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Die internationale Kulturplattform

DIE FREITAG-PRESSE (1. JULI 2022)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die FREITAG-PRESSE – 01. JULI 2022

Bregenz
Elisabeth Sobotka inszeniert in Bregenz klassische Opern als fulminante Blockbuster – und macht damit Kasse
DieZeit.de

Met-Intendant Peter Gelb über Anna Netrebko
Was ich lange toleriert habe, ist jetzt nicht mehr hinnehmbar“
Während andere Bühnen Anna Netrebko wieder auftreten lassen, bleibt man in New York hart. Weil sie zu Beginn des Ukraine-Kriegs nicht öffentlich gegen Vladimir Putin Stellung beziehen wollte, darf sie bis auf Weiteres nicht mehr an der New Yorker Met singen. Intendant Peter Gelb stellt klar, warum.
BR-Klassik.de

Peter Gelb: Für mich ist eine Produktion ein Misserfolg, wenn die Geschichte nicht verständlich rübergebracht wird.«
Peter Gelb, Intendant der New Yorker Metropolitan Opera, über seine Beziehung zum Publikum, den von ihm verordneten unbezahlten Zwangsurlaub für Musiker:innen in Pandemiezeiten und die Zusammenarbeit mit Anna Netrebko.
https://van-magazin.de/mag/peter-gelb-met/?mc_cid=87e1f2fd30&mc_eid=7ad793dc28

München/ Bayerische Staatsoper
Fixstern! ]Lisette Oropesa begeistert als Violetta bei den Münchner Opernfestspielen in Verdis „La Traviata“.
SueddeutscheZeitung.de

Bayreuth
„Schönheit ist hier tatsächlich absolut mein Thema“
Roland Schwab im Gespräch mit Joachim Lange zur Neuinszenierung von „Tristan und Isolde“ in Bayreuth
NeueMusikzeitung/nmz.de

Wien/ Konzerthaus
Unfassbares auf drei Inseln
Das Klangforum verband mit einem Uraufführungsreigen Moderne und Gegenwart.
WienerZeitung.at

Andrés Orozco-Estrada im Konzerthaus: Beglückende Vitalität
Mit der Filarmónica Joven de Colombia gastierte der Dirigent im Konzerthaus
DerStandard.at.story

Graz
Steirischer Herbst widmet sich heuer dem „Krieg in der Ferne“
Prolog zum Festival beschäftigt sich von 1. Juli bis 1. August mit dem Angriffskrieg Russlands in der Ukraine
DerStandard.at

München
Satanic Panic: Die Teufel von Loudun an der Bayerischen Staatsoper
bachtrack.com.de

„Die Teufel von Loudun“ an der Bayerischen Staatsoper: Schreien, Zischen, Psalmodieren
Freitag.de/autoren

Wenn Männer nackte Nonnen inszenieren
Pendereckis „Die Teufel von Loudun“ bei den Opernfestspielen in München
https://www.zeit.de/2022/27/die-teufel-von-loudun-muenchen-oper-krzysztof-penderecki

Garmisch-Partenkirchen
Endlich wieder Konzert-Sommer mit Richard-Strauss-Tagen in Garmisch-Partenkirchen
Richard Strauss gilt als einer der ganz Großen im Bereich der Klassischen Musik. In vielen seiner Werke sind seine Eindrücke von der hiesigen Bergwelt verarbeitet. Garmisch-Partenkirchen war nicht nur Wahlheimat dieses bedeutendsten aller bayerischen Komponisten, sondern auch vierzig Jahre lang der Ort seines Schaffens.
MünchnerMerkur.de

Schwerin
Schwerin heult mit den Wölfen – eine dokumentarische Naturoper von Helena Tulve
Neue Musikzeitung/nmz.de

Nürnberg
Nürnberger Oper im Nazi-Bau: Wohin mit der Bühne?
BR-Klassik.de

Parma
Eine feenhaft-fantastische Rarität von Puccini
Das „Festival Toscanini“ im norditalienischen Parma gräbt Giacomo Puccinis Frühwerk „Le Willis“ aus, dirigiert von Omer Meir Wellber.
Tagesspiegel.de

Hamburg/Elbphilharmonie
Vom Kriegstrauma zum Märchen – Schostakowitsch und Zemlinsky bieten Schwebezustände
Von der inneren Ausrichtung her diametral entgegengesetzt sind die beiden Kompositionen, die am 26. Juni 2022 im Großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie erklangen.
Von Dr.Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Lübeck
Rachmaninow und Brahms beschließen fulminant die Lübecker Konzertsaison
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Opernloft Hamburg: Margarethes Juwelen stecken in der medizinischen Wissenschaft
Von Jolanta Lada-Zielke
Klassik-begeistert.de

Wuppertal
Evgeny Kissin verzaubert noch immer
Von Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

Hamburg
Martha Argerich: Die Klaviergöttin zaubert im Herzen Hamburgs
Von Daniel Kühnel
Klassik-begeistert.de

Marchtrenk/OÖ
Oper in the Marchtrenker City
Ein absolutes Highlight im Marchtrenker Event Sommer steht am Samstag, 2. Juli, mit dem Klassik Open Air Spektakel „Oper in the City“ auf dem Programm.
OÖ-Nachrichten/tipps.at

Links zu englischsprachigen Artikeln

München
Review: “The Devils of Loudun’ Offers No Escape From Horror
In Munich, the Bavarian State Opera’s annual festival opens with Krzysztof Penderecki’s harrowing account of demonic possession and pervasive evil.
https://www.nytimes.com/2022/06/29/arts/music/devils-of-loudun-munich.html

Amsterdam
Dutch National Opera to Stream Two Operas in Summer
https://operawire.com/dutch-national-opera-to-stream-two-operas-in-summer/

Rom
Teatro dell’Opera di Roma Ends Fiscal Year with Positive Balance Sheet
Theoperawire.com

Teatro dell’Opera di Roma to Present Historic Production of Bernstein’s Mass
operawire.com

New York
Peter Gelb Makes Statements on Anna Netrebko Fallout, the Anti-LGBTQ Law in Russia, State
operawire.com

London
Review: COSÌ FAN TUTTE at Royal Opera House The 2016 ROH production returns, until 9 July.
broadwayworld.com

Così fan tutte, Royal Opera review – vibrant youth and vocal beauty
theartsdesk.com

Il Proscritto review – Opera Rara blow the dust off Mercadante’s forgotten opera
TheGuardian.com

Cardiff
Migrations review – ambitious and timely new opera examines freedom
Welsh National Opera’s staging of six stories of migration is a brave and far-reaching exercise in collaboration and diversity, with a heroic effort from composer Will Todd
TheGuardian.com

Chicago
Watch: Lyric Opera of Chicago’s VERDI VOICES Concert Now Available for Free Digital Streaming
broadwayworld.com

Sydney
Sex, brutality and beauty collide in this triumphant Butterfly
https://www.smh.com.au/culture/opera/sex-brutality-and-beauty-collide-in

Waiting for the robins to nest again: an underwhelming Madama Butterfly in Sydney
bachtrack.com

Tel Aviv
Aida at the Israel Opera: Jackal headed, blood thirsty priests
https://www.jpost.com/israel-news/culture/article-710764

Ballett/ Tanz

Hamburg
Choreograph Krzysztof Pastor setzt Shakespeares Sturm beeindruckend als Ballett um
Insgesamt zeigten die solistisch besetzten Tänzerinnen und Tänzer des polnischen Nationalballetts ein hohes technisches Niveau, das galt auch für das Ensemble. Besonders beeindruckten Vladimir Yaroshenko als Prospero und Chinara Alizade als seine Tochter Miranda, aber auch der sprungstarke Patryk Walczak als Luftgeist Ariel.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

Sprechtheater

Theaterregisseur Hans Hollmann mit 89 Jahren gestorben
Der gebürtige Grazer prägte die Theaterästhetik der 70er- und 80er-Jahre mit
DerStandard.at

Regisseur Hans Hollmann gestorben
Kurier.at
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Unter’m Strich

Türkei stimmt NATO-Norderweiterung zu
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan gibt seine wochenlange Blockadehaltung gegenüber Schweden und Finnland auf. Die Beitrittsgespräche zur NATO-Norderweiterung können damit starten – ein Verhandlungserfolg im Vorfeld des NATO-Gipfels in Madrid.
https://orf.at/stories/3273554/

NATO-Beitritt : Erdogan bekommt, was er will
Die Türkei stimmt zu, Schweden und Finnland in die NATO aufzunehmen. Doch Erdogan verlangt Zugeständnisse für die Aufgabe der Blockadehaltung: Das Memorandum, auf das sich die drei Staaten verständigen, geht auf alle seine Bedingungen ein.
Frankfurter Allgemeine

Nehammers Kuschelkurs mit Erdoğan: Das nennt man Realpolitik
Ihr geostrategisches Gewicht nutzt der Türkei auf der internationalen Bühne
DerStandard.at

USA/Lieferengpässe
Milchpulver, Tampons, Garagentüren: Warum in den USA so viele Güter knapp sind
wiwo-de

INFOS DES TAGES (FREITAG, 1. JULI 2022)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 1. JULI 2022)

Prima la musica . Capriccio  an der Wiener Staatsoper am 30. Juni 2022

Morten Frank Larsen singt am 30. Juni statt Adrian Eröd den Grafen in Capriccio.

Marcus Pelz singt statt Clemens Unterreiner den Haushofmeister in Capriccio.

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Foto: Erwin Messer

 Noch in der Amtszeit von Dominique Meyer war es im Juni einmal so heiß in Wien, dass das Orchester der Wiener Staatsoper  in weißen Hemden spielen „durfte“. Ein völlig erschöpfter Dirigent Franz Welser-Möst antwortet beim Bühnenausgang auf die Frage, wie viel er an so einem Abend an Gewicht verliere  “ bis zu drei Kilo“.

 Am Donnerstag, 30. Juni 2022 war es in Wien auch sehr warm, aber Dirigent Phillippe Jordan und das Orchester absolvierten die Richard Strauss Oper “ Capriccio“ zumindest augenscheinlich ohne zu große Anstrengungen. Die Aufführung  dauert auch „nur“ zwei einhalb Stunden. Nach  eher schwachem  Besuch bei den  ersten Vorstellungen war das Haus am letzten offiziellen Abend, bevor die Bartoli-Gastspiele weitergehen, sehr  gut gefüllt .

 Viele Touristen, Reisegruppen, die wohl von günstigen Arrangements profitierten und die sich auch an Umbesetzungen,  die Rolle des Grafen dieses Mal Morten Frank Larsen, die des Haushofmeisters Marcus Pelz , nicht störten.

 Mangels Pause gab es auch keinen „Schwund“ im Laufe des Abends. Nach etwas uninspiriertem  Beginn erfüllte der Abend und ein spielfreudiges Ensemble die hohen  Erwartungen.  Vor allem die eindrucksvolle Schlußdekoration und die bezaubernd vorgetragene Arie der Gräfin ,  Maria Bengtsson   weckten so manche schon müde Geister.  Der Co-Autor des Librettos Clemens Krauss hat schon dafür gesorgt, dass seine Ehefrau Viorica Ursuleac, Interpretin bei der Uraufführung 1942 in München, eine richtig große Schlußszene komponiert bekam.

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Foto: Erwin Messer

Der Applaus war herzlich und  heftig, wenn auch nicht sehr lang. Zu Ende war der Wettstreit zwischen Wort und Musik, den hier wohl die musica gewonnen hat,  noch  vor 22 Uhr . So  eilten im Anschluß  viele der jungen Operngäste noch beschwingt zu anderen Orten der Stadt, um die  laue Sommernacht zu genießen.  

Ulrike Messer -Krol

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DIE WIENER STAATSOPER IM SOMMER: KOOPERATION MIT DEM FILMFESTIVAL AM WIENER RATHAUSPLATZ

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Rathausplatz Film Festival 2019 © Stadt Wien Marketing | Johannes Wiedl

Unsere Spielzeit neigt sich dem Ende zu: Kommenden Sonntag feiert Rossinis Il turco in Italia, ein Gastspiel der Opéra Monte Carlo mit Cecilia Bartoli, Premiere und am 8. Juli gibt es noch eine feierliche Rossini-Benefiz-Gala. Für die Vorstellungen des Turco in Italia gibt es noch wenige Restkarten.

Wie angekündigt, möchten wir Sie heute über die Aktivitäten der Wiener Staatsoper während der Sommermonate informieren: Wir haben heuer eine sehr enge Kooperation mit dem Filmfestival am Rathausplatz geschlossen. Jeder Sonntag, beginnend mit 3. Juli, wird dort zum »Staatsopern-Sonntag«: Auf der großen Leinwand direkt vor dem Wiener Rathaus werden jede Woche ganz neue Produktionen, Inszenierungen aus den vergangenen Spielzeiten der aktuellen Direktion und auch einige ältere Aufführungen aus den Genres Oper und Ballett gezeigt. Weiters tragen wir auch groß zum Programm des Kinderopernfestivals bei, das jeweils Freitagnachmittag ab 17.00 Uhr im Rathauspark stattfindet.

Der Ausflug auf den Rathausplatz lohnt sich in jedem Fall: Nicht nur, dass auf der Leinwand wunderbares Programm bei freiem Eintritt geboten wird, es gibt im gesamten Bereich auch ein umfassendes gastronomisches Angebot, und das an einem der zweifellos schönsten Plätze Wiens!

Wir werden Sie im Laufe des Sommers regelmäßig über unsere Produktionen im Rahmen des Staatsopern-Sonntages bzw. beim Kinderopernfestival informieren.

Die ersten Termine sind wie folgt:

Sonntag, 3. Juli: live-zeitversetzt aus der Wiener Staatsoper: Giachino Rossini Il turco in Italia
Beginn: 21.30 Uhr

Rossinis Il turco in Italia, uraufgeführt 1814 in Mailand, gehört zu den besonders ansprechenden Werken des Komponisten. Dass das Stück im Haus am Ring bisher nur dreimal – 1962, im Rahmen eines Gastspiels – zu erleben war, erstaunt. Umso attraktiver nun die aktuelle Aufführungsserie im Rahmen der Rossini Mania, in der Cecilia Bartoli im Zentrum steht. Besucher*innen des Filmfestivals können die von Gianluca Capuano dirigierte Premiere, mit u.a. Cecilia Bartoli und Ildebrando D‘Arcangelo, live-zeitversetzt mitverfolgen.

Sonntag, 10. Juli: Jules Massenet Werther (2020)
Beginn: 21.15 Uhr

Jules Massenets Oper in vier Akten, Werther, basiert lose auf Goethes Briefroman Die Leiden des jungen Werther, der wiederum sowohl auf Fakten als auch auf Impressionen aus Goethes eigenem frühen Leben basiert. Wir zeigen eine Aufzeichnung aus dem Jahr 2020 mit Piotr Beczała in der Titelrolle. Unter der Leitung von Bertrand de Billy singen weiters u.a. Gaëlle Arquez, Daniela Fally und Clemens Unterreiner.
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BAYERISCHE STAATSOPER: ERSATZVORSTELLUNG „LA TRAVIATA“ // VORSTELLUNG „DIE TEUFEL VON LOUDUN“ AM 3. JULI 2022 ENTFÄLLT

Verdi an Stelle von Penderecki!

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Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens und einhergehender personeller Ausfälle in der Besetzung der aktuellen Neuproduktion von Krzysztof Pendereckis Die Teufel von Loudun muss die Vorstellung am Sonntag, 3. Juli 2022 entfallen. Die verbleibende Vorstellung am Donnerstag, 7. Juli 2022 soll geplant stattfinden. Stattdessen wird eine zusätzliche Vorstellung von Giuseppe Verdis La traviata mit Lisette Oropesa, Stephen Costello und Lucas Meachem gespielt.

Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit für die Ersatzvorstellung.
Sollten Zuschauer:innen die Vorstellung von La traviata nicht besuchen wollen, können erworbene Karten an der Tageskasse am Marstallplatz 5, telefonisch unter T +49 (0)89 21 85 19 20 oder per E-Mail unter tickets@staatsoper.de innerhalb von zehn Tagen zurückgegeben werden.

Der Live-Stream der Premierenvorstellung von Die Teufel von Loudun ist als Video-on-Demand auf STAATSOPER.TV sowie auf BR-KLASSIK Concert für 30 Tage verfügbar.
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HEUTE BEIM ONLINE-MERKER ab 19 h .

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Die Galerie/Redaktion des Online-Merker befindet sich in Wien-Meidling, Ecke Vivenotgasse/Zeleborgasse, leicht erreichbar mit der U6, Station Bahnhof Meidling. Ausgang Meidlinger Hauptstraße/ Wilhelmstraße nehmen, dann die Vivenotgass (nicht Meidlinger Hauptstraße bis zur zweiten Queergasse runtergehen (etwa 3 Minuten).

Parkplätze sind zwar meist vorhanden, Parkzone aber bis 22 h.

Ob Sie Maske tragen, bleibt Ihnen überlassen, die Türe zum Gehsteig, wo auch Stehtische aufgestellt sind, bleibt geöffnet. Es handelt sich demnach um ein „Semi-Open Air!

Zu Getränken und Snacks sind Sie von uns herzlich eingeladen.
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Jugendphilharmonie Pionier   „Wieder in Wien“-Tournee  (2. JULI 19 h Minoritenkirche/ Eintritt frei)

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Die Entscheidung dieses Projekt innerhalb des Kulturvereins „Lila Schwan“ zu initiieren, wurde während des zweiten Lockdowns im Jahr 2020 getroffen. Es gibt keine bessere Zukunftsperspektive als den Gedanken an glückliche Kinder und Jugendliche, und obwohl wir im November 2021 die Konzerte wegen eines weiteren Lockdowns absagen mussten, wurde das ganze Projekt von Grund auf neu gestaltet. Die Realisierung konnte dank den Bemühungen und den Anstrengungen aller Beteiligten -Partner, Freunde aus aller Welt, der großen Familie der „ehemaligen“ Orchestermitglieder, die unermüdlichen Arbeit des Dirigenten und diejenigen, die das Orchester mit Herz und Geld unterstützt haben – verwirklicht werden. Die Finanzierung erfolgte mittels Crowdfunding und ist sogar das erste auf diese Weise finanzierte bulgarische Musikprojekt.

Das Konzert selbst wird von den Teams des bulgarischen Nationalfernsehen (BN-Fernsehen,) des bulgarischen Nationalradios (BN-Rundfunk) und dem österreichischen Radio-Sender „Orange“ begleitet werden.  Ein einstündiges Programm über die Tournee des Orchesters wird von Radio Orange durchgeführt. Die Veranstaltung selbst wird live im Internet übertragen.

Bulgarien hat das älteste bestehende Jugendorchester in Europa und das zweitälteste der Welt.  1959 spielte das Orchester erstmals in Wien. Zuletzt kam die Jugendphilharmonie 1973 nach Wien. Das Orchester selbst wurde auch von Leonard Bernstein dirigiert, Sir Peter Ustinov stellte es 1979 der UN-Generalversammlung vor und das Orchester gab ein Konzert mit der Teilnahme von Maestra Raina Kabaivanska. Seinen Namen erhielt das Orchester in der fernen Vergangenheit von italienischen Medien.

Das Programm, das die Kinder und Jugendlichen am 2. Juli 2022 umsetzen werden, ist das Ergebnis zweijähriger Bemühungen. Sie haben hart gearbeitet und trotz der organisatorischen Veränderungen, die die Zeit mit sich brachte, haben sie zwei Jahre lang geprobt, um diese Tour gemeinsam mit uns zu unternehmen. In der Zwischenzeit erreichte das Orchester neue Höhepunkte, wie bei der Eröffnung des Internationalen Musikwochen Festivals-  Sofia am 23. Mai 2022. Das Orchester feierte so auch den 70. Jahrestag seiner Gründung und dem 110 Geburtstag seines Gründers- Prof. Vladi Simeonov.

Die Schirmherrschaft des Konzerts am 02. Juli in der Minoritten Kirche um 19h00 übernimmt der österreichische Nationalratspräsident, Mag. Wolfgang Sobotka.    

Das Konzert ist auch eine Partnerschaft zwischen den Vereinen Kulturmittag und Lila Schwan.       

Am 3.Juli 2022 konzertiert das Orchester bei dem  Jugendfestival „Suma Cum Laude“ https://www.sclfestival.org/, das  nicht nur im Goldenen Saal des Musikvereins, sondern auch im Saal der Wiener Sängerknaben( MuTh) stattfinden wird. 

Das Bild für das Plakat für das Konzert am 2. Juli wurde von dem bekannten Grafiker Prof. Stoimen Stoilov gemalt http://stoimen-stoilov.com/about.html, eine Sondermarke der Österreichischen Post wurde herausgegeben, die bereits in allen Sammler Katalogen veröffentlicht wurde. Ein führender österreichischer Winzer versieht einen besonderen Wein mit dem Eventlabel https: // www.zantho.com/. Wir werden zusammen mit unseren Freunden aus Sofia, Prof. M. Georgiev, Prof. Dr. Peshev, Petko Staynov und der Stiftung Petko Staynov, Prof. Gernot Friedbacher und Radio Orange https://o94.at/de, Dr. Leonard Leeb und dem Verein „Kulturnachmittag“ https://kulturmittag.com/ eine Gesamtausgabe auf CD aufzunehmen. 

Am Konzerttag wird Prof. Kurt Schmid, http://www.musikseminar.at/de, gemeinsam mit dem Orchester einen Workshop zum Thema „Barock und Moderne“ abhalten. Er widmete dem Orchester eines seiner Werke. Eine weitere Uraufführung im Programm ist die Komposition für Trompete des Dirigenten Lubomir Denev jr., die unter seiner Leitung bei den Konzerten aufgeführt wird. 

In der Pause der Live-Übertragung werden zwei Animationsfilme von Velislava Gospodinova und  Rositsa Vangelova ausgestrahlt. Wir danken hierbei für die Unterstützung des World Festival of Animated Film – Varna, https://varnafest.org/.  Höhepunkte der Tournee des Orchesters sind  zukünftige Partnerschaften  mit dem Programm für begabte Kinder der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, https://www.mdw.ac.at/talentlab/, der Beginn einer Zusammenarbeit mit dem führenden Jugendphilharmonie Österreich https : https://www.jungephilharmonie.at/, sowie die Partnerschaft mit dem Niederösterreichischen Jugend Orchester 

https://www.mkmnoe.at/wettbewerbe-und-orchester/jugendsinfonieorchester-niederoesterreich  

Apostol Milenkov
Opera singer
https://www.youtube.com/user/ApostolMilenkov
apostol.milenkov@gmx.at

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DIE DONNERSTAG-PRESSE (30. JUNI 2022)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die DONNERSTAG-PRESSE – 30. JUNI 2022

Salzburger Festspiele: Eröffnungsfest mit DJ „Jedermann“
Fest zur Festspieleröffnung mit 66 Programmpunkten am 22. und 23. Juli.
WienerZeitung.at

Wien

„Cecilia Bartoli erobert die Wiener Staatsoper“
Das Gastspiel der Opéra de Monte-Carlo an der Wiener Staatsoper begann mit einer vom Publikum enthusiastisch aufgenommenen semikonzertanten Aufführung von „La Cenerentola“. Das unter dem Motto „Rossini Mania“ gestellte Gastspiel wird in den nächsten Tagen mit Aufführungen von „Il Turco in Italia“ und einer Gala fortgesetzt.
Bannerträgerin des Gastspiels ist Cecilia Bartoli, die schon am Eröffnungsabend mit ungeheurer Energie als temperamentvolle Angelina das Publikum in ihren Bann schlug.
http://www.operinwien.at/werkverz/rossini/acent7.htm

Plötzlich Staatsopern-Königin

Das Debüt von Cecilia Bartoli im Haus am Ring sorgte für eine ausverkaufte Vorstellung und entsprechende Euphorie.
WienerZeitung.at

Ein Ereignis: Standing Ovations für Cecilia Bartolis Staatsopern-Debüt (Bezahlartikel)
Kurier.at

Cecilia Bartoli debütierte an der Staatsoper mit Rossini
Der Erstauftritt war fulminant. Im ausverkauften Haus waren am Ende alle völlig aus dem Häuschen
DerStandard.at.story

Bayreuth 2022
Stephen Gould – Der Iron Man von Bayreuth
Der Amerikaner Stephen Gould nimmt heuer bei den Bayreuther Festspielen den Plural in der Kategorie „Heldentenor“ beim Wort. Er gibt gleich drei Wagner-Superhelden: Tristan, Tannhäuser und Siegfried in der „Götterdämmerung“.
BR-Klassik.de

London
Covent Garden inszeniert „Così“ als Theater der Illusionen
Clever und poetisch, diese Inszenierung (Jan Philipp Gloger), welche die bekannte Handlung als „Theater im Theater“ darstellt – als doppelte Illusion gewissermaßen: Denn die beiden jungen Männer geben sich ja der von Don Alfonso gnadenlos entlarvten Illusion hin, dass ihnen ihre Liebsten bedingungslos treu seien.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de

ongborough
Longborough zeigt die „Die tote Stadt“ – mit einer grandiosen Ersatz-Sopranistin und einem Tenor, der an seine Grenzen gerät
Vor drei Jahrzehnten aus einfachsten Ursprüngen in einer Scheune entstanden, hat sich das Longborough Festival Opera neben namhaften Sommer-Opernfestivals wie Glyndebourne, Garsington und den beiden Grange Festivals mit ihren eleganten Picnics in Smoking oder Black Tie inmitten der weitläufigen englischen Parkanlagen in der prolongierten großen Pause als qualitativ hochstehender Aufführungsort etabliert. Ambitiös konzipiert als das „englische Bayreuth“ und spezialisiert auf Wagner-Opern hat Longborough längst sein Repertoire erweitert und glänzt mit einem breit gefächerten Spektrum von Werken, das allein dieses Jahr von Wagners „Siegfried“ zu „Carmen“ reicht. So ziemlich in der Mitte liegt Korngolds „Tote Stadt“.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de

München/ Bayerische Staatsoper
Pendereckis „Die Teufel von Loudun“ setzt mich unter Starkstrom
Das Drama beginnt schon vor dem Start. Denn Wolfgang Koch, der die Hauptpartie des Grandier singen sollte, wurde kurz vor der Generalprobe positiv auf Covid getestet. Serge Dorny verkündet die Lösung: Bariton Jordan Shanahan singt vom Orchestergraben aus und Residenztheaterschauspieler Robert Dölle spielt und spricht auf der Bühne. Alles erlernt in 4 Tagen. Beeindruckend!
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

„Die Teufel von Loudun“ an der Bayerischen Staatsoper: München glüht, lodert und foltert
Simon Stone setzt zur Eröffnung der Münchner Opernfestspiele die Penderecki-Rarität „Die Teufel von Loudun“ gewohnt gegenwartsnah in Szene.
SalzburgerNachrichten.de

„Die Teufel von Loudun“ im Nationaltheater: Viel Theater, zu wenig Musik
Die Staatsoper bringt Krzysztof Pendereckis Oper „Die Teufel von Loudun“ im Nationaltheater heraus.
MünchnerAbendzeitung

Berlin
Christian Thielemann mit der Staatskapelle Berlin: Vorspiel und Liebestod
Eigentlich sollte Herbert Blomstedt die Staatskapelle dirigieren. Weil der 95-Jährige einen Unfall hatte, sprang Christian Thielemann ein.
Tagesspiegel.de

Wagner-Festival an der Oper Leipzig: 13 auf einen Streich
Zur Eröffnung von „Wagner 22“ sind an der Oper Leipzig die drei Frühwerke „Die Feen“, „Das Liebesverbot“ und „Rienzi“ zu sehen
Tagesspiegel.de

St. Margarethen
Proben für Verdis Oper „Nabucco“
https://burgenland.orf.at/stories/3162735/

Leipzig
Ein Wiener auf der Wartburg: Andreas Schager als kraftvoller Tannhäuser in Leipzig
bachtrack.com.de

Wagner 22: hohe Besucherzahlen und nur zwei Neubesetzungen
Leipziger-li-de

Karlsruhe
Postmoderne Klassizität: Verdis Aida am Badischen Staatstheater Karlsruhe
bachtrack.com.de

München
Sopranistin Sarah Aristidou erhält Belmont-Preis 2022 für zeitgenössische Musik
NeueMusikzeitung.nmz.de

Salzburg/ Landestheater
Intendant für weitere fünf Jahre
Wir konnten über 20.000 Besucherinnen und Besucher im Theaterzelt begrüßen und eine hohe Euphorie feststellen“, so Landestheater-Intendant Carl Philip von Maldeghem über die Erfahrungen im Ausweichquartier im Messezentrum. Der Vertrag mit dem Intendanten wird verlängert.
Drehpunkt-Kultur.at

Blu-Ray-Rezension
Ein martialischer „Parsifal“ aus Palermo
Von Peter Sommereder
Klassik-begeistert.de

Links zu englischsprachige Artikel

München
Bavarian State Opera’s The Devils of Loudun prompts walkouts, illness and rapturous applause — review
https://www.ft.com/content/0d423b69-3177-4c37-aedf-f6b8498ee9e7

Athen
Greek National Opera Announces 2022-23 Season
Featuring World Premiere of New GNO Production of Verdi’s FALSTAFF
broadwayworld.com

London
Love and death in Cromwellian Scotland: Mercadante’s Il proscritto from Opera Rara
bachtrack.com.de

Opera Rara perform Mercadante’s Il proscritto at the Barbican Hall
operatoday.com

Much to admire in Parsifal from Opera North despite staging and casting missteps
Chorus and Orchestra of Opera North / Richard Farnes (conductor). Royal Festival Hall, London
seaandheardinternational.com

Longborough
Rachel Nicholls’s remarkable versatility in Die tote Stadt delivers another Longborough success
seaandheardinternational.com

Los Angeles
Commentary: Why new music has come roaring back in L.A.
latimes.com

Sydney
Q & A: Tenor Allan Clayton on Schubert’s “Winterreise,’
His Process & An “Interesting’ Crossroads With Future Projects
operawire.com

Recordings
Saint-Saëns: Henry VIII (Odyssey Opera, Gil Rose)
Despite the longueurs, Saint-Saëns torrid Tudor tale has plenty to offer.
limelightmagazine.au

Lieder: Berg, Schumann, Wolf, Shostakovich, Brahms (Matthias Goerne, Daniil Trifonov)
No less than all of human existence is mined in this weighty song-recital.
limelightmagazine.com

London Philharmonic Orchestra Label Releases Tippett’s Opera THE MIDSUMMER MARRIAGE in September
broadwayworld.com

Books
Who Killed Orchestral Music?
This new book, The War on Music: Reclaiming the 20th Century, is a critical survey — and rethinking — of 20th-century classical music.
https://lareviewofbooks.org/article/who-killed-orchestral-music/

Ballett/ Tanz

INTERVIEW | In Conversation with Norwegian Choreographer/Stage Director/Playwright Alan Lucien Oyen
ludwig.van.com.toronto

Sprechtheater

Burgtheater-Erneuerer? Martin Kušejs durchwachsene Zwischenbilanz
Im Herbst wird die Direktion des Burgtheaters neu ausgeschrieben. Der aktuelle Direktor bewirbt sich. Eine Zwischenbilanz seiner bisherigen Arbeit
DerStandard.at.story

Literatur/ Buch

Kommentar: Kein Tolstoi in der Ukraine
Die Außenansicht – die Innenansicht: Das ist eine heikle Sache.
WienerZeitung.at

Film/ TV

Österreich
#MeToo in der österreichischen Filmbranche: „Wir kennen die Namen“
Die Kulturszene steht im Banne von zahlreichen, bisher anonymen Berichten von Machtmissbrauch und sexuellen Übergriffen. Was geschehen muss, damit sich die Situation verbessert.
Kurier.at.Kultur

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Unter’m Strich

Russlands Diamanten rücken in den Sanktions-Fokus
Diamanten aus Konfliktgebieten, die unter anderem dazu dienen, Rebellengruppen zu finanzieren, werden international als „Blutdiamanten“ gebrandmarkt. Seit einigen Jahren gibt es im Rahmen des Kimberley-Prozesses Bestrebungen, das selbst auferlegte (aber international bisher nicht bindende) Verbot des Handels mit verdächtigen Diamanten über ein System von Herkunftszertifikaten auszuweiten. Der Ukraine-Krieg könnte nun etwas Schwung in diese Überlegungen bringen.
https://www.krone.at/2747303

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 30. JUNI 2022)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 30. JUNI 2022)

JUBEL UM CECILIA BARTOLIS „CENERENTOLA“ IN DER WIENER STAATSOPER

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

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Edgardo Rocha (Don Ramiro) und Cecilia Bartoli (Angelina). Alle Fotos: Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

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Pietro Spagnoli (Don Magnifico), Rosa Bove (Tìsbe), Rebecca Olvera (Clorinda).. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn
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BAYERISCHE STAATSOPER: VORSTELLUNG „DIE TEUFEL VON LOUDUN“ HEUTE, AM 30. JUNI 2022;  ENTFÄLLT

die teufel von loudun bayerische staatsoper
Foto: Wilfried Hösl

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens gibt es mehrere personelle Ausfälle in der Besetzung der aktuellen Neuproduktion von Krzysztof Pendereckis Die Teufel von Loudun. Die Vorstellung am Donnerstag, 30. Juni 2022 muss, bedingt durch die Komplexität des Werkes, ersatzlos entfallen.
Die verbleibenden Vorstellungen von Die Teufel von Loudun am Sonntag, 3. Juli 2022 und Donnerstag, 7. Juli 2022 sollen wie geplant stattfinden.

Krzysztof Pendereckis Die Teufel von Loudun feierte am vergangenen Montag, 27. Juni 2022 Premiere und eröffnete die diesjährigen Münchner Opernfestspiele. Die Neuproduktion steht unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski. Simon Stone führt Regie. In ihrem Rollendebüt ist Aušrinė Stundytė als Jeanne zu erleben.

Der Live-Stream der Premierenvorstellung von Pendereckis Werk ist 30 Tage lang als Video-on-Demand auf STAATSOPER.TV sowie auf BR-KLASSIK Concert verfügbar.
Zur Unterstützung der Berichterstattung über die Produktion sind im Pressebereich der Website Bild- und Audiomaterial sowie Ausschnitte des Programmbuchs erhältlich.

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OPER GRAZ

hbvProgrammübersicht im Ticket-Zentrum

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Leipzig: DIE FEEN, DAS LIEBESVERBOT, RIENZI bei WAGNER 22 der Oper Leipzig – 20.-23. Juni 2022                     

 Ein einzigartiger Wagner-Marathon

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Oper Leipzig bei Nacht. Foto: Klaus Billand

 

Unter dem Motto „3 Wochen Unendlichkeit, Schwelgen und Rausch“ begannen am 20. Juni die lange erwarteten Richard Wagner Wochen der Oper Leipzig „WAGNER 22“, mit denen Intendant und GMD Ulf Schirmer seine Amtszeit am Leipziger Haus seit der Saison 2009/10 abschließen möchte. Wohl nirgendwo anders bekommt man die Möglichkeit, nicht nur alle 13 Opern und Musikdramen des Bayreuther Meisters in so kurzer Zeit szenisch hintereinander zu erleben, sondern auch seine drei Frühwerke, die nicht in den sog. „Bayreuther Kanon“ eingingen. Und diese Frühwerke, insbesondere „Die Feen“ und „Das Liebesverbot“, dokumentieren eindrucksvoll, welches Talent Wagner in jungen Jahren zwar schon hatte, wie sehr er es aber erst über den langen Zeitraum seines künstlerischen Schaffens ausbaute und perfektionierte. Immerhin hatten sogar Friedrich Nietzsche und Thomas Mann Richard Wagner einmal als einen genialen Dilettanten bezeichnet. Ganz anders also als sein bis zum Tode schon 1847 ebenfalls in Leipzig aktiver Antipode Felix Mendelssohn Bartholdy, der schon mit 12 Jahren seine erste Komposition drucken ließ, mit 15 seine 1. Symphonie fertigstellte und mit 17 schon Meisterwerke wie das Streichoktett in Es-Dur op. 20 sowie die Ouverture zu Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ komponierte. Ganz anders als Wagner also ein Meister gleich schon zu Beginn seines kurzen Lebens! Unter dem Titel „Mendelssohn und Wagner. Zwei Leitfiguren der Leipziger Musikgeschichte“ thematisierte ein hochkarätiges Internationales Symposium des Instituts für Musikwissenschaft der Universität Leipzig in Kooperation mit dem Richard-Wagner-Verband Leipzig vom 23.-25. Juni das Wirken beider Komponisten in der Bürgerstadt. Namhafte Referenten aus Leipzig, Deutschland, Großbritannien und den USA waren mit interessanten multidisziplinären Betrachtungen beider Komponisten mit speziellem Bezug zu Leipzig zu hören…

Weiterlesen unter Ein einzigartiger Wagner-Marathon (Klaus Billand)

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WIEN/ „BRICK“ in der Herklotzgasse in Wien-Fünhaus: HEUTE und morgen „DON PASQUALE

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Dionysios Avgerinos. Copyright: Avgerinos

Der Bariton Dionysios Avgerinos gibt am 30. Juni 2022 sein Rollendebut als Dr. Malatesta. Die Produktion von Donizettis Don Pasquale findet am 30. Juni sowie 1. Juli 2022, jeweils um 19 Uhr, in Wien statt: Brick – 15, Herklotzgasse 21, 1150 Wien

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www.productionbohemia.com/event-details/don-pasquale

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Ludwigsburger Schlossfestspiele: Beethovens »Missa Solemnis« mit dem Freiburger Barockorchester und dem RIAS Kammerchor verschoben auf 2023

 Die Aufführung von Beethovens »Missa Solemnis« am 13. Juli 2022 in der Ludwigsburger Friedenskirche muss seitens des Freiburger Barockorchesters und des RIAS Kammerchores aus Corona-Gründen und zum großen Bedauern der Ludwigsburger Schlossfestspiele leider verschoben werden. Wegen zahlreicher Corona-Erkrankungen in den Ensembles kann das große besetzte Werk derzeit nicht einstudiert und geprobt werden. Das Konzert unter der musikalischen Leitung von René Jacobs soll 2023 nachgeholt werden.

Bereits erworbene Karten behalten leider nicht ihre Gültigkeit und können an der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden, an der sie gekauft wurden.

Freundinnen und Freunde von Ludwig van Beethovens Musik haben in der aktuellen Saison noch folgende Gelegenheiten, Werke des Komponisten zu hören:

Am Sonntag, 3. Juli singt Bariton Georg Nigl im Rahmen seines »Vanitas«-Liederabends Beethovens Liederzyklus »An die ferne Geliebte«, neben Liedern von Schubert und Wolfgang Rihm, im Ordenssaal des Residenzschlosses, begleitet von Olga Pashchenko am Hammerklavier.

Karten sind ab 35 Euro (für Festspielgäste in Ausbildung ab 15 Euro) erhältlich.

Am Samstag, 16. Juli krönt das Monrepos Open Air mit Beethovens 7. Sinfonie und mit großem Feuerwerk die Festspielsaison: Die argentinische Dirigentin Alondra de la Parra steht am Pult des Festspielorchesters und erfüllt die Sommernacht zusammen mit dem Tenor Julian Prégardien außerdem mit sommerlich-zauberischen Werken, unter anderen von Mendelssohn Bartholdy, Paul Dukas und Franz Liszt.

Karten sind ab 40 Euro (für Festspielgäste in Ausbildung zu 15 Euro) erhältlich.

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Staatstheater Cottbus: CARMEN || Opéra comique von Georges Bizet | Aufführung in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere am Sonntag, 3. Juli 2022, 19.00 Uhr, Großes Haus

 Zum Spielzeitfinale 21.22. an unserem Haus hat am Sonntag, 3. Juli 2022, 19.00 Uhr, Georges Bizets Oper „Carmen“ Premiere. Damit kommt erstmals eine Inszenierung von Intendant und Operndirektor Stephan Märki auf die Bühne des Staatstheaters. Eine CARMEN-Vorstellungsserie beschließt die alte und eröffnet die neue Saison (Vorstellungstermine s. nachfolgend unter dem Pressetext).  

Die Gratwanderung der Titelheldin zwischen leidenschaftlicher Hingabe und Sehnsucht nach Entgrenzung, zwischen Anziehung und Abstoßung, ist Ausgangs­punkt der Interpretation von Dirigent Mario Venzago und Regisseur Stephan Märki. Mit dem bildenden Künstler Philipp Fürhofer entstand für das Berner Theater das Psychogramm einer Frau, die Erlösung nur im Tod findet. Der dortige Publikumserfolg ist nun in einer eigens für das Staatstheater Cottbus adaptierten Version zu erleben. In Cottbus hat in dieser Spielzeit Johannes Zurl das Dirigat und übernimmt die musikalische Interpretation von Mario Venzago.

Als Carmen ist die bereits in der Berner Premiere bejubelte Mezzosopranistin Claude Eichenberger erstmals in Cottbus zu Gast. Sie teilt sich die Partie in Cottbus mit Katarina Bradić. Mit Don José (Eric Fennell/Alexey Sayapin) liefert sie sich psychologisch feinfühlig einen erbarmungslosen Kampf auf Leben und Tod. Die Ensemblemitglieder Nils Stäfe als Escamillo und Ketevan Chuntshvili als Micaëla sind in Rollendebüts zu erleben. Den todbringenden „Joker“ gibt der Tänzer Kyle Patrick.

 Karten  für die Premiere und die weiteren Vorstellungen sind erhältlich im Besucherservice (im Großen Haus, Schillerplatz 1, +49 355 7824 242) sowie online über www.staatstheater-cottbus.de

Vorstellungstermine:

So 03.07.2022, 19.00 Uhr | Großes Haus (Premiere)
Di 05.07.2022, 19.30 Uhr | Großes Haus
Mi 06.07.2022, 19.30 Uhr | Großes Haus
Fr 08.07.2022, 19.30 Uhr | Großes Haus
Sa 09.07.2022, 19.30 Uhr | Großes Haus
So 10.07.2022, 16.00 Uhr | Großes Haus

Sa 27.08.2022, 19.30 Uhr | Großes Haus
Mi 31.08.2022, 19.30 Uhr | Großes Haus
Fr 02.09.2022, 19.30 Uhr | Großes Haus
So 04.09.2022, 16.00 Uhr | Großes Haus

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