Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

DIE SAMSTAG-PRESSE (19. SEPTEMBER 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE SAMSTAG-PRESSE  (19. SEPTEMBER 2026)

Salzburg/ Festspiele/ Vorstellung neue Intendanz
Peter de Caluwe: „Bin ein Harmoniemensch“
Der Belgier Peter de Caluwe wurde Freitagvormittag als neuer Intendant der Salzburger Festspiele vorgestellt. Kristina Hammer wird als Präsidentin verlängert. Lukas Crepaz wird von einer weiteren Amtszeit als kaufmännischer Direktor wohl absehen. De Caluwe war bereits 2013 bei den Festspielen in der engsten Auswahl für die Nachfolge von Interimschef Sven-Eric Bechtolf. Damals hatte jedoch Markus Hinterhäuser das Rennen um den Intendanten-Posten für sich entschieden.
„Intendanz beginnt mit Haltung“, habe de Caluwe im heurigen Bewerbungsprozess seine Intentionen mit dem Festival deutlich gemacht und das Kuratorium somit überzeugt. „Salzburg ist für mich der Ort, wo Außergewöhnliches möglich wird“, sagte de Caluwe selbst.
https://www.krone.at/4299572

Salzburg
De Caluwe in Salzburg jetzt offiziell, Lukas Crepaz’ Zukunft ist ungewiss
Der Belgier wurde am Freitag als neuer Intendant der Festspiele vor Ort präsentiert. Zu Abtrittsplänen des kaufmännischen Direktors wollte man nichts sagen. „Es sind tatsächlich stürmische Zeiten, durch die wir gegangen sind“, konstatierte Edtstadler bei der Präsentation im Festspielhaus. Deshalb sei Kontinuität wichtig, was in Hinblick auf Hammer bedeute: „Die Kapitänin bleibt an Bord.“ Andererseits gelte aber auch: „Wir steuern neue Häfen an und nehmen deshalb einen neuen ersten Offizier mit an Bord.“
https://www.derstandard.at/story/3000000340350/opernmanager-peter-de-caluwe-ko

Festspiel-Intendant vorgestellt: Das ist „der Neue“ in Salzburg
„Ein exzellenter Gestalter“, sagte Landeshauptfrau Edtstadler bei der Präsentation in Salzburg. Nun ist offiziell, was bereits am Mittwoch durchgesickert ist: Der belgische Opernmanager Peter de Caluwe wird nach der Saison 2027 der neue Intendant der Salzburger Festspiele. Das Festspielkuratorium rund um Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) hat den 63-Jährigen am Freitag vorgestellt. Und Kristina Hammer wird um weitere fünf Jahre verlängert,
https://kurier.at/kultur/peter-de-caluwe-intendant-salzburger-festspiele/403191567

Festspiele: De Caluwe kommt, Hammer bleibt, Crepaz fraglich
Die Zukunft der Salzburger Festspiele ist am Freitagvormittag offiziell gemacht worden: Bei einer Pressekonferenz des Festspielkuratoriums wurde der Belgier Peter de Caluwe als Nachfolger von Interimsintendantin Karin Bergmann ab 2027 präsentiert.
https://salzburg.orf.at/stories/3371659/

Klagenfurt/ Stadttheater
Premiere für „Aida“ von Guiseppe Verdi
Der Herbst ist da und kärntenweit starten wieder alle Theater in die neue Spielsaison. Am Klagenfurter Stadttheater steht zum Auftakt am Donnerstag eine große Oper auf dem Programm: „Aida“ von Guiseppe Verdi soll das Publikum begeistern, mit allseits bekannten Melodien und einer bombastischen Inszenierung.
https://kaernten.orf.at/tv/stories/3371443/

Zürich
Die Opern-Saison ist eröffnet: Ein Guide für stilvolles Verhalten
Vorhang auf: Die Saison am Zürcher Opernhaus und auch an anderen Häusern geht wieder los. Egal ob Loge oder Parkett: So verhält man sich stilsicher und rücksichtsvoll.
https://share.google/Ge8U6jfV5ybwi68US

Arena di Verona 2026 schließt mit Rekordergebnis ab!
Die 103. Arena di Verona Opernfestspiele , die längste und jüngste Ausgabe in der Geschichte der Arena, gingen am 12. September zu Ende. Erstmals umfasste die Saison mehr als drei Monate Live-Aufführungen mit 51 Vorstellungen vom 5. Juni bis zum 12. September und erzielte mit 37 Millionen Euro den bisher höchsten Bruttoerlös – fast 1,5 Millionen Euro mehr als für 2025 erwartet. Davon wurden 27,9 Millionen Euro durch Online -Verkäufe generiert .
Arena di Verona

Mainz
Erik Raskopf inszeniert »Lohengrin« am Staatstheater Mainz –
Ein Angriffskrieg gegen Ungarn, ein dunkles Familiengeheimnis und ein großes Frageverbot: Mit Richard Wagners Oper Lohengrin über den gleichnamigen Gralsritter, der wundersam am Hof von Brabant erscheint, feiert das Staatstheater Mainz seine erste Opernpremiere der Spielzeit. Regisseur Erik Raskopf nimmt sich des Sagenstoffs vor historischem Hintergrund an und sucht in seiner Inszenierung nach der Tiefe der Figuren.
kulturfreak.de

Stuttgart
„Einfach sehr viel Geld“: Nicht alle freuen sich über Überprüfung der Stuttgarter Opernsanierung
Das Stuttgarter Opernhaus muss saniert werden. Über die Kosten wird seit Jahren diskutiert – nun soll eine Neubewertung her. Der Intendant hofft auf einen Konsens von Stadt und Land. Die Sanierung der Oper Stuttgart muss noch einmal auf den Prüfstand: Mit dieser Nachricht haben Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) und der Stuttgarter Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) am Montag überrascht. Die Entscheidung ist gefallen, weil die Kosten für die Sanierung und einen Ausweichbau inzwischen auf rund zwei Milliarden Euro geschätzt werden. Daher soll nun auch noch mal analysiert werden, inwiefern ein Neubau eine kostengünstigere Alternative sein könnte.
https://share.google/3WmaVNdAXcmUcZF32

Wien/ MusikTheater an der Wien
„Calisto“: Buntes Götter-Panscherl mit einem Bären
Sie pirschen durch die Wälder Arkadiens und treiben’s mit jedem, der ihnen in die Quere kommt: Gott Pan, der Faun und Silvano, das sexbesessene Trio. Sie kämpfen gegen die Göttin Diana, der sie den schönen Endimion rauben. Und sie legen sich mit Gottvater Jupiter an, der vom Himmel herabsteigt und die zerstörte Erde neu begrünen will. Dabei entdeckt Jupiter im Gefolge Dianas die Nymphe Calisto. Ein Pantscherl mit ihr empört seine Frau Juno. Sie rächt sich, verwandelt Calisto in einen Bären, den Jupiter schließlich als Sternbild des Bären in den Himmel entrückt.
https://www.krone.at/4298909

„La Calisto“ im Theater an der Wien: Ein Stern wird geboren
Das Theater an der Wien startet in die Saison mit der umjubelten Premiere von Franceso Cavallis „La Calisto“ in einer Inszenierung von Hausherr Stefan Herheim
DerStandard.at.story.ein.stern.wird.geboren

F*** die Sterne
Theater an der Wien / „La Calisto“. Welt in Flammen! Wäre eine plausible Aktualisierung, steht aber so im Libretto und hat mythologische Gründe. Jupiter jedenfalls löscht den Weltenbrand und erblickt am frischen Quell eine junge Jägerin… Dank Stefan Herheim kehrt die Titelheldin Calisto dem sich auftürmenden mythologisch-theologischen Palawatsch den Rücken zu. Beschwingten Schrittes dank Christina Pluhar und L’Arpeggiata.
https://www.drehpunktkultur.at/index.php/rest-der-welt/oesterreich/f-die-sterne

Wien/ Konzerthaus
Mahler „historisch“: Erfolgreicher Blödsinn!
(Bezahlartikel)
Das Mahler Academy Orchestra treibt das Originalklangbestreben auf die absurde Spitze – und liefert dabei im Konzerthaus eine glänzende Neunte.
https://www.diepresse.com/41273427/mahler-historisch-erfolgreicher-bloedsinn

Klagenfurt
Verdis „Aida“ als ästhetisches, emotionsgeladenes Kammerspiel
Das Stadttheater Klagenfurt zeigt eine musikalisch und szenisch gelungene „Aida“ von Giuseppe Verdi als Eröffnungspremiere.
KleineZeitung.at.artikel.kammerspiel

Berlin/ „Lear“ von Reimann
Komische Oper Berlin „Lear2“:Machtgier, Morde, Mafia
Gewalttätiges Endspiel im Flugzeughangar: Statt dunkles Mittelalter zu behaupten, erzählt Barrie Kosky in seiner Neuinszenierung Aribert Reimanns Oper „Lear“ als Ausbruch dunkler Triebe unter modernen Menschen.
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/komische-oper-berlin-lear-16-9-2026/

Vom Quietschen und Knarzen
Barrie Kosky bringt „Lear“ von Aribert Reimann auf die Bühne im Flughafen Tempelhof (Hangar 4). Bei der Inszenierung rutschen unsichtbare Machtgefüge und Systeme in den Fokus.
https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/aribert-reimann-lear-komische-oper-berlin-kosky/

Nur wenige überleben
Die Komische Oper Berlin eröffnet die Saison 2026/27 mit dem brutalstmöglichen aller Stoffe: Aribert Reimanns „Lear“ im Hangar des Flughafens Tempelhof.
https://taz.de/Spielzeiteroeffnung-Komische-Oper-Berlin/!6213967/

Reimanns „Lear“ in Berlin: In brüllender Kälte (Bezahlartikel)
Ein Stück, das zu sich selbst findet: Berlins Komische Oper inszeniert sich mit Reimanns „Lear“ wieder einmal einen spektakulären Saisonauftakt.
FrankfurterAllgemeine.net.komische.oper

München
Kritik Münchner Philharmoniker: Grandioser Einstand für Lahav Shani
Es war ein fulminantes Antrittskonzert für den 37-jährigen Lahav Shani: Die Münchner Philharmoniker feierten ihren neuen Chefdirigenten. Star-Solistin des Abends war Martha Argerich.
BR-Klassik.de.lahav.shani

Hamburg
Die Macbeths als Helikoptereltern (Bezahlartikel)
Tobias Kratzer inszeniert in Hamburg Verdis erste Shakespeare-Oper. Mit einer genialen Idee: Er verpasst den Tyrannen Kinder.
https://www.zeit.de/2026/40/macbeth-giuseppe-verdi-hamburg-tobias-kratzer

Hamburg / Köln
Elphi vs. Kölner Oper
Wo sich der Vergleich anbietet – und wo er hinkt
Die Elbphilharmonie in Hamburg und die sanierten Bühnen am Offenbachplatz in Köln stehen für zwei der teuersten und umstrittensten Prestigeprojekte Deutschlands. Beide galten lange als „Millionengräber“, beide wurden deutlich teurer und später fertig als geplant.
wdr.de.buehne.vergleiche

Köln
Kölner Opernchef Hein Mulders im Interview: „Ein fantastischer Saal“
Der Intendant der Kölner Oper. Vor dem Bürgerfest am Wochenende hat er mit unserem Reporter Jens Gleisberg gesprochen.
https://www1.wdr.de/nrw/koeln/koeln-oper-eroeffnung-intendant-interview-100.html

Eröffnungswochenende mit Kasalla & Co.
Die Kölner Oper und das Schauspielhaus öffnen nach der Sanierung. Es gibt Konzerte, Führungen und Kinderangebote.
wdr.de.koeln.kasalla

Frankfurt
„Mazeppa“ von Tschaikowski in der Oper Frankfurt: Blutige Machtkämpfe
Was für eine musikalische Wucht, die in der Inszenierung ihre Entsprechung findet! Ein gelungener Premierenabend am 13.9.2026 – begeistert gefeiert vom Publikum. Die Oper Frankfurt übernahm eine Produktion der Tiroler Festspiele Erl von 2024.
https://www.frankfurt-live.com/mazeppa-von-tschaikowski-in-der-oper-frankfurt

Bochum
Aus dem Archiv ins Leben
Vergessen, verschollen, nie aufgeführt: Die Ruhrtriennale holt mit Charles Tournemire und Roman Padlewski zwei fast ausgelöschte Komponisten zurück ins Licht – und macht daraus einen der musikalisch stärksten Abende des Festivals.
https://backstageclassical.com/aus-dem-archiv-ins-leben/

Nachruf
Hartmut Welker gestorben: Bayreuth trauert um Opernsänger
Er sang an der Mailänder Scala, in Wien, London und der New Yorker Met. Von 2000 bis 2006 war der Opernsänger Hartmut Welker auch regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen zu erleben. Nun ist der Bassbariton im Alter von 84 Jahren gestorben.
BR.Klassik.de.hartmut.welker

Links zu englischsprachigen Artikeln

Berlin
Blood flowing fast: Aribert Reimann’s Lear takes off at Tempelhof Airport
bachtrack.de.com.tempelhof

Ferrara
Teatro Comunale di Ferrara Announces 2026-27 Season
https://operawire.com/teatro-comunale-di-ferrara-announces-2026-27-season/

Amsterdam
Dutch National Opera 2026-27 Review: Pagliacci / Cavalleria Rusticana
https://operawire.com/dutch-national-opera-2026-27-review-pagliacci-cavalleria-rusticana/

London
Review: ALCINA, Royal Ballet And Opera
Richard Jones’s Olivier-winning opera returns to Covent Garden
broadwayworld.de,westend

New York
Dudamel opens new Philharmonic era with a 9/11 remembrance and a raucous premier
NewYorkClassical.review.premiere

Gustavo Dudamel’s New York Era Has Begun. Try to Keep Up. (Subscriotion required)
Gustavo Dudamel has been conducting the New York Philharmonic for just a week, and it already feels like a different orchestra.
NewYork.Times.com.dudamel

Gustavo Dudamel takes the reins at the New York Philharmonic (Subscriotion required)
His impressive opening subscription concerts offer hard-hitting Prokofiev and the emotional catharsis of John Adams’ work commemorating 9/11
https://www.ft.com/content/18b038d5-483c-486d-962f-77ef8c6d4e08

San Francisco
San Francisco Opera Orchestra Reaches Tentative Deal with Management Ending Strike
operawire.com.sanfrancisco

Manfred Honeck Appointed as San Francisco Symphony’s Festival Director
operawire.com.manfred

Sydney
Opera Australia announces 2027 Sydney Harbour production
She’s back … OA’s monumental Aida to be revived for the first time since its 2015 debut.
https://limelight-arts.com.au/news/opera-australia-announces-2027-sydney-harbour-production/

Melbourne
Don Giovanni (Lyster Opera)
A regionally touring production of Mozart’s opera showcases the work’s ability to reveal its seductive nature at something other than grand scale.
https://limelight-arts.com.au/reviews/don-giovanni-lyster-opera/

Feature
Knowing when to leave will never let you reach the point of no return
With San Francisco Opera’s orchestra on strike and bass Andrew Potter retiring at 43, Miles Greenberg sees opera’s ethics and economics of impracticality at a breaking point
Parterre.com.knowing

Ballett / Tanz

Wien/Staatsoper
„Living Legacies“: Glänzende Ballettsterne in der Wiener Staatsoper (Bezahlartikel)
Ballettdirektorin Alessandra Ferri widmet die erste Saisonpremiere des Staatsballetts hochkarätigen Choreografien
https://kurier.at/kultur/living-legacies-ballett-alessandra-ferri-frederick-ashton/403173567

Legacy: Alvin Ailey American Dance Theater are simply sensational at Sadler’s Wells
Bachtrack.com.de

Sprechtheater

Berlin/ Berliner Ensemble
„Mephisto“ in Berlin: Wir alle haben den Teufel in uns (Bezahlartikel)
Einen Versuch war es wert: Frank Castorf trifft auf Jens Harzer und sucht nach Gustaf Gründgens. Die sehnsüchtig erwartete „Mephisto“-Inszenierung am Berliner Ensemble kommt ohne Ideologie-Schleudertrommel aus.
FrankfurterAllgemeine.net.castorf/harzer

St.Pölten
Neuanfang am Landestheater Niederösterreich mit Brecht, Goethe, Schmalz
Neo-Intendantin Patricia Nickel-Dönicke hat das Ensemble vergrößert und neue Formate wie „Stückerl“ sowie das Junge Landestheater (JuLa) initiiert
DerStandard.at.story.neuanfang

Wien/Theater der Jugend
Theater der Jugend eröffnet die Saison 2026/27 mit Renate Welsh
Die neue Direktorin Aslı Kışlal plant 286 Vorstellungen – darunter Erica Lilleggs „Vevi“ oder die Österreich-Premiere von Tolkiens „Der Hobbit“
DerStandard.at.theater.der.jugend

Granz/Schauspielhaus
Schauspielhaus Graz: „Die Waffen nieder!“ kommt erstmals auf die Bühne
Bertha von Suttner zierte die 1000-Schilling-Note und gilt als eine der berühmtesten Österreicherinnen, doch nie war das Hauptwerk der Friedensnobelpreisträgerin hierzulande auf einer Bühne zu sehen. Das Schauspielhaus Graz eröffnet am 25. September nun mit „Die Waffen nieder!“. Regie führt Sandra Strunz.
https://www.krone.at/4298639

Ausstellungen/ Kunst

Er prägte die Optik der Hippie-Jahre: Starkünstler Peter Max gestorben
Wurde mit Motiven wie Regenbogen, Sternen und bunten Landschaften zum Millionenseller. Der US-Künstler Peter Max, der mit seinen farbenfrohen Bildern von Regenbogen, Sternen und bunten Landschaften ab den 1960ern zum Millionenseller wurde und die Optik der Gegenkultur prägte, ist tot. Er starb laut New York Times 88-jährig. Seine Kreationen zierten Bettwäsche, Duschvorhänge, Plattencover und Buchumschläge – und weitere kommerzielle Produkte, mit deren Herstellern Max Lizenzvereinbarungen traf.
Kurier.at,petermax

Politik

Ceuta
Zu wenige Plätze: Tumulte bei Verlegung von Migranten in Ceuta
Im Hafen der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta ist es Freitagfrüh zu Tumulten von Migrantinnen und Migranten gekommen. Als sie in ein neues Aufnahmezentrum verlegt wurden, begann ein Teil der Gruppe zu laufen, um möglichst schnell einen Platz zu ergattern. Die Polizei benötigte zusätzliche Kräfte.
https://www.krone.at/4300326

Österreich
30.000 € Steuergeld für Foto von Wolfgang Sobotka
Alles wird teurer – und das offenbar auch dort, wo es trotz der Inflation eigentlich nicht sein müsste. In diesem Fall im Hohen Haus. Ex-Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) will sich mit einem 30.000 Euro teuren Foto seiner selbst verewigen lassen. Auf Nachfrage bestätigt das Parlament, dass es die Verständigung über eine vertragliche Vereinbarung gibt – die Aufregung darüber wohl programmiert.
https://www.krone.at/4286508

Unter’m Strich

Rom-Touristen verspotten das Kolosseum
Das Kolosseum in Rom erzählt Geschichten einer grausamen Vergangenheit. Viele Besucher bewegt das aber nicht. Sie machen sich lustig. Touristen, die in diesem Sommer das Kolosseum in Rom besuchten, wurden häufig enttäuscht. Sie bemängeln Probleme mit den Tickets, das stundenlange Schlangestehen in der Gluthitze, die Kriminalität rund um das antike Monument und schlecht gelauntes Personal. Was manche Besucher in den Google-Rezensionen über das mächtige Amphitheater schreiben, lässt aber auch grübeln.
t-online.de

Wien
Klage gegen Simone Lugner: Das Feilschen um Lugners Millionen geht weiter
Der Erbstreit mutet langsam einem Basar an: 24 Millionen Euro fordert Baumeister-Witwe Simone für einen Gesamtvergleich. Die Gegner boten drei – und erhöhten jetzt auf vier Millionen. Im Gerichtssaal wurden am Freitag indes abermals die letzten Wochen im Leben von Richard Lugner breitgetreten. Im Gericht will man ganz tief in das Privatleben im Hause Lugner eintauchen. Im Detail wird darüber gesprochen, wer welche Tätigkeiten im Haushalt übernommen hat und wer wo geschlafen hat. Breitgetreten wird auch der Gesundheitszustand des Society-Löwen: „Er hat einen sehr schlechten Eindruck auf mich gemacht, geatmet hat er wie Darth Vader“, erinnert sich ein Haustechniker der Lugner City, der auch regelmäßig in dessen Villa Arbeiten durchgeführt hat. Er habe sich gewundert, dass Richard und Simone getrennte Wohnbereiche im Haus hatten. „Es liegt ein langer Weg zwischen den Zimmern. Ich glaube nicht, dass man da das Rufen hört, wenn jemand Hilfe benötigt.“ Die Ex-Frauen Lugners hätten seines Wissens nach in dessen Schlafzimmer genächtigt. Während Simone das frühere Gästezimmer mit eigenem Bad bezog.
KronenZeitung.at

„Gunkl“: Mutter und Tochter packen aus. Er ist verschwunden – Krimi um Gunkls Geheim-Laptop.
Im Missbrauchs- und Erpressungs-Fall um Star-Kabarettist Günther „Gunkl“ Paal kommen unfassbare Details ans Licht – „Heute“ kennt die Hintergründe. „Meinen Mandantinnen ist wichtig zu betonen, dass sie über die Jahre ein familiäres Verhältnis pflegten, vor allem die Mutter war sogar in ihn verliebt“, so deren Verteidiger Werner Wendt. Besonders die 63-Jährige freute sich immer, wenn er kam, „da er so lustig“ und „großzügig“ war. Bei den Treffen gegen Bezahlung soll es zu einvernehmlichen sexuellen Kontakten gekommen sein. Aber man habe auch miteinander und füreinander gekocht und sei beisammen gesessen. Der Missbrauch an dem damals erst vierjährigen Opfer fand im Jänner 2025 im Haus der Mutter statt – im Beisein der Oma und gegen Bezahlung von 300 Euro. Gunkl und beide Frauen sollen stark alkoholisiert gewesen sein, als sie das Mädchen laut Anklage nackt vor dem Schauspieler auf die Couch setzten.
Heute.at.gunkl-missbrauch

„Nehme Strafe hin“
Kind missbraucht: „Gunkls“ Prozesstermin jetzt fix
Der Wiener Kabarettist Günther Paal, bekannt als „Gunkl“, soll ein dreijähriges Mädchen sexuell missbraucht haben. Nun steht der Prozesstermin fest – und zwar wird am 22. Oktober am Wiener Landesgericht verhandelt. In einem Video sagte der Künstler, jede Strafe „unwidersprochen hinzunehmen“.
https://www.krone.at/4300136

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 19. SEPTEMBER 2026)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 19. SEPTEMBER 2026)

Neues aus dem EdStadl

Aus zwei Quellen meist sehr verlässlichen hab ich dies. Während Kosky und de Lint bei der Vertragsunterzeichnung saßen und noch Fragen hatten, drängte offenbar die Landeshauptfrau auf eine sofortige Unterschrift ohne weitere Verzögerung. Mit dem Hinweis, im Nebenzimmer sei (bereits) de Caluwe als Alternative… Lukas Crepaz hat unterdessen zur Bedingung gemacht, nicht mehr mit Hammer zusammen arbeiten zu müssen. Er ist definitv raus und hat die Kündigung wohl bereits unterschrieben. Wenn es um Hammer oder Crepaz geht, sollte die Sache doch klar sein…

__________________________________________________________________________________________________________________

Klassik-Konzertreihe „Haydnregion Niederösterreich“
Programm von 4. Oktober bis 26. Oktober 2026

monte
Fotos (v.l.): Jana Stadlmayr © Shirley Suarez; Camerata Carnuntum © zVg; Kieran Carrel © Dan Medhurst; Ammiel Bushakevitz © Florian Huber; Jürgen Sutterlüty © zVg; 4saxess ©  Otto Reiter; Mobilis Saxophonquartett © Andrej Grilc; Harriet Krijgh © Marco Borggreve.

Im Oktober erstreckt sich das Programm der von den Komponistenbrüdern Joseph und Michael Haydn inspirierten Klassik-Konzertreihe „Haydnregion Niederösterreich“ von Joseph Haydns berühmter Nikolaimesse mit der Camerata Carnuntum und dem Cantus Carnuntum unter Dirigent Leo Wittner über exquisite Liedkunst mit Tenor Kieran Carrel und Pianist Ammiel Bushakevitz bis zu experimentellem Jazz mit den Saxophonensembles Mobilis Saxophonquartett und 4saxess sowie Harriet Krijgh als Cellosolistin. Beim „Rohrauer Gespräch“ diskutiert Winzerin und Unternehmerin Dorli Muhr mit Jürgen Sutterlüty, Vorarlberger Unternehmer und Wegbereiter des regionalen Lebensmittelhandels, über Wandel als Teil des Lebens.

Die Konzertreihe findet ganzjährig (von 15. März bis  13. Dezember 2026) statt. 
Weblink/Infos: https://www.haydnregion-noe.at/ [Programmänderungen vorbehalten]

Programm-Steckbrief „4. bis 26. Oktober 2026“

____________________________________________________________________________________________

Klagenfurt: Premiere für „Aida“ von Giuseppe Verdi

aida
ZU INSTAGRAM mit Video

Der Herbst ist da und kärntenweit starten wieder alle Theater in die neue Spielsaison. Am Klagenfurter Stadttheater steht zum Auftakt am Donnerstag eine große Oper auf dem Programm: „Aida“ von Giuseppe Verdi soll das Publikum begeistern, mit allseits bekannten Melodien und einer bombastischen Inszenierung.

Premiere für „Aida“ von Guiseppe Verdi – kaernten.ORF.at – Kärnten Heute

_____________________________________________________________________________________________

OPER FRANKFURT: HEUTE Erste Wiederaufnahme „WARTEN AUF HEUTE“

Von heute auf morgen
Oper in einem Akt von Arnold Schönberg

Text von Max Blonda (Pseudonym für Gertrud Schönberg)
Begleitmusik zu einer Lichtspielszene
von Arnold Schönberg
Sechs Monologe aus „Jedermann“
Liederzyklus für Bariton und Orchester von Frank Martin
Text nach Hugo von Hofmannsthal

heute2
(Von heute auf morgen) zeigt v.l.n.r. Elizabeth Reiter (Ehefrau), Sebastian Geyer (Ehemann), Theo Lebow (Sänger) und Juanita Lascarro (Freundin). Foto: Barbara Aumüller

Erwartung
Monodram in einem Akt von Arnold Schönberg
Text von Marie Pappenheim
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Tim Anderson
Inszenierung: David Hermann
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Nina Brazier
Bühnenbild und Video: Jo Schramm
Kostüme: Sibylle Wallum
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Mareike Wink

Von heute auf morgen Sechs Monologe aus „Jedermann“
Ehefrau: Elizabeth Reiter Jedermann: Simon Neal
Ehemann: Sebastian Geyer
Sänger: Theo Lebow Erwartung
Freundin: Juanita Lascarro u.a. Eine Frau: Anna Gabler
Begleitmusik zu einer Lichtspielszene
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

heute1
(Erwartung) zeigt Anna Gabler (Eine Frau). Foto: Barbara Aumüller

Unter dem Titel Warten auf Heute präsentiert die Oper Frankfurt abermals den Abend, der drei Werke von Arnold Schönberg (1874-1951) mit einem Liederzyklus von Frank Martin (1890-1974) kombiniert: Das Libretto zu Schönbergs Einakter Von heute auf morgen verfasste dessen Ehefrau Gertrud unter dem Pseudonym Max Blonda. 1930 wurde das dritte musiktheatralische Werk Schönbergs, des Gründers der Zweiten Wiener Schule, im Frankfurter Opernhaus uraufgeführt. Dieser in Zwölftontechnik komponierten Zeitoper schließt sich die vom Magdeburger Heinrichshofen’s Verlag in Auftrag gegebene Filmmusik an, die im selben Jahr an der Berliner Krolloper Premiere feierte. Der Tonsetzer folgt keinen weiteren Vorgaben als lediglich den drei Schlagworten „Drohende Gefahr, Angst, Katastrophe“, die als Untertitel das Programm seiner expressiven Begleitmusik zu einer Lichtspielszene anzeigen. Der Text des 1949 erstmals in der Orchesterfassung in Venedig aufgeführten Liederzyklus Sechs Monologe aus „Jedermann“ des Schweizer Komponisten Frank Martin geht auf das Stück Hugo von Hofmannsthals zurück. Schönbergs einaktiges Monodram Erwartung, dessen Libretto die angehende Wiener Dermatologin Marie Pappenheim innerhalb von drei Wochen zu Papier brachte, beschließt diesen Abend. Unter dem Dirigat Alexander Zemlinskys fand 1924 – fünfzehn Jahre nach Vollendung der Komposition – die Uraufführung von Schönbergs Bühnenwerk am Deutschen Theater Prag statt.

______________________________________________________________________________________________

 Die Bayerische Staatsoper ist zurück aus der Sommerpause und freut sich auf die neue Spielzeit mit Ihnen!
 
Nach dem erfolgreichen Auftakt mit Oper für alle im BMW Park folgen nun das UniCredit Eröffnungsfest im Nationaltheater und die ersten Vorstellungen von Semele, Ariadne auf Naxos, Die Kameliendame, Lucrezia Borgia sowie das 1. Akademiekonzert unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski.
 
Wir blicken voller Begeisterung auf die kommenden Monate und freuen uns, Sie nach den Theaterferien wieder im Nationaltheater begrüßen zu dürfen.

 Herzliche Grüße
Ihr Team der Bayerischen Staatsoper

erö
Copyright: Bayerische Staatsoper

Unicredit Eröffnungsfest

 Am Samstag, 19. September 2026, lädt die Bayerische Staatsoper zum UniCredit Eröffnungsfest ins Nationaltheater ein. Von 11 bis 16 Uhr erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm mit kleinen Konzerten, Tanzdarbietungen, Mitmachaktionen und spannenden Blicken hinter die Kulissen – und das bei freiem Eintritt.
 
Nach der Vorstellung von Gioachino Rossinis komischer Oper La Cenerentola klingt der Tag mit einem Jazz-Quartett im Hausgöttersaal und einem anschließenden Broadway-Konzert in der Rheingoldbar stimmungsvoll aus.

Mehr dazu    

La Cenerentola

 Kinderprogramm
 
Ob Kreativwerkstatt, Kinderkonzerte oder Tanz- und Bewegungsworkshops – für das junge Publikum gibt es viel zu entdecken und auszuprobieren. Kinder können ein Bühnenbild mitgestalten, Schattenspiele ausprobieren oder sich am Tattoo-Stand der Maskenabteilung mit Kindertattoos schmücken. Ein besonderes Highlight: die Live-Aufnahme des Kinderpodcasts Gustl und die Spürnasen.
 MEHR DAZU

 TANZ
 
Das Bayerische Staatsballett präsentiert sich mit einem virtuosen Pas de Deux aus Radio and Juliet von Choreograph Edward Clug, der mit der Compagnie gerade an seiner Neukreation CARPATHIA – Der Mythos der Untoten arbeitet. Das Opernballett zeigen einen Ausschnitt aus Georg Friedrich Händels Semele in der Inszenierung von Claus Guth. Wer selbst tanzen möchte, kann an Gaga-Workshops teilnehmen oder sich an der Ballettstange ausprobieren.
 MEHR DAZU

 GESANG
 
Den Auftakt des Eröffnungsfests bildet ein Mitsingkonzert mit dem Bayerischen Staatsopernchor auf den Stufen des Nationaltheaters. Im Haus gestalten u. a. die Chorakademie und Ensemblemitglied Paweł Horodyski weitere vokale Programme. Beim Arienraten mit den Sänger:innen des Opernstudios können Sie Ihr Opernwissen spielerisch unter Beweis stellen.
 MEHR DAZU

 ___________________________________________________________________________________________________________

Die Bestbezahlten

While opera companies navigate structural deficits, shortened seasons, and intense collective bargaining, leadership compensation remains one of the most scrutinized aspects of institutional balance sheets.
Drawing from the latest Form 990 filings (reporting base compensation changes year-over-year, excluding additional benefits and deferred „other“ pay), here is how compensation stacks up across America’s top opera executives and music directors:
* The Seven-Figure Club: The Metropolitan Opera’s artistic and executive leadership tops the list, with Music Director Yannick Nézet-Séguin leading at $2.04M (-$9.5k) and General Manager Peter Gelb at $1.45M (+$51k). Outgoing Lyric Opera of Chicago General Director Anthony Freud followed at $1.16M (reflecting a +$394k bump in his concluding filing year).
* The Music Director Shift: As tenure and performance volumes shift, conductors saw notable swings. Lyric Opera Music Director Enrique Mazzola registered a significant leap to $621,864 (+$460,211) as his full-time conducting schedule took full effect, while veteran conductors James Conlon ($732k), Eun Sun Kim ($561k), and Patrick Summers ($534k) saw modest downward adjustments in base pay for the reporting period.
* General Directors & Regional Scale: Top administrators held steady near the upper tier, led by LA Opera’s Christopher Koelsch at $974,878 (-$206k), The Atlanta Opera’s Tomer Zvulun at $831,615 (+$81k), and San Francisco Opera’s Matthew Shilvock at $729,130 (+$11.8k).

best

ZU INSTAGRAM
_______________________________________________________________________________________________________________________

 

BERLIN: Klarstellung zum Hauptstadtfinanzierungsvertrag

Durch die Berichterstattung über den neuen Hauptstadtfinanzierungsvertrag konnte der Eindruck entstehen, dass mit der Erhöhung des Bundeszuschussesfür die Stiftung Oper in Berlin alle ihre künstlerischen Betriebe finanziell besser ausgestattet werden.

Die zusätzlichen Bundesmittel von bis zu vier Millionen Euro pro Jahr sind zweckgebunden und ausschließlich bei der Staatsoper Unter den Linden angesiedelt. Sie dienen mit einer Million Euro der Exzellenzstärkung und Steigerung der Sichtbarkeit der Staatskapelle Berlin und mit bis zu drei Millionen Euro für ein Kooperationsvorhaben der Staatskapelle mit der Barenboim-Said-Akademie.
Die bisherige Verteilung des Bundeszuschusses von 10 Millionen Euro auf die vier künstlerischen Betriebe der Stiftung Oper in Berlin – Deutsche Oper Berlin,
Staatsoper Unter den Linden, Komische Oper Berlin und Staatsballett Berlin –wird unverändert fortgeführt.

Kontaktperson: Anna Novotny (Referentin des Generaldirektors

________________________________________________________________________________

Österreich: Lange Nacht der Museen – am 3.10.2026

mussen

im aktuellen Wirtschaftstalk diskutieren Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll, Sabine Herlitschka (Infineon), Harald Kräuter (ORF), Peter Umundum, (Post) Helmut Hödl (NTS) und Martin Schiefer (Schiefer Rechtsanwälte) über KI, strategische Schlüsseltechnologien und die Voraussetzungen für mehr europäische Handlungsfähigkeit.

Interviews gibt es mit Beatrix Praeceptor, CEO von Greiner Packaging, und Reinhard Pohn, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der Generali. Außerdem erfahren Sie, mit welcher bedeutenden Auszeichnung das Wiener Sacher geadelt wurde, wie die Wirtschaft auf die Entlastungen des neue Strompakets der Regierung reagiert, in welchen Branchen derzeit die meisten Unternehmen pleitegehen und weshalb Österreichs Steuersystem zunehmend zum Standortproblem wird.

Veranstaltungsberichte gibt es von einem Charity-Konzert im U4 (mit Video), den Austrian Technology Talks, den CISO-Awards, einer Observer-Jubiläumsfeier und einem Inamera Business Lunch. Alle unsere News finden Sie auch hier: https://www.leadersnet.at/news

____________________________________________________________________________________________

 

DIE FREITAG-PRESSE (18. SEPTEMBER 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE FREITAG-PRESSE  (18. SEPTEMBER 2026)

Berlin
Berlin hat nicht nur eine Oper!
Dass Berlins Kultur vom neuen Hauptstadtfinanzierungsvertrag profitiert, ist eine schöne Nachricht. Die Unterstützung der Zusammenarbeit von Staatskapelle und der Barenboim-Said Akademie ist wichtiger denn je. Dass hier junge Musiker aus Israel und Palästina zusammen studieren und auftreten, ist angesichts des Krieges in Nahost nicht selbstverständlich. Im Stiftungsrat der Opernstiftung will der Bund künftig mitmischen. Gut so! Denn hier bekommt der Kulturstaatsminister bestimmt zu hören, dass Berlin nicht nur eine Oper mit großem Förderbedarf hat.
BerlinerOpernstiftung/bz.Berlin

Theater an der Wien: „La Calisto“ ist nicht jugendfrei, aber dafür umso lustiger (Bezahlartikel)
Orgien, Genderverwirrungen und betörend schöne Musik: Stefan Herheim eröffnete die Saison mit einer ebenso komischen wie schlüpfrigen Inszenierung der Barockoper von Francesco Cavalli.
DiePresse.com.calisto

„La Calisto“ im Theater an der Wien: Ein Mythen-Fantasy-Theater (Bezahlartikel)
Hausherr Stefan Herheim inszeniert „La Calisto“ teils als echtes Zaubertheater, teils banal.
https://kurier.at/kultur/musik-oper-kritik-theater-an-der-wien-la-calisto/403191385

Produktion, die Maßstäbe setzt: Neue Oper Wien macht „Geschichte“
Oscar Strasnoys A-cappella-Operette vermengt im Mak Leben und Zeit des Schriftstellers Witold Gombrowicz virtuos
DerStandard.at.story

Wien/ Musiktheater an der Wien
„La Calisto“ in Wien: Theaterzauber adelt Sexklamotte
SalzburgerNachrichten.at.theaterzauber

Salzburg
Ds Ende einer Ära
Peter de Caluwe soll Intendant der Salzburger Festspiele werden. Das ist mehr als ein Personenwechsel: Es ist das Ende eines Systems der alten Salzburger Seilschaften. Ein Kommentar von BackstageClassical-Herausgeber Axel Brüggemann
https://backstageclassical.com/ds-ende-einer-aera/

Kontinuität in Salzburg garantiert (Bezahlartikel)
Peter de Caluwe wird neuer Intendant der Salzburger Festspiele. Er ist ein erfahrener Opernmann und wird die unter Gerard Mortier vorgenommene Ausrichtung beibehalten.
FrankfurterAllgemeine.net.salzburg

Doppelspitze in Salzburg gescheitert: Peter de Caluwe wird neuer Intendant
Die Ereignisse überschlagen sich: Beinahe hätten Barrie Kosky und Sophie de Lint die Intendanz der Salzburger Festspiele übernommen. Nun kommt alles anders. Der belgische Opernmanager Peter de Caluwe wird künftig das weltberühmte Festival künstlerisch leiten.
BR-Klassik.de.decaluwe

Eine glanzlose Lösung für die Salzburger Festspiele (bezahlartikel)
Der Wiener Bürgermeister hat die geplante Kultursteuer abgesagt. Hat auch in Salzburg letztlich die Vernunft gesiegt?
DiePresse.com.glanzlos

Besser eine klare Führung als ein Duo-Murks für die Salzburger Festspiele
Das Kuratorium hat sich mit Peter de Caluwe gegen eine spannende Doppelspitze und für eine erfahrene Hand entschieden – ein guter Schritt
DerStandard.at.story.klare.fuehrung

Zukunft von Crepaz bei Festspielen offen
https://salzburg.orf.at/stories/3371505/

Graz
Der Steirische Herbst steht vor der Türe: In Graz werden rote Flaggen gehisst
Am 24. September wird das Festival unter dem Motto „Red Flags“ in Graz eröffnet. Vier Wochen lang gibt es Kunst aller Disziplinen zu erleben
DerStandard.at.story.steirischer.herbst

Eisenstadt
Festival Herbstgold: Ein dirigierendes Energiebündel zum Auftakt (Bezahlartikel)
Das Eröffnungskonzert auf Schloss Esterházy in Eisenstadt war geprägt von Riccardo Minasi am Pult. Cellist Pablo Ferrández begeisterte mit Haydn.
DiePresse.com.dirigierendes.energiebündel

Berlin
Ruf ich nach Todes Rast
Markerschütternd beginnt die Saison an der Komischen Oper Berlin. Mit Aribert Reimanns Kolossaloper „Lear“. Menschenfreund Barrie Kosky besorgt die Regie für diese Menschentragödie. Ein Ereignis der Extraklasse.
nachtkritiken.berlin.brandenburg

„Lear“ im Hangar: Blutige Urgewalt: Kosky bringt Macht und Meuchelmord auf die Bühne
BerlinerZeitung.de, machtund meuchelmord

Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit „Lear“ (Bezahlartikel)
In Aribert Reimanns bekanntester Oper verdrängen die Kinder die Väter. Barrie Kosky hat das Stück jetzt schonungslos im Hangar 4 des Flughafens Tempelhof inszeniert.
Tagesspiegel.de.aribert.reimann

Finsternis: Die Komische Oper führt Reimanns „Lear“ im Hangar auf – ein Geniestreich
Barrie Kosky eröffnet die Saison der Komischen Oper im Hangar Tempelhof mit Aribert Reimanns Shakespeare-Oper – kompromisslos, dissonant und von beklemmender Aktualität.
https://www.berliner-zeitung.de/article/barrie-kosky-lear-hangar-tempelhof-10402677

Berliner Boom der „American Folk Opera“
George Gershwins sonst zu oft zum Musical verniedlichte Oper „Porgy and Bess“ bewies beim Gastspiel der Cape Town Opera, wie intensiv ihr Komponist die Musik der Moderne von Richard Strauss über Ernst Krenek bis Igor Strawinsky rezipierte.
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/musikfest-berlin-porgy-and-bess-15-9-2026/

München
Tenor Benjamin Bernheim: „Ich singe gern den schönen Liebhaber“
„Oper für alle“ gibt es an der Bayerischen Staatsoper inzwischen seit 25 Jahren. In diesem Jahr ist Tenor Benjamin Bernheim dabei. Im BMW Park singt er tragische Liebhaber-Arien – und hofft, damit auch Menschen zu erreichen, die bisher noch wenig Berührung mit Oper hatten.
BR-Klassik.de.musik.bernheim

Bonn
Beethovenfest Bonn: Jan Caeyers und Kit Armstrong begeistern mit Beethoven
opernmagazin.de.beethovenfest

Köln
Orgelschaden in Köln: Anna Lapwood verwandelt ein Beinahe-Fiasko in einen phänomenalen Triumph
Man stelle sich vor, der Saal ist prall gefüllt, alle warten auf Anna Lapwood (31), Jungtalent und Stargast des Abends, die aktuell auf Tournee durch Europa die Herzen berauscht und in den sozialen Medien ein Millionenpublikum für die Orgel begeistert. Und dann tritt mit mehreren Minuten Verspätung der Veranstalter auf die Bühne und verkündet das maximal Verheerendste: Die Orgel ist ausgefallen. Was wie der schlimmste Alptraum aller klingt, wird an diesem Mittwoch in Köln Realität.
Von Daniel Janz
Klassik-begeistert.de

Köln
Glühbirnen, Geschirr, TischeDie letzten Vorbereitungen für die Eröffnung der Oper
In schwindelnder Höhe stehen die Fachleute auf einer Leiter und sorgen dafür, dass das Opernfoyer rechtzeitig vor dem Tag der offenen Tür noch mehr Glanz bekommt. In die Muranoglas-Leuchter, die auch von außen durch die großen Fenster zu sehen sind, werden neue Birnen eingeschraubt. „Bisher hatten wir, um zu sehen, ob die Technik funktioniert, einfache Birnen benutzt. Und die waren teilweise lange in Betrieb. Nun sind es die neuesten LED‑Leuchten. Die bringen das Glas nochmal richtig zum Leuchten“, sagt Architekt Remigiusz Otrzonsek, der verantwortlich für die Sanierung der Kölner Bühnen ist.
KoelnerStadtanzeiger.de

Wien
12,5 Prozent Kultursteuer: Bürgermeister Ludwig sagt Kultureuro in Wien ab

Mittwochnachmittag gab der Landeschef das überraschend per Video bekannt. Institutionen waren dagegen Sturm gelaufen
DerStandard.at.story.buergermeister

Biel/ Solothurn
Falstaff, ein unbekannter Bekannter
Michael William Balfe: Falstaff (Theater Biel Solothurn-Tobs

Ein Ire Erobert den italienischen Belcanto – als Sänger und als Komponist
Falstaff, ein unbekannter Bekannter

Links zu englischsprachigen Artikeln

Wien
Wiener Staatsoper 2026-27 Review: Le Nozze di Figaro
https://operawire.com/wiener-staatsoper-2026-27-review-le-nozze-di-figaro/

Berlin
A melody that begins a symphony
There may be frozen giant erections and psychedelic projections galore — but there’s also a surprising degree of emotion in Kirill Serebrennikov‘s latest theatrical experiment in Berlin.
https://parterre.com/2026/09/16/a-melody-that-begins-a-symphony/

Paris
Opéra National de Paris 2026-27 Review: Il Barbiere di Siviglia
https://operawire.com/opera-national-de-paris-2026-27-review-il-barbiere-di-siviglia/

London
Alcina review – Handel’s opera of sex and sorcery comes alive in vivid staging
TheGuardian.com.music.alcina

Handel’s Alcina bewitches hearts and minds again at Covent Garden
bachtrack.com.at.alcina

Alcina, review: This landmark Handel revival is a dazzling win for the Royal Opera (Subscription required)
The 2022 Olivier-winning production returns with a double injection of fresh energy from mezzo-soprano Beth Taylor and conductor David Bates
TheTelegraph.co.uk.alcina

Belfast
Ruby Dibble mesmerizes in Northern Ireland Opera’s hard-hitting Carmen
seenandheard.international.com.rubydibble

Chicago
DER VAMPYR to Make Chicago Debut with Chicago City Opera
Conducted by Alexandra Enyart and directed by SarahAnn Sutter, the production features baritone Jeremiah Strickler as Lord Ruthven.
broadwayworld.com.chicago

San Francisco
Last-minute curtain rises on a labour dispute instead of San Francisco Opera’s season
https://www.gramilano.com/2026/09/labour-dispute-san-francisco-opera/

Ballet / Dance

London
Review: New Works – Alvin Ailey American Dance Theater in London
https://www.gramilano.com/2026/09/review-new-works-alvin-ailey/

Sprechtheater

Linz/Schauspiel
Schauspiel Linz: Kaiser, Nestroy und „Linzer Torte“ als Premiere
https://www.krone.at/4296095

Basel
Ibsens „Gespenster“: Sehnsüchte der Erniedrigten
(Bezahlarikel)
Wie ein guter Neunzigminüter im Kino: Anna Bergmann inszeniert Henrik Ibsens „Gespenster“ am Theater Basel als pointiert gesellschaftspolitische Parabel auf den Untergang des männlichen Abendlandes.
FrankfurterAllgemeine.net.basel

Medien

Brennpunkt Medien
Datenschutz: Wie gefährlich sind KI-Brillen?
KI-Brillen: Praktisch, aber auch gefährlich? Im „Brennpunkt-Medien“-Talk spricht Rechtswissenschaftler und Philosoph Marlon Possard über die Risiken der neuen sogenannten Smart Glasses. Sie können nicht nur filmen und Gespräche aufnehmen, sondern Bilder und Personen mithilfe von KI direkt analysieren. „Es geht schon lange nicht mehr darum, was die KI kann, sondern was wir überhaupt mit ihr machen wollen“, warnt Possard. Besonders heikel sei, dass Betroffene oft gar nicht erkennen können, ob sie gerade aufgenommen werden. Mehr dazu sehen Sie im Video oben!
https://www.krone.at/4277822

Missbrauchsskandal. ORF verbannt Gunkl aus dem Programm
Der unter Missbrauchsverdacht stehende Kabarettist Günther „Gunkl“ Paal ist auch aus dem Fernsehen und dabei insbesondere aus im ORF ausgestrahlten Produktionen („Dorfers Donnerstalk“) bekannt. Eine aktuelle Zusammenarbeit mit dem ORF gebe es aber nicht, hielt das öffentlich-rechtliche Medienhaus auf APA-Anfrage am Donnerstag fest. Auch seien keine Ausstrahlungen früherer Produktionen geplant. Zuletzt sei Gunkl vor über einem Jahr im ORF zu sehen gewesen.
Heute.at.Orfund gunkl

Kabarettist erpresst
„Paal fordert von Frauen hohe Geldsumme zurück“
Schwere Missbrauchsvorwürfe, Missbrauchsdarstellungen am Computer und 189.000 Euro Schweigegeld: Im Fall des Kabarettisten Günther Paal alias „Gunkl“ geht es, wie die „Krone“ zuerst berichtete, um erschütternde Anschuldigungen. Die Verteidiger der beiden Frauen, Hubert Wagner und Werner Wendt, sprechen im Videointerview (siehe oben) hingegen nicht nur von einer „Liebesbeziehung“, sie verraten auch, dass der Kabarettist nun „eine hohe Geldsumme“ von dem Mutter-Tochter-Gespann zurückfordere.
https://www.krone.at/4298749

Politik

Österreich
Umfrage-Knaller: Mehrheit fordert jetzt Neuwahlen
Die Ampel für Österreichs erste Dreier-Koalition blinkt eineinhalb Jahre nach der Angelobung dunkelgelb: Eine Mehrheit von 46 Prozent will Neuwahlen. Es ist eine saftige Frühwarnung gleich zum Start in das neue Arbeitsjahr: In einer aktuellen Umfrage (500 Befragte, Schwankungsbreite ±4,4 Prozent) stellte „Heute“ aufgrund der schlechten Umfragewerte der Regierung die Neuwahlfrage. Das Ergebnis:
Heute.at.neuwahlen

Österreich
160 Mio. Euro zu Unrecht bezogen! Minister fordert Corona-Geld zurück
Fast 160 Millionen Euro an Corona-Hilfen wurden zu Unrecht bezogen. Das hat das Finanzministerium bei der Überprüfung Tausender Fälle von Covid-19-Förderungen festgestellt. Minister Markus Marterbauer (SPÖ) fordert das Geld jetzt zurück: „Das ist nur gerecht“.
https://www.krone.at/4296864#cxrecs_s

EU nach Kanada-Vorstoß. „Größer denken“: Meinl-Reisinger will auch Japan bei EU
Kanada sagt Ja zu enger Bindung an EU. Meinl-Reisinger will das Modell auf mehr Länder ausweiten – Japan, Südkorea, Neuseeland, Norwegen, Island.
Heute.at.groesser.denken

______________

Unter’m Strich

Zell am See
Knall am Stadtplatz. Urlauberpaar klagt nach Kanonenschuss über Tinnitus
Britische Urlauber beklagen nach dem Schützenfest in Zell am See Hörschäden und wollen Schadenersatz. Sie seien nicht auf Englisch gewarnt worden. In Zell am See (Salzburg) fand am 28. Juni das traditionelle Schützenfest statt. 500 Personen fanden sich dazu am Stadtplatz ein und bestaunten das Spektakel. Erst gab es Gewehrsalven, dann natürlich auch Kanonenschüsse – und diese haben nun ein rechtliches Nachspiel.
Heute.at.Kanonenschuss

Bad Vöslau
Blutige Beziehungstat: Polizei erschießt Mann nach Messerattacke auf Frau
Ein 39-Jähriger soll in einer Wohnung in Bad Vöslau (NÖ) mehrfach mit einem Messer auf seine Partnerin eingestochen haben. Als Polizisten einschritten, fielen Schüsse. Der Angreifer wurde tödlich getroffen, die schwer verletzte Frau kam ins Krankenhaus.
https://www.krone.at/4297290

Niederösterreich
Uneinsichtig. Schülerin lässt Kopftuch auf: Jetzt erste Anzeige
In Niederösterreich wird nun erstmals ein Verstoß gegen das seit Beginn des Schuljahres geltende Kopftuchverbot für Schülerinnen bis zum 14. Geburtstag angezeigt. In einer Schule in der Region Neunkirchen ist es nun passiert: Nach Gesprächen mit der betroffenen Schülerin, ihren Erziehungsberechtigten und der Bildungsdirektion ist eine Anzeige wegen Missachtung des Kopftuchverbots für Unter-14-Jährige gestellt worden
https://www.krone.at/4298519

INFOS DES TAGES (FREITAG, 18. SEPTEMBER 2026)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 18. SEPTEMBER 2026)

Wiener Staatsoper: Karten für Kurzentschlossene für Ballett „Living Legacies“  am Samstag, 19. September heute buchbar

Für das Ballett »LIVING LEGACIES« am Samstag, den 19.09.2026 steht ein Kontingent von 40 Karten für Kurzentschlossene zum Preis von 55€ je Ticket zur Verfügung.

Dieses Angebot kann ab Freitag, den 18.09.2026, 10 Uhr, nur an den Tageskassen (nicht im online Ticketshop) & nur nach Vorlage der BundestheaterCard eingelöst werden. Pro Person sind max. 2 Tickets buchbar.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Team der Wiener Staatsoper
PS: die BT-Card muss auch beim Einlass vorgewiesen werden.

________________________________________________________________________________________________________

Bayerisches Staatsballett: Von Kamelien bis Dracula: Das erwartet Sie in der Spielzeit 2026/27!

bayr

am Sonntag, 20. September 2026, ist es endlich soweit: Das Bayerische Staatsballett eröffnet die neue Spielzeit mit John Neumeiers herzzerreißendem Handlungsballett Die Kameliendame. Zuvor sind Solist:innen der Compagnie am Mittwoch, 16. September 2026, bei Oper für alle: BMW Classics Konzert im BMW Park, sowie beim jährlichen UniCredit Eröffnungsfest am Samstag, 19. September 2026 zu erleben.
 
Im Oktober erwarten Sie so manche Überraschungen: Startänzer Jacopo Bellussi, dessen Tanzkarriere in München ihren Anfang nahm, kehrt für eine Vorstellung von Die Kameliendame als Armand auf die Bühne des Nationaltheaters zurück. Außerdem feiern zwei Publikumslieblinge ihre Debuts als Marguerite Gautier und Armand Duval. Freuen Sie sich darüber hinaus auf weitere Vorstellungen des umjubelten Triple Bills Common Ground.
 
Ein ganz besonderes Highlight erwartet Sie schließlich im November: Mit C A R P A T H I A – Der Mythos der Untoten feiert Edward Clugs Neuinterpretation der Dracula-Legende ihre Weltpremiere. Eine faszinierende Kreation, die den berühmten Mythos um den legendären Vampir auf völlig neue Weise auf die Ballettbühne bringt.
 
Sichern Sie sich jetzt Ihre Karten und freuen Sie sich auf eine spannende neue Spielzeit. Wir freuen uns sehr, Sie endlich wieder im Nationaltheater begrüßen zu dürfen!
 
Herzliche Grüße
Ihr Team des Bayerischen Staatsballetts
___________________________________________________________________________________

Statement von Michael Mittermeier zur aktuellen Diskussion um den Kultur(T)euro 
Comedian und Betreiber des Lucky Punch Comedy Clubs Wien

Vorweg, Der „Kultureuro“ wurde offiziell „beerdigt“. Es  muss aberÄhnliches kommen! Geld muss her! Von denen, die immer zahlen müssen!!

schiff
Michael Mittermeier. Copyright: Katharina Schiffl

Wien (LCG) – Bestraft zu werden, weil man in Kultur investiert hat, ist ein echter Unlucky Punch. „In Wirklichkeit ist das keine Förderung, das ist eine Kulturdrosselung. Wir wären gezwungen, den Kulturteuro dem Publikum umzuhängen – oder bei den Honoraren der Comedians zu kürzen. Wir haben im April eine neue Bühne in Wien eröffnet, mit der Idee, dass Stand-up Comedy zum festen Bestandteil der Kulturszene wird und jungen Talenten der Weg zu einer Bühnenkarriere ermöglicht wird. Vorangegangen ist eine einjährige, umfassende Generalsanierung des Standorts, im Keller unter dem Café Prückel. Privat finanziert, ohne einen Euro Fördergeld. Die Refinanzierung ist dementsprechend auf Jahre angelegt.

Seit dem Start im April hatten wir bereits über 5.000 zahlende Gäste in unseren Comedy Mixed Shows. Wir starten mit vier Shows pro Woche in den Herbst, einem eigenen Open Mic für Newcomer, etablieren gerade ein lokales Hosting-Team. Genau diese Talente, für die hier eine Heimat entsteht, sind es, die der Kulturteuro als Erstes trifft, wenn wir uns Innovation nicht mehr leisten können.

Ein Beispiel aus unserem Club: Mit „100-mal Lucky Punch“ bieten wir jeden Monat Menschen Gratis-Tickets, für die ein Clubbesuch sonst finanziell nicht drin wäre. DAS ist Kulturförderung, keine intransparente Abgabe, die nach oben entschwindet. Bestraft zu werden, weil man in Kultur investiert hat, ist ein echter Unlucky Punch. Für einen Club, der sich gerade erst in der Stadt etabliert, ist dieser Kulturteuro eine absurde Bestrafung, in your face. Zuallererst trifft dieser Schlag die Künstlerinnen und Künstler und das Publikum. Wenn es wirklich um Kulturförderung ginge, sollte man das Kulturbudget erhöhen, statt privaten Initiatoren die Kosten massiv zu verteuern. Denn diese 12,5 Prozent kommen durch keine Hintertür wieder zurück, so realistisch muss man sein. Wer unternehmerisches Engagement dermaßen drosselt, verdrängt am Ende genau die Vision einer jungen Kulturszene, von der eine Stadt wie Wien lebt, und treibt die Künstlerinnen und Künstler aus dem Beruf.

Ich lade Bürgermeister Michael Ludwig und Kulturstadträan Veronica Kaup-Hasler herzlich ein, sich am Donnerstag, den 24. September 2026, bei unserem Herbstopening selbst ein Bild davon zu machen, dass wir im Lucky Punch sinnvolle Kulturarbeit für Wien leisten, die auch in Zukunft leistbar bleiben sollte“, so Michael Mittermeier.

_____________________________________________________________________________________

Mehr Planungssicherheit für die Stiftung Berliner Philharmoniker durch Erhöhung der Bundeszuschüsse sowie Bekenntnis des Bundes zur Generalsanierung der Philharmonie Berlin

Die Berliner Philharmoniker danken dem Bund und dem Land Berlin für die im neuen Hauptstadtfinanzierungsvertrag vereinbarte Unterstützung.

„Wir freuen uns über die substanzielle Erhöhung der Förderung durch den Bund. Dies gibt uns mehr Planungssicherheit und eine verlässliche Grundlage für unsere künstlerische Arbeit. So können wir auch in Zeiten steigender Kosten weiterhin ein für das Publikum attraktives Konzertangebot realisieren. Unser Dank gilt allen an den Verhandlungen Beteiligten insbesondere auf Seiten des Senats von Berlin sowie bei den zuständigen Bundesministerien,“ Eva-Maria Tomasi und Walter Küssner für den Orchestervorstand

„Bund und Land erkennen erstmals vertraglich an, welche außerordentliche Bedeutung die Philharmonie Berlin hat: Sie ist ein Kulturort von nationaler Bedeutung. Die Bundesbeteiligung von 225 Millionen Euro für die anstehende Generalsanierung schafft Planungssicherheit für den geordneten Projektstart noch in diesem Jahr. Das Fundament ist gelegt, die weiteren Bausteine, von der Gesamtfinanzierung bis zur Ausweichspielstätte auf Zeit, gehen wir nun gemeinsam mit dem Land an. Die Philharmonie ist mit rund 600 Veranstaltungen im Jahr – viele davon mit Gastensembles aus der freien Szene, der Amateurmusik und dem Educationbereich – ein Haus für die ganze Stadt. Wir danken allen, die das möglich gemacht haben.“, sagt die Intendantin der Stiftung Berliner Philharmoniker, Andrea Zietzschmann.

„Für die Berliner Philharmoniker und mich ist die Philharmonie nicht nur ein Konzertsaal – sie ist unsere musikalische Heimat. Dass der Bund und das Land Berlin mit der vorgesehenen Förderung Verantwortung für die Zukunft dieses Ortes und für die Arbeit des Orchesters übernehmen, erfüllt mich ebenso mit Dankbarkeit, wie die Erhöhung unserer finanziellen Grundlagen durch den Bund,“ Kirill Petrenko, Chefdirigent der Berliner Philharmoniker

________________________________________________________________________________________

Öffentliche Probe der Wiener Philharmoniker

jeunesse

Esa-Pekka Salonen
Do, 24. September 2026, 15:00 Uhr

Musikverein, Großer Saal
Die Wiener Philharmoniker proben im Goldenen Saal ihr Abendprogramm, und du sitzt dabei. Wie der Nachmittag verläuft, entscheidet Esa-Pekka Salonen: Vielleicht wird an einzelnen Stellen gefeilt und wiederholt, vielleicht läuft alles am Stück durch. Genau das ist der Unterschied zum Konzert — du hörst dieses Orchester bei der Arbeit, und was dabei passiert, weiß vorher niemand. Dass Publikum zuhören darf, ist den Wiener Philharmonikern zu danken; im Saal gilt deshalb, was bei jeder Probe gilt: zuhören und arbeiten lassen. Auf dem Pult liegen Sibelius, Debussy und Lutosławski, gerechnet wird mit rund zweieinhalb Stunden; 

Um 14.15 Uhr spielt davor im Brahms-Saal das Salonorchester der Wiener Schätze beim Start up! Vorkonzert.
Karten ab € 55 · Unter 30 zum halben Preis
Zu den Karten

_________________________________________________________________________________________
­

 

 

Diese Seite drucken