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DIE DIENSTAG-PRESSE (19. FEBRUAR 2019)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die DIENSTAG-PRESSE – 19. FEBRUAR 2019

Salzburg
Salzburger Festspiele: Markus Hinterhäuser will sich erneut bewerben
Der Vertrag des Intendanten endet zwar erst 2021, die Stelle wird aber schon jetzt neu ausgeschrieben, denn das Jubiläumsjahr 2020 soll ungestört von Personaldebatten ablaufen –
Der Standard
Salzburger Festspiele: Markus Hinterhäuser will sich erneut bewerben
Vertrag des Intendanten endet zwar erst 2021, die Stelle wird aber schon jetzt neu ausgeschrieben.
Kurier

Berlin
Die Zauberflöte“ in Berlin: Müde Späße mit Mozarts Marionetten
In der Berliner Staatsoper hängen, zappeln und fliegen die Sängerinnen und Sänger der „Zauberflöte“ an Marionettenfäden. Regisseur Yuval Sharon wollte eine ganz neue Idee bieten − doch die Inszenierung wirkt wie eine Parodie der Augsburger Puppenkiste.
DeutschlandfunkKultur
Debakel mit Spielzeugkrempel und Comic-Kram
So ist das, wenn eine Opernkritikerin in Vorfreude schwelgt: Ein Regisseur, den sie seit dem Bayreuther „Lohengrin“ besonders verehrt, inszeniert mit herrlichen Sängern am bestalimentierten Haus der Hauptstadt, welches ein erfahrener Intendant leitet, ihre Lieblings-Oper. Da haben wir zur Vorbereitung noch ein bisschen Fritz Wunderlich, Edita Gruberova und Kurt Moll gehört und nehmen frohgestimmt hinter der zahlreichen Polit- und Kulturprominenz Platz, um so richtig einzutauchen in Mozarts spätes Meisterwerk: sein rätselhaftes Zauber-Märchen um Entführung und Prüfung, Liebe und Freimauerei.
RB-Klassik
Aus dem Leben der Marionetten
Der amerikanische Regisseur Yuval Sharon inszeniert Mozarts „Zauberflöte“ an der Berliner Staatsoper als bunte Märchenwelt.
Sueddeutsche Zeitung
Strippenbekenntnisse
Mozart als Marionettentheater: Yuval Sharon inszeniert eine neue „Zauberflöte“ an der Berliner Staatsoper Unter den Linden – und spaltet das Publikum.
Tagesspiegel

Wiesbaden
Umstrittene „Salome“ in Wiesbaden
Heftige Buhrufe muss das Regieteam nach der Premiere der Oper „Salome“ am Hessischen Staatstheater verkraften. Das Künstlerkollektiv „Le Lab“ setzt auf bewegte Bilder.
Wiesbadener Tagblatt
Wiesbaden, Hessisches Staatstheater: Salome von Richard Strauss, Musik-Drama in einem Aufzug
https://www.hr2.de/programm/podcasts/fruehkritik
Richard Strauss´ »Salome« am Staatstheater Wiesbaden

https://kulturfreak.de/richard-strauss-salome-am-staatstheater-wiesbaden
„Salome“ wird in Wiesbaden zum Wohlfühltheater

Das französische Künstlerkollektiv „Le Lab“ hat Richard Strauss‘ Oper „Salome“ am Staatstheater Wiesbaden in Szene gesetzt. Dabei hat es sich die Drastik, die den Stoff eigentlich bestimmen müsste, vom Leib gehalten. Herausgekommen ist ästhetisches Wohlfühltheater – zu wenig für dieses Meisterwerk, meint Ursula Böhmer.
https://www.swr.de/swr2/kultur-info/salome-richard-strauss-wiesbaden-
Das Tablet der sieben Schleier

„Salome“ bemüht im Wiesbadener Staatstheater wieder einmal eine Bildschirm-Ästhetik.
https://www.fr.de/kultur/theater/tablet-sieben-schleier-11777248.html

Wien/ Staatsoper
Eine Partie Seelenschach
König Idomeneo kehrt solide an die Wiener Staatsoper zurück.
Wiener Zeitung
Koloraturen als naturalistische Klagelaute

Mozarts „Idomeneo“ wieder an der Staatsoper: Bernard Richter debütierte in der stimmigen Inszenierung Kasper Holtens, die ein junges Sänger-Ensemble unter Tomáš Netopil zu nutzen versteht.
Die Presse

„Konzertgänger in Berlin“
Entstrickend: Brahms zum Ersten
Brahms-Versteher
Ein besonderer, und nicht der geringste, Reiz an der Reihe Brahms-Perspektiven des Deutschen Symphonie-Orchesters sind die raffinierten Programmkonstruktionen rund um die vier Sinfonien. Nur der Vorlauf zur 1. Sinfonie wäre mit Robert Schumann (und Igor Levit) fast standardiger als die Wiener Originalithäts-Policey erlaubt – gäbe es nicht zuvor eine exquisite Heinrich Schütz-Psalmodie mit dem RIAS Kammerchor. Erfreulicherweise wird sich aber zeigen, dass der Abend selbst ohne diese originelle (und sehr willkommene) Prä-Exquise, allein mit SchuBra, imposant wäre
https://hundert11.net/brahmsperspektiven1/

Dirigent Marek Janowski wird 80 Jahre alt: Perfektion statt Glamour
Eine typische Starkarriere hatte Marek Janowski nicht. Erst vor kurzem debütierte er mit großem Erfolg bei den Berliner Philharmonikern, auch bei den Bayreuther Festspielen dirigierte er spät. Marek Janowski gehört eher zu den unauffälligen unter den Altmeistern. Und obwohl seine Interpretationen zunächst häufig unspektakulär wirken, ist die musikalische Architektur bei ihm perfekt strukturiert. Jetzt wird Marek Janowski 80 Jahre alt.
BR-Klassik
Dirigent Marek Janowski wird 80: Berlins Orchestererzieher

Berliner Zeitung

Wien/ Theater an der Wien
Die Essenz des Dramas
Ein musikalisch packender, szenisch sehr reduzierter „Elias“ im Theater an der Wien.
Wiener Zeitung

Freiberg/ Döbeln
Imponierende Farblosigkeit: Menottis „Der Konsul“ in Freiberg und Döbeln
Neue Musikzeitung/nmz.de

Düsseldorf
Fantasievoll im Fantasielosen
Zur Uraufführung von Anno Schreiers Oper „Schade, dass sie eine Hure war“ in Düsseldorf
Neue Musikzeitung/nmz.de

Graz
In Gold gefasste Seelenqualen: Król Roger an der Oper Graz
bachtrack

Wien/ Konzerthaus
Ein Ritt mit dem Teufel
Packend: die Symphoniker mit „La damnation de Faust“.
Wiener Zeitung
Hector Berlioz zerfleddert Goethes „Faust“

Ein Höhepunkt im Komponisten-Gedenkjahr: Philippe Jordan dirigierte „La damnation de Faust“
Die Presse

Hamburg
Natürliches Musizieren: Die Berliner Philharmoniker begeistern mit beeindruckender Perfektion in der Elphi
Die Musik fliegt, bezaubert, lässt einen innerlich vor Glück dauergrinsen und strahlen. Weichheit und Härte, Ruhe und Dramatik, Zärtlichkeit und überwältigende Kraft: All das zeichnen und malen Yannick Nézet-Séguin und die Berliner Philharmoniker herrlich schön in den Großen Saal der Elbphilharmonie.
Sebastian Koik berichtet aus der Elbphilharmonie Hamburg.
Klassik-begeistert

Wien/ Konzerthaus
Schlaksiges Wunderkind am Klavier: Lucas Debargue
Der Pariser nimmt am Mittwoch im Wiener Konzerthaus am Flügel Platz –
https://derstandard.at

Breslau
BWW Review: DON GIOVANNI at OPERA WROCLAW – Universal Madness
https://www.broadwayworld.com/bwwopera/article/BWW-Review-DON-GIOVANNI

London
BWW Review: DON QUIXOTE, Royal Opera House
https://www.broadwayworld.com/westend/article/BWW-Review-DON-QUIXOTE

Leeds
The Rite of Spring/ Gianni Schicchi – Leeds Grand
https://www.thereviewshub.com/the-rite-of-spring-gianni-schicchi-leeds-grand/

Dublin
Sir Bryn Terfel entertains and charms in Dublin
bachtrack

New York
Review: A Road Test for Concertgebouw and Daniel Harding
The New York Times

Chicago
BWW Review: LA TRAVIATA at Lyric Opera Of Chicago
https://www.broadwayworld.com/chicago/article/BWW-Review-LA-TRAVIATA

Lyric Opera keeps it real with a “La Traviata’ true to characters’ inner selves
https://chicago.suntimes.com/entertainment/la-traviata-lyric-opera

COT brings an affecting family tale to compelling life with “The Scarlet Ibis”
http://chicagoclassicalreview.com/2019/02/cot-brings-an-affecting-family-tale

Sarasota
Opera Review: Sarasota Opera creates magic with Mozart’s “Flute’
https://www.heraldtribune.com/entertainmentlife/20190217/opera-review-sarasota

Perth
Ned Kelly review – new opera interrogates bushranger’s fierce but fragile masculinity
The Guardian

Sprechtheater

München/ Residenztheater
„Elektra“ in München: Die Tochter trachtet nach der Mutter
„Und seh dich endlich sterben!“ Mit diesem wie ein Fluch klingenden Wunsch sucht eine Tochter unerbittliche Rache.
Salzburger Nachrichten
Die Büchse der Elektra

https://www.fr.de/kultur/theater/buechse-elektra-11773376.html

Hamburg
So zeigt Hamburg Theater: Einmal Menschfresser, dazu Nestbeschmutzer
In Hamburg regiert österreichischer Schmäh: Christoph Marthaler serviert Nestroy, Karin Henkel sampelt Thomas Bernhard.
Neue Zürcher Zeitung
Konstanz
Die gute deutsche Wahrheit – und was von ihr bei genauem Blick übrig bleibt
Das Theater Konstanz leistet sich erneut eine Frechheit. Es kratzt an der NS-Vergangenheit der Stadt und an der Kriegs- und Nachkriegswunde. Die Uraufführung von Charles Lewinskys Roman «Gerron» ist in der Debatte der künstlerische Höhepunkt.
https://www.nzz.ch/feuilleton/theater-konstanz-nazi-vergangenheit-ld.1460517

Hamburg
Thomas Bernhard in Hamburg: Hass und Horror, Himmler und Hölle
„Die Übriggebliebenen“: Karin Henkel verzahnte fulminant zwei Stücke und einen Roman von Thomas Bernhard
Kurier

Buch

Selge Fliegen
Eine Frau auf unendlicher Reise. Sie lebt im Zug, in Großraumabteilen, in ICEs. Früher hatte sie ein normales Leben: Wohnung, Beruf, Mann, beste Freundin. Jetzt hat sie eine Bahncard 100, eine Tasche mit dem Nötigsten und lebt vom Flaschensammeln. Und doch scheint diese Außenseiterin hellsichtig. Für die Komödien und Tragödien um sie herum, für ein Deutschland ohne Orientierung. Albrecht Selges virtuoser Sprachwitz und hintergründige Ironie sorgen dafür, dass dieser Roman bei allem Ernst leicht und überraschend bleibt. Die Geschichte eines Sturzes? Eine Geschichte übers Aufstehen und Weiterfahren, über Obdach und Würde. Und ein Bild unserer Gegenwart aus außergewöhnlichem Blickwinkel.
https://hundert11.net/selge-fliegen/

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Unter’m Strich

Obama-Berater über Kurz-Besuch: Neben Kleinen wirkt Trump größer
Rhodes: Trump hat keine guten Beziehungen zu den großen EU-Ländern, deshalb sucht er nach Freunden unter den Kleinen.
Kurier

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 19. FEBRUAR 2019)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 19. FEBRUAR 2019)

DIE AUFREGER DES VERGANGENEN WOCHENENDES:

BERLIN/ Staatsoper: DIE ZAUBERFLÖTE – ziemlich misslungen. Premiere am 17.2.


Sogar der Papageno wurde ausgebuht – und niemand weiß, wieso. Florian Teichtmeister wurde „verheizt“. Foto: Monika Rittershaus

Braucht eine Stadt vier Zauberflöten? Nachdem jedes der drei Opernhäuser Berlins eine Inszenierung aus prominenter Regiehand sein Eigen nennen darf, gönnt sich die Staatsoper unter den Linden nun gar den Luxus einer Zweiten, die parallel zum Klassiker von August Everding im Schinkelschen Bühnenbild laufen soll. So richtig gewagt hatte Intendant Matthias Schulz die Absetzung dieses Publikumslieblings nämlich nicht, daher wohl der Kompromiss, der so dekadent wie unnötig scheint…

Zum Bericht von Stefan Wieser

Die Zauberflöte“ in Berlin: Müde Späße mit Mozarts Marionetten
In der Berliner Staatsoper hängen, zappeln und fliegen die Sängerinnen und Sänger der „Zauberflöte“ an Marionettenfäden. Regisseur Yuval Sharon wollte eine ganz neue Idee bieten − doch die Inszenierung wirkt wie eine Parodie der Augsburger Puppenkiste.
DeutschlandfunkKultur
Debakel mit Spielzeugkrempel und Comic-Kram
So ist das, wenn eine Opernkritikerin in Vorfreude schwelgt: Ein Regisseur, den sie seit dem Bayreuther „Lohengrin“ besonders verehrt, inszeniert mit herrlichen Sängern am bestalimentierten Haus der Hauptstadt, welches ein erfahrener Intendant leitet, ihre Lieblings-Oper. Da haben wir zur Vorbereitung noch ein bisschen Fritz Wunderlich, Edita Gruberova und Kurt Moll gehört und nehmen frohgestimmt hinter der zahlreichen Polit- und Kulturprominenz Platz, um so richtig einzutauchen in Mozarts spätes Meisterwerk: sein rätselhaftes Zauber-Märchen um Entführung und Prüfung, Liebe und Freimauerei.
RB-Klassik
Aus dem Leben der Marionetten
Der amerikanische Regisseur Yuval Sharon inszeniert Mozarts „Zauberflöte“ an der Berliner Staatsoper als bunte Märchenwelt.
Sueddeutsche Zeitung
Strippenbekenntnisse
Mozart als Marionettentheater: Yuval Sharon inszeniert eine neue „Zauberflöte“ an der Berliner Staatsoper Unter den Linden – und spaltet das Publikum.
Tagesspiegel

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WIESBADEN: SALOME (Premiere am 16.2.2019)


Foto: Karl & Monika Forster,   Frank van Aken (Herodes) sitzend, sein Tablet betrachtend und auf der Videoleinwand der angebliche Tanz der Salome

Zum Bericht von Franz Roos
Zum Bericht von Dirk Schauß
Zum Bericht von Gerhard Hoffmann

Umstrittene „Salome“ in Wiesbaden
Heftige Buhrufe muss das Regieteam nach der Premiere der Oper „Salome“ am Hessischen Staatstheater verkraften. Das Künstlerkollektiv „Le Lab“ setzt auf bewegte Bilder.
Wiesbadener Tagblatt
Wiesbaden, Hessisches Staatstheater: Salome von Richard Strauss, Musik-Drama in einem Aufzug
https://www.hr2.de/programm/podcasts/fruehkritik
Richard Strauss´ »Salome« am Staatstheater Wiesbaden

https://kulturfreak.de/richard-strauss-salome-am-staatstheater-wiesbaden
„Salome“ wird in Wiesbaden zum Wohlfühltheater

Das französische Künstlerkollektiv „Le Lab“ hat Richard Strauss‘ Oper „Salome“ am Staatstheater Wiesbaden in Szene gesetzt. Dabei hat es sich die Drastik, die den Stoff eigentlich bestimmen müsste, vom Leib gehalten. Herausgekommen ist ästhetisches Wohlfühltheater – zu wenig für dieses Meisterwerk, meint Ursula Böhmer.
https://www.swr.de/swr2/kultur-info/salome-richard-strauss-wiesbaden-
Das Tablet der sieben Schleier

„Salome“ bemüht im Wiesbadener Staatstheater wieder einmal eine Bildschirm-Ästhetik.
https://www.fr.de/kultur/theater/tablet-sieben-schleier-11777248.html

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FREIBURG: HULDA von Cesar Franck. Premiere am 16.2.2019)

Bildergebnis für freiburg HULDA
Foto: Tanja Dorendorf

Proud to be black

Warum führt man, werden sich sicher die Zuschauer, die das Haus in der Pause verlassen haben, gefragt haben, die Oper nicht  so auf, wie es im Libretto steht? Weil, so lautet die Antwort, César Franck das Norwegen des 11. Jahrhunderts nicht freiwillig gewählt hat und das Libretto Probleme behandelt, die zur Entstehungszeit der Oper aktuell waren und es heute noch genauso sind. Und die lassen sich besser mit Bildern zeigen, die der Zuschauer von heute kennt. Und da gehört das mittelalterliche Norwegen weniger dazu.

Zum Bericht von Jan Krobot


Weitere neu eingelangte Kritiken:

MARIBOR: DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL – etwas anders als gewohnt.


Blondchen und Osmin im Finale als Verlobungsfeier, im Hintergrund fahren Belmonte, Konstanze und Pedrillo nach Europa- Copyright: SND/ Tiberiu Marta

Bei Bruno Berger-Gorski fungiert „Bassa Selim“ als Regisseur und Hauptdarsteller in einer Person. (Wunderbar textdeutlich und eindringlich im Spiel: Ivica Knez vom Schauspiel-Ensemble Maribor). Die berühmt-berüchtigte „Martern“ –Arie ist wie ein Streitgespräch a la Strindberg inszeniert, bei dem jedem klar wird, dass auch die private „Konstanze“ eigentlich den Darsteller des „Bassa Selim“ am Filmset liebt, aber ihrem Verlobten europäischem Kollegen „Belmonte“ treu bleiben möchte…

Zum Bericht (über die zweite Vorstellung) von Sören Wicking

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ST. GALLEN: DER UNSTERBLICHE KASCHTSCHEI (Rimski-Korsakow / DIE NACHTIGALL (Strawinsky)


Foto: Aus dem Trailer

Da die Figuren der russischen Märchen hierzulande weitgehend unbekannt sind, sieht Regisseur Dirk Schmeding die Notwendigkeit die Figuren für das Publikum lesbar zu machen, die Figuren in einem Kosmos zu verorten und so hat er entschieden “Der unsterbliche Kaschtschei” als Weltraummärchen zu erzählen.

Zum Bericht von Jan Krobot

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„TOSCA“ AN DER WIENER STAATSOPER: BACK-STAGE-PHOTOS (17.2.2019)


Schlussapplaus nach einer großartigen Serie. Foto: Instagram


Wer hat sich auf dieses Foto dazugedrückt?. Foto: Instagram

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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 19.-25. FEBRUAR 2019

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

Bildergebnis für radio

21.2. BENVENUTO CELLINI (aus Paris, Aufnahme v. 20.3.2018) BBC 3-15 Uhr
23.2. FALSTAFF (Line aus New York) MET-Stream-1.55 Uhr
MARNIE (aus New York, Aufnahme v. 10.11.2018) Radio 4Hilversum-19 Uhr
IDOMENEO (Live aus Madrid) RNE Classica Madrid-19 Uhr
BENVENUTO CELLINI (aus Paris, Aufnahme v. 20.3.2018) Bayern 4-19.05 Uhr
DIE VERKAUFTE BRAUT (aus München, Aufnahme v. 22.12.2018) Deutschlandradio -19.05 Uhr
TOSCA (aus Wien, Aufnahme v. 14.u.17.2.) ORF Ö1-19.30 Uhr
RIGOLETTO (Live aus New York) BBC 3-19.30 Uhr
MEDEA (aus Berlin, Auzfnahme v. 7.10.2018) HR 2-20.04 Uhr
24.2. LA FINTA PAZZA (aus Dijon, Aufnahme v. 5.2.) France Musique-20 Uhr
LUCIA DI LAMMERMOOR (aus Wien, Aufnahme v. 9.2.) WDR 3-20.04 Uhr

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET

ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum http://www.radio4.nl/gids/
VRT Klara http://www.klara.be/
RTBF Musique 3 http://www.rtbf.be/musiq3/
RNE Clasica Madrid http://www.rtve.es/radio/radioclasica/programacion/
Sveriges Radio 2 https://sverigesradio.se/p2
Met-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.

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OPER FRANKFURT: Zweite Wiederaufnahme CARMEN

Opéra comique in drei Akten von Georges Bizet Text von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Leo Hussain
Inszenierung: Barrie Kosky
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Alan Barnes
Bühnenbild und Kostüme: Katrin Lea Tag
Choreografie: Otto Pichler
Licht: Joachim Klein
Chor und Extrachor: Tilman Michael
Kinderchor: Markus Ehmann
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy


Foto: Barbara Aumüller

Carmen, Zigeunerin: Zanda Švēde
Don José, Sergeant: Evan LeRoy Johnson / AJ Glueckert (4. April 2019)
Micaëla, Bauernmädchen: Nadja Mchantaf / Kirsten MacKinnon (10., 15., 23. März 2019)
Escamillo, Torero: Kihwan Sim / Andreas Bauer Kanabas (4. April 2019)
Moralès / Dancaïro: Mikołaj Trąbka
Remendado, Schmuggler: Jaeil Kim / Michael Porter (23. März 2019)
Frasquita, Zigeunerin: Sydney Mancasola
Mercédès, Zigeunerin: Karen Vuong
Zuniga, Leutnant: Božidar Smiljanić
Tänzerinnen und Tänzer; Chor, Extrachor und Kinderchor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Mit freundlicher Unterstützung der DZ BANK AG
Carmen von Georges Bizet (1838-1875) in der Sicht von Barrie Kosky, seit 2012/13 Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin, gehörte zu den Höhepunkten der Spielzeit 2015/16. Dargeboten in einer von Kosky, dem Dirigenten Constantinos Carydis und Michael Rot, dem Herausgeber der kritischen Ausgabe, eigens für die Oper Frankfurt erstellten Fassung, die Elemente der „großen Oper“ mit denen des Varieté und der Revue im Geiste Offenbachs kombiniert und zudem angereichert mit atemberaubenden Tanzszenen, riss die Inszenierung das Publikum förmlich von den Sitzen. Viele, die das Werk gut zu kennen glaubten, sahen es nun in völlig neuem Licht.

Für die zweite Wiederaufnahme dieser Erfolgsproduktion, welche 2018/19 mit großem Publikumszuspruch auch leihweise am Royal Opera House Covent Garden in London zu sehen ist, kehrt der britische Dirigent Leo Hussain zurück ans Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Hier dirigierte er 2014/15 Aufführungen der Premierenserie von Weinbergs Die Passagierin und zuletzt 2017/18 auch die erste Wiederaufnahme dieser Ausschwitz-Oper. Als Carmen steigt die seit 2018/19 dem Ensemble der Oper Frankfurt angehörende litauische Mezzosopranistin Zanda Švēde neu in die Produktion ein. Sein Hausdebüt gibt der amerikanische Tenor Evan LeRoy Johnson, der die Partie des Don José bereits 2018 an der Opera Philadelphia sang. Die deutsche Sopranistin Nadja Mchantaf verkörperte Micaëla bereits neben Massenets Cendrillon und Mimì in Puccinis La Bohème an der Komischen Oper Berlin, deren Ensemble sie seit 2016/17 angehört. Von den Frankfurter Stammsängern sind Jaeil Kim (Remendado) aus dem Opernstudio sowie Sydney Mancasola (Frasquita) und Božidar Smiljanić (Zuniga) erstmals mit von der Partie, während Karen Vuong in der Premierenserie sowie in der ersten Wiederaufnahme dieser Produktion bereits die Micaëla verkörperte und nun zum ersten Mal in dieser Inszenierung als Mercédès zu erleben ist. Bei den Alternativbesetzungen findet sich mit Kirsten MacKinnon (Micaëla) ein neuer Name aus dem Frankfurter Ensemble, während – angeführt von Kihwan Sim (Escamillo) – alle weiteren Künstler*innen inklusive der Doppelbesetzungen mit der Produktion vertraut sind.

Wiederaufnahme: Freitag, 1. März 2019, um 19.00 Uhr im Opernhaus

Weitere Vorstellungen: 3. (18.00 Uhr), 7., 10., 15., 23. März, 4. April 2019 Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr
Preise: € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

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A short talk with Dumitru (Dima) Taran: Soloist Vienna State Ballet

I was in quite a hurry to arrive punctually at “The Guesthouse“, also a background for many good interviews, at exactly 2:20 pm. I managed to arrive two minutes earlier and sat down, sort of out of breath. At precisely 2:20 Dumitru (Dima) Taran walked through the door reminding me of of Charles Dickens and „Mr. Pickwick’s reputation for punctuality“. He was just coming from rehearsals and looked as cool and fresh as if he had been lounging somewhere…

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Ricardo Leitner, Dumitru Taran. Foto: Leitner

ZUM INTERVIEW

Ricardo Leitner

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LÜBECK: Ab 08. März auf der Bühne des Großen Hauses zu erleben: Leonard Bernsteins »A Quiet Place«

Bei der Lübecker Erstaufführung zeichnet Effi Méndez für die Regie verantwortlich und Manfred Hermann Lehner, erster Kapellmeister am Theater Lübeck, für die musikalische Leitung

Lübeck, 15. Februar 2019. Am 08. März hebt sich im Großen Haus der Vorhang für Leonard Bernsteins Oper »A Quiet Place«. Für die Inszenierung zeichnet Effi Méndez verantwortlich. Seit 2004 ist Effi Méndez Regieassistentin am Theater Lübeck und kennt das Repertoire von Oper, Operette und Musical aus allen Musiktheaterperspektiven: Sie realisiert und ermöglicht maßgeblich Neuproduktionen und die abendlichen Vorstellungen. In der Spielzeit 2015/16 hatte ihre musikalische Collage »Lieber ein halber Mann als gar kein Problem« Premiere, in der Saison 2017/18 inszenierte sie »Liebe geht durch den Magen« im Theater-Restaurant Dülfer.

Das Theater Lübeck zeigt mit der szenischen Aufführung von »A Quiet Place« nach Bernsteins »Mass« im Jahr 2017 erneut ein selten gespieltes Werk dieses großen Künstlers. »Mass« war eine fulminante Aufführungsserie mit überwältigendem Publikumszuspruch. In den Hauptrollen sind Ensemblemitglieder Steffen Kubach und Evmorfia Metaxaki, alternierend mit Emma McNairy, als Dinahs Mann und Dinahs Tocher zu erleben, Dinahs Sohn wird Johan Hyunbong Choi Gestalt und Stimme geben.

An Dinahs Sarg versammeln sich Familienangehörige und Bekannte. Die Mutter einer amerikanischen Mittelschichtfamilie ist durch einen Autounfall ums Leben gekommen. Oder handelt es sich um Selbstmord? Ihr Witwer Sam, Tochter Dede und deren Mann François sowie Dinahs homosexueller Sohn Junior, den eine Affäre ausgerechnet mit seinem Schwager verbindet, werden mal düster, mal humorvoll und am Ende nicht ohne Hoffnung mit den Verstrickungen ihres Familienlebens konfrontiert.

Schon 1952 hatte Leonard Bernsteins mit »Trouble in Tahiti« eine bissige Familiensatire rund um die Figuren der Dinah und ihres Ehemanns Sam vorgelegt, die als durchkomponierte Oper autobiografisches Material verarbeitete. »A Quiet Place« liefert die Fortsetzung der Geschichte, stilistisch schwergewichtiger und mit großem Orchester ausgestattet.

Musikalische Leitung M. H. Lehner Inszenierung E. Méndez Bühne S. Heinrichs Kostüme I. Holdorf-Schimanke Licht F. Hampel

Mit J. Grote, E. Metaxaki/E. McNairy, I. Tarasova; J. H. Choi, C. Diffey, M. Klein, S. Kubach, M. McConnell, H. Song, T. Stolte; Chor des Theater Lübeck; Statisterie; Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck

Kostprobe 25/02, 18.30 Uhr, Großes Haus, Eintritt frei

Premiere 08/03, 19.30 Uhr, Großes Haus

Weitere Termine 14/03, 29/03, jeweils 19.30 Uhr

Theaterkasse 0451/399 600 Kartenkauf online www.theaterluebeck.de

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KÖLN/Römisch-Germanisches Museum:  Dionysos und Poblicius laden ein


Dionysosmosaik Amor auf dem Löwen reitend. Foto: Andrea Matzker

Von Dr. Egon Schlesinger

Zum 31. Dezember 2018 musste das Römisch-Germanische Museum wegen der anstehenden Generalsanierung zum großen Bedauern von Kölnern und interessierten Zugereisten schließen. Doch nun gibt es einen Lichtblick in der Kölner Museumslandschaft, denn durch den Einbau einer zweiten Fluchtgelegenheit ist es seit Februar möglich, an 20-minütigen Führungen zu zweien der berühmtesten Baudenkmäler im Rheinland teilzunehmen, obwohl das gesamte Museum offiziell geschlossen und ausgelagert ist. Das ca. 7 × 11 m große Dionysos-Mosaik und das fast 15 m hohe Grabmal des Lucius Poblicius gehören zu den monumentalsten römischen Funden nördlich der Alpen. Der 1941 entdeckte Fußboden eines ursprünglichen römischen Speisesaales aus dem zweiten Jahrhundert nach Christus bildet den Kern des Römisch-Germanischen Museums, das um das fast 75 m² große Kunstwerk angelegt wurde. Wegen seiner Darstellung des weintrunkenen Gottes Dionysos, bzw. Bacchus, im Zentrum von Satyrn, Mänaden, Tieren, Speise-Szenen und einem auf einem Löwen reitenden Armor erhielt es seinen Namen. Ein einziges Mal wurde es in seiner ursprünglichen Bedeutung wieder benutzt: Von einer schweren Acrylglasplatte geschützt, durften die Teilnehmer des G8-Gipfels 1999, darunter Gerhard Schröder, Jacques Chirac, Massimo D’Alema und Bill Clinton, darauf dinieren, beobachtet von tausenden von Neugierigen, die sich die Nasen an der Scheibe des Museums platt drückten. Der Orkan Kyrill beschädigte im Jahr 2007 durch ein Holzdach vom Weihnachtsmarkt, dass durch die Scheibe des Museums geflogen war, das bedeutende Kunstwerk nachhaltig, so dass seine rund 1,5 Millionen Steinchen mit einer siebenstelligen Summe von Spezialisten aus Bonn und Rom ausgebessert, repariert und wieder befestigt werden mussten. Fast die gesamte Kölner Bevölkerung nahm damals an diesen Restaurierungsarbeiten lebhaft Anteil.


Grabmahl des Lucius-Poblicius. Foto: Andrea Matzker

Auch das Grabmal des Lucius Poblicius hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Es stammt aus dem ersten Jahrhundert nach Christus, wurde von den zwei jungen Kölnern Heinz und Josef Gens auf dem eigenen Grundstück an der Severinstorburg entdeckt und in jahrelanger Arbeit mühsam ausgegraben, 1970 von der Stadt Köln übernommen und im Römisch-Germanischen Museum wieder aufgebaut. Nur der Loyalität der beiden Entdecker ist es zu verdanken, dass das bedeutende Denkmal heute noch in Köln weilt. Sie hatten damals weitaus höhere Angebote aus dem Ausland, aber verkauften die Fundstücke lediglich für 500.000 DM an das Römisch-Germanische Museum, das damals sein neues Gebäude über dem Dionysos-Mosaik erhielt. Zur großen Freude aller Kölner und Touristen sind diese beiden bedeutenden Kölner Kunstschätze nun wieder an sechs Tagen in der Woche zu besichtigen. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.


Dionysosmosaik: Der schwankende Dionysos. Foto: Andrea Matzker


Dionysosmosaik – Detail- Foto: Andrea Matzker


Dionysosmosaik-Detail. Foto: Andrea Matzker


Dionysosmosaik: Satyr und Mänade. Foto: Andrea Matzker

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EINIGE KÜNSTLERNACHRICHTEN (Balmer & Dixon Management AG
Ausgewählte Nachrichten für März 2019 (in alphabetischer Reihenfolge):

Vera-Lotte BÖCKER hat am 17. März in Stuttgart Première als Prinzessin Natalie von Oranien in Stephan Kimmigs Neuproduktion von Henzes DER PRINZ VON HOMBURG; die musikalische Leitung hat Cornelius Meister. Folgevorstellungen in diesem Monat sind geplant am 20./22. und 29. März.

Steve DAVISLIM singt drei Konzerte mit Mendelssohns ELIAS am 6./7. und 8. März mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter der Leitung von Thomas Hengelbrock.

Claude Eichenberger singt am KonzertTheater Bern unter der musikalischen Leitung von Mario Venzago in Elmar Goerdens Inszenierung von Franz Schuberts FIERABARAS am 7. und 17. März die Maragond.
Am 31. März ist die Künstlerin dann auch in Bern unter der musikalischen Leitung von Kevin John Edusei in der Première von Philippe Boesmans REIGEN (nach Arthur Schnitzler) zu erleben.

Cornel FREY ist am 19. März in Düsseldorf an der Deutschen Oper am Rhein als Bardolfo in Verdis FALSTAFF zu sehen.  Dimitry IVASHCHENKO hat am 8. März an der Staatsoper Dresden in Mariame Cléments Neuproduktion von Smetanas DIE VERKAUFTE BRAUT Première als Kezal. Es dirigiert Tomas Netopil. Weitere Aufführungen sind am 13./16./22. und 25. März geplant.Ebenfalls an der Staatsoper Dresden singt der Bass Sarastro im Rahmen der  „Lange Nacht der Dresdner Theater“ am 30. März in Ausschnitten und am 31. März in einer regulären Vorstellung DIE ZAUBERFLÖTE.

Torben JÜRGENS ist im März an der Rheinoper in Düsseldorf am 9./16./24. und 31. als Mathias in einer WA von Prokofieffs FEURIGER ENGEL zu erleben. Am 19. März singt er an der Deutschen Oper am Rhein – Theater Duisburg in einer Aufführung von Verdis FALSTAFF den Pistola.  

Johannes KAMMLER ist am 17. (Première) sowie am 20./22. und 29. März in Stephan Kimmigs Neuproduktion von Henzes DER PRINZ VON HOMBURG unter der musikalischen Leitung von Cornelius Meister als Wachtmeister zu hören.

 Polina PASTIRCHAK wird am 5. und 12. März in DAS RHEINGOLD und am 10. und 17. März in GÖTTERDÄMMERUNG am Grand Théâtre in Genf die Woglinde in Wagners DER RING darstellen; inszeniert von Dieter Dorn und unter der musikalischen Leitung von Georg Fritzsch. Am 29. und 30. März singt sie im Rahmen von konzertanten Aufführungen von DON GIOVANNI mit dem Freiburger Barockorchester in Seoul die Donna Anna unter René Jacobs als Teil einer Asien-Tournee.

Rolf ROMEI und Kristina STANEK sind beide in der Welturaufführung DIODATI.UNENDLICH von Peter Wertmüller in den Hauptrollen Percy Bysshe Shelley und Mary Godwin am Theater Basel zu erleben. Aufführungen am 1./ 7./ 19./23. und 31. März.

Jordan SHANAHAN singt am KonzertTheater Bern am 10. und 12. März den Marcello in La Bohème und am 31. März unter der musikalischen Leitung von Kevin John Edusei in Philippe Boesmans REIGEN (nach Arthur Schnitzler).

Sergey SKOROKHODOV singt am 3./6./13./19./24. und 29. März an der Scala in Mailand den Andrei Chowanski in einer von Valery Gergiev geleiteten und von Mario Martone inszenierten Produktion von CHOWANSCHTSCHINA. Am 12. März und 01. April ist der Künstler ausserdem nochmals als Pollione in Bellinis NORMA in St. Gallen zu hören.

Bo SKOVHUS singt mit den Bamberger Symphonikern am 2. März in Schweinfurt und am 3. März in Bamberg den Gabriel von Eisenstein in halbkonzertanten Vorstellungen von DIE FLEDERMAUS. Es dirigiert Manfred Honeck.

Kresimir SPICER singt mit den Bamberger Symphonikern am 2. März in Schweinfurt und am 3. März in Bamberg unter der Leitung von Manfred Honeck den Dr. Blind in halbkonzertanten Vorstellungen von DIE FLEDERMAUS.

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DIE MONTAG-PRESSE (18. FEBRUAR 2019)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die MONTAG-PRESSE – 18. FEBRUAR 2019

Wien/ Theater an der Wien
Prophet sein ist schwer
Im Theater an der Wien wurde der Felix Mendelssohn Bartholdy’sche Oratorium „Elias” auf die Bühne gestellt. Als „Aufreger“ hat man dafür Calixto Bieito engagiert. Der nicht unumstrittetene Regisseur erarbeitete seine erste Inszenierung an einem Wiener Opernhaus.
http://www.operinwien.at/werkverz/mendel/aelias.htm

Freiburg
Blutrünstige Morde und Vergewaltigungen in Afrika: Die deutsche Erstaufführung von César Francks Oper Hulda will schockieren
Vier Opern hat César Franck geschrieben, keine einzige davon zu Lebzeiten aufgeführt gesehen. So auch Hulda: Erst nach seinem Tod wurde die Oper in einer stark zensierten Fassung zur Uraufführung gebracht – und ist seitdem in Vergessenheit geraten. Das Werk, das auf ungeschönte Weise die Stammesrivalitäten, Missionierungswellen und religiösen Konflikte im Norwegen des 11. Jahrhunderts thematisiert, wurde vom Theater Freiburg zur deutschen Erstaufführung gebracht.
Klassik-begeistert
Figuren werden zu Schattenrissen – César Francks „Hulda“ am Theater Freiburg
Neue Musikzeitung/nmz.de

Düsseldorf/ Rheinoper
Inzest und Ehebruch: Man ist begeistert
Anno Schreiers Oper „Schade, dass sie eine Hure war“ wurde in Düsseldorf uraufgeführt. Ein drastischer Stoff, handwerkliche Brillanz . . . und doch: Das Unerträgliche ist viel zu unterhaltsam . Schade.
Sueddeutsche Zeitung

Wien/ Theater an der Wien
Der Prophet spielt zerstörerisch mit dem Feuer
Calixto Bieito inszeniert Mendelssohns Oratorium „Elias“ als fundamentale Religionskritik – mit Christian Gerhaher in der Titelrolle und dem Arnold-Schoenberg-Chor als überragende Protagonisten.
Die Presse
Bariton von Weltrang als „Elias“. Interview mit Christian Gerhaher
Kleine Zeitung

Berlin
Philharmonie Berlin: das DSO und Robin Ticciati und Igor Levit mit Brahms und Schumann

Ein insgesamt verblüffend gelungener Auftakt des einwöchigen Brahms-Festivals mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und seinem Chefdirigenten Robin Ticciati. Ein helles, schlankes, durchsichtiges Klangbild, angezogene Tempi, vibratolose Streicher und eine bisweilen eigenwillige Agogik und Dynamik bereiten den Boden für bärenstarken, aber alles andere als verzottelt bärigen Brahms. Zuvor spielt der Pianist Igor Levit das Schumann-Konzert und stellt seine aktuelle Ausnahmestellung unter Beweis. So hell, so klug, so durchdacht hat man das Konzert schon lange nicht mehr gehört. In Herangehensweise und Stilwillen wird man bisweilen an Wilhelm Kempff erinnert.
https://konzertkritikopernkritikberlin.wordpress.com/2019/02/18/dso

„Konzertgänger in Berlin“
Brahms-Perspektiven zum Nullten
Schräger, lustiger, nerviger, ansteckender, am Ende umjubelter Aufgalopp zum Brahmsfestival des Deutschen Symphonie-Orchesters: Drei Ensembles verwursten die 3. Sinfonie zu einer „Klangpörformänz auf Basis von“. Statthaben tut die Chose im Weißenseer Theater im Delphi, dem Moka Efti aus der vielbekakelten Babylon Berlin-Serie, die auf mehreres Nachfragen hin ja doch nicht so dolle sein soll, so dass man vielleicht Lebenszeit gewonnen hat, wenn man sie verpasst hat. Wie stehts nun mit Gewinn und Verlust von Lebenszeit bei diesem Konzert?
https://hundert11.net/brahmspektiven0/

Hamburg/ Laeiszhalle
Craig Taborn: ein freies Tier am Klavier
Der Kleine Saal der ehrwürdigen Laeiszhalle erinnert sehr an ein karges Kirchenschiff. Auf der Empore suche ich vergebens die Kirchenorgel. Alles sehr nüchtern, obwohl warmes Holz und eine Menge Spots tun, was sie können…
Der Altersdurchschnitt viel niedriger als sonst abends, deutlich mehr Männer als Frauen, ein paar Jünglinge, die sehr neugierig und kompetent miteinander fachsimpeln. Frauen allein – Mangelware. Dress code – keiner. Männer – überwiegend Brillenträger, überwiegend in Schwarz. Man liest es den Herren von der Stirn ab: keine Krawatte! Kein Anzug! Ich bin frei und darf es sein. Viel amerikanisches Englisch ist zu hören.
Teresa Grodzinska berichtet aus der Laeiszhalle Hamburg
Klassik-begeistert

Wiesbaden
Internationale Maifestspiele feiern Mozart rund um die Uhr
Bei den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden steht in diesem Jahr Wolfgang Amadeus Mozart im Mittelpunkt. Am ersten Festivalwochenende (4./5. Mai) dreht sich bei «Mozart24» sogar Tag und Nacht alles um den Komponisten (1756 – 1791), wie das Hessische Staatstheater am Donnerstag mitteilte.
Neue Musikzeitung/nmz.de

Berlin/ Kammermusiksaal
Der Schatten des Klangs
Schwebende Obertöne, sakrale Atempausen: Das Scharoun Ensemble feiert sein 35. Jubiläum im Kammermusiksaal.
Tagesspiegel

Salzburg
Konzertkritik: Eine ruhige Kuge. Feinsinnig statt hölzern: Mozarts „Kegelstatt-Trio“ in Salzburg
Mozart beim Kegeln: Dem Spiel nur zugewandt, wenn der Wurf an ihm ist, sonst ist er angeblich mit dem Kopf bei den Noten. Dass er sogar Teile des „Don Giovanni“ am Rand der Kegelbahn geschrieben hätte, ist eine bald nach seinem Tod in die Welt gesetzte Geschichte. Wie viel Glauben man dem auch schenken mag, soll
Wiener Zeitung

London
The week in classical: Akhnaten; Music for 18 Musicians; Britten Sinfonia; LSO/Gardiner – review
The Guardian

Leeds
The Rite of Spring/Gianni Schicchi, Opera North review – unlikely but musically satisfying pairing
https://theartsdesk.com/dance-opera/rite-springgianni-schicchi-opera-north-review

Last Rites: Puccini meets Stravinsky in Leeds
bachtrack

New York
A Troubling Concert: The Week in Classical Music
The New York Times

Dallas
Luisi making quick impact on DSO with adventurous 2019-20 season
http://texasclassicalreview.com/2019/02/12/luisi-making-quick-impact-on-dso-with

San Francisco
SF Ballet’s Program 2 is a Kaleidoscope of Vibrant Works
bachtrack

Sprechtheater

Wer bekommt nach Bruno Ganz den Iffland-Ring?
Mit dem Tod des Schweizer Schauspielers Bruno Ganz hat die Theaterwelt einen Großen verloren. Neben zahlreichen Auszeichnungen war Ganz auch Träger des Iffland-Rings, einem Fingerring mit dem Bild des Schauspielers, Theaterdirektors und Dramatikers August Wilhelm Iffland. Der Ringträger entscheidet jeweils, wer ihn als nächstes bekommen soll.
Salzburger Nachrichten

Ödön von Horváth: Der Volksversteher
Ödon von Horváth ist einer der meistgespielten Dramatiker auf deutschsprachigen Bühnen. Was macht ihn so anschlussfähig für die Gegenwart?
Tagesspiegel

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Unter’m Strich

Österreich/ EU-Wahl
Warum Sarah Wiener der ÖVP nutzt
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/wolfgangfellner/Warum-Sarah

Österreich
Kompromiss als Lösung: Wird der Karfreitag jetzt zum halben freien Tag?
Die Zeit drängt, in den kommenden zwei bis drei Wochen muss die Lösung in der Karfreitags-Debatte auf dem Tisch liegen. Alles deutet darauf hin, dass sich die Koalition auf einen Kompromiss geeinigt hat: ein halber freier Tag für alle. Kritiker werfen die Frage auf, wie das in der Praxis funktionieren solle.
https://www.krone.at/1865618

INFOS DES TAGES (MONTAG, 18. FEBRUAR 2019)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 18. FEBRUAR 2019)

NEU EINGETROFFENE KRITIKEN:

WIEN/ Staatsoper: TOSCA – Kurzbericht von der letzten Vorstellung der Serie am 17.2.


Sondra Radvanovsky, Marco Armiliato, Piotr Beczala. Foto: Instagram

Zum Kurzbericht von Klaus Billand

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WIESBADEN: SALOME (Premiere am 16.2.2019)


Thomas de Vries (Jochanaan), Sera Gösch (Salome), Simon Bode (Narraboth). Foto: Karl und Monika Forstner

Zum Premierenbericht von Gerhard Hoffmann

Zum Premierenbericht von Dirk Schauß

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DÜSSELDORF/ Rheinoper: „SCHADE, DASS SIE EINE HURE WAR“ von Anno Schreier. Uraufführung am 16.2.2019

Schade, dass sie eine Hure war © Hans Jörg Michel
Lavinia Dames, Jussi Myllys. Foto: Hans Jörg Michel

Zum Premierenbericht von Christoph Zimmermann

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WIEN/ Staatsoper: LUCIA DI LAMMERMOOR am 15.2. („Stream-Vorstellung“


Das Ensemble mit dem Direktor. Foto: M. Pöhn

Nach einem Wort von Karl Valentin ist zwar im Hinblick auf die laufende Premierenserie des Donizetti’schen Belcanto-Klassikers im Prinzip „schon alles gesagt, aber halt noch nicht von allen“ – insofern sei doch noch ein Bericht gegeben über den 3. Abend, der auch auf ORF II zu erleben war. Ein Bericht, der sich größtenteils auf einige persönliche Eindrücke beschränken kann, denen gemeinsam ist, dass sie dort, wo sie positiv sind, eine gewisse Tendenz ins „Konjunktivische“ aufweisen und möglicherweise die Sicht der zu den vorangegangenen Vorstellungen abgegebenen Rezensionen kritisch ergänzen.,,,

Zum Bericht von Valentino Hribernig-Körber
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WIEN/ Theater an der Wien: ELIAS von Mendelssohn am 16.2.2019

Prophet sein ist schwer

Im Theater an der Wien wurde der Felix Mendelssohn Bartholdy’sche Oratorium „Elias” auf die Bühne gestellt. Als „Aufreger“ hat man dafür Calixto Bieito engagiert. Der nicht unumstrittetene Regisseur erarbeitete seine erste Inszenierung an einem Wiener Opernhaus.

http://www.operinwien.at/werkverz/mendel/aelias.htm

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Wiener Staatsoper: FOTOS AUS DER ERSTEN VORSTELLUNG „IDOMENEO“ (16.2.2019)

Zum Bericht von Manfred A. Schmid


Bernhard Richter, Valentina Nafornita. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Irina Lungu. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Rachel Frenkel, Bernhard Richter. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Pavel Kolgatin. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

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AM MITTWOCH IM MUSIKVEREIN: DER ERSTE LIEDERABEND VON MARIA NAZAROVA


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 ORF – „kulturMontag“ am 18. Februar: Rembrandt, T. C. Boyle, Perry Rhodan und vieles mehr

Außerdem: Dokumentation „Die Ansichten des Herrn Manfred Deix“ zum 70. Geburtstag =

Der von Clarissa Stadler präsentierte „kulturMontag“ am 18. Februar 2019 befasst sich u. a. anlässlich des 350. Todestags von Rembrandt mit dem opulenten Leben und Werk des niederländischen Meisters. Das jüngste Opus von Kulturautor T. C. Boyle ist ebenso Thema der Sendung wie das literarische Phänomen der Science-Fiction-Heftreihe „Perry Rhodan“, die den Anlass ihrer Entstehung – 50 Jahre Mondlandung – mit einer Jubiläumsausgabe feiert. Anschließend an das Magazin steht zum 70. Geburtstag von Manfred Deix am 22. Februar das Porträt „Die Ansichten des Herrn Manfred Deix“ (23.30 Uhr) auf dem Programm.

Der Ausnahmekünstler Rembrandt – 350. Todestag des großen Meisters

Beim Malen seiner weltberühmten Selbstporträts war der Meister des Goldenen Zeitalters geradezu besessen von seinen inneren Stimmen. Vor 350 Jahren ist mit Rembrandt van Rijn eines der schillerndsten Genies gestorben, das jetzt quer durch die Niederlande mit opulenten Ausstellungen gefeiert wird – allen voran das Amsterdamer Reichsmuseum, das seine gesamte Rembrandt-Sammlung ausstellt. Rembrandt gilt als Erneuerer der Kunst, als Meister von Licht und Schatten. Er schuf Werke, die so experimentierfreudig und technisch innovativ waren, dass sie auch heute noch modern wirken. Er konnte und lieferte alles – Landschaft, Mythologie, Geschichte und Porträt. Mit seinen Gemälden erzählte er durch Gesten, Emotionen, Licht und Farben auch Geschichten, inszenierte Menschen wie auf einer Theaterbühne. Der „kulturMontag“ widmet sich dem Maler und seinem Opus magnum.

Die Welt im Rausch – T. C. Boyle und sein neuer Hippie-Roman

Auf eine halluzinogene Abenteuerreise voll von Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll lädt der amerikanische Geschichten-Großmeister T. C. Boyle in seinem neuen Roman „Das Licht“. Kein Geringerer als der Drogen-Guru Timothy Leary steht im Zentrum seines literarischen LSD-Trips. In den 1960er Jahren suchte der charismatische US-Psychologe gemeinsam mit seinen Gefolgsleuten nach einer neuen, besseren Welt und fand statt Erleuchtung den Abgrund. Wie schon in vielen seiner vorhergehenden Bücher bedient sich der Kultautor historischer Figuren und hat auch für seinen aktuellen Roman genau recherchiert. Sachlich und nüchtern erzählt er die Geschichte aus der Perspektive des jungen Psychologie-Doktoranden Fitz, der dem „inneren Kreis“ des umstrittenen Dozenten Leary angehört und sich schließlich in seiner utopischen Welt und der Sucht verliert. Tom Coraghessan Boyle hat selbst in seinen „Hippie-Jahren“ seine ganz eigenen Drogenerfahrungen gesammelt. Im Gespräch mit dem „kulturMontag“ verrät der Schriftsteller, warum der Rausch ein Revival erlebt.

Die fantastische Welt des Perry Rhodan – Ein erfolgreiches literarisches Phänomen

50 Jahre Mondlandung (21. Juli 1969) werden heuer weltweit gewürdigt. Vor dem Hintergrund der Eroberung des Mondes durch den Menschen entstanden in den 1960er Jahren viele Science-Fiction-Serien. In der Zeit, als der Kalte Krieg seinem Höhepunkt entgegentrieb, trafen einander zwei der bekanntesten deutschen Sci-Fi-Autoren in München, um ihr neues Projekt aus der Taufe zu heben: Das war die Geburtsstunde der „Perry Rhodan“-Heftromanreihe – eine Saga, die den Aufbruch der Menschheit zu den Sternen schildert. Als im September 1961 der erste Roman veröffentlicht wurde, glaubte vorerst keiner so ganz an den Erfolg. Doch das Premierenheft mit dem Titel „Unternehmen Stardust“, in dem der amerikanische Astronaut Rhodan auf dem Mond landet und dort auf Außerirdische trifft, verkaufte sich unglaublich gut. Mittlerweile sind fast 60 Jahre vergangen – und die „Perry Rhodan“-Reihe ist nach wie vor erfolgreich. Im Februar 2019 wird der Roman mit der Bandnummer 3.000 veröffentlicht. Damit ist das Science-Fiction-Projekt eines der erfolgreichsten Unterhaltungsprodukte aus Deutschland, zu dem ein ganzes Autorenkollektiv beigetragen hat – darunter der österreichische Kabarettist Leo Lukas und der deutsche Bestsellerautor Andreas Eschbach. Leserinnen, Leser sowie Autorinnen und Autoren haben bei einem Festakt in München und bei ihren Stammtischen in Deutschland und Österreich dieser Tage gemeinsam das Jubiläumsheft gefeiert und damit auch ein literarisches Phänomen.

Dokumentation „Die Ansichten des Herrn Manfred Deix“ (23.30 Uhr)

Er war wohl der wichtigste satirische Chronist Österreichs – der Karikaturist Manfred Deix. Er scheute sich nie, den Menschen einen bitterbösen Spiegel vorzuhalten und kämpfte bis zu seinem Tod mit scharfem Pinsel gegen die Missstände in unserer Gesellschaft. Ziel seiner Kritik waren meistens Spießbürgerlichkeit und Stumpfsinnigkeit, Rassismus, Populismus und die Macht der Kirche. Wie viel Persönliches hinter seinen Zeichnungen steht, zeigt das Filmporträt von Sylwia Rotter, in dem er und seine Wegbegleiter Bernhard Paul, Gottfried Helnwein und auch seine große Liebe Marietta Deix zu Wort kommen.

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INSTAGRAM: ANNA NETREBKO MIT SOHN AUF DEM KAHLENBERG

ZUM VIDEO

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NEUES ALBUM ERSCHIENEN: OLGA PERETYATKO SINGT (AUCH) MOZART

 

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Olga Peretyatko wird von den Opernfreunden mit Belcanto in Verbindung gebracht. Dem wurde auch in ihren bisherigen Alben Rechnung getragen.  Das neueste macht aber bereits durch seinen Titel neugierig: „Mozart +“. Neben Mozart-Werken sind auch noch Kompositionen anderer Tonkünstler darin enthalten. Das Basler Sinfonieorchester wird von Ivor Bolton dirigiert. 

Olga Peretyatko: „Mozart +“

Arien aus Opern von
Tommaso Traetta („Antigona“),
Giovanni Paisiello („Il barbiere di Siviglia“),
Vicente Martín y Soler („Il burbero di buon cuore“)
und
Wolfgang Amadeus Mozart („Il burbero di buon cuore“ von Soler, „Die Entführung aus dem Serail“, „Le nozze di Figaro“, „Don Giovanni“ und „La clemenza di Tito“)

Olga Peretyatko (Sopran)
Sinfonieorchester Basel
Leitung: Ivor Bolton

Label: Sony Classical

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ORF: In memoriam Bruno Ganz: ORF ändert sein Programm

 U.a. „Der Untergang“, „Epsteins Nacht“, „Heidi“ und Nachrufe im „kulturMontag“ und „Kultur Heute“ =

Wien (OTS) – Zum Ableben von Bruno Ganz ändert der ORF sein Programm und zeigt am Montag, dem 18. Februar, um 23.30 Uhr in ORF 2 „Der Untergang“, in dem Ganz mit seiner Adolf-Hitler-Verkörperung international für Aufsehen sorgte. Außerdem widmet am 18. Februar der „kulturMontag“ (ab 22.25 Uhr in ORF 2) dem verstorbenen Schauspieler einen Nachruf und „Kultur Heute“ (19.45 Uhr in ORF III) steht ganz im Zeichen von Bruno Ganz. Am Samstag, dem 23. Februar, folgt um 23.15 Uhr in ORF III „Epsteins Nacht“ und am Sonntag, dem 24. Februar, gibt es um 14.35 Uhr in ORF 2 ein Wiedersehen mit Ganz als Almöhi in der „Heidi“-Verfilmung von 2015.

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IPG – Internationale Pleyel-Gesellschaft in Ruppersthal. Konzert am 24.2.2019

So, 24.2.2019, 17h, Konzert zu vier Händen mit unseren Publikumslieblingen Stephanie Timoschek & Christine David! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

424. Veranstaltung der Internationale Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft(IPG): KONZERT am Sonntag, dem 24. Februar 2019 um 17,00 Uhr

im PLEYEL KULTURZENTRUM, Baumgartner Strasse 14, 3701 Ruppersthal unter dem Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll

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Stephanie Timoschek und Christine David. Foto: Pleyel-Gesellschaft

KÜNSTLERINNEN
IPG-Pleyel-Klavier-Duo:
Stephanie Timoschek und Christine David
zu vier Händen am Original Pleyel Hammerflügel, 1838, Opus 5884

PROGRAMM
Klaviermusik zu vier Händen
dargeboten von zwei großartigen Künstlerinnen die sich von Beginn an in Pleyels Musik verliebt haben, und deshalb auch imstande sind die Musik im Sinne und im Geist unseres Meisters in höchster Vollendung zu interpretieren! Großartige Werke von Wolfgang Amadé Mozart, Ludwig van Beethoven und Franz Schubert runden dieses perfekte Programm im Pleyel Kulturzentrum zu einem wohl unvergesslichen Erlebnis ab. Wir freuen uns schon auf Ihren Besuch!

Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal – 1831 Paris)
Sonate in Es-Dur, 1795, Ben 5268, 1805 (1795, 528)
– Allegro- 2. Andante amoroso, -Rondo moderato
Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal – 1831 Paris)
Sonate in A-Dur, Ben 5191, 1790 (1789, Ben 521)
-Allegro, -Rondo Allegro
Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791)
Sonate in D-Dur, 1772, KV 381
-Allegro, -Andante, -Allegro molto

Pause mit Catering der IPG

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Variationen über ein Thema des Grafen von Waldstein Variations / à quatre Mains / pour le / Piano Forte / sur un Theme / de / Monsieur le Comte …
Franz Schubert (1797-1828)
6 Polonaisen, 1826, D. 824 (op. 61) zu vier Händen
1. Polonaise No.1 in d -Moll
2. Polonaise No. 2 in F- Dur
3. Polonaise No. 3 in B -Dur
4. Polonaise No. 4 in D -Dur
5. Polonaise No. 5 in A -Dur
6. Polonaise No. 6 in E -Dur
Zugabe; Änderungen vorbehalten!
Wir danken Ihnen für Ihren Besuch, und freuen uns auf das Wiedersehen am 3. März 2019 mit den TrioVanBeethoven! Ihre IPG
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Ein Gespräch mit Oberst Prof. Mag. Bernhard Heher, Militärmusikchef Österreich!

Ein Gespräch mit Oberst Prof. Mag. Bernhard Heher, Leiter und somit „musikalischen Vorgesetzter“ – sowohl in musikalischer als auch in militärisch-operativer Hinsicht – des ‚Österreichischen Militärmusikdienstes’“

Militärmusik, die nicht nur als Blasmusik verstanden werden will!

 

Bernhard Heher entstammt einer musikalischen Familie, bereits im Kindesalter wurde er von seinem Großvater auf der Klarinette ausgebidet, später wurde diese Ausbildung in der Musikschule Puchberg weitergeführt. Bernhard Heher entschloss sich für die Musikerkarriere, das Militär war zu diesem Zeitpunkt noch keine Option.

Bernhard Heher begann 1979 (als 17jähriger) mit dem Studium der Klarinette an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien, bei Prof. Horst Hajek. Bereits 1981 rückte er dann zur Gardemusik in Wien ein, verbunden mit der Absicht, den Präsenzdienst möglichst rasch hinter sich zu bringen, um sich dann wieder voll auf das Klarinettestudium konzentrieren zu können. Aber im Leben kommt es oft anders, als man denkt.

Nach dem Grundwehrdienst wurde ihm dann eine wichtige Entscheidung abverlangt. Eigentlich gefieles ihm beim Militär recht gut, Weiterbildungsmöglichkeiten waren gegeben, der Karriereweg im Rahmen des Heeres stand für einen Musiker seiner Begabung offen. Dass es freilich in jenem Maße, das dann tatsächlich eintraf und ihn an die Spitze der gesamten österreichischen Mititärmusik katapultieren sollte, möglich sei, war damals noch nicht abzusehen. 

Er verpflichtete sich als Zeitsoldat mit anschließender Ausbildung zum Musikunteroffizier und Registerführer. Nach dieser Ausbildung begann er 1984 mit dem ordentlichen Studium der „Instrumental- und Gesangspädagogik mit Hauptfach Klarinette “ am Konservatorium der Stadt Wien bei Prof. Roger Salander. Dieses Studium schloss er 1990 mit der „staatlichen Reifeprüfung“ ab.

Ab 1994 erfolgte dann die Ausbildung zum Militärkapellmeister. Parallel dazu unterzog er sich einer Kapellmeisterausbildung bei Generalmusikdirektor Franz Bauer -Theussl (Wiener Volksoper) und bei Prof. Leopold Großmann. Daneben absolvierte Bernhard Heher auch die vorgeschriebene Ausbildung zum Miliz-Offizier in Linz-Ebelsberg.

Nach bestandener Militärkapellmeisterprüfung wurde er in der Funktion als 2. Kapellmeister zur Militärmusik Tirol versetzt. 1997 kehrte er wieder zur Gardemusik Wien als 2. Kapellmeister und Leiter der Musikfachausbildung zurück.  1998 begann er mit dem Studium der Instrumentalpädagogik an der Universität für Musik und darstellenden Kunst Wien bei Prof. Mag. Kraxberger und Prof. Fankhauser.

2001 folgte die Sponsion zum „Mag. art.“ mit dem Diplomarbeitsthema „Prof. Franz Bauer-Theussl – ein Dirigentenleben“. Mit Wirkung vom 1. Dezember 2001 wurde Mag. Heher zum 1. Gardekapellmeister ernannt! Nebenbei betrieb er weiter eine permanente Dirigenten-Weiterbildung bei Alfred Eschwè und bis zu dessen Tod (2010) bei Prof. Franz Bauer-Theussl.

Mit Wirkung vom 16. Februar 2009 wurde Oberst Heher vom Generalstabschef, General Mag. Edmund Entacher, zum Leiter und somit „musikalischen Vorgesetzten“ – sowohl in musikalischer als auch in militärisch-operativer Hinsicht – des ‚Österreichischen Militärmusikdienstes’ ernannt. Er ist damit allen Landesmusikchefs übergeordnet und verantwortet mit Musikausbildung bundesweit. 

Mag. Heher führte bereits seit Dezember 2001 die Gardemusik Wien als dessen musikalischer Leiter und Kommandant und jetzt eben mit der Zusatzfunktion als Hauptverantwortlicher aller 9 Militärmusiken Österreichs. Da die Gardemusik auch für die Ausbildung aller angehenden Musikchargen, Musikunteroffiziere und Musikstabsunteroffiziere zuständig ist, wirken in Wien zwei Militärkapellmeister.  Der 2. Gardekapellmeister ist der aus Oberpullendorf (Burgenland) stammende Major Johann Kausz. Er ist Ausbildungsoffizier  und Stellvertreter von Oberst Mag. Heher und unterstützt den „Militärmusikchef“ sowohl  in musikalischen als auch militärischen Belangen.

Die Gardemusik ist das Repräsentationsorchester des Österreichischen Bundesheeres, steht bei Staatsempfängen und Feierlichkeiten im Blickpunkt. Dem Gardekapellmeister ist es daher sehr wichtig, dass sich „seine“ Militärmusik im militärischen Auftreten, sowie in der richtigen Interpretation der Dienstmusik stets als Vorzeigeorchester der Öffentlichkeit präsentiert.

Als Chef-Dirigent der Johann Strauss-Gesellschaft Wien hat sich Oberst Mag. Heher natürlich der Pflege der Wiener Musik (J. Strauss und seine Zeitgenossen) verpflichtet. In dieser Funktion besteht eine enge künstlerische Zusammenarbeit mit dem „Klassischen Wiener Operettenensemble“ unter der Leitung des Präsidenten der Johann Strauss-Gesellschaft Wien, Prof. Mag. Peter Widholz. Dadurch ergibt sich auch Kontakt mit den Wiener Philharmonikern, zumal die Johann Strauss-Gesellschaft bei der Erstellung des Programms zum berühmten „Neujahrskonzert“ fallweise zu Rate gezogen wird.

Oberst Prof. Mag. Heher hat sich sehr für die Aufrechterhaltung des Streichorchesters bei der Gardemusik eingesetzt, da dieses bei den diversen namhaften und berühmten Ballveranstaltungen in Wien permanent eingesetzt und herzlich willkommen ist. Für die jungen Musiker auf den Streichinstrumenten ergibt sich damit auch die einmalige Gelegenheit, den Militärdienst nicht nur in relativ kurzer Zeit (6 Monate) zu absolvieren, sondern dabei auch die musikalische Fortbildung ohne größere Unterbrechung und mit Ausbildung in allen Sparten, von der klassischen Militärmusik über Operette, Oper bis zur Symphonie und zum Wienerlied fortzusetzen. Bei Oberst Prof Heher können diese Musiker speziell über die Interpretation von „Wiener Musik“ sehr viel lernen.

Dass die Musikausbildung des österreichischen Bundesheeres unter Oberst Heher zum Vorzeigemodell geworden ist, beweist die Tatsache, dass auch Militärmusikchefs anderer Länder ihre Musikausbildner nach Wien zum Anschauungsunterricht schicken. Dem wurde insoferne Rechnung getragen, als Oberst Heher im November 2018 die Berufsbezeichnung „Professor“ verliehen wurde.

Nun zu Militärmusik:  Die österreichische Militärmusik hat eine Tradition, die bis Ende der Türkenkriege zurück geht. Sie entwickelte sich aus der Signalmusik zur Militärmusik, zu Beginn noch mit vielen Einflüssen der Türkischen Janitscharen, die man auch in Mozarts „Entführung aus dem Serail“ erkennen kann.  

In der Monarchie gab es hundertvierundfünfzig Militärkapellen, also jedes Bataillon hatte eine. Diese vom Offizierschor finanziert und spielten auf vielen Festen der Offiziere.  Nach dem Sturz der Monarchie ging es wohl weiter, aber mit Ende des zweiten Weltkrieges wurde die Miltärmusik  aufgelöst. Erst 1955, mit dem Staatsvertrag, wurde sie wieder eingeführt, aber nur je eine pro Bundesland. Auch in der jüngsten Vergangenheit wollte man sie wieder total wegsparen und alte Traditionen somit verschwinden lassen.

Die Gardemusik hat sechzig Musiker, eben nicht nur Bläser, sondern auch Streichergruppen. Die Gardemusik gibt viele Konzerte, auch mit internationalen Sängern, die sich gerne von diesen guten Musikern begleiten lassen. Das Festwochenkonzert der Gardemusik ist von den Festwochen nicht wegzudenken.

Auch in der Ballsaison ist für größte Auslastung der Musiker gesorgt, sie spielen auf vielen Bällen und können auch in Streichergruppen, Quartetten etc. engagiert werden.

Übrigens, die Hoch- und Deutschmeister und ähnliche Kapellen haben mit der heutigen Militärmusik nichts zu tun. Die Deutschmeister waren ein altes Regiment mit eigener Kapelle, aber eher privat. Fesche Männer waren wohl dabei und Karl Michael Ziehrer war einer der Vertragskapellmeister. Nach einer USA Tournee mit „Überziehung des Zapfenstreiches“ war allerdings seine Militärmusikkarriere zu Ende.  Sein ziviles leben hatte mit ihm allerdings einiges vor.

Elena Habermann

Rahmenprogramm des Gesprächs: Kostproben ihres überdurchschnittlichen Talents gaben die jungen Militärmusiker beim Präsentationsabend beim Online-Merker

Ein ausgezeichnetes Quartett der Gardemusik verwöhnte uns mit dem Mozart Divertimento in F – Dur (erster und dritter Satz). Und als Draufgabe die Pizzicatopolka von Johann Strauß Sohn. Das Duo Darko und Daniel Piller (Geige und Akkordeon) spielte u.a. den Liebestango von Astor Piazzolla.


Foto: Barbara Zeininger


Foto: Barbara Zeininger


Darko Piller. Foto: Barbara Zeininger


Pizzicatopolka als Abschluß der Veranstaltung: Maxim Tzekov, Christoph Wregg, Mario Kostner, cellist. Foto: Barbara Zeininger

PS.: Militärmusiker aus dem Sultanat Oman gaben dem Online-Merker die Ehre

Derzeit studieren vier junge Soldaten Musiker aus dem Oman hier die Traditionen der europäischen – österreichischen Militärkapellen. Sechs Monate bleiben die Gäste im Lande , wohnen in der Kaserne und machen den normalen Militärdienst, neben der Musikausbildung voll mit, also wie ein österreichischer Wehrdiener.

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