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Die internationale Kulturplattform

DIE SONNTAG-PRESSE (9. AUGUST 2020)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die SONNTAG-PRESSE – 9. AUGUST 2020

Salzburg
Auf zum letzten Opernmahl? Die Salzburger Festspiele trotzen Corona virtuos
Die Salzburger Festspiele krempelten ihr Programm um und bieten bis 30. August Corona-konforme Opern-, Konzert- und Theaterabende. Statt 240 000 Karten liegen dieses Jahr nur 76 000 auf. Obwohl die beiden Opernproduktionen grandios sind, erhält man nach wie vor Karten.
https://www.aargauerzeitung.ch/kultur/auf-zum-letzten-opernmahl-die-salzburger-festspiele-trotzen-corona-virtuos-138684112

Salzburg wird zum Laufsteg der Stars und Sternchen
Das große Schaulaufen hat begonnen: wenn Salzburg zu den Festspielen lädt, dann verwandelt sich der Festspielhausplatz zum Laufsteg. Selbst die Covid-Pandemie konnte der Lebensfreude der Festspielgäste keinen Abbruch tun, sie zeigten sich auch dieses Jahr von ihrer schönsten Seite.
Zum Video
https://www.krone.at/2207270

Die Festspiele faszinieren auch Kinder
https://www.sn.at/salzburg/chronik/die-festspiele-faszinieren-auch-kinder-91115788

ARTE zeigt Kornél Mundruczós Musiktheater „Evolution“
In der Nacht vom 16./17. August 2020 bei Arte um 23.50 Uhr, bei ARTE Concert bis 13. November 2020 online verfügbar
Uraufgeführt wurde die neue Kreation bei der Ruhrtriennale 2019 in der Jahrhunderthalle Bochum. György Ligetis berühmtes Requiem aus dem Jahr 1965 ist der Rahmen für die dreiteilige Auseinandersetzung mit dem Thema Holocaust in drei Zeitebenen: Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft.
https://www.theaterkompass.de/beitraege/arte-zeigt-kornel-mundruczos

Baden bei Wien
Bei Lehár siegt ja doch die Treue
Die Sommerarena Baden siedelt die Operette „Die blaue Mazur“ im Wiener jüdischen Vorkriegsmilieu an.
Wiener Zeitung

Wien/ Rosenhügelstudios
Ein Konzert, zur Erinnerung an Europa
Um in Coronazeiten ein Zeichen für internationalen Zusammenhalt zu setzen, treten nächste Woche unter anderem Violinist Julian Rachlin und Sängerin Valentina Nafornita auf. So entstand das von Perry initiierte Konzert „Symphonie der Hoffnung“, das am 13. August im Wiener Rosenhügelstudio im 23. Bezirk stattfindet und von Wien Holding präsentiert wird
https://www.diepresse.com/5850157/ein-konzert-zur-erinnerung-an-europa

Innsbruck/Festwochen der Alten Musik
Begeisterung um „Leonora“ bei den Innsbrucker Festwochen
Kleine Zeitung

Salzburg
„Elektra“ light: In Salzburg ist diesmal alles reduziert
Wenn Klytämnestra, vom eigenen Sohn Orest gemordet, ihr Leben verröchelt, erscheinen auf dem Bühnenhintergrund Blutspritzer, die alsbald von Fliegen bedeckt werden. Das ist optisch vielleicht der stimmigste Moment in Krzysztof Warlikowskis verrätselter Inszenierung von Hofmannsthals und Strauss“ Version der Atriden-Tragödie.
Peter Sommeregger berichtet über die Salzburger Festspiele
Klassik-begeistert

Salzburg
Reines Mozartglück in Salzburg mit Ivor Bolton und dem Mozarteumorchester

Gleich am zweiten Tag der Festspiele, die in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nur in stark reduzierter Form stattfinden können, kam Wolfgang Amadeus Mozart gleich zweimal zur Aufführung. Noch vor der abendlichen Così-fan-tutte-Premiere fand im Haus für Mozart ein berührend schönes, nur dem Salzburger Meister vorbehaltenes Konzert statt.
Peter Sommeregger berichtet über die Salzburger Festspiele.
Klassik-begeistert

Palermo
Vier Gesangssolisten brillieren in Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“ in Palermo
Der Begriff „Backstage“ hat – so mag es vielleicht erscheinen – in gegenwärtigen Pandemie-Zeiten eine neue Bedeutung erfahren: Back on Stage! Sopranistin Carmen Giannattasio brachte tief bewegt zum Ausdruck, was wohl alle Beteiligten an diesem Abend empfanden: Sie sei überglücklich, endlich wieder auf einer Konzertbühne aufgetreten zu sein. Man hatte den Eindruck, als ob ein schwerkranker Patient am Beginn der Genesung seine ersten Schritte außerhalb seines Krankenbettes unternimmt und davon überwältigt ist, dass es tatsächlich gelingt.
Dr. Holger Voigt berichtet über das Teatro Massimo di Palermo
Klassik-begeistert

Neulengbach/NÖ
Kultursommer in Neulengbach eröffnet
Trotz Coronapandemie gibt es Veranstaltungen in diesem Sommer. Den Beginn machte ein Klassik-Konzert im Hof des Gerichtsgebäudes.
Niederösterreichische Nachrichten

Hamburg
Neue Aufzüge an und in der Oper
Hamburg glaubt an die Zukunft seiner Staatsoper: Einnahmeausfälle durch die Pandemie werden kompensiert, die neue Saison startet mit angepasstem Programm, im nächsten Jahr kommt ein neuer Fahrstuhl.
Die Welt.de

Rolando Villazón: „Wir sind alle auf Live-Entzug“
Stuttgarter Nachrichten

Für Sie gehört: Raritäten von Johann Simon Mayr
https://www.schwaebische.de/ueberregional/kultur_artikel,-fuer-sie-gehoert

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Classical home listening: Semele at Ally Pally, Russian cello sonatas and more
The Guardian

Houston Symphony Extends Its Livestream Music Series
https://www.houstoniamag.com/arts-and-culture/2020/08/houston-symphony

Salzburg
Salzburg Festival gets under way with an eye-catching Elektra
https://www.ft.com/content/155b252b-14f1-42f4-b5c0-ce1caa1d33c1

Mailand
EXCLUSIVE: LA SCALA CUTS ARTIST FEES
https://slippedisc.com/2020/08/exclusive-la-scala-cuts-artist-fees/

Moskau
Anna Netrebko to Open Bolshoi Theatre with “Don Carlo’
https://operawire.com/anna-netrebko-to-open-bolshoi-theatre-with-don-carlo/

London
Heart’s Delight, Opera Holland Park review – a classy hour of operetta pops
Five fine singers and a small orchestra deliver hits at a high level
https://theartsdesk.com/opera/hearts-delight-opera-holland-park

Does live performance really matter?
Streaming of performing arts has come to the rescue during the pandemic — but a London cultural centre believes there is nothing like being there
https://www.ft.com/content/95921d0a-48e3-478b-9885-375d08653e10

Montreal
Kent Nagano’s legacy with the OSM: The magnetic maestro takes his leave
https://www.recorder.ca/entertainment/local-arts/kent-naganos-legacy-with-the-osm

CD/DVD
Edita Gruberova, Angela Gheorghiu & Missy Mazzoli Lead CD/DVD Releases
https://operawire.com/edita-gruberova-angela-gheorghiu-missy-mazzoli-lead-cd-dvd-releases/

Feuilleton
Classical music’s race problem
https://www.startribune.com/classical-music-s-race-problem/572040072/

Kabarett

Kabarettistin Lisa Eckhart: Die Grenzgängerin

Nach Protesten aus der linken Szene wurde Lisa Eckhart vom Hamburger Harbour Front Literaturfestival ausgeladen. Der Österreicherin wird vorgeworfen, rassistische und antisemitische Klischees zu bedienen. Der Tabubruch ist bei der eloquenten Österreicherin, die sich gerne in Designerkleidern und Pelzen zeigt, jedenfalls kalkuliert. Wir stellen sie vor.
https://www.gmx.at/magazine/unterhaltung/kabarettistin-lisa-eckhart-grenzgaengerin-34966820

Buch

„Der letzte Satz“ von Robert Seethaler: Legende vom Ozeandirigenten
Warum wollte er unbedingt über Gustav Mahler schreiben? Der Erfolgsschriftsteller Robert Seethaler und sein Roman „Der letzte Satz“
Tagesspiegel

Ausstellungen/ Kunst

New Yorker Metropolitan Museum streicht 350 Stellen
Das größte Museum der USA muss sparen. Kleinere Häuser zittern um ihre Existenz.
Kurier

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Unter’m Strich

Beirut: Kein Bedarf an Hilfe aus Wien
Berut lehnt unsere Hilfe ab. Es seinen bereits genug Helfer vor Ort
https://www.diepresse.com/5850080/beirut-kein-bedarf-an-hilfe-aus-wien

Europas Hilfe für den Libanon muss an Bedingungen geknüpft sein
Die Menschen in Beirut brauchen jetzt dringend Hilfe. Ebenso dringend ist es, der libanesischen Regierung harte Fragen zu stellen. Hilfsgelder dürfen nicht in die Taschen korrupter Clanchefs fließen. Das ist auch im Interesse der EU.
Die Welt.de

Österreich
Raab: Volksgruppen-Status für Austro-Türken „absurd“
Die Kleinpartei SÖZ fordert die Anerkennung von Migranten als Volksgruppen. Dem erteilt Integrationsministerin Susanne Raab aber eine klare Abfuhr.
https://www.heute.at/s/migranten-als-volksgruppen-fuer-ministerin-raab-absurd-100095929

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 9. AUGUST 2020)

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 9. AUGUST 2020)

WEINVIERTLER FESTSPIELE  IN MIKULOV /Amphitheater

Geändertes Programm!

Wien – Mikulov  88 km (Fahrzeit 1. Stunde und 10 Minuten

Der fliegende Holländer

DER FLIEGENDE HOLLÄNDER – Premiere am 14.8.  (Weitere Vorstellung am 16.8.) um 20 h

Musikalische Leitung: Levente Törok
Inszenierung: Isao Takashima

Senta: Anna Gabler/ Csilla Boross
Mary: Marisa Altmann-Althausen
Daland: Franz Hawlata
Erik: Michael Heim
Steuermann: Ales Briscein
Der Holländer: Tomasz Konieczny

 

KARTEN

KARTEN UND BUS-TRANSFER (ELITE TOURS)

Tristan und Isolde

TRISTAN UND ISOLDE: 15. und 19.8.) um 19 h

Dirigent: Maththias Fletzberger
Inszenierung : Edmund Emge

Tristan: Peter Svensson/ Christian Voigt
Isolde: Martina Serafin
Brangäne : Kethy Tavardi-Davis/ Hermine May
Kurwenal: Thomas Johannes Mayer/ Thomas Gazheli
König Marke: Günther Groissböck/ Rene Pape
Melot: Thomas Markus
Ein Hirt: Ales Biscein

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AUCH HEUTE: RETZ – Festival offene Grenzen


Foto-Copyright: Claudia Prieler

Bei strahlendem Wetter und bester Stimmung startete gestern Abend das Festival Retz „Offene Grenzen“ mit dem Konzertpfad. Noch bis zum 16. August lädt das Festival Kulturhungrige nach Retz zu Musik und Literatur an verträumten, aussergewöhnlichen Orten in und um Retz. Wir möchten Ihnen dieses abwechslungsreiche Programm besonders ans Herz legen und bitten um Ihre Unterstützung. Fotos der Premiere finden Sie unter: https://we.tl/t-wUudu6MKaP (Copyright Festival Retz / Claudia Prieler).

Das Publikum hat die Wahl zwischen Schlosskonzerten, Liederabenden, einem Konzertpfad, zwei Literaturpfaden sowie Opernkino unter Sternenhimmel im Festivalgarten. Gespielt wird noch dieses Wochenende und das nächste vom 13.08.-16.08.2020.

Top KünstlerInnen bestreiten das bunt gemischte Programm. Kammermusikalische Gusto-Stückerl von Bach, Monteverdi und Händel interpretiert von Bernarda Bobro, Ursula Langmayr, Matthias Helm und dem Ensemble Continuum kann man am Konzertpfad entdecken.

Foto-Copyright: Claudia Prieler

Die beiden Literaturpfade setzen sich thematisch mit der aktuellen Lebenssituation in Zeiten der Covid-19 Pandemie auseinander. Namhafte Autoren wie Marlene Streeruwitz, Raoul Schrott und Franzobel geben Einblicke in Ihre aktuellen Werke.

Abgerundet wird das Programm durch Konzerte im Retzer Land wie dem Gala-Konzert mit Annette Dasch und Daniel Schmutzhard oder dem Alliance Quartett Wien.

Das detaillierte Programm finden Sie online unter https://festivalretz.at

Fotos der Premiere finden Sie unter: https://we.tl/t-wUudu6MKaP (Copyright Festival Retz / Claudia Prieler).

TermineSo. 09.08.2020, Do 13.08.2020 – So 16.08.2020

Karten unter: https://festivalretz.at/kartenverkauf/

Weitere Infos: www.festivalretz.at
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STIEFKINDER DER KULTUR – CHARITY-KONZERT

in zahlreichen Gesprächen musste ich erfahren, dass viele meiner Kolleg*innen noch immer keine finanzielle Unterstützung erhalten haben. 

Seit März keine Einkünfte, seit März keine Auftrittsmöglichkeit. Das bedroht viele existenziell und nagt überdies an ihrem Selbstwertgefühl.

Für diese Kolleg*innen möchte ich etwas tun.

Ich veranstalte ein Charity-Konzert unter dem Titel

STIEFKINDER DER KULTUR

Die Einnahmen aus dieser Veranstaltung werden an alle teilnehmenden Kolleg*innen verteilt. (Sänger*innen, Tänzer*innen, Schauspieler*innen, Musiker*innen, etc.)

Auch die Kolleg*innen „hinter den Kulissen“ (Techniker*innen, Maskenbildner*innen, Billeteur*innen, etc.) sind aufgerufen, sich zu melden.

Ich habe im Grand Cafe nur eine Bühne in der Größe von 2 mal 2 Metern, aber immerhin – es ist eine Bühne und ich kann meinen Kolleg*innen helfen,  das zu erhalten, was sie so dringend benötigen:

Ein bisserl Geld – und den Applaus eines begeisterten Publikums.

BITTE HELFEN SIE MIT, dass VIELE KÜNSTLER*INNEN von dieser Möglichkeit erfahren und sich bei mir melden.

BITTE HELFEN SIE MIT, dass viel PUBLIKUM von diesem Konzert erfährt.

STIEFKINDER DER KULTUR

TERMIN: Sa., 29. August, 20 Uhr

ORT: Grand Cafe am Alsergrund, 9., Lustkandlgasse 4

PLÄTZE RESERVIEREN bitte unter: reservierung@gcaa.at oder 01 317 83 30

  1. Auf Face book habe ich folgenden Aufruf veröffentlicht und eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Binnen 24 Stunden konnte ich bereits ÜBER TAUSEND EURO sammeln! 

Liebe Kolleg*innen, es gibt immer noch so viele von euch, die bisher keine oder kaum finanzielle Unterstützung erhalten haben. FÜR EUCH möchte ich etwas tun. Am Samstag, 29. August um 20 Uhr organisiere ich ein Konzert im Grand Cafe am Alsergrund. Die dort eingenommenen Spenden werden unter den auftretenden Künstler*innen verteilt – WER AUFTRETEN MÖCHTE, BITTE BEI MIR MELDEN – aber auch andere Kolleg*innen (Techniker*innen, Maskenbildner*innen, Billeteur*innen, etc.) bitte ich, sich bei mir zu melden. Auch ihr sollt einen Anteil an den Einnahmen erhalten. BITTE leitet diesen Aufruf weiter! GEMEINSAM können wir sicherlich VIEL BEWIRKEN. Halten wir zusammen 

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SALZBURG/ Flughafen/ Österreichischer Musiktheaterpreis


So sieht es aus, wenn die illustre Opernsociety im und vor dem Salzburger Mateschitz-Hangar den Österreichischen Musiktheaterpreis 2020 zu feiern versteht: Der mit einem Sonderpreis ausgezeichnete Plácido Domingo, sein Sohn Alvaro und sein Wiener Freund Aki Nuredini und dessen Gattin (von li.). Credit: privat

Meinhard Rüdenauer

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Valery Gergiev und das Mariinsky auf Anti-Corona Kurs – Ein Bericht aus sicherer Entfernung

Vorweg – dies ist kein Bericht aus erster Hand, nicht aus St. Petersburg, denn ebenso wie die Grenzen der EU derzeit (noch) für Russen gesperrt sind, dürfen auch EU-Bürger nicht nach Russland einreisen. Doch das Internet ermöglicht gute Einblicke, ohne selber vor Ort sein zu müssen.

Für Valery Gergiev war schon am 13. März in New York Schluss. An den nächsten beiden Abenden fielen sowohl der Fliegende Holländer an der MET als auch ein Konzert mit den New Yorker Philharmonikern aus. Sein Mariinsky-Theater in St. Petersburg spielte noch einige wenige Theater weiter, wobei sich am 14. März die pikante Situation ergab, dass Rodion Shchedrins Oper Lolita 2x angesetzt war, nachmittags und abends, in zwei verschiedenen Besetzungen. Doch wurde erst kurzfristig bemerkt, dass Petr Sokolov, der am Abend Humbert Humbert, die männliche Hauptrolle, singen sollte, gerade aus Italien zurückgekehrt war, sich also noch in Quarantäne begeben musste. So hatte Vladimir Moroz die heroische Aufgabe bewältigen dürfen, diese lange und schwierige Partie (zumal bei seinem Debut) sowohl am Nachmittag als auch am Abend übernehmen zu dürfen. Ein Hoch auf die Planung des Mariinsky!

Doch nach den letzten Vorstellungen am 17. März wurden auch die 3 Bühnen des Mariinsky geschlossen, die historische Bühne, das neue Haus und die Konzerthalle – bis zum 20. Juni, als Gergiev als Versuchsballon im Neuen Haus eine Operngala dirigierte. Wenige Tage leitete er zwei Konzerte der Münchner Philharmoniker in München, wie es hieß, mit einer Sondergenehmigung, die ihm die Einreise in die EU erlaubte. Doch die war eigentlich nicht vonnöten, besitzt Gergiev doch auch die ihm von der niederländischen Königin verliehene Staatsbürgerschaft dieses Landes. Noch im selben Monat dirigierte er ein italienisches Jugendorchester in einem Open-air-Konzert bei Muti-Festival in Ravenna.

Während die Pforten des Mariinsky gesperrt waren, gab es einen sehr willkommenen Service: Auf Mariinsky.TV und auf You Tube wurden (und werden weiterhin) Opern- und Ballettaufführungen sowie Konzerte „gestreamt“, und das kostenlos. Nicht zu vergessen sei auch die Tatsache, dass die Mitarbeiter des Hauses, und damit sind alle, auch die Künstler, gemeint, ihr Gehalt / ihre Gage weiterhin empfingen, wenn auch nicht in vollem Umfang.

Am 7. Juli ging es dann los, zuerst auf der Neuen Bühne mit konzertanten Aufführungen mit auf 90 Minuten gekürzter Spieldauer, ohne Pause. Die ersten beiden waren Iolanta (hat sowieso die benötigte Länge) und Trovatore sowie ein Konzert mit Denis Matsuev als Solisten. Wie man bei der Iolanta-Ûbertragung sehen konnte, waren Chor und Orchester recht ausgedünnt; bei den Streichern waren die Pulte nur einfach besetzt. Die Solisten bemühten sich um Abstand zueinander. Etwa eine Woche später gab es die ersten Konzerte in der Konzerthalle. In dieser Zeit, in der am Mariinsky wieder gespielt wurden, fielen Gergievs auswärtige Verpflichtungen aus: sein Festival im finnischen Mikkeli sowie Verbier, Baden-Baden und das Pacidic-Festival.

Waren die Opern anfangs konzertant, gekürzt und mit kleiner Besetzung zu spielen, so wurde man in dem von Woche zu Woche verkündeten Programm wagemutiger: Fliegender Holländer, Aida, Boris Godunov sind schon mit Risiko behaftete Opern mit großem Aufwand, bei der es schwierig ist, die Corona-Bedingungen einzuhalten. Auch das Orchester ging Ende Juli erstmalig auf Tour, 2 Konzerte in Ravenna und Ravello, also ausgerechnet im vom Coronavirus stark betroffenen Italien. Werke mit kleinerer Besetzung ermöglichten es, den erforderlichen Abstand einzuhalten.

Am 1. August öffnete auch die historische Bühne wieder, mit einem vom Chef selber dirigierten Rigoletto (keine Ahnung, ob dies sein Rigoletto-Debüt war) und mit Olga Peretyatko als Gilda, die einst im Kinderchor des Mariinsky gesungen hatte. In der Konzerthalle wurde man nun wagemutiger und führte zunächst konzertant Werke auf, die als szenische Einstudierung vorgesehen waren / sind: Rimsky-Korsakovs Snow Maiden, Tchaikovskys Maid of Orléans und (welch‘ Wagemut) Szenen aus Wagners Meistersingern, der Oper, die Gergiev noch in seiner Sammlung gefehlt hatte.


Maid of Orléans: Abstand zwischen Ekaterina Semenchuk und Vladislav Sulimsky??? (Foto: Tatiana Mashchenko)

Und das Publikum? Ich bin nicht genau informiert, wie viele Zuschauer den Vorstellungen beiwohnen dürfen, aber auf den Fotos bzw. Ûbertragungen sind im Zuschauerraum große Lücken zu sehen. Masken müssen getragen werden (im Orchester habe ich keine gesehen). Wer das Theater betritt, bei dem wird die Temperatur gemessen (das Moskauer Bolshoi-Theater kündigte gerade an, dass Zuschauer mit mehr als 37 Grad Temperatur nicht zugelassen werden). Davon ganz abgesehen, ist der finanzielle Aspekt dieses Anti-Corona-Unternehmens interessant. Da keine ausländischen Touristen nach Russland einreisen dürfen, muss das Theater auf die Einnahmen aus den traditionell stark erhöhten Eintrittspreisen für die Ausländer verzichten, so dass zu vermuten ist, dass man mit diesen Aufführungen keinen Gewinn machen wird. Wenn Gergiev einmal sagte, dass das Mariinsky seinen Gewinn zu Hause macht (das war noch zu Zeiten, als die Präsenz in China und Japan nicht so stark war), dann halte ich die Öffnung des Theaters mehr für ein Zeichen, um der Welt zu demonstrieren: „Wir leben noch! Schaut auf Russland, was hier alles möglich ist!“

Wenn man auf http://www.mariinsky.today/ geht, so sieht man die weiteren Pläne Gergievs, sowohl mit seinem Theater als auch mit den Münchner Philharmonikern. In Vladivostok, der fernöstlichen Dependance des Theaters (bekannt als Mariinsky IV!), werden großformatige Werke wie Feuriger Engel, Don Carlo, Meisersinger-Szenen gespielt. Mit den Münchner Philharmonikern und dem eigenen Orchester geht er auf Tournee; in Baden-Baden soll es Salome geben. Und selbst sein Rotterdam-Festival in den von Corona derzeit stark heimgesuchten Niederlanden soll stattfinden, zu veränderten Terminen, mit verändertem Programm und mit 2 Konzerten pro Abend (wegen der verringerten Zuschauerzahl).


Aida (Foto: Nadine Koul)

Um es auf den Punkt zu bringen: Diese ganzen Aktivitäten lassen mich recht ratlos. Ist Gergiev ein Corona-Leugner? Ist er ein Hasardeur, der mit der Gesundheit seiner Mitarbeiter spielt? Ich bin nicht ganz sicher, ob in Putins Russland an die Öffentlichkeit dringen würde, hätte sich ein Künstler oder anderer Mitarbeiter mit dem Virus infiziert. Verständlich, dass niemand sich diesem Unternehmen zu widersetzen scheint, denn die Sänger haben derzeit keine Auftrittsmöglichkeiten außerhalb Russlands, ganz abgesehen davon, dass Wunsch und Wort des Mariinsky-Zaren Gesetz sind.

Sune Manninen
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ORF : Starbesetztes ORF-„Sommerkino“: ORF-Premiere für „Florence Foster Jenkins“ und „Hail, Ceasar!“

Am 10. August ab 20.15 Uhr in ORF 1

Wien (OTS) – Das ORF-„Sommerkino“-Programm am Montag, dem 10. August 2020, in ORF 1: Den Auftakt macht um 20.15 Uhr eine herzerwärmende Komödie über Liebe, Musik und das Wahrwerden von Träumen: „Florence Foster Jenkins“ erzählt in der ORF-Premiere die wahre Geschichte der gleichnamigen, legendären Erbin und exzentrischen Persönlichkeit im New York der 1940er Jahre. Geradezu zwanghaft verfolgt Meryl Streep in der Titelrolle ihren Traum, eine umjubelte Opernsängerin zu werden. Doch mit ihren schrillen Tönen bringt die wohl schlechteste Sängerin der Welt ihren Pianisten Simon Helberg („The Big Bang Theory“) zum Verzweifeln. Ihr Ehemann Hugh Grant ist allerdings wild entschlossen, seine geliebte Florence vor der Wahrheit zu beschützen. Als sie beschließt, ein öffentliches Konzert in der Carnegie Hall zu geben, müssen sich die beiden Männer in ihrem Leben so einiges einfallen lassen, um ein Desaster zu verhindern. Mit dem einfühlsamen Biopic, das mit vier Golden-Globe- und zwei Oscar-Nominierungen bedacht wurde, hat Regisseur Stephen Frears der mehrfachen Oscar-Preisträgerin Meryl Streep eine einzigartige Paraderolle geschaffen. Hinreißend komisch, voll echtem Gefühl und äußerst unterhaltsam erzählt er nicht nur die Geschichte einer großen unkonventionellen Liebe, sondern auch die eines Lebenstraums, der in Erfüllung geht. In weiteren Rollen sind Rebecca Ferguson und Nina Arianda zu sehen. Das Drehbuch stammt von Nicholas Martin.

Eine Liebeserklärung der Coen-Brüder an das große Kino der 50er Jahre steht um 22.05 Uhr auf dem ORF-1-Programm: Josh Brolin muss als Studiomanager die Skandale der Stars seines Filmstudios aus den Schlagzeilen halten. Als der Starschauspieler des prestigeträchtigen Monumentalfilms „Hail, Ceasar!“ entführt wird und die Dreharbeiten dazu deshalb ins Stocken geraten, gerät der Troubleshooter in der gleichnamigen ORF-Premiere an die Grenzen seines Könnens. Mit einer gewitzten Hommage beschwören die Coen-Brüder den Geist des klassischen Hollywoodkinos im sogenannten „goldenen Zeitalter“ der Filmfabrik. Für die spritzige Showbiz-Komödie schrieben die vierfachen Oscar-Preisträger auch das Drehbuch und versammelten dafür ein hochkarätiges Ensemble vor der Kamera: Mit u. a. Josh Brolin, George Clooney, Alden Ehrenreich, Scarlett Johansson, Ralph Fiennes, Tilda Swinton, Channing Tatum, Emily Beecham, Jonah Hill, Frances McDormand, Christopher Lambert und Alison Pill brillieren bis in die Nebenrollen die Stars des heutigen Hollywoods.

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DIE SAMSTAG-PRESSE (8. AUGUST 2020)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die SAMSTAG-PRESSE – 8. AUGUST 2020

Salzburg: „Präventionskonzept hat bisher funktioniert“
Kaufmännischer Festspielleiter Lukas Crepaz lobt Disziplin des Publikums, kleine Verbesserungen des Konzeptes.
Wiener Zeitung

Salzburger Festspiele verbieten Fächer
In der Sommerhitze fächelt sich das Publikum im Saal gern Luft zu. Bei den Salzburger Festspielen ist das nun verboten.
Kurier

Wien/ Schönbrunn
Sommernachtskonzert der Philharmoniker (fast) ohne Publikum
Für das Konzert am 18. September gibt es nur eine „kleine Anzahl an Einladungen“ für besondere Unterstützer. Es wird auch im Fernsehen und via Livestream übertragen.
https://www.diepresse.com/5849873/sommernachtskonzert-der-philharmoniker

Sommernachtskonzert eher nur im TV
Der Standard

Salzburg
Trotz Corona: Österreichischer Musiktheaterpreis versammelt internationale Kulturszene
Gala am Salzburg Airport W.A. Mozart: Plácido Domingo nimmt Sonderpreis für Lebenswerk entgegen – Landestheater Linz und Wiener Volksoper als große Abräumer des Abends.
https://www.leadersnet.at/news/44929,trotz-corona-oesterreichischer

Österreichischer Musiktheaterpreis
Wenn man dem Österreichischen Musiktheaterpreis, der am Donnerstag (6.8.) in Salzburg vergeben wurde, Bedeutung zumisst: Wo hierzulande müsste man dann in die Oper gehen? In Salzburg nicht. Dafür gingen vier Auszeichnungen – Goldene Schikaneder heißen sie – ans Linzer Musiktheater.
DrehpunktKultur.at

Österreich
Musiktheaterpreise: Grazer Oper holt mit „König Roger“ zwei Preise
https://www.krone.at/2205876

Salzburg
Große Oper in Corona-Zeiten bei den Festspielen
https://www.augsburger-allgemeine.de/kultur/Grosse-Oper-in-Corona

Hamburg
Staatsoper Hamburg kommt kleiner zurück
Die Hamburgische Staatsoper startet wegen der Corona-Pandemie mit einem neuen, kleineren Spielplan in die Saison. Pro Vorstellung werden höchsten 500 Eintrittskarten verkauft. Heute wurde das Programm bis Dezember vorgestellt.
https://www.ndr.de/kultur/musik/klassik/Staatsoper-Hamburg-stellt-Spielplan

Haydnregion Niederösterreich startet am 8. August neu
Insgesamt 16 Veranstaltungen an neun Standorten
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200807_OTS0036/haydnregion

Lucerne Festival 2020: ARTE Concert überträgt das Auftaktwochenende live
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200807_OTS0055/lucerne

Unübersehbar #15 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 7.8. bis zum 20.8.2020
https://www.nmz.de/online/unuebersehbar-15-nmz-streaming-empfehlungen

Eine neue Fassung von Michael Ostrzyga: Florian Helgath über seine Aufnahme von Mozarts „Requiem“
Münchner Abendzeitung

So fit ist Anna Netrebko
Die berühmte Opernsängerin gab jetzt Einblicke, wie sie sich in Form bringt.
Kurier

Aus der Seitenblicke-Videothek
Michael Niavarani im Theater im Park
https://tvthek.orf.at/profile/Seitenblicke-Sommerfrische/13891763

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
ROF Streams Rossini’s «La cambiale di matrimonio»
The Rossini festival of Rossini’s hometown, Pesaro, streams the premiere of its new production of La cambiale di matrimonio, Rossini’s second opera on August 8 (and briefly “on demand” after).
http://www.operatoday.com/content/2020/08/rof_streams_ros.php

LA Opera’s Online Event Lineup for the Week Of August 10
https://www.broadwayworld.com/los-angeles/article/LA-Operas-Online-Event

Salzburg
Sopranos and swab tests: Salzburg swoons to the sound of live music
The Guardian

London
Doorstep recitals and bespoke gigs: how classical music is adapting to the new normal
The Guardian

Glasgow
Edinburgh International Festival preview: Scottish Opera’s The Telephone
https://www.scotsman.com/arts-and-culture/edinburgh-festivals/edinburgh

Vilnius
Breaking: Opera Chief falls sick with COVID
Jonas Sakalauskas, director of Lithuanian National Opera and Ballet, has called in sick with Covid-19.
https://slippedisc.com/2020/08/breaking-opera-chief-falls-sick-with-covid/

Long Beach
How Opera Is Going Through a Racial Awakening
https://spectrumnews1.com/ca/la-west/entertainment/2020/08/05/anti

Peking
Opera About Politician Jiao Yulu Comes to Beijing
https://www.broadwayworld.com/china/article/Opera-About-Politicial

CD/DVD
Sir Simon Rattle Leads New Live Recording of Janáček’s “Cunning Little Vixen’ & “Sinfonietta’
https://operawire.com/sir-simon-rattle-leads-new-live-recording-of-janacek

Obituary
Spanish Mezzo-Soprano Inés Rivadeneira Dies at 91
https://operawire.com/obituary-spanish-mezzo-soprano

Ausstellungen/ Kunst

Österreich
Kultur-Stillstand: Rücklagen der Museen schmelzen
Ende des Vorjahres verfügten die Häuser des Bundes über 27,8 Millionen Euro Polster, seit Mitte März ist die Summe „stark rückläufig“.
Wiener Zeitung

TV

Addendum: „Talk im Hangar-7“ wandert zu Servus TV
Der „Talk im Hangar-7“ auf Servus TV, der zuletzt von der Quo Vadis Veritas Redaktions GmbH gestaltet wurde, wird wieder von Servus TV gestaltet. Geschäftsführer Michael Fleischhacker bleibt Moderator der Diskussionssendung.
Die Presse
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Unter’m Strich

Die Moritat vom Corona-Prekariat
Innsbrucker „Dreigroschenoper“ in Schloss Mentlberg
Der Standard

Österreich/ Fußball
Endzeitstimmung in Mattersburg: Das sind die Folgen der Pleite
Das sind die Auswirkungen der Pleite auf Spieler, Nachwuchs und die österreichischen Fußballbewerbe.
Kurier

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 8. AUGUST 2020)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 8. AUGUST 2020)

HEUTE / Samstag: STREAM AUS DER METROPOLITAN-OPERA: PARSIFAL (ganztägig www.metopera.org)

Mit dem vielleicht besten Amfortas aller Zeiten!

Parsifal 1992-03-28 Levine New York | Wagner Discography
Bernd Weikl, Kurt Moll. Foto: Metopera

Friday, August 7
Wagner’s Parsifal 
Starring Waltraud Meier, Siegfried Jerusalem, Bernd Weikl, and Kurt Moll, conducted by James Levine. From March 28, 1992.
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Wiener Philharmoniker: Programmbekanntgabe und Hinweise zum Sommernachtskonzert 2020

Aufgrund der bestehenden Ausnahmesituation und der behördlichen Bestimmungen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie muss das Sommernachtskonzert in diesem Jahr anders als gewohnt stattfinden, da die Sicherheit der Gäste oberste Priorität hat.

Am 18. September 2020 wird der freie Zutritt zur Veranstaltung nicht möglich sein. Der Park wird ab 18:00 Uhr geschlossen. Bitte beachten Sie, dass zudem einige Bereiche des Parks vorzeitig gesperrt werden.

Wir haben die kleine Anzahl an personalisierten Einladungen an die Menschen vergeben, die es möglich gemacht haben, dass das Sommernachtskonzert überhaupt stattfinden kann und die uns in dieser schwierigen Zeit besonders unterstützt haben.
Mit der Durchführung des Konzertes wollen die Wiener Philharmoniker – trotz aller herausfordernder Umstände – ein positives Signal setzen.
Das Sommernachtskonzert 2020 wird für alle wie immer bequem und sicher im Fernsehen oder im live stream mitzuerleben sein.
Wir werden zeitnah nähere Details zum Konzert und den TV-Ausstrahlungen bekannt geben und bitten Sie, sich auch über die TV-Programmhinweise in Ihrem jeweiligen Heimatland zu informieren.
Alle relevanten Informationen finden Sie zudem auf der website: https://www.sommernachtskonzert.at

Zum Programm:
Valery Gergiev dirigiert die Wiener Philharmoniker. Als Solisten hören Sie Jonas Kaufmann mit Arien von Jules Massenet, Emmerich Kálmán und Giacomo Puccini.

Das diesjährige Programm widmet sich ausgewählten Werken aus dem Konzert-, Film-, Ballett-, Opern- und Operetten-Bereich und steht unter dem Motto LIEBE.

Programm Sommernachtskonzert 2020
Richard Strauss: Vorspiel und Rosenüberreichung aus Rosenkavalier-Suite
Richard Wagner: „Love Music“ aus Tristan und Isolde (arrangiert von Leopold Stokowski)
Jacques Offenbach: Barcarolle aus Les Contes d’Hoffmann
Jules Massenet: „Pourquoi me réveiller“ aus Werther
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Scherzo aus Ein Sommernachtstraum
Emmerich Kálmán: „Wenn es Abend wird“ aus Gräfin Mariza
Maurice Jarre: Suite aus Doktor Schiwago
Aram Khatschaturjan: Adagio aus Spartacus
Giacomo Puccini: „Nessun dorma!“ aus Turandot

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WEINVIERTELER FESTSPIELE . Dieses Wochenende in Poysdorf

HEUTE um 20 h veranstalten die Weinviertler Festspiele ein Galakonzert mit dem Titel „Best of Wagner – Corona Style“ in der Gstettn in Poysdorf. Mit dem aus 23 MusikerInnen bestehenden Kammerorchester der Weinviertler Festspiele beweist Musikdirektor Matthias Fletzberger, dass das, was zu Wagners Zeiten nicht unüblich war, nämlich die Besetzung an den jeweiligen Spielort anzupassen, auch heute durchaus möglich ist, ohne dass die Musik ihre Wirkung und ihren Zauber verliert.

Auf der SängerInnenseite geben sich Stars von heute und rising Stars von morgen die Ehre:

Andrea van der Smissen und Barbara Pichlbauer singen als Elsa und Ortrud das „Duett Elsa-Ortrud“ aus dem 2. Akt „Lohengrin“.

Kethy Tavardi-Davis, die auch als Brangäne in „Tristan und Isolde“ bei den Weinviertler Festspielen in Mikulov zu sehen sein wird, präsentiert Wagners Wesendoncklieder.

Peggy Steiner und Michel Heim geben als Sieglinde und Siegmund das Finale aus dem 1. Akt der „Walküre“.

Stargast des Abends ist Kammersänger Tomasz Konieczny mit dem „Lied an den Abendstern“ aus „Tannhäuser“. Er wird auch im Rahmen der Weinviertler Festspiele in Mikulov den Holländer im „Fliegenden Holländer“ singen.

Karten gibt es auf Öticket oder an der Abendkassa.

Auch für die Opernfans der Zukunft wird dieses Wochenende in Poysdorf gesorgt. Am 8. Und 9. August findet in Poysdorf im Kolpinghaus Poysdorf die Kinderoper „Sigis Abenteuer oder der Ring der Nibelungen für Kinder“ statt. Für Kinder ab 3 Jahren wird Wagners Ring des Nibelungen kindgerecht in 50 Minuten erzählt. Beginn ist jeweils um 11:30 und 14:30

Ab dem 13. August gehen die Weinviertler Festspiele im tschechischen Mikulov weiter, mit der großen Premiere von „Tristan und Isolde“ mit Stars wie Martina Serafin, Günther Groissböck und vielen mehr.

Und schon am darauffolgenden Tag, am 14. August, ist die nächste Premiere, nämlich der „Fliegende Holländer“, ebenfalls in Mikulov, mit Tomasz Konieczny, Anna Gabler und vielen weiteren Publikumslieblingen.

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Österreichischer Musiktheaterpreis: Wiedersehen der Kulturszene auf dem roten Teppich


Foto: Musiktheaterpreis

Der Einladung von Karl-Michael Ebner, die heimische wie auch internationale Kulturszene zurück ins Scheinwerferlicht zu holen, folgten unter anderem Vizebürgermeister Bernhard Auinger, Landesrat Markus Achleitner, Ernst-Peter Brezovsky (Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten), Michael Csar (Bregenzer Festspiele), Tobias Debuch (Stiftung Mozarteum Salzburg), Mörbisch-Intendant Peter Edelmann, Wolfgang Fischer (Wiener Stadthalle), Skilegende Marc Girardelli, Entertainer Alexander Goebel, Musicalstar Maya Hakvoort, Peter Hosek (Schloss Schönbrunn Orchester), Schauspielerin Isabel von Karajan, Nenad Kolev (Botschafter der Republik Nordmazedonien), Christoph Klingler (oeticket), Opernstar René Kollo, Grammy-Preisträger Herbert Lippert, Carl Philip von Maldeghem (Salzburger Landestheater), Robert Meyer (Wiener Volksoper), Szene-Gastronom Aki Nuredini, Georg Oelschlägel (Nägele und Strubell), Musikverleger Peter Pany, Opernstar Ildikó Raimondi, Johannes Reitmeier (Tiroler Landestheater), Céline Roscheck (Geigerin), Kommunikatorin Margit Skias, Winzer Peter Szigeti, Beate Vollack (Oper Graz) sowie Brötchen-Hochadel Eva Walderdorff.

Alle Informationen zu den Preisträgern des Österreichischen Musiktheaterpreis 2020 finden Sie auf https://www.leisure.at/de/presse/5074

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VIER AUSZEICHNUNGEN FÜR DAS LANDESTHEATER LINZ BEIM ÖSTERREICHISCHEN MUSIKTHEATERPREIS!

Gestern, am 6. August wurde der Österreichische Musiktheaterpreis 2020 in Salzburg vergeben. Das Landestheater Linz hat mit vier Auszeichnungen dieses Jahr die meisten Preise bekommen und freut sich sehr über diesen Preisregen.

 Der österreichische Musiktheaterpreis wurde heuer zum achten Mal für herausragende Leistungen in Oper, Operette, Musical und Tanz verliehen. Die Auszeichnungen wurden gestern, am 6. August 2020 im Amadeus Airport Salzburg vergeben. Die meisten Auszeichnungen gingen mit vier „Goldener Schikaneder“-Statuetten an das Landestheater Linz, gefolgt von der Volksoper Wien mit drei Auszeichnungen. Das Bruckner Orchester Linz wurde zum Orchester des Jahres gewählt. Die „Polnische Hochzeit“ ist beste Gesamtproduktion Operette, Markus Poschner erhielt einen Goldenen Schikaneder für die beste Musikalische Leitung für Wagners „Tristan und Isolde“ und Florence Losseau wurde zum besten weiblichen Nachwuchs gekürt.


Markus Poschner. Foto: Volker Weihbold

„Ich gratuliere Markus Poschner und unserem Bruckner Orchester, dem Theaterensemble und dem gesamten Führungsteam der TOG ganz herzlich zu diesem großartigen Erfolg! Einmal mehr zeigt sich, dass sich der eigene oberösterreichische Weg bezahlt macht. Das Bruckner Orchester und Landestheater stehen für höchstmögliche Qualität, die auch über die Grenzen hinaus Bedeutung hat“, so Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

„In Zeiten wie diesen ist die äußere Sichtbarkeit und Auszeichnung unserer Erfolge und Institution ein wichtiges Symbol unserer gesellschaftlichen Relevanz und Präsenz: Kunst bedeutet keine physische Distanz, sondern geistigen Austausch und emotionale Nähe! – Ganz besonders freuen mich die Preise für unser oberösterreichisches Opernstudio (Florence Lousseau, „Die polnische Hochzeit“): Im vierten Jahr seines Bestehens ist unser Opernstudio im Musiktheaterleben Österreichs eine fixe Größe sowie ein Garant für Qualität! Und das wiederum zeichnet vor allem seinen Leiter Gregor Horres aus.“ Hermann Schneider

„Durch diese wunderbaren Auszeichnungen fühlen wir uns in unserem Weg bestätigt und sind darauf enorm stolz und dankbar.“
Markus Poschner
„Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass wir es jemals schaffen würden, die Nummer eins in Österreichs Opernwelt zu sein? Eine historische Würdigung der Energie aller Mitarbeiter unseres Hauses!“ Thomas Königstorfer

„Wir haben uns in den letzten Jahren als Mitgestalter unserer Gesellschaft noch mehr in der Heimat verankert und uns weit darüber hinaus einen Namen gemacht, der für unsere unverwechselbare Qualität und Identität steht. Wir freuen uns sehr!“
Norbert Trawöger

UNSERE GEWINNER IM ÜBERBLICK

Joseph Beers Polnische Hochzeit in der Kategorie „Beste Gesamtproduktion Operette“

Markus Poschner für Richard Wagners Tristan und Isolde in der Kategorie „Beste Musikalische Leitung“


Florence Losseau. Foto: Petra Moser

Florence Losseau als Annio in Wolfgang Amadé Mozarts La clemenza di Tito in der Kategorie „Bester weibliche Nachwuchs“
Unser Bruckner Orchester Linz wurde als „Orchester des Jahres“ ausgezeichnet.

Wir gratulieren unseren Gewinner*innen!

Fotos zum Download

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BREGENZER FESTSPIELE: Auszeichnungen für Gábor Bretz und „Don Quichotte“


Foto: Bregenzer Festspiele/ Karl Forstner

Gábor Bretz und die Oper im Festspielhaus 2019 Don Quichotte wurden mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis in den Kategorien Beste männliche Hauptrolle (Don Quichotte in Don Quichotte) und Beste Gesamtproduktion Oper ausgezeichnet.

Mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis sollen herausragende Leistungen in den Opern- und Theaterhäusern Österreichs und der bunten österreichischen Festivallandschaft ausgezeichnet werden. Dazu werden die Produktionen der vorangegangenen Spielsaison von den Bühnen eingereicht oder von Mitgliedern der Jury nominiert. Die Verleihung fand am 6. August 2020 in Salzburg statt.

Festtage im Festspielhaus mit Musiktheater-Uraufführung

In rund einer Woche wird Alles wieder gut, wenn die Musicbanda Franui gemeinsam mit dem gefeierten Bassbariton Florian Boesch die Festtage im Festspielhaus eröffnet. Drei Konzerte, ein Arienabend und eine Musiktheater-Uraufführung laden von 15. bis 22. August in den Großen Saal des Festspielhauses. Im Seestudio stehen zwei Abende der beliebten Reihe Musik & Poesie auf dem Programm. Das Kunsthaus Bregenz wird mit einem Konzert im KUB ebenfalls zum Schauplatz der Festtage.

Die Festtage im Festspielhaus finden von 15. bis 22. August 2020 statt. Tickets und Infos unter www.bregenzerfestspiele.com  oder Telefon 0043 5574 4076.

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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Aleksandra Kurzak und Roberto Alangna: CAVALLERIA RUSTICANA in Palermo

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Zufriedene Alexandra Kurzak nach der ersten Santuzza

So… I DID IT! I’ve sung for the first time Santuzza. What a pleasure! ❤️

Alexandra Kurzak


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ROM/ CIRCO MASSIMO: BACKSTAGE-CONCERT


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ORF III am Wochenende: Vierteiliger „zeit.geschichte“-Schwerpunkt zum 75. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Japan

 Außerdem: Auftakt zum Peter-Weck-Schwerpunkt zum 90er mit „Heiteres von Roda Roda“, Welser-Möst-Abend zum 60. Geburtstag mit Porträt und „Fidelio“

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information widmet sich am Samstag, dem 8. August 2020, mit vier „zeit.geschichte“-Dokumentationen den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki vor 75 Jahren. Am Sonntag stehen mit Peter Weck und Franz Welser-Möst gleich zwei Persönlichkeiten der österreichischen Kulturwelt im Rampenlicht: So startet ORF III tagsüber seinen umfangreichen Weck-Schwerpunkt zum 90. Geburtstag des Multitalents am 12. August (Details zum gesamten ORF-Schwerpunkt unter presse.orf.at), im Hauptabend wird Franz Welster-Möst u. a. mit einem neuen „Erlebnis Bühne“-Filmporträt zum 60. Geburtstag am 16. August gewürdigt.

Samstag, 8. August

Bereits um 16.10 Uhr zeigt ORF III eine neue Ausgabe der „Berggespräche“, in der Andreas Jäger das Ex-Ski-As Elisabeth „Lizz“ Görgl am Hochschwab trifft. Dabei erzählt sie von ihren Erfahrungen im Skiweltcup, warum sie unbedingt Skirennläuferin werden wollte und von ihrem hartnäckigen Plan, als Sängerin durchzustarten.

Im Hauptabend beleuchtet die „zeit.geschichte“ eines der prägendsten Kapitel des Zweiten Weltkriegs – die Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki im Sommer 1945. Zum Auftakt steht die Doku „Atombombe auf Hiroshima – Tragödie zum Kriegsende“ (20.15 Uhr) auf dem Programm. Als die Amerikaner immer näher an das japanische Festland rückten, kämpften die japanischen Truppen entschlossen weiter. Die Frage der Stunde: Wie beendet man diesen Krieg? Die Antwort fand sich in der amerikanischen Wüste: Die Atombombe. Die anschließende Doku „Hiroshima – Kriegsende oder Kriegsverbrechen“ (21.00 Uhr) folgt jenen todbringenden Tagen am 6. und 9. August, die mehr als 100.000 – hauptsächlich zivile – Opfer forderten. Ergänzt wird der Schwerpunkt zum 75. Jahrestag der Bombenabwürfe durch die Dokus „Der Wettlauf um die Atombombe“ (21.55 Uhr) und „Der Pazifikkrieg – Angriff auf Japan“ (22.55 Uhr).

Sonntag, 9. August

Am Sonntag würdigt ORF III Ausnahmekünstler Peter Weck zum 90. Geburtstag und zeigt ab 9.50 Uhr die ersten sechs Folgen der zwölfteiligen TV-Reihe „Heiteres von Roda Roda“. Darin tritt Weck als österreichischer Schriftsteller Roda Roda auf, der mit bürgerlichen Namen Sándor Friedrich Rosenfeld hieß und 1872 in Drnowitz, im heutigen Tschechien, geboren wurde. In den humoristischen Erzählungen, in denen liebevoll die Schwächen und Kuriositäten der Donaumonarchie parodierte werden, sind neben Weck u. a. Lukas Resetarits, Fritz Eckhardt, Christoph Waltz und Erni Mangold zu erleben.

Mit dem neuen Filmporträt „Happy Birthday Franz Welser-Möst“ gratuliert ORF III dem österreichischen Pultstar um 20.15 Uhr zum bevorstehenden 60. Geburtstag. Darin trifft Barbara Rett den Dirigenten an einem seiner Herzensorte, dem Attersee. Gemeinsam blicken sie auf besondere Momente seiner bisherigen Karriere zurück, sprechen über das Genie Beethoven und darüber, warum Musizieren und Bergsteigen einander ähnlicher sind, als man glaubt. Danach zeigt „Erlebnis Bühne“ Beethovens einzige vollendete Oper „Fidelio“ (21.45 Uhr) mit Franz Welser-Möst am Pult der Wiener Philharmoniker – für die Salzburger Festspiele 2015 neu inszeniert von Claus Guth, mit Jonas Kaufmann und Adrianne Pieczonka in den Hauptpartien des Häftlings Florestan und seiner als Fidelio verkleideten und um seine Freiheit kämpfenden Frau Leonore.
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