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21. MAI 2026 – Donnerstag

21.05.2026 | Tageskommentar

 

Foto: Klaus Billand

WIENER STAATSOPER/ 19.5. 2026: DAS RHEINGOLD. Ein nachdenklicher Göttervater

Sven Eric-Bechtolfs Sichtweise auf Wagners Ring ist bereits sattsam bekannt: Es handelt sich sich in glatter Ästhetik (Bühnenbild: Rolf Glittenberg; Kostüme: Marianne Glittenberg) um eine tragfähige und brauchbare Arbeit, die vor allem durch kluge Personenregie besticht – Eine Tugend, die in den letzten Jahrzehnten bedauerlicherweise reihum verloren gegangen zu sein scheint. Das Setting bietet allerdings trotzdem für jeden Darsteller die Möglichkeit, nach seinen Vorzügen der jeweiligen Interpretation entsprechend Raum zu geben.

Zum Bericht von Sabine Längle

Wien/Staatsoper
Pablo Heras-Casado zähmt das Rheingold
Überraschend kontrolliert nähert sich Pablo Heras-Casado dem „Ring“ an der Wiener Staatsoper. Der Spanier setzt auf Klangbalance und entrückte Atmosphäre. Kraftmeierei lässt er in seinen Tempi kaum zu. Der Cast fügt sich dem an. „Yes, endlich vorbei“. Die Erleichterung der fünf jungen Mädels war deutlich zu spüren. Auf 2 Stunden 30 Minuten hatte Dirigent Pablo Heras-Casado sich sein Konzept für „Das Rheingold“ zurechtgelegt. Ohne Pause, Richard Wagner in einem durch. Das kann schon zur Herausforderung werden. Das ausgedehnte Tempo spürte man enorm im Vorspiel, dann intensiv bei Erdas Mahnung in Richtung Wotan. Dabei war das Wiener Staatsopernorchester ein hervorragender Begleiter.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Wien/Staatsoper
Dieser Alberich lässt einem die Haare zu Berge stehen (Bezahlartikel)
Zurüstungen für den Untergang: Georg Nigl und Michael Volle dominieren als Alberich und Wotan einen wackeligen „Ring“-Auftakt
DiePresse.com.alberich

Solide Machtspielchen bei „Rheingold“ an der Staatsoper
Wackere Wiederaufnahme von „Rheingold“ an der Wiener Staatsoper mit Dirigent Pablo Heras-Casado
DerStandard.at.300000.wackere

Wiener Staatsoper, 17.5. 2026: Les pecheurs de perles, 2.Vorstellung . Bemerkungen und Fragen

Les pêcheurs de perles – Wikipedia

Die beiden Glanzlichter dieser Oper sind das „Perlenfischerduett“ und die Nadir-Arie. Beide konnten nicht optimal, wie bei einer Neueinstudierung angezeigt, über die Bühne kommen. Juan-Diego Florez sang die Solostellen im Duett recht gut; als es aber dann zweistimmig wurde hatte er dem Schwall von Ludowig Teziers  fokusierter,  kerniger Stimme wenig entgegenzusetzen und blieb mit der Melodiestimme zu sehr im Hintergrund. So wie dieser Zurga sang, hätte es einer Stimme mit einem Kaliber wie der von Jussi Bjoerling bedurft um zur Geltung zu kommen; auch Kraus hätte es geschafft. Hat man in der Direktion der WStO, im Besetzungsbüro nicht geahnt, dass die beiden Stimmen nicht zusammenpassen werden; der Dirigent hätte es aber auf jeden Fall merken müssen…
Zum Bericht von „alcindo“

„alcindo“ ist ausgebildeter Dirigent und Sänger, schreibt hier verständlicherweise unter Pseudonym 

Wien/Staatsoper: Mode-Schmäh: Les Pêcheurs de perles an der Wiener Staatsoper
bachtrack.com.de.kritik.bizet

BERLIN / Konzerthaus: FIOR D’ALPE – Deutsche Erstaufführung durch die BERLINER OPERNGRUPPE unter FELIX KRIEGER; 19.5.2026
Mitreißende halbszenische Aufführung dieser in den Höhepunkten siedeheißen Oper von ALBERTO FRANCHETTI

*Foto: Peter Adamik

Das schwarze bodenlose Loch, es klafft noch immer. Das, was die Musikgeschichte aus welchem Grund auch immer auf den Thron erhob oder ausschied, das, was die Politik jüdischen Komponisten durch ihre rassistischen Anordnungen nicht nur der Welt der Oper angetan haben, erfüllt noch immer mit dem Phantomschmerz der Amputation. Nicht zuletzt, weil Musikdramen, die sich in den Höhepunkten gut mit den Spitzenwerken der spätromantischen Strömungen des zu Ende gehenden 19. Jahrhunderts und beginnenden 20. Jahrhunderts inkl. der Publikumsrenner des Verismo bzw. der Giovane Scuola messen lassen können, gnadenlos von den Spielplänen verbannt waren…

Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger

Österreichische Gesellschaft für Musik: Einführungsvortrag zur Volksopernpremiere „Hoffmanns Erzählungen“

 

Theater Münster: LA TRAVIATA. PREMIERE Samstag, 13.06.202619.30 UHR / Großes Haus

Violetta Valéry: Robyn Allegra Parton, Copyright: Theater Münster

Violetta Valéry ist eine wohlhabende Pariser Kurtisane, die das Leben in vollen Zügen genießt. Die hohe Pariser Gesellschaft vergnügt sich selbstvergessen auf ihren Festen, reiche Adlige buhlen um sie. Doch eine bürgerliche Existenz ist ihr als traviata – italienisch für die vom rechten Weg Abgekommene, als „gefallene Frau“ – nicht vergönnt. Als Violetta sich in Alfredo verliebt, scheint ein neues Leben möglich. Sie löst ihr Vermögen auf, um ein abgeschiedenes Liebesnest auf dem Land zu finanzieren. Doch das idyllische Glück währt nur kurz. Als Alfredos Vater Violetta dazu drängt, die Beziehung zu beenden, um den Ruf seiner Familie zu schützen, fügt sich Violetta und kehrt nach Paris zurück. Alfredo, der nichts von den wahren Gründen der Trennung weiß, sucht sie auf einem Fest auf und demütigt sie in einem Ausbruch von Wut vor allen Gästen. Verlassen und allein ergibt sich Violetta schließlich ihrer Schwindsucht, die sie schon lange begleitet. Alfredos Vater, von Gewissensbissen geplagt, offenbart seinem Sohn die Wahrheit. Alfredo eilt nach Paris zurück, um Violetta in ihren letzten Stunden um Vergebung zu bitten…

Ausführlicher in den „Infos des Tages“

Hamburg/Staatsoper: Der Bar­bier von Sevilla“an der Staats­o­per: Da gibt’s Geki­cher im Publi­kum
Gene­ral­mu­sik­di­rek­tor Omer Meir Well­ber und Regis­seu­rin Tat­jana Gür­baca brin­gen Ros­si­nis All­zeit­hit neu her­aus. Mit einem erstaun­li­chen Twist.
Hamburger Abendblatt.de

WIEN/ Staatsballett in der Staatsoper: „Manon“, revisited: Vienna State Ballet (Wiener Staatsballett), May 16th, 2026

A première can be something very exciting, but sometimes, a (good) „revival“can be even more. After meeting so many people I have not seen in quite a while (The Ballet Connoisseurs are back to watch substantious performances) and after such a long time of not seeing this ballet at the Vienna State Opera (and guessing that the coaching by Alessandra Ferri – who worked directly with Sir Kenneth MacMillan – would be outrageously brilliant), I started thinking of this evening as a very happy revival, in fact, a most fortunate one for the public.

 

https://www.attitude-devant.com/blog/2026/5/17/manon-revisited-vienna-state-ballet-wiener-staatsballett-may-16th-2026

attitude dance.platform (Ricardo Leitner)

 

Berlin/ Staatsoper Unter den Linden: Mit dem Beginn der Proben für Die Entführung aus dem Serail richtet sich der Blick an der Staatsoper Unter den Linden auf die Premiere am 27. Juni.

Bülent Ceylan. Foto: Staatsoper Berlin

Ähnlich wie Mozarts Singspiel mit Vorstellungen und Klischees vom Eigenen und Fremden spielt, lädt die Neuinszenierung zu einer besonderen Perspektive auf das Werk ein. Bülent Ceylan wird sowohl als Bassa Selim als auch in seiner Persönlichkeit als Comedian auf der Bühne stehen und kommentierend durch den Abend führen. Die Texte der Sprechszenen entstehen in einer Neubearbeitung gemeinsam mit Regisseurin Andrea Moses und ihrem Team. „Die Inszenierung setzt auf Tiefe, Aktualität und Unterhaltung“, so Bülent Ceylan…

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

WIEN / Theater der Jugend / Renaissancetheater: DIE WIESE
Musical von Thomas Zaufke (Musik) und Peter Lund (Text)
Premiere: 20. Mai 2026

Polit-Nachhilfe für Kids

Zum Ende der Intendanz von Thomas Birkmeir zieht eine politische Märchenstunde in Musicalform in das Renaissancetheater ein. Der Abend, der schon für die Erstklassler gedacht ist, bietet eine schlichte Parabel an, deren Sprache so sehr an heutige Medienformulierungen angepasst ist, dass die Kinder im Zuschauerraum, je älter sie sind, diese vermutlich wiedererkennen werden.

Peter Lund als Texter hat zu der gefälligen, aber im Grunde unauffälligen Musik von Thomas Zaufke simplifizierend genug die Geschichte einer anfangs idealwn Welt entworfen: eine bunt bevölkerte, friedliche Wiese…

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

WIEN / Vienna’s English Theatre: THE UNFRIEND von Steven Moffat
Premiere: 20.  Mai 2026

Copyright: Viennas English-Theatre

Vorsicht bei Bekanntschaften!

Nie wieder wird man nach dem Besuch dieses Theaterabends zu flüchtigen Reisebekannten leichtfertig sagen: „Besuchen Sie uns doch, wenn Sie in unsere Nähe kommen“. Denn Elsa, die Plaudertasche von der Kreuzfahrt, steht wenig später wirklich vor der Tür des englischen Ehepaares in London. Und damit beginnen die Turbulenzen, Komplikationen und auch Wahnsinnigkeiten in dem Stück „The Unfriend“ (gewissermaßen die Verneinung des Wortes „Freund“) von Steven Moffat.

Zweifellos versucht Vienna’s English Theatre mit diesem Stück an die große Tradition englischer Splapstick-Komödien aus dem 20. Jahrhundert anzuschließen, aber die rasante Komik eines Philip King, eines Ray Cooney oder Derek Benfield, von Ayckbourn oder Frayn ganz zu schweigen, schafft der Autor nicht, dazu gibt es zu viel Leerlauf (es ist nicht immer wieder lustig, sich darüber zu alterieren, dass man es vielleicht mit einer Mörderin zu tun hat). Aber dafür analysiert Moffat, was für ein britisches (und wohl auch amerikanisches) Publikum zweifellos persönlich amüsant ist, gewissermaßen die Psychologie der beiden Völker, von denen Shaw sagte, sie seien „durch die gemeinsame Sprache getrennt“…

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Machtpolitiker ohne Nachfolger: Mahmud Abbas verwaltet in Palästina den Stillstand: Der 90-jährige Fatah-Chef hat sich seine Herrschaft ein weiteres Mal gesichert. Ein ehemaliger Minister rechnet mit dem System Abbas ab.
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Iran und die USA verhandeln laut Trump «ernsthaft». Teheran festigt unterdessen seine Kontrolle über die Strasse von Hormuz: Der amerikanische Präsident hat laut eigenen Angaben einen geplanten Angriff auf Iran abgesagt. Das Regime soll offenbar zu kleinen Zugeständnissen im Nukleardossier bereit sein. Aus der Strasse von Hormuz will Teheran jedoch langfristig Profit schlagen.
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Mobilmachung in den Emiraten? Washington drängt Abu Dhabi zu stärkerer Beteiligung am Krieg gegen Iran: Die USA wollen offenbar, dass die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) eine aktivere Rolle im Kampf gegen das iranische Regime spielen. Wie realistisch ist der Einsatz von Bodentruppen der Emirate?
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Neuerdings ruft Donald Trump immer bei «Axios» an, wenn er sich zum Iran-Krieg erklären möchte: Wie kommt die News-Plattform zu der Ehre? Einer ihrer Journalisten, der Israeli Barak Ravid, ist zur ersten Anlaufstelle für den Präsidenten geworden. Die Plattform entspricht mit ihren kurzen Texten auch Trumps Naturell. Sie ist eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte.
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 Die Regionalwahl in Andalusien stürzt Spaniens Konservative in ein Dilemma: Der Partido Popular bleibt in den Regionen auf Erfolgskurs, verliert aber in Andalusien die absolute Mehrheit. Die nötigen Bündnisse mit der extremen Rechten werden zum Risiko bei der nationalen Wahl im nächsten Jahr.
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 Der belgische Diplomat, der mutmasslich an der Ermordung des kongolesischen Nationalhelden Patrice Lumumba beteiligt war, ist tot: Etienne Davignon war lange einer der mächtigsten Belgier. In einigen Monaten hätte er sich vor Gericht verantworten sollen. Doch nun ist er 93-jährig gestorben.
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 Waffenruhe im Gazastreifen: Israels Polizeiminister Ben-Gvir postet Demütigung von Gaza-Aktivisten: Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas ist brüchig. Bis zu einem nachhaltigen Frieden im Nahen Osten ist es ein weiter Weg. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
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 Gibt es nachhaltiges Palmöl? Satellitenbilder zeigen: Auch auf zertifizierten Plantagen brennt es immer wieder: Die Vorgaben für eine nachhaltige Palmöl-Produktion sind vielfach tote Buchstaben.
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Wir versinken im ideologischen Quark» – Alice Schwarzer über Wokeismus als Frauenfeind: Ein Gespräch über Machtnetzwerke von Männern, die Tücken der romantischen Liebe und den dringenden Aufruf, in einer hoch ideologisierten Zeit endlich zu den Fakten zurückzukehren.
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 Udo Lindenberg: immer noch der King: Von Jazz-Schlagzeug, Rocksongs und literarischer Innovation bis zum Zusammenbruch: Alles ist enthalten in dieser Pop-Star-Biografie. Am Sonntag feiert Udo Lindenberg seinen 80. Geburtstag.
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Kultur: «München Mord»-Darsteller Alexander Held 67-jährig gestorben +++ Französischer Sender droht 600 Filmschaffenden mit Rauswurf: Die neuesten Meldungen.
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 Zuerst kamen die Künstler, dann die Touristen – Claude Monet und die Entdeckung von Étretat: Spektakulär an diesem Ort sind die hohen Kalksteinfelsen. Zahllose Maler haben sie festgehalten. Allen voran Claude Monet. Eine Ausstellung im Frankfurter Städel-Museum zeichnet diese Entwicklung vielschichtig und in spannungsvoller Inszenierung nach.
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Der Ritter von der traurigen Gestalt flieht vor seinem Autor: «Don Quijote» als phantasievolle Collage in Basel: Der Schweizer Theatermacher Thom Luz hat den Jahrhundertroman von Cervantes für die Bühne bearbeitet: Am Theater Basel zeigt er die Abenteuer des berühmtesten Antihelden der Literatur als Opernpasticcio. Zu Deutsch: als Pastetchen.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Politik Österreich Kürzungen . Bauern bis Arbeitslose: Neue Details zum Spar-Budget
Von Bauern bis Arbeitslose: Wo die Regierung den Rotstift ansetzen will. Die Zeit drängt. In knapp drei Wochen will SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer seine Budgetrede im Parlament halten. Zwar hat sich die Regierung bereits auf die Eckpfeiler des Doppelbudgets 2027/28 geeinigt, die genauen Details sind aber noch in Verhandlung.
oe24.at.sparpläne

Die ganze Spar-Liste – jetzt wird auch Alkohol teurer
Die Regierung verschärft ihren Sparkurs: Ein internes Papier zum Doppelbudget soll massive Einschnitte zeigen. Die bis jetzt bekannten Details. Besonders hart trifft der Sparkurs aber Arbeitsmarkt und Soziales. Die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung werden vereinheitlicht, die bisherige Staffelung bis 2.630 Euro brutto fällt weg. Das soll 2027 rund 276 Millionen Euro und 2028 bereits 415 Millionen Euro bringen. Zusätzlich plant die Regierung eine Sperrfrist beim Arbeitslosengeld nach einvernehmlichen Kündigungen. Diskutiert wird eine vierwöchige Wartezeit: Zwei Wochen müsste der Arbeitgeber zahlen, zwei Wochen gäbe es keine Leistung. Damit sollen Saisonbetriebe daran gehindert werden, Mitarbeiter beim AMS „zwischenzuparken“. Einsparung: 200 Millionen Euro jährlich.
Heute.at.waswirdteurer

Österreich: Message, Macht, Medien. Dornauer: „Wähler verzeihen mir Benko und Ferrari“
In einem „Message, Macht, Medien“-Spezial trifft krone.tv-Podcaster Gerald Fleischmann den ehemaligen Tiroler SPÖ-Chef Georg Dornauer zum Jagdausflug im Wienerwald und spricht mit ihm darüber, warum er trotz Réne Benko, Ferrari, Jagdleidenschaft und markiger Sager weiterhin auf seine sozialdemokratischen Wurzeln pocht – und weshalb er sich selbst noch lange nicht abgeschrieben hat.
https://www.krone.at/4147889

Sport: Deutsche Fußball-Bundesliga: Transfer-Hammer um Didi Kühbauer UND Sasa Kalajdzic
Nach dem sensationellen Double-Gewinn aus Meisterschaft und Cup steht der LASK vor einem brutalen Aderlaß.  Wie oe24 bereits berichtete, zieht es Erfolgscoach Didi Kühbauer (55) nach den historischen Triumphen unbedingt ins Ausland. Jetzt wird es konkret: Die deutsche Bundesliga jagt den Burgenländer – und in Linz droht ein bitteres Wechsel-Déjà-vu!
oe24.at.lask-aderlass

Istanbul
Aston Villa gewinnt die Europa League, Freiburg ohne Chance
Aston Villa holte den Titel in der Europa League mit einem klaren 3:0-Finalsieg in Istanbul gegen den SC Freiburg, bei dem Philipp Lienhart 90 Minuten tapfer verteidigte.
Kurier.at.fußballfinale

Fußball Österreich: Schopp gibt Comeback in Hartberg
Markus Schopp kehrt als Cheftrainer bzw. Technischer Direktor zum TSV Egger Glas Hartberg zurück und geht in seine dritte Amtszeit beim Admiral-Bundesligisten. Das gaben die Steirer am Mittwoch bekannt. Nachdem der 52-Jährige die Oststeirer bereits von 2018 bis 2021 sowie von 2022 bis 2024 betreut hat, folgt er in der neuen Saison auf Manfred Schmid.
https://sport.orf.at/stories/3156055/

Keine von euch Was genau steckt hinter Otrovertiertheit?
Endlich hat Susanne Kaloff ein Wort für das leicht mulmige Gefühl, das sie so oft in Gruppen beschlich: Sie ist otrovertiert! Was dahintersteckt.“Ich war immer für wenige, nie für jedermann. Immer Beobachterin, selten das Geschehen. Ich war noch nie eine, die dazugehört. Ich habe, bis auf eine einzige Ausnahme, immer nur zu mir gehört.“ Diese Sätze habe ich vor ein paar Monaten auf Instagram gepostet. Sie fühlten sich erleichternd an, als hätte ich erkannt, was mich schon mein Leben lang gefangen hielt: das Gefühl des Andersseins, des Nichtdazugehörens.
brigitte.de.otrovertiertheit

Österreich
Noch nicht gemeldet“. 3,1 Mio. Euro: Hier spielte Lottogewinner seinen Schein
Weiter Spannung um einen Lotto-Glückspilz aus NÖ: Nach dem Gewinn des Dreifachjackpots am Sonntag fehlt von ihm nämlich weiter die Spur.
Heute.at.lottogewinner

Österreich
Kurioses OGH-Urteil: Wer verheiratet ist, kann nicht „verunstaltet“ werden
Ein schwerer Unfall in der Steiermark hatte ein vier Jahre langes Nachspiel vor Gericht. Dabei sorgt ein Aspekt für Aufsehen. Ende März hat der Oberste Gerichtshof einen Beschluss gefasst, der einige auf den ersten Blick kuriose Feststellungen enthält. Auslöser war der Unfall eines niederländischen Urlaubers in der Steiermark aus dem Jahr 2022, der schlimme Folgen nach sich zog. Zuerst berichtete die „Presse“ über den Fall. Dem OGH-Beschluss zufolge mietete das Opfer damals ein Apartment mit mit Balkon. Letzterer wurde vom Eigentümer selbst restauriert – allerdings mangelhaft. Eines Nachts stürzte der Urlauber ab, landete auf seinem Auto und danach hart am Boden. Zu einer Querschnittsymptomatik mit hochgradigen spastischen Lähmung der Extremitäten kommen eine neurogene Blasenfunktionsstörung, Defäkationsstörung, erektile Dysfunktion, Spasmen und Krämpfe bei Anstrengung und Berührung sowie wechselnde psychiatrische Folgen hinzu.Dabei erlitt er schwerwiegende Verletzungen. Weil der Vermieter mittlerweile selbst verstorben ist, wurde das Verfahren gegen die Verlassenschaft geführt. Von dieser wurden 300.000 Euro an Schmerzengeld sowie 40.000 Euro an Verunstaltungsentschädigung gefordert. Letztere wurde aber vom OGH abgewiesen. Die Alkoholisierung des Opfers spielte bei der Beurteilung angesichts des verheerenden Defekts schon einmal keine Rolle, auch eine nüchterne Person hätte hier abstürzen können. 300.000 Euro Schmerzengeld sieht auch der OGH für einen 69-jährigen Querschnittsgelähmten angemessen.Der 69-Jährige ist allerdings verheiratet und eine Scheidung sei nicht absehbar. Selbst, wenn er wirklich in seiner Geschlechts- und Gefühlsgemeinschaft mit seiner Frau beeinträchtigt ist, sei das kein finanzieller Schaden. Und zwar war er vor dem Unfall noch berufstätig, seither kann er aber überhaupt nicht mehr arbeiten. Beruflich kann es deswegen auch keine „Verhinderungen besseren Fortkommens“ mehr geben.
Heute.at.kurioses.urteil

Interessante Gerichtsentscheidungen haben mich immer schon interessiert, diese Erkenntnis ist eine bemerkenswerte und irgendwie logisch. 

Ich wünsche für heute einen schönen Tag!

A.C.

 

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