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9. JULI 2026 – Donnerstag

09.07.2026 | Tageskommentar

 

Der Festspiel-Trick
Es gibt einen Trick, den offenbar so manches Opernhaus irgendwann für sich entdeckt hat: Man nehme den ganz normalen Spielplan, hänge ein paar Hochsommerwochen hinten dran, klebe das Wort »Festspiele« darüber – und schon darf man mehr verlangen.
Umetikettieren als Geschäftsmodell. München betreibt diese Kunst seit 1875 und hat sie zur Perfektion gebracht: gleiche Route, gleiches Flugzeug, aber wer in der Ferienzeit fliegt, zahlt den Aufschlag. Die Münchner Opernfestspiele 2026 dauern satte sechs Wochen, vom 18. Juni bis zum 31. Juli. Wer ein exklusives Kurzformat mit handverlesenen Höhepunkten erwartet, wird überrascht: Turandot, Macbeth, Rigoletto, La Cenerentola, Fidelio, Norma, Rusalka, Faust, Der Freischütz – also mehr oder weniger das reguläre Repertoire der Saison, ergänzt um zwei, drei Premieren. Nur diesmal mit Sommerhitze, Touristen aus aller Welt und einem selbstbewussteren Preisschild.
Der Festspiel-Trick – BackstageClassical

Berlin/Konzerthaus
Konzerthaus Berlin: Dirigentin Mallwitz verlängert bis 2033
hefdirigentin Joana Mallwitz (39) bleibt fünf weitere Jahre beim Konzerthausorchester Berlin. Ihr Vertrag werde bis zum Ende der Saison 2032/2033 verlängert, teilte das Orchester mit. Mallwitz hatte den Posten vor drei Jahren angetreten, bisher lief ihr Vertrag mit dem Orchester im Konzerthaus am Gendarmenmarkt bis 2028/29.
Tagesspiegel.de.mallwitz

Avignon
Auftaktbilanz: Festival von Avignon – wenn 3000 Leute 6 Stunden Theater schauen
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (9,04 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio

Zum 50. Jubiläum: Innsbrucker Festwochen der Alten Musik erwecken Pietro Antonio Cestis «Il pomo d’oro» nach über 350 Jahren zu neuem Leben

 

 Mit einer spektakulären Opern-Wiederentdeckung feiern die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik ihr 50. Jubiläumsjahr: Pietro Antonio Cestis monumentale Barockoper «Il pomo d’oro» erklingt erstmals seit ihrer Uraufführung im Jahr 1668 wieder in voller Länge. Das bei seiner Uraufführung mehr als achtstündige Werk mit 47 Rollen gilt als Inbegriff der barocken Hofoper und wird – wie bereits bei seiner Uraufführung – an zwei aufeinanderfolgenden Abenden aufgeführt. Möglich wird dies durch eine eigens für die Festwochen entstandene Rekonstruktion der verschollenen Musik zweier Akte durch den Musikalischen Leiter Ottavio Dantone. Gemeinsam mit rund 20 Solist*innen, Chor, zwei Tanzkompanien und der Accademia Bizantina bringt er das jahrhundertelang als unaufführbar geltende Meisterwerk auf die Bühne. Für die Inszenierung zeichnet der italienische Regisseur Fabio Ceresa verantwortlich. Die drei Vorstellungen sind am 7. und 8., 11. und 12. sowie am 15. und 16. August im Tiroler Landestheater.

 «‹Il pomo d’oro› war eine besondere Herausforderung, weil verlorene Teile der Oper rekonstruiert werden mussten. Gerade zum 50-jährigen Jubiläum der Innsbrucker Festwochen erschien mir dieses Werk jedoch als die ideale Wahl. Ich hoffe, dass diese außergewöhnliche Oper beim Publikum dieselbe Freude und dasselbe Staunen auslöst, wie bei ihrer Uraufführung im 17. Jahrhundert – nicht umsonst galt sie damals als das größte Opernspektakel ihrer Zeit.»

Mehr darüber in den „Ifos des Tages“

Operklosterneuburg“: Ein kleinwenig schaurig – „Samson und Dalila“ für laue Sommernächte  (7.7.2026)

Samson und Dalila. Samson im Kampf mit den Phillistern. Foto: operklosterneuburg/ Schark

Die biblische Geschichte von Samson und Dalila ist keine beglückende. Philister unterwerfen Juden. Alles gnadenlos, ein Morden damals so wie heute. Dalila verführt Samson mit betörenden Liebesschwüren … Camille Saint-Saens bekannteste  Oper mit ihren vielen melodischen Feinheiten ist in diesem Jahr im Kaiserhof des Stiftes Klosterneuburg bis 1. August zu sehen. Beglücken kann sie nicht, diese Story mit ihren fortwährend vorgeführten Gewaltexzessen. Das Geschen der Spiels: Vor über zweitausend Jahren im heute total verwüstetem Gaza. An einem lauen Sommerabend vermag diese nicht allzu oft gespielte Grand Opéra, 1877 in Weimar uraufgeführt, doch durchaus mit musikalischen Überraschungen und beeindruckenden Arien und so einiger Sentimentalität mitzuerleben sein…

Zum Bericht von Meinhard Rüdenauer

BERLIN / Staatsoper Unter den Linden SAMSON ET DALILA; 7.6.2026

Aigul Akhmetshina, Roberto Alagna. Foto: Ingobert Waltenberger

Sängerisch triumphaler Saisonausklang mit Dalila-Hausdebütantin Aigul Akhmetshina und Roberto Alagna als stimmgewaltigem Bilderbuch-Samson

Premiere hatte die historisierende, pappmachefelsenwuchtige und theaterblutrünstige Produktion des argentinischen Filmregisseurs und Drehbuchautors Damián Szifron 2019 mit Elīna Garanča und Brandon Jovanovich in den Hauptrollen. Des Argentiniers Film „Wild Talkes“ hatte den Intendanten und Dirigenten Daniel Barenboim so fasziniert, dass er den Landsmann vom Fleck weg für sein Regie-Operndebüt engagiert hatte.

Gestern war zum Saisonausklang der Start einer kleinen dreiteiligen Serie von Samson et Dalila mit der russischen Mezzosopranistin Aigul Akhmetshina und einem vokal in Bestform sich zeigenden Roberto Alagna zu bewundern.

Camille Saint-Saëns zwischen Oratorium und Grand Opéra pendelnde musiktheatralische Realisierung des biblischen Stoffes ist dank der Arienhits der Dalila „Printemps qui commence“, „Amour! Viens aider ma faiblesse“ sowie „Mon cœur s’ouvre à ta voix“ mit anschließendem Liebesduett ein Renner der großen romantischen französischen Oper…

Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger

Wir brauchen Role-Models“: Warum es noch immer so wenige Dirigentinnen auf Chefposten gibt (Podcast)
In Deutschland gibt es insgesamt 80 Stellen für das Amt eines Generalmusikdirektors oder einer Generalmusikdirektorin, also den musikalischen Chefposten an einem Stadt- oder Staatstheater. Derzeit sind diese Stellen ausnahmslos von Männern besetzt. Woran liegt es, dass aktuell keine einzige Dirigentin dieses Amt innehat? Und was müsste getan werden, damit sich die Verhältnisse ändern?
Kurier.at.wirbrauchen.role-models

Berlin: Der Götz-Friedrich-Preis für die Spielzeit 2025/2026 geht an Giulia Giammona und Elena Maria Artisi

Götz Friedrich. Kranichfoto

Der Götz-Friedrich-Preis für die Spielzeit 2025/2026 geht an Giulia Giammona für ihre Inszenierung von Paul Hindemiths CARDILLAC am Staatstheater Meiningen (Foto oben) und an Elena Maria Artisi für Donizettis LUCIA DI LAMMERMOOR am Theater Altenburg Gera (Foto unten). Angesichts zweier gleichermaßen überzeugender Produktionen hat sich die Jury in diesem Jahr erstmals dafür entschieden, zwei Preisträgerinnen zu küren. Die Verleihung findet am 19. November 2026 in der Deutschen Oper Berlin statt
 
Seit über fünfundzwanzig Jahren ist der Götz-Friedrich-Preis eine der wichtigsten Einrichtungen zur Förderung herausragender Begabungen im Bereich der Musiktheaterregie – Preisträger*innen wie Stefan Herheim, Eva-Maria Höckmayr, Elisabeth Stöppler und Benedikt von Peter seien hier stellvertretend genannt. Nachdem der Götz-Friedrich-Preis zwischenzeitlich durch die Deutschsprachige Opernkonferenz ausgerichtet wurde, ist er seit der Spielzeit 2022/2023 an die Deutsche Oper Berlin, die Hauptwirkungsstätte seines Widmungsträgers, zurückgekehrt. Mitglieder der Jury, deren Votum einstimmig erfolgte, sind Julia Spinola (Tiroler Landestheater), Dorothea Hartmann (Staatstheater Wiesbaden), Beate Breidenbach (Deutsche Oper Berlin), Wolfgang Nägele (Theater Bielefeld) und Jörg Königsdorf (Deutsche Oper Berlin). Der Götz-Friedrich-Preis wird finanziell vom Förderkreis der Deutschen Oper Berlin unterstützt…

Mehr darüber (Biographien der Gewinnerinnen) in den „Infos des Tages“

Wien/ Heumarkt: „Carmen“ – Andalusischer Opernfemizid für Anfänger
In der Staatsoper finden vor ausgewählten Vorstellungen sogenannte Werkeinführungen statt. Der Wiener Opernsommer, bei dem heuer „Carmen“ auf dem Programm steht, verlegt die Einführung gleich in die Aufführung: Immer wieder tritt der Kabarettist Hosea Ratschiller als „Geist“ des Komponisten Georges Bizet auf und erläutert in amüsantem Plauderton dessen 1875 uraufgeführtes Stück. Diese Einlagen zerhacken den Fluss der französischsprachigen Oper und machen schnell klar, dass hier eine Carmen für absolute Anfänger gegeben wird.
https://www.falter.at/zeitung/20260707/andalusischer-opernfemizid-fuer-anfaenger

Die Wiener Sommeropern-Carmen kommt bei der Kritik bestenfalls „geteilt“ weg. Offenbar gehen die Veranstalter davon aus, dass sie es mit „Opernnovize“ zu tun haben, denen man selbst eine der populärsten Opern erst erklären muss. das wirkt zu dick aufgetragen.  Dabei kommt die musikalische Seite ganz gut weg! Wichtig ist aber sowieso der Kassenberich!

Neuer RSO-Chefdirigent Markus Poschner: „Wir sind Brückenbauer (Bezahlartikel)
Der Deutsche übernimmt im Herbst die Leitung des RSO Wien – und verteidigt das ORF-Orchester vehement gegen Sparfantasien. Er hat mit dem Klangkörper viel vor
DerStandard.at.story.chefdirigent

Erl/ Festspiele: Wenn Frauen den Freitod wählen
Tiroler Festspiele Erl: Cléopâtre / Suor Angelica
Eine Gegenüberstellung von Berlioz’ „Cléopâtre“ und Puccinis „Suor Angelica“
https://www.orpheus-magazin.de/2026/07/07/erl-cleopatre-suor-angelica/

WIEN / Theater im Park: DUNKELGRAUE LIEDER
Hommage an Ludwig Hirsch zum 80. Geburtstag
Johnny Bertl
8. Juli 2026

 

Einer unserer großen Poeten

Als der 21jährige Musikstudent Johnny Bertl mit seiner Gitarre bei Ludwig Hirsch anklopfte, ahnte er nicht, dass vor ihm 32 Jahre engster Zusammenarbeit lagen, rund 4000 Konzerte inbegriffen. Das währte bis zum 24. November 2011, als sich Hirsch selbst das Leben nahm, um dem Erstickungstod durch seine Raucherlunge zuvor zu kommen. Übrigens: Dass Ludwig Hirsch den Johnny Bertl stets als sein „musikalisches Schutzengerl“ bezeichnet hat, würde Bertl selbst nie erzählen – das hat man aus dem Internet…

15 Jahre nach seinem Tod ist Ludwig Hirsch, der am 28. Februar seinen 80. Geburtstag gefeiert hätte (er kam 1946 zur Welt), im Gedächtnis des Publikums so lebendig wie eh und je, Das zeigte ein dicht gefüllter Abend im herrlichen Theater im Park (im Schwarzenberg-Garten neben dem Belvedere), den Bertl mit einer Handvoll Mitstreiter als Hommage an diesen nicht mehr erlebten runden Geburtstag veranstaltete.

Er selbst saß nicht nur mit seiner Gitarre zentral auf der Bühne, er war auch insofern der „Conferencier“, als er viel Persönliches über Ludwig Hirsch erzählte, der ein besonderer Mensch war, wenn auch im Auge der Normalbürger wohl verschroben, gefangen in den allerseltsamsten Gedankenwelten.

Das beweisen so gut wie alle seiner Lieder, die er selbst getextet und komponiert hatte. Wie wenig es ihm ausmachte, zu befremden und Anstoß zu erregen, zeigte schon sein frühes Lied „Die Omama“, wo er nicht in die wienerische Sentimentalität angesichts des Todes der lieben Omi verfiel, sondern sie auf ihre Nazi-Vergangenheit ansprach. Hirsch wollte Menschen zum Denken bringen, zu den verschiedensten Themen. Dafür standen ihm alle sprachlichen und gedanklichen Variationen zur Verfügung – zärtlich bis brutal, elegisch bis komisch, satirisch bis poetisch.

Der Abend im Theater im Park vereinte Johnny Bertl und seine Band mit einer Handvoll hochkarätiger Interpreten: Wolf Bachofner etwa setzte mit „Der Kater“ einen Höhepunmt, der hinreißenden Geschichte eines Hinterhofkaters (mit köstlichen Geräusch-Anteilen). Kaspar Simonischek war für flapsig Wieneriscihes zuständig, Felix Kramer, seines Zeichens selbst Liedermacher, für die gröberen Stücke.  Johnnys Tochter Jo Bertl war die einzige Dame in der Interpreten-Schar, und sie bekam einige schöne Lieder – darunter „In deiner Sprache“, worin es heißt: „Das schöne Wort Tod, schön wie ein Stern“…

Zum Bericht von Renate Wagner

Karlsruhe: „RIGOLETTO“ – 3.7.2026

Der Fluch der Bedeutungslosigkeit


Leonardo Lee als Rigoletto,  Anastasiya Taratorkina. Foto: Felix Grünschloss

Ein düsteres Bühnenbild zeigt sich am Badischen Staatstheater Karlsruhe, während die Ouvertüre zu Giuseppe Verdis Oper Rigoletto erklingt. Man sieht ein halbrundes dunkles Gebäude, vor dem die Höflinge des Herzogs sehnsüchtig auf Zeichen der dahinter wohnenden Frauen warten, in der Hoffnung, dass sich ein Date ergibt. Man kann in das Innere schauen, Arme winken durch die eingelassenen Schlitze und strecken sich den Männern entgegen. Zweifelsfrei ist hier eine Art PeepShow zu sehen, und soll auf die überzogene verdorbene Welt des Adels hinweisen, in der Orgien und Partys an der Tagesordnung waren…

Zum Bericht von Inge Lore Tautz

2.7.2026- „Das Rheingold“ – Sonderaufführung für Kinder – Matinee in der Waldoper in Sopot – BALTIC OPERA FESTIVAL 2026 – Polen.
„Weia! Waga! Woge, du Welle“

Das Rheingold für Kinder: Foto: Waldoper Sopot

Am Vormittag der Premiere von der „Walküre“ fand in der Waldoper in Sopot die eindrucksvolle Matinee mit dem „Rheingold“ für Kinder statt.

In einer eigenen Bearbeitung in gestraffter Form wurde „Das Rheingold“ kindgerecht dem jüngsten Publikum nähergebracht.
Auch für das erwachsene Publikum war diese Sonderaufführung für Kinder durchaus reizvoll.

Zum Bericht von Marisa Altmann-Althausen

Avignon: Die Gewalt der Worte
Beim Festival d’Avignon inszeniert Carolina Bianchi den dritten Teil ihrer Trilogie „Cadela Força“: „Uma Luz Cordial“. Ein Abend voller Schockpotential und Stoff zum Nachdenken. Ein Zitat aus dem 25. Gesang des dritten Teils, dem „Paradies“, aus Dantes „Göttlicher Komödie“ ist auf eine fahrbare Wand projiziert. Es sind Worte der Hoffnung, die Dante ausdrückt, dass er dereinst als Dichter in seine Heimat zurückkehren kann. Glockenklänge sind zu hören. Und bald kommen vier Performer:innen, drei Frauen und ein Mann, nackt auf die Bühne, knien nieder wie zum Gebet, verbinden sich selbst die Augen und heben langsam und gleichmäßig die Arme.
DeutscheBühne.de.avignon

Aix en Provence: Italiens meistgefragter Komponist adelt das Festival von Aix (Bezahlartikel)
Die „Accabadora“ tötet aus Barmherzigkeit. Francesco Filidei macht sie beim Festival von Aix-en-Provence zum Herzstück einer dichten Oper über Schuld, Freiheit und den Kreislauf des Lebens. Der Nachhall ist gewaltig.
DieWelt.de.aixenprovence

St. Margarethen. TTT: ich  empfinde hier sehr schöne Eindrücke einer traditionellen Insznierung in modernem Gesicht, sehenswert:
Eine Geschichte um Liebe, Eifersucht, Gewalt und Intrigen trifft auf atemberaubende Klänge: Mit Giacomo Puccinis Melodramma Tosca kehrt 2026 eine der beliebtesten Opern der Welt in den Steinbruch St. Margarethen, auf die schönste Freiluftbühne Europas, zurück.
https://www.operimsteinbruch.at/

Sopot
Die Walküren im Wald: Wie das „Bayreuth des Nordens“ feiert (Bezahlartikel)
Tomasz Konieczny ist als Intendant des Baltic Opera Festival und Wotan Zentralfigur einer „Walküre“ im polnischen Sopot vor beeindruckener Naturkulisse. Doch erinnert man dort auch an den von den Nazis verfemten Alt-Österreicher Joseph Beer und seine Operette „Polnische Hochzeit“.
DiePresse.com.walkueren

Boston: Boston erklärt die Entlassung von Nelsons
Geschäftsführer Chad Smith erklärt, dass der Dirigent die Öffnung zum Publikum nicht mitgehen wollte – das Orchester stand trotzdem auf der Seite Nelsons.
https://backstageclassical.com/boston-erklaert-die-entlassung-von-nelsons/

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

«It’s over»: Trump glaubt nicht mehr an einen Erfolg bei den Verhandlungen mit Iran: Die Eskalationsspirale am Persischen Golf droht erneut in Gang zu kommen. Nach Angriffen auf Tanker sagt Washington, Iran habe die Rahmenvereinbarung gebrochen. Das amerikanische Militär greift an, Sanktionen auf iranisches Öl treten wieder in Kraft.
Jetzt lesen
Streit um TV-Sender: In Israel sorgt man sich über den Ausbruch der Anarchie: Erstmals weigert sich Israels Regierung ganz offen, ein Urteil des Obersten Gerichts zu befolgen. Präsident, Justiz und Opposition warnen unisono vor den Folgen.
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 Was passiert, wenn sich der reichste Mann der Welt in der ärmsten Stadt von Amerika ausbreitet? – Ein Besuch in Elon Musks Starbase: Die Südspitze von Texas war abgehängt. Dann hat sich Musk dort eine SpaceX-Stadt gebaut. Nach dem Börsengang des Unternehmens leben in der Region nun massenhaft Millionäre.
Jetzt lesen
Anschlag in Monaco: Nach dem Mord an der Tatverdächtigen führen Spuren zum ukrainischen Geheimdienst: Eine Ukrainerin verübt einen Anschlag gegen einen Geschäftsmann im Exil. Nach ihrer Rückkehr wird sie von einem Mitarbeiter des ukrainischen Militärgeheimdiensts erschossen, der ihr zuvor mehrmals Geld überwiesen hatte. Die Affäre wirft viele Fragen auf. Jetzt lesen
Kiews Horrornächte: Nach dem jüngsten russischen Grossangriff suchen Rettungskräfte nach Überlebenden im Schutt: Die ukrainischen Vorräte an Patriot-Abwehrraketen sind nahezu erschöpft. Die tödlichen Folgen zeigen sich bei einem Besuch in einem schwer getroffenen Kiewer Aussenquartier.
Jetzt lesen
Der Brexit-Vorkämpfer Nigel Farage gibt seinen Parlamentssitz auf – um gleich wieder zur Nachwahl anzutreten: Ein nicht deklariertes Millionengeschenk brachte den Chef der britischen Rechtspartei Reform UK in Bedrängnis. Nun geht er in die Offensive – und startet ein riskantes Manöver.
Jetzt lesen
Eine Bürgermeisterin bekommt ein Kind – und Japan streitet über ihre Auszeit: Zum ersten Mal nimmt eine leitende Gemeindepolitikerin Mutterschaftsurlaub. Shoko Kawata hat damit eine nationale Debatte ausgelöst.
Jetzt lesen
 In Indonesien brennt ein gigantischer Abfallberg – und vergiftet die Luft: Seit über einer Woche stehen Hektaren von Müll ausserhalb von Jakarta in Flammen. Der Unort ist nur eine von Hunderten offenen Mülldeponien im Land.
Jetzt lesen
Danjong wurde als Kind König und starb als Jugendlicher in der Verbannung. In Korea bewegt sein Schicksal die Menschen noch immer: In Südkorea ist der historische Spielfilm «Des Königs Aufseher» ein grosser Publikumserfolg. Erzählt wird die tragische Geschichte eines blutjungen Monarchen, dem die Macht entrissen wird. Gut begreifen lässt sich daran, wie die Koreaner über Gerechtigkeit denken.
Jetzt lesen

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Österreich: „Ferien-Effekt“: Sprit-Preise deutlich gestiegen
Es ist ein Auf und Ab der Gefühle für heimische Autofahrer. Gerade sank der Spritpreis in Österreich auf bis zu 1,56 Euro pro Liter Super Benzin – schon steigt er auch wieder. So kletterte der Benzin bei der Shell Austria Tankstelle in Wien auf satte 1,829 Euro pro Liter – das sind ein Unterschied von fast 30 (!) Cent!
oe24.at.spritpreise

Wiener G’schichten: Der Feind auf der anderen Stiege
Wer Pech mit seinen Nachbarn hat, leidet lange. Aber muss das sein? Ein wenig hippieske Nächstenliebe tut auch toxischen Nachbarschaften gut.
Kurier.at.nachbarschaft

Wien: 250-Meter-Warteschlange beim Dior-Pop-up. 4 Stunden Wartezeit
Ausnahmezustand in Wien! Am Hohen Markt in der Inneren Stadt sorgt ein Pop-up der Luxusmarke Dior seit Dienstag für einen unfassbaren Ansturm. Anlass für die aufwendig inszenierte Werbeaktion ist die Markteinführung der neuen Produktreihe „Dior Addict“. Vor allem die Chance auf kostenlose Geschenke lockt unzählige Menschen an
oe24.at.goodies

Ist das nur bei den Wienern so, oder ist das ein internationales Merkmal: Für ein Geschenk stellen sich Menschen viele Stunden lang an! Ivh verstehe es nicht – wie vieles!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

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