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31. MAI 2026 – Sonntag

31.05.2026 | Tageskommentar

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 31. MAI 2026)

 

WIEN / Staatsoper: 
SIEGFRIED von Richard Wagner 
 31.  
und vorletzte Aufführung in dieser Inszenierung 
 31.
Mai 2026

Siegfried heiß ich,
Siegfried bin ich

Ja, stimmt schon, das Zitat bezieht sich auf den Papa. Siegmund heiß ich – und so weiter. Aber wenn dann ein Siegfried-Interpret nicht nur perfekt „die Rolle“ ist (jene Partie, von der große, unvergessene Johan Botha (!!!) sagte, er würde sie nie singen, weil nachher könne man seine Stimme wegwerfen) – kurz, wenn Andreas Schager der Siegfried ist und (wie bei ihm meistens) einen so goldenen Abend wie diesen hatte, dann gilt er im Moment als die Erfüllung der Rolle…

…Es ist seltsam. Da hat man den „Ring“ im Laufe seines Opernlebens, das stark von Wagner geprägt war, schätzungsweise vierzigmal (oder mehr) gesehen. Ehrlich: Gelegentlich ist man auch müde und ein bißchen gelangweilt in den Seilen gehangen. Und dann kommt eine Schar großer Interpreten und zündet im Publikum jenes Begeisterungs-Feuer an, das noch um eine Spur heller und wilder lodert als bei anderen Komponisten. Da findet man sich selbst, die schandbarerweise meist nicht einmal klatscht, plötzlich unter jenen, die aus voller Brust „Bravo“ rufen… Na ja, Richard, der Einzige.

Zum Bericht von Renate Wagner

Linz: „DON PASQUALE“ – Premiere im Musiktheater des Landestheaters Linz, Großer Saal, 30. 05.2026

Komische Oper in drei Akten von Gaetano Donizetti Giovanni Ruffini Angelo Anelli, Musik von Gaetano Donizetti

Morgane Heyse, Michael Wagner. Foto: Herwig Prammer

Die im Jänner 1843 in Paris uraufgeführte mehr oder weniger letzte klassische Opera buffa war ein sofortiger Welterfolg – österreichische Erstaufführung in Wien im Mai des selben Jahres, erstmals in den USA 1845. Der Erfolg hält bis heute an – vielleicht, weil das Werk, neben den musikalischen Qualitäten, zwar mit (schon lange, zu lange … bis zu den Löwingern) funktionserprobten comedia-del-arte-Klischees arbeitet, diese aber durch komplexere Personenzeichnung aufwertet. In Linz ist die aktuelle, mit der hiesigen Erstproduktion 1854, die neunte Inszenierung. Dramaturgisch wird sie betreut von Anna Maria Jurisch.

Die Inszenierung von Matthias Rippert, der bislang hauptsächlich komödiantisches Sprechtheater geleitet hat (nur einmal schon 2024 in Graz J. B. Lullys „Le bourgeois gentilhomme“), greift in mehrfacher Weise in das Originalbuch ein: vorrangig er schuf eine Rahmenhandlung. Das macht sich zu Beginn bemerkbar, als während der Ouverture kurz ein am Boden liegender Don Pasquale im Pyjama gezeigt wird; nach kurzer Vorhang-Überblendung wird klar: das ist der Speisesaal eines Altenheimes, denn nun tritt der Chor auf, mit verschiedenen Bewegungseinschränkungen, schiefen Rücken, Krücken, darunter aber auch muntere Greise und Greisinnen, die sich aufs lebhafteste unterhalten – alles sehr musikalisch choreographiert. Die Kostümierung ist heutig und realistisch (stilsicher und einfallsreich auch sonst: Johanna Lakner), und vor allem sehr detailreich hinsichtlich Bewegung und Mimik ausgearbeitet.

Ensemble: Foto: Herwig Prammer)

Zum Premierenbericht von Petra und Helmut Huber

Salvatore Sciarrino: L’Agamennone • Bühnen Bern • Uraufführung: 30.05.2026

Vom Leidens-, Schmerzens- und Sühneweg

Mit «L’Agamennone» ist Salvatore Scarrino ein (weiterer) Wurf gelungen. Das Werk ist eine «vollständige Revision» von «Il canto s’attrista, perché?» («Der Gesang wird traurig, warum?»).

Foto © Tanja Dorendorf

Die Uraufführung von Salvatore Sciarrinos «Il canto s’attrista, perché?» war für den März 2020 am Stadttheater Klagenfurt (Koproduktion mit der Oper Wuppertal) geplant. Die Pandemie liess dann aber nur eine Aufführung vor Medienvertretern zu und so nahm der damalige Klagenfurter Intendant Florian Scholz im Sommer 2021 das Werk bei seinem Wechsel nach Bern mit. Sciarrino hat dann die Gelegenheit genutzt sein Werk zu überarbeiten, es einer «vollständige Revision» zu unterziehen (NZZ 30.05.2026). «Die Oper ist bewusst für ein kleineres Sänger*innen-Ensemble gedacht und beschäftigt sich mit dem familiären Beziehungsdreieck der Eltern Klytämnestra und Agamemnon sowie der Seherin Kassandra – die eine Scharnierfunktion zwischen der privaten Katastrophe zur Öffentlichkeit darstellt und daher immer auch den Bezug zum Publikum ins Visier nimmt. Ansonsten gibt es außer einem Herold sowie einem Diener kein weiteres Personal. Daraus wird ersichtlich, dass der Komponist hier das Konzentrat aus einem Mythos zu ziehen versucht. Die zentralen Rollen werden zudem dem Ensemble der Oper Bern in die Kehle geschrieben, darunter Mezzo und Bariton» (https://evs-musikstiftung.ch/funding-project/kompositionsauftrag-an-salvatore-sciarrino-2/).

Zum Uraufführungsbericht von Jan Krobot

Berlin/ Deutsche Oper
Die letzte kosmische Atemübung – Sir Donald Runnicles verabschiedet sich von der Deutschen Oper Berlin mit Wagners „Ring“
Wenn das Ende kommt, sind manche schon vorbereitet. Nicht nur, dass das Weltenende zu einem äußerst beschäftigen Zeitpunkt erscheint – frühsommerliche Hitzewelle, Pfingstwochenende, Karneval der Kulturen im Osten der Stadt, im Westen DFB-Pokalfinale und halb Süddeutschland sitzt in der U2 – nein, es dauert auch noch lang. Denn am Schauplatz des Spektakels, der Deutschen Oper Berlin, verabschiedet sich der scheidende Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles mit Wagners Ring des Nibelungen (Inszenierung von Stefan Herheim)
opernmagazin.de.runnicles

Wien
„Ich kämpfe um unseren Schatz, die Kultur“ Wiens
Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler im Interview über den aktuellen Spardruck, das Dickicht der Förderungen, die Aufgabenteilung in der Kulturpolitik und Milo Raus Festwochen-Provokationen.
https://www.krone.at/4158348

Veronica Kaup-Hasler zu Milo Rau, Peter Thiel und Lueger: „Kann die Kritiker verstehen“
Die Wiener Kulturstadträtin fordert vom Festwochen-Chef mehr Rückbesinnung auf die Kunst. Die Kosten für die Umgestaltung des Lueger-Denkmals sind auch ihr zu hoch DerStandard.at.story.kaup.hasler

Wien
Veronica Kaup-Hasler: „Ich werde die Zerstörung nicht zulassen“
Die Wiener Kulturstadträtin über das Damoklesschwert einer massiven Budgetkürzung 2027 – und ihre Verteidigung der kulturellen Landschaft
Kurier.at.Kultur.kauphasler

Da knallt bloß ein Sprengstöffchen (Bezahlartikel)
Milo Rau, der Intendant der Wiener Festwochen, hat den US-Milliardär Peter Thiel eingeladen. Ein weiterer Schachzug in der immerwährenden Selbstvermarktung des Schweizer Diskursdarstellers.
DerStandard.at.MiloRau

BERLIN/Komische Oper:  Ein Kessel Buntes unter Druck Mokka-Hits und Milchbar-Träume
Axel Ranisch und Adam Benzwi
Eine Revue [2026]

 

Regisseur Axel Ranisch und Musikalischer Leiter Adam Benzwi (die sich bereits vor zwei Jahren mit »Messeschlager Gisela« dem »Heiteren Musiktheater« widmeten) bringen die DDR auf die Bühne – mit ihren Schlagern, ihren Songs, ihren Tänzen (der
Lipsi!) und all ihren Widersprüchen. Gemeinsam haben sie einen Soundtrack zu vier Dekaden DDR-Geschichte entworfen, der das Publikum mit Tempo, viel Humor und einer guten Portion Bissigkeit durch den turbulente n Aufstieg und Fall der DDR führt.

Dabei erklingen die Hits großer Stars – von Gaby Rückert und Helga Hahnemann bis Frank Schöbel und Karel Gott –, aber auch Songs von Brecht/Eisler und Wolf Biermann. Die Revue taucht ein in den »Heißen Sommer « des Jahres 1968 (ein Filmerfolg mit hinreißend verrückten Choreografien) und lässt internationale Showacts aus der berühmten DDR-F1-Unterhaltungssendung »Ein Kessel Buntes « erneut gegenwärtig werden.

Uraufführung : 14. Juni , 19:00 @ Schillertheater

Weitere Vorstellungen am 17., 19., 20., 21., 24., 26., 27., 28. Juni sowie 1. und 3. Juli , letzte Vorstellung in dieser Spielzeit am 5. Juli .
Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Sofia/Nationaloper: Kurzvideo über „Das Rheingold“
𝗔𝘂𝗱𝗶𝗲𝗻𝗰𝗲 𝗥𝗲𝗮𝗰𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀 𝘁𝗼 𝗗𝗮𝘀 𝗥𝗵𝗲𝗶𝗻𝗴𝗼𝗹𝗱 | 𝗦𝗼𝗳𝗶𝗮 𝗢𝗽𝗲𝗿𝗮 𝗪𝗮𝗴𝗻𝗲𝗿 𝗙𝗲𝘀𝘁𝗶𝘃𝗮𝗹 𝟮𝟬𝟮𝟲

Зрителски отзвук от спектакъла „Рейнско злато“ на 26 май ✨️

https://www.facebook.com/share/v/1HJfd5XZVs/?mibextid=wwXIfr

Berlin Komische Oper Berlin: Große Pläne, wenig sichtbar – wie geht es weiter?
Seit fast drei Jahren wird die Komische Oper in Berlin-Mitte saniert und erweitert. Doch wer heute an der Behrenstraße vorbeikommt, entdeckt nur wenige sichtbare Veränderungen. Während im Inneren des Gebäudes weiter gearbeitet wird, bleiben Finanzierung, Zeitplan und der Fortschritt des Erweiterungsbaus weiterhin Thema.
Komische.oper.berlinde.presse

Donald Runnicles: Ein Wagner-Dirigent ohne Allüren nimmt Abschied (Bezahlartikel)
Berlin. Mit Wagners „Götterdämmerung“ verabschiedet sich Sir Donald Runnicles nach 17 Jahren als Generalmusikdirektor von der Deutschen Oper.
BerlinerMorgenpost.de

Deutsche Oper Berlin: „Die Walküre“, Richard Wagner
Beginnen wir heute mit den Sängern. Daß die mindestens drei Jahrzehnte lang wortreich beschworene „Krise des Wagnergesangs“, sollte es sie je gegeben haben, überwunden ist, konnte man schon bei den zurückliegenden Bayreuther Festspielen hören. Nun bietet die Deutsche Oper nach dem „Vorabend“ auch für den „ersten Tag“ des Bühnenfestspiels eine Besetzung ohne Ausfälle auf. Seit der Premiere dabei ist Annika Schlicht als Fricka, deren Mezzo kraftvoll und zupackend tönt, die aber eine Neigung zu Abwärts-Portamenti hat, welche man bei Wagner für stilistisch unpassend halten kann. Ebenfalls zur Stammbesetzung seit der ersten Wiederaufnahme zählt Elisabeth Teige, deren jugendlich-dramatischer Sopran für die Sieglinde neben schwärmerischer Emphase auch verhangene Töne der Resignation kennt. Auch Tobias Kehrer hat als Hunding Rollenerfahrung seit 2021 und imponiert wieder mit seinem schwarzen, kernigen Baß. Als Wotan ist Jordan Shanahan eingetauscht worden. Das ist gut so. Im Rheingold mag man Ian Paterson die leichten Gebrauchsspuren seines Baritons als Gestaltungsmittel für einen etwas derangierten Gott gutgeschrieben haben. Der Walküre-Wotan muß seine Autorität aber auch stimmlich beglaubigen, selbst wenn er bereits im zweiten Aufzug sein Scheitern eingesteht. Trine Møller ist eine jugendlich-frische Brünnhilde, die ihre Schlachtrufe unerschrocken angeht. Ob man ihr ausgeprägtes Vibrato goutiert, ist Geschmackssache. Schließlich ist von einem vielversprechenden Rollendebüt zu berichten: Matthew Newlin gibt in den beiden Ring-Zyklen an seinem langjährigen Stammhaus seinen ersten Siegmund. Über Jahre hinweg bediente er die großen Partien des lyrischen Repertoires. Nun hat er einen Fachwechsel vorgenommen. Für einen ehemals lyrischen Tenor erstaunt dabei die volltönende Mittellage.
Von Michael Demel
https://deropernfreund.de/deutsche-oper-berlin/berlin-die-walkuere-richard-wagner-2/

Klassikfestival Schloss Kirchstetten: Heute letzter Tag für den Frühbucherbonus

 Der Festivalsommer ruft: FrühbucherBonus endet heute!
 Der Countdown läuft: Nur noch bis 31. Mai profitieren Sie von unserem beliebten FrühbucherBonus für das gesamte  Sommer-Programm   für  das KlassikFestival 2026!
Die Ermäßigung erfolgt bereits automatisch beim Ticketkauf über unseren Onlineshop Eventjet  hinterlegt – einfacher geht’s nicht. Nutzen Sie auch noch die letzten 24 Stunden und sichern Sie sich Ihre Wunschplätze zum Vorteilspreis.Wir freuen uns schon jetzt auf einen unvergesslichen Festivalsommer voller großer Stimmen, besonderer Begegnungen und einzigartiger Momente im Schloss Kirchstetten.
 
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Ein Operetten-Wettbewerb im Festivalformat an der Bruckner-Uni Linz . 30.5.2026

Die Siegerin heißt Nela Drozdová und errang den ersten Preis unter 12 Kandidaten

Nela Drozdova

Eine seit 2014 unverzichtbare Einrichtung im Zweijahresrhythmus an der Bruckneruni Linz ist der Operetten-Wettbewerb als Starthilfe für junge Sänger zum Einstieg in das Theaterleben. Das Institut für Gesang und Musiktheater mit seinen begeisterten Fachvorständen Robert Holzer und Thomas Kerbl stehen hinter dieser hervorragenden Idee der Ausschreibung eines Wettbewerbes für Studierende und Absolventen der Gesangsklassen bis zum 35. Lebensjahr. Das Interesse war auch heuer groß, von den nicht weniger als 25 Teilnehmern haben es 12 Kandidaten geschafft, sich dieser Bewährungsprobe einer hochkarätigen Jury aus auch weit angereisten Theaterintendanten zu stellen.

Zum Bericht von Georgina Szeless

Vor 100 Jahren geboren: Marylin Monroe

 

Hektor Haarkötter:
MARILYN MONROE LIEGT AUF DER COUCH UND SPRICHT ÜBER SEX
Sieben außergewöhnliche Tage mit Anna Freud
214 Seiten, Verlag Ueberreuter, 2026

Zwischen Realität und Fiktion

Marilyn Monroe, hundert Jahre alt?
So undenkbar wie auch nur eine „ältere“ Marilyn, obwohl sie in dem „Misfits“-Film schon ein wenig daran gearbeitet hat. Nein, sie bleibt jung und schön und sexy, und nicht alle Menschen, die seit 64 (!) Jahren tot sind, erfreuen sich dermaßen ungebrochenen Interesses der Nachwelt.

Logisch, dass rund um den 100. Geburtstag am 1. Juni 2026 nun auch der Buchmarkt sich bewegt, obwohl es nicht einfach ist, zu einem so abgearbeiteten Thema wie Marilyn noch neue Aspekte zu finden.    Man ist Marilyn schon unter jede Rockfalte gekrochen. Dass sich dennoch immer wieder Neues ergibt, zeigt das Buch darüber, MM „liegt auf der Couch und spricht über Sex“, was ein ziemlich reißerischer Titel für eine an sich seriös recherchierte. wenn auch inhaltlich weitgehend freizügige Betrachtung ist.

Für uns Österreicher ist die Woche im Jahr 1956, als Marilyn in London für „Der Prinz und die Tänzerin“ mit Laurence Olivier vor der Kamera stand, besonders interessant. Denn die zweite Protagonistin des Buches ist keine Geringere als Anna Freud, Sigmunds Tochter, Psychoanalytikerin, nach der Flucht vor den Nazis in London geblieben. die Praxis ihres berühmten Vaters in 20 Maresfield Gardens in Hampstead weiterführend. Zwei extrem große Namen. Zweifellos eine Begegnung, die Neugierde erregt.

Nur, was macht ein Autor – Hektor Haarkötter ist seines Zeichens Professor für Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt politische Kommunikation an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. also nicht gerade Fachmann für Stars und Psychologie – mit solch einer Begegnung, über die natürlich – es gibt ein Patienten-Geheimnis – nicht gesprochen wurde und zu der auch keine medizinischen Unterlagen existieren? Wobei der Autor selbst im ersten Kapitel gesteht: „Was sich zwischen den beiden Frauen in dieser einen Woche ereignet hat, ist bis heute ein Geheimnis“?

Nun, man erfindet. Tatsächlich hat Haarkötter die Sitzungen „nach der Wahrscheinlichkeit“ nachgestellt. Und im übrigen recherchiert, recherchiert, recherchiert und das Buch mit Faktenmaterial vollgestopft. Eine Gratwanderung, eine der weiteren Spekulationen über die Monroe. Marilyn macht das, nach allem, was über sie schon geschrieben wurde, sicher nichts mehr aus…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

«Mehr Kriegsschiffe, weniger Konferenzen» fordert Amerikas Kriegsminister – an einer Konferenz: Pete Hegseth verspricht am Shangri-La-Dialog in Singapur den asiatischen Alliierten eine enge Zusammenarbeit. Aber nur, wenn sie ihren Teil zur Verteidigung beitragen.
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 Palermos Mafiajäger heben das Vermögen von Messina Denaro: Fast drei Jahre nach dem Tod des einst meistgesuchten Mafiabosses von Italien beschlagnahmen Ermittler in Sizilien Besitztümer im Wert von über 200 Millionen Euro. Die Spur des Mafia-Netzwerks führt auch in die Schweiz.
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Top-Militärvertreter der USA und Kuba treffen sich bei Guantánamo: Es ist ein sehr ungewöhnliches Treffen. Nach anhaltenden Spannungen sprechen US- und kubanische Generäle bei Guantánamo direkt miteinander.
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 Deutschland: «Einwechselkanzler» Wüst stärkt Merz den Rücken: Die neusten Meldungen.
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 Verurteilt wegen Terrorverherrlichung: Der französische Islamwissenschafter François Burgat ist tief gesunken. François Burgat gehörte lange Zeit zu den einflussreichsten Nahostexperten in Frankreich. Jetzt wurde der 78-Jährige verurteilt, weil er seinen Respekt für die Hamas ausgedrückt hat.
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 «Hinterhältiger und verlogener Charakter»: Zwei Zürcher Psychiater verloren Amt und Würde – wegen ihrer jüdischen Herkunft: Hans Wolfgang Maier und Herbert Binswanger sind an der Psychiatrischen Klinik Burghölzli tätig. Dann werden sie Opfer einer antisemitischen Schmutzkampagne. Ein Stück Schweizer Geschichte.
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 Sport ist Mord, aber in einer Gesellschaft, die mit jeder Art Vergangenheit abgeschlossen hat, hält Fussball die Idee von Tradition am Leben: Seit achtzig Jahren meidet der britische Essayist Terry Eagleton mit einigem Erfolg jede sportliche Tätigkeit. Beim Fussball allerdings macht er eine Ausnahme – wenigstens fast.
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Aufstand gegen das Konventionelle: Heike Geisslers irrwitziger Roman «Michaela Kohlhaas»: Die deutsche Schriftstellerin hat eine Art Remake von Kleists Klassiker geschrieben, das man lesen muss. Es ist auch eine Parabel der Selbstermächtigung.
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Paul McCartneys Kunst der Selbstvermarktung: Der 83-jährige Ex-Beatle hat ein neues Album herausgebracht. Es könnte sein letztes sein.
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Hässliche Hüpfburg: Ein Kunstwerk auf der Seine irritiert die Pariser: Über den Pont Neuf hat sich derzeit eine aufblasbare Felsenlandschaft gelegt. Der Künstler JR sieht darin eine Hommage an Christo und Jeanne-Claude. Bei den Parisern hinterlässt das gemischte Reaktionen.
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Hirn oder Herz? Karl Ove Knausgårds neuer Roman erzählt von einem Familienvater, der eigentlich eine andere liebt: «Arendal» ist der unsägliche Monolog eines vom kleinbürgerlichen Leben gebeutelten Mannes, der seine Gefühle im Suff ertränkt.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Medien. ORF-Kandidat Breitenecker: „Ich gehe davon aus, dass ich eine Mehrheit im Stiftungsrat habe“
Mit Kooperation statt Konkurrenz will Ex-ProSieben-Vorstand Markus Breitenecker von sich überzeugen. Auf der „blauen Seite“ könne man dafür gar Inhalte anderer Medien kuratieren, etwa auch der „Presse“ oder das „Standard“-Forum.
DiePresse.com.breitenecker

Einer der beiden „Siegessicheren“ wird nach der Abstimmung ein langes Gesicht haben. Ist es dieser? 

Politik. Italien/ Ebola-Risiko : Meloni fordert zu stärkerer Grenzüberwachung auf
Premierministerin Giorgia Meloni schlägt vor, das Thema Grenzmanagement auf die Tagesordnung des kommenden EU-Gipfels im Juni zu setzen. Zudem wurde eine Videokonferenz der EU-Gesundheitsminister in der kommenden Woche angeregt. Ziel sei eine bessere Abstimmung zwischen den Mitgliedsstaaten, um mögliche Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und die Ausbreitung von Infektionskrankheiten innerhalb Europas zu verhindern, hieß es weiter.
https://www.krone.at/4158973

Wie meist scheint Frau Meloni richtig zu reagieren! Übrigens: Die Kommunalwahl in Venedig hat ihre Partei gewonnen. Der breiten Masse war der Wirbel um die Meloni-Vertraute Frau Venezi (als Musikchefin im Opernhaus vom Orchester mit großem medialen Tam-Tam verhindert) egal gewesen zu sein. Oder hat sie gerade wegen ihrer Haltung in Venedig gewonnen? 

Internationaler Fußball
Elfer-Krimi! PSG verteidigt Champions-League-Titel. Arsenal am Boden
Paris Saint-Germain hat den Titel in der Champions League verteidigt. Frankreichs Meister kürte sich am Samstag in Budapest nach einem 4:3 im Elfmeterschießen im Finale gegen Arsenal wie im Vorjahr zu Europas Champion. Nach 90 wie 120 Minuten war es 1:1 gestanden. Die Gunners legten durch Kai Havertz schon in der 6. Minute vor, Ousmane Dembele gelang per Foul-Elfmeter (65.) der Ausgleich. Im Elferschießen schoss Arsenals Abwehrchef Gabriel den zehnten Elfer über die Latte.
https://www.krone.at/4158874

Über den „Gunners“ scheint ein Fluch zu liegen. Es gibt wieder keinen großen Titel. Im Elferschießen ballerte der Abwehrchef den letzten Penalty in die Wolken (für Nichtfußballer übersetzt heißt das „übers Tor“)!

Haben Sie einen schönen Tag!

A.C. 

 

 

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