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25. MAI 2026 – Pfingstmontag

25.05.2026 | Tageskommentar

 

HEUTE IN DER WIENER STAATSOPER: DIE WALKÜRE (17,30 h bis 22,15 h)

Siegmund Michael Spyres
Hunding Günther Groissböck
Wotan: Michael Volle
Sieglinde Simone Schneider
Brünnhilde Camilla Nylund
Fricka Szilvia Vörös
Helmwige: Regine Hangler
Gerhilde Jenni Hietala
Ortlinde: Anna Bondarenko
Waltraute: Stephanie Houtzeel
Siegrune: Alma Neuhaus
Grimgerde Zsuzsanna Szabó
Schwertleite: Stephanie Maitland
Roßweiße: Daria Sushkova

Musikalische Leitung: Pablo Heras-Casado
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf

Wien/Staatsoper: „Eugen Onegin“: Unsere russischen Leidensgeschichten (Bezahlartikel)
Staatsoper. Asmik Grigorian singt Tschaikowsky – und es packt den Musikfreund weniger das Mitleid mit einem unglücklichen Mädchen als die Sorge um das Wiener Opernrepertoire. Was soll schiefgehen, fragt man sich, wenn man den Besetzungszettel studiert: Die Staatsoper präsentiert Tschaikowskys „Eugen Onegin“ mit Boris Pinkhasovich in der Titelpartie, Asmik Grigorian als Tatjana und Bogdan Volkov als Lenski. Alle drei bieten die guten, teils sogar außergewöhnlichen Leistungen, die man von ihnen erwartet. Doch wirklich künstlerisch entfalten können sie sie ihre Talente nicht, weil man ihnen weder szenisch noch musikalisch den nötigen Halt gibt. Man leidet an diesem Abend kaum mit Puschkins Unglücksfiguren, eher hadert man mit dem Schicksal, das dem Repertoirebetrieb im Haus am Ring offenbar beschieden ist.
DiePresse.com.eugen.onegin

„Eugen Onegin“ an der Staatsoper: Wenn eine Sängerin lebt, was sie singt (Bezahlartikel)
Asmik Grigorian triumphiert in „Eugen Onegin“ an der Wiener Staatsoper.
Kurier.at,wenneinesaengerinlebt

Wiener Musikverein: Verdi-Requiem der Dresdener unter Gatti mit Buratto, Garanca, Bernheim, Zanellato

Der Wiener Musikverein zählt mit seiner einzigartigen Akustik zu den klangschönsten Konzertsälen der Welt! Es ist also immer etwas ganz besonderes, im Goldenen Saal des Musikvereins zu spielen, der für große musikalische Tradition und internationale Konzertkultur steht.

Unter der Leitung von Chefdirigent Daniele Gatti musizierte die Staatskapelle Dresden gemeinsam mit Eleonora Buratto (@eleonora_buratto), Elīna Garanča (@elina.garanca), Benjamin Bernheim (@benbernheimtenor), Riccardo Zanellato (@riccardozanellatobasso)sowie dem Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien Verdis monumentales Requiem.

 

ZU INSTAGRAM mit 14 Fotos

 

SALZBURG/ Haus für Mozart: „IL VIAGGIO A REIMS“  Hyperaktive Rossini-Manie


Es wird wild geschossen: Misha Kiria (Barone di Trombonok), Florian Sempey (Don Profondo), Peter Kellner (Don Alvaro), Dmitry Korchak (Conte de Libenskof) werden von Marina Viotti (Marchesa Melibea) und Tara Erraught (Madama Cortese) zur Vernunft gebracht. Foto: Monika Rittershaus

Cecilia Bartoli, seit 2012 künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele, gibt heuer das Motto „Bon Voyage“ vor und lädt in Rossinis Drama giocoso (1825 die letzte italienische Oper des Komponisten und zugleich das erste für Paris komponierte Werk) zu einer Reise eines äußerst turbulenten Aufenthalts ins Badehotel „Zur Goldenen Lilie“ in Plombières ein. Dort finden sich internationale Adelige, eine Künstlerin und militärische Würdeträger ein, um zur Krönung des französischen Königs Karls X zu reisen. Man kennt sich oder lernt sich gerade kennen, beginnt amouröse Abenteuer und beklagt in einer Auftrittsnummer nach der anderen den persönlichen, großen Kummer. So beweint die Contessa di Folleville den Verlust ihrer Garderobe, fällt angesichts der unendlichen Trauer in Ohnmacht, wird zu Takten von Mozart, Haydn, Beethoven und Bach versucht wiederzubeleben und ist zuletzt wieder überglücklich über das Auftauchen ihres über einem Meter großen, farbenfrohen Federhuts. Ja, das sind die wahren Probleme der High Society dieser Zeit (und vielleicht auch noch heute?).

Regisseur Barrie Kosky inszeniert zum bereits 4. Mal bei den Salzburger Festspielen und versetzt sein Ensemble in rauschähnliche Zustände, wo – passend zur elektrisierenden, temporeichen Musik – kein Klischee der Hotelgäste aus Polen, Spanien, England, Deutschland, Frankreich oder der liebenswerten Hotelbesitzerin aus Tirol ausgelassen wird. Mit atemberaubender Geschwindigkeit folgt das Treiben auf der Bühne den raschen Tempi aus dem Orchestergraben und die Gesellschaft hüpft, springt, tanzt sich (über-)aufgeregt, zappelig und ruhelos von einer Szene zur nächsten. Die Figuren sind mit karikaturhafter Selbstironie dargestellt und unterstreichen mit überladener Gestik und Mimik die dargebrachten Emotionen. Das Konzept gelingt zum Teil und sprüht vor Witz, Fröhlichkeit und Esprit, wobei es für die SängerInnen sicherlich sehr herausfordernd ist, neben ständiger Bewegung auch noch herausragende Kantilenen und höchste Koloraturen zu singen (im Ensemble spricht man von der „Kosky-Diät“, da in der Probezeit alle 3-5 Kilo abgenommen haben). Mit den schrillen, farbenfrohen Kostümen (Victoria Behr), den skurril-bemalten Gesichtern entsteht zusätzlich zu goldenen Drehtüren und einem stark frequentierten Hotelkorridor mit 12 Türen (Bühne: Rufus Didwiszus), wo auch ununterbrochen die Personen hin und her laufen, bunteste Lebendigkeit auf der Bühne. Was anfangs noch unterhaltsam, witzig und erfrischend wirkt, bewirkt nach fast 3 Stunden Trubel, dass einem der Kopf raucht. Wie auch die Harfe zu qualmen und explodieren beginnt, nachdem sie oft durchs Hotel getragen wird (natürlich im Eiltempo), um die berühmte Improvisationskünstlerin Corinna bei ihren Auftritten zu begleiten…

Zum Bericht von Susanne Lukas

Salzburg/Pfingstfestspiele
„Viaggio a Reims“ in Salzburg: Da dreht nicht nur die Drehtür durch (Bezahlartikel)
Schneller, höher, weiter: Barrie Kosky treibt Rossinis Komödienmaschinerie und sein Ensemble an den Rand des Kollaps. Aber Cecilia Bartoli behauptet sich.
DiePresse.com..drehtuer

Salzburger Pfingstfestspiele: Hummeln in der Aristo-Hose
Rossinis Il viaggio a Reims gerät in Salzburg dank Cecilia Bartoli und der hyperaktiven Regie von Barrie Kosky zum Lacherfolg
DerStandard.at.story.3000000.aristohose

Premiere in Salzburg: „Il viaggio a Reims“ als zeitlose Komödie inszeniert
Im November 2024 hatte ich eine Aufführung von Gioachino Rossinis Il viaggio a Reims, ossia L’albergo del giglio d’oro (1825) im Salzburger Landestheater rezensiert. In vollen Zügen habe ich die Gelegenheit genossen, das Werk im Rahmen der Salzburger Pfingstfestspiele am 22. Mai 2026 erneut besprechen zu dürfen.
opernmagazin.de.premiere

Slapstick und Türenchaos: Barrie Kosky feiert in „Il viaggio a Reims“ Cecilia Bartolis runden Geburtstag (Bezahlartikel)
Gioachino Rossinis komische Oper liefert bereits zu Pfingsten das Dessert zu den Salzburger Festspielen im Sommer
MuenchnerAbendzeitung.de

Rossinis Il Viaggio a Reims bei den Salzburger Pfingstfestspielen
Die Salzburger Pfingstfestspiele präsentieren Rossinis „Il Viaggio a Reims“ als szenisch-musikalisches Missverständnis
https://www.klassikinfo.de/rossinis-il-viaggio-a-reims-bei-den-salzburger-pfingstfestspielen/

„Il viaggio a Reims“ in Salzburg: Eine völlig überdrehte, turbulente Revue (Bezahlartikel)
Rossinis „Il viaggio a Reims“ bei den Pfingstfestspielen: Gagreich und musikalisch hochwertig.
Kurier.at.rossini.salzburg

Innsbruck: Johannes Maria Staud: „MISSING IN CANTU (EURE PALÄSTE SIND LEER)“ (ÖEA) – 23.5.2025 Premiere – Ein dystopischer Albtraum

Hazel Neighbour (Echo), Marcel Brunner (Seher) © Marcella Ruiz Cruz

„Missing in cantu (eure paläste sind leer)“ ist die jüngste Oper des aus Innsbruck stammenden Komponisten Johannes Maria Staud nach einem Libretto des oberösterreichischen Autors, Dramatikers und Regisseurs Thomas Köck. Nach der Uraufführung 2023 im Rahmen des Kunstfests Weimar gelangte das Werk nun in der Inszenierung von Bettina Bruinier am Tiroler Landestheater Innsbruck zur österreichischen Erstaufführung.

Die Handlung entfaltet sich in drei Strängen, die jedoch – entgegen anderslautender Hinweise im Einführungsgespräch von Julia Spinola, Co-Direktorin und leitende Dramaturgin der Sparte Musiktheater am Tiroler Landestheater, mit dem Komponisten – nicht wirklich zueinanderfinden, sondern weitgehend im Anekdotischen verbleiben. Zusammengehalten werden sie durch eine sehr unverblümt formulierte Sozialkritik an den vielfältigen Verfehlungen der Menschheit: religiösem Fanatismus, Machtgier, zwanghaftem Konsumverhalten und Turbokapitalismus. Ein „Seher“ blickt aus nachträglicher Perspektive auf die Ursachen des menschlichen Untergangs zurück…

Zum Premierenbericht von Thomas Nusßbaumer

Innsbruck: Österreich-Premiere für Staud-Oper
Die Oper „missing in cantu“ von Johannes Maria Staud hat Samstagabend im Tiroler Landestheater österreichische Erstaufführung gefeiert. Die Innsbrucker Inszenierung zeigte mit Mut zu Überzeichnungen blitzlichtartig in 15 Episoden den Zerfall der westlichen Zivilisation. Das Publikum reagierte überaus wohlwollend.
https://tirol.orf.at/stories/3355555/

Berlin/Deutsche Oper: Gigantische Stimmen retten einen schier unendlichen „Siegfried“


„Siegfried“ in Berlin.
Foto: Bernd Uhlig

Überlange Unterbrechungen, eine überladene Inszenierung und ein zäher Meta-Wagner drohen diesen Siegfried zur Geduldsprobe zu machen. Donald Runnicles, ein herausragendes Sängerensemble und vor allem Ya-Chung Huang als unwahrscheinlich intensiver Mime verwandeln den Abend schließlich doch in ein nur selten erlebbares Kunstereignis.
Von Arthur Bertelsmann
Klassik-begeistert.de

Berlin/ Bebelplatz: 15.000 beim Auftakt zu „Staatsoper für alle“
Das Wetter herrlich, die Stimmung entspannt: Zum Auftakt von „Staatsoper für alle“ am Samstagabend kamen rund 15.000 Menschen auf den Bebelplatz, wie Intendantin Elisabeth Sobotka (60) sagte.
https://www.bz-berlin.de/unterhaltung/15-000-beim-auftakt-zu-staatsoper-fuer-alle

CRO-ArT Festival 2026
HERKUNFT – ZUKUNFT / HERITAGE – FUTURE / BAŠTINA – BUDUĆNOST

 

Die siebte Ausgabe des CRO-ArT Festivals für Neue Musik und Kunst Wien, organisiert vom Kammermusikverein WISE und unter der künstlerischen Leitung der Geigerin, Bratschistin, Dirigentin, Kuratorin und Kulturmanagerin Andrea Nikolić, widmet sich einer der zentralen Fragen unserer Zeit: Wie kann kulturelles Erbe zur Grundlage einer gemeinsamen Zukunft werden?

Unter dem Leitthema HERKUNFT – ZUKUNFT versammelt das Festival von Mai bis Oktober 2026 — mit zusätzlichen neuen Projekten bis zum Jahresende — Konzerte, interdisziplinäre Projekte, Workshops und internationale Kooperationen zwischen Wien, Kroatien, Marokko sowie Bosnien und Herzegowina.

CRO-ArT versteht kulturelles Erbe nicht als statische Erinnerung, sondern als lebendigen Raum neuer Perspektiven, künstlerischer Offenheit und transkulturellen Dialogs.

Im Zentrum des Festivals stehen Begegnungen unterschiedlicher musikalischer Generationen, Traditionen und künstlerischer Poetiken. Werke von Boris Papandopulo, Emil Milo Cipra (dessen 120. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird), Tomislav Uhlik (70. Geburtstag), Laura Mjeda Čuperjani sowie weiterer bedeutender kroatischer Komponistinnen und Komponisten treten in Dialog mit neuen Kompositionen, österreichischen Autor:innen wie Friedrich Cerha, Erwin Schulhoff, Meinhard Rüdenauer, Gabriele Proy (u.a.) sowie weiteren mediterranen, europäischen und internationalen Komponist:innen, transmedialen Projekten und internationalen Kooperationen.

Cipra Quartett. Copyright „Wise“

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Rock/ Pop. Pink Floyd in Trauer: Dick Parry ist tot. Saxofonist prägte ihre Hits
Sein Klang prägte Pink-Floyd-Hits wie „Money“ und „Shine On You Crazy Diamond“. Nun ist der Saxofonist Dick Parry mit 83 Jahren verstorben.
Schon als Teenager spielten Pink-Floyd-Gitarrist David Gilmour und Dick Parry in denselben Bands. Aus dieser frühen Verbindung entstand eine jahrzehntelange musikalische Zusammenarbeit, die Millionen Menschen weltweit kennen. Nun ist Dick Parry im Alter von 83 Jahren gestorben.
t-online.de.unterhaltung

WIEN / Akademietheater des Burgtheaters:  3000 EINZELTEILE
nach seinem Film THREE THOUSAND NUMBERED PIECES von Ádám Császi
Premiere: 8. Mai 2026.
besucht wurde die zweite Vorstellung am 24. Mai 2026

Fotos: Tommy Hetzel

Der Anteil am „Opfer“-Kuchen

Wir wissen es schon, die Welt ist strikt geteilt. Die bösen Täter, das sind wir, die privilegierten Weißen, die grundsätzlich an allem schuld sind. Die Opfer, das sind alle, die man unter den Begriffen Diversität, LGBTQ und #me too-Frauen zusammen bringen kann.

In diesem Stück, das der Ungar Ádám Császi auf die Bühne des Akademietheaters stellt, sind die Opfer vor allem die… na, früher hat man das Z-Wort verwendet (das war noch in kuscheligen „Carmen“-Zeiten), dann sagte man „Sinti“ und „Roma“ (ohne zu wissen, wer ist wer), nun wird es mit „Rom:nja“ noch komplizierter. Viele „originale“, aus dem Ungarn des „bösen“ Orban geflohen, stehen hier auf der Bühne und erzählen, wie versichert wird, ihre eigenen Geschichten.

Wahrscheinlich bekommt man die ganze Gewaltbereitschaft, die in diesen Berichten steckt, nicht allein von Text (man muss ja dauernd Übersetzungen lesen), sondern vor allem von dem überaggressiven Ton mit, der da ins Publikum geschleudert wird…

 

…P.S. Ich hatte die Premiere versäumt und kaufte mir eine Balkonkarte für die zweite Vorstellung. Als ich ins Theater kam, sagte mir eine freundliche junge Dame, der Balkon sei gesperrt, ich sollte mich unten hinsetzen, wo Platz sei. Tatsächlich war das kein Problem… Nun, es war Pfingstsonntag, vielleicht nicht der Termin, wo man ins Akademietheater geht, wenn das Haus nicht einen seiner Hits präsentiert. Aber ein Stück, das nur wenige sehen wollen. anzusetzen (wie leer wäre es erst ohne den ungarischen Anteil des Publikums gewesen!) – da fragt man sich, wieviel Instinkt Stefan Bachmann als Burgtheaterdirektor für sein Wiener Publikum schon erworben hat…

Zum Bericht von Renate Wagner

Filmstart: 22. Mai 2026
VIVALDI UND ICH
Primavera  /  Italien, Frankreich  /  2025
Regie: Damiano Michieletto
Mit: 
Tecla Insolia, Michele Riondino u.a.

Emanzipation mit Geige

 Unter den Opernregisseuren unserer Tage ist Damiano Michieletto eine positive Ausnahmeerscheinung. Im Gegensatz zu vielen Kollegen, die einfach gewissenlosen Unsinn produzieren, kann man von ihm durchdachte Konzepte erwarten. Und ein solches zeigte er auch bei seinem Spielfilm-Debut „Vivaldi und ich“.

Man hätte die Geschichte einer begabten jungen Musikerin, die sich ihre Freiheit erkämpft, weitaus „böser“ erzählen können. Aber er fand einen schwebenden Stil zwischen der Coming of Age Geschichte seiner Crcilia, der stillen Würdigung Vivaldis, der durchaus kritischen Zeichnung der venezianischen Gesellschaft von einst – und dem Wunder der Musik.

Kurz  noch zu Antonio Vivaldi (1678-1741), der uns Wienern ja so nahe ist, weil die Kaiserstadt ihm die letzte Tragödie seines Lebens bescherte. Als er nach überaus erfolgreichen Jahren in Venedig in seinen frühen Sechzigern „unmodern“ wurde, wandte er sich 1740 nach Wien, in der Hoffnung auf eine Stellung bei Kaiser Karl VI. Doch dieser starb, und ein Jahr später starb auch Vivaldi, ohne dass er in Wien hätte reüssieren können. Wer über den Karlsplatz geht, sollte seiner Gedenktafel Reverenz erweisen. 

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Ausstellungen/ Kunst. Wien/ Linke Wienzeile: Wie Helnweins größtes Bild verschwand
Gottfried Helnweins monumentaler Mädchenkopf in der Linken Wienzeile 34 wurde still und heimlich weiß übermalt. Die Fans trauern, der Künstler soll davon nichts gewusst haben. Als sie davon hörte, habe sie sich erst einmal hingesetzt und geweint, erzählt Nora Frey. Die ehemalige Radiomoderatorin hatte 2008 als Agenturleiterin schließlich die Idee geboren, wie der damals neue Klima- und Energiefonds der Bundesregierung Sichtbarkeit im Stadtraum für seine Anliegen bekommen könne: Frey nahm damals Kontakt zu Gottfried Helnwein auf, dieser war begeistert, eine ganze leere Feuermauer am Haus Linke Wienzeile 34 zu gestalten, die der Fonds mieten konnte. Er stellte ein Sujet zur Verfügung, einen gen Himmel gerichteten Mädchenkopf in blauen, anämischen Farben. „Der lange Atem wird kürzer“, hieß das Werk.
https://www.diepresse.com/25571730/wie-helnweins-groesstes-bild-verschwand

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Wettlauf gegen ein seltenes Ebola-Virus: In Kongo-Kinshasa stehen Medikamente und vielleicht eine Impfung vor der Erprobung.
Zum Bericht
Wie deutsch wollen wir noch werden? In der Schweiz fühlt man sich den Deutschen gerne überlegen. Doch der Vorsprung schrumpfte noch nie so schnell wie heute, das zeigt nicht nur die jüngste AHV-Debatte.
Zum Editorial des «NZZ am Sonntag»-Chefredaktors Beat Balzli
 Bob Dylans Liedkunst: zu wahr, um schön zu sein: Vor fünfzig Jahren sorgte der amerikanische Singer-Songwriter, der am 24. Mai seinen 85. Geburtstag feiert, für Aufsehen mit seiner «Rolling Thunder Revue», die ihn durch die USA führte.
Jetzt lesen
Schlechte Ernten, Teuerung, Hunger: Bei den Bauernkriegen im 16. Jahrhundert ging es nicht nur um die Abschaffung der Leibeigenschaft: Freiheit forderten die Protagonisten des Bauernkriegs. Eine Hauptursache der Erhebungen waren aber wirtschaftliche Probleme. Das kann man an der Schweiz gut zeigen.
Jetzt lesen
Beantwortung der Frage, welche Sprache Gott spricht: Unser Kolumnist changiert zwischen mystischer Artikulation und Berliner Schnauze. Die Zugabe von Manfred Papst.
Jetzt lesen
 New Yorker Auktionen: 181 Millionen für einen Pollock: Der Kunsthandel im Spitzensegment floriert: Für grosse Namen wie Brancusi, Rothko, Picasso und Richter werden astronomische Preise bezahlt.
Jetzt lesen
Wie hört man würdevoll auf? Die Toten Hosen geben Einblicke in die Entstehung ihres letzten Albums: Eine Dokumentation über die Düsseldorfer Punkband ist mehr als ein Abschiedsfilm. Sie erzählt von Erschöpfung, Freundschaft – und davon, wie schwer es ist, rechtzeitig loszulassen.
Jetzt lesen

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Politik Österreich Spar-Budget: Die fetten Jahre an den Universitäten sind vorbei
Nach den Pensionisten sind jetzt die Unis dran. Auch auf den Hochschulen wird es Einsparungen geben. Bis 2027 ist das vereinbarte Uni-Budget aber noch gesichert, erst ab 2028 wird es weniger Mittel geben. Die Einsparungen erfolgen allerdings auf einem sehr hohen Niveau.
https://www.krone.at/4152036

Warum beugt sich Van der Bellen sozialen Medien?
Haben Sie unseren Bericht über Alexander Van der Bellen, der sich fast nur noch in sozialen Medien präsentiert, in der „Krone bunt“ oder auf krone.at gelesen? Der höchste Vertreter des Volkes gibt österreichischen Medien keine Interviews mehr, lässt dafür (halb-)lustige Videos in chinesischen oder US-amerikanischen sozialen Medien veröffentlichen. Kritischen Fragen mag sich Van der Bellen offenbar nicht mehr stellen, zu sprichwörtlichen Predigten von der Kanzel herab lässt er sich manchmal doch noch hinreißen. Wie bei der Verleihung von Journalistenpreisen im Vorjahr. Da erklärte er, dass Journalismus und Social Media in einem Widerspruch zueinander stünden. Auf Social Media würden sich „Gerüchte von alleine verbreiten, dafür braucht es keine Journalistinnen und Journalisten“. Er kritisierte, dass sich Medien „der Logik sozialer Medien beugen“
https://www.krone.at/4152866

Norwegen. Wegen Mette-Marit: Sohn soll Italien verlassen haben
Im norwegischen Königshaus wächst die Sorge um Kronprinzessin Mette-Marit. Während sich ihr Gesundheitszustand zunehmend verschlechtert, sorgt nun ihr Sohn Sverre Magnus für Spekulationen: Hat der Prinz seine Wahlheimat Italien verlassen, um der Familie beizustehen?
oe24.at.norwegen

Comedian kaum wiederzuerkennenFans feiern gewagte Komplett-Verwandlung von Ilka Bessin
Die als „Cindy aus Mahrzahn” in ganz Deutschland bekannte Komikerin Ilka Bessin (54) präsentiert sich auf neuen Fotos mit blondem Kurzhaarschnitt, markanter Brille und modernem Streetstyle. In den Kommentaren feiern viele Fans den neuen Auftritt. Ilka Bessin ist nicht mehr „Cindy aus Mahrzahn”. Über Jahre prägte Ilka Bessin ihre Kunstfigur mit pinkem Trainingsanzug, großer Blume im blonden Lockenhaar und schriller Bühnenoptik. Von dieser Rolle hat sie sich privat jedoch längst ein gutes Stück entfernt. Zwar steht sie weiterhin auch als „Cindy” auf deutschen Comedybühnen, abseits der Bühne gibt sie sich im Netz aber immer häufiger natürlicher und persönlicher.
bunte.de.stars

Österreich: Kuriose Geschichte jetzt enthüllt! Darum hat deine Bank-PIN nur 4 Stellen
Passwörter sollen möglichst lang sein, aber warum haben Bank-PINs nur vier Stellen? Der Grund dafür ist einigermaßen kurios.Der wahre Grund für die kurzen PINs geht auf die 1960er Jahre zurück. Damals wurden in Großbritannien die ersten Geldautomaten aufgestellt – einige mit vier, andere mit sechs Stellen.
Heute.at.bankpin

Deutschland/ Zugspitze: Bergsteiger (20) tot: Kumpel wählte US-Notruf
Möglicherweise angelockt durch Beiträge in den sozialen Medien wollten zwei 20-jährige Deutsche nach ihrem Aufstieg auf die Zugspitze den Sonnenaufgang vom höchsten Berg Deutschlands aus genießen. Jung, unerfahren und schlecht ausgerüstet wurde ein Schneefeld einem von beiden zum tödlichen Verhängnis. „Man muss beinahe davon ausgehen, dass Unglücke passieren“, kann es ein erfahrener Tiroler Bergretter kaum fassen.
https://www.krone.at/4152600

Lassen Sie das verlängerte Pfingstwochenende schön und ruhig ausklingen. Für Fußballfans: Heue Entscheidungsspiel zum Aufstieg bzw. Klassenerhalt Deutsche Bundesliga zwischen Paderborn und Wolfsburg.

Eine Meldung aus dem Autorennsport: Im Großen Preis von Kanada triumphierte erneut Der Italiener „Kimi“ Andrea Antonelli vor Lewis Hamilton. Einen ersten Podestplatz in diessr Saison gab es für Max Verstappen als Driiter!

A.C. 

 

 

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