Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

DIE SAMSTAG-PRESSE (6. JUNI 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE SAMSTAG-PRESSE  (6. JUNI 2026)

Wien
Christian Kircher: Der diskrete Herr der Stürme
Er besetzte in Führungsposition vier bedeutendste Opern- und Theaterdirektionen, war am Zwangsrückzug des Salzburger Festspielintendanten Markus Hinterhäuser beteiligt und sucht nun dessen Nachfolger. Christian Kircher, Bundestheaterchef bis 31. März 2026, über Vergangenes und Kommendes.
News.at.menschen

Wien/Staatsoper
Casados „Ring“ Dirigat vollzieht eine spannende Wendung
Der 1. Ring-Durchgang von Pablo Heras-Casado an der Wiener Staatsoper ist Geschichte. Im Gegensatz zu anderen Meinungen sehe ich eine klare positive Entwicklung. Seit dem „Rheingold“ hat Casados Zugriff auf die Partitur eine stärkere musikalische Ausdruckskraft gefunden. Der erste Akt der „Götterdämmerung“ ist beim Spanier eines: ein Epos mit Sog, das als cineastisches Pendant mit Klassikern wie „Jenseits von Afrika“ oder „Apocalypse Now“ gleichzusetzen ist. Bislang hatte kein Dirigent der letzten Jahre es geschafft, mich zwei Stunden lang an diese Musik zu fesseln. Casado gelingt genau das.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Wien/Konzerthaus
Konzerthaus: Gleißende Schreckensmusik aus der Finsternis (Bezahlartikel)
Im komplett abgedunkelten Berio-Saal spielte das Ensemble Phace das Publikum mit „Solstices“ von Georg Friedrich Haas in Trance.
DiePresse.com.schreckensmusik

Salzburg
Sommerszene 2026: Wild und engagiert
Am Montag 8. Juni beginnt die Sommerszene. Bis bis 23. Juni stehen vierzehn Produktionen, darunter fünf österreichische Erstaufführungen und zwei Premieren auf dem Programm
Drehpunkt.Kultur.at.sommerszene

Auf den Punkt 95: Come as you are, sagt Tobias Kratzer. Bitte nicht, sagt Joe Laschet
Die Mailänder Scala hat unlängst einen Dresscode eingeführt. Nicht gar zu streng, aber immerhin. An der Hamburgischen Staatsoper dagegen heißt es schnöde come as you are  („Komm, wie du bist“)  – Sie könnten dort gerne mal vom Strand direkt in die Oper rübermachen, ohne Probleme zu bekommen… Wer hat Recht, die Intendanz in Mailand oder Hamburg? Ich habe mich dazu mit Joe Laschet unterhalten, Autor und Blogger rund um das Thema Bekleidungskultur und gutes Benehmen – also der perfekte Gesprächspartner. Und ehe Sie fragen: Ja, Armin Laschet (CDU) ist sein Vater.
Jörn Schmidt im Gespräch mit Joe Laschet
Klassik-begeistert.de

Auf den Punkt 94: Der große PR-Text-Realitäts-Check
Mit manchen Texten, die PR-Agenturen zu Programmheften beisteuern, tue ich mich schwer. Manchmal ist der Text nichtssagend, dann wieder wurde für meinen Geschmack zu dick aufgetragen. Daran habe ich mich bereits zwei Mal in meiner Kolumne abgearbeitet (Folgen 41 und 84, wenn es Sie interessiert). Hinter den Kulissen gab’s da flugs Feedback, das Thema hat emotionalisiert. Heute daher eine neue Folge zum Thema. Vorweg: Es gibt auch PR-Texte, die hervorragend sind. Weil die Agenturen den künstlerischen Anspruch ihrer Klienten inhaltsreich auf den Punkt bringen. So wie zum Konzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters an diesem Abend. Ausgewählt habe ich den jeweils – nach meinen Geschmack, natürlich – gelungensten  Satz. Gelungen, weil der Künstler mit wenigen Worten charakterisiert wird. Dabei erfreulich sachlich formuliert ohne triefende Übertreibungen. Also habe ich mir das Konzert des  NDR Elbphilharmonie Orchesters heute durch die PR-Brille angehört. Fanden Anspruch und Wirklichkeit zueinander?
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de

Dresden
Dresden feiert Carl Maria von Weber mit Jubeljahr
200 Jahre nach seinem Tod feiert Dresden den Komponisten Carl Maria von Weber mit einem großen Jubeljahr. Dresden gilt als ein Zentrum der deutschen Romantik. Dafür steht auch der Komponist und Kapellmeister Carl Maria von Weber, der vor allem in Dresden wirkte. Aus Anlass seines 200. Todestags widmet die Stadt dem Musiker ein Jubeljahr.
mdr.de,sachsen.carlmariavonweber

Die Wolfsschlucht unserer Süchte und Ängste
Ein Lob Wagners erwies sich als Fluch: Vor 200 Jahren starb der Komponist Carl Maria von Weber. Er bleibt jenseits des „Freischütz“ bis heute entdeckungsträchtig.
FrankfurterAllgemeine.net.wolfsschlucht

Dresdens vergessener Weltstar: Die schrulligen Seiten des Carl Maria von Weber
Komponist Carl Maria von Weber (1786-1826) kennen viele Dresdner dem Namen nach. Ein Platz und die Musikhochschule sind nach ihm benannt, neben der Semperoper steht ein Denkmal. Doch kein Vergleich mit dem Promi-Status, den Weber zu seiner Zeit hatte! Die Chefin des Dresdner Geschichtsvereins, Caroline Förster (44), verrät kuriose Details aus dem Leben des Wahldresdners. Carl Maria von Weber (1786-1826) ist eine Musikikone, weltbekannt für seine deutsche Oper „Der Freischütz“.  © IMAGO/Heritage Images „Weber spielt musikalisch absolut in einer Liga mit Mozart und Beethoven“, betont Förster. „Aber verglichen mit ihnen ist er in Vergessenheit geraten.“
TAG 24.de.dresden-kultur

Berlin
Sternstunde mit den Philharmonikern : Jakub Hrůša dirigiert mit spukhafter Lust an Feenstaub (Bezahlartikel)
Ein tschechischer Abend in der Berliner Philharmonie, bei dem Plätze leer blieben. Doch wer dabei war, erlebte eine Entdeckung und auch eine Sternstunde.
Tagesspiegel.de.kultur.sternstunde

Ulm
Abschiedsinzenierung von Kay Metzger
Kunstfest des scheidenden Intendanten: „Die Meistersinger von Nürnberg“ in Ulm. Endlich ist Sixtus Beckmesser einmal nicht der Regelpedant und Außenseiter, der nicht in die Kunstgemeinschaft integriert werden kann. Am Ende seiner letzten Inszenierung am Theater Ulm, Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“, vertreibt der scheidende Intendant Kay Metzger seinen Stadtschreiber Beckmesser nicht von der Bühne. Er muss seiner Niederlage beim Wettsingen um die Hand von Eva zwar beiwohnen und sichtlich erkennen, worin ihm sein Gegner Walther von Stolzing überlegen ist. Aber aus seiner Niederlage zieht er den größten Triumph: Während Stolzing bockig bekennt, nun doch kein Meister sein zu wollen, überfällt Beckmesser produktivster Schreibeifer.
swr.de.kulturbuehne

Bonn
„Die Reise zu Planet 9“ – Pfiffige Kinderoper in Bonn
Das Parkett der Oper Bonn war am 2. Juni 2026 voll mit Kindern aus Grundschulen und weiterführenden Schulen, 3. bis 7. Schuljahr, die vermutlich fast alle zum ersten Mal in ihrem Leben in der Oper waren. Die Vormittagsvorstellungen um 11:00 Uhr sind eingerichtet worden, damit ganze Schulklassen mit ihren Lehrer:innen die Oper zusammen besuchen und das Gesehene im Unterricht besprechen können.
https://opernmagazin.de/die-reise-zu-planet-9-pfiffige-kinderoper-in-bonn/

Duisburg
Deutsche Oper am Rhein Duisburg: „Die Königin von Saba“, Charles Gounod (konzertant)
In den vergangenen Spielzeiten hat sich an der Deutschen Oper am Rhein die Aufführung einer eher selten gespielten Oper in konzertanter Form gegen Ende der Spielzeit etabliert. Es gibt viele Opern, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht so leicht für eine szenische Aufführung umsetzbar sind, die aber musikalisch sehr interessant sind. Diese Opern sollen in diesem Format besondere Berücksichtigung und Wertschätzung finden. Dies gilt auch für die am 28. Februar 1862 in Paris uraufgeführte Oper La Reine de Saba von Charles Gounod.
Von Markus Lamers
DerOpernfreund.de.koenigin

Gießen
„The Rake’ Progress“ in Gießen – Wüstlings Verdammnis (Bezahlartikel)
Ein Bilderbogen, aber keine Karikatur: Igor Strawinskys Oper „The Rake’s Progress“, kühl und intensiv an Stadttheater.
frankfurter.rundschau.de.wuestlings.verdammnis

Langenthal
In der Ofenhalle «Porzi» in Langenthal zündet Nicolais Oper maximal
Die Erlebnisoper Langenthal präsentiert mit ihrer siebten Produktion, der mittlerweile zweiten in der alten Porzellanfabrik, einen hoch amüsanten Opernspass. Unter der einfallsreichen Regie von Simon Burkhalter entfaltet sich der Dreiakter «Die lustigen Weiber von Windsor» von Otto Nicolai zu einem pointenreichen Abend.
https://www.plattformj.ch/artikel/243643/

Mailand
Teatro alla Scala Mailand: „Turandot“, Giacomo Puccini (zweite Besprechung)
Zur Feier des 100-Jahre-Jubiläums der Turandot, dem letzten Werk des großen Giacomo Puccini, über dessen Komposition er bekanntlich verstarb, brachte die Scala di Milano in einer äußerst beeindruckenden Regie von Davide Livermore eine sehr interessante und zeitweise mitreißende Neuinszenierung heraus.
Von Klaus Billand
DerOpernfreund.de.teatroallascala.zweite

Hamburg/ Elbphilharmonie
Das Verdi-Requiem bringt die „Elphi“ zum Beben
Das wuchtigste Requiem der Musikgeschichte, eine Weltstar-Besetzung und dies noch in einem der akustisch besten Konzertsäle überhaupt – was kann man da noch falsch machen? Am 3. Juni 2026 wurde den im Großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie versammelten Nordlichtern vermittelt, wie einem nach Meinung eines katholischen Tonsetzers am Jüngsten Tag all das um die Ohren gehauen wird, was man sich auf Erden hat zuschulden kommen lassen. Abschlusskonzert des Internationalen Musikfestes Hamburg
Von Dr. Regina und Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Wien/ Konzerthaus
Asmik Grigorian in Wien: Wenn Tränen zu gleißenden Tönen werden
Asmik Grigorian betörte in einer Operngala im Konzerthaus.
Kurier.at.asmikgrigorian

Wien
Bogdan Roščić über Milo Rau: Lugners Thron ist nicht mehr vakant. Bezahlartikel
Der Staatsoperndirektor schreibt über den Festwochen-Chef anlässlich der Aufregung über die Zu- und die Absage von Milliardär Peter Thiel.
Kurier.at.roscic.rau

Marseille
Opéra de Marseille: „Das Rheingold“, Richard Wagner
Nach vielen Jahren, einer Walküre im Mai 2007 mit Albert Dohmen als Wotan und Janice Baird als Brünnhilde unter der musikalischen Leitung von Friedrich Pleyer, widmete sich die Opéra de Marseille im beeindruckenden klassizistischen Opernhaus der Mittelmeerstadt Richard Wagners Ring des Nibelungen, diesmal mit dem Rheingold in einer Inszenierung von Charles Roubaud. Aus finanziellen Gründen soll es – wie damals – nur bei einem Teil des Ring bleiben, also dem Vorabend. Und dabei ist diese Inszenierung durchaus ansehnlich, wann man vom ersten Bild, also der Rheinszene, absieht.
Von Klaus Billand
DerOpernfreund.de.marseille

Valencia
Palau de les Arts Reina Sofía: „Salome“, Richard Strauss (zweite Besprechung)
Oscar Wilde schrieb das biblische Drama Salome auf Französisch während seines Aufenthalts in Torquay, inspiriert von Gustave Moreaus Gemälde der hebräischen Prinzessin. Wilde wählte Französisch aus persönlichen und strategischen Gründen, da biblische Themen im viktorianischen Großbritannien nicht aufgeführt werden konnten. Richard Strauss lernte das Drama bei seinen Uraufführungen in Deutschland in einer Übersetzung von Hedwig Lachmann kennen, einer Dramatikerin und der ursprünglichen Verfasserin des Librettos, das er später auf ein Drittel seiner ursprünglichen Länge kürzte. Der Komponist wollte den philosophischen Nihilismus beibehalten, der Nietzsche nahestand und den Wilde mit seiner dekadenten Kostbarkeit ausschmückte.
Von Klaus Billand
DerOpernfreund.de,valencia

Jubiläum
Martha Argerich feiert 85. Geburtstag: Die Löwin am Klavier
Am 5. Juni 2026 wird die argentinische Pianistin Martha Argerich 85 Jahre alt. BR Klassik widmet der legendären Musikerin ein Porträt.
BR-Klassik.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Berlin
In his passion for the music of Richard Wagner, Tony Cooper finds himself back in Germany attending
Stefan Herheim’s widely acclaimed Ring cycle at Deutsche Oper Berlin.
https://www.planethugill.com/2026/06/in-his-passion-for-music-of-richard.html

Spoleto
Where Worlds Converge: the rich history and modern renaissance of the Spoleto Festival
26 June to 12 July 2026, the 69th Festival of Two Worlds in Spoleto: the first edition led by the new Artistic Director Daniele Cipriani relaunches the Menottian spirit with a programme of world and European premieres.
https://www.gramilano.com/2026/06/spoleto-festival-2026/

Paris
Antonia Bembo’s Ercole amante wins hearts at the Opéra de Paris
bachtrack.com.de.ercole.amante

Ambition meets the Philharmonie: Peltokoski and Kantorow in Beethoven and Mahler
bachtrack.com.de.review

Nancy
Opéra National de Nancy-Lorraine Announces 2026-27 Season
operawire.com.opera.national

London
Christie’s Les Arts Florissants bring sympathy, joy and humanity to Wigmore Hall with Acis and Galatea
seenandheard.international.com.christies

The superstar soprano saving opera
Danielle de Niese on making her debut as a director with ‚The Marriage of Figaro‘ – and how opera can thrive in the face of funding cuts
https://inews.co.uk/culture/danielle-de-niese-superstar-soprano-saving-opera-4444891

Countertenor Iestyn Davies triumphs in a FIGURE/Idrisi project at Sinfonia Smith Square
seenandheard.international.iestyn.davies

Zimmermann, Belcea Quartet, Wigmore Hall review
perfection in two very different string quintets Mozart with other-worldly refinement, focused passion in Brahms
TheArts.desk,com.classical.music

Los Angeles
Review: THE MAGIC FLUTE at LA OPERA
An inventive production that swings for the fences
broadwayworld.themagic.flute

Recordings
Beethoven: The Violin Sonatas Vol 1 album review – fresh-as-a-daisy performances from a duo with a gift for storytelling
– Violinist Alina Ibragimova and pianist Cédric Tiberghien
TheGuardian.com.music.bbethovensonatas

Iurii Samoilov, Ana María Martínez, Kristina Mkhitaryan, Nicole Car, Barbara Hannigan Lead new CD/DVD Releases
operawire.com.samoilov.martinez

Ballett / Tanz

Berlin/Staatsballett
Staatsballett Berlin: Die Leichtigkeit der Zugvögel (Bezahlartikel)
So tanzt die Prinzessin: „Fearful Symmetries“, ein zweiteiliger Abend des Staatsballetts Berlin mit Choreographien von George Balanchine und Christian Spuck zu Musik von George Bizet und John Adams.
FrankfurterAllgemeine.net.fearfulsymetries

Sprechtheater

Sitzenberg/NÖ
Räuberische Sabinerinnen eröffnen Sommerreigen
Mit der Premiere des humorvollen Schwanks auf Schloss Sitzenberg fiel der feierliche Startschuss zum diesjährigen Theaterfest Niederösterreich.
https://www.krone.at/4165708

Buch/ Literatur

„Starb an Trauer“: „Persepolis“-Autorin Marjane Satrapi mit 56 Jahren tot
Sie erzielte mit ihrer Graphic Novel einen Welterfolg. Die französisch-iranische Autorin Marjane Satrapi ist tot. Die Künstlerin hinter dem Comic-Welterfolg „Persepolis“ wurde 56 Jahre alt. „Marjane Satrapi starb an Trauer, ungefähr ein Jahr nach dem Tod von Mattias Ripa, ihrem Ehemann und der Liebe ihres Lebens“, teilte das Umfeld der Autorin der Nachrichtenagentur AFP mit. Der schwedische Schauspieler Ripa war am 8. April vergangenen Jahres gestorben
Kurier.at.persepolis

Medien

ORF
ORF zieht Bilanz. Zahlen da: So viele Menschen sahen Song Contest
Der Eurovision Song Contest (ESC) in Wien hat vor dem Hintergrund des Boykotts mehrerer Länder zwar weniger Menschen erreicht als im Vorjahr, zugleich aber hohe Marktanteile erzielt. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) legte die Zahlen am Freitag offen. So wurde die 70. Ausgabe des Wettbewerbs von 131 Millionen Menschen in 35 TV-Märkten verfolgt. Das Finale kam auf einen durchschnittlichen Marktanteil von 42,62 Prozent. Im vergangenen Jahr hatte der ESC nach EBU-Angaben 166 Millionen Menschen in 37 Märkten erreicht. Trotz des Rückgangs lag der Marktanteil heuer höher als bei allen ESC-Ausgaben zwischen 2009 und 2023.
https://www.krone.at/4166910

Song Contest: 131 Millionen Menschen sahen das Finale von Wien
Angesichts boykottierender Länder kam es zu einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. 131 Millionen Menschen haben heuer am Fernseher den 70. Eurovision Song Contest von Wien verfolgt – ein erwarteter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, als bei der Übertragung aus Basel ein Reichweitenrekord von 166 Millionen Menschen erzielt wurde. Schließlich hatten in der Diskussion um die Teilnahme Israels einige Länder den Bewerb boykottiert, darunter große Nationen wie Spanien. So hatten die fünf Boykottnationen Island, Irland, Spanien, die Niederlande und Slowenien im Vorjahr gemeinsam gut 28 Millionen ESC-Zuschauer. „Es freut mich sehr, dass wir trotz zahlreicher Boykottaufrufe im Vorfeld und dem Wegfall einiger wichtiger Märkte unsere Ziele erreicht haben“, zeigte sich ORF-Executive Producer Michael Krön in einer Aussendung am Freitag zufrieden: „Die TV-Reichweiten haben mit 131 Millionen unsere Erwartungen sogar noch übertroffen.“
Kurier.at.songcontest

Politik

Europäische Union
Nächste Schritte in Verfahren gegen Österreich eingeleitet
Die EU-Kommission ist in zwei bereits laufenden Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich am Donnerstag den nächsten Schritt gegangen: Wegen der säumigen Umsetzung der Richtlinie zur Strafbarkeit von Verstößen gegen EU-Sanktionen sowie wegen des mangelnden Zugangs zu Gerichten in Umweltangelegenheiten wurden Stellungnahmen übermittelt.
https://orf.at/stories/3432348/

Nach UN-Wahl: Wirbel um Video von Außenministerin
Umarmungen, einiges an Emotion – und viel Diplomatie. In einem auf Twitter veröffentlichten Video feiert Außenministerin Beate Meinl-Reisinger den österreichischen Erfolg bei der Wahl zum UN-Sicherheitsrat. Österreich konnte ja Deutschland ausstechen und einen von zwei Sitzen bekommen. Nun, in dem Video ist an nicht unprominenter Stelle neben der Außenmisterin aber eine umstrittene Persönlichkeit zu sehen, nämlich der iranische Außenminister Abbas Araghtschi – also der Repräsentant des unmenschlichen Mullah-Regimes, eines Terror-Drahtziehers und eines kriegsführenden Landes.
oe24.at.wirbel um MeinlReisinger-video

————————–

Unter’m Strich

Österreich
Chance fürs Geschäft. Sorgt die Fußball-WM für Bier-Boom in Österreich?
Gespannt sind nicht nur die Fans auf die bald startende Fußball-WM, an der Österreich erstmals seit 1998 teilnimmt – sondern auch deren „Versorger“ wie die hiesige Brauwirtschaft. Nach einem zuletzt sinkenden Absatz könnten „grundsätzlich starke Impulse“ des Großereignisses gerade recht kommen …
https://www.krone.at/4165514

Wien/Schweizerhaus
Man kann den Wienern vieles nehmen. Aber nicht ihre Stelze & ihr Bier.
Z
umindest kann es einem so vorkommen, wenn man in unsere Schankstraße schaut oder unsere Kellner wieselflink um die Ecken schießen, mit einem Tablett voll Stelzen auf der Schulter und einem Schmäh auf den Lippen. Aber genau das ist es, was das Schweizerhaus ausmacht. Es ist ein Ort voll Genuss, Geselligkeit und Lebensfreude. Und dieser Ort will gefüllt werden. Am besten mit so wundervollen Gästen wie Ihnen. Also raus aus dem Alltag und rein ins Vergnügen!
https://www.schweizerhaus.at/

Fußball-WM kommt Unternehmen teuer zu stehen
 Internationale UKG-Umfrage: 27 Prozent der Mitarbeiter wollen nicht bei der Arbeit erscheine
Fußball-WM kommt Unternehmen teuer zu stehen

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 6. JUNI 2026)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 6. JUNI 2026)

Tiroler Festspiele Erl. Tag der offenen Tür am 20. Juni 2026: das Programm im Detail

fesr
• Einblicke, Führungen, Workshops, Probenbesuche, Basteln für Kinder,
Konzert für Tirol mit Jonas Kaufmann u. v. m.
• Eintritt frei
Erl, am 5. Juni 2026
Die Tiroler Festspiele Erl laden am 20. Juni 2026 zum Tag der offenen Tür ein (wir haben Sie im Februar davon informiert). Geboten wird den ganzen Tag über ein vielseitiges Programm für Jung und Junggeblieben, etwa Führungen durch üblicherweise nicht zugängliche Bereiche wie Werkstätten, Fertigungshalle und Kostümmanufaktur, Einblicke in die Probenarbeit zu einer Oper und zu Konzerten, ein Kinderprogramm für verschiedene Altersgruppen und vieles mehr. Nunmehr steht das detaillierte Programm fest, das wir Ihnen im Folgenden präsentieren.

Highlight des Tages ist das Konzert für Tirol am Abend im Passionsspielhaus. Auf dem Programm steht ein Werk für die ganze Familie: Sergej Prokofjews bekanntes und beliebtes Musikmärchen Peter und der Wolf, das vom Orchester der Tiroler Festspiele Erl unter der Leitung seines Chefdirigenten Asher Fisch gespielt wird. Intendant Jonas Kaufmann wirkt als Erzähler mit.
Eintritt frei! Der Eintritt zu sämtlichen Programmangeboten sowie in die zugänglichen Gebäudebereiche ist ohne Voranmeldung frei. Nur für das Konzert für Tirol sind vorab Freikarten zu
buchen. Details hierzu siehe bitte unten.

Programm Tag der offenen Tür, Samstag, 20. Juni 2026
Festspielhaus Erl, Mühlgraben 56a, 6343 Erl
Passionsspielhaus Erl, Mühlgraben 56, 6343 Erl
> Sofern im Folgenden nicht anders angegeben: jeweils im Festspielhaus Von 9.30 bis 17.30 Uhr frei zugänglich

• Unteres Foyer: Infopoint, Treffpunkt für Führungen hinter die Kulissen und Probenbesuche
• Oberes und unteres Foyer, Fertigungshalle: Ausstellungen der Abteilungen und Einblick in die Arbeit der Gewerke
• Kleiner Saal: Instrumente basteln mit Sascha Rathey und Mitarbeiter:innen der Festspiele sowie
Kinderprogramm, siehe unten

Programmpunkte
• Führungen hinter die Kulissen
Treffpunkt unteres Foyer
Gruppen starten nach Bedarf zwischen 9:45 Uhr und 10:45 Uhr
• Werkstattkonzert Peter und der Wolf
Kleiner Saal
10:00 Uhr bis 10:20 Uhr
mit Sascha Rathey und Orchestermusiker:innen der Tiroler Festspiele Erl
• Workshop 1 für Kinder: Dirigierworkshop
Kleiner Saal
10:30 Uhr bis 10:50 Uhr
mit Sascha Rathey und Orchestermusiker:innen der Tiroler Festspiele Erl
• Workshop 2 für Kinder: Klanggarten
Kleiner Saal
11:00 Uhr bis 11:20 Uhr
mit Sascha Rathey
• Öffentliche musikalische Probe
Orchesterprobensaal, Treffpunkt unteres Foyer, 10 Minuten vor Beginn
11:30 Uhr bis 12:00 Uhr
mit Solist:innen und Korrepetitor:innen der Festspiele
• Bastelstation mit Jonas
Unteres Foyer
14:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Basteln Sie sich Ihr Souvenir mit Intendant Jonas Kaufmann
• Führungen hinter die Kulissen
Treffpunkt unteres Foyer
Gruppen starten nach Bedarf zwischen 14:30 Uhr und 15:30 Uhr
3
• Werkstattkonzert Peter und der Wolf
Kleiner Saal
14:00 Uhr bis 14:20 Uhr
mit Sascha Rathey und Orchestermusiker:innen der Tiroler Festspiele Erl
• Workshop 1 für Kinder: Dirigierworkshop
Kleiner Saal
14:30 Uhr bis 14:50 Uhr
mit Sascha Rathey und Orchestermusiker:innen der Tiroler Festspiele Erl
• Workshop 2 für Kinder: Klanggarten
Kleiner Saal
15:00 Uhr bis 15:20 Uhr
mit Sascha Rathey
• Probenbesuch Der Fliegende Holländer
Passionsspielhaus, Treffpunkt unteres Foyer, 10 Minuten vor Beginn
14:00 bis 14:30 Uhr
mit Regisseur Josef E. Köpplinger
• Öffentliche musikalische Probe
Orchesterprobensaal, Treffpunkt unteres Foyer, 10 Minuten vor Beginn
15:30 Uhr bis 16:00 Uhr
mit Solist:innen und Korrepetitor:innen der Festspiele
• Konzert für Tirol
Peter und der Wolf, ein Musikmärchen für Kinder von Sergej Prokofjew
Passionsspielhaus
18:00 Uhr bis 19:00 Uhr
mit dem Orchester der Tiroler Festspiele Erl unter der Leitung seines Chefdirigenten Asher Fisch.
Erzähler: Jonas Kaufmann
ACHTUNG: Freikarten für dieses Konzert sind vorab zu buchen, siehe bitte unten.
Catering
Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Stärkungen können erworben werden an folgenden Stationen und zu folgenden Zeiten:
Unteres Foyer: Pink Banana, 9:30 bis 16:30 Uhr
Passionsspielhaus: Pink Banana, 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Vor der Technik-Fertigungshalle: Schererhof und Getränke Moser, ab 11:30 Uhr

Wie erhält man Freikarten für das Konzert für Tirol
• Wer:
Jede:r. Maximal 4 Freikarten sind mit zugewiesenem Sitzplatz pro Kund:in buchbar.
• Wie und wo:
über die Website www.tiroler-festspiele.at
Tickets werden ausschließlich als Print@home-Tickets übermittelt. Bitte beim Eintritt den QR-Code am Mobiltelefon vorzeigen oder einen Ausdruck mitbringen.
Was leider aus organisatorischen Gründen nicht geht: Konzerteinlass ohne Ticket
Konzertkartenverkauf vor Ort an der Abendkassa
Kartenhinterlegung und Abholung vor Ort an der Abendkassa
__________________________________________________________________________________________________

Le Piano Symphonique 2027 feiert Martha Argerichs 85. Geburtstag

arg
Martha Argerich. Copyright: Piano Symphonique 2027

Das Luzerner Sinfonieorchester veröffentlicht das Programm des Klavierfestivals Le Piano Symphonique 2027. Vom 11. bis 17. Januar 2027 wird Luzern zum 6. Mal der Treffpunktder internationalen Klavierszene – mit Martha Argerich, Daniil Trifonov, Hayato Sumino,Yunchan Lim, Mikhail Pletnev, Brad Mehldau, Charles Dutoit und weiteren großen  Künstlerpersönlichkeiten.

Das Luzerner Sinfonieorchester lanciert das Programm des Klavierfestivals Le Piano Symphonique 2027. Die 6. Ausgabe findet vom 11. bis 17. Januar 2027 in Luzern statt und steht im Zeichen eines besonderen Jubiläums: Martha Argerich, «Pianiste Associée» des Festivals und eine der prägenden Künstlerinnen unserer Zeit, feiert am 5. Juni 2026 ihren 85. Geburtstag.
Seit 2022 macht Le Piano Symphonique Luzern im Januar zum Treffpunkt der internationalen Klavierszene. Das Festival widmet sich dem Klavier in all seinen Facetten – solistisch, kammermusikalisch und sinfonisch – und verbindet internationale Stars mit Entdeckungen, Orchesterkonzerten, Rezitalen, Lunchkonzerten und vielen besonderen Festivalmomenten.

Die Ausgabe 2027 eröffnet am 11. Januar mit Martha Argerich und dem Luzerner Sinfonieorchester unter der musikalischen Leitung von Gregory Ahss. Im Zentrum steht Robert Schumann, darunter das Klavierkonzert in a-Moll mit Martha Argerich.
Ein besonderer Höhepunkt folgt am 13. Januar: Martha Argerich, Mikhail Pletnev und Yunchan Lim gestalten gemeinsam mit dem Luzerner Sinfonieorchester einen Abend, der unter anderem eine Uraufführung von Schuberts Unvollendeter in einer Transkription für zwei Klaviere von Mikhail Pletnev umfasst.

Am 14. Januar steht Martha Argerich erneut im Zentrum: Gemeinsam mit Dong Hyek Lim, Janine Jansen, Mischa Maisky und weiteren Musikerinnen und Musikern präsentiert sie einen kammermusikalischen Abend mit Werken von Beethoven, Schumann, Schostakowitsch und Rachmaninow.
Weitere Akzente setzen Hayato Sumino mit einem Programm zwischen Chopin Orbit und Rhapsody in Blue, Anna Geniushene mit einem Lunchkonzert im Hotel Schweizerhof Luzern sowie Brad Mehldau, einer der prägenden Jazzpianisten der Gegenwart, mit Fourteen Reveries, Auszügen aus Song Books und der Weltpremiere von The Fifteenth Reverie, entstanden im Auftrag von Le Piano Symphonique.
Ebenfalls im Rahmen der Lunchkonzerte ist die junge Pianistin Sophia Liu bei ihrem Debüt zu erleben – als vielversprechende Entdeckung mit Werken von Alkan, Chopin und Tschaikowsky.
Die Jubiläumsgala am 16. Januar vereint Martha Argerich, Charles Dutoit und das Luzerner Sinfonieorchester zu einem besonderen Festkonzert: Gefeiert werden Martha Argerichs 85. Geburtstag
und Charles Dutoits 90. Geburtstag – mit Chopins erstem Klavierkonzert und Strawinskys Petruschka.

Den Abschluss der Festivalwoche setzt am 17. Januar Daniil Trifonov mit einem Rezital, das von Händel, Strawinsky und Schubert bis zu lateinamerikanisch geprägten Werken und eigenen Kompositionen führt. Ergänzt wird das Festivalprogramm durch einen außergewöhnlichen Auftritt von Mischa Maisky und jungen Talenten. Damit ist Le Piano Symphonique nicht nur eine Bühne für Weltstars, sondern auch ein Ort der Begegnung, Weitergabe und Entdeckung.
Le Piano Symphonique steht unter der künstlerischen Leitung von Numa Bischof Ullmann und wird vom Luzerner Sinfonieorchester veranstaltet. Ermöglicht wird das Festival vollständig durch private Förderung.
Neu engagieren sich Dr. Christoph M. Müller und Sibylla M. Müller als Hauptmäzene des Klavierfestivals Le Piano Symphonique. Bereits seit 2012 sind sie dem Luzerner Sinfonieorchester eng
verbunden und haben zahlreiche Projekte gefördert.
Alle Informationen zum Festivalprogramm und zu den Tickets finden Sie unter: lepianosymphonique.ch
Bildmaterial:
https://www.picdrop.com/luzernersinfonieorchester/1GGfU2Wkj3
__________________________________________________________________________________________________________________________

Frankfurt: Klaus Zehelein stellt seine Autobiographie Unerhörte Augenblicke vor

zehe1
Klaus Zehelein. Foto: A.T. Schaefer

Anlässlich seines 85. Geburtstags erschien 2025 die Autobiographie des großen Theatermannes Klaus Zehelein unter dem Titel Unerhörte Augenblicke im Verlag Theater der Zeit.

Gemeinsam mit dem Herausgeber Günther Heeg wird Zehelein sein Buch am

Dienstag, dem 9. Juni 2026, um 19 Uhr im Holzfoyer der Oper Frankfurt

vorstellen (Eintritt 10 €). Moderiert wird der Abend von Thomas Koch. Im Anschluss findet eine Signierstunde mit Büchertisch in Kooperation mit der Buchhandlung YPSILON statt.

Klaus Zehelein leitete zusammen mit Michael Gielen von 1977 bis 1987 die Frankfurter Oper und machte sie zu einem Ort der Entdeckungen und Neubefragungen von Text und Musik für die Bühne. Als visionärer Dramaturg, akribischer Denker, pragmatischer Intendant, leidenschaftlicher Vermittler, inspirierender akademischer Lehrer und Präsident des Deutschen Bühnenvereins prägte er ein halbes Jahrhundert lang die Entwicklungen des Musiktheaters wie kaum ein anderer. Dafür wurde ihm unter anderem 2023 der Deutsche Theaterpreis DER FAUST verliehen.

zehe2
Bildnachweis S/W-Foto aus der Frankfurter Zeit entstand bei den Proben zu Richard Wagners Der Ring des Nibelungen“, Oper Frankfurt 1985-87, v.l.n.r. Michael Gielen, Axel Manthey, Ruth Berghaus, Klaus Zehelein: © Mara Eggert

Kurzbiografie Klaus Zehelein

Klaus Zehelein wurde 1940 in Frankfurt am Main geboren. Er studierte Germanistik, Musikwissenschaft und Philosophie in seiner Heimatstadt und belegte zwischen 1959 und 1966 die Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt. Sein erstes Engagement führte ihn 1967 als Dramaturg an die Bühnen der Landeshauptstadt Kiel. Von 1970 bis 1977 war er Chefdramaturg am Staatstheater Oldenburg. Danach ging er bis 1987 in derselben Funktion und als koordinierter Operndirektor an die Städtischen Bühnen Frankfurt am Main. Nach einer zweijährigen Tätigkeit als freier Schauspiel- und Operndramaturg in Berlin, Frankfurt, Brüssel und Wien wurde er ab 1989 künstlerischer Direktor des Hamburger Thalia Theaters. Dann folgte der Ruf an die Staatsoper Stuttgart, die er als Intendant von 1991 bis 2006 zu einem der erfolgreichsten Orte avancierten Musiktheaters machte. Im Jahr 2003 wurde er zum Präsidenten des Deutschen Bühnenvereins gewählt, eine Funktion, die er bis 2015 ausfüllte. Im Jahr 2006 übernahm er die Leitung der Bayerischen Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater in München, der er als Präsident bis 2014 vorstand. 

Darüber hinaus war er als Dozent für Musiksoziologie an der Universität Oldenburg und an der State University of Minnesota sowie am Collège International de Philosophie in Paris engagiert. Er hatte Gastprofessuren an der Universität Gießen (Institut für angewandte Theaterwissenschaft) und von 1986 bis 1992 an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien inne. Zuletzt leitete er als Professor den Studiengang Dramaturgie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 

Klaus Zehelein wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem 1983 mit dem Deutschen Kritikerpreis für die Dramaturgie an der Oper Frankfurt. In den Jahren 1994, 1998, 1999, 2000, 2002 und 2006 wurde die Staatsoper Stuttgart unter seiner Leitung in den Kritikerumfragen der Zeitschrift Opernwelt jeweils zum „Opernhaus des Jahres“ gewählt. Die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg für besondere Verdienste wurde ihm 2001 verliehen. Im Jahr 2006 wurde Klaus Zehelein mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse ausgezeichnet, 2007 ist er zum Mitglied der Bayerischen Akademie der schönen Künste ernannt worden. Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST wurde ihm im Jahr 2023 für sein Lebenswerk verliehen.   

______________________________________________________________________________________________

Komische Oper Berlin: Ein Kessel Buntes unter Druck

bayert
Copyright: Komische Oper/Schillertheater

Zeit, Schwung in die Bude zu bringen! Mit Regisseur Axel Ranisch und Dirigent Adam Benzwi haben sich zwei Experten für rauschende Abendunterhaltung zusammengefunden, die sich bereits mit Messeschlager Gisela dem »Heiteren Musiktheater« der DDR gewidmet haben und nun daran anknüpfen. Mit Mokka-Hits und Milchbar-Träume bringen sie eine Revue voller Tempo, Tanz, Humor und Bissigkeit zur Uraufführung im Schillertheater – inspiriert von der legendären Samstagabend-Show Ein Kessel Buntes. Die Revue führt durch vier Dekaden DDR-Geschichte, die mit all ihren Widersprüchen dargestellt wird und eine für alle ist: Ob jung oder alt, ob Ost oder West. Kommen Sie und tanzen Sie mit im Lipsi-Schritt!

Launige Grüße
Ihre Komische Oper Berlin

Eine Revue von Axel Ranisch und Adam Benzwi
Mokka-Hits und Milchbar-Träume
 
Regisseur Axel Ranisch und Musikalischer Leiter Adam Benzwi, die bereits gemeinsam an der Erfolgsproduktion Messeschlager Gisela gearbeitet haben, bringen den Soundtrack zu vier Dekaden DDR-Geschichte auf die Bühne des Schillertheaters. In Schlagern, Songs und Tänzen führen sie mit Tempo, viel Humor und einer guten Portion Bissigkeit von den hoffnungsfrohen Anfängen über die politische Erstarrung bis in die Wendeeuphorie mit anschließendem Katerfrühstück. Dabei begegnen uns die Hits großer Stars – von Gaby Rückert und Helga Hahnemann bis Frank Schöbel und Karel Gott –, aber auch Songs von Brecht/Eisler und Wolf Biermann.

Zwischen all der Musik finden auch Szenen aus dem Ost-Berliner Kabarett »Distel« ihren Platz, darunter bis heute unveröffentlichtes (weil seinerzeit zensiertes) Material. Da kann ein Kessel Buntes schon einmal unter Druck geraten!
Mokka-Hits und Milchbar-Träume

Axel Ranisch und Adam Benzwi

Uraufführung am 14. Jun, 19 Uhr
Weitere Termine am 17. / 19. / 20. / 21. / 24. / 26. / 27. / 28. Jun, 1. / 3. / 5. Jul
@Schillertheater
Karten kaufen

_______________________________________________________________________________________________________________

Neue CD: GRAMOLA Winter & CO: Altomonte-Orchester St. Florian, Rémy Ballot. Anton Bruckner: Symphonie IX d-moll WAB 109/Finale Fragmente

Anton BrucknersSymphonieIX als Live-Aufzeichungaus dem Stift St. Florian

Fragmente eines Finalsatzes. „Wir haben nichts hinzugefügt. Wir spielten nicht alles, was Bruckner geschrieben hat, aber alles, was wir spielen, hat Bruckner geschrieben (Prof.Felix Diergarten/Wissenschaftlicher  Berater)

balloz

Sinfonie 9/Finale-Fragmente
Remy Ballot/Altomonte Orchester
Anton Bruckner
1 CD, Gramola
€ 19.90
Veröffentlichungsdatum: 08.06.2026
Artikel ist sofort lieferbar
EAN 9003643993785
Bestellnummer: 99378
Sinfonie 9/Finale-Fragmente

Als Höhepunkt des Brucknerjahres 2024 gelangte anlässlich der Brucknertage St. Florian mit dem Altomonte Orchester St. Florian unter Rémy Ballot die IX. Symphonie Anton Bruckners zur Aufführung. Das Besondere an diesem Abend war die Vorstellung der erhaltenen Fragmente aus dem Finale, die in ihrer Rohfassung und ohne besondere Bearbeitung gespielt wurden. Die Arbeiten am Finale waren zum Zeitpunkt des Todes Bruckners am 11. Oktober 1886 bereits weit fortgeschritten, so finden sich unter den Fragmenten unter anderem der Beginn des Satzes, das erste, zweite und dritte Hauptthema, Teile einer Durchführung sowie besagte drei Themen in der Reprise – teils als Particellskizze, teils als komplett instrumentierte Passagen. Durch die Ausführung der Fragmente lässt sich nur erahnen, welch Monument Anton Bruckner mit dem Finale seiner IX. Symphonie erneut errichtet hätte. Dieser denkwürdige Abend ist nun für die Musikwelt nachzuempfinden.
______________________________________________________________________________________________________

DIE FREITAG-PRESSE (5. JUNI 2026)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE FREITAG-PRESSE  (5. JUNI 2026)

Wien
Wiener Kammeroper verabschiedet sich mit Doppelabend der Eifersucht
Die Einakter „Lady Magnesia“ und „Zweimal Alexander“ leben vom tollen Ensemble und schrill-pointierter Regie
DerStandard.at.story.doppelabend

Letzte Premiere der Kammeroper begeistert mit Witz und musikalischer Raffinesse
Mit „Lady Magnesia“ und „Zweimal Alexander“ feierte die Kammeroper ihre vorerst letzte Premiere. Das Publikum dankte dem humorvollen und musikalisch brillanten Doppelabend mit begeisterten Ovationen.
News.at.witz.raffinesse

Kammeroper Wien: Furioses Finale in einem Haus, das fehlen wird (Bezahlartikel)
Mit zwei Einaktern von Weinberg und Martinů schließt die Kammeroper.
https://kurier.at/kultur/musik-oper-kammeroper-premiere-finale/403165787

Jubel für letzte Premiere in der Wiener Kammeroper: Zum Abschied eine Ladung Leichtigkeit (Bezahlartikel)
Das Theater an der Wien zeigt seine letzte Produktion in der Wiener Kammeroper. Das Haus für zeitgenössisches und experimentelles Musiktheater fällt den politischen Sparzwängen zum Opfer.
SalzburgerNachrichten.at.allgemeinjubel

Verheerendes Signal: Der letzte Vorhang für die Wiener Kammeroper
Der Betrieb des kleinen Opernhauses auf dem Fleischmarkt wird eingestellt. Man sagt vorübergehend, doch das endgültige Ende dier Kulturinstitution Wiener Kammeroper scheint besiegelt. Das Signal ist für eine angebliche Musikstadt Wien jedenfalls verheerend.
https://www.krone.at/4164608

2.6.26 „Lady Magnesia“, „Zweimal Alexander“, TaW in der Kammeroper
„Zwei Einakter für Raritätensammler“ Nichts scheint Ehemänner mehr zu beunruhigen, als eine mögliche Untreue der Gemahlin. Diesen Eindruck vermitteln zumindest zwei Einakter, mit denen das MusikTheater an der Wien seine Präsenz in der Wiener Kammeroper für erste beendet.
http://www.operinwien.at/werkverz/weinberg/amagnes.htm

Wien/ Konzerthaus
Asmik Grigorian im Konzerthaus: Leidensklänge, Schmerzenslaute (Bezahlartikel)
Jubel für Asmik Grigorian und das RSO Wien mit Opernausschnitten, darunter Briefszenen von Tschaikowsky und Puccini – und einer Überraschung als Zugabe.
DiePresse.com.asmikgrigorian

Martha Argerich ist 85!
Martha Argerich – ein Star, der keiner sein will

Ihre Virtuosität und ihr Temperament sind atemberaubend. Heute wird die Pianistin Martha Argerich 85 Jahre alt. Woher nimmt sie die Kraft, noch so präsent zu sein?
Pianistin Martha Argerich wird 85 Jahre alt | tagesschau.de

Wien/Musikverein
Alexandre Tharaud im Musikverein: Stimmungszauber vor halbleerem Saal
(Bezahlartikel)
Der französische Pianist, ein Meister der kleinen Form, ließ die Geister aller Epochen nach seinem Willen leben. Wie langsam der lokale Ruf eines Künstlers wächst, konnte man anhand des Klavierabends von Alexandre Tharaud – seinem ersten im Musikverein! – am Mittwochabend im schütter besetzten Brahms-Saal gut ablesen. In einigen Ländern ein Superstar, hierzulande immer noch ein Insider-Tipp, trotz fast unglaublicher 40 Jahre Karriere und einer Diskographie, nach der sich jeder Pianist die Finger lecken würde.
DiePresse.com.alexandre

Grafenegg
Große Stimmen: Asmik Grigorian – Interview Sie hat die Opernwelt im Eiltempo erobert.
Asmik Grigorian ist der Rockstar unter den großen Diven. Am 4. September kommt sie mit einem ganz besonderen Programm nach Grafenegg. Der Grafenegg-Abend mit Asmik Grigorian und dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich (Dirigent: Fabien Gabel) gibt ein klares Versprechen: Er wird zum Weinen schön. Respighi, Verdi, Strauss und Bellinis „Casta Diva“. Die Ausnahmestimme wird am 4. September Grafenegg das große Klassikkino bieten. Aber wie tickt Grigorian? Was motiviert sie? Ein BÜHNE-Gespräch bietet Einblicke:
https://www.buehne-magazin.com/news/grosse-stimmen-asmik-grigorian

Klein beleuchtet kurz 74: Zweimal Daniele Gatti und nie wieder
Ein Doppelkonzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden in der ausverkauften Elbphilharmonie Hamburg wurde unter dem Dirigat von Daniele Gatti zum Stresstest der Langeweile – mein Fazit: ich werde künftig einen Bogen um seine Dirigate machen – sorry.
Von Patrik Klein
Klassik-begeistert.de

München
Kollege statt Maestro: Was Petr Popelka für die Bayerische Staatsoper bedeutet
Diesen Namen hatte kaum einer auf dem Zettel. Drei Tage, nachdem durchgesickert war, dass Petr Popelka mit sehr großer Wahrscheinlichkeit Generalmusikdirektor (GMD) der Bayerischen Staatsoper wird, ist die Überraschung noch immer groß. Zwar ist nichts unterschrieben, die Entscheidungsträger hüllen sich offiziell in Schweigen. Doch alles deutet darauf hin, dass der gebürtige Tscheche 2029 Nachfolger von Vladimir Jurowski wird.
MuenchnerMerkur.de

Leo Hussain wird neuer Chef in München
Das Münchner Rundfunkorchester hat Leo Hussain zu seinem neuen Chefdirigenten berufen. Der 47-jährige Brite folgt auf einen Posten, der für ihn die erste Leitungsfunktion in einer Großstadt ist.
https://backstageclassical.com/leo-hussain-wird-neuer-chef-in-muenchen/

Frankfurt
HR-Sinfonieorchester: Frischer Wind im kompakten Format (Bezahlartikel)
Die erst 27 Jahre alte Dirigentin Stephanie Childress feiert ihr Debüt in Frankfurt und zeigt mit dem hr-Sinfonieorchester ihre Qualitäten als Mozart-Interpretin. Am Freitag ist sie in Weilburg zu erleben.
FrankfurterAllgemeine.net

Würzburg/Kaisersaal/Mozartfest
Würzburg: Pierre-Laurent Aimard bringt Skrjabin zum Mozartfest
Beim Würzburger Mozartfest begeisterte der Pianist Pierre-Laurent Aimard vor allem mit einer atemberaubenden Darbietung der extrem virtuosen zehnte Klaviersonate von Alexander Skrjabin und den kaum gespielten Variationen von Olivier Knussen. Weniger überzeugend spielte er hingegen Mozarts A-Dur-Schlagersonate samt Rondo alla Turca.
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

Bielefeld
Der Fehler muss bei mir liegen – Die Oper Bielefeld inszeniert „Candide“ von Leonard Bernstein (Bezahlartikel)
Alles ist „super“ an diesem Abend. Zumindest suggeriert das der leuchtende Schriftzug, der über dem kleinen rosafarbenen Guckkasten prangt, der als Theater auf dem Theater die Bühne verengt. Er färbt sich im Laufe des Abends unterschiedlich ein, mal grell, mal fahl, und liegt auch schon mal ganz am Boden, wenn nur noch Krieg, Verwüstung und Pulverdampf regieren. Aber er ist immer da. Für Leonard Bernsteins „Candide“ hat Thilo Ullrich am Stadttheater Bielefeld eine knallbunte Szenerie geschaffen, in der Annette Brauns fantasievolle, von Moden aller Zeiten inspirierte Kostüme die Personen des Dramas vollends zu Comic-Figuren stilisieren.
NeueMusikzeitung.de./nmz

Essen
Aalto-Theater Essen: „Die verzauberte Stadt“, Samuel Penderbayne
Die Idee neue Familienopern als Uraufführung herauszubringen, ging von dem ehemaligen Rheinopern-Intendanten Christoph Meyer aus. Später kamen die Opernhäuser in Bonn und Dortmund hinzu und gaben dem Projekt den Namen Junge Oper Rhein-Ruhr. Zuletzt stieg das Essener Aalto-Theater in das Projekt ein, das jetzt mit Die verzauberte Stadt seine erste Familienoper zur Uraufführung brachte.
Von Rudolf Hermes
DerOpernfreund.de.prenderbayne

Dortmund
Gegründete Opernhausstiftung Dortmund soll Vorbildfunktion übernehmen
Die Stiftung soll dazu beitragen, das Haus strukturell und künstlerisch langfristig handlungsfähig zu halten, die Arbeit von Oper, Ballett und Philharmonikern nachhaltig zu stärken und zusätzliche Verantwortung für einen der zentralen Kulturorte der Stadt zu bündeln.
InDortmund.de.opernhausstiftung

Zürich
Konzert: „Berg, Mahler“, Vilde Frang und das Utopia Orchestra unter Teodor Currentzis
Er ist der zurzeit wohl – sowohl künstlerisch als auch politisch – umstrittenste Dirigent der Klassik-Szene, der in Griechenland aufgewachsene Dirigent Teodor Currentzis. Seine Karriere begann nach seinem Studium in St.Petersburg als Leiter der des Opern- und Ballettensembles in Nowosibirsk. Dort gründete er auch sein eigenes Ensemble, das Orchester MusicAeternaDieses Orchester wurde dann auch das Residenzorchester an seiner nächsten Position als Chefdirigent in der russischen Metropole Perm. 2014 erhielt er die russische Staatsbürgerschaft, knüpfte aber auch enge Beziehungen zum Balthasar-Neumann-Ensemble in Freiburg und wurde 2018 Chefdirigent des SWR-Sinfonieorchesters, gastierte in Bregenz und regelmäßig bei den Salzburger Festspielen.
Von Kaspar Sannemann
DerOpernfreund.de,tonhalle.zuerich

„Currentzis“: Kein Konzert wie jedes andere
Wie im Taumel verliess das Publikum an diesem prächtigen, lauen Sommerabend die Zürcher Tonhalle … ein Strahlen im Gesicht und im Ohr noch den Nachklang der letzten Töne der ersten Sinfonie von Gustav Mahler.
https://www.journal21.ch/artikel/kein-konzert-wie-jedes-andere

Basel
LiedBasel: Liederabend Annette Dasch/Wolfram Rieger
Im Rahmen des Festivals LIEDBasel ist es Tradition, einen Liederabend des Duos in Residence, speziell für das Festival gestaltet, aufzuführen. Mit Annette Dasch und Wolfram Rieger erlebte man zwei bestens harmonierende Persönlichkeiten mit einer interessanten Auswahl von Liedern.  (Liederabend v. 28. Mai 2026 im Irene Zurkinden-Saal, Basel)
opernmagazin.de.basel.rieger

New York
Countertenor Nils Wanderer über seine Auftritte an der New Yorker Met Opera
Die Oper „El Último Sueño de Frida y Diego“ wirft einen Blick auf das Künstlerpaar Frida Kahlo und Diego Rivera. Mit dabei ist der in Ludwigsburg geborene Nils Wanderer.
NDR.de.metopera

Jubiläum
Mezzosopranistin Cecilia Bartoli wird 60
Sie ist eine der Star-Sängerinnen unserer Zeit: die Mezzosopranistin Cecilia Bartoli. Mit ihrem Temperament, ihrer Virtuosität und Musizierfreude begeistert sie seit Jahrzehnten. Nun wird sie 60 Jahre alt – Anlass für eine Würdigung inklusive musikalischer Highlights.
BR.Klassik.de.aktuell

Links zu englischsprachigen Artikeln

Salzburg
Salzburg Whitsun Festival 2026: Il ritorno di Ulisse in patria
https://operawire.com/salzburg-whitsun-festival-2026-il-ritorno-di-ulisse-in-patria/

Brüssel
La Monnaie 2025-26 Review: Medusa
Claudia Boyle’s Compelling Portrait Turns The Gorgon Into A Victim
https://operawire.com/la-monnaie-2025-26-review-medusa/

Paris
Antonia Bembo’s Ercole amante wins hearts at the Opéra de Paris
bachtrack.com.review.antonia

London
125 years young: Wigmore Hall celebrates with Lise Davidsen
https://operatoday.com/2026/06/125-years-young-wigmore-hall-celebrates-with-lise-davidsen/

Lise Davidsen, James Baillieu, Wigmore Hall review – Schubert’s diverse riches fully explored
The Norwegian soprano has arrived as a great recitalist in partnership with a vivid pianist
TheArts.desk.classical.music

Wormsley
Entertainment & Heartbreak at Garsington’s Der Rosenkavalier
https://operatoday.com/2026/06/entertainment-heartbreak-at-garsingtons-der-rosenkavalier/

New York
The Frick Collection Concert Season 2025-26 Review:
Handelian Heroes Les Talens Lyriques Ensemble, Led by Christophe Rousset, Featuring Countertenor Key’mon W. Murrah
https://operawire.com/the-frick-collection-concert-season-2025-26-review-handelian-heroes/

Pianist Jiang provides a bright spot amid grim outing for Vienna Royal Orchestra
newYork.classical.review

San Francisco
Rosina in bloom
Maria Kataeva makes a promising US debut in an otherwise uneven revival of Il Barbiere di Siviglia in San Francisco.
https://parterre.com/2026/06/03/rosina-in-bloom/

Ballett / Tanz

Zürich Ballett: „Romeo und Julia“, Sergej Prokofjew
https://deropernfreund.de/zuerich-ballett/zuerich-ballett-romeo-und-julia-sergej-prokofjew/

Sprechtheater

Wien/Akademietheater
Wie man Kassandras klingenden Namen für Theater-Agitprop missbraucht
Das chorische Spektakel „Kassandra“ der polnischen Regisseurin Marta Górnicka unterfordert im Wiener Akademietheater politisch und ästhetisch
DerStandard.at.story.3000000.3457

Wiener Festwochen: Flacher Agit-Prop in Kassandras Namen
https://www.krone.at/4165216

Ausstellungen/ Kunst

Wien/ Albertina
Otto Waalkes in der Albertina: „Ingrid Thurnher? Ich habe auch Karriere gemacht!“
Ottifanten sind in die Albertina-Prunksäle eingefallen und mähen dort Dürers Großes Rasenstück. Ratzefatz. Wie kann Otto Waalkes das rechtfertigen? Und wie Direktor Ralph Gleis? Wir sicherten den Tatort.
DiePresse.com

Medien

ORF
Bin bestürzt“ über Quizshow-Aus! Caroline Athanasiadis rechnet ab
Seit vier Jahren sorgt Caroline Athanasiadis im ORF-Vorabendprogramm für Unterhaltung und Quiz-Spaß. Doch die beliebte Show „Smart10“ soll eingestellt werden. Auf Social Media rechnet die beliebte Kabarettistin und Moderatorin jetzt ab. „Vielleicht habt ihr es schon gelesen. Smart 10 wird eingestellt und Q1 wird auch nicht weiter produziert. Ob es mit der Millionenshow weitergeht, steht in den Sternen“, richtete sich Athanasiadis nun mit einem Statement zum Aus ihrer Quizshow, die sie seit 2022 moderiert, an ihre Fans.
KronenZeitung.at.bestürzung

Politik

Österreich
Kein Schutz für Männer. Karner will Ukrainer zurück an die Front schicken
Knallharte Ansage in Luxemburg: Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) sorgt mit einem Vorstoß für Wirbel in ganz Europa. Der automatische Schutzstatus für ukrainische Männer soll fallen – und das könnte hierzulande Tausende treffen.
https://www.krone.at/4165432

USA
Trump beschimpfte „verrückten“ Netanjahu: „Du wärst ohne mich im Gefängnis“
Trump räumte ein, dass er seinen engen Verbündeten in einem am Montag geführten Telefonat massiv beschimpft hat. Alle aktuellen Entwicklungen im Live-Blog.
Kurier.at.politik

Sport

Paris/ Frauen-Tennis
Nummer eins der Welt muss die Segel streichen
Aus für die Nummer eins der Welt! Aryna Sabalenka muss bei den French Open in Paris die Segel streichen. Die Weißrussin verlor am Dienstag im Viertelfinale gegen die Russin Diana Shnaider in drei Sätzen – 6:3, 5:7, 0:6.
https://www.krone.at/4164039

Jagd auf Fußball-Talente – hat der DFB ein Nachwuchsproblem?
01.06.20261. Juni 2026Viele junge Spieler entscheiden sich gegen das DFB-Team und für eine andere Fußball-Nation. DFB-Funktionär Andreas Rettig will das ändern und fordert eine Ausbildungsentschädigung – ein Plan für den gesamten Fußball. Diesen Spielern gehört die Zukunft im Fußball: Ibrahim Maza und Malik Tillman von Bayer Leverkusen, Offensivtalent Can Uzun von Eintracht Frankfurt oder auch Josip Stanisic, der gerade erst mit dem FC Bayern DFB-Pokal-Sieger und Deutscher Meister in der Bundesliga geworden ist. Hinzu kommen Fußballer wie Kenan Yıldız, der bei Juventus Turin in Italien sein Geld verdient, Salih Özcan von Borussia Dortmund oder auch Paul Wanner von der PSV Eindhoven – alle fahren in diesem Sommer zur Weltmeisterschaft nach Kanada, Mexiko und den USA. Allerdings werden sie nicht im Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auflaufen.
dw.com.de.nachwuchsproblem

1860 München muss in Regionalliga zwangsabsteigen
Es dürfte traurige Gewissheit sein: Der Traditionsverein 1860 München muss abermals zwangsabsteigen. Wie mehrere deutsche Medien mit Berufung auf „sechzger.de“-Infos berichten, ist die Rettung des Traditionsvereins in letzter Sekunde nicht geglückt. 2017 stieg man aus der 2. Liga ab und erhielt keine Lizenz für die dritte Liga, schon damals folgte der Zwangsabstieg in die Regionalliga Bayern. Dorthin geht es jetzt wieder, obwohl man die Meisterschaft souverän auf Platz 8 beendete und im Grünwalder Stadion vom Aufstieg träumte.
Oe24.at.1860muenchen

________________

Unter’m Strich

Deutschland
Mordfall Luise Ein­sichts­fähig genug, aber stra­fun­mündig
Zwei Mädchen im Alter von 12 und 13 Jahren sollen ein anderes Mädchen getötet haben. Einen Strafprozess wird es nicht geben, warum konnte ein Zivilgericht sie zu einer hohen Schmerzensgeldsumme verurteilen? . „Eine heimtückische Mordtat aus niederen Beweggründen, welche die Kammer fassungslos macht“ – diese ereignete sich nach Überzeugung des Vorsitzenden Richters am Landgericht (LG) Koblenz damals am 11. März 2023 in einem Waldstück bei Friesenhagen. Die beiden Mädchen aus Luises Bekanntenkreis sollen sie unter dem Vorwand einer Überraschung in den Wald gelockt haben. Anschließend hätten sie versucht, Luise mit einem Plastikbeutel zu erwürgen. Mit 74 Messerstichen haben sie laut Urteil dann auf sie eingestochen. Das LG verurteilte sie am 29. Mai 2026 zur Zahlung von insgesamt 125.000 Euro Schmerzensgeld, das ist für deutsche Verhältnisse eine hohe Summe.
ito.recht.hintergruende

Über den Wolken: Erste WM-Grüße von Alaba & Co.
Am Donnerstag verabschiedete sich das österreichische Nationalteam in die USA. In der Business Class der Austrian Airlines traten Spieler und Coaching-Staff die rund 12-stündige Reise nach Los Angeles an.
oe24.at.unsere.fußballer.bei.der wm

Ärger in Jesolo
„Abschaum hier nicht willkommen“ – Bürgermeister tobt
In Jesolo kam es zu mehreren Massenschlägereien unter Jugendlichen. Der Bürgermeister fordert nun mehr Polizei im Sommer.
Heute.atjesolo

Krimi um TV-Star
Wie Kaltenegger seinen „Goldrausch“ bezahlte
Sein Leben glänzte bisher wie Gold – jetzt ziehen dunkle Wolken über das umstrittene Geschäftsmodell von TV-Star Helmut Kaltenegger: Razzia in Liechtenstein! In der Reality-Doku „Eine Familie wie ein Goldrausch“ flimmert das luxuriöse Leben der Kalteneggers für jedermann über den Bildschirm. Zwischen Bildern vom Opernballbesuch mit Deutschlands Komiker Oliver Pocher als Logengast und Werbetestimonial reihen sich Villen, sündteure Autos und Jachten.
https://www.krone.at/4165816

INFOS DES TAGES (FREITAG, 5. JUNI 2026)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 5. JUNI 2026)

wagner götterdämmerung 81f18gzibdl. sl1500

WIEN / Staatsoper: 
GÖTTERDÄMMERUNG von Richard Wagner

30. undvorletzte Aufführung in dieser Inszenierung
4.
Juni 2026

Dämmerungs-Donner

Der derzeitige Wiener „Ring“, nun abgeschlossen und noch einmal wiederholt (Streams der zweiten Serie wären das wahre Geschenk für Wagnerianer in aller Welt…), hatte mit dem „Rheingold“ hoch solide begonnen, explodierte mit der „Walküre“ und erreichte einen Höhepunkt, wie man ihn selten erlebt, mit „Siegfried“. Dass da nichts mehr „über drüber“ drinnen war, schien logisch, die Makellosigkeit stellte sich nicht mehr ein. Dennoch haben die Protagonisten ihren jubelnden Beifall verdient, bei Wagner sitzen Fachleute im Publikum (andere halten das ja gar nicht aus) und wissen, was der Meister den Sängern abverlangt hat.

Nur Andreas Schager konnte sein Siegfried-Niveau halten, wobei er die Figur weiter entwickelt hat, spürbar erwachsen geworden (wohl durch die Gemeinsamkeit mit Brünnhilde), wäre er den Gibichungen vermutlich nicht hinein gefallen, wenn bei Wagner nicht so gerne Tränke kredenzen würde – ein Vergessenstrank, um die Handlung möglich zu machen, ein Erinnerungstrank, um ihm seinen tragisch schönen Tod zu schenken… Dazwischen noch die bemerkenswerte Szene, wie sehr er sich auch stimmlich verwandelt, wenn er für Gunther um Brünnhilde wirbt, und im übrigen wieder eine gesanglich und darstellerisch wundervoll ausgefeilte Leistung. Seien wir froh, dass wir Andreas Schager haben…

Optisch und in der Gestaltung überragt Camilla Nylund wohl heute viele ihrer Kolleginnen. Der Weg zur Brünnhilde führt für Sängerinnen, die nicht als „gestandene“ Hochdramatische geboren sind, über die Charakteristika der Rolle, die hart erarbeitet werden müssen – die attackierenden, sicheren Spitzentöne. Hat man die, singt man Wotans Tochter. Und vergißt, dass da sehr viel Mittellage ist, die Kraft und Klang braucht. Klappt das nicht, bricht die Leistung immer wieder – die „Starken Scheite“ waren wirklich nicht aus einem Guss…

Zum Bericht von Renate Wagner

______________

Kritik Klaus Billand

bill

Zur Kriti/ Besprechung von Klaus Billand 

_______________________________________________________________________________________________________________

WIEN/ Wiener Konzerthaus: Meisterstimme Asmik GRIGORIAN wirkt mit Charisma und intensiven Gefühlsausbrüchen

asmik
Foto: Susanne Lukas

Am 3.6.2026

Zum letzten saisonalen Konzert des Meisterstimmen-Zyklus im Großen Saal lockt Starsopranistin Asmik Grigorian, die überhaupt keine Divenhaftigkeit erkennbar werden lässt.  Die Litauerin wirkt vollkommen natürlich, ungekünstelt und stets authentisch im einfachen hochgeschlossenen Kleid in Petrol – ohne weiteren Kostümwechsel im Laufe des Abends. Damit unterscheidet sie sich mit diesem uneitlen Verhalten von ihren Sängerkolleginnen und präsentiert ihr Programm zwischen Tschaikowski und Puccini-Opernauszügen mit ungeheuerlicher Intensität, wirkungsvoller Interpretation und kraftvoller Gestaltung jeder der dargebrachten Opernfiguren – eine Elementargewalt, wie man die Künstlerin seit Jahren kennt, schätzt und verehrt.

Wie im Mai an der Metropolitan Opera und an der Wiener Staatsoper erlebt, zeigt sie mit prächtiger und souveräner Klarheit und sauberster Linienführung ihre Verletzlichkeit und alle Gefühlslagen, wenn ihre sensible Tatjana den unsäglichen Brief an Eugen Onegin schreibt („Und wär´s mein Untergang“). Ihre Gedanken und Emotionen kommen noch besser und melodischer – als zuletzt gehört – zum Ausdruck; vielleicht auch, weil sie im Konzerthaus bei der 14-minütigen Briefszene nicht im tiefsten Bühnenhintergrund auf einem riesigen Tisch (wie an der Wiener Staatsoper) herumklettern muss? Auch im finalen, harmonisch vorgetragenen Schlussduett aus Tschaikowskis Oper („Wie bang ist mir im Herzen“) mit Bariton Germán Olvera als Onegin gelingt mit von Schmerz getragener Stimme ein eindringliches Portrait. Mit federleichter Höhe, dunklen tieferen Lagen und anscheinend ohne jegliche Anstrengung folgt man ihrer Lisa in „Bald ist es Mitternacht“ aus „Pique Dame“ in einer Gefühlsstudie zwischen Qualen, Hoffnung und Sehnsucht nach ihrem Hermann.

Ihre stärksten Momente hat Grigorian nach der Pause im Puccini-Fach, die, wie schon bei ihrem Staatsopern-Debüt als Madama Butterfly im September 2020, an Dramatik kaum zu überbieten ist. Diese japanische Geisha besticht nicht unbedingt mit lyrischen Klangfarben bei „Un bel dì, vedremo“, aber herrliche große Bögen erfreuen und die tiefste Verzweiflung über Pinkertons Verhalten im Duett mit Sharpless („Ora a noi, sedete qui…Tuo padre lo saprà, te lo prometto“) berührt. Auch das Gespräch mit dem Bruder am Beginn des 2. Aktes von „Manon Lescaut“ entführt gekonnt in eine Welt der Eitelkeit und Vermögen, bei der heiße Küsse und wahre Liebe zu Des Grieux verloren gegangen sind, die Koketterie am Duett-Ende über schönes Kleid und prächtiges Haar werden auch mimisch optimal von der Sängerin dargeboten.

asmik5
Foto: Susanne Lukas

Stephan Zilias setzt mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien auf energische, manchmal etwas ruppige Tempi und bereitet bei Rimski-Korsakows Suite aus „Pan Voyevoda“ op. 59 blumige Farben auf, während die naturnahe Atmosphäre bei der Ouvertüre zu „Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch und der Jungfrau Fewronija“ gut aufbereitet wird. Bei „La Tregenda“ aus Puccinis Oper „Le Villi“ spielt das RSO passend-leidenschaftlich den Hexentanz auf, aber etwas weniger Wirbel und exaktere Taktführung wären zeitweise wünschenswert.  Der Versuch des deutschen Dirigenten alles zusammen zu halten, gelingt nicht immer optimal.

In der einzigen Zugabe nach 2 Stunden (inkl. Pause) fleht Grigorian als Leonore den Grafen Luna an, ihren Geliebten zu begnadigen („Mira, diacerbe lagrime…Vivrà! Contende il giubilo“) aus Verdis „Il Trovatore“. Während Bariton Olvera anfangs noch mit kleinen Unsicherheiten kämpft, fasziniert die hochdramatische Sopranstimme der Litauerin und problemlos übersingt sie die Orchestermusiker. Nur ein Zwischenapplaus einiger unwissenden Gäste im Publikum stört, bevor am Konzertende Begeisterung mit Standing Ovation ausbricht.

(Susanne Lukas)

_______________________________________________________________________________________________

Leipzig: Unterwelten im Opernhaus: Einzigartiger Performance-Parcours nur bis Sonntag!


Copyright: Kirsten Nijhof

Das Theaterprojekt »Unterwelten« entführt das Publikum in die geheimnisvollen Kellerräume des Opernhauses, die zu Bühne, Wohnzimmer, Schutzraum und Wartezimmer werden, um dem Mythos von Orpheus und Eurydike neues Leben einzuhauchen. Höllische Begegnungen mit singenden, spielenden, deklamierenden und tanzenden Gestalten führen durch Labyrinth und Mythen des Untergangs.

Neu wie aufregend an diesem Projekt ist sowohl die ästhetische Eroberung der Kellerräume des Opernhauses als auch die kollektive Erarbeitung der Szenen. In Künstlerkollektiven wird der Prozess zum Kunstwerk, und in demokratischen Debatten entsteht ein immersiver Parcours, der auch die Besuchenden einlädt, bislang verborgene Türen zu öffnen, Fragen zu stellen und individuelle Entscheidungen zu treffen.

Heute ist Premiere und es gibt nur noch vier Gelegenheiten: Fr,05.06., und Sa,07.06. 2026, jeweils 18:00 und 20:00.
Restkarten online unter www.oper-leipzig.de oder über den Besucherservice der Oper Leipzig Di – Fr 10:00 bis 18:00 Uhr, Sa 12:00 bis 18:00 Uhr, sowohl an der Kasse im Opernhaus als auch telefonisch unter + 49 (0)341-12 61 261.
Eingang bei der Jungen Oper auf der Ringseite
Dauer: 1 Stunde
Empfohlen ab 14 Jahren
Der Parcours ist barrierearm
Neben den Solistinnen Natasa Dudar, Sandra Janke und Friederike Meinke sowie den Solisten Daniel Arnaldos, Randall Jakobsh, Josef Jugashvili, KT Flavio Salamanka und Matthias Stier wirken mit: Mitglieder des Mehrgenerationenclubs der Oper Leipzig, Rebecca Roks (Video), Niklas Gerwien (Ton) und Nils Scharhag (Technik), und die Dramaturginnen Anna Elisabeth Diepold, Marlene Hahn, Dr. Inken Meents, Dr. Kara McKechnie und Marie Poll. Teil des Künstlerkollektivs sind auch Ausstattungsleiter Dirk Becker und Assistentin Hyeonsu Jung, Kostümbildnerin Vanessa Raths, Lichtdesigner Michael Röger sowie der Technischen Leiter Gabor Zsitva.


Copyright: Kirsten Nijhof
 
 Die Oper Leipzig steht in der Tradition von über 330 Jahren Musiktheater in Leipzig: 1693 wurde das erste Opernhaus am Brühl als drittes bürgerliches Musiktheater Europas nach Venedig und Hamburg eröffnet. Seit 1840 spielt das weltweit renommierte Gewandhausorchester zu allen Vorstellungen der Oper und des Leipziger Balletts. Neben dem heutigen, 1960 erbauten Opernhaus am Augustusplatz gehört die Musikalische Komödie im Stadtteil Lindenau zur Oper Leipzig, eine Spezialspielstätte für Operette und Musical mit eigenen Ensembles. Der mit über 720 Beschäftigten größte kulturelle Eigenbetrieb der Stadt umfasst insgesamt fünf ihn tragende Säulen: Oper, Musikalische Komödie, Leipziger Ballett, die Sparte der Jungen Oper und Vermittlung 360° und das Handwerk der Kostüm- und Theaterwerkstätten, die für sämtliche städtischen Bühnen produzieren. oper-leipzig.de
 _______________________________________________________________________________________________________________

ZÜRICH: 3 Tage, 3-mal live und Open Air: 1 Oper, 1 Ballett, 1 Konzert

«Opernhaus für alle» auf dem Sechseläutenplatz – moderiert von Gülsha Adilji und Tama Vakeesan

admill
Foto: Admill Kuyler/Oper Zürich

Vom 26. bis 28. Juni verwandelt sich der Sechseläutenplatz in eine beeindruckende Open-Air-Kulisse. Gemeinsam mit Zurich Versicherung präsentiert das Opernhaus Zürich das Grossereignis «Opernhaus für alle». Erstmals in der Geschichte des Formats erlebt das Publikum an drei aufeinanderfolgenden Abenden die ganze Vielfalt des Opernhauses Zürich: mit den Live-Übertragungen einer Opern- und einer Ballettaufführung sowie einem Open-Air-Konzert des Orchesters der Oper Zürich.

Den Auftakt macht am Freitag, 26. Juni, um 19 Uhr das Ballett Zürich mit der Live-Übertragung von «Romeo und Julia», der neuen Choreografie von Ballettdirektorin Cathy Marston zur leidenschaftlich-intensiven Musik von Sergej Prokofjew.

Am Samstag, 27. Juni, um 18 Uhr steht Richard Wagners Oper «Tannhäuser» auf dem Programm. Der isländische Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson, bekannt für seine eindringlichen Deutungen mythischer Stoffe und grosser Erzählungen, inszeniert das Werk als surreale Reise in das Innere eines Menschen.

Am Sonntag, 28. Juni, um 20 Uhr lädt das Orchester der Oper Zürich unter der Leitung des Generalmusikdirektors Gianandrea Noseda zum grossen Open-Air-Konzert auf dem Sechseläutenplatz. Mit Antonín Dvořáks 9. Sinfonie «Aus der neuen Welt» erklingt eines der bekanntesten Werke des sinfonischen Repertoires. Ergänzt wird das Programm durch ausgewählte Opernarien, interpretiert vom international gefeierten Tenor Benjamin Bernheim. Im Vorprogramm tritt zudem das neu gegründete Kinderopernorchester mit 80 jungen Musiker:innen zwischen 8 und 15 Jahre auf.

Das abwechslungsreiche Vorprogramm, moderiert von Gülsha Adilji und Tama Vakeesan, beginnt jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn und bietet spannende Einblicke hinter die Kulissen von Oper, Ballett- und Konzertaufführungen.

Der Eintritt ist an allen drei Abenden frei.

_____________________________________________________________________________________________________

Europäischer Kompositionspreis 2026: Young Euro Classic sucht Mitglieder für Publikumsjury

Der Europäische Kompositionspreis wird jährlich im Rahmen des internationalen Festivals Young Euro Classic verliehen. Mit 5.000 Euro dotiert, wird der Preis vom Regierenden Bürgermeister von Berlin ausgelobt und zeichnet die beste Ur- oder Deutsche Erstaufführung aus, die während des Festivals gespielt wird.

euro
Foto: Tom Schweers

Weitere Infos zum Festival unter: www.artefakt-berlin.de

Bereits zum 27. Mal setzt Young Euro Classic mit der Verleihung des Europäischen Kompositionspreises ein starkes Zeichen für die Förderung junger, zeitgenössischer Komponist:innen – ein zentrales Anliegen des Festivals seit seiner Gründung. Die Auswahl der prämierten Komposition trifft dabei eine ehrenamtliche Jury, die sich aus musikbegeisterten Menschen zusammensetzt. Der Komponist und Musiker Michael Essl übernimmt in diesem Jahr den Juryvorsitz. Seine Arbeit ist preisgekrönt und vielfältig. Er hat bereits Opern für Kinder („das NEINHorn“), Stummfilmmusik sowie Werke für Kammermusik-, Orchester- und Chorbesetzung verfasst.

Engagierte Musikliebhaber:innen können sich ab sofort bewerben, Teil der Jury zu werden. Musikalische Vorkenntnisse oder eine Ausbildung sind nicht nötig, nur die Möglichkeit, 12 Konzertabende zu besuchen.

Die Bewerbung ist vom 8. Juni – 12. Juli 2026 telefonisch möglich unter: 030 88 47 13 930 (Anrufbeantworter mit Rückruf).

Die Preisverleihung findet zum Abschluss von Young Euro Classic am 16. August im Rahmen des Konzerts des Accademia Youth Symphony Orchestra aus Italien statt.

Seit Bestehen des Festivals wurden bereits 37 Werke mit dem Europäischen Kompositionspreis geehrt – ein eindrucksvolles Spektrum der Vielfalt zeitgenössischer Komposition. 2025 erhielt der schottische Komponist Jay Capperauld den Preis für sein Werk „Galvanic Dances“.

Weitere Informationen und Bewerbungsdetails zur Jury finden Sie unter:

www.young-euro-classic.de

15 Neukompositionen stehen an 12 Konzertabenden zur Auswahl

Den Anfang macht das Orchestre des Jeunes du Luxembourg, das am 2. August bei Young Euro Classic debütiert und dabei das brandneue Werk „If the bell rings, why should we run?“ des luxemburgischen Komponisten und Saxophonisten Hy-Khang Dang spielt.

Auch das Orchester des Zheijang Conservatory of Music aus China tritt erstmals bei Young Euro Classic auf (5. August) und hat die Deutsche Erstaufführung einer Komposition von Zhang Ying im Programm. Man darf gespannt sein, wie ihre „Akademische Festouvertüre“ sich auf das gleichnamige romantische Werk von Johannes Brahms beziehen wird.

Ein neues Werk des niederländischen Komponisten Chris Muller, der zudem Pianist und Bandleader ist, hat das Jong Metropole Symphonic Jazz Orchestra aus den Niederlanden am 6. August als Deutsche Erstaufführung im Repertoire.

„Saudades, só portugueses“ von César Rafael wird am 7. August vom Jovem Orquestra Portuguesa uraufgeführt. Das Werk trägt die Programmatik des Abends im Titel – „saudade“ ist ein schwer übersetzbarer Ausdruck für Sehnsucht und Verlangen.

Die Nationale Jugendphilharmonie der Türkei stellt ihr Programm am 8. August unter den Titel „Zauber“ – das gewisse Etwas wird dazu „Je ne sais quoi“ von Emre Şener in Deutscher Erstaufführung beitragen.

Das Youth Symphony Orchestra of Turkmenistan präsentiert bei seinem Debütauftritt am 9. August gleich zwei Deutsche Erstaufführungen: Der französische Komponist Pierre Thilloy lässt mit „Diable qui danse“ den Teufel aufs Parkett. Der US-Amerikaner Aidan Gold greift für „Lieder aus Turkmenistan“ auf turkmenische Melodien zurück und lässt daraus ein symphonisches Werk für Orchester und Schlagwerk entstehen.

„Antrópolis“ von der Grammy-prämierten mexikanischen Komponistin Gabriela Ortiz wird am gemeinsamen Konzertabend des Orchestra of the Americas und des Penderecki Youth Orchestra (10. August) erstmals in Deutschland zu hören sein und das Publikum auf einen musikalischen Spaziergang durch Mexico City einladen.

Ebenfalls auf eine Reise geht das nordirische Ulster Youth Orchestra mit der Deutschen Erstaufführung von Sam Kanes „Journey to the Otherworld“ am 12. August. Das von Young Euro Classic in Auftrag gegebene Werk ist inspiriert von einer irischen Sage – Hauptfigur Bran segelt durch die Unterwelt und trifft auf mystische Kreaturen.

Ein weiterer Debütant bei Young Euro Classic mit gleich zwei neuen Werken im Programm ist das Slovenian Youth Orchestra (13. August). Beide Stücke stehen für zeitgenössische Klassik, die keine Scheu vor genreübergreifenden Kompositionen hat: Lauri Porras „Entropia“ – der finnische Komponist ist Urenkel von Jean Sibelius und Mitglied der Power Metal-Band Stratovarius – ist ein experimentelles Werk für E-Bass und Orchester; der slowenische Komponist Matija Krečič ist sowohl in neuer Musik, Film- und Theatermusik bewandert, wie in der Deutschen Erstaufführung von „Fast Break“ zu hören sein wird.

Der Österreicher Konrád Varga ist erst 20 Jahre alt – somit führt die Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker am 14. August ein neues Werk des jüngsten Komponisten im gesamten Festivalprogramm auf.

Der Auftritt des Estonian National Opera Boys ’ Choir bei Young Euro Classic ist an sich schon besonders. Dazu singt das Ensemble zwei Werke von Andres Lemba, die erstmals in Deutschland zur Aufführung kommen: „Ubi caritas“ und „Dona nobis pacem“.

Auch am Abschlussabend des Festivals erklingt ein neues Werk: das erstmalig beim Festival spielende Accademia Youth Symphony Orchestra aus Italien hat mit „Ritual“ eine Deutsche Erstaufführung des italienischen Komponisten Domenico Turi im Programm.

Eine zusammenfassende Übersicht finden Sie unter: https://young-euro-classic.de/de/kompositionspreis_2026

Hier spielt die Zukunft!

Young Euro Classic · Festival der besten Jugendorchester der Welt

  1. Juli bis 16. August 2026 im Konzerthaus Berlin

Alle Abendkonzerte beginnen um 19 Uhr, alle Konzerte von „FUTURE NOW“ um 16:30 Uhr. Zu ausgewählten Abendkonzerten finden Konzerteinführungen ab 18 Uhr im Werner-Otto-Saal statt.

Das ausführliche Festivalprogramm abrufbar unter:

www.young-euro-classic.de

Preiskategorien 39 € / 27 € / 16 € (plus Vorverkaufsgebühr).

Berechtigte Personen erhalten für alle Preiskategorien 30 % Teilhabe- und Bildungsermäßigung. Details finden Sie auf unserer Webseite im Servicebereich.  

Tickets gibt es über die Young Euro Classic-Webseite, die Ticket-Hotline  

(+49 / (0)30 / 8410 8909, erreichbar Montag–Sonntag: 10–18 Uhr) und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Festival im Festival „FUTURE NOW“: alle Karten 18 €

Festival Pass für alle fünf „FUTURE NOW“-Konzerte: 70 €

Festival Pass für eine Auswahl von drei „FUTURE NOW“-Konzerten: 45 €

Karten für den „NEXT GENERATION Kindertag“: 8 € für Kinder, 10 € für Erwachsene
______________________________________________________________________________________________
GENOVA TEATRO CARLO FELICE: LA BOHÈME

genova

La bohème

Donato Renzetti dirige l’opera in quattro quadri di Giacomo Puccini con la regia di Augusto Fornari

Scene liriche in quattro quadri
Libretto di Giuseppe Giacosa e Luigi Illica
dal romanzo Scènes de la vie de bohème di Henri Murger

Musica di Giacomo Puccini
Prima rappresentazione Torino, Teatro Regio, 1 febbraio 1896

Direttore: Donato Renzetti
Regia: Augusto Fornari
Regista assistente: Laura Ruocco
Scene e costum Francesco Musante
Luci Luciano Novelli
Maestro del Coro: Claudio Marino Moretti
Maestro del Coro di voci bianche Gino Tanasini

genovasd
Copyright: Teatro Felice

Rodolfo: Junpyo Kwon*/ Xianmu Wang*
Marcello: Davide Chiodo*/ Jeongwoo Lee*
Schaunard: Andrea Ariano*/Shang Ju*
Colline: Vittorio De Campo/Yiwen Wang*
Benoît / Alcindoro: Andrea Porta
Mimì: Yujing Chen*/ Caterina Trevisan*
Musetta: Sara Di Fusco*/Virginia Genovese*
Parpignol: Giuliano Petouchoff
Un venditore ambulante: Antonio Mannarino/ Matteo Michi (19, 20, 21)
Un sergente dei doganieri: Filippo Balestra/ Franco Rios Castro (19, 20, 21)
Un doganiere: Roberto Conti/Bernardo Pellegrini (19, 20, 21)
*Solisti dell’Accademia di alto perfezionamento e inserimento professionale della Fondazione Teatro Carlo Felice Genova
Orchestra, Coro, Coro di voci bianche e Tecnici della Fondazione Teatro Carlo Felice di Genova
Allestimento della Fondazione Teatro Carlo Felice di Genova

Freie Bühne Wien: Performances und eine kreative Talente-Schmiede (2.6.2026)

wier
Action der Freien Bühne Wien auf dem Südtirolerplatz. Foto: Claudia Bühlmann

Durchgehalten hat Schauspiel-Sänger Gernot Kranner in den ersten Wochen nach seiner Übernahme der Leitung der Freien Bühne Wien. Es sind derzeit heikle Tag in Richtung brüchig gewordenem Wiener Kulturbetrieb: Den kleinen Theatern sind die Subventionen weggenommen worden. Mit Spenden und aus eigener Tasche finanziert sind nun im Juni nicht weniger als acht Premieren, keine großen, in der Freien Bühne Wien angesetzt.

Das Performance-Theater auf der Wiedner Hauptstraße möchte sich als ein so richtiges Kreativzentrum entwickeln. Wie etwa mit einer New Academy – Talente-Schmiede für ‚all lovers of music‘, mit Sona MacDonald als Stargast. Das neigt sich wohl dem Musical zu. Oder, ganz schön ambitioniert: companyfour – das BürgerInnen Ensemble der Freien Bühne Wien mit Auftritten und spielerischen Aktionen am Südtiroler Platz. Auch die Fantasie der Passanten wird hier gefordert.

Und auch so ein echter Wiener, ein sehr reifer bereits und trotzdem noch kein im Unterhaltungsgeschäft integrierter wie Thomas van Stinissen (ja, Wiener) kann hier seine zahlreichen überwiegend intellektuell gestalteten Video-Shows präsentieren. Er ist wohl auch ein um einiges kultivierterer, ein um mehr künstlerisches Niveau bemühter Satiriker als die gängigen Kabarett-Einzelgänger. Als fleißig arbeitender Geschäftsmann konnte sich Stinissen bis jetzt in der heimischen Unterhaltungsszene so gut wie nicht einreihen. Sein Kreativgeist wollte jedoch nie ruhen. Mit einer Fülle an originellen Wortspielen und einem gesunden Ego hat er sich entfaltet. Und nun, im Ruhestand, kann er mit seinen anspruchsvollen satirischen Einfällen und intellektuellem Humor die Szene explodieren lassen? 

Ja, und Fussball-WM live gibt’s hier ebenfalls mitzuerleben: In Zusammenarbeit mit dem ORF wird in aller Herrgottsfrüh, ab sechs Uhr, zum Public-Viewing plus Frühstücks-Büffet eingeladen. Siegesfreudig: Gegner Jodanien (17.). Oder um 19 Uhr, eher mit Zittern: Kicker-Großmacht Argentinien (22.). Vor allem aber der Blick auf das von Kranner angestrebte wichtigste Anliegen: Eine coole Theater-Community soll sich bilden, mit aller Freude am Spiel und freier Kommunikation.

Info: www.freiebuehnewien.at / office@fbw.wien

Meinhard Rüdenauer
_______________________________________________________________________________________________

Die aktuelle Wim Wenders-Rede zur Preisverleihung 2026

wend

ZUM VIDEO – Wim Wenders-Rede
__________________________________________________________________________________________________

 

 

Diese Seite drucken