Wiener Staatsoper: Kontingnent von 40 Karten Für »IL TRITTICO« am Donnerstag, den 25.06.2026 für Kurzentschlossene heute verfügbar
Liebes Publikum!
Für »IL TRITTICO« am Donnerstag, den 25.06.2026 steht ein Kontingent von 40 Karten für Kurzentschlossene zum Preis von 55€ je Ticket zur Verfügung.
Dieses Angebot kann ab Mittwoch, den 24.06.2026, 10 Uhr nur an den Tageskassen (nicht im online Ticketshop) & nur nach Vorlage der BundestheaterCard eingelöst werden. Pro Person sind max. 2 Tickets buchbar.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Team der Wiener Staatsoper
PS: die BT-Card muss auch beim Einlass vorgewiesen werden.
Wien
„Il Trittico“ an der Staatsoper: Eine Schwester Angelica reicht nicht (Bezahlartikel)
Die Wiederaufnahme von Giacomo Puccinis Oper im Haus am Ring lässt viele Wünsche offen.
Kurier.at.Kultur
WIEN/ Staatsoper: Die Zauberflöte 22.6.26
Flöte ja, Zauber na ja
Eine Zauberflöte im Repertoire mit einem ausgewiesenen Fachmann für Barock bis Mozart – was soll da schiefgehen? In Ivor Boltons Händen (Stab führt er nicht) gerät die Vorstellung transparent, aber mit derart rasanten Tempi (mit 10 Minuten Zeitgewinn), dass viele Sänger ihre Schwierigkeiten damit haben, drei Knaben und zwei Geharnischte fast bis zum Schmiss. Wieder einmal eine Mahnung, eher die zweite oder dritte Vorstellung einer Serie zu besuchen und nicht die erste. Dazwischen gab es auch sehr schöne Passagen, etwa von Klarinette, Fagott und von der „Titelheldin“.
Die Sänger waren alle jedenfalls befriedigend, erster Priester (Adrien Autard) und erster Geharnischter (Devin Eatmon, begleitet von Evgenyi Solodovnikov) demnächst aus dem Opernstudio scheidend. Das Niveau einer totalen Durchdringung der Rolle mit eigener Persönlichkeit erreichten Adrian Eröd (Sprecher und zweiter Priester) in sehr trockener Verkniffenheit und Matthäus Schmidlechner als bemitleidenswert vom Minderwertigkeitskomplex überwältigter Monostatos. Überdurchschnittlich waren noch Michael Nagl als im Wunsch nach Schlaf, Speise und Trank (das muss heute in Neufassung halt „Schlaf, Essen und Trinken“ heißen) urwienerischer Papageno – das wäre in absehbarer Zeit der logische Nachfolger von Wolfgang Bankl im Ensemble. Ebenso zündete die im Lande und auf dem Felde des Belcanto höchst erfolgreiche Jessica Pratt als sternflammende Königin ein selten ähnlich brillantes Feuerwerk. Ihre Damen hatten vor kurzem Walhall brennen sehen (Jenni Hietala, Alma Neuhaus und Stephanie Maitland) und sind auch hier sehr ordentlich unterwegs, Ilia Staple schreckt als Papagena vor keiner Outrage zurück und hat mit dem Pa-pa-pa-Duett erwartungsgemäß keine Probleme…
Zum Bericht von Robert Fucik
Wien/Staatsoper: „Wild & Schön“ sorgt für eine Invasion des Opernnachwuchses
Die Wiener Staatsoper eröffnet jungen Musiktheater-Kreativen im Rahmen eines neuen Festivals allerlei Freiräume. Wohl niemand bekämpft das Image von der „alten Dame“ Oper hierzulande so hartnäckig wie Bogdan Roščić. Nicht nur hat der Musiktheater-Prinzipal vom Opernring 2, Sponsoren sei Dank, im Jahr 2024 eine schicke Dependance im Wiener Künstlerhaus eröffnet und macht dieses Nest (Neue Staatsoper) seither dem süßen Vogel Jugend schmackhaft.
DerStandard.at.story.opernnachwuchs
EPIDAUROS M E D E A Video Clip
Epidaurus/Griechenland
Balsam für wunde Opernseelen: Anna Pirozzi auf den Spuren der Callas
Im antiken Theater Epidaurus bejubelten 13.000 Zuschauer das szenische Revival der legendären Callas-Aufführung von Cherubinis Oper 1961.
DiePresse.com.balsam
Richard Wagner: Tannhäuser • Opernhaus Zürich • Premiere: 21.06.2026
Elisabeth im Leichenwagen
Der neue Zürcher «Tannhäuser» vermag in erster Linie musikalisch zu begeistern. Die Inszenierung wird nur bei fortgeschrittenem Interesse an Psychologie wirklich klar.
Foto © Herwig Prammer
«In seiner Neuinszenierung erzählt Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson «Tannhäuser» als eine Geschichte über Heimatlosigkeit. Gefangen im eigenen Bewusstsein begibt er sich auf eine Reise ins Innere zwischen Selbsttäuschung und Scheitern.» (Zitat aus dem Programmheft).
Der Zuschauer, der als «gebranntes Kind» vor der Vorstellung das Programmheft konsultiert und im Interview mit Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson vielleicht die Formulierung vom «Teufelskreis der permanenten Selbsttäuschung» entdeckt hat, ahnt rasch, was es mit den fliegenden weissen Männchen und der geköpften Statue auf sich hat. Arnarsson schildert Tannhäuser als rastlos Suchenden im Fiebertraum. Erna Mist hat dazu ein schlichtes Bühnenbild entworfen (mit einem Leichenwagen für den Auftritt des Landgrafen Herrmann und der fünf Sänger, die eine Elisabeth-Statue für Tannhäuser im Gepäck haben), Teresa Vergho ebensolche Kostüme (mit schräger Farbigkeit im Rahmen des Sänger-Wettstreits). Das Psychogramm der Titelfigur hat noch nicht die Konsequenz, die es haben könnte: an diesem Abend wirkt alles, vielleicht auf Grund der zahlreichen Rollendebüts, noch irgendwie stumpf. Die Choreographie der Chöre und des Statistenvereins am Opernhaus Zürich besorgt Sebastian Zuber, das Licht gestaltet Martin Gebhardt…
Zum Bericht von Jan Krobot
Tannhäusers Suche nach sich selbst
Über vier Stunden geht es in Wagners Tannhäuser um die Suche des Helden nach der erfüllenden Liebe. Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson hat für die Zürcher Produktion dieser Oper eine eigenwillige Deutung parat. Tannhäuser durchlebt ein Wechselbad der Gefühle. Er ist hin und hergerissen zwischen teuflischer Lust im Venusberg und der heiligen Liebe zu Elisabeth. Dies versteht der isländische Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson als Tannhäusers vergebliche Suche nach Erlösung und nach sich selbst. Die Bilder, die er für die drei Aufzüge der Oper entworfen hat, sind eigenwillig, Tannhäusers Seelenleben wird darin offenbar.‘
https://seniorweb.ch/2026/06/23/tannhaeusers-suche-nach-sich-selbst/
Reise eines Zerrissenen
Der isländische, im Schauspiel und Theater aktive Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson unternimmt in seinem neuen Tannhäuser am Opernhaus Zürich eine Traumreise durch die Seele des Protagonisten. Am Pult debütiert Tugan Sokhiev.
Drehpunkt.Kultur.at
21.06.2026: TEATRO VERDI, TRIESTE – ELEKTRA
© V. Hribernig-Körber
Es ist ein antiker Raum mit schäbiger Wandverkleidung, den das goldene Tuch (Symbol der untergegangenen Herrlichkeit des Atriden-Geschlechts?), welches für die eintretenden Zuschauer die gesamte bereits offene Bühne verhüllt, im Fallen zum wuchtigen, die Tragödie eröffnenden d-moll Akkord freigibt. Ein Raum, dessen Mitte ein riesiges Becken einnimmt, aus dem in einem fort heiß brodelnde Dämpfe aufsteigen: einst wohl das Bad des Palastes, also der Tatort der Ermordung des Königs Agamemnon, nun, frei nach Thomas Mann, der „tiefe Brunnen der Vergangenheit“, oder das „Unterbewusste“, aus dem stumm und schaurig zu den Vorgängen auf der Bühne Gestalten auftauchen und wieder verschwinden. Der blutüberströmte, nackte Leichnam des erschlagenen Agamemnon, die nächtlichen Erinnerungen der Königin an den gemeinsam mit dem Buhlen begangenen Anschlag auf ihren Gatten, die irreale, verklärte Vision einer jungen, unversehrten Königstochter, die das Licht des Mondes (buchstäblich) „in ihres Körpers weißer Nacktheit“ baden lässt …
Zum Bericht von Valentino Hribernig-Körber
Operette und Musical Langenlois: Vorhang auf für den Sommerhit: HELLO, DOLLY! erobert Langenlois
Cornelia Horak. Copyright: K.M.Westermann
Leider müssen wir Ihnen eine kurzfristige Änderung in der Besetzung unserer diesjährigen Produktion „Hello, Dolly!“ mitteilen. Zugleich freuen wir uns, Ihnen eine erfreuliche Lösung präsentieren zu können, die den Fortbestand der Produktion in gewohnt hoher Qualität sicherstellt.
Verena Scheitz muss aus gesundheitlichen Gründen alle ihre Verpflichtungen in den kommenden Wochen absagen. Das betrifft leider auch ihre Mitwirkung in der „Hello, Dolly!“-Produktion bei Operette und Musical Langenlois. Wir wünschen Frau Scheitz gute Besserung!
Kurzfristig konnte Cornelia Horak gewonnen werden, die Titelrolle in „Hello, Dolly!“ zu übernehmen. Frau Horak hat die „Dolly“ bereits mit großem Erfolg am Gärtnerplatztheater in München verkörpert. Wir danken ihr für ihre Bereitschaft, die Produktion zu retten und freuen uns, sie wieder in Langenlois zu begrüßen!
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Treue zu Operette und Musical Langenlois. Gemeinsam mit unserem gesamten Ensemble und dem künstlerischen Team freuen wir uns darauf, Ihnen unvergessliche Sommerabende mit „Hello, Dolly!“ bereiten zu dürfen.
Ausführlich in den „Infos des Tages“
Edinburgh
Edinburgh International Festival: Ab jetzt mit Handyverbot im Konzert
Ein Aus für Handys beim Edinburgh International Festival hat Leiterin Nicola Benedetti verordnet. Sie will eine handyfreie Zone im Dienst des ungestörten Live-Erlebnisses. Weiter begründet Benedetti diese Entscheidung mit Hinweis auf die Qualität von Konzerten. Liveauftritte seien mit nichts anderem vergleichbar, und das Edinburgh International Festival sei dazu da, die Seltenheit dieses Erlebnisses zu schützen. Die mögliche Ablenkung durch die Nutzung eines Handys soll demnach vermieden werden. Denn die „Wirkung unseres Programms wird durch die spürbare, gemeinsame Präsenz aller im Raum verstärkt, und wir möchten, dass Sie voll und ganz bei uns sind“, so Nicola Benedetti weiter.
BR.Klassik.de.edinburgh
Vorgestern wurde am Mozarteum in Salzburg Vid Ožbolt’s Oper AGAMEMNON uraufgeführt. Der junge Südtiroler Bariton Samuel Andre übernimmt in den Vorstellungen am 25. und 27. Juni 2026 die Rolle des Eurybates:
Samuel Andre. Foto: Mozarteum/Judith Buss
Agamemnon von Vid Ožbolt
Oper in fünf Akten nach der Tragödie von Lucius Annaeus Seneca für 11 Stimmen und Orchester,
Weiterlesen in den „Infos des Tages“
Wien/ Leopold-Museum: Klimt, Schiele, Gerstl: Noble Gäste aus der Schweiz im Leopold Museum
Filme der Woche
Filmstart: 25. Juni 2026
INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR
Deutschland / 2026
Drehbuch und Regie: Regina Schilling
Mit: Sandra Hüller, Dokumentationsmaterial über Ingeborg Bachmann
Die Krankengeschichte
einer Überspannten?
Ingeborg Bachmann, geboren vor hundert Jahren, gestorben vor 53 Jahren, wurde schon zu ihren Lebzeiten immer wieder vor Kameras geholt. Vor allem in ihrer Jugend war sie als Lyrikerin eine Sensation, die es sogar auf das Titelbild des „Spiegels“ brachte (und das bedeutete damals etwas!). Mag auch ihr Schicksal als Frau ein Teil ihres Problems gewesen sein, es hat ihr auch zu viel Publicity verholfen.
Und sie wurde – abgesehen von den autobiographischen Bezügen, die in der Verfilmung ihres Romans „Malina“ auftauchen – auch Heldin von Spielfilmen, Ruth Beckermann arbeitete in „Die Geträumten“ (2016) die Beziehung zu Paul Celan auf, Margarethe von Trotta in „Reise in die Wüste“ (2023) die Beziehung zu Max Frisch. Nun gibt es zum Hunderter die Semi-Dokumentation von Regina Schilling, die Dokumentarmaterial mit Spielszenen mixt.
Dazu sieht man gleich zu Beginn die Regisseurin, die quasi ein Bettgesuch bei Deutschlands Star fürs Anspruchsvolle, Sandra Hüller, einreicht. Sie seien doch beide lebenslang vom Werk der Bachmann begleitet, Sandra müsse Ingeborg in ihrer letzten Lebenszeit verkörpern, eine Wohnung, die jener der Dichterin in Rom ähnle, sei schon gefunden.
Und so geschieht es auch, ohne dass besondere optische Ähnlichkeit intendiert würde (wie Vicky Krieps sie in dem Trotta-Film durchaus erreicht hat). Tatsächlich sind die Hüller-Szenen in dem Bachmann-Film schlechtweg seltsam überflüssig, wenn man sie hört, spricht sie Bachmann-Texte aus dem Off, sonst ist sie pantomimisch an der Schreibmaschine oder im Auto in Rom unterwegs, mit einigen dramatischen Zuckungen, deren Sinn nicht immer einzusehen ist. All das bringt zur Bachmann-Geschichte eigentlich nichts und erweckt bloß den Eindruck, dass hier einfach mit einer renommierten Schauspielerin geworben werden soll…
Zur Filmbesprechung von Renate Wagner
Wissenswertes aus „Neue Zürcher-Zeitung“
Inspektoren, ein Krisenstab und eingefrorene Guthaben: Auf dem Bürgenstock gab es wenigstens ein bisschen Fortschritt. Nach dem Treffen in der Innerschweiz zeigen sich alle Beteiligten erfreut. Trotzdem gelang bei den Verhandlungen zwischen Iran und Amerika aber kein grosser Durchbruch. Vor allem in Libanon bleibt die Lage angespannt.
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Die Ehefrau von Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez darf das Land nicht verlassen: Ministerpräsident Sánchez sieht sich einer beispiellosen Fülle von Gerichtsprozessen in seinem unmittelbaren Umfeld gegenüber. Seine Frau muss am Mittwoch sogar ihren Reisepass abgeben.
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Flugzeuge aus Plüsch und Abschiebungen als Mitgröl-Schlager – die FPÖ provoziert mit ihrem «Remigrationssong» Österreichs stärkste Partei sorgt für Kontroversen mit einem Lied, das Ausschaffungen feiert. Sie banalisiert damit einen rechtsextrem konnotierten Begriff, der anderen Rechtsaussenparteien zu radikal ist.
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Am Little Bighorn River siegten die Indianer – ihr Untergang war trotzdem unaufhaltsam: Vor 150 Jahren erlitten die US-Truppen gegen die Sioux und Cheyenne eine vernichtende Niederlage. Unter der Führung von Sitting Bull kämpften diese um das Überleben ihrer nomadischen Lebensweise. Ihre Nachkommen haben das Trauma der Unterwerfung bis heute nicht überwunden.
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Kolumbien wählt den Rechtsaussenpolitiker de la Espriella zum Präsidenten: Der politische Senkrechtstarter beendet das linke Intermezzo an der Staatsspitze. Doch ohne Mehrheit im Kongress drohen ihm vier schwierige Jahre.
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Hilfe gegen Sex – Ärzte ohne Grenzen entlässt in Tschad 18 Mitarbeiter: Der Skandal ist kein Ausreisser. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Missbräuche bei Uno- und Hilfsorganisationen publik. Obwohl viele davon wissen, stossen die Opfer oft auf ein Schweigekartell.
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Für die Tech-Milliardäre ist ein feudaler Palast der ultimative Beweis dafür, dass man ‹gewonnen› hat – während alle anderen leiden»: Der amerikanische Medientheoretiker Douglas Rushkoff über den dystopischen Weltgeist des Silicon Valley und das drohende Ende der westlichen Zivilisation.
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Die G-7 treffen sich gerade in Évian. Der Ort war wiederholt Schauplatz der Weltgeschichte – 1961 kam es sogar zu einem Mord: Évian am Genfersee hat als Konferenzort einen rühmlichen wie einen unrühmlichen Ruf. 1938 verweigerte die Welt den von den Nazis bedrängten Juden die Aufnahme. 1961 floss Blut.
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«Eine starke, mutige Forscherin»: Die Zürcher Soziologin Katja Rost stirbt im Alter von 50 Jahren: Sie machte sich mit ihrer Forschung zur Gleichstellung einen Namen – und sorgte mit unbequemen Aussagen für Schlagzeilen, zuweilen auch für Proteste. Nun ist Katja Rost nach schwerer Krankheit gestorben.
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Nur der Wahrheit verpflichtet: Marc Bloch, der jüdische Historiker, der im Untergrund gegen die Nazis kämpfte: Er hat die moderne Geschichtsschreibung revolutioniert, war ein überzeugter Republikaner und eine moralische Instanz. Nun wird Marc Bloch ins Panthéon übergeführt – eine symbolträchtige Geste.
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In Frankreich wurden neue Werke von Wolfgang Amadeus Mozart entdeckt. Es sind Übungen für die Herzogin: 1778 reiste Mozart nach Paris, um seine Karriere in Schwung zu bringen. Dort komponierte er ein Konzert, eine Sinfonie – und kleine Stücke, die bisher verschollen waren.
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David Beckhams toxisches Erbe: Der Manosphere-Mann ist die Zuspitzung des Metrosexuellen:In den 2000er Jahren war der selbstverliebte Softie angesagt. Die heutige Sehnsucht nach harter Männlichkeit wirkt wie eine Gegenreaktion darauf. Dabei haben beide Bewegungen etwas gemeinsam.
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Der Weisse Adler und seine Irrflüge: Die Geschichte der Träger des Ordens des Weissen Adlers könnte wechselhafter und widersprüchlicher kaum sein. Die Gründe dafür liegen in unsicheren politischen Grosswetterlagen. Die Aberkennung des Ordens für Wolodimir Selenski reiht sich passend ins Bild.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Fußball-WM
Brisante Gruppen-KonstellationNun droht ein Skandal-Spiel zwischen Österreich und Algerien
Vor dem letzten Gruppenspiel der WM in Nordamerika sorgt ein kurioses Szenario rund um die Österreicher für Diskussionen. Das Spiel zwischen Österreich und Algerien am Sonntagmorgen (4 Uhr deutscher Zeit) könnte zum Politikum werden – denn ein Unentschieden würde beiden Teams den Einzug in die K.-o.-Runde sichern.
Müssen Fans die „Schande von Kansas City“ fürchten? In sozialen Medien wird bereits über eine mögliche Absprache spekuliert. Manche Fans befürchten, dass sich Österreich (Tabellenzweiter) und Algerien (Dritter) mit einem Remis zufriedengeben könnten. Ein österreichischer Wirtschaftsprofessor kündigt sogar schon die „Schande von Kansas City“ an. Woher er den Begriff hernimmt, liegt auf der Hand: Erinnerungen an die WM 1982 werden schnell wach. Damals gewann Deutschland zwar 1:0 gegen Österreich im letzten Vorrundenspiel. Aber beide stiegen auf!
Marco Plein – FOCUS online
Jetzt bin ich gespannt, ob sich Österreichs Team auf diesen Deal einlässt. Eigentlich wäre es Betrug am heimischen Pubikum/Fangemeide.
Fußball-WM
„Macht das auch zu Hause!“ Nur bei der WM wird aufgeräumt: Frauen prangern Doppelmoral der Japan-Fans an
Bei jedem großen Fußball-Turnier sorgen japanische Fans für Bilder, die um die Welt gehen, indem sie nach den Spielen die Tribünen aufräumen. Doch die Realität zu Hause in Japan sieht offenbar ganz anders aus. Bei jedem großen Fußball-Turnier ist es eine Schlagzeile: Japanische Fans räumen Tribünen nach dem Spiel auf. Jedes Mal gibt es dann auch viel Lob für die so respektvollen Fans, die ihren Müll nicht einfach hinterlassen, sondern den Reinigungskräften das Leben leichter machen. Vorbildhaft, respektvoll, toll. Viele Frauen in Japan wollen das jedoch nicht so stehenlassen. Ein Post, der die Doppelmoral ganz deutlich macht, geht gerade in den sozialen Medien viral. Dabei ist ein männlicher Fan zu sehen, der einerseits mit breitem Lächeln die Tribünen in einem Stadion aufräumt und andererseits daheim auf dem Sofa liegt, während eine Frau den Abwasch macht. Überschrieben ist das Poster mit der Aufforderung: „Macht das doch bitte auch zuhause!“
web.de.magazin
Wien: Bräunerhof, Prückel, Bellaria: Wie gut Kaffeehaus-Übernahmen gelungen sind
Der Bräunerhof ist wieder da. Auch andere Kaffeehäuser wurden neu übernommen – oder gar gerettet. Wie sie sich zwischen Melange und Moderne schlagen. Es gibt jetzt also Matcha Latte im Bräunerhof. Wer das als Indiz für den Untergang des Abendlands – also, zumindest für den der Kaffeehauskultur – sieht, der liegt durchaus falsch: Ja, die eine oder andere Neuerung ist mit der Übernahme durch Peter Friese („Zum Schwarzen Kameel“) und die Familie Plachutta eingezogen.
DiePresse.com.kaffeehaus
Merken Sie sich das Konzert morgen beim Online-merker vor. Wir bieten bei dieser Hitze einen gut klimatisierten Veranstaltungsraum an. Nützen Sie das Angebot
Ich wünsche einen schönen Tag
A.C.

