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DIE DONNERSTAG-PRESSE (16. APRIL 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE DONNERSTAG-PRESSE  (16. APRIL 2026)

Wien
225 Jahre Theater an der Wien – Die neue Saison 2026/27
Am 13. Juni 1801 öffnete das neu errichtete Theater an der Wien seine Pforten. Zum 225-jährigen Bestehen dieses geschichtsträchtigen Hauses zeigt das MusikTheater an der Wien in der Saison 2026/27 seine bedeutende Rolle in der Entwicklung der allumfassenden Kunstform. Auch wenn das Haus in der kommenden Spielzeit mit Budgetkürzungen konfrontiert ist und die zweite Spielstätte des MusikTheaters an der Wien, die Kammeroper am Fleischmarkt, bis auf Weiteres nicht bespielt werden kann, bleibt der hohe künstlerische Anspruch unverändert. Ziel ist es, auf Augenhöhe mit dem Publikum neue Maßstäbe zu setzen.
https://www.wienholding.at/news/225-jahre-theater-an-der-wien-die-neue-saison-2026-27

München/ Staatstheater am Gärtnerplatz
Spielzeit 2026/27: „Es gibt in Wahrheit kein letztes Verständnis ohne Liebe“
Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentieren Staatsintendant Josef E. Köpplinger, Chefdirigent Rubén Dubrovsky und Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner an diesem Mittag das Programm der kommenden Spielzeit 2026/27.Insgesamt stehen neun Premieren an. Die Opern-Lastigkeit erklärt sich mit dem Blick auf ein ausgeglichenes Repertoire der vier Sparten Oper, Operette, Musical und Ballett, so Köpplinger. Drei Uraufführungen sind dabei.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

Wien/ Staatsoper
Am Rande der Gesellschaft: Wozzeck an der Wiener Staatsoper
Alban Bergs Wozzeck ist weder Touristenmagnet noch Kassenschlager, was sich an diesem Samstagabend angesichts vieler leerer Plätze leider nicht leugnen lässt; dabei entgeht all jenen, die nicht an der Wiener Staatsoper dabei waren, ein szenisch sowie vor allem orchestral aufregender Opernabend. Simon Stone siedelt die Geschichte im modernen Wien an, wobei er nicht plakative Armut auf die Bühne bringt, sondern den Fokus auf soziale Spannungen legt
bachtrack.com.de.wozzeck

Wien/ Volksoper
Volksoper: Verbotene Liebe auf Papier und Sparflamme
Franz Lehárs „Der Zarewitsch“ geht im kunsthandwerklichen Animationsabend die dramatische Kraft aus. Trotz netten Twists.
https://www.krone.at/4107677

„Der Zarewitsch“ in der Volksoper: Ein letztes schwules Bussi in Kussland
Franz Lehárs Operette wird in charmantem Outfit zum Publikumserfolg. Mitunter ist es ein Leichtes, einem alten Musiktheater-Schinken eine frische Regie-Note zu verpassen. Warum jagt der Zarewitsch aus Franz Lehárs gleichnamiger Wolga-Schmonzette keinen Frauenröcken hinterher? Weil er ein Feingeist ist, Traumtänzer und Fantastennarr? Mitnichten: Weil er so schwul ist wie der Tag hell, befindet Steef de Jong und erzählt die Geschichte an der Volksoper Wien entsprechend neu. In seiner Fassung wird der Zarensohn im Handlungszentrum nicht etwa vom Hof mit einem Ballettmädchen zwangsbeglückt, sondern macht sich selbst auf die Socken und entdeckt in einem Travestie-Theater sein Herzblatt. Gegen das interveniert – man kennt diese Wendung aus dem Original – im weiteren Verlauf der Großfürst. Nein, ein Zarewitsch hat seinem Reich zu dienen und folglich eine Prinzessin zu ehelichen. Dem fügt sich dann auch der Protagonist in de Jongs fiktivem Kussland. Und Schluss!
DerStandard.at.story,zarewitsch

Bayreuth
Wo bleibt Bayreuths neuer General Manager?
Seit Jahren ringen die Bayreuther Festspiele um eine neue, modernere Verwaltungsstruktur. Dazu sollte ein neuer General Manager auf den Grünen Hügel kommen. Aber wo bleibt der? Der Dienstantritt des neuen General Managers bei den Bayreuther Festspielen verzögert sich – und zwar deutlich. Erst nach den Jubiläumsfestspielen soll Matthias Rädel, der für den Posten vorgesehen ist, sein Amt antreten. Eigentlich war das schon für Anfang dieses Jahres geplant. Das bayerische Kunstministerium begründet die Verzögerung mit andauernden Entscheidungsprozessen bei der Einführung einer neuen Verwaltungsstruktur für die altehrwürdigen Festspiele, die in diesem Jahr 150. Jubiläum feiern.
mainwelle.de

Bayreuth
Dienstantritt von Bayreuths neuem General Manager verzögert sich
Aufgrund von Komplikationen bei der Einführung einer neuen Verwaltungsstruktur
DerStandard.at.story.generalmanager

Versailles
„Platée“ – Eine Neuinszenierung der Rameau-Oper im Schlosstheater von Versailles
Audio von Kirsten Liese (4,24.Minuten)
deutschlandfunk.de

Andrew Lloyd Webber schreibt ein „Mona Lisa“-Musical
Der Spezialist für Blockbuster-Musicals widmet sich dem spektakulären Diebstahl des Bildes im Jahr 1911. Details wollte der Komponist, der selbst auch als Kunstsammler bekannt ist, nicht preisgeben – er ziehe sich erst zum Schreiben zurück, wird Webber zitiert. Die Handlung wird sich jedenfalls im Jahr 1911 abspielen: Damals stahl Vincenzo Peruggia, ein Angestellter des Louvre, das Gemälde aus dem Museum. Erst 1913 wurde es wieder entdeckt, als der Dieb dem Händler Alfredo Geri in Florenz das Bild zum Kauf anbot.
Kurier.at.musical

Wien/ Konzerthaus
Konzerthaus: Wenn Lisa Leonskaja lächelt (Bezahlartikel)
Begeisterung für die Pianistin und die Camerata Salzburg mit Musik von Beethoven und Mendelssohn.
https://www.diepresse.com/20767931/konzerthaus-wenn-lisa-leonskaja-laechelt

Wien/Musikverein
Pianist Lukas Sternath im Musikverein: Ernst sein ist nicht alles (Bezahlartikel)
Für das zweite Konzert seiner Reihe hatte Sternath die Mezzosopranistin Sophie Rennert eingeladen. Lieder von Schumann, Brahms und Mahler wurden dargeboten. Beeindruckend – aber warum so ernst?
DiePresse.com.sternath

Berlin
Gute Kritiken oder gute Verkäufe: Die Deutsche Oper will beides versuchen
Zwischen Traditionspflege und Avantgarde:  Der neue Intendant Aviel Cahn entwirft eine Spielzeit, in der sich Verkaufserfolg und künstlerischer Anspruch belauern.
BerlinerZeitung.de.deutscheoper

Ein versöhnliches Motto
Das neue Leitungsteam der Deutschen Oper Berlin um Dr. Aviel Cahn stellte heute die Pläne für die Spielzeit 2026/27 vor. Motto: „Make Love…“! Den Auftakt der neuen Saison an der Deutschen Oper Berlin markiert das Eröffnungswochenende am 29./30. August ein Event der neuen Sparte „Unlimited“: Unter der Leitung des Performance-Künstlers Rirkrit Tiravanija wird das Haus für 30 Stunden geöffnet sein, Raum für Musik-Kunst-Events bieten und sich nachts in einen Club verwandeln. Diese neue Sparte unter der Leitung von Elisa Erkelenz soll künftig mit Reihen wie „Nachtmusiken“ oder dem „Unlimited Salon“ einen festen Platz für spartenübergreifende Experimente und diverse Perspektiven im Berliner Kulturleben etablieren.
Concerti.de.versoehnlich

Frankfurt
Wahnsinn als Staatsraison
Regisseurin Andrea Breth, Thomas Guggeis und Lucia Ronchetti mit ihrem passend dazu komponierten Prolog machen aus Puccinis „Turandot“ eine beklemmende Studie über Gewaltherrschaft.
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/oper-frankfurt-turandot-12-4-2026/

Oper Frankfurt: „Turandot“, Giacomo Puccini
Da geht’s ans Eingemachte“, hatte der Frankfurter Intendant Bernd Loebe bereits vor einem Jahr bei der Vorstellung des neuen Spielplans zur geplanten Neuinszenierung von Turandot angekündigt. Gerade war ihm vom Produktionsteam um Regisseurin Andrea Breth die Konzeption dazu vorgestellt worden. Man werde keinen „Postkartenkitsch“ und keine „Opulenz“ auf der Bühne wiederfinden, gab sich der für seine Puccini-Skepsis notorische Loebe zufrieden. Wer das im Hinterkopf hat, erlebt bei Öffnung des Vorhangs keine Überraschung: Zu sehen ist ein fensterloser, steriler weißer Raum. Am rechten Rand wird ein großer Stahlkäfig hereingeschoben, an der linken Seite befindet sich eine kleinere Version davon. Mit dem Weiß kontrastiert das Schwarz weniger funktionaler Möbel, eines Vorhangs am hinteren Bühnenrand, eines stilisierten Gongs, der am Ende des ersten Akts aus dem Schnürboden heruntergelassen wird, auf daß er von Calaf librettogerecht geschlagen werden kann.
Von Michael Demel
https://deropernfreund.de/oper-frankfurt/frankfurt-turandot-giacomo-puccini/

Nürnberg
Romantik im drohenden Schatten von Drohnen: Der Freischütz am Staatstheater Nürnberg
Auf die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg in den Wäldern Böhmens geht die Sage um den Freischütz zurück; Jahre, in denen die Menschen noch traumatisiert vom bedrohlichen Schießlärm gewesen sein müssen. In der Zeit der Romantik fanden der Komponist Carl Maria von Weber und sein Librettist Johann Friedrich Kind die im Wald spielende dörfliche Liebesgeschichte um den Schützen Max aufregend, den sein Trefferglück verlassen hatte und der Hilfe bei dunklen, dem Teufel nahestehenden Mächten sucht
bachtrack.com.de.derfreischuetz

Erfurt
Songspiel und queere Didaktik
Die Oper „For a Look or a Touch“ von Jake Heggie erweist sich als lehrreicher Klassiker des neuen Musiktheaters. Darin erlebt ein jugendliches Publikum die Nöte und Bedrängnisse queerer Personen in Greifweite und ohne betuliches Leisetreten
Concerti,de.opernkritiken

Krefeld
Theater Krefeld: „La Bohème“, Giacomo Puccini
Was schreibt man als Kritiker zu einer Opernpremiere, wenn es wirklich gar nichts zu kritisieren gibt? Giacomo Puccinis La Bohème gehört darüber hinaus auch heute noch zu den weltweit meistgespielten und erfolgreichsten Opern überhaupt, sodass vermeintlich bereits alles gesagt wurde. Der Erfolg dieses Werkes rührt sicherlich auch daher, dass La Bohème dem Zuschauer im Verismo-Stil neben mitreißenden Melodien eine realitätsnahe und tief emotionale Geschichte erzählt. Ein vielleicht eher unbekannter Randaspekt ist die Tatsache, dass Puccini für das Leitmotiv des Künstler-Quartetts auf eine Komposition aus seiner Abschlussarbeit am Konservatorium zurückgriff.
Von Markus Lamers
https://deropernfreund.de/theater-krefeld/krefeld-la-boheme-giacomo-puccini/

Feuilleton
Zwischen Routine und Rausch – was ich am Theater gelernt habe
Was lernt ein Musik‑Journalist, wenn er die Seiten wechselt? Vor allen Dingen, dass unsere Theater wirkliche Kraftwerke für Ideen sind. Aber auch, wie schwer es ist, wach für die Welt da draußen zu bleiben. Ein Erfahrungsbericht.
backstage.classical.com

Grafenwöhr
Giacomo Puccini und Johann Strauß
Grafenwöhr. Als krönender Abschluss der Sanierungsarbeiten in der Altstadt gibt es am Freitag, 8. Mai ein großes festliches Open-Air-Konzert auf dem Marienplatz.
oberpfalzecho.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Mailand
Diamonds and steel: Anna Pirozzi rules in La Scala’s Turandot revival
bachtrack.com.de.pirozzi

Leeds
French mezzo Marianne Crebassa is potent and versatile at Leeds Song
bachtrack.com.de.crebassa

London
Anna Netrebko, Elīna Garanča, Lisette Oropesa, Emily D’Angelo, Aigul Akhmetshina, Malin Byström, Stanislas de Barbeyrac, Angel Blue & Charles Castronovo Lead Royal Opera’s 2026-27 Season
Operawire.com.netrebkoundgaranca

Martha Argerich and Dong-Hyek Lim review – legendary pianist and mentee create musical magic
TheGuardian.com.music.argerich

New York
Metropolitan Opera 2025-26 Review: La Bohème (Spring 2026)
With “Bohème,” There’s No Such Thing As Timid Melodrama
https://operawire.com/metropolitan-opera-2025-26-review-la-boheme-2/

That time of evening
Golda Schultz soldiers through illness at the New York Philharmonic.
https://parterre.com/2026/04/14/that-time-of-evening/

Cho’s molto espressivo style proves persuasive, even in Bach and Schoenberg
NewYorkClassical.review.molto

The NY Philharmonic’s eclectic approach to American modernism
seenandheard.international.com

Chicago
Biondi makes impressive MOB debut with winning Italian program
chicagoclassical.review.italianworks

Heaven, here within my heart
The Chicago Symphony Orchestra explores love and death in an intense, intelligent program featuring soprano Corinne Winters.
https://parterre.com/2026/04/14/heaven-here-within-my-heart/

Boston
Classical Music Commentary: What’s Next for the Boston Symphony? — Lessons from the Past
artfuse.org.classical-music

Recordings
Review: “Invocation” – Elsa Dreisig, Soprano
https://theclassicreview.com/album-reviews/review-invocation-elsa-dreisig-soprano/

Ballett / Tanz

Interview mit Charlotte Larzeleres
Ein neuer Stern leuchtet am Himmel des Hamburger Balletts
Interview mit Charlotte Larzelere, Solistin beim Hamburg Ballett. Was macht Charlotte Larzeleres spezielle Kunst aus? Beim ersten Auftreten auf der Bühne wirkt sie fast schüchtern, gewinnt aber, wenn sie anfängt zu tanzen, an Präsenz und Aura.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

Expect the Unexpected in Joffrey Ballet’s Midsummer Night’s Dream
https://www.sfcv.org/articles/preview/expect-unexpected-joffrey-ballets-midsummer-nights-dream

With La Sylphide, SF Ballet Revisits a Classic
https://www.sfcv.org/articles/review/la-sylphide-sf-ballet-revisits-classic

The Royal Ballet – complete 2026-2027 Season
https://www.gramilano.com/2026/04/the-royal-ballet-2026-2027-season/

Sprechtheater

Wien
Volkstheater-Chef Gloger: „Theater dienen der freien Meinungsbildung“
Die EU fördert neuerdings die Zusammenarbeit zwischen Theaterhäusern und Investigativ-Journalismus mit einer Million Euro. Das Volkstheater Wien ist dabei https://www.derstandard.at/story/3000000315638/volkstheater-chef-gloger-theater-dienen-der-freien-meinungsbildung

Ausstellungen/ Kunst

Winterthur
Wienerin wird Direktorin von renommiertem Fotomuseum Winterthur
Als erste Nicht-Schweizerin wird Sophie Haslinger eines der renommiertesten Museen für Fotografie in Europa leiten. Ein großer Karrieresprung.
DiePesse.com.winterthur

Medien

ORF
Roland Weißmann klagt: Er will „Gerechtigkeit“ und vier Millionen Euro
Ex-Generaldirektor Roland Weißmann bricht sein Schweigen. Es habe für ihn „nie die Unschuldvermutung gegolten“, beklagt er. Eine Kündigung durch den ORF wolle er anfechten – und eine hohe Summe vor Gericht einklagen.
Kurier.at.weissmann

Politik

Österreich
Wifo-Ökonom: Spritpreisbremse „gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht“

Die OMV könnte eine Preisreduktion „aus vorhandenen Gewinnen und Rücklagen“ bedienen, so Michael Böheim in der ZiB 2. Die Spritpreisbremse selbst erachtet er als „nicht zu Ende gedacht“.
Kurier.at.

Österreich
Millionenprozess Gusenbauer: „Ich war ein Aushängeschild der Signa“
Wo war Alfred Gusenbauers Leistung für René Benkos Signa-Gruppe? Nach der Fünf-Millionen-Euro-Klage des Masseverwalters wurde der Altkanzler über sieben Stunden lang am Handelsgericht befragt – unter anderem auch über Benkos „Baby“ sowie Treffen mit Wiens Michael Ludwig und Ex-Kanzler Christian Kern. Fortsetzung: im Mai.
https://www.krone.at/4108461

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Unter’m Strich

Nach Wirbel mit Trump: US-Vizepräsident will Papst Riegel vorschieben
Nach dem scharfen Schlagabtausch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Oberhaupt der Katholischen Kirche hat sich jetzt auch JD Vance zu Wort gemeldet. „In manchen Fällen wäre es das Beste für den Vatikan, sich auf moralische Angelegenheiten zu konzentrieren“, meinte der US-Vizepräsident in einem Interview des Senders Fox News am Montag (Ortszeit). Am Wochenende hatte Leo erneut verlangt, die aktuellen Kriege zu beenden und an die Regierenden appelliert, Frieden einkehren zu lassen. Trump hatte ihm darauf vorgeworfen, eine „schreckliche“ Außenpolitik zu betreiben. Dass sich der Papst für die Dinge einsetze, die ihm wichtig sind, sei gut, aber die US-Politik solle er dem Präsidenten der Vereinigten Staaten überlassen, führte Vance im Fox-News-Gespräch aus.
https://www.krone.at/4106538

Österreich
Aufgedeckt: Grasser verschwieg Lebensversicherung
Im Schuldenregulierungsverfahren rund um den einstigen Star-Politiker Karl-Heinz Grasser gibt es eine brisante Enthüllung: Das ursprünglich vorgelegte Vermögensverzeichnis aus dem Mai 2025 war unvollständig. Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) in einer Aussendung mitteilte, stieß der Insolvenzverwalter auf eine Lebensversicherung, die Grasser nicht angegeben hatte.
Oe24.at.grasser

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 16. APRIL 2026)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 16. APRIL 2026)

Das Staatstheater am Gärtnerplatz stellte gestern das Programm der Saison 2026/2027 vor.

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SPIELZEITPRÄSENTATION 26/27: Rubén Dubrovsky (Chefdirigent), Josef E. Köpplinger (Staatsintendant), Inka Albrecht (Geschäftsführende Direktorin), Karl Alfred Schreiner (Ballettdirektor)
© Anna Schnauss

Staatsintendant Josef E. Köpplinger, Chefdirigent Rubén Dubrovsky und Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner präsentierten neun Neuproduktionen aus den Genres Oper, Operette, Musical und Ballett. Als besonderes Highlight wurde für den 15. Mai 2027 der erste Münchner Opernball im Gärtnerplatztheater angekündigt – ein Fest für die Musik, die Kunst und das Leben unter dem Motto »Vive la Belle Époque!«.

Erstmalig wurde das Programm der Spielzeit zudem digital aufbereitet und soll so noch mehr Menschen für einen Theaterbesuch im Gärtnerplatztheater inspirieren, aufzufinden unter 2627.gaertnerplatztheater.de
Am 4. Juli beginnt der Vorverkauf für alle Termine von 20. September bis 30. November, darunter Vorstellungen von »La traviata«, »Les Misérables« oder »Drei Männer im Schnee«.

Die Premieren der Spielzeit 2026/2027

DIE REISE NACH REIMS
Oper
Musik von Gioachino Rossini
Libretto von Luigi Balocchi
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Enrico Lombardi
Regie: Dirk Schmeding
Premiere 16. Oktober 2026

DIE LANDSTREICHER
Operette
Musik von Carl Michael Ziehrer
Libretto von Leopold Krenn und Karl Lindau
Fassung für das Staatstheater am Gärtnerplatz von Josef E. Köpplinger
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Michael Brandstätter
Regie: Christiane Lutz
Premiere 20. November 2026

ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN STAHL
Musical
Nach dem gleichnamigen Roman von Judith Kerr
Musik von Thomas Zaufke
Buch und Liedtexte von Henry Mason
In deutscher Sprache
Musikalische Leitung: Andreas Partilla
Regie: Tristan Braun
Uraufführung 09. Dezember 2026

FAR WEST
Western-Ballett
von Mattia Russo, Antonio De Rosa / KOR’SIA
Musikalische Leitung: Eduardo Browne
Choreografie: Mattia Russo, Antonio De Rosa
Uraufführung 29. Januar 2027

ROMEO UND JULIA
Oper
Musik von Charles Gounod
Libretto von Jules Barbier und Michael Carré
Nach der gleichnamigen Tragödie von William Shakespeare
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky
Regie: Herbert Föttinger
Premiere 5. März 2027

LAKMÉ
Oper
Musik von Léo Delibes
Libretto von Edmond Gondinet und Philippe Gille
Nach dem Roman »Rarahu ou Le Mariage de Loti« von Pierre Loti
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Halbszenische Aufführung
Musikalische Leitung: Sébastien Rouland
Staging: Alexander Kreuselberg
Premiere 27. März 2027

FINDING NEVERLAND

Musical
Buch von James Graham
Musik und Gesangstexte von Gary Barlow und Eliot Kennedy
Nach dem Miramax-Film (Drehbuch von David Magee) und dem Schauspiel »The Man Who Was Peter Pan« von Allan Knee
Deutsch von Michael Alexander Rinz (Dialoge) und Wolfgang Adenberg (Songtexte)
In deutscher Sprache
Musikalische Leitung: Andreas Partilla
Regie: Josef E. Köpplinger
Europäische Erstaufführung 16. April 2027

ARIADNE AUF NAXOS
Oper
Musik von Richard Strauss
Libretto von Hugo von Hofmannsthal
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Michael Balke
Regie: Josef E. Köpplinger
Premiere 18. Juni 2027

BUENOS AIRES 1940
Ballett
von Karl Alfred Schreiner
Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky
Choreografie: Karl Alfred Schreiner
Uraufführung 16. Juli 2027

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operklosterneuburg: Bühne frei für die Stars von morgen
Junge Gesangstalente und ein Ballett-Nachwuchs: Die operklosterneuburg setzt 2026 wieder ein klares Zeichen für die Förderung der nächsten Künstlergeneration.

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Peter Edelmann. Foto: Lukas Beck

(Klosterneuburg, am 15. April 2026) Namen wie Markus Werba, Florian Boesch, Daniela Fally und Günther Groissböck verbindet mehr als ihre internationale Karriere – sie alle standen in frühen Jahren auf der Bühne der operklosterneuburg. Die Förderung junger Gesangstalente ist kein Zufall, sondern Programm: Auch 2026 gibt das Festival wieder vielversprechenden Stimmen die Möglichkeit, sich in einer professionellen Produktion zu beweisen – Seite an Seite mit internationalen Stars im Kaiserhof des Stiftes Klosterneuburg.

Nachwuchs als künstlerischer Auftrag

Intendant Peter Edelmann, selbst Professor für Sologesang an der mdw, verfolgt dieses Ziel mit besonderem Engagement. „Wien zählt mit seinen bedeutenden Musikuniversitäten zu den weltweit führenden Ausbildungszentren – und genau diese Qualität möchte die operklosterneuburg sichtbar machen und aktiv fördern, indem sie jungen Sängerinnen und Sängern erste Auftrittsmöglichkeiten ermöglicht“, so Edelmann. Mit „Samson und Dalila“ bietet die Produktion 2026 gleich fünf Nachwuchskünstlern eine solche Bühne.

Die jungen Stimmen im Porträt

Ivo Kovrigar, gebürtiger Wiener und lyrischer Bariton mit einem Repertoire vom Barock bis zur Moderne, war bereits Ensemblemitglied der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig. Weitere Engagements führten ihn an die Volksoper Wien, zum Lehár Festival Bad Ischl und zu den Landesbühnen Sachsen, wo er als Zar Peter I. in „Zar und Zimmermann“ debütierte. Sein Auftritt bei der operklosterneuburg wird durch ein Stipendium des Rotary Club Klosterneuburg unterstützt.

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Felix Pacher. Copyright: Katharina Novcic

Felix Pacher, ebenfalls in Wien geboren und aus einer Musikerfamilie stammend, begann seine Laufbahn als Trompeter und Knabensolist der Opernschule der Wiener Staatsoper, bevor er Sologesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien studierte. Als Titeldarsteller der Jugendoper „Tschick“ sowie als Falstaff in „Die lustigen Weiber von Windsor“ sammelte er wichtige Bühnenerfahrung. Als Preisträger der „Zukunftsstimmen“ von Elīna Garanča zählt er zu den spannendsten jungen österreichischen Stimmen seines Fachs.

Das Ensemble wird durch Maximilian Müller und Magnus Gudmundsson ergänzt – beide noch im Studium, beide bereits auf wichtigen Bühnen präsent. Gudmundsson stand zuletzt in der „Tosca“-Produktion der operklosterneuburg im Vorjahr auf der Bühne und kehrt nun erneut nach Klosterneuburg zurück. Der junge chinesische Tenor Jiayu Li, Student an der mdw und gefördert durch die Vienna Music School, komplettiert das Nachwuchsensemble und verleiht ihm eine zusätzliche internationale Dimension.

Auch im Tanz: Nachwuchs auf der großen Bühne

Das Prinzip der Nachwuchsförderung endet bei der operklosterneuburg 2026 nicht auf der Sängerseite: Das gesamte Ballett wird aus Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Masterclass der Dance Factory Klosterneuburg zusammengestellt. Die berühmte Bacchanal-Szene von Saint-Saëns wird so vielleicht zum Karrieresprungbrett für junge Tänzerinnen und Tänzer, die erstmals auf einer großen Opernbühne zu erleben sein werden.

Karten & Spieltermine 2026

Premiere: 4. Juli 2026, 20:00 Uhr

Weitere Vorstellungen: 7. (Rotary), 9., 11., 14., 17., 21., 23., 25., 28. Juli sowie 1. August 2026, jeweils 20:00 Uhr

„Samson und Dalila“ für Kinder & Familie: 19. Juli 2026, 18:00 Uhr

Tickets für „Samson und Dalila“ erhältlich unter: Online: shop.eventjet.at/klosterneuburg
E-Mail: karten@operklosterneuburg.at
Telefon: 02243 444 – 424

Details zu den Aufführungen sowie zum Ensemble finden Interessierte unter: www.operklosterneuburg.at
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 Oper Graz. Neues vo den Bühnen Graz

Wenn sich der Vorhang hebt, beginnt mehr als eine Vorstellung: Es entsteht ein Moment, der berührt, überrascht und lange nachklingt. Gerade jetzt, wo der Frühling Einzug hält, ist die Lust auf neue Eindrücke, neue Perspektiven und gemeinsame Erlebnisse besonders spürbar. Auch diese Woche laden wir Sie ein zu großen Gefühlen, starken Geschichten und jenen Augenblicken, in denen alles zusammenfindet – manchmal klassisch, manchmal überraschend neu.

Lassen Sie sich inspirieren, entdecken Sie unser aktuelles Angebot und finden Sie Ihren einen Moment, der den Funken überspringen lässt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen einen inspirierenden Kultur-Frühling!

Herzlichst
Ihr Team der Bühnen Graz

graz
 
»Oper für alle – Alle für Oper«
Chance, Öffnung und Veränderung durch inklusives Musiktheater

Wie offen kann Oper heute sein? Die Diskursveranstaltung Oper für alle – Alle für Oper widmet sich den Chancen, Bedingungen und Herausforderungen inklusiven Musiktheaters. Im Austausch mit Gästen aus Wissenschaft und künstlerischer Praxis geht es um Verantwortung, Teilhabe und neue Räume des Zusammenarbeitens.

Am So, 19.04.2026, 13:00 Uhr auf der Studiobühne. Der Eintritt ist frei, Zählkarten sind im Ticketzentrum erhältlich. Mit Schriftdolmetschung.

INFOS UND KARTEN
 
 »Die drei Musketiere«
In den Kampf für die Freiheit und Gerechtigkeit für alle begibt sich ein gemischtes Ensemble aus Spieler:innen der Theaterakademie LebensGroß und Sänger:innen der Oper Graz.
Premiere 16.04.2026 um 17 Uhr

 
 
 —> Zum Spielplan des Schauspielhauses 

–> Zum Premierenspiegel 2025/26

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 Nationaltheater Mannheim: herzlich laden wir Sie zur Premiere von Giuseppe Verdis Drama lirico »Nabucco« am So, 25.04.2026 um 19.00 Uhr ins OP

NABUCCO – Oper von Guiseppe Verdi 👑, Nabucco ist ein packendes Drama um  Macht, Glaube und Freiheit. 1842 in Mailand uraufgeführt, markiert das  Stück vor allem durch den berühmten Gefangenenchor den ...

Regisseur Christian von Götz, stellt sich mit dieser Inszenierung erstmalig dem Mannheimer Publikum vor. Die Produktion »Nabucco« ist zudem nach Ludwigsburg eingeladen, wo sie am 14.06.2026 in einer konzertanten Version die Schlossfestspiele eröffnen wird.

Wie klingt der Ruf nach Freiheit, der ein ganzes Volk bewegt? Mit »Nabucco« erschuf Verdi ein Meisterwerk, das historische Konflikte, familiäre Dramen und die Sehnsucht nach Erlösung in unvergessliche Musik verwandelte.

Verdi beschloss im Alter von 27 Jahren, nie wieder eine Oper zu schreiben. Er befand sich in einer beruflichen wie auch privaten Krise: Seine komische Oper »Un giorno di regno« war ein Misserfolg, während er gleichzeitig seine beiden kleinen Kinder und schließlich auch seine Frau zu Grabe tragen musste. Erst auf Drängen seines Agenten las er das Libretto von Temistocle Solera – den »Nabucco«. Die musikalische Inszenierung von Soleras Libretto brachte dem Komponisten 1842 den langersehnten großen Durchbruch. Nicht zuletzt die emotionale Bandbreite und die starken Chorpartien, wie der berühmte Gefangenenchor »Va, pensiero«, machen »Nabucco« zu einer der beliebtesten und meistgespielten Opern weltweit.

Im Mittelpunkt der Oper steht ein historischer Epochenwechsel: Die Wertevorstellungen verändern sich und das Leben wird von anderen Zusammenhängen bestimmt als zuvor. Im Kreuzfeuer des Konflikts zwischen Babyloniern und Hebräern entfaltet sich ein Familiendrama, in dem die Musik des italienischen Meisters den Zuschauer über die gesamte Bandbreite der

Gefühle hinwegführt.

Regisseur Christian von Götz schafft emotional mitreißende Opernabende, indem er den einzelnen Menschen in den Fokus nimmt, der im Räderwerk von Geschichte und Gegenwart unterzugehen droht. »Nabucco« inszeniert er als bildgewaltige Antikriegsoper und stellt das Werk auch in Bezug zur verlorenen Welt der jiddischen Kultur Osteuropas, die durch den Holocaust nahezu komplett ausgelöscht wurde.

Christian von Götz studierte Regie und Musiktheaterregie in Wien und Berlin. Er inszenierte an zahlreichen Häusern in Deutschland und Eurpoa, unter anderem an der Komischen Oper Berlin, der Oper Leipzig, der Oper Köln, der Hamburgischen Staatsoper, der Königlichen Oper Kopenhagen, dem Gärtnerplatztheater München, den Staatsopern in Lissabon und Odessa und beim Edinburgh International Festival. Außerdem ist Christian von Götz als Wiederentdecker verschiedenster Musiktheaterwerke bekannt. Darunter Werke von Michael Krasznay-Krausz, Hugo Hirsch oder Michael William Balfe. 

 
Theo Magongoma/Evez Abdulla (Nabucco)
Sung Min Song (Ismaele)
Sung Ha (Zaccaria)
Csilla Boross (Abigaille)
Julia Faylenbogen/Marie-Belle Sandis (Fenena)
Bartosz Urbanowicz/Renatus Mészár (Il Gran Sacerdote)
Christopher Diffey/Dominic Lee (Abdallo)
Zinzi Frohwein (Anna)
Nationaltheater-Orchester, Opernchor des Nationaltheaters, Extrachor des Nationaltheaters, Statisterie des Nationaltheaters

Weitere Termine

Di, 28.04.2026, 19.00 Uhr
Do, 07.05.2026, 19.00 Uhr
Sa, 09.05.2026, 19.00 Uhr
Do, 14.05.2026, 18.00 Uhr
Mi, 20.05.2026, 19.00 Uhr
Sa, 23.05.2026, 19.00 Uhr
So, 31.05.2026, 15.00 Uhr

Nationaltheater Mannheim
Mozartstraße 9
68161 Mannheim

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DIE MITTWOCH-PRESSE (15. APRIL 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE MITTWOCH-PRESSE  (15. APRIL 2026)

Wien
Zwischen Protest und Applaus: Netrebko als Tosca
Puccinis „Tosca“ an der Wiener Staatsoper mit souveräner Sopranistin und vitaler Tenorassistenz. Vor der Wiener Staatsoper Transparentproteste mit der Aufschrift „Russland, ein Terrorstaat“, drinnen minutenlanger Applaus für Anna Netrebko nach Toscas Arie Vissi d’arte, vissi d’amore. Der übliche seltsame Kontrast. An sich selbst gemessen wirkt Netrebko an diesem Abend zunächst nicht ganz souverän; ihre Stimme durchzieht in der Tiefe leichte Fragilität.
DerStandard.at.3000000.story.staatsoper

Wegen seiner Herkunft?
Israelischer Dirigent in der Staatsoper ausgebuht. Der israelische Maestro Daniel Oren leitete das Orchester und die Sänger souverän, musste aber dennoch lautstarke Kritik einstecken. „Seine Arbeit an dem Abend war makellos. Der Mann ist Israeli. Das ist widerlich“, schreibt Journalist Christian Ortner auf X erbost über die Reaktionen.Der aufs italienische Fach spezialisierte Maestro, der schon Luciano Pavarotti in der „Tosca“ dirigierte, soll demnach wegen seiner Herkunft antisemitisch angegriffen worden sein. Er wäre nicht der erste Musiker, der aufgrund des Nahost-Konflikts attackiert wurde. Im Herbst wurden etwa die Münchner Philharmoniker wegen des israelischen Maestros Lahav Shani vom Flanders Festival in Ghent ausgeladen – „aus politischen Gründen“. Auch die Teilnahme Israels beim Song Contest spaltete bekanntermaßen die Nationen.
Heute.at.toscainder.staatsoper

12.4.2026, „Tosca“, Staatsoper. Tosca gibt den Ton an!
Anna Netrebko beherrschte die erste von vier angesetzten „Tosca“-Vorstellungen im Haus am Ring mit üppigem Sopran und starker Bühnenpräsenz.
http://www.operinwien.at/werkverz/puccini/a40tosca.htm

Wien/ MusikTheater an der Wien
Bombastischer Barock: Alessandro nell‘Indie am Theater an der Wien
Der Komponist? Heute quasi unbekannt! Das Werk? Fast 300 Jahre lang in Vergessenheit geraten! Die Spielzeit? Fast 4 Stunden! Die Besetzung? Trotz diverser Frauenrollen, nur Männer!
bachtrack.com.de.bombastisch

Wien/ Voksoper
Volksoper: Ein gar nicht papierener „Zarewitsch“ aus Papier (Bezahlartikel)
Steef de Jong zeigt einen live-animierten Low-Tech-Trickfilm, Alfred Eschwé lässt Lehárs Sentiment erblühen, stimmlich bleiben deutlich Wünsche offen.
DiePresse.com.volksoper

Der Zarewitsch“ an der Volksoper: Verbotene Liebe in Kussland (Bezahlartikel)
So hat man Operette wohl noch nie gesehen: Handgemachter Bastelcharme und viel Liebe lädt die auf queer gedrehte Story mit Bühnenzauber auf.
Volksoper.wien.at

Wien
Musikverein: Reicht „teilweise exzellent“ für ein Konzert? (Bezahlartikel)
Die Tonkünstler plädierten unter Hans Graf für selten Gespieltes von Paul Hindemith und Sergej Rachmaninow.
DiePresse.com.teilweise

Hörenswerte, klangvolle Raritäten mit den Tonkünstlern (Bezahlartikel)
Das Orchester überzeugte im Musikverein bei Rachmaninow, Hindemith und Bartók.
Kurier.at.hoerenswert

Graz
Oper Graz: Castor et Pollux – Helden auf der Bremse Viel Bewegung, trozdem wenig Schwung.
Vielleicht grad wegen der vielen Bewegung auf der Bühne? Vor allem fehlten Impulse aus dem Orchestergraben. Die Premiere von Jean-Philippe Rameaus Oper Castor et Pollux wies – bei opulentem Setting – nicht unerhebliche Längen auf. Dafür ist jeder Augenblick eine Fototapete wert.
DrehpunktKultur.at.helden.auf.der.bremse

Berlin
Brief von Brüggi:
iebe Künstlerinnen und Künstler, dieses Mal war es das Berliner Boulevard-Blatt BZ, das die Kosten-Rechnung aufgemacht hat. Dieses Mal war es das Berliner Boulevard-Blatt BZ, das die Kosten-Rechnung aufgemacht hat: Während man in der Hauptstadt durchschnittlich 62,20 Euro für ein Opernticket hinblättert, zahlt der Staat für jedes verkaufte Ticket noch mal 251,60 Euro drauf! Das ist Deutschland-Rekord. Und, klar: Es weckt den Neid. Wie kann es sein, fragt das Blatt mit den großen Buchstaben, dass eine Kunstform, die so wenige Menschen anspricht, so saftig von allen Steuerzahlern mitfinanziert wird? Für einen Schwimmbad-Besuch zahlt der Berliner schließlich nur 11,33 Euro drauf, für einen Zoobesuch nur 8,86 Euro! Die Forderung liegt auf der Hand: Teurere Tickets für Berlins Opern und weniger staatliche Unterstützung.
https://backstageclassical.com/liebe-kuenstlerinnen-und-kuenstler/

Neuer Intendant – Aviel Cahn: Mehr Kunst als Stars für die Deutsche Oper Die großen Sänger-Namen sucht man im Programm der nächsten Saison an der Deutschen Oper fast vergeblich. Der neue Intendant Aviel Cahn (51) setzt mehr auf ungewöhnliche Formate als auf Stars.
BZ.Berlin.de.avielcahn

München
Sanierung des Münchner Nationaltheaters: „Wir wollen eine Zukunft haben“
inbrechende Abozahlen, schwindende Sponsoren und eine junge Generation, die ohne Oper aufwächst und später nie mehr danach fragt – all das könnte passieren, wenn das Münchner Nationaltheater sanierungsbedingt für viele Jahre die Pforten schließen muss.
BR.klassik.de-umbau

Hamburg
„Frauenliebe und -sterben“ zeigt Patriarchat in seiner Erbärmlichkeit
Als Intendant der Hamburgischen Staatsoper möchte Tobias Kratzer neu definieren, was Oper sein kann. Auch sein neues Projekt zu einem hochaktuellen Thema sorgt für Aufmerksamkeit. Dafür hat er gleich mehrere Stücke zusammengefügt.
NDR.de.Kultur

Frauenliebe und -sterben – In Hamburg landen Männer auf der Psychocouch (Bezahlartikel)
imone und Bianca führen eine moderne Ehe. Keine Tragödie, wenn sich die eine oder der andere aushäusig vergnügt. Als sich aber der Prinz von Florenz im Bett der Gattin fläzt, brennen in dem erfolglosen Handlungsreisenden die Sicherungen durch. Er tötet den Nebenbuhler. Über der Gewalttat verschlingt sich das Ehepaar mit lüsternen Blicken. Tobias Kratzer inszeniert Alexander Zemlinskys Einakter „Eine florentinische Tragödie“ an der Hamburgischen Staatsoper mit leichter Hand und starkem Sängerteam.
nmz.de.kritikoper

Finale im Geschlechterkampf (Bezahlartikel)
So geht Oper als Kommentar zur Gegenwart: Tobias Kratzer inszeniert „Frauenliebe und -sterben“ in Hamburg.
SueddeutscheZeitung.de.frauenliebe

Frankfurt
Oper Frankfurt: Triumph des Regietheaters (Bezahlartikel)
Eisig, stimmig, gut: An der Oper Frankfurt entschieden sich Andrea Breth und Thomas Guggeis dafür, Giacomo Puccinis „Turandot“ unvollendet zu belassen.
FrankfurterAllgemeine.net.unvollendet

Die ganze Welt ist ein Gefängnis (Bezahlartikel)
Andrea Breth inszeniert in Frankfurt Puccinis „Turandot“ – und hat sich für ihre Inszenierung von Berichten aus Nordkorea inspirieren lassen. Ihre Bilder sind brillant, aber es fehlt etwas Wichtiges.
Sueddeutsche.Zeitung.kultur.turandot

Leipzig
Starkes erstes Quartal an der Oper Leipzig – Publikum setzt klares Zeichen
Die aktuelle Auswertung des Ticketverkaufs im ersten Quartal 2026 zeigt eine klare Entwicklung: Die Oper Leipzig erreicht deutlich mehr Menschen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Sparte Oper steigerte ihren Zuspruch von 60 % auf 74 %, die Musikalische Komödie von 81 % auf 89 %. Das Leipziger Ballett verzeichnet mit nahezu vollständiger Auslastung (99%) nicht nur anhaltend großen Erfolg, sondern liegt auch deutlich über den Planwerten. Maßgeblich dazu beigetragen hat die Hommage an Uwe Scholz‘ Choreographie »Mozart/Rachmaninow«. Auch im Musiktheater zeigen ausverkaufte Vorstellungen wie »Der fliegende Holländer« in der Oper sowie der große Publikumserfolg der Musikalischen Komödie »The Addams Family«, dass das Interesse ungebrochen ist.
lifepress.de.leipzig

Chemnitz
Theater-Chefs gegen Opernhaus-Pläne der SPD: „Chemnitz ohne Schauspielhaus nicht vorstellbar“
Jetzt kocht die Debatte richtig hoch. Kurz vor Ostern hatte die SPD ein gemeinsames Dach von Oper und Theater in Chemnitz ins Spiel gebracht. Die Idee von Stadtrat Detlef Müller (61) kassiert seitdem eine Abfuhr nach der nächsten. Nach der Stadtspitze stellen sich nun auch Theaterleitung und Förderverein mit voller Wucht gegen das Modell.
tag24.de.chemnitz.politik

Münster
Theater Münster: „A Midsummer Night’s Dream“, Benjamin Britten
William Shakespeares A Midsummer Night’s Dream inspirierte viele Komponisten zu einer die abwechslungsreiche Handlung des Bühnenstücks vertiefenden Musik. In Deutschland ist am bekanntesten Felix Mendelssohn Bartholdys Schauspielmusik zum Sommernachtstraum. Benjamin Britten komponierte 1960 eine Oper darüber, für die er zusammen mit Peter Pears ein Shakespeares Stück verkürzendes Libretto verfaßte, das insbesondere den am Hofe des Herzogs Theseus in Athen spielenden ersten Akt ausläßt, dafür aber etwa Szenen der Feen, und solche, die im Wald spielen, vor allem der Musik zuliebe etwas stärker betont.
Von Sigi Brockmann
DerOpernfreund.de.theater.muenster

Nürnberg
Staatstheater Nürnberg: „Der Freischütz“, Carl Maria von Weber

So das hätten wir auch überstanden“. Der Stoßseufzer des Besuchers, der nach dem für Sänger und Orchester großen, für das Regieteam zurückhaltenden bis ablehnenden Schlussapplaus das Haus verließ, blieb nicht vereinzelt. Manch Besucherin sehnte sich vernehmlich nach dem „alten“, so „schönen“ Freischütz zurück – was das Nürnberger Publikum nun serviert bekam, war nicht deshalb zweifelhaft, weil „wieder einmal alles anders gemacht“ wurde, wie die populäre bis populistische Formel lautet. Das Ännchen zu Agathes anderem Ich zu erklären und die meisten Dialoge nicht live, sondern über eine Tonkonserve in den Raum zu bringen, ist nicht per se falsch, könnte sogar „funktionieren“ (wie das andere Zauberwort lautet) – wenn’s nicht, um das Gefühl vieler Besucherinnen und Besucher, auch des Autors dieser Zeilen, auf den Punkt zu bringen, so gefühllos, ergo: schlicht und einfach langweilig wäre, weil Sergio Morabito und Jossi Wieler es zusammen mit den Sängern nicht verstanden, so etwas wie Menschen auf die Opernbühne zu bringen.
Von Frank Piontek
DerOpernfreund.de.freischuetz.nuernberg

Basel
Ein de partie – Die Lage ist festgefahren Endspiel forever?
Nicht unbedingt. In György Kurtágs Operneinakter nach Samuel Beckett findet mindestens eine Figur unter der Regie von David Marton einen Ausweg – wenn auch keinen guten.
Nachtkritikde.basel

Sisyphos in der Hochhausruine: «Fin de partie» von György Kurtág erstmals in der Schweiz (Bezahlartikel)
NeueZuercherZeitung.ch.feuilleton

Wien
Zum Tod des profunden Opernkenners Heinz Irrgeher
Der Jurist, Musikwissenschaftler und langjährige Präsident der „Opernfreunde“ starb 84-jährig nach langer Krankheit.
DiePresse.com.irrgeher

Mickischs Leitmotiv-Erbe in Buchform
Bei seinem ersten Bayreuth-Besuch traf Stephan Knies den Wagner-Experten Stefan Mickisch. Aus seiner Leidenschaft für Wagners Leitmotive entstand nun ein Buchprojekt, das seine einzigartige Analyse des »Rings« fortführt und erstmals in Buchform zugänglich macht.
Mickischs Leitmotiv-Erbe in Buchform – BackstageClassical

Hamburg
Klein beleuchtet kurz 71: Das Wesen der Geschlechter hat noch immer viele „Kratzer
Der Intendant der Hamburgischen Staatsoper Tobias Kratzer wagt sich an die selten zu hörenden Acht Lieder „Frauenliebe und -leben“ von Robert Schumann und an die bereits in 2024 in Oslo von ihm realisierte Kombination mit „Herzog Blaubarts Burg“ von Béla Bartók und „Eine florentinische Tragödie“ von Alexander Zemlinsky – und stellte die Frage nach den Unterschieden der Begierden und der Rolle des Mannes über die Generationen hinweg.
Von Patrik Klein
klassik.begeistert.de

Lüttich
Jessica Pratt brilliert in Donizettis „Lucrezia Borgia“
Lucrezia Borgia war eine historische Figur in Italien am Anfang des 16. Jahrhunderts. Ihre schillernde Persönlichkeit hat Schriftsteller zu Romanen und Komponisten zu Opern inspiriert, und die Version von Gaetano Donizetti steht diese Woche in Lüttich auf dem Spielplan der Königlichen Oper der Wallonie – mit Jessica Pratt in der Hauptrolle.
https://brf.be/kultur/2067236/

Jubiläum
Barbara Bonney 70: Kunstvoll natürlich (Bezahlartikel)
Aus Liebe zur Musik lässt sie Mozarts Arien blühen und steht staunend, aber nicht naiv, vor den großen Fragen bei Richard Strauss. Heute wird die Sopranistin Barbara Bonney siebzig Jahre alt.
FrankfurterAllgemeine.net.bonney

Links zu englischsprachigen Artikeln

Hamburg
It Doesn’t Always Have to be Cav and Pag:
A Bartók and Zemlinsky Double Bill Plus a Song Cycle in Hamburg
operatoday.com.always

Amsterdam
Opera Forward Festival 2026 Review: The Knife
At Dawn Kendall & McWatt’s Portrait of Pain and Hope
https://operawire.com/opera-forward-festival-2026-review-the-knife-at-dawn/

Stockholm
Q & A: Richard Hamrin on Balancing Opera & Musical Theatre
Richard Hamrin is currently one of Sweden’s most versatile and sought-after baritones. He has built a career that range spans the full lyric baritone repertoire and large-scale musical theatre.
https://operawire.com/q-a-richard-hamrin-on-balancing-opera-musical-theatre/

Paris
Jeanine De Bique, Marianne Crebassa, Natalie Dessay, Riccardo Zanellato Star in La Seine Musicale’s 2026-27 Season
operawire.com.jeanine

London
Interview – ‘We want people on the edge of their seats’:
Royal Opera boss Oliver Mears on the new season – and the controversies of the last Wagnerites rejoice! Parsifal and the climax of Barrie Kosky’s acclaimed Ring cycle are in the pipeline. The director of opera talks about scoring a bullseye, the storms that rocked last season – and how to avoid sending audiences to sleep
TheGuardian.com.music.london

Royal Opera House 2025-26 Review: Siegfried
Barrie Kosky’s Production Strays Away From Wagner’s Musical Genius
https://operawire.com/royal-opera-house-2025-26-review-siegfried/

English Touring Opera’s sparkling
The Gondoliers is an utter joy from start to finish
seenandheard.english.touring.opera

Brecon
Dido and Aeneas review – young Welsh talent shines bright in Purcell
Created in just a week with a cast of rising stars and amateur singers, Mid Wales Opera’s production – and its heart-wrenching ending – is a remarkable achievement https://TheGuardiancom.brightinpurcell

New York
Rose to the occasion
The embattled Andris Nelsons and the Boston Symphony Orchestra bring Adams and Dvorák to Carnegie Hall.
https://parterre.com/2026/04/13/rose-to-the-occasion-3/

Ballett / Tanz

Possokhov and Serebrennikov’s Berlin Nureyev shows us something of his spirit but not his tortured soul
seenanheard.international.comserebrennikov

Drama/no drama from New York Theatre Ballet at Judson Church
bachtrack.com.e.review.judsonchurch

Sprechtheater

Wien/ Theater der Jugend
Die Rückkehr des Adolf Hitler: „Er ist wieder da“ im Theater der Jugend
Hauptdarsteller Stefano Bernardin überzeugt in der Bühnenfassung des gleichnamigen Romans als wiedererwachter Hitler, der im heutigen Berlin zum Medienstar wird https://DerStandard.at.story.rückkehr

Innsbruck
Tiroler Landestheater 2026/27 mit vielen Klassikern
https://www.sn.at/kultur/theater/tiroler-landestheater-202627-mit-vielen-klassikern-art-645691

Ausstellungen/ Kunst

Salzburg
Neues Kunstprojekt am Salzburger Residenzplatz im Sommer
Die fünf monumentalen Frauenköpfe der Kunstinstallation “Secret Garden” am Salzburger Residenzplatz aus dem Vorsommer haben eine Nachfolge: Von 25. Juli bis 5. September wird der Bildhauer Stephan Balkenhol sechs bekannte Opernfiguren auf den zentralen Altstadt-Platz holen. Die rund zwei Meter hohen Bronzeskulpturen erreichen zwar nicht die Dimensionen der jeweils elf Meter hohen Köpfe aus Gusseisen, sollen aber genauso in den Alltag der Menschen in der Stadt einfließen.
vol.at.neueskunstprojekt

Medien

ORF
ORF beurlaubt 200-Millionen-Euro-Mann
Spesen-Vorwürfe gegen Werbechef Böhm – ORF zittert jetzt um Werbe-Millionen. Nächster Knalleffekt im ORF: Der Geschäftsführer der ORF-Werbevermarktungstochter ORF Enterprise, Oliver Böhm, ist vom Unternehmen völlig überraschend beurlaubt worden
oe24.at.werbechef

ORF
Tiertrainerin von Kommissar Rex: „Für den Hund ist das eine Riesengaudi“  Bezahlartikel
Farina Klause und ihr Team arbeiteten mit dem Filmhund in Wien.
Kurier.at.kommisar.rex

Politik

Österreich
„Wenig bis gar nichts“. Anzeige gegen Schmid kann schwere Folgen haben
Eine neue Anzeige bringt den ehemaligen Generalsekretär im Finanzministerium, Thomas Schmid, weiter unter Druck. Im Raum steht der Verdacht, dass er vor Gericht die Unwahrheit gesagt haben könnte.
https://www.krone.at/4103186

Niederösterreich
SPÖ: Königsberger-Ludwig fordert Hergovich heraus
Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig hat in einem Schreiben an die Parteimitglieder und den Landesparteivorstand angekündigt, dass sie für den Vorsitz der SPÖ Niederösterreich kandidieren möchte. Damit wird sie gegen Amtsinhaber Landesrat Sven Hergovich antreten.
https://noe.orf.at/stories/3349780/

ORF
Das erstaunliche Verhalten des Viktor Orbán als Thema in der „ZiB 2“
Der Konkurrent siegt haushoch und Viktor Orbán gratuliert? „Das hat uns alle überrascht“, sagt Politologin Melanie Barlai. Und räumt ein: Noch habe der scheidende Premier das Feld nicht geräumt.
DiePresse.com.orban

Magyar stürzt Orbán:. „Ungarn bekommt Europas rechtestes Parlament!“
Ungarn steht vor einem Regierungswechsel: Viktor Orbán und seine Partei Fidesz sind am Sonntag nach 16 Jahren abgewählt worden. Doch wie sieht das neue Ungarn aus? Bei Tanja Pfaffeneder sprechen Paul Lendvai, Gabor Agardi und Kurt Seinitz darüber. Außenexperte Seinitz meint, das künftige Parlament könnte politisch das rechteste in Europa werden.
https://www.krone.at/4107282

Ungarn
Ungarn rechnet mit dem System Orbán ab und bleibt mit Magyar rechts der Mitte

Frustriert von wirtschaftlicher Stagnation, Inflation und Korruption, wählten die Ungarn Viktor Orbán krachend ab. Sie hoffen auf einen Aufschwung und eine pro-europäische Wende mit Péter Magyar, einem ehemaligen Gefolgsmann des Langzeitpremiers. Ungarn hat nun eine Chance auf einen Neuanfang. Doch es wäre verfrüht, Orbán abzuschreiben.
DiePresse.at.ungarn

Ungarn-Experte: „Magyar wird überhaupt nicht pflegeleicht“
In Ungarn steht ein politischer Umbruch bevor. Doch Orban bleibt noch rund einen Monat im Amt. In dieser Zeit könnte die scheidende Regierung theoretisch weitreichende verfassungsrechtliche Änderungen vornehmen, so Ungarn‑Experte Daniel Hegedüs. Er schätzt auch ein, was von Nachfolger Magyar zu erwarten ist
ntv.de.mediathek

USA
„Dachte, es wäre ich als Doktor“: Trump löscht Bild von sich als Jesus
US-Präsident Donald Trump hat ein auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social verbreitetes Bild von sich als Jesus Christus gelöscht. Am Abend war das Bild auf dem Account des US-Präsidenten nicht mehr abrufbar. Trump bestätigte aber, dass er dieses selbst veröffentlicht hatte: „Ich habe es gepostet“. Angeblich hat er selbst nicht erkannt, dass es sich dabei um eine Jesus-Darstellung handelt. „Ich dachte, es ginge um mich als Arzt und hätte etwas mit dem Roten Kreuz zu tun“, so Trump. Er behauptete, dass nur die „Fake-News-Medien“ auf die Idee kommen könnten, dass dies ihn als Jesus zeigen könnte.
ntv.de.politik.trumploescht

Österreich
Koalitions-Streit um Integrationspflicht
Das geplante Integrationspflichtengesetz sorgt für Ärger zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS. Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP) hat am Dienstag in den „Oberösterreichischen Nachrichten“ auf einen raschen Beschluss gedrängt. Obwohl das Gesetz beschlussreif und vor einem Monat vorgelegt worden sei, gebe es von den Koalitionspartnern „keine Rückmeldung“. Die konnten den Vorwurf nicht nachvollziehen. Die SPÖ warf Bauer Populismus vor, die NEOS warnten vor einer Insellösung.
oe24.at.koalitionsstreit

Wirtschaft

Österreich
Konkurs von Karl-Heinz Grasser verursacht der Republik einen Schaden von elf Millionen Euro – mindestens
Der ehemalige Finanzminister meldete Ende April 2025 seinen Privatkonkurs an. Seine Schulden belaufen sich auf 35,7 Millionen Euro, wovon nur 23,2 Mio. Euro anerkannt wurden. Fast die Hälfte davon meldete allein die Finanz an. Nun hoffen alle auf Gelder von seinem Liechtensteiner Konto.
DiePresse.at.grasserkonkurs

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Unter’m Strich

Österreich
Steuervorteil 15.000 Euro – neuer Bonus für alle, die länger arbeiten
Wer im Pensionsalter im Job bleibt, profitiert ab 2027 von Finanz-Vorteilen. Regierung stellt Gesetzespaket fürs Arbeiten im Alter am 15. April vor.
Heute.at.pension

Aktivistin über Missbrauch im Turnsport„Es ist extrem schwierig, Trainer zu entlassen“
Claire Heafford vertritt mit ihrer Initiative Turnerinnen, die von Missbrauch betroffen sind. Ihr Ziel: Druck ausüben und nachhaltig das System ändern.
https://taz.de/Aktivistin-ueber-Missbrauch-im-Turnsport/!6169432/

Österreich
„Sprit zu teuer“: Kabarettist geht 270 Kilometer zu Fuß
Jetzt ist klar, warum es in letzter Zeit so ruhig um den Kabarettisten wurde. Gery Seidl ist den Jakobsweg nach Santiago de Compostela gepilgert. Mit der Weihnachtskomödie „Aufputzt is“ landete Gery Seidl im vergangenen Winter einen echten Kino-Hit: Mehr als 450.000 Besucher strömten in die Säle – ein Erfolg, der den Film zum zweiterfolgreichsten österreichischen Streifen seit Beginn der Aufzeichnungen machte. Umso überraschender war es, dass es danach plötzlich still wurde um den beliebten Kabarettisten.
Heute.at.pilgerreise

INFOS ES TAGES (MITTWOCH, 15. APRIL 2026)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 15. APRIL 2026)

Wiener Staatsoper: Spielplan September 2026

September 2026: DON CARLO : Morandi, Stikhina, Hubeaux, Staple; Groissböck, Grigolo, Dupuis, Anger, Dumitrescu (4./7./10./13./16.), KARUSSELL nach Jaques Offenbach- ein Operntraum zum Mitfahren für die Familie (4.Premiere./(5.76./9./10./11./12./13./17./18./19./20.), ADRIANA LECOUVREUR: Armiliato; Jaho. Garanca; Ganci, Frontali (5./Wiederaufnahme/8./11./14.), OPEN AIR im Burggarten: Kober, Grigorian; Beczala, Florez, Tezier (6. – Eintritt frei), LE NOZZE DI FIGARO: Hahn; Dreisig, Carroll, Neuhaus; Sempey, Fassi (9./12./15./17.), LIVING LEGACIES (Ballett): Coleman; Wiener Staatsballett (18./19./25./28.), Einführungsmatinee EINE FLORENTINICHE TRAGÖDIE/HERZOG BLAUBARTS BURG: Roscic (20.vm), LA CLEMENZA DI TITO: Meister; Müller, Zamecnikova. Lindsey, Nolz; Mokhoabane, Kellner (20./23./26./29.), SOLOKONZERT GÜNTHER GROISSBÖCK/ MALCOLM MARTINEAU (22.), MACBETH: Ciampa; A. Bartoli; Dupuis, Vinogradov, Mavlyanov (24./27.), MATINEE DES OPERNSTDIOS (27.vm), TOSCA: Bisanti; Byström; Tetelman, Maestri (30.)

Oktober 2026: MACBETH: Ciampa; A. Bartoli; Dupuis, Vinogradov, Mavlyanov (1./4.), TOSCA: Bisanti; Byström; Tetelman, Maestri  (2./5.). EINE FLORENTINISCHE TRAGÖDIE/ HERZOG BLAUBARTS BURG: Altinoglu; Markhatov; Grigorian, Golovnin, Maltman, Boesch (3. Premiere/6./8./10./12.), IL BARBIERE DI SIVIGLIA: Sini; Lindsey/Hietala; Sekapagne, kiria, Di Matteo, Plachetka, Wendelin (9./13./16./19.), GEIMMISSION ZAUBERFLÖTE von Nina Blum / Uraufführung (11./18./20./25./26./31.), DAS OPERNQUIZ mit Georg Nigl (im „Nest 10.), Einführungsmatinee zu NIJINSKY (11.vm), CARMEN: Nanasi; D’Oustrac/ Bondarenko; Alagna/Sly (11./14./17.), DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL: Trinks; Hillebrand, Staple, Kohlhepp, Schmidlechner, Cerny, Pichler, Roberts, Natter, Blochberger (15./18./21./23.), DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK (im „Nest, 16./premiere – 18./19./21./23.), NIJINSKY – Ballett von John Neumeier, Brock/ Staatsballett, 20.Premiere/22./24./27./30.), LÒRFEO: Gottfried; Karazyna, Ilie, Plummer: Villazon,  Franca, Bankl, Amako, Iushkevich (25./WA/28./31.), OTELLO: de Billy; Car, Sushkova, Kaufmann, Salsi, Odor, Osuna, Neiva (26./29.)

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GRAZ/ Musikverein für Steiermark: wir dürfen Sie auf unser kommendes Festkonzert am Sonntag, 26.04.2026 hinweisen:

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Juan Diego Floez. Foto: Gregor Hohenberg

• Veranstalter:  Musikverein Graz
• Was: Festkonzert
Juan Diego Flórez, Tenor
Cécile Restier, Klavier
• Wann: Sonntag, 26. April 2026, Beginn 19.30 Uhr 
• Wo: Musikverein Graz, Stefaniensaal (Congress Graz)
• Tickets: Musikverein Graz, tickets@musikverein-graz.at, +43-316-822455,Sparkassenplatz 3, 8010 Graz
• Rubrik: Klassik, Festkonzert
• Programm:  Arien von Rossini, Donizetti, Verdi, Massenet
 • Information zum Musikvereins-Konzert:

Seine neun hohen Cs in Donizettis Fille du Régiment sind legendär, die Encores ganzer Arien in Vorstellungen an der MET oder Scala ebenso. Juan Diego Flórez, der große Belcanto-Tenor, ist 2026 mit Pianistin Cécile Restier und Arien vom Rossini bis Massenet im Musikverein Graz zu erleben. „Mühelose Spitzentöne, perfekte Phrasierungen, Geschmeidigkeit und Leichtigkeit bis zur siebenten (!) Zugabe: Das macht Juan Diego Flórez so rasch keiner nach.“ (Die Presse)

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Bühnen Graz: Lachen gegen die Angst – nur noch heute!
Abgründig, absurd und erschreckend aktuell: In »Karl Valentin | Ich kenne keine Furcht, es sei denn, ich bekäme Angst« trifft Karl Valentin auf Liesl Karlstadt und Daniil Charms. Ein irrwitziger Theaterabend zwischen Komik und Kontrollverlust, der dem Schrecken mit Lachen begegnet – und morgen, am 15.04.2026, zum letzten Mal zu erleben ist, also jetzt noch schnell Tickets sichern!
 
 ZUM LETZTEN MAL

»Karl Valentin | Ich kenne keine Furcht, es sei denn, ich bekäme Angst«
Eine komische Panikattacke mit Texten von Karl Valentin & Liesl Karlstadt & Daniil Charms

 15.04.2026, 19.30 Uhr 
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Stuttgart/ Neues Schloss: Träume /Internationale Hugo Wolf-Akademie:  Alpträume ANDRÈ SCHUEN, Bariton, DANIEL HEIDE, Klavier

Freitag, 24. April 2026, 19.30 Uhr
Weißer Saal, Neues Schloss Stuttgart 
Träume / Alpträume
ANDRÈ SCHUEN, Bariton
DANIEL HEIDE, Klavier

Lieder von Richard Strauss, Alexander Zemlinksky und Richard Wagner

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Zwischen Sehnsucht und Abgrund, zwischen zarter Verheißung und existenzieller Bedrohung entfaltet sich das Liedprogramm „Träume/Alpträume“, mit dem der Bariton Andrè Schuen und der Pianist Daniel Heide am Freitag, den 24. April 2026 endlich einmal wieder nach Stuttgart zurückkehren. In einer fein durchdachten Dramaturgie widmen sich die beiden Künstler den vielschichtigen Facetten innerer Erlebniswelten – jenen Momenten, in denen das Unbewusste zur Sprache kommt und sich Emotionen in ihrer intensivsten Form offenbaren. Im Zentrum stehen Lieder von Richard Strauss, Alexander Zemlinsky und Richard Wagner, deren Werke die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit auf eindringliche Weise ausloten

KARTEN & INFOS www.ihwa.de

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Köln/ Schauspiel: Jonathan Meese im Talk mit Lars Eidinger

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Copyright: Studio Meese.jpg

Nach dem Start von Jonathan Meeses Talk-Reihe „The World Heavy-Talk Championships“ im November am Schauspiel Köln lädt der Künstler nun zum zweiten Mal ins Depot 1 auf dem Carlswerk-Gelände ein. Am kommenden Sonntag, 19. April, empfängt er gemeinsam mit Moderator und Ringrichter Henning Nass den deutschen Schauspieler Lars Eidinger. Alle, aber auch wirklich alle offenen Fragen werden in dieser Talk-Reihe verhandelt. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr. Tickets gibt es an der

Vorverkaufskasse in den Opernpassagen, unter www.splkln.de oder 0221/22128400.

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Zuversicht als Klang – Internationale Begegnungen. Der Vorverkauf für Young Euro Classic 2026 startet am 16. April

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Foto: Kai Bienert

 Zum 27. Mal öffnet Young Euro Classic im Berliner Kultursommer seine Türen: Vom 31. Juli bis 16. August 2026 zeigt das internationale Jugendorchesterfestival im Konzerthaus Berlin, dass die Zukunft der klassischen Musik längst Gegenwart ist. Junge Musiker:innen aus Europa, Amerika und Asien bringen mit, was sie ausmacht – ihre Klänge, ihre Geschichten, ihre Neugier. Sie zeigen, dass Musik Verbindungen schafft und zugleich Einzigartigkeit bewahren kann. 17 Tage lang gestalten 14 Jugendorchester, zwei Jazz-Formationen, ein junger Chor und fünf Ensembles das Programm. Internationale Begegnungen und neue Perspektiven auf das musikalische Repertoire unserer Zeit stehen im Zentrum. Dabei treffen bekannte Orchester wie das European Union Youth Orchestra und das Bundesjugendorchester, das die Saison eröffnet, auf spannende Debütanten – mit einem besonderen Fokus auf dem Klavier sowie auf Virtuos:innen an den Tasten und am Dirigentenpult.

Zugleich lebt das Festival vom Dialog und Begegnungen: in besonderen Abendkonzerten mit bi- und multinationalen Orchestern sowie in der Reihe „FUTURE NOW Musical Diaries“, in der sich insgesamt fünf Ensembles in genre- und traditionsübergreifenden Konzertformaten präsentieren. Ergänzt wird das Festivalprogramm durch den „NEXT GENERATION Kindertag“, der mit Kinderkonzerten und Mitmachaktionen den jüngsten Zuhörer:innen gewidmet ist.

Begegnungen, die in Erinnerung bleiben

Das Festivalprogramm überrascht in diesem Jahr mit einem besonderen Highlight: Zum allerersten Mal übernimmt ein Chor die Gestaltung eines gesamten Konzertabends bei Young Euro Classic. Aus Estland gastiert der Estonian National Opera Boys‘ Choir (15.08.) und beschert dem Publikum mit der faszinierenden Tradition des estnischen Chorgesangs ein ganz besonderes Konzerterlebnis.

Einen unvergesslichen Jazzabend verspricht das Jakob Manz & Karthik Mani Project (11.08.), das auf Initiative von Young Euro Classic südindische Musik und zeitgenössischen Jazz miteinander ins musikalische Gespräch bringt. Das Projekt ist zugleich eine Hommage an die Zusammenarbeit der Sängerin R.A. Ramamani, Mutter von Karthik Mani, mit Altsaxophonist Charlie Mariano in den 1980er Jahren. Mit einem energiegeladenen Programm aus brasilianischen und kubanischen Rhythmen begeistert in diesem Jahr das niederländische Jong Metropole Symphonic Jazz Orchestra (06.08.) unter der Leitung des portugiesisch-amerikanischen Dirigenten Jacomo Bairos. Und Pedro Carneiro und das Jovem Orquestra Portuguesa (07.08.) nehmen das Publikum mit auf eine Reise in die heimatliche Klangwelt der Saudade.

Das European Union Youth Orchestra (03.08.) feiert in diesem Jahr Jubiläum: Seit 50 Jahren verkörpert es in besonderer Weise den europäischen Gedanken – den Gründungsimpuls von Young Euro Classic selbst. Rachmaninows Symphonie Nr. 2 und Brahms’ Violinkonzert mit Solistin María Dueñas, einem aufstrebenden Stern der klassischen Musikwelt, machen dieses Konzert zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker (14.08.) hat bei ihrem Konzert Anneleen Lenaerts als Solistin an der Harfe zu Gast, die gemeinsam mit den hochtalentierten Nachwuchsmusiker:innen aus aller Welt das Harfenkonzert in Es-Dur von Reinhold Glière erklingen lässt.

Dass Young Euro Classic ein Raum für besondere Begegnungen ist, zeigt außerdem der Auftritt des Ulster Youth Orchestra (12.08.). Seit seiner Gründung 1993 – noch zu Zeiten des Nordirlandkonflikts – vereint das Jugendorchester die talentiertesten jungen Musiker:innen Nordirlands unabhängig von Religion oder sozialer Herkunft und gilt als wichtigster Kulturbotschafter der Region, weit über deren Grenzen hinaus.

Das Orchestra of the Americas und das Penderecki Youth Orchestra (10.08.) bringen das musikalische Zusammenspiel auf die nächste Stufe, indem beide Orchester in einer mehrtägigen Probenphase in Polen sowohl europäische als auch lateinamerikanische Werke gemeinsam erarbeiten. Auf dem Programm bei Young Euro Classic steht u.a. das Werk „Antrópolis“ der dreifachen Grammy-Gewinnerin Gabriela Ortiz, das als deutsche Erstaufführung zu hören ist.

Nach mehrjähriger Pause kehrt eine beliebte Tradition von Young Euro Classic zurück: Für ausgewählte Konzertabende finden wieder Konzerteinführungen statt. Renommierte Expert:innen geben Einblicke in die musikalischen Werke und ihre jeweilige Geschichte.

Vielseitigkeit des Klaviers

Das Programm dieser Saison nimmt die Vielfalt des Klaviers in den Blick. Schon beim Eröffnungskonzert des Bundesjugendorchesters (31.07.) kommt das Publikum in den Genuss von Rachmaninows hinreißendem Dritten Klavierkonzert in d-Moll. Interpretiert wird es vom aufstrebenden 25-jährigen Georgier Giorgi Gigashvili, der gemeinsam mit dem auch erst 25-jährigen Aurel Dawidiuk am Pult den Auftritt zu einer ganz besonderen Festivaleröffnung macht. Auch die beiden folgenden Konzerte des Eröffnungswochenendes erfreuen mit Klavierkonzerten: Trotz des Krieges in seiner Heimat ist das Youth Symphony Orchestra of Ukraine (01.08.) mit seiner Gründerin und Dirigentin Oksana Lyniv erneut zu Gast. Gemeinsam mit dem Pianisten Illia Ovcharenko spielt es Johannes Brahms‘ Erstes Klavierkonzert. Einen Tag später erklingt Rachmaninows „Rhapsodie über ein Thema von Paganini”, gespielt von Joseph Moog, der als Solist beim Konzert des Orchestre National des Jeunes du Luxembourg (02.08.) auftritt. Auch das National Youth Orchestra of the United States of America (04.08) hat mit George Gershwins vom Ausnahmetalent Kirill Gerstein dargebotenen Klavierkonzert in F-Dur eher ein der Tradition angelehntes Stück im Repertoire, genau wie die vom renommierten Dirigenten Cem Mansur gegründete und dirigierte Nationale Jugendphilharmonie der Türkei (08.08.), die mit Özgür Ünaldı als Solist Tschaikowskis Klavierkonzert Nr. 1 auf die Bühne bringt.

Neue Perspektiven auf das Klavier eröffnet das Konzert „Er Huang“ des Komponisten Chen Qigang mit dem Orchester des Zhejiang Conservatory of Music (05.08.), das fernöstliche Klangwelten mit einer opulenten Klangsprache verbindet. Auch das Youth Symphony Orchestra of Turkmenistan (09.08.) verknüpft im Konzert für Klavier und Orchester von Chary Nurymov die Musik seiner turkmenischen Heimat mit der zeitgenössischen Musik des 20. Jahrhunderts.

Debüts bei Young Euro Classic

Das chinesische sowie das turkmenische Orchester gehören genau wie das schon zuvor genannte Orchester aus Luxemburg zu denjenigen, die ihr Debüt bei Young Euro Classic geben. Das von Teresa Satalino angeleitete italienische AYSO – Accademia Youth Symphony Orchestra (16.08) präsentiert bei seinem Debüt ein komplett italienisch geprägtes Konzert – mit Werken von italienischen Komponisten wie Giuseppe Martucci und Ottorino Respighi sowie von Italien inspirierten Stücken aus William Waltons und Piotr Tschaikowskis Feder. Ein weiteres Debüt feiert das Slovenian Youth Orchestra (13.08.), das mit Beethovens Fünfter und der deutschen Erstaufführung von „Entropia“, einem Konzert für E-Bass und Orchester von und mit dem finnischen Metal-Bassisten Lauri Porra, selbst Großenkel von Jean Sibelius, für einen außergewöhnlichen Festivalmoment sorgt.

„FUTURE NOW Musical Diaries” – Das Festival im Festival

Bereits zum vierten Mal blickt Young Euro Classic mit seinem Festival im Festival über den Tellerrand der europäischen klassischen Orchestertradition hinaus. Unter dem Titel „FUTURE NOW Musical Diaries“ präsentieren sich in diesem Jahr Ensembles aus Argentinien, Marokko, Vietnam, Tadschikistan und das FUTURE NOW-Ensemble &ñịoن, in dem verschiedene musikalische Welten aufeinandertreffen. Die Konzerte finden an den Festivalwochenenden jeweils am späten Nachmittag vor den Abendkonzerten statt.

Das Mohiron Ensemble (01.08) aus Duschanbe verbindet traditionelle sowie moderne tadschikische Musik mit internationalen Werken auf traditionellen Instrumenten wie Rubab, Ney und Ghichak. Im Programm „Lách Tách“ (02.08.) begegnen sich die vietnamesische Klangkünstlerin Lương Huệ Trinh und Sängerin Vũ Thị Thuỳ Linh. Hier trifft Elektrosound auf Ả Đào, eine jahrtausendealte, als Weltkulturerbe anerkannte Musiktradition. Aus Marokko kommt das Ensemble JISR //جسر // BRÜCKE (08.08) und schlägt eine Brücke zwischen Europa und Nordafrika: Traditionelle arabisch-andalusische Musik trifft auf zeitgenössische Kompositionen, wobei u.a. Gesang, Gembri, Qanun, Perkussion leuchtende Klangfarben entstehen lassen. Das ni-va Music Ensemble (15.08.) aus Buenos Aires schafft in einer Live-Improvisation völlig neue Sounds mit Synthesizern, Algorithmen und Sampling. Das FUTURE NOW-Ensemble &ñoن vereint in Berlin lebende Musiker:innen aus Ägypten, Argentinien, Deutschland und Vietnam (16.08.). Dabei entsteht Musik aus einem gemeinsamen Prozess heraus, jenseits kultureller Zugehörigkeiten.

NEXT GENERATION – ein Kindertag voller Experimente und Abenteuer

Mit dem Juniorprogramm NEXT GENERATION setzt sich Young Euro Classic seit 2019 gezielt für die musikalische Frühförderung ein: Durch altersgerechte und spielerische Formate werden bereits die Jüngsten an die Welt der Musik herangeführt. Das Programm des diesjährigen Kindertags am Sonntag, 09.08.2026, spricht Experimentierfreude und Abenteuerlust an. Suli Puschban & die Kapelle der guten Hoffnung bringen die Bühne zum Beben und laden Kinder ab 5 Jahren zum Abrocken ein. „Mäuse auf dem Mond“ ist eine musikalische Weltraumreise des Sängers und Perkussionisten Ravi Srinivasan für Kinder ab 3 Jahren, bei der getanzt, geklatscht und getrommelt wird. Mit dem Musikstudio Blockbox können neugierige Kinder ab 5 Jahren erleben, wie es wäre, in einer Band zu spielen und den eigenen Song aufzunehmen. Und das Klingende Museum bietet Workshops an, in denen Kinder ab 3 Jahren verschiedene Musikinstrumente ausprobieren können.

Europäischer Kompositionspreis

Der Europäische Kompositionspreis setzt jedes Jahr ein starkes Zeichen für die zeitgenössische Musikszene: Der Regierende Bürgermeister von Berlin ehrt mit dem Preis alljährlich Komponist:innen für ihre innovativen Werke. Auch diesmal liegt die Entscheidung über den renommierten Preis für die beste Ur- oder deutsche Erstaufführung in den Händen einer Publikumsjury.

Danksagungen

Ohne den Rückhalt und das Vertrauen der wichtigen und langjährigen Partner:innen ist Young Euro Classic nicht durchführbar. Der Veranstalter dankt dem Bund, dem Land Berlin, dem Hauptstadtkulturfonds, der KfW sowie den Volksbanken und Raiffeisenbanken und der GVL, dem Konzerthaus Berlin, der Firma Ströer, der Stiftung am Grunewald, der Karl Schlecht Stiftung, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, den Medienpartner:innen, den zahlreichen Unterstützer:innen, Spender:innen und dem großartigen Young Euro Classic-Publikum. Das Festival im Festival „FUTURE NOW Musical Diaries“ wird von der Berliner LOTTO-Stiftung gefördert.

Für die Ermöglichung von NEXT GENERATION dankt das Festival dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Hier spielt die Zukunft!

Young Euro Classic. Festival der besten Jugendorchester der Welt
Juli bis 16. August 2026 im Konzerthaus Berlin

Alle Abendkonzerte beginnen um 19 Uhr, alle Konzerte von „FUTURE NOW“ um 16:30 Uhr. Zu ausgewählten Abendkonzerten finden Konzerteinführungen ab 18 Uhr im Werner-Otto-Saal statt.

Das ausführliche Festivalprogramm ist ab dem 16. April abrufbar unter: www.young-euro-classic.de

Preiskategorien 39 € / 27 € / 16 € (plus Vorverkaufsgebühr).

Berechtigte Personen erhalten für alle Preiskategorien 30 % Teilhabe- und Bildungsermäßigung. Details finden Sie auf unserer Webseite im Servicebereich. 

Tickets gibt es über die Young Euro Classic-Webseite, die Ticket-Hotline  (+49 / (0)30 / 8410 8909, erreichbar Montag–Sonntag: 10–18 Uhr) und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Festival im Festival „FUTURE NOW“: alle Karten 18 €
Festival Pass für alle fünf „FUTURE NOW“-Konzerte: 70 €
Festival Pass für eine Auswahl von drei „FUTURE NOW“-Konzerten: 45 €
Karten für den „NEXT GENERATION Kindertag“: 8 € für Kinder, 10 € für Erwachsene

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SONY präsentiert neue CD:  Arcadi Volodos: Schubert – Klaviersonate  850/Schumann – Kinderszenen

Nach längerer Pause gibt es wieder ein neues Album vom Poeten und Klangmagier Arcai Volodos. Neben einer weiteren großen Schubert-Sonate, der „Gasteiner“ in D-Dur, D 850, stehen die „Kinderszenen mit der berühmten „Täumerei“ auf dem Progamm es Ausnahmepianisten. 

Das Schwierigste an Schubert ist seine Reinheit, seine absolute Transparenz„, sagt der Pianist. “ Seine Persönlichkeit und geistige Welt zeigen sich auch in der Stille„. Genau an dieser Stelle der leisen Töne und Zwischentöne beginnt für den Interpeten Volodos die eigentliche Abeit, denn „das verlangtEinfachheit und Tiefe

volod

New Sony Classical Album by Pianist Arcadi Volodos

Schubert: Piano Sonata No.17 In D Major, D.850
Schumann: Kinderszenen Op.15

Kinderszenen, Op.15/VII. Träumerei
Out Today – Listen Here

Album Release Date: May 1, 2026
Pre-Order Available Now

A musician known for conjuring up magical sounds on the piano is back. Seven years after his last album, the exceptionally gifted Arcadi Volodos is releasing a new and long-awaited Sony Classical album on May 1, 2026, recorded live at Fondation Louis Vuitton in Paris. And again, he is devoting himself to the music of Franz Schubert as well as Robert Schumann’s Kinderszenen. Accompanying today’s announcement is the first single, Kinderszenen, Op.15/VII. Träumerei – listen here.

“The great difficulty with Schubert”, says Volodos, “is the basic outline, the absolute transparency. It is in silence that the personality and the spirituality of the interpreter shine through.” For Volodos as an interpreter, it is here, in this world of stillness and half-tones, that his real work begins, since “this demands simplicity and depth”.

Volodos’s earlier Schubert recordings have included the great sonatas in G major (D 894, released in 2002) and in A major (D 959, first issued in 2019). He is now turning his attention to the D major Sonata D 850, a work sometimes known as the “Gastein” Sonata since Schubert composed it during the summer of 1825, when he was taking the waters at Bad Gastein to the south of Salzburg.

Arcadi Volodos draws particular attention to the “extreme sensibility” of Schubert’s music, which explains why he favours a freedom of approach that allows for flexible tempos.

“It is absurd to want to fix the tempo by means of a metronome,” he argues, because “music is a language, not an equation.” It is very much the many incomparable transition passages, the melodies and the gently changing harmonies that make Schubert’s music so unmistakably his own. And this is all the more true when they are performed by a pianist as exceptional as Arcadi Volodos.

The second work on his new album is Robert Schumann’s Kinderszenen, a set of thirteen priceless miniatures for the piano, the best known of which is the famous “Träumerei”.

“I think that it is only when you grow older that you understand these pieces better and better,” says Volodos, referring obliquely to the fact that Schumann did not write them for children. What matters more, as Volodos explains, is “It is a question of rediscovering within oneself the child’s sense of wonderment, this pure and sincere understanding of a world that one spends an entire lifetime trying to rediscover.”

To that extent this recording of Kinderszenen seems like a summation of Volodos’s whole life as an artist: each piece is a little jewel that allows the piano to radiate with light and to shine in all its colours and nuances. One could argue that this profundity is accessible only to those artists who, like Volodos, have a relatively manageable repertory at their command, at least in terms of their public appearances. “I like it when the works come to life inside me and become a part of me.” The present recording attests to the truth of this comment in many different ways.

Arcadi Volodos was born in St Petersburg and it was there, too, that he studied. He first became famous for his highly virtuosic piano arrangements of Romantic orchestral works but since his international breakthrough in the late 1990s he is now invariably numbered among the finest pianists currently before the public. He appears in all the leading concert halls and at festivals all over the world. His relatively few recordings have regularly garnered the most prestigious international awards.

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 schoepfblog – Programm der 16. Kalenderwoche vom 13.04.2026 bis zum 19.04.2026

Montag:
Apropos: Die Mobilität steckt uns in den Genen. Anders ist der Wahn des Osterreiseverkehrs nicht zu erklären. (Alois Schöpf)

Dienstag:
Literatur: Andreas Pavlic tariert seinen Roman „Selige Unruhe“ klug aus zwischen stromlinienförmiger Unterhaltung und biedermeierlicher Gesellschaftskritik. (Helmuth Schönauer)
Film: Alles gleitet an uns vorüber, entwickelt aber mit der Zeit doch einen Sog und macht uns neugierig: Helmut Schiestl über den Film „Sehnsucht in Sangerhausen“.

Mittwoch:
Weltpolitik: Die Neu-Vermessung der Welt. Eine Achse der Obszönität zwischen Washington, Moskau und Jerusalem. (Reinhold Knoll)
Literarische Korrespondenz: Ein sündteures Innsbruck-Monopoly-Spiel erweist sich als ein für Kinder vollkommen ungeeigneter billiger Werbeprospekt. (Gerlinde Busse)

Donnerstag:
Beziehungskiste:  Susanne Weinhöppel sinniert über die Vor- und Nachteile der romantischen Liebe bzw. der arrangierten Ehen nach.

Freitag:
Literaturkritik: Kein Protest nützte gegen den unsäglichen Denis Scheck, der Bücher in seiner Sendung „Druckfrisch“ in den Müll schmeißt. Bis endlich die Opfer-Frauen zuschlugen. (Alois Schöpf)

Samstag:
Gott: Drei religiöse Anrufungen anlässlich der Selbstüberhebung des amerikanischen Präsidenten zu Jesus Christus bzw. zum universellen Heiler. (Elias Schneitter)

Sonntag:
Metapher: In der Tragödie des gestrandeten Wals spiegelt sich unser aller Zustand wider: hilflos, traurig, und müde sehen wir uns bei Sterben zu.  (Helmuth Schönauer)

Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/

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