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Die internationale Kulturplattform

DIE MONTAG-PRESSE (23. APRIL 2018)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die MONTAG-PRESSE – 23. April 2018

New York/ Metropolitan Opera‘
Anna Netrebko: Die neue Super-Tosca
Peter Gelb, der Intendant der New Yorker Metropolitan Opera, hatte es im persönlichen Gespräch schon vor der Aufführung angedeutet: Er hätte noch nie eine bessere Tosca gehört (obwohl die Probenphase ja zeitlich ziemlich überschaubar gewesen sein soll). Der Autor dieser Zeilen schließt sich vollinhaltlich an: Was sich am Samstag im weltgrößten Opernhaus ereignete, war exzeptionell.
https://kurier.at/kultur/anna-netrebko-die-neue-super-tosca/400025068

Wien/ Staatsoper
Supertenor Kaufmann probt die Revolution
Jonas Kaufmann singt Giordanos Andrea Chénier an der Wiener Staatsoper.
http://www.oe24.at/kultur/Supertenor-Kaufmann-probt-die-Revolution

Wien/ Life Ball
Jonas Kaufmann singt beim „Life+ Celebration Concert“
Aus einer einmaligen Idee ist eine Institution geworden: Am Vorabend des Life Balls am 2. Juni werden bereits zum siebenten Mal Stars aus der Kulturszene im Wiener Burgtheater beim „Life+ Celebration Concert“ auftreten
Oberösterreichische Nachrichten

Genf
Die Jüngsten siegen bei der „Geigen-Olympiade“
Mit zehn Jahren entzückt ein junger Geiger ein volles Konzerthaus und eine hochkarätige Jury und gewinnt den Menuhin-Wettbewerb. Sieben der zehn Finalisten haben asiatische Wurzeln. Kein Zufall, sagen Kenner
Hamburger Abendblatt

Wiener Opern: Alles für die Liebe
Britisches Doppel in Wien: Während die Inszenierung von Benjamin Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ um Aktualität bemüht ist, schwelgt Gavin Bryars’ „Marilyn Forever“ in sentimentalen Erinnerungen.
Frankfurter Allgemeine

Wien/ Kunsthistorisches Museum
Wiener Klassik auf alten Flügeln
Mitsuko Uchida spielt im Kunsthistorischen Museum Mozart und Schubert auf alten Instrumenten. Der „Presse“ erklärte sie, wie und wieso
Die Presse

Wien/ Musikverein
Borusan Quartet: Publikum zeigt schlechte Manieren im Musikverein
Würde der Goldene Saal des Wiener Musikvereins heute neu gebaut werden, so könnte er wie der Gläserne Saal im Keller desselben Gebäudes aussehen. An der Längsseite strahlen goldene Glaspanele, und die Stimmung im modernen Ambiente ist zu Beginn des Konzertabends sehr festlich. Veranstalter an diesem Abend ist der Verband österreichischer und türkischer Unternehmer und Industrieller ATIS. Zu diesem Anlass werden die vier Musiker des Borusan Quartets aus Istanbul eingeladen, die ein Programm spielen, das unter dem Verhalten des Publikums und schief klingenden Instrumenten sehr leidet.
http://klassik-begeistert.de/borusan-quartet-musikverein-wien/

Wien/ Konzerthaus
Gestern in der Matinee: Tjeknavorians Coup
Der Wiener Junggeiger ersetzte Medienstar David Garrett. Schon in der Voraufführung triumphierte er.
Die Presse

Wien/ Konzerthaus
The Orchestra of the Royal Opera House: Das Rätsel Krieg
Das britische Orchester präsentierte im Konzerthaus Werke von Dmitri Schostakowitsch, Richard Strauss und Frank Martin
Der Standard

Osnabrück/ Theater am Domhof
Uraufführung: „San Paolo“ von Sidney Corbett, Musiktheater nach Pier Paolo Pasolini
Das Evangelium nach Matthäus ist sein berühmtester und erfolgreichster Film, Papst Johannes XXIII. gewidmet. Als Kommunist und Homosexueller besaß der Filmregisseur Pier Paolo Pasolini jedoch kein unproblematisches Verhältnis zur Katholischen Kirche.
https://www.theaterkompass.de/news-einzelansicht+M550844.html

München
Von West nach Ost
Semyon Bychkov navigiert die Philharmoniker
http://www.sueddeutsche.de/kultur/kurzkritik-von-west-nach-ost-1.3954479

München
Der Musik auf den Grund gehen
Grigorij Sokolov, der weise Mönch des Klaviers, mit Werken von Joseph Haydn und Franz Schubert in München
Sueddeutsche Zeitung

London
The week in classical: Europe and the World; Lady Macbeth of Mtsensk – review
The Guardian

Review: William Forsythe’s Infectious New Hip-Hop Ballet
The New York Times

Boston
Uneven tenor apart, Boston Philharmonic provides a compelling heavenly journey in Elgar’s “Gerontius”
http://bostonclassicalreview.com/2018/04/uneven-tenor-apart-boston-philharmonic

Tulsa
Soprano finds the fire within the ice queen ‚Turandot‘ in her Tulsa Opera debut
http://www.tulsaworld.com/blogs/scene/arts/soprano-finds-the-fire-within-the-ice-queen-turandot

Houston
HGO’s strong cast makes “West Side Story” a stylish success on the opera stage
http://texasclassicalreview.com/2018/04/21/hgos-strong-cast-makes-west-side

HGO’s West Side Story Offers a Well-Sung, if Less Than Edgy Tony
http://www.houstonpress.com/arts/review-west-side-story-at-houston-grand-opera-10411977

Feuilleton
From Refugee To Mimì – Soprano Elizabeth Caballero On Her Journey From Cuban Outcast to Opera Star
http://operawire.com/from-refugee-to-mimi-soprano-elizabeth-caballero

Ballett/ Tanz

Wien/Staatsballett in der Volksoper
Ballett „Sommernachtstraum“: Närrisches Spiel mit der Liebe
Das Wiener Staatsballett präsentiert die 2010 uraufgeführte Shakespeare-Interpretation von Choreograf Jorma Elo nun wieder an der Volksoper
Der Standard

Nürnberg
„Powerhouse“ am Staatstheater Nürnberg: Monteros Tänzer geben alles
Goyo Montero trat vor einigen Jahren einen wahren Tanzboom in Nürnberg los. Und immer wieder holt der Spanier für seine Frühlingspremiere klangvolle Namen der Tanzszene ans Staatstheater. Zusammen mit Diesmal Hofesh Shechter und Alexander Ekman verwandelte er das Staatstheater in ein „Powerhouse“. Premiere war am 21. April 2018.
BR-Klassik

Berlin/ Volksbühne
Im Strudel der Gegenwart
Erstes Gastspiel nach dem Aus für Chris Dercon: das Tanzstück „Vortex Temporum“ von Anne Teresa de Keersmaeker an der Berlin Volksbühne
Tagesspiegel

Sprechtheater

Wien/ Akademietheater
Ein Elefant verspätet sich
Gleich kommt Afrika – Szene aus der Uraufführung des jahrzehntelang verschollenen Stückes.
http://www.sueddeutsche.de/kultur/theater-ein-elefant-verspaetet-sich-1.3954848

München
Ende der Dogmen
Das Festival „Radikal jung“ des Münchner Volkstheaters zeigte die enorme Vielfalt junger Theatersprachen und unterschiedlichster Inszenierungsstile
http://www.sueddeutsche.de/kultur/festival-ende-der-dogmen-1.3954473

Nürnberg
Spott des Gemetzels
Pärchenkrieg und Völkermord: „Robert Redfords Hände selig“ am Staatstheater Nürnberg hat das Zeug zum Publikumsrenner
http://www.sueddeutsche.de/kultur/theater-spott-des-gemetzels-1.3954491
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Salzburg
Landtagswahl: Es läuft für Türkis – Blau
Es ist unübersehbar: Die Neuauflage von Schwarz-Blau, leitet auf Länderebene eine neue Ära ein.
Wiener Zeitung

INFOS DES TAGES (MONTAG, 23. APRIL 2018)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 23. APRIL 2018)

NEU EINGETROFFENE KRITIKEN:

WIEN/ Staatsoper: FIDELIO am 21.4.2018

Peter Seiffert als Florestan Foto: M.Pöhn/Wiener Staatsoper

Peter Seiffert, trotz fortgeschrittener Karriere mit hörenswertem heldentenoralem Aplomb und noch wenig Verschleiß in seinem schönen Material, hat Wortverständlichkeit zu bieten, wie sie heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr darstellt. Und Ricarda Merbeth stellt sich in unpolitischer Heldenpose aber jugendlich dramatischem Ausbruch dar, in ihrem Sieg über das Unmenschliche.

Zum Bericht von Peter Skorepa

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NATIONALTHEATER MANNHEIM: TANNHÄUSER. Wiederaufnahme am 21.4.2018


Astrid Kessler (Elisabeth), Frank van Aken (Tannhäuser). Copyright: Hans-Jörg Michel

Vierzehn Jahre gingen ins Land seit der letzten Aufführung, dass Chris Alexanders vortreffliche Inszenierung des „Tannhäuser“ (Richard Wagner) am Nationaltheater in der Versenkung weilte und nun ihre WA erlebte. Hatte die Produktion am 16. Juni 1996 ihre legendäre Premiere unter Jun Märkl sang der unvergessliche Wolfgang Fassler welcher ein Jahr später tödlich verunglückte und auf tragische Weise eine hoffnungsvolle Karriere so abrupt beendete…

Zum Bericht von Gerhard Hoffmann

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STUTTGART/ Staatsoper: FAUST – Wiederaufnahme der Castorf-Inszenierung am 21.4.2018


Copyright: Thomas Aurin

Es ist eine der bildmächtigsten Inszenierungen von Frank Castorf (Bühnenbild: Aleksandar Denic; Kostüme: Adriana Braga Peretzki). Diese 1859 komponierte Oper des katholischen Kirchenmusikers Charles Gounod konzentriert sich ganz auf die Liebesgeschichte zwischen Faust und Gretchen. Faust ist hier aber kein Wissenschaftler, sondern ein einsamer Mann auf der Suche nach Liebe. Die Zeitspanne zwischen 1860 und 1960 wird voll ausgekostet.

Zum Bericht von Alexander Walther

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FRANKFURT: AUS EINEM TOTENHAUS. Vorstellung am 21.4.2018

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Gal Fefferman, Gordon Bintner. Copyright: Barbara Aumüller

Zum Bericht von Friedeon Rosén

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„PARSIFAL“ AUS ANTWERPEN  (Meister; Baumgartner; Caves, Kocan, Pohl, Stiefermann) ist auf Youtube online!

Inszenierung: Tatjana Gürbaca

Tanja Ariane Baumgartner war Bayreuths „Fricka“ (auch in Chicago/Walküre)
  Ein Rollendebüt war dann die „Kundry“ in Antwerpen, das Video ist noch bis September online auf Operavision

https://operavision.eu/en/library/spectacles/operas/parsifal


Tanja Ariane Baumgartner als „Kundry. Foto: Youtube

Neben der Merker Kritik gabe es noch einige positive Stimmen aus dem In- und Ausland

..ou la Kundry exceptionelle dei Tanja Ariane Baumgartner: la mezzo allemande livre , surtout au deuxième acte, une prestation d´anthologie tant par la maîtrise des moyens vocaux sur toute la tessiture que pour son talent d`actrice. Sa Kundry , loin des clichés réducteur, est à la fois forte et gracieuese, douce et venimeuse, naïve et sensuelle. Après une scène des filles fleurs déjà exceptionelle , son duo avec Parsifal au deuxième acte est le climax de la soirée.
Nicolas Blanmont La Libre belgique

Tanja Ariane Baumgartner sang und spielte grandios die Kundry  BRF Nachrichten Hans Reul

Seduction is embodied by Kundry, performed by a superb Tanja Ariane Baumgartner, who naturally confronts the wide range of the role and delights us with her velvety voice. She is credible in each Kundry’s facets: wild and masculine in rubber boots, fatal in her white night dress, protective and holy (being both the Virgin Mary expecting Christ and the Holy Grail), and finally a heroine condemned to martyrdom. Cinzia Rota Classicagenda

Als nächstes gibt es für Tanja Ariane Baumgartner eine Wiederaufnahm Adriana Lecouvreur an der Oper Frankfurt und dann natürlich die Partie der Agave /Venus in Henze´s The Bassarids bei den Salzburger Festspielen!!
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DEUTSCHE OPER ANM RHEIN: Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“. „Die Walküre“ – Premiere in neuer Besetzung in Duisburg

Die Walküre © Hans Jörg Michel
Copyright: Hans-Jörg Michel (das Foto ist aus der Düsseldorfer Premiere, weist zum Teil andere Darsteller auf)

„Die Walküre“ hat Premiere im Theater Duisburg: Am Donnerstag, 31. Mai (Fronleichnam), um 17.00 Uhr präsentiert die Deutsche Oper am Rhein Teil 2 von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“. Mit einer neuen hochkarätigen Sängerbesetzung und den Duisburger Philharmonikern unter der Leitung von General­musik­direktor Axel Kober wird die Neuinszenierung von Dietrich W. Hilsdorf noch einmal ganz neu erlebbar.

Der schwedische Tenor Daniel Frank und Ensemblemitglied Sarah Ferede debütieren als Siegmund und Sieglinde, das Wälsungenpaar, dem Lukas Konieczny als Hunding gegenübersteht. Wie in „Das Rheingold“ führen James Rutherford und Katarzyna Kuncio als Wotan und Fricka die Götterfamilie an. Die Mezzosopranistin Heike Wessels hat sich am Nationaltheater Mannheim die großen Wagner-Partien ihres Fachs erarbeitet und kommt als Walkürentochter Brünnhilde ins Spiel.

Für Ihre Berichterstattung reservieren wir gern eine Presse­karte und auf Wunsch eine Begleitkarte für 19 Euro. Bitte teilen Sie uns bis zum 15. Mai Ihren Wunschtermin mit, damit wir Ihre Karten bestätigen können. Premierenkarten halten wir am Pressestand, Karten für spätere Vorstellungen an der Abendkasse für Sie bereit.

„Die Walküre“ von Richard Wagner

Premiere am Donnerstag, 31. Mai 2018, 17.00 Uhr, im Theater Duisburg

Erster Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“ – Text vom Komponisten
In deutscher Sprache mit Übertiteln
Dauer: ca. 5 Stunden, zwei Pausen – empfohlen ab 16 Jahren

 

Musikalische Leitung: Axel Kober                         Kostüme: Renate Schmitzer

Inszenierung: Dietrich W. Hilsdorf                        Licht: Volker Weinhart

Bühne: Dieter Richter                                              Dramaturgie: Bernhard F. Loges

 

Siegmund: Daniel Frank                                          Gerhilde: Jessica Stavros

Hunding: Lukasz Konieczny                                    Ortlinde: Katja Levin

Wotan: James Rutherford                                       Waltraute: Romana Noack

Sieglinde: Sarah Ferede                                           Siegrune: Zuzana Sveda

Brünnhilde: Heike Wessels                                     Roßweiße: Maria Hilmes

Fricka: Katarzyna Kuncio                                         Grimgerde: Katharina von Bülow

Helmwige: Anke Krabbe                                          Schwertleite: Evelyn Krahe

 Orchester: Duisburger Philharmoniker

„Die Walküre“ im Theater Duisburg :

Do 31. Mai – 17.00 Uhr (Premiere) / So 10. Juni – 17.00 Uhr / So 17. Juni – 17.00 Uhr / So 24. Juni – 17.00 Uhr

 

Der Ring des Nibelungen – die weiteren Premieren:

SIEGFRIED: Sa 7. April 2018 – Opernhaus Düsseldorf  /  Sa 26. Januar 2019 – Theater Duisburg

Götterdämmerung: Sa 27. Oktober 2018 – Opernhaus Düsseldorf  /  So 5. Mai 2019 – Theater Duisburg

Karten und weitere Informationen sind erhältlich im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211) und an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100), sowie online über www.ringamrhein.de.

Opernwerkstatt mit Gesprächen und Probenausschnitten: Do 24. Mai, 18.00 Uhr (Eintritt frei)
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ORF 2 „kulturMontag“ am 23. April: Abramović-Porträt, Kulturkampf in Polen, Bauer-Uraufführung am Akademietheater

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Außerdem: Auftakt zur Dokureihe „CineKino“ mit Folge „Italien“

Wien (OTS) – Anlässlich der bevorstehenden Auszeichnung mit dem Globart Award und einer neuen Ausstellung in Wien widmet der „kulturMontag“ am 23. April 2018 um 22.30 Uhr in ORF 2 der renommierten wie kontrovers diskutierten Performancekünstlerin Marina Abramović ein Porträt. Außerdem befasst sich die von Clarissa Stadler präsentierte Sendung u. a. mit der kulturpolitischen Situation in Polen sowie mit der heute im Wiener Akademietheater stattfindenden Uraufführung des lange verschollenen, erst im Februar wiederentdeckten Erstlingswerks „Der Rüssel“ des 2005 verstorbenen Grazer Dramatikers Wolfgang Bauer. Anschließend an das Magazin steht die erste Folge der Reihe „CineKino“ über die Geschichte des europäischen Kinos auf dem Programm, die dem Filmland Italien gewidmet ist.

Mrs. 1 Million Volt – Marina Abramović im Porträt

Radikal, umstritten und bewundert zugleich: Marina Abramović ist eine der meistdiskutierten internationalen Künstlerinnen, die immer wieder die eigenen physischen und psychischen Grenzen auslotet. Die 71-jährige Serbin mit Wohnsitz New York liebt es, ihr Publikum zu schockieren, zu berühren und herauszufordern. Für ihre jüngste Performance experimentiert sie zurzeit in England. Abramović will sich mit einer Million Volt unter Strom setzen lassen, um anschließend mit ihren Fingerspitzen eine Kerze auszublasen! Daneben arbeitet sie an ihrer ersten Oper: „Seven Deaths“ ist eine Hommage an die unverwechselbare Maria Callas und soll 2020 an der Bayerischen Staatsoper uraufgeführt werden. Lebensmüde, völlig verrückt oder einfach genial? Abramović geht es immer um Mut, Leichtsinn, Verzweiflung und Düsterkeit. Ihr ist in der Bonner Kunsthalle eine große Retrospektive, in der Wiener Galerie Krinzinger ab 26. April eine aktuelle Ausstellung dem Titel „Two Hearts“ gewidmet und für ihr Lebenswerk wird sie mit dem österreichischen Globart Award ausgezeichnet.

Kulturkampf in Polen

Seit Amtsantritt der nationalkonservativen Regierung im Herbst 2015 ist Polen ins Kreuzfeuer internationaler Kritik geraten. Die öffentlich-rechtlichen Medien gelangten weitgehend unter staatliche Kontrolle, die von der EU kritisierte Justizreform wurde soeben erst von der PiS nachjustiert, damit die Unabhängigkeit der Gerichte sichergestellt ist. Zuletzt sorgte das sogenannte Holocaust-Gesetz für Aufregung, das jegliche Aussage über eine Mitverantwortung der Polen an NS-Verbrechen unter Strafe stellt. Plötzlich werden bei rechtsextremen Aufmärschen in den Straßen Warschaus Rufe nach einem „judenfreien Polen“ laut. Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit scheinen einen ungeahnten Höhepunkt erreicht zu haben – und das in einem Land, das einst den höchsten jüdischen Bevölkerungsanteil in ganz Europa hatte, und in dem so viele Menschen dem NS-Terror zum Opfer gefallen sind, wie nirgendwo sonst. Wie passt das zusammen? Der „kulturMontag“ nimmt die polnisch-jüdischen Beziehungen genauer unter die Lupe, reist nach Schlesien und Warschau, um mit einem der derzeit gefragtesten und umstrittensten Schriftsteller in Polen, Szczepan Twardoch, über seinen neuen Roman „Der Boxer“ zu sprechen, die Videokünstlerin und Nachfahrin von Holocaust-Opfern Gabi von Seltmann zu treffen, das weltweit größte Museum zur jüdischen Geschichte zu besuchen und den Publizisten Piotr Paziński zur tiefen Spaltung der polnischen Gesellschaft zu befragen.

Surreal und seherisch – Wolfgang Bauers Theatererstling „Der Rüssel“

Mit seinen schrägen Stücken wie „Magic Afternoon“ oder „Change“ wurde der Grazer Schriftsteller Wolfgang Bauer Ende der 1960er Jahren berühmt und gilt neben Thomas Bernhard und Peter Handke als einer der bedeutendsten Dramatiker Österreichs. 13 Jahre nach seinem Tod im Jahr 2005 bringt das Wiener Akademietheater jetzt den jahrzehntelang verschollen geglaubten Text „Der Rüssel“ zur Uraufführung. Bereits 1962 verfasst der Autor die surreale Geschichte rund um eine Bauernfamilie, die erstaunlich aktuelle Bezüge zur Gegenwart aufweist. So habe Bauer in diesem Text Klimawandel wie Flüchtlingskrise vorweggenommen, erklärt Regisseur Christian Stückl. Es ist ein absurder Alpen-Western, der stilistisch an Bauers „Mikrodramen“ erinnert, in denen er mit anarchischer Freude alle Rücksichten auf den Theaterbetrieb über Bord warf. Aufgetaucht ist das unter ungewöhnlichen Umständen lange verschollene Werk im Jahr 2015 im Stadtmuseum Leibnitz in einer Dokumentenmappe des steirischen Komponisten Franz Koringer. Der „kulturMontag“ berichtet über die Uraufführung und stellt die brandneue Biografie „Wolfgang Bauer: Werk-Leben-Nachlass-Wirkung“ von Thomas Antonic vor.

Dokumentation „Cinekino – Italien (23.30 Uhr)

Europäisches Kino, das sind mehr als 120 Jahre Filmgeschichte und mehr als 1.000 neue Produktionen jährlich: Die von Matthias Luthardt und Laurent Heynemann gestaltete Dokureihe „CineKino“ präsentiert Höhepunkte, Schlüsselszenen und filmische Kostbarkeiten aus zehn Ländern. Zahlreiche Filmausschnitte, Interviews mit Filmschaffenden über ihre Favoriten und Archivmaterial verschaffen einen lebendigen Eindruck der Besonderheiten des jeweiligen Filmlandes. Die erste Folge beleuchtet das italienische Kino, das fast so alt ist wie das Kino selbst und mit seinen Stars – wie Claudia Cardinale, die gerade erst ihren 80. Geburtstag feierte – und herausragenden Filmen jahrzehntelang das internationale Filmschaffen beflügelte. In zehn Schlaglichtern lässt die Doku wichtige Momente der italienischen Filmgeschichte Revue passieren: Von der Geburtsstunde des Italo-Westerns mit Sergio Leones „Für eine Handvoll Dollar“ über Italiens ersten Kinofilm „La presa di Roma“ bis zum politisch engagierten Kino des Roberto Rossellini.
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CD-NEUERSCHEINUNGEN: Johannes Martin Kränzle /Hilko Dumno beo Oehs Classics L’enigme Eternelle
                                                          Mario Häring (Klavier)…Les Préludes des Images

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Das ewige Rätsel
Mit dem Programm ihrer neuesten Einspielung beleuchten Johannes Martin Kränzle und sein Pianist Hilko Dumno Schnittmenge und Differenzen von Liederzyklen aus christlich-mitteleuropäischer und jüdischosteuropäischer Tradition. Im Mittelpunkt stehen dabei stets der Glaube und die Lebensart sowie die damit unweigerlich verbundene Frage nach der menschlichen Endlichkeit. So treffen die Zwölf jiddischen Lieder des weitgehend unbekannten Komponisten Richard Rudolf Klein auf Gustav Mahlers Lieder aus des Knaben Wunderhorn, in denen immer wieder jüdische Rhythmen und Melodien hervorblitzen, Frank Martins Zyklus Sechs Monologe aus Jedermann und auf Maurice Ravels Deux mélodies hébraïques.

OehmsClassics (OC 1887) VÖ März 2018

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Bildergebnis für les preludes mario häring

Nach meiner Debüt-CD „Russian Moments“ ist die Zeit reif für mein zweites Solo-Album! Passend zum Debussy-Jahr möchte ich mich nur auf Werke des vor 100 Jahren verstorbenen Komponisten konzentrieren: Images Band 2, Children’s Corner, Preludes Band 1. Die Entscheidung für dieses Programm hat mich viel Mut gekostet, da es sich dabei um sehr bekanntes Repertoire handelt. Zu Debussys Musik habe ich aber einen ganz besonderen Bezug. (Mario Häring)

Ars Produktion/Vertrieb Note 1 VÖ März 2018

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Wiener Festwochen 2018 in Döbling- Freitag, 4.Mai 2018 um 19 Uhr Festsaal der Bezirksvorstehung Gatterburggasse 14, 1190 Wien

Konzert mit Wiener Döblinger Solisten Leitung: Abraham Ibrahim
mit Werken von T.Albinoni, J.Haydn, W.A.Mozart, S.Prokofjew, F.Poulenc u. a.

Am Klavier: Akiko Takahashi

Ehrenschutz: Bezirksvorsteher Adolf Tiller

Spenden erbeten!

Veranstalter: abrahampromotion@aon.at
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MALAKADEMIE NIEDERÖSTERREICH / Stockerau

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All-inclusive-Kunst-Kurse der Mal-Akademie NÖ

(Einzelkurse, Diplom-Lehrgang, Meisterklasse, inklusive Material, experimentelle Techniken).

Wir laden Sie sehr herzlich ein zu folgenden Kunst-Kursen (Do, Fr, Sa, Mo 10 – 17 Uhr, Sonntag 10 – 15 Uhr):

Sommerpause

„Kunst kommt von Können.“ (Max Liebermann, 1847-1935, deutscher Maler und Grafiker)

Wir freuen uns auf Sie ♥.

Herzliche Grüße,
Roswitha Eisenbock

MAL-AKADEMIE NÖ
Mag.(FH) Roswitha A. Eisenbock

M: info@mal-akademie.at
W: www.mal-akademie.at

T: +43 (0) 664 380 6228

www.facebook.com/mal.akademie

Feldgasse 8/Stiege 2/EG Tür 5
2000 Stockerau
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DIE SONNTAG-PRESSE (22. APRIL 2018)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die SONNTAG-PRESSE – 22. April 2018

Wien/ Theater an der Wien
Grand Opéra und die Schmerzenskinder Carl Maria v. Webers
An der Wien betreibt man 2018/19 konsequent die Raritätenpflege. Die beiden großen Opern Carl Maria von Webers jenseits seines „Freischütz“ zeigt das Theater an der Wien in der kommenden Spielzeit szenisch: Christof Loy inszeniert „Euryanthe“ mit Jacqueline Wagner in der Titelpartie, dirigiert von Constantin Trinks (Premiere am 12. Dezember), Nikolaus Habjan bringt am 13.Mai den „Oberon“ unter Thomas Guggeis‘ musikalischer Leitung heraus. Mauro Peter und Annette Dasch singen das Herrscherpaar
Die Presse

Wien
Schauspielerin und Sängerin Margarete „Guggi“ Löwinger gestorben
Die der Wiener Schauspielerdynastie Löwinger entstammende Künstlerin war seit Ende der 1950er Mitglied der Volksoper Wien.
Kurier
Margarethe „Guggi“ Löwinger gestorben
Wiener Zeitung

Wien/ Staatsoper
Staatsoper: Matthias Goerne auf den Spuren von Tristans Träumen
Kritik Der Bariton und ein junger Chopin-Preisträger demonstrierten, was auf Wagner folgen musste.
Die Presse

Weimar
Wagners „Tannhäuser“ in Weimar : Hier geht es um die Wurst, also Thüringens Zukunft
Frankfurter Allgemeine

München
Wettbewerb fürs Münchner Konzerthaus: Spektakeln sollen andere
Verhandlungen beendet: Das Bregenzer Architektenbüro Cukrowicz Nachbaur erhält wohl endgültig den Zuschlag für das Münchner Konzerthaus. Am kommenden Mittwoch debattiert darüber der Landtag
Münchner Merkur

Hamburg/ Laeiszhalle
Bruckner, einige Nummern kleiner
Symphoniker-Konzert mit Kammermusik in der Laeiszhalle
Hamburger Abendblatt

Berlin
Jerusalem-Musikfestival „Intonations“ in Berlin
Seit zwanzig Jahren lädt sie jedes Jahr Kollegen aus aller Welt zum Musizieren nach Jerusalem ein, doch auch in Berlin hat sich die Pianistin Elena Bashkirova längst mit ihrem Festival etabliert. Zum siebten Mal geht am (heutigen) Samstag im Jüdischen Museum Berlin das Kammermusikfestival „Intonations“ an den Start. Sechs Konzerte in sechs Tagen: Die diesjährige Ausgabe passe gut zur laufenden Ausstellung über die Stadt Jerusalem, sagte Bashkirova.
Musik heute

Berlin/Philharmonie
Mozart verlangt eine virtuose Solisten-Show
Die unvollendete c-Moll-Messe KV 427 in der Philharmonie
Berliner Morgenpost

Junge Pianisten: Denis Kozhukhin und Francesco Piemontesi
George Gershwin hat viel zur Familienzusammenführung von E- und U-Musik getan als die Schrankenbegriffe noch solche waren. Natürlich denkt der Fan klassischer US-Musik bei Gershwin auch heute eher an Gene Kelly, Fred Astaire und Ginger Rogers als an Konzertsäle, aber immerhin holte sich der französische Innovator Maurice Ravel bereits in den 20er Jahren guten Rat in Sachen Swing, Sound und Arrangements beim amerikanischen Komponisten-Kollegen. 1928 trafen sich Ravel und Gershwin in New York, verbrachten eine Menge Zeit miteinander, denn Maurice Ravel liebte bereits den Jazz und wollte etwas darüber lernen, auch, um die Impulse in eigenen Werken verwenden zu können
Der Spiegel

Hamburg
Julie Fuchs Forced Out of “Die Zauberflote” in Hamburg
“The Staatsoper Hamburg has unfortunately informed me just this week that the artistic integrity of the Jette Steckel production of “Die Zauberflöte’ cannot be maintained if the soprano singing Pamina is four months pregnant.“
http://operawire.com/julie-fuchs-announces-withdrawal

New York
Carnegie Hall 2017-18 Review
Candide: Erin Morley, Paul Appleby, John Lithgow & Patricia Racette Charm In Celebration To Leonard Bernstein
http://operawire.com/carnegie-hall-2017-18-review-candide-erin-morley

Glittering Candide: a celebration at Carnegie Hall
bachtrack

Review: Two Masters Unite in a Meeting of Musical Minds
The New York Times

Toronto
Review: Return of Ulysses balances humanity with Opera Atelier’s notorious style
https://www.theglobeandmail.com/arts/music/article-review-return

The Return of Ulysses pulls you in with its charming characters
https://derstandard.at/2000078275075/Heldenhafter-Mut-zur-Ring-Luecke-im-Wiener-LEO

Opera Atelier’s strengths reinforced with Il ritorno d’Ulisse in patria
https://bachtrack.com/de_DE/review-monteverdi-ulisse-opera

Ton- und Bildträger
Porpora: Germanico in Germania — “swashbuckling spirit’
https://www.ft.com/content/d1afb2c4-4159-11e8-93cf-67ac3a6482fd

Wien/TheaterL.E.O
Heldenhafter Mut zur „Ring“-Lücke im Wiener L.E.O.
Im Letzten Erfreulichen Operntheater erzählt man Wagners „Der Ring des Nibelungen“ an einem Abend
https://derstandard.at/2000078275075/Heldenhafter-Mut-zur-Ring

Tanz/ Ballett

Berlin
Deep House aus Pristina
Der Berliner Choreograf Jochen Roller und seine Hamburger Kollegin Friederike Lampert hat mit dem Nationalballett Kosovo das Taznstück „SYN-“ einstudiert, das jetzt in den Sophiensälen zu sehen ist
https://www.tagesspiegel.de/kultur/nationalballett-kosovo-in-berlin-deep-house-aus-pristina/21198602.html

Sprechtheater

Wien
Akademietheater: Wolfgang Bauer in den tollen Tropen
„Der Rüssel“ wurde am Freitag in Wien von Christian Stückl heiter bis wolkig inszeniert: Ein munteres Ensemble veredelte dieses Frühwerk
Die Presse
Wolfgang Bauers „Der Rüssel“: Eine Elefantenweglegung
Ohne die Mobilisierung besonderer Phantasiereserven wurde Wolfgang Bauers „Der Rüssel“ am Wiener Akademietheater posthum uraufgeführt
Der Standard
Wolfgang Bauers „Der Rüssel“: Schneckenragout mit Palmensalat
Christian Stückl brachte im Akademietheater Wolfgang Bauers „Der Rüssel“ (aus 1962) gezähmt zur Uraufführung
Kurier

Berlin/ Volksbühne
Wie kann es nach Chris Dercon weitergehen?
Intendant oder Intendantin gesucht: Wer soll künftig die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz leiten? Der Personalmarkt ist leer. Aber es fehlt nicht an verrückten Vorschlägen
Tagesspiegel

Kuriosum

Christian Thielemann gibt seinen „Echo“ zurück – aber ist das überhaupt der „echte Thielemann?
Auf dem Foto ist nämlich der Bayreuther Konzertmeister zu sehen, der zugegebenermaßen oft wichtiger als mancher Dirigent ist, aber ein bissl genauer könnte man schon schauen,oder???!
Wieder ein Beweis für gut recherchierten Qualitätsjournalismus!
Focus.de

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Unter’m Strich

Rostock
Vanessa Mai bei Unfall auf Bühne schwer verletzt
Schlagerstar Vanessa Mai hat sich bei einem Unfall während einer Bühnenprobe schwer am Rücken verletzt. Sie verlor kurz das Bewusstsein und musste künstlich beatmet werden.
Heute.at

Steyr/OÖ
Aufregung um Strafe nach langem Frühstück: McDonald’s reagiert
STEYR. Wer zu lange bei McDonald’s in Steyr parkt, muss zahlen – auch, wenn er im Lokal konsumiert. Der Fall einer Frau aus Steyr hat zu einer hitzigen Diskussion geführt. Der Fastfood-Riese will die Parkzeitbegrenzung nun ausweiten.
Oberösterreichische Nachrichten

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 22. APRIL 2018)

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 22. APRIL 2018)

DIE WIENER VOLKSOPER TRAUERT UM GUGGI LÖWINGER


Guggi Löwinger. Copyright: Wiener Volksoper

Guggi Löwinger ist in der Nacht auf Samstag, den 21. April 2018 im Alter von 79 Jahren in Wien verstorben. Die Volksoper trauert um eine unvergessliche Künstlerin, die über 60 Jahre lang die Geschichte des Hauses geprägt hat.

Guggi Löwinger wurde am 5. April 1939 in Wien geboren. Hier absolvierte sie ihre Schulzeit. Bereits im Alter von sechs Jahren erhielt die aus der berühmten Wiener Schauspielerdynastie stammende Künstlerin ihre erste Rolle. Ab dem neunten Lebensjahr begann sie eine Tanzausbildung bei der Ballettmeisterin und Choreographin der Volksoper Dia Luca. Mit 13 Jahren trat sie in die Schauspielschule Kraus ein und begann 1956 ein Gesangstudium bei Kammersängerin Esther Réthy.

Ihr erstes Engagement trat Guggi Löwinger im September 1956 als Piccolo in dem Singspiel „Im weißen Rössl“ im Stadttheater Baden an. Es folgte eine Reihe von Hauptrollen in Operette und Schauspiel (u. a. in Fritz Kreislers „Sissy“, Dario Niccodemis „Scampolo“ und Eugène Scribes „Ein Glas Wasser“). 1957 wurde sie als „Gigi“ an das Theater Koblenz verpflichtet, wo sie gleichfalls in Operette und Schauspiel tätig war.

Von dort wurde Guggi Löwinger 1959 von Fritz Eckhardt als Lisa in „Gräfin Mariza“ an die Volksoper engagiert, der die Dramaturgie besorgte. Regie führte Géza von Bolváry. Das Debüt der Künstlerin erfolgte zur Premiere der Operettenproduktion am 15. Mai 1959. Ihre Partner waren Esther Réthy als Mariza, Rudolf Christ als Graf Tassilo und Erich Kuchar als Baron Zsupán. Eine Fülle von Fernsehspielen und Shows führte Guggi Löwinger 1961 zu einem Doppelvertrag mit der Volksoper Wien und dem Staatstheater am Gärtnerplatz in München.

1962 entschied sich die junge Soubrette zugunsten der Volksoper Wien, der sie fortan die Treue hielt. Dort gehörte sie von ihren ersten Auftritten an zu den erklärten Lieblingen des Hauses. Ihre wichtigsten Partien wurden die Mi in Franz Lehárs „Das Land des Lächelns“, Ciboletta in Johann Strauß’ „Eine Nacht in Venedig“, Midili in Leo Falls „Die Rose von Stambul“, Pepi in Johann Strauß’ „Wiener Blut“, Mabel in Emmerich Kálmáns „Die Zirkusprinzessin“, Marika in der Uraufführung der Robert Stolz-Operette „Frühjahrsparade“, Juliette in Franz Lehárs „Der Graf von Luxemburg“, Franzi und Fifi in Oscar Straus’ „Ein Walzertraum“, Stasi in Emmerich Kálmáns „Die Csárdásfürstin“, Mizzi in Robert Stolz’ „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“, Klärchen in Ralph Benatzkys „Im weißen Rössl“ und Mascha in Franz Lehárs „Der Zarewitsch“.

Aber auch mit Musicalpartien, wie der Bianca in Cole Porters „Kiss me, Kate“ und Eliza Doolittle in Frederick Loewes „My Fair Lady“ zeigte Guggi Löwinger ihre künstlerische Spannweite. In den letzten Jahren trat die Künstlerin u. a. als Jacqueline in Jerry Herman „La cage aux folles“, Frau Schmidt in Richard Rodgers „The Sound of Music“, Jente in Jerry Bocks „Anatevka“ und Mrs. Higgins und Mrs. Pearce in „My Fair Lady“ auf.

Guggi Löwinger wirkte ferner an fast allen großen österreichischen Sommer- und Festspielen mit. Sie trat langjährig regelmäßig im deutschen Fernsehen auf und hat ihre Glanzrollen auch auf Schallplatte festgehalten. Bei den großen Tourneen der Volksoper (Japan, USA und Russland) konnte Guggi Löwinger ein internationales Publikum begeistern und trug dazu bei, den Begriff „Volksoper Wien“ weltweit bekannt zu machen.

Guggi Löwinger hat an der Volksoper in 18 Premieren mitgewirkt. Sie ist in 2267 Vorstellungen und in 35 verschiedenen Partien aufgetreten.

Die Künstlerin erhielt 1981 das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst und wurde 1987 zum Ehrenmitglied der Volksoper ernannt, Für ihre Darstellung der Midili in „Die Rose von Stambul“ wurde ihr 1961 der „Goldenen Rathausmann“ der Stadt Wien verliehen.


Ihr letzter Auftritt am 26.Jänner 2018 als „Frau Schmidt“ in „The Sound of Music“. Copyright: Wiener Volksoper

Robert Meyer zum Tod von Guggi Löwinger:

Guggi Löwinger hat die Geschichte der Volksoper knapp sechs Jahrzehnte lang geprägt. Sie hat am 15. Mai 1959 als Lisa in „Gräfin Mariza“ debütiert und stand zuletzt am 26. Jänner 2018 als Frau Schmidt in „The Sound of Music“ auf unserer Bühne. Mit ihr stirbt ein Teil der Geschichte der Volksoper. Wir werden diese unvergessliche Künstlerin schrecklich vermissen.

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HEUTE, Sonntag 22.4.2018 um 20:15 im ORF III: ERINNERUNG AN HEINZ HOLECEK


Heinz Holecek. Foto: privat

Dieses einmalige Ereignis sollte man nicht verpassen!

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NEAPEL/ Teatro San Carlo: LADY MACBETH VON MZENSK. Einige Fotos

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

Zum Premierenbericht von Friedeon Rosén


Dmitry Ulyanov. Copyright: Teatro San Carlo


Natalia Kreslina, Ladislav Elgr, Ludovit Ludha. Copyright: Teatro San Carlo


Natalia Kreslina. Copyright: Teatro San Carlo


Copyright: Teatro San Carlo

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HANS SISA. federführend – pinselmalend – gedankenreich. EMPFINDUNGEN UND AUSDRUCK (Aquarelle und Zeichnungen)

Sisa über Sisa:

Da ich den Menschen misstraue, zeichne und male ich lieber.

Es ist der Weg eines malenden Eremiten.

Wie ein Hund streune ich durch die Bilderwelt –

von Gedanken beflügelt, den Zeichenstift in der Hand.

Er ist der einzige Wahrheitsträger der ganzen Malerei

Bildergebnis für hans sisa

Bildergebnis für hans sisa aquarelle und zeichnungen

Herausgeberin: Art Larson

Am Berg 5,3508 Tiefenfucha
bei Krems an der Donau/Austria
Email: larson-sisa@a1.net

www.artlarson.org
Werkfotos: Sophie Larson

Zu beziehen über Art Larson/ Verlag Bibliothek der Provinz

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BUCH-VORSTELLUNG: JAN TUROVSKI: „KOPANSKI KEHRT ZURÜCK“

Jan Turovski, Klaus Servene (Hg.): Kopanski kehrt zurück, Roman,
Paperback, 192 Seiten,
ISBN-13: 9783746080741, edition andiamo, Hamburg;
Verlag: Books on Demand, Erscheinungsdatum: 22.02.2018, 13,90 €,

Leseprobe im BoD-Buchshop Hier.

 

Fünfzehn Jahre hat Kopanski wegen Mordes gesessen. Mit nichts als einem alten Schweinslederkoffer seines Vaters und dem im Gefängnis erworbenen Verdienst steht er nun plötzlich draußen. Was soll er tun? Schnell kehrt er seiner Heimatstadt, der er vieles nicht verzeihen kann, den Rücken und fährt in die nächstgrößere Stadt Richtung Süden. Schon als Kind hatte er davon geträumt dort zu leben. Frauen hat Kopanski satt. Doch plötzlich trifft er auf Nadine, die ohne Bleibe aber voller Geheimnisse ist. Wie wird er zurechtkommen, gibt es für Mord nach der Strafe so etwas wie ein gelingendes Leben?

„Jan Turovski erzählt mit der gleichen sprachlichen Brillanz und Fertigkeit die Fortsetzung seines Erstlings von 1988, Die Sonntage des Herrn Kopanski. Zwischen lakonischem und poetischem Duktus entsteht ein Bild heutiger Wirklichkeit, in der Scheitern und Gelingen gleichermaßen möglich scheinen. Jan Turovski überrascht von Buch zu Buch mit völlig neuen dramaturgischen Mitteln und Themen, die die erstaunliche Bandbreite seines Könnens abbilden.“ Rumjana Zacharieva, Autorin, Übersetzerin und Publizistin, Mitglied im PEN.

„Der in Bonn lebende Jan Turovski gehört zu jenen Autoren, die bemerkenswert gute Literatur schreiben, ohne großes Aufheben von sich zu machen.“

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