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8. OKTOBER 2026 – Donnerstag

08.10.2026 | Tageskommentar

 

ZU INSTAGRAM mit Fotos

Jonas Kaufmann heute wieder in New York

Landed in New York City, and happy to be back! 🛬
Looking forward to singing in one and only New York City with the Berliner Philharmoniker (@berlinphil) and Kirill Petrenko for the Carnegie Hall (@carnegiehall) Opening Night Gala on October 8th!

 

Oper Bonn: Server-Zusammenbruch: Vorstellungen mit Anna Netrebko an der Oper Bonn in kurzer Zeit ausverkauft

Anna Netrebko. Copyright: Olga Rubio Dalmau

Die Gastauftritte von Star-Sopranistin Anna Netrebko an der Oper Bonn haben einen großen Ticket-Ansturm ausgelöst. Zum Start des allgemeinen Vorverkaufs am Montag, dem 5. Oktober, sorgte die exorbitant hohe Anzahl von Zugriffen fĂŒr einen temporĂ€ren Serverausfall der Website des Theater Bonn. Zudem bildeten sich bereits am frĂŒhen Morgen lange Warteschlangen an den Theaterkassen in der Bonner Innenstadt und am Schauspielhaus in Bad Godesberg. Die Vorstellung von LA BOHÈME mit Anna Netrebko am 10. Januar 2027 war noch am selben Tag ausverkauft, fĂŒr NABUCCO am 6. November gab es nach 48 Stunden keine Karten mehr.

Laut Ticketstatistik stammt der absolute Großteil des Publikums aus Bonn und der Region. Gleichzeitig stießen die beiden Termine auf weltweites Interesse. „Wir freuen uns sehr ĂŒber den enormen Zuspruch aus der Bonner Bevölkerung“, erklĂ€rt Nico Heinrich, KaufmĂ€nnischer Direktor des Theater Bonn. „Die beiden Auftritte in so unterschiedlichen Rollen haben außerdem internationale Strahlkraft entwickelt – wir haben sogar Ticketbestellungen aus den Vereinigten Staaten erhalten. Aus wirtschaftlicher Sicht sorgen die beiden ausverkauften Vorstellungen zu angepassten Preisen fĂŒr ein Einnahmeplus.“

Bayerische Staatsoper  Neues auf Staatsoper.tv“

 
Der Deutsche Theaterpreis Der Faust wird 2026 an Brigitte Fassbaender fĂŒr ihr Lebenswerk verliehen. Die Bayerische Staatsoper reiht sich somit in die Gratulantenschar ein und sendet der PreistrĂ€gerin ihren herzlichen GlĂŒckwunsch zu der hochverdienten Auszeichnung.
 
Die Laudatio der Bayerischen Staatsoper finden Sie auf unserer Website. Dort und auf Staatsoper.tv steht zudem eine Playlist mit einer Auswahl von Brigitte Fassbaenders legendĂ€ren Partien an der Bayerischen Staatsoper zur VerfĂŒgung.

Brigitte Fassbaender

Wiener Staatsoper, TOSCA. Vorstellung am 5.10.2026

Immer gegen Monatsende gibt es unter opernaffinen Menschen kleine Internet- Konferenzen: FĂŒr welche Produktionen an der Wiener Staatsoper, fĂŒr die der Verkauf  jeweils am 1. des Monats fĂŒr den Zeitraum zwei Monate spĂ€ter startet, sollen daher auch um 10h online die BemĂŒhungen um vor allem gĂŒnstige Tickets starten. FĂŒr den  Saisonbeginn 2026 startete der Verkauf aber schon ungewohnt frĂŒh am 27. April, vor allem die Freunde von Puccini in Verbindung mit großen Namen –   fĂŒr die drei Vorstellungen mit Jonathan Tetelman als Cavaradossi galt es, schnell zu sein. Und wirklich, wie immer bei TOSCA , waren die Abende ganz schnell ausverkauft. Das Publikum der ersten Vorstellung wurde zwar durch den Auftritt des Direktors geschockt, der die beiden Hauptdarsteller,   Ambrogio Maestri als Scarpia und auch den Startenor als stimmlich stark beeintrĂ€chtigt ankĂŒndigen mußte. Bei einem der wichtigsten Tenöre seiner Generation scheinen aber WunderkrĂ€fte gewirkt haben und seine Darbietung begeisterte uneingeschrĂ€nkt. Am 2. Oktober schaffte er es aber nicht mehr auf die BĂŒhne und  Saimir Pirgu, albanisch-italienischer Tenor , sang seinen ersten Mario an der Wiener Staatsoper, mit dem er 2024 in Tirana debĂŒtierte. Er erhielt viel Applaus aber kaum Beachtung in den Medien, nur auf Facebook informierte er stolz seine Fangemeinde.

Am Montag, 5. Oktober, fĂŒr diese Jahr die letzte AuffĂŒhrung des Jahres, warfen daher viele einen besorgten Blick auf die Internetseite der Wiener Staatsoper. Aber zur allgemeinen Freude, beide Protagonisten waren fĂŒr den Abend angekĂŒndigt. Die Vorstellung wie immer ausverkauft, auch die StehplĂ€tze.

Umso erschrockener das kundige Publikum, als doch ein Herr im grauen Anzug zu Beginn vor den Vorhang trat , nie ein gutes Zeichen. Aber er hatte gute Nachrichten. Alle, die auf den Plakaten angekĂŒndigt sind, werden singen, nur Herr Tetelman bitte noch um etwas Nachsicht...

Zum Bericht von Ulrike Messer-Krol

 Bayerische Staatsoper: Umbesetzungsmeldungen
hiermit möchten wir Sie ĂŒber folgende Umbesetzungen informieren:
 MARIA STUARDA

Martin Rajna Foto: Richard Kovacs

Martin Rajna
ĂŒbernimmt das Dirigat der Neuproduktion von Gaetano Donizettis Maria Stuarda (Premiere 20. Dezember 2026, sowie die weiteren Vorstellungen am 23., 27. und 30. Dezember, 2. Januar und am 7. und 10. Juli 2027 ) fĂŒr den verstorbenen Antonino Fogliani.

Mehr darĂŒber (auch weitere Umbesetzungen) in den „Infos des Tages“

Wien: Kunst- und Kulturbericht 2025: Ausgaben sanken um 1,47 Prozent
Die Budgetausgaben im Kulturbereich sanken von 632,49 auf 623,19 Millionen Euro. Kulturminister Babler spricht von „schwierigen Rahmenbedingungen“. „Gerade in Zeiten knapper Mittel zeigt sich, wie unverzichtbar öffentliche Kulturausgaben sind: Sie bilden eine Grundlage fĂŒr gesellschaftlichen Zusammenhalt, kĂŒnstlerische Innovation und internationale Sichtbarkeit, und sie entfalten auch eine messbare wirtschaftliche Wirkung. Kunst und Kultur setzen Impulse fĂŒr Tourismus und Stadtentwicklung, schaffen ArbeitsplĂ€tze und tragen zur Wertschöpfung bei“, so Babler, der als neu entstandene Initiativen exemplarisch das Gold & Pech Theater in der Steiermark und das Tanzfestival Zugzwang in KĂ€rnten anfĂŒhrt. „All das unterstreicht die Bedeutung stabiler Rahmenbedingungen und verlĂ€sslicher Förderung, gerade auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.“
DerStandard.at.story.kulturbudget

Wien/ Staatsoper: Mörderischer Lustrausch
Verbindende Liebes- und Sexspiele von Zemlinsky und BartĂłk.
orpheusmagazin.florentinische.tragödie

Kritik Oper: „Eine florentinische Tragödie“ / „Herzog Blaubarts Burg“ – Paartherapie mit Todesfolge
Ein Paar verliebt sich, heiratet und eröffnet ein LuxusmöbelgeschĂ€ft. Es floriert, die Ehe erkaltet. Kein Sex, dafĂŒr Streit, KrĂ€nkungen und Wut. So beginnt Vasily Barkhatovs Inszenierung von Alexander Zemlinskys „Eine florentinische Tragödie“ nach Oscar Wilde. Mit BartĂłks „Herzog Blaubarts Burg“ verbindet der Regisseur sie zur Geschichte einer Ehe. Alain Altinoglu und das Staatsopernorchester entfalten Zemlinskys spĂ€tromantische Sinnlichkeit und BartĂłks herbe KlangschĂ€rfe.
falter.at.paartherapie

Wien/Musikverein: Riccardo Muti und die Wiener Philharmoniker: Dieser Bruckner macht sĂŒchtig
Die Wiener Musikwelt befindet sich im Bruckner-Muti-Fieber. Und das erscheint allzu verstĂ€ndlich, lĂ€sst sich doch ein vergleichbar klanglicher Reichtum in diesem Monumentalwerk des österreichischen SpĂ€tromantikers höchst selten vernehmen. Zudem wird hier nahezu priesterlich die Musik mit der großen Gesanglichkeit unter weiten Atembögen zelebriert, auf die sich Wiener Philharmoniker in so unnachahmlicher Weise verstehen.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

BERLIN/ Deutsche Oper: CARMEN
Unter die Haut. Tandberg seziert Bizets „Carmen“ an der Deutschen Oper Berlin

 

Vorstellung vom 4. Oktober 2026. 44. Vorstellung seit der Premiere am 20. Januar 2018

Noch bevor Alejo PĂ©rez den ersten Ton von Bizets Carmen erklingen lĂ€sst, ist der Körper bereits geöffnet. Auf dem Vorhang erscheint in beinahe fotorealistischer VergrĂ¶ĂŸerung der Kopf eines gehĂ€uteten Tieres, wohl eines Stieres. Die schĂŒtzende OberflĂ€che ist verschwunden. Muskeln, Sehnen und Fettgewebe liegen frei, das große schwarze Auge blickt aus einer blutig sezierten Anatomie ins Publikum. Kein pittoreskes Spanien, keine Sonne von Sevilla, keine Postkartenfolklore. Ole Anders Tandberg kĂŒndigt an, wohin seine Carmen fĂŒhren wird: unter die Haut.

Zum Bericht von Dr. Eric Alexander Hoffmann

Freie BĂŒhne Wien: Bitte, wer zahlt? 
 der Komponist! 6.10.2026

Gernot Kranner. Foto: Ralf RĂŒhmeier

Die nach Wien geholten Intendanten der Musiktheater-, SchauspielbĂŒhnen der Stadt sind 2026 nicht mit gerade vielen LorbeerkrĂ€nzen geehrt worden. Wie die Finanzkrise der Stadtverwaltung – kĂŒnstlerische GrĂ¶ĂŸe scheint in dieser Riege zur Zeit kaum gegeben zu sein. Am untersten Ende der Wiener Szene, bei den armen Schluckern, fĂ€llt hingegen auf, dass nicht mit Geld sondern mit persönlicher Hingabe um eine kulturelle Positionierung – vor allem fĂŒr junge Menschen – gekĂ€mpft wird. An vorderster Front: Komödiant Gernot Kranner, der im FrĂŒhjahr die Freie BĂŒhne Wieden vor der Schließung gerettet hatte und diese nun als Freie BĂŒhne Wien mit kreativem Schaffen und großem BemĂŒhen zu einer neuen BlĂŒte fĂŒhren möchte.

Zum Bericht von Meinhard RĂŒdenauer

DĂŒsseldorf
DĂŒsseldorf stoppt Opern-Neubau: Mitarbeitende fĂŒrchten um Arbeitsplatz
Der Neubau der DĂŒsseldorfer Oper ist wegen hoher Kosten gestoppt worden. Wie geht es jetzt am alten Standort fĂŒr die Oper weiter? An der Oper wird in diesen Tagen viel telefoniert und diskutiert. Auch der technische Leiter Philip Rabe schaut voller Sorge in die Zukunft. Der Sanierungsbedarf zeigt sich hier am Standort an der Heinrich-Heine-Allee an jeder Ecke – vor allem im Foyer. Hier stĂŒtzen aktuell vier provisorische SĂ€ulen das Dach: „Die Statik lĂ€sst uns jetzt noch Zeit bis 2028, danach gibt es keine Zulassung mehr. Die Tragkonstruktion rostet“, erklĂ€rt Rabe.
https://www1.wdr.de/nrw/duesseldorf/alte-oper-duesseldorf

Mainz „Lohengrin“ in Mainz: Das GlĂŒck bleibt Illusion
Richard Wagners „Lohengrin“ wirkt in Erik Raskopfs Inszenierung am Staatstheater Mainz, dem „Opernhaus des Jahres“, oft statisch.
FrankfurterAllgemeine.de.lohengrin.in.mainz

15. Internationaler Wettbewerb fĂŒr Liedkunst Stuttgart der Hugo-Wolf-Akademie | 29. September bis 4. Oktober 2026 | Die PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger. Die Bilanz

von links nach rechts: Patrick Strub (Wettbewerbsleitung) | Hans Georg Koch (Wettbewerbsleitung) | IHWA-Intendantin Cornelia Weidner | Jou-Yu Shieh (Klavier) & Alice Dreier, Sopran (Förderpreis) | Tarek El Barbari, Klavier & Johanna Beier, Sopran (3. Preis) | Paul Breyer, Klavier & Emil Greiter, Bass-Bariton (1. Preis) | Brigitte Fassbaender (Jury-Vorsitzende) | Bruno Meichsner, Bariton (Förderpreis) | Lucas Huber Sierra, Klavier & Èlia Farreras-Cabero, Sopran (Förderpreis) | Christoph Berner (Jury) | Werner GĂŒra (Jury) | Juliane Banse (Jury) | Roman Trekel (Jury) | Susan Manoff (Jury) | Wan-Yen Li (Sonderpreis fĂŒr eine herausragende pianistische Leistung & Förderpreis im Duo mit Bruno Meichsner | Hans Eijsackers (Jury). Copyright: Reiner Pfisterer

Als „ein Fest fĂŒr die lebendige Welt des Liedes“, bezeichnet die Pianistin Susan Manoff den Internationalen Wettbewerb fĂŒr Liedkunst Stuttgart, der am 4. Oktober 2026 mit einem gefeierten PreistrĂ€gerkonzert im Konzertsaal der HMDK Stuttgart zu Ende ging. Und Bariton Roman Trekel betont die herausragende Leistung dieses biennal stattfindenden Wettstreits, der als „Fels in der Brandung“ das Lied „lebendig, interessant und im GesprĂ€ch hĂ€lt“. Das Lob der beiden Jurymitglieder 2026 unterstreicht die Bedeutung und Strahlkraft der von der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie (IHWA) organisierten Veranstaltung, die getragen wird von der gemeinsamen Liebe zum Lied, der Kamaraderie der jungen Profis und der Öffnung hin zu einem begeisterten Publikum von Lied Lovers. Auch in der 15. Ausgabe stand nicht die Konkurrenz im Mittelpunkt, sondern die Inspiration – durch das innovative Pflichtrepertoire, die vielen Begegnungen mit gleichgesinnten Kolleg*innen und nicht zuletzt das interaktive Panel-Konzert-Format BEYOND LIED mit Vortrag und Netzwerktreffen am 2. Oktober 2026.

Der Gewinner des ersten Preises: Emil Greiter, Bass-Bariton (Deutschland, geb. 2000) und Paul Breyer, Klavier (Deutschland, geb. 2000). Foto: Reiner Pfisterer

Mehr darĂŒber (die PreistrĂ€ger) in den „Infos des Tages“

Filme der Woche

 

Filmstart: 8. Oktober 2026 
THE SOCIAL RECKONING
USA  /  2026
Drehbuch und Regie: Aaron Sorkin
Mit: Mikey Madison, Jeremy Allen White, Jeremy Strong u.a.

Die Geister, die wir riefen

Am 4. Februar 2004 ging Facebook online und verĂ€nderte die Welt. Das Zeitalter der Sozialen Medien hatte begonnen, wobei sich damals noch niemand vorstellen konnte, welche – verheerenden – Ausmaße diese Entwicklung annehmen sollte. Ein klassischer Fall von „Die Geister, die ich rief
“

2010 schrieb Aaron Sorkin, bekannt geworden durch sein verfilmtes TheaterstĂŒck „Eine Frage der Ehre“ mit Tom Cruise, ein Drehbuch ĂŒber die ziemlich unsaubere Entstehung von Facebook. David Fincher inszenierte damals den Film „The Social Network“, der junge Jessse Eisenberg spielte den jungen Mark Zuckerberg.

FĂŒnfzehn Jahre spĂ€ter griff Sorkin das Thema noch einmal auf, indem er nun die Geschichte der Whistleblowerin Frances Haugen und des „Wall Street Joutnal“-Journalisten Jeff Horwitz auf die Leinwand brachte (diesmal auch als sein eigener Regisseur). „The Social Reckoning“ ist, wie der Titel sagt, die Abrechnung mit Zuckerberg, der nun die strengen, harten ZĂŒge von Jeremy Strong trĂ€gt.

In den GrundzĂŒgen ist es eine wahre Geschichte.Frances Haugen war bei Facebook als gut bezahlfe Produktmanagerin angestellt, die – wie sie vielfach versichert, bevor sie es sich ĂŒberlegt – an das Unternehmen glaubt, an die breite Möglichkeit von Kommunikation und an die freie MeinungsĂ€ußerung. Wie es dazu kam, dass sie dennoch gegen das Unternehmen auftrat, zeigt Sorkin in einer Art Prolog, von dem man erste spĂ€ter begreift, was er sollte. Als eine betrunkene junge Frau nĂ€chtlich am Straßenrand von zwei farbigen Polizisten kontrolliert werden soll, redet sie sich in eine hasserfĂŒllte Rage, filmt sie Szene und stellt sie auf Facebook. Ähnliche hemmungslose„WutbĂŒrger“ sind es, die im JĂ€nner 2021 nach der Abwahl von Donald Trump das Kapitol stĂŒrmen. Und Haugen, die in der Abteilung „Civic Integrity Team“ arbeitet, weiß nach ihren eigenen Untersuchungen, dass Facebook diese Radikalisierung der Bevölkerung befördert. Als sie das in der Firma zur Sprache bringen will, stĂ¶ĂŸt sie bei jedermann nur auf Ablehnung und den guten Rat, sich lieber nach als Kassandra zu gerieren, dergleichen wolle niemand hören,

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Wissenswertes aus „Neue ZĂŒrcher Zeitung“

Englands GrĂŒne zeigen ihr wahres Gesicht: Sie erklĂ€ren Zionismus zum Rassismus: An ihrer Parteikonferenz hat die Partei fĂŒr eine Motion gestimmt, die Israel das Existenzrecht abspricht. Sie bestĂ€tigt damit, was man schon lange vermutete: Sie hĂ€lt nichts von einer Heimstatt fĂŒr die Juden.
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TrĂ€gt Netanyahu eine Mitverantwortung fĂŒr den 7. Oktober? Eine Wahrheitssuche drei Jahre danach: Neue Recherchen bekrĂ€ftigen einen alten Verdacht: Israels MinisterprĂ€sident soll Warnungen vor einem Angriff der Hamas erhalten haben. Doch solange er regiert, bleibt eine schonungslose Aufarbeitung illusorisch.
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 «In diesem Land will kaum noch jemand Lehrer werden»: Frankreichs Bildungskrise hat viele Ursachen – und manche der geforderten Lösungen brauchen Jahre. Der Geschichtslehrer Iannis Roder erklĂ€rt, warum die SchĂŒler ungeduldig sind und wo die Politik an ihre Grenzen stösst.
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Wenn sich die Ukraine und SĂŒdkorea streiten, freut sich Russland: Diesellieferungen an Russland wecken Zweifel an SĂŒdkoreas UnterstĂŒtzung fĂŒr die Ukraine. Nun droht ein Disput um nordkoreanische Kriegsgefangene die beiden Partner weiter zu entzweien.
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Unbekannte hacken sich ins zentrale Personenregister DÀnemarks und verschaffen sich Zugang zu persönlichen Daten von 8,8 Millionen Menschen: Zehn Tage lang konnten die Hacker ungehindert in den persönlichen Daten von lebenden und verstorbenen DÀninnen und DÀnen stöbern. Die Behörden stehen in der Kritik.
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«Nie mehr Orban»: Die EU-Kommission droht kĂŒnftigen Mitgliedstaaten mit Stimmrechtsentzug bei Verstössen: Die EU soll bald anwachsen. Mit Schutzmassnahmen versucht die Erweiterungskommissarin Marta Kos, Skeptiker in Westeuropa zu beschwichtigen. Diese fĂŒrchten sich etwa vor ukrainischem Getreide.
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Kataloniens Ex-PrĂ€sident Puigdemont kann nach Hause zurĂŒck – doch ein Held ist er dort lĂ€ngst nicht mehr: Das spanische Verfassungsgericht setzt die Amnestie des ehemaligen SeparatistenfĂŒhrers durch. Puigdemont kommt damit mitten in einen Wahlkampf, in dem die Themen ganz andere geworden sind.
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ZĂŒrichs Ă€ltester Antiquar: «BĂŒcher sind eine Lebenshilfe» Seit fast fĂŒnfzig Jahren fĂŒhrt Armin Trösch sein liebenswertes ZĂŒrcher Antiquariat. Doch finanzielle Sorgen belasten sein Lebenswerk. Und kĂŒrzlich erschwerte ein brutaler Überfall seine Lage.
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«The Social Reckoning»: Auf die GrĂŒndung des Netzwerks folgt die Abrechnung: Die Fortsetzung von «The Social Network» erzĂ€hlt, wie Facebook zu einer ĂŒbermĂ€chtigen Manipulationsmaschine wurde – und von den Folgen dieser Entwicklung. Ein Treffen mit den Machern.
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Wenn sogar NobelpreistrĂ€ger mit KI schreiben: Der Literaturbetrieb hat seine ersten Skandale wegen der Nutzung von kĂŒnstlicher Intelligenz. Das beschĂ€ftigt auch die Frankfurter Buchmesse. Braucht es ĂŒberhaupt noch einen Autor?
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Wie extreme Linke und Terrorsympathisanten die SchĂŒlerproteste in Frankreich unterwandern: Die Linkspopulisten von Jean-Luc MĂ©lenchon setzen bei den PrĂ€sidentschaftswahlen auf junge WĂ€hler. DafĂŒr sind sie bereit, Gewalt zu legitimieren. Profitieren könnte am Ende die extreme Rechte.
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Cezanne statt CĂ©zanne: Dieser Name wurde ursprĂŒnglich ohne Akzent geschrieben: Immer mehr Museen akzeptieren die alte Schreibweise des Familiennamens dieses grossen Pioniers der modernen Malerei.
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Zitat Ende „Neue ZĂŒrcher Zeitung“

Politik Österreich. Wie menschenverachtend kann ein Sozialdemokrat sein?  Bezahlartikel
Eine Partei in Panik sucht schon wieder eine neue FĂŒhrung. Wer so mit eigenen Genossen umgeht wie die SPÖ seit 2016, hat Bruno Kreisky nicht verstanden.
DiePresse.com.sozialdemokrat

Nach Babler-Beben das nĂ€chste Kapitel“ – neues SPÖ-Duo legt Fahrplan vor
Holzleitner und Kucher wollen die zerstrittene SPÖ wieder zusammenfĂŒhren. In einem gemeinsamen Brief erklĂ€ren sie nun den neuen Fahrplan der Partei.Die SPÖ will nach den jĂŒngsten Turbulenzen wieder Geschlossenheit demonstrieren. Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner und Klubobmann Philip Kucher wenden sich nun gemeinsam an die Partei und legen dar, wie es nach dem angekĂŒndigten RĂŒckzug von Andreas Babler weitergehen soll.
Heute.at.die.neue.fuehrung

Nach Personalrochaden: „Riesenerfolg“: Babler feiert sich & SPÖ in Video
Nach den turbulenten letzten Tagen und Wochen innerhalb der Bundes-SPÖ hat sich (Noch)-Parteichef Andreas Babler in einem Video an seine WĂ€hlerschaft gewandt. Darin zeigte er sich stolz, was er in den vergangenen dreieinhalb Jahren innerhalb der Sozialdemokratie geschaffen habe. Die angekĂŒndigten Personalrochaden seien ein Zeichen von Einigung und StĂ€rke der die Partei.
https://www.krone.at/4322829

Österreich
Rote Zukunft ist offen: Dornauer: „Babler hat sich einzementiert“
Rauswurf im Vorjahr, doch Tirols Ex-SPÖ-Chef Georg Dornauer kennt „seine“ Partei immer noch sehr gut. Babler „hat sich mit der vermeintlichen Demokratisierung der SPÖ einzementiert“, sagt er zu krone.tv.
https://www.krone.at/4323585

Österreich
„Krone“-Kommentar
KrokodilstrĂ€nen fĂŒr den Zerstörer der SPÖ
„
BMW“ – das war das Codewort fĂŒr die SPÖ-Sitzungen am vergangenen Sonntag. Gemeint war da nicht die deutsche Edel-Automarke, sondern etwas ganz Banales: „Babler muss weg!“ So lautete abgekĂŒrzt das Ziel der Babler-Gegner und -Skeptiker in der Partei. Am spĂ€ten Sonntagabend wurde versichert, sie hĂ€tten dieses Ziel erreicht. Doch die Zweifel wachsen: Der umstrittene Mann bleibt zumindest bis Jahreswechsel Vizekanzler und bis zu einem Parteitag in einem halben Jahr auch SPÖ-Chef – nur mit einer treuen Dienerin und einem treuen Diener an der Seite. Artig bedanken sich die beiden, Eva-Maria Holzleitner und Philip Kucher, bei Babler fĂŒr seine großartigen Dienste. So wie es krokodilstrĂ€nend von mehreren Seiten kommt – in ergebenstem Dank fĂŒr seine „Einleitung eines geordneten Prozesses“.
https://www.krone.at/4325046

Wien
Rucks Kosten-Explosion: Kammer-Boss zahlte Millionen fĂŒr Beratung und PR
Ende Juli stolperte Wirtschaftskammer-Wien-PrĂ€sident Walter Ruck ĂŒber Postenschacher und Sexismus-Sager, die er in einer bunten MĂ€nnerrunde zu Protokoll gab. In einem Weinkeller in der Wiener Innenstadt. Und so verwundert es dann auch kaum, dass die Kammer in der Ära Ruck sogar im Genussmagazin Falstaff des PR-Beraters Wolfgang Rosam Inserate schalten ließ. 2023 und 2024. FĂŒr je 85.000 Euro. Per Direktvergabe. Das sind nur Details am Rande aus neuen internen Unterlagen, die der „Krone“ vorliegen.
https://www.krone.at/4324322

Dieser Herr Ruck hat sich schĂ€ndlich aufgefĂŒhrt. Ihn sind wir los, andere mĂŒssen wir schlucken!

Ich wĂŒnsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

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