Jetzt wird Elina Garanca die „Tosca“ singen
Die Griechische Nationaloper kündigt Elina Garanca als Puccinis TOSCA an!
Garanca erklärt dazu: „Es scheint, als würden in meinem Leben manchmal selbst die wildesten Träume wahr werden. Tosca zählt schon so lange wie ich mich erinnern kann zu meinen Lieblingsopern und Maria Callas ist für mich, mit ihrer außergewöhnlichen Kunstfertigkeit, schon immer das absolute Vorbild dafür gewesen, was in dieser Rolle möglich ist. Doch als Mezzosopran hätte ich mir nie vorstellen können, dass Tosca eines Tages auch ein Abschnitt meines Weges sein würde. Mit dem Älterwerden habe ich realisiert, dass, wenn wir nicht nach unseren Träumen greifen, diese kaum nach uns suchen werden. Vielleicht ist es kein Zufall, dass unser Zuhause Villa Tosca heißt. Diese Oper ist ein so persönlicher Teil meines Lebens, dass die Ergänzung der Tosca in mein Repertoire weit mehr bedeutet, als einfach nur eine neue Rolle zu übernehmen. Es fühlt sich an, als würde ich endlich wagen eine Tür zu einem meiner tiefsten und leidenschaftlichsten Träume zu öffnen, den ich schon sehr, sehr lange heimlich in mir trage.“
Die beiden Aufführungen, die Garancas Hausdebüt an der Griechischen Nationaloper in Athen darstellen, werden für den 24. und 28. Jänner 2027 angekündigt.
nationaloper.gr. garanca
Wiener Staatsoper_ LA CLEMENZA DI TITO am 20.9-2026
Non piu di fiori
Katleho Mokhoabane. Copyright: Mokhoabane
Es gäbe schon eine Mozart-Oper, zu der Jan Lauwers Manier sehr gut passen würde, aber das ist der Idomeneo und nicht die Clemenza. Die Dynamik, die durch tänzerische Entäußerung sowohl der Tanzkompanie als auch der Solisten und des Chors entsteht, wirkt hier nicht organisch, sondern nur aufgesetzt. Dazu tritt eine Gestaltung der Rezitative, die nahezu immer uninspiriert und wie eine endlose Dauerwurst wirkt, aber das liegt naturgemäß auch am Dirigenten. Cornelius Meister geht die Orchesternummern mit Verve an, bleibt aber die meisten Geheimnisse der Partitur schuldig: es fehlen Feinheiten, Höhepunkte, ein großer Bogen. Und da der Tito nun einmal nicht das dramaturgische Gewicht der da-Ponte-Trilogie aufweist, kann Meister das Vorurteil einer langweilig-gestrigen Seria nicht widerlegen. Da ist eine Chance vertan worden, dem Werk mehr Liebhaber zu gewinnen…
Zum Bericht von Robert Fucik
Wien/ Staatsoper
Florian Boesch: „Ich bin eine wertvolle Zumutung“ Bezahlartikel
Nach 15 Jahren stehen Florian Boesch und Asmik Grigorian in Béla Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ wieder gemeinsam auf der Bühne. Bei den Proben lässt ihn seine berühmte Kollegin oft fassungslos zurück.
DiePresse.com.florian.Boesch
Wien/Staatsoper
Der Furor der anderen Bartoli: Anastasia Bartoli glänzt in Wien (Bezahlartikel)
Wiederaufnahme von Verdis „Macbeth“ an der Staatsoper.
Kurier.at.anastasia. bartoli
La Bohème“ in der Volksoper: Wenn Puccini noch klassisch rühren darf
Harry Kupfers liebevoll-realistische Inszenierung begeistert das Publikum seit 42 Jahren – und erfreut in dieser Wiederaufnahme auch musikalisch.
DiePresse.com
Oper Frankfurt: Heute Premiere ZAIDE im Bockenheimer Depot
Wolfgang Amadeus Mozart: Zaide
Karolina Bengtsson (Zaide; links) und Michael Porter (Gomatz; rechts) sowie drumherum Ensemble. Foto: Barbara Aumüller
Premiere
Deutsches Singspiel in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Fragment (1779/80)
Text von Johann Andreas Schachtner
Ergänzt durch Auszüge aus Mozarts Schauspielmusik
Thamos, König in Ägypten (1773)
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung: George Petrou
Inszenierung: David Hermann
Bühnenbild: Jo Schramm
Kostüme: Sibylle Wallum
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Mareike Wink
Ensemble: Foto: Barbara Aumüller
Zaide: Karolina Bengtsson
Gomatz: Michael Porter
Soliman: Peter Marsh
Allazim: Aleksander Myrling
Osmin: Pete Thanapat
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Wien/Staatsballett
Balletttänzer Seidel: „Man muss darauf achten, seinen Weg zu gehen“
Der Wiener Laurids Seidel steht gerade am Anfang seiner Karrieren: Der 20-Jährige ist nicht nur aufstrebender Balletttänzer, sondern startet auch international als Topmodel durch. Wir trafen ihn zum großen Interview und Fototermin auf dem Dach seines Arbeitsplatzes, der Wiener Staatsoper.
https://www.krone.at/4309009
Berlin
Times New Roman ‑ Spontinis „La Vestale“ an der Staatsoper Unter den Linden (Bezahlartike)
Jemand musste Lydia Steier ein Buch geschenkt haben. Im Laufe der Zeiten wurden es dann immer mehr und mehr, und als sie beschlossen zu haben schien, das Gelesene auf der Bühne nachzustellen, da konnte wegen der unüberschaubaren Fülle der Lesefrüchte anscheinend wohl nur noch Google helfen. Einfach die Suchbegriffe eingeben, und dann, es findet sich immer etwas, die Trefferlisten nach Bildern und Texten durchgehen, die was hergeben. Etwa zu Faschismus, Jungfräulichkeitskult, Androkratie, Rom undsoweiter. Zusammen mit dann noch einem letzten Buch, Margaret Atwoods „Der Report der Magd“, ergibt sich das dann frauenverachtende und -vernichtende Panoptikum, als welches wir die Welt der letzten Jahrtausende kennenlernen konnten. Ganz richtig alles. Ganz schlechtes Musiktheater aber auch.
NeueMusikzeitung/nmz.de
27.9. 2026: OPERNHAUS ZÜRICH LA RONDINE
1917 fand die Uraufführung der commedia lirica La Rondine, die eigentlich für Wien geplant war, in Monte Carlo statt. Im Gegensatz zu vielen anderen der Bühnenwerke Puccinis blieb ihr in den folgenden Jahrzehnten der ganz große Erfolg versagt. In La Rondine ist Magda die Hauptdarstellerin, sie ist eine Ausformung eines in französischen Landen offenkundig häufig vorkommenden Frauentypus, der sich zwischen der (armen) Liebe und dem reichen Mätressentum entscheiden muss. Die Geschichte Magdas geht anders als für ihre Schwestern Manon, Violetta und Mimì nicht letal aus, einzig das gebrochene Herz ihres Bühnenliebhabers Ruggero, den sie verlässt, weil sie davor ein unmoralisches Leben als Geliebte des reichen Bankiers Rambaldo geführt hat und diesen Umstand gesteht, bleibt zu vermelden. In Paris und an der Riviera spielt das Stück, vom Setting her also die besten Voraussetzungen. Nur: die Musik will nicht so richtig anspringen. Einzig Dorettas Traum, die Arie der Magda aus dem ersten Akt, hat sich auf den Arien-CDs der großen Sopranistinnen gehalten, und auch diese plätschert wie das gesamte Stück recht ordentlich – aber nicht mehr – vor sich hin. Im zweiten Akt gibt es schöne Chorszenen, der dritte Aufzug ist mehr oder weniger ganz der finalen Konfrontation der beiden Liebenden gewidmet. Da schwingen sich schon feine rührselige Melodien auf, da entsteht schon Leidenschaft, aber alles in allem kratzt die Musik nur an der Oberfläche.
Zum Bericht von Sabine Längle
Köln
Oper Köln: „Der Rosenkavalier“, Richard Strauss
Es war ein Fest, wie es die Stadt Köln seit Langem nicht mehr erlebt hat. Eine Veranstaltung von enormer gesellschaftlicher Tragweite. Das wurde spätestens beim Blick auf den roten Teppich am Offenbachplatz deutlich, auf dem sich eine lange Schlange von Gästen versammelt hatte, um Intendant Hein Mulders persönlich die Hand zu reichen. Nun war es tatsächlich so weit: An der Kölner Oper hob sich endlich wieder der Vorhang für das, wofür dieses Haus bestimmt ist. Nach 14 Jahren Bauzeit stand die Premiere von Richard Strauss’ Komödie für Musik Der Rosenkavalier auf dem Programm. Noch bevor es losging, trat Intendant Mulders vor den Vorhang und dankte überschwänglich seiner gesamten Mannschaft, die in den vergangenen Tagen offenbar Unvorstellbares geleistet hatte. Und gewiss mag es im Publikum den einen oder anderen gegeben haben, der sich fragte, ob an diesem Abend tatsächlich alles funktionieren würde. Die Berichte über immer wieder auftretende technische Probleme waren schließlich allgegenwärtig…
Von Sebastian Jacobs
https://deropernfreund.de/oper-koeln/koeln-der-rosenkavalier-richard-strauss/
Der Rosenkavalier in Köln (zweite Besprechung)
In der Kölner Oper sah ich noch Wieland-Wagner-Inszenierungen, den Ponnelleschen Mozart-Zyklus mit Margaret Price und Birgit Fassbaender, Theo Adam als Hans Sachs, René Kollo als Stolzing und sogar die große Birgit Nilsson als Brünnhilde. Auch die stilgenauen Hampe-Inszenierungen vergisst man nicht. Es war ein bedeutendes Opernhaus, bevor es geschlossen wurde. Die Oper (der Nachkriegsbau von Wilhelm Riphahn am Offenbachplatz) und das Schauspielhaus stammen von 1957 beziehungsweise 1962. Die schöne, alte Kölner Oper (die nur leicht beschädigt war) wurde nicht abgerissen, sondern saniert, schließlich für rund 1,5 Milliarden Euro im September 2026 wiedereröffnet, weil das Gebäude unter Denkmalschutz steht und als bedeutendes Zeugnis der Nachkriegsmoderne gilt. Bei der Sanierung hat sich die Stadt allerdings nicht mit Ruhm bekleckert und viele Jahre lang mit der Skandalbaustelle bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Die Sanierung der Kölner Oper gilt als eines der größten kommunalen Bau-Desaster. „Es war eine planerische Fehlleistung, darüber müssen wir nicht diskutieren“, so der Oberbürgermeister Burmester im WDR. Am 19. September war es dann endlich so weit: Um 12 Uhr Ortszeit wurden Opernhaus, Schauspielhaus und Offenbachplatz wieder für die Kölner Stadtgesellschaft geöffnet. In alter neuer Pracht, etwas steril und etwas unfertig, eine Zumutung war die Klimaanlage, es war entschieden zu warm, es herrschten ohnehin sommerliche Temperaturen im schönen Köln am Rhein. Auch die Gastronomie lässt noch zu wünschen übrig. Das kann ja vielleicht noch optimiert werden.
Dieter David Scholz
https://deropernfreund.de/oper-koeln/koeln-der-rosenkavalier-richard-strauss-zweite-besprechung/
„Rosenkavalier“ in Köln – Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding (Bezahlartikel)
Nach 14 Jahren wieder eine Premiere im Kölner Opernhaus: „Der Rosenkavalier“.
FrankfurterRundschau.de.rosenkavalier
Frankfurt: Eine Beziehung im Wandel der Zeit
»Warten auf heute« mit Musik von Schönberg & Martin wieder an der Oper Frankfurt
https://kulturfreak.de/eine-beziehung-im-wandel-der-zeit
Staatsoper Berlin: U30-Generalprobe mit Christian Thielemann & Staatskapelle Berlin für 7 €
Ein exklusiver Einblick für alle unter 30: Christian Thielemann und die Staatskapelle Berlin live erleben.
Foto: Staatsoper Berlin
Zum Symphoniekonzert II unter der Leitung von Christian Thielemann gibt es die besondere Gelegenheit, den Generalmusikdirektor der Staatsoper bei der Arbeit mit der traditionsreichen Staatskapelle Berlin zu erleben. Auf dem Programm stehen Werke von Richard Strauss, mit denen das Orchester und sein Dirigent eng vertraut sind.
Programm
Richard Strauss: Vier letzte Lieder
Eine Alpensinfonie op. 64
Besetzung
Dirigent: Christian Thielemann
Sopran: Diana Damrau
Staatskapelle Berlin
Termin: 19. Oktober 2026, 18.00 Uhr
Staatsoper Unter den Linden
Tickets für 7€ sind hier erhältlich
Münster Giuseppe Verdi „La traviata“ Premiere der Wiederaufnahme 27. September 2026
Copyright: Bettina Stoeß
Bekanntlich spielt in der Oper „La traviata“ von Giuseppe Verdi auf einen Text von Francesco Maria Piave nach dem ergreifenden Vorspiel mit dem einleitenden Adagio der ppp-spielenden Streicher der erste Akt auf einem Fest im Hause der Halbweltdame Violetta Valéry.
Literatur-erfahrene Regisseure ergänzen bei ihren Inszenierungen, was Komponist und Textdichter der Oper offenbar übersehen haben, nämlich, dass in der Romanvorlage „La dame aux camélias“ von Alexandre Dumas d.J, eine der ersten Szenen am Grab der Titelheldin spielt, wo der Liebhaber in der Rückschau seine Beziehung zu Violetta nacherlebt…
Zum Bericht von Sigi Brockmann
Bilder eines Wahns: Pique Dame an der Staatsoper Hannover
Glücksspiel kann süchtig machen. Diese Warnung kennt fast jedes Kind. Und doch gehört das Streben nach Glück zu den widersprüchlichsten Triebkräften des Menschen. Es kann Hoffnung geben und Antrieb sein – und zugleich alles zerstören. In Roland Schwabs Inszenierung von Piotr Tschaikowskys Pique Dame an der Staatsoper Hannover wird daraus ein Psychogramm des Glücks und Unglücks. Im Zentrum steht Hermann, der im Spiel den schnellen Weg zu gesellschaftlichem Aufstieg und persönlichem Glück such
bachtrack.com.de.pique.dame
10 Jahre “Nacht der Gitarren” – Tourauftakt in Wien. 8. Oktober 2026
Roxane Elfasci. Copyright: Jean Baptiste Millot
Vier internationale Gitarren-Koryphäen auf Jubiläumstour durch Deutschland und Österreich
Geboren wurde die Idee zur „Nacht der Gitarren“ in einem ehemaligen Waschsalon in San Francisco: Seitdem lädt Initiator Brian Gore regelmäßig internationale Saitenvirtuosen ein, die das Publikum bei der “International Guitar Night” mit spektakulären Shows begeistern. Aus der einstigen Underground Veranstaltung wurde eines der bedeutendsten Showcases für akustische Gitarre weltweit.
Das Konzept schrieb Schule und geht nun zum mittlerweile zehnten Mal unter dem Titel „Nacht der Gitarren“ auf große Deutschland- und Österreichtour. Alljährlich präsentiert die „Nacht der Gitarren“ vier Virtuosen der hohen Kunst des Gitarrenspiels, mal solo, mal zu zweit, zu dritt oder zu viert musizieren. Gespielt werden neueste Originalkompositionen sowie Coverversionen.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Frederick Loewe: My Fair Lady • Theater Luzern • Premiere: 25.09.2026 In Kooperation mit der Musical Factory Luzern
Ein rundum überzeugender Musical-Abend!
Das Luzerner Theater eröffnet die neue Saison mit einem der beliebtesten Musicals. Das Premierenpublikum zeigt sich von der stimmungsvollen Umsetzung höchst begeistert und feiert die Ausführenden ausgiebig.
Foto © Ingo Hoehn
Zum Bericht von Jan Krobot
Wien/ Nestroyhof Hamakom: Anne Bennent vergoldet ja auch ein öffentliches Klo (Bezahlartikel)
Wenn die wundervolle Schauspielerin Anne Bennent spielt, erübrigt sich die Frage, ob sich der Text von Marlene Streeruwitz’ „Sturm.“ im Nestroyhof Hamakom wirklich lohnt.
DiePresse.com.anneBennent
Ausstellung/ Kunst Wien: „Heimatlos“ im Jüdischen Museum: Wie flüchten? Wie ankommen? Wie erinnern?
Am Judenplatz werden anhand von Lebensgeschichten Fragen beantwortet, die sich im Zuge von Flucht und Neuanfang stellen.
DerStandard.at.story.heimatlos
Film San Sebastian Filmfestival: Von der Unerträglichkeit des Seins
Eindrücke vom 74. Filmfestival San Sebastián: Amy und Rosie kümmern sich um Menschen in prekären Lebenssituationen. Mal ist es ein obdachloser resignierter alter Mann, dem es egal ist, was aus ihm nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus wird, mal ein aggressiv aufgeladener Jugendlicher, der mit seinen Pflegeeltern hadert, oder eine überforderte, alleinerziehende Mutter, die nicht versteht, warum ihr das Kind weggenommen wurde. Jedes dieser Schicksale hätte sich zu einem Sozialdrama ausbauen lassen, aber in dem nach seinen eigenen Worten vielleicht letzten Film Tender Loving Care fokussiert Mike Leigh nicht auf die Unterprivilegierten der Gesellschaft, sondern auf diejenigen, die ihnen zu helfen versuchen. Und vielleicht gerade deshalb gewann er in San Sebastián die goldene Muschel für den besten Film. Denn im Gegensatz zu manch anderen durchaus bewegenden, dramatischen oder beklemmenden Beiträgen gelingt es Leigh, von den Widrigkeiten des Lebens ohne Schwermut zu erzählen. Seine positive Energie nährt die Hoffnung, dass sich alles einfacher verkraften lässt, wenn Menschen zueinander halten und aufeinander Acht geben wie Amy, ihre liebenswerten Eltern und ihre befreundete Kollegin.
Von Kirsten Liese
https://ray-magazin.at/von-der-unertraeglichkeit-des-seins/
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Die letzten amerikanischen Soldaten ziehen aus dem Irak ab – sie hinterlassen Leid, Hass und Sehnsucht: In Falluja sorgen sich die Menschen vor dem Abzug der USA – aus Angst vor Iran. Doch die meisten Iraker wollen gut zwei Jahrzehnte nach der Invasion von den Amerikanern nichts mehr wissen. Begegnungen in einem vernarbten Land.
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Die dystopischen Warnungen von Bill Gates bis Dario Amodei sind übertrieben – KI verspricht eine bessere Zukunft: Die künstliche Intelligenz verbreitet sich rasant in Wirtschaft und Gesellschaft. Sie weist alle Merkmale einer neuen industriellen Revolution auf. Davon werden am Ende trotz Schwierigkeiten und Risiken alle profitieren.
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Wahlen in Israel: Schafft es Bibi noch einmal?: Die Umfragen sehen Benjamin Netanyahu hinter seinem Herausforderer Gadi Eisenkot, bei vielen Bürgern ist der Ministerpräsident unbeliebt. Aber auch die linke Politikberaterin Dahlia Scheindlin sagt: Abschreiben darf man ihn noch lange nicht.
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«Alle Banken sind im Besitz von Juden» – stammt dieser Satz vom Chef der grössten französischen Oppositionspartei?: Ein linkes Investigativmedium macht Jordan Bardella schwere Vorwürfe. Der Chef des Rassemblement national soll in seiner Jugend antisemitische Verschwörungstheorien verbreitet haben. Die Berichte kommen für die rechtsnationale Partei zur Unzeit.
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Reformstau und Todesangst: Nach den Wahlniederlagen rumort es in der CDU: Die Christlichdemokraten sehen sich in ihrer Existenz bedroht. Da sie ihr Schicksal an die Reformpolitik im Bund geknüpft haben, wiegen die anhaltenden Blockaden besonders schwer.
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Angriffe auf Internetanbieter: Russland will die Ukraine vom Netz nehmen: Die russischen Streitkräfte versuchen, die ukrainische Kommunikationsinfrastruktur zu zerstören. In Polen kommt es zu einem ungeklärten Brand an einer Starlink-Bodenstation. Auch sie hat für die Ukraine militärische Bedeutung.
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Müllermilch-Müller zeigt Mike Müller an! Joung Gustav zeigt Cédric Wermuth an! Na und?: In der Schweiz kann jeder jeden anzeigen – und die Justiz mit Lappalien beschäftigen. Medien fördern diesen Volkssport.
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Zumthors Erweiterungsbau verändert alles: die Highlights der Fondation Beyeler in neues Licht getaucht
Es sind grosse und oft auch gut bekannte Werke von Monet, Picasso, Giacometti oder Bacon, die nun überraschend anders erlebt werden können: umgeben von einer erweiterten Parklandschaft.
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Die Geschichte der Huthi: Wie aus einer lokalen Protestbewegung ein geopolitischer Machtfaktor wurde: Die Huthi-Milizen kontrollieren neuerdings eine der weltweit wichtigsten Schiffsrouten und greifen regelmässig Israel an. Wer steckt hinter dieser jemenitischen Gruppe?
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Lissabon 1941: Tausende von Flüchtlingen warten auf das rettende Schiff und an jeder Ecke lauern Spitzel_ Für Verfolgte war Lissabon im Zweiten Weltkrieg ein Zufluchtsort. Der letzte freie Hafen am Atlantik wurde zum Wartesaal Europas. Und zur Drehscheibe der Nachrichtendienste.
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Perfektion war gestern: Wo künstliche Intelligenz alles glattbügelt, braucht es auch in Medien Fehler, wacklige Videos und Versprecher. Tech-Gurus wie Sam Altman und Jack Dorsey haben das erkannt; In einer Welt voller KI-Ware wird der menschliche Makel zum knappen Gut – und zum Distinktionsmerkmal. Doch was, wenn die KI auch Fehler imitieren kann?
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Thomas Bernhards «Alte Meister»: Der Übertreibungskünstler aus Österreich: In einer grossen Suada wird mit allem abgerechnet, vor allem mit Wien.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Österreich
So etwas bab es noch nie“: Helikopter-Diebe tricksten Luftraumüberwachung aus
Profi-Diebe tricksten die Luftraumüberwachung aus und lösten sich sprichwörtlich mit dem von Ex-Profisportler Thomas Morgenstern betriebenen Hubschrauber in Luft auf. Der Flugplatz-Betreiber war in der Nacht vor Ort und sah den tonnenschweren Heli noch wegfliegen.
https://www.krone.at/4314189
Schockfund in Kochbuch: Machen Deutsche uns jetzt das Schnitzel streitig?
Das Wiener Schnitzel gilt als kulinarisches Wahrzeichen Österreichs. Doch eine neue historische Spur sorgt nun für Aufregung: Die Wurzeln der panierten Spezialität könnten deutlich weiter nördlich liegen – in Deutschland.
https://www.krone.at/4313994
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

