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2. JULI 2026 – Donnerstag

02.07.2026 | Tageskommentar

 

Wien/ Heumarkt: Regen stoppt „Carmen“: Opern-Premiere abgesagt. Wurden Kaffeesudleser zur Expertise herangezogen?
Regen bremst den Opernstart: Die Premiere von „Carmen“ muss verschoben werden.(Bild: Wiener Opernsommer). Eigentlich hätte Georges Bizets Oper „Carmen“ am Mittwochabend ihre Premiere feiern sollen. Doch ausgerechnet zum großen Auftakt spielt das Wetter nicht mit: Die Premiere des 3. Wiener Opernsommers muss kurzfristig verschoben werden.
KronenZeitung.at

Die gestrige „Carmen-Premiere wurde bereits in den Nachmittagsstunden wegen eines angeblich drohenden Unwetters abgesagt! Wie es zur vorgesehenen Zeit am Wiener Heumarkt war, weiß ich nicht, meine Wiener Wohnung liegt jedoch nur wenige Kilometer vom Heumarkt entfernt. und bei uns saßen die Leute auf dem Balkon und genossen die leichte Abkühlung. Wer hat nun mit der Unwetterwarnung einem immensen finanziellen Schaden ausgelöst? Waren das, wie aus Leserbriefen hervorgeht, tatsächlich Meteorologen und nicht – wie vermutet – professionelle Kaffeesudleser? Ich will es gar nicht wissen! Die Premiere finde nun heute statt – wenn es nicht tatsächlich regnet und stürmt!

Ein Tipp meinerseits an die Veranstalter: Leistet Euch doch einen Wetterfrosch, der ist, wenn nicht verlässlicher, zumindest billiger!

Wien
„Früher dachte ich: Warum schreien die denn so?“ (Bezahlartikel)

Isabel Leonard. Foto: Promothean Artists

Die Mezzosopranisitn Isabel Leonard spielt ab Mittwoch (1. Juli) in „Carmen“ beim Wiener Opernsommer am Heumarkt die Titelrolle – und findet dabei auch Bezüge zu ihrer Herkunft. Ihre Großmutter stammte aus dem Süden Spaniens ab, mit der französischen Sprache verbindet sie durch die andere Seite der Familie viel: Für die Mezzosopranistin Isabel Leonard stellt die Oper „Carmen“, die in Sevilla spielt, aber französisch gesungen wird, quasi gleich auf doppelte Weise Bezüge zu ihrer Herkunft her. Dabei war Leonard, die Halbargentinierin ist, noch nie in Südspanien. „Ein ganz klares Versäumnis, aber jetzt kann ich zumindest auf der Bühne die Atmosphäre von Sevilla spüren“, sagt sie schmunzelnd.
https://www.diepresse.com/33787723/frueher-dachte-ich-warum-schreien-die-denn-so

Wien
Das Praterpicknick der Symphoniker frönt hemmungslos dem Crossover
Das Wiener Orchester bittet am Mittwoch und Donnerstag zum Gratiskonzert im Grünen. Es soll nicht nur „Granada“ spielen. Während die Philharmoniker ihr Sommernachtskonzert vor Schloss Schönbrunn zelebrieren, legen die Symphoniker ihr Gratis-Event zünftiger an: Der Klangkörper der Gemeinde Wien lädt knapp vor Ferienbeginn traditionell zum Prater-Picknick auf die Kaiserwiese – und frönt dort hemmungslos dem Crossover. Man lockt die Massen also nicht nur mit Ohrwürmern der Klassik auf die grüne Wiese, sondern heuert alljährlich auch ein Zugpferd der heimischen Popbranche an – wie etwa Voodoo Jürgens.
DerStandard.at.story.symphoniker

Buckinghamshire(Grange-Festival: „Onegin“ begeistert mit perfektem Ambiente und hinreißender Musik


„Eugen Onegin„.
Foto: Richard Hubert Smith

„Onegin“, eine der besten Opern im weltweiten Repertoire und die am häufigsten aufgeführte russische Oper, hat längst in den aufwendigsten und besten Inszenierungen die Met, die Royal Opera London, die Wiener Staatsoper und natürlich das Bolschoi erobert. Zweifellos nicht in einem perfekteren Ambiente als hier im bukolischen Ambiente des Grange Festival, im agrarischen Buckinghamshire, acht Meilen von Winchester entfernt.
Von Dr. Charles Ritterband
Klassik-begeistert.de

Wiener Staatsoper: 30.6.2026 IL TRITTICO

Butterfly ante portas

 

Zum Saisonschluss stand Giacomo Puccinis 1918 in New York uraufgeführter Dreiteiler (ohne gemeinsamen Handlungsbogen) auf dem Programm. Puccini hat für seine drei Kurzopern allerdings in musikalischer Hinsicht Gemeinsamkeiten kreiert: Viele in Musik gesetzte Dialoge und Gespräche, manches kammerspielartig, viele „moderne“ Klänge.

Der Wiener Staatsoper steht Tatjana Gürbacas (Bühne: Henrik Ahr; Kostüme: Silke Willrett) lieblose Interpretation als Kulisse zur Verfügung: Der Tabarro kommt mehr oder weniger ohne Requisiten aus, einzig am Bühnenhintergrund findet ein permanenter Wandertag statt, mit dem ärmlichen Charme eines Seine-Schleppkahns hat dies natürlich nichts zu tun. Der einzige „Regieeinfall“ bei der Suor Angelica besteht darin, dass sich die im Stück als „Kräuterhexe“ eingeführte Angelica nicht mittels Selbstgebrautens in die Arme ihres toten Kindes befördert, sondern den Suizid mit Hilfe von Glassplittern begeht. Der im Mittelalter während des Florentiner Karnevals spielende Gianni Schicchi wird ins Faschistenregime transferiert, und durch ein dieses kritisierende Transparent zeigt Gürbaca Publikum und Intendanz, dass sie politisch auf der „richtigen“ Seite steht. Den armen Rinuccio hingegen hat sie in ein Eselskostüm gesteckt. Soweit – so langweilig.

Zum Bericht von Sabine Längle

30.06.2026  Wiener Staatsoper   „Il Trittico“ zum Saisonschluss

 

Zum Saisonausklang wurde dem heftig schwitzenden Publikum eine zumindest musikalisch hochwertige Aufführung von Puccinis eher selten gespieltem Dreiteiler geboten. Tatjana Gürbaca, in Wien nicht gerade Garant für tolle Inszenierungen, bot mit sparsamsten Mitteln, viel grauen Beton, wenig Inventar und Allerwelts-Nicht-Kostümen Stehtheater vom Feinsten. Konzertant aufgeführt wäre die Wirkung kaum schlichter gewesen. In diesem trostlosen Ambiente spielte „Il Tabarro“ im Nirgendwo, eine Eifersuchtstragödie mit wenig Tiefgang. Amrogio Maestri sang den Michele mit wenig Temperament, stimmlich aber hervorragend. Nicole Car setzte als Giorgetta ihren kräftigen Sopran sehr wirkungsvoll ein, blieb aber darstellerisch etwas unter ihren Möglichkeiten. Arturo Chacon-Cruz holte aus der Rolle des Luigi das Maximum heraus, sein strahlender Tenor beherrschte das Bühnengeschehen mit Kraft und sicherer Höhe.

„Suor Angelica“ kann man als Solo für einen dramatischen Sopran bezeichnen. Diese Rolle war mit Nicole Car bestens besetzt. Die Kraftreserven dieser Sängerin dürften unbegrenzt sein, ihre Ausbrüche erforderten diese aber auch. Der Einwand „weniger wäre mehr gewesen“ soll nur als kleiner Einwand gelten. Violeta Urmana war als böse Tante sehr eindrucksvoll. Auch in diesem Werk war die Schlichtheit der Bühne – einer klösterlichen Umgebung – ziemlich übertrieben.

Zum Bericht von Johannes Marksteiner

Giuseppe Verdi: Aida • 21. St. Galler Festspiele • Theater St. Gallen • Vorstellung: 28.06.2026

Das Sinfonieorchester St.Gallen zeigt sich in bestechender Form

Amber R. Monroe in der Titelrolle triumphiert mit ihrer ungemein an Farben reichen Stimme und hervorragender Technik.

Foto © Xiomara Bender

Ben Baur (Regie und Bühne) möchte für seine Arbeit eine «eher intime Lesart» wählen und «auch in den monumentalen Szenen den Fokus auf die Figuren nicht […] verlieren». Baurs Interesse ist es, die «grossen, oft statischen Tableaus aus der persönlichen Perspektive der Figuren heraus zu lesen». Mit seinem Team hat er «nach einer Atmosphäre gesucht, die dem opulenten musikalischen Duktus entspricht und zugleich Raum für die intimen Szenen lässt: Ein Palast, ein Gefängnis und eine Grabkammer gehen fliessend ineinander über». Die Atmosphäre, die Baur gefunden hat, lässt (bei fast geschlossenem Vorhang) intime Szenen zu. Die Einheit von Palast, Gefängnis und Grabkammer aber funktioniert leider nicht, denn was wie ein abgetakelter Prunksaal (nein, nicht Ballsaal) wirkt, ist zumindest als Palast nicht glaubwürdig, da der Raum schlicht nicht dem entspricht, was sich die (in welcher Hinsicht auch immer) Mächtigen als Palast wählen. Die Aufspaltung der Figur der Amneris, damit diese sich selbst beobachten und der Zuschauer an ihrer inneren Reise teilnehmen kann, überzeugt nicht, da dies nicht so recht zum übrigen Konzept passen will. Die Kostüme von Uta Meenen wirken wenig glaubwürdig. Die Choreografie hat Rachele Pedrocchi besorgt…

Zum Bericht von Jan Krobot

 

am 1. Juli wäre Hans Werner Henze 100 Jahre alt geworden. In vielen Theatern und Konzerthäusern wird dieser Geburtstag seit Monaten gefeiert, etablierte Musizierende und der künstlerische Nachwuchs widmen sich der Musik des Komponisten.

Auch Fernseh- und Radiosender nehmen den Jahrhundertkomponisten in diesen Tagen rund um die Hundertjahrfeier ausführlich in den Blick.

Und die Hans Werner Henze-Stiftung leistet ihren eigenen Beitrag mit einem informativen und unterhaltsamen Podcast, in dem Zeitgenossen und Weggefähten zu Wort kommen und den Maestro ganz neu entdecken und  erleben. 

Feiern Sie mit uns und der gesamten Musik- und Medienwelt einen Meister, dessen Vermächtnis, gerade in Zeiten wie diesen, kaum zu überschätzen ist.

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die mediale Aufmerksamkeit, die dem 100. Geburtstag von Hans Werner Henze zuteil wird.

Podcast zum 100. Jubliläum

Jubiläum
Hans Werner Henze 100: In ihm lebte der Trotz eines Kindes, dem die Kindheit verwehrt worden war (Bezahlartikel)
Vor hundert Jahren wurde der Komponist Hans Werner Henze geboren. Was ihn ästhetisch antrieb, war die „Sehnsucht nach Heilung“. Sein letzter Librettist Christian Lehnert erinnert sich an ihn.
FrankfurterAllgemeine.net.henze

Hans Werner Henze: „Wie spät ist es denn überhaupt?“ (Bezahlartikel)
Zum 100. Geburtstag des Komponisten, der kein Deutscher sein wollte und der einen langen Weg an der Seite der gleichaltrigen Dichterin Ingeborg Bachmanns ging, künstlerisch und privat.
DiePresse.com.henze.hunderter

Poetisch politisch
Gestern wäre der deutsche Komponist Hans Werner Henze 100 Jahre alt geworden. In seinem reichen Schaffen versöhnte er die Widersprüche der Avantgarde mit einer nachgerade mediterranen Haltung und einem vernehmlichen Bekenntnis zur Schönheit in der (Neuen) Musik.
https://www.concerti.de/vermischtes/hans-werner-henze-wird-100/

Baden
Stadttheater Baden soll bis 2030 umfangreich saniert werden
Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2029 vorgesehen, ab Herbst 2030 soll dann der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden. Die Gesamtkosten werden auf 15 Millionen Euro geschätzt, Niederösterreichs Landesregierung hat laut Angaben vom Dienstag eine Förderung von bis zu fünf Millionen Euro beschlossen. Für die Bauphase wird nach einem Ausweichquartier in Baden gesucht.
DerStandard.at.story.stadttheater.baden

Reichenau
Festspiele Reichenau: Frischer Theaterwind zum Jubiläum an der Rax
Am Mittwoch starten die Festspiele Reichenau mit der Premiere der Operette „Die Fledermaus“ in ihre Jubiläumssaison. Das erfolgreiche Regieduo Nils Strunk und Lukas Schrenk hat den Strauss-Klassiker neu bearbeitet.
https://www.krone.at/4200560

Klagenfurt
Elena Stikhina ist auf den großen Bühnen der Welt zuhause (Bezahlartikel)
Porträt. Elena Stikhina, eine der führenden Sopranistinnen ihrer Generation, singt bei Klassik im Burghof.
KleineZeitung.at.artikel

Filme der Woche

Filmstart: 3. Juli 2026 
THE PIANO TUNER
Tuner /  USA  /  2026
Drehbuch und Regie; Daniel Roher
Mit: Leo Woodall, Dustin Hoffman, Havana Rose Liu, Jean Reno u.a.

 

Der Hauptdarsteller rettet alles

Der kanadische Regisseur Daniel Roher ist mit einem Dokumentarfilm über Nawalny sogar zu „Oscar“-Erhen gelangt. Dass er mit seinem ersten Spielfilm nicht über sein eigenes Drehbuch stolpert, verdankt er nur seinen Darstellern, denn als Story ist die Geschichte des „Tuners“ – ein Klavierstimmer –  ein wildes Durcheinander.

Man begegnet Niki White (der wunderbar stille, immer seelenvoll anständig wirkende Leo Woodall) zuerst an der Seite seines „Mentors“ Harry Horowitz: Dustin Hoffman hat sich offenbar die Freude gemacht, in einer verhältnismäßig kleinen Rolle auf der Leinwand zu erscheinen – wohl um wieder einmal zu zeigen, wie viel man als Persönlichkeit auch aus einem alten Mann mit kurzer filmischer Lebenserwartung herausholen kann.

Niki leidet unter einer schweren Ohrenkrankheit, verträgt keine lauten Geräusche, muss sich mit großen Kopfhörern vor dem Lärm des Alltags schützen – ist aber offenbar ein perfekter, ja fast genialer Klavierstimmer. Von Harry erfahren wird, dass dieser Niki einst der beste Pianist war, wie es zur Krankheit kam, erfahren wir nicht. Jedenfalls hat Niki phantastische Ohren, kann nicht nur jeden Ton identifizieren, sondern auch ein Dutzend hintereinander, und Klaviere stimmen kann er auch…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung

 In der Dunkelheit tauchten die Siedler auf: «Netanyahus Politik treibt uns in die nächste Intifada», sagt ein Palästinenser: Überfälle, zerstörte Ernten, abgebrannte Häuser: Die Übergriffe radikaler Siedler gegen Palästinenser haben im Schatten des Krieges massiv zugenommen. Selbst die israelische Armee warnt vor den Folgen.
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Der Sultan von Hormuz? Warum Oman jetzt mit Iran über die Zukunft der Meerenge berät: Amerikanische Gesandte wollen in Doha mit den Iranern verhandeln. Doch Teheran diskutiert lieber mit Oman über eine gemeinsame «Verwaltung» der Strasse von Hormuz. Was verspricht sich das Sultanat davon?
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Wer in den USA geboren ist, ist Amerikaner – Trump scheitert mit seinem Versuch, das Geburtsrecht umzustossen: Der Supreme Court erteilt einem zentralen Anliegen des Präsidenten eine Abfuhr. Gleichzeitig feiert Trump ein Verdikt, welches Transpersonen vom Frauensport an Schulen ausschliesst.
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 George Washington trug ein Gebiss aus Sklavenzähnen – aber Donald Trump will davon nichts wissen: In Philadelphia tobt ein Kulturkampf um eine Ausstellung im ersten Weissen Haus Amerikas. Weil sie auf George Washingtons Sklaven fokussiert, will die Trump-Regierung sie entfernen. Ein Besuch der Gründungsstätte der USA.
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 5 Milliarden Pfund für Drohnen: Grossbritannien nimmt sich die Ukraine zum Vorbild: Der scheidende Premierminister Keir Starmer erhöht den Verteidigungsetat des Königreichs um 15 Milliarden Pfund – ein Grossteil davon soll in unbemannte Systeme fliessen. Stattdessen wird bei der Infrastruktur gespart. Bereits hagelt es Kritik.
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 Er kostete 750 000 Dollar und spielte mehr als 300 Millionen ein: warum «Obsession» zu Recht der erfolgreichste Horrorfilm des Jahres ist: Mit minimalen Mitteln und maximaler Wirkung erzählt «Obsession» von einer Liebe, die niemals eine war. Ein weiteres Beispiel dafür, dass junge Regisseure wie Curry Barker derzeit kreativer sind als viele ihrer Kollegen aus Hollywood.
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Alle gleich behandeln geht nie, und in der Erziehung ist es ein völlig falscher Ansatz: Schon in den siebziger Jahren hat Niklas Luhmann das Bildungssystem fundamental kritisiert
Alle Bereiche der Gesellschaft hat Niklas Luhmann seinem Systematisierungsfuror unterzogen. Auch die Bildung. Über zwanzig Jahre nach seinem Tod erscheint ein Buch, in dem der Soziologe die Absolutierung der Gleichheit infrage stellt.
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Die Yuppies waren Ronald Reagans Schüler – und finanzierten Barack Obamas Aufstieg: Yuppies, das war in den Achtzigern. Sie beschleunigten die Wirtschaft, stählten ihre Körper und popularisierten den Egoismus. Ein neues Buch analysiert diese sehr spezielle Jugendbewegung.
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Ob Janis Joplin, Bruce Springsteen oder Whitney Houston: Clive Davis wusste, welcher Song zu welcher Stimme passt: Er war selber kein Musiker. Als Manager und Produzent zahlloser Stars aber hat Clive Davis die amerikanische Pop-Musik jahrzehntelang mitgeprägt. Am Montag ist er 94-jährig gestorben.
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Linkin Park: Die Verbindung zwischen Band und Fans ist eng – da fällt kein Regentropfen dazwischen: Die kalifornische Band klingt live frischer als Nu Metal, der Stil, den sie einst mitgeprägt hat. Trotz Gewitterpause packen die Musiker das Publikum im Zürcher Letzigrund durch emotionale Direktheit.
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 Die letzte Spur von Hitlers Machtzentrale: Der älteste Bunker der NS-Zeit in Berlin soll abgerissen werden: 1934 liess Hitler in Berlin-Mitte die Neue Reichskanzlei bauen, als Symbol seines Herrschaftsanspruchs. 1949 wurde sie von den Russen abgebrochen. Auf dem Areal soll ein Neubau errichtet werden. Das stösst auf Widerstand.
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Kult mit monströsen Zügen: Frida Kahlo bricht in London Besucherrekorde: Die mexikanische Malerin Frida Kahlo wurde für ihre kompromisslosen und farbenprächtigen Selbstporträts berühmt. Wie es dazu kam, zeigt nun die Tate Modern in einer Ausstellung.
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Margit Osterloh ist überzeugt, dass Frauenquoten den Frauen schaden, und Jan Fleischhauer fragt, warum sich immer mehr Deutsche an den Rand gedrängt fühlen: Das sind die besten Sachbücher des Monats. Ausserdem zeigt Mikhail Zygar, dass die Sowjetunion gar nie untergegangen ist, Raimund Schulz entdeckt, wie modern die Gestalt des Odysseus ist, und Ronald Reng schwelgt in Erinnerungen an die Fussball-WM 2006.
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 Ein Gebirge namens Bach – und ein Schweizer, der es bezwingt: Rudolf Lutz und die Bach-Stiftung St. Gallen finden immer mehr internationale Beachtung für ihre Gesamtaufführung des Bachschen Vokalwerks. Erst jüngst haben sie als Ritterschlag die Bach-Medaille erhalten. Eine Begegnung in Leipzig.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung

Österreich
Das Wetter heute. Kaltfront bringt Abkühlung, aber der Sommer bleibt
Nach dem Durchzug einer Kaltfront bringt der Donnerstag eine erste spürbare, wenn auch nur vorübergehende Entspannung. Auf dem Weg zur Arbeit kann der Regenschirm in einzelnen Regionen zwar noch einmal nützlich sein, doch im Tagesverlauf setzt sich zunehmend ruhigeres und deutlich freundlicheres Wetter durch. Von „kühlen“ Temperaturen ist weiterhin keine Rede.
https://www.krone.at/4202714

Jetzt kracht’s! Wiener Greißler schickt Babler Rechnung
Mit dem 1. Juli trat die Mehrwertsteuersenkung auf ausgewählte Grundnahrungsmittel in Kraft. Nicht alle zeigten sich von der Maßnahme begeistert. Im Kampf gegen die Teuerung im Lebensmittelbereich hat die Bundesregierung die Mehrwertsteuer auf ausgewählte Grundnahrungsmittel von zehn Prozent auf 4,9 Prozent gesenkt – ein Herzensprojekt von Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ). Für den Handel ergab sich dadurch jedoch ein enormer Aufwand. Neben den bürokratischen Erfordernissen waren umfangreiche Anpassungen in den Warenwirtschafts-, Kassen- und Abrechnungssystemen der Handelsunternehmen erforderlich. Kleinere Nahversorger mussten teils teure, neue Kassen anschaffen.
Heute.at.bablers.rechnung

Fußball-Weltmeisterschaft: Heute spielt Österreich gegen Spanien (21  h). Weitere Aufsteiger in die nächste KO-Phase: Dii USA, Belgien und England 

Ich wünsche einen schönen, nicht allzu heißen Tag!

A.C. 

 

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