DIE MITTWOCH-PRESSE (21. OKTOBER 2026)
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Linz
Jonas Kaufmann eröffnet „Great Voices“ in Linz
Kurzvideo
https://on.orf.at/video/14344130/16172819/jonas-kaufmann
Wien/ Musikverein
Gäste aus Ungarn bringen Liszts großes Oratorium nach Wien
Im Auftakt der Konzertreihe „Musik der Meister“ erklang Franz Liszts Oratorium Christus erstmals seit langer Zeit wieder im Musikverein. Das Pannon Philharmonic Orchestra, der Ungarische Nationalchor und fünf exzellente Solisten ließen sowohl die klangliche Vielfalt des Werks als auch die musikalische Ausdeutung des christlichen Heilsgeschehens eindrucksvoll hervortreten.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.de
Bregenz
Festspielsommer wird verlängert
Die Bregenzer Festspiele haben bereits jetzt für den kommenden Sommer eine zusätzliche Vorstellung von Giuseppe Verdis „La traviata“ auf der Seebühne angesetzt. Die Oper in der Inszenierung von Damiano Michieletto bleibe auch im zweiten Sommer ein Publikumsmagnet mit großer Nachfrage, teilten die Festspiele am Dienstag in einer Aussendung mit.
https://vorarlberg.orf.at/stories/3376012/
Klagenfurt
Mozarts „Così fan tutte“ feiert Premiere am Stadttheater Klagenfurt
Am 29. Oktober 2026 feiert Mozarts Oper „Così fan tutte“ am Stadttheater Klagenfurt Premiere. Das 1790 uraufgeführte Werk mit einem Libretto von Lorenzo da Ponte wird in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln aufgeführt. Regie führt Nilufar K. Münzing, die in der vergangenen Spielzeit bereits „Der Liebestrank – L’elisir d’amore“ am Stadttheater inszenierte.
Mein.klagenfurt.at.stadttheater
Raiding/Bgld.
Baich und Angatscheva: Zwei Klangwelten im spielfreudigen Dialog (Bezahlartikel)
Lidia Baich und Donka Angatscheva mit „Grand Duo“ beim Lisztfestival in Raiding.
Kurier.at.baich.agatscheva
München
„Ariadne auf Naxos“ in der Bayerischen Staatsoper München
Die Oper, die in einer öden, felsigen Landschaft auf der Insel Naxos angesiedelt ist, handelt von Ariadne, die von Theseus verlassen wurde. Zerbinetta und ihrer Truppe (Harlekin, Scaramuccio, Truffaldin, Brighella) bricht mit Liedern und Tänzen in die Tragödie Ariadnes ein, um sie aufzumuntern. Zerbinetta versucht, Ariadne zu überzeugen, dass jede verlassen Frau einfach zum nächsten Mann übergeht. Bacchus erscheint, und er und Ariadne fühlen sich zueinander hingezogen, was in einem Liebesduett kulminiert.
opernmagazin.de.ariadne
Düsseldorf
Trillerpfeifen statt La Traviata: Protest in der Düsseldorfer Oper
Das Opernpublikum war ganz auf den Untergang der Kurtisane in drei Akten eingestimmt. Doch anstelle von Verdis „La Traviata“ erklangen in der Düsseldorfer Oper erst einmal Trillerpfeifen. Gemeinsam mit Akteuren in den Originalkostümen standen Menschen in pinken Westen an der Rampe und protestierten gegen einen personellen Kahlschlag, für den die Intendantin in spe, Ina Karr, sorgen will – so die Ansage des Protestes.
https://www.ddorf-aktuell.de/2026/10/19/trillerpfeifen-statt-la-traviata
Dresden
Semperoper Dresden: „Die wunderbaren Jahre“ – und was von ihnen übrig bleibt
Torsten Raschs Oper „Die wunderbaren Jahre“ erzählt von einer Jugend unter den Bedingungen der DDR-Diktatur. Nora Bussenius macht daraus in Dresden einen visuell und musikalisch eindrucksvollen Abend. Doch ausgerechnet die wunderbaren Jahre selbst bleiben kaum erfahrbar. (Rezension der besuchten Premiere am 16. Oktober 2026)
opernmagazin.de.semperoper
Bonn
Was soll das, Bonn?
Anne Netrebko kommt nach Bonn. Die Hütte ist voll. Den Intendanten freut’s. Aber ist es wirklich ein Grund zur Freude, wenn eine der zweifelsohne bekanntesten, aber auch nicht unumstrittenen Sängerinnen unserer Zeit in der Bundesstadt vorbeischneit? Und warum tut sie das überhaupt? Ein Kommentar von Guido Krawinkel…
…Das setzt sich in dieser Saison mit der »Weltstars«-Reihe fort, in der neben Netrebko auch Namen wie Freddie De Tommaso oder Johan Tetelman in verschiedenen Inszenierungen gastieren. Über das Für und Wider eines solchen Starkarussells kann man geteilter Meinung sein. Nötig hätte es die Bonner Oper gewiss nicht, zumindest in künstlerischer Hinsicht. Das Haus hat ein ausgezeichnetes Ensemble mit zahlreichen Publikumslieblingen und immer wiederkehrende Gäste, die selbiges bereichern. Aber die Zeiten sind schwierig.
https://backstageclassical.com/was-soll-das-bonn/
Leipzig
Manchmal bleiben nur die kleinen Dinge (Bezahlartikel)
Der Musikalischen Komödie in Leipzig gelingt eine grandiose deutsche Erstaufführung des Musicals „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ über die Geschichte einer jüdischen Familie
https://www.nmz.de/kritik/oper-konzert/manchmal-bleiben-nur-die-kleinen-dinge
Hamburg
Warum Maestro Afkham Kollege Kent Nagano keine Tipps gibt … Teil II
David Afkham kehrt nach Hamburg zurück, privat wie beruflich. In der wunderschönen Laeiszhalle dirigiert der in Bayern lebende Maestro Beethoven und Brahms, in der Hamburgischen Staatsoper sieht er mit Frau und Kindern Humperdinck, Ravel und Strawinsky. Dies nicht zuletzt, weil seine Gattin, die Sopranistin Christiane Karg, dort Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Hamburg war. Im Vorfeld des Konzerts haben wir über Glück hoch zwei, Kent Nagano und Meister Johannes gesprochen. Wir erfahren außerdem, was Maestro Afkham sonst noch in Hamburg macht.
Jörn Schmidt im Gespräch mit David Afkham (Teil 2)
Klassik-begeistert.de
Solothurn/ Stadttheater
Beethoven und Strauss faszinieren aus nächster Nähe in Solothurn
Klein, aber fein: In Solothurn gab es neben Beethovens erster Symphonie drei Repräsentanten einer Generation zu erleben, die musikalisch ganz unterschiedliche Wege beschritten: Claude Debussy, Richard Strauss und Charles Ives.
Von Julian Führer
Klassik-begeistert.de
Wiesbaden/ Hessisches Staatstheater
Hoffmanns Erzählungen verzaubert auf dem Jahrmarkt der Träume
Ein Zirkuszelt ist im Grunde nichts anderes als eine großangelegte Illusion auf Zeit, ein Ort, an dem Sägemehl den Verfall kaschiert und das grellste Licht die tiefsten Schatten wirft. Wer den romantischen Dichter E.T.A. Hoffmann an einen solchen Ort verpflanzt, riskiert gewöhnlich den Absturz ins reine Spektakel. Regisseur Dennis Krauß wagt im Staatstheater Wiesbaden genau diese Flucht nach vorn. Mit seinem Konzept hatte er 2025 den Europäischen Opernregie-Preis gewonnen.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de
Sydney
Einer der größten Spender der Oper in Australien stellt Unterstützung ein
Der japanische Milliardär Haruhisa Handa hat seine finanzielle Unterstützung der Opera Australia eingestellt. Ausschlaggebend soll gewesen sein, dass zunehmend Musiktheater gezeigt und nicht mehr auf die Oper gesetzt wird. Das berichtet das Magazin „Slipped Disc“. Demnach soll in Sydney im nächsten Jahr „Das Phantom der Oper“ von Andrew Lloyd Webber gezeigt werden – die Aufführung der Oper „Aida“ wurde dagegen verschoben. Die Opera Australia bespielt das Opernhaus in Sydney und das Arts Centre in Melbourne. Handa war seit 15 Jahren Schirmherr und einer der bedeutendsten privaten Förderer.
Deutschlandfunk.de.unterstuetzer
Brünn
Di., 20. Oktober 2026: BRÜNN/BRNO (Reduta-Theater, Mozartsaal): Liederabend von Richard Novák und Ondrej Olos
Einen Liederabend der besonderen Art gab es heute im Mozart-Saal des Brünner Reduta-Theaters, das ja bekanntlich eine der ältesten noch bespielten Theaterspielstätten Europas ist (wenngleich mehrmals neu- und umgebaut). Und ebendort trat heute einer der derzeit ältesten noch aktiven Sänger auf, wenn nicht sogar überhaupt der älteste.
Forumconbrio.com
Feuilleton
Brief von Brüggi
Lieber François-Xavier Roth, schon wieder Buhrufe in Donaueschingen. Schon wieder Protest gegen Sie. Und schon wieder scheint der SWR zu glauben, dass man die Sache am besten aussitzt. Augen zu, Ohren zu – war was? Wie geht man miteinander um, wenn Vertrauen verloren gegangen ist? Wie gewinnt man es zurück? Und wer erklärt eigentlich dem Publikum, warum man an einem Dirigenten festhält, dessen Verhalten so viel Kritik ausgelöst hat? Offenbar niemand. Die Buhrufe in Donaueschingen sind Schreie eines (zum großen Teil weiblichen) Publikums, das sich nicht mitgenommen fühlt. Die Sache ist eben nicht erledigt, nur weil die Verantwortlichen das so beschlossen haben.
https://backstageclassical.com/lieber-francois-xavier-roth-2/
Interview
Andrzej Filończyk: „Auf der Bühne kann man viel Spaß haben“
Jolanta Łada-Zielke im Gespräch mit dem Bariton Andrzej Filończyk, dem Interpreten der Titelrolle in „Don Giovanni“ an der Hamburgischen Staatsoper. Andrzej Filończyk absolvierte die Gesangsabteilung der Musikakademie in Breslau. Er nahm am Programm „Young Talents“ der Polnischen Nationaloper sowie am Internationalen Opernstudio in Zürich teil. 2016 wirkte er am „Young Singers Project“ der Salzburger Festspiele mit und sang dort 2017 die Partie des Gubetta in Donizettis „Lucrezia Borgia“. Sein Operndebüt gab er 2015 am Teatr Wielki in Posen als Tonio in Leoncavallos „Pagliacci“.
Von Jolanta Lada-Zielke
Klassik-begeistert.de
Dresden/ Semperoper
Dresden: „Mein Gott, wie spielen die denn!“
Daniele Gatti und die Staatskapelle Dresden hatten zu Mahlers 10. Sinfonie eingeladen. Diese Aufführung fand im Rahmen des Mahler-Zyklus statt. Ausgewählt wurde die Fassung von Deryck Cooke. Gatti bezeichnet diese Fassung als „die, dem Werk gegenüber hingebungsvollste“. Mahler konnte dieses Werk selber nicht vollenden. Er starb im Jahre 1911, vor der Fertigstellung seiner Sinfonie.
Von Henriette Müller
Klassik-begeistert.de
Emil Greiter: Vom lustosen Geigenschüler zum preisgekrönten Bariton
Der junge Bassbariton Emil Greiter brennt für klassischen Liedgesang. Mit seinem langjährigen Klavierpartner Paul Breyer feilt er seit Jahren an Nuancen. Beim Hugo-Wolf-Wettbewerb feierte er kürzlich seinen größten Erfolg. Greiter fühlt sich aber nicht nur in der klassischen Musik zu Hause, sondern ist auch als Songwriter aktiv. Ein Porträt.
BR-Klassik.de.kunstlied-portrait
Links zu englischsprachigen Artikeln
München
Kampe and Ticciati shine in evergreen Munich Ariadne auf Naxos
https://seenandheard-international.com/2026/10/kampe-and-ticciati
Frankfurt
Oper Frankfurt 2026-27 Review: Turandot
https://operawire.com/oper-frankfurt-2026-27-review-turandot/
Bukarest
An elegantly updated Figaro at the Bucharest National Opera
bachtrack.com.de.nozze.di.figaro
London
Review | Titov’s Parsifal: An Unexpected Triumph at Royal Opera
https://myscena.org/denise-wendel-poray/review-titovs-parsifal-an
Gluck: Orpheus & Eurydice at English Touring Opera | Live Review
https://www.opera-now.com/content/reviews/gluck-orpheus-eurydice-at
A Monumental Resurrection from Pappano and the LSO
https://operatoday.com/2026/10/a-monumental-resurrection-from-pappano-and-the-lso/
Mahler’s Resurrection resurrected: Antonio Pappano and the London Symphony Chorus and Orchestra
https://seenandheard-international.com/2026/10/mahlers-resurrection-resurrected-antonio
New York
Q & A: Royce Vavrek on Premiering ‘Lincoln in the Bardo’ at the Met & His Work with Missy Mazzoli
https://operawire.com/q-a-royce-vavrek-on-premiering-lincoln-in-the-bardo
Interview. Composer Missy Mazzoli on breaking barriers at the Met: ‘Entertainment needs to not be a bad word’ (Subscriptionm required)
Her opera of George Saunders’ ‘Lincoln in the Bardo’ is the house’s first sole commission from a woman — and has been hailed as a ‘masterpiece’ by the author
https://www.ft.com/content/1858c8af-2c36-49a2-b13c-a505d1d9ccf9
Boston
Boston Lyric Opera 2026-27 Review: William Tell
https://operawire.com/boston-lyric-opera-2026-27-review-william-tell/
Houston
Rick Perdian in conversation with general director and CEO of Houston Grand Opera Khori Dastoor
https://seenandheard-international.com/2026/10/rick-perdian-in-conversation-with
Dallas
Daniel Hawkins shines in Strauss with Luisi, Dallas Symphony
https://texasclassicalreview.com/2026/10/17/daniel-hawkins-shines
Sydney
Handa withdraws funding from Opera Australia
After reported frustration with the organisation’s programming of musicals, the Japanese billionaire’s contract will lapse in December.
https://limelight-arts.com.au/news/handa-withdraws-funding-from-opera-australia/
Adelaide
An excellent new Carmen in Adelaide
https://bachtrack.com/de_DE/review-carmen-hansford-lam-kelso-schneider
Review: CARMEN at Her Majesty’s Theatre, Adelaide Festival Centre
One of the world’s most popular operas.
broadwayworld.com.carmenopera
Recordings
Countertenor (Anthony Roth Costanzo)
Costanzo’s cultural pilgrimage is a virtuoso literary performance.
https://limelight-arts.com.au/reviews/countertenor-anthony-roth-costanzo/
Ballett / Tanz
Wien/Staatsoper
John Neumeiers getanzte Seelenlandschaften
John Neumeier im Interview: Der Star-Choreograf ist in Wien und zeigt an der Staatsoper ab Dienstag das tänzerische Porträt von Vaslav Nijinsky, dem legendären frühen Tanz-Star der Ballets Russes.
https://www.krone.at/4340827
Pop/ Unterhaltungsmusik
Familie betet: Ralph Siegel wieder im Krankenhaus!
Nach einer schweren Lungenentzündung und einem künstlichen Koma im Sommer musste der 81-jährige Ralph Siegel jetzt erneut im Krankenhaus behandelt werden. Sein Gesundheitszustand sei „nicht gut“.
https://www.krone.at/4340903
Österreich
Christina Stürmer zieht sich vorerst zurück: „Durchatmen, Kraft tanken“
Christina Stürmer hat eine Auszeit angekündigt. Die Sängerin will sich nach einem ereignisreichen Konzertjahr vorerst zurückziehen und mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen. Wie lange die Pause dauern wird, ließ die zweifache Mutter offen.
OberösterreichischeNachrichten
Sprechtheater
Wien/Burgtheater
„König Ubu“ in Wien: Die Diktatur der skrupellosen Komödianten (Bezahlartikel)
Das Stück zur Stimmung der Zeit: Stefan Bachmann inszeniert Alfred Jarrys Groteske „König Ubu“ am Wiener Burgtheater als dystopische Farce über die menschliche Lust an der Unterwerfung.
FrankfurterAllgemeine.de.koenig.ubu
St. Pölten
Emanzipiert aus der Asche der Gretchenfrage (Bezahlartikel)
„Faust Gretchen Margarete“: Eine theatrale Videoinstallation nach Johann Wolfgang von Goethe von Bert Zander feierte in der Theaterwerkstatt des Landestheaters NÖ Premiere. Mit Caroline Baas und dem Stadtensemble. Zu sehen bis 16. März 2027.
https://www.krone.at/4339994
Österreich
Schauspieler macht Mut. Nicholas Ofczarek: „Ich habe Multiple Sklerose“
Der beliebte Schauspielstar spricht erstmals offen über seine Erkrankung. Die Diagnose erhielt der 55-Jährige bereits mit 27 Jahren. Der Burgtheater-Star lebt seit Jahrzehnten mit Multipler Sklerose (MS). In einem Interview mit dem Magazin „Fleisch“ spricht er nun erstmals offen über seine Diagnose und darüber, wie die Krankheit sein Leben und seine Karriere verändert hat.
Heute.at.nicholas.ofczarek
Buch/ Literatur
Wer waren „Shakespeares Schwestern“?
Ramie Targoff hat mit ihrem Buch „Shakespeares Schwestern: Wie Frauen die Renaissance schrieben“ vier Autorinnen dem Vergessen entrissen, die zur Zeit des englischen Dichters gelebt und geschrieben haben.
DiePresse.com.skakespeares.schwestern
Sport
Fußball international
Paris_ Champions League: Eklat bei Fußball-Fest in Paris
Es war das erwartete Fußball-Fest am dritten Spieltag der Champions League! Paris Saint-Germain besiegte am Dienstagabend in einem spektakulären Spiel den FC Barcelona mit 4:2. Für Kopfschütteln sorgt jedoch die Massaker-Choreografie der PSG-Fans. Mit einem blutigen Mega-Banner zogen die Anhänger von Paris Saint-Germain die Blicke auf sich. Kurz vor dem Anpfiff präsentierten die Fans eine Choreo, auf der ein Mann mit Maske, PSG-Trikot und einer Kettensäge zu sehen ist. Dieser zersägt dabei das Wappen des spanischen Meisters. Auf dem blutigen Plakat steht zudem der Text: „Massacre à la parisienne“ (auf Deutsch: „Massaker auf Pariser Art“).
https://www.krone.at/4342957
Fußball international
Knall bei Eintracht Frankfurt: Jetzt lockt ein Top-Verein. Plötzlicher Abgang
Eintracht Frankfurt, mit Trainer Adi Hütter, muss sich nach einem neuen Sportdirektor umsehen! Markus Krösche tritt als Sportdirektor zurück – steht der Wechsel zu einem europäischen Top-Klub bevor?
https://www.krone.at/4340980
Politik
Ukraine-Experte: „Nicht klug von Selenskij, Trump zu provozieren“
Russland- und Ukraine-Experten Gerhard Mangott sieht in den jüngsten verbalen Angriffen von Trump eine „neue Qualität“. US-Präsident Donald Trump hat der Ukraine fehlende Gegenleistungen für die Unterstützung der USA vorgeworfen. „Wir haben der Ukraine viel gegeben – sie hat uns nichts gegeben. Vergessen Sie das nicht“, sagte er. Derweil beklagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij, dass Washington versprochene Waffenlieferungen zurückhalte. Handelt es sich einmal mehr um das übliche Heiß-Kalt zwischen den USA und der Ukraine? Russland- und Ukraine-Experten Gerhard Mangott erklärte am Dienstagabend in der ZiB 2, bei Trump lasse sich nie ausschließen, dass er seine Position wieder ändere. Die Angriffe der vergangenen Tage gegen die Ukraine und gegen Selenskij sind von neuer Qualität
Kurier.at.mangott
Österreich
130.000 Euro für Strolz ++ Lagerhaus-Kündigungen
Ein Video. Der Rechnungshof kritisiert Zahlungen mehrerer Ministerien. Ex-NEOS-Chef Matthias Strolz erhielt 130.000 Euro für 25 Beratungstage. Außerdem: Bei den Raiffeisen Lagerhäusern gibt es eine Kündigungswelle. Über hundert Beschäftigte sollen ihren Job verlieren. Die Sendung wird moderiert von Tanja Pfaffeneder. DieKrone.at.strolzundLagerhaus
Österreich
Neuer Job nach SPÖ-Aus für Gerhard Zeiler: „Verdammt, das kann so nicht weitergehen“
Die SPÖ entschied sich gegen ihn als Chef, nun startet Gerhard Zeiler eine neue Offensive. Der Medienmanager will in Wien ein Unternehmen mit Polit-Fokus gründen. Was er damit genau vorhat, wie er das Vorhaben finanziert und was er der Sozialdemokratie ausrichten will.
https://www.krone.at/4342050
Niederlande
Der niederländische Regierungschef und sein Verlobter werden Väter
Erster offen homosexueller Regierungschef der Niederlande, das Kind wird von einer Leihmutter ausgetragen. Der niederländische Ministerpräsident Rob Jetten (39) und sein Verlobter Nicolás Kennan (29), werden Väter. Das teilte das Paar auf Instagram mit. „Es kommt jemand ganz Besonderes zu uns. Auf Wiedersehen 2027, Kleines“, schreiben die beiden Männer. Sie seien der Spenderin der Eizelle und ihrer Leihmutter Lisa und deren Familien „super dankbar“, schreiben sie. „Ohne euch wäre das alles nicht möglich.“ Auf dem geposteten Foto sieht man sie mit einem Ultraschallfoto.
Kurier.at.politik.vaeter
Berlin
Linke will ins Rote Rathaus, SPD und Grüne machen Weg für Koalitionsgespräche frei
Grüne und SPD geben grünes Licht für Koalitionsverhandlungen. Die Antisemitismusdebatte überlagerte die bisherigen Gespräche. Inhaltlich könnte auch die Debatte um Vergesellschaftung von 160.000 Wohnungen ein großer Stolperstein sein.
DiePresse,at.berliner.koalition
Serbien
Serbien attackiert Schieder als Wahlbeobachter: „Politisch voreingenommen“
SPÖ-Europaabgeordneter Andreas Schieder hat sich in der Vergangenheit kritisch über die Vučić-Regierung in Serbien geäußert.Im Vorfeld der Parlamentswahl in Serbien hat die amtierende serbische Präsidentin Ana Brnabić gegen den SPÖ-Europaabgeordneten Andreas Schieder als Delegationsleiter der EU-Wahlbeobachtungsmission in Serbien protestiert. In einem Brief an die Präsidentin des EU-Parlaments, Roberta Metsola, wirft Brnabić Schieder sowie weiteren Mitgliedern der Delegation „politische Voreingenommenheit“ vor. Schieder sprach gegenüber der APA von einem „noch nie dagewesenen Angriff“.
Kurier.at.serbien.parlamentswahl
Medien
ORF
Peter Klien: „Ich finde Herbert Kickl feig“
Seit zehn Jahren konfrontiert Peter Klien Politikerinnen und Politiker mit unangenehmen Fragen. Im Interview spricht er über den Schwitzkasten, ein raueres politisches Klima, die Grenzen des Humors und warum er den FPÖ-Chef nicht schätzt.
News.at.peter.klien
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Unter’m Strich
Russland
Karin Kneissl war obdachlos: „Habe auf der Straße überlebt mit den Hunden“
Oft hat Karin Kneissl Österreich ausgerichtet, wie sehr sie ihre neue Heimat Russland schätzt, wie aufgenommen und willkommen sie sich fühlt. Das dürfte aber nicht immer der Fall gewesen sein: In einem Interview spricht die Ex-Außenministerin erstmals darüber, wie schwer ihr Leben nach dem Auswandern war. Zeitweise dürfte sie – eigenen Angaben zufolge – nicht einmal ein Dach über dem Kopf gehabt haben.
https://www.krone.at/4341277
Oberösterreich
Nach Kostenexplosion: Autohaus rutscht mit Millionenschulden in die Pleite
Das Autohaus Leibetseder mit Standorten in Mauthausen und St. Georgen an der Gusen (beide in Oberösterreich) ist insolvent. Zur Pleite geführt haben laut eigenen Angaben der schwächelnde Automarkt sowie die gestiegenen Kosten. Der Betrieb will aber weitermachen.
https://www.krone.at/4342077
Graz
Rausschmiss! Polizeischülerin unter Terrorverdacht. Für IS rekrutiert
Heikle Islamismus-Ermittlungen in den Reihen der Exekutive! Knapp vor Ende ihrer Ausbildung in der Polizeischule Graz gerät eine angehende Beamtin mit afghanischen Wurzeln ins Visier der heimischen Staatsschützer. Krone+ kennt die brisanten Details
https://www.krone.at/4341829
Gunkl Donnerstag vor Gericht – nun droht Geheim-Prozess
Beim Prozess gegen Gunkl und zwei Slowakinnen geht es um Kindesmissbrauch und Erpressung. Ein Ausschluss der Öffentlichkeit gilt als wahrscheinlich. Wie das Gericht am Montag vor der Verhandlung nun mitteilte, kann bei Verfahren wegen Sexualdelikten die Öffentlichkeit ganz oder teilweise ausgeschlossen werden. Das sei sowohl von Amts wegen als auch auf Antrag möglich.
Heute.at.gunkl-prozess
INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 21. OKTOBER 2026)
INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 21. OKTOBER 2026)
Wien/ Volksoper: Premiere des Musicals Chicago am Samstag, 24. 10.2026

Wien/ Volksoper
Chicago, 1920er: Roxie Hart tötet ihren Liebhaber und landet im Gefängnis, wo sie nicht nur auf die ehrgeizige Doppelmörderin Velma Kelly trifft, sondern auch auf „Mama“ Morton, die es perfekt versteht, auf der Klaviatur von Macht, Intrigen und Glamour zu spielen. Mit Hilfe des Anwalts Billy Flynn und der Boulevardjournalistin Mary Sunshine wird Roxie zur Medienikone gemacht. Roxies Stern strahlt unaufhaltsam, wäre da nicht Velma, die sich um den wohlverdienten Ruhm gebracht sieht … Und der nächste Skandal, der schon um die Ecke wartet.
Samstag Premiere: Chicago. Ein Musical-Vaudeville von John Kander, Fred Ebb & Bob Fosse
https://www.volksoper.at/produktion/chicago-2025.1013380441.de.html?mtm

Maayan Franco übernimmt die Musikalische Leitung bei Chicago
Aufgrund einer Erkrankung muss Gareth Valentine die Musikalische Leitung der Premiere von Chicago an der Volksoper Wien abgeben. Maayan Franco übernimmt die Musikalische Leitung der Produktion. Die Premiere ist am 24. Oktober 2026.
Maayan Franco debütierte im April 2025 mit Steven Sondheims Follies am Pult des Volksopernorchesters und dirigierte seither The Sound of Music, Nurejews Hund, Cabaret, Die Zauberflöte, Im weißen Rössl, den Ballettabend American Signatures – unter anderem mit Pergolesis Stabat Mater – sowie die Uraufführung von Ronja Räubertochter.
Weitere Engagements umfassen Vorstellungen von La Cenerentola, Hänsel und Gretel und Die Zauberflöte beim Jerusalem Lyric Opera Festival. Ursprünglich zum Schlagzeuger und Flötisten ausgebildet, widmet Maayan Franco der zeitgenössischen Musik einen wichtigen Teil seines künstlerischen Schaffens. Er assistierte Ilan Volkov, arbeitete mit Klangkörpern wie dem BBC Symphony Orchestra, dem Ensemble Intercontemporain und der Staatskapelle Berlin zusammen und dirigierte unter anderem Werke von Christopher Fox, Hugues Dufourt, Jennifer Walshe, Cassandra Miller und Olga Neuwirth. Als Assistent war er unter anderem beim Festival d’Aix-en-Provence, an der Staatsoper Unter den Linden, der Israeli Opera, dem Konzerthaus Wien und der Staatsoper Stuttgart tätig. Beim Kosovo Philharmonic Orchestra dirigierte er unter anderem Dvořáks Symphonie Aus der Neuen Welt sowie Symphonien von Brahms.
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Daniel Behle landet mit Operette Schmetterling großen Erfolg als Komponist in Annaberg-Buchholz
22. November: Debüt als Bacchus in Neuproduktion der Ariadne an der Wiener Staatsoper

Daniel Behle
Daniel Behle zählt zu den vielseitigsten Tenören seiner Generation und hat sich längst auch als Komponist einen Namen gemacht. Am Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz feierte seine zweite abendfüllende Operette Schmetterling am 10. Oktober 2026 ihre erfolgreiche Uraufführung. Nun steht für ihn auch als Sänger ein weiterer bedeutender Karriereschritt an: Am 22. November 2026 gibt er in der Neuinszenierung von Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos an der Wiener Staatsoper sein Rollendebüt als Bacchus. Damit erweitert er sein Repertoire um eine der anspruchsvollsten Tenorpartien von Richard Strauss. Seine neue Operette ist unterdessen noch bis zum 27. November in Annaberg-Buchholz zu erleben.
Dass die Operette alles andere als ein antiquiertes Theatergenre ist, beweist Schmetterling mit viel Witz, musikalischem Einfallsreichtum und einem gehörigen Schuss Selbstironie. Nach Hopfen und Malz (2023) ist es bereits die zweite Zusammenarbeit mit dem Schweizer Schriftsteller Alain Claude Sulzer. Die skurrile Geschichte kreist um das Schicksal mehrerer Tenöre, die an einer schier unsingbaren Opernpartitur zugrunde gehen. Sie wirft auch einen augenzwinkernden Blick auf die Bayreuther Festspiele, bei denen Daniel Behle selbst mehrfach auftrat und die in diesem Jahr ihren 150. Geburtstag feierten. „Hinter der Bühne ist bei vielen Theatern mehr Operette als man denkt“, erklärte der Komponist kürzlich in einem Interview. Die Kritik zeigte sich indessen begeistert vom Schmetterling: Die neue musikzeitung schwärmte von einer „verführerisch glitzernden Farbrausch-Partitur“, Orpheus lobte die „exzellent orchestrierten Melodien“. Der Münchner Merkur attestierte Behle das „Ohrwurm-Gen“ und würdigte die Instrumentierung als „rotzfrech und fantasievoll“. Besonders enthusiastisch urteilte Deutschlandradio: „Behle hat ein echtes Ohrwurm-Talent und ist stilistisch in allen Genres sattelfest.“ Das Fazit: „Der ‚Schmetterling‘ ist ein echter Wurf und ein Beweis dafür, dass Operette heute sehr wohl noch geht.“
Schon bevor Daniel Behle sich für eine professionelle Laufbahn als Sänger entschied, bildete das Komponieren einen wesentlichen Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit. Noch vor seinem Gesangsstudium studierte er Komposition in Hamburg. Heute bewegt sich sein kompositorisches Schaffen zwischen unterschiedlichsten Stilrichtungen und Genres, von klassischer Musik über Operette und Filmmusik bis hin zu Jazz und Pop. Seine musikalische Vielseitigkeit spiegelt sich auch in zahlreichen Albumproduktionen wider, darunter auch auf den Alben WinterreiseN, Mein Hamburg und Meine schönsten Weihnachtslieder. Auf Un-Erhört widmete er sich selten zu hörenden Liedern von Richard Strauss und ergänzt diese augenzwinkernd um eine eigene Komposition im Stil des Komponisten.
Als Lied-, Oratorien- und Opernsänger ist Daniel Behle gleichermaßen gefragt. Einst als Mozart-Tenor profiliert, hat er sein Repertoire über die Jahre behutsam, aber konsequent um die großen Partien des deutschen romantischen Fachs erweitert und sich zunehmend auch Wagner und Strauss erschlossen. Heute ist er regelmäßiger Gast an der Wiener und Bayerischen Staatsoper, am Royal Opera House in London, an der Mailänder Scala und am Opernhaus Zürich.
Mit Wien verbindet ihn eine lange künstlerische Beziehung: Bereits 2005 wurde er Ensemblemitglied der Volksoper, ehe ihn sein Weg über Frankfurt auf die internationalen Opernbühnen führte. Seit 2020 ist er auch an der Wiener Staatsoper regelmäßig in Mozart- und Strauss-Partien zu erleben. Ebenso ist er den Bayreuther Festspielen seit Jahren verbunden, wo er unter anderem als David in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg und als Loge in Das Rheingold auf der Bühne stand. Mit der Neuinszenierung von Strauss’ Ariadne auf Naxos an der Wiener Staatsoper setzt Behle nun seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Regisseur Barrie Kosky fort, die mit dessen Bayreuther Meistersinger-Inszenierung begann. Mit dem musikalischen Leiter Franz Welser-Möst arbeitet er hingegen erstmals bei einer Opernproduktion zusammen.
Schmetterling steht am 25. Oktober sowie am 14., 22. und 27. November 2026 erneut am Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz auf dem Spielplan. Auch an der Wiener Staatsoper ist Daniel Behle in weiteren Vorstellungen von Ariadne auf Naxos am 25. und 28. November sowie am 1. und 5. Dezember 2026 als Bacchus zu erleben.
Mehr zu Daniel Behle finden Sie auf Instagram, Facebook oder unter https://www.danielbehle.de/
Schmetterling
Annaberg-Buchholz, Eduard-von-Winterstein-Theater
Samstag, 10. Oktober 2026 (Uraufführung)
Weitere Aufführungen: 25.10 / 14.11 / 22.11 / 27.11
Ariadne auf Naxos
Sonntag, 22. November 2026 (Premiere)
Weitere Aufführungen: 25. und 28. November sowie 1. und 5. Dezember 2026
Wien, Wiener Staatsoper
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Auszug aus dem Newsletter von Heinz Sichrovsky
Sie verzeihen mir den dreisten Plural: Aber was sollen wir uns seitens der Regierung noch gefallen lassen? Wir: das sind die Bildungs- und Kunstaffinen (den Vorwurf der Arroganz halte ich aus), die nicht im Traum dran denken, die offenen Verachtungsbekundungen gegen Kunst und Bildung zur Kenntnis zu nehmen. Nun wird also als Resultat monatelanger Verhandlungen das Universitätsbudget demonstrativ auf jene Summe gekürzt, die der Rektor der Wiener Uni zuvor als katastrophal bezeichnet hat. Der arme Babler durfte dann noch verlautbaren, dass von dem Betrag auch die Ärztegehälter zu bezahlen sind.
Was das bedeutet, braucht nicht ausgeführt zu werden: Nur einer Partei mit der intensiven Suizidneigung der SPÖ kann es einfallen, vor Regionalwahlen die Gesundheitsversorgung auszuhebeln. Zumindest die ÖVP will aber in Oberösterreich und Tirol gern noch etwas weiterregieren. Also wird sie propagandistisch dafür Sorge tragen, dass die Ärzte unbehelligt bleiben (was ich ihnen herzlich gönne). Und dass dafür das, was Minderbemittelte für Orchideenfächer halten, bis zur Existenzvernichtung abkassiert wird.
Auch für die SPÖ wird es jetzt zum Ersticken eng: Die zuständige Ministerin Holzleitner hat schon im Mai verlautbart, dass in ihrem Portfolio die Wissenschaft zweiten Rang einnimmt. Folgerichtig wird das Frauenbudget (dem ich genau das wünsche, was es tatsächlich braucht) um 62 Prozent erhöht. Um die Summe übrigens, um die der Katastrophenvizekanzler die Kultur kürzt. Irrer, als Wissenschaft, Kunst und Frauenpolitik gegeneinander auszuspielen, kann eine linke Partei nicht agieren, wenn sie sich gleichzeitig von allen linken Mindestforderungen verabschieden musste und dafür gigantische Summen für die Rüstung abnickt.
Es wird Zeit, sich zu wehren
Dass die überforderte Politikerin, statt das verursachte Debakel in Schach zu halten, jetzt auch noch nebenberuflich die halb havarierte Partei am Sinken hindern soll: Das ist die nächste Verachtungsbekundung gegen die Wissenschaft, zudem geeignet, die letzten roten Jungwähler irgendwohin zu jagen.
Es wird, so meine ich, Zeit für Gegenwehr. Auch die Beklagenswerten, die jetzt von den Universitäten gefeuert werden, sind arbeitende Menschen. Also soll sich die Gewerkschaft mit den Studenten auf den Weg machen, wie es im Jahr 1968 ein Traum geblieben ist. In Frankreich und Belgien geschieht das gerade, und bewahre uns wer immer vor ähnlichen Entwicklungen. Aber auf die Straße gehen, wochenlang in immer größerer Zahl, das wäre es. Uni, Löwelstraße, Ballhausplatz und Minoritenplatz, wo die Ministerin residiert, sind nicht weit voneinander entfernt, aber weit genug, um die Erde beben zu lassen. Die Künstler sollen sich beim Burgtheater anschließen und ihre Expertise aus der Coronazeit einbringen: Ulrike Lunacek war damals binnen 129 Tagen Ex-Staatssekretärin.
UND DONNERSTAG RUFEN DIE UNIVERSITÄTEN WIEDER ZUR DEMO AUF. Vielleicht sehen wir einander dort.
Heinz Sichrowsky
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schoepfblog – Programm der 43. Kalenderwoche vom 19.10..2026 bis zum 25.10.2026
Rückblick auf Freitag 16.10.2026:
Musik: Das erste Konzert der Saison 2026/27 des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck mit Werken von Bizet, Dvorak und neuer Beginnzeit. (Albert Schwarzmann)
Montag:
Apropos: Durch die Aberkennung von Ehrenzeichen wird eine peinliche Vergangenheit verdrängt, deren Symptom die Ehrenzeichen sind. (Alois Schöpf)
Dienstag:
Film: Eine alte Dame wird von einem Roboter gepflegt und zuletzt mit einer Todestablette versorgt. Der neue Film von Doris Dörrie. (Helmut Schiestl)
Literatur: Mario Petuzzi aus Hall in Tirol hat es in den renommierten Diogenes Verlag geschafft. Helmuth Schönauer über Petuzzis Roman „Winterschlaf“
Mittwoch:
Sport: Stimmt der von den Medien vermittelte Eindruck, dass immer weniger Menschen Ski fahren? (Günther Aigner)
Strafvollzug: Angesichts der Zustände im Gefängnis von Klagenfurt bestellt Egyd Gstättner beim Gefängnisdirektor vorsorglich eine Einzelzelle.
Donnerstag:
Shortstory: Tierliebhaberin kümmert sich um antiautoritär erzogenen Hund. Mann muss aus der Wohnung ausziehen. (Janus Zeitstein)
Freitag:
Theater: Ein regelmäßiger Besucher des Tiroler Landestheaters, Günter Lierschof, über die Oper „Don Quichotte“ anlässlich ihrer Wiederaufnahme.
Wissenschaft: Alarm! Österreich geht unter! Wir stinken ab! Die Universitäten bekommen nicht genug Geld! Sparvorschläge! (Alois Schöpf)
Samstag:
Fremde Länder: Elias Schneitter über die Zwei-Klassen-Medizin. Wozu schließe ich eigentlich eine Privatversicherung ab?
Sonntag:
Politik: Nichts wird schneller ausgepackt als die Faschismuskeule. Warum nicht auch bei den Wacker Innsbruck-Randalierern? (Helmuth Schönauer)
Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/
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DIE DIENSTAG – PRESSE (20. OKTOBER 2026)
Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE DIENSTAG-PRESSE (20. OKTOBER 2026)
Düsseldorf
Ein musikalisch großartiger Meistersinger-Opernabend – die Inszenierung verstört
Wer eine Aufführung der Meistersinger von Nürnberg besucht, erwartet im Gegensatz zu den anderen Werken Wagners eher leichte Kost. Der Tod herrscht hier nicht. Vielmehr verbreitet die Oper Zuversicht und erinnert an die reiche deutsche Kulturlandschaft, auf deren Boden doch auch Erfreuliches gedeihen kann. Gewiss, ihre Aufführungsgeschichte ist problematisch. Doch ändert dies nichts an der hoffnungsvollen Botschaft, dass selbst eine verkrustete Gesellschaft durch das Zusammenwirken von Figuren wie Stolzing und Sachs zum Positiven hin wandelbar ist.
Von Arnold Hütten
Klassik-begeistert.de
KIel
„Tannhäuser“: Vom Edel-Bordell in die totale Sterilität
Daniel Karasek inszeniert Wagners Tannhäuser am Theater Kiel als Spagat zwischen einem modernen Edel-Bordell und der totalitären Sterilität der Wartburg. Musikalisch überzeugt der Abend durch ein feinfühliges Philharmonisches Orchester unter Hendrik Vestmann und einen kraftvollen Michael Müller-Kasztelan in der Titelfigur.
Von Marc Rohde
Klassik-begeistert.de
Klassik-Woche
Neue Chefs, alte Konflikte
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, auf den Opernbühnen wird protestiert, in Sachsen ums Überleben gekämpft, und auch hinter den Kulissen fliegen die Fetzen. Es geht um Macht, Geld, künstlerische Freiheit und die Frage, wie viel Streit unsere Klassik verträgt. Meine Antwort: Mehr davon! Denn solange wir streiten, ist unsere Kunst lebendig. In Chemnitz sind die Theater voll, die Kulturhauptstadt hat der Stadt neuen Schwung gegeben. Und ausgerechnet jetzt muss Sachsen bei der Kultur sparen! 2027 sollen die Zuschüsse für kommunale Theater und Orchester um 6,3 Prozent sinken, 2028 sogar um 10,1 Prozent. Im BackstageClassical-Podcast warnt der Chemnitzer Intendant Christoph Dittrich vor einem Kahlschlag. Nach Jahrzehnten des Sparens gehe es längst nicht mehr um einzelne Produktionen, sondern um die Substanz der Häuser. Und um die Freiheit der Kunst! Denn wenn öffentliche Gelder schwinden, wächst die Gefahr politischer Einflussnahme. Volle Häuser, leere Kassen – und eine Kulturpolitik, die ihren eigenen Erfolg aufs Spiel setzt. Hörenswert!
https://backstageclassical.com/neue-chefs-alte-konflikte/
Halle
2-für-1-Ticket-Aktion zum World Opera Day mit Walter Sutcliffe am Sonntag
Am Sonntag, den 25. Oktober 2026, ist World Opera Day – und die Oper Halle feiert diesen Tag mit einer besonderen Ticket-Aktion: Opernintendant Walter Sutcliffe wird am Samstag, 24.10.2026, zwischen 11:00 und 14:00 Uhr an der Theater- und Konzertkasse sitzen und das Publikum einladen, die Welt der Oper gemeinsam zu feiern
https://share.google/dHZqt2LErkKzpUy0S
Wien/MusikTheater an der Wien
Philipp Stölzls genialer Fliegender Holländer geht in Wien vor Anker
Alle sieben Jahre geht Philipp Stölzls geniale Inszenierung von Der fliegende Holländer in einem neuen Opernhaus vor Anker, in der Hoffnung, ein Publikum zu finden, das sie bedingungslos liebt. Zumindest fühlt es sich so an. Die Inszenierung des bayerischen Regisseurs legte 2009 erstmals am Theater Basel an, bevor sie an der Staatsoper Berlin (2013) und am Liceu in Barcelona (2017) Halt machte. Von Philipp M. Krenn neu inszeniert, legt sie nun am Theater an der Wien an, wo ihr – nach den begeisterten Reaktionen am Premierenabend zu urteilen – die Wiener zur Erlösung verholfen haben.
bachtrack.com.de.holländer
Starkes Musiktheater: Ein großartiger „Holländer“ im Theater an der Wien
Im MusikTheater an der Wien wurde Wagners prägendes Erlebnis grandios auf die Bühne und in den Orchestergraben gebracht – die intellektuell anspruchsvolle und zugleich spukhaft plastische Inszenierung Philipp Stölzls begeisterte das Wiener Premierenpublikum.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de
17.10.26 „Der fliegende Holländer“, Premiere, Theater a.d. Wien, „Leseratte Senta?“
Nach elf Jahren macht der „Fliegende Holländer“ im Theater an der Wien wieder Landurlaub: Szenisch und musikalisch war das keine „Erlösung“. Philipp Stölzls Inszenierung, die bereits 2009 in Basel und später in Berlin gezeigt wurde, wird jetzt im Theater an der Wien einer weiteren Aufführungsserie zugeführt – und erneut sitzt in der bühnenbreiten Bibliothek Dalands seine Tochter Senta und kann sich büchergierig von einem dicken alten Sagenband nicht trennen. Die Psychose wurde Senta in all den Jahren seit Basel auch nicht wegtherapiert und ihr Schicksal erweist sich erneut als eine von gesellschaftlichen Zwängen gespeiste Krankengeschichte an deren Schlusspunkt Mord und Selbstmord stehen.
http://www.operinwien.at/werkverz/wagner/aholl15.htm
Berlin
Milo Rau nimmt nun den „Fliegenden Holländer“ in den Fokus. “Der fliegende Holländer”: Milo Raus Deutschland-Deutung
Von Flugscham ist auf den deutschsprachigen Opernbühnen nichts zu spüren: Richard Wagners “Der fliegende Holländer” setzt derzeit allerorten die Segel, so 2025 etwa im Steinbruch von St. Margarethen und dem Linzer Musiktheater, 2028 auf der Bregenzer Seebühne und am gestrigen Samstag im Musiktheater an der Wien. Auf dieser Welle surft auch der Wiener Festwochen-Intendant Milo Rau vorne mit, feiert seine Interpretation doch am 24. Oktober Premiere an der Deutschen Oper Berlin.
Suedtirol.news.it
Zwischen den Sätzen 7: Whistleblowing mit Omer Meir Wellber und Camilla Nylund
Sie haben Missstände, Gesetzesverstöße, Korruption oder in sonstiger Weise unethisches Verhalten in Ihrem Unternehmen oder gar in einer Regierungsbehörde erlebt – und wissen noch nicht so ganz, wie Sie damit umgehen sollen? Dann sehen und hören Sie sich Richard Wagners Walküre an, das ist die perfekte Anleitung – zumal, wenn Camilla Nylund singt und Omer Meir Wellber dirigiert. Whistleblowing ist im Grunde ganz einfach: Sie suchen sich einen Komponisten Ihres Vertrauens, vertrauen ihm die Missstände an – und zwei Jahre später ist alles auf großer Bühne spektakulär offengelegt. Der Gesetzgeber steht auch hinter Ihnen, seit dem 31. Mai 2023 gibt es in Deutschland das „Gesetz für einen besseren Schutz hinweisgebender Personen“ (Hinweisgeberschutzgesetz).
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de
Hamburg
Wann Maestro Afkham doch mal die Hutschnur platzen könnte …Teil I
David Afkham kehrt nach Hamburg zurück, privat wie beruflich. In der wunderschönen Laeiszhalle dirigiert der in Bayern lebende Maestro Beethoven und Brahms, in der Hamburgischen Staatsoper sieht er mit Frau und Kindern Humperdinck, Ravel und Strawinsky. Dies nicht zuletzt, weil seine Gattin, die Sopranistin Christiane Karg, dort Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Hamburg war. Im Vorfeld des Konzerts haben wir unter anderem über Humanismus, fliegende Partituren und seinen Mentor Bernard Haitink (1929-2021) gesprochen.
Jörn Schmidt im Gespräch mit David Afkham (Teil 1)
Klassik.begeistert.de
München/ Gärtnerplatztheater
Kritik „Die Reise nach Reims“ in München: Großer Opernspaß am Gärtnerplatztheater
1824 war Gioacchino Rossini auf dem Höhepunkt seines Ruhms als Opernkomponist und ging nach Paris als Direktor des Théâtre-Italien. Seine erste Komposition für das französische Publikum war „Die Reise nach Reims“. In diesem Dramma Giocoso strandet eine Gruppe von Aristokraten auf dem Weg zur Krönung des französischen Königs in einem Kurhotel in den Vogesen. Gelegenheit für den gewitzten Komponisten, die damaligen Musikstile Europas scherzhaft abzubilden. Zum ersten Mal ist „Die Reise nach Reims“ am Freitagabend in München auf die Bühne gekommen: im Staatstheater am Gärtnerplatz.
BR-Klassik-reisenachreims
Wien
Nestroy-Nominierungen bekanntgegeben, Lebenswerkpreis für Sunnyi Melles
Es gibt die neuen Kategorien „Beste Musik“ und Ensemblepreis und eine Neuordnung in der Sparte „Bestes Schauspiel“. Zwei neue Kategorien und eine Neuordnung in der Kategorie „Bestes Schauspiel“ bringen die Nominierungen zum diesjährigen Nestroy-Preis. Neben der neu geschaffenen Sparte „Beste Musik“ gibt es beim Wiener Theaterpreis, der am 22. November im Wiener Volkstheater verliehen wird, fortan auch einen Ensemblepreis. Statt wie bisher der „Beste Schauspieler“ und die „Beste Schauspielerin“ wird künftig das „Beste Schauspiel“ prämiert. Der Lebenswerkpreis geht an Sunnyi Melles.
DerStandard.at.story.nestroy.preis
München
Bemüht lustiger Touri-Trubel – Münchens Staatstheater am Gärtnerplatz wagt sich an Rossinis „Viaggio a Reims“
Wenn derzeit ein sogenannter „Influencer“ auf ein „Event“ als „unverzichtbar“ hinweist, bricht das Phänomen „Massentourismus“ aus. Das schließt auch heute noch „Royals“ ein – und reicht weit zurück bis in die Standesgesellschaften. Ein sich schließlich aus dererlei Trubel zurückziehender Star wie Gioachino Rossini bediente 1825 mit seiner „Viaggio a Reims“ einerseits die Krönungsfeiern um Karl X. von Frankreich und persiflierte gleichzeitig diese allzu menschliche Sucht nach dem einmaligen Erlebnis.
NeueMusikzeitung/nmz.de.gaertnerplatz
Hamburg/Elbphilharmonie
Klein beleuchtet kurz 79: Nach 12 Minuten ist hier erst einmal Pause – und dann sehen wir mal weiter in der Elbphilharmonie
Gustavo Dudamel, einer der teuersten und in Europa nicht ganz unumstrittenen Dirigenten, pinselt Mahlers 5te mit dem New York Philharmonic auf die Leinwand, dass es nur so spritzt.
Von Patrik Klein
Klassik-begeistert.de
Berlin
Der südkoreanische Starpianist Yunchan Lim: Nur keine Angst vor den Gefühlen (Bezahlartikel)
Ein 22-Jähriger spielt die Musik eines 22-Jährigen, mit höchster Empfindsamkeit: Yunchan Lim begeistert mit Mozart im Berliner Kammermusiksaal.
DerTagesspiegel.de.suedkorea
Düsseldorf
Kein Reichsparteitag, aber…
Regisseur Daniel Kramer und sein Team erfahren zur Premiere von Wagners offiziell komischer Oper massive Missfallenskundgebungen; dabei könnte seine Sicht auf diese allzu deutsche Oper drohenden Entwicklungen näher sein, als uns lieb ist. Auf der Festwiese ist das Volk olivgrün uniformiert angetreten. Videos stellen die Mitglieder der Meistersingerzunft in Offiziersdienstgraden vom Hauptmann bis zum General vor. Keine Frage, dass Sachs und Pogner Generalsrang bekleiden. Neben und über Offizieren und Mannschaften wehen die Fahnen der Bundesrepublik, Europas und des Nordatlantischen Verteidigungsbündnisses. Zum Schlusschor bettet sich der Schusterpoet und General auf das Podest für die Kandidaten des Sangeswettbewerbs wie auf den ihm zugedachten Katafalk
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/deutsche-oper-am-rhein-die
Düsseldorf: „Abenteuerland“, Hartmut Engler und Ingo Reidl (PUR)
Mitte der 1970er-Jahre begann die musikalische Reise der Band PUR als kleine Schülerband zweier Gymnasiasten, die erstmal nur Songs bekannter Künstler coverten. Nachdem sich in den folgenden Jahren die Besetzung um Ingo Reidl, Roland Bless, Jo Crawford, Rudi Buttas und Sänger Hartmut Engler festigte, begann man damit, auch eigene Lieder und Texte zu schreiben. Fand sich anfangs noch keine Plattenfirma, gelang im Jahr 1986 der erste Durchbruch mit dem Sieg beim Bundesrockwettbewerb. In den folgenden Jahren jagte ein Erfolg den Nächsten, so dass inzwischen mehr als zwanzig Platin-Auszeichnungen, über zwölf Millionen verkaufte Tonträger, unzählige Preise und mehr als zehn Millionen Konzertbesucher in der Bandhistorie stehen. Noch heute werden ihre Songs allein bei Spotify rund eine Million Mal pro Monat gestreamt. Einen großen Anteil am anhaltenden Erfolg der Band haben sicherlich auch die Liedtexte, die oftmals Geschichten mitten aus dem Leben erzählen. Texte mit denen sich die Zuhöhrer identifizieren können, weil sie diese oder ähnliche Sitationen aus dem eigenen Leben kennen. Das die Songs darüber hinaus ein enormes theatrales Potential besitzen, erkannte auch Martin Flohr, der aus mehr als dreißig Liedern der Band ein eigenes Musical kreierte, welches am 22. Oktober 2023 seine Weltpremiere im Düsseldorfer Captitol feiern durfe.
Von Markus Lamers
.https://deropernfreund.de/duesseldorf-deutsche-oper-am-rhein/duesseldorf
Dresden
Kein DDR-Theater: „Die wunderbaren Jahre“ von Torsten Rasch sind auf Dresdens Semper Zwei angekommen
Es ist ein Glücksfall für jeden Komponisten, wenn ein neues Werk schon bald nach der gelungenen Uraufführung eine zweite Chance erhält. Dem 1965 in Dresden geborenen Komponisten Torsten Rasch ist dieses Glück mit seiner jüngsten Oper „Die wunderbaren Jahre“ anheimgefallen. Nur gut ein Jahr nach deren Uraufführung am Staatstheater Regensburg (nmz online 24.02.2025) gab es nun eine Neuinszenierung in Dresden, wo die Semperoper das nach dem gleichnamigen Buch von Reiner Kunze entstandene Musiktheater auf ihrer Spielstätte Semper Zwei herausgebracht hat.
NeueMusikzeitung.de.torsten.rasch
Frankfurt
Der Krieg in uns
Rossinis Melodramma eroico »Tancredi“ wieder an der Oper Frankfurt. Wie kaum ein anderer Komponist steht Gioachino Rossini für spritzige und humorvolle Opern. Dass er aber auch Opern mit ernsten Themen komponierte, ist vielen nicht bekannt. Hier leistete die Oper Frankfurt in der Vergangenheit schon mit zwei Inszenierungen wertvolle Aufklärungsarbeit: mit dem Belcanto-Drama „Bianca e Falliero“ im Februar 2022 und zuvor mit dem Beziehungs-Drama „Otello“ im September 2019. Mit der 1813 im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführten Heldenoper (Melodramma eroico) „Tancredi“ folgte zum Spielzeitende 2025/26 ein weiteres Werk, das Rossini von einer unbekannten Seite zeigt. Jetzt erfolgte dessen erste Wiederaufnahme.
https://kulturfreak.de/der-krieg-in-uns
Donaueschingen
Bilanz Donaueschinger Musiktage 2026: Vielstimmiges und Unstimmigkeiten
Vielstimmige Klangexperimente, schräge Instrumente und missglückte Bühnenprojekte: Die Donaueschinger Musiktage 2026 bieten einiges zum Staunen und zum Wundern. Für Diskussionen sorgen auch die Proteste gegen François-Xavier Roth beim Schlusskonzert.
Von Jörn Florian Fuchs
BR.Klassik.de.vielstimmiges.und.unstimmigkeiten
Links zu englischsprachigen Artikeln
Köln
Cologne Opera’s Rigoletto has great singing, straightforward storytelling and vigorous dramatic power
https://seenandheard-international.com/2026/10/cologne-operas-rigoletto-has-great-singing
In Cologne, a long wait for a lacklustre Rosenkavalier
https://bachtrack.com/de_DE/review-rosenkavalier-signeyrole-orozco
London
4.48 Psychosis review – a dazzling, harrowing opera worthy of Sarah Kane’s furious writing
Six fearless singers and the Chroma Ensemble, conducted with arresting immediacy by Naomi Woo, rise to the challenge of the brutal musical onslaughts and anarchic orchestrations of Philip Venables’ raw, imaginative score
https://www.theguardian.com/music/2026/oct/18/4-48-psychosis-review-linbury
Ariadne/Dido and Aeneas review – English Touring Opera conjures two strikingly different mythological worlds
https://www.theguardian.com/music/2026/oct/18/ariadne-dido-and-aeneas
Glasgow
Uncovering Turandot: David McVicar’s new production at Scottish Opera
https://www.opera-now.com/content/features/uncovering-turandot-david
Wexford
Rossini’s youthful L’equivoco stravagante gets the laughs rolling in Wexford
https://bachtrack.com/de_DE/review-rossini-equivico-stravagante-hoehn-barakova
Calgary
Calgary Opera replaces singer after Palestinian flag display at Tosca curtain call
Bass Gabriel Sanchez-Ortega says he has been removed from the remaining performances after displaying the flag on opening night. The company described the gesture as unauthorised and contrary to its policy.
https://moto-perpetuo.com/calgary-opera-singer-palestinian-flag-tosca/
Shanghai
The Curtain Rises on Snøhetta’s Shanghai Grand Opera House
Norwegian architecture practice Snøhetta was commissioned to design the new Shanghai Grand Opera House, which opens its doors this weekend. Conceived as a new landmark for the performing arts, the building is located on the banks of the Huangpu River, in the Expo Houtan district of Shanghai, China.
https://www.metalocus.es/en/news/curtain-rises-snohettas-shanghai-grand-opera-house
Ballett / Tanz
Graz
Oper Graz: „Romeo und Julia“ in der Apokalypse
Es ist ein Stoff der Weltliteratur, der seit Jahrhunderten nichts von seinem Zauber verloren hat: Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“. Sergej Prokofjew machte daraus ein Ballett, das nun in einer modernen Inszenierung an der Oper Graz zu erleben ist.
https://steiermark.orf.at/magazin/stories/3375772/
Berlin
Vertrag bis 2033: Staatsballett Berlin tanzt weiter unter Christian Spuck
Ende Februar wurde er mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichnet. Nun wird Christian Spucks Intendanten-Vertrag beim Staatsballett Berlin verlängert.
Tagesspiegel.de.christian.spuck
Sprechtheater
Elfriede Jelinek: Auf dem Gipfel der Macht
Sie selbst erblickt im Ehrentag den „Anfang des Sterbens“. Nur die Welt will sich dem Befund nicht anschließen. Der 80. Geburtstag der österreichischen Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek am 20. Oktober bahnt sich mit ungeheurem Gratulationsgebraus an. Sie ist heute eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Theaterwelt.
https://www.news.at/menschen/elfriede-jelinek-80-geburtstag
Reichenau
Vertrag mit Maria Happel in Reichenau bis 2030 verlängert
Sie ist seit 2022 als künstlerische Leiterin im Amt, das kommende Programm wird im Jänner präsentiert
DerStandard.at.story.vertrag mit Reichenau
St. Pölten
„Faust Gretchen Margarete“ in St. Pölten: Eine gelungene Ermutigung (Bezahlartikel)
Bert Zander will im Landestheater Niederösterreich den „Faust“ aus Gretchens Sicht erzählen. Das Vorhaben glückt – trotz der inflationären Verwendung von Fremdtexten.
DiePresse,com.faust.gretchen
Wien/ Theater der Jugend
„Komm runter“ im Theater der Jugend: Fünf Freunde gegen die Gemeinheit (Bezahlartikel)
„Komm runter“ von Sabrina Myriam Mohamed erzählt im Theater der Jugend vom wirklichen Leben.
https://kurier.at/kultur/theater-der-jugend-komm-runter-premiere-kritik/403199403
Film/ TV
„Was ist nur aus dem ‚Tatort‘ geworden?“
Mit einem Zweiteiler hat das neue „Tatort“-Team aus Kiel nun seine Zusammenarbeit aufgenommen. Unsere Leserinnen und Leser sind sich nicht ganz einig: War das nun ein gelungener Einstand – oder viel zu viel des Guten? Klaus Borowski ist Geschichte, in Kiel ermitteln nun Mila Şahin (Almila Bagriacik) und Elli Krieger (Karoline Schuch) gemeinsam. Nach guter Zusammenarbeit sah es zu Beginn des Zweiteilers „Unter Freunden / Unter Feinden“ aber noch nicht direkt aus.
web.de.magazine.tatort
Politik
Österreich
Sind Sie Freimaurer? Minister müssen dem Parlament wohl antworten
Ob ein Bürger Freimaurer ist, geht den Staat nichts an. Bei Beamten, Richtern und Ministern liegen die Dinge anders. Zwei aktuelle Entscheidungen aus Straßburg und London zeigen, wo die Grenze verläuft. – Ein Gastkommentar.
DiePresse.com.freimaurer
Frankreich
Rathaus niedergebrannt: Neuer Höhepunkt der Proteste in Frankreich
In Frankreich haben Proteste und Ausschreitungen am Samstag einen neuen Höhepunkt erreicht. Im ganzen Land gab es Demonstrationen, in Paris und zahlreichen anderen Städten kam es zu schweren Krawallen. An die 1.200 Personen wurden festgenommen. Die Regierung sprach von extremer Gewalt. In der Stadt Limoges brannte das historische Rathaus nieder.
https://orf.at/stories/3445430/
Russland/ Österreich
Staatsbürgerschafts-Entzug? Kneissl einverstanden. Dann soll es so sein“
Erneut ist die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl äußerst präsent in den russischen Medien. Unter anderem hat sie nun erklärt, dass sie mit dem Entzug der österreichischen Staatsbürgerschaft einverstanden sei.
https://www.krone.at/4340809
Sport
London
WM im Schwergewicht: In Runde zwei war alles vorbei
Daniel Dubois bleibt Weltmeister im Schwergewicht. Sein Gegner konnte sich nicht lange auf den Beinen halten. Viel bekamen die Zuseher in der O2-Arena in London für ihr Eintrittsgeld nicht zu sehen. Im Duell der britischen Knockout-Experten verteidigte Daniel Dubois den WM-Titel im Schwergewicht nach Version der WBO gegen Fabio Wardley eindrucksvoll. Schon nach 17 Sekunden schickte Dubois seinen Gegner erstmals zu Boden.
Kurier.at.Boxweltmeister
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Unter’m Strich
Nach Heli-Diebstahl. Morgenstern: „Wir werden ihn nicht mehr finden“
Nach dem Diebstahl seines Helikopters tappt Thomas Morgenstern weiter im Dunkeln. „Nein, leider gibt es bis heute kein Update“, schildert der einstige ÖSV-Skispringer, der nicht mehr mit einem Happy End rechnet, in der Ö3-Sendung „Walek wandert“.
https://www.krone.at/4339250
Österreich
Streit um Einkünfte. Ukraine-Pensionen: Hohe Rückzahlungen gefordert Bezahlartikel
Sie sollen Pensionseinkünfte aus ihrem Heimatland nicht gemeldet haben: Hunderte Ukrainer müssten deshalb die zu hoch kassierte Grundversorgung zurückzahlen. Ein Bundesland (Niederösterreich) prescht vor.
https://www.krone.at/4341107
Tuggen/ Schweiz
Gewalttat nach Konzert. Streit um Nazi-Song – Mann (27) nach Faustschlag tot
Nach einem Punkkonzert in der Schweiz kam es zu einer tödlichen Schlägerei. Zuvor hatte ein DJ ein Nazi-Lied gespielt. Ein 27-Jähriger ist nach einer Schlägerei bei einer Afterparty im schweizerischen Tuggen gestorben. Zuvor hatte die deutsche Punkband Krawallbrüder in einem ausverkauften Eventlokal gespielt. Bei der anschließenden Feier sorgte ein Lied einer rechtsextremen Band offenbar für einen Streit, der schließlich eskalierte.
Heute.at.nazisong
Linz
Einem Musiker wurden Instrumente um € 14.000 aus versperrtem Auto gestohlen
Ausgerechnet einen Tag nach seinem 20. Geburtstag stellte ein leidenschaftlicher Musiker fest, dass ihm hochwertige Instrumente fehlten. Die hatte er nach einem anstrengenden Probentag im versperrten Auto gelassen. Als er später wegfahren wollte, waren sie verschwunden.
https://www.krone.at/4339828
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 20. OKTOBER 2026)
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 20. OKTOBER 2026)
SALZBURG/ Landestheater: Große Oper im Festspielhaus

Foto: Christian Krautzberger/Landestheater
große Oper im Großen Festspielhaus: Giacomo Puccinis „Tosca“ ist ab 31. Oktober in Starbesetzung zu erleben. Die Titelpartie verkörpert die international gefeierte Sopranistin Ekaterina Sannikova als Floria Tosca, der renommierte Tenor Andeka Gorrotxategi singt die Partie des Mario Cavaradossi und der international gefragte Kartal Karagedik ist als Baron Scarpia zu erleben.
Der von den Salzburger Nachrichten bekannte Karikaturist Thomas Wizany sorgt für eine besondere visuelle Ebene: Seine Zeichnungen reichern die Handlung an und bringt sie an den Ort des Geschehens: Rom. Mit seiner ausdrucksstarken Bildsprache bringt er sich in die halbszenische Inszenierung von Thomas Mika ein.
Im Großen Festspielhaus lässt Carlo Benedetto Cimento, Erster Kapellmeister des Salzburger Landestheaters, Puccinis Meisterwerk mit dem Mozarteumorchester Salzburg und dem Opernensemble in einer halbszenischen Aufführung erklingen, die Gelegenheit gibt, sich in höchster Konzentration der musikalischen Vielfalt zu widmen.
Puccinis (1858–1924) Opernthriller wurde 1900 in Rom uraufgeführt und gilt als Paradebeispiel des Verismo, einer Stilrichtung, die zwischen 1890 und 1920 die italienische Oper revolutionierte. Puccini prägte die Musikgeschichte durch seine dramatischen und emotional tiefgehenden Werke. Seine Opern vereinen packende Handlungen mit mitreißenden Melodien und innovativen orchestralen Techniken.
Premiere: 31. Oktober 2026, um 19.00 Uhr
Ort: Großes Festspielhaus
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Netrebko wirbelt China auf

Greetings from China! 🇨🇳🎶
Tour with Anna Netrebko in China
Shanghai — October 13 & 15
Shenzhen — October 18
Hong Kong — October 20 ‼️Cancelled‼️
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BERLIN/ Staatsballett: STiftungsrat verlängert den Vertrag mit Christian Spuck bis Juli 2033

Christian Spuck. Foto: Eva Radünzel
Christian Spuck verlängert als Intendant des Staatsballetts Berlin
Berlin, 19. Oktober 2026 — Der Stiftungsrat der Stiftung Oper in Berlin verlängert den Vertrag mit Christian Spuck, dem Intendanten des Staatsballetts Berlin, bis Juli 2033.
Der Stiftungsrat der Stiftung Oper in Berlin hat in seiner Sitzung vom 8. Oktober 2026 den Vertrag des Intendanten und Choreographen des Staatsballetts Berlin, Christian Spuck, bis zum 31. Juli 2033 verlängert. Christian Spuck leitet seit dem 1. August 2023 das Staatsballett und wurde in diesem Jahr mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichnet. Sein aktueller Vertrag läuft bis zum 31. Juli 2028.
Der Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Stefan Evers: «Berlin gehört zu den großen Kulturmetropolen der Welt. Dass das so bleibt, hängt vor allem von den Menschen ab, die unsere Kulturlandschaft prägen. Christian Spuck ist einer von ihnen. Er steht für künstlerische Exzellenz, Mut und den Anspruch, das Ballett immer wieder neu zu denken. Mit seiner Vertragsverlängerung sichern wir dem Staatsballett Berlin Kontinuität auf höchstem internationalem Niveau. Das ist eine hervorragende Nachricht für unsere Stadt.»
Christian Spuck zeigt sich hocherfreut: «Die weitere Zusammenarbeit mit dem Staatsballett Berlin bedeutet mir sehr viel. Ich bin dankbar für das Vertrauen und glücklich, gemeinsam mit dieser großartigen Kompanie die kommenden Jahre gestalten zu dürfen. Ich freue mich darauf, das gewachsene Miteinander weiter zu vertiefen, neue künstlerische Wege zu gehen und gemeinsam die einzigartige und vielfältige Kultur Berlins mitzugestalten.»
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Online-Merker -Mitgestalter Robert von Winning gestorben
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Familienwappen derer von Winnings
Dass er von uralten niederländischen Adel ist, erfuhr ich erst, als ein Biograph mit mir Kontakt aufgenommen hat, um die Familienbiographie zu schreiben. Durch den erfuhr ich auch vom Ableben?
Eigentlich hat die Ideen zur seit Jahren gültigen und noch immer bestehenden Form des Online-Merkers der Niederländer Robert von Winning geliefert und auch selbst gestaltet. Presseschau, Tageskommentar – das alles basiert auf Ideen Robert von Winnings.
Robert von Winning war freier Mitarbeiter und Redaktionsmitglied des Kulturmagazins Online Merker. Er berichtete für die Plattform als Auslandskorrespondent aus Jakarta, Indonesien. Als deklarierter Opernfreund verbrachte er auch viel Zeit in Wien, wo er für den Online-Merker entscheidende Ideen einbrachte und diese auch selbst installierte/ verwirklichte. Leider zog er sich im Laufe der Jahre ganz nach Indonesien zurück, der Kontakt brach weitestgehend ab, seine Ideen blieben aber bis zu heutigen Tag erhalten.
Der Online-Merker verdankt ihm viel , unser ehrendes Angedenken ist ihm gewiss!
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Stadttheater Klagenfurt: Così fan tutte ossia La scuola degli amanti / Dramma giocoso in zwei Akten
von Wolfgang Amadeus Mozart / Libretto von Lorenzo da Ponte

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
PREMIERE 29. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Zwei liebende Paare kurz vor der Hochzeit: Fiordiligi und Guglielmo, Dorabella und Ferrando. So weit, so klar. Doch dass es nicht ganz so einfach bleiben wird, deutet Mozart schon in den »über Kreuz« komponierten Stimmlagen der Figuren an. Er verpartnert Sopran mit Bariton, Mezzosopran mit Tenor, und lässt so anklingen, dass hier möglicherweise etwas zusammen ist,
was nicht zusammengehört. Dann genügt eine Versuchsanordnung des Philosophen Don Alfonso, um das fragile Gleichgewicht der Paare ins Wanken zu bringen.
Im Bunde mit Guglielmo und Ferrando arrangiert er einen Partnertausch.
Den Frauen wird erzählt, dass ihre zukünftigen Ehemänner in den Krieg ziehen müssten. Kurz darauf kehren die beiden verkleidet zurück, geben sich als Fremde aus und versuchen, die Verlobte des jeweils anderen für sich zu gewinnen …

Nilufar K. Münzing. Foto: Josef Sälzle
Wolfgang Amadeus Mozarts 1790 uraufgeführte Oper, die auf einem Libretto Lorenzo da Pontes basiert, führt virtuos Publikum und Figuren in die Irre. Kann es wirklich sein, dass die Frauen ihre verkleideten Männer nicht erkennen? Wer gehört denn nun wirklich zu wem? Wann passt ein Paar wirklich »gut« zusammen? Und ist ein inszenierter Partnertausch wirklich die geeignete Methode, um all diese Fragen zu beantworten? Geprägt vom Widerstreit barocker Affektkontrolle, Empfindsamkeit des Rokoko und Rationalismus der Aufklärung, wirft Mozarts und Da Pontes Meisterwerk Fragen auf, mit denen wir uns auch in einer Zeit sexueller Wahlfreiheit und angeblich unbegrenzter Möglichkeiten konfrontiert sehen. Viele scheinen den Glauben an die eine, wahre Begegnung verloren zu haben, doch die tiefe Sehnsucht nach Verzauberung und erfüllter Partnerschaft ist ungebrochen. Regie führt Nilufar K. Münzing, die in der vergangenen Saison mit Der Liebestrank – L’elisir d’amore am Stadttheater Klagenfurt begeisterte. Die musikalische Leitung übernimmt Michael Hofstetter, Intendant und Geschäftsführer der Internationalen Gluck Festspiele Nürnberg, der hier zuletzt Orfeo ed Euridice dirigierte.
MUSIKALISCHE LEITUNG Michael Hofstetter
REGIE Nilufar K. Münzing
BÜHNE Britta Lammers
KOSTÜME Uta Gruber-Ballehr
CHOREINSTUDIERUNG Günter Wallner
DRAMATURGIE Markus Hänsel
FIORDILIGI Lucia Tumminelli
DORABELLA Martina Baroni
GUGLIELMO Darwin Prakash
FERRANDO Samuel Stopford
DESPINA Luisa Mordel
DON ALFONSO Nikolay Borchev
Kärntner Sinfonieorchester
Chor des Stadttheaters Klagenfurt
Weitere Vorstellungen bis 18. Dezember 2026
Einführungsmatinee 18. Oktober 2026, 11 Uhr
Einführung vor jeder Vorstellung um 19.00 Uhr
Altersempfehlung ab 12 Jahren
MATINEE zum Nachhören auf ORF Radio Kärnten
Kooperation mit dem Stadttheater Klagenfurt und dem ORF Kärnten
Die Aufzeichnung zur Matinee von Così fan tutte vom 18. Oktober 2026 wird am Montag, den 26. Oktober 2026 auf Radio Kärnten zum Nachhören ausgestrahlt. Die Matinee bietet Hintergründe zu Komponist und Werk, beleuchtet die künstlerischen Ideen und Konzepte hinter der Inszenierung und ermöglicht interessante Gespräche mit den beteiligten Künstlern. Die Kooperation mit ORF Kärnten bietet damit die Möglichkeit, die Matineen des Stadttheaters Klagenfurt auch über den Theaterbesuch hinaus zu erleben und nachzuhören.
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