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DIE DONNERSTAG-PRESSE (26. APRIL 2018)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die DONNERSTAG-PRESSE – 26. April 2018

Der „Echo“ wird abgeschafft
Nach dem Skandal um die Auszeichnung der Rapper Kollegah und Farid Bang wird der Musikpreis abgeschafft. Das teilt der Verband der Musikindustrie mit.
Tagesspiegel
Der Echo wird abgeschafft
Wiener Zeitung

Echo-Ende nach Antisemitismus-Debatte: Ausgezeichnet geheuchelt
Echo weg, alles gut? Wohl kaum. Böse Buben wie Kollegah und Kollegen werden jetzt zwar keinen Preis mehr bekommen – doch die Musikindustrie macht weiterhin fetten Umsatz mit ihnen. Ihre Entscheidung ist billig.
Der Spiegel

Wien/ Staatsoper
Revolutionsdonner und Stimmungskanonen: Andrea Chénier in Starbesetzung an der Wiener Staatsoper
bachtrack

Salzburg
Salzburger Festspiele: Von der Komödie bis zum Thriller
Heuer wird etwa Richard Strauss‘ „Salome“ nach Oscar Wilde einstudiert. Die Opern der Salzburger Festspiele reichen von den Urgründen bis zur Gegenwart.
Die Presse

Coburg
Neuer Prinz für Coburger „Rusalka“-Premiere
Das Landestheater Coburg hat für die Dvořák-Oper „Rusalka“ einen neuen Darsteller des Prinzen gefunden. Bei der zweiten Premiere am kommenden Sonntag (29. April) übernimmt der Tenor Mirko Roschkowski die Rolle, sagte eine Sprecherin am Mittwoch. Die ursprüngliche Premiere am vorigen Sonntag musste wegen einer Erkrankung von Ensemblemitglied Milen Bozhkov abgebrochen werden
Musik heute

Dem Radio-Symphonieorchester Wien steht eine wilde Saison bevor
Mit sieben Ur- und sechs Erstaufführungen geht das RSO in seine führungslose Saison 2018/19. Schließlich verlässt Cornelius Meister als Chefdirigent das Orchester bereits mit Ende der laufenden Saison Richtung Stuttgart – und seine Nachfolgerin Marin Alsop wird nicht vor September 2019 in Wien erwartet. So behilft man sich mit renommierten Gastdirigenten und genießt die Freiheit
Salzburger Nachrichten

Wien/ Musikverein
Singen für den wahrhaftigen Moment
Patricia Petibon mit einem sehr persönlichen Auftritt im Wiener Musikverein
Wiener Zeitung

Wien/ Konzerthaus
Ein lebendes Lehrbuch
Klavierabend von Kenny Barron im Konzerthaus
Wiener Zeitung

„Konzertgänger in Berlin“
Bemerkenswertig: Le Concert Olympique spielt prometheischen Beethoven
Wenn schon, dann richtig: entweder gar nicht mehr Beethoven spielen oder nur noch Beethoven.
https://hundert11.net/concert-olympique-prometheus/

Amsterdam
Das Zusammenspiel als existenzielle Erfahrung: Lucas & Arthur Jussen betören in Amsterdam
Mit dem Verklingen der letzten Note drängte unweigerlich nur ein Gedanke in die gedehnte, andächtige Stille im Saal: Die hohe Kunst der Duo-Spiels ist wahrlich eine unterschätzte. Und das völlig zu unrecht. Denn die perfekte Symbiose vierer Hände als summum bonum vermag Klangerlebnisse von feinster Güte zu evozieren. Wenn synchrones Spielen, Denken und Fühlen ausgerechnet einem flachshaarigen wie schelmischen Brüderpaar glückt, ist der Erfahrungswert ein ganz besonderer.
Antonia Tremmel-Scheinost berichtet aus dem Royal Concertgebouw in Amsterdam.
http://klassik-begeistert.de/lucas-und-arthur-jussen-klavier-het-concertgebouw

Hamburg/ Elbphilharmonie
Andris Nelsons und das Gewandhausorchester: Mehr Drama geht nicht – hier wird die Existenz verhandelt!
Andris Nelsons gilt als einer der allerbesten Dirigenten – und das Gewandhausorchester Leipzig als eines der besten Orchester der Welt. Seit wenigen Wochen sind diese beiden großen Namen der Klassikwelt ein Team. Der lettische Dirigent ist seit diesem Frühjahr der Kapellmeister des weltberühmten Leipziger Klangkörpers. Eben war noch Amtseinführung in Leipzig … und schon präsentiert sich dieses schöne neue Gespann in der Elbphilharmonie Hamburg. Und Nelsons und sein neues Orchester liefern. Und wie!
Sebastian Koik berichtet aus der Elbphilharmonie Hamburg.
http://klassik-begeistert.de/gewandhausorchester-leipzig-andris-nelsons

Berlin/ Konzerthaus
Christian Tetzlaff vollendet den Brahms-Marathon
Berliner Morgenpost

München
Bayerisches Staatsorchester: Daniele Rustioni dirigiert Prokofjew und Schostakowitsch
Münchner Abendzeitung

Budapest
Keeping Up with the Prussians: an homage to Wilhelmine von Bayreuth with Hasse’s Artaserse
bachtrack

Paris
Full of eastern promise: Mârouf, savetier du Caire at the Opéra Comique
bachtrack

Straßburg
Opera National Du Rhin’s 2018-19 Season
To Feature Julie Fuchs, Anne-Catherine Gillet, & Yijie Shi
Operawire

London
Matthias Goerne, Seong-Jin Cho, Wigmore Hall review – slow and slower Strauss
https://theartsdesk.com/classical-music/matthias-goerne-seong-jin-cho-wigmore

Simon Rattle/LSO at Barbican, review – an incandescent performance of Tippett and Mahler’s final works
The Telegraph

New York
An unexpected Met debut in Roméo et Juliette
bachtrack

“I Could Barely Sing a High C’: Pretty Yende Finally Conquers Lucia
The New York Times

A mixed evening of diverse cycles from Brownlee at Zankel Hall
http://newyorkclassicalreview.com/2018/04/a-mixed-evening-of-diverse-cycles

Chicago
Countertenor’s subtle artistry provides the highlights in uneven MOB program
http://chicagoclassicalreview.com/2018/04/countertenors-subtle-artistry-provides

Tanz/ Ballett

Zürich
Wenn es Faust die Sprache verschlägt
Am Anfang stand das Wort, und das Wort war bei Goethe: Edward Clug erarbeitet ein neues «Faust»-Ballett mit der Zürcher Kompanie. Lässt sich im Tanz ergründen, was die Welt im Innersten zusammenhält?
https://www.nzz.ch/feuilleton/wenn-es-faust-die-sprache-verschlaegt-ld.1380436

Sprechtheater

Berlin/ Schaubühne
Hand oder Fuß? An der Schaubühne wird Shakespeares Leiche verspeist
Berliner Zeitung

Hamburg
Die geheime Abwehrkraft des Geldes
Junk von Ayad Akhtar
Frankfurter Allgemeine
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Unter’m Strich

Israel
Antisemitischer Brief von Richard Wagner versteigert
Ein Brief mit antisemitischen Äußerungen aus der Feder des deutschen Komponisten Richard Wagner ist für 42.000 Dollar (34.000 Euro) in Israel versteigert worden. Ein Schweizer Jude habe das Dokument erworben, teilte das Auktionshaus in Jerusalem am Dienstag mit
Salzburger Nachrichten

Stichwort – Musikstadt Lissabon Kulturmetropole auf der iberischen Halbinsel
Es ist die Hauptstadt Portugals und eine alte Musikmetropole: Lissabon, landessprachlich Lisboa. Überschattet ist die ältere Musikgeschichte der Stadt durch das desaströse Erdbeben von 1755, dem auch viele Musicalia zum Opfer fielen
BR-Klassik

DSGVO: Österreich weicht europäischen Datenschutz auf
De-facto-Straffreiheit für Behörden, Ausnahmen für Geheimdienste, Medien und Wissenschaft – Datenschutzorganisationen wird Arbeit massiv erschwert –
Der Standard

London
Duell um Herzen der Fans: Kate stiehlt Meghan die Show
Mit ihrem dritten Baby holte sich Kate die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zurück.
Sie sind gleich alt und beide in einen Prinzen verliebt. Doch das sind auch schon alle Gemeinsamkeiten, die Meghan Markle (36) und Kate (36) verbinden. Die eine ist eine moderne Frau, die als Schauspielerin Karriere machte, die andere ist die perfekte Mutter und Ehefrau. Und genau dadurch stiehlt Kate Meghan derzeit die Show. Die royale Perfektionistin weiß ganz genau, wie man die Aufmerksamkeit und die Gunst der Menschen für sich gewinnt. Bei der Geburt ihres dritten Kindes bewies sie wieder eindrucksvoll, wie organisiert sie ist.
http://www.oe24.at/leute/royals/Kate-stiehlt-Meghan-die-Show/331309774

München
Mediokres, aber abgezocktes Real. Desillusionierter FC Bayern hadert mit sich
Wie im vergangen Jahr: Im bisher wichtigsten Spiel der Saison verliert der FC Bayern in der Champions League gegen Real und muss es nun im Halbfinal-Rückspiel richten. Das Problem: Sie verstehen nicht, warum sie verloren haben.
https://www.n-tv.de/sport/fussball/Desillusionierter-FC-Bayern

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 26. APRIL 2018

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 26. APRIL 2018

Eine weise Entscheidung: AUS FÜR DEN ECHO! UND HOFFENTLICH AUCH FÜR ALLE ANDEREN PREISE DIESER ART

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Der Verband der Musikindustrie erachtet die Auszeichnung nach dem Antisemitismus-Skandal als zu „stark beschädigt“.

Der Bundesverband Musikindustrie hat am Mittwoch in Berlin die Auflösung dieses umstrittenen Preises beschlossen. Man will einen vollständigen Neuanfang und eine neue Auszeichnung schaffen.

Die alte Auszeichnung unter neuem Namen. Dafür gibt es bei uns den Ausdruck „Augenauswischerei“. Und damit wird die Angelegenheit noch lächerlicher, als sie bis jetzt schon war. Wenn man sich die Rankings dieser Preise ansieht (auch jene der „Opernwelt“ etc)  kann man nur die Forderung aufstellen, künftig auf solche Spielereien zu verzichten. Seriös waren diese nie, solche Wertungen sind so subjektiv wie Theaterkritiken. Sie fordern „Freunderlwirtschaft“ mit all den unerfreulichen Begleitumständen nur heraus!

A.C.

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OPER GRAZ: DIE SAISON 2018/2019

Intendantin Nora Schmid stellte in einer ausgezeichnet besuchten Pressekonferenz gemeinsam mit der Chefdirigentin Oksana Lyniv und der neuen Ballettdirektorin Beate  Beate Vollack das Programm für die kommende Saison vor.

5 Opern-Neuinszenierungen:

Cavalleria rusticana & Pagliacci

Salome

Martha

König Roger

Lucia di Lammermoor

Dazu kommen drei Ballettabende

(einer mit Haydns Jahreszeiten), die Operette Polnische Hochzeit von Joseph Beer sowie als Musical Cole Porters Kiss Me, Kate und zusätzlich als konzertante Aufführung Webers Oberon. Außerdem gibt es zwei Opern-Wiederaufnahmen: Il Barbiere di Siviglia und Tosca mit völlig neuer Besetzung. Zusätzlich wird ein reiches Konzert-und Jugendprogramm angeboten.

Es wird auch die erfolgreiche Kooperation mit der Kunstuniversität Graz fortgesetzt in der Serie „OpernKurzgenuss“ an ungewohnten Aufführungsplätzen: mit dem wiederaufgenommenen Hotel Elefant, mit der Kammeroper Mario und die Zauberer (von Stephen Oliver, 1988) als österreichische Erstaufführung und mit Bononcinis Die Enthauptung von Johannes dem Täufer.

Das Programm ist durchaus konventionell und am gängigen Musiktheatergeschmack orientiert – allerdings mit zwei bemerkenswerten Ausnahmen:

Karol Szymanowskis König Roger – uraufgeführt 1926 in Warschau – wird erstmals in Graz aufgeführt werden. Aus den Verlagsinformationen entnimmt man, dass dieses Stück eine große Chor-und Orchesterbesetzung erfordert und man liest: Seiner Gattung nach steht die Oper im geheimnisvollen „Niemandsland“ zwischen Oper, Oratorium und Mysterienspiel. In den drei Akten der Oper hat Szymanowski – zum Teil nach authentischem Musikmaterial – drei unterschiedliche Kulturkreise eingefangen: den Byzantismus, den arabisch-indischen Orient und die griechisch-römische Antike…..Entscheidend für diese Oper ist, dass sich Szymanowski als absoluter Meister der Ekstase, der Mystik und des Misterioso erweist. Und in der Pressekonferenz erfährt man, dass in dieser Produktion auch das Ballett eine bedeutende Rolle übernehmen wird. Auf diese Produktion darf man wirklich gespannt sein.

Und auch bei der Operette setzt Graz diesmal auf Unbekanntes: Wer kennt schon Joseph Beer (1908 bis 1987)und seine Polnische Hochzeit ?! Wer sich da schon vorinformieren will, dem sei ein sehr ausführlicher Beitrag von Bayern-Klassik aus dem Jahre 2015 empfohlen, der mit folgenden Worten beginnt: Joseph Beer ist Mitte der 30er-Jahre ein Shooting Star der Operette. Und mit seiner „Polnischen Hochzeit“ steht ihm der ganz große Durchbruch bevor. Doch die Nazi-Herrschaft bedeutet einen tragischen Einschnitt für seine Karriere. Nach seinem Tod haben seine Ehefrau und die beiden Töchter fast 20 Jahre versucht, Joseph Beer und sein Werk wieder ins Rampenlicht zu bringen. Das Münchner Rundfunkorchester führte Joseph Beers „Polnische Hochzeit“ in konzertanter Fassung endlich komplett auf – die Produktion wird auch auf CD erscheinen. Auch hier erwartet uns also zweifellos Interessantes.

Das umfangreiche und informative Programmheft der Saison 2018/19 – genannt Opernsaisonal – kann hier im Detail nachgelesen werden.

Hermann Becke, www.deropernfreund.de / 25. 4. 2018

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BERN/ Konzert/Theater Bern: KATJA KABANOVA MIT JOHANNI VAN OOSTRUM

Katja Kabanova Oper in drei Akten von Leoš Janáček Libretto vom Komponisten nach Alexander Nikolajewitsch Ostrowskijs Gewitter
In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Johanni van Oostrum. Foto: de Vries/Website van Oostrum

Premiere: Samstag 19. Mai 2018, 19:30 Uhr, Stadttheater

Eine Kleinstadt an der Wolga in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Eine junge Frau mit Namen Katja Kabanova begeht Ehebruch. Und weil sie mit dieser Tat an den bigotten Moralvorstellungen einer heuchlerischen Gesellschaft scheitert, begeht sie kurz darauf Suizid. Die Oper Katja Kabanova von Leoš Janáčeks ist das Porträt einer eigenwilligen Frau, die mit den Konventionen einer ganzen Gesellschaft bricht und dafür mit dem Leben büssen muss.

Die Regisseurin Florentine Klepper ist in Bern längst keine Unbekannte mehr. 2016 hat sie im Kubus auf dem Waisenhausplatz Toshio Hosokawas Oper Hanjo inszeniert – Presse und Publikum waren von der sorgfältigen Figurenpsychologie und der präzisen Regieführung hoch angetan. Mit demselben Team wie 2016 widmet sich Klepper nun der Geschichte von Katja Kabanova. Die musikalische Leitung hat Kevin John Edusei, Chefdirigent des Musiktheaters KTB.

Für diese Opernproduktion sind zwei hochkarätige Sängerinnen zu Gast in Bern. Die in Südafrika geborene Johanni van Oostrum wird die Katja Kabanova verkörpern, einen Part, den sie bereits 2011 am Nationaltheater in Brno gesungen hat. Und das Berner Urgestein Ursula Füri-Bernhard wird Katjas Schwiegermutter Kabanicha spielen. Im Stadttheater war sie zuletzt 2010 in Francis Poulencs Dialogues des Carmélites zu hören – ihr Comeback am Haus wird von vielen Bernerinnen und Bernern gross erwartet.

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Antisemitischer Brief von Richard Wagner versteigert

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Ein Brief mit antisemitischen Äußerungen aus der Feder des deutschen Komponisten Richard Wagner ist für 42.000 Dollar (34.000 Euro) in Israel versteigert worden. Ein Schweizer Jude habe das Dokument erworben, teilte das Auktionshaus in Jerusalem am Dienstag mit.
https://www.sn.at/kultur/allgemein/antisemitischer-brief-von-richard-wagner-versteigert-27124555

Wagner hatte den Brief an den französischen Philosophen Edouard Schure im Jahr 1869 verfasst. Er warnt darin vor dem „zersetzenden Einfluss des jüdischen Geistes auf die moderne Kultur“. Wagners Musik ist in der jüdischen Gesellschaft verpönt. Der Komponist hatte 1850 in seinem Aufsatz „Das Judentum in der Musik“ sein zutiefst antisemitisches und rassistisches Gedankengut offenbart. _________________________________________________________________

WIEN: HEUTE PREMIERE IN DEN KAMMERSPIELEN DER JOSEFSTADT – DER GARDEROBER von Ronald Harwood

Cesare Lievi inszeniert

onald Harwoods Tragikomödie basiert auf seiner eigenen Erfahrung als Schauspieler und Garderober des britischen Charakterdarstellers Sir Donald Wolfit, Prinzipal einer Shakespeare- Company. Der Garderober ist der wohl größte Theatererfolg des oscargekrönten Autors (2002 für Der Pianist), zwei Mal wurde das Stück verfilmt. Ein brillantes und faszinierendes Psychoduell zweier gegensätzlicher Männer und eine Liebeserklärung an das Theater und an die Menschen, denen seine Bretter die Welt bedeuten.


Michael Koenig. Copyright: Barbara Zeininger


Alexander Strobele. Copyright: Barbara Zeininger


Swintha Gersthofer, Michael Koenig. Copyright: Barbara Zeininger


Elfriede Schüsseleder, Martin Zauner, Michael Koenig, Swintha Gersthofer. Copyright: Barbara Zeininger
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HEUTE: „Amadeus Award 2018“ mit Conchita live-zeitversetzt in ORF eins

 Am 26. April ab 21.55 Uhr mit Wanda, Pizzera & Jaus, Ina Regen u.v.m.

Am Donnerstag, dem 26. April 2018, ist es soweit – dann steht fest, wer eine der begehrten Trophäen bei den diesjährigen „Amadeus Austrian Music Awards“ entgegennehmen darf. Die wichtigsten Auszeichnungen der österreichischen Musikszene werden im Rahmen der großen Gala im Wiener Volkstheater verliehen. Durch die Show mit zahlreichen heimischen Musikstars führt heuer erstmals Conchita, die mit einer neuen, ganz besonderen Version des Falco-Hits „Rock me Amadeus“ den Abend musikalisch eröffnet. ORF eins überträgt den „Amadeus Award 2018“ live-zeitversetzt um 21.55 Uhr, Regie führt Lukas Dudzik. Neben den Gewinnern und Gewinnerinnen der einzelnen Kategorien werden zahlreiche hochkarätige heimische Live-Acts den Abend musikalisch gestalten – das Who is Who der österreichischen Musikszene wird im Showprogramm zu sehen sein: So werden Wanda, Pizzera & Jaus, Farewell Dear Ghost, Ina Regen, Tagtraeumer und Melissa Naschenweng ihre Hits zum Besten geben. Außerdem performen Simon Lewis, Marija, Onk Lou sowie Ariana von Poptracker erstmals ein Medley und Yasmo wird als Botschafterin der Musik für einen Überraschungsmoment sorgen.

„Amadeus Award 2018“ im Hitradio Ö3 und Radio FM4

Auch Hitradio Ö3 und Radio FM4 sind wieder mit an Bord und präsentieren mit dem „Song des Jahres“ (Ö3) und dem „FM4 Award“ zwei der insgesamt 14 Kategorien. Am Tag der Amadeus-Preisverleihung wird die Ö3-„Musikshow“ zur Einstimmung live aus dem Wiener Volkstheater gesendet. Ö3-Moderator Benny Hörtnagl wird von 13.00 bis 16.00 Uhr über die letzten Proben berichten, Live-Gäste in seiner Sendung begrüßen und Interviews mit den Nominierten und den Stars des Abends führen. Am Freitag, dem 27. April, berichtet Ö3-Reporter Clemens Stadlbauer im Ö3-„Wecker“ (5.00 Uhr) über die Amadeus-Gewinner/innen und die Highlights des Abends.

FM4 wirft in den Tagen vor der Amadeus-Gala einen Blick auf die verschiedenen Kategorien und die dafür nominierten Acts. Am Tag der Verleihung ist FM4 von 19.00 bis 23.00 Uhr live am Ort des Geschehens im Wiener Volkstheater bei den „Amadeus Austrian Music Awards“ und berichtet von der Verleihung und vom roten Teppich. Eva Deutsch moderiert die Sendung aus dem FM4-Studio. Einen Rückblick auf die Amadeus-Gala gibt es dann am Freitag, dem 27. April, in der FM4-„Morning Show“ (6.00 Uhr) sowie in den FM4-Social-Media-Kanälen. Ö1 bringt am 27. April einen Nachbericht zum Event.
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TERMINE DES PIANISTEN MANFRED SCHIEBEL

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Manfred Schiebel. Foto: Schiebel

Do, 26.April 2018 Liederabend „Frühling in der Leopoldstadt“

Festsaal des Amtshauses Leopoldsstadt, Karmelitergasse 9, 1020 Wien

Simona EISINGER, Sopran

Daniel GUTMANN, Bariton

Manfred SCHIEBEL, Klavier

Beginn 19 Uhr, Eintritt frei

(Bitte zur Sicherheit Karten reservieren unter office@juwelier-brandstetter.at, Tel: 01/216 48 15, Mobil: 0676/935 42 40)

 

Fr, 4.Mai 2018 Klassenabend der Gesangsklasse von Prof. Karlheinz HANSER

Neue Studiobühne der mdw, Penzinger Straße 7, 1140 Wien

Studierende der Klasse singen Werke verschiedener Komponisten und Stilepochen

am Klavier: Zita TSCHIRK, Manfred SCHIEBEL

Beginn 19 Uhr, Eintritt frei

 

Mi, 9.Mai 2018 Barockabend im Schloss Loosdorf

Helene FELDBAUER, Mezzo

Misaki MORINO, Sopran

Kristin SVEINSDOTTIR, Mezzo

Johanna WALLROTH, Sopran

Manfred SCHIEBEL, Cembalo

bringen Gesangswerke aus der BAROCKZEIT

 

Mo, 14.Mai 2018 Klassenabend der Gesangsklasse von Prof. Peter EDELMANN

Schönbrunner Schlosstheater

Studierende der Klasse singen Werke verschiedener Komponisten und Stilepochen

am Klavier: Istvan MATYAS, Manfred SCHIEBEL

Beginn 19 Uhr, Eintritt frei

 

Die, 22.Mai 2018 der Kunstsalon Neuer Merker bringt „Anna Bolena“

Festsaal des Amtshauses Döbling, Gatterburggasse 14, 1190 Wien

am Klavier und musikalische Leitung: Manfred SCHIEBEL

Beginn 19:30, Eintritt € 20,-, inkl. Begrüßungsgetränk unter baldi1@tele2.at oder 01/4059394

 

Mi, 23.Mai 2018 Klassenabend der Gesangsklassen von Prof. Akiko NAKAJIMA und Prof. Yuly KHOMENKO

Konzertsaal der MUK Privatuniversität, Singerstraße 26/2. Stock, 1010 Wien

Studierende der Klassen singen Werke verschiedener Komponisten und Stilepochen

am Klavier: David HOJER, Christian KOCH, Manfred SCHIEBEL

Beginn 18:30 Uhr, Eintritt frei

 

Sa, 26.Mai 2018 Requiem von Johannes BRAHMS in der Fassung für Klavier 4-händig

Festsaal Priesterseminar Hollabrunn, Kirchenplatz 2, 2020 Hollabrunn

Chor Wien Neubau, Chorvereinigung Einklang 1861 Hollabrunn

Jerylin CHOU, Sopran

Michael FISCHER, Bariton

Dirigent: Azis SADIKOVIC

am Klavier: Marcin Koziel, Manfred SCHIEBEL

Beginn 19 Uhr, Karten und weitere Infos unter +43 664 3075 834  oder http://www.chorneubau.at/

 

Sa, 2.Juni 2018 Wagner-Konzert mit Günther GROISSBÖCK

Waidhofen an der Ybbs

am Klavier: Manfred SCHIEBEL

abends

 

Do, 7.Juni 2018 Klassenabend der Gesangsklasse von Prof. Margit KLAUSHOFER

Haydnsaal der mdw, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien

Studierende der Klasse singen Werke verschiedener Komponisten und Stilepochen

am Klavier: Sawako YAMADA, Manfred SCHIEBEL

Beginn 19 Uhr, Eintritt frei

 

Fr, 8.Juni 2018 Klassenabend der Gesangsklasse von Prof. Uta SCHWABE

Konzertsaal der MUK Privatuniversität, Singerstraße 26/2. Stock, 1010 Wien

Studierende der Klasse singen Werke verschiedener Komponisten und Stilepochen

am Klavier: Miyuki SCHÜSSLER, Manfred SCHIEBEL

Beginn 18:30 Uhr, Eintritt frei

 

Mi, 27.Juni 2018 Sommerkonzert in der Seniorenresidenz Döbling

Parkresidenz Döbling, Hartäckerstraße 45, 1190 Wien

Anna RYAN, Sopran breingt ein gemischtes Programm mit KollegInnen

Am Klavier: Manfred SCHIEBEL

Beginn 16 Uhr, Eintritt frei

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EINIGE KÜNSTLERNACHRICHTEN (Agentur Mennicken)

AMIRA ELMADFA singt auch am 15. Und 16. Mai den CHERUBINO in Le nozze di Figaro an der Staatsoperette Dresden.

HELENA KÖHNE ist die BIANCA in The Rape of Lucretia in der Wiederaufnahme Produktion an der Oper Köln. Vorstellungen sind hier am 20., 26., 30. Mai, 5., 7., 9. Juni 2018

ANNA LAPKOVSKAJA ist in Debussys ‘Le Martyre de Saint Sébastien’ am 10. Mai 2018 mit Mo. Daniel Barenboim und der Staatskapelle Berlin im Musikverein Wien zu erleben.Am 27. Mai singt sie Mahlers Kindertotenlieder mit Mitgliedern der Staatskapelle Berlin im Bodemuseum Berlin.

ELISABET STRID kehrt als BRÜNNHILDE am 12. Mai und als ELISABETH in Tannhäuser am 27. Mai an die Oper Leipzig zurück. Am 17. Mai singt sie SALOME’s Schlussgesang in einem Gala-Konzert in Gedenken an Birgit Nilsson an der Oper Göteborg

MAGNUS VIGILIUS debutiert als FROH in konzertanten Aufführungen von Rheingold mit dem Odense Symphony Orchestra am 22. Und 29. Mai 1018

CORBY WELCH kehrt als PETER GRIMES an die Rheinoper Düsseldorf-Duisburg zurück. Vorstellungen sind am 6. Und 8. Mai, 29. Juni, 5. Und 10. Juli 2018. Den TANNHÄUSER verkörpert er am 10. Mai wieder an der Nationaloper Riga.

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WIEN/ „FLEISCHEREI“ : Montag 18. – Freitag 22. Juni 2018

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FLÜCHTLINGSGESPRÄCHE 21
WERT DES MENSCHEN – eine Revue mit Musik
Community-Projekt nach Texten von Bertolt Brecht
mit Flüchtlingen und Menschen aus dem 15. Bezirk

MO 18.- Fr 22. Juni 2018, jeweils 19.30
Ort: Brick-5, Herklotzgasse 21, Eingang Turnhalle, 1150 Wien

Fr 22. Juni 2018: Straßentheaterprojekt AUF ACHS
in der Reindorfgasse
Treffpunkt: 16.00 am Schwendermarkt, 1150 Wien
20:00 Brechtliederabend „Wer trägt die Spesen ?“ mit Margot Hruby, Ursula Schwarz
Ort: Brick 5, Herklotzgasse 21, Eingang Turnhalle, 1150 Wien

Sa 5. Mai 2018, 19:30
Auszüge aus „Flüchtlingsgespräche 21“ zur 200 Jahre Karl Marx Feier
Ort: Perinetkeller, Perinetgasse 1, 1200 Wien

UNSERE NEUE HOMEPAGE: www.experimentaltheater.com

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DIE MITTWOCH-PRESSE (25. APRIL 2018)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die MITTWOCH-PRESSE – 25. April 2018

Wien/ Staatsoper
Staatsoper: Jonas Kaufmann und Anja Harteros bejubelt
Der Startenor und Anja Harteros wurden bei ihren Wiener Rollendebüts trotz einiger Anlaufschwierigkeiten gefeiert-
Kurier
Staatsoper: In heißer Ekstase zum Schafott
Jubelstürme für das Operntraumpaar: Kaufmann und Harteros in Giordanos Revolutionsdrama „Andrea Chénier“: ein nach schleppendem Anfang großer Abend.
Die Presse
Leidenschaftliche Kultiviertheit
Sängerglanz bei „Andrea Chénier“ mit Kaufmann und Harteros an der Staatsoper
Wiener Zeitung
Liebestod hinter der Orchestermauer
Der Standard

Wien
Wiener Festwochen: So wird heuer die Eröffnung
Es ist schöne Tradition, wenn die Wiener Festwochen, das größte Kulturfestival der Stadt, auf dem Rathausplatz starten – heuer live (bei freiem Eintritt) am 11. Mai um 21.20 Uhr (außerdem in ORF2 und 3sat)
Kurier

New York/ Metropolitan Opera
Weiblich, mitfühlend, ohne Primadonnen-Allüre: Anna Netrebko gibt ihr „Tosca“-Rollendebüt an der Metropolitan Opera
Die Welt.de

Dresden/ Salzburg
Semperoper: Salzburg exportiert nur Musik
Christian Thielemanns Osterfestspiel-Puccini wanderte, leicht umbesetzt, nach Dresden. Die Inszenierung ließ man daheim
Die Presse

Cottbus
Kritik an Generalmusikdirektor am Staatstheater wird lauter
Sueddeutsche Zeitung

Berlin/ Komische Oper
Jewgeni Onegin“: Barrie Kosky stellt die Liebe ins Zentrum
Der in Melbourne geborene Regisseur Barrie Kosky, der im Sommer 2017 das Publikum und die ganze Opernwelt mit seiner Inszenierung von Richard Wagners „Die Meistersänger von Nürnberg“ in Bayreuth im Sturm genommen hat, hat ein ausgezeichnetes Fingerspitzengefühl für Bühnenkunst. Der Australier, der die Komische Oper Berlin seit der Spielzeit 2012/2013 als Intendant und Chefregisseur leitet, hat in den letzten Jahren für eine Reihe erfolgreicher Inszenierungen im Haus gesorgt. Pjotr Tschaikowskis „Jewgeni Onegin“ ist eine Oper, in der eigentlich nicht viel passiert. Man könnte das Werk aus vielen Perspektiven sehen, jeder der Charaktere stellt einen Teil der menschlichen Gefühle dar, was dieses Werk so großartig macht.
Yehya Alazem berichtet aus der Komischen Oper Berlin
http://klassik-begeistert.de/pjotr-tschaikowski-jewgeni-onegin-komische

Wuppertal
Smartphone-Oper in Wuppertal : App-Lenkung durch betreutes Tippen
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/oper-la-liberazione-di

Wien/ Konzerthaus
Kontrollierte Freiheit
Piotr Anderszewskis Klavierabend im Konzerthaus
Wiener Zeitung

Wien
Zwei Stars am Pult in seltenen Konstellationen
Wie vor Jahren an der Staatsoper wechselten einander nun die beiden Maestri in Wiens Konzertsälen ab
Die Presse

Frankfurt
Frankfurter Opern-Intendant hält an „Vision“ Neubau fest
Frankfurt am Main – Der Intendant der Oper Frankfurt will die Idee eines Neubaus der Städtischen Bühnen nicht aufgeben. Oper und Schauspiel am Willy-Brandt-Platz sind marode, in der Stadt wird über Sanierung oder Neubau diskutiert. „Nach meinem Gefühl könnte da mehr Bewegung drin sein“, sagte Bernd Loebe am Dienstag bei der Spielplan-Pressekonferenz
Musik heute

Hamburg
Staatsoper Hamburg sagt schwangerer Sängerin ab
Eigentlich sollte Sopranistin Julie Fuchs im Mai auftreten. Doch die Staatsoper Hamburg sagt ihr ab, weil sie im vierten Monat schwanger ist. Die Künstlerin ist enttäuscht.
Tagesspiegel
Staatsoper Hamburg: Zu schwanger für die „Zauberflöte“
Die Sopranistin Julie Fuchs freute sich auf ihre Rolle der Pamina in der Hamburger Mozart-Produktion. Doch die Staatsoper stoppte jetzt das Engagement, weil die 33-Jährige schwanger geworden ist
Die Welt.de

Christian Tetzlaff vollendet den Brahms-Marathon
Für Christian Tetzlaff ist Musik nie abstrakt. Der Geiger interessiert sich nicht für tönend bewegte Formen, sondern für Emotionen und Geschichten hinter den Werken. Zum Abschluss des Brahms-Marathons im Konzerthaus hat er drei Werke aufs Programm gesetzt, die viel zu erzählen haben. Im 360-Grad-Konzert sitzen die Zuschauer dicht um die Musiker herum.
Berliner Morgenpost

Halle/Saale
Orchester spielt Händel-Oper auf historischen Instrumenten
Das Orchester der Händel-Festspiele will eine selten aufgeführte Händel-Oper in Halle auf die Bühne bringen. Am 25. Mai wollen die Musiker der Staatskapelle Halle das Stück „Berenice, Regina d’Egitto“ auf historischen Instrumenten spielen, wie die Veranstalter am Dienstag mitteilten. Damit steigt Halle nach eigenen Angaben zur weltweit ersten Stadt auf, in der alle Händel-Opern inszeniert wurden
Sueddeutsche Zeitung

Essen
Ruhrtriennale beginnt dreijährige „Zwischenzeit“
Sueddeutsche Zeitung

Berlin
Der scheidende Intendant tanzt
Flimm inszeniert und spielt Igor Strawinskys „Die Geschichte vom Soldaten“ in Berlin
Neue Musikzeitung/nmz.de

Budapest
Un ballo in maschera glitters but doesn’t ignite in Budapest
bachtrack

London
Out of the pit: Orchestra of the Royal Opera House/Pappano
Christian Gerhaher joined the ensemble for a performance including rarely heard works at the Royal Opera House
https://www.ft.com/content/398403a8-47b5-11e8-8ee8-cae73aab7ccb

Dublin
Marriage of Figaro review – Ireland’s new opera company opens with unfussy Mozart
The Guardian

New York
Nadine Sierra Wins The 2018 Beverly Sills Award
http://operawire.com/nadine-sierra-wins-the-2018-beverly-sills-award/

Review: Third Tenor’s Not Quite a Charm in the Met’s “Roméo’
The New York Times

Tenor trois more than good enough for Gounod in Met’s “Romeo et Juliette”
http://newyorkclassicalreview.com/2018/04/tenor-trois-more-than-good

Metropolitan Opera 2017-18 Review – Cendrillon
Laurent Pelly, Joyce DiDonato & Company Deliver Exquisite Evening of Massenet Fairy Tale
http://operawire.com/metropolitan-opera-2017-18-review-cendrillon

French Opera Takes Over New York
https://www.wsj.com/articles/french-opera-takes-over-new-york-

Manhattan School of Music 2017-18 Review – La Cenerentola: A Solid Production Featuring Aspiring Talent Through & Through
http://operawire.com/manhattan-school-of-music-2017-18-review-la-cenerentola

Omaha
Opera Omaha 2017-18 Review – Proving Up: Mazzoli and Vavrek Masterfully
Explore Migration Hardship in the Heartland
http://operawire.com/opera-omaha-2017-18-review-proving-up-mazzoli-and

Sprechtheater

Berliner Ensemble
Brüll
Michael Thalheimer treibt Tennessee Williams´ „Endstation Sehnsucht“ am Berliner Ensemble in den Hysterie-Expressionismus
http://www.sueddeutsche.de/kultur/theater-bruell-1.3956615

Inklusion: Warum sind Schauspieler mit Behinderung die Ausnahme?
Seit Jahren fordert man am Theater Inklusion. Mit überschaubarem Erfolg. In Österreich sind Schauspieler mit Behinderung die Ausnahme. Warum eigentlich? Eine Bestandsaufnahme
Der Standard

TV

ORF schiebt Freitag-Quotenflops aus dem Hauptabenprogramm
Die Presse


Unter’m Strich

Bayreuth: Bild-Zeitung bei „Tatort“-Dreh im Festspielhaus
Bild-Zeitung

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 25. APRIL 2018)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 25. APRIL 2018)

WIENER STAATSOPER: ANDREA CHENIER. DIE ERSTEN FOTOS:


Jonas Kaufmann, Orhan Yldiz. Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Anja Harteros: Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Roberto Frontali: Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Wolfgang Bankl. Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

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OPER FRANKFURT: DIE SPIELZEIT 2018/19

Bildergebnis für oper frankfurt rui camilo
Oper Frankfurt, innen. Copyright: Rui Camilo

Premieren

Peter Eötvös Tri sestry (Drei Schwestern; Frankfurter Erstaufführung) Sonntag, 9. September 2018
Musikalische Leitung: Dennis Russell Davies und Nikolai Petersen
Regie: Dorothea Kirschbaum
Bühnenbild: Ashley Martin-Davis
Kostüme: Michaela Barth Mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation und des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Olga Neuwirth Lost Highway (Deutsche Erstaufführung) Mittwoch, 12. September 2018 (Bockenheimer Depot)
Musikalische Leitung: Karsten Januschke
Regie: Yuval Sharon Bühnenbild, Video,
Licht: Jason H. Thompson, Kaitlyn Pietras
Kostüme: Doey Lüthi
Mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation und des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Peter I. Tschaikowski Iolanta (Frankfurter Erstaufführung)
Igor Strawinsky Oedipus Rex Sonntag, 28. Oktober 2018
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle / Nikolai Petersen
Regie: Lydia Steier Bühnenbild: Barbara Ehnes
Kostüme: Alfred Mayerhofer

Giuseppe Verdi Il corsaro (Der Korsar; Konzertante Aufführungen / Frankfurter Erstaufführung) Mittwoch, 7. November 2018 Musikalische Leitung: Francesco Lanzillotta
Chor: Tilman Michael

Vincenzo Bellini I puritani Sonntag, 2. Dezember 2018
Musikalische Leitung: Tito Ceccherini
Regie: Vincent Boussard
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Christian Lacroix
Koproduktion mit der Opéra Royal de Wallonie, Liège

Giuseppe Verdi La forza del destino (Die Macht des Schicksals) Sonntag, 27. Januar 2019
Musikalische Leitung: Jader Bignamini / Gaetano Soliman
Regie: Tobias Kratzer
Bühnenbild und Kostüme: Rainer Sellmaier
Mit freundlicher Unterstützung der DZ- Bank

Uwe Dierksen Mina (Uraufführung) Samstag, 2. Februar 2019 (Bockenheimer Depot)
Musikalische Leitung: Uwe Dierksen
Regie: Ute M. Engelhardt
Bühnenbild und Kostüme: Mara Scheibinger
Mit freundlicher Unterstützung der Art Mentor Foundation Lucerne

Bedřich Smetana Dalibor Sonntag, 24. Februar 2019
Musikalische Leitung: Stefan Soltesz
Regie: Florentine Klepper
Bühnenbild: Boris Kudlička
Kostüme: Adriane Westerbarkey

Franz Schreker Der ferne Klang Sonntag, 31. März 2019
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle / Florian Erdl
Regie: Damiano Michieletto
Bühnenbild: Paolo Fantin Kostüme: Klaus Bruns

Georg Friedrich Händel Rodelinda Sonntag, 12. Mai 2019
Musikalische Leitung: Andrea Marcon
Regie: Claus Guth
Bühnenbild und Kostüme: Christian Schmidt
Koproduktion mit dem Teatro Real, Madrid, der Opéra de Lyon und dem Gran Teatre del Liceu, Barcelona

Karol Szymanowski Król Roger (König Roger) Sonntag, 2. Juni 2019
Musikalische Leitung: Sylvain Cambreling
Regie: Johannes Erath
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Jorge Jara

Bruno Maderna Satyricon (Frankfurter Erstaufführung)
Gian Carlo Menotti The Medium (Frankfurter Erstaufführung) Samstag, 15. Juni 2019 (Bockenheimer Depot)
Musikalische Leitung: Simone Di Felice / Nikolai Petersen
Regie: Nelly Danker / Hans Walter Richter
Bühnenbild: Kaspar Glarner
Kostüme: Cornelia Schmidt


Intendant Bernd Loebe, GMD Sebastian Weigle. Copyright: Wolfgang Runkel

Wiederaufnahmen

Giuseppe Verdi Otello Sonntag, 19. August 2018
Musikalische Leitung: Henrik Nánási
Regie: Johannes Erath
Bühnenbild: Dirk Becker
Kostüme: Silke Willrett

Wolfgang Amadeus Mozart Die Zauberflöte Samstag, 25. August 2018
Musikalische Leitung: Simone Di Felice / Sebastian Weigle / Florian Erdl
Regie: Alfred Kirchner
Bühnenbild und Kostüme: Michael Sowa, Vincent Callara

Giacomo Puccini Tosca Samstag, 22. September 2018
Musikalische Leitung: Lorenzo Viotti
Regie: Andreas Kriegenburg
Bühnenbild: Harald Thor
Kostüme: Tanja Hofmann

Antonín Dvořák Rusalka Freitag, 28. September 2018
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle
Regie und Bühnenbild: Jim Lucassen
Kostüme: Amélie Sator Übernahme einer Produktion der Opéra National de Lorraine, Nancy

Richard Strauss Capriccio Samstag, 6. Oktober 2018
Musikalische Leitung: Lothar Koenigs
Regie: Brigitte Fassbaender
Bühnenbild und Kostüme: Johannes Leiacker

Richard Strauss Ariadne auf Naxos Freitag, 2. November 2018
Musikalische Leitung: Christoph Gedschold
Regie: Brigitte Fassbaender
Bühnenbild und Kostüme: Johannes Leiacker

Engelbert Humperdinck Hänsel und Gretel Freitag, 7. Dezember 2018
Musikalische Leitung: David Afkham
Regie: Keith Warner
Bühnenbild: Jason Southgate
Kostüme: Julia Müer

Franz Lehár Die lustige Witwe Samstag, 15. Dezember 2018
Musikalische Leitung: Hartmut Keil
Regie: Claus Guth
Bühnenbild und Kostüme: Christian Schmidt
Mit freundlicher Unterstützung der DZ BANK

Georg Friedrich Händel Xerxes Samstag, 5. Januar 2019
Musikalische Leitung: Constantinos Carydis
Regie: Tilmann Köhler
Bühnenbild: Karoly Risz
Kostüme: Susanne Uhl

Georg Friedrich Händel Rinaldo Samstag, 12. Januar 2019 (Bockenheimer Depot)
Musikalische Leitung: Simone Di Felice
Regie: Ted Huffman
Bühnenbild: Annemarie Woods
Kostüme: Raphaela Rose

Richard Strauss Daphne Freitag, 1. Februar 2019
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle
Regie: Claus Guth
Bühnenbild und Kostüme: Christian Schmidt

Georges Bizet Carmen Freitag, 1. März 2019
Musikalische Leitung: Leo Hussain
Regie: Barrie Kosky
Bühnenbild und Kostüme: Katrin Lea Tag
Mit freundlicher Unterstützung der DZ BANK

Alban Berg Wozzeck Samstag, 9. März 2019
Musikalische Leitung: Gabriel Feltz
Regie: Christof Loy
Bühnenbild: Herbert Murauer
Kostüme: Judith Weihrauch

Wolfgang Amadeus Mozart Le nozze di Figaro Freitag, 5. April 2019
Musikalische Leitung: Lawrence Foster
Regie: Guillaume Bernardi
Bühnenbild: Moritz Nitsche
Kostüme: Peter DeFreitas

Richard Wagner Die Walküre Sonntag, 21. April 2019
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle
Regie: Vera Nemirova
Bühnenbild: Jens Kilian
Kostüme: Ingeborg Bernerth

Vincenzo Bellini Norma Freitag, 7. Juni 2019
Musikalische Leitung: Giacomo Sagripanti
Regie: Christof Loy
Bühnenbild: Raimund Orfeo Voigt
Kostüme: Ursula Renzenbrink

Hector Berlioz La damnation de Faust (Fausts Verdammnis) Sonntag, 16. Juni 2019
Musikalische Leitung: Roland Böer
Regie: Harry Kupfer
Bühnenbild: Hans Schavernoch
Kostüme: Yan Tax

Liederabende

Günther Groissböck Bass Dienstag, 11. September 2018
Hanna-Elisabeth Müller Sopran Dienstag, 20. November 2018
Luca Salsi Bariton Dienstag, 18. Dezember 2018
Ludovic Tézier Bariton Dienstag, 22. Januar 2019
Stéphanie d’Oustrac Mezzosopran Dienstag, 26. März 2019
Edita Gruberová Sopran Dienstag, 23. April 2019
Michael Porter Tenor Dienstag, 7. Mai 2019
Michael Spyres Tenor Dienstag, 18. Juni 2019

Mit freundlicher Unterstützung der Mercedes-Benz Niederlassung Frankfurt

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operklosterneuburg 2018: LA TRAVIATA

Inszenierung: Christiane Lutz


Eugenia Dushina. Copyright: Mark Glassner

Intendant Michael Garschall wartet diesen Sommer mit einem besonderen Opern-Highlight auf: „LA TRAVIATA oder Die vom Weg Abgekommene“. Eine tragisch berührende Liebesgeschichte, in der Giuseppe Verdi die verlogene gesellschaftliche Doppelmoral seiner Zeit bewusst anprangerte und neben Alexandre Dumas der realen ‚Violetta’ namens Marie Duplessis – ihrerseits begehrteste, kostspieligste Kurtisane von Paris, die 1847 nur 23jährig an Tuberkulose verstarb – ein musikalisches Denkmal setzte. Verdi’s gesellschaftskritisches, musikalisches Kabinettstück zählt zu Recht zu einer der meistgespielten und bekanntesten Opern weltweit. Basierend auf Alexandre Dumas’ Romanvorlage „Die Kameliendame“, komponierte Verdi diese Oper in nur 45 Tagen. Zum ersten Mal steht eine Kurtisane im Zentrum des Operngeschehens: Violetta Valéry – schön, klug, begehrt, Mittelpunkt der Pariser Gesellschaft. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend, ermöglichen ihr Aussehen, Charme, Jugend den Zugang in die höchsten gesellschaftlichen Kreise. Erfolgreich, charismatisch als Persönlichkeit genießt sie grosses Ansehen, ist heiß begehrt, viel umworben. Mittels Übergabe einer weißen Kamelie erwählt sie ihren jeweiligen Liebhaber und Mäzen. Echte Gefühle wie Liebe sind unbekannt, unerwünscht. Getreu dem gesellschaftlichen Motto „Leben und leben lassen“! Eine schicksalhafte Begegnung, die unerwartetes Liebesglück sowie Violettas Ausbruch aus ihrer Welt zur Folge hat, verläuft jedoch verhängnisvoll…

Spannend verspricht die Inszenierung von Opernregisseurin Christiane Lutz zu werden, die zuletzt mit ihren Regiearbeiten an der Bayerischen Staatsoper München, Opéra Bastille in Paris sowie Theater an der Wien reüssierte und ihr Debüt bei operklosterneuburg geben wird. Für sie ist „Violetta“ eine starke, unabhängige Frau, der Freiheit wichtig ist, die sich ihr Leben selbstbestimmt gewählt hat, jedoch von der Liebe plötzlich überrascht wird. Zentrale Motive wie ‚Vergänglichkeit’, ‚die Macht der Gesellschaft’ sowie eine neue Sichtweise auf die Bühnenfigur „Flora“ werden Christianes Lutz’ Erzählweise akzentuieren. Natascha Maraval (Kostüme), Christian Andre Tabakoff (Bühnenbild), Monica I. Rusu-Radman (Choreografie), Lukas Siman (Licht) ergänzen das arrivierte Leadingteam.

Hochkarätig auch die von Intendant Michael Garschall gecastete Besetzung: Eugenia Dushina, gefeiert für ihre grandiose „Nedda“/Bajazzo 2016 im Kaiserhof, wird ihr Rollendebüt als schillernde „Violetta“ geben. Ein Feuerwerk an Emotion verspricht Arthur Espiritu in der Tenorpartie des „Alfredo“, Klosterneuburger Publikumsliebling seit seinem „Herzog“/Rigoletto 2015. Die Partie des „Giorgio Germont“, Alfredos Vater, wird von dem international gefragten österreichischen Opern- und Konzertsänger Günter Haumer gesungen. Christiane Döcker (Flora), Oscar Rubén Oré Alarcón (Gaston), Apostol Milenkov (Baron Douphol), Alexander Grassauer (Marchese d’Obigny), Florian Köfler (Dott. Grenvil) und Florina Ilie (Annina) komplettieren das exzellente Ensemble.

Christoph Campestrini, weltweit gefeierter Dirigent und Musikalischer Leiter der operklosterneuburg, sowie die grossartig musizierende Beethoven Philharmonie lassen Verdi’s unvergleichliche Melodien zu einem gefühlvoll kammermusikalischen Opernerlebnis werden.

Freuen Sie sich auf einen ¬packenden Opernabend!
(Aufführungen in italienischer Sprache mit deutschen Texteinblendungen)

Premiere
Samstag, 07. Juli 2018, 20.00 Uhr

Kaiserhof Stift Klosterneuburg

Vorstellungen:
Juli 10*., 12., 14., 18., 20., 24., 26., 28., August 1., 3.
* öffentliche Benefizvorstellung Rotary-Club Klosterneuburg
jeweils 20.00 Uhr

Oper für Kinder:
Sonntag, 22. Juli 2018, 18.00 Uhr
gekürzte Vorstellung (Dauer 1:30)
Moderation: Andy Hallwaxx

Kulturamt Klosterneuburg: Tel. 02243- 444 424
E-mail: karten@operklosterneuburg.at
Web www.operklosterneuburg.at

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DEUTSCHE OPER BERLIN: ROLANDO VILLAZON INSZENIERT „DIE FLEDERMAUS“

Premiere: 28. April

Musikalische Leitung Donald Runnicles
Regie Rolando Villazón
Bühne Johannes Leiacker
Kostüme Thibault Vancraenenbroeck
Choreografie Philippe Giraudeau
Licht: Davy Cunningham
Chöre: Jeremy Bines
Dramaturgie: Lars Gebhardt

Gabriel von Eisenstein:  Thomas Blondelle
Rosalinde: Annette Dasch Hulkar Sabirova (5.5.; 8.6.)
Alfred: Enea Scala
Prinz Orlofsky :Angela Brower /Annika Schlicht (8.6.)
Adele: Nicole Haslett Meechot Marrero (5.5.; 8.6.)
Dr. Falke: Thomas Lehman
Frank: Philipp Jekal (5.5., 8.5.; 8.6.) Markus Brück
Dr. Blind: Jörg Schörner
Frosch: Florian Teichtmeister
Ida:  Kathleen Bauer / Judith Shoemaker
Orchester und Chor der Deutschen Oper Berlin

Premiere: 28. April 2018 Weitere Vorstellungen: 1., 5., 8. und 29. Mai; 3. und 8. Juni

Endlich wieder Operette an der Bismarckstraße! Endlich wieder FLEDERMAUS. Am Silvesterabend 1990 stand die legendäre Otto Schenk-Inszenierung zum letzten Mal auf dem Spielplan unseres Hauses – 28 Jahre später hebt sich nun der Vorhang für eine Neuinszenierung in der Regie von Rolando Villazón. Dem umtriebigen Sänger, Regisseur, Moderator und Autor ist diese Inszenierung eine Herzensangelegenheit, kann er in Straußʼ Meisteroperette doch einerseits mit komischen Elementen spielen, andererseits aber auch dem Melancholisch-Nachdenklichen Raum geben.

„Fledermaus forever! kann man meine Sicht auf Straußʼ Operette überschreiben“; sagt Villazón. „Die Geschichte rund um Fremdgehen, Underground-Partys und Champagner ist zeitlos in ihrer genauen Beschreibung von gesellschaftlichen Fassaden und den Abgründen, die auf der Rückseite des bürgerlichen Salons lauern. Es ist eine große Freude, sich mit dem Ensemble der Deutschen Oper auf dieses Stück zu stürzen – die Walzer und Polkas mit Leben zu füllen.“

Es war eine Novität, dass der Walzerkönig Johann Strauß in seiner erst dritten Operette eine Handlung präsentierte, die nicht – wie aus den in Wien gespielten Offenbachiaden bekannt – in mythischer Ferne oder Fantasiestaaten spielte, sondern den großbürgerlichen Salon als Ausgangspunkt nahm. Das bürgerliche Publikum sah sich selbst mit all seinem Dünkel und seiner Doppelmoral auf der Bühne grotesk verzerrt. Die Geschichte war natürlich nicht neu: Strauß und sein Mitarbeiter Genée griffen auf eine französische Boulevardkomödie der Offenbach-Librettisten Meilhac und Halévy zurück, überführten sie aber kongenial ins musikalische Genre und ergänzten sie durch pikante Details. Zum Beispiel den Auftritt der verkleideten Rosalinde auf dem Ball des Prinzen Orlofsky. Überhaupt geht die Zuspitzung und Zentrierung der Handlung auf das Maskenfest mit der finalen Huldigung des Alkohols, der allgemeinen Verbrüderung und dem champagnerseligen Du-i-du auf das Konto Genées. Ansonsten finden sich in der Farce rund ums Fremdgehen all die Zutaten, die zu einer guten Komödie gehören: Die aufmüpfige Kammerzofe, der versteckte Liebhaber, der selbst ehebrechende, doch eifersüchtige Gatte und die verkleidete Gräfin.

Rolando Villázon versetzt die drei Akte in drei verschiedene Zeiten und nimmt das Publikum mit auf eine Reise vom 19. Jahrhundert in die Zukunft – denn ob damals, heute oder in hundert Jahren: gefeiert und fremdgegangen wird immer…
Neben Ensemblemitgliedern wie Thomas Blondelle als Eisenstein, Markus Brück als Gefängnisdirektor Frank oder Nicole Haslett als Adele freuen wir uns auf Gäste wie Angela Brower als Orlofsky – sie feierte jüngst Erfolge als Octavian auf einer Tournee mit der Bayerischen Staatsoper in der New Yorker Carnegie Hall – und natürlich Annette Dasch. Die in Berlin geborene Sopranistin gibt ihr Debüt als Rosalinde. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Donald Runnicles.

Aus dem Hinterhalt: DIE FLEDERMAUS 29. April 2018 um 21 Uhr, Tischlerei

Mit: Hubert Wild, Black Cracker, Pansy and the House of Presents und den Mitglieder des Ensembles der Deutschen Oper Berlin Meechot Marrero und Philipp Jekal

Wie alle Premieren der großen Bühne wird auch DIE FLEDERMAUS musikalisch kommentiert in der Reihe „Aus dem Hinterhalt“. Vom bürgerlichen Salon zur abendlichen Party, dem Seitensprung sowie dem Vergessen im Alkohol – bis hin zum Kater im Knast und dem bösen Erwachen am Morgen danach. DIE FLEDERMAUS ist mit ihren drei Akten das Modell schlechthin für die Komödie auf dem Musiktheater und damit die Operette aller Operetten! Aber ist sie nicht auch angestaubtes Relikt eines bürgerlichen Unterhaltungstheaters? HINTERHALT-Kuratorin Alexandra Holtsch weiß zusammen mit ihrem Gastgeber und Orlofsky Hubert Wild, Black Cracker, den Damen von Pansy and the House of Present sowie Meechot Marrero (Adele) und Philipp Jekal (Dr. Falke) nur eine Antwort: NEIN.
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WIEN/ KAMMERSPIELE DES THEATERS IN DER JOSEFSTADT: DER GARDEROBER von Ronald Harwood. Premiere 26.4.2018


Wojo van Brouwe, Alexander Strobele, Swintha Gersthofer. Copyright: Barbara Zeininger

Am Theater gibt es ein ehernes Gesetz: Entweder du bist da zur Vorstellung, oder du bist tot. Dazwischen wird nichts akzeptiert. Sir, der Prinzipal und Protagonist einer Theatertruppe, die in den 1940er Jahren durch die englische Provinz tourt, hat sich ein Leben lang daran gehalten. Doch nun ist Sir alt, krank und ausgebrannt. Shakespeares König Lear soll er heute Abend spielen – oder ist es Othello? Seine desillusionierte Frau ist keine Hilfe, die Kollegen verachtet er.
Unerschütterlich zur Seite steht ihm Norman, sein Garderober. Er ist Diener, Souffleur, Kindermädchen, oft auch Therapeut, und erträgt geduldig die Launen des egozentrischen Bühnentyrannen. Norman ist unerbittlich vernarrt ins Theater, auch wenn dieses seine Zuneigung nicht unbedingt erwidert. Inmitten der Bombardierungen durch die Deutschen, die Sir als Störung und persönliche Beleidigung empfindet, versucht der Garderober alles, damit die Vorstellung stattfindet.

Ronald Harwoods Tragikomödie basiert auf seiner eigenen Erfahrung als Schauspieler und Garderober des britischen Charakterdarstellers Sir Donald Wolfit, Prinzipal einer Shakespeare- Company (Quelle: Programmheft der Kammerspiele)


Martina Stilp. Copyright: Barbara Zeininger


Michael Koenig, Martin Zauner. Copyright: Barbara Zeininger
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STAATSTHEATER COTTBUS: Konflikt zwischen GMD und Orchester. Stellungnahme der Theaterleitung zum neuesten Stand

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Generalmusikdirektor Evan Christ. Foto: Christ.com

Gestern Abend hat sich die Spitze des Stiftungsrats der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) mit Vertretern des Orchesters und der Opernsparte des Staatstheaters getroffen, um die in den letzten Wochen zu Tage getretenen Konflikte zwischen dem Orchester und dem Generalmusikdirektor Evan Alexis Christ zu erörtern. Von Seiten des Stiftungsrates haben die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Frau Dr. Martina Münch sowie der Oberbürgermeister der Stadt Cottbus, Herr Holger Kelch, teilgenommen.

Wir begrüßen, dass mit diesem Treffen ein weiterer Schritt in Richtung der Beilegung des Streits erfolgt ist. Das Staatstheater Cottbus wird auch in den kommenden Wochen einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass die angesprochenen Konfliktpunkte adressiert werden und das Fundament für eine Fortführung des auf künstlerischer Exzellenz basierenden Kurses des Hauses stabilisiert wird. Wir nehmen das Orchester, das bereits schriftlich Gesprächsbereitschaft signalisiert hat, beim Wort und wollen im konstruktiven Dialog dazu beitragen, dass eine Lösung gefunden wird.

Im Zusammenhang mit diesem positiven Schritt haben wir heute dem Generalmusikdirektor vorgeschlagen, dass er zur Vorbereitung eines Mediationsprozesses mit sofortiger Wirkung eine Auszeit für den weiteren Verlauf der Spielzeit nehmen könne. Herr Christ ist unserem Vorschlag nicht gefolgt. Im Gegenzug teilte er mit, dass man jetzt über eine Auflösung seines Vertrages nachdenken müsse.

Wir sahen in unserem Angebot die Voraussetzung für eine zielführende Mediation, bei welcher die angesprochenen Konfliktpunkte hätten adressiert werden können, um eine Fortführung des auf künstlerischer Exzellenz basierenden Kurses des Hauses zu ermöglichen. Die Auszeit von Herrn Christ wäre ein positives Signal an die Musiker des Orchesters und die Mitglieder des Stiftungsrates gewesen und hätte eine geordnete und strukturierte Vorbereitung einer Mediation erlaubt. Wir bedauern daher, dass Herr Christ unser Angebot nicht angenommen hat, und bekräftigen an dieser Stelle unsere Gesprächsbereitschaft, um nun unter diesen neuen Voraussetzungen eine für alle Seiten einvernehmliche Lösung zu finden.

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GALERIE DES ONLINE-MERKER: DIE AUSSTELLUNG TAKIS MORAITIS IST NOCH BIS 9. MAI GEÖFFNET (täglich 15,30h -19 h oder telefonische Voranmeldung – 8136285)

Besuchen Sie uns, zu Getränken sind Sie herzlich eingeladen

A.C

Vor der Eröffnung: Mag. Albert Sehna, A.C., Takis Moraitis, Maria Moraitis. Foto: Esther Hatzi


Foto von der Eröffnung: Mag. Setsuko Aihara (selbst Malerin), Mag Albert Sehna, Laudator David Walser und Gäste. Foto: Esther Hatzi


Biographie Takis Moraitis, Gästebuch. Foto: Esther Hatzi
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NEUHAUS: Angelika Kirchschlager eröffnet Konzertreihe sonusiade im Museum Liaunig (Neuhaus/


Terrasse. Foto: Museum Liaunig

 Zum zehnjährigen Jubiläum des Museum Liaunig wird die höchst erfolgreiche Konzertreihe sonusiade weitergeführt. Angelika Kirchschlager und Robert Lehrbaumer eröffnen die Reihe mit einer Matinee am 29. April.

Fotodownload: http://www.museumliaunig.at/de/presse/aktuell.html
Ein Musentempel der bildenden Kunst wird zum Musiktempel: Aufgrund des großen Erfolges wird die Reihe kammermusikalische Reihe sonusiade im Museum Liaunig in der Saison 2018 fortgeführt. Es stehen drei Konzerte und eine literarisch-musikalische Matinee auf dem Programm. Die Konzerte flankieren die Ausstellungssaison im Museum Liaunig, das heuer sein zehnjähriges Jubiläum feiert.
Die Eröffnungsmatinee am 29. April verspricht ein Konzert der Extraklasse zu werden. Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager wird in Begleitung von Robert Lehrbaumer ein exklusives Programm mit Werken von der Romantik bis zum Chanson präsentieren. Mit Projekten wie „Liedestoll“ mit Konstantin Wecker, „Liederreisen“ mit Robert Lehrbaumer, Jazz-Abenden mit Rufus Wainwright u. a. erweitert die Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager mit großer Vorliebe die Grenzen des herkömmlichen Klassik-Konzertbetriebes. Bei der Eröffnungsmatinee der sonusiade präsentiert sie mit Robert Lehrbaumer Werke von R. Schumann, J. Brahms, K. Weill u.a.

Weitere Termine:
1.Juli Frank Hoffmann, Karlheinz Miklin und Ewald Oberleitner: Musik & Dichtung
22. August: Goldberg Trio: SONUS-Gastkonzert
28. Oktober Minetti Quartetts, Janez Gregorič und Igor Gross: Finissage
sonusiade
Information und Kartenverkauf unter www.museumliaunig.at und 04356/211 15 sowie direkt im Museum Liaunig. Konzert-Karten ab € 27/30 (Vorverkauf). Kombi-Tickets (Konzert + Museumseintritt am Tag der Veranstaltung) ab € 38/41 (Vorverkauf).

Museum Liaunig

Das Museum Liaunig ist ein privates Kunstmuseum in Neuhaus/Suha in Kärnten. Präsentiert wird die Privatsammlung des Industriellen und Kunstsammlers Herbert Liaunig, eine der umfangreichsten Sammlungen österreichischer Kunst ab 1945, ergänzt durch Vertreter der klassischen Moderne sowie exemplarische Werke internationaler Künstler. Das vom Wiener Architektenteam querkraft konzipierte Museum wurde 2008 eröffnet, 2011 mit dem Österreichischen Museumspreis ausgezeichnet und bereits 2012 unter Denkmalschutz gestellt.

www.museumliaunig.at

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