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DIE DONNERSTAG-PRESSE (22. FEBRUAR 2018)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die DONNERSTAG-PRESSE – 22. Februar 2018

Wien/ Staatsoper
Erkrankter Villazon muss Staatsopern-Auftritte absagen
Publikumsliebling Rolando Villazon muss wegen einer Erkrankung seine Einsätze als Lenski im „Eugen Onegin“ an der Wiener Staatsoper absagen. Der Tscheche Pavel Cernoch wird Villazon am 25. und 28. Februar sowie am 3. März vertreten und gibt damit sein Debüt im Haus am Ring. Der 43-Jährige hatte 2016 bei den Bregenzer Festspielen in der Titelpartie des wiederentdeckten „Hamlet“ geglänzt.
Salzburger Nachrichten

Wien
Opern-Jungstar Hila Fahima: „Musik lernen ist wie frühstücken“

Sie ist einer der Aufsteiger im Ensemble der Wiener Staatsoper: Die 30-jährige Israeli Hila Fahima ist seit der Saison 2013/14 am Haus engagiert und hat hier mit Rollen wie der Gilda in der „Rigoletto“-Neuinszenierung 2015 auf sich aufmerksam gemacht. In der Händel-Oper „Ariodante“, die am Samstag in der Inszenierung von David McVicar Premiere feiert, singt Fahima nun die Rolle der Dalinda.
Salzburger Nachrichten

München
Valery Gergiev bleibt Chefdirigent bis 2025
Der Münchner Stadtrat hat sich dafür ausgesprochen, den Vertrag mit dem Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker um fünf Jahre zu verlängern. Damit bleibt Valery Gergiev bis zum Ende der Saison 2024/25 Chefdirigent. Im Vorfeld hatten die Grünen angekündigt, die Vertragsverlängerung abzulehnen.
BR-Klassik
Münchner Philharmoniker: Viel Harmonie
Sueddeutsche Zeitung
Valery Gergiev bleibt Chefdirigent der Münchner Philharmoniker
Neue Zürcher Zeitung

Berlin
Sanierung der Staatsoper wird teurer
Die Sanierung und Grundinstandsetzung der Berliner Staatsoper wird noch einmal teurer. Die Baukosten stiegen gegenüber der letzten Prognose um weitere 39,4 Millionen Euro, teilte die Berliner Senatsbauverwaltung am Mittwoch mit. Damit betrage die Gesamtsumme nunmehr knapp 440 Millionen Euro.
Musik heute
Sanierung der Staatsoper wird fast 40 Millionen Euro teurer
Die Generalsanierung der Berliner Staatsoper wird noch kostspieliger als bislang bekannt. Bausenatorin Lompscher nennt nun eine Summe auf fast 400 Millionen Euro
Tagesspiegel

Frankfurt
Dirigent Antonello Manacorda: Der Blockbuster des neunzehnten Jahrhunderts
Wer im Berghain Drogen konsumiert, dem darf eine Grand Opéra von Giacomo Meyerbeer nicht zu komplex sein, findet Antonello Manacorda. Ein Gespräch mit dem Dirigenten vor der Premiere von „L’Africaine“ an der Oper Frankfurt.
Frankfurter Allgemeine

Karlsruhe
„Alcina“ bei den Händel-Festspielen
Frankfurter Allgemeine

Wien
Konzerthaus: Auf der Suche nach Brahms
Die Wiener Philharmoniker und Gustavo Dudamel präsentierten ihr für New York erarbeitetes Brahms-Programm.
Die Presse

Star-Dirigent Nelsons: Der Ruhige, der Spielwütige, das Energiebündel
Die Welt.de

Wien
A race through to the death: Goerne and Trifonov at the Konzerthaus
https://bachtrack.com/de

London
Death-row drama with more breast-beating than psychological insight – Dead Man Walking, Barbican, review
The Telegraph

Dead Man Walking, Barbican, London, review: Grabbed us by the throat and never let go
The Independent

Dead Man Walking, Barbican review – timely and devastating meditation on human violence and forgiveness
http://www.theartsdesk.com/opera/dead-man-walking-barbican-review-timely

Crime, punishment, forgiveness, redemption: Dead Man Walking finally reaches London
bachtrack

New York
Weitere „Semiramide“-Reviews
Opera Review: Semiramide, a Gorgeous Relic of the 1890s and 1990s
http://www.vulture.com/2018/02/opera-semiramide-a-gorgeous-relic-of

Met’s “Semiramide” delivers a visual and bel canto feast
http://newyorkclassicalreview.com/2018/02/mets-semiramide-delivers

Met’s New “Semiramide’ Is a Tacky Tragedy
The Observer

A gaudy stand-and-sing Semiramide at the Met
bachtrack

Minneapolis
Minnesota Opera packs 2018-19 season with fresh works, including 2011 hit ‚Silent Night‘
http://www.startribune.com/minnesota-opera-packs-2018-19-season

Nachruf
Obituary: Bass Raimund Herincx Dies At 90
http://operawire.com/obituary-bass-raimund-herincx-dies-at-90/

Album-Vorstellung
Tibor Kovác: „Man spielte um sein Leben …“ Gespräch mit Video
Der Geiger über sein Projekt Philharmonic Five Wien – Das Projekt Philharmonic Five hat für Geiger Tibor Kovác schon auch ein bisschen mit Freiheit zu tun. Allerdings kann auch Freiheit abseits vom Leben als Wiener Philharmoniker Hektik produzieren. Organisieren, „arrangieren und dann bis in die frühen Morgenstunden Noten schreiben“ – dies alles gehört zum Projekt
derstandard.at/2000074736238/Tibor-Kovac-Man-spielte-um-sein-Leben

Sprechtheater

Düseldorf/ Schauspielhaus
Wie immer unerträglich
Roger Vontobel hat am Düsseldorfer Schauspielhaus Shakespeares „Kaufmann von Venedig“ inszeniert. Dieses Stück braucht einen außergewöhnlichen Akteur als Hauptfigur. Einen wie Burghart Klaußner.
http://www.sueddeutsche.de/kultur/theater-wie-immer-unertraeglich-1.3876602

München/ Bayerisches Staatsschauspiel
„Der Balkon“ von Jean Genet im Marstall
Münchner Abendzeitung

Stuttgart
Offenes Bekenntnis. Claus Peymann über Stuttgart: „absolute Katastrophe“
Abendblatt


Unter’m Strich

Olympische Spiele
Alter Schwede besiegt Hirscher
Hirscher out, Matt wurde Dritter
Frankfurter Allgemeine

Snowboarderin Anna Gasser holt Olympia-Gold
Oberösterreichische Nachrichten

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 22. FEBRUAR 2018)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 22. FEBRUAR 2018)

Eugen Onegin an der Wiener Staatsoper – krankheitsbedingte Besetzungsänderungen

Rolando Villazón musste bedauerlicherweise seine geplanten Auftritte in Eugen Onegin an der Wiener Staatsoper krankheitsbedingt absagen. An seiner Stelle singt der tschechische Tenor Pavel Černoch die Partie des Lenski in den Vorstellungen am 25. und 28. Februar sowie am 3. März 2018 und gibt damit sein Debüt im Haus am Ring. Weiters sind Mariusz Kwiecien in der Titelpartie, Olga Bezsmertna als Tatjana, KS Ferruccio Furlanetto als Fürst Gremin, Margarita Gritskova als Olga und Aura Twarowska (anstelle der erkrankten Zoryana Kushpler) als Filipjewna zu erleben.

Ihre Rollendebüts am Haus geben Stephanie Houtzeel als Larina und Igor Onishchenko als Hauptmann/Saretzki.

Es dirigiert: Louis Langrée.

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Pavel Cernoch. Foto: Agentur

Pavel Černoch wurde in Brünn (Tschechien) geboren, war zunächst Mitglied im Cantilena Chamber Choir und erhielt seine musikalische Ausbildung an der Janáček-Akademie in seiner Heimatstadt sowie in Italien bei Paolo de Napoli. Sein professionelles Operndebüt gab er in Die Zauberflöte in Brünn, bevor ihn Engagements u. a. nach Prag, Riga, Cagliari, Athen, Graz und an die Volksoper Wien führten. Nach seinem Debüt 2009 an der Bayerischen Staatsoper folgten Engagements u. a. an die Mailänder Scala, die Opéra National de Paris, nach Berlin, Hamburg, Zürich, Brüssel, Moskau und zum Glyndebourne Festival mit Partien wie Alfredo (La traviata), Gabriele Adorno (Simon Boccanegra), Don Carlos, Rodolfo (La Bohème), Pinkerton (Madama Butterfly), Faust, Lenski, Prinz (Rusalka), Lykov (Die Zarenbraut), Laca und Štewa (Jenůfa). Künftige Engagements umfassen Auftrtitte u. a. bei den Bregenzer Festspielen, in München, Paris und am Londoner Royal Opera House. Im Konzertbereich tritt er u. a. mit dem Birmingham Symphonie Orchestra, dem Boston Philharmonic Orchestra, bei den BBC Proms, beim Bergen Festival undbeim Verbier-Festival

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Valery Gergiev bleibt Chefdirigent der Münchner Philharmoniker bis 2025

Der Münchner Stadtrat hat in seiner Sitzung am Mittwoch entschieden, den Vertrag mit dem amtierenden Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker Valery Gergiev um fünf Jahre zu verlängern. Damit bleibt Maestro Gergiev bis zum Ende der Saison 2024/2025 Chefdirigent des Orchesters der Stadt. Er hat diese Position bereits seit der Saison 2015/2016 inne.

Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Die Vertragsverlängerung von Maestro Gergiev ist für uns ein Glücksfall. Mit ihm hat die Stadt München einen Chefdirigenten, um den uns viele andere Orchester und weltweite Klassikmetropolen beneiden. Seine Arbeit am Pult der Münchner Philharmoniker wird das Orchester nun langfristig prägen und den Ruf Münchens als Musikstadt weiterhin über die Stadtgrenzen hinaustragen.“ Valery Gergiev zur Vertragsverlängerung: „Ich danke dem Stadtrat und dem Orchester für das Vertrauen. Aus meiner Sicht ist es ein guter Weg, wenn wir unsere begonnene Arbeit fortführen. In der Zusammenarbeit mit den Münchner Philharmonikern hat mich von Anfang an die enorme Wandelbarkeit im Spiel und das technische Niveau des Orchesters begeistert. Die Arbeit an unseren gemeinsamen Projekten erfüllt mich mit großer Freude. Für uns und unser Publikum wird es noch viel zu entdecken geben.

„Bereits drei Spielzeiten durften wir erleben, mit welchem Einsatz Valery Gergiev das musikalische Leben der Stadt München bereichert. Ob im Abonnement, in den Jugendkonzerten, bei ‚Klassik am Odeonsplatz‘ oder beim Festival ‚MPhil 360°‘ – er begeistert das Publikum. Ich bin überzeugt, dass die Musikmetropole München weiterhin von seinem Wirken profitieren wird“, so Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers.

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THEATER AUGSBURG: Verblendung, Mord und Rache: Intendant André Bücker inszeniert Verdis »La forza del destino«


Bühnenbild. Foto: Jan Steigert

Die Ereignisse in Giuseppe Verdis Oper »La forza del destino (Die Macht des Schicksals)« könnten einem Film von Quentin Tarantino entsprungen sein: Sie katapultieren den Zuschauer in eine erbarmungslose Welt und erzählen ein Epos über die Ausweglosigkeit menschlichen Handelns. Mit der Premiere am 24. März zeigt Intendant André Bücker nach »Peer Gynt« im Schauspiel nun seine erste Musiktheater-Inszenierung am Theater Augsburg. Er erzählt die Handlung als realen Alptraum einer Frau, in dem Ehren- und Rachebräuche, Krieg und Geschäft über der Liebe stehen.

Musikalische Leitung Domonkos Héja
Inszenierung André Bücker
Bühnenbild Jan Steigert
Kostüme Suse Tobisch
Einstudierung der Chöre Katsiaryna Ihnatsyeva-Cadek
Dramaturgie Sophie Walz

Der Marchese von Calatrava / Fra Melitone Tobias Pfülb
Donna Leonora Sally du Randt
Don Carlos di Vargas Alejandro Marco-Buhrmester
Don Alvaro Leonardo Gramegna
Preziosilla Rita Kapfhammer
Der Pater Guardian Stanislav Sergeev
Ein Alkalde Eckehard Gerboth
Mastro Trabuco Thaisen Rusch
Ein Feldarzt im spanischen Heer Andre Wölkner
Cura Maria Theresia Jakob
Orchester Augsburger Philharmoniker
Chor Opernchor des Theater Augsburg Extra-Chor Extra-Chor des Theater Augsburg

Werkstatt 15.3.2018 18:30 | martini-Park

Premiere 24.3.2018 19:30 | martini-Park

Weitere Termine 28.3.2018 19:30 | martini-Park 31.3.2018 19:30 | martini-Park 5.4.2018 19:30 | martini-Park 7.4.2018 19:30 | martini-Park 13.4.2018 19:30 | martini-Park 15.4.2018 15:00 | martini-Park 17.4.2018 19:30 | martini-Park 24.4.2018 19:30 | Gastspiel am Theater Schweinfurt 25.4.2018 19:30 | Gastspiel am Theater Schweinfurt 27.4.2018 19:30 | Gastspiel am Theater Schweinfurt 28.4.2018 19:30 | Gastspiel am Theater Schweinfurt 11.5.2018 19:30 | martini-Park 13.5.2018 18:00 | martini-Park 25.5.2018 19:30 | martini-Park

Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn
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Deutsche Oper am Rhein: Axel Kober bleibt Generalmusikdirektor

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Axel Kober. Copyright: Susanne Diesner

 Axel Kober hat seinen Vertrag als Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein bis zum Sommer 2024 um weitere fünf Jahre verlängert. Im Leitungsteam von Generalintendant Christoph Meyer setzt er seine erfolgreiche Arbeit mit den Düsseldorfer Symphonikern, den Duisburger Philharmoni­kern und dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein fort.

Christoph Meyer: „Axel Kober prägt als Generalmusik­direktor seit 2009 die Deutsche Oper am Rhein durch seine Arbeit entscheidend und ist als einer der herausragenden Künstler seines Fachs ein inzwischen national und international sehr gefragter Dirigent. Für mich persönlich ist er einer meiner wichtigsten Wegbegleiter und ich bin sehr glücklich, dass durch seine Vertragsverlängerung das hohe musikalische Niveau dieses Hauses auch für die nächsten Jahre garantiert bleibt.

In dieser Spielzeit setzt Axel Kober vor allem mit der Neuproduktion von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ entscheidende Akzente: In Düsseldorf und Duisburg studiert er den gesamten Zyklus mit beiden Orchestern – den Düsseldorfer Symphonikern und den Duisburger Philharmo­nikern – und unterschiedlichen Sängerbesetzungen ein. Begonnen hatte er die Spielzeit mit einem Schlüsselwerk des 20. Jahrhunderts – Alban Bergs „Wozzeck“ in der Inszenierung von Stefan Herheim; beschließen wird sie mit der musikalischen Leitung für Martin Schläpfers Ballett „Schwanensee“. Mit den beiden renommierten Orchestern arbeitet er regelmäßig auch als Konzertdirigent zusammen – mit den Duisburger Philharmonikern seit Februar 2017 in der Funktion des Chefdirigenten.

Die Deutsche Oper am Rhein bleibt musikalische Heimat für Axel Kober, während er auf internationalem Parkett als Gastdirigent gefragt ist: Seit Sommer 2013 dirigiert er bei den Bayreuther Festspielen – 2018 ist er dort wieder mit Richard Wagners „Der fliegende Holländer“ zu erleben. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Staatsoper Hamburg, der Deutschen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, dem Opernhaus Zürich und der Wiener Staatsoper. Dort wird Axel Kober im Januar 2019 erstmals den kompletten „Ring des Nibelungen“ dirigieren.

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REGENSBURG: Zum Tod von Marietheres List (5.1.1946–20.2.2018) Theater Regensburg trauert um seine ehemalige Intendantin

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Marietheres List

Mit großer Betroffenheit hat das Theater Regensburg vom Tod von Marietheres List erfahren, die in den Jahren 1988-2002 Intendantin des Theaters Regensburg war. Als erste Frau in Deutschland, die Intendantin eines Dreispartenhauses wurde, gelang es Marietheres List in Regensburg, die Sparte Tanz aufzubauen, sie förderte zeitgenössische Musik – insbesondere Kammeropern –, setzte Musicals auf den Spielplan und steht für eine erfolgreiche Sanierung des Hauses am Bismarckplatz (1997-2001), in der das Publikum dem Theater die Treue hielt und anschließend sogar die Ausweichspielstätte Velodrom zum dauerhaften Theater-Ort etabliert werden konnte. Bis zuletzt blieb Marietheres List dem Theater Regensburg verbunden, besuchte Premieren und war als enthusiastische wie kritische Gesprächspartnerin geschätzt.

»Visi d‘ arte« – Die Ästhetin Marietheres List führte ein Leben für die Kunst und wurde von Künstlern, Mitarbeitern, Politikern und Weggefährten als kreative, feinsinnige, humorvolle Frau mit hohem künstlerischen Anspruch und sicherer Hand beschrieben, die bemerkenswerte künstlerische Impulse setzte und ihre Arbeit am Theater mit großer Disziplin, Sorgfalt, Zuverlässigkeit und unermüdlicher Hingabe betrieb.
In einer Theaterfamilie aufgewachsen (Vater Herbert List war Betriebsdirektor an der Bayerischen Staatsoper München, die Mutter Gertrud List Opernsängerin), wollte sie als Kind und Jugendliche erst Tänzerin, dann Sängerin werden. In den Jahren nach dem Abitur absolvierte Marietheres List Praktika in verschiedenen Abteilungen und Werkstätten des Nationaltheaters München. Sie studierte Theaterwissenschaft und Musikgeschichte, war Regiehospitantin, praktizierte in verschiedenen Funktionen beim Fernsehen und bildete sich in drei Fremdsprachen aus. 1975 schließlich der erste große Karriereschritt: Marietheres List wurde Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros der Vereinigten Bühnen Graz. In gleicher Funktion ging es 1977 an die Städtischen Bühnen Nürnberg, 1979 folgte die Leitung des Künstlerischen Betriebsbüros in Stuttgart, am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen war sie von 1983-1985 persönliche Referentin des Intendanten und Chefdisponentin. In Essen schließlich wurde sie 1985 neben ihrer Funktion als Künstlerische Betriebsdirektorin auch stellvertretende Intendantin – diese Position hatte sie auch ab 1986 in Nizza an der Opera de Nice inne, bis sie 1988 schließlich Theaterchefin in Regensburg wurde, wo sie bis 2002 erfolgreich als Intendantin wirkte.

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CARTE BLANCHE Á JOHANNES MARIA STAUD
Ausgewählte Werke von Morton Feldman und Johannes Maria Staud

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Auch in diesem Jahr steht wieder ein geschätzter Vertreter der jungen österreichischen Komponistengeneration im Fokus der alljährlichen Carte blanche. Am 9. März 2018 wird Johannes Maria Staud gemeinsam mit den Studierenden der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK), einem Unternehmen der Wien Holding, einen außergewöhnlichen Konzertabend im Wiener Musikverein gestalten.

Freitag, 09. März 2018 um 20:00 Uhr
Wiener Musikverein, Gläserner Saal/ Magna Auditorium, Musikvereinsplatz 1, 1010 Wien

Der 1974 in Innsbruck geborene Johannes Maria Staud wird mit den Studierenden der MUK einen außergewöhnlichen Konzertabend im Wiener Musikverein gestalten. Für seine Musik bezieht der international gefragte und mit Preisen ausgezeichnete Komponist immer wieder Inspiration aus anderen Künsten wie Literatur, Film und bildender Kunst. Auch Reflexionen über philosophische Fragen, gesellschaftliche Prozesse oder politische Ereignisse sind Anlass für seine kompositorische Arbeit. Dabei folgen seine kunstvoll konstruierten Werke einer konsequenten Dramaturgie.
Für dieses Projekt programmiert Johannes Maria Staud eigene Werke für Ensemble mit einem Werk des amerikanischen Komponisten Morton Feldman (1926—1987). Feldmans radikal auf das musikalische Material reduzierte Ästhetik trifft dabei auf Stauds Klangwelt, die auf der Stringenz musikalischer Gedanken und derer Transformation aufbaut.

Mit Studierenden der MUK.
Dirigenten: Jonathan Stark, Roberto Secilla
Musikalische Leitung: Andreas Stoehr
Künstlerische Leitung: Johannes Maria Staud

Programm:

Johannes Maria Staud (geb. 1974)
Par ici! (2011/12)
Donum (Segue II für Pierre Boulez) für Violoncello solo (2006-2015)
Wheat, no oats, dear. I´m afraid. (2015)

Morton Feldman (1926–1987)
I met Heine on the Rue Fürstenberg

Johannes Maria Staud
Portugal für Schlagwerk solo (2006)
Par là! (2015/16)

Kartenpreise € 21,—/18, —/Stehplatz 5, —/, Abendkassa für Studierende €11, —
(Karten beim Wiener Musikverein erhältlich, +43 1 505 81 90, tickets@musikverein.at, www.musikverein.at)

Johannes Maria Staud
Der 1974 in Innsbruck geborene Johannes Maria Staud studierte in Wien Komposition, Musikwissenschaft und Philosophie, ehe er sein Kompositionsstudium in Berlin bei Hanspeter Kyburz fortsetzte. 2015/16 kehrte er an die Hochschule zurück, an der seine kompositorische Ausbildung begonnen hatte und vertrat seinen ehemaligen Lehrer Michael Jarrell für ein Jahr als Kompositionsprofessor.
Bereits ein Jahr nach seinem Studienabschluss gewann Johannes Maria Staud 2002 den Erste Bank Kompositionspreis, 2003 den Preis des International Rostrum of Composers, 2004 den Förderpreis der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung und 2009 den Paul-Hindemith-Preis des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Prestigeträchtige Aufträge folgten. 2004/05 entstand Apeiron für die Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle. 2006 wurde Segue für Violoncello und Orchester als Auftrag der Salzburger Festspiele von Heinrich Schiff und den Wiener Philharmonikern unter Daniel Barenboim uraufgeführt. Sein Orchesterwerk Maniai wurde 2012 vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Mariss Jansons in München uraufgeführt.
Mehr unter https://de.karstenwitt.com/johannes-maria-staud

Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien
Die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) versteht sich als progressive Musik- und Kunstuniversität, die durch Entwicklung und Erschließung in den Bereichen der Musik, des Tanzes, des Schauspiels und des Gesangs kulturelle Werte für die Zukunft schafft. Die MUK ist — als Tochterunternehmen der Wien Holding — die einzige Universität im Eigentum der Stadt Wien und vereint den international besten Nachwuchs und herausragende Lehrende in der Welthauptstadt der Musik in Wien.
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CÉLIMÈNE DAUDET – KLAVIERKONZERT AM 8. MÄRZ IN DER FRANZÖSISCHEN BOTSCHAFT (Technikerstraße 2 -1040)

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Die anlässlich des Debussy-Jahres 2018 im Wiener Yamaha-Center aufgenommene CD erscheint in den nächsten Tagen auf dem Markt. (Label: NoMadMusic)

Composed around ten years apart, the preludes of the young Messiaen and of the artistically established Debussy show some amazing similarities, down to the poetry and mysticism of their titles. 
For her first solo album with NoMadMusic, Célimène Daudet has created an imaginary connexion between the two composers, juxtaposing their works in order to emphasise their kinship. 
Here are twenty preludes in the shape of soundscape postcards, twenty miniatures at the border of Impressionism, like so many snapshots of life and dreamlike evocations, from dead leaves in autumn to an imagined journey to Spain, from the thousand colours of fireworks to the sadness of a desolate landscape…
Célimène Daudet, die im vergangenen Dezember ihr Österreich-Debut im Wiener Konzerthaus feierte, war zuletzt an der Carnegie Hall in New York, dem Theater Châtelet in Paris, beim Festival ihrer Heimatstadt Aix en provence, dem „La Roque d’Anthéron Festival sowie auf Tourneen durch Asien, Afrika und im nahen Osten zu hören.
Die sozial engagierte Künstlerin machte kürzlich auch mit ihrem „Haiti Piano-Project“ auf sich aufmerksam. Dank ihres internationalen Spendenaufrufs konnte im vergangenen Herbst erstmals ein speziell für das tropische Klima angefertigter Konzertflügel nach Haiti gebracht werden, der feierlich mit einem Musikfestival eingeweiht wurde.
Célimène Daudet spielt am 8. März 2018 um 18,30 h  ein Konzert in der Französischen Botschaft in Wien (Technikerstraße2, 1040 Wien
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WIEN: THEATER L.E.O. (Ungargasse 18 – 1030)
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Das L.E.O. ist ja bekannt für unkonventionelle Operninszenierungen. Und so kann man hier ab 19. März Wagners RING DER NIBELUNGEN an einem Abend begutachten.

DER RING DES NIBELUNGEN an einem Abend
In einem humoristisch-musikalischen Kraftakt der Sonderklasse stemmt das Ensemble des L.E.O. mit vereinten Kräften die schönsten, lustigsten und erhebendsten Momente der Wagnerschen Ring-Trilogie in einer eigenständigen szenischen Version auf die Bühne des kleinsten Opernhauses Wiens. Sie sehen und hören die beseelte Elena Schreiber als Woglinde, Sieglinde, Helmwige und III. Norn, die stimmgewaltige Annette Fischer als Wellgunde, Brünhilde, Siegrune und II. Norn, die beeindruckende Elisabeth Wolfbauer als Flosshilde, Erda, Fricka, Waltraute und I. Norn, der respekteinflößende Apostol Milenkov als Wotan und Hagen. Hausherr Stefan Fleischhacker führt launig durchs Programm und bestreitet nebenbei noch die Rollen von Donner, Froh, Siegmund, Mime und Siegfried. Bitte rechtzeitig reservieren!
Termine: Mo, 19. & Fr, 23. März, Mi, 2. & Mo, 7. Mai 2018 (Beginn: 19.30 Uhr) – Preise A

Weiters auf dem Spielplan: G’SCHEIT GEBLÖDELT mit Robert Kolar und Alexander Kuchinka, zum Karfreitag das Programm TOT IN WIEN u.v.a.

Den gesamten Spielplan finden Sie auch auf www.theaterleo.at.

Wir würden uns freuen, Sie bald im L.E.O. begrüßen zu dürfen.

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VERNISSAGE IN WIEN-MEIDLING

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DIE MITTWOCH-PRESSE (21. FEBRUAR 2018)

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St. Margarethen
Steinbruch St. Margarethen: Ab 2019 wieder Opern
Das Land Burgenland und die Esterhazy-Stiftung haben ihre seit Jahren schwelenden Streitigkeiten beendet.
Oberösterreichische Nachrichten
Ab 2019 wird im Steinbruch wieder Oper gespielt
https://kurier.at/kultur/2019-wird-im-steinbruch-wieder-oper-gespielt/311.522.003
Comeback der Opernfestspiele in St. Margarethen
Wiener Zeitung

Nürnberg
„Idomeneo“ in Nürnberg: Dunkles Märchen für Erwachsene
Selbst der grausigste Tragödienbrocken bekommt bei Regisseur David Bösch etwas Verspieltes. Sein Nürnberger „Idomeneo“ überwältigt vielleicht nicht, wirkt aber trotzdem lange nach.
Münchner Merkur

Tampere/ Finnland
Hört endlich auf zu feiern!
Finnland erlebt seit Jahren eine einzigartige Blüte der zeitgenössischen Oper. Doch der künstlerische Aufschwung erscheint widersprüchlich.
https://www.nzz.ch/feuilleton/hoert-endlich-auf-zu-feiern-ld.1358794

Basel
«Benutze deine Koloraturen als Waffe!»
René Jacobs probt mit dem Kammerorchester Basel Joseph Haydns Oper «Armida» – und ein vernachlässigtes Meisterwerk erglänzt wie neu. Ein Probenbesuch.
Neue Zürcher Zeitung

Weimar
Thielemann dirigiert Finalkonzert bei Klavierwettbewerb
Beim Internationalen Franz Liszt Klavierwettbewerb Weimar – Bayreuth dirigiert in diesem Jahr erstmals Christian Thielemann das Finalkonzert. Der Chefdirigent der Dresdner Staatskapelle leite dabei die Staatskapelle Weimar sowie Lehrer und Studenten, teilte die veranstaltende Musikhochschule Weimar am Dienstag mit. Thielemann ist dort Ehrendoktor.
Musik heute

CD
Riccardo Chailly dirigiert
Strawinskys wiederentdeckter „Chant funèbre“
BR-Klassik

Wiesbaden
Playmobil-Show: Der Ring des Nibelungen
Unglaublich, aber wahr: Wagners „Ring des Nibelungen“ geht auch kurz und knackig – und kann sehr komisch sein! Das beweist Dagmar Borrmanns einzigartige Playmobilshow letzmalig am 24. Februar 2018 im Theater im Pariser Hof.
https://wiesbaden-lebt.de/playmobil-show-der-ring-des-nibelungen

Erbarmungslos schön
Pierre-Laurent Aimard gastierte im Musikverein.
Wiener Zeitung

Berlin/ Berlinale
Uraufführung von Philippe Schoellers neuer Musikfassung zu E. A. Duponts „Das alte Gesetz“
Neue Musikzeitung/nmz.de

Halle
Da grinst der Haifisch sich eins
Die Dreigroschenoper von Kurt Weill und Bert Brecht in Halle
Neue Musikzeitung/nmz.de

Amsterdam
Evelyn Herlitzius, Nino Machaidze & Eric Owens Headline Dutch National Opera’s 2018-19 Season
http://operawire.com/evelyn-herlitzius-nino-machaidze-eric-owens-headline

Paris
An Unlikely Youth Revolution at the Paris Opera
The New York Times

London
Iolanthe, English National Opera review: A bring-the-whole-family production
https://www.express.co.uk/entertainment/theatre/921075/Iolanthe-ENO

New York
Review: “Semiramide’ Returns to the Met, Unglamorous but Excellent
The New York Times

Metropolitan Opera 2017-18 Review – Semiramide
Elizabeth DeShong Shines In Disappointing Revival
http://operawire.com/metropolitan-opera-2017-18-review-semiramide

Semiramide, Metropolitan Opera, New York — monumental sets and a vocal powerhouse
https://www.ft.com/content/3c86af9e-162b-11e8-9c33-02f893d608c2

Romeo + Juliet at New York City Ballet, Truncated but Still Trenchant
bachtrack

Chicago
Is there a future for Lyric Opera?
The Chicago company is looking for a way to survive in a changing world.
https://www.chicagoreader.com/chicago/lyric-opera-future-ticket-sales

Washington
Opera-singing sisters liven a routine performance of “Maria di Rohan’
Washington Post

Sisters make blazing debuts in Washington Concert Opera’s “Maria di Rohan”
http://washingtonclassicalreview.com/2018/02/19/sisters-make-blazing-debuts

San Francisco
West Bay Opera’s Fidelio Is a Stunner
https://www.sfcv.org/reviews/west-bay-opera/west-bay-operas-fidelio-is-a-stunner

Sprechtheater

Wien
Publikumsliebling Heinz Petters gestorben
https://kurier.at/kultur/publikumsliebling-heinz-petters-gestorben/311.511.636
Heinz Petters gestorben
Die Presse

Wien/ Burgtheater
Stefan Bachmann: „Als Intendant möchte ich Angstfreiheit schaffen“
Am Freitag wird die Hofmannsthal-Paraphrase „jedermann (stirbt)“ am Burgtheater uraufgeführt. Der Regisseur über Autor Ferdinand Schmalz und Willkür auf dem Theater –
Der Standard

Zürich/ Schauspielhaus
«Connery sagte: We will have a lot of money!»
Der Schauspieler Klaus Maria Brandauer ist ein Phänomen. Vor seiner Lesung am Schauspielhaus Zürich trifft man ihn in einem Wiener Kaffeehaus. Vorsichtige Annäherung an einen weissen Wal.
Neue Zürcher Zeitung

Hamburg
Und der Rum fließt in Strömen
„Der haarige Affe“: Frank Castorf kombiniert am Hamburger Schauspielhaus drei Dramen von Eugene O’Neill
Tagesspiegel
„Der haarige Affe“: Der Verblendung in die Augen schauen
Frank Castorfs Sog-Theater geht es nicht um Botschaften, sondern um die B-Note. Und die stimmt. Am Hamburger Schauspielhaus hat er Eugene O’Neills Stück inszeniert – und noch viel mehr –
Der Standard

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Unter’m Strich

Causa Festspiele Erl: Liste Fritz nimmt Platter in die Pflicht
Landeshauptmann soll öffentlich gemachten „Missstände“ aufklären –
Der Standard

Der Unterschied zwischen Volksbegehren, Volksbefragung und Volksabstimmung
Vienna.at

Olympische Winterspiele
ÖSV-Watschen bei Sieg der Italienerin Goggia
Oe24.at

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 21. FEBRUAR 2018)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 21. FEBRUAR 2018)

PREMIERE VON HÄNDELS ARIODANTE AM 24. FEBRUAR 2018 – ERSTAUFFÜHRUNG AN DER WIENER STAATSOPER

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G.F.Händel

Zur Premiere und Produktion

Ariodante erklingt am Samstag, 24. Februar 2018 erstmals an der Wiener Staatsoper – mit dieser Premiere kommt nach Alcina eine weitere Oper von Georg Friedrich Händel ins Repertoire des Hauses am Ring.

Händel komponierte sein „Dramma per musica in drei Akten“ für das Londoner Opernhaus Covent Garden zu einer Zeit, in der er heftigen Konkurrenzkämpfen ausgesetzt, finanziell gebeutelt und angeschlagen war.

Mit Ariodante gelang ihm eine mit Eifersucht und Intrigen, mit Kampf und Verrat angereicherte Oper mit abwechslungs- und farbenreicher Musik, darunter die Arie „Scherza infida“, die bis heute zu den besonderen Höhepunkten des Händelschen Schaffens zählt. Die Uraufführung am 8. Jänner 1735 wurde zum Erfolg, dennoch verschwand Ariodante vom (Londoner) Spielplan und wurde erst im 20. Jahrhundert wieder aufgeführt.

Im Zentrum der in Schottland spielenden Handlung – das Libretto von Antonio Salvi basiert auf einer Episode von Lodovico Ariostos Epos Orlando furioso – steht das Liebespaar Ginevra und Ariodante, das durch eine Intrige des Herzogs Polinesso getrennt wird. Von ihrem Vater, dem König, verstoßen, soll Ginevra hingerichtet werden, wird aber schlussendlich von Ariodante gerettet.

Am Dirigentenpult steht mit William Christie ein echter Barockmusik-Spezialist. Der in den USA geborene preisgekrönte Musiker gibt mit der Neuproduktion von Ariodante sein Debüt an der Wiener Staatsoper. Der Dirigent ist sowohl auf den Konzertpodien als auch im Opernbereich erfolgreich, so gastierte er in letzter Zeit u. a. beim Lucerne Festival (Il re pastore), am Opernhaus Zürich (Médée), in Amsterdam (Theodora), in Paris (Les Fétes vénetiennes) oder in Barcelona (Il re pastore).

Für Ariodante gastiert William Christie mit dem 1979 von ihm gegründeten Klangkörper Les Arts Florissants im Haus am Ring. Mit dem Ensemble, das als eines der profiliertesten und bekanntesten im Bereich der Alten Musik gilt, tritt er auf der ganzen Welt auf. Seit 2007 sind William Christie und Les Arts Florissants Artist in residence an der Juilliard School in New York.

Inszeniert wird die Neuproduktion von Sir David McVicar. Ariodante ist nach Tristan und Isolde, Adriana Lecouvreur und zuletzt Falstaff die vierte Arbeit des schottischen Regisseurs für die Wiener Staatsoper. Und auch Ariodante nähert sich David McVicar mit der für ihn charakteristischen atmosphärisch präzisen Arbeit.

Vicki Mortimer zeichnet für die Ausstattung verantwortlich und ist mit Ariodante erstmals für die Wiener Staatsoper tätig. Die britische Designerin war bisher mehrfach u. a. für das Londoner Royal Opera House (Opern- und Ballettproduktionen) und das Londoner National Theatre tätig; weitere Engagements führten sie u. a. zur Royal Shakespeare Company, zu den Salzburger Festspielen, nach Glyndebourne, an die Lyric Opera of Chicago sowie zum Stuttgarter Ballett.

Das Lichtdesign stammt von Paule Constable, die Choreographie von Colm Seery.

Die Sängerbesetzung

ario

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STADTTHEATER KLAGENFURT: LADY MACBETH VON MZENSK

Oper in vier Akten von Dmitri Schostakowitsch / Libretto von Alexander G. Preis und vom Komponisten

nach der gleichnamigen Erzählung von Nikolai S. Leskow. In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Bildergebnis für stadttheater klagenfurt lady macbeth
© Foto Arnold Pöschl

PREMIERE 1. März 2018, 19.30 Uhr

Musikalische Leitung Kristiina Poska Regie und Bühne Immo Karman
Chorographie und Kostüme Fabian Posca, Choreinstudierung Günter Wallner

 Boris Timofejewitsch Ismailow Gleb Nikolsky, Sinowij Borissowitsch Ismailow Joshua Owen Mills Katerina Ismailowa Svetlana Sozdateleva, Sergej Alexej Kosarev, Aksinja / Sonjetka Iris van Wijnen, u.a.

Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt, Kärntner Sinfonieorchester

Schostakowitsch, eine der schillerndsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, schuf eine gleichermaßen mitreißende wie wilde Oper. Bereits in Leskows Novelle wird in ungeschminkten Worten vom mörderischen Treiben Katerina Ismailowas erzählt, die zuerst ihren Schwiegervater und dann – gemeinsam mit ihrem Liebhaber Sergej – ihren Ehemann umbringt. Am Ende wird sie aber selbst von Sergej fallen gelassen.

Passend zur Handlung komponiert Schostakowitsch eine Musik, die von Extremen gezeichnet ist: durchsichtiges Kammerspiel steht neben wuchtigen Chören, zerklüftete Partiturabschnitte neben Passagen in strengem Kontrapunkt.

Zwischen Groteske und Tragödie erhält Schostakowitschs Katerina eine Dimension, die ihr in Leskows Erzählung abgeht. Sie erscheint nicht nur als grausame Mörderin, sondern auch als eine nach Selbstverwirklichung strebende junge Frau.

Regie und Bühne stammen von Immo Karaman, für Choreographie und Kostüme zeichnet Fabian Posca verantwortlich – die beiden brachten in Klagenfurt bereits höchst erfolgreich Die Liebe zu den drei Orangen und A Midsummer Night’s Dream auf die Bühne. Am Pult des KSO steht die estnische Dirigentin Kristiina Poska.

Weitere Vorstellungen: 06., 08., 10., 14., 16., 23. März; 7., 11., 14. April 2018

Einführung zur Oper 25 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Galeriefoyer links

Theaterkasse Tel +43 (0) 463 54 0 64, kartenkasse@stadttheater-klagenfurt.at

www.stadttheater-klagenfurt.at

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 OPER FRANKFURT: PREMIERE „VASCO DA GAMA“  (Die Afrikanerin). Premiere am 25. Februar 2018

Grand opéra in fünf Akten
Text von Eugène Scribe
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

 
Michael Spyres (Vasco da Gama). Copyright: Monika Rittershaus

Premiere vom 25. Februar 2018

Grand opéra in fünf Akten
Text von Eugène Scribe
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Antonello Manacorda
Regie: Tobias Kratzer
Bühnenbild und Kostüme: Rainer Sellmaier
Licht: Jan Hartmann
Video: Manuel Braun
Chor und Extrachor: Tilman Michael
Dramaturgie: Konrad Kuhn


Brian Mulligan (Nelusko), Claudia Mahnke (Selika), Michael Spyres (Vasco da Gama; bedroht von zwei Statisten), Andreas Bauer (Don Pedro) und Kirsten MacKinnon (Ines), umrahmt von Chor und Extrachor der Oper Frankfurt. Copyright: Monika Rittershaus

Vasco da Gama: Michael Spyres
Selika: Claudia Mahnke
Nelusko: Brian Mulligan
Ines: Kirsten MacKinnon
Don Pedro: Andreas Bauer
Don Diego: Thomas Faulkner
Der Großinquisitor von Lissabon /
Der Oberpriester des Brahma: Magnús Baldvinsson
Don Alvar: Michael McCown
Anna: Bianca Andrew
u.a.

Chor, Extrachor und Statisterie der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Musikalische Leitung: Antonello Manacorda
Regie: Tobias Kratzer
Bühnenbild und Kostüme: Rainer Sellmaier
Licht: Jan Hartmann
Video: Manuel Braun
Chor und Extrachor: Tilman Michael
Dramaturgie: Konrad Kuhn

Vasco da Gama: Michael Spyres
Selika: Claudia Mahnke
Nelusko: Brian Mulligan
Ines: Kirsten MacKinnon
Don Pedro: Andreas Bauer
Don Diego: Thomas Faulkner
Der Großinquisitor von Lissabon /
Der Oberpriester des Brahma: Magnús Baldvinsson
Don Alvar: Michael McCown
Anna: Bianca Andrew
u.a.

Chor, Extrachor und Statisterie der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

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Breakthrough: First US opera role for a trans woman

Opera role für a Trans-Woman

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STAATSTHEATER WIESBADEN:  PREMIERE DER OPER »ARABELLA«

Von Richard Strauss (1864 – 1949)

Lyrische Komödie in drei Aufzügen | Libretto: Hugo von Hofmannsthal
In deutscher Sprache mit Übertiteln

 Premiere ist am Sonntag, den 11. März 2018, um 19.30 Uhr im Großen Haus

Die beiden nächsten Vorstellungstermine: 14. und 17. März 2018, jeweils um 19.30 Uhr

»Arabella« ist der letzte große Publikumserfolg von Richard Strauss, seine letzte Zusammenarbeit mit Hugo von Hofmannsthal. Die Uraufführung 1933 fiel bereits in eine Zeit, die in den Untergang des zweiten Weltkriegs führte. Zu sehen ist eine Neuinszenierung von Uwe Eric Laufenberg unter der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange.

In der Titelpartie steht Sabina Cvilak auf der Bühne, die zuletzt in Wiesbaden große Erfolge als Elisabeth in »Tannhäuser« feierte. Der amerikanische Bassbariton Ryan McKinny, der Amfortas in Laufenbergs Bayreuther »Parsifal«-Inszenierung, singt Mandryka. Katharina Konradi ist Zdenka. Thomas Blondelle übernimmt die Partie des Matteo und ist auch während der Internationalen Maifestspiele 2018 als Erik in »Der fliegende Holländer« zu sehen. Wolf Matthias Friedrich, der aktuell auch in der Partie des Zebul in »Jephtha« zu sehen ist, singt Graf Waldner. Romina Boscolo ist Adelaide. Aaron Cawley, Benjamin Russel und Alexander Knight sind als Graf Elmer, Graf Dominik ist Graf Lamoral zu hören. FAUST-Theaterpreisgewinnerin Gloria Rehm singt die Partie der Fiakermilli.

Inszenierung Uwe Eric Laufenberg Musikalische Leitung GMD Patrick Lange Bühne Gisbert Jäkel Kostüm Antje Sternberg Chor Albert Horne Dramaturgie Katja Leclerc

Graf Waldner Wolf Matthias Friedrich Adelaide Romina Boscolo Arabella Sabina Cvilak Zdenka Katharina Konradi Mandryka Ryan McKinny Matteo Thomas Blondelle Graf Elemer Aaron Cawley Graf Dominik Benjamin Russel Graf Lamoral Alexander Knight Fiakermilli Gloria Rehm Kartenaufschlägerin Maria Rebekka Stöhr Welko Martin Plass Djura Thomas Braun Zimmerkellner Jochen Elbert Drei Spieler Oliver Steinmetz, Leonid Firstov, Aldomir Mollov

Chor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

»Arabella« ist auch während der Internationalen Maifestspiele 2018 zu erleben. Die Titelpartie singt die schwedische Sopranistin Maria Bengtsson.

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Premiere Premiere oder einer der anderen Vorstellungen besuchen würden. Weitere Vorstellungstermine und mehr Informationen finden Sie unter

www.staatstheater-wiesbaden.de.

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KONZERTEINLADUNG: Freitag, 2.März 2018, um 19 Uhr Festsaal der Bezirksvorstehung Gatterburggasse 14, 1190 Wien

Konzert mit Wiener Döblinger Solisten Leitung: Abraham Ibrahim
mit Werken von A.Vivaldi, J.Haydn,  W.A.Mozart, R.Schumann u. a.

Am Klavier: Akiko Takahashi

Ehrenschutz: Bezirksvorsteher Adolf Tiller

Spenden erbeten!

Veranstalter: abrahampromotion@aon.at

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BUKAREST: DON CARLO. FOTOS (Vorstellung 18.2.)


Daniel Magdal als Don Carlo. Copyright: Steluta Popescu

 


Cellia Costea (Elisabetta). Copyright: Steluta Popescu


Copyright: Steluta Popescu

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„Narrnkastl schaun“ im Waldviertel: Bühne frei für 68 Kunst- und Kulturprojekte  beim „Viertelfestival NÖ — Waldviertel 2018“! 

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Copyright: Dieter Werderitsch

68 Projekte (davon 17 Schulprojekte) werden beim Viertelfestival NÖ – Waldviertel 2018 vom 5. Mai bis 5. August 2018 im Waldviertel umgesetzt.  Die Projekte wurden aus 173 Einreichungen von einer 16-köpfigen Jury ausgewählt.

Auf dem Programm steht ein spannender Mix aller Kunstsparten: Regionalgeschichte trifft auf zeitgenössische Kunst, Performance auf Theater, traditionelle Blasmusik auf neuartige Soundexperimente, Volkskultur auf Kabarett. Erstmals werden fünf der insgesamt 17 Schulprojekte in Kooperation mit dem Musikschulmanagement NÖ anlässlich dessen 60jährigen Bestehens umgesetzt. Diese Zusammenarbeit soll langfristig weitergeführt werden. Das gesamte Waldviertel wird bespielt: Unter den Spielorten befinden sich ungewöhnliche Spielorte wie z.B. die Blockheide bei Gmünd, der Sportplatz SV Appel Vitis oder der Schmalspurbahnhof Gmünd.

Vor dem Hintergrund des Festival-Mottos „Narrnkastl schaun“ befassen sich viele Kunstschaffende in ihren Projekten mit der Waldviertler Landschaft, mit Orten der Entschleunigung, der Entspannung und der Inspiration und loten Bedingungen kreativer Schaffensprozesse aus.  Dazu Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Das Viertelfestival ist ein traditioneller Fixpunkt des Kulturangebotes in Niederösterreich. Es hat sich als eine unverzichtbare Plattform für Vielfalt und Qualität vor Ort etabliert und garantiert damit Kunst und Kultur vor der Haustür. Viele Projekte und Initiativen erleben im Zuge eines Viertelfestivals NÖ ihren Startschuss. Sie verankern sich dauerhaft in der Region und sind somit ein nachhaltiger Impuls für das Kulturgeschehen vor Ort. Gerade in der heutigen Zeit ist die regionale Kulturarbeit als identitätsstiftender Faktor unverzichtbar“. Das Festivalmotto „Narrnkastl schaun“ verweist auf Intuition, Kreativität und Inspiration als grundlegende Elemente jedes künstlerischen Schaffens. Es fordert dazu auf, Neues zu denken und eine Umsetzung zu wagen. Das Narrnkastl steht dabei symbolisch für Freiräume und Utopien ebenso wie für Klamauk oder Dada. Dazu gehört auch, Sachzwänge, Erwartungen oder Ziele zu relativieren und spielerische Zugänge, offene Ausgänge, sogar Chaos zu ermöglichen. Träum dir dein Waldviertel. So wie es sein sollte. So wie es sein könnte.
Viertelfestival Niederösterreich
Wiedenstraße 2, 2130 Mistelbach, Tel. +43-(0)2572-34 234-0
viertelfestival@kulturvernetzung.at, www.viertelfestival-noe.at
Eine Marke der Kulturvernetzung NÖ

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ORF / In memoriam Heinz Petters: „Trautmann“ und „Einen Jux will er sich machen“ im ORF-TV =

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Foto: ORF

Wien (OTS) – Zum Ableben von Volksschauspieler und Publikumsliebling Heinz Petters ändert der ORF sein Programm und zeigt am Samstag, dem 24. Februar 2018, um 23.30 Uhr in ORF 2 die „Trautmann“-Folge „Das Spiel ist aus“, in der Petters in seiner unnachahmlichen Art den „Paten aus Leopoldstadt“ gibt. ORF III zeigt am Freitag, dem 23. Februar, um 23.20 Uhr „In memoriam Heinz Petters: Einen Jux will er sich machen“ das Theaterstück aus dem Jahr 1974. Heinz Petters ist dabei neben Attila Hörbiger zu sehen. Regie führte Karl Paryla.

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