Rachel Willis Sorensen. Foto: Olivia Kahler
Staatsoper Berlin: Liederabend Rachel Willis Sorensen (1. November)
2025 stand sie als Norma in der Premierenserie von Bellinis Meisterwerk an der Staatsoper Unter den Linden auf der Bühne und nun kommt sie für einen Liederabend an das Haus zurück. Rachel Willis-Sørensen singt Lieder von Sergej Rachmaninow, Jean Sibelius und Richard Strauss, die auf je eigene Weise das Genre beleuchten, darüber hinaus ist das berühmte Lied an den Mond aus Antonín Dvořáks Oper Rusalka zu erleben. Dazu werden Ausflüge in die amerikanische Liedkultur unternommen, inklusive einer Uraufführung von Liedern des Komponisten Jeff Beal, der Rachel Willis-Sørensen selbst bei diesen „Poems“ am Klavier begleiten wird.
Besetzung
Sopran: Rachel Willis-Sørensen
Klavier: Tamar Sanikidze, Jeff Beal
Termin
BERLIN / Konzerthaus OPUS KLASSIK GALA 2026; 11.10.2026
Persönliche Eindrücke und Höhepunkte
Die Dirigentin Anna Rakitina. Foto: Mo Wüstenhagen
Ab 22h15 am Sonntagabend war die zeitversetzte Übertragung der Opus Klassik Gala zu erleben. Tatsächlicher Start im Konzerthaus war 15h45. Für diejenigen, die wegen der fortgeschrittenen Tageszeit nicht dabei waren, ist die Gala ab Montag, 12. Oktober 2026, 10.00 Uhr, im ZDF-Streaming-Portal verfügbar.
Gleich vorweg: Die Qualität der musikalischen Beiträge und manch launisches Interview mit der langjährigen Gala-Moderatorin Désirée Nosbusch bzw. als Videoeinspielung mit dem „heute-show“-Reporter Fabian Köster fand ich überzeugender und witziger als im letzten Jahr. Wenn man sich erst einmal an die über den Köpfen in alle Richtungen dahinsausenden Kameras gewöhnt hat, stand diesem zweieinhalb Stunden pausenlos dauernden Konzert nichts mehr im Wege.
Als ersten Höhepunkt möchte ich die vorzügliche russische Dirigentin Anna Rakitina nennen. Sie leitete das Konzerthausorchester Berlin beim mitreißenden, rubatoseligen Ungarischen Tanz Nr. 1 von Johannes Brahms und erst recht dem rauschhaft farbglühenden Finale aus Igor Stravinskys Suite für Orchester „Der Feuervogel“ mit straffer Zeichengebung, ruhig konzentriert und musikalisch comme il faut. Rakitina führte den Berliner Klangkörper in Regionen der orchestralen Bravour und einer exzeptionellen klangsinnlichen Intensität, die ihre zweite Berufswahl als Dirigentin mehr als rechtfertigte. Eigentlich wollte Rakitina, wenn es ihre Stimme nur irgendwie erlaubt hätte, Sängerin werden, musste mangels ausreichend Materials jedoch diesen Wunsch bald ad acta legen. Rakitina wäre meine persönliche Wahl als Opus Klassik Preisträgerin Dirigentin des Jahres gewesen. Aber vielleicht kommt das ja noch eines Tages. Den Europäischen Kulturpreis 2025 hat sie jedenfalls schon gewonnen.
Jonas Kaufmann, Katharina Konradi. Foto: Mo Wüstenhagen
Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger
Berlin
Opus Klassik 2026: So war die Preisverleihung in Berlin
Der Opus Klassik 2026 brachte am vergangenen Wochenende die Stars der Klassik nach Berlin. Tenor Jonas Kaufmann eröffnete die gestrige Gala im Konzerthaus und durfte sich über eine Trophäe freuen. Auch Pianist Lang Lang und Filmkomponist Hans Zimmer wurden ausgezeichnet. Die Pianistin Martha Argerich erhielt den Preis für ihr Lebenswerk. Gewürdigt wurden zudem Nachwuchstalente und innovative Musikprojekte.
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/opus-klassik-2026-preis-verleihung
Wien
„Eine florentinische Tragödie“ / „Herzog Blaubarts Burg“, Alexander von Zemlinsky / Béla Bartók (zweite Besprechung)
Zemlinskys Florentinische Tragödie ist wieder da! Erstmals seit 1917 ist sie an der Wiener Oper zu hören, wo es kurz nach ihrer Uraufführung in Stuttgart zu fünf Vorstellungen kam. Wie überhaupt Zemlinskys Musik, heutzutage wieder öfter zu hören, mit dessen erzwungener Emigration lange Zeit verstummte. Nach einem initiatorischen Lohengrin-Erleben, elterlicher Förderung und inspiriert vom durch Gustav Mahler geprägten musikalischen Glutkern des ersten Jahrzehnts des 20. Jahrhunderts an der Hofoper, war er ein früh erfolgreicher Komponist und gefragter Dirigent. Auf nicht unkompliziertem Wege fand Zemlinskys Musik zurück auf die europäischen Bühnen und in ihre Konzertsäle. Es war der Weg über eine Vertrauen aufbauende Beziehung zwischen der ihren Mann in den USA um fünf Jahrzehnte überlebenden Witwe und dem damals beim Radio arbeitenden Kulturpolitiker und heutigen Leiter des Alexander-Zemlinsky-Fonds Peter Marboe. Davon erfuhr ich auf dem Zemlinsky-Symposium, das die Wiener Staatsoper verdienstvollerweise am Premieren-Vormittag anbot.
Von Ulrich Bahrke
DerOpernfreund.de.florentinische.tragoedie
Wien/ Staatsoper
Neue Wanderoper für Kinder: Da lacht sogar die Königin der Nacht
In der „Geheimmission Zauberflöte“ wuselt der Nachwuchs zu Mozart-Klängen durch die Staatsoper – und klatscht Papageno mit High Five ab. Wer zweimal ins Schwarze trifft, tut das auch beim dritten Mal. Entsprechend dürfte man an der Wiener Staatsoper gedacht haben – und hat Recht behalten: Nachdem sie die Entführung aus dem Serail und den Fliegenden Holländer bearbeitet hatten, haben Margit Mezgolich (Libretto), Gerald Resch (Musik) und Nina Blum (Regie) nun auch Mozarts Zauberflöte gekonnt in eine Wanderoper für Jungvolk verwandelt. Resultat sind 90 vergnügliche Minuten, die durch alle Stockwerke des Hauses führen
DerStandard.at.story.königin.der.nacht
Linz/Landestheater: „Lohengrin“: Dirigent Christoph Koncz verleiht Wagner nicht immer Flügel
In Linz beginnt’s. Nachdem Christoph Koncz bereits bei den Wiener Philharmonikern als Stimmführer aktiv war, gibt er nun als Dirigent den Ton an. Der designierte Chefdirigent des Bruckner Orchesters Linz hat mit Richard Wagners „Lohengrin“ einen vom Publikum massiv bejubelten Premierenabend gefeiert. In der Neuproduktion von Michael Schulz führt Koncz das Orchester mit viel Energie durch den Abend, lässt aber Potenzial nach oben erkennen. Die Regie bietet interessante Einfälle.
Klassik-begeistert.de
Aachen
Klein beleuchtet kurz 78: Verdis Don Carlo feiert in Aachen eine bemerkenswerte Saisoneröffnung
Fulminant und berührend gerät die Premiere von Verdis vieraktigem, auf Italienisch gesungenem Meisterwerk nach Friedrich Schiller am Theater Aachen. Die scheidende Generalintendantin Elena Tzavara inszeniert das kriminalistische Spiel der Intrigen in starken Bildern und psychologischer Dichte. Auch musikalisch erlebt man einen Abend von hohem Rang. Am Pult der diesjährigen Eröffnungsoper präsentiert sich erstmals der neue Generalmusikdirektor Levente Török mit Verdis ergreifendem Drama.
Von Patrik Klein
Klassik-begeistert.de
Opéra de Lausanne. MIREILLE. Derniere vom 11.10.26
Vannina Santoni (Mireille). Foto: Carole Parodi
Mit Charles Gounods Mireille eröffnet die Opéra de Lausanne ihre Saison 2026/27 mit einem Werk, das auf den internationalen Spielplänen eher selten anzutreffen ist. Umso erfreulicher ist die Entscheidung, diese französische Oper in einer neuen Produktion auf die Bühne zu bringen.
Gounods 1864 in Paris uraufgeführte Oper basiert auf Frédéric Mistrals Versdichtung Mirèio. Im Mittelpunkt steht die Liebe zwischen Mireille, der Tochter eines wohlhabenden Bauern, und Vincent, dem Sohn eines armen Korbflechters. Standesunterschiede, väterlicher Widerstand und die Eifersucht des Ourrias führen die zunächst sommerlich-heitere Geschichte immer tiefer in die Tragödie.
Bruno Ravella begegnet dem Werk mit Respekt vor seiner provenzalischen Herkunft, ohne daraus folkloristisches Bildertheater zu machen. Gemeinsam mit der Bühnenbildnerin Barbara de Limburg entwickelt er eine Bildsprache, die sich aus einem zentralen Element der Handlung ableitet. Vincent ist Korbflechter. Flechtwerk, natürliche Materialien und Stoffe werden deshalb zum Ausgangspunkt des Bühnenbildes. In stark vergrösserter Form schaffen diese Elemente eine beinahe traumartige Welt, die bewusst poetischer gehalten ist als eine realistische Wiedergabe der verschiedenen Schauplätze. Motive des Webens und Flechtens ziehen sich wie ein roter Faden durch den gesamten Abend.,,
Zum Bericht von Marcel Emil Burghardt
Theater Erfurt/ Oper „Eugen Onegin“ von P.I. Tschaikowsky/ Premiere am 10.10.26
Weggeworfenes Glück: Tschaikowskys „Eugen Onegin“ am Theater Erfurt
Foto: Lutz Edelhoff/Theater Erfurt
Die Oper „Eugen Onegin“ ist eines der bekanntesten und beliebtesten Werke von P. I. Tschaikowski. „Eugen Onegin“, 1879 in Moskau uraufgeführt, gehört zu den innigsten Werken des Opernrepertoires. Tschaikowsky nannte es bewusst „lyrische Szenen“ und stellte die Seelenregungen seiner Figuren über das äußere Geschehen. Er wollte den intimen, aufrichtigen und zutiefst persönlichen Charakter des Dramas hervorheben, der auf dem Innenleben der Figuren beruht. Für das Libretto folgte er eng dem Versroman von Puschkin, straffte die Handlung aber auf die zentralen Konflikte.
In Erfurt hat das Stück eine eigene Spur hinterlassen: Bei der Premiere am 14. Februar 2014 (Regie: Hermann Schneider) sangen Kartal Karagedik den Onegin und Ilia Papandreou die Tatjana. An dieser Produktion, an die sich Theatergänger in Erfurt noch erinnern, muss sich die Neuinszenierung messen lassen.
Zum Bericht von Larissa Gawritschenko und Thomas Janda
FLENSBURG. Schleswig-Holsteinisches Landestheater JEKYLL & HYDE am 11.10.2026
Mareike Heyen und Philipp Franke (Foto: Thore Nilsson)
Das Schleswig-Holsteinische Landestheater zeigt Frank Wildhorns Musicalklassiker über die dunklen Seiten der menschlichen Seele. Ein überragender Hauptdarsteller, eine düstere Inszenierung und ein berührendes Duett machen den Abend zum Publikumserfolg.
Robert Louis Stevenson veröffentlichte seine Erzählung „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ 1886. Frank Wildhorn machte aus dem Stoff sein 1990 uraufgeführtes Musical, das wissenschaftlichen Ehrgeiz, persönliche Obsession und die zerstörerische Macht verdrängter Triebe miteinander verbindet…
Zum Bericht von Marc Rohde
Bremen/ St.Petri-Dom: Berlioz’ Requiem berührt und fesselt die Gemüter im Bremer Dom
Mit seiner „Grande Messe des Morts“ wollte Hector Berlioz etwas nie Dagewesenes komponieren. Es ist ihm zweifellos gelungen, allerdings ist die Aufführung des großformatigen Werkes auch mit erheblichem Aufwand verbunden. Doch davon haben sich Domkantor Tobias Gravenhorst, der mit Männerstimmen aus dem Theaterchor verstärkte Bremer Domchor und die Bremer Philharmoniker keinesfalls abhalten lassen. Mit überwältigendem Erfolg!
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de
»Hoffmanns Erzählungen« am Staatstheater Wiesbaden inszeniert von Dennis Krauß
Am Sonntag wurden in Berlin die diesjährigen „Opus Klassik“ Preise der deutschen Musikindustrie verliehen. Die im ZDF übertragene Verleihung ist die medial stärkste Auszeichnung im Bereich der klassischen Musik in Deutschland. Für Nachwuchssänger:innen hingegen ist der am Freitag beendete internationale Gesangswettbewerb „Neue Stimmen“ von großer Bedeutung. Daneben gibt es zahlreiche weitere Wettbewerbe.
Kulturfreak.de.hoffmann
Oldenburg
Volltreffer!
Oldenburgisches Staatstheater: La forza del destino – Verdis Oper im filmischen Sog. Gleich zu Beginn der Spielzeit gelingt dem Oldenburgischen Staatstheater mit Giuseppe Verdis „La forza del destino“ ein veritabler Volltreffer – und das in jeder Hinsicht. Die Regie von Joan Anton Rechi ist klug durchdacht und absolut werkgerecht, musikalisch sorgt Vito Cristofaro am Pult des bestens disponierten Oldenburgischen Staatsorchesters einmal mehr für eine spannende, differenzierte Wiedergabe – er beweist sein Gespür für Tempi, Dynamik und gewichtige Akzente auf höchstem Niveau. Bewundernswert ist die Leistung des Sängerensembles. Da ist jede Partie hervorragend besetzt und mit leidenschaftlichem Gesang erfüllt.
https://www.orpheus-magazin.de/2026/10/12/oldenburg-la-forza-del-destino/
Annaberg-Buchholz: Ein Fluch, ein Super-Tenor und die miese Zukunft: Daniel Behles Operette „Schmetterling“ feiert Uraufführung in Annaberg-Buchholz
Schon vor Beginn der Premiere brandet heftiger Jubel für alle Beteiligten auf. Er betoniert den Erfolg von Daniel Behle und Alain Claude Sulzer lautstark bis unwidersprechbar. Vor einigen Spielzeiten war deren erste Operetten-Schöpfung „Hopfen und Malz“ in Annaberg-Buchholz, am Theater Neustrelitz und im Brandenburger Theater zum Glücksmoment für das Desiderat der neuen tonalen Operette geworden. Jetzt fand das gleiche Team für „Schmetterling“ erneut zusammen.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Ein seltenes Foto: Dirigent Conlon mit der Tochter von Luciano Pavarotti
Ihr Zwillingsbruder starb kurz nach der Geburt
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Sonntagberg/ Mostviertel/NÖ: Ein Requiem für Lebende – das neu entdeckte Werk aus Amerika von Dan Forrest am 11.10.2026
Die Vertonung einer Totenmesse auf andere Art
Copyright: Cantores Dei
Unter den in Österreich reich gesegneten Kirchenchören sind die über fünfzig Jahre singenden “Cantores Dei Allhartsberg“ (welch‘ passender Name) anspruchsvolle Literatur auf hoher Ebene. Und verdienen mit ihren Konzerten auch durch ausgefallene Programme besondere Aufmerksamkeit. Das jährlich traditionelle Herbstkonzert (Choreinstudierungen Anita Auer; Daniela Faschingleitner, Florian Helperstorfer) in zweifacher Auflage (10. und 11. Oktober) in der niederösterreichischen Basilika am Sonntagberg fand wieder einmal regen Anklang, füllte restlos das prachtvolle Gotteshaus und endete mit laut begleitenden Standing Ovations.
Zum Bericht von Georgina Szelles
Budapest / Staatsoper: “A KALÓZ”. – 9.10. 2026 fulminante Piraten-Action mit Happy End
Für sieben Vorstellungen ist das ungarische Nationalballett fest in Piratenhand, kehrte doch das dreiaktige Handlungsballett mit Prolog und Epilog als Wiederaufnahme auf die Bühne der Staatsoper zurück: „Le Corsaire“ hatte im April 2016 Premiere in Budapest, als Anna-Maria Holmes, die ursprünglich eine Version für das Boston Ballet geschaffen hatte (1997), ihre Kreation in Zusammenarbeit mit Ballettchef Tamás Solymosi für das Ungarische Nationalballett adaptierte. Zuletzt stand dieser Klassiker vor zwei Jahren auf dem Spielplan in Budapest. Auf dem 1814 veröffentlichten Gedicht von Lord Byron basierend, entstand bald darauf das Ballett-Libretto von Jules-Henri de Saint-Georges und Joseph Mazilier zu einer dramatischen Liebesgeschichte zwischen der Sklavin Medora und dem Piraten Conrad. Für die Budapester Produktion hat Anna-Marie Holmes das musikalische Material ausgewählt mit Ergänzungen zur Komposition von Adolphe Adam, die Musik wurde von Kevin Galiè bearbeitet, überarbeitet und neu arrangiert. István Rózsa hatte damals für die Premiere ein opulentes und prächtiges Bühnenbild geschaffen, Nóra Rományi entwarf die farbenfrohen und prunkvollen Kostüme – dieses malerische Bühnensetting ist immer noch ein prachtvoller Rahmen für die Handlung um Liebe und Verrat, in der aufregende Szenen mit gefährlichem Kampf sowie Lebensgefahr durch Schiffbruch und wundersame Errettung aus dem Sturm für Spannung sorgen.
Buntes Treiben auf dem Marktplatz – Vlagyiszlav Melnyik (Birbanto) inmitten des Ensembles (© Valter Berecz / Hungarian State Opera)
Zum Bericht von Ira Werbowsky
Medien in Österreich: Die Reihen lichten sich! Österreich: „Die Presse“ und „Kurier“ kürzen Personal
Die Tageszeitung Die Presse hat nach STANDARD-Informationen beim AMS eine Reihe von Kündigungen angemeldet. Es soll sich um 16 Beschäftigte handeln, auch in der Redaktion. Bei der Presse bestätigte man auf STANDARD-Anfrage ohne nähere Angaben „laufende Maßnahmen zur Kostendämpfung“. Auch der Kurier trennte sich in den vergangenen Wochen von Beschäftigten. Die Presse hat, wie andere Medien, darunter auch der STANDARD, bereits im Herbst 2025 eine einschneidende Jobkürzung hinter sich. Der Kurier hat bereits in den Jahre 2023 und 2024 insgesamt rund 60 Jobs gestrichen. Beim Kurier hieß es zuletzt auf STANDARD-Anfrage, die Kürzungen fielen geringer aus, als vor dem Sommer kolportiert. Die Journalismusgewerkschaft sprach im Herbst 2025 von rund 300 gestrichenen Arbeitsplätzen und verlangte eine schnelle Umsetzung der geplanten Zustellförderung sowie mehr Mittel aus der Digitalsteuer für Medien.
DerStandard.at.Zeitungen
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Chaostage im Königreich: Die Huthi greifen den Flughafen in Riad erneut an: Dreizehn Menschen wurden am Samstag bei der Attacke getötet und über 300 verletzt – es ist einer der schlimmsten Angriffe in der Geschichte Saudiarabiens. Zwar demonstrieren die Bewohner von Riad Gelassenheit. Doch dem Königreich stehen schwere Zeiten bevor.
Jetzt lesen
Trump stürzt das amerikanisch-ukrainische Verhältnis in eine neuerliche Krise: Donald Trump findet, die Ukraine brauche einen neuen Präsidenten. Das erinnert an den Eklat im Oval Office zwischen Trump und Selenski vor eineinhalb Jahren. Die Ukraine ist heute zwar weniger abhängig von amerikanischer Hilfe als damals, aber das erneute Zerwürfnis könnte schwierig werden für die Ukraine.
Jetzt lesen
Trumps Justizdepartement ermittelt gegen fünf grosse Fernsehsender, weil sie den Gipfel mit Xi Jinping nicht übertrugen: Der Streit nahm seinen Anfang, als die Regierung CNN den Zutritt zum Weissen Haus verwehrte und andere Fernsehsender daraufhin Anlässe des Präsidenten aus Solidarität boykottierten.
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Wird Donald Trump zur «lame duck»? Die neuesten Umfragen zu den US-Midterms: Wer siegt bei den Zwischenwahlen in den USA? Die Demokraten könnten das Repräsentantenhaus und vielleicht auch den Senat zurückgewinnen, für Trump würde es ungemütlich.
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Warum gilt die Brandmauer in Berlin – aber nicht in Brüssel? EU-Parlamentarier erklären das Tabuthema: Es ist eine Frage, über die nicht alle gerne reden: Warum verabschiedet die Europäische Volkspartei (EVP) im EU-Parlament Gesetze mit Stimmen der Rechtsparteien, während dies im Deutschen Bundestag tabu ist?
Jetzt lesen
Raphaël Glucksmann gewinnt die Vorwahl der französischen Sozialdemokraten: Frankreichs gemässigte Linke hat ihren Präsidentschaftskandidaten für 2027. Der Sozialdemokrat muss sich gegen starke Konkurrenz von rechts und links behaupten.
Jetzt lesen
Entscheidung in Taiz – warum die belagerte Stadt für die Zukunft Jemens so wichtig ist: Kämpfer der Huthi-Miliz haben die von der Regierung gehaltene Millionenstadt umzingelt. Sollte Taiz fallen, wäre das nicht nur für die Anti-Huthi-Koalition in Jemen eine Katastrophe, sondern auch für Saudiarabien.
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Frankfurter Buchmesse 2026: Grosse Worte, müde Gesichter: Die Messe beginnt mit eindringlichen Reden und Warnungen vor der Herrschaft der Maschinen. Doch zwischen überkoffeinierten Verlagsmenschen, leeren Signierzelten und einem zunehmend kommerziellen Messebetrieb macht sich Ernüchterung breit.
Jetzt lesen
Britney Spears veröffentlicht einen neuen Song. Britney Spears, die Pop-Ikone der 2000er-Jahre, meldet sich musikalisch zurück. Und teasert eine Jubiläumsversion ihres Hit-Albums «Britney» an.
Jetzt lesen
Das goldene Zeitalter der Juden sei vorbei: Maxim Biller zieht Bilanz: In «Schwarze Samstage» erzählt Maxim Biller, wie der 7. Oktober 2023 die Welt verändert hat. Sein Buch ist ein Seismograf des Antisemitismus und ein Zeugnis von Angst, Zorn und manchmal auch Rechthaberei.
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Der beunruhigende Erfolg des «Unabombers»: Netflix verfilmt eine weitere True-Crime-Story und landet erneut einen Riesenerfolg. Wie der Bombenleger Ted Kaczynski in Zeiten der sozialen Netzwerke postum zum Idol einer entfremdeten Jugend wird.
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Universelle Gerechtigkeit und radikaler Humanismus: Der Jurist und Schriftsteller Philippe Sands erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels Philippe Sands’ Bücher haben ihre Wurzeln in Archiven und Gerichtssälen. Sie verbinden hohen literarischen Anspruch und historische Präzision.
Jetzt lesen
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik Österreich: Drohen Kostenexplosion und Selbstbehalte: Schumann wird ins Parlament zitiert
Selbstbehalte bei jedem Arztbesuch, Streichung der Wahlarzt-Kostenerstattung und andere Leistungskürzungen – solche drastischen Überlegungen werden derzeit in der Gesundheitskasse gewälzt. Die öffentliche Debatte darüber ist im Zuge der SPÖ-Krise untergegangen. Nun zitieren die Grünen Gesundheitsministerin Korinna Schumann ins Parlament.
https://www.krone.at/4327902
Österreich: Kasperl der Woche: Bei der SPÖ gibt es jetzt nur noch Chefs
Kasperl der Woche ist dieses Mal eine ganze Partei. Wie es die SPÖ geschafft hat, ihren Chef zu verdreifachen. Die rote Seifenoper geht weiter
https://www.krone.at/4328195
Österreich „Grinch“ schlägt zu. Gleich vier Feiertage gehen uns 2027 flöten
2027 schlägt der „Feiertags-Grinch“ besonders hart zu: Er „stiehlt“ uns gleich beide Weihnachtsfeiertage und weil er schon dabei ist, packt er noch weitere zwei Feiertage ein.
https://www.krone.at/4329724
„Schlitzaugen-Virus“-Sager: RTR leitet Verfahren gegen oe24.tv ein
Die „Fellner! Live“-Ausgabe vom 26. Mai 2020 ruft jetzt die Regulierungsbehörde RTR auf den Plan. Der Ex-BZÖ-Politiker und nunmehrige PR-Mann Stefan Petzner hatte in der oe24.tv-Sendung bezüglich der Coronapandemie von einem „Schlitzaugen-Virus“ gesprochen.
Oberösterreichische.Nachrichten
Man beachte: Der Sager war 2020. wir schreiben nun 2026. Flott arbeiten die Herrschaften nicht gerade!
Fußball: Wilde Tormann-Debatte bei Bayern München
Nach Patzer: Kompany trifft Entscheidung um Neuer. Mit seinem Mega-Patzer in Augsburg hat Star-Goalie Manuel Neuer eine Torwart-Debatte ausgelöst. Indes hat Bayern-München-Coach Vincent Kompany eine Entscheidung getroffen: Beim Champions-League-Spiel gegen Viking Stavanger am Dienstagabend (21 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker) muss Neuer auf der Bank Platz nehmen.
https://www.krone.at/4330665
Gegen Viking Stavanger könnte sogar ich im Bayern-Tor stehen, die Münchner würden trotzdem gewinnen! Sehr mutig ist diese Konsequenz nicht! Was soll das überhaupt? Das sieht nach Bestrafung aus. Neuer hat den Patzer doch nicht absichtlich gemacht!
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

