Wien
Stefan Herheim: „Was auf dem Spiel steht, muss als Kulturkampf begriffen werden“
Das von ihm geleitete Theater an der Wien ist Opernhaus des Jahres, er selbst wird als Spitzenkandidat für die Salzburger Festspiele geführt: Stefan Herheim scheint die Früchte erstklassiger Arbeit zu ernten. Leider sieht die Realität konträr aus.
So hatte sich der renommierte norwegische Regisseur Stefan Herheim, heute 56, die Ereignisse nicht vorgestellt, als er mit der Leitung des Theaters an der Wien betraut wurde. 2022 sollte er seine Intendanz im renoviertem Juwel eröffnen, doch bespielte er verzögerungshalber zwei Jahre den Betonkobel im Museumsquartier.
Und jetzt ist Wiens Kultur klamm: Der städtische Konzern VBW schließt Herheim die Zweitbühne in der Kammeroper. Angeblich bloß renovierungshalber, doch im Interview sieht der Intendant keine Hoffnung auf Wiederbespielung. Und die Salzburger Festspiele, für deren Intendanz er seit Monaten genannt wird, haben kein Interesse gezeigt. Die Bewerbungsfrist ist abgelaufen.
https://www.news.at/menschen/stefan-herheim-theater-an-der-wien-interview-2026
GRAFENEGG: Junge Exzellenz im Fokus
Grafenegg als Sommerresidenz: Im Juli und August 2026 wird die Förderung junger Talente mit Nachdruck fortgesetzt. Mit der Grafenegg Academy und dem European Union Youth Orchestra (EUYO) wird Grafenegg einmal mehr zum internationalen Treffpunkt für musikalische Exzellenz und künstlerische Zukunft.
Foto: Wikipedia
(Grafenegg, 2. Juli 2026) Von 8. bis 19. Juli 2026 versammeln sich bei der Grafenegg Academy 65 ausgewählte Musiker:innen aus rund 30 Nationen unter der Leitung von Ilan Volkov. Im Zentrum der diesjährigen Residenz steht ein außergewöhnliches, interdisziplinäres Projekt rund um den Komponisten Georg Friedrich Haas und die Storytellerin Mollena Lee Williams-Haas. Gemeinsam erarbeiten die Teilnehmer:innen unter Anleitung von Mentor:innen aus renommierten Klangkörpern für zeitgenössische Musik zwei neue Werke von Haas. Höhepunkt ist der Abschlusstag am 18. Juli, an dem das Grafenegg Academy Orchestra sowie weitere Mitwirkende ein vielschichtiges Programm präsentieren. Neben Werken von Anton Webern und Ludwig van Beethoven stehen die Uraufführungen Georg Haas‘ «Hyena II» für Storyteller und Orchester und von «Hyena III» für Storyteller und vier mikrotonal umgestimmte Klaviere am Programm. Ergänzt wird der Konzerttag durch die Filmvorführung von «Hyena I» und eine von Axel Brüggemann moderierte Podiumsdiskussion zum Thema Selbstzerstörung und Neuerfindung.
Am 20. Juli beginnt das European Union Youth Orchestra (EUYO) seine Residenz
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
REICHENAU / Festspiele: „Die Fledermaus“
Operette von Johann Strauss Sohn, Uraufführung 1874
Spielfassung & Text: Nils Strunk und Lukas Schrenk
Bericht über die Premiere am 1. Juli 2026
26 Vorstellungen bis 2. August, Doppelvorstellung zum Jubiläum am 1. August
Alle Infos auf www.festspiele.reichenau.at
Fulminanter Auftakt der Jubiläumssaison 100 Jahre Theater Reichenau
Sehr unterhaltsam verlegt das Erfolgsduo Nils Strunk und Lukas Schrenk „Die Fledermaus“ von Johann Strauss und Richard Genée in die „Roaring Twenties“. Swing, Blues und Charleston treffen auf die unvergänglichen Melodien des Walzerkönigs. Die exzellente Live-Band – im hinteren Teil der Bühne, erhöht und immer gut sichtbar – versteht zu Grooven, den die Musiker harmonieren perfekt. Es entsteht ein mitreißender Rhythmus, der unbewusst zum Mitwippen anregt.
Viele im Publikum buchen nur wegen des Duos Nils Strunk und Lukas Schrenk!
„Die Fledermaus“ ist das 7. Stück einer Erfolgsserie, die seit der Bearbeitung der „Zauberflöte“(Burgtheater), der „Schachnovelle“ (Burgtheater), „Killing Carmen“ (Volksoper), Pinocchio (Dschungel Wien), „Marie Antoinette“ (Salzburger Landestheater) und „Gullivers Reisen (Burgtheater) läuft und läuft. Die umsichtige Intendantin der Festspiele Reichenau Maria Happel hat das Erfolsduo Nils Strunk und Lukas Schrenk bereits vor 3 Jahren gebucht. Danke Maria!
© Lalojodlbauer
Worum geht es in dem Stück? Nichts ist, wie es scheint!
Zum Premierenbericht von Elisabeth Dietrich-Schulz)
Reichenau: Mit Strauss’ „Fledermaus“ lädt man in Reichenau in die Roaring Twenties
Das Erfolgsteam Nils Strunk und Lukas Schrenk verlegt der Welt berühmteste Operette ins Jazz-Age. Der Gewinn ist zum Auftakt in Reichenau überschaubar
DerStandard.at.story
Zwangsfrohsinn und Ohrenfolter in Strauss’ Namen
Die Festspiele Reichenau blühen unter Maria Happels Leitung. Dass man sich heuer der Publikumsmagneten Nils Strunk und Lukas Schrenk versichert hat, ist nachvollziehbar. Aber ihre Bearbeitung der Strauss‘schen „Fledermaus“ misslingt schmerzhaft.
https://www.krone.at/4203192
Die Rax ruft: Überdrehte „Fledermaus“ in Reichenau (Bezahlartikel)
Die Strauß-Operette bekommt bei den Festspielen, inszeniert von Strunk und Schrenk, ein Facelift und wird zur Broadway-Musikkomödie.
https://www.diepresse.com/34431405/die-rax-ruft-ueberdrehte-fledermaus-in-reichenau
„Die Fledermaus“ in Reichenau: Was ja doch zu ändern ist (Bezahlartikel)
Ein Varieté-Abend im Palais Orlofsky: Schrenk/Strunk lassen „Die Fledermaus“ turbulent im Stil der Roaring Twenties erklingen
Kurier.at.Kultur
Graz: „Pretty Woman“ heizt der Grazer Oper ein
Der Liebesfilm „Pretty Woman“ verzaubert seit Jahrzehnten ein weltweites Filmpublikum. Als Musical macht der Filmklassiker auf einer Deutschland-, Schweiz- und Österreich-Tour nun in der Grazer Oper Station – mit einem Musical-Ensemble aus allen Ecken und Enden Europas.
https://steiermark.orf.at/magazin/stories/3360814/
Ensemble von „Pretty Woman“ lieferte bei 45 Grad ab (Bezahlartikel)
Auch die emotionale Musical-Adaption des Kultfilms aus 1990 mit Kompositionen von Bryan Adams vermag zu begeistern und zu berühren. Romantik mit Herz und Humor. Für Benjamin Plautz als Edwards schmieriger Anwalt ist Graz ein Heimspiel. Viel Applaus!
KleineZeitung.at.article
BERLIN / Deutsche Oper EIN SOMMERNACHTSTRAUM – fünfte Vorstellung der Wiederaufnahme des Balletts von Edward Clug nach William Shakespeare, Musik von Milko Lazar; 1.7.2026
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Foto: Yan Revazov (aus der Premiere)
Das Beste, was Sie derzeit in Berlin sehen können! Fiona McGee, Martin ten Kortenaar und Polina Semionova an der Spitze eines tänzerisch und szenisch atemberaubend schönen Theaterabends
Laue Sommernächte, Feen, Elfen, Trolle und sonstige Waldgeister, Grillengezirpe. Paare huschen im dämmrigen Grün. Die Fantasie schweift von tropischer Luft umwoben ins schwül Erotische, in den Traum, märchenhaft und grotesk zugleich. Shakespeare wusste aus dem satirischen Götter-, Feen- und Liebesreigen ein Welttheater zu bauen rund um die Fragen: Was oder wen begehren wir? Sind wir in unserer Wahl frei oder gesellschaftlich gefesselt? Treffen die Richtigen aufeinander? Ist die Liebe eine leicht dahin schwebende Feder, unbeständig und launisch, die mal da, mal dort landet? Vielleicht aber eine gar ernste Angelegenheit, die Kummer schafft? Oder ist doch sowieso alles Erleben nur ein kurz aufblitzender flüchtiger Schein, eine lächerliche Komödie? Theater um des Theaters willen?…
Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger
attitude / dance-platform: The End of a wonderful Season: Ballett-Gala, Vienna State Ballet (Wiener Staatsballett), June 29th, 2026
To be quite open with you, I adored Alessandra Ferri’s idea of „changing“ the concept of the „old Nureyev Gala“ into a closer dedication to choreographers and Ballet Personalities, which in the last 5 years had just little to do with Nureyev and his work – to which, I must admit, I am not a „fan“. This was just due to the former ballet director’s complete lack of knowledge, interest and understanding of how a repertoire company works.
This year’s Gala was a dedication to (my adored and very respected) Sir Frederick Ashton.
Zum Bericht von Ricardo Leitner
Innsbruck: Vertrag von Tiroler Landestheater-Intendantin Girkinger verlängert
Die gebürtige Oberösterreicherin Irene Girkinger wird ihre Arbeit in Innsbruck um weitere fünf Jahre – bis 2033 – fortsetzen.Irene Girkinger bleibt zumindest bis zum 31. August 2033 Intendantin des Tiroler Landestheaters. Der noch bis Ende August 2028 laufende Vertrag der gebürtigen Oberösterreicherin wurde von den Gesellschaftervertretern – Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) und Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber (JA – Jetzt Innsbruck) – vorzeitig um fünf Jahre verlängert, teilte das Landestheater am Mittwoch mit. Girkinger führt das Theater seit der Spielzeit 2023/24.
DerStandard.at.story.vertrag.verlaengert
München: Intendant Serge Dorny über „Oper für alle“: „Oper verändefrt das Leben“
Oper wie ein Blockbuster-Krimi: Intendant Serge Dorny schwärmt von Wagners „Walküre“ an der Bayerischen Staatsoper, Filmsoundtrack-Feeling und Picknick auf dem Münchner Max-Joseph-Platz bei „Oper für alle“. Und erzählt von einem Opernbesuch, der ihn nachhaltig beeindruckt hat.
BR-Klassik.de.aktuell
SOFIA/III. Wagner-Festival: LOHENGRIN WA
Pressefoto: Setoslav Nikolov
„Lohengrin“ – romantisch und geschmackvoll!
Es war wieder ein wirklich emotional mitreißender Abend. Als der Dirigent auf die Bühne kam mit den dort schon befindlichen Sängern, sprang das Publikum mehrheitlich von den Sitzen. Es war eine bemerkenswerte Atmosphäre an diesem Abend in der Sofia Opera, eine fast familiäre Atmosphäre, auch unter den Künstlern. Man merkte sofort, dass hier ein große Harmonie bestand in der Erarbeitung dieser Wiederaufnahme der sehenswerten „Lohengrin“-Inszenierung von Plamen Kartaloff, dem Generaldirektor der Sofia Oper, aus dem Jahre 2024.
Zum Bericht von Klaus Billand
Interview: Bei Ksenija Sidorova in Therapie …
Als kleiner Junge war ich mit meiner Mutter bei einem Auftritt des Sylter Shanty Chor, einige der – aus meiner seinerzeitigen Perspektive – doch schon recht alten Männer in maritimer Kleidung haben Akkordeon gespielt. Meine Mutter hat mich früh für Musik zu begeistern vermocht – ich danke Dir dafür sehr herzlich! Aber Männer mit grauem Bart und Akkordeon – da wollte ich einfach nur schnell weg. Das Unbehagen, das diese seltsamen Quetschkommoden in mir ausgelöst haben, war nicht unbedingt traumatisch – trotzdem habe ich mir jetzt, nach all den Jahren, jemanden gesucht, mit dem ich darüber sprechen konnte: Ksenija Sidorova, gefeierte lettische Akkordeon-Virtuosin und Porträtkünstlerin des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2026 (SHMF – 4. Juli – 30. August 2026). Am 4. Juli präsentiert sie in der Elbphilharmonie die Uraufführung eines Konzerts, das eigens für sie entstanden ist, komponiert von Fazıl Say.
Jörn Schmidt im Gespräch mit Ksenija Sidorova
Klassik-begeistert.de
Budapest: Dieser „Parsifal“ erlöste auch von der Hitze (Bezahlartikel)
Vom „Ring“ haben die Wagnertage im Müpa bereits Abschied genommen, nun kam unter Ádám Fischer ein neuer „Parsifal“ – prominent besetzt und mit Klang aus allen Richtungen.
DiePresse.com.budapest
THEATERFEST NO / Sommerspiele Perchtoldsdorf: TILL EULENSPIEGEL
WENN DAS HERZ BRENNT
Theaterstück nach Charles De Coster
von Angela Heide und Alexander Paul Kubelka
Uraufführung
Premiere: 2. Juli 2026
Das blutige 16. Jahrhundert
Betritt man – zur Premiere der Jubiläumsproduktion zu 50 Jahre Sommerspiele Perchtoldsdorf – den imposanten Burghof, so erblickt man dort eine Menge herziger rosa Häuschen mit Spitzdächern, die an ein Märchen erinnern. Man würde sich nicht wundern, wenn da „Schneewittchen und die sieben Zwege“ (Otto einschlossen) erschienen. Aber auch zu „Till Eulenspiegel“ könnte das vielleicht passen, hat man doch aus dem Kinderbuch die Schwänke dieses Schelms in guter Erinnerung. Sommertheater eben?
Dreieinhalb Stunden später (eine Viertelstunde nahmen die Premieren-Reden in Anspruch, die Aufführung dauerte also „nur“ dreieinviertel Stunden, was eigentlich ein NoGo für sommerliches Freilicht-Theater ist) war man eines anderen, wenn auch nicht Besseren belehrt…
Zum Premierenericht von Renate Wagner
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Keine Gnade für die Piusbrüder: Papst Leo XIV. verhängt Exkommunikation: Trotz Schisma dürfte der amerikanische Pontifex gestärkt aus der Kontroverse um die Bischofsweihe in Ecône hervorgehen.
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Grossangriff auf Kiew: Nach zwei Wochen relativer Ruhe kehrt der Terror gegen die ukrainische Zivilbevölkerung zurück: Russland hat die Ukraine mit fast 500 Drohnen sowie Dutzenden von Marschflugkörpern und Raketen angegriffen. Moskau spricht von einer Vergeltungsaktion. Mit den ukrainischen Schlägen gegen kriegswichtige russische Unternehmen ist ein Grossangriff auf dicht besiedeltes Gebiet aber nicht zu vergleichen.
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Gefangen in der Geschichte: Der Streit zwischen Polen und der Ukraine bedroht die ukrainische EU-Perspektive: Präsident Selenski hat ein Pantheon für die Helden der ukrainischen Geschichte angekündigt. Für Polen ist das eine neuerliche Provokation. Der unterschiedliche Blick auf düstere Zeiten treibt einen Keil zwischen die beiden Staaten.
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«Der Islam ist in Algerien unbestritten die erste Religion. Aber auch Fussball wird regelrecht angebetet», sagt ein Experte: Im Interview erklärt Andrew Farrand, wie der Sport die algerische Politik beeinflusst – und warum das Spiel gegen die Schweiz an der Weltmeisterschaft viele Algerier mehr bewegt als die Parlamentswahl am Donnerstag.
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Die Schande Italiens wird zum Schauplatz des America’s Cup: An einem der schönsten Strände bei Neapel modert seit Jahrzehnten ein stillgelegtes Stahlwerk vor sich hin. Nun wird die Zone endlich saniert. Aber nicht alle freuen sich darüber.
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Ein Anstieg um 12 Prozent: Wie bewältigt Afghanistan die Rückkehr von 6 Millionen Migranten?: Seit drei Jahren deportieren Pakistan und Iran systematisch afghanische Kriegsflüchtlinge und Arbeitsmigranten in ihre Heimat. Die afghanische Gesellschaft stellt dies vor grosse Herausforderungen, doch dominieren bis jetzt Mitgefühl und Solidarität.
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Prämien für Babys: Indien läutet eine radikale Wende in der Bevölkerungspolitik ein: Während Jahrzehnten bekämpfte Indien die Bevölkerungsexplosion mit Sterilisationen und Familienplanung. Doch in den letzten Jahren ist die Geburtenrate massiv gesunken. Nun wollen indische Politiker gegensteuern. Kritiker warnen vor unerwünschten Folgen.
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Ist Australien mit seinen Atom-U-Booten auf Kurs – oder braucht es einen Plan B?: Ein Erfolg der Sicherheitspartnerschaft Aukus ist keineswegs garantiert. Immer wieder werden Stimmen laut, die eine Alternative fordern.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik Österreich: Wiener sind verärgert! Neue Packerlsteuer: „Das ist eine reine Abzocke!“
Die neue 3-Euro-Zollgebühr für Online-Bestellungen aus Drittstaaten sorgt bei vielen Konsumenten für Unmut. Vor allem Käufer von günstigen Produkten befürchten, dass Schnäppchen künftig deutlich teurer werden. Wie die neue Regelung bei den Wienern ankommt? Die „Krone“ hat sich auf der Straße umgehört.
https://www.krone.at/4201887
Wirtschaft Wien: Teuerster Immobilienkauf in der Geschichte Wiens
Das Einkaufszentrum Wien Mitte dürfte bald für einen absoluten Rekord sorgen, wie „Die Presse“ erfuhr. Denn die Wiener Immobilie geht an einen neuen Besitzer – und zwar einen staatlichen. Das Einkaufszentrum Wien Mitte thront auf einem Infrastrukturknotenpunkt der wichtiger nicht sein könnte. S-Bahnen, U-Bahnen und Straßenbahnen treffen hier aufeinander. In unmittelbarer Umgebung befindet sich nicht nur das Handelsgericht, sondern auch der Stadtpark. Museen, Banken, Geschäfte, Cafés – der Platz an der Landstraßer Hauptstraße 1B im dritten Wiener Bezirk ist nie leer. Prominentester Mieter ist das Finanzamt, vor dessen Servicecenter regelmäßig Menschen in der Schlange anstehen. Nun bekommt die Behörde einen neuen Vermieter, wie „Die Presse“ erfuhr.
DiePresse.com.teurer.kauf
Wien-Tourismus
Jahresbilanz 2025: Schloss Schönbrunn boomt: Der Kaiser als Zugpferd
Der Kaiser als Zugpferd: Schönbrunn blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. 97,3 Millionen Euro Umsatz, Rekord bei den Besucherzahlen – jetzt fließen fast 15 Millionen Euro in Restaurierungen, neue Ausstellungen und den Ausbau des Sisi Museums.
https://www.krone.at/4201749
Wenn noch ein Kaiserdarsteller engagiert wird, der sich den Touristen für Selfies zur Verfügung stellt, könnte der Bomm noch immens gesteigert werden!
Heute beginnt in Wien das Donauinselfest. Das Wetter scheint gnädig zu sein, die Affenhitze des vergangenen Wochenendes wäre unerträglich gewesen!
Fußball Der WM-Traum ist für Österreich erwartungsgemäß zu Ende
Eine von anbiederischen Journalisten maßlos gehypte Fußball-Nationalmannschaft hat genau das erreicht, was zu erwarten war, also keineswegs enttäuscht und unser Land gut vertreten! Mehr war nicht drin, der Abstand zur Weltspitze ist doch viel zu groß!
Fußball-WM
Noten: Diese ÖFB-Stars waren leider überfordert
In der Defensive mit dem präzisen Spiel der Spanier überfordert, offensiv harmlos – die ÖFB-Kicker sahen gegen den Favoriten kein Land. Während sich Alexander Schlager im Tor nichts vorzuwerfen hatte, blieben andere Österreicher hinter den Erwartungen. Bewerten Sie hier alle Spieler mit Noten!
https://www.krone.at/4204547
Bestnote für einen Österreicher, einer ist gegen Spanien durchgefallen
Beim 0:3 gegen Spanien ragte die Leistung eines Österreichers heraus. Insgesamt ist der Notendurchschnitt beim WM-Aus durchwachsen.
Kurier.at.fußball.wm
Gestern wurden keine direkten Fehler gemacht, die Spieler spielten bestmöglich ihr Leistungsvermögen aus – und das ist eben, wie es ist – nämlich überschaubar. Fußballgötter gibt es in Österreich nicht, die werden bloß von Journalkisten, die davon profitieren (unzählige dieser Spezies sind bei der WM und reden meist Quark)! Üben wir uns wieder in Bescheidenheit und nehmen wir den Mund nicht zu voll!
Gegen die Schweiz (2:0 gegen Algerien) hätten wir vermutlich auch verloren, bloß wären wir nicht so gedemütigt worden
Der Teamchef hat mit seiner vorzeitigen Vertragsverlängerung seine beste Tat bei der WM-vollbracht, bevor seine Anbeter draufgekommen sind, dass auch er nur mit Wasser kocht!
Übrigens: Das mit der Hype trifft auch auf Kulturjournalisten zu! Oder sind da gar die selben Schreiber am Werk? Im Zuge der Einsparungsmaßnahmen ist alles möglich und es soll sogar Operndirektoren geben, die genau diesen marktschreierischen Ton besonders honorieren!
Haben Sie einen schönen Tag!
A.C

