Neue Chefin für Vereinigte Bühnen Wien: Andrea Pier
Wien/Vereinigte Bühnen
Vereinigte Bühnen Wien: Andrea Pier folgt auf Patay als Geschäftsführerin
Die Wien Holding hat die Stelle im Mai ausgeschrieben, Patay war zehn Jahre im Amt.
Die Vereinigten Bühnen Wien (VBW), zu denen das Ronacher, das Raimund Theater und das Theater an der Wien gehören, haben eine neue Geschäftsführung: Andrea Pier folgt auf Franz Patay. Patay war seit 2016 Geschäftsführer der VBW. Pier hatte zuletzt als Managing Director das Projekt Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 mitverantwortet. Allerdings kann Pier auch im Bühnenbetrieb auf Erfahrungen verweisen, hatte sie davor doch zwei Jahrzehnte in leitenden Funktionen beim Großkonzern Stage Entertainment gearbeitet. Sie war unter anderem Leiterin des Theaters des Westens in Berlin und für das Tourgeschäft zuständig. Damit setzte sie sich im Bewerbungsprozess gegen 18 Mitbewerberinnen und -bewerber durch und hat nun einen Fünf-Jahres-Vertrag erhalten.
Berlin/ Komische Oper: Karten für 2027 sichern!
Die österreichische Künstlerin Florentina Holzinger hat als Performerin, Regisseurin und Choreografin mit eindrucksvollen Arbeiten vom österreichischen Pavillon auf der Biennale in Venedig bis hin zur Volksbühne in Berlin verschiedenste Orte erfolgreich bespielt. Wiederkehrende Themen in ihren Arbeiten sind weibliche Selbstermächtigung, religiöse und mythologische Symbolik und körperliche Grenzerfahrungen. Nach ihrer aufsehenerregenden ersten Opernperformance SANCTA (unter der Beteiligung des Orchesters der Komischen Oper Berlin in der Volksbühne), einer Auseinandersetzung mit den Ritualen und Strukturen der katholischen Kirche, widmet sich Florentina Holzinger 2027 im Hangar 4 dem Krieg und seinen ideologischen Triebkräften, mit neuen sowie historischen Kompositionen.
Sie wollen unter den Ersten sein, die sich Tickets für diese Produktion sichern können? Dann registrieren Sie sich bis Ende Oktober für den Early-Bird-Rabatt und erhalten Sie im März ein exklusives Vorkaufsrecht vor dem Start des regulären Ticketverkaufs.
Holzinger im Hangar!
Premiere am 18. Sep 2027
@Flughafen Tempelhof Hangar 4
Zur Registrierung
3.10.26, „Eine florentinische Tragödie“, „Herzog Blaubarts Burg“, Staatsoper, Premiere
Triggerwarnung für Psychotherapeuten: Ihr Job kann Sie das Leben kosten! An der Staatsoper werden in der ersten Saisonpremiere Alexander Zemlinskys „Eine florentinische Tragödie“ und Béla Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ szenisch zu einer etwas langatmigen Paartherapie zusammengespannt. Das Resultat: ein ermordeter Therapeut im Doppelbett und wiedergefundenes Eheglück.
http://www.operinwien.at/werkverz/zemlinsk/aflor3.htm
Dominik Troger/ www.operinwien.at
Wien/Staatsoper
Ehe gerettet, Therapeut tot: Doppeltes Drama an der Staatsoper
Die Staatsoper startet mit dem Doppelabend „Eine florentinische Tragödie“ und „Herzog Blaubarts Burg“ – trotz kleiner Abstriche – erfolgreich in die Saison
DerStandard.at.story.staatsoper
Innsbruck / Tiroler Landestheater „UN BALLO IN MASCHERA“ 4.10. 2026
Foto: Barbara Palffy
Bereits vor Giuseppe Verdis Opernklassiker von 1859 wurde Eugène Scribes Libretto von „Gustave III. o Le bal masque“ von einigen Komponisten als Vorlage für deren Werke verwendet, darunter so namhaften wie Daniel-Francois-Esprit Auber und Saverio Mercadante. Aubers gleichlautende Oper wurde 1833 in Paris mit größtem Erfolg uraufgeführt, zehn Jahre später stellte Mercadante in Turin seine „Il reggente“ genannte Neuschöpfung vor.
Bekannlich hatte Verdi wegen des Inhalts seiner neuen Oper große Schwierigkeiten mit der bourbonischen, aber auch päpstlichen Zensur auszustehen. Einen Königsmord auf offener Bühne zu zeigen, noch dazu nach dem wenige Monate zuvor erfolgten Mordanschlag auf Kaiser Napoleon III. in der Pariser Oper, war ein absolutes Tabu. So sah sich Verdis verdienter Librettist, Antonio Somma, veranlasst, die Handlung nicht am schwedischen Königshof spielen zu lassen, sondern in das entfernte Boston zu verlegen. Aus dem schillernden Schwedenkönig Gustav III. wurde ein politisch wenig brisanter Gouverneur namens Riccardo. Seit seiner glorreichen Uraufführung am 17.2.1859 in Rom ist der „Maskenball“ aus dem Repertoire der Opernhäuser der Welt nicht mehr wegzudenken und zählt zu den populärsten Werken des Meisters aus Busseto.
Zum Bericht von Dietmar Plattner
4.10.2026 Staatsoper Macbeth
„The play“ – Raben-schwarz
Aber das nur szenisch. Im Grunde bemerkenswert, wie extrem reduziert und konzentriert Barry Kosky Verdis erste Shakespeare-Vertonung auf die Bühne bringt. Der Chor bleibt fast immer unsichtbar, die üblichen Barry-Nackten sind als Hexen mal nicht völlig fehl am Platz. Die Bühne gehört fast nur Macbeth und der Lady, gerade noch Banquo bleibt gezeigt, Macduff steht selten im Licht. Alles in allem keine grandiose, aber eine diskutable Produktion – von Anfang an schwarz in schwarz, am Ende mit (vermutlich) ferngesteuerten schwarzen Raben.
Was der Dirigent ausmacht, zeigt sich hier besonders deutlich, schon gar verglichen mit Morandis inferiorem Don Carlo Anfang September: Francesco Ivan Ciampa führt das Staatsopernorchester klug, nie knallig, immer akzentuiert, durchgehend spannend, eins mit den Sängern. Besonders die Bläser steuern wieder einmal hinreißende Soli bei (für alle: Schütz, Breit, Plank, Dervaux, Ottensamer), anders als das Konzertmeisterpult (Saadi, Froschauer) nicht schon zu Mittag mit der 8. Bruckner gefordert. Aber auch der Chor hat einen herausragenden Abend…
Zum Bericht von Robert Fucik
TTT: Kultur-Journalismus – Schein und Getöse. Beispiel „Empathietheater statt Regietheater“ Brüggemann u. a.. Fabulierte Andienung statt Musiktheater-Realität
Es ist erfreulich, wenn meine jahrelangen Ausführungen zu einem Thema diskutiert werden.
Wenn aber nachgewiesene negative Umstände auf den Kopf gestellt werden, wird es nicht hinnehmbar. Eindruck von Andienerei bei Theatern entsteht, wenn Realitäten erfunden werden. Auch hier schließt sich wieder der Kreis zu ‚Revolvierender Autogamie‘ – Selbstbestätigungskreislauf, Selbstreferenz…“
Vergleich von TTT’s umfangreichem Wirken zu dem Thema mit Brüggemanns Empathietheater – Erstling vom 1.10.26 generierte KI. Nach gründlicher Recherche, Überprüfungen und Korrekturen bleiben Fakten gem. KI, Wertungen erfolgen von TTT.
TTT argumentiert seit mindestens 2018 in umfangreichen Texten, dass Regietheater „tiefe Empfindung und Hingabe der Zuschauer blockiert“, indem es „szenische Informationen und Stereotype“ einsetzt, die „im Unterbewusstsein unstimmig bleiben“. Es geht um „Zerstörung von Wahrhaftigkeit / Empathie im zeitgenössischen Musiktheater“ und werkimmanente, emotionale Publikums – Ansprache, um den Übergang vom dekonstruktiven Regietheater zu empathischen, immanenten Inszenierungen.
Weiterlesen unter www.onlinemerker.com
1976-2026: 50 Jahre Schubertiade – ein halbes Jahrhundert im Zeichen von Franz Schubert
Jubiläumsjahr mit 20.800 Besuchern und 95 Prozent Auslastung erfolgreich zu Ende gegangen
Mit einer Serie von sechs Konzerten hat die Schubertiade vom 1. bis 4. Oktober im Markus-Sittikus-Saal in Hohenems ihr 50-jähriges Jubiläum ausklingen lassen. Das abschließende Kammerkonzert am 4. Oktober gestalteten die Geigerin Viviane Hagner, der Cellist Adrian Brendel und der Pianist Till Fellner. Damit ging ein besonderes Festivaljahr zu Ende: Vor 50 Jahren fand die von Hermann Prey gegründete Schubertiade zum ersten Mal in Hohenems statt.
50 Jahre Schubertiade: ein Jubiläumsjahr mit Blick zurück
Hohenems
Schubertiade: Ein würdiger Abschluss für ein Jubiläumsjahr
Mit einem großartigen Auftritt des deutschen Kuss Quartetts und einem wunderbaren Liederabend von Alexander Grassauer endete das heurige Schubertiadejahr in Hohenems (Vorarlberg).
https://www.krone.at/4320548
Mehr darüber in den „Infos der Tages“
MAINZ/ Staatstheater: LOHENGRIN – als historisches Mysterienspiel. Premiere am 4.10. 2026
Lohengrin als historisches Mysterienspiel
Corby Welch, Brett Carter. Foto: Andreas Etter
Wer am Staatstheater Mainz eine jener üblichen Regietheater-Entgleisungen befürchtet hatte, bei denen der Schwanenritter im Jogginganzug einmarschiert oder als Bundeswehr-Rekrut über die Vorstadtbühne robbt, durfte am Ende erleichtert durchatmen. Regisseur Erik Raskopf wählte für Richard Wagners romantische Oper einen gänzlich anderen, verblüffend werkdienlichen Weg. In einer stilisierten, streng durchdachten Ästhetik, die in ihren besten Momenten feinsinnig an die legendären Entwürfe Wieland Wagners erinnert, rückte er das ins Zentrum, was bei Wagner ohnehin die Hauptrolle spielen sollte: die Musik und die tragische Dialektik der Figuren. Die Personenführung blieb durchweg schlüssig, die Interaktion von Solisten und Chören natürlich und musikbezogen – elegant in den Massenszenen, präzise in den intimen Dialogen…
Zum Bericht von Dirk Schauß
Bonn/Opernhaus
Der Goldrausch Kaliforniens erfasst die Oper in Bonn
Mehr als dreißig Jahre nach der legendären Inszenierung von Giancarlo Del Monaco, zeigt das Theater Bonn als zweite Opernpremiere seiner Saison 2026/2027 LA FANCIULLA DEL WEST von Giacomo Puccini in einer Inszenierung von Daniela Kerck, die mit ihrem Team eine sehr gelungene poetische Darstellung der Geschichte der Goldgräberstadt zeigt. Yannick-Muriel Noah als Minnie, George Oniani als Dick Johnson und Devide Cecconi als Sheriff Jack Rance, sowie ein tolles Ensemble unter der Leitung von Dirk Kaftan vermitteln effektvoll Puccinis Vision des Westens Amerikas.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de
Kiel/Theater
Zwischen den Sätzen 6: Karasek schickt Tannhäuser mal wieder ins Bordell
Kiel ist eine Hafenstadt, dort gibt’s sicher auch ein Bordell. Bevor Sie fragen, ob das Daniel Karasek, den großartigen Generalintendanten des Theaters Kiel, für die Neuproduktion des lang ersehnten Kieler Tannhäuser inspiriert hat oder gar Recherche vor Ort von Nöten war: Das weiß ich nicht und tut auch nichts zur Sache. Hier geht es nur darum, wo Karasek den ersten Aufzug angesiedelt hat: Im Milieu eines zeitgenössischen Bordells.
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de
Blindenmarkt
Herbsttage Blindenmarkt: Die Liebe in Zeiten der Staatsräson
Mit einem melancholischen Thronfolger und einer tiefsinnigen Tänzerin, mit einer mütterlichen Fürstin und einem despotischen Ministerpräsidenten – und: mit einer Operette, die nicht nur wegen ihres Endes fast schon eine Oper sein könnte, hat Michael Garschall seine 37. Saison in Blindenmarkt eröffnet. Und sich dafür Russlands Zarenreich zu Niederösterreichs Herbsttagen geholt.
Niederösterreichische.nachrichten.at
Richard Wagner: Tannhäuser • Opernhaus Zürich • Vorstellung: 04.10.2026
Wiederaufnahme in fast unveränderter Besetzung
Thorleifur Örn Arnarssons Inszenierung des Tannhäusers aus diesem Sommer hat das Opernhaus Zürich in fast unveränderter Besetzung (Andrè Schuen ist als Wolfram von Eschenbach neu im Ensemble) wiederaufgenommen.
Foto © Herwig Prammer
Thorleifur Örn Arnarssons Inszenierung von «Tannhäuser» bietet eindrückliche Bilder (Bühnenbild: Erna Mist; Kostüme: Teresa Vergho; Lichtgestaltung: Martin Gebhardt), es fehlt ihr aber das Verbindende. Die Idee Tannhäuser als rastlos Suchenden im Fiebertraum zu schildern führt nicht zu dem grossen Ganzen, das man sich wünschen würde. Bei den Sehgewohnheiten des heutigen Publikums verpufft der Auftritt der Minnesänger im Leichenwagen als Provokation; die Hofgesellschaft des zweiten Aufzugs wirkt in ästhetischer Hinsicht nur bemüht. Sebastian Zuber choreographiert den Auftritt der Kollektive (Chor und Statistenverein am Opernhaus Zürich).
Zum Bericht von Jan Krobot
Filme der Woche
Filmstart: 1. Oktober 2026
FRAU WINKLER VERLÄSST DAS HAUS
Deutschland / 2026
Drehbuch und Regie: Doris Dörrie
Mit: Angela Winkler, Laura Tonke, Josef Ellers u,a,
Reklame für Roboter
Wir wissen es ja schon seit Maria Schraders „Ich bin Dein Mensch“, und nun legt Doris Dörrie noch nach: In „Frau Winkler verlässt das Haus“ bestätigt sie, dass humanoide Roboter die besseren (jedenfalls die nützlicheren) Menschen sind. Als Pflegekräfte eingesetzt, werden sie nicht müde, sind nicht unzuverlässig, nicht unfreundlich, verlangen keine Pausen und berufen sich nicht auf die Gewerkschaft. Sie tun ihre Arbeit rund um die Uhr und sind außerdem darauf programmiert, geduldig, höflich und mitfühlend zu sein.
Das Problem beginnt allerdings, das zeigen beide Regisseurinnen, wenn die Menschen anfangen, hier Bindungen zu entwickeln – und wenn die Roboter, die schließlich lernfähig sind, plötzlich dann ihrerseits Gefühle zeigen (und am Ende aus Sentimentalität ihre einprogrammierte Pflicht zur Sterbehilfe dann nicht vollziehen wollen….) Dann könnte man sich gleich wieder an Menschen halten, mit allen Problemen, die das mit sich bringt…
Wollte Doris Dörrie eine Satire drehen? Als ein echter Sci-Fi Film ist ihre Geschichte, die schon 2030 spielt , wohl nicht gedacht, obwohl wir schon gehört haben, dass in Japan die Pflege alter Leute bereits an die Roboter ausgelagert wurde. Also einfach nur ein logischer Schritt in die Realität von morgen? Immerhin gibt es dort im Lokal keine Kellnerin mehr, sondern einen herbei gerollten Apparat, der auf der zu zückenden Karte alles über den Kunden weiß. Wird wohl unvermeidlich so kommen…
Zur Filmbesprechung von Renate Wagner
Wissenschaft: Erde und Mars sind auf grundlegend unterschiedliche Weise entstanden
Protoplaneten prägten die Erde, Planetesimale den Mars. Erde und Mars entstanden im selben jungen Sonnensystem, doch offenbar mit deutlich verschiedenen Mischungen ihrer Bausteine. Eine neue Analyse flüchtiger Elemente deutet darauf hin, dass die Erde überwiegend aus Protoplaneten hervorging, die kleine Partikel einsammelten, während Mars vor allem aus größeren Gesteinsbausteinen, sogenannten Planetesimalen, wuchs. Das gegensätzliche Mischungsverhältnis stützt ein hybrides Modell der Planetenentstehung.
https://www.scinexx.de/news/kosmos/erde-und-mars-sind
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Brasiliens Rechte erlebt einen Erdrutschsieg; Bei der Parlamentswahl gewinnen überraschend viele Gouverneure und Senatoren aus dem rechten Lager. Die Präsidentschaftswahl ist noch nicht entschieden, Bolsonaro geht mit einem Vorsprung vor Amtsinhaber Lula in die Stichwahl.
Jetzt lesen
«Iran steht nicht kurz vor der Kapitulation», sagt ein führender Experte für die iranische Wirtschaft: Die USA wollen Teheran mittels ökonomischen Drucks zum Einlenken bewegen. Der iranische Politikwissenschafter Esfandyar Batmanghelidj hält diese Strategie für aussichtslos.
Jetzt lesen
Im Land der schwarzen Bohnen: wie ein Unternehmer Jemens Kaffee retten will: Einst war Jemen der weltweit grösste Kaffeeproduzent. Doch Chaos und wirtschaftlicher Niedergang haben die Produktion schrumpfen lassen. Ein paar Händler und Bauern wollen das jetzt ändern.
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Die Wähler in Bosnien-Herzegowina stärken serbische und kroatische Nationalisten: Die neuen Machtverhältnisse bringen das zentrale Staatsgefüge unter Druck. Und die historisch tiefe Wahlbeteiligung zeigt, dass viele Bürger das Vertrauen in die Politik verloren haben.
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Keine Chance für Putinisten: In Lettland gewinnen proukrainische Kräfte die Wahlen mit Abstand: Die Partei von Ministerpräsident Andris Kulbergs hat einen klaren Sieg errungen. Sie dürfte erneut die Regierung anführen.
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Sie nennen Frankreich eine «Kolonialmacht» und wollen lieber allein sein auf ihrer Insel: Korsika könnte bald autonom werden. Doch unter jungen Nationalisten wachsen Zweifel, dass ein bereits ausgehandelter Kompromiss der richtige Weg ist. Einige wollen weiter gehen – notfalls auch mit Gewalt.
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Sánchez wagt die Flucht nach vorn – die Wahl in Spanien wird zum Plebiszit über den bedrängten Regierungschef
Der Sozialist löst das Parlament auf und setzt Wahlen für den 29. November an. Das Thema Wohnungskrise kommt ihm zupass. Doch der Vorsprung der Opposition ist grösser denn je.
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Äthiopische Truppen erobern Mekele: Der Kampf um die Region Tigray eskaliert: Die äthiopische Armee rückt weiter in Richtung der Grenze zu Eritrea vor. Damit wächst die Sorge in Bezug auf einen regionalen Krieg.
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Somalia: Neue Kämpfe zwischen Regierung und Regionalfürsten – al-Shabab profitiert und lernt den Drohnenkampf von den Huthi: Die Machtverteilung zwischen der Zentralregierung und den Gliedstaaten ist seit Jahrzehnten ungeklärt. Das rächt sich nun: Machtkämpfe brechen auf. Der Staatszerfall spielt der islamistischen Al-Shabab-Miliz in die Hände.
Jetzt lesen
Erpressung, Klientelismus und Korruption: Das «System Dodik» geht in Bosnien mit mafiösen Praktiken auf Stimmenfang
Milorad Dodik und seiner Partei ist jedes Mittel recht, um die Macht zu zementieren. Im gegenwärtigen Wahlkampf stellen sie sich gegen die Einführung neuer Wahltechnologien. Das deutet auf Nervosität hin.
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Die Stunde der Verharmloser: Wenn Parolen wie «Israel verrecke» und «Kindermörder Israel» bloss «unanständig» sind: Die Linke hat die Wahlen in Berlin gewonnen, auch dank Anbiederung an Clans und Antisemiten. Alles nicht schlimm, sagen von Medien hofierte Experten – unter ihnen der einst renommierte Historiker Wolfgang Benz.
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Emmanuel Carrère: Warum der französische Starautor von der Wahrheit besessen ist: In Rom spricht der Schriftsteller über seinen neuen Roman «Kolchose», seine Late-Life-Krise und Familiengeheimnisse. Die Geschichte seiner Herkunft ist der Schlüssel zu seinem gesamten, fast exhibitionistisch ehrlichen Werk.
Jetzt lesen
Tobias Becker: «Nostalgie ist zu einem Kampfbegriff geworden»: Ob Brexit, Trump oder der Wahlerfolg der AfD im Osten Deutschlands: Politik und Medien deuten den Erfolg rechtspopulistischer Strömungen rasch als reaktionäre Flucht in die Vergangenheit. Der Historiker Tobias Becker hält dagegen.
Jetzt lesen
«Als Soldat verteidige ich mein Land. Als Dichterin verteidige ich das geschriebene Wort», sagt die ukrainische Schriftstellerin Oksana: Russland setzt in der Ukraine gezielt Bibliotheken in Brand. Putin will nicht nur das Land, sondern auch seine Kultur zerstören
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik
Österreich: Wirrer SPÖ-Krisenplan lähmt Republik monatelang
Die Hängepartie in der SPÖ hat auch für die Regierung Folgen. Der Vizekanzler ist geschwächt, seine Partei gespalten. Viele Vorhaben könnten nun auf die lange Bank geschoben werden.
https://www.krone.at/4322203
Österreich Philip Kucher: Aus dem Doskozil-Lager zu Babler
Der 45-jährige Kärntner ist Spezialist für Gesundheits- und Sicherheitspolitik.
Kurier.at.kucher
Nach Chaos-Gipfel: SPÖ sagt „Afterwork Drinks“ ab
Für Dienstag wäre ein „Afterwork Drink“-Event der SPÖ geplant gewesen. Es wurde nun kurzfristig abgesagt – aus „terminlichen Gründen“.
oe24.at.absage
Österreich. Kasperl der Woche: Regierung fällt nur eines ein: Steuern, Steuern
Die Bundesregierung belastet die Bevölkerung wieder einmal mit einer neuen Abgabe. Steuern – die Währung fantasieloser Politiker. Ein Kommentar zu unseren Kasperln der Woche von Wien-Chef Michael Pommer.
https://www.krone.at/4318928
Volksparteien wie die SPÖ und die ÖVP schaffen sich gerade europaweit selbst ab
Die Sozialdemokraten haben außer Mangel nichts mehr zu verteilen. Und die bürgerlichen Parteien haben den schweren Fehler begangen, konservative Positionen aufzugeben und damit erst Raum geschaffen für die Populisten rechts von ihnen.
DiePresse.com,volksparteien
Sport/ Tennis. Djokovic k.o. und gut. Medwedew schießt Zuschauer ab – disqualifiziert!
Verrücktes Ende eines verrückten Spiels! Zwar stand er ohnehin schon mit dem Rücken zur Wand – wirklich verloren hat Daniil Medwedew das Halbfinale in Peking gegen Novak Djokovic aber, weil er nach einem verlorenen Punkt einen Zuschauer abgeschossen hatte und dieser verletzt aus der Halle gebracht wurde
.https://www.krone.at/4321156
Aus Frust hat Herr Medwedew einen Tennisball unkontrolliert in die Zuschauer gedonnert und dabei einen Mann getroffen. Die logische Folge: Disqualifikation!
Ich wünsche einen schönen Tag
A.C.

