DIE DONNERSTAG-PRESSE (6. AUGUST 2026)
Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE DONNERSTAG-PRESSE (6. AUGUST 2026)
Salzburg
Publikumsbeschimpfug ist auch keine Lösung, Herr Mondtag
Ersan Mondtag nennt das Salzburger Publikum nach den Buh-Rufen für seine „Ariadne auf Naxos“ provinziell. Doch wer Kritik als Unfähigkeit abtut, verwechselt künstlerischen Anspruch mit Überheblichkeit – und verliert den Respekt vor seinem Publikum….Am Sonntag, im Haus für Mozart, endete die Premiere von Ariadne auf Naxos mit einem Buh-Feuerwerk für Ersan Mondtag. Es waren nicht drei beleidigte Besucher, es war eine Wand, wie man sie sonst am Grünen Hügel hört. Darum also zu Ihnen, lieber Herr Mondtag: In derselben Nacht haben Sie auf Instagram zwei Storys repostet. In der einen steht: »Provinzpublikum at Salzburger Festspiele«. In der anderen ein Lob aus der eigenen Bubble: »Bravo Ersan Mondtag for shaking up the opera world with a brave take on Ariadne auf Naxos«. Sie haben also in zwei Storys die Resonanz aus dem Saal abgewertet und sich selbst gratuliert. Das ist, immerhin, effizient.
https://backstageclassical.com/publikumsbeschimpfug-ist-auch-keine-loesung-herr-mondtag/
Bayreuth/Festspiele
1926 – kein Jubiläum. „Keine Festspiele im Jubiläumsjahr?“
Ute Eschenbacher 04.08.2026 – 19:00 Uhr
Der 50. Geburtstag der Bayreuther Festspiele fiel aus. Stattdessen feierten das Prinzregenten-Theater in München und Weimar Festspiele und eine „Deutsche Festspielwoche“.
Kurier.de
Salzburg
Premiere am Dienstag: Berührende Mammutoper in Salzburg: Wie Franz von Assisi unter Qualen zum Heiligen wurde
Salzburg – Franz von Assisi steht als schillernde Heiligenfigur im Mittelpunkt nicht nur des öffentlichen Interesses, sondern auch in Olivier Messiaens Oper „Saint Francois d‘Assise“. Die feierte am 4. August bei den Salzburger Festspielen Premiere.
nn.de,salzburgerfestspiele
Kritik „Saint François d’Assise“ in Salzburg: Monumentale Mystik in der Felsenreitschule
Die Orchesterpartitur umfasst rund 1.500 Seiten und bringt 18,5 Kilogramm auf die Waage. Mit der Neuinszenierung von Olivier Messiaens „Saint François d’Assise“ präsentieren die Salzburger Festspiele nicht nur eines der monumentalsten Musiktheaterwerke des 20. Jahrhunderts, sondern auch ein Stück, das eng mit ihrer eigenen Geschichte verknüpft ist.
BR-Klassik.de.aktuell
Saint François d’Assise: Für Dich soll’s tote Vögel regnen
Unter der musikalischen Leitung von Maxime Pascal inszeniert Romeo Castellucci das Werk bei den Salzburger Festspielen als bildgewaltige Heiligenverehrung in mehrfachem Sinn.
Nachtkritik.de.oesterreich-salzburg
Heiligabend in Salzburg: Festspiel-Triumph für „Saint François d’Assise“
Einst gab es hier eine legendäre Produktion des „Saint François d’Assise“, von dieser Premiere wird sie übertroffen. Romeo Castellucci findet endlich zu „seinem“ Stück, auch musikalisch ist der Messiaen-Abend herausragend.
MuenchnerMerkur.de.romeo.castellucci
„Saint François d’Assise“ von Olivier Messiaen: Überwältigende Hommage an den Schöpfer eines Meisterwerks
Die weißen Lettern „Je t’aime, Olivier, immense artiste“ („Ich liebe dich Olivier, gigantischer Künstler“) auf dem rot erleuchteten Vorhang sagen das Wesentliche über die Produktion von Olivier Messiaens Oper „Saint François d’Assise“ bei den Salzburger Festspielen. Das „Ich“ hätte man hier lediglich mit „Wir“ ersetzen können. Denn diese Aufführung ist eine musikalische und szenische Hommage an den tiefgläubigen französischen Komponisten.
News.at.menschen.kritik
Saint François d’Assise: Salzburg findet in den Himmel
Das einzige große opernartige Bühnenwerk des französischen Komponisten Messiaen, „Saint Francois d’Assise“, nimmt in Salzburg aus vielerlei Gründen eine zentrale Stellung ein. Gegen den Geist der Zeit war dieses tief spirituell-religiöse Werk 1983, einst auf Anregung des französischen Präsidenten George Pompidou entstanden, uraufgeführt worden. 1992, im Todesjahr des Komponisten, begründete es bei der Erstauffühung bei den Salzburger Festspielen den späteren Weltruhm des damals jungen US-Regisseurs Peter Sellars.
https://orf.at/stories/3438155/
Messiaens „Saint François d’Assise“ in Salzburg: Alle Vöglein sind schon tot (Bezahlartikel)
Ein in jeder Hinsicht außergewöhnliches Opernprojekt bei den Festspielen: Frenetischer Jubel für Dirigent Pascal, große Zustimmung für Regisseur Castellucci.
Kurier.at.festspiele.messiaen
Messiaens „Saint François“ in Salzburg: Solch himmlische Ekstase lässt sich nicht in Bilder fassen (Bezahlartikel)
Romeo Castellucci findet für Messiaens einzige Oper berührende Tableaus, die religiösen Visionen bleiben bei ihm aber rätselhaft. Die Wiener Philharmoniker lassen das klangliche Mysterium in voller Schönheit erblühen.ls-nachtmusiken-bei-den-salzburger-festspielen-accg-201086963.html
DiePresse.com.st.francoise
Der Kuss überwindet den Ekel (Bezahlartikel)
Olivier Messiaens Oper „Saint François d’Assise“ in der Inszenierung von Romeo Castellucci gerät für Markus Hinterhäuser zum späten Triumph seiner vorzeitig abgebrochenen Intendanz der Salzburger Festspiele.
FrankfurterAllgemeine.net.romeo.c.
Salzburger Opernmarathon in Richtung Erlösung (Bezahlartikel)
Der Jubel nach sechs Stunden klang zwar schon ein wenig erschöpft, aber „Saint François d’Assise“ von Olivier Messiaen ist wohl das Opernereignis der heurigen Festspiele.
KleineZeitung.at.erlösung
In den Himmel über Scherben
Das viele Weißbrot, dass so effektvoll auf offener Bühne live gebacken wird, kommt vermutlich/hoffentlich beim Pausen-Dinner in der SalzburgKulisse auf den Tisch – als „Saint François Krustenbrot“. Der ex-klusivste Raum im Festspielbezirk, die SalzburgKulisse hoch oben unter dem Dach, wird zum Refektorium. Meint „Speisesaal“ im Kloster. Angespielt wird wohl auf jenen Bettelorden, von dessen Gründer Olivier Messiaen in seiner monumentalen Opernbiografie Saint François d’Assise erzählt. Kein „Reichen-Bashing“ oder „Trauben sind sauer“.
DrehpunktKultur.at.festspielstadtsalzburg
Im Kloster das Leben verändert: Im Porträt / Philippe Sly
iton Philippe Sly singt die Titelrolle in der Festspiel-Produktion von Olivier Messiaens monumentaler Oper Saint François d’Assise in der Regie von Romeo Castellucci. Zweieinhalb Monate lang war er Gast im Salzburger Kapuzinerkloster.
DrehpunktKultur.at.portrait.sly
Salzburg/ Festspiele
So war die Neuinszenierung von „Saint François d’Assise“
Über sechs Stunden wird es in der Felsenreitschule in das gewaltige Klanguniversum von Olivier Messiaen hineingehen. Der Komponist hat mit „Saint François d’Assise“ keine Oper im klassischen Sinn geschrieben. Wer dieses Werk hört, erlebt weniger Theater als eine musikalische Zeremonie. Regisseur Romeo Castellucci inszeniert eine der eindrucksvollsten Partituren des 20. Jahrhunderts.
BR.Klassik.de.messiaen
OpernTIPP: Saint François d’Assise – Video
Bei den Salzburger Festspielen nimmt Olivier Messiaens Oper „Saint François d’Assise“ durch die intensive sinnliche Erfahrung, sowie durch die künstlerische Kühnheit eine besondere Stellung ein. Zentrales Thema ist die Liebe –zum Göttlichen.
https://on.orf.at/video/14334121/16131868/operntipp-saint-francois-d-assise
Romeo Castellucci über „Saint François d’Assise“ : „Warum sind wir hier?“
Im 800. Todesjahr des Franz von Assisi inszeniert Regisseur Romeo Castellucci in der Salzburger Felsenreitschule mit Olivier Messiaens „Saint François d’Assise“ eine große Entdeckungsreise. Ein Gespräch.
DieFurche.at.feuilleton
Ein Wortgewirr, ein Stimmgeschnarr (Bezahlartikel)
Verrückt, wie leise man öffentlich singen kann: Georg Nigl sinnt Shakespeares Narren nach und lässt sich von Dörte Lyssewski auf den Weisheitszahn fühlen. Zum vierten Mal veranstaltet der Bariton seine Salzburger „Nachtmusiken“.
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/musik-und-buehne/konzert/georg-nig
Zwischen Schlummer und Weltenbrand: Philharmonisches Sextett in Salzburg
Die Philharmoniker widmeten sich bei den Salzburger Festspielen in Kleinbesetzung nächtlichen Klängen. Begeisternd: Tenor Julian Prégardien
DerStandard,at,story.zwischenSchlummerund weltenbrand
Franziskaner-Erzbischof besuchte Oper über Franz von Assisi in Salzburg
Über sechs Stunden harrten die Premierengäste in der Felsenreitschule aus, danach wurde gefeiert. Für den Salzburger Erzbischof Franz Lackner, der selbst Franziskaner ist, war es gar ein Muss, diese Oper zu besuchen. „Es ist ein Bedürfnis und eine Freude, dieses Stück zu sehen. Ich freue mich riesig, wenn die Gestalt des Franziskus alles so richtig zum Leuchten bringt“, sagte er.
Kurier.at.austropromis
Innsbruck
Acht-Stunden-Oper in Innsbruck: Dieses Werk aus 1668 musste erst aufwendig rekonstruiert werden
Die Oper „Il pomo d‘oro“ von Pietro Antonio Cesti feiert am Freitag und Samstag in zwei Teilen bei den Festwochen der Alten Musik ihre Premiere. Seit der Uraufführung wurde sie de facto nicht mehr gespielt. Zwei „verlorene Akte“ mussten in Innsbruck erst wiederhergestellt werden.
DiePresse.com.achtstundenoper
Neuhaus/Bgld
Krake Schani entert das Schloss Tabor
Im burgenländischen Neuhaus am Klausenbach heißt es ab sofort: Leinen los für „Wiener Blut“. Die Johann-Strauss-Operette, die zur Zeit des Wiener Kongresses spielt, hat man auf Schloss Tabor nun an Bord eines Kreuzfahrtschiffs verfrachtet.
https://www.krone.at/4244659
Bayreuth
Wer hat die Macht über den Grünen Hügel?
Bund und Land überweisen mehr Geld für die Bayreuther Festspiele. Damit steigt auch ihr Einfluss. Was das für die Zukunft des Festivals bedeutet.
https://www.nmz.de/kritik/oper-konzert/wer-hat-die-macht-ueber-den-gruenen-huegel
„404 Regie not found”: Das Rheingold bei den Bayreuther Festspielen
„Stell dir vor, du bist als Kurator und Konzepter bei den Bayreuther Festspielen engagiert. Für die 150. Festspielen soll ein neuer Ring inszeniert werden. Erstelle mir ein Konzept für alle vier Teile des Rings, bei dem die 150-jährige Geschichte der Festspiele erzählt wird.“ So oder so ähnlich hätte wohl der KI-Prompt lauten können, der für die Erstellung eines Konzepts für die diesjährige Neuinszenierung von Richard Wagners Ring des Nibelungen als Vorlage diente.
bachtrack.com.de.dasrheingold
Bayreuther Festspiele: „Rienzi“, Richard Wagner (zweite Vorstellung)
In der historischen Figur Cola di Rienzo (1313-1354), der Richard Wagner zu seiner frühen Oper inspirierte, scheiden sich die Geister: Die einen sehen in dem Mann, der sich für die Souveränität des römischen Volkes gegen den Terror der adeligen Machthaber der Colonna und Orsini auflehnte, einen Humanisten, die anderen einen größenwahnsinnigen Tyrannen. Vielleicht war dieser Volkstribun auch beides in einem: Ein Held, der dem Volk den Ausweg aus einem unmenschlichen System wies, es aber auch täuschte, weil er – kurz nachdem er ihm einen Ausweg aus dem System versprochen hatte – selbst seine Macht ausspielte.
Von Kirsten Liese
DerOpernfreund.de.bayreuther.Festspiele
Hamburg
Was verbindet die Elbphilharmonie mit Linz?
Anke Fischer ist eine erfolgreiche Musikvermittlerin an der Elbphilharmonie in Hamburg; das „Handwerk“ hat sie in Linz gelernt. Noch immer ist sie mit Oberösterreich und der Stadt, die ihr in der Studienzeit zur zweiten Heimat geworden ist, verbunden. Mit der „Krone“ plaudert sie über Herausforderungen in der Klassik-Branche.
https://www.krone.at/4116859
Interview
Anna Hüdepohl: „Beim Unterrichten entdeckt man immer einen neuen Winkel“ , Teil II
Die aus Schleswig-Holstein stammende Akkordeonistin Anna Hüdepohl studierte klassisches Akkordeon in Aarhus, schloss ihr Studium 2006 ab und lebt seitdem auf den Färöern. Neben ihrer Tätigkeit als Akkordeonlehrerin ist sie auch als Musikerin aktiv und veröffentlichte mehrere CDs. Im zweiten Teil unseres Interviews spricht sie über das lebendige Musikleben auf den Färöern, warum diese Inselgruppe im Nordatlantik auch „the land of maybe“ genannt werden und natürlich über ihre 2025 erschienene Akkordeonschule.
Johannes Karl Fischer im Interview mit Anna Hüdepohl
Klassik-begeistert.de
Tonträger
„Zwielicht“: Matthias Goerne erkundet Schumanns zerrissene Seele
Matthias Goerne widmet sich Robert Schumann. Gemeinsam mit Markus Hinterhäuser hat der gefeierte Liedsänger den Liederkreis Op. 39 und weitere Lieder aufgenommen.
NDR.de,Kultur.Klassik
Links zu englischsprachigen Artikeln
Salzburg
Salzburg’s Ariadne auf Naxos gets lost in space (Subscription required)
The Festival transports Strauss’s opera to Mars — with a rough landing
https://www.ft.com/content/ffb09c22-cc8e-4b46-bf09-c9a04732f2b6
Bread and Transfiguration: Messiaen’s Saint François d’Assise at the Salzburg Festival
bachtrack.com.de.review
Bregenz
Bregenz Festival 2026 Review: The Excursions of Mr. Brouček
Yuval Sharon’s Production Trusts Opera’s Humanity Rather Than Forcing Contemporary Political Parallels
https://operawire.com/bregenz-festival-2026-review-the-excursions-of-mr-broucek/
Bayreuth
Musicians ill-served by a dreadful, uncomprehending ‘AI’ Ring cycle production at Bayreuth
seenandheard,international.com.bayreuth
München
Bayerische Staatsoper 2025-26 Review: Der Freischütz
https://operawire.com/bayerische-staatsoper-2025-26-review-der-freischutz/
Zagreb
Croatian National Theatre Unveils 2026-27 Season
https://operawire.com/croatian-national-theatre-unveils-2026-27-season/
Athen
Greek National Opera 2025-26 Review: La Traviata
Dimitra Kotidou & Konstantinos Klironomos Shine in this Dramatically Satisfying Rendition of the Verdi MasterworkOpera tickets
https://operawire.com/greek-national-opera-2025-26-review-la-traviata/
London
Liberated from its ludicrous libretto: how the magnificence of Oberon can be properly heard at last
Full of panache and originality, Weber’s grand opera is the work of a composer at the height of his powers – but its plot is a load of nonsense. The conductor of its Proms premiere celebrates its brilliance
https://www.theguardian.com/music/2026/aug/04/weber-oberon-proms-mark-elder-opera
Annandale-on-Hudson
The juice is on the loose
The bonkers, bewildering Die ägyptische Helena begets a suitably lush musical and creative treatment at Bard SummerScape.
https://parterre.com/2026/08/04/the-juice-is-on-the-loose/
Orlando
FLYING DUTCHMAN, SHOW BOAT and More Set for Opera Orlando 2026-27
broadwayworld.com.bww.opera
Berkeley
Review: West Edge Opera’s comic book ‘Rinaldo’ takes Handel on a wild ride
localnewsletters.org.berkeley
San Francisco
Merola’s Ariadne auf Naxos Turns Heartbreak Into Operatic Fireworks
sfcv.org.articles
Rio de Janeiro
Theatro Municipal do Rio de Janeiro 2026 Review: Salvator Rosa (Cast A)
https://operawire.com/theatro-municipal-do-rio-de-janeiro-2026-review-salvator-rosa-cast-a/
Feuilleton
Q & A: Andrea Sanguineti on Verdi, Mozart & Korngold’s ‘Das Wunder der Heliane’
https://operawire.com/q-a-andrea-sanguineti-on-verdi-mozart-korngolds-das-wunder-der-heliane/
Obituary
Conductor Bruno Campanella Dies at 83
https://operawire.com/obituary-conductor-bruno-campanella-dies-at-83/
Ballett / Tanz
Wien/ ImpulsTanz
Empathie statt Aggression: „North Korea Dance“ bei Impulstanz
Im Volkstheater überrascht das Stück „North Korea Dance“ der Koreanerin Eun-Me Ahn mit seiner speziellen Form kritischer Kunst
DerStandard.at.story.impulsTanz
München/ Deutsches Theater
„Carmen“ in München: Oper als Tanztheater
„Carmen“: Jeder hat sofort ein Bild von ihr im Kopf – und wahrscheinlich auch eine Stimme. Als Tanztheater feierte „Carmen“ Anfang des Jahres in Innsbruck Premiere. Jetzt kommt die getanzte Inszenierung mit Enrique Gasa Valga und seiner Limonada Dance Company ans Deutsche Theater nach München.
Klassik.de.aktuell.carmentanztheater
Film
„Der Klang der Stradivari“ – Spielfilm über Konflikte im Streichquartett
Audio von Kirsten Liese (7,05 Minuten)
deutschlandfunk.de.stradivari
Entertainment
Entertainer wird 45: Beatrice Egli gratuliert Florian Silbereisen – alle gucken auf ihre Schuhe
Echte Schlagerfans dürften auf diesen Geburtstagsgruß schon sehnlichst gewartet haben! Florian Silbereisen wird heute (4. August) 45 Jahre alt – und natürlich war die große Frage, wann und wie ihm Beatrice Egli (38) gratulieren wird. Die beiden zählen zu den absoluten Lieblingen der Schlagerwelt, vor allem im Duo. Und es ist längst kein Geheimnis mehr, dass sich zahlreiche Fans eine Liebelei zwischen beiden wünschen. Damit spielen sie sogar in ihrem Song „Das wissen nur wir“.
Bunte.de.silbereisen
Politik
Österreich
Inseratenaffäre: WKStA-Bericht nennt Ex-Ministerin Karmasin 1700 Mal
Im mehr als 1000 Seiten umfassenden Bericht der Wirtschafts- und Korruptionsanwaltschaft kommt die ehemalige Ministerin und Meinungsforscherin Sophie Karmasin 1700 Mal vor. Wegen des sogenannten Beinschab-Tools saß sie bereits 24 Tage in U-Haft.
Die Presse.com.karmasin
Sport
Olympiasiegerin, Weltmeisterin: Schweizer Ski-Star beendet Karriere
Lara Gut-Behrami hört auf. Die Schweizerin wurde Weltmeisterin, Olympiasiegerin und Gesamtweltcupsiegerin. In einem längeren Communiqué schrieb die 35-Jährige, sie habe das Glück gehabt, eine lange Karriere zu erleben und ihre Träume über das Skifahren auszudrücken. Diese Reise habe sie an der Seite außergewöhnlicher Menschen zurücklegen dürfen. Wichtig ist ihr, dass die Entscheidung aus freien Stücken fällt. Trotz fast 20 Jahren im Spitzensport, trotz Stürzen und Verletzungen habe sie keine chronischen Schmerzen – und wolle auch keine riskieren. Der Zeitpunkt sei richtig, schrieb sie, weil sie nicht mehr um jeden Preis an ihre Grenzen gehen müsse. Mit ihr verliert der Schweizer Skisport eine seiner Größten. 48 Weltcupsiege stehen zu Buche, mehr gelangen nur Vreni Schneider mit 55. Dazu kommen zwei WM-Titel, Olympia-Gold sowie zwei Gesamtweltcup-Siege und sieben kleine Kristallkugeln.
Kurier.at.karriere-ende
Fußball
Transfer-Knall: Spanier melden Alaba-Hammer
Seit seinem Aus bei Real Madrid ist David Alaba seit Ende Juni ohne Verein und ganz Österreich rätselt, wohin der ÖFB-Kapitän wechselt. Die spanische Zeitung AS lässt nun aufhorchen: Demnach steht der 34-Jährige kurz vor einem Wechsel zum AC Milan.
Oe24.at.transfer.Knaller
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Unter’m Strich
Eschweiler bei Aachen
16-Jähriger soll die eigene Oma ermordet haben. Motiv unklar
Am Montagvormittag war die Frau in der Wohnung gefunden worden, zu der Tat soll es wohl in den frühen Morgenstunden gegen 5 Uhr gekommen sein.
Der Jugendliche hatte selbst die Polizei gerufen. Die 61-Jährige verstarb noch am Tatort, außer ihr und dem Burschen befanden sich keine weiteren Personen in der Wohnung, teilte die Polizei mit.
https://www.krone.at/4243967
Amazon: Diese bunten Badehosen sind jetzt im Trend. Unter 20 Euro
Die Badesaison ist in vollem Gange und ob Strandurlaub, Badesee oder Pool – eine bequeme Badehose gehört im Sommer einfach dazu. Wer noch auf der Suche nach einer sportlichen und funktionalen Badeshorts ist, sollte sich dieses Amazon-Angebot genauer ansehen.
oe24.at.badehosen
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 6. AUGUST 2026)
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 6. AUGUST 2026
Broadway in Baden : Das große Sommernachts-Konzert der Bühne Baden
in Zusammenarbeit mit ORF III

Moritz Mausser, Maya Hakvoort, Ana Milva Gomes, Drew Sarich © Goran Andric
Bald ist es soweit: Wenn der Theatervorplatz zur Bühne wird und über der Stadt die Sterne funkeln, dann ist es Zeit für „Broadway in Baden“ – das große Sommernachtskonzert der Bühne Baden! Unter freiem Himmel lassen mit Ana Milva Gomes, Maya Hakvoort, Moritz Mausser und Drew Sarich vier absolute Stars des Genres die größten Hits aus der Welt des Musicals erklingen – kraftvoll, berührend und mitreißend interpretiert vom Orchester der Bühne Baden unter der Leitung von Michael Zehetner, begleitet von Chor, Tanzensemble und Kinderensemble der Bühne Baden.
Moderiert wird dieses besondere Konzert von Peter Fässlacher.
Der gebürtige Villacher Peter Fässlacher ist seit Anbeginn Teammitglied des 2011 gestarteten Senders ORF III, wo er u. a. die von Heinz Sichrovsky präsentierte Literatursendung „erLesen“ entwickelte und das Format „Kultur Heute“ von seinen Anfängen bis zur aktuell 30-minütigen werktäglichen Kultursendung ausbaute. Heute ist Fässlacher dort als Sendungsverantwortlicher und Moderator tätig, u. a. auch bei Kulturveranstaltungen wie dem jährlichen Bachmannpreis oder dem Wiener Theaterpreis NESTROY. Darüber hinaus war der Kärntner an zahlreichen Programminnovationen von ORF III maßgeblich beteiligt.
14., 15. & 16. August 2026, Theatervorplatz (bei Schlechtwetter im Stadttheater)
MIT
Moritz Mausser, Drew Sarich, Ana Milva Gomes, Maya Hakvoort
Orchester (Leitung: Michael Zehetner), Chor, Tanzensemble und Kinderensemble
der Bühne Baden
Nähere Infos: www.buehnebaden.at
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SAVE THE DATE:: Das Eröffnungswochenende der Oper Graz

Am 12. September 2026 eröffnet die Oper Graz mit einem Fest offiziell die Saison 2026/27. Beim Bühnenzauber erhalten Sie seltene Einblicke hinter die Kulissen – Mitarbeiter der Technik zeigen Abteilungen, Fertigkeiten und überraschende Tricks der Bühnentechnik. Bei Vorhang auf! erwarten Sie erste Highlights der neuen Spielzeit.
Am 13. September 2026 setzt das Eröffnungskonzert Ewig! den musikalischen Auftakt für eine spannende und aufregende Saison.
Infos und Tickets: Eröffnungskonzert Ewig!
Infos und Tickets:
La Damnation de Faust
ERÖFFNUNGSPREMIERE La Damnation de Faust
Hector Berlioz’ monumentales, von Goethes Faust I inspiriertes Höllenfahrtsdrama
Samstag, 26.09.2026 um 20:00 Uhr
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Goldemund-Quartett: 11. September 2026: Neues Album „Paganini – his music, his instruments“

Gerne möchte ich Ihnen ein außergewöhnliches Projekt vorstellen: Vier Freunde aus München, die sich bereits aus Schulzeiten kennen, zählen heute zu den international erfolgreichsten Streichquartetten ihrer Generation und spielen als weltweit einziges Ensemble auf dem legendären „Paganini Quartett“ von Antonio Stradivari.
Seit 2019 sind diese vier außergewöhnlichen Instrumente, die einst Niccolò Paganini gehörten, dem Goldmund Quartett anvertraut. Nun schließt sich für die Musiker ein besonderer Kreis: Gemeinsam mit der italienischen Gitarristin Carlotta Dalia veröffentlichen sie am 11. September 2026 ihr neues Album „Paganini – his music, his instruments“ – eingespielt auf Instrumenten, die tatsächlich alle aus Paganinis persönlichem Besitz stammen.
Dabei steht nicht der berühmte „Teufelsgeiger“ im Mittelpunkt, sondern eine kaum bekannte Seite: Paganini als Komponist und Gitarrist. Die Gitarre war sein ständiger Begleiter, und viele seiner kammermusikalischen Werke entstanden ursprünglich für dieses Instrument.
Das Quartett ist heute international gefragt – von Konzerten in der Elbphilharmonie bis zu Tourneen durch die USA, Großbritannien und Japan. Gleichzeitig engagieren sich die vier Musiker intensiv für die Vermittlung klassischer Musik: Mit der Goldmund Academy fördern sie junge Ensembles, entwickeln Konzertformate für Kinder – unter anderem gemeinsam mit dem aus der ARD bekannten Checker Julian – und bringen mit ihrem Goldmund Festival internationale Spitzenmusiker und Nachwuchstalente in einer persönlichen Festivalatmosphäre zusammen.
Die Geschichte verbindet Musikgeschichte, außergewöhnliche Instrumente und vier Jugendfreunde, die gemeinsam ihren Weg an die Weltspitze gefunden haben.
Weitere Informationen zum neuen Album finden Sie in der Pressemitteilung sowie der Link zum vorab anhören hier. Einen Ausblick über die Saison 2026/2027 finden sind hier. Videos zum neuen Album finden Sie hier.
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LECH AM ARLBERG/Konzertsaal Lechwelten: „Joseph Haydn – Genie mit Frohnatur“ beim Lech Classic Festival
- August 2026
Der zweite Lech Classic Festival – Abend steht ganz im Zeichen von Joseph Haydn, der über eine liebenswürdige und positiv denkende Persönlichkeit verfügte – mit Sinn für Humor und der respektvolle Herzlichkeit gegenüber anderen Musikern pflegte.

Sebastian Bru. Foto: Lech/ Zürs-Tourismus, Peter Panik
Das Lech Festival Orchester (bis auf Cellisten und Bässen stehend) beginnt unter dem Konzertmeister Sebastian Casleanu aus Münster mit den ersten beiden Sätzen der Sinfonie Nr. 38 in C-Dur „Echo“ mit kräftigem Eröffnungs-Tutti, rhythmischen Paukenschlägen und besonders festlichen Klängen, die zum Feiern einladen. Beim folgenden „Hornsignal“ in Allegro aus der 31. Sinfonie in D-Dur treten die Streicher anfangs sehr zurückhaltend auf, vollkommen im Hintergrund agierend und die zwei Hörner können strahlende Jagdsignale senden, die wie eine freundliche Einladung ertönen. Das Adagio gelingt sensibel und feinfühlig mit fließendem Dialog zwischen Violine, Cello und Hörnern, wobei die Querflöte auch dominante Akzente setzen kann. Es folgt ein temperamentvoller, klar-erklingender Finalsatz „Presto“ der Sinfonie Nr. 73 „La chasse“, sehr sauber und doch energiegeladen dargeboten. Das furiose Finale – aus der Oper „La fedeltà premiata“ aus 1780 – verklingt schön im fast zärtlichen pianissimo. Zuletzt geleitet Cellovirtuose Sebastian Bru mit dem Violoncello-Konzert Nr. 2 in D-Dur in die Pause. Haydns Meisterwerk der Wiener Klassik wurde erst 1962 gefunden und erfordert höchste technische Brillanz und der Stimmführer der Cellogruppe der Wiener Philharmoniker erfüllt die hohen Anforderungen mit Bravour, gewohnter Souveränität und ohne Notenblätter. Feinsinnige Dialoge zwischen dem Soloinstrument und dem Orchester führen durch die drei Sätze: in Allegro moderato führt das Cello nach langem, erhabenem Beginn der Orchestermusiker in lyrisch-warme Tessitura und präsentiert im nächsten Satz Adagio einen von besonderer Innigkeit getragenen, grandiosen Soloteil. Tiefe Berührung und große Ausdrucksstärke bewirken Zwischenapplaus des begeisterten Publikums. Der Schluss-Satz Rondo.Allegro zeigt erneut das gute Zusammenspiel und Bru beweist mit hingebungsvollem Einsatz tänzerische Leichtigkeit und verströmt gekonnt Fröhlichkeit und Freude.

Damien Muller. Foto: Lech/ Zürs-Tourismus, Peter Panik
Beim Hornkonzert Nr. 1 in D-Dur (nur zwei Konzerte für Blasinstrumente von Haydn sind derzeit bekannt) gibt es einen kurzfristigen Solistenwechsel, da Eva Lilla Fröschl erkrankt ist. Zum Glück können die Veranstalter auf renommierte Musiker blitzschnell zurückgreifen und Einspringer Damien Muller kann in den Ecksätzen in Allegro helle Freundlichkeit und positive Energie vermitteln. Auf dem Naturhorn spielend schafft der junge Luxemburger die schwierig zu spielenden großen Oktavsprünge und die hohen Anforderungen im Mittelsatz Adagio mit Eleganz und wunderbar tiefem Register.
Am Veranstaltungsende erlebt man Fedor Rudin in Haydns Konzert für Violine und Orchester in A-Dur, das nur eines von drei Violinkonzerten des Komponisten ist. Der in Moskau geborene, 2019-21 als Konzertmeister der Wiener Philharmoniker tätige, Geiger besticht mit virtuosem Können, stets stilistisch fein und vor allem der 3. Satz Allegro wird mit fröhlicher, leichter Art gebracht. Am Cembalo begleitet wundervoll Kamila Akhmedjanova und setzt klangvolle Akzente. Wenn Rudin gerade nicht auf seinem Instrument brilliert, dirigiert er leidenschaftlich und gibt präzise Einsätze vor. Bravo-Rufe folgen, sodass noch eine Zugabe – Fritz Kreislers Recitativo und Scherzo-Caprice – folgt.
Susanne Lukas
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DIE MITTWOCH-PRESSE (5. AUGUST 2026)
Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE MITTWOCH-PRESSE (5. AUGUST 2026)
Salzburg/Festspiele
Salzburg/Festspiele
„Saint Francois d’Assise“. Salzburg findet in den Himmel
Regisseur Romeo Castellucci und die Wiener Philharmoniker unter Maxime Pascal haben Salzburg Dienstagnacht triumphal den Weg in den Himmel gewiesen. Vor den Augen des Salzburger Erzbischofs im Publikum setzte Castellucci bei der Bearbeitung von Olivier Messiaens „Saint Francois d’Assise“ dort an, wo er bei seiner „Salome“ aufgehört hatte: der Darstellung eines absoluten Glaubensüberzeugten. Die Geschichte führte in der Hitzenacht über das Leid. Und sie hatte eine Warnung in sich: Die Nachkommen können sehr rasch die Vorzüglichkeit des Vorgängers stürzen.
https://orf.at/stories/3438155/
„Saint François d’Assise“ in Salzburg stürmisch bejubelt
SalzburgerNachrichten.at
Bayreuth
Welturaufführung in Bayreuth: „Brünnhilde brennt“
Brünnhilde brennt
konzertant im Friedrichsforum, Bayreuth, 3. August 2026 …eine Welturaufführung anlässlich des 150. Geburtstags der Bayreuther Festspiele. Die Welturaufführung dieses Musiktheaterstücks über und nahe an Richard Wagner ist gelungen. Und dennoch bleibt der Kopf, anders als beim Meister vom grünen Hügel, etwas unbefriedigt zurück. Das post-avantgardistische Stück ist schwierig – für die Sängerinnen und Sänger, für den Dirigenten und auch für des Publikum.
Von Dr.med. Gerald Hofner
Klassik-begeistert.de
Salzburg/Ariadne auf Naxos
Mondtags exzellenter Salzburger Ariadne bleibt der Buh-Orkan nicht erspart
Ein Lakai lästert im alpenländischen Dialekt, Christina Nilssons Ariadne taucht das Publikum in die namenlose Lebensfreude dieser musikalischen Komödie und aus dem Graben strömen süß wie Sachertorte die Streicherglissandi der Wiener Philharmoniker. Trotz eines Buh-Orkans für Ersan Mondtags eigentlich geniale, lebendige Inszenierung thront diese Salzburger Ariadne an der Spitze der allerersten Strauss-Liga!
Von Johannnes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de
Salzburg
Eine Mars-Oper nach Richard Strauss als rotes Festspieltuch
Mit „Ariadne auf Naxos“ haben die Festspiele ihren ersten Aufreger. Trotz greller Momente bleibt Ersan Mondtags Regie ideenblass, die Musik erfreut. Eine Neigung zu Sprudelwein, Bussi-Bussi und Blitzlicht ist dem Salzburger Premierenpublikum nicht abzusprechen. Eine wehrhafte Leidenschaft für die Oper aber auch nicht. Kaum betrat Regisseur Ersan Mondtag am späten Sonntagabend die Bühne des Hauses für Mozart, donnerte ihm auch schon massiver Protest entgegen. Da buhten die einen aus voller Kehle, brüllten die anderen „Raus!“ oder fluchten giftig in sich hinein. Was war geschehen? Mondtag hatte ein Salzburger Heiligtum in Szene gesetzt, nämlich Ariadne auf Naxos, verfasst von den Festspielvätern Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal.
DerStandard.at.story,mondtag
Superreiche auf dem Mars: Ersan Mondtags „Ariadne auf Naxos“ bei den Salzburger Festspielen (Bezahlartikel)
Richard Strauss schuf mit „Ariadne auf Naxos“ seinen Antiwagner. Regisseur Ersan Mondtag verlegt die Handlung auf den Mars – und plättet dabei leider die Handlung mit Klamauk.
Tagesspiegel.de.superreiche
Vorzüge des Halbszenischen und der Mangel der Nichtregie
Die Salzburger Festspiele bringen zugleich Mozarts Frühwerk „Lucio Silla“ in einer semiszenischen und Richard Strauss‘ „Ariadne auf Naxos“ in einer Vollinszenierung auf die Bühne. Eine Geschichte über bestens geeignete Spielorte und jene, die dazu werden.
Concerti.de.mangel.an.nichtregie
Bacchus auf dem Mars – was soll das denn? (Bezahlartikel)
Bei den Salzburger Festspielen zeigt Ersan Mondtag, was er von Richard Strauss’ Oper „Ariadne auf Naxos“ hält: nichts! Ein Trost ist nur, dass Christina Nilsson die Titelpartie singt.
FrankfurterAllgemeine.net-bacchus
Ganz schön viel Betrieb im All (Bezahlartikel)
Ersan Mondtag versetzt Richard Strauss’ Ariadne von der Insel Naxos auf den Mars. Da geht es wirr zu, doch gelingen tolle Bilder, die haften bleiben. Der Buhsturm nach der Aufführung war vor allem eines: erfrischend.
SueddeutscheZeitung.de.betrieb
Raumschiffe, Trash und Strauss: Warum „Ariadne“ in Salzburg enttäuscht (Bezahlartikel)
Der Regisseur Ersan Mondtag verlegt die Oper auf den Mars, der Dirigent Manfred Honeck und die Wiener Philharmoniker wirken wenig engagiert.
MuenchnerAbendzeitung.de
Salzburg/ „Lucio Silla“
„Lucio Silla“ in Salzburg: Ein Tyrann kommt zu Verstand
Das Mozarteumorchester Salzburg betört bei den Festspielen unter Adam Fischer mit Mozarts Lucio Silla. Pures Mozartglück bescherten das Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von Adam Fischer und vier Sängerinnen und ein Sänger, die am Sonntag in der Felsenreitschule tatsächlich ein Mozart-Ensemble aus einem Klangguss bildeten. Der Maestro kam vorsichtigen Schrittes mit Gehhilfe auf die Bühne, erklomm das Podest – und ließ fürderhin die Funken sprühen.
DerStandard.at.story.silla.und.verstand
Altersfuror: Ádám Fischer setzt ‚Lucio Silla‘ unter Feuer (Bezahlartikel9
Eine rundum überzeugende Aufführung von Mozarts früher Oper mit dem Mozarteumorchester in der Felsenreitschule.
MuenchnerAbendzeitung.de.adam.fischer
Salzburg: Messiaens Franiskus
Dirigent Maxime Pascal im SN-Gespräch zu „Saint François d’Assise“: „Freiheit entsteht durch Komplexität“ (Bezahlartikel)
Maxime Pascal gilt als ausgewiesener Kenner der Moderne. Bei den Salzburger Festspielen dirigiert der junge Franzose Olivier Messiaens riesige Franziskus-Oper. Wie geht er mit den Dimensionen dieses Werks um?
SalzburgerNachrichten.at.francois.d,assise
Salzburg: Philharmonische Trauerklänge zum Niederknien (Bezahlartikel)
Tenor Julian Prégardien und Mitglieder der Wiener Philharmoniker sorgten mit ihrem düsteren Programm nicht für Aufmunterung, musizierten aber auf sehr hohem Niveau.
DiePresse.com.philharmonische.trauerklaenge
Salzburg/Philharmoniker
Sound of Silence
Kammerkonzert / Wiener Philharmoniker / Prégardien. Für eine kleine Streicherbesetzung wirkte das Haus für Mozart zum Kammermusikauftakt mit wiener-philharmonischen Solisten ein wenig überdimensioniert. Zumal auch die Werke von Pärt, Britten, Wagner und Strauss eher introvertiert waren.
DrehpunktKultur.at.pregardien
Langenlois
„Hello Dolly!“: Suffragetten auf Schloss Haindorf (Bezahlartikel)
Operette Langenlois. Christoph Wagner-Trenkwitz punktet im Broadway-Musical als grantelnder Geschäftsmann.
https://kurier.at/kultur/hello-dolly-suffragetten-auf-schloss-haindorf/403179594
St. Florian
St. Florianer Brucknertage: Bruckner für Liebhaber und Neugierige
Festival von 13. bis 22. August mit Bruckners Dritter Symphonie, jungen oberösterreichischen Künstlerinnen und Künstlern und Programm für Kinder
kathpresss.at.goto
Bayreuth
Dieses Kunsthirn verblödet Richard Wagners Götter
Bei den Bayreuther Festspielen zürnte das Publikum: Der KI-„Ring“ zum 150-Jahr-Jubiläum fiel gnadenlos durch. Die Sänger und Christian Thielemann wurden gefeiert.
https://www.krone.at/4243067
Bayreuther Festspiele: Gedenkveranstaltung „Verstummte Stimmen“ mit Michel Friedman
Um einen Satz aus Wagners subkutan antisemitischster und zugleich einer seiner genialsten Opern zu zitieren: „Es hat viel Lärm auf der Gasse gemacht“. Es: Das ist die fleißig durch die Gazetten gegangene Auseinandersetzung im Vorfeld der Veranstaltung, die zwischen dem Festakt zur 150jährigen Wiederkehr der Eröffnung der ersten Bayreuther Festspiele und der Bayreuther Erstaufführung des Rienzi auf der Bühne des Festspielhauses stattfand: die „Gedenkveranstaltung Verstummte Stimmen“. Lärm hat „es“ gemacht, weil Michel Friedman zunächst eingeladen, dann „aus organisatorischen Gründen“ ausgeladen wurde. Nun war die Begründung der Ausladung zu einer Gedenkveranstaltung, von deren Vorbereitung zudem kaum jemand wusste, aus Sicht der Festspielleitung womöglich nachvollziehbar, doch, um es sachlich auszudrücken, ungeschickt – denn wenn man eine Veranstaltung mit einem bekannten jüdischen Redner ankündigt und sie dann, wenn auch sachlich begründet, absagt, muss man damit rechnen, in einem Akt der narzisstischen Kränkung des subkutanen Antisemitismus bezichtigt zu werden, zumal dann, wenn es sich um Friedman handelt, dessen polemische Attacken bekannt sind. Dafür muss man nicht einmal das böse, aber vermutlich zutreffende Wort Wolfgang Röhls zitieren, der 2010 im Stern gemeint hat: „Friedmann würde für einen Fernsehauftritt notfalls todkrank vom Mond einfliegen.“ So folgte, was folgen musste: ein Gespräch mit einem Journalisten der Süddeutschen Zeitung, dessen Ergebnis sich in einem Satz des Ausgeladenen zusammenfassen lässt: „Der Boden in Bayreuth ist kontaminiert“.
Von Frank Piontek
Bayreuther.festspiele.friedman.der.opernfreund,de
Bayreuth
Zwischenbilanz Bayreuther Festspiele 2026: Scheitern und Aufbruch
Alle Premieren sind über die Bühne gegangen. Das Bühnenteam des missglückten KI-„Rings“ hat sich eine Flut von Verrissen und den Buhsturm des Publikums abgeholt. Aber darüber darf nicht vergessen werden, dass die Jubiläums-Festspiele mit einem rundum gelungenen Eröffnungswochenende gestartet sind. Und einen wichtigen Schritt der Aufarbeitung gemacht haben. Eine Zwischenbilanz.
BR-Klassik.de.scheiternund aufbruch
Fatales Bilder-Geflimmer – Die KI-Ablehnung durchzieht die „Götterdämmerung“ bei den Bayreuther Festspielen (Bezahlartikel)
Das Jubiläum „150 Jahre“ scheitert an gutgläubiger Innovations-Orientierung. Denn der „Ring“-Freund muss sich genervt durch die Bilderflut bei beteiligten Fachleuten durchfragen – Erkenntnis: Es gibt tatsächlich eine implantierte Struktur.
NeueMusikzeitung/nmz.de.goetterdaemmerung
Willkommen bei den Männerfresserinnen (Bezahlartikel)
In der letzten Wiederaufnahme von „Parsifal“ bei den Bayreuther Festspielen beglückt das Dirigat von Pablo Heras-Casado erneut. Ohne AR-Brillen hält Jay Scheibs Inszenierung manche Überraschung parat.
FrankfurterAllgemeine.net.wiederaufnahme
Hitlers Liebling im Social-Media-Zeitalter (Bezahlartikel)
„Rienzi“, die dritte vollendete Oper von Richard Wagner, zum ersten Mal auf dem Grünen Hügel – die Kritik.
https://kurier.at/kultur/hitlers-liebling-im-social-media-zeitalter/403179631
Bayreuther Festspiele: 150 Jahre verschmäht – dann feiert Bayreuth Wagners „Rienzi“
tabularasamagazin,de
CD-Besprechung
Donizettis „Maria Stuarda“ lässt zwei Königinnen vokal glänzen
Die mittlere der drei Opern, die der Komponist Donizetti englischen Königinnen gewidmet hatte, schildert die finale Phase des Lebens von Maria Stuart, der schottischen Königin. Eng verbunden ist deren Schicksal aber mit jenem der legendären Elisabeth I. von England. Das Libretto dieser Oper gibt beiden rivalisierenden Monarchinnen reichlich Gelegenheit, sich auf der Bühne royal in Szene zu setzen. Historisch nicht ganz korrekt wird die schottische Maria zum Unschuldslamm stilisiert, und der Höhepunkt der Oper, das Aufeinandertreffen der beiden Königinnen, hat so nie stattgefunden.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Interview
Anna Hüdepohl: „Das Akkordeon ist ein sehr geselliges Instrument“, Teil I
Die aus Schleswig-Holstein stammende Akkordeonistin Anna Hüdepohl studierte klassisches Akkordeon in Aarhus, schloss ihr Studium 2006 mit dem Solistenexamen ab und lebt seitdem auf den Färöern im Nordatlantik. Neben ihrer Tätigkeit als Akkordeonlehrerin ist sie auch als Musikerin aktiv und veröffentlichte mehrere Alben. Im ersten Teil unseres Interviews spricht sie über den Unterricht an der färöischen Musikschule, Kettentanz und natürlich über ihr Album mit klassischer Musik für Akkordeon und Violine.
Johannes Karl Fischer im Interview mit Anna Hüdepohl
Klassik-begeistert.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Bayreuth
Ring Cycle review – AI staging dispenses with drama to create banal bric-a-brac
For the festival’s 150th anniversary, the creative team have turned to AI to generate visuals reflecting Wagner’s tetralogy’s past, present – and future. The hyperactive result is a dismal, mindless mess
TheGuardian.com.music,wagnerbayreuth
Der Ring des Nibelungen (Bayreuth Festival)
Bayreuth invites Artificial Intelligence into the creative process. The result feels less like innovation than a dumping ground of overwhelming imagery.
https://limelight-arts.com.au/reviews/der-ring-des-nibelungen-bayreuth-festival/
München
Bayerische Staatsoper 2025-26 Review: Rusalka
https://operawire.com/bayerische-staatsoper-2025-26-review-rusalka/
Macerata
Macerata Opera Festival 2026 Review: Il Trovatore
https://operawire.com/macerata-opera-festival-2026-review-il-trovatore/
London
Royal Ballet and Opera ‘needs £60m to stay open’
The organisation says it needs to invest £250m on venue improvements over the next decade while also warning of a ‘clear threat to the talent pipeline’ it relies on.
https://www.artsprofessional.co.uk/news/royal-ballet-and-opera-needs-60m-to-stay-open
PROMS 2026: Mixed Performances from the BBC Scottish Symphony Orchestra and Ryan Wigglesworth in Dean, Elgar & Weir
operatoday,com.proms.wigglesworth
Gloucester
A distinguished performance of The Dream of Gerontius ends the Three Choirs Festival
seenandheard.international.com.gerontius
Glyndebourne
Glyndebourne Festival Opera 2026 Review: Billy Budd
Striking role debuts from Mole and Clayton in revival of Michael Grandage’s production
https://operawire.com/glyndebourne-festival-opera-2026-review-billy-budd/
Die Entführung aus dem Serail, Glyndebourne review – a glorious debut for Julie Roset
Architecture, balance and charm in the David McVicar production
TheArts.desk.com.glyndebourne
A triumphant revival of Die Entführung aus dem Serail at Glyndebourne
bachtrack.com.de.entfuehrung
Berkeley
The Turn of the Screw is Opera at its Most Chilling
https://www.sfcv.org/articles/review/turn-screw-opera-its-most-chilling
Sydney
Opera Australia 2026 Review: Rigoletto
https://operawire.com/opera-australia-2026-review-rigoletto/
Sprechtheater
Salzburg/Festspiele
In Salzburg „grinst schamlos der Intrigant“ – wie lange noch?
Vergiftete Salzburger Festspiele: Nicht „Jedermann“ oder „Faust“, sondern Molières „Menschenfeind“ ist das Stück der Stunde in diesem bitteren Festspielsommer. Auch, weil es zeigt, wie Akteure gesellschaftliche Moralvorstellungen für sich missbrauchen.
DiePresse.com.intrigant
Festspiele Reichenau enden mit Rekord und Ausblick
Am Sonntag ist die Jubiläumssaison der Festspiele Reichenau (Bezirk Neunkirchen) zu Ende gegangen. Mit 39.000 Gästen erzielte man laut eigenen Angaben einen Besucherrekord. Für 2027 wurde Johann Nestroys „Der Talisman“ für die Eröffnungspremiere angekündigt.
https://noe.orf.at/stories/3365392/
Festspiele Reichenau verzeichneten heuer Besucherrekord
Gemeldet werden am Fuße der Rax rund 39.000 Gäste und 92 Prozent Auslastung bei insgesamt 131 Vorstellungen
DerStandard.at.story
Medien
ORF
Viele Überraschungen: Pigs Team fix: Das sind die neuen ORF-Direktoren
Letztlich ging es sogar noch schneller als gedacht. Eigentlich wollte der neue ORF-General Clemens Pig die Stiftungsräte erst am Donnerstag über seine Nominierungen für die 13 Direktoren-Posten informieren. Aus Donnerstag wurde am Montag schon Mittwoch – und dann sogar Dienstag. Alle Bestellungen sind vorläufig, am Dienstag in einer Woche muss der Stiftungsrat noch grünes Licht für Pigs Team geben – das wird kein Formalakt.
Die Neuen am Berg. Vier der 13 Direktoren leiten für Pig fortan am Küniglberg die Geschicke. Direktor für „Audience und Plattformen“ wird Angelika Simma-Wallinger. Sie ist seit 2022 Chefredakteurin im ORF Vorarlberg und wurde zuletzt mehrfach als eine der Favoritinnen genannt. Die promovierte Politikwissenschafterin stammt aus Innsbruck. Die Direktion „Technologie und Innovation“ übernimmt weiter Harald Kräuter. Er ist damit der Einzige, der aus dem bisherigen Team bleiben darf.
https://www.krone.at/4243525
Charlotte Casiraghi wird 40 Ein Leben zwischen Märchen und Melancholie
Am 3. August 2026 feiert Charlotte Casiraghi, die Tochter von Stefano Casiraghi und Caroline von Hannover, ihren 40. Geburtstag. Als Mitglied der monegassischen Fürstenfamilie bewegt sie sich mühelos zwischen Glamour, Reitsport und Mode – doch ihre große Leidenschaft gilt der Philosophie und Literatur. Zwischen familiären Schicksalsschlägen, sportlichen Erfolgen und der Geisteswissenschaft fasziniert Charlotte Menschen auf der ganzen Welt. GALA zeigt Ihnen die Meilensteine ihres Lebens in Bildern.
gala.de.cashiragi
Sport
Fußball
Istanbul wartet: Heißes Pflaster – aber Sturm war immer cool!
Heute wartet Fenerbahçe in der dritten Quali-Runde zur Champions League auf Sturm. Istanbul ist für alle Fußball-Klubs ein heißes Pflaster. Nicht nur wegen der fanatischen Fans. Dreimal in der Klubgeschichte kreuzten die Grazer mit Vereinen vom Bosporus die Klingen …
https://www.krone.at/4242353
Politik
Europäische Union
Brunner stellt 5-Punkte-Plan für EU-Migration vor
Als Reaktion auf die Vorkommnisse in der spanischen Exklave Ceuta hat EU-Kommissar Magnus Brunner einen 5-Punkte-Plan für die europäische Migrationspolitik präsentiert. Dieser soll die EU handlungsfähiger machen und künftige Krisen verhindern. Die EU-Innenminister sprachen Spanien ihre Solidarität aus.
https://www.krone.at/4243654
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Unter’m Strich
Österreich schwitzt
40,1 Grad! Wien erreicht neuen Allzeit-Hitzerekord
Die Hitze in Wien erreicht einen neuen Höchststand: In Stammersdorf am Stadtrand wurden am Montag 40,1 Grad gemessen. Damit ist ein neuer Allzeit-Temperaturrekord für Wien aufgestellt. In den nächsten Tagen könnte es sogar noch heißer werden.
https://www.krone.at/4242573
Physiker Werner Gruber:
„Wir müssen lernen, mit Hitze zu leben“
Sie sind umstritten. Physiker Werner Gruber sagt trotzdem: Österreich wird sich auf heiße Sommer einstellen müssen – mit Klimaanlagen als Standard.
Heute.at.
Wien/Simmering
2,5 Promille im Blut: Betrunkene bespuckt und schlägt Polizisten
Die Polizei war alarmiert worden, weil es in dem Café in der Simmeringer Hauptstraße zu einer mutmaßlichen Körperverletzung gekommen war.
Beim Eintreffen der Beamten stießen sie auf eine Frau, die sich ein Tuch auf ihre aufgeschürften Knie hielt. Aufgrund dessen gingen die Polizisten zunächst davon aus, dass es sich um das Opfer der angezeigten Körperverletzung handeln könnte. Als die Beamten die Verletzte ansprachen, zeigte sich die Frau jedoch sofort aggressiv.
https://www.krone.at/4242205
Wien
Lobau-Brand: 18 Hektar vernichtet, Behörde warnt
Großeinsatz in der Wiener Lobau! Wegen der anhaltenden Trockenheit hatte sich ein Waldbrand zu einem Flächeninferno ausgewachsen. Der Löschhubschrauber war den gesamten Dienstagnachmittag im Einsatz. Anrainer wurden von der Polizei aufgefordert, in den Häusern zu bleiben. Gegen Abend war das Feuer unter Kontrolle. Die MA 49 warnte aber angesichts der Trockenheit, dass die Gefahr von Waldbränden aktuell enorm hoch sei.
https://www.krone.at/4243794
INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 5. AUGUST 2026)
INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 5. AUGUST 2026)
Oper Leipzig eröffnet Spielzeit am 5. September | Junge Oper Leipzig feiert Premiere am 15. September |
Und damit kommen wir zu den wichtigsten Terminen zum Start der Spielzeit 2026/2027 der Oper Leipzig:

Copyright: Oper Leipzig
05.09.2026 – Tag der offenen Tür mit Eröffnungskonzert unter Leitung von Generalmusikdirektor Ivan Repušić
15.09.2026 – Premiere der Jungen Oper: »Das hässliche Entlein«
Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung, den Spielplan und weiteren Content für die Presse.
Willkommen in der neuen Spielzeit!
Im Opernhaus wird am 5. September der Start der Saison mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Führungen durch das Haus, Technikshows, Tanztrainings und zahlreiche weitere Angebote laden dazu ein, den Theaterbetrieb aus neuen Perspektiven kennenzulernen. Als musikalisches Finale des Tages gibt das Eröffnungskonzert 2026/27 einen Ausblick auf die kommende Saison. Zu erleben sind Auszüge aus Neuproduktionen und Wiederaufnahmen mit dem Gewandhausorchester unter Leitung von Generalmusikdirektor Ivan Repušić, Gästen wie Elbenita Kajtazi, Martin Muehle und Lucio Gallo, Mitgliedern des Ensembles sowie dem Opernchor.

Copyright: Oper Leipzig
Die erste Premiere der Spielzeit am 15. September gehört der Jungen Oper Leipzig: »Das hässliche Entlein« erzählt das berühmte Märchen neu – im Venussaal der Musikalischen Komödie. Dafür hat Marko Drechsel, Klarinettist im Orchester der Musikalischen Komödie, eine frische Fassung für Streichquartett, Erzähler und Tänzerin geschaffen. Für den Kinder- und Jugendchor der Oper Leipzig steht bereits am 4. September ein Highlight an: In der Peterskirche findet mit »Zusammen! Leipzig – Madrid. Zwei Chöre. Ein Klang.« ein gemeinsames Konzert mit dem Kinderchor der Oper Madrid statt.
Mit der Wiederaufnahme von »Eurydike« bietet sich ab 19. September erneut die Gelegenheit, gemeinsam mit dem Leipziger Ballett in die Unterwelt hinabzusteigen und die Vorhölle als Flughafenterminal zu erleben. Das moderne Ballett des spanischen Choreographen Fran Díaz zur Musik polnischer Avantgardisten des 20. Jahrhunderts ließ vor der Sommerpause kaum jemanden unberührt.
Und in der Oper kehren vier Publikumslieblinge zum Auftakt der Spielzeit auf den Spielplan zurück: Wagners »Der fliegende Holländer« am 12. September, Mozarts »Die Zauberflöte« am 13. September, Puccinis »Tosca« am 20. September und Verdis »La Traviata« am 25. September.
Oper Leipzig
Eröffnungskonzert 2026/27
Der krönende Abschluss unseres Tags der offenen Tür. Musikalische Ausblicke auf die Neuproduktionen und Wiederaufnahmen der neuen Spielzeit unter Leitung von Generalmusikdirektor Ivan Repušić.
Sa. 05.09.2026 | 18:00 | Opernhaus
Info ERÖFFNUNGSKONZERT
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Sommeroper Selzach feiert Premiere mit Beethovens FIDELIO

Am Mittwoch, 5. August 2026, hebt sich im historischen Passionsspielhaus Selzach der Vorhang für Ludwig van Beethovens einzige Oper FIDELIO. Die Neuproduktion eröffnet zugleich eine neue Ära: Erstmals steht die Sommeroper unter der Intendanz des erfahrenen Kultur- und
Eventmanagers Markus Müller.
Selzach, 4. August 2026 – Nach intensiven Probenwochen ist es so weit: Am Mittwoch, 5. August 2026, um 19.30 Uhr feiert Ludwig van Beethovens FIDELIO im Passionsspielhaus Selzach Premiere.
Bis zum 22. August sind insgesamt neun Aufführungen geplant.
Mit seiner einzigen Oper schuf Beethoven ein eindringliches Plädoyer für Freiheit, Gerechtigkeit, Menschlichkeit und die Kraft der Liebe. Im Zentrum steht Leonore, die sich als Mann verkleidet und unter dem Namen Fidelio alles riskiert, um ihren unschuldig inhaftierten Ehemann Florestan aus den Händen des tyrannischen Gefängnisdirektors Don Pizarro zu befreien.
Gerade in der heutigen Zeit besitzt das Werk eine besondere Aktualität. «FIDELIO erzählt von Zivilcourage und vom Mut, sich gegen Willkür und Unterdrückung zu stellen. Gleichzeitig zeigt die Oper, wie stark Hoffnung, Liebe und Menschlichkeit sein können», erklärt Intendant Markus Müller.
Erste Produktion unter der neuen Intendanz
Mit der Spielzeit 2026 beginnt für die Sommeroper Selzach ein neues Kapitel. Erstmals trägt Markus Müller die Gesamtverantwortung für die traditionsreiche Opernproduktion. Der erfahrene Kulturund Eventmanager ist Mitbegründer der Thunerseespiele, Geschäftsführer des renommierten 21st Century Orchestra in Luzern sowie Präsident der Stiftung für Schweizer Volksmusik und Volkskultur. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Durchführung grosser Kultur- und Musikveranstaltungen. Darüber hinaus engagiert er sich als Gemeinderat der Gemeinde Belp.
«Die Sommeroper Selzach verbindet professionelles Musiktheater mit einem aussergewöhnlichen Spielort, grossem ehrenamtlichem Engagement und einer tiefen Verankerung in der Region. Diese besondere Verbindung möchten wir bewahren und gleichzeitig behutsam weiterentwickeln», sagt Markus Müller.
Für die künstlerische Umsetzung konnte ein erfahrenes Leitungsteam gewonnen werden. Die musikalische Leitung liegt bei Iwan Wassilevski. Regie führt Dieter Kaegi, Intendant und Direktor Oper bei TOBS! Theater Orchester Biel Solothurn. Für Bühne und Kostüme zeichnet Dirk Hofacker verantwortlich, die Chorleitung übernimmt Valentin Vassilev.
Rund 200 Mitwirkende, Mitarbeitende sowie freiwillige Helferinnen und Helfer sind an der Entstehung und Durchführung der Produktion beteiligt. Ihr grosses Engagement bildet seit Jahrzehnten das Fundament der Sommeroper Selzach.
Ein aussergewöhnliches Theaterhaus
Das Passionsspielhaus gehört zu den eindrücklichsten historischen Theaterbauten der Schweiz und gilt als das grösste Theaterhaus seiner Art im Espace Mittelland. Die Anfänge der Selzacher Passionsspieltradition reichen bis ins Jahr 1893 zurück; das heutige Passionsspielhaus wurde 1895 als eindrucksvolle Holzkonstruktion errichtet.
Der denkmalgeschützte Bau bietet 707 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz. Sein sichtbares hölzernes Dachtragwerk, der scheunenähnliche Charakter des Saals, die grosse Vorbühne und die hervorragende Akustik schaffen eine aussergewöhnliche Nähe zwischen Bühne und Publikum. Seit 1989 werden im Passionsspielhaus regelmässig aufwendige Opern- und Musiktheaterproduktionen gezeigt.
Damit blickt die Sommeroper Selzach auf eine inzwischen 37-jährige Operntradition zurück. Im Zweijahresrhythmus entstehen eigenständige Produktionen, die professionelles Musiktheater mit dem besonderen Charakter des Hauses und dem Engagement der gesamten Region verbinden.
«Dieses Haus ist weit mehr als eine Kulisse», betont Markus Müller. «Seine Geschichte, seine Architektur und seine einzigartige Atmosphäre prägen jede Inszenierung. Wenn Beethovens Freiheitschor in diesem gewaltigen Holzbau erklingt, entsteht ein Opernerlebnis, das man in dieser Form nur in Selzach erleben kann.»
Aufführungen bis 22. August
FIDELIO wird vom 5. bis 22. August 2026 im Passionsspielhaus Selzach aufgeführt. Ergänzend zur abendfüllenden Oper bietet die Sommeroper eine rund 60-minütige Fassung für ein junges Publikum an. Damit sollen auch Kinder, Jugendliche, Familien und Schulklassen einen unmittelbaren und verständlichen Zugang zu Beethovens Werk erhalten.
Premiere
Mittwoch, 5. August 2026, 19.30 Uhr
Weitere Aufführungen
5. bis 22. August 2026
Informationen und Tickets
www.sommeroper.ch
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OUTHERE MUSIC: Partnerschaft mit zwei hochkarätigen italienischen Festivals
Outhere Music freut sich, die Partnerschaft mit dem Stresa Festival und dem Festival Muse Salentine fortzusetzen – zwei Veranstaltungen, die durch denselben künstlerischen Anspruch und das gemeinsame Engagement verbunden sind, um Musik, Künstler und das Publikum an außergewöhnlichen Schauplätzen zusammenzubringen.
STRESA FESTIVAL – LAGO MAGGIORE
Zur 65. Ausgabe entfaltet sich das Stresa Festival entlang der Ufer des Lago Maggiore und auf den Borromäischen Inseln. Unter der künstlerischen Leitung des international renommierten Cellisten Mario Brunello vereint Stesa noch bis zum 9. September 2026 Jazz, zeitgenössische Musik, Alte Musik und das klassische Repertoire.
Zu den Höhepunkten zählen Fazıl Say mit dem Kammerorchester Basel sowie Bar Avni, Ilya Gringolts und Francesco Corti mit Bach, das Belcea Quartet, das Vokalensemble Sjaella, Mario Brunello mit Dvořák sowie Lukas Geniušas und Anna Geniushene. Das Festival schließt im Teatro alla Scala in Mailand mit Mahlers Neunter Sinfonie in historischer Aufführungspraxis durch das Mahler Academy Orchestra unter der Leitung von Philipp von Steinaecker.
Weitere Infos unter: stresafestival.eu
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Kampagnen-Finale mit Kölner Gesichtern für die Wiedereröffnung am Offenbachplatz
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Wenige Wochen vor der feierlichen Wiedereröffnung der Bühnen Köln am Offenbachplatz (19./20. September) geht die Kampagne Deine Bühne, Köln. in ihre finale Phase. Um die Vielfalt der Bühnen am Offenbachplatz zu zeigen, treten ab sofort unterschiedlichste Persönlichkeiten der Kölner Stadtgesellschaft auf. Von bekannten Persönlichkeiten bis hin zu weniger bekannten Kölnerinnen und Kölnern: Sie alle verbindet ihre persönliche Beziehung zu den Bühnen Köln – als Künstler*innen, Kulturschaffende, Unternehmer*innen, Ehrenamtliche oder engagierte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.
Stefan Charles, Beigeordneter für Kunst und Kultur: „Die Wiedereröffnung ist weit mehr als die Inbetriebnahme des Gebäude-Ensembles. Sie ist ein kultureller Moment für die gesamte Stadt. Dass Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen ihr Gesicht zeigen, macht deutlich: Die Bühnen gehören allen.“
Von Fernsehprominenz bis zum Veedels-Kiosk
Für die Motive wurden alle Protagonist*innen porträtiert. Neben bekannten Namen wie der Band Kasalla, Moderatorin Bettina Böttinger, Schauspieler Dietmar Bär, Schauspielerin Cordula Stratmann oder Dombaumeister Peter Füssenich stehen ganz bewusst Menschen im Mittelpunkt, die das alltägliche Leben der Stadt prägen: von der Kioskbetreiberin Charlotte Mieß der Wirtin der „Kleinen Glocke“ bis hin zu Sportler*innen der Rollstuhlbasketballmannschaft Köln 99ers und begeisterten Theaterbesucherinnen.
Großes Publikumsinteresse
Die neuen Plakatmotive sind ab dem 4. August 2026 im gesamten Kölner Stadtgebiet zu sehen und bauen auf einer erfolgreichen Kommunikation auf. Seit Kampagnenstart im März 2026 ist das Interesse an der Rückkehr in das sanierte Opern- und Schauspielhaus enorm: Die aktuellen Ticketverkaufszahlen liegen rund 300 % über dem Vorjahresniveau. Mit der finalen Phase soll die Vorfreude nun noch weiter gesteigert werden.
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schoepfblog – Programm der 32. Kalenderwoche vom 03.08.2026 bis zum 09.08.2026
Montag:
Apropos: Was soll das Gejammer über eine gespaltene Gesellschaft? Wollen wir unter einer Diktatur der Einheitsmeinung leben? (Alois Schöpf)
Dienstag:
Konsum: Wer online Kleidungsstücke bestellt, landet zuweilen in den kafkaesken Sackgassen der stets höflichen KI. (Bettina König)
Literatur: Margit Jordan, der uneigennützige gute Geist der Literaturvereinigung „Turmbund“ ist gerstorben. Helmuth Schönauer würdigt ihren Gedichtband „Fenstertage“.
Mittwoch:
Ideologie: Walter Plasil, seines Zeichens ein alter Linker, listet fast lexikalisch seine Befürchtungen über die rechte Wende in Deutschland und in Österreich auf.
Donnerstag:
Tourismus: Auf dem Event-Markt wird es eng. Diethard Sanders schlägt vor, die jüngsten Murenabgänge und Überschwemmungen touristisch zu nutzen.
Freitag:
Musik: Albert Schwarzmann hat mit seiner Konzertkritik die Blasmusikszene schwer beleidigt. Über den Umgang mit Kritik. (Alois Schöpf)
Samstag:
Geschichte: Als der Kaiser in Zirl nicht anhielt, sondern weiterfuhr, liefen ihm die Zirler nach, um ihm zu huldigen. (Elias Schneitter)
Sonntag:
Medien: Die Altersbeschränkung bei Sozialen Medien und Pornoplattformen wird zwar nicht funktionieren, aber das freie Internet erledigen. (Helmuth Schönauer)
Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/
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