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DIE SAMSTAG-PRESSE (21. JULI 2018)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die SAMSTAG-PRESSE – 21. JULI 2018

Die sommerliche Festspielwelt zuhause
Vieles zu den Salzburger Festspielen, luxuriöse Debüts auf dem grünen Hügel, visionäres Theater auf der Seebühne und „Turandot“, einmal nur von Puccini
Die Presse

Salzburger Festspiele starten mit „Ouverture Spirituelle“
Mit dem Festspiel-Debüt des Orchestre Symphonique de Montreal unter Kent Nagano starten am Freitagabend die Salzburger Festspiele 2018. Die Aufführung von Krzysztof Pendereckis „Lukaspassion“ in der Felsenreitschule läutet die „Ouverture Spirituelle“ ein. Diese bereitet nun schon traditionell mit zahlreichen Konzerten den eigentlichen Festspielen den Boden.
Salzburger Nachrichten
„Ouverture Spirituelle“ und „Jedermann“ eröffnen die Salzburger Festspiele
Mit der Konzertreihe „Ouverture Spirituelle“ starten am Freitag die Salzburger Festspiele, am Sonntag sind Tobias Moretti und Stefanie Reinsperger in der traditionellen „Jedermann“-Inszenierung zu sehen.
Die Presse

Wo Salzburg kulturpolitisch hinwill
Ein Fotomuseum und ein Ableger des Belvedere sollen in die Festspielstadt geholt werden. Finanziell wird das schwierig
Der Standard

Bayreuth
Erzbischof Ludwig Schick: „Wagners Musik kann Tendenzen im Menschen verstärken – wie bei Hitler“
Ludwig Schick, Erzbischof von Bamberg, besucht jedes Jahr die Bayreuther Festspiele. Ein Gespräch über gefährliche Klänge, Pausengetränke, Promi-Small-Talk und katholische Messen als Gesamtkunstwerke
Die Welt.de

Bayreuth
Vorreiterinnen im Gender-Dschungel
Elsa-Sängerin Anja Harteros hadert mit dem Frauenbild in Wagners Opern. Doch oft sind die Frauen in Wagners Musikdramen besonders stark.
Braunschweiger Zeitung

Bregenz
Effekt ist Trumpf
Teilweise mehr Show als Oper
Wiener Zeitung
Carmen stirbt einen spektakulären Liebestod in den Fluten des Bodensees
Die spektakuläre Carmen-Inszenierung dieses Traumteams – des dänischen Regisseurs Kasper Holten undder Engländerin Es Devlin, berühmt für ihre aufsehenerregenden kinetischen Bühnenplastiken – geht in Bregenz als diesjähriges Spiel auf dem See in die zweite Saison. Diese außergewöhnliche Produktion hatte bereits letztes Jahr mit ausverkauften Rängen, die immerhin 7000 Zuschauer pro Abend unterbringen, Publikum und Kritik restlos begeistert.
Dr. Charles E. Ritterband berichtet von den Bregenzer Festspielen.
https://klassik-begeistert.de/georges-bizet-carmen-bregenzer-festspiele-spiel-auf-dem-see/
Am Bodensee stirbt man spektakulär
Bei den Bregenzer Festspielen ist neben der bildgewaltigen «Carmen» auf der Seebühne auch Berthold Goldschmidts Renaissance-Drama «Beatrice Cenci» zu sehen – eine Entdeckung
https://www.nzz.ch/feuilleton/am-bodensee-stirbt-man-spektakulaer-ld.1405193
„Carmen“ auf der Seebühne: Eine Zigarette geht noch!
Wieder bei den Bregenzer Festspielen: Neuerungen gibt es kaum, Kasper Holtens Inszenierung wird dennoch ihre magnetische Wirkung entfalten
Der Standard
„Carmen“-Premiere bei Kaiserwetter in Bregenz

Im zweiten Jahr hat es nun geklappt. Nach einer total verregneten „Carmen“-Premiere vor einem Jahr ist am Donnerstagabend die Wiederaufnahme-Premiere der Inszenierung von Kasper Holten bei Kaiserwetter über die Seebühne in Bregenz gegangen. Doch nicht nur die Wetterbedingungen waren perfekt – auch das künstlerische Gesamtpaket präsentierte sich rundum gelungen.
Salzburger Nachrichten

Bregenz/ Beatrice Cenci
Bregenzer Festspiele: So freundlich kann Grausamkeit klingen
Kritik Wieder eine interessante Rarität als „Hausoper“: Berthold Goldschmidts „Beatrice Cenci“ handelt in fast allzu betörender Lyrik nach einem historischen Fall den Widerstreit von Recht und Gerechtigkeit ab
Die Presse
Alpträume hin zum Tod – Berthold Goldschmidts „Beatrice Cenci“ bei den Bregenzer Festspielen
Neue Musikzeitung/nmz.de
Fern der Realität vergegenwärtigt
Berthold Goldschmidts „Beatrice Cenci“ in Bregenz
Neue Musikzeitung/ nmz.de

Opernhistorisches
20. Juli 1968 – Joseph Keilberth stirbt Tod am Dirigentenpult
Seit 1959 ist Joseph Keilberth Bayerischer Generalmusikdirektor und damit in einer wichtigen Phase der Wiedereröffnung des Nationaltheaters verantwortlich für die musikalischen Belange der Bayerischen Staatsoper. Sein tragischer Tod mitten während einer Opernaufführung kommt völlig unerwartet.
BR-Klassik

München/Bayerische Staatsoper
Rolando Villazon gehört noch immer zu den besten Sängern der Welt
Auf seine Entertainer-Qualitäten ist seit jeher Verlass. Keiner scherzt, trinkt und tanzt so charmant unverkrampft wie Rolando Villazon. Das sollte sich auch am vergangenen Mittwoch im Bayerischen Nationaltheater bei den Münchner Opernfestspiele nicht ändern. Villazon ist eben Villazon – egal ob er italienischen Belcanto singt, oder aber wie an diesem Abend beinahe ausschließlich spanische und lateinamerikanische Kompositionen. Nur die hohen Töne seines unverwechselbaren Tenors, die hat das mexikanische Charmebündel nicht mehr richtig im Griff.
Raphael Eckardt berichtet von den Münchner Opernfestspielen.
https://klassik-begeistert.de/rolando-villazon-carrie-ann-matheson

Aix-en-Provence
Festival d’Aix-en-Provence: eine magische Vermischung von Musik mit den Lichtspielen des Himmels
In den französischen Sommerferien, der Spielzeitpause in den Häusern von Paris, reist die Crème de la Crème der internationalen Musikszene nach Südfrankreich zur Präsentation ihrer Künste bei den Festspielen von Aix-en-Provence. Die Open Air Bühne im ehemaligen Erzbischofpalastes sowie das Festspielhaus Grand Théâtre de Provence und diverse kleinere Theater bieten klassische Musik und Oper vom Allerfeinsten.
Phillip Schober berichtet von den Festspielen in Aix-en-Provence.
https://klassik-begeistert.de/richard-strauss-ariadne-auf-naxos-festival-daix

Barcelona
Gran Teatro del Liceu 2017-18 Review(s) – La Favorite
http://operawire.com/gran-teatro-del-liceu-2017-18-reviews-la-favorite/

London
L’Ange de Nisida review – Donizetti premiere delivered with passion and elan
The Guardian
L’Ange de Nisida review, opera Rara, Royal Opera House: richly deserved revival of a Donizetti rarity

The Telegraph

A Donizetti world premiere: Opera Rara at the Royal Opera House
http://www.operatoday.com/content/2018/07/a_donizetti_wor.php

New York
Metropolitan Opera Announces Summer HD Festival 2018
http://operawire.com/metropolitan-opera-announces-summer-hd-festival-2018/

Annandale-on-Hudson
It Was Russia’s Most Popular Opera. Then It Disappeared
Anton Rubinstein’s 1871 opera, “Demon”
The New York Times

Sydney
Aida review: Daring production lights up the stage
https://www.smh.com.au/entertainment/opera/aida-review-daring
Review: Aida, Opera Australia

http://performing.artshub.com.au/news-article/reviews/performing

Italienische Theater: Warum Logenplätze undemokratisch sind
Warum Privatsphäre in Theatern verschrien ist
Frankfurter Allgemeine

Cottbus
Ministerin zu Staatstheater Cottbus: Krisen-Ausmaß war nicht bekannt
Cottbus – Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch (SPD) hat sich bestürzt über die Führungskrise am Staatstheater Cottbus geäußert. „Das war ein ziemlicher Schock – schlichtweg nicht vorstellbar“, sagte sie der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ (Freitag) zu den Vorwürfen gegen Generalmusikdirektor Evan Alexis Christ. Münch betonte: „Wenn jemand auf einem so hohen Qualitätsniveau arbeitet wie der bisherige Generalmusikdirektor, gehören dazu Leidenschaft und Emotionen. Da kann man sich auch vorstellen, dass sich jemand mal im Ton vergreift.“ Sie ergänzte: „Aber dieses absolut nicht akzeptable Ausmaß ist nicht bekannt gewesen. Auch in meinen Gesprächen mit dem Personalrat wurde das nicht thematisiert.
Musik heute

Streamingdienste bieten ihren Nutzern immer mehr Auswahl
Klassik satt, als Audio und Video: Der Streaming-Markt wächst rasant. Zwei besondere Anbieter sind Idagio und Takt1
Hamburger Abendblatt

Sprechtheater

Pavel Kohout: Der Freigeist von Prag
Pavel Kohout ist passionierter Bürgerrechtler, Ex-Kommunist und einer der meistgespieltesten Dramatiker Tschechiens. Gestern wurde er 90 Jahre alt. Eine Gratulation
Tagesspiegel

Salzburg/ Festspiele
„Jedermann“-Historie: Dem Tod in Salzburg auf der Spur
Vor der Premiere am Sonntag halten wir Rückschau auf die „Tod“-Darsteller vergangener Jahre
Der Standard

Salzburg/ Festspiele
Stefanie Reinsperger über die Buhlschaft. „Was in diese kleine Rolle alles hineinprojiziert wird!“
Sueddeutsche Zeitung

Salzburg/ Festspiele
Nächte, die nicht enden
Die Salzburger Festspiele beginnen. Die Stadt wird zur Party – sicher auch nach Frank Castorfs Premiere. William Minke hat für „Hunger“ den Soundtrack entwickelt. Hier sind seine nicht ganz so festlichen Salzburg Songs.
Ein anderer, noch düsterer Jedermann folgt ihm dort am 4. August. Frank Castorf inszeniert dann Knut Hamsuns Roman „Hunger“, die Geschichte eines namen- wie hoffnungslosen Journalisten und Schriftstellers, der auf der Suche nach Beachtung durch Oslo irrt. Die Düsternis in „Hunger“ darzustellen, dafür ist auch William Minke zuständig, der seit einem Jahr die Soundtracks in Castorfs Stücken macht. Und entsprechend wenig sommerlich, dafür umso theatralischer ist auch die Liste der Songs ausgefallen, die er für das Großformat zusammengestellt hat.
Sueddeutsche Zeitung

München
Interview: Intendant Christian Stückl zum Streit mit der CSU
In München brennt die Luft: Die CSU erregt sich über Theater, die zu einer Demo aufrufen. Der Volkstheater-Intendant Intendant Christian Stückl erklärt, dass er das Wort „Neutralitätspflicht“ zum ersten Mal gehört hat
Die Welt.de

Konstanz
Karin Becker folgt in Konstanz auf Christoph Nix
Die mit Spannung erwartete Nachfolgeregelung von Christoph Nix an der dienstältesten Bühne Deutschlands hat einen überraschenden Ausgang genommen. Ab 2020 leitet das Theater Konstanz Karin Becker. Die Stuttgarterin ist künstlerische Betriebsdirektorin am Thalia-Theater und führt nicht Regie.
Neue Zürcher Zeitung

Deutschland
Auswärtiges Amt: Kein Geld für deutsche Teilnahme am Bühnenbild-Festival?
Eine Blamage für die Theaternation, sagt das Internationale Theaterinstitut: Das Auswärtige Amt finanziert die deutsche Teilnahme an der Prager Quadriennale nicht. Oder ist das letzte Wort zum internationalen Szenografie-Festival noch nicht gesprochen?
Tagesspiegel

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Unter’m Strich

Wien
Wasserschaden am Wiener Dom zerstört Hunderte kostbare Noten
Ein Wasserschaden hat im Archiv der Wiener Dommusik rund 350 Notenblätter beschädigt und teilweise zerstört. Darunter sind auch Handschriftenoriginale der Brüder Joseph (1732-1809) und Michael Haydn (1737-1806).
https://www.domradio.de/themen/kultur/2018-07-19/wasserschaden-am-wiener

 

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 21. JULI 2018)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 21. JULI 2018)

SALZBURG/ Festspiele „Ouvertüre Spirituelle“ startet mit der Lukaspassion

Stehende Ovationen für Krzysztof Penderecki


Krzysztof Penderecki und Kent Nagano umarmen einander. Foto: Andrea Masek

Zum Bericht von Karl Masek
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HEUTE SINGT WIEDER ANNALISA STROPPA DIE „CARMEN“ IN BREGENZ: „Carmen folgt ihrem Ideal von Freiheit bis zum Tod“

Ab heute ist die italienische Mezzosopranistin Annalisa Stroppa wieder als Carmen bei den Bregenzer Festspielen zu erleben. Dem Online-Merker erzählte die Künstlerin mehr über die Rolle, ihre Interpretation und die Bregenzer Inszenierung.


Annalisa Stroppa. Copyright: Karl Forster/ Bregenzer Festspiele

Die Partie der Carmen begleitet mich seit den Anfängen meiner Karriere, seit dem Jahr 2010. Damals durfte ich bei der letzten Runde von „Operalia“ in einem Konzert an der Seite Plácido Domingos das Schlussduett singen. Eine unglaubliche Erfahrung für eine so junge Sängerin, die gerade ihren Abschluss gemacht hatte! Domingo sagte damals zu mir, dass mir die Rolle Glück bringen würde, und er hatte Recht. Im Jahr 2011 gab ich mein Rollendebüt als Carmen in Trento und im Jahr 2014 sang ich die Rolle in einer Neuproduktion in Limoges in Frankreich. Ich liebe diese Rolle, sie ist so reich an Facetten. Fast schon, als ob man mehrere Rollen an einem Abend singt. Und aufgrund von dieser Vielfalt liebe ich die Carmen, ihr Charisma und ihre Kraft, ihre Entschlossenheit, aber auch ihre Fragilität, Sensibilität und Weiblichkeit. Wichtig für mich ist es, die Carmen nicht als Stereotyp darzustellen. Sie ist mehr als eine leichtlebige, oberflächliche Zigeunerin, die nie mehr als wenige Monate verliebt ist. Für mich ist sie einfach eine unglaublich moderne Frau. Sie steht immer im Einklang mit ihren Überzeugungen, verrät sich niemals selbst. Carmen folgt ihrem Ideal von Freiheit bis zum Tod und opfert sich am Ende für diese Freiheit.

Ich bringe immer einen Teil von mir selbst in die Charaktere ein, die ich interpretiere, so auch bei der Carmen. Wenn ich auf der Bühne stehe, dann versinke ich so sehr in meinen Rollen, dass ich sogar dieselben Emotionen meiner Partien durchlebe. Meiner Meinung nach ist das die einzige Möglichkeit, dem Publikum wirklich alle Gefühle zu transportieren, die man auf der Bühne durchlebt.


Annalisa Stroppa als „Carmen“. Copyright: Karl Forster/ Bregenzer Festspiele

Ich freue mich sehr, auch dieses Jahr wieder in Kasper Holtens Bregenzer „Carmen“-Inszenierung auf der Seebühne stehen zu dürfen. Für mich ist das die ideale Inszenierung für diese Bühne, auch, weil man den See so gut eingebaut hat. Für mich ist der Bodensee fast schon der wahre Hauptdarsteller dieser Inszenierung! Die Seebühne ist einfach einzigartig. Es ist immer wieder beeindruckend, hier aufzutreten. Dieses Jahr haben wir einen neuen Dirigenten, Antonino Fogliani, der mit Jordan de Souza alterniert, mit dem wir schon letztes Jahr gearbeitet haben. Dass ich bereits im letzten Jahr rund zehn Aufführungen dieser Produktion gesungen habe, hilft mir dieses Jahr natürlich sehr. Man ist viel vertrauter mit den Eigenheiten der Seebühne. In Bregenz zu singen ist, wie in einer großen Familie zu arbeiten, in der jeder mit großem Enthusiasmus dazu beiträgt, eine gelungene Vorstellung auf die Bühne zu zaubern. Von den Technikern bis zu den Tonmeistern, dem wunderbaren Team in der Maske und in der künstlerischen Leitung, die die Sänger immer aufmerksam begleiten und unterstützen.

Im Laufe des letzten Jahres, seit den Bregenzer „Carmen“-Vorstellungen hatte ich die Gelegenheit, die Rolle noch einmal weiterzuentwickeln. Auch, weil ich sie in der Zwischenzeit in einer wunderbaren, sehr traditionellen Inszenierung des andalusischen Regisseurs Francisco Lopez in Las Palmas intererpretieren durfte.

Meine diesjährige Carmen wird anders sein, als meine Carmen von letztem Jahr. Jede Rolle entwickelt sich im Laufe der Zeit weiter. Man macht neue Erfahrungen und wird als Künstler und Sänger reifer. All das fließt in unsere Rollen ein. Ich bin nicht mehr dieselbe, wie vor einem Jahr, also ist auch meine Carmen anders. Auch das ist das Schöne an meinem Beruf!

Annalisa Stroppa

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Grüße aus Bregenz vom „Presse-Apero“


Dr. Klaus Billand mit „Opernfreund“ Dr. Peter Bilsing. Foto: privat

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Aufnahme des Brahms-Zyklus‘, gespielt von der Staatskapelle Berlin unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim, erscheint am 24. August bei der Deutschen Grammophon auf CD, digital steht die Einspielung ab sofort bereit

Derzeit gastieren die Staatskapelle Berlin und Daniel Barenboim noch bis zum 22. Juli in Buenos Aires, wo sie u. a. zwei Mal im Centro Cultural Kirchner (CCK) alle vier Sinfonien von Johannes Brahms zur Aufführung gebracht haben. Zeitgleich zum Gastspiel steht ihre Einspielung des Brahms-Zyklus unter dem Titel „Brahms: The Symphonies“ (Deutsche Grammophon) ab sofort zum Download und Streaming bereit. Ab 24. August 2018 ist die CD im Handel erhältlich.

Aufgenommen wurden die vier Sinfonien im September 2017 im Pierre Boulez Saal. Für Daniel Barenboim ist es bereits die zweite Gesamteinspielung.

In der kommenden Spielzeit 2018/19 sind die Staatskapelle Berlin und Daniel Barenboim mit dem Brahms-Zyklus im National Center for the Performing Arts in Peking und im Sydney Opera House zu Gast.
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ORF: „matinee“ am 22. Juli: „Richard Strauss – Skizze eines Lebens“, „Die Zauberflöte – Mozarts Vermächtnis“, „Opernführer: Die Zauberflöte“
Außerdem: „Der Geschmack Europas – Elsass“ und „Karajan in Salzburg – Der Meister und seine Spiele“


Wien (OTS)
– Anlässlich der bevorstehenden Opern-TV-Übertragungen von Strauss‘ „Salome“ (28. Juli) und Mozarts „Die Zauberflöte“ aus Salzburg (4. August) liefert die „matinee“ am Sonntag, dem 22. Juli 2018, ab 9.05 Uhr in ORF 2 ein spannendes Begleitprogramm: Nach dem Porträt „Richard Strauss – Skizze eines Lebens“ steht ab 10.00 Uhr Wissenswertes und Humorvolles über die letzte Oper Wolfgang Amadeus Mozarts auf dem Programm – mit einem Film über Mozarts musikalisches Vermächtnis und einem Opernführer mit Spielzeug-Figuren. Durch den ORF-Kulturvormittag begleitet Clarissa Stadler. Nach der „ZiB“-Ausgabe um 11.00 Uhr zeigt ORF 2 zwei weitere Produktionen der ORF-TV-Kultur: die „matinee“-Reihe „Der Geschmack Europas“ führt zunächst ins „Elsass“ (11.05 Uhr), gefolgt von der Doku „Karajan in Salzburg – Der Meister und seine Spiele“ (11.35 Uhr).

„Richard Strauss – Skizze eines Lebens“ (9.05 Uhr)

Richard Strauss gilt als einer der herausragendsten deutschen Komponisten des späten 19. und des frühen 20. Jahrhunderts. Die Dokumentation von Barbara Wunderlich und Marieke Schroeder beleuchtet sein privates Leben, seine in vielen Schriften überlieferten Gedanken und sein musikalisches Schaffen. Die Öffnung des Strauss‘schen Familien-Archivs durch Enkel Christian und dessen Schwägerin Gabriele Strauss-Hotter schafft intensive, fast intime Einblicke in das außergewöhnliche Leben dieses Ausnahme-Künstlers. Auch seine Rolle als Reichsmusikkammer-Präsident stellt sich dadurch in einem neuen Licht dar.
Der Film skizziert die Strauss‘sche Persönlichkeit vor allem anhand zweier Schwerpunkte: der Villa in Garmisch, die zu seinem Lebensmittelpunkt wurde, sowie der sinfonischen Dichtung „Sinfonia Domestica“, die seine widersprüchliche Künstlerpersönlichkeit besser widerspiegelt als jedes andere Werk.

„Die Zauberflöte – Mozarts Vermächtnis“ (10.00 Uhr)

Schon nach ihrer Premiere 1791 war die Zauberflöte eine der erfolgreichsten Opern ihrer Zeit. Dank ihrer vielen kulturhistorischen Anspielungen ist jedoch keine andere Oper so rätselhaft wie sie: Mozart und sein Librettist Emanuel Schikaneder haben darin Symbole der Freimaurer und der Ägypter ebenso verarbeitet wie die Ideale der Französischen Revolution, der Aufklärung und des Humanismus. Manche Historiker vermuten in der „Zauberflöte“ eine verborgene freimaurerische Geheimbotschaft, andere wollen in ihr nur das künstlerische Vermächtnis des genialen Komponisten sehen. Die Entstehung der „Zauberflöte“ hat durchaus etwas Geheimnisvolles an sich und selbst die abenteuerliche Odyssee der originalen Handschrift ist nicht frei davon. Um sie wurde gewürfelt, sie wurde gegen Orden eingetauscht und im Zweiten Weltkrieg aus dem brennenden Berlin evakuiert. Als Beutekunst gelangte sie nach dem Krieg in polnischen Besitz, bis Edward Gierek, der Generalsekretär der der kommunistischen Partei Polens, die Originalpartitur während eines Staatsbesuches an Erich Honecker übergab.
In ihrem Film gehen Axel Brüggemann und Axel Fuhrmann der spannenden Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der „Zauberflöte“ auf den Grund. Gemeinsam mit dem Ägyptologen Jan Assmann, der Schikaneder-Biografin Eva Gesine Baur, dem Musikforscher Manfred Konrad und anderen Experten haben sie in Archiven und an Originalschauplätzen in Wien, Salzburg, Weimar und Berlin recherchiert und dabei erstaunliche Ergebnisse zutage gefördert.

„Opernführer: Die Zauberflöte“ (10.50 Uhr)

Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ war seinerzeit eine Sensation. Dafür verantwortlich sind die Ohrwürmer, die Mozart dabei geschaffen hat. Die Oper handelt von Herzschmerz, Rache und Erotik. Tamino macht sich mit seinem Diener auf die Suche nach der schönen Pamina. Mit Zauberflöte und Glockenspiel treten sie die Reise an. Doch eine Landkarte wäre besser gewesen: Tamino verirrt sich. Sopranistin Mélanie Adami und Tenor August Schram führen mit Hilfe von Spielzeug-Figuren durch die Oper Mozarts. Regie: Christina Pollina.

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ORF : TV-Premiere für „Meine Josefstadt“: Neues ORF-Bezirksporträt mit Opernsänger Heinz Zednik, Musiker Erik Trauner u. a.
 Am 22. Juli um 21.55 Uhr in ORF 2 – danach „Alltagsgeschichte: Das Glück ist ein Vogerl“ =

Das dritte von insgesamt vier neuen ORF-Bezirksporträts am Sonntag, dem 22. Juli 2018, um 21.55 Uhr in ORF 2 führt diesmal in den flächenmäßig kleinsten Bezirk Wiens: „Meine Josefstadt“. Auf seinem filmischen Streifzug begleitet Regisseur Chico Klein vier Persönlichkeiten mit der Kamera durch ihre Kindheits- und Jugenderinnerungen: Opernsänger Heinz Zednik, die Obfrau der Wiener Kaffeesieder Christina Hummel und den Bluesmusiker und Gründer der Mojo Blues Band, Erik Trauner, sowie dessen Schwester Elna Schaerf-Trauner, Kaffeehausbesitzerin in Australien. In liebevoll erzählten Anekdoten bringen die Protagonistinnen und Protagonisten diesen zutiefst bürgerlichen und gleichzeitig auch wieder bohémienhaften Stadtteil Wiens näher: eine sehenswerte humorvolle Reise durch Zeit und Raum.

Danach ist in ORF 2 das Dakapo eines „Alltagsgeschichte“-Klassikers aus dem Jahr 1995 zu sehen: In „Das Glück ist ein Vogerl“, um 23.00 Uhr in ORF 2, porträtiert Elizabeth T. Spira das Zusammenleben von Menschen und Vögeln. Die Beziehungen zu „Burlis“, „Pipsis“ und „Boberln“ sind seltsam, geheimnisvoll, hintergründig – und manchmal voll rätselhafter Poesie.

Mehr zum Inhalt von „Meine Josefstadt“:
Die Josefstadt, jener Bezirk, der stets als Heimstatt der Beamten, Hofräte und deren Witwen sowie der gehobenen Mittelschicht galt, präsentiert sich heute wesentlich jünger, als es den architektonischen Anschein hat. 1861 in Wien eingemeindet, ist „der Achte“, die Josefstadt, der kleinste der Wiener Gemeindebezirke. Drei Generationen echter Josefstädter erzählen diesmal ihre Kindheits- und Jugenderinnerungen an „ihren“ Bezirk: Der Opernsänger Heinz Zednik, der für einen bürgerlichen Bezirk nicht unbedingt typische Blues-Musiker Erik Trauner und die Obfrau der Wiener Kaffeehausbesitzer Christina Hummel sowie die Schwester von Erik Trauner, Elna Schaefer-Trauner. Die Zeitreise beginnt mit Heinz Zednik 1940 und endet in der Gegenwart. Die Josefstadt als Bezirk, der für viele Künstlerinnen und Künstler aus Musik, Literatur und Theater zur Lebensbasis wurde, ist genauso Thema wie der zum Teil immer noch erhaltene Vorstadtcharakter, der dem „Achten“ einen ganz eigenen Charme verleiht. Das sehr persönliche, unterhaltsame und gleichzeitig sehr informative Bezirksporträt von Regisseur Chico Klein verleitet dazu, selbst ein bisschen in der Geschichte des achten Wiener Gemeindebezirks zu forschen oder den Bezirk zu entdecken.

„Meine Josefstadt“ ist eine Produktion des ORF, hergestellt von Felix Breisach Medienwerkstatt.

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Empfehlung: Grandiose Doku über „Alexander den Grossen“ in nur 24 Minuten – spannender als jeder Krimi – Meilenstein des ZDF Dokukanals

ZUR DOKU

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RICHARD WAGNERS  WESENDONK-LIEDER BEIM ONLINE-MERKER (19.7.)


Maryna Lopez. Foto: Herta Haider

Mathilde Wesendonck war eine bemerkenswerte Frau. Als nun ein Konzert mit eben diesen Liedern von Richard Wagner nach Gedichten von Mathilde Wesendonck in unserer Galerie anstand, habe ich versucht, meine diesbezüglichen Wissenslücken zu schließen – und konnte gar nicht damit aufhören. Ob Sie nun die Richard Wagners Muse war (Wagner leitete für jeden Künstler das Recht auf eine Muse ab) – oder ob die beiden , wie immer wieder gemunkelt wurde und wird, mehr verband, hat mich eigentlich nicht wirklich interessiert. Mathilde Wesendonck hat Zeit ihres 74 Jahre langen Lebens stets dementiert, dass da mehr als eine „Seelenverwandtschaft“ war – und ich bin geneigt, ihr zu glauben, auch nach Abwägung der Risken, die eine Frau ihres geistigen Horizonts nie eingegangen wäre.

Drei Leben hätten bei anderen Frauen nicht gereicht, um das zu erleben, was Mathilde Wesendonck in bloß einem geschafft hat. Heirat mit 20 mit einem Mann, der seine in jungen Jahren verstorbene Frau noch immer anbetete, sodass er Agnes Luckemeyer – so der Geburtsname der späteren Mathilde Wesendonck – dazu brachte, den Namen ihrer Vorgängerin – also Mathilde – anzunehmen. Fünf Kinder hat sie ihrem Mann geboren geboren, vier davon musste sie zu Grabe tragen. Ob sie je wirklich glücklich war? In der Beziehung zu Richard Wagner vermutlich nicht.

Die fünf Lieder, die Richard Wagner in dem einen Jahr, das er in einem Nebengebäude der Wesendonckschen Züricher Villa verbracht hat, für Mathilde Wesendonck komponiert hat, sind allerdings in Noten gefasste Sehnsucht. Ist es eine einseitige Sehnsucht, weil Mathilde Wesendonck für Wagner unerreichbar war?

Die Lieder sind an vielen Stellen dramatisch, passen deshalb perfekt zur Mezzosopranisten Maryna Lopez. Die Stimme hat Volumen und Fülle, die Stärken liegen eindeutig in einer beeindruckenden Tiefe, was den sinnlichen Charakter der Lieder noch verstärkt. Sie vermag aber ihr Material an den richtigen Stellen auch zurückzunehmen, um so ein Mehr an Intensität zu zu erreichen. Leidenschaft spürt man in jedem Moment – und zwar echte, keine gespielte.

Eine starke, auch entsprechend akklamierte Leistung der gebürtigen Ukrainerin, die durch Heirat zu ihrem mexikanischen Familiennamen kam. Adolfo Lopez begleitete sie auch am Klavier, einfühlsam – aber dort wo es möglich ist, auch eigene Akzente setzend. Starker Nachhall beim fünften Lied – eindrucksvoll.

Ein starkes Team, ein imposanter Anfang einer möglichen Konzertreihe in unseren „Hallen“

Anton Cupak

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DIE FREITAG-PRESSE (20. JULI 2018)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die FREITAG-PRESSE – 20. JULI 2018

Bregenz
„Carmen“-Premiere bei Kaiserwetter in Bregenz

Im zweiten Jahr hat es nun geklappt. Nach einer total verregneten „Carmen“-Premiere vor einem Jahr ist am Donnerstagabend die Wiederaufnahme-Premiere der Inszenierung von Kasper Holten bei Kaiserwetter über die Seebühne in Bregenz gegangen. Doch nicht nur die Wetterbedingungen waren perfekt – auch das künstlerische Gesamtpaket präsentierte sich rundum gelungen.
Salzburger Nachrichten

Bregenz
Opern-Premiere: Viel Applaus, Kritiker eher verhalten
Berthold Goldschmidts Oper „Beatrice Cenci“ hat am Mittwochabend bei den Bregenzer Festspielen Premiere gefeiert. Vom Publikum gab es viel Applaus. Die vom ORF befragten Kritiker waren mit ihrem Lob eher verhalten.
https://vorarlberg.orf.at/news/stories/2925282/
„Beatrice Cenci“: Horror im Kopf
Mit Berthold Goldschmidts Oper „Beatrice Cenci“ haben die Bregenzer Festspiele am Mittwochabend begonnen. Grelle Kostüme und schöne Musik auf der Bühne erzählen eine reale Geschichte um Gewalt, Geld, Macht und Kirche. Und erzählen ist hier wörtlich gemeint.
https://vorarlberg.orf.at/news/stories/2925395/
Berthold Goldschmidts „Beatrice Cenci“: Blendwerk am Bodensee
Die Oper gerät bei den Bregenzer Festspielen szenisch zur schrillen Farce. Der musikalische Teil immerhin berückt durch Tiefsinn
Der Standard
Kritik – „Beatrice Cenci“ in Bregenz Moralische Sonnenfinsternis
Der Hamburger Berthold Goldschmidt (1903 – 1996) hatte als deutscher Exilant in England mit seinen Kompositionen wenig Erfolg. Umso neugieriger war das Bregenzer Festspielpublikum auf das düstere Renaissance-Drama
BR-Klassik
Schöner Tyrannenmord
Die Oper „Beatrice Cenci“ von Berthold Goldschmidt ist blurünstig: In deutlich weniger als zwei Stunden geht es um Morde, Vergewaltigung, Doppelhinrichtung und Erlösung: Graf Francesco Cenci (Christoph Pohl, links) sucht Befriedigung in sexueller Gier aller Arten. Er misshandelte seine zweite Frau Lucrezia (Dshamilja Kaiser). Seine Tochter Beatrice Beatrice (Gal James) – im Vordergrund zu sehen – vergewaltigte er.
Sueddeutsche Zeitung
Der Goldfinger von Rom
Gutes Hand-, aber kein Meisterwerk: Berthold Goldschmidts Oper „Beatrice Cenci“ in Bregenz
Wiener Zeitung

Bregenz
Oper „Beatrice Cenci“ in Bregenz
Brutalität und Lyrik im Festspielhaus
Jürgen Liebing im Gespräch mit Gabi Wuttke
DeutschlandfunkKultur

Salzburger Festspiele: Passion, Leidenschaft, Ekstase
Die Salzburger Festspiele sind ein Mammutspektakel künstlerischer Extraklasse. Wer wird zum Superstar der Saison?
Hamburger Abendblatt

Salzburger Festspiele 2018 Worauf wir besonders gespannt sind
Fünf neue Opernproduktionen, dazu Wiederaufnahmen und 89 Konzerte in sechs Wochen: Der Salzburger Festspielsommer bietet Superlative. BR-KLASSIK-Redakteure verraten ihre persönlichen Highlights
BR-Klassik

Dirigent Kent Nagano: „Unsere Welt ist viel zu laut geworden“
Der Stardirigent über die Salzburger Festspiele, die einstige Avantgarde und das Geheimnis der Stille in der Musik
Kurier

München/ Philharmonie
Festhalten am Rettungsring
Rolando Villazón und sein spanischer Liederabend
https://www.sueddeutsche.de/kultur/klassik-festhalten-am-rettungsring-1.4061404

Linz
Daniel Kehlmann hält Eröffnungsrede des Linzer Brucknerfests
Der Schriftsteller Daniel Kehlmann wird bei der Eröffnung des diesjährigen Internationalen Brucknerfests in Linz am 9. September die Festrede halten. In Anlehnung an das Motto „Was Du ererbt von Deinen Vätern“ spricht der Autor zum Thema „Tradition“. Gleichzeitig wird an dem Tag auch die neue Orgel im Brucknerhaus eingeweiht
https://www.sn.at/kultur/allgemein/daniel-kehlmann-haelt-eroeffnungsrede-des-linzer-brucknerfests-36666070

Klavierfestival Ruhr
Flügel sind die besseren Therapietiere – dreissig Jahre Klavier-Festival Ruhr
Manchmal kann Musik das Leben verändern: Das grösste privat finanzierte Konzertfestival in Deutschland besteht seit dreissig Jahren – und geht mit vorbildlicher Nachwuchsarbeit voran.
Neue Zürcher Zeitung

Ravenna
Riccardo Muti conducts a majestic Macbeth in Ravenna
bachtrack

London
L’Ange de Nisida review at Royal Opera House, London – “a long-lost opera by Donizetti’
https://www.thestage.co.uk/reviews/2018/lange-de-nisida-review

L’Ange de Nisida / JPYAP Summer Programme, Royal Opera – buoyant touch in Donizetti bagatelle
https://theartsdesk.com/opera/lange-de-nisida-jpyap-summer-programme-royal

Donizetti’s L’Ange de Nisida shines at its belated world première
bachtrack

An embarrassing and misshapen dud: Opera Holland Park’s Isabeau reviewed
https://www.spectator.co.uk/2018/07/an-embarrassing-and-misshapen-dud

New York
Review: “Mass’ Brings Out the Worst in Leonard Bernstein
The New York Times

Mostly Mozart Festival provides stirring advocacy for Bernstein’s exhilarating, maddening “MASS”
http://newyorkclassicalreview.com/2018/07/mostly-mozart-festival-provides

Los Angeles
Los Angeles Philharmonic 2018 Review – Otello
Russell Thomas Shines Alongside Gustavo Dudamel In Verdi’s Masterpiece
http://operawire.com/los-angeles-philharmonic-2018-review-otello/#respond

Gustavo Dudamel Navigates LA Phil Through a Stormy Otello
https://www.sfcv.org/reviews/none/gustavo-dudamel-navigates-la-phil

Dudamel serves up Otello at the Hollywood Bowl
bachtrack

Sydney
Aida (Opera Australia)
An exciting, high-tech production that both thrills and overwhelms at times.
https://www.limelightmagazine.com.au/reviews/aida-opera-australia/

Aida – Sydney Opera House – Opening night 2018
https://www.theceomagazine.com/lifestyle/events/aida-sydney-opera

Feuilleton
Ten things you never knew about… Opera
https://www.express.co.uk/life-style/top10facts/991287/ten-things-you-never

Tonträger
Thron der Sonne
Das Klassik-Label „harmonia mundi“ wird 60 Jahre alt und veröffentlicht zu seinem Geburtstag zwei CD-Boxen mit reichlich Beispielen dafür, dass die Alte Musik sich nicht mehr nur mit zusammenfantasierten Mittelalterklängen zufrieden gibt
https://www.sueddeutsche.de/kultur/klassik-thron-der-sonne-1.4061486

Sprechtheater

Salzburger Festspiele: „Jedermann“ ist erneuert
Die Salzburger Festspiele sind im Endspurt ihrer Vorbereitungen. Die erste heurige Premiere, der „Jedermann“, ist in vielen Aspekten erneuert. Seit Mittwochabend gibt es die ersten Bilder in Kostüm und Maske.
https://www.sn.at/salzburger-festspiele/jedermann-ist-erneuert-36083845

Berlin/ Schaubühne
Schaubühne verliert Rechtsstreit mit Gabriele Kuby
Gabriele Kuby sah ihre Persönlichkeitsrechte durch das Theaterstück „Fear“ geschmäht. Nun hat sie vor Gericht Recht bekommen.
Tagesspiegel

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Unter’m Strich

München
Streit um Demo-Teilnahme „Ich schenke den Herren von der CSU gern ein Grundgesetz“
Matthias Lilienthal im Gespräch mit Gabi Wuttke
https://www.deutschlandfunkkultur.de/streit-um-demo-teilnahme-ich-schenke
Geplanter Protest: Münchner CSU will Theatern das Demonstrieren verbieten
Tausende Menschen wollen am Sonntag in München gegen „die verantwortungslose Politik“ der CSU protestieren. Auch städtische Theater rufen zur Demo auf – was die Christsozialen besonders empört.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ausgehetzt-csu-will-muenchnern

 

INFOS DES TAGES (FREITAG, 20. JULI 2018)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 20. JULI 2018)

SALZBURGER FESTSPIELE: PROGRAMM ZUR FESTSPIELERÖFFNUNG

https://www.salzburgerfestspiele.at/Portals/0/FestZurFestspieleroeffnung_2018.pdf

Bitte runterscrollen, dann gelangen Sie zum Detailprogramm des heutigen (und morgigen) „Fest zur Festspieleröffnung“

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EINIGE FOTOS VOM NEU BEARBEITETEN SALZBURGER „JEDERMANN“


Tobias Moretti (Jedermann), Stefanie Reinsperger (Buhlschaft). Copyright: Salzburger Festspiele/ Matthias Horn

 


Johannes Silberschneider (Glaube), Mavie Hörbiger (Werke), Hanno Koffler (Teufel). Copyright: Salzburger Festspiele/ Matthias Horn


Peter Lohmeyer (Tod), Tobias Moretti (Jedermann). Copyright: Salzburger Festspiele/ Matthias Horn


Tobias Moretti (Jedermann, Christoph Franken (Mammon). Copyright: Salzburger Festspiele/ Matthias Horn

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ORF: Neuauflage von „JedermannJedefrau – Das Salzburger Festspielmagazin“

Bildergebnis für orf

 Vom 20. Juli bis 24. August jeweils Freitag live um 18.30 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) – Wie schon im Vorjahr bietet die erfolgreiche nationale Vorabend-Eigenproduktion des ORF-Landesstudios Salzburg „JedermannJedefrau – Das Salzburger Festspielmagazin“ auch im Festspielsommer 2018 wieder Interviews, Hintergrundinformationen und Festspielwürdiges vor und hinter den Kulissen. Die vom ORF-Landesstudio hergestellte und via ORF 2 national gesendete sechsteilige TV-Produktion verfolgten 2017 bis zu 400.000 Zuseherinnen und Zuseher. Die durchschnittliche Reichweite lag bei 243.000 Zuseherinnen und Zuseher und bei 20 Prozent Marktanteil. Die Sendung, die an sechs Freitagen um 18.30 Uhr in ORF 2 gezeigt wird, präsentiert sich heuer mit zahlreichen Neuerungen, u. a. gestalten ORF-Kulturlady Barbara Rett, Anchorwoman der großen ORF-Kulturübertragungen, und ORF-Landesdirektor Christoph Takacs gemeinsam eine neue regelmäßige Rubrik des vorabendlichen Kulturmagazins.

„Vor der Premiere“ mit Barbara Rett und Christoph Takacs

Barbara Rett informiert im Festspielmagazin jeweils vor der Premiere ganz persönlich über die anstehenden Festival-Highlights. Gemeinsam mit Christoph Takacs begibt sie sich an jene Orte, die man auch als die Wiege der Salzburger Festspiele bezeichnen könnte, beispielsweise Schloss Leopoldskron. In den einzelnen Ausgaben geht es um besondere Künstler, wichtige Kulturthemen und kleine wissenswerte Geheimnisse. Der Bogen spannt sich von der Vergangenheit bis zur Gegenwart und wagt auch einen Blick in die Zukunft – all das kompakt in vier Minuten.

Rück- und Ausblicke auf das Festspielgeschehen: Moderation im bewährten Team – Tobias Pötzelsberger und Romy Seidl

„JedermannJedefrau“ fasst jeden Freitag die ausklingende Festivalwoche kurz und pointiert zusammen und liefert einen spannenden Ausblick auf die kommenden Produktionen und Ereignisse samt einem Veranstaltungskalender und Antworten auf die Frage, wer sich auf dem Red Carpet tummelt – eben alles, was man über den Kultursommer in Salzburg wissen muss. Zudem blickt „JedermannJedefrau“ hinter die Kulissen, berichtet das, was man normalerweise nicht sieht, zeigt Interviews mit Künstlerinnen, Künstlern, Regisseurinnen, Regisseuren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und vervollständigt mit ganz persönlichen Geschichten über private Förderer den 360-Grad-Blick auf das weltbekannte Festival.

Die Moderation übernimmt wie schon im Vorjahr Anchorman Tobias Pötzelsberger, als Präsentatorin der „Außenstelle“ fungiert Romy Seidl – all das unter der Leitung von Kurt Liewehr.

Die wichtigsten Themen der ersten Sendung

„Eine Stadt bereitet sich vor“: Zwei Tage vor der diesjährigen Premiere des „Jedermann“ gibt es Interviews mit den Hauptdarstellern Stefanie Reinsperger und Tobias Moretti. Selbstverständlich gehören ein Eventkalender sowie ein Spezialtipp rund um die Salzburger Festspiele zu jeder Ausgabe von „JedermannJedefrau“.

Dakapos des Kulturmagazins gibt es ab 22. Juli in ORF III Kultur und Information (jeweils Sonntag, 19.50 Uhr, am 12. August um 18.20 Uhr).

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WAGNERS „WESENDONCK-LIEDER“ BEIM „ONLINE-MERKER. Maryna Lopez sorgte für ein „volles Haus“

Vor diesem Termin im Hochsommer hatte ich Angst, Stammgäste waren nach Bregenz oder sonstwohin ausgeschwärmt (als bestünde die Welt nur aus Oper). Aber die Angst erwies sich als unbegründet – wir mussten sogar Ersatzbestuhlung besorgen.

Und nach den Wesendonck-Lieder ging es dann munter weiter – mit spanischer Folklore. Ein etwas „alternativer Abgang“ also – aber der Auftakt zu einem geselligen Beisammensein bis lange danach.


Maryna Lopez vor den Wagner-Postern. Foto: Herta Haider

 

Die Wesendonck-Lieder wurden um Rahmen der laufenden Ausstellung „Wagner-Poster“ (Sammlung Klaus Billand) dargebracht – und die Poster wurden bestaunt. Die Ausstellung ist bis Mitte September bei freiem Eintritt zu besichtigen.


Maryna Lopez singt Wagners „Wesendonck-Lieder“. Am Klavier: Adolfo Lopez. Im Glas ist übrigens Wasser, der Sekt kam später! Foto: Herta Haider


Maryna Lopez singt Wagners „Wesendonck-Lieder“. Am Klavier: Adolfo Lopez. Foto: Herta Haider


„Selfie“?Maryna Lopez. Foto: Herta Haider

Fotoserie wird morgen fortgesetzt!

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SOMMERFESTIVAL KITTSEE : HEUTE WIEDER „DIE HOCHZEIT DES FIGARO“ – nach dem neuesten Stand der Wettervorhersage wird im Freien gespielt

Letzte Gelegenheit den „FIGARO“ zu erleben. Nur noch am 20 und 21.7.

Heute Freitag und morgen Samstag steht wieder Die Hochzeit des Figaro auf dem Programm des Festivals Kittsee (an der Grenze des Burgenlands zu Niederösterreich, nahe Bratislava ( 45 Minuten mit dem Auto von Wien entfernt)

Nach derzeitiger Prognose, werden wir im Freien spielen.

Wie wird das Wetter Freitag 20.07.2018 in Kittsee? (wetter.com)

In Kittsee gibt es den ganzen Tag keine Wolken, die Sonne scheint bei Temperaturen von 17 bis 26°C. In der Nacht ist es wolkenlos und die Temperatur fällt auf 15°C.
05:12 Uhr 20:42 Uhr Erstes Viertel
Freuen Sie sich auf bis zu 13 Sonnenstunden

Wie wird das Wetter Samstag 21.07.2018 in Kittsee?

In Kittsee gibt es am Morgen keine Wolken, die Sonne scheint bei Temperaturen von 19°C. Später bilden sich vereinzelt Wolken bei Höchstwerten von 27°C. Abends ist in Kittsee der Himmel bedeckt und die Temperatur liegt bei 19°C. Nachts bedecken einzelne Wolken den Himmel und die Luft kühlt sich auf 18°C ab.
05:13 Uhr 20:41 Uhr Zunehmender Mond
Freuen Sie sich auf bis zu 6 Sonnenstunden

Sollten Sie Karten buchen wollen, so rufen Sie bitte gerne zwischen Montag und Freitag (9:00-16:00 Uhr) in unserem Büro an. Telefon: (01)203-63-57. Wir bereiten die Karten für Sie so vor, dass Sie sie an der Abendkassa bezahlen und abholen können.

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Bregenzer Festspiele mit „historisch umstrittenen Thema: „BÖHM“ von Paulus Hochgatterer – mit Nikolaus Habjan und seinen Puppen

Premiere ist am 25. Juli im Kornmarkttheater

Sujet Böhm 18, Inhalt

Von Paulus Hochgatterer

Mit Nikolaus Habjan

Erneut beschäftigt sich der Puppenbauer und Regisseur Nikolaus Habjan mit einem historisch umstrittenen Thema: Nach den Personen in Staatsoperette –  Die Austrotragödie, uraufgeführt 2016 bei den Bregenzer Festspielen, bringt er nun den Dirigenten Karl Böhm als Puppe auf die Bühne. 1894 in Graz geboren, zählt Böhm zu  den bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Für seine Karriere arrangierte er sich mit den Nationalsozialisten und übernahm 1934 den Posten des Generalmusikdirektors der Semperoper Dresden für den aus dem Amt gedrängten Fritz Busch. Ab 1938 trat er fast jährlich bei den Salzburger Festspielen auf, 1943 wurde er Direktor der Wiener Staatsoper. Bereits 1935 schrieb er: »Es ist sicher im Sinne der Regierung gelegen, wenn ich als deutscher Dirigent nach Wien gehe, um dort den zahlreichen Anhängern der nationalsozialistischen Idee neue Anregung zu geben, umso mehr als ich gebürtiger Österreicher bin. […]  Heil Hitler!« Zwar war Böhm kein Mitglied der NSDAP, gehörte jedoch in führender Funktion dem Kampfbund für deutsche Kultur an. Nach Kriegsende wurde er von den Alliierten mit einem zweijährigen Auftrittsverbot belegt. Von 1954 bis 1956 wirkte er erneut als Direktor der Wiener Staatsoper.

Seine Laufbahn führte ihn mehrmals auch zu den Bregenzer Festspielen, wo er bereits 1948 die Wiener Symphoniker dirigierte. Zur Eröffnung des neuen Festspielhauses 1980 leitete er Ludwig van Beethovens neunte Symphonie… (Quelle: Bregenzer Festspiele)
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OBERÖSTERREICHISCHE STIFTSKONZERTE: KARTEN FÜR DAS SCHLUSS-WOCHENENDE ZU GEWINNEN

Bildergebnis für oberösterreichische stiftskonzerte

Diese Festivalsaison ist reich an ausverkauften Konzerten! Am Freitag, den 20. Juli veranstalten die OÖ. Stiftskonzerte das bereits achte ausverkaufte Konzert! Für die Schlusskonzerte am 28. und 29. Juli 2018 können wir Ihnen glücklicherweise noch verfügbare Karten anbieten. Außerdem haben Sie die Möglichkeit Karten für das Konzert von Il Giardino Armonico & Anna Prohaska am 28. Juli zu gewinnen! Viel Glück!

ZUR WEBSITE

Anna Prohaska verwandelt sich in einem furiosen Finale

Als Schluss- und Höhepunkt der OÖ. Stiftskonzerte in diesem Sommer kommt eines der weltbesten Originalklangensembles nach St. Florian: Il Giardino Armonico hat gleich zwei Konzertprogramme für die OÖ. Stiftskonzerte zusammengestellt: „Serpent & Fire“ lädt die fantastische Sopranistin Anna Prohaska ein, die sich in nicht weniger als acht Opernfiguren – sagenhafte Frauengestalten – von barocken Stücken eines Purcell, Graupner, Sartorio, Händel und Castrovillari verwandelt.
Noch vor dem Konzert am 28. Juli (19 Uhr) wird Rico Gulda mit dem Dirigenten der Schlusskonzerte und Flötenvirtuosen Giovanni Antonini ein Gespräch führen (18.15 Uhr), zu dem wir alle herzlich bei freiem Eintritt einladen.

Gewinnen Sie Karten für den einzigartigen Konzertabend im Marmorsaal des Stiftes St. Florian! Schreiben Sie uns eine E-Mail mit der richtigen Antwort, auf die Frage, wie oft Il Giardino Armonico in diesem Jahr in Oberösterreich zu erleben sein wird, und schon nehmen Sie an der Verlosung teil! bestellung@stiftskonzerte.at

KONZERT & KARTEN

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 Joachim A. Lang – Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm – Kinostart: 13. September 2018 

Gauthier Dance für die zahlreichen Tanzszenen mit an Bord, Choreographien Eric Gauthier


Credit: Stephan Pick, Wild Bunch Germany

Gauthier Dance gibt’s bald auch im Kino… Den denkbar schönen Anlass für das Debüt auf der großen Leinwand bietet Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm, inszeniert von dem renommierten Regisseur und Brecht-Kenner Joachim A. Lang. Der opulente Spielfilm vereint mit Lars Eidinger, Tobias Moretti, Hannah Herzsprung, Joachim Król, Claudia Michelsen und anderen große Schauspielprominenz vor der Kamera und geht weit über eine herkömmliche Literaturverfilmung hinaus, auch weil er die Darstellenden Künste zusammenführt: Theater, Musik und – Tanz.


Credit: Stephan Pick, Wild Bunch Germany

Genau hier kommt Eric Gauthier ins Spiel. Er zeichnete für die Choreographien von Mackie Messer verantwortlich und brachte nicht nur seine Company, sondern auch die Filmstars zum Tanzen.
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Wuppertal: Sommersaison 2018 schließt mit ausverkauften Vorstellungen 

Mit ausverkauften Vorstellungen im Juni und Juli verabschiedet sich die Oper Wuppertal in die Sommerpause. ››Die begeisterte Stimmung dieser Abende und das besondere Flair der Sommeroper tragen uns in die nächste Spielzeit hinein und bestärken uns in unserer künstlerischen Ausrichtung‹‹ so Intendant Berthold Schneider. 

Die Sommersaison 2018 bot die letzte Premiere der Spielzeit: Bizets ›Carmen‹, geleitet von Julia Jones und inszeniert von Candice Edmunds (Vox Motus), wurde von der Fachpresse als ››großer Wurf‹‹ (Deutschlandfunk) gefeiert. Das Ensemble rund um Ieva Prudnikovaite (Carmen) und Joachim Bäckström (Don José) in den Hauptrollen erhielt durchweg großes Lob und Standing Ovations. Die Produktion wird in der kommenden Spielzeit wieder aufgenommen. 

Begleitend zur ›Carmen‹-Inszenierung wurde auch das Angebot ›Share Your Opera‹ sehr gut wahrgenommen: Die App führt Operninteressierte leicht verständlich durch die Inszenierung und ersetzt das Lesen der Übertitel. Erstmals wurde ›Share Your Opera‹ auf mehreren Sprachen angeboten: neben Deutsch und Englisch auch auf Russisch, Italienisch, Türkisch und Japanisch. In der kommenden Spielzeit steht das kostenlose Angebot außerdem bei ›Luisa Miller‹ und ›Die Hochzeit des Figaro‹ zur Verfügung. 

Auch die vielleicht ungewöhnlichste Produktion der Spielzeit, die Barockoper ›Liberazione‹ von Francesca Caccini, wurde vom Publikum mit einer restlos ausverkauften Derniere gefeiert: Die begehbare Installation, entworfen vom Musiktheaterkollektiv AGORA, lud das Publikum ein letztes Mal ins Labyrinth der Insel der Alcina ein – gemeinsam mit den Sängern und Musikern direkt auf der Bühne.  

Abgerundet wurde die Sommersaison durch den Liederabend von Catriona Morison, der Gewinnerin des renommierten Preises „BBC Cardiff Singer of the World 2017“, am Klavier begleitet von Michael Cook. Die Mezzosopranistin bleibt dem Haus auch in der kommenden Spielzeit verbunden und wird u.a. in der Eröffnungspremiere am 8. September 2018 die Rolle der Charlotte in Jules Massenets ›Werther‹ singen. 

Alle Vorstellungen im Juni und Juli wurden vom sommerlichem Ambiente auf dem Opernvorplatz gerahmt, wo die Brasserie im Opernhaus zum Verweilen bei einem Sommerdrink einlud. 

Der Vorverkauf für die Spielzeit 2018/19 ist gestartet! 

Ticket- und Abo-Hotline: 0202 563 76 66 

KulturKarte Wuppertal, Kirchplatz 1
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BAD REICHENHALLER PHILHARMONIKER: DER THUMSEE BRENNT

Aufgrund der Wetterprognose (Schlechtwetter ist angesagt) wird die Veranstaltung vom 21. Juli auf den 28. Juli verschoben!

 VERSCHOBEN auf Samstag, 28. Juli 2018

DER THUMSEE BRENNT

Wenn – wie jedes Jahr – der Thumsee „brennt“, ist Genuss für alle Sinne garantiert: Rund um die Bad Reichenhaller Philharmoniker verdichten sich Schmankerl für Auge, Ohr, Leib und Seele zu einem ganz besonderen Sommerfest.

„Der Thumsee brennt!“ ist DAS Klassik-Kult-Open-Air ganz Südbayerns. Auf den weiten Wiesen oberhalb des in der untergehenden Sonne glitzernden Thumsees mit Blick über die Open-Air-Bühne bis zum Predigtstuhl, umrahmt von schroffen Felsen und bewaldeten Gipfeln treffen sich seit über zehn Jahren die Fans von Bayerns wohl traumhaftester Freilichtbühne. Wie ein griechisches Theater thront die Madlbauerwiese in der Mitte dieser Traumlandschaft, die jeden Sommer zum Konzertsaal wird.

„Der Thumsee brennt!“ ist ein Muss nicht nur für Klassik-Liebhaber, sondern für alle, die die einzigartige Verbindung von Natur, Musikgenuss, Feiern und Genießen zu schätzen wissen. Schwungvoll-fetzige Rhythmen, heiter-entspannte Melodien und im besten Sinn „klassische“ Ohrwürmer zum Mit-Swingen garantieren die Bad Reichenhaller Philharmoniker unter ihrem Chefdirigenten Christian Simonis.

Was als Bereicherung des ohnehin schon reichen musikalischen Sommerangebots gedacht war, hat sich längst zu einem Erlebnisabend für jedes Alter entwickelt. Groß und Klein, Jung und Älter genießen auf ihre eigene Art und Weise die ungezwungene Atmosphäre bei kulinarischer Versorgung durch Seewirt und Madlbauer oder ihren selbst mitgebrachten Köstlichkeiten. Der Wechsel vom Tageslicht zur Nacht lässt die Bühne immer stärker in den Mittelpunkt treten, bis das abschließende Feuerwerk die Bergwelt und den See im prachtvollen Funkenregen selbst zur Bühne werden lässt.

Im Jubiläumsjahr findet das Musik-Spektakel gemeinsam mit der Stadtkapelle Bad Reichenhall unter der Leitung von Albert Galimzanow statt.

BAD REICHENHALLER PHILHARMONIKER
DIRIGENT CHRISTIAN SIMONIS

 STADTKAPELLE BAD REICHENHALL
DIRIGENT ALBERT GALIMZANOV

Ausweichtermin: SA, 28. Juli 2018
Shuttleservice ab 18.00 Uhr
Bad Reichenhaller Festplatz und Nonner Straße (Kaserne)
Kein Shuttle ab Therme!

Eintritt 20 €
bis 15 Jahre frei

Schüler und Studenten mit Ausweis bis 26 Jahre und Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte 10€

Karten erhalten Sie an der Abendkasse.

Bustransfer: frei

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