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19. OKTOBER 2026 – Montag

19.10.2026 | Tageskommentar

 

 

Wiener Staatsoper am 18.10.2026: Die Entführung aus dem Serail

Beruhige Dich Belmonte – Danke, Belmonte – Bitte, Belmonte

Immerhin schon die 27. Aufführung dieser Inszenierung in Wien (ein Vintage-Import aus Stuttgart). Ihre herausragende Charakteristik ist die Dopplung der singenden Figuren mit Schauspielerinnen und Schauspielern. Die daraus gewonnenen Pointen sind allerdings eher von der Art, über die man nach drei Vierteln in der Theaterkantine lacht. Während das noch einigermaßen gerechtfertigt ist, wenn die Sängerinnen oder Sänger eher radebrechen als gekonnte deutsche Prosa abzuliefern, wird es sinnlos, wenn – wie im Fall Blonde – die Sprecherin weitaus schlechter spricht als die Sängerin (beide lustigerweise aus Linz). Nimmt man die Prosa aber nur eben so hin, dann bietet Hans Neuenfels einen guten Rahmen für das Musikalische und in Christian Schmidts abgefacktem Theatersaal das zeitlich weit vorher gelegene Pendant zu Koskys Così. Die Kostüme von Bettina Merz sind überwiegend gerade noch erträglich. Und um auf die Neuenfelssche Grundidee zurückzukommen, wollen wir doch nicht so flach bösartig sein, um darauf hinzuweisen, woran es nach dem Volksmund liegt, dass man doppelt sieht…
…  Insgesamt eine Aufführung mit weit überdurchschnittlich guter Diktion, Ausdrucksnuancen und orchestraler Brillanz. Sind wir einem neuen Mozart-Frühling am Ring schon recht nahe?

Zum Bericht von Robert Fucik

NEW YORK – WIEN / Die Met im Kino /  Cineplexx Cinemas Macbeth  von Giuseppe Verdi
am 17. Oktober 2026
 Isolde als Lady

Lise Davidsen, Quinn Kelsey. Foto: Metopera

 Es gibt sie noch – die Inszenierungen, die nichts umdeuten, für erfreuliche visuelle Eindrücke sorgen und (trotzdem?) einen spannenden Opernabend bereiten: Louisa Proske, geborene Berlinerin, aufgewachsen zu beiden Seiten des Ozeans, feierte mit ihrer Inszenierung von Verdis „Macbeth“ einen fulminanten Einstand an der Met. Sie ist eine Mitbegründerin der New Yorker Heartbeat Opera, die für ihre innovativen Inszenierungen gefeiert wird.

Innovativ war allerdings nicht, was sie auf die Bühne der Met brachte, aber das dürfte nur wenige Besucher gestört haben. Ein klaffendes Loch umschließt die Schauplätze – das Höllentor, das bei Shakespeare der betrunkene Pförtner mit der Pforte zu Macbeths Burg verwechselt? Es umrahmt eine vom Krieg zerstörte, düstere Welt, nur das Schlafgemach der Lady wirkt intakt  (Bühnenbild Jon Bausor).  Mit virtuoser Verwendung der Drehbühne gelingen nahtlose Schauplatzwechsel, und die Hexen sind omnipräsent: Sie dringen in das Schlafgemach der Lady ein und kleiden sie an, sie krönen Macbeth und seine Gattin, und sie erweisen denselben Dienst Banquos Sohn nach dem Sieg über den Usurpator.

Der nicht gerade subtile Hinweis auf das omnipräsente Böse war sehr wirkungsvoll, und die graue Gewandung der Hexen bildete einen wirkungsvollen Kontrast zu Lady Macbeths Renaissance-Prachtroben. Auch die Herren waren entsprechend gekleidet – die Pumphöschen waren allerdings nicht für jedermann kleidsam (Kostüme Montana Levi Blanco). Angeblich handelt es sich bei den Kostümen größtenteils um Recyceltes aus dem Fundus – sehr lobenswert!

Die Inszenierung besticht durch viele Effekte und Detailreichtum. So sind die Kampfszenen meisterlich choreographiert (Jorrell Lawyer-Jefferson) und involvieren auch Tänzer. Die Hexenerscheinungen im 1. Akt werden  ebenfalls zu einer kleinen Balletteinlage genutzt, ebenso die Einleitungsmusik zum Bankett, Und die eigentliche Ballettmusik der Oper, die man selten vernimmt, wurde teilweise bei den Prophezeiungen vertanzt. All diese Einlagen fügten sich harmonisch ins Ganze und verstärkten den Eindruck einer Grande Opera.

Quinn Kelsey, geliebter und sehr oft eingesetzter Verdi-Bariton der Met, erinnert vom Stimmtypus in dieser Rolle ein wenig an Renato Bruson: ein warm timbrierter, schmiegsamer Bariton, der für Kavaliersbariton-Rollen eher prädestiniert erscheint. Bei diesem voreiligen Schluss muss man dem Künstler allerdings Abbitte leisten: Er porträtierte Macbeth als schwachen Charakter, der Stärke erst im Bösen zeigt und am Ende bei einem wunderschön phrasierten „Pietà, rispetto, amore“ Mitleid erregt. Er und seine Lady dürften sich bei ihren Ambitionen gefunden haben, denn von sexueller Anziehung oder gar Hörigkeit ist nichts zu bemerken.

 Lise Davidsen ist wunderbar anzusehen und singt makellos, die Furie glaubt man ihr keinen Augenblick in keiner Beziehung. Dafür gestaltete sie die Schlafwandel-Szene mit allen technischen Raffinessen, deren ihr großer Sopran fähig ist, mit viel Wärme und ließ Mitleid aufkommen…

Zum Bericht von Traude Steinhauser

Salzburg: Kuratorium fällt Entscheidung zu Ersatzspielstätten in Salzburg
Die Konzerte wandern während des Umbaus des Großen Festspielhauses für zwei Sommer in das Messezentrum. Im Mönchsberg entsteht eine Erweiterung. Die Salzburger Festspiele übersiedeln mit ihren Konzerten während des Umbaus des Großen Festspielhauses in den Sommern 2029 und 2030 in das Messezentrum und die Salzburg Arena. Das hat das Kuratorium am Freitag in seiner Sitzung entschieden. Auch der Jedermann soll bei Schlechtwetter in eine Messehalle ausweichen, ganz vom Tisch ist eine mobile Überdachung der Zuseher-Tribüne am Domplatz aber noch nicht.
DerStandard.at.salzburgumbau

 

Die Liebe zu den kleinen und den großen Dingen : Franco Zeffirellis ikonische „La Bohème“ an der Metropolitan Opera als ganz großes Kino
Vorstellung vom 16. Oktober 2026

 

Franco Zeffirellis La Bohème gehört mittlerweile zu den ikonischen Inszenierungen der Metropolitan Opera und ist völlig zu Recht ein Repertoire-Klassiker. Seit ihrer Premiere am 14. Dezember 1981 wurde sie mehr als 500 Mal gespielt und ist damit die meistgespielte Inszenierung der Met. Im Dezember wird sie 45 Jahre alt. Doch ihr Alter sieht man dieser Inszenierung nicht an.
Und das liegt vor allem an einer Genauigkeit und Verliebtheit in Details, die magisch und in dieser naturalistisch-psychologischen Form heute nur noch sehr selten zu finden und zu sehen ist. Schon die Mansarde des ersten Aktes hoch über den Dächern von Paris ist ein kleines Wunder an Bühnenrealismus. Draußen ein grauer, dämmriger Wintertag, früh einsetzende Dunkelheit und ein wenig Mondlicht, drinnen ist es zugig und vor allem kalt.

Zeffirelli verkleinert die gewaltige Bühnenöffnung der Met mit schwarzen Seitenvorhängen um etwa ein Drittel und betont damit zunächst ganz bewusst die Enge der Künstlerwohnung
und das Kammerspielartige dieses 1. Aktes. Rodolfo und Marcello verbrennen das Manuskript, um wenigstens ein bisschen Wärme zu haben – und aus dem angeschlossenen Schornstein steigt tatsächlich Rauch.
Wenn Schaunard mit Essen, Wein und unerwartet verdientem Geld zurückkehrt und die Freunde auf ihren plötzlichen Reichtum anstoßen, sitzt selbst das Klirren der Gläser exakt auf der Musik. Und wenn Benoît wenig später die ausstehende Miete kassieren will, machen sie ihren Vermieter betrunken, bringen ihn dazu, von seinen außerehelichen Abenteuern zu erzählen, und werfen ihn anschließend in gespielter moralischer Empörung hinaus. Die eingesparte Miete kann direkt bei Momus investiert werden.
Dann bleibt Rodolfo allein zurück. Es klopft. Eine Frau! Noch schnell ein Blick in den Spiegel, ob die Frisur sitzt, dann öffnet er die Tür. Mimì tritt ein. Als sie ohnmächtig wird und Rodolfo ihr Wasser ins Gesicht spritzt, ist jeder einzelne Wasserspritzer perfekt mit den Harfenklängen aus dem Orchestergraben synchronisiert.
Das sind die kleinen Details, aus denen Zeffirelli seine große Wirkung entstehen lässt.

Zum Bericht von Dr. Eric Alexander Hoffmann

Der Rezensent geht sehr ins Detail. Dr. Hoffmann ist beruflich im Lehrfach als Theater- und Musikwissenschaftler tätig

Wien/ Musiktheater an der Wien: 17.10.2026   ThadW   „Der fliegende Holländer“

Jordan Shanahan (Holländer. Foto: Matthias Baus

Philipp Stölzls Regiekonzept für Wagners „Spukoper“ mag an einigen Opernhäusern erfolgreich gewesen sein, man muss es aber dennoch nicht ganz toll finden. Die Bibliothek Dalands dient als Schauplatz des Geschehens, dazu steht eine Bühne auf der Bühne und Bildprojektionen ergänzen/verwirren die Szenerie. Bei vielen Produktionen neueren Datums rettet der musikalische Teil die Aufführung, hier ist dem nicht so. Die Wiener Symphoniker waren unter dem Dirigat von Robert Jindra recht grob unterwegs, die etwas schleppend gespielte Ouvertüre gelang vor allem den Bläsern nicht fehlerlos.

Zum Bericht von Johannes Marksteiner

Wien
„Der fliegende Holländer“: Im Theater an der Wien endet Wagners Senta als Lucia (Bezahlartikel)
Schauerromantik mit Psycho-Twist: Auch in Wien überzeugt Philipp Stölzls Deutung des „Fliegenden Holländers“. Unter Robert Jindra hört man dazu die Materialschlacht großer Stimmen.
DiePresse.com.hollaender

Vom heroischen Liebestraum zur Trauma-Bewältigung
Das Theater an der Wien zeigt einen klang-mächtigen und optisch düsteren „Fliegenden Holländer“ in der Regie von Philipp Stölzl. Ein imposanter Abend, der mehr beeindruckt als berührt.
https://www.krone.at/4339429

Der psychologisierende Holländer: So war die Wagner-Premiere im Theater an der Wien (Bezahlartikel)
Philipp Stölzls superschlüssige Interpretation von Wagners „Der fliegende Holländer“ funktioniert auch im Theater an der Wien hervorragend.
Kurier.at.musiktheateranderwien

Ein lockender Kapitän: „Der fliegende Holländer“ im Theater an der Wien
Philipp Stölzls berührende Regie des „Fliegenden Holländers“ geht fast 20 Jahre nach ihrer Basler Premiere in Wien vor Anker. Jubel, auch für starke Stimmen
DerStandard.at.lockender.kapitaen

„Holländer“: Richard Wagner, auf den Kopf gestellt (Bezahlartikel)
Philipp Stölzl inszeniert „Der fliegende Holländer“ als packende Geschichte weiblichen Begehrens. Hätte der Orchestergraben mitgespielt, wäre es ein großer Abend für das Theater an der Wien geworden.
KleineZeitung.at.hollaender

Bibliothek des Grauens: Philipp Stölzl inszeniert den „Fliegenden Holländer“ in Wien
Zwischen Grusical und Psychostudie bewegt sich Wagners „Fliegender Holländer“ am Musiktheater an der Wien. Philipp Stölzl zeigt alles aus der Perspektive einer traumatisierten Senta, das Dirigat hängt währenddessen durch.
MuenchnerMerkur.de.wienerhollaender

München/Bayerische Staatsoper: Die Bayerische Staatsoper gibt ein Sängerfest mit der klassischen Ariadne auf Naxos


Ariadne auf Naxos. Foto: Geoffroy Schied/ Bayerische Staatsoper

Mit der aktuellen Wiederaufnahme der Ariadne auf Naxos würdigt die Bayerische Staatsoper nicht nur eine meisterlich minimalistische, inzwischen 18 Jahre alte Inszenierung, sondern feiert ein Fest der Stimmen und der Musik.
von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de

ZÜRICH / ZÜRCHER OPERNHAUS: DIE ZAUBERFLÖTE von W.A.MOZART
„Der Vogelfänger bin ich ja“ … Papageno hat ganze Arbeit geleistet !

Foto: Herwig Prammer

Endlich ist die grauenhafte, total missglückte Produktion der Tatjana Gürbaca auf dem Müll gelandet und durch eine frische, farbige Produktion von Daniele Finzi Pasca mit schöner Lichtgestaltung ersetzt worden. Besonders gut gelöst ist die Feuer- und Wasserprüfung. Die Bühne von Hugo Gargiulo, felsig-nächtlich in Akt 1 für das Reich der Königin der Nacht, hell und klar in Akt 2 für den Weisheits Fürsten Sarastro und dessen Gefolge passt kongruent zum Stück. Für die phantasievollen Kostüme von Giovanna Buzzi sind keine Kosten gescheut worden: sie sind schlicht wunderbar…#

Zum Bericht von Alex Eisinger

Wien/Konzerthaus: Die Cleveländer und Franz Welser-Möst hinterlassen einen zwiespältigen Eindruck
Das Cleveland Orchestra war in Händen von George Szell und Lorin Maazel ein unangefochtener Klangkörper von Weltruf. Offenbar (und hörbar) hat das Orchester in den 25 Jahren von Welser-Mösts Position als Chefdirigent einiges an Profil verloren. Subjektiv gesehen ist es kein Orchester von Weltruf mehr; es wurde von anderen amerikanischen Orchestern rechts und links überholt. Aber wenigstens endete diese dreitägige Wiener Abschiedstour versöhnlich.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Donaueschingen: Polyphonies: Bilanz der Donaueschinger Musiktage
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (8,02 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio

Düsseldorf: Wagners „Meistersinger“ in Düsseldorf: Originelle Regie stößt auf geteiltes Echo
Düsseldorf. Sänger und Orchester fahren bei der Premiere lauten Jubel ein. Daniel Kramers Inszenierung malt ein düster-militaristisches Zukunftsszenario.
Wagners „Meistersinger“ in Düsseldorf: Originelle Regie stößt auf geteiltes Echo

Graz
Ballett der Oper Graz: „Romeo und Julia“ in einer dystopischen Zukunft
https://www.krone.at/4339398

Duisburg. Ballett: „Grey Area“, Bridget Breiner, David Dawson, Lesley Telford
DerOpernfreund.de.duisburg

Buch/ Literatur: Geheimnisvolle Welt der Freimaurerei
Zwischen Macht und Mythos: Es gibt kaum eine Affäre in Wien, die nicht auch den Freimaurern zugeschrieben wird. Großmeister Semler kontert mit einem Buch.
Martin Gebhart
Kurier.at.politik.freimaurerei

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Proteste in Frankreich eskalieren: Ein gemeinsamer Aktionstag von Gelbwesten, Gewerkschaftern, Studierenden und anderen Gruppen wurde von schweren Ausschreitungen überschattet.
Zum Bericht
Kritik an Céline Amaudruz nimmt zu: Die Genfer SVP-Nationalrätin gilt als aussichtsreiche Kandidatin für die Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin. Doch ein Blick auf ihre Vita offenbart viele Angriffspunkte und Schwächen, etwa bei ihrem Führungsstil.
Zum Bericht
Russland testet Nato-Grenze: Für Menschen in Grenznähe zur Ukraine bestehe eine grosse Bedrohung, sagt der stellvertretende Stabschef der rumänischen Armee im Gespräch mit der «NZZ am Sonntag».
Zum Interview
Hitzesommer verteuert das Leben: Der Herbst ist da, aber nicht der Regen. Immer öfter muss die Schweiz die Pflichtlager für wichtige Güter öffnen.
Zum Bericht
Dürfen Zoos auch unterhalten? Der Zoo Zürich entwickelt sich wieder einmal weiter – und sorgt damit für kontroverse Diskussionen.
Zum Bericht
Auf eigene Faust gegen die EU-Bürokratie: Schweizer Firmen lobbyieren in Brüssel stärker als die meisten Europäer.
Zum Bericht
Mehr als 2000 Maghrebiner tauchten unter: Viele Algerier, Marokkaner und Tunesier verschwinden in der Schweiz jedes Jahr in der Illegalität. Wo treiben sich diese jungen Männer herum?
Zum Bericht
Das Land braucht einen heilsamen Schock: Die geplante Mehrwertsteuererhöhung zur Teilfinanzierung der 13. AHV-Rente könnte an der Urne scheitern. Es wäre ein gutes Signal.
Zum Editorial von «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli.

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Politik/ Österreich: Kasperl der Woche: „Absolut“-Andi macht jetzt den Solar-Verkäufer
Total daneben: Während die Roten ohnehin genug Baustellen haben, macht sich ihr EU-Delegationsleiter vor laufender Kamera zum Werbebotschafter einer Solarfirma. Ein peinlicher Auftritt, der Fragen aufwirft – und unserem „Kasperl der Woche“ noch ordentlich auf den Kopf fallen könnte!
https://www.krone.at/4337450

Sport/ Fußball international. Pfeifkonzert zur Pause: Startelf-Debüt wird für David Alaba zum Albtraum
Das hat er sich sicherlich ganz anders vorgestellt! David Alabas Startelf-Debüt für seinen neuen Klub Udinese Calcio wurde am Sonntag zum Albtraum. Bei der 0:3-Niederlage gegen Lecce in der Serie A war der Auftritt des 34-jährigen Wieners bereits nach 45 Minuten zu Ende.
https://www.krone.at/4336746

Die Zeit von David Alaba ist vorbei, das muss auch er und vor allem sein geschäftstüchtiger Vater zur Kenntnis nehmen. Ich an seiner Stelle wäre zurück nach Österreich gegangen, bei uns hat er seine Haus- und Hof-Presse, die vor ihm auf den Bauch liegt. Wieso wohl?

Österreich: Fall Gunkl – Frau erpresste ihn, Mutter gab ihr Tipps
Neue Wende im Fall Gunkl: Eine der wegen Erpressung angeklagten Frauen will nun einen Freispruch beim Prozess am Donnerstag. „Heute“ kennt Details. Wie berichtet, soll Paal die beiden Hobby-Prostituierten seit rund zwölf Jahren kennen. Aus regelmäßigen Treffen gegen Bezahlung wurde laut Verteidigung ein beinahe familiäres Verhältnis mit gemeinsamen Festen und Shopping-Touren auf Gunkls Kosten. Alkohol floss zumeist in Strömen.
Heute.at.gunkl.prozess

Der „Gunkl-Prozess“ steigt am Donnerstag. Egal wie er ausgeht, der Kabarettist ist beruflich ohnedies erledigt! Dabei ist er mit seinem Bekanntheitsgrad gerade am Gipfel angelangt. Zum Prozess haben sich viele Medien, auch aus Deutschland, angesagt. 

Österreich: Freikaufen vom Gesetz: Geld für Kopftuchstrafen: Aufruf dreimal geschönt
Erst eine Kampfansage mit religiösem Anstrich, dann die große Imagepolitur: Dreimal wurde der Aufruf zum Spendensammeln für Kopftuchstrafen bereits umgeschrieben, nun redet ein Verein mit. Wer genau liest, erkennt das alte Ziel. Familien, die das Verbot missachten, sollen ihre Strafen nicht selbst tragen müssen. GoFundMe hält das Geld zurück.
https://www.krone.at/4339507

Das war erwartbar! So ein Gesetz ist in der Praxis nicht verwirklichbar. Schlimm ist nur, dass diese Mädchen mit „Trotzdem Kopftuch“  dann als Provokation in der Klasse sitzen und die Klassenkameraden daraus lernen, wie und dass man sich vom Gesetz freikaufen kann. Man lernt in der Schule ja  fürs Leben. Haben wir das nötig gehabt?

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

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