Leid zamm.“ Der Kabarettistin geht es um die hohe Kunst des Plauderns und Geschichtenerzählens und um menschliche Begegnungen. Thematisch ist es offen, nur langweilen darf es nicht und Tiefgang muss es haben.
Zu dieser Medienmitteilung stehen folgende Dateien zur Verfügung:
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An der Semperoper in Dresden gibt die Sopranistin Clara Nadeshdin ihr Rollendebut als Christine Storch in Strauss‘ Intermezzo:

Clara Nadeshdin. Foto: Karpati & Zarewicz
Strauss: Intermezzo Christine Storch
Dirigent: Patrick Hahn
Regie: Axel Ranisch
Semperoper Dresden
23., 26., 30. April 2026
www.semperoper.de/spielplan/stuecke/stid/intermezzo/62474.html#ni_ev_32641
www.artistainternational.com/sopran/clara-nadeshdin
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schoepfblog – Programm der 17. Kalenderwoche vom 20.04.2026 bis zum 26.04.2026
Montag:
Apropos: E-Autos sind unausgegorene Produkte, von deren Verkauf man nur abraten kann. (Alois Schöpf)
Dienstag:
Literatur: Die 28 Erzählungen von Justus Zeitstein „Auf Marterpfaden“ führen in das Reich von Fantasie, Märchen, Kunst und Traumwelt. (Helmuth Schönauer)
Film: Der Tiroler Dokumentarfilmregisseur Daniel Pöhacker beschäftigt sich in seinem einfühlsamen Filmporträt mit dem Maler und Zeichner Peter Prantstetter. (Helmut Schiestl)
Mittwoch:
Literarische Korrespondenz: Es gibt auch eine innere Mobilität. Und um Neues zu entdecken, muss man nicht immer weit wegfahren. (Christoph Schmarl)
Wintertourismus: Günther Aigners neueste Analyse über die technische Beschneiung in Österreich, ihren Wasserbedarf, ihren Energieverbrauch und über CO2-Emissionen.
Donnerstag:
Endzeit 1: „Ich frönte dem Richtigen inmitten des Falschen.“ Klage und Selbstbezichtigung. (Diethard Sanders)
Endzeit 2: Die aktuellste Vision: Die Lösung aller Probleme kann nur in der Verwandlung des Menschen in eine allwissende Maschine sein. (Reinhold Knoll)
Freitag:
Medien: Nur die von den Qualitätsmedien zutiefst Verachteten machen gegen die Missstände im ORF mobil. Die meisten anderen sind mit dem ORF verhabert. (Alois Schöpf)
Samstag:
Politik: Was ist das für eine Sozialdemokratie, die einen Georg Dornauer nicht aushält? (Elias Schneitter)
Sonntag:
Bürokratie: Weil sich für einen aus der Zeit gefallenen Redewettbewerb fast niemand mehr meldet, muss ein neues Amt geschaffen werden. (Helmuth Schönauer)
Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/
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DIE DIENSTAG-PRESSE (21. APRIL 2026)
Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE DIENSTAG-PRESSE (21. APRIL 2026)
Wien
Spitzentöne: Sommerfestival in Wien mit Salzburger Festspielkünstlern?
https://www.news.at/menschen/klassikfestival-wien-sommer-salzburger-festspiele
Wien/ Staatsoper
18.4.2026 „Tosca“, Staatsoper
Während das Opernpublikum am ersten lauen Frühlingsabend des Jahres zur „Tosca“ strömte, trotteten an der Staatsoper die Teilnehmer des „Vienna 5K“ vorbei: ein Fünf-Kilometer-Lauf entlang der Ring-Straße, im Rahmenprogramm des Vienna City Marathons gelistet.
http://www.operinwien.at/werkverz/puccini/a41tosca.htm
Wien/ Musikverein
Christian Thielemann steht unangefochten an der Weltspitze der Dirigenten
Es wundert nicht, dass man beim Lesen von Reviews über Christian Thielemann eine Art von Langeweile verspürt – denn sie sind immer hymnisch. Im Wiener Musikverein hat er Sonntagabend hören lassen, wie sehr er mit dem für ihn neuen Orchester harmoniert. Das untermauert seine Genialität vor allem in Sachen Richard Strauss.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de
Christian Thielemann im Musikverein: Sinnlichkeit und Besinnlichkeit (Bezahlartikel)
Strauss’ Lieder und Beethovens Landpartie: Christian Thielemann und die Staatskapelle Berlin im Musikverein.
Kurier.at. musikverein
Mahlers Zweite im Konzerthaus: Beflügelnd und das Publikum erhebend (Bezahlartikel)
Nächste Runde im informellen Mahler-Zyklus: Die Luxemburger Philharmonie spielte unter Tugan Sokhiev die „Auferstehungs-Symphonie“
DiePresse.com. At
Todessehnsucht in Vollendung: Eindrucksvolle „Neunte“ Mahlers im Musikverein (Bezahlartikel)
Die Wiener Philharmoniker unter Simon Rattle wurden umjubelt.
Kurier.at.todessehnsucht
Salzburg
Viele Neuigkeiten und Stradivaris
Kulturvereinigung / Spielzeit 2026/27
DrehpunktKultur.at.stradivaris
Karlsruhe/Staatstheater
Das Staatstheater in Karlsruhe spielt Bellinis selten aufgeführte Oper “La Straniera”
Trotz des großen Erfolges bei der Uraufführung 1829 an der Mailänder Scala und der darauffolgenden Eroberung der Opernbühnen Europas und der ganzen Welt verschwand die Oper “La Straniera” von Vincenzo Bellini ab Mitte des Neunzehnten Jahrhunderts in der Vergessenheit. Auch vereinzelte Aufführungen in den letzten Jahrzehnten ließen das Melodramma nicht mehr an seinen Anfangserfolg anknüpfen. Raritätenjäger können jetzt dieses Werk in einer halbszenischen Aufführung in Karlsruhe erleben. Unter der Leitung von Attilio Cremonesi erbringt das Ensemble des Badischen Staatstheaters eine großartige Leistung, allen voran Ks. Ina Schlingensiepen in der Hauptrolle der Adelaide.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de
Nürnberg
Schlimmer geht’s nimmer mit Liebeswirren: Mozarts La finta giardiniera in Nürnberg
bachtrack.com.de
Oldenburg
Oldenburgisches Staatstheater: „Il Barbiere di Siviglia“, Gioachino Rossini
DerOpernfreund.de
Kopf in der Schmiede – Krasser Spaß mit Gioachino Rossini „Il Barbiere di Siviglia“ in Oldenburg (Bezahlartikel)
NeueMusikzeitung/nmz.de
Kassel
Die Eiche hat es ihnen angetan
Wie könnte eine rechtsnationale Kultur klingen? Die Uraufführung „Zornfried“ von Philipp Krebs nach dem Roman von Jörg-Uwe Albig besingt am Staatstheater Kassel Deutschtum und Nationalromantik.
https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/kassel-krebs-steeb-zornfried/
Darmstadt
Aus dem Bett heraus regieren
Wenn das Sinnliche auf Unsinn tritt: Am Staatstheater Darmstadt verbindet Regisseur Karsten Wiegand in seiner kammermusikalischen Inszenierung von „Die Krönung der Poppea“ die Intimität einer im Schlafgemach geplanten fürstlichen Intrige mit der frivolen Banalität einer karnevalesken Buffa-Oper.
concerti.de.opera.darmstadt
Annaberg-Buchholz
Kalter Sittenspiegel, pulsierende Musik: Ľubica Čekovskás „Dorian Gray“ in Annaberg-Buchholz
nmz.de.kritik.annabeg
Frankfurt
Alte Oper: Brahms mit perfekter Pointierung (Bezahlartikel)
Igor Levit spielte das erste Klavierkonzert von Brahms in der Alten Oper. Daniel Harding dirigierte das Orchestra dell’Accademia di Santa Cecilia.
FrankfurterRundschau.de.
Altdorf
Ein Kammermusiksaal für die Innerschweiz (Bezahlartikel)
In den Alpen im Schweizer Kanton Uri plant der Pianist Andreas Haefliger einen neuen Kammermusiksaal – vollkommen privat finanziert. Entwürfe sind da, Geld ist da und 2030 soll eröffnet werden.
FrankfuterAllgemeine.net.altdorf
Mailand
Teatro alla Scala Mailand: „Turandot“, Giacomo Puccini
https://deropernfreund.de/teatro-alla-scala-mailand/mailand-turandot-giacomo-puccini-2/
Lahti
Dirigent schlug Violinistin eine Million Euro teure Geige aus der Hand
Das Versehen ereignete sich bei einem Konzert in Lahti. Das Instrument sei auf wundersame Weise nicht beschädigt worden, gab die Solistin nachher bekannt
DerStandard.at.Story.dirigent
Berlin
Berlin: „Tosca“, Giacomo Puccini. Viva la Tosca!
Zwei grundverschiedene Städte sind Wien und Berlin und haben doch so einiges gemeinsam: wunderbare Philharmoniker, interessante Staatsopern und nicht zuletzt hochbetagte Tosche (oder Toscas). Die von Margerete Wallmann in Wien ist jüngst bei ihrer 668. Vorstellung angelangt, die Berliner aus dem Jahre 1969 bei ihrer erst 229.
Von Ingrid Wanja
DerOpernfreund.de
Feuilleton
Legitimationen für die Musik!
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, heute gibt es viele gute Nachrichten: Von neuen Programmen, neuen Museen, neuen Büchern, Neuer Musik – bis zum glücklichen Überleben einer Geige. So viele Gesichter wie in dieser Saison hatte die Oper selten! Unsere Bühnen suchen nach ganz unterschiedlichen, neuen Ästhetiken: Zurück zum Mythos, hin zum Kitsch, die Suche nach Tiefe und Liebe unter der blinkenden Oberfläche – oder die Renaissance des klassischen Erzählens! Die spannende Suche spiegelt sich auch in den Programmen und in den Looks der nächsten Spielzeit: Comic-Sprache, Neue Sachlichkeit, virtuelle Ästhetik, klassischer Humor oder doch lieber schillernder Pop? Lesen Sie den ersten Teil unseres großen Spielplan-Checks. Wer sind die Gewinner und Verlierer? Welche Künstlerinnen und Künstler sind überall zu hören – und wer hat die besten Trouvaille
https://backstageclassical.com/legitimationen-fuer-die-musik/
Nachruf
Gerhard Schmidt-Gaden gestorben: Gründer des Tölzer Knabenchors
ttps://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/nachruf-gerhard-schmidt-gaden-gestorben-chorleiter-toelzer-knabenchor-100.html
Bücher
Buchkritik: „Gustav Mahler: Vom Elend eines Genies“, Franz Willnauer (Hrsg.)
DerOpernfreund.de.gustavMahler
Links zu englischsprachigen Artikeln
Florence
‘They said: You’re out of your mind’: Luca Guadagnino on directing controversial opera
The Death of Klinghoffer
TheGuardian,com.music.klinghoffer
Rotterdam
Singers, orchestra and Yannick Nézet-Séguin unite in a Rotterdam Siegfried for the ages
Senandherd.InternationAL-Com,rotterrdam
London
Pappano and the LSO deliver a thrilling collision between heaven and hell
bachtrack.com.
The Silver Screen meets The Iron Curtain: Antonio Pappano, Vilde Frang and the LSO at Barbican Hall
seenandheard. Intenational .com
Glasgow
Láng, Bretz, BBCSSO, Chan, City Halls, Glasgow review –
Bluebeard’s Castle threatens and yearns Love among the chills in Bartók’s House of Horrors
TheArts.desk.com
New York
Q & A: Tenor Benjamin Bernheim on Lincoln Center Recital, Verdi Requiem Tour & Future Projects
operawire.com-bernheim
Recordings
Lise Davidsen: Live at the Met (Lise Davidsen, James Bailieu) A generational talent puts it all on the record.
limeligts Arts,com. Davidsen
Bayreuth
Kurator Marcus Lobbes verrät: So wird 2026 der Bayreuther KI-Ring gemacht
Dortmund. Bayreuths Festspiele bringen die weltweit erste „Ring des Nibelungen“-Aufführung komplett mit KI heraus. Marcus Lobbes ist ihr Schöpfer. Bayreuth erwartet seinen ersten KI-Ring. Und Marcus Lobbes wird ihn erschaffen. Seit fast drei Jahren füttert er mit seinem Team die „Maschinen“. Ein Interview über Bärenfell-Wagnerianer und die Macht der Technologie.
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Leipzig
Finanziell herausfordernde Zeiten: Oper Leipzig meldet ein starkes erstes Quartal
Während der Stadtrat Leipzig am 26. März über die finanzielle Zukunft der Eigenbetriebe Kultur debattierte und auch den Betriebsplan der Oper mit einem erwarteten Jahresminus von 3 Millionen Euro akzeptierte, konnte die Oper Leipzig für das erste Quartal 2026 eine erfolgreiche Besucherentwicklung melden. Die aktuelle Auswertung des Ticketverkaufs im ersten Quartal 2026 zeige eine klare Entwicklung, meldet das Haus am Augustusplatz. Die Oper Leipzig erreiche deutlich mehr Menschen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
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Frankfurt/ Alte Oper
Daniel Harding bleibt bei Brahms auf der Strecke
Es gibt Abende in der Alten Oper, an denen man sich fragt, ob man versehentlich im Proberaum eines homöopathischen Instituts gelandet ist statt in einem der bedeutendsten Konzertsäle Europas. Was sich am 18. April 2026 in Frankfurt abspielte, war keine Interpretation von Johannes Brahms’ erstem Klavierkonzert, sondern dessen chirurgische Entkernung.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de
Ballett / Dance
Duisburg,
Ballett: „Kaleidoskop“, Iratxe Ansa, Igor Bacovich, Mthuthuzeli November, Jean-Christophe Maillot
Bereits im März des letzten Jahres feierte der dreiteilige Ballettabend Kaleidoskop im Düsseldorfer Opernhaus Premiere und überzeugte hierbei mit gleich zwei Uraufführungen, die speziell für diesen Abend entwickelt wurden. In dieser Spielzeit fand nun die Übernahme der Produktion nach Duisburg statt, wo das Ballett am Rhein von den Zuschauern in der besuchten Vorstellung ebenfalls frenetisch gefeiert wurde
Von Markus Lamers
DerOpernfreund.de.maillot
Rock/ Pop
Wien
Kann der ESC in Wien unpolitisch sein?
Der Eurovision Song Contest in Wien sorgt schon im Vorfeld für Kontroversen. Mehrere Länder boykottieren den Event – wegen Israel
Mitte Mai findet in Wien ein Großevent statt, dem Musik-Fans auf der ganzen Welt entgegenfiebern: Der Eurovision Song Contest. Fünf Länder – Spanien, Irland, Niederlande, Slowenien und Island – boykottieren den Musikwettbewerb, weil Israel daran teilnimmt. Sie hatten im Vorfeld gefordert, den jüdischen Staat vom ESC auszuschließen, wegen des Vorgehens der israelischen Armee im Gazastreifen. Die Europäische Rundfunkunion war der Forderung nicht nachgekommen, daraufhin hatten die fünf Länder ihren Rückzug erklärt. Die gemeinsame Boykottaktion ist deshalb bemerkenswert, weil der ESC in diesen Ländern besonders populär ist. Politische Kontroversen beim europäischen Musikwettbewerb sind dagegen alles andere als neu. Russland darf seit der Vollinvasion der Ukraine 2022 nicht mehr teilnehmen. Aserbaidschan und Armenien forderten mehrfach den gegenseitigen Ausschluss, wegen des Konflikts um Bergkarabach. Österreich boykottierte den ESC 1969, weil dieser damals im diktatorischen Spanien unter Franco ausgetragen wurde.
DerStandard.at.story.songContest
Nach mehr als 30 Jahren: Deutsche Band Die Prinzen hört auf
Ende 2027 ist eine große Abschiedstournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz geplant. Die seit dreieinhalb Jahrzehnten bestehende Popband Die Prinzen hört auf. Die Band habe „nach reiflicher Überlegung“ beschlossen, ihre Karriere „zu einem würdigen Abschluss zu bringen“, sagten die Mitglieder der „Bild“ in einem am Samstag veröffentlichten Interview. Die Band gehört mit rund sechs Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten deutschen Popgruppen. Ende 2027 werde es eine große Abschiedstournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz geben.
Kurier.at.dieprinzen
Sprechtheater
Berlin/ Maxim Gorki-Theater
Endspiel am Maxim Gorki Theater: Mit „Kassandra“ geht die Ära Shermin Langhoff zu Ende (Bezahlartikel)
Tagesspiegel.de.maximgorki
Medien
ORF
Weißmann packt aus: „Das darf nie bekannt werden“
Ex-ORF-General Roland Weißmann (58) spricht in der „Krone“ über Fehler und den Druck der umstrittenen Stiftungsräte, der letztlich zu groß wurde. Bei Conny Bischofberger fallen Sätze, die tief blicken lassen. Weißmann über kompromittierende Fotos und die Angst, überhaupt noch auf die Straße zu gehen. Komplett zu lesen bei Krone+.
https://www.krone.at/4111764
Nun spricht Anklägerin
ORF-Affäre: „Gib mir was, dann lasse ich dich …“
Sechs Wochen nach Rücktritt von ORF-General Weißmann nimmt in der „Krone“ nun jene Frau im Detail Stellung, die ihn zu Fall brachte. Sie berichtet von Druck, sexueller Belästigung und Dick-Pics.
https://www.krone.at/4113292
Politik
Ukraine untersucht „Terroranschlag“ mitten im Krieg – und die Rolle der Polizei
Der ukrainische Staatsbürger Dmytro V. tötete in Kiew sechs Menschen und verletzte mehr als ein Dutzend. Laut ukrainischen Ermittlern und Berichten wurde er in Moskau geboren. Er hatte Verbindungen nach Russland und hetzte online gegen die Ukraine. Am Sonntag trat der Chef der ukrainischen Patrouillenpolizei zurück.
DiePresse.at.ukraine
Sport
„Krone oder Kasperl“: „Jetzt gewinnen sie wieder nix!“ Kasperl für WAC
Eine neue Folge von „Krone oder Kasperl“! Diesmal Themen in der Sendung bei Michael Fally und Peter Moizi: der Vienna City Marathon, der Titelkampf in der Bundesliga, das Meisterstück der Bayern, das Nervenflattern der Bayern, die Sieglos-Serie des WAC und das Wiedererstarken der österreichischen Tennisdamen
https://www.krone.at/4112873
Formel 1 Autorennsport
Hitzige Debatte: Formel 1 gibt Gas: Neue Regeln schon in Miami!
Inmitten der Debatte um das neue Formel-1-Regelwerk haben die Macher der Rennserie eine Reihe von schnellen Änderungen auf den Weg gebracht. Die Mehrzahl der Anpassungen soll schon beim Grand Prix in Miami Anfang Mai greifen.
https://www.krone.at/4113510
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Unter’m Strich
Noch 1 Glas im Umlauf-Erpressung! Polizei bestätigt schlimmen Verdacht
Die Kriminalpolizei Ingolstadt in Bayern hat am Montagnachmittag offiziell Ermittlungen wegen Verdachts der versuchten Erpressung des deutschen Babykostherstellers HiPP bestätigt. Ein Glas mit Rattengift könnte in Österreich mutmaßlich noch in Umlauf sein.
https://www.krone.at/4113187
Venedig versinkt im Meer: Muss die Lagunenstadt umziehen?
Eine neue Langzeitstudie zeigt nun drastische Szenarien auf, um das UNESCO-Welterbe zu retten. Sollten Dämme und Barrieren künftig nicht mehr ausreichen, halten Wissenschafter sogar einen Abbau und den Wiederaufbau historischer Monumente auf dem Festland für möglich.
salzburg24.at.venedig
Diskonter Hofer steht vor Supermarkt-Revolution
Aldi Süd, und damit auch Hofer, steht einer der größten Umbrüche der Firmengeschichte ins Haus. Was geplant ist, was man bis jetzt weiß. Bei Aldi Süd, und damit auch bei Hofer, steht einer der größten Umbrüche in der Unternehmensgeschichte an. Die Handelsgruppe hat gemeinsam mit dem australischen Designbüro Landini Associates ein neues, weltweit einheitliches Filial-Konzept entwickelt. Ziel ist ein Auftritt, der in allen wichtigen Märkten wiedererkennbar ist, sich aber trotzdem an unterschiedliche Standorte und Gebäude anpassen lässt.
Heute.at.hofersupermarkt
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 21. APRIL 2026)
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 21. APRIL 2026)
Bayreuth
Kurator Marcus Lobbes verrät: So wird 2026 der Bayreuther KI-Ring gemacht

Copyright: Bayreuth
Dortmund. Bayreuths Festspiele bringen die weltweit erste „Ring des Nibelungen“-Aufführung komplett mit KI heraus. Marcus Lobbes ist ihr Schöpfer. Bayreuth erwartet seinen ersten KI-Ring. Und Marcus Lobbes wird ihn erschaffen. Seit fast drei Jahren füttert er mit seinem Team die „Maschinen“. Ein Interview über Bärenfell-Wagnerianer und die Macht der Technologie.
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Michael Koling: So ein Experiment hätte Richard Wagner gefallen können. Und das Ergebnis kann kaum schlimmer werden, als so manch eine „echte“ Produktion ist.
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Wiesbaden: Eröffnungspremiere der Internationalen Maifestspiele mit Live-Stream
Associate Artist Tiago Rodrigues inszeniert „Tristan und Isolde“ als begehbares Archiv

„Dieser Ort ist ein Archiv“ – dieser Satz steht am Anfang der Eröffnungspremiere der Internationalen Maifestspiele „Tristan und Isolde“, am 01. Mai 2026 um 17.00 Uhr im Großen Haus. Die Inszenierung von Tiago Rodrigues verfolgt den Weg des Tristan-Mythos durch seine jahrhundertealte Geschichte voller Überschreibungen und Mehrdeutigkeiten. Er erzählt die Geschichte eines tragischen Liebespaars, dessen Liebe über das Individuum hinausgeht und Auswirkungen auf die Welt hat. Die Übertitel ersetzt er durch 932 Schrifttafeln mit einem eigenen Text und fügt Wagners Musikdrama so eine neue Ebene hinzu, die sich dem Werk gegenüberstellt, es kommentiert, hinterfragt und vermittelt. Die Tänzer*innen Sofia Dias und Vítor Roriz blättern diese Tafeln auf und nehmen das Publikum mit in ein riesiges Archiv. „Der Stoff ist viel älter als die Oper. Als Wagner sich seiner annahm, interpretierte er ihn aus seiner subjektiven Perspektive. Als Regisseur verändere ich weder Wagners Text noch seine Partitur, aber wir nähern uns ihm ebenfalls aus dem Heute.“ sagt Tiago Rodrigues.
Unter der Leitung von GMD Leo McFall stehen internationale Wagner-Sänger*innen auf der Bühne: Ric Furman (Tristan) startete seine internationale Karriere mit Preisen bei Wagnerwettbewerben nach einem Engagement am Staatstheater Wiesbaden. Carla Filipcic Holm (Isolde) ist eine der gefragtesten Sopranistinnen Argentiniens und erobert derzeit die
europäischen Bühnen. Irene Roberts, gefeiert von der Metropolitan Opera bis zu den Bayreuther Festspielen, übernimmt die Partie der Brangäne, Tommi Hakala kommt nach seinem
Erfolg in der Titelpartie des „Fliegenden Holländers“ als Kurwenal nach Wiesbaden zurück. Ensemblemitglied Young Doo Park singt König Marke.
Die Eröffnungspremiere wird im Rahmen der „Maifestspiele für alle“ live nach draußen auf den Warmen Damm übertragen. Auch das Thema „Archiv“ wird aus dem Haus herausgetragen, denn rund um die Übertragung kommen Expert*innen verschiedener Themen rund um Wagner und sein Werk als „Lebende Archive“ mit dem Publikum ins Gespräch.
Tiago Rodrigo als Associate Artist bei den Maifestspielen
Der portugiesische Schauspieler, Regisseur und Dramatiker Tiago Rodrigues leitet seit 2022 das renommierte Festival d’Avignon. Die 2023 an der Opéra national de Nancy-Lorraine entstandene Inszenierung von „Tristan und Isolde“ ist seine erste Arbeit für das Musiktheater. In diesem Jahr ist er Associate Artist der Internationalen Maifestspiele.
Bereits am 26. April um 11.30 Uhr ist er zu Gast in der Auftakt-Veranstaltung der Gesprächsreihe „Die Kunst des Archivs“ im Foyer Großes Haus. Die von Dr. Kai Hinrich Müller und Dramaturgin
Hanna Kneißler kuratierte Reihe lädt im Mai an drei weiteren Terminen zum Austausch über das zum Austausch über das Festival-Motto (17., 27. und 30. Mai).
Lecture „Theater der Transformation“ und Workshop mit Tiago Rodrigues
Zwei weitere Formate bieten am Eröffnungswochenende die Möglichkeit, den Associate Artist und seine vielfältige künstlerische Arbeit kennenzulernen. Am 02. Mai 2026 um 12.00 Uhr gibt Tiago Rodrigues für Regiestudierende und Nachwuchskünstler*innen den exklusiven Workshop „Theater schreiben“ auf der Probebühne Wartburg. Rodrigues begreift das Theater als einen Ort der Begegnung. Am Abend um 18.30 Uhr stellt er sich daher im Gespräch „Theater der Transformation“ in der Wartburg den Fragen des Publikums und gibt Einblicke in sein künstlerisches Schaffen.
Mit dem Schauspiel „No Yogurt for the dead“ (13. Mai, 19.30 Uhr, Großes Haus) ist während der Maifestspiele eine weitere Inszenierung von ihm zu sehen. Auf berührende und humoristische
Weise erschafft er aus den rätselhaften Notizen seines verstorbenen Vaters eine Hommage an das Leben und füllt die Leerstellen mit Erinnerungen und Fado-Liedern.
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Wien/ Kunsthistorisches Museum: Donnerstagabend im Museum

Bellottos teleskopischer Blick auf Wien
Vortrag von Mateusz Mayer, Kunsthistorisches Museum
30. April 2026, 19 Uhr
Kunsthistorisches Museum
Bassano Saal
Bernardo Bellotto (1722–1780) war Neffe und Schüler des venezianischen Stadtmalers Giovanni Antonio Canal (1697–1768) und trat – wie dieser – unter dem Namen Canaletto auf. Die Forschung etablierte für den Stil des berühmten Onkels den Begriff des „teleskopischen Blicks“, der die Stadt mithilfe optischer Geräte (wie Camera obscura, Fernrohr und Lupe) mit besonderer Präzision erfasst.
Der Vortrag überträgt dieses Konzept auf Bellotto, dessen Wiener Veduten zu den bedeutendsten Stadtansichten des 18. Jahrhunderts zählen. Im Spannungsfeld von Kunst und Wissenschaft wird deutlich, welche Rolle neue optische Instrumente und die Begeisterung für genaue Beobachtung im Zeitalter der Aufklärung für ihre Entstehung spielten. Architektur und Topografie erscheinen in enormer Klarheit; zugleich wird das soziale Leben Wiens eingefangen – in Figuren, die mit beinahe ethnografischer Genauigkeit wiedergegeben sind.
Der Vortrag von Mateusz Mayer ist Teil des Rahmenprogramms unserer akutellen Sonderausstellung Canaletto & Bellotto, vom 24. März bis 6. September 2026 im Kunsthistorischen Museum.
Aus Umweltschutzgründen ersuchen wir Sie, die Anreise zur Veranstaltung in öffentlichen Verkehrsmitteln zu bevorzugen.
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Ehrbar Saal: Chopin ganz verführerisch: 19.4.2026

Der historische Ehrbar Saal, seit einiger Zeit etwas renoviert und nun von der Klavierfirma C. Bechstein geführt, wird immer mehr von in Wien lebenden Musikern, eher jüngeren, und den unterschiedlichsten Ensembles als guter Platz zum Konzertieren angenommen. Sogar ein eigenes kleines Orchester spielt hier nun gelegentlich auf: die Ehrphilharmonie Wien. Geleitet von Andrea Götsch, der jungen Klarinettistin der Wiener Philharmoniker. Und von ihr versiert dirigiert – sie baut sich hier eine Dirigentenkarriere auf. Diesmal mit Franz Schuberts 3. Symphonie und der Uraufführung der Chor-Orchesterphantasie „Memorias de los espi“ des jungen Kolumbianers Yeison Buitrago Vargas: Die Reize von Romantik wie Moderne haben impulsiv wie stimmig gewirkt.
Frédéric Chopins 1. Klavierkonzert ist jedoch der Höhepunkt gewesen. Pianistin Natalia Rehling, an der Wiener Musikuniversität unterrichtend, lockte das Publikum in einen wahren Chopin-Rausch. Dabei ungemein transparent wie auch feinst dynamisch abgestuft mit Bravourtechnik aufbereitet. Und in dieser glasklaren Interpretation ist keine Facette der verinnerlichten wie verführerischen Romantik dieser Musik verloren gegangen.
Info: www.ehrbarsaal.at
Meinhard Rüdenauer
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Leipzig feiert Lortzing
Oper Leipzig präsentiert das Festival »Lortzing 26« vom 24.04. bis 03.05.2026
Premieren »Regina« und »Der Waffenschmied« in Opernhaus und Musikalischer Komödie
Konzertkooperation mit dem Internationalen Festival für Vokalmusik »a cappella«
Die Oper Leipzig ehrt den Komponisten, Sänger und Schauspieler Albert Lortzing zu seinem 225. Geburtstag und 175. Todestag mit einem Festival. »Lortzing 26« findet vom 24. April bis zum 3. Mai 2026 im Rahmen der jährlichen Festtage der Stadt Leipzig statt. In Leipzig wurden nicht nur zahlreiche seiner Spielopern uraufgeführt, sondern der Schöpfer von »Zar und Zimmermann« stand auch selbst auf der Bühne und gestaltete das musikalische und politische Geschehen seiner Zeit streitlustig und volksnah
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DAS BESONDERE OBJEKT
Jüdisches Erbe in Wien: Der Friedhof in der Rossau

Ein neues, „besonderes Objekt“ ist derzeit im Prunksaal zu sehen: ein Aquarell aus dem 19. Jahrhundert, das den ältesten noch erhaltenen jüdischen Friedhof Wiens zeigt. Es dokumentiert eindrucksvoll einen Teil der jüdischen Geschichte Österreichs. Am Dienstag, 21. April, findet um 18 Uhr auch ein Expertenvortrag dazu statt. Das Objekt ist bis 31. Mai 2026 ausgestellt.
Der jüdische Friedhof in der Seegasse im 9. Bezirk Wiens ist die älteste noch erhaltene israelitische Begräbnisstätte Wiens. Er wurde 1517 angelegt und erstmals 1582 urkundlich erwähnt. Im Zuge der Vertreibung der Wiener Juden 1670 war er vom Abriss bedroht, doch die Söhne des Bankiers Jakob Koppel Fränkel bewahrten ihn mit einer Zahlung von 4.000 Gulden „auf ewige Zeiten“ vor der Zerstörung. 1698 errichtete der Hofbankier Samuel Oppenheimer neben dem Friedhof das erste jüdische Spital und Versorgungshaus in Wien, das ebenfalls auf dem Aquarell zu sehen ist. Das Aquarell ist undatiert und der Maler unbekannt.
Ein Expertenvortrag zu diesem besonderen Objekt findet am Dienstag, 21. April 2026 um 18 Uhr statt. MMag. Nikolaus Schobesberger, MA, Direktor der Kartensammlung und des Globenmuseums der Österreichischen Nationalbibliothek, präsentiert dabei spannende Details zum Objekt.
Im Rahmen der Reihe „Das besondere Objekt“ präsentiert die Österreichische Nationalbibliothek außergewöhnliche Werke aus ihren Beständen. Eine Auswahl wird von den Sammlungsdirektor*innen kuratiert, ein breites Publikum stimmt online darüber ab, welches Objekt im Prunksaal für einen begrenzten Zeitraum ausgestellt wird.
» Pressetext und Pressebild
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Künstlernachrichten/ Agentur Balmer & Dixon/Zürich)Ausgewählte Nachrichten für Mai 2026 (in alphabetischer Reihenfolge):
Ilker ARCAYÜREK singt am 2. Mai Schuberts SCHÖNE MÜLLERIN, zusammen mit Ammiel Bushakevitz am Flügel. Der Liederabend findet im Rahmen der Schubertiade Hohenems statt. Am 14. Mai wird er Beethovens 9. SINFONIE im Asim Kocabiyik Anadolu Auditorium Istanbul singen. Es spielt das Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Carlo Tenan. Ausserdem ist der Künstler am 6. Mai erstmalig in der Titelrolle von Lehárs ZAREWITSCH an der Volksoper Wien zu erleben. Die musikalische Leitung liegt bei Alfred Eschwé; der Regisseur ist Steef de Jong.
Simon BAILEY wird am 5. Mai zusammen mit Anne Larlee am Flügel den Liederabend SONGS OF TRAVEL AND TRANSFORMATION an der Oper Frankfurt präsentieren.
Stefan BLUNIER leitet am 20. und 21. Mai die Duisburger Philharmoniker und Frank Peter Zimmermann (Violine). Das Konzert findet in der Mercatorhalle statt und umfasst Werke von Schostakowitsch, Hindemith und Nielsen.
Chao DENG singt am 1. und 8. Mai zum letzten Mal in dieser Spielzeit den Pfleger des Orest in Strauss’ ELEKTRA an der Staatsoper Hamburg. Dirigat: Anja Bihlmaier; Inszenierung: Dmitri Tcherniakov. Der Künstler wird am 3. Mai an der Staatsoper Hamburg erneut die Rolle des Kuno in Webers FREISCHÜTZ übernehmen. Die Inszenierung von Andreas Kriegenburg wird von Yoel Gamzou dirigiert.
Claude EICHENBERGER singt wieder die Rolle der Marcellina in Mozarts NOZZE DI FIGARO an den Bühnen Bern. Musikalische Leitung: Clément Lonca; Regie: Marco Štorman; Termine: 1. und 6. Mai.
Anna EL-KHASHEM ist am 3./6./10./14./16. Mai Marzelline in Beethovens FIDELIO an der Oper Zürich. Die musikalische Leitung hat Axel Kober, die Inszenierung stammt von Andreas Homoki.
Cornel FREY singt erneut die Rolle des Aegisth in Strauss’ ELEKTRA an der Deutschen Oper am Rhein. Vitali Alekseenok dirigiert diese Inszenierung von Stephan Kimming. Vorstellungen: 3. und 29. Mai, bis Juni. Unter der Leitung von François-Xavier Roth wird der Künstler am 17. und 24. Mai im Rahmen der Pfingstfestspiele Baden-Baden in einer konzertanten Version von Strauss’ ROSENKAVALIER den Wirt singen. Es spielt das SWR Symphonieorchester. Am 21. Mai ist er ein letztes Mal in dieser Spielzeit Ari in COMEDIAN HARMONISTS an der Deutschen Oper am Rhein. Die musikalische Leitung hat Patrick Francis Chestnut.
Äneas HUMM kann am 31. Mai in der Fondation La Prairie Bellmund erlebt werden. Zusammen mit dem Pianisten Jansen Ryser wird er den Liederabend LIBERTAS präsentieren.
Dimitry IVASHCHENKO feiert am 2. Mai Premiere von Dvoraks RUSALKA an der Opéra Bastille Paris. Er singt den Wassermann. Regie führte Robert Carsen und es dirigiert Kazushi Ono. Weitere Vorstellungen: 5./8./11./14./17./20. Mai.
Marco JENTZSCH kann wieder als Tannhäuser in Wagners gleichnamiger Oper auf der Wartburg erlebt werden. Termine: 1./3./7./16. Mai. Killian Farrell bzw. Kens Lui dirigieren die Meininger Hofkapelle. Regie führte Ansgar Haag.
Johannes KAMMLER und das Deutsche Sinfonieorchester Berlin werden unter der Leitung von Kent Nagano am 1. Mai Bernsteins DYBBUK aufführen. Das Konzert findet in der Philharmonie Berlin statt. Ausserdem geht er zusammen mit dem Dresdner Musikfestspielorchester auf Tournee. In Wagners GÖTTERDÄMMERUNG singt er Gunther. Es dirigiert Kent Nagano. Termine:
14. Mai Dresdner Musikfestspiele; 24. Mai Friedrichsforum Bayreuth; 26. Mai Elbphilharmonie Hamburg; 4. Juni Kölner Philharmonie; 10. September Lucerne Festival; 13. September Théâtre des Champs-Elysées Paris.
Lena KUTZNER singt am 23. Mai am Staatstheater Meiningen erneut die Rolle der Tochter in Hindemiths CARDILLAC. Die musikalische Leitung hat Killian Farrell. Die Inszenierung von Giulia Giammona läuft bis Juni.
Matthias LIKA singt Haydns SCHÖPFUNG unter der Leitung von Vincent Heitzer. Das Konzert findet am 10. Mai im Kaiserdom Bamberg statt. Es spielen die Bamberger Symphoniker. Am 21. und 22. Mai nimmt er an der Eröffnung der TAGE ALTER MUSIK in Regensburg Teil. In der Dreieinigkeitskirche werden Werke von Weber und Mendelssohn Bartholdy aufgeführt. Es spielt das Ensemble Musica Florea unter der Leitung von Christian Heiss.
Andrei MAKSIMOV ist der König in der Kinderoper MUSKETIERE! von Sebastian Schwab am NEST Neue Staatsoper Wien. Dirigat: Carlo Benedetto Cimento. Inszenierung: David Bösch. Termine mit Andrei: 17./18./20. Mai.
Polina PASTIRCHAK feiert am 9. Mai Premiere von Strauss’ ROSENKAVALIER an der Oper Graz. Sie debütiert in dieser Produktion von Philipp M. Krenn als Marschallin. Es dirigiert Vassilis Christopoulos. Weitere Vorstellungen: 13./17./21./28./31. Mai und bis im Juni.
Magnus PIONTEK wird am 10./14./24./31. Mai nochmals am Theater Chemnitz die Rolle des Daland in Wagners FLIEGENDER HOLLÄNDER singen. In dieser Inszenierung von Juana Inés Cano Restrepo teilen sich Benjamin Reiners und Kens Lui die musikalische Leitung.
Johannes SCHWARZ darf am 9. Mai am Theater Erfurt Premiere von Jonathan Doves IN 80 TAGEN UM DIE WELT feiern. Er singt den Phileas Fogg. Dirigat: Clemens Fieguth; Inszenierung: Nina Kühner. Weitere Termine: 17./29./31. Mai bis im Juni.
Marie SEIDLER übernimmt am 10. Mai ein letztes Mal in dieser Spielzeit am Theater Aachen die Altstimme in der Tanztheaterproduktion JOHANNES-PASSION mit Musik von J. S. Bach. In dieser Inszenierung von Olivia Fuchs steht Christopher Ward am Pult. Die Künstlerin geht auf Tournee mit dem Helsinki Baroque Orchestra und Aapo Häkkinen. Gespielt wird Rybas STABAT MATER. Sie machen an folgenden Stationen Halt: 19. Mai Temppeliaukio Kirche Helsinki, 21. Mai Rodolfinum Prag, 29. Mai Haydneum Budapest.
Jordan SHANAHAN kann noch ein letztes Mal am 3. Mai als Wotan in Wagners Walküre in der Inszenierung von Paul-Georg Dittrich an der Oper Köln erlebt werden. Die musikalische Leitung hat Marc Albrecht. Am 17. und 27. Mai singt er den WALKÜRE-Wotan auch erstmals an der Deutschen Oper Berlin. Regie führte Stefan Herheim, und Sir Donald Runnicles steht am Pult.
Bo SKOVHUS ist am Theater Lübeck wieder als Wozzeck in Bergs gleichnamiger Oper zu erleben. Am Pult steht Stefan Vladar. Die Inszenierung stammt von Brigitte Fassbaender. Termine: 2./17./24./30 Mai. Die Vorstellungen laufen bis im Juni. Zusammen mit der Sopranistin Adrienn Miksch und unter der Leitung von Stefan Vladar führt er am 3. und 4. Mai Zemlinskys LYRISCHE SINFONIE am Theater Lübeck auf. Der Künstler ist ausserdem an den Gluckfestspielen 2026 zu erleben, und zwar am 8. Mai im Friedrichsforum Bayreuth. Aufgeführt wird eine konzertante Version von Glucks IPHIGENIE IN AULIS. Michael Hofstetter leitet die ThüringenPhilharmonie Gotha-Eisenach. Am 10. Mai schliesslich tritt er zusammen mit Stefan Vladar, ebenfalls im Rahmen der Gluckfestspiele, im Kammermusiksaal Steingraeber Klaviermanufaktur in Bayreuth auf. Die beiden bieten Schuberts SCHWANENGESANG dar.
Alma Ruoqi SUN singt am 13. und 25. Mai erneut die Rolle der Helene in Strauss’ und Benatzkys CASANOVA in einer Inszenierung von Marco Štorman an der Staatsoper Stuttgart. Luka Hauser leitet das Ensemble.
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