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9. OKTOBER 2026 – Freitag

09.10.2026 | Tageskommentar

 

Wiener Staatsoper/ „Nest“. Die nächsten Veranstaltungen

https://tickets.nest.at/webshop/webticket/seatmap?eventId=16972

Wien/ Staatsoper
Hier zaubert der neue Regiestar der Oper (Bezahlartikel)
An der Wiener Staatsoper werden zwei Einakter von Alexander Zemlinsky und Béla Bartók zum Duell eines Paares. Für Regisseur Vasily Barkhatov ist es der nächste Karriereschritt – auf dem Weg nach Bayreuth.
DieWelt.de.Kultur

Das Paar Asmik Grigorian und Vaslily Barkhatov wird mir ob seiner Medienpräsenz schön langsam unheimlich. Vielleicht sollte sich der politische Chef der österreichischen Kultur, Vizekanzler Babler, einmal die Kontaktdaten zu deren Werbeagentur geben lassen!

Leserin W.B. meint aber, dass in Fall Babler Hopfen und Malz verloren ist: Die „Werbeagentur“ bringts nicht. Das hyperselbstbewusste Auftreten ist das Geheimnis, verbunden mit provokantem Styling (Leder-Pants zum Liederabend in der WSO!!!). Da kann die Leistung auf der Bühne durchaus (oft mit Recht) kritisch kommentiert werden, man schert sich nicht darum und gibt sich als Gewinner. B. versucht das auch, aber es fehlt ihm das Schauspiel-Talent ….  Zitat Ende

 Bayerische Staatsoper: Apollon Foyers mit Apollon Playback Show

 
Auch in der neuen Spielzeit 2026/27 bieten die Apollon Foyers einen lebendigen „Dritten Ort“ im Herzen der Stadt, der zum Austausch, Verweilen und Entdecken einlädt. Zwischen Kunst und Alltag stehen die Türen der Bayerischen Staatsoper jeden Freitag von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr offen. Es steht ein vielfältiges Angebot bereit, Besucher:innen können an der Kopfhörerstation musikalische Einblicke in die Welt der Oper, des Balletts und darüber hinaus gewinnen. Im Lesebereich liegen aktuelle Magazine und diverse Bücher bereit. Die Theatergastronomie Käfer im RHEINGOLD bar-bistro bietet außerdem Kaffee, Getränke und kleine Speisen an.
 
Diesen Freitag, 9. Oktober 2026, findet um 15.00 Uhr zusätzlich zum bestehenden Angebot wieder eine Ausgabe der Apollon Playback Show mit Influencer Sandro Capasso („Der Münchner“) statt. Interessierte können sich für Lip-Sync-Performances anmelden und sich in Genres wie Pop, Hip-Hop oder Operette ausprobieren. Pro Termin werden vier Slots per Voranmeldung vergeben, zwei weitere Teilnehmende können sich spontan vor Ort melden. Kostümelemente aus dem Fundus stehen zum Verkleiden bereit.
 
Die Apollon Foyers werden von der Beisheim Stiftung unterstützt, gemeinsam mit den Dritten Orten im Haus der Kunst und im Schauburg Labor.

Linz/ Musiktheater: „Lohengrin“: Die Sehnsucht nach der Macht
Ein Schwan, ein Ritter und ein drohender Krieg: Am Samstag hat im Linzer Musiktheater Richard Wagners Oper „Lohengrin“ die Premiere. Am Pult steht Christoph Koncz, der designierte Musikdirektor des Landestheaters Linz. Er leuchtet die Schwanenritter-Oper musikalisch tief aus.Mit „Lohengrin“ von Richard Wagner eröffnet das Musiktheater Linz am Samstag seine neue Opernsaison. Damit setzt Linz einerseits seine Wagner-Tradition fort, anderseits wird das Schlüsselwerk der romantischen Oper hier nach 30 Jahren wieder inszeniert. Damit verbunden ist auch eine personelle Premiere, denn: „Es ist meine erste Neuproduktion am Haus und meine erste Wagner-Oper“, sagt Christoph Koncz, designierter Chefdirigent des Bruckner Orchesters Linz. Er folgt ab der Saison 2027/28 Markus Poschner nach.
https://www.krone.at/4324420

Linz
Oper: Wagners „Lohengrin“ im Musiktheater Linz
Am Samstag, den 10. Oktober 2026, feiert die romantische Oper „Lohengrin“ von Richard Wagner ihre Premiere im Großen Saal des Musiktheaters Linz.
Mein.bezirk.at.event.linz

Dresden/ Semperoper: Verdi-Spektakel an der Semperoper: Tolle Musik – aber was soll diese ideenfreie Inszenierung?
Von Christian Schmidt
Mit „Ballo in maschera“ wird die erste Premiere von Sachsens Staatsoper mit Chefdirigent Daniele Gatti musikalisch zum Traum. Szenisch allerdings zeigt man kaum mehr als die Flucht vor einer Deutung.
https://share.google/MBMAVJ84GGAc4L8R7

Bühne Baden: Heute Premiere Musical DISNEY ARIELLE, DIE MEERJUNGFRAU

Anna Rosa Döller. Foto: Lalo Jodlbauer

Unten im Meer

 Endlich ist es soweit: Meerjungfrauen, Muränen und Meerhexen übernehmen die Regentschaft an der Bühne Baden, wenn sich am 9. Oktober erstmals der Vorhang für das Musical DISNEY ARIELLE, DIE MEERJUNGFRAU hebt. Andreas Gergen, dem künstlerischen Leiter des Hauses, ist damit die nächste Sensation gelungen, denn dieser absolute Klassiker der Disney-Welt ist in Baden zum allerersten Mal in deutscher Sprache zu sehen!

 Arielle, die jüngste Tochter des Meereskönigs Triton, träumt von einer anderen Welt – der der Menschen. Als sie Prinz Erik vor dem Ertrinken rettet, wächst in ihr der Wunsch, selbst ein Mensch zu werden. Die Meerhexe Ursula bietet ihr einen gefährlichen Handel: Arielle muss ihre Stimme opfern, um ihr Abenteuer zu leben. Begleitet von ihren Freunden, der Krabbe Sebastian und dem Fisch Fabius, erlebt Arielle eine Geschichte voller Mut, Liebe und Magie – ein Märchen über das Erwachsenwerden, darüber, dem eigenen Herzen zu folgen und die Kraft, anders zu sein. Mit Musik von Alan Menken und Liedtexten von Howard Ashman und Glenn Slater erklingen weltberühmte Songs wie „Unten im Meer“ und „Ein Mensch zu sein“, die die Disney-Ära prägten. Seit dem Oscar-prämierten Film von 1989 gehört ARIELLE, DIE MEERJUNGFRAU zu den größten Erfolgen von Disney.

 Andreas Gergen inszeniert dieses Musical als farbenprächtiges Bühnenereignis für die ganze Familie. In der Titelrolle ist Anna Rosa Döller zu sehen, ihr zur Seite steht Timotheus Hollweg als Prinz Erik. Weiters brillieren Andreas Lichtenberger als König Triton, Maya Hakvoort als böse Meerhexe Ursula, Ramesh Nair als Krabbe Sebastian und viele mehr. Das Bühnenbild stammt von Momme Hinrichs, die Kostüme von Aleksandra Kica. Für die anspruchsvollen Choreografien zeichnet Francesc Abós verantwortlich, die musikalische Leitung liegt in den Händen von Victor Petrov.

 Premiere ist am 9. Oktober 2026 um 19.30 Uhr im Stadttheater.
Weitere Vorstellungstermine:
10., 17., 24., 30. & 31. Oktober 2026
6., 7., 18., 19. & 20. November 2026
9., 13., 14., 15., 20., 21., 22., 28. & 30. April 2027

NEW YORK – WIEN / Die Met im Kino /  Cineplexx Cinemas
COSI FAN TUTTE  von W.A.Mozert am 3.10. 2026

 „Cosi fan tutte“ im Vergnügungspark

Foto: Metopera

Phelim McDermotts turbulente Inszenierung der vielleicht am schwierigsten auf die Bühne zu bringenden Mozart / Da Ponte- Opern wurde an der English National Opera 2014 aus der Taufe gehoben, 2018 wurde sie erstmal an der Met gezeigt. Sie verlegt die Handlung in einen Vergnügungspark auf Coney Island in den Fünfzigern, um das Verwirrspiel, das dem Libretto folgt, einigermaßen glaubhaft zu machen…

…Der junge israelisch-amerikanische Dirigent Nimrod David Pfeffer leitete das Orchester der Met zu elegantem, spritzigem Spiel an und betonte die Absicht der Produktion, vor allem zu unterhalten. Diesem Anspruch wurde sie gerecht – mit der anfänglichen Einschränkung.

Zum Bericht von Traude Steinhauser

München: Vertragsverlängerung bis 2033: Simon Rattle bleibt Chef von BRSO und BR-Chor
Simon Rattle hat seinen Vertrag als Chefdirigent von BRSO und BR-Chor bis 2033 verlängert. Das ist keine große Überraschung, denn nicht nur bei der Vertragsunterzeichnung betont der Dirigent, wie sehr er das Orchester und den Chor liebe. „Ich kann die kommenden Jahre kaum erwarten und sehe ihnen mit Freude entgegen“, schwärmt Rattle. Und Pläne und Ideen hat er auch schon.
BR-Klassik.de.aktuell

Mainz: Wagner auf dem Mittelaltermarkt
„Lohengrin“ punktet vor allem musikalisch. Kann es sein, dass in der Oper eine allmähliche Umkehr vom Regietheater erfolgt?
https://www.orpheus-magazin.de/2026/10/07/mainz-lohengrin/

Regensburg: Klanggenau und überschwänglich: Szymanowskis „Król Roger“ am Staatstheater Regensburg
Mit Karol Szymanowskis „Król Roger“ als erster Opernpremiere der Saison hat das Staatstheater Regensburg ein musikalisch starkes Repertoirezeichen gesetzt. Szenisch bleibt die Produktion eher blass.
NeueMusikzeitung/nmz.de.krol.roger

Würzburg: Millionengrab Mainfranken Theater: 120 Millionen Euro Zinsen
242 Millionen Euro für die Sanierung des Mainfranken Theaters in Würzburg: Über diese Kostenexplosion haben wir gerade berichtet. Seit Baubeginn haben sich die Kosten mehr als verdreifacht. Und nun kommen noch viele Millionen für die Zinsen dazu.
BR.de.Nachrichten.mainfranken

Bayreuth Baroque Opera Festival 2027

Copyright: Bayreuth Baroque

Liebe Freundinnen und Freunde von Bayreuth Baroque, die Saison 2026 mit Händels Floridante und vielen anderen Highlights ist mit einer 96%igen Auslastung zuende gegangen. Wir haben uns sehr gefreut, noch nie so viele von Ihnen in Bayreuth begrüßen zu dürfen wie dieses Jahr.

Nun freuen wir uns auf die Saison 2027, die wir mit der Oper Semiramide riconosciuta von N.A. Porpora am 7. September 2027 im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth festlich einläuten werden. Mit von der Partie sind u.a. die beiden Star-Countertenöre Franco Fagioli und Bruno de Sà. Die Derniere wird am 19. September 2027 sein.

Vorverkauf: Der Vorverkauf beginnt Anfang Dezember, wir werden Sie auf diesem Kanal rechtzeitig informieren.

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

BERLIN / Kammermusiksaal der Philharmonie „CHANCEN ZUM KLINGEN BRINGEN“ – Junge Dirigenten und Dirigentinnen musizieren mit dem Hauptstadt-Sinfonieorchester; 6.10.2026
Pädagogisches Engagement: Erfreuliches musikalisches Nachwuchsbenefizfest für Jung und Alt!

Valentin Materne. Foto: Dr Ingobert Waltenberger

Wann erlebt selbst der erfahrene und routinierte Konzertgeher, dass ein Neunjähriger Auszüge aus der Filmmusik „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ von Howard Shore dirigiert? Gestern ward es erlebt. Valentin Materne heißt der Begabte, der Musik und Rhythmus im Blut zu haben scheint. Er leitete das Orchester ohne jegliche Scheu, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. Der Körper wiegend tänzelnd, gab er mit akkuraten, präzisen Anweisungen seine Einsätze. Ein Showmaker ist Valentin dazu, der den Applaus genoss und den das Publikum sicher nicht so bald vergessen wird…

Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger

Theater Basel: Schönberg: «Moses und Aron» – Pr. 3.10.2026

© Ingo Höhn

Aufgrund zahlreicher antisemitischer Vorkommnisse, nicht zuletzt wegen des Verlusts seiner Stelle an der Preussischen Akademie der Künste in Berlin, rekonvertierte der 1898 zum Protestantismus konvertierte Schönberg 1933 wieder zum Judentum. Im Zuge seines neuerwachten Interesses an seiner jüdischen Herkunft befasste er sich intensiv mit dem Moses-Stoff und verfasste mehrere Werke darüber, auch die Oper «Moses und Aron», die eigentlich als Oratorium gedacht war. Er schaffte es allerdings nicht, das Werk im Exil in den USA zu vollenden, weshalb der 3. Akt nur aus einer unvertonten Szene besteht…

Zum Bericht von Alice Matheson 

Basel
Schönberg Oper in Basel: Vom Aufprall der Wattekissen (Bezahlartikel)
Sprachrohr Moses:  Benedikt von Peter und Felix Rothenhäusler inszenieren  Arnold Schönbergs „Moses und Aron“ am Theater Basel. Die Aufführungspraxis interessiert sich vor allem für sich selbst und kaum für die Musik.
FrankfurterAllgemeine.net.sprachrohr.moses

Feuilleton
Der Musikjournalismus steckt in der Krise: Redaktionen schrumpfen, Magazine verschwinden
, vom Schreiben allein kann kaum jemand leben. Doch ausgerechnet die Hochschulen reagieren darauf kaum. Sie modernisieren die Technik, aber nicht den Journalismus. Vielerorts ist die Musikkritik längst zum Hobby geworden. Pensionierte Lehrer, ehemalige Musikerinnen und leidenschaftliche Opernbesucher schreiben für kleine Portale – oft für wenig Geld oder ganz ohne Honorar. Das ist ehrenwert. Als Berufsperspektive für eine neue Generation ist das aber wenig attraktiv. Das Problem beginnt an den Hochschulen. Hier wird die Disziplin seit Jahren stiefmütterlich gepflegt und nicht weitergedacht
https://backstageclassical.com/wie-muenchens-hochschule-klassik-von-gestern-lehrt/

Wer von den ganz wenigen Journalisten, die noch halbwegs davon leben können, nun einen Job hat, ist so froh darüber, dass er den Opernchefs gefällig ist, damit der gefürchtete Anruf beim Herausgeber ausbleibt, in dem der Opernzampano einen anderen Berichterstatter fordert (soll schon vorgekommen sein, und zwar nicht in Bagdad). 

Filme der Woche: 

Filmstart: 8. Oktober 2026 
HOPE
Originaltitel       호프 / Südkorea / 2026
Drehbuch und Regie: Na Hong-jin
Mit:
Hwang Jung-min, Jung Ho-yeon u.a.

 

Alien-Zirkus, koreanisch

Seit Jahren machen südkoreanische Filme im Westen von sich reden, wenn es auch keiner so weit gebracht hat wie „Parasite“, der als erster ausländischer Film überhaupt den Haupt-„Oscar – Bester Film“ für sich entscheiden konnte. Das war allerdings eine bitterböse, brillante Sozial-Komödie.

Wenn nun von dem koreanischen Film „Hope“ seit seinem Cannes-Auftritt in hohem Maß (und auch höchst kontrovers) die Rede ist, so hat man es diesmal mit einem irren Genre-Mix zu tun, da mischen sich Action-, Katastrophen-, Survival-, Horror-, Sci-Fi und gleichzeitig Gegenwarts-Reality und schließlich Alien-Movie zusammen, das ziemlich lang (mehr als zweieinhalb Stunden) eine durchaus fesselnde und immer wieder witzige Geschichte erzählt – und das bei faktisch eigentlich dürftiger Handlung..

Diese  spielt, so der Titel, rund um eine Kleinstadt am Meer, die „Hope“ heißt, in der Nähe von Nordkorea (der böse Bruder-Nachbar, vor dem man sich im Süden sicher nicht ohne Grund fürchtet). Ein Polizist fährt seines Weges durch schöne Landschaft, die einem bald nicht mehr so friedlich vorkommen wird. Er wurde von Wilderern zu einer ziemlich grausigen Entdeckung, dem Fund einer scheußlich zerfetzten Tierleiche, gerufen. Was ist das? Vorläufig kann man nur raten…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Lebensweisheiten: Fit fürs Leben: Wie Kinder und Jugendliche Selbstständigkeit lernen
Viele Eltern beschäftigt die Frage, wie sie ihre Kinder fit fürs Leben machen können. Was muss der Nachwuchs schon möglichst früh lernen, um später einen Startvorteil zu haben? Kinder auf ein selbstständiges Leben vorzubereiten, kann eine Herausforderung sein. Schließlich heißt das für die Erwachsenen, nach und nach Verantwortung abzugeben und ihren Sprösslingen immer mehr Vertrauen zu schenken.
News.at.fit.fürs.leben

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Die Menschen in Gaza haben die Hoffnung verloren. Sie trauen weder Israel noch der Hamas: Der weitgehend zerstörte Gazastreifen bleibt ein Kriegsgebiet, in dem es kaum Aussicht auf Besserung gibt. Immer mehr Palästinenser wenden sich deswegen von der Hamas ab. Zwei von ihnen berichten.
Jetzt lesen
«Trump verachtet uns», sagt der Kanadier, der am «Lake America» lebt. «Er hält uns für Abtrünnige und Schmarotzer»: Vom Ahornsirup-Produzenten über den Käser bis zum Manager in der Eishockeyschläger-Fabrik: Die Kanadier nehmen den Handelskrieg persönlich. Ein Roadtrip durch Ontario.
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 «Zerschlagt das Patriarchat»: Nach Vergewaltigungsvorwürfen herrscht Aufruhr an der Cornell-Universität: Sieben Studenten sollen eine junge Frau an einer US-Eliteuniversität unter Drogen gesetzt und stundenlang vergewaltigt haben. Nun protestieren Tausende gegen den Umgang der Universität mit den Vorwürfen. Auch Präsident Trump hat sich eingeschaltet.
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Russland lässt die wichtigsten Fragen zum möglichen Pestfall in Sibirien offen: Laut den russischen Behörden gab es in Irkutsk keine Ansteckung mit dem Pesterreger. Woran die junge Laborantin des Pestinstituts gestorben ist, bleibt aber unbekannt. Die fehlende Transparenz regt zu Spekulationen über Katastrophenszenarien an.
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Drohnen versenken Handelsschiffe vor Bulgarien und Rumänien: Hinter den Attacken wird Moskau vermutet: Innerhalb weniger Tage ist es zu drei schweren Angriffen auf Frachter im Schwarzen Meer mit zahlreichen Toten gekommen. Der Verdacht liegt nahe, dass Russland eine wichtige ukrainische Exportroute blockieren will.
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 Die chaotische Entmachtung des SPÖ-Chefs stürzt Österreichs Regierung in die Krise: Österreichs Sozialdemokraten setzen ohne klare Nachfolgeregelung ihren Vorsitzenden Andreas Babler ab. Die Führungslosigkeit droht die Dreierkoalition vollends zu blockieren, während die FPÖ in den Umfragen uneinholbar scheint.
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Schülerproteste in Frankreich: Die Gewalt setzt Präsident Macron unter Druck; Nach schweren Verletzungen von Jugendlichen schränkt die französische Regierung den Einsatz von Polizeigranaten ein. Zugleich sollen Gespräche an den Schulen die Proteste beruhigen. Doch die Jugendlichen wollen weitermachen.
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 Tod einer Symbolfigur: Die 87-jährige Maricarmen Abascal ist gestorben. Beschäftigen wird sie Spanien noch lange. Geschwächt vom Rechtsstreit gegen ihre Räumung verstirbt die Seniorin im Spital. Sie hat das Thema Wohnungsnot symbolisiert – und bleibt eine Schlüsselfigur im Wahlkampf
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Anne Carson erhält den diesjährigen Literaturnobelpreis: Die kanadische Autorin Anne Carson bringt antike Mythen in die Gegenwart. Die Nachricht vom Literaturnobelpreis erreicht die 76-Jährige bei einer ziemlich ungewöhnlichen Tätigkeit.
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Der «liebenswürdige Schurke» mit der blühenden Phantasie: Der Bestsellerautor Jeffrey Archer ist 86-jährig gestorben: Jeffrey Archer erfand Dutzende Geschichten für seine Leser – und bisweilen auch über sich selbst. Seine Bücher verkauften sich mehr als 300 Millionen Mal.
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«Ich schätze, ich bin einfach ein heimlicher Nazi . . .», sagt der Star-Podcaster Tucker Carlson und verheddert sich in Aussagen um Grossbritanniens Rolle im Zweiten Weltkrieg
Ist das Vereinigte Königreich 1939 «freiwillig» in den Krieg eingetreten? Der Star-Podcaster Tucker Carlson duelliert sich mit dem früheren Tory-Minister Rees-Mogg und zeigt ein bizarres Geschichtsbild.
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Die Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi erzählt vom Preis des Widerstands in Iran. Ihre Autobiografie ist Schmuggelware: Narges Mohammadi hat mehr als ein Jahrzehnt in iranischen Gefängnissen verbracht. Heute ist sie wieder zu Hause in Teheran. Sie wisse nicht, wie lange noch.
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«Rubber Soul»: als sich die Beatles neu erfanden: Das Beatles-Album ist klanglich aufgefrischt und neu herausgegeben worden. Es erweist sich als Schlüsselwerk in der Karriere der vier Briten.
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Er war der Pionier der tropischen Moderne: Geoffrey Bawa prägte mit seinen Bungalows und Hotelanlagen das architektonische Gesicht Sri Lankas: Geoffrey Bawa passte seine Bauweise den ortsspezifischen Bedingungen von Landschaft und Klima an. Das Vitra Design Museum widmet dem sri-lankischen Architekten eine farbenfrohe Schau.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Österreich: Abgang wird besiegelt: Andreas Babler eint die SPÖ – gegen sich
Andreas Babler hat es tatsächlich geschafft, die SPÖ zu einen – und zwar gegen sich selbst. Wegen seines Beharrens, Minister bleiben zu wollen und eines Videos voller Selbstlob sind nun endgültig alle der Meinung, dass er ganz gehen muss. Mit dieser Grundstimmung sind am Donnerstagnachmittag die roten Gremiensitzungen gestartet. Babler hatte nach der mühsamen Einigung am Sonntag viele in der Partei verärgert, weil er darauf bestanden hat, unter einem Vizekanzler Marterbauer Minister bleiben zu wollen. Marterbauer hätte ihn darum gebeten, sagt Babler. Aus dem Umfeld des Finanzministers wird das so nicht bestätigt. Auch alle anderen in der Partei sind der Meinung, dass sich das für Babler nicht ausgehen kann.
https://www.krone.at/4325761

Österreich. Nach SPÖ-Rochade: Wirft die ÖVP die Nerven weg und geht in Neuwahlen?  Bezahlartikel
Vor der Bestellung Kuchers und Holzleitners zu Co-Parteichefs herrscht gelöste Stimmung in der Partei. Nur dass Babler Minister bleibt, stört manche. Sie befürchten auch, dass die ÖVP nun Neuwahlen vom Zaun bricht.
Kurier.at.spoe.rochade

Selbst international gilt Österreich wegen der dilettantischen Babler-Aktion als Lachnummer. Nun scheint es sogar den Genossen zu viel geworden zu sein, Bablers Werbevideo hat selbst denen die Augen geöffnet. Angeblich soll das Flehen des designierten Vizekanzlers Marterbauer um den Verbleib des Herrn Babler als Minister und damit Regierungsmitglied nicht so laut gewesen sein, dass es Danebenstehende hören konnten. Für Herrn Babler habe ich das elfte Gebot parat, das da lautet: Du sollst dich nicht irren!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

 

 

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