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Die internationale Kulturplattform

DIE MITTWOCH-PRESSE (27. JÄNNER 2021)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE MITTWOCH-PRESSE – 27. JÄNNER 2021

Unterschätztes Schwergewicht: Kultursektor mit 199 Milliarden Verlust
Eine europaweite Studie gießt den wirtschaftlichen Totalschaden, den die Covid-Krise in der Kreativbranche anrichtet, erstmals in Zahlen
Der Standard

Corona und Kultur: Soft Power mit harter Währung
Kaum ein Bereich ist in Europa von der Corona-Krise so hart getroffen wie der künstlerische. Eine Studie belegt das und arbeitet den Stellenwert von Kultur heraus – vor allem auch als Wirtschaftszweig.
Sueddeutsche Zeitung

GEMA: Die Kultur- und Kreativbranche könnte der Schlüssel zum Wiederaufbau der angeschlagenen europäischen Wirtschaft sein
Neue Musikzeitung/nmz.de

Streaming: „Die Oper hat das Theater längst überflügelt“ Bezahlartikel
Warum ist das Sprechtheater gegenüber der Musikübertragung medial so ins Hintertreffen geraten? Es ist weniger der Trotz von Direktoren als das Ergebnis einer langjährigen, beiderseitigen Entfremdung.
https://www.diepresse.com/5926708/die-oper-hat-das-theater-langst-uberflugelt

München/Bayerische Staatsoper
Konzert-Kritik: Zubin Mehta liefert geschmeidigen Honig
Zubin Mehta, Camilla Nylund und das Bayerische Staatsorchester mit Schubert und Strauss im Livestream aus dem Nationaltheater.
http://www.abendzeitung-muenchen.de/kultur/musik/konzert-kritik-zubin-mehta-liefert-geschmeidigen-honig-art-701394

Hamburg
Hamburger Elbphilharmonie startet Onlinekonzertreihe
Mit 25 Jahren gehört man noch nicht zum alten Eisen, kommt aber auch nicht mehr brandheiß aus dem Hochofen: Die Hamburger Elbphilharmonie feiert nun das Vierteljahrhundertjubiläum des Nachwuchsformats „Rising Stars“ – klarerweise digital in diesen Tagen. Sechs Kammerkonzerte mit jungen Musikerinnen und Musikern sind ab dem heutigen Dienstag aus dem hanseatischen Prachtbau gestreamt im Netz zu erleben.
Salzburger Nachrichten

„Rising Stars“ in der Elbphilharmonie nur im Videostream
NDR.de

Salzburg
Mozartwoche: Festival der Abänderungen
Der Salzburger Konzertreigen startet am Mittwoch, das Programm ist mehrfach umgemodelt und gestutzt worden. Zu erleben ist es nur im ORF und auf Streaming-Portalen.
Wiener Zeitung

Graz
Bühnen Graz: Zuschauer-Minus von rund 37 Prozent
Der Standard

Köln
Warum soll Birgit Meyer gehen müssen?
Mitten in der Pandemie verfügt die Oberbürgermeisterin, dass der Vertrag der Opernintendantin nicht erneuert wird, obwohl der rechtsrheinische Notbetrieb andauert und der Vertrag mit dem Chefdirigenten gerade verlängert wurde.
Frankfurter Allgemeine

Düsseldorf
„Mozart harmonisch!“ – Kostenfreier Stream-on-Demand aus dem Opernhaus Düsseldorf ab Sonntag, 31. Januar 2021, 11.00 Uhr auf www.operamrhein.de
https://www.theaterkompass.de/beitraege/mozart-harmonisch-kostenfreier

München
Wider den Lockdown: Digitale Kultur-Angebote in Bayern
https://www.br.de/nachrichten/bayern/wider-den-lockdown-digitale-kultur

München/ Gärtnerplatztheater
Wie das Leben spielen könnte: Viktoria und ihr Husar am Münchner Gärtnerplatztheater
bachtrack

Stream aus dem Gasteig: Vom Erscheinen außerweltlicher Gestalten
Valery Gergiev, Leonidas Kavakos, Gautier Capucon und die Philharmoniker mit Musik von Brahms im Stream aus dem Gasteig.
Münchner Abendzeitung

Nürnberg trauert um Sopranistin Elizabeth Kingdon-Grünwald
Neugierde, Humor und Professionalität: Damit ist die Sopranistin Elizabeth Kingdon-Grünwald zur Kultfigur geworden. Nun ist sie gestorben. Die fränkisches Kulturszene trauert um eine leidenschaftliche und schillernde Opernsängerin.
BR-Klassik.de

Die Zukunft des Musikjournalismus: „Wir sind genuin digital ausgerichtet“
Das Klassik-Magazin „VAN“ erscheint als Online-Ausagbe, jedoch nicht gedruckt. Schwarze Zahlen schreibt es mittlerweile nur, berichtet Herausgeber Hartmut Welscher, weil es mit anderen Projekten querfinanziert wird.
Deutschlandfunk.de

Palermo
Visionäres im Opernstream aus Palermo
Das Teatro Massimo im sizilianischen Palermo wartet zu Saisonbeginn mit Ausgefallenem auf: einer Oper, die sich aus musikalischen Bestandteilen anderer Opern zusammensetzt. Und die versucht, unsere Gefühle während der Pandemie einzufangen – „Il crepuscolo dei sogni“, die Dämmerung der Träume.
https://oe1.orf.at/artikel/680744/Visionaeres-im-Opernstream-aus-Palermo

Peking
Erste virtuelle chinesische Opern-Influencerin im Fernsehen
Eine virtuelle Figur wurde in einer chinesischen Fernsehsendung eingeführt, um die Peking-Oper vorzustellen.
http://german.china.org.cn/txt/2021-01/26/content_77156243.htm

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Radvanovsky and Beczala Bring Passion to the “Met Stars Live in Concert’
https://observer.com/2021/01/radvanovsky_and_beczala_perform_met_stars_live/

San Francisco Opera Announces January/February Schedule of Free Streams
Programming includes Verdi’s La Traviata January 30–31, Wagner’s Lohengrin February 6–7 and more.
https://www.broadwayworld.com/san-francisco/article/San-Francisco-Opera-Announces

Seattle Opera Presents Broadcast of Richard Wagner’s RING Cycle
This “cycle” includes: Das Rheingold on Feb. 6, Die Walküre on Feb. 9, Siegfried on Feb. 11, and Götterdämmerung on Feb. 13.
https://www.broadwayworld.com/seattle/article/Seattle-Opera-Presents-Broadcast

Romances on British Poetry / The Poet’s Echo, English Touring Opera online review
Britten and Shostakovich in a double mirror
https://theartsdesk.com/opera/romances-british-poetry-poets-echo-english-touring

Cincinnati Opera Announces All-Digital WINTER FESTIVAL
The Winter Festival opens on February 5 with Opera…from a Sistah’s Point of View.
https://www.broadwayworld.com/bwwopera/article/Cincinnati-Opera-Announces

Ardent Desire: Zubin Mehta and Camilla Nylund in Munich
bachtrack

András Schiff at Wigmore Hall review – joy and solace
The Guardian

Madrid
Teatro Real 2020-21 Review: Don Giovanni
Christopher Maltman & Erwin Schrott Lead Musical Tour-de-Force in Claus Guth’s Troubling Production
https://operawire.com/teatro-real-2020-21-review-don-giovanni/

New York
Metropolitan Opera Hires Marcia Lynn Sells as Chief Diversity Officer
https://operawire.com/metropolitan-opera-hires-marcia-lynn-sells-as-chief-diversity-officer/

Los Angeles
Tenor Russell Thomas is named L.A. Opera’s artist in residence
https://www.latimes.com/entertainment-arts/story/2021-01-25/russell-thomas-tenor-la-opera

Musical

Deutschland
Und dann kam „My Fair Lady“
Das Musical hat in Deutschland bis in die Nachkriegszeit einen schweren Stand. Wolfgang Jansen erzählt in seinem Buch die Geschichte der Kunstform auf unterhaltsame Weise.
Tagesspiegel

Ballett/Tanz

Wiener Staatsballett: Martin Schläpfer als neuer Leitwolf mit Empathie
Der Direktor des Wiener Staatsballetts zwischen Aufbruch und Corona-Bremse. Was den Schweizer auszeichnet, ist sein politisches Gespür und ein rücksichtsvoller Führungsstil
Der Standard

Buch/ Literatur

Buchbesprechung: Robert Schumann als Redakteur. Mit spitzer Feder
Deutschlandfunk.de

Ausstellungen/ Kunst

Museen stark betroffen: „Alte Besucherzahlen nicht vor 2025 erreichbar“
Unter der Corona-Krise leidet auch die Kulturbranche; die Vorhänge bleiben unten, die Bühnen leer, und auch die Museen dürfen keine Besucher empfangen. Wie es der Branche geht und wie der Ausblick aussieht, darüber hat krone.tv-Journalistin Damita Pressl mit dem Direktor der Wiener Albertina, Klaus Albrecht Schröder, gesprochen.
https://www.krone.at/2326695

Krimi um verschwundene Kunstschätze im Stift Kremsmünster
Laut Medienbericht geht es um Werke im Gesamtwert von rund 300.000 Euro, verdächtigt wird derzeit ein Mönch.
Wiener Zeitung

Film/ TV

Golden Globes: Jane Fonda wird für ihr Lebenswerk ausgezeichnet
Am 28. Februar erhält die US-Schauspielerin im Rahmen des Golden Globes den „Cecil B. deMille“-Award.
Wiener Zeitung

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Unter’m Strich

EU will Zahlungen mit Bargeld einschränken
Die EU-Kommission hält eine einheitliche Obergrenze für Barzahlungen für sinnvoll. Derzeit gelten 10.000 Euro als wahrscheinlicher Höchstbetrag
https://www.derstandard.at/story/2000123593825/eu-will-zahlungen-mit-bargeld

Österreich
Gesundheitsministerium versinkt völlig im FFP2-Chaos
https://www.heute.at/s/gesundheitsministerium-versinkt-voellig-im-ffp2-chaos-100124464

FFP2-Pflicht: Auch KN95-Masken „zu einem großen Teil“ zugelassen
Seit Montag müssen etwa in Öffis und beim Einkaufen FFP2-Masken getragen werden. Entgegen anderslautenden Berichten fallen darunter auch viele KN95-Masken
Der Standard

Füllen Russland und China die Impfstoff-Lücke in Europa?
Während Ungarn im Alleingang Lieferungen russischer und chinesischer Impfstoffe ausverhandelt hat, setzen die übrigen EU–Länder auf das gemeinsame EU-Lieferprogramm. Wie lange noch?
Die Presse

Corona-Partys von Skitouristen in St. Anton
Partys und Corona – dieser zwangsläufige Gegensatz wird offenbar derzeit in St. Anton am Arlberg in Tirol von jungen Feierfreudigen aus Großbritannien und Skandinavien nicht beherzigt.
bvz.at

Experten jetzt im Livestream: „Für Kinder sind Corona-Maßnahmen bedrohlicher als das Virus“
Wie sehr die Corona-Maßnahmen die Psyche von Kindern und Jugendlichen belasten, was es mit der britischen Mutation auf sich hat: Experten sprechen über Kindergesundheit in der Pandemie.
Kleine Zeitung

Das sagt „Österreich“: Wenn Lockdown bleibt, kommt ein Polit-Erdbeben …
Das größte Problem von Kanzler Kurz: Die Stimmung in der Corona-Frage kippt ­total
http://www.oe24.at/oesterreich/politik/wolfgangfellner/wenn-lockdown-bleibt-kommt-ein-polit-erdbeben/462350569

„Profil“: Letzte Ausflucht Brüssel
Es gibt einen eingängigen Spruch, der zum Ausdruck bringt, dass Regierungen in EU-Hauptstädten gern zweitrangiges Personal schicken, um EU-Institutionen in Brüssel und Straßburg zu bestücken: „Hast Du einen Opa, schick ihn nach Europa.“ Unabhängig davon, ob der Witz stimmt (in dieser Pauschalität nicht) – man könnte ihn jedenfalls durch einen zweiten Spruch ergänzen: „Hast Du ein politisches Problem, ist Brüssel als Ausflucht angenehm.“
http://www.profil.at/oesterreich/profil-morgenpost-letzte-ausflucht-bruessel/401168662

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 27. JÄNNER 2021

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 27. JÄNNER 2021

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Die Geburtstagstorte der Wiener Fans

Dop
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BAYERISCHE STAATSOPER: MONTAGSSTÜCKE XII & XIII auf STAATSOPER.TV

Bayju

In der 12. Ausgabe der live-gestreamten Montagsstücke tanzt das Bayerische Junior Ballett München drei zeitgenössische Choreographien, darunter eine Uraufführung. Im Montagsstück XIII (8.2.)  singt Pavol Breslik in Leoš Janáceks Tagebuch eines Verschollenen.
Streams vergangener Montagsstücke können bis zu 30 Tage als Video-on-Demand auf STAATSOPER.TV abgerufen werden.

MONTAGSSTÜCK XII: Bayerisches Junior Ballett München

Beim Montagsstück XII präsentieren sich die jungen Nachwuchstänzerinnen und -tänzer des Bayerischen Junior Balletts München mit einem dreiteiligen Programm.
Der erste Teil ist eine Uraufführung: Auf das 4. Klavierkonzert in G-Dur op. 58 von Ludwig van Beethoven hat der österreichische Choreograph Jörg Mannes das sinnlich-dynamische Gruppenstück Unsterbliche Geliebte kreiert, in dem er sich künstlerisch der realen oder imaginären Geliebten aus Beethovens Briefen nähert. An der Seite des Bayerischen Staatsorchesters ist am Flügel die junge Konzertpianistin Julia Hermanski zu hören. Von Maged Mohamed, einem ehemaligen Tänzer des Bayerischen Staatsballetts, stammt das Stimmenstrahl Trio. Seiner Choreographie für eine Tänzerin und zwei Tänzer liegt als gedanklicher Ausgangspunkt die Idee der Trinität zugrunde. Zum Abschluss des Montagsstücks XII zeigt das Junior Ballett Martina La Ragiones Werk UnHeaven zu Musik von Carl Off.
Das Nachwuchsensemble Bayerisches Junior Ballett München, das in diesem Jahr 10-jähriges Jubiläum feiert, setzt sich zusammen aus den Volontären des Bayerischen Staatsballetts und den Stipendiaten der Heinz-Bosl-Stiftung, und arbeitet in Zeiten der Pandemie getrennt von der Muttercompagnie.

MONTAGSSTÜCK XII: Bayerisches Junior Ballett München
Mo, 1. Februar 2021, 20:15
Kostenfreier Live-Stream
www.staatsoper.tv

Ab Mi, 3. Februar, 19:00, für 30 Tage on Demand erhältlich.
Ein 24-Stunden-Ticket kostet 4,90 Euro.
www.staatsoper.de/on-demand

 

AM SONNTAG: ARTE-DOKUMENTATION „KOSMOS BAYERISCHE STAATSOPER“

Doku aus 2017

Verfügbar vom 31/01/2021 bis 06/02/2021

Kosmos Bayerische Staatsoper: In dem vielfach ausgezeichneten Münchener Haus sind bekannte Größen wie Jonas Kaufmann und Anja Harteros auf und hinter der Bühne zu erleben. Die Dokumentation stellt unter anderem den amtierenden Generalmusikdirektor Kirill Petrenko vor und präsentiert den gesamten Kosmos der Oper, zu dem rund 800 Festangestellte und 400 freie Mitarbeiter zählen.
Seit Jahrzehnten wird die Bayerische Staatsoper mit internationalen Preisen überschüttet: „Bestes Opernhaus“, „Bestes Orchester“, „Bester Dirigent“, „Beste Opernproduktion“, „Beste Nachwuchssänger“ gingen bereits an das Münchner Opernhaus. Die Dokumentation zeigt bekannte Größen wie Jonas Kaufmann und Anja Harteros auf und hinter der Bühne, stellt den amtierenden Generalmusikdirektor Kirill Petrenko, seinen Vorgänger Zubin Mehta, den Dirigenten Ivor Bolton sowie den amtierenden Intendanten Nikolaus Bachler und dessen Vorgänger Sir Peter Jonas vor. Zum Kosmos der Bayerischen Staatsoper zählen rund 800 Festangestellte und 400 freie Mitarbeiter aus 47 Nationen. Sie prägen diese große „Familie“ im Orchestergraben, hinter den Kulissen und in den unterschiedlichsten Opernwerkstätten mit. Der Zuschauer wird Zeuge, wie drei Operninszenierungen – Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“, Jean-Philippe Rameaus „Les Indes galantes“ und Giuseppe Verdis „Un ballo in maschera“ – entstehen. Auch das Bayerische Staatsballett und sein neuer Direktor Igor Zelensky werden bei den Proben zu Ludwig Minkus’ „La Bayadère“ vorgestellt. Die Bayerische Staatsoper, die fast immer ausverkauft ist, ist nicht nur eines der ältesten Opernhäuser der Welt – sie hat auch ein Publikum, das schon seit dem 19. Jahrhundert als ausgesprochen „verrückt“ nach Oper gilt. Die Dokumentation will auf unterhaltsame und humorvolle Weise auch die Zuschauer erreichen, die noch keine Opernexperten sind – eine Liebeserklärung an diese oft zu Unrecht als elitär charakterisierte Kunstgattung und die Menschen, die sie mit Leidenschaft ausüben.

https://www.arte.tv/de/videos/065346-000-A/ganz-grosse-oper/?fbclid=IwAR1Unj9yY9MmDCgz52QIPiMS30CKW8YYYq8bIqrQzfTbV95uMpJe6K4r_8U

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OPER GRAZ: Hinter den Schreibtisch geblickt: im Betriebsbüro

Seit März des letzten Jahres stellt der Ausbruch des Coronavirus die (Musik-​)Theaterwelt vor sehr große Herausforderungen.
In der neuen Reihe „Hinter den Schreibtisch geblickt“ haben wir bei Betriebsdirektor Michael Barobeck – dem Mann hinter der Disposition der Oper Graz – nachgefragt.

Die wie vielte Variante der aktuellen Saison planst du gerade?
Momentan plane ich die 7. Version. 

 Was muss man intern alles bedenken, wenn man unter anderem ganze Produktionen verschiebt?
Natürlich ist vorrangig die Belastung des Ensembles und die Verfügbarkeit von Gastkünstlerinnen -​künstlern und des Leadingteams zu bedenken. Der ursprüngliche Spielplan orientiert sich stark daran, vor allem in Bezug auf die die Abfolge von Vorstellungen an aufeinanderfolgenden Tagen. Dieses Gefüge kommt aber sehr rasch aus den Fugen.

 Wie sieht es mit den Verfügbarkeiten der Künstlerinnen und Künstler aus, die ja mitunter aus dem Ausland nach Graz anreisen?
Das Problem ist, dass man kaum fixe Zusagen bekommt, da auch alle anderen Musiktheater umplanen und alles im Fluss ist. Die Künstlerinnen und Künstler blockieren Perioden, ohne Zusagen zu bekommen, da handelt die Oper Graz nicht anders: Man muss Dinge fixieren, ist gleichzeitig aber sehr vorsichtig, fixe Zusagen zu machen. Dazu ist derzeit alles zu ungewiss.

 
Wie kann man überhaupt planen, wenn eigentlich keine Sicherheit vorhanden ist?
Da jeder Lockdown stets mit einem vorläufigen Ablaufdatum kommuniziert wird, muss ich planen, als könnten wir am ersten Tag nach dem Lockdown spielen. Das bedeutet sehr viel Abstimmungsarbeit, etwa wie erwähnt das Offenhalten von Optionen ohne fixe Zusagen. Der Spielplan muss so vorbereitet sein, dass ich – sobald das Ende des Lockdowns verkündet wird und ein Spielbetrieb möglich ist – nur auf den imaginären Knopf zu drücken brauche, damit das Rad anfängt zu laufen.

 Wie lange braucht es unter normalen Umständen eine ganze Saison zu planen? Und wie viel Vorlaufzeit hast du üblicherweise?
Üblicherweise habe ich gut 1,5 bis 2 Jahre Vorlaufzeit bis zum Beginn einer Saison. Wenn einmal alle Informationen (Stücktitel, Anzahl der Vorstellungen pro Titel etc.) auf dem Tisch liegen, ist die Planung innerhalb einer Woche möglich. Aber dann beginnt die Feinabstimmung anhand der Verfügbarkeiten der Sängerinnen und Sänger, Vermeidung von Doppelbelastungen im Ensemble etc., was wiederum ein Überdenken und Umschichten der Abonnement-​Reihen notwendig macht. Die Feinabstimmung dauert gut 6 Monate – und ist im Grunde nie wirklich abgeschlossen.

Es folgen übrigens in Kürze weitere Einblicke hinter Schreibtische, in Küchen und in Bücherregale…
Schauen Sie auf oper-graz.com, auf Facebook und Instagram

 

Wien/ Theater Arche“: Fördersituation – Offener Brief

TheaterArche

An Stadtrat Veronica Kaup-Hasler

Sehr geehrte Frau Kulturstadträtin, 

Nach meinem eindringlichen Appell an Sie und die Staatssekretärin für Kunst und Kultur am 4. November, dass wir, um als Theater überlebensfähig zu sein, unbedingt eine massive Erhöhung der Förderung brauchen, bekamen wir nun von der Stadt Wien eine Zusage über die gleiche Summe wie letztes Jahr – nämlich 50.000 Euro.

Nun ja, in Anbetracht dieser Situation, möchte ich Sie nun bitten, mir folgende Fakten begreifbar zu machen:

Am ersten Dezember 2020 haben Sie über social media folgendes bekannt gemacht:

Kaup

Zur etwa gleichen Zeit wurde mir von einem Referenten aus Ihrem Büro als Antwort auf mein Schreiben folgendes mitgeteilt:

„Wir haben immer auf die Schwierigkeiten hingewiesen, einen Ort wie das Theater Arche ausreichend von Seiten der Stadt finanzieren zu können …“

Unter diesem Gesichtspunkt frage ich mich schon was Ihre Ankündigung des Ausbaus einer „Fair Pay Strategie“ bedeutet und inwiefern hier die „Konsolidierung und Absicherung von Institutionen, Vereinen und Initiativen“ stattfindet? Und warum es essentiell ist neue Räume zu erschließen, wenn die vorhandenen Räume, die eine gute Infrastruktur bieten (Barrierefreiheit, Variabilität und gute Lüftungsmöglichkeiten im Fall der TheaterArche) anscheinend nicht finanzierbar sind.

Bitte erläutern Sie mir, wie wir mit 50.000 über die Runden kommen sollen, vielleicht habe ich was übersehen,  bei dieser durch die MA7 ausgeschütteten Summe, muss ja eine Idee dahinter sein, allein mir bleibt der Sinn verborgen eine Hülle zu fördern – also Miete, Strom, Gas und Instandhaltung, wenn eigentlich seriöser Weise in den Räumlichkeiten nichts gemacht werden kann. Ohne Haustechniker und minimales Personal in der Verwaltung ist ein Betrieb nun einmal auf längere Sicht nicht arbeitsfähig. Noch dazu ist es in Zeiten der Pandemie umso bedenklicher Schauspieler*innen nur im Zuge einer Einnahmenbeteiligung zu entlohnen. Gleichzeitig stehen die Künstler*innen bei uns Schlange, wir bekamen allein in den letzten Monaten hunderte Bewerbungen und die meisten sind auch bereit unter gegebenen Umständen zu spielen – aber gerade das zeigt die dramatische Situation in der Szene und wie wichtig es ist, die Strukturen zu fördern, die auch Arbeit schaffen und bei denen die Künstler*innen auch unter allen Umständen arbeiten wollen. Fair Pay ist ein großes Schlagwort der Kulturpolitik, wir sind eine Institution die das so gerne umsetzen möchte, nur aus Eintrittsgeldern wird sich das aber nicht umsetzen lassen.

Nun ja, wie Sie sehen, ergeben sich doch einige offene Fragen und ich würde mich sehr darüber freuen, wenn wir diese einmal vielleicht gemeinsam und konstruktiv besprechen könnten. Seit 2018 bitte ich um einen Termin bei Ihnen persönlich, es wäre schön, wenn Sie – wenn der Lockdown dann vorbei ist – Zeit finden diese Punkte seriös zu erörtern. 

mit freundlichen Grüßen,

Jakub Kavin

(Sekretariat, Abendkassa, Technik, Fotografie, Dramaturgie, Geschäftsführung, Schauspiel, Regie, künstlerische Leitung, Barbetrieb, Garderobe / TheaterArche)

www.theaterarche.at

Tel.Nr.: 06506204554

PS: Zum einordnen der Förderhöhe liegt diesem Schreiben als Vergleichswert der Kunstbericht 2019 bei, ab der Seite 62 werden dort die Förderungen im Off Theaterbereich aufgelistet. Im Jahr 2019 bekam die TheaterArche noch gar nichts. Für das Jahr 2020 wurde seitens der Kulturpoltitk eine 10 Prozentige Budgeterhöhung erwirkt, seitdem werden wir mit 50.000 Euro bedacht. Dass sich das jedoch nicht ausgehen kann, lässt sich am Vergleich mit Bühnen ähnlicher Größe leicht ablesen.

Unsere Dramaturgie für 2021 liegt dem Schreiben ebenso bei.

TheaterArche JAHRESPROGRAMM – ODYSSEE 2021
Unser Jahresprogramm 2021 steht ganz unter dem Motto ODYSSEE 2021.
200 Jahre Dostojewski
20 jahre nine eleven
700 Jahre Dante
10 Jahre Fukushima
80 Jahre James Joyce
1 Jahr der Corona Pandemie
Wir wollen uns all diesen Themen und Autoren widmen.
Im Frühjahr 2021 im Rahmen von szenischen Lesungen und im Herbst 2021 mit einem Großprojekt
ODYSSEE 2021.
Zusätzlich wird das Jahr 2021 einige weitere Programmpunkte beinhalten – hier ein kurzer Überblick:
5 Premieren von Eigenproduktionen
1. wie ist es möglich, da zu sein? (Premiere sobald wie möglich)
2. Die Schamlosen (Premiere sobald wie möglich)
3. ANSTOSS – das Finale (Premiere am 11. Juni 2021 – anlässlich der Fußball Europameisterschaft und Olympia in Tokyo)
4. ODYSSEE 2021 (Premiere am 11. September 2021)
5. Das Dostojewski Experiment (Premiere 28. Oktober 2021)
Außerdem ist geplant:
Tourneeplanung mit HIKIKOMORI – national wie International – bereits fixierte Aufführungstermine in Luxemburg (Anfang März 2021). Einige weitere Aufführungen werden gerade verhandelt.

zudem planen wir:
TheaterArche – Literatur – kuratiert von Karl Baratta (Autor*innen lesen aus ihren aktuellen Werken)
Szenische Lesungen zum Jahresmotto ODYSSEE 2021 (in Kooperation mit dem Ersten Wiener Lesetheater)
Improtheater (in Kooperation mit dem Improensemble PEEKABOO)
Kooperation und Stückeaustausch mit dem TiK (Theater im Kopfbau – Dornbirn / Vorarlberg).
Zudem werden zahlreiche Gastspiele von eingemieteten Gruppen stattfinden.
Insgesamt sind cirka 120 Abende bei uns am Haus geplant, zusätzlich dazu kommen noch Tourneen und Gastauftritte.

Einen Pressespiegel seit Bestehen des Vereins TheaterArche finden Sie hier:
https://www.theaterarche.at/presse/

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SLT | Theater streamen: Aufführungen des Salzburger Landestheaters auf der Video-Plattform Vimeo OTT

ab 30. Jänner 2021 werden Aufführungen des Salzburger Landestheaters über die Plattform Vimeo OTT als Video-on-Demand ausgestrahlt. Angeboten werden einerseits neue Inszenierungen, die während des Lockdowns zur Premierenreife gebracht wurden. Zum Preis von 9 Euro kann so etwa die Uraufführung des dokumentarischen Theaterprojekts „#Ersthelfer #FirstAid“ von Nuran David Calis erlebt werden sowie ab 6. Februar die Premiere von Thomas Bernhards „Heldenplatz“ mit August Zirner in der Hauptrolle.

Andererseits werden auch Aufzeichnungen vergangener Spielzeiten kostenfrei zugänglich sein, beispielsweise die „Don Giovanni“-Inszenierung von Jacopo Spirei aus der Spielzeit 2018/2019.

Das Streaming-Angebot wird laufend erweitert, sodass in der Folge voraussichtlich auch die beiden anderen Mozart-da Ponte-Opern „Le nozze di Figaro“ und „Così fan tutte“ oder das Kinderstück „Heidi“ gestreamt werden können.

Über einen Link auf der Homepage des Salzburger Landestheaters wird auf die Video-Plattform Vimeo OTT weitergeleitet. Nach einer Registrierung und der Erstellung eines Accounts können Aufzeichnungen hier für jeweils drei Tage geliehen bzw. gestreamt werden. Der Bezahlvorgang bei kostenpflichtigen Videos wird direkt über Vimeo abgewickelt, es kann per Kreditkarte oder Paypal gebucht werden.

www.salzburger-landestheater.at

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attitude – Ballet: Andrey Sorokin – principal (Yacobson Ballet/ St. Petersburg): an Interview.
Just for the record…2

Remembering a film: To quote Norman Maine saying to Vicki Lester’s audience in Oscar’s Night: „Harsh times, call for harsh methods – If you have no idea who Mr Maine and Miss Lester are, I’d recommend you to watch any version of „A star is born“, although I personally think that you’ll get a better understanding about these characters in the George Cukor’s 1954 version with Garland and the fabulous James Mason as „Norman“. But, as usual with me, one story mixes with another and I must get back to this interview! I can say that my methods are not really harsh, just a bit, let’s say „unconventional“. Not being able to meet personally, we have opted for using other possibilities to talk – here is the result.

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https://www.attitude-devant.com/blog/2021/1/11/just-for-the-record-an-interview-with-andrey-sorokin-jacobson-ballet-st-petersburg

Ricardo Leitner/ attitude
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DIE DIENSTAG-PRESSE (26. JÄNNER 2021)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE DIENSTAG-PRESSE – 26. JÄNNER 2021

Bayreuth
Richard-Wagner-Festspiele: Bleibt Thielemann in Bayreuth?
In dieser Woche will Katharina Wagner Programm und Personalien verkünden.
Sueddeutsche Zeitung

Hamburg
Gezuckerte Erotik einer Live-Manon in Hamburg
Die Inszenierung von „Manon“ hat an der Staatsoper Hamburg Premiere gefeiert. Zuschauer waren nicht im Saal, Opernfans konnten die Aufführung aber im Stream auf NDR.de verfolgen. Elsa Dreisig an der Seite von Marianne Crebassa in der Oper „Cosi fan tutte“ von Wolfgang Amadeus Mozart bei den Salzburger Festspielen. Die Hauptrolle der Oper von Jules Massenet spielt die dänisch-französische Sopranistin Elsa Dreisig. Sie hat unter anderem bei den Salzburger Festspielen, in Covent Garden und Aix-en-Provence gespielt und ist dort bejubelt worden. (ndr.de)
Im Streaming-Angebot der Staatsoper Hamburg ab 27. Januar 2021, 18.00 Uhr, für 48 Stunden unter www.staatsoper-hamburg.de
Von Maria Steinhilber
Klasssik-begeistert

Berlin
Dramatische Folgen der Pandemie: Viele Berliner Musiker geben in der Krise auf
Eine neue Umfrage zeigt, wie stark die Pandemie die Musikerszene trifft. Ein Drittel habe aufgegeben, heißt es, die Hälfte brauche dringend Unterstützung.
Tagesspiegel

München/ Bayerische Staatsoper
BR-Klassik vergibt 2021 den ersten Operetten-Frosch. Der Frosch geht an die Bayerische Staatsoper München für „Schön ist die Welt“
Los geht´s …
…mit Ladehemmungen des Computers! Schrecksekunden später sieht man den Schauspieler Max Hopp auf einem bequemen Sessel sitzen und konferieren. Vor sich ein Tischchen mit einer Kanne Tee. Der Zuschauer kann sich derweil – wie im Blog der Staatsoper empfohlen – am vorgekühlten Champagner und kleinen Häppchen laben.
BR-Klassik.de

Ladas Klassikwelt (63): Dunkle Schokolade mit einer guten Prise Chili
In dem Buch „Meine Reise zu Beethoven“ erwähnt sein Autor Christian Thielemann Richard Wagners Begeisterung für Beethovens Musik. Die Neunte Symphonie begleitete die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der Bayreuther Festspiele. Erstmals wurde sie 1872 im Markgräflichen Opernhaus anlässlich der Grundsteinlegung für das Festspielhaus aufgeführt. Richard Wagner selbst stand damals am Dirigentenpult. Es ist ein Rätsel, wie die Mauern des Barocktheaters einer solchen Schallmasse standhalten konnten…
Jolanta Lada-Zielke berichtet aus ihrer Klassikwelt
Klassik-begeistert

Wien
Oper wie aus Hollywoods Traumfabrik
Peter Konwitschny inszeniert „Thais“ von Jules Massenet am Theater an der Wien
https://www.news.at/a/opernkritik-oper-hollywoods-traumfabrik-11868431

Hamburg
„Manon“ an der Staatsoper Hamburg: Ein musikalisches Fest
https://www.ndr.de/kultur/musik/klassik/Manon-an-der-Staatsoper-Hamburg

Berlin
Deutsche Oper Berlin: Der Zwerg – 28. bis 31. Januar 2021
Die Grammy-nominierte Inszenierung von Alexander von Zemlinskys «Der Zwerg» von Tobias Kratzer steht vier Tage lang online zur Verfügung.
https://www.berlin.de/kultur-und-tickets/livestreams/6424205-6112228-deutsche-oper

Piacenza
Ein drittel Trittico: Gianni Schicchi am Teatro Municipale di Piacenza
bachtrack

Utrecht
Historie und Gegenwart: The Mad King bei OPERA2DAY
bachtrack

Dublin
Lockdown-Krisen und Blessuren: „20 Shots of Opera“ der Irish National Opera
Neue Musikzeitung/nmz.de

München
Freiheitsstrafe für Siegfried Mauser: Kein Finale für eine unendliche Geschichte
Der Ex-Präsident der Musikhochschule hätte vor einem Jahr seine Haft antreten sollen – ist aber noch immer auf freiem Fuß.
Münchner Abendzeitung

Ein Schall für zwei:
Schmachten mit Mantovani, Staunen mit Gaito
„Und diese Biene, die ich meine, nennt sich . . .“
Darf man bei solchen Schmachtfetzen mitsingen? Darf man sie überhaupt – mögen?
Wiener Zeitung

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Jonas Kaufmann, Joyce DiDonato, Carmen Giannattasio, Waltraud Meier, Marina Poplavskaya Headline Top 10 Operas to Stream This Week
https://operawire.com/jonas-kaufmann-joyce-didonato-carmen-giannattasio

CRITIC’S PICKS | Classical And Opera Streams You Absolutely Need To See This Week: January 25 – 31
https://www.ludwig-van.com/toronto/2021/01/25/critics-picks-classical-opera

In Moscow, a rare outing for Bellini’s Il pirata
bachtrack

Met Opera Stars Live in Concert – Review Sondra Radvanovsky (soprano), Piotr Beczala (tenor)
https://www.rhinegold.co.uk/opera_now/met-opera-stars-live-in-concert-review/

BWW Review: David T. Little’s Chilling Opera SOLDIER SONGS Is Reinvented for Opera Philadelphia Film
https://www.broadwayworld.com/bwwopera/article/BWW-Review-David

Berlin
Komische Oper Berlin Announces Changes To 2020-21 Season
https://operawire.com/komische-oper-berlin-announces-changes-to-2020-21-season/

Melbourne
New national opera company launches with a song of love and loss
https://www.smh.com.au/culture/opera/new-national-opera-company-launches-with

Sydney
Music Review: Cycles, Sydney Chamber Choir (Sydney Festival)
https://performing.artshub.com.au/news-article/reviews/performing-arts

Recordings
Opera Album Review: Before “Carmen,” There Was Massenet’s Spanish-Tinged “Don César de Bazan”
https://artsfuse.org/220901/opera-review-before-carmen-there

Ausstellungen/ Kunst

Universalkünstler Arik Brauer gestorben
Der österreichische Maler, Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, Dialekt-Liedermacher, Architekt und Bühnenbildner starb am Sonntag 92-jährig
Der Standard

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Unter’m Strich

Ein Lockdown auf barocke Art
Auf die letzte Pestepidemie von 1713 reagierte man in Wien mit ähnlichen Maßnahmen wie heute gegen Corona. Doch es gab auch sehr spezielle Gesetze und Gelübde.
https://www.diepresse.com/5927286/ein-lockdown-auf-barocke-art

Österreich
Gesundheitsministerium versinkt völlig im FFP2-Chaos
http://www.heute.at/s/gesundheitsministerium-versinkt-voellig-im-ffp2-chaos-100124464

Südtirol stellt sich die Corona-Ampel lieber selbst
Eigentlich ist Südtirol als Covid-Hochrisikogebiet eingestuft – doch Bozen ignoriert die Weisungen aus Rom beharrlich
Der Standard

Lockdown-Entscheidung: Wie geht’s nach dem 7. Februar weiter? Bezahlartikel
In einem sechsstündigen Frage-Antwort-Marathon ließ sich die Politik am Montag von fünf Top-Experten beraten. Das Wort „Öffnung“ will derzeit niemand in den Mund nehmen.
Kurier

Österreich
Soll man Geimpfte besserstellen?
Wenn Geimpfte keine Gefahr für andere darstellen, dann können sie nicht, sie müssen sogar anders behandelt werden als Nicht-Geimpfte.
http://kurier.at/meinung/soll-man-geimpfte-besserstellen/401167539

In diesen Ländern betrinken sich die Menschen am häufigsten
Österreich liegt laut der britischen Global Drug Survey (GDS) sogar unter dem Durchschnitt.
Kurier

Krawalle in den Niederlanden: Demonstranten zünden Fahrzeuge an und plündern Geschäfte
In rund zehn niederländischen Städten kam es am Sonntag zu Ausschreitungen bei Protesten gegen die Corona-Massnahmen.
https://www.20min.ch/video/demonstranten-zuenden-fahrzeuge-an

Krawalle in den Niederlanden: «Wir bewegen uns auf einen Bürgerkrieg zu»
In rund zehn niederländischen Städten kam es am Sonntag zu Ausschreitungen bei Protesten gegen die Corona-Massnahmen. Die Militärpolizei musste in mindestens zwei Städten die lokale Polizei unterstützen.
https://www.20min.ch/story/130-verhaftungen-bei-protesten-gegen-corona-ausgangssperre-533658025860

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 26. JÄNNER 2021)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 26. JÄNNER 2021)

WIENER STAATSOPER: DER STREAMING-SPIELPLAN VON 26. JÄNNER BIS 1. FEBRUAR 2021


Christian Nickel und Lisette Oropesa in »Die Entführung aus dem Serail« © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Mit Siegfried und Götterdämmerung führt die Wiener Staatsoper ihren gestreamten Ring des Nibelungen weiter: Adam Fischer dirigiert die von Sven-Eric Bechtolf inszenierte Produktion, es singen unter anderem Christian Franz, Linda Watson, Tomasz Konieczny und Eric Halfvarson.

Die Aufzeichnung der vor wenigen Tagen (ohne Publikum) gespielten Nabucco-Vorstellung mit Plácido Domingo in der Titelpartie wird am 28. Jänner erneut gesendet. Ebenfalls aus dieser Spielzeit stammt die Einspielung der neuen Die Entführung aus dem Serail-Inszenierung von Hans Neuenfels (unter Antonello Manacorda). Und mit Bryn Terfel als Baron Scarpia gibt es eine Tosca-Aufführung aus dem Jahr 2019: unter Marco Armiliato singen Joseph Calleja und Evgenia Muraveva.

Das Wiener Staatsballett ist mit einer Vorstellung von Manuel Legris‘ Sylvia aus dem Jahr 2018 vertreten, es tanzen u. a. Nikisha Fogo und Denys Cherevychko.

Am 1. Februar ist die Wiederaufnahme von Jean-Pierre Ponnelles legendärer Produktion von Le nozze di Figaro unter Musikdirektor Philippe Jordan u. a. mit Andrè Schuen, Federica Lombardi, Louise Alder, Philippe Sly, Virginie Verrez live zu erleben.

Alle unten angeführten Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr – Le Nozze di Figaro bereits um 15.30 Uhr live aus der Wiener Staatsoper – die Übertragungen sind 24 Stunden lang abzurufen.

Das Programm bis einschließlich 1. Februar 2021:

Dienstag, 26. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Richard Wagner
SIEGFRIED (Vorstellung vom 17. Jänner 2016)
Zweiter Tag des Bühnenfestspiels
Musikalische Leitung: Adam Fischer
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Christian Franz, Linda Watson, Tomasz Konieczny, Herwig Pecoraro, Jochen Schmeckenbecher

Mittwoch, 27. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Richard Wagner
GÖTTERDÄMMERUNG (Vorstellung vom 24. Jänner 2016)
Dritter Tag des Bühnenfestspiels
Musikalische Leitung: Adam Fischer
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Christian Franz, Linda Watson, Eric Halfvarson, Jochen Schmeckenbecher

Donnerstag, 28. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Giuseppe Verdi
NABUCCO (Vorstellung von 22. Jänner 2021)
Dramma lirico in vier Teilen
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Günter Krämer
Mit u.a.: Plácido Domingo, Freddie De Tommaso, Riccardo Zanellato, Anna Pirozzi

Freitag, 29. Jänner 2021, 19.00 Uhr – Ballett
Léo Delibes
SYLVIA (Vorstellung von 10. November 2018)
Musikalische Leitung: Kevin Rhodes
Choreographie: Manuel Legris nach Louis Mérante u.a.
Mit u.a.: Nikisha Fogo, Denys Cherevychko, Davide Dato, SolistInnen, Corps de ballet und Jugendkompanie des Wiener Staatsballetts

Samstag, 30. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Wolfgang Amadeus Mozart
DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL (Vorstellung vom 12. Oktober 2020)
Deutsches Singspiel in drei Aufzügen
Musikalische Leitung: Antonello Manacorda
Inszenierung: Hans Neuenfels
Mit u.a.: Lisette Oropesa, Christian Nickel, Regula Mühlemann, Emanuela von Frankenberg, Stella Roberts, Daniel Behle, Michael Laurenz, Christian Natter, Ludwig Blochberger, Goran Juric

Sonntag, 31. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Giacomo Puccini
TOSCA (Vorstellung vom 6. Dezember 2019)
Melodramma in drei Akten
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Margarethe Wallmann
Mit u.a.: Evgenia Muraveva, Joseph Calleja, Bryn Terfel, Ryan Speedo Green, Alexandru Moisiuc

Montag, 1. Februar 2021, 15.30 Uhr – LIVE
Wolfgang Amadeus Mozart
LE NOZZE DI FIGARO
Opera buffa in vier Akten
Musikalische Leitung: Philippe Jordan
Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle
Mit u.a.: Andrè Schuen, Federica Lombardi, Louise Alder, Philippe Sly, Virginie Verrez

Über den weitere Online-Spielplan informieren wir Sie Anfang nächster Woche, nähere Informationen dazu auch laufend auf wiener-staatsoper.at.

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Das MET Wuppertal „Konzert“ ist bis 5. Februar 2021 online (kostenpflichtig)

Für die Fans und am Ende der Seite die kommenden MET live Daten im Februar.

https://metstarslive.brightcove-services.com/events/6168651046001?fbclid=IwAR2T9O1imi3qhmfhtDdbLHMmXEodiwuQzUIm2-nqtf865Zn0D9SncCSsFtg

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 ORF : Die Salzburger Mozartwoche live auf „fidelio“

Moz

 

 Digitales Mozart-Festival mit zehn Konzerten, darunter ein bislang unbekanntes Mozart-Stück, und hochkarätigen Künstlerinnen und Künstlern

Wien (OTS) – Die Mozartwoche 2021 startet demnächst auf fidelio! Von 27. bis 31. Jänner 2021 wird das Festival komplett digital auf der Online-Klassikplattform von ORF und Unitel stattfinden und Mozart anlässlich seines 265. Geburtstags in seiner musikalischen Vielschichtigkeit feiern. Das Programm wurde bedingt durch die Corona-Pandemie zwar auf fünf Tage verkürzt, vereint jedoch alles, wofür das weltweit bedeutendste Mozart-Festival – unter der Intendanz von Rolando Villazón – steht: Große Orchesterkonzerte, ausgesuchte Juwele der Kammermusik und besondere Konzertformate mit hochkarätigen Künstlerinnen und Künstlern sowie Mozart-Interpretinnen und -Interpreten.

fidelio (www.myfidelio.at) wird sämtliche Konzerte der Mozartwoche exklusiv in Österreich, Deutschland und der Schweiz streamen. Ausgewählte Ereignisse werden zudem im Fernsehen gezeigt: u. a. das Abschlusskonzert unter dem Titel „Wir spielen für Österreich – Salzburg feiert Mozart!“ mit Barbara Rett in ORF III und „Briefe und Musik“ in 3sat.

Das Festivalprogramm auf fidelio im Überblick

  1. Jänner, 18.00 Uhr: 94 Sekunden neuer Mozart Ein bislang unbekanntes Mozart-Stück wird erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und erklingt im Großen Saal des Mozarteums. Das Allegro in D-Dur KV 626b/16 wird von Ulrich Leisinger, dem wissenschaftlichen Leiter der Stiftung Mozarteum, erläutert und vom Pianisten Seong-Jin Cho zum ersten Mal aufgeführt. Intendant Rolando Villazón führt als Moderator durch diese besondere Premiere.
  2. Jänner, 20.00 Uhr: Eröffnungskonzert Im Eröffnungskonzert der digitalen Mozartwoche steht das Mozarteumorchester Salzburg mit Xavier de Maistre an der Harfe und Flötistin Mathilde Calderini unter der Leitung von Keri-Lynn Wilson auf der Bühne. Sopranistin Giulia Semenzato, Bassbariton Luca Pisaroni und Tenor Rolando Villazón interpretieren Konzertarien und Szenen aus „Le nozze di Figaro“.

    28. Jänner, 18.00 Uhr: Kammermusik mit den Wiener Philharmonikern Ein Ensemble der Wiener Philharmoniker spielt in einem Kammermusikkonzert Mozarts Quartett in C-Dur für zwei Violinen KV 157, das Quartett in D-Dur für Flöte, Violine, Viola und Violoncello KV 285 sowie ein Quintett in A-Dur für Klarinette, zwei Violinen Viola und Violoncello K. 581.

    28. Jänner, 20.00 Uhr: Szenen einer Ehe Thomas Hengelbrock dirigiert das Balthasar-Neumann-Ensemble in einem speziell für diese Mozartwoche konzipierten Pasticcio für Tenor und Sopran: Szenen einer Ehe. Hengelbrock und sein international renommiertes Originalklangensemble lassen Wolfgang Amadés und Constanzes liebevolle Verbindung in Wort und Ton lebendig werden.

  3. Jänner, 18.00 Uhr: Quatuor van Kuijk & Maximilian Kromer (Klavier) Im Bereich der Kammermusik stehen mit den jungen Musikern des Streichquartetts Quatuor van Kuijk (mit Maximilian Kromer am Klavier) versierte Mozart-Interpreten auf der Bühne. Im Wiener Saal des Mozarteums spielen sie Mozarts Divertimenti in D-Dur KV 136, B-Dur KV 137 und F-Dur KV 138 sowie das Quartett in G-Moll für Klavier, Violine, Viola und Violoncello KV 478.

    29.Jänner, 20.00 Uhr: Mozartiade Die Mozartiade gibt einen tiefen Einblick in das Liedschaffen Mozarts, die gefeierte Mezzosopranistin Magdalena Kožená, Sylvia Schwartz (Sopran) und Tenor Mauro Peter interpretieren zahlreiche Lieder des Komponisten. Begleitet werden die SolistInnen von Elena Bashkirova am Klavier.

    30.Jänner, 18.00 Uhr: Briefe und Musik „Cara sorella mia“ aus der Reihe Briefe und Musik wird von Emmanuel Tjeknavorian auf Mozarts „Costa“-Violine, Marie Sophie Hauzel an Mozarts originalem Hammerklavier und der Schauspielerin Adele Neuhauser gestaltet und beleuchtet die Beziehung von Wolfgang Amadé zu seiner Schwester. Adele Neuhauser liest aus den Briefen Mozarts, die er zwischen 1770 und 1788 an Maria Anna geschrieben hat.

  4. Jänner, 20.00 Uhr: Camerata Salzburg Das Konzert der Camerata Salzburg mit der jungen litauischen Dirigentin Giedrė Šlekytė, Star-Violinist Renaud Capuçon, Gérard Caussé (Bratsche) und Regula Mühlemann (Sopran) bringt neben dem geistlichen Werk Exsultate jubilate KV 165, das Mozart auf seiner letzten Italienreise 1773 komponierte, die prunkvolle Pariser Symphonie KV 297, die Sinfonia concertante für Violine und Viola KV 364 sowie die Arie des jugendlichen Aminta L’amerò, sarò costante aus Il re pastore KV 208.
  5. Jänner, 18.00 Uhr: Klavier zu vier Händen mit Martha Argerich & Daniel Barenboim Mit Martha Argerich verbindet Daniel Barenboim eine über 70 Jahre währende Freundschaft, seit vielen Jahren sind sie auch gefeierte Duopartner: Die beiden Klaviergiganten spielen ausgewählte Werke Mozarts zu vier Händen.

    31.Jänner, 20.00 Uhr: Wiener Philharmoniker, Daniel Barenboim & Cecilia Bartoli Maestro Daniel Barenboim setzt seinen Zyklus der großen Klavierkonzerte und späten Symphonien mit den Wiener Philharmonikern im Rahmen der Mozartwoche fort. An seiner Seite: die gefeierte Mezzosopranistin Cecilia Bartoli. Das Konzert vereint u. a. die Prager Symphonie KV 504 und das c-Moll Klavierkonzert KV 491 mit der berühmten Arie Ch’io mi scordi di te? – Non temer, amato bene KV 505, die Mozart 1786 für die englische Sopranistin Nancy Storace komponierte, jene Sängerin, die bei der Uraufführung von Le nozze di Figaro die „Susanna“ verkörperte.

Mozartwochen-Archiv auf fidelio Insgesamt 44 weitere Programme wie Konzerte, Veranstaltungen, Hintergrundberichte und Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern früherer Festivalausgaben runden das Erlebnis Mozartwoche auf fidelio ab. Dazu zählen auch Highlights wie „Der Messias“ und „Pùnkitititi“ von der Mozartwoche 2020 oder T.H.A.M.O.S. aus dem Jahr 2019, aber auch ältere Archivschätze seit 1997. Mozart-Fans haben die Möglichkeit, das komplette digitale Mozartwoche-Angebot für 30 Tage um 14,90 Euro zu genießen oder ein fidelio-Jahresabo zum Aktionspreis um 99 Euro inkl. DVD „Der Messias“ von der Mozartwoche 2020 sowie einer kleinen Überraschung von Rolando Villazón.

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RICHARD WAGNER-MONUMENT IN LEIPZIG

Man weiß nicht genau, was man davon halten soll: Die Stadt Leipzig und der Richard-Wagner-Verband wollen ein von den Nazis geplantes Wagner-Monument nach Leipzig holen: eine Anlage aus 20 steinernen Reliefs, so groß wie ein Fußballfeld. Zwei Reliefs wurden nun nach Leipzig gebracht. Und man beteuert, dass alles in historischen Kontext gesetzt werden soll: „Das Walküre-Relief soll aber langfristig gesehen – so wünschen es zumindest die Mitglieder des Leipziger Wagner-Verbandes – dort aufgestellt werden, wo es einmal vorgesehen war: auf dem Gelände des nicht verwirklichten Denkmals. In zwei Jahren plant man im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig eine Ausstellung zum Thema ‚Musikstadt Leipzig in der NS-Zeit‘. Dabei sollen dann die beiden Steinreliefs in ihrem historischen Kontext ausführlich beleuchtet werden.

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MEININGER STAATSTHEATER:  ALLES GUTE, LUDWIG! Festkonzert des Meininger Staatstheaters bereits 13.000 Mal abgerufen

Reiu
Copyright: Michael Reichel

Zu Beginn dieses Lockdowns Mitte Dezember 2020 ergriff das Meininger Staatstheater die Gelegenheit, sein Publikum sowie Musikliebhaber in aller Welt mit einem besonderen Konzertprojekt zu erreichen. ALLES GUTE, LUDWIG! heißt das Festkonzert, mit dem die Meininger Hofkapelle unter Leitung ihres GMD Philippe Bach den großen Jubilar Ludwig van Beethoven ehrt. Der auf Konzertübertragungen spezialisierte internationale Streaming-Anbieter QChamberStream zeichnete das Konzert ohne Publikum im Meininger Staatstheater auf und stellte es an Beethovens 250. Geburtstag, dem 17. Dezember 2020, zum kostenlosen Online-Abruf zur Verfügung.
Die Möglichkeit zum Konzerterlebnis im eigenen Wohnzimmer wurde bisher 13.000 Mal von Musikfreunden aus 32 Nationen genutzt. Noch bis zum 31. Januar 2021 steht das Programm zum kostenlosen Abruf auf der Plattform http://QChamberStream.com zur Verfügung.

Zu erleben sind Beethovens 5. KLAVIERKONZERT op. 73, Es-Dur, Beethovens Schauspielmusik EGMONT mit einem Text von Giuliano Musio nach Goethe und Grillparzer sowie die Deutsche Erstaufführung von ABSENCE. In diesem Werk tritt der finnische Komponist Magnus Lindberg über die Zeiten hinweg in einen Dialog mit Ludwig van Beethoven.

Als Solist*innen des Streaming-Konzertes wirken der Pianist Alexander Krichel, die Sopranistin Monika Reinhard und der Schauspieler Michael Jeske (Rezitation) mit.
Sie finden den Link zum Konzert auf der Startseite des Meininger Staatstheaters: www.meininger-staatstheater.de

Unter diesem Link gelangen Sie direkt zum Konzert:
https://qchamberstream.com/de/concert/december-17-alles-gute-ludwig/

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Das Künstlerhaus trauert um sein langjähriges Mitglied Arik Brauer (1929-2021) =

 Arik Brauer, einer der einflussreichsten und populärsten Künstler Österreichs, war dem Künstlerhaus, Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs, bis zuletzt verbunden. Er hat bis vor wenigen Jahren an vielen Ausstellungseröffnungen teilgenommen, unangemeldet und sich bescheiden im Hintergrund haltend, von vielen freudig begrüßt und stets voller Esprit. 

Brauer war seit 1962 Mitglied des Künstlerhauses, 1968 wurde erstmals eine Ausstellung seiner Werke gezeigt. 

1990 war das Künstlerhaus Schauplatz der von Walter Schurian kuratierten Ausstellung „Die Phantasten. Brauer, Fuchs, Hauser, Hutter, Lehmden“. Brauer, damals Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien, war zu diesem Zeitpunkt freilich schon als Sänger von Protestliedern im Wiener Dialekt, die als Ohrwürmer ins kollektive Bewusstsein eingegangen waren, und seine Medienauftritte weit bekannter geworden denn als Maler – aber alles andere wurde er; Maler sei er immer schon gewesen, wie er über sich selbst sagte.

Seine Vitalität hat bis zuletzt über seine 92 Lebensjahre hinweggetäuscht.

Nun wird das Künstlerhaus das Andenken an ihn aufrechterhalten.

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Nachruf Arik Brauer:  Ein großer Humanist und Visionär ist von uns gegangen. Die GESIBA trauert um Arik Brauer

Wien (OTS) – Arik Brauer hat in seinen Liedern über Wohnen geschrieben, über Wohnegoismus und über Solidarität. Er hat mit dem Arik-Brauer-Haus in der Gumpendorferstraße bewiesen, wie man Ästhetik, Komfort und Leistbarkeit miteinander vereinbaren kann.

Arik Brauer ist mit 92 Jahren verstorben. Für die GESIBA hat er viel geleistet, nicht nur ästhetisch und architektonisch, sondern auch moralisch.

  Zeit seines Lebens war er ein aufrechter Demokrat, ein Kämpfer für die Umwelt, für gerechtes Wohnen und für Wohnsolidarität.

  Das hat er auch in seinem Haus für die GESIBA verwirklicht. Der Maler Arik Brauer und der Liedermacher  haben neue Dimensionen geöffnet, der Architekt und homo politicus haben neues Wohnen realisiert.

Wir trauern um Arik Brauer und werden ihm ein würdiges Denkmal setzen.

 Der Vorstand der

 GESIBA AG
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„ORF III Kulturdienstag“: „Erbe Österreich“-Tripel mit „Habsburgs verkaufte Töchter“ und „Sisi – Allüren und Zwänge einer Kaiserin“

Außerdem: „Das musste jemandem einfallen – Erfindungen aus Österreich“ und „erLesen“ mit Markus Hengstschläger, Mercedes Spannagel und Leo Lukas

Wien (OTS) – Am „ORF III Kulturdienstag“, dem 26. Jänner 2021, befasst sich „Erbe Österreich“ mit den prominentesten weiblichen Persönlichkeiten der Habsburgerdynastie und berichtet vom österreichischen Erfindergeist des 19. Jahrhunderts. Heinz Sichrovsky begrüßt danach Markus Hengstschläger, Leo Lukas und Mercedes Spannagel im ORF-III-Büchermagazin „erLesen“. Um 9.30 Uhr liefert „ORF III AKTUELL“ einen Überblick über das aktuelle Geschehen.

Zum Start in den dreiteiligen „Erbe Österreich“-Abend erzählt „Habsburgs verkaufte Töchter“ (20.15 Uhr) von den dynastischen Verstrickungen der Habsburger aus dem Blickwinkel von verkuppelten und verkauften Töchtern wie Marie Antoinette oder Marie Louise. Anschließend beschreibt „Sisi – Allüren und Zwänge einer Kaiserin“ (21.05 Uhr) den „Lifestyle“ einer österreichischen Kaiserin – von der Körperpflege über die Garderobe und den Freizeitsport bis hin zu Reisen. Als letzte „Erbe Österreich“-Produktion des Abends steht um 21.55 Uhr „Das musste jemandem einfallen – Erfindungen aus Österreich“ auf dem Programm, das von der Zahnpasta bis zur Schneekugel allerhand Erstaunliches zeigt.

In einer neuen Ausgabe von „erLesen“ begrüßt Heinz Sichrovsky um 22.45 Uhr den Genetiker Markus Hengstschläger, den Kabarettisten und Krimi-Autor Leo Lukas sowie die Schriftstellerin Mercedes Spannagel. Für Lösungsorientierung setzt sich Markus Hengstschläger mit seinem Buch „Die Lösungsbegabung. Gene sind nur unser Werkzeug. Die Nuss knacken wir selbst!“ ein. Kabarettist Leo Lukas wiederum ist unter die Krimi-Autoren gegangen: In „Mörder Quoten“ versucht ein Auftragskiller einen Mord im Spielermilieu zu klären. Dabei kommt Humor genau so wenig zu kurz wie in Mercedes Spannagels Debütroman „Das Palais muss brennen“. Dieser dreht sich um die persönliche Revolution von Louise, der rebellischen Tochter der (fiktiven) rechtskonservativen Bundespräsidentin Österreichs.
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ORF-MITARBEITER BEI CORONAIMPFUNG PRIVILEGIERT

Mail von Generaldirektor Dr. Wrabetz an alle ORF-Mitarbeiter (Dezember 2020)

Pfi

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