DIE MITTWOCH-PRESSE (3. JUNI 2026)
Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE MITTWOCH-PRESSE (3. JUNI 2026)
Wer wird Nachfolger von Vladimir Jurowsky als Musikchef der Bayerischen Staatsoper?
Sendung „Tonart“. Audio von Jörn Florian Fuchs (7,05 Minuten)
Nachfolge auf Vladimir Jurowski als Chef der Bayerischen Staatsoper
Wiener Festwochen
Oper in Kriegszeiten – „Songs of a Winter War“ bei den Wiener Festwochen
Audio von Jörn Florian Fuchs (5,16 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio
Welt der Musik
Lebensfreude, Neugier, Charisma. Cecilia Bartoli zum 60. Geburtstag
Man kann nur ins Staunen geraten, wie eine Sängerin eine so atemberaubende, schon Jahrzehnte lange Karriere so erfolgreich führen kann. Dahinter steckt natürlich eine gehörige Portion Können, eine schöne, dunkle, runde, und vor allem mit einem sehr charakteristischen Timbre ausgestattete Mezzosopran-Stimme. Dazu kommen Selbstbewusstsein, Charisma und besonders ein kluger Kopf, mit dem Bewusstsein für das eigene Können und die Grenzen, ein Gespür für das für die Stimme geeignete Repertoire: virtuose Barockmusik, Opern-Partien von Händel, Mozart oder Rossini, Belcanto-Literatur der frühen Romantik. Außerdem nehmen die Natürlichkeit der Sängerin ein, ihr charakteristisches Lachen, ihre Impulsivität, ihre Passion für die Musik, ihre Professionalität.
Lebensfreude, Neugier, Charisma: Cecilia Bartoli zum 60. Geburtstag | ndr.de
Wien/Staatsoper
Camilla Nylund gelingt der Sprung zur dramatischen Brünnhilde
Pablo Heras-Casado, der ein großes Orchester der Wiener Staatsoper leitete, entdeckt seine Liebe zu Wagner. Wir hatten ihn bisher als musikalischen Leiter sowohl von den frühbarocken Opern Monteverdis als auch von Ligetis „Le Grand Macabre“ (entstanden 1974 -1977) kennengelernt. Es war die 31. Aufführung der 18 Jahre alten Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf. Bühne Rolf Glittenberg, Kostüme Marianne Glittenberg. Die Kostüme sind nichtssagend und die Bühnenbilder machten uns nicht recht glücklich. Schon damals arbeitete man mit „Wänden“, die teilweise gekippt werden. Auf diesen werden dann Tiere des Waldes, mit denen Siegfried nach seinen Erzählungen anstelle von Geschwistern und Freunden in Kontakt tritt, in Laufstellung und für unsre Blicke um 90 Grad gedreht statisch angebracht.
Von Lothar und Sylvia Schweitzer
Klassik-begeistert.de
München/ Hochschule für Musik
Professor für Oratorium So will Julian Prégardien das Fach weiterentwickeln
Heute tritt Julian Prégardien offiziell seine Professur im Fach Oratorium an der Hochschule für Musik und Theater München an. Im Interview spricht der Tenor über geistliche Musik, neue Wege in der Ausbildung von Nachwuchssängerinnen und -sängern und seine Faszination für Bach.
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München
Münchner RundfunkorchesterLeo Hussain wird neuer Chefdirigent
Leo Hussain wird neuer Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters. Direkt nach der Vertragsunterzeichnung war er zu Gast im BR Klassik-Studio und sprach über seine Verbindung zum Orchester, seine musikalischen Pläne und die Bedeutung von Vielfalt im Konzertbetrieb. Ab der Konzertsaison 2027/28 tritt er die Nachfolge von Ivan Repušić offiziell an und wird damit der zehnte Chefdirigent des Klangkörpers.
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Wien/ Staatsoper
Staatsoper: Diese neue Carmen verschmilzt mit ihrer Rolle (Bezahlartikel)
Hausdebütantin Elmina Hasan und Tenor Freddie De Tommaso machten Bizets „Carmen“ unter Asher Fisch zu einem durch und durch packenden Drama. Wenn eine Aufführung zehn Minuten früher endet als offiziell angegeben, sagt das bereits einiges über den Abend aus. Die jüngste „Carmen“-Vorstellung an der Wiener Staatsoper verging tatsächlich wie im Flug. Dabei blicken die Opernfans bei diesem Stück bereits erwartungsvoll gen Salzburg, zu Asmik Grigorians Rollendebüt im Sommer. Im Haus am Ring packt das Drama packt freilich schon jetzt.
DiePresse.com.neue.carmen
Was ist für Sie schön?
Sie ist erst 26 und bereits nah dran am Gipfel der Opernwelt: Die aserbaidschanische Mezzosopranistin Elmina Hasan. In Wien singt sie im Juni die Carmen. Wir haben diese neue große Stimme in Barcelona getroffen und sind mit ihr spazieren gegangen. Ein Gespräch.
https://www.buehne-magazin.com/news/was-ist-fuer-sie-schoen
Wien/ Volksoper
Vorschau: Hoffmann erzählt. Die Muse macht.Jacques Offenbachs Oper „Hoffmanns Erzählungen“ ist ein fantastisches Sammelsurium mit breitem Interpretationsspielraum. Lotte de Beer lässt in ihrer Inszenierung die Muse in Gestalt von Wallis Giunta ordnend ins Geschehen eingreifen. Und fördert so den Dialog von Kunst und Künstler.
https://www.buehne-magazin.com/news/hoffmann-erzaehlt-die-muse-macht
Wien/ Kammeroper
Wegen Sparkurs: Noch eine große Oper vor Zwangspause
Am 2. Juni feiern die Krimi-Komödien „Lady Magnesia“/“Zweimal Alexander“ Premiere in der Kammeroper, bevor diese für vorerst ein Jahr schließt. Die Kürzung der Subventionen um fünf Millionen Euro für die Vereinigten Bühnen Wien treffen nun vor allem die Kammeroper. Diese muss ab Herbst für vorläufig ein Jahr pausieren, weil die Mittel für weitere Produktionen fehlen.
Heute.at.sparkurs
Wien/ Kammeroper
Eingesparte Kammeroper in Wien zeigt letzte Produktionen
Sendung „Fazit“. Audion von Jörn Florian Fuchs (8,01 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio
Wien/ Konzerthaus
Jan Lisiecki im Konzerthaus: Nicht jeder Wiegeschritt gelang exakt (Bezahlartikel)
Der kanadische Pianist lud zu einer pointierten Reise durch die internationale Welt des Tanzes. Ein nicht durchwegs überzeugender Abend.
DiePresse.com.lisiecki
Salzburg
Wie geht es weiter in Salzburg?
Am Freitag endet die Bewerbungsfrist für die Intendanz der Salzburger Festspiele. Wie geht es dann weiter? Wichtig sind weniger die Namen als das Konzept, das Kuratorium und Findungskommission verfolgen. Die Salzburger Festspiele stehen vor einem gigantischen Umbruch: Nach der Trennung von Intendant Markus Hinterhäuser muss ein Nachfolger gefunden werden, die Stelle der Präsidentin wird neu ausgeschrieben, außerdem steht ein Mammut-Umbau bevor. Derzeit leitet Karin Bergmann Salzburg interimistisch, organisiert den Übergang vom Gestern ins Morgen und tritt dabei hauptsächlich als besonnene und zurückhaltende Verwalterin auf. Sie will Bestehendes pflegen (unter anderem hält sie am umstrittenen Dirigenten und Hinterhäuser-Freund Teodor Currentzis fest), gleichzeitig wird sie – besonders im Schauspiel – auch neue Wege gehen müssen.
https://backstageclassical.com/wie-geht-es-weiter-in-salzburg/
Interview mit Maia Hundeling über Brünnhilde und die NCPA-Produktion von Wagners Siegfried in Beijing
Zwischen Göttlichkeit und Menschlichkeit
Getong Feng im Gespräch mit Maida Hundeling über Brünnhilde und die NCPA-Produktion von Wagners Siegfried in Beijing In diesem Jahr übernahm die deutsche Sopranistin Maida Hundeling in der NCPA-Produktion von Wagners Siegfried in Beijing die zentrale Rolle der Brünnhilde. Als eine der prägenden dramatischen Sopranistinnen auf den internationalen Wagner-Bühnen verleiht sie Brünnhilde eine gleichermaßen kraftvolle wie vielschichtige Gegenwärtigkeit. Im Gespräch mit Getong Feng, Doktorandin der Neueren deutschen Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München spricht Maida Hundeling über Brünnhildes Weg zwischen Göttlichkeit und Menschlichkeit, über Erinnerung, Angst und Liebe in Wagners Siegfried sowie über ihre Erfahrungen mit Wagner und Turandot in Peking.
Von Getong Feng
klassik-begeistert.de
Klagenfurt
Betörende und vollendete Gesänge von Elīna Garanča (Bezahlartikel)
Mezzosopranistin Elīna Garanča ließ das Publikum im ausverkauften Stadttheater wieder jubeln
KleineZeitung.at.garanca
St. Margarethen
Farbenprächtige Bühne für „Tosca“
Der Steinbruch in St. Margarethen verwandelt sich derzeit zur Bühne für die Oper „Tosca“. Die Oper spielt in Rom im Jahr 1800, und das zeigt auch das Bühnenbild. Besonders auffällig sind heuer die Farbenpracht und die riesigen Kunstdrucke.
https://burgenland.orf.at/stories/3356673/
Berlin
Deutsche Oper Berlin: „Götterdämmerung“, Richard Wagner
Beginnen wir heute mit dem Orchester und seinem Chefdirigenten. Mit der Aufführung der Götterdämmerung wurde Donald Runnicles offiziell als Generalmusikdirektor verabschiedet. Als er sein Amt 2009 antrat, befand sich das Orchester in einem desolaten Zustand. Es war finanziell gegenüber den anderen beiden Opernorchestern der Stadt benachteiligt. Die schlechtere Bezahlung spiegelte sich in der Frustration vieler Musikern wider. Hohe Krankenstände und schleppende Nachbesetzungen freier Stellen führten dazu, daß an manchem Abend bis zu einem Drittel der Musiker im Graben aus Aushilfen bestand. Man erinnert sich an eine Aufführung des Otello, bei der die wunderbare Anja Harteros die Desdemona sang und man sie beim „Lied von der Weide“ und dem „Ave Maria“ am Schluß schon dafür bewundern mußte, daß sie unbeirrt ihren Gesangspart bewältigte, obwohl aus dem Orchestergraben Vierteltoncluster der Streicher ertönten, die jedem Festival für experimentelle Musik gut angestanden hätten. Runnicles sollte hier für Stabilisierung sorgen
Von Michael Demel
DerOpernfreund.de.richardWagner2
Frankfurt
„Bluthochzeit“: Frankfurt wagt Fortner – und gewinnt (Bezahlartikel)
Die Oper Frankfurt traut sich was und bringt die „Bluthochzeit“ des historisch schwer belasteten Komponisten Wolfgang Fortner auf die Bühne.
DieWelt.de.kultur.fortner
Dresden
Ein Lächeln in der Nacht
Nino Rota ist vor allem für seine mit Preisen überhäuften Filmmusiken bekannt. Dass er auch ein gewitzter Theaterkomponist war, stellt die Semperoper Dresden mit ihrer Grazer Koproduktion von „Der Florentiner Hut“ unter Beweis.
Concerti.de.oper.kritik
Hutschachteln mit Exzellenz-Tenor: „Der Florentiner Hut“ in Dresden (Bezahlartike)
NeueMusikzeitung/nmz.de
Dresden: Nina Rotas „Der Florentiner Hut“ an der Semperoper – Oper statt Kino
Nino Rota, wer den Namen hört, denkt daran, wie Marcello Mastroianni als Promireporter durch Rom flaniert (Fellini, „Das süße Leben“), Burt Lancaster als alternder Fürst mit Claudia Cardinale Walzer tanzt (Visconti, „Der Leopard“) oder Al Pacino sich in der Glut Siziliens vor einer New Yorker Mordtat versteckt (Coppola, „Der Pate“).Tag24.de.heute.semper
Darmstadt
Barockfest Darmstadt: Surfen auf der Welle (Bezahlartikel)
Das diesjährige Barockfest in Darmstadt eröffnet erfrischend mit der Oper „La Costanza vince l‘ inganno“. Was das mit der musikalischen Qualität zu tun hat, mit viel persönlichem Engagement und auch mit einer Dauerwelle.
TAZ.net.aktuell.surfenwelle
Oberkindberg/Steiermark
Das aron quartett und Freunde verklären die Nacht im Schloss Oberkindberg
Nach dem glücklicherweise rasch vorübergezogenen Gewittersturm bezauberte und überwältigte das aron quartett, verstärkt durch zwei Gäste, das Publikum im Schloss Oberkindberg. Auf dem Programm standen Brahms’ erstes Streichsextett in B-Dur und Schönbergs „Verklärte Nacht“. Die Natur spielte wunderbar mit: als die letzten Töne verklungen waren, legte sich eine tiefe, selige Ruhe über die steirische Landschaft.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.de
CD-Besprechung
Das Alla Maniera Italiana Quartet begeistert mit rätselhaftem Beethoven
Man lege einem eingefleischten Beethoven-Kenner ein unbekanntes Streichquartett vor und flüstere nur ein Wort: „Beethoven“. Der Zuhörer schmilzt dahin. Streiche man denselben Satz den Namen – und plötzlich treten handwerkliche Schwächen und mangelnde Tiefe zutage. Genau dieses psychologische Experiment liefert das Alla Maniera Italiana Quartet auf dem Label Arcana (A591). Das Ergebnis ist höchst verunsichernd.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de
Düsseldorf
Evan Rogister wird Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein
NeueMusikzeitung/nmz.de.rogister
Garmisch-Partenkirchen
Am Samstag starten die Richard-Strauss-Tage Garmisch-Partenkirchen
https://kulturfreak.de/am-samstag-starten-die-richard-strauss-tage-garmisch-partenkirchen
Hof
Theater Hof: „Giulietta e Romeo“, Riccardo Zandonai (zweite Besprechung)
DerOpernfreund.de.zandonai
Oldenburg
Oldenburgisches Staatstheater: „Wozzeck“, Manfred Gurlitt
1836 hatte Georg Büchner, angeregt durch einen historischen Fall, die Niederschrift zu einem Drama mit dem Titel Woyzeck begonnen. Ihn interessierte der gesellschaftspolitische Aspekt des Falls. Er zeigt Woyzeck als Opfer gesellschaftlicher Erniedrigungen. 1837 stirbt Büchner und hinterlässt mindestens 26, nicht nummerierte Szenen. 1879 behandelte Karl Emil Franzos das mittlerweile unleserliche Manuskript chemisch und macht es wieder lesbar. Er erstellt eine Textfassung und Szenenfolge, die seinem Geschmack entspricht. Auf ihn geht auch der Schreibfehler „Wozzeck“ statt „Woyzeck“ zurück. Manfred Gurlitt (1890 bis 1972) hat für seine Oper Wozzeck eine Fassung aus 18 Szenen und einem Epilog erstellt.
Von Axel Wuttke
DerOpernfreund.de.oldenburg
Essen
Explosion verhindert, Familienfrieden gerettet Flucht in die Fantasie ist unbedingt erlaubt:
Komponist Samuel Penderbayne und das Librettistinnenduo Susanne Lütje und Anne X. Weber haben mit „Die verzauberte Stadt“ auf Basis des Romans von Edith Nesbit eine fulminante Familienoper ersonnen.
Concerti.de,opern/opernkritiken
Kassel
Alles Eisler: Arbeiterlied trifft Zwölftontechnik
Andreas Wicke war am Staatstheater Kassel beeindruckt von der Vielfalt an Bildern und Projektionen zu Hanns Eislers „Deutscher Symphonie“
h2r.de, Kassel.eisler
Wuppertal
Wuppertaler Bühnen: „Der Florentiner Hut“, Nino Rota
https://deropernfreund.de/wuppertaler-buehnen/wuppertal-der-florentiner-hut-nino-rota/
Stralsund
Anders als Stephen King!
Am Theater Vorpommern inszeniert Aurelia Eggers „The Shining“. Die Oper von Paul Moravec entfaltet den Horror ihrer berühmten Vorlage als prachtvollen Bühnen-Psychothriller – in Idealbesetzung.
DeutscheBuehne.de.vorpommern
Zürich
Teodor Currentzis in Zürich: Windmacher oder Visionär der Klassikwelt? (Bezahlartikel)
Der griechisch-russische Dirigent mischt mit der Geigerin Vilde Frang die Tonhalle auf. Der politische Streit um seine Person tritt in den Hintergrund, doch musikalisch stürzt Currentzis die Hörer in heftige Wechselbäder.
NeueZuercherZeitung.ch
Florenz
Musiktheater Florenz: „Un ballo in maschera“, Giuseppe Verdi
Giuseppe Verdis nach der ersten Fassung des Simon Boccanegra und vor der Forza del destino entstandener Maskenball (Rom, 1859) ist mit seiner stilistischen Mischung aus klassischem italienischem melodramma und französischem Esprit nicht leicht zu inszenieren, wenn das Gleichgewicht gehalten werden soll.
Von Eva Pleus
https://deropernfreund.de/musiktheater/florenz-un-ballo-in-maschera-giuseppe-verdi/
Jubiläum
Lebensfreude, Neugier, Charisma. Cecilia Bartoli zum 60. Geburtstag
ndr.de.Kultur.bartoli
Berlin/ Philharmonie
Um die Berliner Orchesterlandschaft ist es sehr gut bestellt
Das Programmheft dieses Kölner Abends im Rahmen der verdienstvollen Reihe „Kontrapunkt-Konzerte“ sieht noch so aus wie jenes vor etwa zwanzig Jahren, als ein gewisser Kirill Petrenko das Orchester der Komischen Oper in der Philharmonie dirigierte: In bester Erinnerung bleibt mir die fulminante Zugabe, die Ouvertüre aus Glinkas Ruslan und Ljudmila, für die ich mich einige Jahre später beim Meister persönlich bedanken konnte, der zufällig in meiner damaligen Stammkneipe am Schiffbauerdamm mit einigen Musikern seines damaligen Orchesters gleich hinter mir saß…
Von Dr. Brian Cooper
Klassik.begeistert.de
St. Florian/OÖ
OÖ. Stiftskonzerte: Auftakt in St. Florian
Mit zwei ausverkauften Konzerten am 30. und 31. Mai und einem begeisterten Publikum starteten die OÖ. Stiftskonzerte im Stift St. Florian in ihre Saison 2026.
Der Marmorsaal des Stiftes St. Florian bildet alljährlich eine prachtvolle Bühne für die Eröffnung der OÖ. Stiftskonzerte. Rund 1100 begeisterte Besucher erlebten das Eröffnungswochenende mit, der ORF übertrug am Sonntag live. Zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens kamen in den Genuss eines unvergessliches Stiftskonzerte-Debuts der jungen Geigerin Noa Wildschut. OÖ. Stiftskonzerte-Präsident Markus Forsthuber konnte unter anderemm Landeshauptmann Thomas Stelzer, Bischof Manfred Scheuer, die 2.Landtagspräsidentin Sabine Binder sowie den gesamten Vorstand des Hauptsponsors, der VKB-Bank, mit Generaldirektor Markus Auer begrüßen.
diozese-linz-stiftskonzerte
Sidney
„Ist ein Pianist im Haus?“: Klavierspieler springt spontan bei Konzert ein
Während eines Livekonzerts des Oscar-prämierten Filmmusicals „La La Land“ in Sydney fiel der Pianist krankheitsbedingt aus. Ein Student nutzte die unerwartete Gelegenheit und rettete die Vorstellung.
https://kurier.at/kultur/la-la-land-sydney-konzert-pianist/403165152
Wien
Auch die Vereinigten Bühnen Wien bezahlten für ORF-3-Beiträge
Für die „Kultur Heute“-Rubrik „Faszination Musical“ lieferten die VBW das Konzept und übernahmen die Kosten der Produktion: Die ORF-Compliance-Stelle prüft. Ein vom ORF produziertes redaktionelles Produkt? Keineswegs, wie Recherchen von DER STANDARD und dem Investigativ-Podcast „Die Dunkelkammer“ belegen: Die VBW, ein Tochterunternehmen der Wien Holding, hatten diese Serie konzipiert und auch die Produktionskosten in der Höhe von knapp 25.000 Euro (inkl. Mwst.) übernommen.
DerStandard.at.story.orf-beitraege
Forschung
Sensation in der Musikwelt: Verschollene Werke von Salieri aufgetaucht
Vier Originalbände von Antonio Salieri wurden wiederentdeckt. Im Interview spricht Musikwissenschaftler Timo Jouko Herrmann über historische Gänsehautmomente bei der editorischen Arbeit an den Autografen – und über bisher unbekannte Werke des Komponisten.
BR-Klassik.de.aktuell.salieri
Links zu englischsprachigen Artikeln
Dortmund
Klangvokal Music Festival Dortmund 2026 Review: Les Boréades
https://operawire.com/klangvokal-music-festival-dortmund-2026-review-les-boreades/
Dresden
Levit’s playing at the Kulturpalast Dresden was breathtaking
seenandheard.international.com.dresden
Mailand
Teatro alla Scala 2025-2026 Review: Nabucodonosor
https://operawire.com/teatro-alla-scala-2025-2026-review-nabucodonosor/
London
Doomed from the Start: the Fate of Dido and Aeneas in Purcell’s Opera
operatoday.doomed.purcell
Lise Davidsen and James Baillieu review – superstar soprano unleashes her inner Valkyrie
TheGuardian.com.music
An Evening of Wagner: The LSO and Sir Simon Rattle in tremendous form
operatoday.com.tremendous.form
Nevil Holt
Harriet Eyley stars in Don Pasquale as Nevill Holt’s season begins with Opera North’s huge triumph
seenandheard.international.com2026.nevilholt
Wormsley
Garsington brings private and public together captivatingly in La traviata
seenandheard.international.como62026.traviata
New York
Metropolitan Opera Announces Summer Encores featuring Renée Fleming & Angel Blue
The Metropolitan Opera has announced the summer encores its Live in HD series.
operawire.com.metropolitan.opera
A superstar trio finds its belated groove with Tchaikovsky Joshua Bell, Steven Isserlis and Evgeny Kissin performed Sunday at Carnegie Hall.
NewYork.classical.review
Atlanta
Atlanta Opera Announces Ring Festival 2029
The Atlanta Opera has announced its milestone Ring Festival 2029, presenting two complete cycles of Richard Wagner’s epic tetralogy Der Ring des Nibelungen at the Cobb Energy Performing Arts Centre in June 2029.
https://operawire.com/atlanta-opera-announces-ring-festival-2029/
San Francisco
Doubt in San Francisco
Chamber opera on a grand scale, such was San Francisco’s alternative opera company, Opera Parallèlel’s Doubt — two nuns, and a priest and the mother of a gay black male child have at it.
https://operatoday.com/2026/06/doubt-in-san-francisco/
Recordings
Review: Mahler – Symphony No. 3 – Royal Philharmonic Orchestra, Vasily Petrenko
classicreview.com.album
Ballet / Dance
La Scala’s 2026-2027 Ballet Season announced
https://www.gramilano.com/2026/05/la-scalas-2026-2027-ballet-season-announced/
Sprechtheater
Wiener Festwochen
Festwochen-Glaubenstribunal: Weniger Action, mehr Erkenntnis
Zum dritten Mal ging im Odeon-Theater ein Festwochen-Debattenformat über die Bühne. Diesmal weniger hitzig, aber gewissenhaft in der WahrheitsfindungDerStandard.at.story.mehr.erkenntnis
Wien/ Kabelwerk
Uraufführung: Andauernde Eskalation: „Human (Ich bin Mensch)“ im Kabelwerk
Das Aktionstheater Ensemble macht sich Sorgen um ein Ding namens KI und kreist in der aktuellen Show einmal mehr um sich selbst – derzeit im Theater am Werk https://DerStandard.at.story.eskalation
Preisgekrönte Salzburger Schauspielerin Julia Riedler im SN-Interview: „Theater hilft mir, mein Leben zu verstehen“ (Bezahlartikel)
Die Salzburgerin Julia Riedler wurde zur Schauspielerin des Jahres gekürt und gastierte im Mai beim Berliner Theatertreffen. Am Freitag liest sie in Radstadt. Im SN-Gespräch plädiert sie für mehr Wertschätzung für Kulturarbeit auf dem Land.
SalzburgerNachrichten.kultur.allgemein
Ausstellungen/ Kunst
Metz/Frankreich
Aufregung um Obst. Banane von Kunstwerk „Comedian“ in Metz gestohlen
n Frankreich ist eine Banane von einem Kunstwerk aus einer Ausstellung gestohlen worden. Die Frucht war Teil des Gemäldes „Comedian“ von Maurizio Cattelan und mit einem Klebeband befestigt. Seit 2019 waren die Bananen, die immer wieder ausgetauscht wurden, auch schon mehrfach verzehrt worden.
https://www.krone.at/4161990
Mailand
Schäden durch Touristentradition. Neue Hoden: Mailänder verspotten Stier-Mosaik
in berühmtes Bodenmosaik in Mailand ist restauriert, nachdem eine Touristentradition ihm arg zugesetzt hatte. Die Mailänder finden nicht, dass die Arbeit gut gelungen ist. In Mailands historischem Einkaufszentrum Galleria Vittorio Emanuele ist das weltberühmte Stier-Mosaik restauriert worden. Es wurde zuvor von einer ungewöhnlichen Tradition stark in Mitleidenschaft gezogen. Besucher drehen auf den Hoden des Stiers mit der Ferse eine Pirouette. Das soll der Legende nach Glück bringen und eine Rückkehr nach Mailand garantieren. Die kleinen rosa Steinchen fielen dem Abrieb zum Opfer, am Ende war an der Stelle nur noch ein Loch, berichten lokale Medien.
t-online.de.leben/reisen
Wirtschaft
Österreich
Kahlschlag: Warum die Wirtschaftskammer jeden 4. Job streicht
Präsidentin Martha Schultz räumt auf und vollzieht radikalsten Umbau in der Geschichte der Wirtschaftskammer Österreich. Martha Schultz greift in Sachen Kammerreform hart durch. Was die WKÖ-Präsidentin am Dienstag vor dem Präsidium präsentierte, ist nichts weniger als eine Kampfansage an die jahrzehntelang gewachsenen Strukturen der mächtigsten Interessenvertretung des Landes: Jeder vierte Job in der Bundeskammer fällt weg. 200 von 800 Stellen werden bis Ende 2027 gestrichen. Am Mittwoch um 9.00 Uhr ist in der Bundeskammer in Wien-Wieden eine Betriebsversammlung anberaumt.
oe24.at.wirtschaftskammer
Politik
Wien/ Festwochen
Wiener Festwochen: Kulturstadträtin Kaup-Hasler weist Einflussnahme zurück
Nach der Ausladung des umstrittenen Tech-Milliardärs Peter Thiel von den Wiener Festwochen weist Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler politische Einflussnahme zurück. Thiel habe laut Intendant Milo Rau erklärt, er habe die Absage „fast ein bisschen erwartet“. In der medial und politisch breit diskutierten Absage der Wiener Festwochen an den umstrittenen Tech-Milliardär Peter Thiel war immer wieder die Rede davon, Intendant Milo Rau hätte sich dem Willen der Stadtpolitik gebeugt. Wiens Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) wies gegenüber der APA Einflussnahme zurück: „Es ist und bleibt meine Überzeugung, dass die Politik nicht in Programmentscheidungen eingreift; diese Verantwortung liegt allein bei den Leitungen.“
DiePresse.com.kaup-hasler
Sport
Wien
Mit WM-Fight: Der Boxsport kehrt nach 74 Jahren auf den Heumarkt zurück
Im Rahmen der Bounce Fight Night wird es am 5. Juni einen WM-Fight zwischen zwei Österreichern geben. Es wird eine der größten Boxveranstaltungen in Österreich seit Jahren. Der Wiener Boxclub Bounce veranstaltet einen Abend mit mehr als nur attraktiven Kämpfen. Im Mittelpunkt steht der Kampf um den WBF-Weltmeistertitel im Halbschwergewicht zwischen dem österreichischen Hoffnungsträger Mobin Kahraze und Herausforderer Mansur Elsajev. „Einen ausgeglicheneren Kampf kann man kaum ansetzen“, sagt Veranstalter und Ex-EU-Champ Marcos Nader. „Mobin ist hervorragend vorbereitet, aber mit Mansur Elsajev steht ihm der stärkste und gefährlichste Gegner seiner bisherigen Profikarriere gegenüber.“ Auch Umar Dzambekov, der in den USA alle seine Kämpfe gewonnen hat, wird den Fight verfolgen. „Das wird in jedem Fall ein super Kampf.“
Kurier.at.boxwm.in Wien
Österreich/ Fußball
„Neue Erkenntnisse“ für Rangnick, auch Alaba wird untersucht
Teamchef Rangnick sah beim 1:0-Erfolg gegen Tunesien Licht und Schatten. Bei zwei ÖFB-Stars werden Muskelverletzungen befürchtet. Teamchef Ralf Rangnick sah beim finalen WM-Test Schatten und Licht. „Es hat uns neue Erkenntnisse gebracht, was das erste WM-Spiel betrifft. Da haben wir einiges gesehen, was wir berücksichtigen müssen.“ Vor der Pause, so der Deutsche, war man „im letzten Drittel oft technisch nicht sauber genug. „Das hat mir nicht so gut gefallen. Die zweite Hälfte hat mir dagegen sehr gut gefallen, wir waren einem zweiten oder dritten Tor näher als Tunesien dem Ausgleich. Wir hatten dann das Spiel mehr unter Kontrolle als in der ersten Hälfte.“
Kurier.at.lichtundschatten.bei.testspiel
Autorennsport
Vertrag läuft 2026 aus. Mercedes-Star Antonelli will zu Ferrari
Kimi Antonelli ist der neue Superstar der Formel 1. Nach fünf Rennen hat der WM-Leader vier Siege zu Buche stehen. Der 43 Punkte liegt der jüngste Pilot, der die Fahrerwertung der Motorsport-Königsklasse jemals angeführt hat vor seinem Teamkollegen George Russell.
oe24.at.kimiantonelli
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Unter’m Strich
Österreich
Noch vor Schulstart
Schon zwei Klagen gegen geplantes Kopftuchverbot
Mit dem neuen Schuljahr tritt in Österreich bekanntlich das Kopftuchverbot für Mädchen im Alter von unter 14 Jahren in Kraft. Kopfbedeckungen, die „das Haupt nach islamischen Traditionen verhüllen“, werden an den Schulen dann verboten. Dabei ist irrelevant, ob das Kopftuch aus modischen, traditionellen, religiösen oder anderen Gründen getragen wird.. Einen Ermessensspielraum haben die Schulen nicht, das Prozedere ist per Rundschreiben genau vorgegeben: Bei einem Verstoß müssen Lehrer „die Schülerin ermahnen, das Kopftuch abzunehmen“. Lehrkräfte, Schulleitungen oder Behördenmitarbeiter, die Anzeigen oder deren Bearbeitung unterlassen, können sogar strafrechtliche Konsequenzen drohen.
https://www.krone.at/4163782
Global
Neue Strategie vorgestellt. Netz dreht durch! Das alles wird bei McDonald’s neu
Der Fast-Food-Riese reagiert auf Kundenschwund und neue Konkurrenz mit einem umfassenden Umbau – vom Filialdesign bis zum Burger-Geschmack. McDonald’s hat beim weltweiten Franchise-Treffen in Las Vegas eine neue globale Strategie vorgestellt. Der Plan trägt den Namen „McDonald’s > Next“ und soll den Konzern zur ersten Wahl bei den Gästen machen.
Heute.at.macdonalds.neu
INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 3. JUNI 2026)
INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 3. JUNI 2026)
„Madama Butterfly“ legt ab –
DDSG Blue Danube und Oper BURG GARS bauen Zusammenarbeit mit attraktiven Angeboten aus. Puccinis Oper ist unter der Intendanz von Clemens Unterreiner von 11. Juli bis 1. August 2026 zu sehen.

© Barbara Elser
Krems/Gars (LCG) – Im letzten Jahr hob sich der Premierenvorhang für die Zusammenarbeit zwischen Österreichs größtem und traditionsreichsten Binnenschifffahrtsunternehmen und der Oper BURG GARS. Nach dem erfolgreichen Start in die nautisch-kulturelle Zusammenarbeit wird sie nun auf die nächste Ebene gehoben. Im Fokus der Kooperation stehen Vorteile für das Publikum, wobei ein Easy-Use-Prinzip gilt. Opernticket und Fahrkarte der DDSG Blue Danube gelten während der Saison gegenseitig als Rabattgutschein. Zudem bündeln die Partner ihre Synergien in der Kommunikation. Die DDSG Blue Danube bewirbt das reichhaltige Kulturprogramm der Festspiele in Gars, zu dem auch „Oper für Blinde“, „STARS in GARS – Unterreiner & Friends“, „KulturBURG“ und „EventBURG“ sowie exklusive Kinderführungen zählen, auf ihren neun Schiffen, die in Wien, der Wachau und nach Bratislava (Slowakei) im Linienverkehr unterwegs sind. Zudem ist der niederösterreichische Kulturveranstalter an den Verkaufsstellen der Reederei im Eigentum von VERKEHRSBÜRO und Wien Holding präsent. Die Partnerschaft ist Teil der intensiven Zusammenarbeit der DDSG Blue Danube mit der niederösterreichischen Kultur- und Tourismuslandschaft und Institutionen der Freizeitwirtschaft.
Höhepunkt bei den Festspielen in Gars ist der Opernhit „Madama Butterfly“. In Puccinis Oper über die tragische Liebschaft der Geisha Cio-Cio-San und des Marineoffiziers Pinkerton begeistern heimische Publikumslieblinge sowie internationale Nachwuchsstars wie beispielsweise in der Regie mit Matthias von Stegmann und der musikalischen Leitung von Karsten Januschke.
In der „KulturBURG“ gibt es wieder ein hochkarätiges Rahmenprogramm mit unter anderem Lidia Baich, Wolfgang und Stefan Vladar, Daniela Fally, Andreas Schager oder Erwin Steinhauer.
Gemeinsamer Kurs auf den Kultursommer
„Die Oper BURG GARS steht für das größte unverstärkte Opern-Festival Österreichs, unvergessliche Sommerabende in historischen Mauern und Begegnungen mit Menschen aus nah und fern in der herrlichen Natur des Waldviertels. Durch die Zusammenarbeit mit der DDSG Blue Danube begeistern wir neue Zielgruppen für das Erlebnis Oper und setzen ein Zeichen für die Angebotsvielfalt in der Region. Gemeinsam legen wir zu einem eindrucksvollen Kultursommer ab“, betont Intendant Clemens Unterreiner.
„Vom Schiff in die Oper – oder umgekehrt. Gemeinsam mit der Oper BURG GARS steuert die DDSG Blue Danube einem weiteren kulturellen Höhepunkt dieser Saison entgegen. Der Bezug von ‚Madama Butterfly‘ zur Seefahrt macht die diesjährige Opernproduktion besonders spannend und verspricht in der hochkarätigen Inszenierung bewegenden Kulturgenuss“, meint DDSG-Blue-Danube-Geschäftsführer Wolfgang Fischer.
„Die DDSG Blue Danube begrüßt über 310.000 Passagiere pro Jahr. Sehr viele unserer Gäste kommen aus der Region und gestalten ihre Freizeit aktiv. Gemeinsam mit Kulturinstitutionen und -veranstaltern schicken wir Angebote auf Fahrt und laden zu Glücksmomenten am Schiff“, sagt Johannes Kammerer, Flottenkommandant und Geschäftsführer der DDSG Blue Danube.
Große Oper, Kunst, Kultur und viele Stars in Gars
Intendant Clemens Unterreiner präsentiert mit seinen heurigen Festspielen in Gars bereits seine dritte Saison mit einem abwechslungsreichen Programm aus Oper und hochkarätigem Kulturrahmenprogramm. Zentrales Highlight ist Puccinis Meisterwerk „Madama Butterfly“, ergänzt durch Formate wie „OPER für ALLE“ mit Live‑Audiodeskription und Tastführung für blinde und sehbehinderte Gäste (bei den letzten drei Vorstellungen) sowie Kinderführungen vor ausgewählten Terminen. Darüber hinaus setzen Sommernachtskonzerte wie „STARS in GARS – Unterreiner & Friends“ und die „KulturBURG“ mit erlesenen Konzerten, Lesungen und Ausstellungen zusätzliche Akzente im Kultursommer im Waldviertel. Weitere Informationen auf operburggars.at
Über die DDSG Blue Danube
Die DDSG Blue Danube wurde 1995 als Nachfolgeunternehmen der 1829 etablierten Ersten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft gegründet. Mit einer Flotte von neun Schiffen (MS Wien, MS Vindobona, MS Blue Danube, MS Admiral Tegetthoff, MS Kaiserin Elisabeth, MS Dürnstein, MS Wachau, MS Austria und MS Vienna) offeriert das Binnenschifffahrtsunternehmen Linien- und Ausflugsreisen auf der Donau im Raum Wien und Niederösterreich sowie Verbindungen nach Bratislava (Slowakei) und befördert mit der erweiterten Flotte mehr als 300.000 Passagiere im Jahr. Neben den Linienfahrten in Wien und der Wachau bietet die DDSG Blue Danube Themenfahrten sowie Chartermöglichkeiten an. Die DDSG Blue Danube steht zu je 50 Prozent im Eigentum der Wien Holding und des VERKEHRSBUEROS und ist ein staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb und Wiener Top-Lehrbetrieb sowie eine von Superbrands Austria ausgezeichnete Marke. Für die Geschäftsführung zeichnen Wolfgang Fischer und Flottenkommandant Johannes Kammerer verantwortlich. Weitere Informationen auf ddsg-blue-danube.at
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Wer wird Nachfolger von Vladimir Jurowsky als Musikchef der Bayerischen Staatsoper?
Audio von Jörn Florian Fuchs (7,05 Minuten)

Nachfolge auf Vladimir Jurowski als Chef der Bayerischen Staatsoper
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: Sag mir, Muse…: „Hoffmanns Erzählungen” feiert Premiere in der Volksoper!
Liebes Publikum,
mit der „Barcarole“ schrieb Jacques Offenbach eine der berühmtesten Melodien der klassischen Musik, die auch Menschen kennen, die die Oper, aus der sie stammt, noch nie gesehen haben. Gleiches gilt für das „Lied vom Klein-Zack“, oder die atemberaubenden Koloraturen der Olympia-Arie. All diese Melodien stammen aus Hoffmanns Erzählungen, wo sie die Geschichte des Titelhelden erzählen.
In unserem Video verrät Ihnen Lotte de Beer selbst, was Sie in ihrer Inszenierung von Hoffmanns Erzählungen erwartet.

Hoffmanns Erzählungen
*Fantastische Oper von Jacques Offenbach
Premiere am 7. Juni 2026 um 18:00 Uhr
Weitere Vorstellungen bis 29. Juni
Der Dichter Hoffmann sitzt in einem Lokal und denkt an seine Geliebte Stella, die im nahegelegenen Opernhaus gerade in Mozarts Don Giovanni brilliert. An seiner Seite: sein enger Freund Nicklausse. Doch der Freund ist eigentlich die verkleidete Muse, und diese hat nur ein Ziel: Hoffmann von der unglücklichen Liebe ab- und zurück zur hehren Kunst zu bringen. Angeregt durch die Stimmung im Lokal und gereizt von der Anwesenheit seines romantischen Rivalen Lindorf, beginnt es in Hoffmanns Kopf zu arbeiten und Erinnerungen kehren zurück. Erinnerungen an drei Frauen, die er einst liebte, und die ihm angeblich durch böse Kräfte wieder entrissen wurden: Olympia, Antonia und Giulietta. Der Dichter beginnt, das zu tun, was seine Aufgabe ist: zu erzählen!
In Lotte de Beers Inszenierung, die bereits in Strasbourg und Paris mit großer Begeisterung aufgenommen wurde, tritt die Muse in einen Dialog mit Hoffmann, um ihn mit seiner Künstlerseele zu konfrontieren und das Beste aus ihm herauszuholen.
Nun ist die poetische, fantasievolle Aufführung unter der Musikalischen Leitung von Emmanuel Villaume an der Volksoper zu sehen! In die Rolle des Hoffmanns schlüpft Attilio Glaser, die Muse wird gespielt von Wallis Giunta. Anna Simińska ist als Olympia, Axelle Fanyo als Antonia und Hedwig Ritter als Giulietta zu erleben.
Ouvertüre mit Lotte
Bei der Vorstellung am 11. Juni 2026 gibt es um 18:15 Uhr eine kostenlose Werkeinführung für die Besucher:innen der Vorstellung durch Lotte de Beer.
Koproduktion mit der Opéra National du Rhin, dem Théâtre National de l‘Opéra-Comique und der Opéra de Reims.
Weitere Informationen
Jetzt Karten sichern!
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Herbsttage Blindenmarkt – Werkeinführung „Der Zarewitsch“ am 14. Juni im Wiener Lehár-Schlössl

Wir stellen unsere Herbstproduktion DER ZAREWITSCH am 14. Juni, 11:00, im Lehár-Schlössl, vor.
Mit dabei Maestro Thomas Böttcher, Regisseur Wolfgang Dosch, „Sonja“ Maja Triler, „Zarewitsch“ Clemens Kerschbaumer u.v.a.
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schoepfblog – Programm der 23. Kalenderwoche vom 01.06.2026 bis zum 07.06.2026
Montag:
Apropos: Bei den Universitäten zu sparen wird eine politische Mammut-Aufgabe. Dennoch werden auch sie einen Beitrag zur Budgetkonsolidierung leisten müssen. (Alois Schöpf)
Dienstag:
Literarische Korrespondenz: schoepfblog ist ein wertvolles Forum für eine wirklich liberale Debatte, die verschiedenste Standpunkte aufzeigt. (Christoph Schmarl)
Literatur: Was entsteht, wenn ein bekannter Krimiautor plötzlich an Blasenkrebs erkrankt und darüber schreibt. Auch da wird es spannend. (Helmuth Schönauer)
Mittwoch:
Ideologie: Reinhard Walchers Ideologiegeschichte als Satire. Dem Marxismus und Kommunismus gegenüber darf es keine Toleranz geben. Selten hat eine Ideologie so viele Opfer gekostet.
Donnerstag:
Männer: Der Schulunterricht wird von Frauen für Frauen gemacht und benachteiligt die jungen Männer massiv. Über den Matura-Gender-Gap. (Werner Schandor)
Freitag:
Medien: Die Forderung, die Politik möge sich aus dem ORF heraushalten, stellt den Journalismus verfassungswidrig über demokratische Entscheidungsprozesse. (Alois Schöpf)
Literarische Korrespondenz: Sylvia Tschörner verteidigt die Universitäten vor den Sparplänen der Regierung und weist die Vorschläge von Alois Schöpf zurück.
Samstag:
Politik: Hans und Karl unterhalten sich am Stammtisch über die Tatsache, dass es so, wie es derzeit geht, absolut nicht mehr weitergehen kann. (Elias Schneitter)
Sonntag:
Wettkämpfe: In Las Vegas werden beim Sporteln unter medizinischer Beobachtung Dopingmittel eingesetzt, beim Wettlesen in Klagenfurt Beziehungen. (Helmuth Schönauer)
Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/
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DIE DIENSTAG-PRESSE (2. JUNI 2026
Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE DIENSTAG-PRESSE (2. JUNI 2026)
Feuilleton
Klassik-Woche: Absagen mit Ansagen
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, heute mit zwei vorhersehbaren Absagen, mit einem verklemmten SWR, einem offenherzigen Hans Werner Henze und bedrohlichen, kulturpolitischen Szenarien. In diesem Newsletter habe ich mich immer wieder an Milo Rau gerieben: Als ich ihm absagte, für ihn den »Ankläger« von Teodor Currentzis zu spielen, als er den Bogen des eigenen Schaffens zu Christoph Schlingensief zog – und, klar, auch als er nun bei den Wiener Festwochen den Tech-Undemokraten Peter Thiel einladen wollte (hier der Podcast dazu). Ein österreichisches Satiremagazin witzelte über eventuelle weitere Gäste von Rau: Werden Anders Behring Breivik oder Ghislaine Maxwell kommen? Inzwischen haben zu viele Künstlerinnen und Künstler gedroht, Raus Veranstaltung zu boykottieren, und der Intendant musste Thiel wieder ausladen (wie zuvor bereits schon Currentzis). Die Methode: Skandal brüllen und dann schell wegrennen, wird immer peinlicher. Vielleicht sollte es bei den Festwochen irgendwann mal wieder um Kunst gehen? Ich habe Peter Thiel einen Brief geschrieben.
https://backstageclassical.com/absagen-mit-ansagen/
Wien/ Staatsoper
30.5.26 „Siegfried“, Staatsoper, „Olympischer Siegfried“
Siegfried – und noch drei Ausrufezeichen dahinter: Andreas Schager gibt seine Paraderolle wieder an der Staatsoper. Naiv-juvenile Komödiantik paart sich mit schier unerschöpflichen tenoralen Kraftreserven, wenn der Sänger von Mimes Schmiede bis zum Brünnhildenfelsen marschiert und so „nebenbei“ noch einen Riesenwurm aus der Welt schafft.
http://www.operinwien.at/werkverz/wagner/asieg13.htm
Wien/Staatsoper
„Siegfried“ in der Staatsoper: Ein Held wie aus einem Comic /Bezahlartikel)
Furiose Sänger trotzen der trockenen Lesart von Dirigent Pablo Heras-Casado in „Siegfried“ an der Staatsoper.
https://kurier.at/kultur/siegfried-staatsoper-bechtolf-kritik/403164921
Wien/ Konzerthaus
Alexandra Dovgan im Konzerthaus: Ein Klavierabend in Moll und Molton (Bezahlartikel)
Die erst 18-jährige Pianistin bot einen stürmischen Prokofiev und einen Bach mit dem Flair eines Konservatoriumsvorspiels.
DiePresse.com.alexandra.dovgan
Víkingur Ólafsson im Konzerthaus: E-Dur und e-Moll, da capo (Bezahlartikel)
Nochmal, weil’s so beliebt war: Der isländische Pianist entzückt seine Fangemeinde ein zweites Mal in Wien mit seinem Programm in E.
DiePresse.com.vikingur
Wien/ Musikverein
Faschingsschwank mit Schwankungen: Seong-Jin Cho im Musikverein (Bezahlartikel)
Der koreanische Pianist Seong-Jin Cho gastierte in Wien mit Bach, Schönberg, Schumann und Chopin – und bot ein musikalisches Wechselbad.
DiePresse.com.schwankungen
Wien/ Festwochen
Ukrainische Oper in Kriegszeiten: „Songs of a winter war“ bei Wiener Festwochen
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (7,09 Minuten)
deutschlandfunk.de.podcast
Linz/Landestheater
Don Pasquale: Alter Geizhals sucht junge Liebe (Bezahlartikel)
Ein alter Junggeselle will heiraten – und wird selbst zum Spielball der Liebe: In „Don Pasquale“ entfesselt Donizetti ein komödiantisches Feuerwerk aus Intrigen, Tempo und scharfem Witz.
https://www.krone.at/4160667
Salzburg
Sechs auf einen Fleck
Leonoren Ouvertüre? So bekannt wie die Ouvertüre zum Fidelio. Deutlich weniger bekannt die Ouvertüre zum Festspiel Die Weihe des Hauses… Der reizvolle Ouvertüren-Abend des Akademiorchesters der Universität Mozarteum stand unter dem Motto „Triumph und Feier“.
https://www.drehpunktkultur.at/index.php/musik/meldungen-kritiken/sechs-auf-einen-fleck
Berlin/ Deutsche Oper
Deutsche Oper Berlin: „Siegfried“, Richard Wagner
Mit dem dritten Teil der Tetralogie scheint Stefan Herheims Inszenierung zu sich selbst gefunden zu haben. Womöglich ist es die begrenzte Zahl an Protagonisten, welche seine Regiehandschrift nun klarer, selbstverständlicher erscheinen läßt. Womöglich kommt seinem immer auch ironisch grundierten Ansatz die Lockerheit dieses „Scherzos“ innerhalb des Rings entgegen. Womöglich hat man sich auch an die nervigen Mätzchen gewöhnt und blendet sie aus: das permanente stumme Klavierspiel am Flügel im Zentrum der Bühne (so albern, wie das Spielen einer „Luftgitarre“), das gelegentliche Blättern in der Partitur, der sinnfreie und folgenlose Auftritt stummer Statisten. Wie schwach diese Ingredienzien für einen theoretischen Überbau über allen vier Ring-Teilen sind, den der Regisseur seinem intellektuellen Anspruch schuldig zu sein scheint, erkennt man bei den in den Programmheften abgedruckten Interviews.
Von Michael Demel
https://deropernfreund.de/deutsche-oper-berlin/berlin-siegfried-richard-wagner-3/
Innsbruck/Tiroler Landestheater
Butterfly im Barbieland – Innsbruck entzaubert Puccinis Meisterwerk
Der Schock sitzt und das Publikum ist bis zum Schlussapplaus gebührend irritiert: statt der gewohnten Japan-Exotik mit dem kleinen Haus und seinen Papier-Schiebetüren und den trippelnden, ewig lächelnden puppengleichen Japanerinnen in ihren seidenen Kimonos ist da ein rosarotes Barbie-Puppenhaus in amerikanischer Mega-Kitsch-Ausführung und die Japanerinnen, inklusive Cio-Cio-San tragen schlecht sitzende blonde (grau für Butterfly’s Mama) Perücken. Was soll’s? Ein dümmlicher Fehlgriff des notorischen Regietheaters oder ein intelligentes Konzept? Musikalisch, vor allem sängerisch jedenfalls hervorragend.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de
St. Gallen
Modestas Pitrenas triumphiert mit seinem Abschiedskonzert in St. Gallen
In St. Gallen endete die langjährige Zusammenarbeit des Sinfonieorchesters St. Gallen mit dem Dirigenten Modestas Pitrenas. Die Qualität des Orchesters und die Reaktion des Publikums zeigten deutlich, was hier erreicht wurde. Das durchaus anspruchsvolle Programm begann mit Arturs Maskats „Tango“. Der erste Takt hätte auch von Dmitri Schostakowitsch stammen können: alle Violinen hart und dissonant, aber nicht atonal. Die Komposition wird dann ruhiger, wobei gerade in die Violinen große Höhen und starke Lautstärken gelegt werden. Ruhigere Momente werden dem Akkordeon übertragen. Die komplexe Rhythmik des Stückes lässt den Tango nicht immer in den Vordergrund treten, aber gerade dies macht die Komposition reizvoll. Die beeindruckende Dynamik und Reaktionsschnelligkeit des Orchesters wurden bereits hier deutlich.
Von Julian Führer
Klassik-begeistert.de
Kassel
Deutsche Symphonie – Hanns Eislers Werk erstmals als Musiktheater in Kassel
Audio von Jörn Florian Fuchs (9 Minuten)
deutschlandfunk.de.podcast
München
Beim Festkonzert: Zubin Mehta enttäuscht zunächst mit Brahms, aber dann dirigiert er Schubert (Bezahlartikel)
Beim Festkonzert anlässlich seines 90. Geburtstag enttäuscht der Dirigent erst mit Brahms, um dann mit Schubert zu begeistern.
Abendzeitung.muenchen.de.zubin.metha
Bayreuth
Aktuelle Vision vom Weltenbrand (Bezahlartikel)
Vor 150 Jahren wurde Wagners „Ring“-Tetralogie in Bayreuth uraufgeführt
https://www.nmz.de/kritik/oper-konzert/aktuelle-vision-vom-weltenbrand
Halle
Weibliche Kreativität war im Barock eher akzeptiert (Bezahlartikel)
Kämpfende Kastraten und komponierende Kurfürstinnen: Florian Amort thematisiert bei den Händel-Festspielen in Halle Geschlechterbilder, die verblüffen. Nur das Mannsbild Händel bleibt ein Rätsel.
FrankfurterAllgemeine.net
Kassel
Und der Zukunft abgewandt
Hanns Eislers „Deutsche Sinfonie“ ist erstmal als inszeniertes Musiktheater zu erleben: als packender Tauchgang in die Untiefen der deutschen Geschichte. Hanns Eisler (1918-1962) war zwar zeitlebens formal österreichischer Staatsbürger. Aber seine Biographie ist vor allem ein Exempel für die Verwerfungen der deutschen Geschichte. Jüdische Herkunft und kommunistische Gesinnung; ein Arnold Schönberg-Schüler und Freund und künstlerischer Partner von Bertolt Brecht. Seine Melodie zu „Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt“ kennt zumindest im Osten Deutschlands jedes (dort zum Erwachsenen gewordenes) Kind. Es war die Nationalhymne der DDR. Dorthin zu gehen, hatte er entschieden, nachdem er im amerikanischen Exil als Jude und Kommunist den Naziterror überlebt und im Zuge der Kommunistenjagd unter Senator McCarthy ausgewiesen wurde. In der DDR, wie Paul Dessau, ein (gelegentlich) drangsalierter, aber doch gefeierter Komponist dieses deutschen Staates. Im anderen, größeren Deutschland komplementär dazu aus politischen Gründen (und nicht wie viele Schicksalsgenossen unter den vertriebenen Komponisten wegen des Moderne-Dogmas der Nachkriegszeit) eher eine Unperson.
concerti.de.musiktheater
In Kassel synchronisiert Paul-Georg Dittrich Hanns Eislers „Deutsche Sinfonie“ mit der Gegenwart (Bezahlartikel)
NeueMusikzeitung/nmz.de.eisler
Zürich
Emotionen garantiert: Currentzis und sein Utopia Orchestra spielen in Zürich
Nomen est omen. Das von Teodor Currentzis im Jahr 2022 gegründete Utopia Orchestra lebt von einer Utopie: Man will anders sein als die anderen. Utopia ist im Eigenverständnis eine „kreative Gemeinschaft“, ein Team von Gleichgesinnten, das sich mit Leidenschaft und Intensität der Erarbeitung eines bestimmten Programms widmet. Utopia ist kein feststehender philharmonischer Klangkörper, sondern ein Projektorchester, dessen international zusammengesetzte Mitglieder von Currentzis für jedes Projekt neu erwählt werden.
bachtrack.com.de.currentzis
Basel
Händels „Ariodante“ mit dem La Cetra Barockorchester Basel – Grandios!
opernmagazin.haendels.ariodante
New York
Metropolitan Opera in New York: Oper über Frida Kahlo und Diego Rivera
Gabriela Lena Franks Oper „El Último Sueño de Frida y Diego“ erzählt die Geschichte von Frida Kahlo und Diego Rivera als Orpheus-Mythos an.
BR.Klassik.de.fridakahlo.diego.rivera
Greifswald/ Welt der Musik
„Ohne Bach könnte man einfach nicht leben„
Seit acht Jahrzehnten gehört die Greifswalder Bachwoche zu den prägendsten Musikfestivals im Norden. Eine Woche lang wird die Universitäts- und Hansestadt Greifswald für Bach-Fans zum Ort der Begegnung und Auseinandersetzung. Die Musik von Johann Sebastian Bach bildet dabei den Mittel- und Ausgangspunkt. Noch heute hat seine Musik für viele Menschen eine universelle Kraft, die über Generationen hinweg verbindet.
https://share.google/to4ki7hrHMVEtxBMN
Lübeck/Musik-und Congresshalle
Zwei Hochzeiten und ein Wasserfall – Strawinsky trifft auf Smetana
Ein selten aufgeführter Strawinsky und ein sehr oft gehörter Smetana – das 8. Symphoniekonzert in der Lübecker Musik- und Kongresshalle am 31. Mai 2026 bot beides in mitreißender Frische und herausragender Qualität. Großes Orchester, gemischter Chor, vier Solostimmen und eine ungewöhnliche Instrumentierung – Lübeck bot alles auf und bescherte einem begeisterten Publikum einen sehr besonderen Konzertsonntag.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik.begeistert.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Salzburg
The Grand Salzburg Hotel
A.J. Goldmann on the Salzburg Festival’s revolving doors, both in its administration and in its delectable production of Il viaggio a Reims.
https://parterre.com/2026/05/31/the-grand-salzburg-hotel/
Hamburg
Neither rescue nor transcendence: Jurowski marks Henze’s centenary at the Elbphilharmonie
bachtrack.com.de.review
Düsseldorf
A Biblical Love Triangle
Hendrick Vestmann conducts La Reine de Saba
https://www.concertonet.com/scripts/review.php?ID_review=17623
Mailand
Vocal excellence from Luca Salsi and Anna Netrebko in a strike-hit La Scala performance of a new Nabucco
seenandheard.international.com.milano
London
Opera Holland Park opens its season with Puccini’s glorious La fanciulla del West
S( Despite some strained singing, this well-staged and insightfully acted production is worth seeing
https://www.ft.com/content/b80ee1f6-ef39-47bf-a6bd-eea12267c6c8?syn-25a6b1a6=1
Christian Gerhaher: pure poetry in glorious Wigmore Hall recital
bachtrack.com.de
Longborough
Orlando review – a confident romp through Handel’s flimsily plotted opera
Sinéad O’Neill’s production is persuasive and Beth Taylor’s performace as Orlando is extraordinary in this tale of unrequited love, madness and magic
TheGuardian.com.music
Handel: Orlando at Longborough Festival | Live Review ‚
https://www.opera-now.com/content/reviews/handel-orlando-at-longborough-festival-live-review
Longborough Festival Opera season starts slow with Handel’s Orlando
bachtrack.com.de.review.haendel.orlando
A bold first Handel, but not yet a great one (Subscription required)
Longborough breaks tradition to stage Orlando
https://www.telegraph.co.uk/opera/what-to-see/orlando-longborough-review/
Wormsley
High comedy alongside the sharp bite of satire and irony in Garsington’s Der Rosenkavalier
seenandheard.international.com
Der Rosenkavalier, Garsington Opera review – dream trio of cast, conducting and production
Niamh O’Sullivan is the perfect Knight of the Rose in classy revival
TheArts.desk.com.opera
San Francisco
López’s new trombone concerto stands out in Spanish-flavored music from the SF Symphony
seenandheard.international.com.lopez
Obituary
Bass-Baritone Jean-Philippe Courtis Passes Away
https://operawire.com/obituary-bass-baritone-jean-philippe-courtis-passes-away/
Ballett / Tanz
Berlin
Saisonabschluss des Staatsballetts: Betörende Leichtigkeit als Hochleistungssport (Bezahlartikel) Mit einem Doppelprogramm beendet das Staatsballett Berlin die Spielzeit. Christian Spucks „Fearful Symmetries“ und George Balanchines Meisterwerk „Symphony in C“ überzeugen mit Drive.
Tagesspiegel.de.kultur
Sprechtheater
Wien/Theater in der Josephsstadt
Marie Rötzer: „Der Geniekult am Theater muss kritisch hinterfragt werden“
In den 237 Jahren seines Bestehens hat die Josefstadt Giganten wie Beethoven und Nestroy gesehen. Max Reinhardt erfand hier das Theater neu, und der scheidende Intendant Herbert Föttinger verantwortete 20 tadellose Jahre. Im Herbst tritt nach ihm die Österreicherin Marie Rötzer an. Im News-Gespräch wird sie deutlich und geht an die Grundlagen des Berufs.
https://www.news.at/menschen/marie-roetzer-josefstadt-interview-2026
Vorarlberg/Landestheater
Gräve vs. KuGes: Ermittlungen eingestellt – Gräve „geschockt, wurde nie einvernommen“
Staatsanwaltschaft stellte Ermittlungen wegen Urkundenfälschung gegen Monika Wagner nach Anzeige von Landestheaterintendantin Stephanie Gräve ein
derStandard.at.story.graeve.geschock
Ausstellungen/Kunst
Wien
Sauteuer, aber es wirkt: Aus dieser Schieflage kommt Lueger nie mehr raus
Gerade wurde das Baugerüst vom frisch restaurierten und kontextualisierten Lueger-Denkmal entfernt. Die Wirkung der Kippung um 3,5 Grad? Phänomenal! Hat sich das viele Geld dafür ausgezahlt? Unbedingt! Unter einer Neigung von 3,5 Grad kann man sich nicht viel vorstellen. Und schon gar nichts, das 770.000 Euro kostet. Soviel, wird seit Jahren kritisiert, habe die Stadt Wien für diese minimale Kontextualisierung des Lueger-Denkmals ausgegeben. Lächerlich! Seit Montag, seit das Baugerüst rund um das frisch restaurierte, von Beschmierungen gereinigte Monument des ersten populistisch antisemitischen Politikers weggeräumt ist, sieht man: Nein. Es ist nicht lächerlich. Der Künstler Klemens Wihlidal hat, wie er immer betonte, genau gewusst, warum er 3,5 Grad gewählt hat.
DiePresse.com
Medien
ORF
ORF-Wahl: Ich bin ein Medienmanager – holt mich hier rein Bezahlartikel
Fast 100 Bewerbungen sollen für die Leitung des Öffentlich-Rechtlichen ab 2027 eingegangen sein. Und jetzt? Wie man ORF-Chef wird, mit wem man dafür reden muss, was man können muss.
Kurier.at.generaldirektorswahl
ORF spart bei Unterhaltung: Steht „Millionenshow“ vor dem Aus?
Die radikalen Einschnitte, die der ORF voraussichtlich ab kommendem Jahr setzen muss, führen zu ersten Streichlisten. Im Unterhaltungsbereich werden besonders prominente Titel kolportiert.
Kurier.at.millionenshow
Der ORF könnte sogar Fernsehsender einsparen
Eine Findungskommission aus zehn Stiftungsräten und einem Notar hat am Montagnachmittag aus über 70 Bewerbern für den ORF-Generaldirektor eine Shortlist mit 13 Namen erstellt. Alle Kandidaten, die die formalen Kriterien nicht erfüllt haben, und Spaßkandidaten wie ein Herr „Pimmelmann“ wurden gestrichen. Ein Streichkonzert steht auch beim Programm an ...
https://www.krone.at/4161858
Sport
Österreich/ Fußball
ÖFB-Team trifft auf Tunesien!
https://www.oe24.at/a/oefb-team-trifft-auf-tunesien-900088569
Kurioses Ende wegen Gewitter
WM-Auftaktgegner Jordanien geht gegen Schweiz unter
Eine klare Pleite für den ÖFB-Gegner! Gegen die Schweiz war für Jordanien nichts zu holen: Sie verloren in St. Gallen deutlich mit 1:4.
heute.at
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Unter’m Strich
Paris/ CL-Party eskaliert
Erschreckende Bilanz nach Ausschreitungen in Paris
Wie bereits im Vorjahr – auch 2025 hatte PSG die Champions League gewonnen – eskalierte die Situation in der französischen Metropole. Innenminister Laurent Nunez erklärte am Sonntag bei einer Pressekonferenz, dass landesweit 416 Menschen festgenommen worden seien, davon 283 allein im Großraum Paris. Es ist anzunehmen, dass die Zahl im Laufe des Tages steigt. Nach Behördenangaben wurden sieben Polizisten verletzt
https://www.krone.at/4160375
Österreich/ Fußball
WM-Test gegen Tunesien
Arnautovic: „Sind mit Schock ins Spiel gegangen“
„Es war natürlich ein kleiner Schock. Mit diesem Schock sind wir dann auch ins Spiel gegangen“, meinte Marko Arnautovic nach dem 1:0 im WM-Test gegen Tunesien über die Verletzung von Christoph Baumgartner. „Ich bin leider kein Doktor, ich kann nicht sagen, was er hat, aber ich denke, er wird bei der WM dabei sein“, bleibt der ÖFB-Rekordtorschütze trotz der Meldung optimistisch.
https://www.krone.at/4162549
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 2. JUNI 2026)
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 2. JUNI 2026)
Evan Rogister wird Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein

Ina Karr, Evan Rogister. Copyright: Susanne Diesner
Die Deutsche Oper am Rhein beruft den deutsch-amerikanischen Dirigenten Evan Rogister zum Generalmusikdirektor ab der Spielzeit 2027/28. Er wird die Position zeitgleich mit der neuen Generalintendantin Ina Karr antreten. Dies hat der Aufsichtsrat der Deutschen Oper am Rhein in seiner heutigen Sitzung bestätigt.
Evan Rogister (46) zählt zu den vielseitigsten international renommierten Operndirigenten seiner Generation. Er arbeitet an bedeutenden Opernhäusern und wichtigen Festivals (Metropolitan Opera New York, Opernhaus Zürich, Semperoper Dresden, Deutsche Oper Berlin; Glyndebourne Festival, Festival d‘Aix-en-Provence). Von 2018 bis 2025 war er Chefdirigent der Washington National Opera. An der Deutschen Oper am Rhein übernimmt er ab August 2027 für zunächst fünf Jahre die Position eines Generalmusikdirektors.
„Mit Evan Rogister gewinnen wir einen exzellenten, international erfahrenen Operndirigenten, der ein außergewöhnlich breites Repertoire mitbringt – von Mozart bis hin zur zeitgenössischen Musik. Darüber hinaus zeichnet er sich durch eine große Wagner- und Strauss-Expertise aus. Das passt gut zur Deutschen Oper am Rhein mit ihrem vielfältigen Spielplan“, sagt Ina Karr, designierte Generalintendantin der Deutschen Oper am Rhein, und ergänzt: „Für mich entsteht gutes Musiktheater immer aus Zusammenarbeit – und genau so erlebt man auch Evan Rogister: inspirierend in den Proben und Vorstellungen, kommunikativ und mit großer Offenheit im gemeinsamen künstlerischen Denken. Ich schätze auch insbesondere, dass wir das Interesse teilen, Musiktheater für junge Menschen weiterzudenken und neue Zugänge für ein vielfältiges Publikum zu schaffen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!“
Evan Rogister: „Die Deutsche Oper am Rhein ist ein Leuchtturm mit außergewöhnlicher Strahlkraft, enormer künstlerischer Vielfalt und starker regionaler Verankerung. Aus internationaler Perspektive betrachtet ist insbesondere die langjährige Theaterpartnerschaft beider Städte ein Modellbeispiel für gelingende Zusammenarbeit. Gemeinsam mit den Düsseldorfer Symphonikern und den Duisburger Philharmonikern, dem Chor, einem großen Ensemble, Ina Karr und einem engagierten Team langfristig etwas aufzubauen – darauf freue ich mich sehr.
Zu seinem Werdegang sagt Evan Rogister: „Zu meinem Lebensglück bin ich in zwei musikalischen Welten zuhause – wegweisend waren meine deutsche Großmutter, eine Sängerin, später dann die Ausbildung an der Juilliard School sowie die Zeit als Kapellmeister an der Deutschen Oper Berlin. Das deutsch-amerikanische Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne, zwischen deutschen Klangwelten und amerikanischer Innovationskraft prägt mein Berufsleben. Ich bin eine Melange: Deutscher und Amerikaner, Dirigent und Fußballfan, Wagner und Weill, Washington und Berlin – und künftig Düsseldorf und Duisburg.“
Der Aufsichtsratsvorsitzende und Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, Dr. Stephan Keller sagt über die Ernennung: „Mit Evan Rogister gewinnt die Deutsche Oper am Rhein einen international erfahrenen Künstler. Ich freue mich sehr auf die Impulse, die von dieser Berufung für die kulturelle Entwicklung unserer Städte ausgehen werden.“ Sein Duisburger Amtskollege Sören Link ergänzt: „Seine große Vertrautheit mit dem Opernbetrieb und seine Erfahrung in der Arbeit mit internationalen Orchestern sind ein Gewinn für die Deutsche Oper am Rhein.“
Im Rahmen eines sorgfältigen Findungsprozesses hat sich die designierte Generalintendantin Ina Karr intensiv mit möglichen Kandidatinnen und Kandidaten für die Position des Generalmusikdirektors auseinandergesetzt: „Wichtig war mir zudem der enge Austausch mit den Orchestervorständen der Düsseldorfer Symphoniker und der Duisburger Philharmoniker. Besonders erfreulich war, dass wir in den zentralen Fragen übereinstimmende Vorstellungen davon hatten, welche Persönlichkeit und welche Qualitäten diese Position heute braucht – gerade auch im Hinblick auf die musikalische Gesamtverantwortung für eine so besondere Institution wie die Deutsche Oper am Rhein.“
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Bühne Baden. Lasst es Blüten regnen!

Verena Tranker. Foto: Lalo Jodlbauer/Yay Creative
Ein Operetten-Event, ein Gesamtkunstwerk, eine Produktion mit vielen Überraschungen: So wollen Francesc Abós und Barbara Spitzer Carl Zellers Meisterwerk DER VOGELHÄNDLER auf die Bühne der Sommerarena bringen. In ihrer Inszenierung denken sie dabei nicht nur eine oder zwei, sondern gleich drei Zeitebenen mit: die Entstehungszeit der Operette, die Zeit, in der die Handlung spielt, und die heutige Perspektive. „Diese Ebenen greifen ineinander und helfen dabei, Sprache, Humor und gesellschaftliche Bilder besser zu verstehen. Manche Dinge würde man heute anders formulieren – und genau diese Gegensätze machen wir bewusst sichtbar“, so das
Regieteam. Die beiden lassen die Geschichte rund um den charmanten Vogelhändler Adam und die resolute Postbotin Christel Anfang des 20. Jahrhunderts spielen, doch in ihrer Bearbeitung nach einer Konzeptidee von Michael Lakner werden zwei Gesellschaftsreporterinnen aus der heutigen Zeit das Geschehen auf der Bühne beobachten und kommentieren – mit heutigem Biss und der nötigen Schärfe.
Und das ist nicht die einzige Besonderheit an Abós‘ und Spitzers Inszenierung, setzen die beiden doch zusätzlich auf ein außergewöhnliches und überraschendes Bühnenkonzept, gewürzt mit einer saftigen Prise Lokalkolorit: Ihr VOGELHÄNDLER spielt in Baden – und inmitten ungewöhnlich lebendiger Natur.
„Die Natur ist nicht bloß dekorativer Hintergrund, sondern ein lebendiger Raum, der auf das Geschehen reagiert und sich im Laufe des Abends immer stärker emanzipiert. Dadurch entstehen auch überraschende und manchmal augenzwinkernde Momente.“ (Francesc Abós und Barbara Spitzer)
Die Natur wächst über sich hinaus, wird dabei fast zum eigenen Charakter – ein Sinnbild für Veränderung, der auch die Menschen nicht entkommen können; und genau darum geht es Barbara Spitzer und Francesc Abós: Zeigen, dass hinter der heiteren Verwechslungsgeschichte emotionale Konflikte, Standesunterschiede, verletzter Stolz und große Sehnsüchte stecken – Themen, die bis heute aktuell geblieben sind.
Besetzung
Musikalische Leitung Michael Zehetner
Inszenierung Francesc Abós, Barbara Spitzer
Choreografie Francesc Abós
Bühne Stephan Prattes
Kostüme Friederike Friedrich
Adam Clemens Kerschbaumer
Christel Verena Tranker
Fürstin Marie Hohenfels Natalia Ushakova
Baronin Adelaide Oliver Baier
Baron Weps Andreas Lichtenberger
Graf Stanislaus Ricardo Frenzel Baudisch
Gesellschaftsreporterin / Professor Süffle Verena Scheitz /
Lilly Kugler-König (17. 07. / 25. 07. / 29. 07. / 31. 07. / 08. 08.)
Gesellschaftsreporterin / Professor Würmchen Caroline Athanasiadis
Stadtrat Hofreiter Beppo Binder
Orchester, Chor und Tanzensemble der Bühne Baden
Premiere ist am 26. Juni 2026 um 19.30 Uhr in der Sommerarena
Weitere Vorstellungstermine:
2., 8., 9., 17., 18., 25., 29. & 31. Juli 2026
6., 8., 12., 19., 20. & 27. August 2026
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National Moravian-Silesian Theatre in Ostrava, Czech Republic

Artistic Director of Ballet Lenka Dřímalová and Intendant Jiří Nekvasil cordially invite you to the ballet premiere and performances at the National Moravian-Silesian Theatre in Ostrava, Czech Republic
You are warmly invited to attend the opening night on 13 June 2026 at 18.30 at the chamber Theatre “12”. A warm welcome is also given for all the reruns in the season – on 17, 20, and 24 June 2026.
To obtain tickets at the special price of CZK 250 each, please contact Mrs. Soňa Horsinková at sona.horsinkova@ndm.cz or call +420 725 716 375.
As seating capacity at Theatre “12” is limited, we kindly recommend booking as soon as possible.
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ORF/ Erlebnis Bühne: Das Juni-Programm im Überblick
DAS GESAMTE JUNI-PROGRAMM AUF EINEN BLICK:
SA 6.6.2026 AUF 3SAT
20:15 DAS GROSSE STAATSOPERN-AIR 2025
21:50 GOLDENE NOTE 2026
SO 7.6.2026 IN ORF III
20:15 WELTSTARS FEIERN VERDI: NETREBKO & TÉZIER IN BUSSETO
SO 14.6.2026 IN ORF III
20:15 WELTMEISTERSCHAFT DER DREI TENÖRE: CARRERAS, DOMINGO
& PAVAROTTI IN LOS ANGELES
SA 20.6.2026 AUF 3SAT
20:15 SOMMERNACHTSKONZERT SCHÖNBRUNN 2026
21:55 SOMMERNACHTSGALA GRAFENEGG 2026
SO 21.6.2026 IN ORF III
20:15 AUS VERONA: EIN FEST FÜR PAVAROTTI
SO 28.6.2026 IN ORF III
20:00 KULISSENGESPRÄCH MIT LORENZO VIOTTI
20:15 PHILHARMONISCHES KONZERT MIT LORENZO VIOTTI
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MARSEILLE: DAS RHEINGOLD – Premiere
Wieder „Ring“ in Marseille

Foto (c) Camille Rovera
Nach vielen Jahren, einer „Walküre“ im Mai 2007 mit Albert Dohmen als Wotan und Janice Baird als Brünnhilde unter der musikalischen Leitung von Friedrich Pleyer, widmete sich die Opéra de Marseille im beeindruckenden klassizistischen Opernhaus der Mittelmeerstadt Richard Wagners „Ring des Nibelungen“, diesmal mit dem „Rheingold“ in einer Inszenierung vom Charles Roubaud.
Aus finanziellen Gründen soll es – wie damals – nur bei einem Teil des „Ring“ bleiben, also dem Vorabend. Und dabei ist diese Inszenierung durchaus ansehnlich, wann man vom 1. Bild, also der Rheinszene, absieht. Diese beginnt nämlich mit einem mittlerweile für das Regisseurstheater als klassisch zu bezeichnenden Topos der übelsten Art! Alberich tummelt sich gleich zu Beginn des (nun wirklich am besten vor geschlossenem Vorhang zu spielenden Vorspiel in Es-Dur!) als Putzer in einem Banktresor einer 1966 gegründeten Bank, mit dem altbekannten Putzer-Set auf Rädern.
Die Rheintöchter kommen nur herein, um gelangweilt und offenbar planlos in irgendwelchen Bank-Akten zu blättern. Bürokratische Rheintöchter sieht man nicht allzu oft! Schließlich, nachdem Alberich das gelbe, aus öffentlichen Toiletten bekannte Warnschild für nassen Boden aufgestellt hat, stochert er mit dem Putz-Wuschel nach den Rheintöchtern. Von verführerischer Erotik auch gar keine Spur, und damit auch nicht der geringste Grund für den Fluch auf die Liebe und den Raub der bereits offen im Tresor liegenden Goldbarren…
Im Nachhinein, wenn man gesehen hat, was in den nächsten drei Bildern kam, konnte man fast annehmen, das 1. Bild sei eine Parodie auf das allerorts in der Mitte Europas aus dem Ruder laufende Regisseurstheater. In den Bühnenbildern von Emmanuele Favre und ebenso eleganten wie geschmackvollen Kostümen von Katia Duflot sowie mit einer stets passenden Lichtregie von Jacques Rouveyrollis spielte sich ein durchwegs beeindruckendes „Rheingold“ ab. Es gab geometrische optische Linien, eindrucksvoll und dennoch sublime und sich unmerklich bewegende Wolkenzüge im Hintergrund. Und es war ein grandioses Walhall zu sehen, welches den berühmten stalinistischen Bauten in Warschau oder Moskau sowie dem großen, ebenfalls dreitürmigen Hotel in Mekka glich. Vielleicht etwas zu dick aufgetragen, gelegentlich auch die Grenzen des Kitsches streifend, hatte diese Video-Optik von Julien Soulier aber ein Format, das bestens zur Musik des Vorabends passte. Diese Szenerie hatte fast nichts mit der Dramaturgie der Rheinszene zu tun. Auch ein Gespräch mit dem Regisseur beim anschließenden Premierenempfang brachte keine Klarheit.
Die Sänger, die meisten davon mit ihrem Rollendebut, waren fast alle sehr gut und dabei nahezu völlig unbekannt in der Wagner-Szene. Alexandre Duhamel sang einen klangvollen und souveränen Wotan mit guter Mimik und Diktion. Er wurde bei seinen fragwürdigen Unternehmungen kompetent auf Augenhöhe unterstützt von Samy Camps als Loge, sehr agil und mit baritonaler und damit charaktervoller Tönung seines guten Tenors. Marion Lebègue sang eine erstklassige Fricka mit einem wohlklingenden vollen Mezzo und guter Aktion.

Foto (c) Camille Rovera
Élodie Hache war eine energische Freia von Weltklasse-Format. Sie ist sicher für Höheres im Wagner-Fach prädestiniert, ebenso wie Duhamel und Lebègue sowie Samy Camps. Auch die Erda von Cornelia Oncioiu aus Rumänien ließ mit einem wunderbar klingenden und damit umso mehr mahnenden Alt aufhorchen, total wortdeutlich wie auch alle ihre Kollegen. Zoltán Nagy gab einen noch recht jungen Alberich, sehr eloquent und prägnant im vokalen Vortrag und überaus agil in der Darstellung. Marius Brenciu als Mime, Yoann Dubruque als Donner, Eric Huchet als Froh, Patrick Bolleire als Fasolt und Louis Morvan als Fafner vervollständigten das sehr gute Ensemble. Amandine Ammirati, Marie Kalinine und Lucie Roche waren ebenfalls gute Rhentöchter, nur völlig verirrt unterwegs – nicht ihre Schuld!
Michele Spotti dirigierte das Orchestre de l’Opéra de Marseille sehr engagiert und hatte das „Rheingold“ mit dem beherzt aufspielenden Ensemble offenbar bestens geprobt. Es ergab sich wie schon damals bei der „Walküre“ wieder ein sehr guter Wagner-Klang, der Lust auf mehr machte. Warum nicht doch noch wenigstens eine neue „Walküre“. Die Sänger dazu sind ja fast alle schon an Bord!

Foto (c) Camille Rovera
Klaus Billand
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Versöhnung in der verlorenen Heimat – der 76. Sudetendeutscher Tag in Brünn

Foto: Thomas Janda
Zum ersten Mal in seiner Geschichte fand das traditionelle Pfingsttreffen der Sudetendeutschen in Tschechien statt. Was als gewagtes Experiment begann, endete mit einem emotionalen Signal – trotz erheblichen politischen Widerstands.
Brünn/Brno, 22.–25. Mai 2026. Sieben Jahrzehnte nach der gewaltsamen Vertreibung der Deutschen aus Böhmen, Mähren und Schlesien sind die Sudetendeutschen dorthin zurückgekehrt, wo ihre Geschichte begann: in die mährische Hauptstadt Brünn. Am Pfingstwochenende 2026 kamen Sudetendeutsche und ihre Freunde unter dem Motto „Alles Leben ist Begegnung – Život je setkávání“ in der mährischen Hauptstadt zusammen, um ihre jährliche Zusammenkunft erstmals in der Tschechischen Republik zu begehen. Es war ein Augenblick, den viele nicht für möglich gehalten hatten.
Ein historischer Schritt
Seit 1950 kommen beim Sudetendeutschen Tag Menschen zusammen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus Böhmen, Mähren und Schlesien vertrieben wurden. Mittlerweile nehmen auch zahlreiche Nachfahren an der Veranstaltung teil. Dass das Treffen nun erstmals auf tschechischem Boden stattfand, war keineswegs selbstverständlich. Die Initiative ging von tschechischen Künstlern und Intellektuellen aus, die gemeinsam mit den Organisatoren des Festivals „Meeting Brno“ vorschlugen, den 76. Sudetendeutschen Tag in der mährischen Metropole auszurichten.
Mit einem Begegnungsfest an einem „langen Tisch“, Volksmusik und Tanzaufführungen begann am Freitag der 76. Sudetendeutsche Tag. Am Sonntag folgte die Hauptkundgebung auf dem Messegelände. Über 60 Einzelveranstaltungen umfasste das Programm insgesamt, darunter Vorträge, Filmvorführungen und Diskussionsrunden.
Posselt: Der Architekt der Annäherung
Als treibende Kraft auf deutscher Seite erwies sich einmal mehr Bernd Posselt, langjähriger Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe. Für Posselt, der seit Jahrzehnten den Dialog mit Tschechien sucht, war Brünn mehr als ein Tagungsort — es war die Erfüllung seines politischen Lebenswerks. Im Gespräch mit Radio Prag International sagte er, das Treffen in Tschechien bedeute ihm sehr viel: „Das ist ein weiterer Schritt auf dem Weg der Verständigung und der Versöhnung — und hin zur Normalität.“ Auf der Hauptkundgebung verkündete Posselt, die Botschaft der Sudetendeutschen sei keine des Hasses, sondern der Liebe, ein Satz, der in der aufgeheizten politischen Atmosphäre der Tage zuvor wie eine bewusste Gegenbotschaft klang.
Gottesdienste zu Pfingsten: Gebet in der alten Heimat
Der Pfingstsonntag begann mit den Gottesdiensten, bevor die Hauptkundgebung als politischer Höhepunkt des Sudetendeutschen Tages folgte. Um 9 Uhr morgens wurden auf dem Messegelände ein evangelischer Gottesdienst sowie ein römisch-katholischer Gottesdienst, den der emeritierte Erzbischof von Prag Jan Graubner mit tschechischen und deutschen Priestern zelebrierte. Dass beide Konfessionen an diesem Ort und an diesem Tag gemeinsam ihre Gottesdienste hielten, trug der Realität der sudetendeutschen Volksgruppe Rechnung: Sie war stets konfessionell gemischt, Katholiken aus dem Böhmerwald und dem Sudetenland, Protestanten aus dem Egerland und Nordböhmen.
Der Evangelische Gottesdienst wurde von drei Geistlichen gemeinsam gestaltet: Pfarrerin Mgr. et Mgr. Vlasta Heinrich Groll aus Eger, Pfarrer Mikuláš Vymětal, dem Beauftragten der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder für Minderheiten, sowie Pfarrer Andrej Hliboký aus der Slowakei.
Dem evangelischen Gottesdienst kam dabei eine besondere symbolische Bedeutung zu. Pfingsten, das Fest des Heiligen Geistes, der Aussendung und der Begegnung über Grenzen hinweg, das passte auf ungewöhnliche Weise zum Motto „Alles Leben ist Begegnung – Život je setkávání“. Für viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die zum ersten Mal das Pfingstgebet in der alten Heimat ihrer Vorfahren sprechen konnten, war der Moment mehr als eine liturgische Pflichtübung. Es war ein Heimkommen im doppelten Sinne des Wortes.
Söder in Brünn: „Ein großes Friedensfest“
Den emotionalen Höhepunkt bildete die Hauptkundgebung am Pfingstsonntag. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sprach von einem „großen Friedensfest“ und einem historischen Signal. Die Sudetendeutschen seien „absolute Brückenbauer“, die keine Revanche forderten. Söder betonte, Bayern und Tschechien seien nach dem Ende des Kalten Krieges wieder das, was sie immer gewesen seien: das Herzstück Europas.
Bereits am Vortag hatte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) die Veranstaltung als ein „historisches Ereignis“ und „monumentalen Glücksmoment“ für eine junge Generation von Tschechen, Sudetendeutschen, Deutschen und Europäern bezeichnet.
Der Versöhnungsmarsch: Symbol mit Geschichte
Besondere Bedeutung kam dem Brünner Versöhnungsmarsch am Samstag zu. In bewusster Umkehr der historischen Route des Todesmarsches führte dieser von einem Massengrab in Pohořelice (deutsch Pohrlitz) nahe der österreichischen Grenze über 32 Kilometer zurück in die mährische Hauptstadt, ein weithin sichtbares Symbol für Menschlichkeit und Frieden in Europa.
Karlspreis für den Dissidenten Milan Uhde
Einer der bewegendsten Momente war die Verleihung des Europäischen Karlspreises. Der tschechische Schriftsteller und frühere Dissident Milan Uhde nahm die Auszeichnung entgegen. Der 89-Jährige war Kulturminister, Parlamentspräsident und einer der Erstunterzeichner der Charta 77, der Bürgerrechtsbewegung um den Dramatiker und späteren Präsidenten Václav Havel. Sprecher Bernd Posselt würdigte ihn als einen Herzensfreund der Sudetendeutschen und großen Europäer.
Berührende Rede
Neben den Sudetendeutschen hatten sich 1.500 Tschechen für das Begegnungsfest angemeldet. Die Brünner Oberbürgermeisterin Markéta Vaňková begrüßte die deutschen Gäste persönlich als „liebe Nachbarn“ und fand Worte des Bedauerns für die Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie fand Worte des Bedauerns für die Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg: „Unrecht lässt sich nicht durch weiteres Unrecht aufheben“, sagte die Politikerin. Gleich, ob man Tschechisch oder Deutsch spreche, gehe es immer um konkrete menschliche Schicksale.
Politischer Widerstand und Proteste
Das freundliche Bild auf dem Messegelände täuschte jedoch nicht darüber hinweg, dass das Treffen in Tschechien auch umstritten war. Minister der tschechischen Regierung unter Andrej Babiš blieben dem Vertriebenentreffen fern. Babiš selbst sprach von einer „unglücklichen Angelegenheit“. Das Abgeordnetenhaus hatte sich in einer Entschließung mehrheitlich gegen Tschechien als Austragungsort ausgesprochen.
Ein versöhnlicher Abschluss
Den Abschluss des Sudetendeutschen Tages bildete eine stille, aber wirkungsvolle Geste: An einem ehemaligen Gestapo-Gefängnis, dem Kaunitz-Wohnheim, in Brünn wurden Kränze und Blumen niedergelegt. Eine Erinnerung daran, dass die Geschichte dieses Landes Opfer auf allen Seiten kennt.
Ob der 76. Sudetendeutsche Tag wirklich ein Wendepunkt im deutsch-tschechischen Verhältnis war oder nur ein schöner Moment im langen Prozess der Annäherung, wird die Zeit zeigen. Doch dass er überhaupt stattgefunden hat – in Brünn, in der alten Heimat, mit tschechischen Gastgebern und deutschen Gästen an einem langen Tisch, mit Bernd Posselt und Milan Uhde, das ist selbst schon eine Antwort.
Thomas Janda
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