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DIE DONNERSTAG-PRESSE (27. AUGUST 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE DONNERSTAG-PRESSE  (27. AUGUST 2026)

Dirigent Aurel Dawidiuk: „Weder zu viel Neues, noch zu viel Klassik“
Mit Klavier und Orgel fing für Aurel Dawidiuk alles an. Inzwischen ist er Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker – und mit 25 Jahren der wohl jüngste GMD Deutschlands. Im Interview erzählt er, warum Musik machen einem Generationenvertrag ähnelt, gibt Einblicke in seine Pläne für die kommenden Jahre in Bochum – und erzählt, warum es dafür auch Mut braucht.
https://share.google/UbuEZ5DV2Z7BsrUjO 

Salzburg/Festspiele
Tops und Flops So waren die Salzburger Festspiele 2026
Von Jörn Florian Fuchs
Die Salzburger Festspiele präsentierten einen überwiegend fulminanten Musiksommer. In den Kneipen, Gaststätten und Pausengesprächen war der Konflikt um die Personalie Hinterhäuser präsent. Musikalisch bleiben mit Ausnahmen vor allem gelungene Aufführungen hängen.
BR-Klasssik.de.bilanz

Wien
Musiktheater-Lebenswerk-Preis für Anja Silja
Die 86-jährige Sopranistin Anja Silja wird am 8. September bei der Verleihung der Österreichischen Musiktheaterpreise in der Votivkirche den Preis für das Lebenswerk erhalten. „Anja Silja hat Rollen nicht ausgelegt, sie hat sie sich angeeignet – mit einer Direktheit, die dem Musiktheater ihrer Generation oft fremd war. Wo andere Werktreue suchten, suchte sie den Zugriff auf die Figur, ihre Widersprüche, ihre Abgründe“, begründete Preis-Initiator Karl-Michael Ebner die Wahl. Die Berlinerin wurde bereits als Kind von ihrem Großvater Egon van Rijn in Gesang unterrichtet und gab mit zehn Jahren ihr erstes Konzert. 1956 debütierte sie am Staatstheater Braunschweig als Rosina im „Barbier von Sevilla“. Mit 19 Jahren sang sie in Wien und Aix-en-Provence bereits die Königin der Nacht.
https://wien.orf.at/stories/3368496/

Salzburg
Nicht nur nach prominenten Namen suchen
In einem Interview mit den Salzburger Nachrichten äußert Intendantin Karin Bergmann sich über die Zukunft der Salzburger Festspiele. Bei der Suche nach einer dauerhaften Nachfolge für die Festspielintendanz hält sich die derzeitige Intendantin der Salzburger Festspiele, Karin Bergmann, in einem Interview mit den Salzburger Nachrichten zurück. Sie selbst war nach der vorzeitigen Trennung von Markus Hinterhäuser als Übergangsintendantin verpflichtet worden. Entscheidend sei es, eine Persönlichkeit zu finden, die die besondere Struktur des Festivals akzeptiere und gestalten wolle. Der künftige Intendant oder die künftige Intendantin müsse mit unterschiedlichen Zuständigkeiten und Interessen umgehen können. »Da muss jemand Lust darauf haben«, sagte Bergmann den Salzburger Nachrichten.
https://backstageclassical.com/nicht-nur-nach-prominenten-namen-suchen/

Salzburger Festspiele 2026: Jubel für alte und neue Klassiker – und ein vorgezogenes Finale (Bezahlartikel)
Zwei gefeierte Opern-Triumphe, bejubelte Nobelpreisträger-Uraufführungen im Schauspiel, gewohnt starke Konzerte: Künstlerisch und wohl auch wirtschaftlich war der letzte voll von Markus Hinterhäuser verantwortete Sommer außerordentlich erfolgreich: Eine Festspiel-Bilanz.
DiePresse.com.finale

Berliner Philharmoniker begeistern mit Petrenko
Stürmisch bejubelt: Kirill Petrenko und seine Berliner Philharmoniker begeisterten mit zwei Konzerten bei den Salzburger Festspielen.
https://www.krone.at/4269163

Aus Nacht zum Licht: Wo Petrenko und die Berliner glänzen (Bezahlartikel)
Bei Skrjabins „Divin Poème“, seiner Symphonie Nr. 3, bewiesen die Berliner Philharmoniker unter Kirill Petrenko ihre Klasse.
DiePresse.com.zumLicht

Petrenko und Thielemann: Berlins Star-Dirigenten in Salzburg gefeiert:
Kurz nach Saisonbeginn Ende August gehen die Berliner Philharmoniker und ihr Chefdirigent Kirill Petrenko auf Konzertreise. Ihre ersten zwei Termine haben sie traditionell bei den Salzburger Festspielen, so auch 2026. Beim ersten Konzert in Österreich am Sonntag gaben sie dasselbe Programm wie zwei Tage zuvor in der Berliner Philharmonie (Elgar und Tschaikowsky). Gestern dann Beethovens 3. Klavierkonzert mit dem Norweger Leif Ove Andsnes am Piano und die 3. Symphonie von Alexander Skrjabin (1872-1915).
BerlinerZeitung.de

Ein Tanz um Kurtágs Schatztruhe
Das Finale der Festspiel-Reihe Hommage à Kurtág am Mittwoch (25.8.) im Großen Saal des Mozarteums war ein Fest spielerischen Musizierens. Patricia Kopatchinskaja hatte eine illustre Gruppe um sich geschart, die an diesem höchst unterhaltsamen Abend ein quicklebendiges Ensemble ergaben. Es wurde nicht nur feine Musik gemacht, es wurde auch fröhlich agiert. Die geigende Charismatikerin Kopatchinskaja war die Anführerin eines Sextetts, welches nicht nur mit Delikatesse und oft gleichzeitig Tanzbodenlaune seine Instrumente spielte, sondern auch mimisch und gestisch verschiedene Rollen verkörperte. So war der Klarinettist Reto Bieri clownesk unterwegs und die nur im ersten Teil anwesende famose Pianistin Olga Pashchenko gleichsam der ruhende Pol.
DrehpunktKultur.at.tanzumkurtag

München
Die Opera incognita mit „König Roger“: Oper zwischen Mumien und Hieroglyphen
Die Lust der Opera Incognita auf Entdeckungen und unkonventionelle Spielorte ist ungebremst. Jetzt spielt das freie Münchner Kollektiv Karol Szymanowskis „König Roger“ im Ägyptischen Museum.
sueddeutscheZeitung.de.opera.incognita

Budapest
Festival Arcus Temporum: Das Geheimnis der Geduld (Bezahlartikel)
Das Festival „Arcus Temporum“ in der Abtei Pannonhalma zeigt mit Musik von Bach und Kurtág, wie sinnvoll es ist, nicht zu schnell vorwärts zu kommen.
frankfurterAllgemeine.net.budapest

Feuilleton
KI in der Klassik: Wie ein ökologisches Reservat
Künstliche Intelligenz dringt immer mehr in jeden Lebensbereich ein. Auch in die klassische Musik: Wo wird die KI bereits genutzt? Wie könnte die KI die klassische Musik verändern? Und welche Rolle bleibt auch in Zukunft für Menschen? Eine Spurensuche.
BR-Klassik.de.aktuelles.news.feuilleton

Links zu englischsprachigen Artikeln

Salzburg
An outstanding and moving centenary tribute to György Kurtág at the Salzburg Festival
seenandheard.international.com.salzburg

Innsbruck
Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2026 Review: Il trionfo del Tempo e del Disinganno
operawire.com.innsbrucker.festwochen

Bayreuth
Bayreuth Festival 2026 Review: Parsifal
Directorial Ennui Threatens Wagner’s Sublime Score
https://operawire.com/bayreuth-festival-2026-review-parsifal/

Bukarest
Looking back, moving forward: Măcelaru opens the Enescu Competition
seenanheard.international.com-mäcelaru

London
Review: BBC PROMS: CHINKEKE! ORCHESTRA WITH ANGEL BLUE, Royal Albert Hall
The American soprano made an emotional return to the Proms
broadwayworld.com.albert-hall

Edinburgh
The EIF’s Elektra at Usher Hall is a triumph of magnificent singing and orchestral drama
seenandheard.international.com.elektra

New York
Met Opera Season to Open With New Production of Macbeth
Lise Davidsen and Quinn Kelsey will star in Louisa Proske’s new production of the Verdi opera beginning September 22.
https://playbill.com/article/met-opera-season-to-open-with-new-production-of-macbeth

Los Angeles
Dudamel Gets a Sendoff Like No Other at the Hollywood Bowl
https://www.sfcv.org/articles/review/dudamel-gets-sendoff-no-other-hollywood-bowl

Ballet / Dance

Interview: Steven McRae and Vasko Vassilev talk about their upcoming Royal Ballet project at the Linbury Theatre
https://www.gramilano.com/2026/08/interview-steven-mcrae-vasko-vassilev/

Sprechtheater

Salzburg
„Jedermann“-Finale endet im Wetterchaos
Die 15. und letzte Vorstellung der Salzburger Festspiele verlangte Stars und Fans alles ab. Wegen des Wetters wechselte die Show spontan ins Festspielhaus.
https://www.oe24.at/a/jedermann-finale-endet-im-wetterchaos-900109774

Der letzte „Jedermann“ in diesem Sommer – aber Hochmair kommt wieder: „Ja, ich hab’ unterschrieben“ (Bezahlartikel)
Nach der letzten Vorstellung des Kernstücks der Salzburger Festspiele am Dienstag begann bereits der Abbau der „Jedermann“-Bühne auf dem Domplatz. Für Titelheld Philipp Hochmair ist es kein Abschied für immer, wie er danach verrät.
SalzburgerNachrichten.at.jedermann

Ausstellungen/Kunst

Benko wollte Picasso und Basquiat gegen Villen am Gardasee tauschen
Die Soko Signa deckte weitere verdächtige Transaktionen im Benko-Umfeld auf. Im Mittelpunkt: zwei Kunstwerke im Wert von rund 30 Millionen Euro und die Villa Eden Gardone.
Kurier.at.benko-tausch

Medien

ORF
Wie soll es mit dem ORF weitergehen? Rangnick, Malarina, Lehofer bei Zukunftsforum
Am 10. und 11. September veranstaltet Andreas Babler ein Zukunftsforum zum ORF. Es geht um Digitales, KI und Kooperation. Und ums Ideensammeln. Es gibt wahrlich viele Fragen rund um die Zukunft des ORF – zur Digitalisierung, zum Programm, zum jungen Publikum, zur Rolle der KI in der öffentlich-rechtlichen Medienlandschaft. Wie man diesen begegnet, das soll beim Zukunftsforum von Medienminister Andreas Babler (SPÖ) am 10. und 11. September erläutert werden. In mehreren Panels werden Teilbereiche besprochen und erarbeitet. Mit dabei sind Medienberater, -juristen und -analysten, die Mediensprecher der Parlamentsparteien – und auch Fußballtrainer Ralf Rangnick, Popsängerin Anna Buchegger oder auch Kabarettistin Malarina, ist dem Programm zu entnehmen, das dem KURIER vorliegt.
Kurier.at.medienkonferenz

ORF
„Liebesg’schichten und Heiratssachen“: Nach 30 Staffeln besser als die Realität
Die Dating-Show vor dem ORF-Sommergespräch steckt mitten in ihrer 30. Staffel. Unter der Regie von Nina Horowitz wirken Herr und Frau Österreicher weniger skurril als früher. Vielleicht ist aber auch die Partnersuche der Gegenwart verrückter geworden.
DiePresse.com.liebesgeschichten

Im Weltraum den Menschen finden
60 Jahre „Raumschiff Enterprise“: was Science-Fiction über die Gegenwart erzählt – und wie sie zur Projektionsfläche für ganz irdische Probleme wird. https://www.furche.at/dossier/im-weltraum-den-menschen-finden

Politik

Ukraine-Krieg: US-Militärflugzeug in Moskau gelandet – Hintergrund unklar
Russland meldet Angriffe auf Frachter und Tanker im Schwarzen Meer +++ Kreml lehnt freie Wirtschaftszone im Donbass ab +++ Selenskyj dankt Deutschland für Rettung zahlloser Leben +++ Der Newsblog.
Handelsblatt.de

„Sie werden dafür bezahlen“: Merz will „in Kürze“ erklären, wer hinter dem Drohnenvorfall in Leipzig steckt
Ermittler haben offenbar eine dritte hochexplosive Drohne nahe des Flughafens Leipzig/Halle gefunden. Steckt Russland dahinter? Die Bundesregierung will sich bald dazu äußern. Kanzler Friedrich Merz hat angekündigt, dass sich die Bundesregierung demnächst zu Erkenntnissen über die Urheber des Vorfalls mit einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle am 4. August äußern will.
DerTagesspiegel.de

Sport

Millioneneinnahmen weg, Europa, adé! Jetzt setzt Rapid den Rotstift an
Rapid verpasst die Ligaphase der Fußball-Conference-League – und setzt jetzt den Rotstift an. Rapid verlor geschätzte Bruttoeinnahmen von sieben Millionen Euro.
https://www.krone.at/4271109

Österreich
Hans Niessl: „Der Sport bringt mehr, als er kostet“
Sport Austria-Präsident Hans Niessl fordert mehr Geld für Bewegung und Sport. Sein Ziel: bessere Infrastruktur, tägliche Bewegung in den Schulen und mehr Prävention – damit Österreich gesünder wird und langfristig sogar Gesundheitskosten spart.
Kurier.at.tv.sport

LASK-Trainer Kühbauer nach Sensation: „Das ist für mich ein Kindergarten“
Der LASK zog mit einem 5:1-Sieg gegen Celtic Glasgow in die Ligaphase der Champions League ein. Bei der Pressekonferenz präsentierte sich Trainer Didi Kühbauer in Höchstform.
Kurier.at.championsleague

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Unter’m Strich

Wien
150-Euro-Kamera überführt Boss der Säure-Bande
Knapp vier Jahre lang ringt die Polizei nun schon mit einer Bande, die giftige und ätzende Säure in Türschlösser träufelt. Jetzt gelang ein großer Schlag: Dank einer im Vorraum montierten günstigen Kamera überführte ein Landstraßer Paar den Kopf der kriminellen Gruppe. Er war ausgezeichneter Sportler – die Gier nach Edelmetallen sollte ihn nie loslassen.
https://www.krone.at/4268631

Gratkorn/Stmk.
Zu wenige Schwestern: Bekanntes Kloster schließt nach 115 Jahren
Im steirischen Gratkorn steht ein Abschied bevor: Das Kloster Maria Rast muss nach 115 Jahren seine Türen für immer schließen. Das renovierungsbedürftige Gebäude wurde für die sechs übrig gebliebenen Schwestern zu groß. Sie übersiedeln jetzt nach Graz.
https://www.krone.at/4268751

Wien
„Polizei-Kahlschlag“ in Meidling – Opposition schlägt Alarm
In Meidling sorgt die Einteilung der Polizeikräfte für politischen Streit. Die FPÖ spricht von einem „Kahlschlag“ – die Polizei selbst widerspricht. „Wien braucht dringend mehr Polizisten auf der Straße und nicht weniger. SPÖ-Bürgermeister Ludwig hat mit seiner fatalen Willkommenspolitik die Sicherheitsprobleme dieser Stadt über Jahre mitverschärft, während ÖVP-Innenminister Karner jetzt auch noch beim Polizeipersonal den Rotstift ansetzt. Dieses rot-schwarze Totalversagen auf dem Rücken der Bevölkerung ist nicht länger hinnehmbar“, erklärt FPÖ-Sicherheitssprecher Stadtrat Stefan Berger.
heute.at.polizeikahlschlag.in meidling

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 27. AUGUST 2026)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 27. AUGUST 2026)

Bayreuther Festspiele 2026: Erfolgreiche Jubiläumssaison zum 150-jährigen Bestehen
Wagner, künstlerische Experimente, Erinnerung und neue Perspektiven prägen das Jubiläumsjahr

Shop - Programmhefte der Bayreuther Festspiele

Die Bayreuther Festspiele blicken auf eine erfolgreiche Jubiläumssaison mit großer Publikumsresonanz zurück. Im 150. Jahr ihres Bestehens verbanden die Festspiele die Auseinandersetzung mit dem Werk Richard Wagners mit neuen künstlerischen Ansätzen, gesellschaftlichem Diskurs und einer kritischen Betrachtung der eigenen Geschichte. Zugleich wurde das Education- und Nachwuchsprogramm weiter ausgebaut.
Sämtliche Vorstellungen im Festspielhaus waren ausverkauft. Zu den Festspiel Open-Air-Konzerten kamen mehr als 10.000 Besucherinnen und Besucher. Der große Zuspruch machte das Jubiläumsjahr zu einem besonderen Ereignis und ließ das 150-jährige Bestehen der Bayreuther Festspiele weit über das Festspielhaus hinaus in Bayreuth und der Region erlebbar werden.

„Ich habe mich sehr darüber gefreut, wie groß das Interesse an unserem Jubiläumsjahr war und wie vielfältig die Angebote angenommen wurden. Dass sämtliche Vorstellungen im Festspielhaus ausverkauft waren und auch die Veranstaltungen rund um das Festspielhaus auf so große Resonanz gestoßen sind, ist für uns ein ganz besonderes Zeichen der Verbundenheit mit Bayreuth. Gerade im 150. Jahr der Festspiele war es schön zu erleben, wie viele Menschen dieses Jubiläum mit uns gefeiert und sich auf die unterschiedlichen künstlerischen und gesellschaftlichen Angebote eingelassen haben. Dafür bin ich unserem Publikum sehr dankbar.“
Prof. Katharina Wagner,

Wagner im Mittelpunkt
Mit Rienzi stand erstmals in der Geschichte der Bayreuther Festspiele ein Werk auf dem Spielplan, das bislang nicht in Bayreuth aufgeführt worden war. Mit Der fliegende Holländer, dem Ring des Nibelungen und Parsifal präsentierten die Bayreuther Festspiele zudem Werke aus unterschiedlichen Schaffensperioden Richard Wagners.
Rienzi ist ein Jugendwerk Richard Wagners und zeigt eine ganz andere Seite des Komponisten. Gerade im Jubiläumsjahr war es für mich spannend, dieses frühe Werk erstmals im Festspielhaus zu zeigen und damit den Blick auf eine andere Phase seines Schaffens zu richten. Dass die Produktion sowohl vom Publikum als auch von der Presse so positiv aufgenommen und gefeiert wurde, hat mich besonders gefreut und bestätigt, dass es richtig war, diesen Schritt zu gehen.“
Prof. Katharina Wagner,

Der Ring des Nibelungen nahm dabei eine besondere Stellung ein: Mit dem KI-Ring wurde erstmals in Bayreuth Künstliche Intelligenz als Bestandteil eines künstlerischen Schaffensprozesses eingesetzt. Das Projekt verband Wagners Werk mit neuen technischen und künstlerischen Möglichkeiten und stellte die Frage, wie sich der Einsatz Künstlicher Intelligenz auf die Gestaltung und Wahrnehmung von Musiktheater auswirken kann.

Der KI-Ring: Experiment und Diskussion
Besondere Aufmerksamkeit erhielt der KI-Ring als künstlerisches Experiment, das neue Möglichkeiten des Musiktheaters auslotete. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Chancen und Grenzen entstehen, wenn Künstliche Intelligenz Teil eines künstlerischen Schaffensprozesses wird.
Das Projekt stieß auf großes Interesse und führte zugleich zu kontroversen Diskussionen. Damit wurde der KI-Ring zu einem der sichtbarsten Experimente des Jubiläumsjahres und
zugleich zu einem Beispiel dafür, wie die Bayreuther Festspiele neue künstlerische und technologische Entwicklungen erproben.

150 Jahre Bayreuther Festspiele
Ein zentraler Bestandteil des Jubiläumsprogramms war der Festakt zum 150-jährigen Bestehen der Bayreuther Festspiele. Nach der Begrüßung durch Prof. Katharina Wagner und Grußworten aus Politik und Gesellschaft hielt Prof. Nike Wagner die Festrede. Der Festakt würdigte die Geschichte und Bedeutung der Festspiele und bot Gelegenheit, ihre Entwicklung über die vergangenen 150 Jahre hinweg zu reflektieren. Das Jubiläumsjahr machte damit nicht nur die künstlerische Geschichte der Bayreuther Festspiele sichtbar, sondern bot zugleich Anlass, über ihre Rolle in Gegenwart und Zukunft nachzudenken.

Verstummte Stimmen“ – Erinnerung als Verantwortung
Auch die kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte der Bayreuther Festspiele war ein wichtiger Bestandteil des Jubiläumsprogramms. Mit der Gedenkveranstaltung „Verstummte
Stimmen“ erinnerten die Festspiele an jüdische Künstlerinnen und Künstler, die mit den Festspielen verbunden waren und deren Leben und Wirken durch Antisemitismus, Verfolgung
und Ermordung zerstört wurden.
Es wurde bewusst eine kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte der Festspiele gewählt. Prof. Dr. Friedman ging in seiner Gedenkrede jedoch noch weit darüber hinaus, indem er die Geschichte der Bayreuther Festspiele, ihre Verflechtungen mit Antisemitismus und Ausgrenzung sowie die Verantwortung der Gegenwart deutlich ansprach.
Die Erinnerung an die Vergangenheit wurde damit zu einem wichtigen Bestandteil des Jubiläumsjahres und zu einem Impuls für die Auseinandersetzung mit der Verantwortung der
Festspiele in der Gegenwart.

Neue Perspektiven und neue Formate
Das Jubiläumsprogramm bot darüber hinaus Raum für neue künstlerische Perspektiven und Formate. Mit „Brünnhilde brennt – ein Spiel mit dem Feuer“ von Bernhard Lang und Michael Sturminger präsentierten die Bayreuther Festspiele die konzertante Uraufführung einer Auftragsarbeit, die als Koproduktion mit der Oper Dortmund entstand. Die Produktion setzte einen
eigenständigen zeitgenössischen Akzent in der Auseinandersetzung mit Wagners Ring.

Auch der DISKURS BAYREUTH erweiterte das Jubiläumsprogramm. Das Berliner Musiktheaterkollektiv Hauen und Stechen war erstmals bei den Bayreuther Festspielen zu Gast und gestaltete mit „REALITOT ODER WAGNER IN ENDZEITSTIMMUNG“ einen performativ- wissenschaftlichen Exkurs in den Wagner-Kosmos.
Mit DJ Alle Farben bei „FABRIK präsentiert – 150 Jahre Bayreuther Festspiele“ kam zudem eine weitere musikalische Perspektive auf den Grünen Hügel. Elektronische Musik mit
eingebundener Wagnermotivik setzte einen bewussten Kontrapunkt und öffnete das Jubiläumsprogramm für neue Publikumskreise.

Education und Nachwuchs im Mittelpunkt
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Ausbau des Education- und Nachwuchsprogramms. Kinder und Jugendliche erhielten neue Möglichkeiten, Wagner und das Musiktheater unmittelbar kennenzulernen, selbst kreativ tätig zu werden und eigene Zugänge zu entwickeln. Workshops, Vermittlungsangebote, Begegnungen mit Künstlerinnen und Künstlern, „Wagner für Kinder“ und die Kinderoper Der Ring des Nibelungen richteten sich an unterschiedliche Altersgruppen. „Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen liegt mir ganz besonders am Herzen. Wir wollen ihnen nicht einfach Wagner vermitteln, sondern ihnen die Möglichkeit geben, selbst zu entdecken, was die Kinder und Jugendlichen mit Musiktheater verbindet und welche
eigenen Ideen daraus entstehen können. Gerade im Jubiläumsjahr war es mir wichtig, hier neue Angebote zu schaffen und noch mehr junge Menschen für Bayreuth zu begeistern. Wenn wir wollen, dass die Festspiele auch in Zukunft lebendig bleiben, müssen wir heute die Türen für die nächste Generation öffnen.“, sagt Festspielchefin Prof. Katharina Wagner.
Ergänzt wurde das Programm durch die Meisterkurse, darunter der Meisterkurs Gesang unter der Leitung von Michael Nagy.
Mit diesen Angeboten setzen die Bayreuther Festspiele auf die langfristige Gewinnung neuer Generationen für Richard Wagner, das Musiktheater und den besonderen Ort Bayreuth.

Ein Jubiläumsjahr mit Blick nach vorn
150 Jahre Bayreuther Festspiele waren Anlass, Richard Wagners Werk in den Mittelpunkt zu stellen, die eigene Geschichte kritisch zu reflektieren, neue künstlerische Wege zu erproben und das Jubiläum gemeinsam mit dem Publikum zu feiern.
Das Jubiläumsjahr hat dabei unterschiedliche Perspektiven miteinander verbunden: die Pflege des Werkes Richard Wagners, die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Festspiele,
künstlerische Experimente und neue Formen der Vermittlung. Zugleich wurde der Blick auf die Zukunft gerichtet – mit dem Anspruch, den besonderen Ort Bayreuth für neue Generationen und neue künstlerische Entwicklungen offen zu halten.
Die Bayreuther Festspiele danken allen Künstlerinnen und Künstlern, dem Festspielorchester und Festspielchor, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor und hinter der Bühne, den Partnern und Förderern sowie dem Publikum für ihre Unterstützung und das große Interesse im Jubiläumsjahr
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Staatsoper Hannover: Festkonzert mit Joseph Calleja: Internationaler Startenor zu Gast in Hannover
 
Prominenter Gast beim Festkonzert zum Auftakt der neuen Spielzeit: Joseph Calleja ist am Samstag, 29. August 2026, um 19:30 Uhr gemeinsam mit dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover und Ensemblemitgliedern der Staatsoper im Opernhaus zu erleben.

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Joseph Calleja. Foto: Facebook
 
Ursprünglich war für den Abend der international gefeierte Tenor Brian Jagde angekündigt. Aus gesundheitlichen Gründen kann er seinen Auftritt beim Festkonzert leider nicht wahrnehmen. Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung.
 
Umso mehr freuen wir uns, dass es gelungen ist, Joseph Calleja für diesen besonderen Abend in Hannover zu gewinnen. Der maltesische Tenor zählt zu den renommiertesten und vielseitigsten Sängern der internationalen Opernszene. Seine warme, elegante Stimme und sein unverwechselbares Timbre haben ihn an die bedeutendsten Opernhäuser und Konzertstätten der Welt geführt – darunter die Metropolitan Opera in New York, das Royal Opera House in London und die Bayerische Staatsoper in München.
 
Auch auf den großen Konzertpodien ist Calleja regelmäßig zu Gast. Er sang unter anderem beim Nobelpreiskonzert und bei den BBC Proms und trat für Queen Elizabeth II und King Charles III auf. Seine umfangreiche Diskografie wurde vielfach ausgezeichnet; für seine Interpretation des Alfredo in Verdis La traviata erhielt er eine Grammy-Nominierung.
 
Beim Festkonzert ist Joseph Calleja nun in Hannover zu erleben. Begleitet wird er vom Niedersächsischen Staatsorchester Hannover unter der Leitung des neuen Generalmusikdirektors Francesco Angelico. Ensemblemitglieder der Staatsoper ergänzen das Programm mit Arien und Ensembles aus der neuen Spielzeit. Durch den festlichen Abend führt Intendant Bodo Busse.

Sa, 29. August, 19:30 Uhr Festkonzert zugunsten der Stiftung Staatsoper Hannover
Opernhaus
 
So, 30. August, ab 11 Uhr Eröffnungsfest
Frühstück auf dem Opernplatz, Programm auf allen Bühnen und Hoffest
 
So, 30. August, 20 Uhr
Eröffnungskonzert Opernhaus | kostenlose Live-Übertragung auf dem Opernplatz
 
So, 6. September, 18:30 Uhr Der Troubadour – Wieder im Programm
Opernhaus
 
Sa, 12. September, 19:30 Uhr Pique Dame – Erste Opernpremiere der Spielzeit
Opernhaus
 
So, 13. September, 16 Uhr Verwandlungen – Wieder im Programm
Staatsballett Hannover | Opernhaus
 
So, 20. & Mo, 21. September
Erstes Sinfoniekonzert Francesco Angelico | Tamara Stefanovich | Opernhaus
 
Mi, 30. September, 19:30 Uhr Lied.Konzert: Anthea Barać
Wesendonck-Lieder und mehr | Klavierhaus Döll
 
Weitere Informationen zum Programm der Spielzeit 2026/27 finden Sie auf unserer Website.
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­Composers Kristine Tjøgersen and Øyvind Torvund lead a season of Norwegian voices with the Oslo Philharmonic
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­The Oslo Philharmonic launches its 2026/27 season tonight, placing Norwegian music at the heart of its year-long programme. With five new commissions and a strong focus on a new generation of distinctive voices, the season celebrates the breadth and vitality of Norway’s musical landscape, with performances both at home and on the international stage at the BBC Proms.
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­For the first time in more than a decade, the orchestra has appointed a composer-in-residence, welcoming Kristine Tjøgersen for a three-year artistic collaboration. One of Norway’s most internationally acclaimed composers, and recipient of the 2025 Ernst von Siemens Composer Prize, Tjøgersen has developed a highly individual musical language shaped by her fascination with biology, ecology and the natural sciences.

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­© Anna-Julia Granberg
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Three of her works feature in the 2026/27 season. Wolpertinger receives its Norwegian premiere at the opening concert of the Ultima Festival (10 September), conducted by Ilan Volkov. Ambra follows with its world premiere under Dinis Sousa (14 January), while Bioluminescence is performed alongside Schumann’s Violin Concerto, with violinist Vilde Frang, and Stravinsky’s The Firebird, conducted by Pablo Heras-Casado ( 18 & 19 February).
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­Opening the season tonight is the music of award-winning composer Øyvind Torvund, whose works often combine humour with an irreverent approach to musical tradition.

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­© Synne Sofi Bårdsdatter Bønnes
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Torvund’s Forest Morning for orchestra and electronics (premiered by the Oslo Philharmonic in 2019) opens the new season in Oslo, before travelling to London for the BBC Proms (29 August). His music is presented alongside Stravinsky’s Violin Concerto and excerpts from Prokofiev’s Romeo and Juliet, conducted by Mirga Gražinytė-Tyla with Patricia Kopatchinskaja as soloist. The Oslo Philharmonic then gives the Norwegian premiere of Torvund’s Two Pieces for Orchestra and Electronics at the Ultima Festival, alongside Tjøgersen’s Wolpertinger (10 September).
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­Together, Kristine Tjøgersen’s and Øyvind Torvund’s works underscore the Oslo Philharmonic’s commitment to championing contemporary Norwegian music. That commitment runs throughout the season, with five new commissions, including new works by Craig Farr and Rolf Wallin, set to receive their world premieres in April.
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­UPCOMING CONCERTS

Saison 26/27

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Laura Scherwitzl: Die neue Spielzeit ist da – 2026/27
 Neue Rollen, eine neue Inszenierung und Wiederaufnahmen.

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Laura Scherwitzl. Foto: Scherwitzl

In frischem Glanz und alter Manier ist es mir eine Freude, ein kleines Update über meine künstlerische Arbeit zu geben.

In der vergangenen Spielzeit durfte ich am Landestheater Neustrelitz mit „Marika Rökk – Eine Nacht voller Seligkeit?“ mein Regiedebüt geben. Für dieses Einpersonenstück mit einem wunderbaren Trio habe ich sowohl das Textbuch geschrieben als auch die Hauptrolle übernommen. Die Produktion war für mich eine ganz besondere Erfahrung und wird im April 2027 wiederaufgenommen.

Mehr dazu: https://tog.de/projekte/eine-nacht-voller-seligkeit/

Für alle, die die Produktion bisher verpasst haben, gibt es also eine neue Gelegenheit für ein Wiedersehen. Ich würde mich sehr freuen, im Schauspielhaus Neubrandenburg bekannte und neue Gesichter begrüßen zu dürfen.

Weitere Informationen:

Zuvor steht meine nächste Inszenierung an: die Kammeroper „Marilyn Forever“ von Gavin Bryars, die am 20. November 2026 am Landestheater Neustrelitz Premiere feiert. Auch hier werde ich neben der Regie die Rolle der Marilyn übernehmen.

Besonders freue ich mich, wieder mit meinem bewährten „Marika“-Team arbeiten zu können: Philomena Strack (Bühnenbild), David Klumpp (Video Design) und Clarissa Gehring (Choreografie). Neu im erweiterten Team ist Susanna Poldauf (Dramaturgie).

Marilyn forever

 

Als Sängerin sind diese beiden Rollendebüts für mich eine große Freude: die Musetta in Puccinis „La Bohème“ und die Lilli in der Operettenrarität „Herz über Bord“ von Eduard Künneke.

Ich wünsche einen schönen Restsommer und allen eine wunderbare neue Spielzeit 2026/27!

Laura Scherwitzl
Weiter zur Website
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DIE MITTWOCH-PRESSE (26. AUGUST 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE MITTWOCH-PRESSE  (26. AUGUST 2026)

Salzburg
Tod von Milliardär Kühne trifft Salzburger Festspiele hart- Er war Hauptsponsor
Diese Nachricht traf die Salzburger Festspiele ins Mark: Festspiel-Hauptsponsor und Logistikmilliardär Klaus-Michael Kühne ist Montagfrüh 89-jährig nach schwerer Krankheit verstorben. Mit seinem finanziellen Engagement prägte der Deutsche das Kulturfestival über Jahre maßgeblich. Mehrere Millionen Euro flossen seit 2019 Richtung Mozartstadt. Kommendes Jahr läuft der Sponsoringvertrag allerdings aus. Eine Verlängerung ist nun aufgrund des Ablebens des Milliardärs fraglich. All das kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Festspiele mehr denn je auf private Förderer und Mäzene angewiesen sind.
https://www.krone.at/4268014

Salzburg
Ein Herz für junge Sängerinnen und Sänger
Mit Klaus-Michael Kühne verlieren die Salzburger Festspiele einen großen Freund und außergewöhnlichen Förderer der Kunst“, so Festspielpräsidentin Kristina Hammer im Namen des Direktoriums.
DrehpunktKultur.at.k.m.kuehne

Salzburger Festspiele 2026:
Außergewöhnlich gut – mit dieser Einschränkung (Bezahlartikel)
Nach dem großen Hinterhäuser-Donner ging es nun wieder um die Kunst: Diese Festspiele waren trotz allem außergewöhnlich gut. Und der geschasste Intendant lugte – scheint’s – um jedes Eck.
Kurier.at.Kultur

Kirill Petrenko, Klangtüftler und Weltumarmer
Es ist ein Ritual: Gegen Ende der Salzburger Festspiele geben die Berliner Philharmoniker traditionsgemäß zwei Konzerte. Man zeigt, was man kann: Schließlich ist hier eigentlich das Revier der Kolleginnen und Kollegen aus Wien, denen man in freundschaftlicher Konkurrenz verbunden ist. Kirill Petrenko, Chefdirigent der Berliner, elektrisiert das Publikum mit der vollen Ladung spätromantischer Klangpracht. Leif Ove Andsnes spielt Beethovens Drittes Klavierkonzert klar und poetisch zugleich.
BR-Klassik.de,aktuell

Wellness-Musik auf höchstem Niveau
Im zweiten Konzert der Berliner Philharmoniker unter Kirill Petrenko standen zwei Werek in c-Moll auf dem Programm, uraufgeführt 1803 und 1905. Da lässt es sich gut über Musik rund um Jahrhundertwenden nachdenken und über die Auflösung scheinbar festgefügter Formen. In diesem Licht erscheint Beethoven so radikal wie Skrjabin.
DrehpunktKultur.de.wellness.musik

Wenn die Berliner Philharmoniker ein Feuerwerk zünden (Bezahlartikel)
Mit einer selten gespielten Skrjabin-Symphonie zeigten die Berliner Philharmoniker unter Kirill Petrenko ihre große Klasse.
SalzburgerNachrichten.at.feuerwerk

Steinway statt Hammerklavier
Giovanni Antonini und Kristian Bezeuidenhout, also zwei Originalklang-Spezialisten, traten in der letzten Mozart-Matinee dieser Festspiele (22./23.8.) mit dem Mozarteumorchester in Aktion. Das Ergebnis waren zwei in jeglicher Hinsicht beglückende Vormittagsstunden.
DrehpunktKultur.at.steinway

Berliner unter Petrenko in Salzburg: Aufwühlende Schicksalsklänge (Bezahlartikel)
Salzburg: Berliner Philharmoniker unter Kirill Petrenko faszinierten mit Elgar und Tschaikowski bei den Festspielen.
Kurier.at.aufwuehlende,schicksalsklaenge

Die Berliner in Salzburg: Diese „Enigma-Variationen“ gaben Rätsel auf (Bezahlartikel)
Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker am ersten von zwei Gastspielabenden in Salzburg: ein beeindruckendes, wenn auch nicht überwältigendes Konzert mit Musik von Elgar und Tschaikowsky.
DiePresse.com.enigma-variationen

Nachruf
Er sang 1.450 Vorstellungen: Volksoper trauert um Kammersänger Josef Luftensteiner
Vorsitzender des Betriebsrats der Volksoper nach langer Krankheit gestorben. Nach langer, schwerer Krankheit ist Kammersänger Josef Luftensteiner (68) am Montag in Wien verstorben. Er war Vorsitzender des Betriebsrats der Volksoper und Mitglied des Aufsichtsrats der Bundestheater-Holding und der Volksoper. Das Haus zeigte sich zutiefst erschüttert über diesen schweren Verlust. Der am 23. Mai 1958 im niederösterreichischen Wallsee geborene Luftensteiner wurde nach der Volksschule Mitglied bei den Wiener Sängerknaben. Er besuchte in Linz das Konservatorium und wurde 1984 an das Grazer Opernhaus engagiert, wo der Bariton sich rasch ein breites Repertoire erarbeitete. Mit 28 Jahren wurde er von Eberhard Wächter an der Volksoper engagiert und debütierte als Figaro. Direktor Eberhard Wächter schätzte ihn als Künstler und zeigte sich beeindruckt von Luftensteiners jovialem, fast vorlautem Temperament und seinem Teamgeist.
Kurier.at.luftensteiner gestorben

Mörbisch / St. Margarethen
Oper und Musical lockten fast 200.000 Fans an
Die Festspiele in Mörbisch und St. Margarethen ziehen Bilanz und wagen bereits einen Ausblick auf die Saison 2027. Wagner ist gut, Puccini offenbar ein wenig besser: Über rund 90.000 Gäste konnte sich die Oper im Steinbruch St. Margarethen in der heurigen Saison freuen. Damit kamen an die 10.000 Opernfreunde mehr zu „Tosca“ als im Vorjahr zum „fliegenden Holländer“. Aufgrund der Nachfrage mussten sogar zwei Zusatzvorstellungen eingeschoben werden.
https://www.krone.at/4268798

Bremen/ Dom St. Petri
Kein Beifall für Brahms‘ Requiem: So hat es sich Currentzis gewünscht
Teodor Currentzis, einer, der als Dirigent immer wieder für mancherlei Aufsehen und Bohei gesorgt hat. Das scheint diesmal nicht der Fall zu sein. Currentzis lässt vorab ansagen, Beginn und Ende der Veranstaltung mögen in Anbetracht des Ortes und der Besonderheit des Werkes stillschweigend erfolgen: ohne Beifall. Was, kaum zu glauben, tatsächlich funktioniert.
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de

Linz
Linzer Klangwolke: Weltuntergang als Open Air im Donaupark
„Der Weltuntergang hat sich nach Linz verlegt“, sagt Felix Breisach. Der Grazer Regisseur inszeniert heuer die Linzer Klangwolke. Das Großevent findet am Samstag, dem 12. September, im Donaupark statt.
https://www.krone.at/4268933

Bregenz
Ermittlungen gegen KUGES-Chefin werden fortgesetzt
Die Staatsanwaltschaft Feldkirch hat die Ermittlungen gegen Monika Wagner, ihres Zeichens Geschäftsführerin der Vorarlberger Kulturhäuserbetriebsgesellschaft (KUGES), wegen des Verdachts der Urkundenfälschung wieder aufgenommen. Grundlage dafür sei eine Entscheidung des Landesgerichts, sagte ein Sprecher.
https://www.krone.at/4268935

Bayreuth
„Das ist meine Geschmackswelt“: Countertenor Max Emanuel Cenčić über sein Festival Bayreuth Baroque
Zum siebten Mal lockt Countertenor, Festivalchef und Regisseur Max Emanuel Cenčić mit Bayreuth Baroque. In diesem Jahr bringt er Händels Oper „Floridante“ heraus. Premiere ist am 4. September.
tz.de.Maxemanuel.cencic

Bayreuther Festspiele: Tops und Flops – „Bilanz der Saison 2026“
Beste Produktion (Gesamtleistung): Der Ring des Nibelungen in der Regie von Kurator Marcus Lobbes und Nils Corte mit einem KI-Konzept (Künstliche Intelligenz).
Dieser Übergangs-Ring ist nicht mit einer normal programmierten Ring-Produktion in Bayreuth zu vergleichen. Da der V. Schwarz-Ring im fünften Jahr nicht mehr präsentierbar war, musste für das Jubiläumsjahr eine nur diese Saison zu zeigende halb-szenische Inszenierung arrangiert werden. Da die Probezeiten viel zu kurz für die komplexe und im Musiktheater noch weitgehend unbekannte KI waren, konnte keine ausgereifte und damit zufriedenstellende Version erreicht werden.
Gleichwohl zeigte die Produktion ein interessantes Potential der KI als unterstützendes Medium für szenische Produktionen auf. Und es wurden die beiden Haupt-Komponenten der Oper, Gesang und Musik, endlich einmal wieder in den Vordergrund gestellt, bei einem exzellent spielenden Festspielorchester unter Christian Thielemann.
Größte Enttäuschung:
Dass dem Regieteam des Ring des Nibelungen nicht mehr Zeit gegeben wurde, das völlig neuartige Konzept der KI besser und damit zielführender und verständlicher zu proben. Es gab laut dem Kurator nur einen Durchlauf, viel zu wenig für ein solches Experiment…
Von Klaus Billand
DerOpernfreund.de.bilanz.bayreutherfestspiele

Hamburg
Kühne-Tod ändert nichts an den Hamburger Opern-Plänen
Nein: „Das hat keine Auswirkungen, da der Vertrag zum Neubau der Oper mit der Kühne-Stiftung geschlossen wurde und unverändert weiter gilt“, sagte ein Sprecher der Kulturbehörde der Hansestadt. Dem Vertrag über den Neubau der Oper hatte die Hamburgische Bürgerschaft zugestimmt. Er sieht vor, dass die Kühne-Stiftung den Bau des Opernhauses finanziert und die Stadt dafür ein Grundstück am Baakenhöft unentgeltlich zur Verfügung stellt und erschließt.
ndr.de.Kultur.kuehne

Bochum
Ruhrtriennale: Kunst im Bau (Bezahlartikel)
Warum sind Lieder volkstümlich? Sie sind aus Aufgelesenem gemacht, so kann jeder mitsingen. Diesen Gemeinschaftsgeist feiert bei der Ruhrtriennale ein Zyklus nach Emily Dickinson, ein Werk von Kevin Puts für Joyce DiDonato.
FrankfurterAllgemeine.net.kunst.im.bau

Frankfurt
Das Festival der Entdeckungen für Alle – FRATOPIA in der Alten Oper Frankfurt
Die Vorbereitungen des 5-tägigen Festivals FRATOPIA, das von Mittwoch, 23., bis Sonntag, 27. September stattfindet, sind in vollem Gange. Das Konzerthaus am Opernplatz heißt alle Bürger und alle Bürgerinnen der Stadt willkommen und gewährt ihnen freien Eintritt. FeuilletonFrankfurt-Chefredakteurin Petra Kammann traf Dr. Markus Fein vorab zu einem Hintergrundgespräch.
feuilleton.frankfurt.de

Hannover
Eindrücke vom Hannover Klassik Open Air 2026
Oper für alle im Maschpark: In der zwölften Ausgabe des großen Klassik Open Airs stehen am 21. und 22. August 2026 italienische und französische Opernarien auf dem Programm der NDR Radiophilharmonie. Eine Bilderfolge
NDR.de.orchester

CD-Besprechung
Der historische Dresdner „Freischütz“ wird als Zeitdokument neu veröffentlicht
Musikalisch hat die Aufführung ein erfreulich hohes Niveau. Traurig stimmt, dass außer Smitková, Ketelsen und Bär keiner der Künstler mehr am Leben ist. Umso mehr muss man die Veröffentlichung begrüßen, die durch die enthaltene Dokumentation der Hintergründe noch an dokumentarischem Wert gewinnt.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Salzburger Festspiele: Ariadne auf Naxos scheitert mit Weltraum-Konzept

https://share.google/20D0YAJkDO2J8nMl0

Links zu englischsprachigen Artikeln

Baden-Baden
Andrew Owens Saves ‘La Boheme’ Performance at Festspielhaus Baden Baden
operawire-com.baden-baden

Pesaro
Rossini Opera Festival Shows Audience Growth in 2026
The company said that after 42 events, including performances and talks, it recorded 16,350 attendees compared with 15,559 in 2025.
https://operawire.com/rossini-opera-festival-shows-audience-growth-in-2026/

London
PROMS 2026: Orchestra and Soloists Create a Collective Magic for Mahler’s Das Lied von Der Erde
operatoday,com.proms.orchestra

The Old World and the New: Alain Altinoglu and Gautier Capuçon at the BBC Proms
bachtrack.com.de.altinoglu

Edinburgh
BBCSSO/Canellakis review – electrifying trio of women unleash the horror in Strauss’s Elektra
Making the most of a huge orchestra, conductor Karina Canellakis treated the dissonant score with relish, but the evening belonged to the singers, with even the tiniest role superbly realised
TheGuardian.com.stage

Washington
OPERA Previews 2026/27 Season in New Series
General director and artistic director outline plans for the company’s first season as a fully independent organization.
broadwayworld.com.newseries

Melbourne
Il trovatore (Melbourne Opera)
Splendid singing by Helena Dix, Rosario La Spina and Christopher Hillier compensates for a potboiler plot.
https://limelight-arts.com.au/reviews/il-trovatore-melbourne-opera/

Feature
Celebrity Shopping: What Opera Singer Lise Davidsen Can’t Live Without
If you’re like us, you’ve probably wondered what everyday stuff famous people add to their carts — like mascara or a sleep mask. We asked Lise Davidsen — who is playing Lady Macbeth in the Metropolitan Opera’s forthcoming Macbeth production — about the black trousers, protein bars, and custom earplugs she can’t live without.
https://nymag.com/strategist/article/lise-davidsen-favorite-things.html

Obituary
Mezzo-Soprano Laura Sarti Dies at 102
https://operawire.com/obituary-mezzo-soprano-laura-sarti-dies-at-102/

Metropolitan Opera Assistant Conductor Gildo di Nunzio Dies at 96
Di Nunzio his debut in 1963 at the old Met  opera house as a backstage conductor and for 54 years, he was a valued and cherished member of our  music staff.
operawire.com.obituarv.dinunzio

Ballet / Dance

Review: Don Quixote at La Scala with Alice Mariani and Mattia Semperboni
https://www.gramilano.com/2026/08/review-don-quixote-la-scala/

Country Music

Country-Legende Dolly Parton ist tot -80jährig gestorben
Die Ankündigung erfolgte auf ihrem offiziellen Instagram-Account mit einem Video ihres Neffen Bryan Seaver im Namen der Familie Parton. Er diente ihr zwei Jahrzehnte als Sicherheitschef – und es habe ihren Wünschen entsprochen, dass er ihren Tod verkündet. Parton sei „jetzt in den Armen von Jesus“, wo sie auf ihre Eltern treffen würde. „Dolly hat Türen geöffnet – nicht nur für mich, sondern für ihre ganze Familie. Sie öffnete zudem Türen für Generationen von Sängern, Songtextern, Musikern und Träumern.“
https://www.krone.at/4269592

Sprechtheater

ÖFB-Teamchef holt Stars für sein Jedermann-Projekt
ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick wechselt den Rasen gegen die Bühne: Er plant für 2027 eine eigene Produktion des Theaterstücks „Jedermann“ im Zirkuszelt. – mit vielen Stars. Die Idee zu seiner Neuinterpretation des Theaterklassikers entwickelte Rangnick unter Einbeziehung künstlicher Intelligenz. Das Ergebnis habe ihn laut eigener Aussage fasziniert. Die Premiere der Produktion ist für Mitte September 2027 im Salzburger Volksgarten geplant, kurz nach der regulären Festspielzeit.
oe24.Rangnicks.jedermann-projekt

Medien

Sandra Maischberger wird 60 – Sechs Antworten auf sechs brisante Fragen
Am 25.08.2026 feierte Sandra Maischberger 60. Geburtstag. In ihrer Talkshow stellt sie seit Jahren Fragen. Zu ihrem Ehrentag gibt es Antworten auf Fragen zu der Journalistin selbst.
allgäuerZeitung.de

Politik

Bericht: CIA-Chef Ratcliffe überraschend in Moskau
US-amerikanischen Medien zufolge ist John Ratcliffe am Dienstag nach Russland geflogen. Weder die CIA, das Weiße Haus noch US-amerikanische Botschaft in Moskau äußerten sich bisher dazu. CIA-Direktor John Ratcliffe ist offenbar zu Gesprächen nach Russland gereist. Das berichtete der US-amerikanische Sender CBS unter Berufung auf die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass. Tass hatte zuvor gemeldet, dass am Dienstag ein großes US-Militärtransportflugzeug in Moskau gelandet sei. Auch das US-amerikanische Nachrichtenportal Axios berichtete über die Reise von Ratcliffe. Die CIA wollte sich dazu nicht äußern. Es blieb unklar, ob die Treffen im Zusammenhang mit den Bemühungen der USA stehen, den russischen Krieg gegen die Ukraine zu beenden.
DiePressecom

Österreich
Anna Sporrer: Viele Versprechen, wenig Erfolge
Justizministerin Anna Sporrer hat zahlreiche Reformen angekündigt, ihre Bilanz ist bisher jedoch dürftig. Sonderlich geschickt geht die SPÖ-Politikerin nicht vor, wie sich derzeit auch bei der Reform der Bundesstaatsanwaltschaft zeigt.
DiePresse.com.sporrer

Österreich
Die Rechnung ist da: WM-Trip des Kanzlers kostet den Staat 100.000 Euro
Vier Tage, neun Begleiter und eine lange Rechnung. Der ohnehin bereits viel kritisierte USA-Ausflug des Regierungschefs Christian Stocker entpuppt sich mehr und mehr als Eigentor. Die der „Krone“ vorliegende Rechnung zeigt: Der Ausflug kostete den Staat mehr als 10.000 Euro pro Spieler in Stockers Team
https://www.krone.at/4268075

Niederösterreich
Landtagspräsident mit Notarzthubschrauber ins Spital geflogen
Karl Wilfing wird im Uniklinikum St. Pölten intensivmedizinisch betreut, nachdem er am Montagvormittag bei einer Radtour einen Herzinfarkt erlitten hatte und reanimiert werden musste.
Kurier.at.landtagspräsident

Österreich
„Mit Leib und Seele Diplomat“: Legendärer Botschafter Herbert Grubmayr verstorben
Als junger Diplomat war er an den Verhandlungen über Österreichs Staatsvertrag beteiligt, später stieg Herbert Grubmayr zum Botschafter in Bagdad, Damaskus, Moskau und Bonn auf.
DiePresse.dom.grubmayer.verstorben

International
Nun fix! Ukraine erhält Patriot-Abwehrraketen
Nach Angaben von Wolodymyr Selenskyj erhielt die Ukraine eine geringe Anzahl an Patriot-Abwehrraketen. Details nannte er nicht. Die Ukraine hat Patriot-Abwehrraketen erhalten, das teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj nun mit. Laut Angaben des ukrainischen Staatsoberhauptes habe das Land „eine geringe Anzahl“ von US-Patriot-Abwehrraketen erhalten. Die Raketen seien in der Lage, russische ballistische Flugkörper abzufangen, erklärte der Politiker dem Sender Suspilne zufolge.
oe24.at.ukraine

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Unter’m Strich

Wien
Vater zu Lehrerin:: „Bei Kopftuchverbot in Österreich gehe ich nach Syrien“
Das neue Kopftuchverbot sorgt schon vor dem Start für Unruhe an einer Wiener Schule. Eine Lehrerin berichtet über den Alltag in der Schule. Für Caroline W. geht es in zwei Wochen wieder los. Die 24-Jährige unterrichtet dann eine vierte Volksschulklasse mit 25 Kindern, „keiner von ihnen hat Deutsch als Muttersprache, obwohl die Hälfte in Wien geboren ist“, erzählt sie im Gespräch mit „Heute“. Etwa zwei Drittel ihrer Schüler sprechen Arabisch, „auch sehr oft während des Unterrichts.“
Heute.at.kopftuchverbot

Verhärtete Fronten: Kopftuchverbot! Muslime „unter Schock und enttäuscht“
Ab dem 1. September gilt an den Schulen ein Kopftuchverbot für unter 14-Jährige. Noch gibt es aber viele offene Fragen und Zweifel an der Rechtslage. Diese ist ungewiss. Der Verfassungsgerichtshof hatte bereits ein früheres Kopftuchverbot aufgehoben. Mehrere Klagen gegen die neue Regelung sind bereits eingelangt, wurden bisher jedoch als unzulässig zurückgewiesen. Solange das Gesetz nicht in Kraft sei, könne dadurch auch noch niemand benachteiligt werden.
Heute.at.unsichere Rechtslage

Fußball
Sternstunde des LASK. „Unglaublich!“ Pure Ekstase nach Wunder von Linz
Der 5:1-Erfolg über Celtic Glasgow im Champions-League-Play-off nach einer beispiellosen Aufholjagd und einem Verlängerungsdrama hat seinen Platz in den heimischen Fußball-Chroniken sicher. Die unmittelbare Konsequenz ist die Teilnahme der Truppe von Dietmar Kühbauer an der Ligaphase der Königsklasse. „Wir haben erreicht, dass wir im Konzert der Großen mitspielen dürfen“, posaunte Kühbauer.
https://www.krone.at/4269766

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 26. AUGUST 2026)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 26. AUGUST 2026)

Dmitri Jurowski statt Axel Kober in Grafenegg

dmit
Dmitri Jurowski

Axel Kober musste sein Dirigat von Erich Wolfgang Korngolds Oper «Die tote Stadt» im Rahmen des heurigen Grafenegg Festival am Sonntag, 30. August 2026 zurücklegen. Dmitri Jurowski wird stattdessen das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich leiten.

(Grafenegg, 24. August 2026) Der Dirigent Axel Kober muss seinen Auftritt in Grafenegg absagen. Er sollte am 30. August in Grafenegg das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich in einer konzertanten Aufführung von Korngolds «Die tote Stadt» leiten. Für Kober springt Dmitri Jurowksi ein, der das Werk bereits mit großem Erfolg an der Semperoper Dreden dirigiert hat.

«Dmitri Jurowski hat in seiner faszinierenden Lesart der fast cineastisch anmutenden, modernen Musik Korngolds alles Sentimentale weitgehend vermieden und stattdessen in einer zwar breit angelegten, aber klaren Lesart, die Qualitäten Korngolds hörbar gemacht. Er animiert die Sächsische Staatskapelle zu einem orgiastischen Klangrausch, in dem sich Parsifalglocken- und Pelléas-Klänge, Spätromantik und Impressionismus mischen.» (Deutschlandfunk)

Dmitri Jurowski wurde in Moskau geboren. Nach Abschluss des Violoncello-Studiums in Rostock beendete er mit Erfolg auch das Dirigierstudium an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» Berlin. Lehrjahre als Operndirigent insbesondere im italienischen und russischen Fach schlossen sich in Italien an. Seit 2005 arbeitet er als Dirigent sowohl im Opern- als auch im symphonischen Repertoire. Er leitete bereits über 100 verschiedene Opernproduktionen u. a. an der Bayerischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, der Pariser Opéra Bastille, der Lyric Opera Chicago sowie am Teatro La Fenice und arbeitete mit Orchestern wie dem BBC Philharmonic Orchestra, dem Swedish Radio Symphony Orchestra, den Hamburger Symphonikern, dem Residentie Orkest Den Haag, dem Gewandhausorchester Leipzig, Hong Kong Philharmonic und den Wiener Symphonikern zusammen. Neben der deutschen, russischen und slawischen Klassik, Romantik und frühen Moderne liegt ihm die Vermittlung der Werke von u. a. Erich Wolfgang Korngold, Alexander Zemlinsky und Franz Schreker besonders am Herzen. Dmitri Jurowski war Generalmusikdirektor der Flämischen Oper Antwerpen/Gent (2011 bis 2016) und von 2015 bis 2022 Chefdirigent am Novosibirsk Opera and Ballet Theatre.

Weitere Informationen, sobald verfügbar, unter grafenegg.com.

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Wien: 1. Generalprobe im MusikTheater an der Wien am 14. September 19:00 Uhr

Demnächst beginnt die neue Saison 2026/27 im MusikTheater an der Wien und ich freue mich euch, anlässlich unserer Kooperation, RC Prinz Eugen und dem MusikTheater, die erste Generalprobe ankündigen zu dürfen:

  1. September 19.00 Uhr: La Calisto (Francesco Cavalli) —> Reservierung bis 7.9 

ACHTUNG: die Reservierungsfrist muss eingehalten werden!!

Bucht gerne mehrere Karten und schickt das Angebot auch gerne Freunden weiter

Und so einfach geht’s!


  1. Karten per Mail bei Herrn Philipp Wagner Philipp.Wagner-Nguyen@vbw.atmit eurem Namen, dem Namen der gewünschten Generalprobe und die Anzahl der Karten bestellen

Bitte bei Betreff: Rotary Club Prinz Eugen 


  1. Einzahlen auf: Rotary Club Prinz Eugen AT933200000106816458
    Pro Generalprobenkarte € 40.-

    3. Die Karten werden als print@home tickets per E-Mail an euch geschickt 

Mit den Spenden unterstützen wir das Graduiertenvorsingen des Musiktheaters an der Wien und stellen die Preisgelder 1.-3. Platz zur Verfügung. Im Januar 2027 findet das nächste Vorsingen und die Preisverleihung statt. Details folgen zeitgerecht

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Staatstheater Cottbus: Premiere am Samstag, 26. September 2026, 19.30 Uhr, Großes Haus

 ROMEO UND JULIA | Eine Tragödie in vier Künsten (In deutscher Sprache) || Musikalische Leitung: Alexander Merzyn, Regie: Philipp Grigorian

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Vorabmotiv zu ROMEO UND JULIA mit Lucie Luise Thiede (Schauspielerin)
Romeo und Julia_Vorabmotiv_01_Foto © Jochen Quast.jpg
Foto: Jochen Quast

 ROMEO UND JULIA, die berühmteste Liebesgeschichte der Welt, eröffnet die neue Spielzeit und bildet zugleich den Auftakt der ersten Theatersaison unter der Intendanz von Berthold Schneider. Regisseur Philipp Grigorian bringt die Geschichte der Veroneser Liebenden an einem einzigen Abend in vier unterschiedlichen Gestalten auf die Bühne: Schauspiel, Oper, Ballett und Konzert werden zu eigenständigen Erzählstimmen, die einander ergänzen, widersprechen und bereichern. Ein außergewöhnlicher Theaterabend, der die Möglichkeiten eines Mehrspartenhauses feiert und die Kraft verschiedener künstlerischer Ausdrucksformen in einer gemeinsamen Inszenierung erlebbar macht.

PREMIERENVORSCHAU

Premiere am Samstag, 26. September 2026, 19.30 Uhr, Großes Haus

ROMEO UND JULIA

Eine Tragödie in vier Künsten (In deutscher Sprache)

 Musikalische Leitung: GMD Alexander Merzyn
Regie & Bühne: Philipp Grigorian
Kostüm: Vlada Pomirkovanaya
Video: Oleg Mikhailov
Sounddesign: Misha Cvijović
Choreografie Ballett: Inma López
Choreografie Musiktheater, Konzert & Schauspiel: Anna Abalikhina
Dramaturgie: Leonora Mense, Olga Fedyanina
Choreinstudierung: Christian Möbius
Produktionsleitung: Dejana Rados
Regieassistenz: Marianne Westermann, Elisa Freigang

Es gibt Geschichten, die man zu kennen glaubt und die doch überraschen, sobald sich eine neue Lesart einstellt. „Romeo und Julia“ ist so ein Stoff. Wie kaum ein anderer steht er für die große Liebe. So haben die Künste ihn immer wieder neu erzählt. Hector Berlioz verwandelte 1839 das Innenleben der Liebenden in eine dramatische Sinfonie und überließ die Liebesszene allein dem Orchester, ohne ein einziges gesungenes Wort. Charles Gounod gab dem Stoff knapp dreißig Jahre später eine Opernstimme, die aus Julias zarter Sehnsucht ein ganzes Schicksal formt. Und Sergej Prokofjew, der scharfsinnige Modernist, schuf 1935 ein Ballett, in dem Musik und Tanz von Leidenschaft und Verhängnis erzählen.

Diese Werke – und den alles verbindenden Text von Shakespeare – formt der Regisseur und Bühnenbildner Philipp Grigorian zu einer spartenübergreifenden Inszenierung „Romeo und Julia. Eine Tragödie in vier Künsten“, mit der das Staatstheater die Spielzeit 26/27 unter der neuen Intendanz von Berthold Schneider eröffnet.

Schauspiel, Musiktheater, Ballett und Konzert begegnen einander und sprechen in der jeweils eigenen Ausdruckssprache. Diese künstlerische Vielfalt verleiht dem bekannten Stoff ungewöhnliche Züge. Die Gattungen verbinden sich über die eigenen Grenzen hinweg, aber gerade in dieser Verbindung wird sichtbar, dass jeder Autor dieselbe Geschichte auf eine eigene Weise erzählt und dass sie dennoch in der beinahe exzentrischen Vielfalt dieser Perspektiven ihre Einheit bewahrt. Ein Konflikt wirkt ganz anders, wenn er nicht gesprochen, sondern getanzt wird, und eine Szene erscheint in einem neuen Licht, weil das Orchester einsetzt, wo die Sprache schweigt.

Grigorian, der zum ersten Mal am Staatstheater Cottbus inszeniert, dreht den vertrauten Blick auf die Geschichte um und schaut besonders aufmerksam nicht nur auf die junge Liebe, sondern auch auf den Hass der Gesellschaft, der sie umstellt und bedroht. Wie rivalisierende Fankurven feiern die Capulets und die Montagues vor allem sich selbst und sie genießen die Feindschaft als Spiel.

Der Hass erwächst aus einem starken Gefühl von Zugehörigkeit, und gerade deshalb fordert er am Ende wirkliche Tote.

In diese vorgeordnete und wohlbekannte Welt platzt die Liebe wie ein Fremdkörper hinein. Romeo und Julia stellen ihre eigenen Sehnsüchte in den Vordergrund und ihre Liebe wird zur Wahl zweier Menschen gegen das System, in das sie hineingeboren wurden. Eine Liebe, die treu und ungestört bliebe, böte auf der Bühne keinen Konflikt. Ohne die mordlustigen Verwandten, die im Dunkeln lauern, verlöre selbst die berühmte Balkonszene ihre Spannung. Noch in den zärtlichsten Momenten sprechen die beiden über die Fehde, weil erst der Hass ihre Liebe dringlich und damit erzählbar macht.

Das Besondere an dieser Inszenierung zeigt sich auch an den Liebenden selbst: Schauspiel, Musiktheater und Ballett bringen jeweils ihr eigenes Paar auf die Bühne, gesprochen, gesungen und getanzt. Diese Doppelgänger begegnen einander, schließlich gehört die Liebe keinem Körper allein, sondern wandert von der Stimme zur Geste und zum Gesang.

Grigorian belässt es nicht beim Erzählen, er zeigt zugleich den Apparat, der das Erzählen möglich macht. Bühnenarbeitende queren den Raum, Umbauten geschehen vor aller Augen und immer wieder tritt das Theater als Institution selbst auf die Bühne. Das Theater feiert in dieser Produktion sich selbst und unterstreicht zur gleichen Zeit, worum es in dem Stück geht. Auch Verona ist ein Apparat sowie eine Ordnung aus Regeln und Zugehörigkeiten. Die sichtbare Arbeit eines ganzen Hauses wird zum modernen Gegenstück jener Ordnung, die Romeo und Julia umstellt. Und gerade in dieser Offenheit zwischen freigelegtem Betrieb und gespieltem Gefühl, blitzt der eine Augenblick auf, der süß ist inmitten einer Welt, die ihn nicht erlaubt – erzählt in vier Künsten.

MIT
Musiktheater 
Gesine Forberger, Andreas Jäpel, Dirk Kleinke, Sonja Isabel Reuter, Alexey Sayapin, Nils Stäfe, Luzia Tietze, Heiko Walter, Jens Klaus Wilde, Benjamin Kühnert, Seunghun Han, Damen und Herren des Opernchores

Ballett
Alessandra Armorina, Riccardo Caslini, Clara Dufay, Kate Elizabeth Farley, Alyosa Forlini, Alessandro Gachetti, Jorge Concepción Leal, Halle Lynn Mcgregor, Laura Oakley, Rachele Rossi, Mario Barcenilla Rubio, Nyla Tollasepp, Taro Yamada

Schauspiel
Sigrun Fischer, Amadeus Gollner, Dominika Hebel, Daniel Krimsky, Daniel Scholz, Lucie Luise Thiede

Konzert
Es spielt das Philharmonische Orchester.

Mit Ausschnitten von
William Shakespeare: Romeo and Juliet (1597)
Hector Berlioz: Roméo et Juliette. Symphonie dramatique avec choeurs, solos de chant et prologue en récitatif harmonique, op. 17. (1839)
Roméo et Juliette. Große Oper in fünf Akten (1867). Musik von Charles Gounod, Text von Jules Barbier und Michel Carré nach William Shakespeare
Romeo und Julia, op. 64 (1935/36, revidiert 1940) Ballett in vier Akten von Sergej Prokofjew, Adrian Piotrowski, Sergej Radlow und Leonid Lawrowski

Weitere Informationen und Besetzung:
ROMEO UND JULIA

Weitere Vorstellungen in dieser Spielzeit:
Samstag, 03. Oktober 2026, 19.00 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 11. Oktober 2026, 19.00 Uhr, Großes Haus

Sonntag, 25. Oktober 2026, 16.00 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 15. November 2026, 19.00 Uhr, Großes Haus
Mittwoch, 09. Dezember 2026, 19.30 Uhr, Großes Haus

Freitag, 25. Dezember 2026, 19.00 Uhr, Großes Haus

Offene Probe
Freitag, 18. September 2026, 19:00 Uhr, Großes Haus

Matinee
Sonntag, 20. September 2026, 11:00 Uhr, Großes Haus
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 schoepfblog – Programm der 35. Kalenderwoche vom 24.08.2026 bis zum 30.08.2026

Montag:
Apropos: Der Bau der Nordkettenbahnen auf die Seegrube und das Hafelekar wäre im Zeitalter von totalitärem Naturschutz, NGOs und Bürgerprotesten unmöglich. (Alois Schöpf)

Dienstag:
Literatur: Hannes Hofinger versuchte das neueste Stück von Elfriede Jelinek zu lesen und hält sich für zu blöd, um es zu begreifen.
Literatur: Francesco Gubert steuert mit seinem Erfahrungsbericht „Weiche Butter, raue Hände“ eine rare Hintersicht auf den Mythos Alm bei. (Helmuth Schönauer)

Mittwoch:
Geschichte: Zur GeschIchte der Arbeitsverteilung innerhalb von Familien und die Ausgangslage solcher Vereinbarungen in der Gegenwart. (Franz Mathis)

Donnerstag:
Literarische Korrespondenz: Das Wasser gehört dem Staat, der Vorwurf von Profitgier ist billig, denn die Wasserkraftwerke bilden die Basis unseres Wohlstands. (Hermann Arnold)

Freitag:
Theater: Eine Generation bejubelt ihre eigene Verdummung. Über das neue, bei den Salzburger Festspielen uraufgeführte Stück von Peter Handke. (Alois Schöpf)

Samstag:
Literatur: Eine Vorausschau auf das Internationale Literaturfestival „sprachsalz“ in Kufstein vom 11. bis zum 13. September 2026. (Elias Schneitter)

Sonntag:
Weinkultur: Die Jugend trinkt weniger bzw. weicht auf andere Drogen aus. Dies beflügelt die Kaffeeröster zur Übernahme der Weinsprache. (Helmuth Schönauer)

Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/

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