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DIE DIENSTAG-PRESSE (21. JÄNNER 2020)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die DIENSTAG -PRESSE – 21. JÄNNER 2020

Wien/ Staatsoper
Opernball-Nachfolge: Wer zögert und wer damit kokettiert
Maria Großbauer verkündete überraschend ihren Rücktritt – und schon wird wild spekuliert, wer übernehmen soll.
Kurier

Opernball-Chefin Maria Großbauer hört auf
https://www.heute.at/s/opernball-chefin-maria-grossbauer-hort-auf-50711482

Darum wirft Opernball-Chefin hin
Heute.at

Hamburg
Die Ambrogio Maestri-Show begeistert Hamburg
Vermutlich kann den Falstaff derzeit keiner besser singen und spielen als der italienische Bariton Ambrogio Maestri. Mit einer mächtigen Stimme baritonalen Wohlklangs artikuliert er die Feinheiten seiner Partie auf höchstem sängerischen Niveau: Wandlungsfähig, dynamisch und glasklar brilliert er hier in seiner Paraderolle.
Ulrich Poser berichtet über die Premiere des „Falstaff“ von Giuseppe Verdi in der Staatsoper Hamburg vom 19. Januar 2020
Was für ein wunderbarer Abend!
Klassik-begeistert

Musikalisches Feuerwerk überstrahlt unausgegorene Inszenierung: „Falstaff“ an der Staatsoper Hamburg
Verdis Alterskomödie gerät in Hamburg zu einer gelungenen Charakterzeichnung mit sehr guten bis herausragenden Gesangsleistungen. Der Regie mangelt es unterdessen an einer überzeugenden Gesamtidee, sie verliert sich in einer Mischung aus milder Provokation, leerer Dekonstruktion, fehlender Detailgenauigkeit und einigen gelungenen Einfällen. Das Publikum honoriert die musikalischen Leistungen, lässt die Inszenierung aber durchfallen.
Guido Marquardt berichtet aus der Staatsoper Hamburg.
Klassik-begeistert

Wien/ Theater an der Wien
Der Regie-Mehrwert von Strauss’ Salome
Theater an der Wien: Gefeierte Premiere der Oper von Richard Strauss in der Inszenierung von Nikolaus Habjan.
https://www.nachrichten.at/kultur/der-regie-mehrwert-von-strauss
Es ist Großartiges geschehen: Salome am Theater an der Wien
bachtrack

Wien/ Staatsoper
Lohengrin mit dem gewissen Etwas an der Wiener Staatsoper
bachtrack

Graz
Bühnen Graz hatten mehr als 510.000 Besucher
https://www.krone.at/2081954

Berlin
Berliner Publikum feiert Placido Domingo trotz #MeToo-Protesten
https://www.wsws.org/de/articles/2020/01/20/domi-j20.html

Frankfurt
Analyse einer Liebesutopie – Wagners „Tristan und Isolde“ an der Oper Frankfurt
Neue Musikzeitung/nmz.de

„Tristan und Isolde“ an der Oper Frankfurt: Von des Tages Schein betroffen
Frankfurter Rundschau

Hannover
Wie eine Feuerschmiede – Nicola Hümpel inszeniert „Der Barbier von Sevilla“ an der Staatsoper Hannover
Neue Musikzeitung/nmz.de

Nürnberg
Verloren im Gestänge des Kapitalismus: Jules Massenets „Manon“ am Staatstheater Nürnberg
Neue Musikzeitung/nmz.de

Spiel auf Leben und Tod
https://www.sueddeutsche.de/kultur/oper-spiel-auf-leben-und-tod-1.4762384

Bielefeld
Eötvös-Oper in Bielefeld: Ärger im Paradies
https://www.nw.de/nachrichten/kultur/kultur/22670880_Eoetvoes-Oper-in

Bayreuth
Max Emanuel Cencic leitet neues Barockfestival in Bayreuth
https://www.vn.at/newsticker/max-emanuel-cencic-leitet-neues-barockfestival

CD
Regula Mühlemann: Heimat ohne Herzbuben-Kitsch
Die Schweizer Sopranistin legt ein hinreißendes Lieder-Album vor.
Wiener Zeitung

Ladas Klassikwelt 15: „Gott ist die Liebe“ von Georg Anton Benda – Entdeckung des Unbekannten
Ein Sommerabend Ende Mai 2007, die Sankt Markus Kirche in Krakau. Unser Chor, die Kantorei Sankt Barbara, am Altar versammelt, nimmt mit dem Orchester L“Estate Armonico unter der Leitung von Wiesław Delimat vier Kantaten von Georg Anton Benda (1722-1795) auf. Die Aufnahme dauert bis spät in die Nacht. Wir sind müde, aber wir strengen uns bis zum letzten Stück an. Das Singen macht uns unglaublich Spaß, besonders die Kantate „Gott ist die Liebe“. Die Leichtigkeit und Lebhaftigkeit dieser Musik hat etwas Optimistisches.
Jolanta Lada Zielke berichtet aus Hamburg
https://klassik-begeistert.de/ladas-klassikwelt-15-klassik-begeistert-de/

Köln
Das WDR-Sinfonieorchester bietet ein hochromantisches Klangspektakel in Köln
Seit einigen Monaten ist Cristian Măcelaru (39) aus Timișoara in Rumänien nun bereits der neue Chefdirigent des WDR-Sinfonieorchesters und konnte bislang durchweg überzeugen. Stets präsentiert er faszinierende Mischungen unterschiedlichster Stilrichtungen und versteht es dabei auch, immer wieder mit neuen Blickwinkeln zu überraschen. So auch am heutigen Abend, wo neben den großen Komponisten Brahms und Strauss, dessen Rosenkavalier für Măcelaru ein Inbegriff der Demokratisierung in der Musik ist, auch zwei Namen vertreten sind, die sonst nicht häufig in Konzertsälen auftauchen.
Daniel Janz berichtet aus der Kölner Philharmonie
Klassik-begeistert

Links zu englischsprachigen Artikeln

Antwerpen
Come back, Euridice!: García Alarcóns Wunsch-Rückkehr zu Monteverdis L’Orfeo
bachtrack

Leeds
Opera North’s thrilling Street Scene brings Golden Age Broadway to Leeds
bachtrack

Street Scene review at Grand Theatre, Leeds – “intricate staging of Kurt Weill’s opera’
https://www.thestage.co.uk/reviews/2020/street-scene-review-at-grand-theatre-leeds

Glasgow
The Rape of Lucretia: a shockingly powerful take at RCS
bachtrack

New York
Prototype Festival 2020 Review: Ellen West
https://operawire.com/prototype-festival-2020-ellen-west/

A Dance Steals the Show at an Opera Festival
https://www.nytimes.com/2020/01/19/arts/music/prototype-festival-opera.html

Seattle
Eugene Onegin at Seattle
http://www.operatoday.com/content/2020/01/eugene_onegin_a.php

Tanz/ Ballett

Zürich
Risks and rewards: a celebration of William Forsythe at Ballett Zürich
bachtrack

London
Onegin, Royal Ballet review – vivid and intelligent dance drama
https://theartsdesk.com/dance/onegin-royal-ballet-review-vivid

Onegin review – Natalia Osipova thrills with ecstatic, lovestruck obsession
The Guardian

Onegin review at Royal Opera House, London – “ferocious and captivating’
https://www.thestage.co.uk/reviews/2020/onegin-review-natalia-osipova-francesca-hayward

TV/ Film

„Rosenheim-Cop“ Joseph Hannesschläger 57-jährig gestorben
Die Presse
——
Unter’m Strich

Österreich
Arbeitsrecht: Missstände aufdecken: Zuerst zum Chef, dann zum Buchverlag
Wer in einem Buch seinen Dienstgeber rügt, riskiert in der Privatwirtschaft den Job. Bevor man in die Tasten haut, muss man zuerst der Firma die Möglichkeit geben, Probleme zu beseitigen. Beamte wie Susanne Wiesinger sind allerdings am besten vor Konsequenzen geschützt.
Die Presse

Fußball Österreich
Magath will Admira-Wacker „Impulse geben“
Felix Magath kehrt ins Fußballgeschäft zurück. Der 66-Jährige, als Aktiver mit Deutschland zweimal Vizeweltmeister, als Trainer dreimal deutscher Meister, wird künftig als Leiter von Flyeralarm Global Soccer beim deutschen Drittligisten Würzburger Kickers und beiAdmira-Wacker werken. Die Ziele sind nicht gerade niedrig angesetzt.
https://sport.orf.at/stories/3058591/

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 21. JÄNNER 2020)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 21. JÄNNER 2020)

 

Linda Watson wurde österreichische Kammersängerin

Linda Watson wurde im Anschluss an die Vorstellung von Lohengrin am 19.1., in der sie als Ortrud zu erleben war, auf offener Bühne mit dem österreichischen Berufstitel „Kammersängerin“ ausgezeichnet. Für die Auszeichnung versammelten sich das Ensemble des Abends, darunter KS Piotr Beczała (Lohengrin), Cornelia Beskow (Elsa), Egils Silinš (Telramund), Ain Anger (König Heinrich), der kurzfristig eingesprungene Dirigent Michael Güttler und der Staatsopernchor auf der Bühne.

Nach der Laudatio von Staatsoperndirektor Dominique Meyer überreichte Christian Kircher, Geschäftsführer der Bundestheater-Holding, die Urkunde an KS Linda Watson.

Staatsoperndirektor Dominique Meyer bedankte sich in seiner Rede bei KS Linda Watson, die der Wiener Staatsoper „immer treu und in der Not behilflich war“ und betonte, dass sie auch in schwierigen Rollen, u. a. als Brünnhilde oder Elektra, kurzfristig eingesprungen ist. „Sie hat sich diesen Titel verdient – er ist ein Zeichen der Anerkennung und Liebe zu Linda Watson, die noch lange andauern sollen.“

KS Linda Watson bedankte sich in ihrer Ansprache bei ihren Wegbegleitern und dem Wiener Publikum und betonte, dass ihr der Titel „Kammersängerin“ als Wahlwienerin sehr viel bedeutet: „Es ist eine große Ehre für mich, diese Auszeichnung vor Publikum annehmen zu dürfen“.


Das Ensemble gratuliert. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Die US-Amerikanerin KS Linda Watson zählt zu den bedeutenden dramatischen Sopranistinnen unserer Zeit. Sie debütierte 1986 im Vokalensemble von A quiet place an der Wiener Staatsoper und sang hier bisher 13 unterschiedlichen Partien an 55 Opernabenden, u. a. die drei Brünnhilden im Ring des Nibelungen, die Feldmarschallin im Rosenkavalier, Isolde in Tristan und Isolde, Ortrud in Lohengrin, die Titelrolle in Elektra, Herodias (Salome) sowie Babulenka (Der Spieler).

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VALERY GERGIEV GESTERN IN HAMBURG

Das Pensum ist irre!  Aber in Wien hat man diesmal nicht gewartet!


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PROMINENTER BESUCH IN DER ÖSTERREICHISCHEN NATIONALBIBLIOTHEK

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Anne-Sophie Mutter übernimmt Beethoven-Buchpatenschaft und widmet sie John Williams

Stargeigerin Anne-Sophie Mutter übernahm eine Buchpatenschaft der Österreichischen Nationalbibliothek für den Erstdruck von Beethovens berühmtem Violinkonzert. Diese Patenschaft widmete sie John Williams, der großen Komponisten-Legende aus Hollywood. Nach einer Besichtigung der aktuellen Sonderausstellung „Beethoven. Menschenwelt und Götterfunken“ wurde die Urkunde von Generaldirektorin Dr. Johanna Rachinger überreicht.

Anlässlich zweier ausverkaufter Konzerte im Wiener Musikverein waren die deutsche Violin-Virtuosin Anne-Sophie Mutter und der US-amerikanische Komponist, Dirigent und Produzent John Williams zu Gast in Wien und nutzten die Gelegenheit für einen exklusiven Besuch der Sonderausstellung „Beethoven. Menschenwelt und Götterfunken“ im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek. Nach der Führung durch die Ausstellung übernahm die viermalige Grammy Award-Gewinnerin Anne-Sophie Mutter die Urkunde zu einer Patenschaft über ein Werk von Ludwig van Beethoven, die sie der großen Komponisten-Legende aus Hollywood, John Williams, widmet.

John Williams ist vor allem für seine Kompositionen von Film- und Orchestermusik bekannt und kann auf unzählige Oscar-, Emmy-, Golden Globe- und Grammy-Nominierungen für die beste Filmmusik zurückblicken. Mit der Musik zu „Der weiße Hai“ und „Krieg der Sterne“ gelang ihm sein Durchbruch. Aber auch Melodien zu Filmen wie „Superman“, „Indiana Jones“ und „E.T.“ zählen zu seinen bekanntesten und schönsten Werken.

Anne-Sophie Mutter hat sich bei der Buchpatenschaft für ein ganz besonderes Werk von Ludwig van Beethoven entschieden, dessen 250. Geburtstag heuer gefeiert wird. „Neben den Romanzen, den Sonaten und den Klavier- und Streichtrios war es vor allem Beethovens einziges Violinkonzert, das mich seit meiner Kindheit begleitet und beflügelt hat. Ich freue mich daher ganz besonders über die Patenschaft für dieses Werk.“

Bei dem ausgewählten Werk handelt es sich um einen Erstdruck des Konzerts aus dem Jahr 1808. Diese Ausgabe ist mit einer handschriftlichen Notiz von Gerhard von Breuning, dem Sohn von Stephan von Breuning, einem engen Freund Beethovens, versehen: „das ist der 1 der 2 Original-dedications-Exemplare des Violin-Concertes op. 61, das L. van Beethoven meinem Vater gewidmet u. gegeben hat, u. zwar das vollständige.“ Das Digitalisat des Drucks kann über die neue Datenbank der Österreichischen Nationalbibliothek „Beethoven Digital“ abgerufen werden. Das Objekt selbst wird, so wie das Originalmanuskript des Konzerts, in der aktuellen Sonderausstellung präsentiert.

Buchpatenschaft
Die Buchpatenschaften der Österreichischen Nationalbibliothek zählen zu den erfolgreichsten Fundraising-Aktionen Österreichs im Kulturbereich. Mehr als 8.000 Patenschaften über Bücher, Karten, Globen, Zeichnungen, Musikhandschriften, Papyri, Plakate, Fotos und andere Objekte der Österreichischen Nationalbibliothek wurden bereits von Persönlichkeiten und Wirtschaftsunternehmen aus aller Welt, aber auch von vielen privaten KulturliebhaberInnen übernommen. Zu den bekanntesten BuchpatInnen zählen u. a. Hillary Clinton, Henry Kissinger, Papst Johannes Paul II., Martin Scorsese, Nikolaus Harnoncourt und Klaus Maria Brandauer. Zuletzt haben die Bestsellerautorin Donna Leon, die US-Schauspielerin Julie Andrews, Kaliforniens Ex-Gouverneur Arnold Schwarzenegger, Bundespräsident a. D. Dr. Heinz Fischer und Star-Tenor Jonas Kaufmann Patenschaften übernommen.

MEHR INFO
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CD-COVER: OTELLO MIT KAUFMANN

ZU INSTAGRAM
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ANNA NETREBKO: VIDEO VON EINEM ETWAS SCHRÄGEN AUFTRITT IN MOSKAU (in der Garderobe)

Empfehlenswert, weil originell!

Der Pianist ist Denis Matsuev


Pfeil inaktiv, drücken Sie auf den Link!

ZU INSTAGRAM

 

Das war ein Konzert für Hibla Gerzmava

https://en.kremlinpalace.org/events/grand-jubilee-concert-hibla-gerzmava-and-friends

Die Dame hat auch schon in Wien gesungen, sie ist derzeit hervorragend gebucht – ohne Wien!

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Internationales Opernfestival BAYREUTH BAROQUE im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth unter der Künstlerischen Leitung von Max Emanuel Cencic, erstmals 3.-13.9.2020

2020 startet das Internationale Festival der Opera Seria BAYREUTH BAROQUE im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth. Damit erhält Bayreuth ein weiteres Festival von Weltrang. Künstlerischer Leiter für die kommenden drei Jahre ist Countertenor, Regisseur und Produzent Max Emanuel Cencic, der mit seinem Konzept eines neuen Barockfestivals im Weltkulturerbe die Stadt Bayreuth überzeugen konnte. Die erste Ausgabe findet vom 3. bis 13. September statt, das Programm wird am 5. Februar 2020 bekanntgegeben.

Es war großer Wunsch der Stadt Bayreuth, nach der denkmalgerechten Renovierung des Markgräflichen Opernhauses ein Barockfestival dort zu initiieren. Das 1748 eröffnete, 2012 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommene, Theater Wilhelmines von Bayreuth ersteht als Spielort seltener Opern aus seiner Entstehungszeit zu neuem Leben. BAYREUTH BAROQUE findet jedes Jahr elf Tage lang im Monat September im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth statt. Geplant sind jeweils zwei Opernproduktionen, darüber hinaus Konzerte mit Künstlern von Weltrang.

„Das BAYREUTH BAROQUE Opernfestival ist aus kulturpolitischer Sicht ein absoluter Glücksfall für Bayreuth. Es verbindet ein inhaltliches Programm von höchster Qualität mit einem weltweit einzigartigen Ort, der genau für diese Art der Kunst gebaut wurde. Weltkunst im Welterbe also! Ich freue mich auf dieses weitere Highlight, das sich perfekt in den Bayreuther Veranstaltungskalender und den architektonischen Kontext unserer Barockstadt einfügt“, sagt Benedikt Stegmayer, Kulturreferent der Stadt Bayreuth.

Bernd Sibler, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, ergänzt: „Mit dem Unesco-Welterbe ‚Markgräfliches Opernhaus‘ ist Bayreuth eine Stadt mit hoher kultureller Strahlkraft. Ich begrüße die Gründung der BAYREUTH BAROQUE Opernfestspiele unter der künstlerischen Leitung von Max Emanuel Cencic sehr und wünsche dem neuen Festival in seiner ersten Spielzeit viel Glück und Erfolg! Es wird das kulturelle Angebot in Bayreuth sicherlich in besonderer Weise ergänzen.“

Der Künstlerische Leiter Max Emanuel Cencic erklärt: „Es ist mir eine außerordentliche Ehre als Künstlerischer Leiter von BAYREUTH BAROQUE das Programm gestalten zu dürfen und ich möchte mich herzlich für das mir entgegengebrachte Vertrauen seitens des Stadtrates und der Stadt Bayreuth bedanken. Das Markgräfliche Opernhaus ist ein einzigartiger Ort der Musikgeschichte. Sein Bestehen danken wir vor allem auch Richard Wagner, der den Wert dieses Opernhauses richtig erkannte und sich dafür einsetzte, es für die zukünftigen Generationen zu erhalten. In diesem geschichtsträchtigen Haus Opern zu präsentieren, die seit 300 Jahren nie oder kaum gespielt wurden, ist für mich ein Traum, der wahr wurde. In diesem Sinne sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und ich freue mich, mit diesen Festspielen neue Akzente in der Musikkultur der Stadt Bayreuth zu setzen.“

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 Aus dem aktuellen CRESCENDO-Newsletter:

DRESDEN: DER LÄCHERLICHE BALL

Axel Brüggemann:

Wahrscheinlich nennt man das perfektionierte Desinformation. Zunächst hieß es: Anna Netrebkos Ehemann, Yusif Eyvazov habe gedroht, seinen Auftritt beim Semperopernball zurückzuziehen. Der Tenor aus Aserbaidschan wollte nicht gemeinsam mit der Sopranistin Ruzan Mantashian aus Armenien auftreten. Die beiden Länder befinden sich durch den Bergkarabach-Konflikt im politischen Zwist. Dann soll Semperopernball-Chef Hans-Joachim Frey sofort gehandelt haben und die Sopranistin rausgeschmissen haben. Dann das Dementi: Eyvazov habe keinen Druck ausgeübt, hieß es merkwürdig verquast aus der Semperoper, der Vertrag mit Mantashian sei noch nicht einmal unterschrieben gewesen. Ein Beigeschmack bleibt, auch weil Hans-Joachim Frey auf der Gehaltsliste von Wladimir Putin steht. Als Klassik-Botschafter Russlands und Intendant in Sotschi. Russland steht im Bergkarabach-Konflikt auf der Seite Aserbaidschans. Passend dazu flatterte gerade eine Einladung auf meinen Schreibtisch: Ob ich nicht als Opern-Wettbewerbs-Juror nach Sotschi kommen wolle. Ich habe viel über derartige launige Männerausflüge gehört. Meine Antwort: Nein, danke, schon aus moralisch-politischen Gründen nicht. Darüber sollte der mdr bei der Übertragung des Opernballs auch mal nachdenken.

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In memoriam Joseph Hannesschläger ändert der ORF sein Programm: Nachruf in „Thema“, Interview mit Max Müller in „Studio 2“

 Doppelfolge „Die Rosenheim-Cops“ am 23. Jänner in ORF 2 =

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Josef Hannesschläger. Foto: Wikipedia

 In memoriam Joseph Hannesschläger, der am Montag, dem 20. Jänner 2020, im Alter von 57 Jahren verstorben ist, ändert der ORF sein Programm:

Am Donnerstag, dem 23. Jänner, steht im Hauptabend von ORF 2 ab 20.15 Uhr eine Doppelfolge der erfolgreichen Krimiserie „Die Rosenheim-Cops“ auf dem Programm, in der Hannesschläger in seiner Kult-Rolle als Kriminalhauptkommissar Korbinian Hofer zu sehen ist. Die bayerischen Cops ermitteln in den neuen Fällen „Einen auf einen Streich“ und „Haarscharf ins Herz“.

Ein Wiedersehen mit den „Rosenheim-Cops“ gibt es außerdem immer werktags um 15.15 Uhr bzw. stehen diesen Donnerstag und Freitag ab 14.30 Uhr zwei zusätzliche Folgen auf dem Programm. Und am Donnerstag, dem 13. Februar, um 20.15 Uhr zeigt ORF 2 das 90-minütige „Rosenheim-Cops“-Special „Schussfahrt in den Tod“, in dem Joseph Hannesschläger in einem seiner letzten Auftritte zu sehen ist.

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Wien: HEUTE LIEDERABEND MARISA ALTMANN-ALTHAUSEN

Bitte vergesst nicht auf den Liederabend  von Marisa Altmann-Althausen (ein sehr schönes Programm mit Mendelssohn, Schubert, Schumann, Wolf), die ja seit einiger Zeit auch als ‚Merkerin‘ fungiert:

Dienstag, 21.1. 19,00 Uhr Gesellschaft für Musiktheater, 1090 Wien, Türkenstraße 19. Am Klavier: Stephan Möller (auch exzellent!).

Mail: office@iti-arte.at

Immer dabei: Sieglinde Pfabigan
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DIE MONTAG-PRESSE (20. JÄNNER 2020)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die MONTAG -PRESSE – 20. JÄNNER 2020

Wien/ Theater an der Wien
„Salome im Blutrausch“
Die erste Neuproduktion des Theaters an der Wien im Jahr 2020 widmete sich der Richard Strauss’schen „Salome“. Gestützt auf eine reduzierte Orchesterfassung von Eberhard Kloke durfte man wieder Nikolaus Habjans Puppen begegnen: eine für Salome und eine für Jochanaan.
http://www.operinwien.at/werkverz/strauss/asalome11.htm

„Salome“ oder Puppen sind nicht immer die Lösung
Wiener Zeitung

In der Todeszone des Begehrens
Richard Strauss’ „Salome“ am Theater an der Wien in einer intensiven Variante von Regisseur Nikolaus Habjan
https://www.derstandard.at/story/2000113487498/in-der-todeszone-des-begehrens
Faszinierende „Salome“ im Theater an der Wien
https://www.diepresse.com/5754715/faszinierende-salome-im-theater-an-der-wien

Nürnberg
Kritik: „Manon“ am Staatstheater Nürnberg: Bare Liebe, wahres Geld
BR-Klassik

Wien/Musikverein
Philharmonisches: Besuch vom lieben Gott
John Williams, Anne-Sophie Mutter und die Wiener Philharmoniker im Musikverein
https://www.derstandard.at/story/2000113486699/besuch-vom-lieben-gott

Hamburg
Den Dirigenten des Symphonischen Chores Hamburg begeistert die „Meisterschaft“ Maestro von Dohnányis
Der Dirigent des Symphonischen Chores Hamburg, Professor Matthias Janz, hat am Freitagabend gemeinsam mit klassik-begeistert.de-Herausgeber Andreas Schmidt das Konzert im Großen Saal der Elbphilharmonie unter Leitung von Christoph von Dohnányi besucht. Janz wollte sich damit auch noch einmal mit den Gegebenheiten in dem 2100 Sitzplätze zählenden Konzertsaal vertraut machen, da er hier mit seinem Chor am Sonntag, 23. Februar 2020, um 11 Uhr das Werk Les Béatitudes von César Franck aufführen wird (das Konzert ist ausverkauft, eventuell gibt es Restkarten an der Morgenkasse). Bereits am 9. Dezember 2017 hatte Janz mit seinem Chor in der Elbphilharmonie den „Messiah“ von Georg Friedrich Händel aufgeführt – der Symphonische Chor Hamburg war damit der erste Laienchor, der im Eröffnungsjahr der Elbphilharmonie ein Werk darbieten durfte.
Andreas Schmidt berichtet aus der Elbphilharmonie.
https://klassik-begeistert.de/christoph-von-dohnanyi-ndr-elbphilharmonie-orchester

Links zu englischsprachigen Artikeln

Paris
Paris Opera musicians serenade public in pension reform protest
https://www.france24.com/en/20200118-paris-opera-musicians-serenade

London
Onegin, Royal Opera House review: Ballet returns with a fascinating mix of established names and rising artists
The Independent

Leeds
Street Scene review – full justice for murder in Manhattan
The Guardian

Birmingham
Mahler’s Eighth, CBSO, Gražinytė-Tyla, Symphony Hall Birmingham review – a symphony of 600
https://theartsdesk.com/classical-music/mahlers-eighth-cbso-gra%C5%BEinyt%C4%97

New York
Cion: Requiem of Ravel’s “Boléro’ — a gripping dance-opera in New York
https://www.ft.com/content/0df70c1c-3912-11ea-ac3c-f68c10993b04

Miami
“Madama Butterfly” stays aloft in new Florida Grand Opera production
https://southfloridaclassicalreview.com/2020/01/madama-butterfly-stays-aloft

Washington
Soprano Rosa Feola makes radiant Washington debut with Vocal Arts DC
https://washingtonclassicalreview.com/2020/01/18/soprano-rosa-feola-makes

Sydney
Bran Nue Dae (Opera Conference, Sydney Festival)
https://www.limelightmagazine.com.au/reviews/bran-nue-dae-opera

Sprechtheater

Wien/Burgtheater/ Kasino
„Hamletmaschine“: Müller gesehen, Schwein gehabt
Im Kasino belebt der notorisch krawallsüchtige Regisseur Oliver Frljić die berühmte „Hamletmaschine“ von Heiner Müller glänzend
Der Standard

Lars Eidinger posierte mit Luxustasche vor Obdachlosen
Der deutsche Schauspieler promotete ein Designerstück, das wie ein Supermarkt-Einkaufssackerl aussieht – ausgerechnet vor einem Nachtlager für Obdachlose.
https://www.msn.com/de-at/unterhaltung/celebrity/lars-eidinger-posierte-mit-luxustasche

Hamburg
Iwanow“-Inszenierung in Hamburg: Wenn in Tschechows Universum die dunkle Sonne aufgeht
Devid Striesow spielt einen depressiven Weltverbesserer: „Iwanow“ von Anton Tschechow wird am Schauspielhaus in Hamburg zum Menetekel unserer Tage. Und die große Eva Mattes zeigt, was man aus einer Nebenrolle alles machen
Die Welt.de

Film

„1917“ baut seine Oscar-Chancen weiter aus
Die Producers Guild of America zeichnete den Film am Wochenende in der Top-Kategorie aus.
https://kurier.at/kultur/1917-baut-seine-oscar-chancen-weiter-aus/400730487

Tippi Hedren wird 90: Zu gut, um wahr zu sein
Tippi Hedren wurde von Alfred Hitchcock in einem TV-Spot entdeckt. „Die Vögel“ machte sie berühmt. Hedren beschrieb ihre Gefühle Hitchcock gegenüber später mit den Worten „Bewunderung, Dankbarkeit und extremer Ekel“, weil er sie sexuell belästigte.
Sueddeutsche Zeitung

Ausstellungen/ Kunst

Spektakuläres Ende des Gothaer Kunstraubes Der Trick, um fünf millionenschwere Gemälde zurückzuholen
1979 verschwanden fünf Gemälde alter Meister aus Gotha. Mit einem gewieften Manöver bekam das Museum sie zurück, ohne Lösegeld zu zahlen.
Tagesspiegel


Unter’m Strich

Metoo in Frankreich:“Warum begegnen wir Künstlern mit solcher Toleranz?“

Zwei Frauen in Frankreich machen öffentlich, wie sie als Mädchen von mächtigen Männern aus der Kulturwelt missbraucht wurden. Dadurch ändert sich im Land der Blick auf große Künstler – und sexuelle Gewalt.
Sueddeutsche Zeitung

Österreich
Spitzensteuersatz
IV-Präsident Kapsch kritisiert Regierung
Die Beibehaltung eines Spitzensteuersatzes sei eine „Blamage“. An eine Rezession glaubt er nicht.
Wiener Zeitung

„Mind The Gap“: Völkerwanderung der europäischen Arbeiterschaft
„Es gibt eine Völkerwanderung der Arbeiterschaft“, sagt ein Betriebsrat einer Baufirma in Wien. „Die spielen sich gegeneinander aus.“ Von Sozial- und Lohndumping spricht der Gewerkschafter.
Oberösterreichische Nachrichten

Österreich
Weiter Warten auf den Winter: Neue Woche bringt wieder kaum Schnee
Oberösterreichische Nachrichten

INFOS DES TAGES (MONTAG, 20. JÄNNER 2020)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 20. JÄNNER 2020)

Dennis Russell Davies dirigiert heutige Vorstellung von „Salome“ an der Wiener Staatsoper

Dennis Russell Davies übernimmt am heutigen Montag, 20. Jänner 2020, die musikalische Leitung von „Salome“ anstelle von Michael Boder.

Michael Boder (der wiederum für den erkrankten Mikko Franck eingesprungen wäre) musste die Vorstellung leider verletzungsbedingt kurzfristig absagen.

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WIENER STAATSOPER: Sonntag 17 h: Valery Gergiev hat sich erneut verspätet, Michael Güttler dirigierte den  „Lohengrin“ am Sonntag

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Zur Bekräftigung meiner Zeilen im gestrigen Tageskommentar, für mich aber dennoch unglaublich: Valery Gergiev stand Sonntag um 17 h (Vorstellung mit Stream) nicht zum Dirigat bereit. „Plan B“, den ich Ihnen gegenüber bereits vor drei Tagen angedeutet habe, trat somit in Kraft: Michael Güttler dirigierte „Lohengrin“


Michael Güttler (2. von links) bei seinem Besuch beim Online-Merker

Michael Güttler (Sohn des bekannten Trompeters Ludwig Güttler, war im Februar 2018 zu Besuch beim Online-Merker. Karl Masek hat damals mit ihm gesprochen:

…Aufgewachsen in Steinheidel. Wo genau ist dieser Ort?

Ja, ich bin dort geboren, dann gab‘s aber eine „Gebietsreform“, nach einer Eingemeindung heißt das jetzt Erlabrunn. Der Ort ist im Erzgebirge.

Wann war die musikalische Initialzündung? Sie sind ja in einer Musikerfamilie aufgewachsen, ihr Vater ist berühmter Trompeter (Ludwig Güttler) und sozusagen ein „Sänger auf seinem Instrument“. Ihre musikalische Ausbildung?

Es  hat keine Initialzündung gegeben, aber wir haben immer Musik gemacht. Ich habe allerdings bis zum 14. Lebensjahr nie daran gedacht, Musiker zu werden. Ich hatte breit gefächerte Interessen, auch in Richtung Mathematik oder Medizin, auch da gab es Vorbilder in meiner Familie. Ich habe aber Violine, Klavier, später auch Trompete gelernt, und wir spielten in privatem Rahmen, traten aber auch bald öffentlich auf. Am Gymnasium habe ich dann eine Gruppe zusammengestellt, und wir haben Telemann-Kantaten aufgeführt, Bach-Kantaten gespielt. Ich hab da Cembalo oder auch Geige gespielt. Und da hat sich dann neben Organisation eine Art künstlerische Leitungstätigkeit heraus kristallisiert. So mit 14 hat mich dann jemand angesprochen, willst du nicht eigentlich Dirigent werden? Da hab ich länger überlegt. Man redete mir weiter zu. Mach mal einen Eignungstest, so hieß das damals, an der Musikhochschule in Dresden. Ich bin da hin, und die haben gesagt naja, wenn sie unbedingt wollen, dann würden wir sie nehmen(!), also Aufnahmeprüfung machen, und wir geben dann eine gewisse Chance. Da begann ich ja das Ganze erst zu reflektieren. Ich bin ja in der damaligen DDR groß geworden und die Überlegung, dass ich einen Beruf ergreifen könnte, der – wenn er auf einem gewissen Niveau ausgeübt werden würde –  die Möglichkeit eröffnen könnte (sehr viel Konjunktive natürlich!), das Land auch zu verlassen…
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LINZ/ Musiktheater: URAUFFÜHRUNG:  „DIE SCHULE ODER DAS ALPHABET DER WELT“ Uraufführung am Musiktheater des Landestheaters, Black Box, 19. 01.2020

Zum Bericht über die Uraufführung (Dr. Helmut Huber)


Der Komponist Peter Androsch mit der Partitur. Foto: Helmut Huber)


Foto: Sakher Almonem
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ORF: KULTURMONTAG

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20. Jänner 2019: Quo vadis Kulturnation?

Österreich hat eine neue Regierung und mit Ulrike Lunacek erstmals eine grüne Staatssekretärin für Kunst und Kultur. Was ist ihr Kulturverständnis, was ihre Kompetenzen und welche Pläne hat sie für die Kulturnation? Dazu ist Ulrike Lunacek live im Studio | Bad Ischl ist ab 2024 europäische Kulturhauptstadt – eine Region zwischen Zuckerguss und Zukunftsrausch stellt sich neu auf | Die italienische Hafenstadt Rimini ehrt ihren großen Sohn: Federico Fellini feiert dieses Jahr 100. Geburtstag, eine große Ausstellung erinnert an den Film-Großmeister.
 
 
kulturMontag
Clarissa Stadler präsentiert: Ischl & Co. – Kulturhauptstadt 2024 | Kultur & Politik | Studiogast: Ulrike Lunacek | Federico Fellini | Bunny Rogers im KUB | In memoriam: Oswald Oberhuber | kulturDoku: „Licht und Raum – Der Architekt Boris Podrecca“

Wiederholung am Di, 21.01.20, 02:21 Uhr

Mo, 20.01.2020

Anl. des 80.GT von Boris Podrecca am 30.1.: kulturMontag

Licht und Raum – Der Architekt Boris Podrecca

Kaum ein Architekt verkörpert den Kosmopoliten dermaßen idealtypisch wie Boris Podrecca. Geboren in Belgrad, aufgewachsen in Laibach und Triest, ausgebildet in Wien, tätig in ganz Europa.

Wiederholung am Di, 21.01.20, 03:06 Uhr

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ANGELA GHEORGHIU IN BERLIN: EINE A CAPELLA-ZUGABE

ZU INSTAGRAM MIT A CAPELLA-EINLAGE VON ANGELA GHEORGHIU

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WEN SEHEN WIR DA BEIM SCHIFAHREN? SIND DIE SCHI NICHT ETWAS KURZ, HERR FLOREZ?

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NEU IN UNSEREN INTERVIEWS: DIRIGENT GIANANDREA NOSEDA

Im Rahmen eines Gastspiels des London Symphony Orchestras in der Frankfurter Alten Oper  gelang es unserem Redakteur, Dirk Schauß, den Dirigenten des Konzertabends, Gianandrea Noseda, für ein Interview zu gewinnen. In sehr persönlichen Anmerkungen sprach der desginierte GMD über sein bisheriges künstlerisches Leben. Das Interview wurde in italienischer Sprache geführt.


Gianandrea Noseda. Foto-Copyright: Steve Sherman

Nach seiner langjährigen Tätigkeit als Musikdirektor in Turin wird er nun 2021 Musikdirektor am wichtigsten Opernhaus der Schweiz, in Zürich.

ZUM INTERVIEW (Dirk Schauß)

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MÜNCHEN: Opernclub München e.V. „in memoriam Franz Lachner“. Künstlergespräche

Foyer des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Sonntag, 26. Januar 2020, 14.00 Uhr
Camille Schnoor
Frau Schnoor ist eine der vielseitigsten Sopranistinnen im Ensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatz.
– Moderation Irene Stenzel –

Hansa-Haus, Brienner Str. 39

Montag, 3. Februar 2020, 19.30 Uhr
John Lundgreen
– Moderation Michael Füting –

Derzeitige Partie an der Bayerischen Staatsoper Herzog Blaubart. Die letzte Partie an der Bayerischen Staatsoper war Scarpia in Tosca

Donnerstag, 13. Februar 2020, 18.00 Uhr
Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Hansa-Haus
Musikalischer Abend mit dem Opernstudio
– Junge Talente präsentieren Lieder und Arien aus ihrem Repertoire.
Die auftretenden Künstler sind Mirjam Mesak (Sopran), Daria Proszek (Mezzosopran), George Virban (Tenor), am Piano Michael Pandya .
moderiert von Irene Stenzel..
Achtung: Hier Kostenbeteiligung 7 Euro, Gäste 10 Euro.

Die Kostenbeteiligung beträgt, wenn nicht anders angegeben, bei allen Gesprächen für Sie 5 Euro, Gäste zahlen 10 Euro,
Mitglieder der Theatergemeinde zahlen 7 Euro.

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KÖLN: Jubiläen und Neuheiten auf der imm cologne 2020

Von Andrea Matzker  

Die diesjährige Internationale Möbelmesse mit 1262 Ausstellern aus rund 148 Ländern war geprägt von vielen Neuheiten auf dem digitalen und sprachgesteuerten Bereich, hauptsächlich von Nachhaltigkeit, prächtigen Farben und vielen Retro-Aspekten. Möbel, Design, Architektur, Mode, Lifestyle und Wohnen sind Kult. Möbeldesigner und Innenausstatter zeigten mehr als 10.000 Einrichtungsgegenstände, Trends und Wohnideen. Auch das Thema Made in Germany rückte wieder in den Vordergrund. Multifunktionale Möbel, wie zum Beispiel Schlafsofas, sind besonders gefragt, da es immer mehr Singlehaushalte und weniger Wohnraum in den Städten gibt. Es wurden viele Systemmöbel gezeigt, die an unterschiedliche Raummaße und Bedingungen angepasst werden können.

Die inzwischen 31. Ausgabe der Schau „Passagen“ von Sabine Voggenreiter zeigte zusätzlich an 160 Orten der Stadt aktuelle Tendenzen. Von Anfang an waren neben vielen Galerien und Kunstinstitutionen schon immer das Möbelhaus Pesch und das Museum für Angewandte Kunst dabei. Sie gestalteten ganztägig Ausstellungen und gut besuchte Events an diversen Abenden nach den anstrengenden Messetagen.

Aber auch viele Jubiläen kamen zum Tragen und luden Architekten, Designer, Möbelhersteller und das interessierte Publikum zu den verschiedensten Veranstaltungen ein.

Das Italienische Kulturinstitut beispielsweise beging den 100. Geburtstag von Vico Magistretti mit einer ihm gewidmeten Ausstellung. Die 60 Jahre seiner Karriere als Architekt und Industriedesigner wurden dokumentiert durch verschiedene Architektur- und Designobjekte.


IMM Bretz-Collection Ohlinda. Foto: Andrea Matzker

Die deutsche Manufaktur Bretz feierte bereits ihren 125. Geburtstag und lud dazu außerhalb vom großzügigen und farbenprächtigen Messestand in die eigene Filiale am Kölner Hohenstaufenring. Die Collection Ohlinda besticht mit vielen Kombinationsmöglichkeiten und den Stoffen Midsummer Olive, Gold, Orange und Gobelin.


IMM Tischplatte-EARTH-aus-Kauri-Holz-mit-Kunstharz. Foto: Andrea Matzker


IMM Riva 1920-Le briccole di Venezia. Foto: Andrea Matzker


IMM Riva 1920 nunmehr 100 Jahre. Foto: Andrea Matzker

Riva 1920 existiert bereits seit genau 100 Jahren. Firmeneigner Davide Riva sagte dazu nur selbstbewusst: „Cento – più cento!“ Ganz einfach: „100 + 100“, also „auf die nächsten 100 Jahre“. Bei dem Alter seiner Hölzer ist das auch nicht schwer zu bewerkstelligen. In diesem Jahr bestückte Riva auf der Messe auch zusätzlich einen großen Ruheraum mit ihren Möbeln, Sesseln, Bänken und Tischen aus Holz. An ihrem Stand auf der Messe stellten sie neben Objekten aus duftendem Zedernholz und aus teilweise mit Kunstharz versetztem, jahrtausendealtem Kauri Holz auch die sogenannten „Briccole di Venezia“ aus, die vor einigen Jahren Gegenstand einer Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst von Köln waren. Hierbei handelt es sich um ausrangierte Eichenpfähle der venezianischen Lagune, die dort als Wegweiser dienen und regelmäßig periodisch ersetzt werden.

Nach den einschlägigen Zeitschriften Abitare, Domus, Gran Bazaar (die schon gar nicht mehr existiert), AD und Schöner Wohnen hat sich H.O.M.E Deutschland eine bedeutende Stellung erarbeitet und kann inzwischen auf 20 Jahre Bestehen zurückschauen. Aus diesem Anlass ist eine umfangreiche Jubiläumsausgabe und ein kleiner H.O.M.E.-Begleiter für die Handtasche erschienen und erleichterte den Messebesuchern die Orientierung, sei es auf der Messe als auch in der Stadt. In Wien machte Chefredakteur Alexander Geringer gerade mit der Ausstellung H.O.M.E. DEPOT Furore.

Insider zeigten sich besonders überrascht von dem prächtigen, im Dunkeln gehaltenen Stand der Firma edra, der sich seit der letzten Möbelmesse um ein Vielfaches vergrößert hat. Zum ersten Mal war die damals noch sehr junge Firma 1987 nach Köln gekommen und hatte einen aufsehenerregenden Event im Alten Wartesaal während der Möbelmesse organisiert. Später stellte sie noch einmal in der Galerie Greve am Wallrafplatz aus. Erst 2019 kam sie wieder auf die Messe und hatte großen Erfolg. Mit ihren fantasiereichen und farbenfrohen Objekten, Stühlen und Sitzmöbeln sind unter anderem das Café Campana und das Restaurant vom Musée d’Orsay in Paris bestückt und geschmückt. Auf der Messe stellten sie nun zum ersten Mal in Deutschland den Divan Grande Soffice von Francesco Binfaré und den von innen beleuchteten Alabastertisch Full Moon von Jacopo Foggini vor. Die Idee zu diesem außergewöhnlichen, auffallend ästhetischen Objekt war naheliegend, da der ambra-farbene Alabaster ganz in der Nähe des Firmensitzes bei Volterra gefunden wird. Auf der Welt ist er nur sehr selten zu finden, lediglich noch in Saragossa und in Ägypten. Der höchst zerbrechliche Alabaster befindet sich in ca. 3 m Tiefe unter der Erde und wächst in riesigen „Eiern“, die maximal bis zu 70 cm im Durchmesser haben können. Nach kompliziertester Suche werden sie gehoben und vorsichtig in horizontale Schreiben geschnitten, so dass daraus jeweils unterschiedliche Tischplatten mit einzigartigen Maserungen und Farbnuancen gefertigt werden können. Je nach Gegend gibt es weißen bis roten Alabaster. Die Innenbeleuchtung der Tischplatte ist an- und abstellbar. In jedem Fall ein absoluter Hingucker! Inzwischen hat sich das Familienunternehmen aus Perignano bei Pisa um 150 Mitarbeiter vergrößert, um der großen Nachfrage aus aller Welt nachkommen zu können.


IMM-edra. Valerio Mazzei auf dem Klassiker Tatlin. Foto: Andrea Matzker


IMM edra.Tisch Full Moon aus Alabaster und Stuhl Gina aus Polykarbonat. Foto: Andrea Matzker


IMM edra. Umberto Manetti kümmert sich um die Prototypen. Foto: Andrea Matzker

Alle Aussteller zeigten sich mehr als zufrieden, nicht nur über das große Interesse, sondern auch über die vielen Aufträge, so auch Leo Lübke von Cor mit seinen zeitlosen und modernen Vorschlägen made in Germany oder der Teppichdesigner Jan Kath der, wie im letzten Jahr, an seinem attraktiven Messestand anhand eines von einem Spezialisten, seinem Sohn, bedienten Webstuhls die Kunst der Teppich-Herstellung anschaulich demonstrierte und zum Auftakt der diesjährigen Messe zu einer großen Party in die Firma in Bochum geladen hatte. Bereits an den ersten vier Profitagen war der Stand schon immer gut besucht, allerdings an den letzten drei Besuchertagen war kein Durchkommen mehr, da es sich inzwischen herumgesprochen hatte, dass der beste Cappuccino auf der ganzen Messe an der Bar von Jan Kath zu genießen sei. Kaffee-Spezialist und -Sommelier Simon musste mehrfach auf kompliziertesten Wegen um die Messe herum Nachschub holen, so groß war die Nachfrage. Auf der nächsten Messe im kommenden Jahr wollen sich Insider und Liebhaber allein schon deshalb wieder an diesem ansprechenden Stand zu Plausch und Austausch treffen.


IMM Cor Pilotis. Foto: Andrea Matzker.


IMM Jan Kath:Traumhafte Teppiche. Foto: Andrea Matzker


Jan Kath: Immer viel Betrieb am Stand und an der Bar. Foto: Andrea Matzker

Andrea Matzker

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