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DIE DONNERSTAG-PRESSE (17. JÄNNER 2019)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die DONNERSTAG-PRESSE – 17. JÄNNER 2019

Wien/ Opernball
Anna Netrebko eröffnet den Wiener Opernball
Es ist bereits der dritte Auftritt von Netrebko am Opernball. Heuer singt sie „Il bacio“ von Luigi Arditi und „O soave fanciulla“ aus „La Boheme“.
Die Presse

Ein Mozart für morgen
Ist das die Zukunft der Oper: nicht mehr bloß zuhören, zuschauen, sondern mittendrin sein im Geschehen und in der Musik? Jan Schmidt-Garre inszeniert für die 360-Grad-Kamera.
Frankfurter Allgemeine

Ultraschall Berlin: Eröffnungskonzert mit dem DSO unter Sylvain Cambreling
Im Großen Saal des Rundfunkhauses eröffnet das Deutsche Symphonie-Orchester die 20. Ausgabe des Neue-Musik-Festivals. Auf dem Programm stehen jeweils rund 20-minütige Werke von Charlotte Seither, Philippe Boesmans und Joanna Wozny. Alle drei Werke stammen aus den Jahren um 2010. Besonderen Eindruck macht Archipel der polnischen Komponistin Wozny. Bei gedämpfter Dynamik entfaltet sich ein kokonhaft eingesponnenes Werk, das dennoch von schwer zu beschreibender Eleganz ist. Doch auch Boesmans‘ spielerisches Konzert für zwei Klaviere, interpretiert vom Grau Schumacher Piano Duo, und Seithers frei fließendes Recherche sur le fond überzeugen.
Konzert- und Opernkritiken Berlin

München
Der Dirigent Christoph von Dohnányi: „Man darf Tschaikowsky nicht unterschätzen“
Am 17. und 18. Januar dirigiert Christoph von Dohnányi das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in einem Konzert mit Werken von Ives, Ligeti und Tschaikowsky. Im Interview spricht er über das Programm dieses Konzerts – Ives‘ und Ligetis Philosophie, Tschaikowskys musikalischen Willen. Und darüber, dass er willkürliche Programme nicht mag.
BR-Klassik

Hamburg
Elbphilharmonie: Was sich nach Jonas Kaufmann jetzt ändert
In der Elbphilharmonie hört man nichts
Hamburger Abendblatt
Jonas-Kaufmann-Eklat:In der Elbphilharmonie hört man nichts
Die Welt.de
Eklat in Elbphilharmonie: Publikum verlässt Jonas-Kaufmann-Konzert
Wegen schlechter Akustik haben Konzertbesucher zuerst rebelliert, dann den Saal verlassen –
Der Standard
Jonas Kaufmann feiert im KKL die ekstatische Lebenslust
War das nun ein Starkonzert eines Tenors oder ein sinfonisches Liederkonzert? Für Jonas Kaufmann und das Basler Sinfonieorchester war es das Zweite, beim Publikum fällt die Antwort weniger eindeutig aus.
https://www.tagblatt.ch/kultur/ekstatische-lebenslust-ld.1085424

Bariton Andrè Schuen im Interview: „In der Oper ist manches grober“
Als Südtiroler spricht (und singt) Andrè Schuen drei Sprachen: italienisch, deutsch und ladinisch. Und natürlich ist er auch gerne in den Bergen unterwegs: „Man merkt schon, dass man etwas erreicht hat, wenn man auf dem Gipfel steht“. Am Samstag, den 19. Januar ist er zu Gast in „Meine Musik“, am 23. Januar gibt er in der Münchner Allerheiligenhofkirche einen Liederabend.
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/interview-andre-schuen-102.html

Luzern
Mozart als Ego-Shooter: «Don Giovanni» am Luzerner Theater
Der Luzerner Intendant Benedikt von Peter inszeniert Mozarts «Don Giovanni» und zeigt einmal mehr, warum sein Theater zurzeit das interessanteste der Schweiz ist.
https://www.nzz.ch/feuilleton/mozart-als-ego-shooter-ld.1451725

Wien/ Musikverein
Wiener Symphoniker: Die Unwägbarkeiten von Körper und Klang
Das Cellokonzert von Antonín Dvořák gehört zum Standardrepertoire Gautier Capuçons, eine Aufnahme gibt es etwa mit Paavo Järvi und dem hr-Sinfonieorchester. Nun präsentiert er es unter Alan Gilbert gemeinsam mit den Wiener Symphonikern.
Wiener Zeitung

Zürich
Spurwechsel zu Beethoven: Daniel Barenboims Soloabend in Zürich
Er ist Dirigent, Orchestergründer, Friedenskämpfer, Kulturbotschafter – und Pianist. Jetzt gab der musikalische Tausendsassa nach langer Zeit wieder einen Klavierabend in Zürich, und das Publikum in der ausverkauften Tonhalle Maag stand kopf vor Begeisterung.
Neue Zürcher Zeitung

Frankfurt
Die punktgenaue Ekstase
Beim 1822-Neujahrskonzert in Frankfurt zeigt sich, was Musik kann. Die Junge Deutsche Philharmonie unter der Leitung von Wilson Ng.
http://www.fr.de/kultur/musik/alte-oper-die-punktgenaue-ekstase-a-1653731

Frankfurt/ Alte Oper
Schlimme Liebe, süßer Tod
Der Countertenor Bejun Mehta mit seiner „Cantata“ in der Alten Oper Frankfurt.
http://www.fr.de/kultur/musik/alte-oper-schlimme-liebe-suesser-tod-a-1654495

Berlin
Pianistin Elisabeth Leonskaja im Boulez Saal Das Tänzeln der Töne
Die Staatskapelle und Pianistin Elisabeth Leonskaja spielen im Pierre Boulez Saal einen Brahms-Zyklus.
Tagesspiegel

Bielefeld
Viel Psychologie – „Dead Man Walking“ von Jake Heggie am Theater Bielefeld
Neue Musikzeitung/nmz.de

Wien/ Staatsoper
Die Walküre an der Wiener Staatsoper: ein erster Höhepunkt im neuen Opernjahr
bachtrack

London
Plácido Domingo awarded Honorary Fellowship of the International Opera Awards
http://www.operatoday.com/content/2019/01/placido_domingo.php

New York
Metropolitan Opera 2018-19 Review: Pelléas et Mélisande
http://operawire.com/metropolitan-opera-2018-19-review-pelleas-et-melisande/

Prototype Festival 2019 Review
http://operawire.com/prototype-festival-2019-review/

Carnegie Hall’s Contemporary Music Master Will Go to Berkeley
The New York Times

Washington
Delightful “Pepito” lets the dogs out at American Opera Initiative premieres
http://washingtonclassicalreview.com/2019/01/13/delightful-pepito-lets-the-dogs-out

Seattle
Il trovatore at Seattle Opera
http://www.operatoday.com/content/2019/01/il_trovatore_at.php

Sydney
Turandot review: Puccini’s last opera crowned by dramatic peaks
https://www.smh.com.au/entertainment/opera/turandot-review-puccini-s-last-opera

Opera Australia revives spectacular storybook Turandot
bachtrack

Feuilleton
The best opera and music holidays for 2019
https://www.telegraph.co.uk/travel/arts-and-culture/best-opera-music-holidays/

Nachruf
Theo Adam, Acclaimed in Wagner Operas, Is Dead at 92
https://www.nytimes.com/2019/01/15/obituaries/theo-adam-dead.html

Sprechtheater

Berlin
Neuer Leiter für Hallervordens Schlosspark Theater
Markus Lorenz wechselt vom Hamburger Ohnsorg-Theater an die Steglitzer Schloßstraße.
Berliner Morgenpost

Theater in Berlin
Castorf inszeniert Brechts „Leben des Galilei“ am BE
Bei einer Pressekonferenz zur Premiere des Stücks setzt der Regisseur zum 45-minütigen Monolog an.
Berliner Morgenpost

Linz/ Studiobühne Landestheater
Menschen im Lawinenkegel: Martin Plattners neues Stück „rand:ständig“
Uraufführung ist am Freitag in der Studiobühne des Landestheaters Linz –
Der Standard

Wien/ Theater der Jugend
„Schuld und Sühne“ im Theater der Jugend: Locker bis lässig
Dostojewskis Romanheld Raskolnikow wird in Thomas Birkmeirs Regie ein Held zum Identifizieren –
Der Standard

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Unter’m Strich

Wien
SPÖ-Gewerkschafter: Wutbrief an Ludwig
In einem Wutbrief rechnet ein roter Gewerkschafter mit der Wiener Parteiführung ab.
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/SPOe-Wutbrief-an-Ludwig-Gewerkschafter

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 17. JÄNNER 2019)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 17. JÄNNER 2019

Wiener Staatsballett: Sylvia an der Wiener Staatsoper

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Nikisha Fogo. Foto: Wiener Staatsballett/ Taylor

Das Wiener Staatsballett nimmt am Donnerstag, 17. Jänner 2019 Sylvia in der Choreographie von Ballettdirektor Manuel Legris wieder auf – die Produktion feierte im November 2018 erfolgreiche Premiere im Haus am Ring.

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Maria Yakovleva. Foto: Wiener Staatsoper

In der Wiederaufnahme am 17. Jänner gibt es mehrere Rollendebüts: So tanzen erstmals Maria Yakovleva die Titelpartie, Davide Dato den Aminta, Dumitru Taran den Orion, Géraud Wielick den Eros und Nina Tonoli die Diana. James Stephens ist als Endymion zu erleben. Reprise in großteils gleicher Besetzung: 19. Jänner (Diana: Madison Young, Endymion: Zsolt Török).

Am 24. Jänner tanzen Olga Esina die Sylvia, Jakob Feyferlik den Aminta, Robert Gabdullin den Orion, Tristan Ridel den Eros, Ketevan Papava die Diana und James Stephens den Endymion.

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Denys Cherevychko, Nikisha Fogo. Foto: Wiener Staatsballett/ Ashley Taylor

Die Vorstellung am 26. Jänner gestalten Nikisha Fogo in der Titelpartie, Denys Cherevychko als Aminta, Davide Dato als Orion, Mihail Sosnovschi als Eros, Ketevan Papava als Diana und James Stephens als Endymion.

Es dirigiert: Kevin Rhodes.

Reprisen: 19., 24., 26. Jänner

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SIGNIERSTUNDE VON VITTORIO GRIGOLO IM „ARCADIA-SHOP“ (in der Wiener Staatsoper)


Eine Autogrammstunde der besonderen Art gab Vittorio Grigolo am gestrigen Mittwoch in der Wiener Staatsoper/ Arcadia-Shop“. Einer jungen Dame zeichnete er binnen weniger Minuten sogar ein Portrait! . Foto: Esther Hatzi

Ein ganz starker Auftritt.
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„Alles Oper!“ am Wiener Opernball 2019

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Wenn im Anschluss an die Ballettvorstellung von Schwanensee am 25. Februar alle Opern- und Ballettdekorationen von der Bühne abtransportiert, die Sitzreihen im Parkett ausgeräumt und Zuschauerraum und Bühne in einen großen Ballsaal umgebaut werden, verwandelt sich die Wiener Staatsoper zum Austragungsort der renommiertesten Ballveranstaltung Österreichs: des Wiener Opernballs. Der vielfach als „Höhepunkt der Ballsaison“ bezeichnete Abend findet dieses Jahr am Donnerstag, 28. Februar 2019 zum 63. Mal nach dem Zweiten Weltkrieg statt, zum dritten Mal unter der organisatorischen Leitung von Maria Großbauer.

Die künstlerische Eröffnung Hochkarätig besetzt ist das von Staatsoperndirektor Dominique Meyer zusammengestellte künstlerische Eröffnungsprogramm (22.00 bis ca. 23.00 Uhr – Detailprogramm siehe unten): Es singt – zum dritten Mal am Wiener Opernball – Starsopranistin KS Anna Netrebko und – zum ersten Mal bei der Opernballeröffnung – Yusif Eyvazov („Il bacio“ von Luigi Ardigi respektive „Nessun dorma“ aus Turandot von Giacomo Puccini sowie gemeinsam „O soave fanciulla“ aus La Bohème von Giacomo Puccini); es spielt das Wiener Staatsopernorchester unter der Leitung von Marco Armiliato (Finale der Ouvertüre zu Guillaume Tell von Gioachino Rossini sowie Gesangs-und Balletteinlagen); das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper unter Witolf Werner (Fanfare) sowie das Wiener Opernball Orchester unter Andreas Spörri (Hymnen, Komiteedarbietungen); das Wiener Staatsballett – mit den Ersten SolotänzerInnen Olga Esina, Nikisha Fogo, Maria Yakovleva, Denys Cherevychko, Davide Dato und Solotänzer Jakob Feyferlik an der Spitze – und die Ballettakademie der Wiener Staatsoper tanzen zu Morgenblätter, Walzer, op, 279 von Johann Strauß (Sohn) in einer eigens für den Opernball kreierten Choreographie von Florence Clerc.

144 Debütantenpaare ziehen ein Insgesamt 144 Debütantenpaare aus 13 verschiedenen Ländern bilden das Jungdamen- und Jungherren-Komitee und ziehen zu Beginn der Eröffnung in den Ballsaal ein. Zum ersten Mal zeichnet die oberösterreichische Tanzschule Santner für die Choreographie der Eröffnungspaare verantwortlich. Das Geschwisterpaar Maria und Christoph Santner choreographiert den Eröffnungstanz des Komitees zum Kaiser Franz Josef I. Rettungs-JubelMarsch, op. 126 von Johann Strauß (Sohn). Für den Einzug des Komitees zur Fächer-Polonaise, op. 525 von Carl Michael Ziehrer und den Eröffnungswalzer An der schönen blauen Donau, op. 314 von Johann Strauß (Sohn) ist der Wiener Tanzmeister und Choreograph Dominik Truschner verantwortlich. Der Eröffnungswalzer endet traditionell mit den Klängen des „Donauwalzers“ und mit einem gemeinsamen Ausruf aller Staatsopernkünstler: „Alles Walzer!“ als Aufforderung zum Tanz an die Ballgäste.

Gesamtkonzept, Neuerungen, Kulinarik Zur Würdigung des 150. Jubiläums des 1869 eröffneten Opernhauses am Ring steht das prächtige Gebäude, seine beeindruckende Architektur, seine Geschichte, die Künste und seine Künstler im Mittelpunkt des Wiener Opernballs 2019. Maria Großbauers Kreativkonzept „Alles Oper!“ zieht sich auch 2019 weiterhin wie ein roter Faden aus Opernzitaten durch das ganze Haus. Viele Dekorationen und Ideen aus 2017 und 2018 bleiben erhalten, einige kommen neu dazu: Zum Wiener Opernball 2019 wird das Opernhaus für Besucher vor Ort und das internationale TV-Publikum in ein neues Licht gerückt. Die Grazer Film- und Projektionskünstler „OchoReSotto projizieren unter dem Titel „Arkestra of Light“ ein mehrdimensionales Lichtkunstspektakel u. a. auf die Front der Wiener Staatsoper. Grafische Elemente, historische Abendzettel, eine Collage von Dirigenten, Komponisten, Sängern etc. verleihen dem Haus eine lebendige und neue monumentale Ausstrahlung. Besonderes Highlight sind die vorab in einem Green-Screen-Studio gedrehten Aufnahmen von Tänzerinnen und Tänzern des Wiener Staatsballetts und von Musikerinnen und Musikern des Staatsopernorchesters. Erstmals wird es – noch bevor sich die Tore zur Staatsoper für die Ballgäste öffnen – ein Defilee der Gardemusik über die Ringstraße geben, die die Opernballgäste u. a. mit Regimentsmärschen aus dem Jahr 1869 musikalisch in Empfang nehmen wird. Der Blumenschmuck der Kunstgärtnerei Doll bezieht sich in seiner Ausführung und Farbgebung auf das Rheingold aus Richard Wagners gleichnamiger Oper und den Feuerzauber aus Die Walküre. Agnes Hasun, die 2017 bereits die „Wolfsschlucht“ (nach der Oper Der Freischütz) und 2018 den Einsingraum „König Midas’ Schatzkästchen“ (inspiriert durch die Oper Die Liebe der Danae) gestaltet hat, entwarf 2019 ein begehbares Lebkuchenhaus nach Engelbert Humperdincks Oper Hänsel und Gretel. Gegen eine Spende werden Hänsel & Gretel-Lebkuchen-Taferl und Herzen mit Kosenamen aus diversen Opern angeboten. Alle Einnahmen gehen an die Caritas-Gruft und Superar. Die Hinterbühne erstrahlt 2019 in japanischem Stil u. a. mit großen Origami-Kranichen und Lampen der japanischen Designerin Megumi Ito und ist eine Hommage an das 150-jährige Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und Japan sowie eine Würdigung der wichtigen Beziehungen zwischen der Wiener Staatsoper und Japan. Abwaschbare Klebe-Tattoos mit charmanten Opernzitaten stehen kostenfrei im eigens eingerichteten Tattoo-Studio im Wagner Salon zur Verfügung (solange der Vorrat reicht). In der etablierten Weinbar, für die der offizielle „Opernball-Sommelier“ Adi Schmid gemeinsam mit Maria Großbauer die Weine ausgewählt hat, sind auch 2019 sieben TopWeingüter aus der Wachau vertreten: Domäne Wachau, Hirtzberger, Jamek, Knoll, F.X. Pichler, Rudi Pichler, Pichler-Krutzler. Für Rotwein der Top-Kategorie sorgt neuerlich das Weingut Kollwentz aus dem Burgenland. Die Ballgäste genießen auch am Wiener Opernball 2019 in allen Logen und Bars ausschließlich Weine von oben genannten Weingütern. Nach einer umfassenden Verfeinerung des Gerstner-Kulinarikangebots im vergangenen Jahr wird es neben den kulinarischen Highlights 2018 am Wiener Opernball 2019 einige Neuerungen geben, die mitunter auch Bezug auf Opern nehmen wie etwa die „Don Juan Tapas-Bar“. Bereits seit mehr als 20 Jahren betreuen die Kremslehner Hotels kulinarisch die Seitenbühne und die Bühnenlogen am Wiener Opernball. Neu gestaltete Räumlichkeiten am Balkon versprechen italienisches Flair im Salon Campari und klassisches „Kameel-Ambiente“ mit Wienerischen Genussfreuden im Zum Schwarzen Kameel. Das Schwarze Kameel verantwortet darüber hinaus auch wiederum die Kulinarik in der „Wolfsschlucht“ im 1. Souterrain. Erstmals wird das Gourmetmagazin Falstaff am Wiener Opernball eine eigene Bar bespielen: Den Falstaff Champagner Salon am linken Balkon. Österreichs Traditions-Sektkellerei Schlumberger ist auch 2019 offizieller Partner des Wiener Opernballs im Bereich Sekt. Für den Ball 2019 wurde der Schlumberger Sparkling Brut Klassik gewählt, eine Cuvée aus ausgesuchten Welschriesling-, Chardonnay- und WeißburgunderTrauben aus dem nördlichen Weinviertel ausgewählt. Zwei junge Barkeeper aus dem Team von Roberto Pavlovic-Hariwijadis Roberto American Bar kreierten zwei Opernball-Drinks, die in der Opernball-Disco angeboten werden: „Die Frau ohne Schatten“ respektive das „Lebenswasser“, ebenfalls inspiriert von der Oper Die Frau ohne Schatten. Vöslauer ist wieder Exklusiv-Partner des Wiener Opernballs für Mineralwasser; neben Fairtrade-Kaffee wird 2019 auch Fairtrade-Orangensaft von Rauch angeboten. Erstmals ausgeschenkt am Wiener Opernball wird Apfelsaft von der österreichischen Traditionsmarke Wetter. Weitere Kulinarik-Partner 2019 sind: Café Oper Wien, Gösser, Ströck Feierabend und Mörbischer Wein. Die Caterer sind gerüstet mit rund 52.600 Gläsern, 9.200 Besteckteilen und 1000 Sektkübeln. Apropos Essen, Trinken und Genießen: Das Wein- und Genuss-Magazin „Falstaff“ bringt anlässlich des Wiener Opernballs 2019 zum dritten Mal eine Sonderausgabe heraus, die sich ganz dem Thema Wiener Opernball und Kulinarik widmet.

Ball-Musik Abwechselnd mit dem Wiener Opernball Orchester sorgt für die richtige Stimmung und Tanzmusik im Großen Saal das Bernd Bernd Fröhlich Orchester & Andie Gabauer, Tini Kainrath und The Schick Sisters. Folgende MusikerInnen, Bands und Formationen treten weiters in den unterschiedlichen Ballbereichen auf: The Bad Powells, Bossa Club, Wiener Salonorchester Steubl, Christiana Uikiza Quintett, Erwin Schmidt Trio, Sascha Peres, Clemens Schaller Trio, Duo Italiano feat. Erika Arno&Domenico Limardo, Electric Beat Club, Frantisek Drafi, Josef Burchartz Quartett feat. Stella Jones, Marina & The Kats, Die Steirische Streich, Original Wolfsmilch Echo, Diknu Schneeberger Trio, Trio Sandor Rigo, Wienerlied Trio Peter Havlicek. Im Jazzclub auf der Galerie ist wieder die Ö1 Jazznacht mit Schallplatten und PlattenspielerSound zu Gast, Dr. Andreas Felber legt Schallplatten auf; in der Disco legt Radio Wien mit DJ Johannes Willrader auf.

Komitee-, Damen- und Herrenspenden Das Organisationsteam um Maria Großbauer hat auch heuer ein ansehnliches Ballspenden-Paket für Komitee und Gäste zusammengestellt: Die Debütantinnen erhalten seit Jahren ein hochwertiges Diadem von Swarovski – heuer die Swarovski Tiara designed by Versace inkl. StyleGuide; Make-up-Produkte & Look-Guide von Guerlain, und eine Sonderausgabe der Duftkerze „Bergluft“ von Looops. Die Debütanten werden mit Silber-Manschettenknöpfen von Juwelier Heldwein in neuem Design, einem Frack-Stecktuch sowie Ermäßigung auf Frack und Frackwäsche sowie einem Paar schwarzer Lackschuhe zum Sonderpreis (120,- Euro) von Ludwig Reiter ausgestattet. Alle Debütantinnen und Debütanten bekommen außerdem zwei Produkte von Croma Pharma, die Wiener Opernball-Edition handgemachter Zuckerl der Zuckerlwerkstatt sowie eine Übernachtungsermäßigung im Hotel Bristol. Der Look der Debütantinnen 2019 wird komplettiert durch eine neue Hochsteckfrisur, kreiert von Steinmetz-Bundy Privatsalon passend zur Swarovski Tiara 2019.

Die Damenspende 2019 beinhaltet einen funkelnden Bottle Topper von Swarovski – Atelier Swarovski Home by Aldo Bakker, ein Lanybook in exklusivem Wiener Opernball-Design, eine Wiener Opernball-Edition handgemachter Zuckerl der Zuckerlwerkstatt sowie eine Geschenkbox mit einem Pflegeserum und Gutschein von Yuvell by Croma. Die Herrenspende besteht aus einem von Hand genähten Frack-Stecktuch von der Wiener Hemdenmanufaktur Gino Venturini, dem Opernball-Gulaschgewürz von Sonnentor, einem Schuhlöffel aus Kalbsleder von Ludwig Reiter, der Falstaff-Sonderausgabe zum Wiener Opernball 2019 sowie dem von der Edition Lammerhuber verlegten und zur Verfügung gestellten Foto-Bildband mit dem Titel „Bel Canto“ mit den 150 bedeutendsten Sängerinnen und Sängern aus 150 Jahren Opernhaus am Ring.

Darüber hinaus schenken die Casinos Austria allen Opernballgästen eine Gewinnkarte, die man im Casino am Wiener Opernball gegen Promotionjetons eintauschen kann; im Haus aufgelegt werden von Arthur Arbesser gestaltete und von Living Deluxe gespendete Fächer (solange der Vorrat reicht); Humanic stellt Opernball-Ballerinas zur Verfügung (solange der Vorrat reicht) und beim Verlassen des Hauses am Morgen nach dem Opernball bekommen alle Gäste (solange der Vorrat reicht) Jour-Krapfen von Ströck und Wasser von Vöslauer.

Der Wiener Opernball für den guten Zweck

Rund um den Opernball gibt es wieder mehrere Aktivitäten für einen guten Zweck. Der Reinerlös aller Initiativen geht auch 2019 zu gleichen Teilen an zwei Organisationen: an die Gruft der Caritas Wien und an Superar: Tenor und Staatsopern-Ensemblemitglied KS Benedikt Kobel hat für den Wiener Opernball ein Postkartenset mit Opernmotiven als Benefizspende gestaltet, das aufgeteilt auf drei Jahre ein Opern-Alphabet abbildet. Das dritte und letzte Set umfasst 2019 die Buchstaben R bis Z. Opernfreunde und solche, die es werden wollen, können raten, welches Stück dargestellt wird, die Auflösung gibt es auf der Rückseite. Die Opern X und Y können in einem Jubiläumsrätsel anlässlich „150 Jahre Opernhaus am Ring“ erraten und auf einer eigens gestalteten Karte samt Geburtstagswunsch an die Wiener Staatsoper zurückgeschickt werden – unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort wird eine Originalzeichnung von KS Benedikt Kobel verlost. Die Benefizpostkarten sind ab 16. Jänner 2019 im Arcadia Opera Shop, beim Publikumsdienst in der Wiener Staatsoper und bei der Information in der Kassenhalle der Bundestheater (Operngasse 2, 1010 Wien) sowie bei der Opernball-Generalprobe und am Opernballabend gegen eine Mindestspende von € 10,- (1 Postkartenset) bzw. € 15,- (2 Postkartensets) und € 20,- (3 Postkartensets) erhältlich. Der Druck wird dankenswerterweise von der Druckerei Walla ermöglicht und finanziert. Sämtliche Einsätze der Gäste in Form freiwilliger Spenden im Casino am Opernball kommen der Obdachlosenhilfe der Caritas zugute – die Spendensumme wird von Casinos Austria verdoppelt.

Serviceangebote Zum dritten Mal gibt es neben dem ausführlichen Programmbuch eine kompakte Version des Programms mit Übersichten über Räume, Musik, Kulinarik und Service am Wiener Opernball. Genannt: „Libretto“, kleines Buch.

Guerlain und der Steinmetz-Bundy Privatsalon richten im Dirigentenzimmer (Erdgeschoß) wieder ein Boudoir ein, wo allen Ballgästen VisagistInnen und StylistInnen die gesamte Ballnacht unentgeltlich zur Verfügung stehen.

Während der ganzen Ballnacht stehen in einer Damensologarderobe (1. Stock) fachkundige Schneiderinnen und Schneider der Wiener Staatsoper für kleine und größere kleidertechnische Notfälle zur Verfügung. Ebenso sind Schuhmacher der ART for ART Theaterservice GmbH bei Notfällen rund ums Schuhwerk zur Stelle.

Mehrere Fotografen von Foto Fayer können auf der Feststiege, im Foto-Studio (in der Damensologarderobe) sowie im Foto-Atelier (im Annex des Marmorsaals) von den Ballgästen für Fotowünsche in Anspruch genommen werden.

Die Eröffnung wird auf Screens von Samsung in das Café Oper Wien, die Parkett-Umgänge rechts und links, auf den Balkon rechts und links, in den Gustav Mahler-Saal, den Annex des Gustav Mahler-Saals, den Marmorsaal, den Annex des Marmorsaals, den Einsingraum, beim Würstelstand, in das Foyer (links), das Gerstner Foyer, das Schwindfoyer, die Crystalbar und die Loggia sowie auf die Galerie, die Seitenbühne und die Hinterbühne übertragen.

Seit 2017 ist der Wiener Opernball komplett rauchfrei. Raucherzonen befinden sich links und rechts außerhalb der Wiener Staatsoper unter den Arkaden (beheizt, mit Bar-Service).

Karten, Kleiderordnung, Einlass Eine Eintrittskarte für den Wiener Opernball 2019 kostet 315,- Euro, eine Loge zwischen 13.300,- und 23.600,- Euro; ein Tischanteil für zwei Personen ab 210,- Euro; ein Tisch zwischen 420,- und 1.260,- Euro. Stehplatzkarten für die Generalprobe kosten 25,- Euro, Sitzplatzkarten zwischen 35,- und 70,- Euro. Der Einlass für BallbesucherInnen – Damen in bodenlangem Abendkleid, Herren im schwarzen Frack – beginnt um 20.40 Uhr, die Ballnacht endet traditionell um 5.00 Uhr früh mit „Brüderlein fein“ im 50 m langen Ballsaal. Dort werden wenige Stunden später insgesamt 7.000 Kinder aus allen österreichischen Bundesländern zwei Vorstellungen von Die Zauberflöte für Kinder erleben.

Live-Übertragung im Fernsehen Der ORF überträgt den Wiener Opernball am Donnerstag, 28. Februar 2019 rund drei Stunden live. Der Hauptabend in ORF 2 steht schon ab 20.15 Uhr ganz im Zeichen des Ballereignisses mit der Dokumentation „Sehen und gesehen werden“. Als ORF-Moderatoren sind heuer wieder Alfons Haider, Mirjam Weichselbraun und Barbara Rett dabei, für den launigen Kommentar sorgen Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz.


Das Ehepaar Netrebko/ Eyvazov eröffnet den Opernball

ERÖFFNUNGSPROGRAMM IM DETAIL

FANFARE VON KARL ROSNER Witolf Werner – Bühnenorchester der Wiener Staatsoper
ÖSTERREICHISCHE BUNDESHYMNE Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester
EUROPAHYMNE VON LUDWIG VAN BEETHOVEN Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester
FÄCHER-POLONAISE, op. 525 von Carl Michael Ziehrer Einzug des Jungdamen- und Jungherren-Komitees | Komitee-Tanzmeister: Dominik Truschner Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester
MORGENBLÄTTER, Walzer, op. 279 von Johann Strauß (Sohn) Choreographie: Florence Clerc | Choreographische Assistenz: Jean-Christophe Lesage Marco Armiliato – Wiener Staatsopernorchester | Wiener Staatsballett Olga Esina – Jakob Feyferlik, Nikisha Fogo – Denys Cherevychko, Maria Yakovleva – Davide Dato; Ioanna Avraam – Dumitru Taran, Alice Firenze – Mihail Sosnovschi, Natascha Mair – Richard Szabó, Nina Tonoli – James Stephens; Elena Bottaro – Zsolt Török, Adele Fiocchi – Tristan Ridel, Sveva Gargiulo – Géraud Wielick, Eszter Ledán – Alexandru Tcacenco, Anita Manolova – Navrin Turnbull, Fiona McGee – Arne Vandervelde, Rikako Shibamoto – Marian Furnica, Madison Young – Andrey Teterin Ballettakademie der Wiener Staatsoper
Finale der Ouvertüre zu GUILLAUME TELL von Gioachino Rossini Marco Armiliato – Wiener Staatsopernorchester
NESSUN DORMA aus TURANDOT von Giacomo Puccini Marco Armiliato – Wiener Staatsopernorchester Yusif Eyvazov
IL BACIO von Luigi Arditi Marco Armiliato – Wiener Staatsopernorchester KS Anna Netrebko
O SOAVE FANCIULLA aus LA BOHÈME von Giacomo Puccini Marco Armiliato – Wiener Staatsopernorchester KS Anna Netrebko, Yusif Eyvazov
KAISER FRANZ JOSEF I. RETTUNGS-JUBEL-MARSCH, op. 126 von Johann Strauß (Sohn) Choreographie: Maria und Christoph Santner Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester Jungdamen- und Jungherren-Komitee
ERÖFFNUNGSWALZER AN DER SCHÖNEN BLAUEN DONAU, op. 314 von Johann Strauß (Sohn) Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester


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Eduard Kutrowatz (Liszt-Festival): Das neue Jahr beginnt mit 2 spannenden Konzerten im Jänner:
Heartbeat: Uraufführung im Musikverein am 29. Jänner 2019
Festkonzert zu Schuberts Geburtstag am 31. Jänner 2019

Hinweis
Ö1 Classic Treff 26. Jänner 2019
Liszt Festival 2019

1. Uraufführung 2019

Die Uraufführung des Werkes „Heartbeat 2“ findet am 29. Jänner um 20:00 Uhr im Musikverein in Wien, im Gläsernen Saal statt.

Klavierduo Kutrowatz
Eduard Kutrowatz, Klavier
Johannes Kutrowatz, Klavier
Supercussion Vienna
Josef Gumpinger, Percussion
Georg Hasibeder, Percussion

Über das neue Stück:
„Music for the heart – every beat counts….“ Unter diesem Titel veranstaltete der US-amerikanische Herzspezialist Dr. Jeffrey Pentecost Musik-Events zur finanziellen Unterstützung seiner Forschungen. Das Pianistenbrüderpaar Kutrowatz hat ihn während einer Konzerttournee 2005 durch die vereinigten Staaten Amerikas in Portland kennengelernt. Pentecost hat ein Visualisierungssystem entwickelt, um Muster der Genexpression von embryonalen Herzschlägen sichtbar zu machen, mit dem Ziel, Herzerkrankungen möglichst früh zu erkennen und vorzubeugen. Dafür hat er ein Archiv angelegt mit Aufzeichnungen von embryonalen Herztönen. Eduard Kutrowatz hat etliche dieser Aufnahmen gehört und im Jahr 2006 in die erste Fassung seiner Komposition „Heartbeat“ einfließen lassen. In der Fassung aus dem Jahre 2018 („Heartbeat 2“) greift er die Grundidee – nämlich den Herzschlag des Menschen als rhythmische Basis eines Musikstückes zu verwenden – erneut auf, das Konzept und in Folge die Architektur des Stückes sind aber völlig anders. Gleichsam aus dem Nichts („Weisses Rauschen“) entstehen die Herztöne, werden auf magische Weise entfremdet, in Form einer 8-taktigen Passacaglia verändert und bis zum – beinahe – unvermeidlichen Herzstillstand gesteigert. Der Mittelteil („Quasi Impromptu“) greift Elemente der ersten Fassung aus dem Jahre 2006 auf um schliesslich fast spiegelverkehrt wieder zum Ausgansgspunkt des Stückes – zur absoluten Stille – zurückzukehren.
Heartbeat – der Herzschlag und sein Rhythmus als Symbol der Essenz des Lebens.


Festkonzert
zu Schuberts 222. Geburtstag am 31. Jänner um 19:30 Uhr im Festsaal der Bezirksvorstehung Alsergrund

Der Hochzeitsbraten
Terzette, Duette und Lieder von Franz Schubert

Miriam Kutrowatz, Sopran
Gernot Heinrich, Tenor
Alexander Grassauer, Bariton
Eduard Kutrowatz, Klavier


WIEN: NEUJAHRSKONZERT 2019 DER GARDEMUSIK UNTER LEITUNG VON OBERST Mag. Bernhard HEHER


Solistin: Anna Ryan (Sopran)

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Im Rahmen der Ausstellung ARTZAK (Armenien)


Artzak lebt und arbeitet in Yerevan/ Armenien. Foto: Zakaryan


Artzak-Aquarell


Artzak-Aquarell

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STUTTGART: Simone Schneider und Matthias Klink debütieren als Medea und Iason an der Staatsoper Stuttgart

Cherubinis Medea steht unter der Musikalischen Leitung von Marie Jacquot ab dem 27. Januar wieder auf dem Spielplan der Staatsoper Stuttgart

 Am Sonntag, 27. Januar 2019, um 19 Uhr kehrt Luigi Cherubinis Medea in der Inszenierung von Peter Konwitschny auf die Stuttgarter Opernbühne zurück. 2018 wurde Konwitschny unter anderem für diese Arbeit von der Fachzeitschrift Opernwelt zum Regisseur des Jahres gekürt. Die französische Dirigentin Marie Jacquot, Erste Kapellmeisterin und stellvertretende Generalmusikdirektorin am Mainfrankentheater Würzburg, ist erstmals am Pult des Staatsorchesters Stuttgart zu Gast.

Kammersängerin Simone Schneider und Kammersänger Matthias Klink aus dem Solistenensemble der Staatsoper Stuttgart geben jeweils ihre Rollendebüts als Medea und Iason. Simone Schneider wurde jüngst in Stuttgart als Elsa in Wagners Lohengrin gefeiert, Matthias Klink erhielt zuletzt für seine sängerdarstellerische Leistung in der Partie des Gustav von Aschenbach in Brittens Der Tod in Venedig die Auszeichnung als Sänger des Jahres 2017 (Opernwelt) und den Deutschen Theaterpreis DER FAUST.

 Vorstellungen

  1. Januar 2019
  2. / 06. / 09. / 16. / 27. Februar 2019
  3. März 2019

Musikalische Leitung Marie Jacquot
Regie Peter Konwitschny
Bühne und Kostüme Johannes Leiacker
Licht Reinhard Traub
Dramaturgie Bettina Bartz
Chor Manuel Pujol

 

Medea Simone Schneider / Cornelia Ptassek (16. Februar 2019)
Iason Matthias Klink
Kreon Shigeo Ishino
Kreusa Josefin Feiler
Neris Maria Theresa Ullrich / Helene Schneiderman
1.Brautjungfer Aoife Gibney
2. Brautjungfer Fiorella Hincapié

Karten
Telefonisch und per E-Mail
+49 711 20 20 90

tickets@staatstheater-stuttgart.de

Montag bis Freitag 10 bis 20 Uhr, Samstag 10 bis 18 Uhr

An der Theaterkasse Königstraße 1D (Theaterpassage), 70173 Stuttgart

Montag bis Freitag 10 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 14 Uhr
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Der Ring des Nibelungen. Bühnenfestspiel in drei Tagen und einem Vorabend

Erster Tag: Die Walküre

 von Richard Wagner, Dichtung vom Komponisten

 Premiere: Samstag, 9. März, 17 Uhr, Opernhaus

Weitere Vorstellungen in dieser Spielzeit: 16. März, 23. März, 31. März, 13. April und 28. April

Musikalische Leitung: Francesco Angelico, Inszenierung: Markus Dietz, Bühne: Mayke Hegger, Kostüme: Henrike Bromber, Dramaturgie: Christian Steinbock

Mit Martin Iliev (Siegmund), Nadja Stefanoff (Sieglinde), Yorck Felix Speer (Hunding), Nancy Weißbach (Brünnhilde), Bjarni Thor Kristinsson (Wotan), Ulrike Schneider (Fricka / Schwertleite) Jaclyn Bermudez (Gerhilde), Doris Neidig (Helmwige), Marie-Luise Dreßen (Siegrune), Maren Engelhardt (Waltraute), Marta Herman (Grimgerde), Inna Kalinina (Roßweiße), Barbara Senator (Ortlinde)

Die Auswüchse von Krieg, Gewalt und Machtgier werden in der „Walküre“ derart offenkundig und eindringlich gezeigt, dass die im „Rheingold“ begangenen Verbrechen dagegen fast harmlos wirken könnten. Und Wagners bis dahin wohl mitreißendste Liebesmusik trifft auf rauschhaft-martialische Klänge beim „Walkürenritt“ und die weltverneinende Philosophie Arthur Schopenhauers.

Doch trotz aller Tabubrüche und Grausamkeiten ist „Die Walküre“ bis heute der beliebteste Teil des „Rings“, vielleicht gerade weil das Werk am dichtesten an die romantische Operntradition anschließt. Mit den Zwillingen Siegmund und Sieglinde tritt ein unglücklich liebendes Paar in Erscheinung, das emotional ebenso fesselt wie die mitfühlende Brünnhilde oder der um seine Lieblingskinder trauernde Wotan. Dem stürmischen Beginn des ersten Aufzugs folgen berührende ariose Momente wie „Winterstürme wichen dem Wonnemond“ und „Du bist der Lenz“, innige Monologe wie „Wotans Abschied“ und großartige Tableaus wie der „Walkürenritt“ und der „Feuerzauber“.

Hinzu kommt die kompositorisch-musikdramatische Weiterentwicklung Wagners: Sein Umgang mit der „Leitmotivtechnik“ ist hier freier als noch im „Rheingold“, und die Synthese von Text und Musik reicht bis zur völligen Gleichberechtigung.

 Der „Ring“ in Kassel

Nach fast 20-jähriger Pause ist Richard Wagners Opus Magnum wieder in Kassel zu erleben. Zum fünften Mal seit 1961 bringt das Staatstheater Kassel den „Ring“ auf die Bühne, was außergewöhnlich in der deutschen Theaterlandschaft ist. Im Mai und im Juni 2021, zum Ende der letzten Saison unter der Intendanz von Thomas Bockelmann, finden abschließend zwei „Ring“-Zyklen statt.

Alle „Ring“-Premieren und -Vorstellungen sowie die Termine der Zyklen finden Sie unter www.der-ring-in-kassel.de .
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DIE MITTWOCH-PRESSE (16. JÄNNER 2019)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die MITTWOCH-PRESSE – 16. JÄNNER 2019

Wien/ Staatsoper:
Viel Luft nach oben in der Engelsburg
Kristine Opolais und Vittorio Grigolo erstmals als „Tosca“-Paar an der Staatsoper.
Wiener Zeitung

London/ Royal Opera House
„Pique Dame“ in London: Dem Meister über die Schulter schauen
Wer schon immer P.I. Tschaikowsky beim Komponieren zusehen wollte, hat in der Londoner „Pique Dame“ jetzt die Möglichkeit dazu.
Salzburger Nachrichten

„Der Kontrapunkt im „Opernfreund“
Hilfe, Hilfe, wir hören unseren Jonas nicht!
na sowas…!
Da kaufen sich die Fans von Jonas Kaufmann (nomen est omen 😉 für sündteures Geld in der weltbesten aller besten Philharmonien, jenem Archipel göttlicher Akustik – die Hamburger Elbphilharmonie ist gemeint – Karten auf hinten liegenden Plätzen, die eigentlich für Chöre vorgesehen sind bzw. wo man – was durchaus nicht uninteressant ist bei Orchesterkonzerten – den Blick auf Gesicht, Aktion und Mimik des Dirigenten hat. Da dieser nicht singt, hat das keine akustischen Konsequenzen.
https://www.deropernfreund.de/kontrapunkt-6.html

Berlin/ Staatsoper
Mit zahlreichen ästhetischen Querverweisen –
Uraufführung von Beat Furrers „Violetter Schnee“ an der Staatsoper
Neue Musikzeitung/nmz.de
Beat Furrers neue Oper „Violetter Schnee“: Keine Wärme. Nirgends
Uraufführung an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Das Libretto steuerte Händl Klaus bei –
Der Standard
«Violetter Schnee» in Berlin: Die Erde hat genug von uns Menschen
Beat Furrers neues Bühnenwerk «Violetter Schnee», das jetzt an der Berliner Staatsoper uraufgeführt wurde, entwirft auf den Spuren von Stanislaw Lems «Solaris» und Lars von Triers «Melancholia» ein kühles Bild vom Ende der Welt.
Neue Zürcher Zeitung
Bilder der Kälte
Beat Furrers Oper wurde in Berlin uraufgeführt
Wiener Zeitung

Stuttgart
Günther Groissböck singt „Die Winterreise“: Lautes Leben und leiser Tod
In Stuttgart hat der Bass Günther Groissböck Schuberts Liederzyklus „Die Winterreise“ gesungen. Gerold Huber war sein Partner am Klavier.
Stuttgarter Nachrichten

Graz
„Martha“- Optischer Prunk im Irrenhaus
Nun – aus Graz ist nicht allzu Positives zu berichten. Der erfahrene Regisseur und Autor des deutschen musikalischen Unterhaltungstheaters Peter Lund hat das Stück in das „Bethlem Royal Hospital“ ins London des Jahres 1748 verlegt, woselbst man Menschen findet, welche aus ihrem Verstande gefallen sind“. Das liest man nicht nur im Programmheft, sondern auch bereits zu Beginn der Ouvertüre auf einer Projektion
https://www.deropernfreund.de/graz-12.html
Versuch einer Wiederbelebung: Martha an der Oper Graz
bachtrack

Luzern
Sinnlich, abgründig – Mozarts „Don Giovanni“ in Luzern
https://www.nmz.de/online/sinnlich-abgruendig-mozarts-don-giovanni-in-luzern

Wien/ Musikverein
In der Kraftkammer
Intensiv: Trio-Abend mit Pianist Daniil Trifonov.
Wiener Zeitung
Musikverein: Trauermarsch zum Schaudern
Der russische Pianist Daniil Trifonow begeisterte mit Klaviertrios von Schostakowitsch und Rachmaninow.
Die Presse

London
Ermonela Jaho makes a haunting return to Covent Garden’s Traviata
bachtrack

Ermonela Jaho is deeply moving in La traviata at the Royal Opera House
https://www.ft.com/content/37bb58ac-18be-11e9-9e64-d150b3105d21

Soprano Ermonela Jaho: “The first time I saw La Traviata, I thought I’d die if I never sang it’
https://www.thestage.co.uk/features/interviews/2019/soprano-ermonela-jaho-first

BWW Review: THE QUEEN OF SPADES, Royal Opera House
https://www.broadwayworld.com/westend/article/BWW-Review-

Opera as Life: Stefan Herheim’s The Queen of Spades at Covent Garden
http://www.operatoday.com/content/2019/01/opera_as_life_s.php

New York
The Met Opera Has a Gay Conductor. Yes, That Matters
The New York Times

The Met Opera’s “Pelléas et Mélisande’ Conjures a Disturbing Vision of the Downside of Love
The Observer

Cleveland
Welser-Möst unveils a musically superb Ariadne auf Naxos in Cleveland
bachtrack

Washington
Washington National Opera looks to the future with 3 short operas in development
https://dctheatrescene.com/2019/01/15/washington-national-opera-looks

Seattle
Seattle Opera rises to the challenges of “Il Trovatore’ with 2 terrific casts
https://www.seattletimes.com/entertainment/classical-music/seattle-opera-rises-to-the

Seattle Opera’s High C’s Adventure
https://www.seattleweekly.com/arts/seattle-operas-high-cs-adventure/

Musical

US-Broadwaylegende Carol Channing 97-jährig gestorben
Wurde u.a. mit „Hello Dolly“ und „Blondinen bevorzugt“ zum Bühnenstar.
Kurier
Broadway-Legende Carol Channing ist tot

Mit „Hello, Dolly!“, „Modern Millie – Reicher Mann gesucht“ und „Blondinen bevorzugt“ wurde die Schauspielerin und Sängerin weltberühmt. Nun starb Carol Channing.
Der Spiegel

Tanz/ Ballett

Mannheim
Perfektion im leeren Haus
Sehr unterschiedlich geglückte Choreografien von Johan Inger und Giuseppe Spota.
http://www.fr.de/kultur/theater/nationaltheater-mannheim-perfektion-im

Sprechtheater

Wien/ Linz
Thomas Königstorfer: Abschied an der Burg
Sein letzter Arbeitstag als Geschäftsführer des Burgtheaters galt gestern u.a. einem Treffen mit Anwälten, bei dem es um den bald vor Gericht gehenden Finanzskandal ging. Heute stellt sich Thomas Königstorfer bereits den Beschäftigten der Oberösterreichischen Theater- und Orchester GmbH (TOG) als kaufmännischer Geschäftsführer vor. Für den Linzer ist es in mehrfacher Hinsicht eine Rückkehr.
Salzburger Nachrichten

Hannover
„Benjamin Button“ in HannoverDie Chance auf den immerwährenden Neustart
Michael Laages im Gespräch mit Anke Schäfer
DeutschlandfunkKultur

Ausstellungen/ Kunst

Wien/ Kunsthistorisches Museum
Bruegel hat Ausstellungsgeschichte geschrieben – erfolgreichste Ausstellung des Kunsthistorischen Museums ging gestern ins Finale
Der Höhepunkt des Ausstellungsjahres 2018 ging gestern ins Finale und bot bis 1.00 Uhr früh den BesucherInnen einen letzten Blick auf die monumentale Ausstellung.
https://www.tourismuspresse.at/presseaussendung/TPT_20190114_TPT0008/bruegel

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Unter’m Strich

Deutschland
Theatermacher berichten: Wie die AfD deutsche Bühnen unter Druck setzt
Rechte attackieren die deutsche Theaterszene seit Jahren. Sie klagen gegen Stücke, stören Inszenierungen und fordern Subventionskürzungen.
Tagesspiegel

Österreich
Der Fall Lütgendorf wird Tatort-Krimi
Das Geheimnis nahm Ex-Minister Lütgendorf mit ins Grab
Die Presse

„Die Presse“ trennt sich von Martin Leidenfrost
Gastautor empörte mit homophobem Kommentar –
Der Standard

U.K.
Jeremy Corbyn sieht seine Stunde gekommen
LONDON. Brexit-Chaos und eine Regierungschefin am Boden: Inmitten der Turbulenzen rund um den EU-Austritt Großbritanniens richten sich viele Augen auf Oppositionsführer Jeremy Corbyn.
Oberösterreichische Nachrichten

Briten stimmen gegen Brexit-Deal: EU im Chaos
Theresa May hat alles verloren. Im Parlament wird der EU-Austritts-Deal abgeschmettert.
Oe24.at

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 16. JÄNNER 2019)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 16. JÄNNER 2019)

WIENER STAATSOPER: FOTOS ZUR ERSTEN VORSTELLUNG „TOSCA“ am 14.1.2019


Kristina Opolais (Floria Tosca). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Vittorio Grigolo (Cavaradossi). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Marco Vratogna (Scarpia). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Kristina Opolais, Vittorio Grigolo. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn
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LINZ/ Landestheater: SAMSTAG PREMIERE „ELEKTRA“

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Copyright: Landestheater Linz

ELEKTRA
Text von Hugo von Hofmannsthal In deutscher Sprache mit Übertiteln
Premiere Samstag, 19. Jänner 2019, 19.30 Uhr Großer Saal Musiktheater

Die weiteren Vorstellungstermine: 24., 26. Jänner; 6., 16., 21. Februar; 4., 21., 26. März; 11., 14., 26. April 2019

Musikalische Leitung Markus Poschner
Inszenierung Michael Schulz
Bühne Dirk Becker
Kostüme Renée Listerdal
Chorleitung Elena Pierini
Dramaturgie Ira Goldbecher

Klytämnestra Katherine Lerner
Elektra Miina-Liisa Värelä
Chrysothemis Brigitte Geller
Aegisth Matthäus Schmidlechner
Orest Michael Wagner
Der Pfleger des Orest Philipp Kranjc, Tomaz Kovacic
Die Vertraute Etelka Sellei
Die Schleppträgerin Kateryna Lyashenko
Ein junger Diener Mathias Frey
Ein alter Diener Timothy Connor
Die Aufseherin Gotho Griesmeier
Erste Magd Isabell Czarnecki
Zweite Magd Jessica Eccleston
Dritte Magd Florence Losseau
Vierte Magd Svenja Isabella Kallweit
Fünfte Magd Theresa Grabner
Chor des Landestheaters Linz
Bruckner Orchester Linz
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WINTERREISE
auf Gedichte von Wilhelm Müller In deutscher Sprache
Premiere Sonntag, 20. Jänner 2019, 20.00 Uhr BlackBox Musiktheater

Die weiteren Vorstellungstermine: 24., 27., 30. Jänner; 1., 6., 8., 12., 16., 22., 24. Februar 2019

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Martin Achrainer. Foto: Barbara Zeininger

Inszenierung Hermann Schneider
Bühne und Kostüme Falko Herold
Video Patrick Bannwart, Falko Herold
Dramaturgie Anna Maria Jurisch

Sänger: Martin Achrainer
Klavier: Tommaso Lepore
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GRAZ/ MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK: 3. KAMMERKONZERT

Di 29.01.2019
Hommage an Ernst Ottensamer

Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Stefaniensaal

DANIEL OTTENSAMER Klarinette

STEPHAN KONCZ Violoncello

CHRISTOPH TRAXLER Klavier

Werke von Max Bruch, Johannes Brahms, Nino Rota, Camille Saint-Saëns, Bela Korenyi

Das 3. Kammerkonzert steht im Gedenken an den im Sommer 2017 verstorbenen, langjährigen Soloklarinettisten der Wiener Philharmoniker, Ernst Ottensamer. Gestaltet wird der Abend von seinem Sohn Daniel Ottensamer (Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker) sowie dem Pianisten Christoph Traxler. Dankenswerterweise wird anstelle von Andreas Ottensamer der Berliner Philharmoniker Stephan Koncz (Violoncello) auftreten. Das Trio möchte Ernst Ottensamers Liebe zur Musik zelebrieren und an seine unzähligen, gefeierten Auftritte im Grazer Musikverein erinnern. Die Buntheit seines musikalischen Schaffens prägt daher auch das Programm des Trio-Abends!

Musikalischer Aperitif: Seit der Saison 2017/2018 präsentieren junge, talentierte Musiker vor ausgewählten Konzerten ihr Können. Der „Musikalische Aperitif“ ist im Kartenpreis enthalten und ermöglicht engagierten Nachwuchsmusikern, sich im Musikverein vorzustellen und das Publikum auf der Abend einzustimmen. Diesmal präsentieren Anna Sophia Theil (Sopran) und Mario Lerchenberger (Tenor) jeweils eine Arie, begleitet von Rita Melem (Klavier).

TICKETS

Konzertkasse

Sparkassenplatz 2, 8010 Graz

Mo. 9-18 Uhr, Di.-Fr. 9-15 Uhr

0316 82 24 55, tickets@musikverein-graz.at
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LUCA SALSI: Endlich in Wien angekommen, um mit dem weltbesten Orchester zu singen!

LUCA SALSI: Endlich in Wien angekommen, um mit dem weltbesten Orchester zu singen!


Luca Salsi als Gerard (Andrea Chenier) an der Wien Staatsoper. Foto: Michael Pöhn

Interview Luca Salsi/ Elena Habermann am 10.1.2019

Luca Salsi fühlt sich an der Wiener Staatsoper überaus wohl und ist glücklich, dass es endlich geklappt hat und alle Termine vereinbart waren.  Die Rolle des Carlo Gérard macht ihm besonders viel Freude, vor allem wenn er in einer traditionellen Inszenierung mitwirken kann. Er sagt von sich, „ich bin ein Traditionalist und liebe es, in einem so stilvollen Ambiente mit zu wirken“ natürlich ist er auch dem Neuen aufgeschlossen, aber er lehnt es ab, bei Produktionen mitzuarbeiten, in denen die Werke zertrümmert werden und man die Idee des Librettisten und auch die Musik nahezu nicht wiedererkennen kann.

Luca Salsi begann in seiner Heimatstadt Parma bereits vor 30 Jahren zu singen. In Kinder- und Jugendchören und mit siebzehn Jahren dann im „Coro polifonico di Parma“, ein sehr angesehener Chor für „musica antica“. In dieser Zeit begann auch schon seine Ausbildung zum Opernsänger bei Carlo Meliciani und Carlo Tagliabue. Zwei bedeutende Baritonstimmen der Vergangenheit. Sein Debüt gab er mit 22 Jahren in Rossinis „La scala di seta“ als Blansac.  Der Belcantooper blieb er noch viele Jahre treu und ebenso wurde ein Mozartrepertoire erarbeitet. Salsi studierte bei den beiden großen Lehrmeistern die große traditionelle italienische Schule. So prophezeite ihm nach einer Vorstellung des Teatro Reggio di Parma Carlo Bergonzi, dass er mit dieser Technik wohl hundert Jahre wird singen können…

ZUM INTERVIEW

Das Gespräch führte Elena Habermann in italienischer Sprache.   
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MÜNCHEN/ Staatstheater am Gärtnerplatz. MARTHA – Vorstellung am 17. Januar 2019 um 19.30 Uhr

MARTHA oder »Der Markt zu Richmond«

MARTHA
Copyright: Gärtnerplatztheater/

Romantisch-komische Oper
Musik von Friedrich von Flotow
Libretto von Wilhelm Friedrich
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Die 125. Vorstellung von Loriots Kult-Inszenierung der romantisch-komischen Oper MARTHA präsentiert das Gärtnerplatztheater kommenden Donnerstag, 17. Januar. In Loriot-typischer detailgenauer Deutung der musikalisch raffinierten Spieloper von Friedrich von Flotow beschreibt Loriot die Handlung mit zauberhafter Ironie und schafft dazu mit seinem bildnerischen Können einen delikaten Rahmen in Bühnenbild und Kostümen.

Als sich Lady Harriet Durham, ein Edelfräulein der englischen Königin, wieder einmal schrecklich langweilt, kommt ihr die rettende Idee: Gemeinsam mit ihrer Vertrauten Nancy verkleidet sie sich als Bauernmagd »Martha« und lässt sich auf dem Markt von Richmond auch prompt vom reichen Pächter Plumkett und seinem Ziehbruder Lyonel engagieren. Naturgemäß erweisen sich die edlen Damen dort als wenig brauchbar für die Hausarbeit – doch umso geeigneter für anderes…

 Musikalische Leitung   Andreas Kowalewitz / Oleg Ptashnikov
Regie   LORIOT
Bühne / Kostüme   LORIOT 
Choreinstudierung   Felix Meybier  

Lady Harriet Durham, Ehrenfräulein der Königin   Jennifer O’Loughlin 
Nancy, ihre Vertraute   Anna-Katharina Tonauer / Valentina Stadler  
Lord Tristan Mickleford, ihr Vetter   Martin Hausberg      
Lyonel   Lucian Krasznec / Alexandros Tsilogiannis     
Plumkett, ein reicher Pächter   Christoph Seidl   
Richter von Richmond   Marcus Wandl    
Diener des Lords Mickleford   Christian Schwabe

Chor, Extrachor und Statisterie des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Vorstellungen

Januar 17 / 22 / 25 / 30

Preise 4 bis 65 Euro

Tickets gibt es an den Vorverkaufsstellen, unter www.gaertnerplatztheater.de
Tel. 089 2185 1960 oder tickets@gaertnerplatztheater.de
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BÜHNEN GRAZ: Next Liberty

Eva Baronskys tragikomischer Bestseller-Roman über Mozart, der im Wien von Heute aufwacht, kommt im Next Liberty erstmals auf die Bühne.


Copyright: Bühnen Graz

Aus der Zeit gefallen
»Musik vermag fürwahr in jeder schlimmen Stunde uns zu retten, mein Freund!« (Mozart)

Herr Mozart wacht auf und findet sich in einer unbekannten Umgebung wieder. Gerade lag er doch noch auf dem Sterbebett? Hat der liebe Gott ihm etwa Gnadenfrist gewährt, damit er sein letztes Musikstück, das Requiem, zu Ende schreibt? Wo ist er nur gelandet?

Ein Zeitreisender in unserer modernen Zivilisation: das bedeutet natürlich viel Stoff für lustige Missverständnisse und Begegnungen. Baronskys entscheidende Wendung in der Erzählung macht aber auch deutlich, wie fragil Wirklichkeit ist und wie schwer sich Andersartige in der Gesellschaft tun …

Herr Mozart wacht auf
Uraufführung am 19. Jänner 2019
Tickets kaufen      Tickets reservieren

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„Polnische Hochzeit“-Live-Stream

Am 18. Jänner um 19.30 Uhr ist die Vorstellung der Operette „Polnische Hochzeit“ live aus der Oper Graz über das Streaming-​Portal „Fidelio“ zu erleben. Die wieder entdeckte Operette von Joseph Beer wurde im Dezember mit dem Operettenfrosch des Bayerischen Rundfunks ausgezeichnet und begeistert seit ihrer Premiere Publikum und Kritiker gleichermaßen. Jazz, Klezmer und Walzer sorgen gemeinsam mit der Inszenierung von Sebastian Ritschel für Schwung und Energie. 
 
Mehr Informationen zur Operette „Polnische Hochzeit“
Anmeldung zum Live-​Stream über Fidelio 
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WÜRZBURG: ALLES AUF ANFANG: WAGNERS „GÖTTERDÄMMERUNG“ AM MAINFRANKEN THEATER

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Copyright: Mainfrankentheater Würzburg

Würzburg, 14. Januar 2019 – Mit großzügiger Unterstützung des Richard-Wagner-Verbands Würzburg-Unterfranken e.V. und der Herbert Hillmann und Margot Müller Stiftung realisiert das Mainfranken Theater Würzburg in dieser Spielzeit eine besondere Produktion: Richard Wagners „Götterdämmerung“. Die Oper ist ab dem 26. Mai 2019 erstmals überhaupt am Mainfranken Theater zu erleben und wartet mit zahlreichen Debüts auf.

Der Tod Siegfrieds führt die „Ring“-Erzählung um Walhall, Wotan und die Walküren zu ihrem Ende; der von Brünnhilde entfachte Weltenbrand sühnt die Urschuld des Nibelungen Alberich, den Raub des Rheingolds. Am Mainfranken Theater markiert die „Götterdämmerung“ darüber hinaus einen programmatischen Schlusspunkt: Nach Meyerbeers „Hugenotten“ (2016) und Verdis „Sizilianischer Vesper“ (2018) beendet die Produktion die über drei Spielzeiten geführte Auseinandersetzung mit der großen historischen Oper des 19. Jahrhunderts und ihren religiösen und gesellschaftlichen Untergangsszenarien.

Hochrangiges künstlerisches Leitungsteam

Für die szenische Realisierung der „Götterdämmerung“ konnte ein hochrangiges künstlerisches Leitungsteam gewonnen werden. Als Regisseur kehrt der Japaner Tomo Sugao ans Mainfranken Theater zurück, der hier bereits im Oktober 2016 Meyerbeers „Hugenotten“ sowie im Mai 2018 John Adams‘ Minimaloper „Nixon in China“ spektakulär in Szene gesetzt hat. Sugao ist regelmäßig an den Theatern und Opernhäusern in Zürich, Prag und Tokio zu Gast, jüngste Engagements führten den Japaner zuletzt unter anderem zu den Salzburger Festspielen sowie an das Theater Dortmund, wo er Puccinis „Turandot“ auf die Bühne bringen wird.

Neben Sugao konnte mit Paul Zoller einer der gegenwärtig gefragtesten Bühnenbildner des Musiktheaters nach Würzburg verpflichtet werden. Zoller zeichnete zuletzt unter anderem für das Bühnenbild zu Strauss‘ „Ariadne auf Naxos“ an der Dresdner Semperoper (Musikalische Leitung: Christian Thieleman) sowie zu Verdis „Simon Boccanegra“ am Tiroler Landestheater Innsbruck verantwortlich. Zu zahlreichen Theater- und Opernproduktionen schuf er in den vergangenen Jahren die Ausstattung, wiederholt an der Seite von Regisseur Lorenzo Fioroni. Seine Arbeit führte ihn an so renommierte Häuser wie die Deutsche Oper Berlin, die Opéra Comique in Paris, das Opernhaus Zürich, die Opern in Köln und Leipzig, an das Deutsche Nationaltheater Weimar, das Aalto-Theater Essen und die Königliche Oper Kopenhagen.

Ein Wiedersehen gibt es ferner mit Kostümbildnerin Carola Volles, die 2018 erstmals in Würzburg zu Gast war und hier für das Kostümbild zu Verdis „Sizilianischer Vesper“ verantwortlich zeichnete. Carola Volles arbeitet regelmäßig an den Theatern und Opernhäusern in Saarbrücken, Genua, Monte-Carlo und Tel Aviv, künftige Engagements werden sie unter anderem an die San Francisco Opera führen.

Erstmals erklingt Eberhard Klokes Orchesterfassung

Die musikalische Leitung der „Götterdämmerung“ liegt in den Händen von Enrico Calesso, der zuletzt unter anderem am Pult des renommierten Orchestra del Maggio Musicale in Florenz stand. Calesso setzt mit der „Götterdämmerung“ seine Auseinandersetzung mit dem Œuvre Richard Wagners in Würzburg fort, wo er bereits Produktionen von „Tristan und Isolde“ und „Lohengrin“ leitete. Der Neuproduktion der „Götterdämmerung“ legt Calesso die Orchester-Bearbeitung von Eberhard Kloke zugrunde, die in Würzburg erstmals zu Gehör gebracht wird.

International renommierte Gäste feiern ihre Debüts in den Gesangspartien

Als Interpreten der Gesangspartien konnten ebenfalls international renommierte Gäste gewonnen werden, die allesamt ihr Rollendebüt in der „Götterdämmerung“ geben. Mit der Partie des Siegfried ist der irische Heldentenor Paul McNamara erneut in Würzburg zu Gast. Regelmäßig auf den großen Bühnen und Konzertpodien der Welt zu Hause, legte McNamara den Grundstein seiner internationalen Karriere im Wagner-Fach gleichwohl am Mainfranken Theater Würzburg, wo er bereits als Tannhäuser, Tristan und Parsifal auf der Bühne stand. Zuletzt war er hier 2018 als Mao in John Adams‘ „Nixon in China“ zu erleben.

Ihm zur Seite steht mit Elena Batoukova-Kerl als Brünnhilde eine der herausragenden jüngeren Interpretinnen ihres Fachs. Ihre Karriere führte die dramatische Sopranistin bereits an so renommierte Bühnen wie die Wiener Staatsoper, die Deutsche Oper Berlin, die Staatsoper Hamburg, die Opéra Bastille de Paris, die Nationaloper Riga, zu den Bayreuther Festspielen, den Ludwigsburger Festspielen, den Maifestspielen Wiesbaden und den Salzburger Festspielen. Dabei arbeitet sie regelmäßig mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Semyon Bychkov, Adam Fischer oder Christian Thielemann zusammen. Mit der Partie der Brünnhilde ist Elena Batoukova-Kerl erstmals zu Gast am Mainfranken Theater.

In weiteren Hauptrollen sind unter anderem Claudia Sorokina-Carrée (Gutrune) und Sandra Fechner (Waltraute) sowie – aus dem Ensemble des Mainfranken Theaters – Kosma Ranuer (Gunther) und Igor Tsarkov (Alberich) zu erleben.

Kulinarische Genüsse und Kooperationen

Erstklassiger Genuss ist für das Publikum auch abseits der Bühne zu erwarten. Das Catering-Team von Emanuele La Rosa serviert während der Pausen im Theaterfoyer eine Stärkung mit fränkischer Bratwurst, Salat und Sekt im kulinarischen Arrangement. In den Bürgerspital Weinstuben in der Theaterstraße – neben dem Mainfranken Theater – wird während der einstündigen ersten Pause ebenfalls für das leibliche Wohl gesorgt. Chefgastronom Alexander Wiesenegg und sein Team kreieren für die Aufführungstage der „Götterdämmerung“ ein eigenes Auswahl-Menü mit saisonalen Köstlichkeiten.

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BAYERISCHE STAATSOPER MÜNCHEN: Premiere des Opernstudios: Axel Ranisch inszeniert Mavra/Iolanta

Die jungen Sängerinnen und Sänger des Opernstudios bringen auch 2019 wieder eine eigene Produktion auf die Bühne: Dieses Mal ein Doppelabend aus zwei Einaktern, inszeniert von Axel Ranisch. Am 15. April feiern Igor Strawinskys Mavra und Peter I. Tschaikowskys Iolanta im Cuvilliés-Theater Premiere. Die junge Dirigentin Alevtina Ioffe steht am Pult des Bayerischen Staatsorchesters und feiert ihr Hausdebüt an der Bayerischen Staatsoper.

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Axel Ranisch. Foto: Bayerische Staatsoper

Regisseur Axel Ranisch kehrt nach seinem großen Erfolg mit Orlando Paladino (Festspiele 2018) zurück an die Bayerische Staatsoper. Hier gab er 2013 sein Opern-Debüt bei den Münchner Opernfestspielen mit einem Doppelabend aus William Waltons The Bear und Francis Poulencs La voix humaine und inszenierte die Kinderoper Pinocchio (2015). Axel Ranisch präsentiert einen ungewöhnlichen Zugriff auf die beiden selten gespielten Werke: Aus Mavra und Iolanta wird Mavra/Iolanta: Eine Produktion, die beide Werke verbindet. Dabei wird Tschaikowskys romantische Oper ebenso vollständig gespielt wie Strawinskys komische Puschkin-Dramatisierung. Indem Axel Ranisch die beiden Geschichten in Zusammenhang setzt, zeigt er aber auch eine ganz neue Lesart beider Stoffe. Falko Herold, Bühnenbildner bei Orlando Paladino sowie zuletzt bei der Premiere von Die verkaufte Braut, entwirft Kostüme und Bühne.

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OFFENER BRIEF Kulturpolitische Weichenstellung in Halle (Saale)

14. Januar 2019
Sehr geehrter Herr Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Bernd Wiegand,
sehr geehrter Herr Kulturminister Rainer Robra,
sehr geehrte Damen und Herren des Aufsichtsrates,

Halle (Saale) ist seit Beginn der Opernleitung von Florian Lutz, Veit Güssow und Michael v. zur Mühlen in der Spielzeit 2016/2017 und durch das seit acht Jahren kontinuierliche und mutige Wirken von Matthias Brenner und Henriette Hörnigk im neuen theater zu einem außergewöhnlichen Leuchtturm der Mitteldeutschen Kulturlandschaft mit bemerkenswerter deutschlandweiter Strahlkraft avanciert, von dem zukunftsweisende Impulse für die deutsche Stadt- und Musiktheaterlandschaft ausgehen. In Halle wird mit künstlerischer Vision und Leidenschaft an einem Theater der Gegenwart gearbeitet, das sich in intensivem Austausch mit den Menschen der Stadt und Region befindet und mit einem vielfältigen Angebot auf die sich wandelnde Stadtgesellschaft reagiert. Wir beglückwünschen den Aufsichtsrat ausdrücklich, sich für dieses künstlerische Profil für seine Stadt entschieden zu haben!

Gerade deshalb verfolgen wir mit größter Sorge die jüngste Zuspitzung des Konfliktes zwischen den künstlerischen Leitungen der Oper und des neuen theater auf der einen und der Geschäftsführung der TOOH auf der anderen Seite. Als Kulturschaffende wissen wir, wie ungemein wichtig eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Geschäftsführung und künstlerischer Leitung für die Arbeit am Theater ist. Bedingungen in allen Abteilungen zu schaffen, welche die freie Entfaltung der Kunst ermöglichen ist der eigentliche Zweck jeder Theaterinstitution. Wir wissen auch, dass die freie Entfaltung der Kunst nicht nur eine Frage der Spielplanautonomie in jeglicher Hinsicht ist, sondern vor allem auch von der Fairness und dem Wohlwollen der kaufmännischen Abteilung abhängt, diese nach innen wie außen zu ermöglichen.

Leider gibt es in jüngster Zeit zahlreiche Beispiele die zeigen, welch destruktive Energie und welch nachhaltiger Schaden für eine Kulturinstitution entstehen kann, wenn die Machtverhältnisse und Organisationsstruktur im Hause und die Repräsentation gegenüber den Aufsichtsgremien die Kunst aus den Augen verlieren. Die aktuellen Entwicklungen in Halle zeugen von einer akuten Gefahr für das Theater und uns scheint dringender Handlungsbedarf der entsprechenden Aufsichtsgremien in Stadt und Land geboten, die künstlerische Arbeit der derzeitigen Intendanten in Halle zu schützen.
Sie haben die politischen Mittel in der Hand, diese Entwicklung zu befördern und das Theater in Halle und die Kulturlandschaft von Sachsen-Anhalt vor einem lange nachwirkenden, schweren Schaden zu bewahren. Bitte unternehmen Sie alles Notwendige, um die künstlerische Arbeit der äußerst erfolgreichen, oben genannten Intendanten auch in zukünftigen Spielzeiten für Halle zu ermöglichen und zu gewährleisten.

UNTERZEICHNER*INNEN:
Matthias Lilienthal (Intendant Münchner Kammerspiele)
Prof. Jürgen Flimm (Intendant a.D. Staatsoper Berlin)
Dietmar Schwarz (Intendant Deutsche Oper Berlin)
Oliver Reese (Intendant Berliner Ensemble)
Erika Fischer-Lichte (Direktorin Käte-Hamburger-Kolleg)
Barbara Mundel (des. Intendantin Münchner Kammerspiele)
Nicolas Stemann (des. Intendant Schauspielhaus Zürich)

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Neuer Vatikan-Thriller erscheint zu Leipziger Buchmesse!

Sehr geehrte Literaturfreunde,

Portugals Nachrichtensprecher und Bestsellerautor Nr. 1, J.R. Dos Santos, stellt im März bei der Leipziger Buchmesse seinen neuen Thriller „Vaticanum“ vor, der zahlreiche Verflechtungen aus Vatikan, Politik und Mafia enthüllt. International sorgte „Vaticanum“ bereits für Furore und sprang in Italien unter dem Titel „Profezia Vaticana“ direkt auf die Bestsellerliste

„Vaticanum“ beruht ausschließlich auf realen Begebenheiten!

Bildergebnis für vaticanum dos santos

Dazu gehören:
• die aktuellen Drohungen der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ gegen den Papst
• die Entdeckung des Petrusgrabes
• ein Einbruch in den Vatikan im März 2014, bei dem streng geheime Wirtschaftsberichte entwendet wurden
• jahrhundertealte Prophezeiungen zum Untergang der katholischen Kirche
• die mysteriösen Todesumstände von Papst Johannes Paul I.
• die weitreichenden Skandale und mafiösen Machenschaften der Vatikanbank.

Die – selbstverständlich fiktive – Entführung des Papstes bietet den Rahmen für die Recherchen des Protagonisten: des portugiesischen Historikers und Codespezialisten Tomás Noronha.
In der hier verlinkten Mappe finden Sie umfassende Informationen zu J.R. Dos Santos sowie zu seinen Romanen und Ehrungen. Außerdem zahlreiche internationale Pressestimmen und Interviews mit dem Autor.

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WIEN: „Die Couch des Kaisers oder Wie kommt der rote Teppich in die Hofburg?“

Eine Spezialführung in das „Möbellager der Republik“ im Rahmen von „Wien 2019: Wien das Leben so spielt“ im Hofmobiliendepot ∙ Möbel Museum Wien

Wien, 15. Jänner 2019 – Die neue Spezialführung „Die Couch des Kaisers“ führt ab 25. Jänner einmal monatlich hinter die Kulissen des Hofmobiliendepots. Zu Beginn der Führung werden Einblicke in die Arbeit der Bundesmobilienverwaltung gewährt. Die Bundesmobilienverwaltung ist unmittelbar aus der Hofmobilieninspektion hervorgegangen. Die Hofmobilieninspektion wurde 1747 von Maria Theresia gegründet und war mit der Anschaffung, Inventarisierung und Pflege von kaiserlichem Mobiliar betraut. Die Bundesmobilienverwaltung pflegt bis heute das ehemals kaiserliche Mobiliar und stellt es unter anderem im Hofmobiliendepot ∙Möbel Museum Wien aus. Die hauseigenen Werkstätten sorgen für die Restaurierung der Möbelsammlung.

Eine Besonderheit der Bundesmobilienverwaltung ist, dass sie bis heute für die Ausstattung des offiziellen Österreich verantwortlich ist. Sie rollt die roten Teppiche für Staatsbesuche aus, stellt das Mobiliar für Staatsempfänge bereit und deckt die Tafeln bei Staatsdiners. Außerdem werden von der Bundesmobilienverwaltung die Amtsräume des Bundespräsidenten, Ministerbüros sowie die österreichischen Botschaften im Ausland ausgestattet.
Nachdem die vielfältigen Aufgaben der Bundesmobilienverwaltung erklärt wurden, werden zwei Möbellager besichtigt, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind: das Teppichlager und das Alltagsdepot. Im Teppichlager erfährt man, bei welchen Anlässen die roten Teppiche verwendet werden, welche Länge für welchen Empfang bestimmt ist und wie die Teppiche gereinigt und getrocknet werden. Im Alltagsdepot lagern die ehemals kaiserlichen Stühle und Tische für die Staatsdiners. Hier wird erklärt, wie solche Anlässe organisiert werden und wie die Logistik dahinter funktioniert.

Auch ein Blick in den „Werkstattraum“ des Museums wird geworfen. Man erfährt, welche Werkstätten die Bundesmobilienverwaltung hat, wo sie sich befinden, was ihre Besonderheiten sind, welche Rolle die Ausbildung von Lehrlingen einnimmt und wie wichtig die Überlieferung von Wissen für die Restaurierung und den Erhalt historischer Möbel ist.

Im Anschluss werden die Biedermeierkojen im Museum besichtigt. 1924 wurde in einem Teil des Hofmobiliendepots eine erste Schausammlung eröffnet. Aus dieser ersten Ausstellungsinszenierung sind noch 15 Biedermeierkojen als „Museum im Museum“ erhalten, in denen aus ehemaligen Möbeln des kaiserlichen Hofes Beispiele für bürgerliche Wohnszenerien nachempfunden wurden. Weiter geht es in das begehbare Depot. Die historische Depotsituation ist im Museum noch an einer Stelle erhalten. Hier sieht man, wie die Möbel früher gelagert wurden, welche Vielfalt an Ausstattungsgegenständen es gibt, in welch unterschiedlichem Zustand die Möbel sind und wie man im Gegensatz dazu heute Möbel in Depots aufbewahrt.

Den Abschluss bildet das Sesseldepot, in dem sichtbar wird, wie unterschiedlich ein und derselbe Möbeltyp sein kein. Wer hatte das Privileg auf Stühlen mit Armlehnen zu sitzen, wer durfte auf einem Stuhl sitzen, wer nur auf einem Hocker? Diese Fragen werden im Sesseldepot beantwortet. Nach der Führung kann das Museum noch individuell besucht werden.

Termine (Deutsch): Freitag, 25.1., 8.2., 29.3., 26.4., 31.5., 21.6., 26.7., 9.8., 6.9., 25.10., 15.11. und 6.12.2019, um 14 Uhr Termine (Englisch): Freitag, 19.4., 16.8. und 27.12.2019, um 14 Uhr
Preis: bis 31.3.2019: € 11,50 / ab 1.4.2019: € 12,50

Anmeldung erforderlich: +43 1 524 33 57 oder info@hofmobiliendepot.at
Nähere Informationen unter www.hofmobiliendepot.at
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ORF : Die „Dancing Stars“ sind komplett! Sunnyi Melles und Peter Hackmair schwingen das Tanzbein auf dem ORF-Parkett

 Ab 15. März in ORF eins =

Wien (OTS) – Die „Dancing Stars“ sind komplett! Schauspielerin Sunnyi Melles und Motivationstrainer Peter Hackmair schwingen das Tanzbein auf dem ORF-Parkett, wenn am Freitag, dem 15. März 2019, „Dancing Stars“ in die zwölfte Runde geht. Damit ist nun die „Dancing Stars“-Promiriege fixiert: Neben Melles und Hackmair sind Singer-Songwriterin Virginia Ernst, Ski-Doppelweltmeisterin Elisabeth Görgl, Schauspieler und Autor Michael Schottenberg, Box-Weltmeisterin Nicole Wesner, Comedian Soso Mugiraneza, PR-Manager Stefan Petzner und Schauspieler Martin Leutgeb bei der neuen Staffel des ORF-eins-Tanzevents mit dabei.

Sunnyi Melles: „Ich möchte beim Tanzen eine Geschichte erzählen“

„Für mich ist es ganz wichtig, dass man über die Bewegung und den Rhythmus eine Geschichte erzählt – mit meinem Tanzpartner gemeinsam –, auf den ich mich übrigens schon sehr freue, auch wenn ich noch nicht weiß, wer es ist. Ich selbst habe nie eine Tanzschule besucht. Also Cha-Cha-Cha und Foxtrott und so weiter, das habe ich nicht gelernt. Aber ich bin begeistert von Musik- und Tanzfilmen wie ,Flashdance‘ oder ,La La Land‘. Ich bin gespannt, ob es mir gelingt, mit der Bewegung eine Geschichte zu erzählen, das ist ein Grund, warum ich mitmache und warum mich Tanzfilme begeistern. Wenn man tanzt, hat das auch etwas mit Liebe zu tun, und man kann so viel zeigen. Ich freue mich schon sehr auf das Training und meinen Partner und darauf, hart zu arbeiten und die Schritte zu lernen.“

Peter Hackmair: „Bei null habe ich schon öfter begonnen, bei minus eins noch nie“

„Wirklich wissen, worauf ich mich da eingelassen habe, werde ich wahrscheinlich erst ab dem Trainingsstart. Aber ich mag neue Herausforderungen. Bei null habe ich schon öfter begonnen, bei minus eins noch nie. Ich war Leistungssportler, ich weiß also, wie man sich bewegt und auf etwas hintrainiert, aber ich bin als Tänzer kompletter Laie und habe mich bei Bällen oder Tanzveranstaltungen eher im Eck versteckt.“ Und weiter über sein Ziel und erste Vorbereitungen: „Wir Fußballer sind sehr selten wirklich gute Tänzer, dieses Vorurteil möchte ich gerne aufbrechen, auch wenn es im Moment noch zutrifft. Die erste Challenge ist jetzt einmal, mich in den nächsten Wochen so fit zu machen, dass ich ready fürs Tanztraining bin. Ich freue mich wirklich auf eine richtig gute Zeit und ich glaube, dass wir sehr viel Spaß haben werden. Wahrscheinlich wird es auch Momente der Verzweiflung und der Wut geben und der Enttäuschung aber in erster Linie glaube ich, dass wir eine richtige Freude am Lernen und am Tanzen haben werden.“

ORF-Backstage: „Tanzen wie die Stars“ beim ORF-Workshop für die ganze Familie

Tanzmäuse und Wirbelwinde aufgepasst! Wenn die beliebte ORF-Show „Dancing Stars“ in die zwölfte Runde geht, haben erstmalig auch die jüngsten Fans zwischen 20. Jänner und 9. März samstags und sonntags die Möglichkeit, beim ORF-Workshop „Tanzen wie die Stars“ von den großen Vorbildern zu lernen. Unter Anleitung einer „Dancing Stars“-Profitänzerin oder -Profitänzers werden in den „Dancing Star“-Probestudios die ersten eigenen Tanzerfahrungen gemacht. Im Paket inkludiert ist u. a. eine Familienführung mit Blick hinter die „Dancing Stars“-Kulissen. Mehr Infos zur Veranstaltung, zu Preisen und Terminen gibt es unter tickets.ORF.at. Der Workshop „Tanzen wie die Stars“ wird auch für Gruppen dienstags und freitags angeboten. Eine Gruppenbuchung ist über ORF-Backstage möglich. Nähere Infos dazu gibt es via backstage@ORF.at
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EINIGE KÜNSTLERNACHRICHTEN (Balmer & Dixon)
Kreuzstrasse 82, 8032 Zürich, Schweiz, Tel: +41 43 244 86 44, Fax: +41 43 244 86 49 mail@badix.ch

Ausgewählte Nachrichten für Februar 2019 (in alphabetischer Reihenfolge):

 Vera-Lotte BÖCKER singt erneut am 2. und 8. Februar die Musetta in Puccini‘s Meisterwerk La Bohème in der Inszenierung von Barrie Kosky an der Komischen Oper Berlin. Es dirigiert Jordan de Souza.

Steve DAVISLIM singt am 1. und 2. Februar im Teatro Monumental in Madrid mit dem Orquesta e Coro de RTVE unter der Leitung von Miguel Angel Gomez Martinez Honeggers ROI DAVID.

Claude Eichenberger ist am 14. und 26. Februar als Maragond in Schubert Oper fierabras unter dem Dirigat von Mario Venzago am Theater Bern zu erleben.

 Cornel FREY ist am 3. und 10. Februar an der Deutschen Oper am Rhein Duisburg als Mime in der Siegfried-Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf zu hören sowie am 24. und 28. Februar als Bardolfo in einer Wiederaufnahme von Verdi’s FALSTAFF. Dimitry IVASHCHENKO singt am 31. Januar und 2. Februar im Palais de la Musique et des Congrès (PMC) – Strasbourg das Bass-Solo in Schostakowitschs 14. Sinfonie mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg unter der Leitung von Marko Letonja. Torben JÜRGENS ist im Februar in drei verschiedenen Produktionen an der Rheinoper in Düsseldorf zu erleben:
Am 02. in DIE ZAUBERFLÖTE als Sprecher/2. GeharnischterAm 22. in TOSCA als Angelotti und Am 24. und 28. in der Wiederaufnahme von Verdis FALSTAFF als Pistola

Johannes KAMMLER darf am 5. Februar sein Rollen- und Hausdebüt an der Canadian Opera Company in der Neuproduktion von COSÍ FAN TUTTE als Guglielmo feiern. Weitere Vorstellungen sind am 07./09./13./15./17./19./21./23. Februar.

Michael KUPFER-RADECKY hat am 14. Februar in Klagenfurt Première als Golaud in einer von Nicholas Carter geleiteten und von Éric Ruf inszenierten Neuproduktion von PELLEAS ET MELISANDE. Weitere Aufführungen am 19./21./23./27. Februar.

Polina PASTIRCHAK wird am 12. Februar in RHEINGOLD und am 17. Februar in GÖTTERDÄMMERUNG am Grand Théâtre in Genf die Woglinde in Wagners RING sein; inszeniert von Dieter Dorn und mit Georg Fritzsch am Pult.

 Rolf ROMEI und Kristina STANEK werden beide in der Welturaufführung DIODATI.UNENDLICH von Peter Wertmüller in den Hauptrollen Percy Bysshe Shelley und Mary Godwin am Theater Basel zu erleben sein. Die Premiere ist am 21. Februar und weiter geht es am 24. Februar.

Jordan SHANAHAN singt am 28. Februar Marcello in La Bohème am MusikTheater Bern.

Sergey SKOROKHODOV hat am 27. Februar in Mailand an der Scala Première als
Andrei Chowanski in einer von Valery Gergiev geleiteten und von Mario Martone inszenierten Produktion von CHOWANSCHTSCHINA.

Bo SKOVHUS singt an der Münchner Staatsoper die Titelpartie in einer von Carlus Padrissa – La Fura dels Baus geleiteten Neuproduktion von Ernst Kreneks KARL V. Die musikalische Leitung hat Erik Nielsen. Première ist am 10. Februar, weitere Vorstellungen: 13./16./ 21. und 23. Februar.

Matthew SWENSEN singt am 4. Februar im Holzfoyer der Oper Frankfurt einen Liederabend. Der Tenor wird am Flügel begleitet von Hilko Dumno.

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