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19. SEPTEMBER 2026 – Samstag

19.09.2026 | Tageskommentar

 

Neues aus dem EdStadl

Aus 2 meist sehr verlässlichen Quellen  hab ich dies. Während Kosky und de Lint bei der Vertragsunterzeichnung saßen und noch Fragen hatten, drängte offenbar die Landeshauptfrau auf eine sofortige Unterschrift ohne weitere Verzögerung. Mit dem Hinweis, im Nebenzimmer sei (bereits) de Caluwe als Alternative… Lukas Crepaz hat unterdessen zur Bedingung gemacht, nicht mehr mit Hammer zusammen arbeiten zu müssen. Er ist definitiv raus und hat die Kündigung wohl bereits unterschrieben. Wenn es um Hammer oder Crepaz geht, sollte die Sache doch klar sein…

Diese Quellen sind sehr verlässlich und illustrieren, wie es beim „Flaggschiff der Hochkultur“ zugeht. Das deckt sich auch mit meiner Erinnerung an den Ablauf der Ereignisse. Zuallererst wurden nämlich de Lint und Kosky als fix gemeldet, dann kam plötzlich die Wende!

Leserin Waltraud B. weiß es besser: Quatsch, Crepaz braucht nicht zu kündigen, sein Vertrag läuft aus und er wird sich einfach nicht mehr bewerben! Dieses Gerüchte-erfinden ist abartig! Ich habe auch schon eine Idee, wer als Nachfolger infrage kommt…

Zitat Ende

Peter de Caluwe: „Bin ein Harmoniemensch“
Der Belgier Peter de Caluwe wurde Freitagvormittag als neuer Intendant der Salzburger Festspiele vorgestellt. Kristina Hammer wird als Präsidentin verlängert. Lukas Crepaz wird von einer weiteren Amtszeit als kaufmännischer Direktor wohl absehen. De Caluwe war bereits 2013 bei den Festspielen in der engsten Auswahl für die Nachfolge von Interimschef Sven-Eric Bechtolf. Damals hatte jedoch Markus Hinterhäuser das Rennen um den Intendanten-Posten für sich entschieden.
„Intendanz beginnt mit Haltung“, habe de Caluwe im heurigen Bewerbungsprozess seine Intentionen mit dem Festival deutlich gemacht und das Kuratorium somit überzeugt. „Salzburg ist für mich der Ort, wo Außergewöhnliches möglich wird“, sagte de Caluwe selbst.
https://www.krone.at/4299572

Salzburg
De Caluwe in Salzburg jetzt offiziell, Lukas Crepaz’ Zukunft ist ungewiss
Der Belgier wurde am Freitag als neuer Intendant der Festspiele vor Ort präsentiert. Zu Abtrittsplänen des kaufmännischen Direktors wollte man nichts sagen. „Es sind tatsächlich stürmische Zeiten, durch die wir gegangen sind“, konstatierte Edtstadler bei der Präsentation im Festspielhaus. Deshalb sei Kontinuität wichtig, was in Hinblick auf Hammer bedeute: „Die Kapitänin bleibt an Bord.“ Andererseits gelte aber auch: „Wir steuern neue Häfen an und nehmen deshalb einen neuen ersten Offizier mit an Bord.“
https://www.derstandard.at/story/3000000340350/opernmanager-peter-de-caluwe-ko

Festspiel-Intendant vorgestellt: Das ist „der Neue“ in Salzburg
„Ein exzellenter Gestalter“, sagte Landeshauptfrau Edtstadler bei der Präsentation in Salzburg. Nun ist offiziell, was bereits am Mittwoch durchgesickert ist: Der belgische Opernmanager Peter de Caluwe wird nach der Saison 2027 der neue Intendant der Salzburger Festspiele. Das Festspielkuratorium rund um Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) hat den 63-Jährigen am Freitag vorgestellt. Und Kristina Hammer wird um weitere fünf Jahre verlängert,
https://kurier.at/kultur/peter-de-caluwe-intendant-salzburger-festspiele/403191567

Festspiele: De Caluwe kommt, Hammer bleibt, Crepaz fraglich
Die Zukunft der Salzburger Festspiele ist am Freitagvormittag offiziell gemacht worden: Bei einer Pressekonferenz des Festspielkuratoriums wurde der Belgier Peter de Caluwe als Nachfolger von Interimsintendantin Karin Bergmann ab 2027 präsentiert.
https://salzburg.orf.at/stories/3371659/

Klagenfurt: Premiere für „Aida“ von Giuseppe Verdi

ZU INSTAGRAM mit Video

Der Herbst ist da und kärntenweit starten wieder alle Theater in die neue Spielsaison. Am Klagenfurter Stadttheater steht zum Auftakt am Donnerstag eine große Oper auf dem Programm: „Aida“ von Guiseppe Verdi soll das Publikum begeistern, mit allseits bekannten Melodien und einer bombastischen Inszenierung.

Premiere für „Aida“ von Giuseppe Verdi – kaernten.ORF.at – Kärnten Heute

Zürich
Die Opern-Saison ist eröffnet: Ein Guide für stilvolles Verhalten
Vorhang auf: Die Saison am Zürcher Opernhaus und auch an anderen Häusern geht wieder los. Egal ob Loge oder Parkett: So verhält man sich stilsicher und rücksichtsvoll.
https://share.google/Ge8U6jfV5ybwi68US

Die Bayerische Staatsoper ist zurück aus der Sommerpause und freut sich auf die neue Spielzeit mit Ihnen!
 Nach dem erfolgreichen Auftakt mit Oper für alle im BMW Park folgen nun das UniCredit Eröffnungsfest im Nationaltheater und die ersten Vorstellungen von Semele, Ariadne auf Naxos, Die Kameliendame, Lucrezia Borgia sowie das 1. Akademiekonzert unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski.
 
Wir blicken voller Begeisterung auf die kommenden Monate und freuen uns, Sie nach den Theaterferien wieder im Nationaltheater begrüßen zu dürfen.

 Herzliche Grüße
Ihr Team der Bayerischen Staatsoper

Copyright: Bayerische Staatsoper

Unicredit Eröffnungsfest

 Am Samstag, 19. September 2026, lädt die Bayerische Staatsoper zum UniCredit Eröffnungsfest ins Nationaltheater ein. Von 11 bis 16 Uhr erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm mit kleinen Konzerten, Tanzdarbietungen, Mitmachaktionen und spannenden Blicken hinter die Kulissen – und das bei freiem Eintritt.
 
Nach der Vorstellung von Gioachino Rossinis komischer Oper La Cenerentola klingt der Tag mit einem Jazz-Quartett im Hausgöttersaal und einem anschließenden Broadway-Konzert in der Rheingoldbar stimmungsvoll aus.

Mehr dazu    

La Cenerentola

 Kinderprogramm
 
Ob Kreativwerkstatt, Kinderkonzerte oder Tanz- und Bewegungsworkshops – für das junge Publikum gibt es viel zu entdecken und auszuprobieren. Kinder können ein Bühnenbild mitgestalten, Schattenspiele ausprobieren oder sich am Tattoo-Stand der Maskenabteilung mit Kindertattoos schmücken. Ein besonderes Highlight: die Live-Aufnahme des Kinderpodcasts Gustl und die Spürnasen.
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 TANZ
 
Das Bayerische Staatsballett präsentiert sich mit einem virtuosen Pas de Deux aus Radio and Juliet von Choreograph Edward Clug, der mit der Compagnie gerade an seiner Neukreation CARPATHIA – Der Mythos der Untoten arbeitet. Das Opernballett zeigen einen Ausschnitt aus Georg Friedrich Händels Semele in der Inszenierung von Claus Guth. Wer selbst tanzen möchte, kann an Gaga-Workshops teilnehmen oder sich an der Ballettstange ausprobieren.
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 GESANG
 
Den Auftakt des Eröffnungsfests bildet ein Mitsingkonzert mit dem Bayerischen Staatsopernchor auf den Stufen des Nationaltheaters. Im Haus gestalten u. a. die Chorakademie und Ensemblemitglied Paweł Horodyski weitere vokale Programme. Beim Arienraten mit den Sänger:innen des Opernstudios können Sie Ihr Opernwissen spielerisch unter Beweis stellen.
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Arena di Verona 2026 schließt mit Rekordergebnis ab!
Die 103. Arena di Verona Opernfestspiele , die längste und jüngste Ausgabe in der Geschichte der Arena, gingen am 12. September zu Ende. Erstmals umfasste die Saison mehr als drei Monate Live-Aufführungen mit 51 Vorstellungen vom 5. Juni bis zum 12. September und erzielte mit 37 Millionen Euro den bisher höchsten Bruttoerlös – fast 1,5 Millionen Euro mehr als für 2025 erwartet. Davon wurden 27,9 Millionen Euro durch Online -Verkäufe generiert .
Arena di Verona

Stuttgart
„Einfach sehr viel Geld“: Nicht alle freuen sich über Überprüfung der Stuttgarter Opernsanierung
Das Stuttgarter Opernhaus muss saniert werden. Über die Kosten wird seit Jahren diskutiert – nun soll eine Neubewertung her. Der Intendant hofft auf einen Konsens von Stadt und Land. Die Sanierung der Oper Stuttgart muss noch einmal auf den Prüfstand: Mit dieser Nachricht haben Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) und der Stuttgarter Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) am Montag überrascht. Die Entscheidung ist gefallen, weil die Kosten für die Sanierung und einen Ausweichbau inzwischen auf rund zwei Milliarden Euro geschätzt werden. Daher soll nun auch noch mal analysiert werden, inwiefern ein Neubau eine kostengünstigere Alternative sein könnte.
https://share.google/3WmaVNdAXcmUcZF32

MusikTheater an der Wien LA CALISTO 16.9.2026 Premiere.:


Copyright: Matthias Baus

Die wohl erste „queere“ Oper stammt von keinem geringeren als dem italienischen Komponisten und Organisten Francesco Cavalli (1602-76), eigentlich Pier Francesco Caletti-Bruni. 1616 wurde er von Claudio Monteverdi als Knabensopran, später als Tenor am Markusdom in Venedig engagiert. Die bei ihrer Uraufführung in Venedig 1651 wenig erfolgreiche Oper La Calisto beruht auf dem dreiaktigen Libretto von Giovanni Faustini, der darin einen Stoff aus dem 2. Buch der Metamorphosen, Verse 301-532, des antiken römischen Dichters Ovid behandelte. Mit Ovid als Lehrmeister in Sachen Erotik vermochten Faustini und Cavalli die römische Moral wie die Eth  ik der Humanisten zu überwinden. Ende des 20. Jhd. hat man die Qualitäten der Calisto wiederentdeckt und das Werk oft gespielt. So auch im Rahmen der Wiener Festwochen 2003. Zu Beginn der Oper schreitet Calisto in einem schwarzen Pelzmantel, ihrem späteren Bärenkostüm, sinnierend über die Bühne. Danach beschließen die allegorischen Figuren des Schicksals, der Natur und der Ewigkeit die Aufnahme Calistos als Sternbild in den Olymp. 

Zum Bericht von Dr. Harald Lacina

Wien/ MusikTheater an der Wien
„Calisto“: Buntes Götter-Panscherl mit einem Bären
Sie pirschen durch die Wälder Arkadiens und treiben’s mit jedem, der ihnen in die Quere kommt: Gott Pan, der Faun und Silvano, das sexbesessene Trio. Sie kämpfen gegen die Göttin Diana, der sie den schönen Endimion rauben. Und sie legen sich mit Gottvater Jupiter an, der vom Himmel herabsteigt und die zerstörte Erde neu begrünen will. Dabei entdeckt Jupiter im Gefolge Dianas die Nymphe Calisto. Ein Pantscherl mit ihr empört seine Frau Juno. Sie rächt sich, verwandelt Calisto in einen Bären, den Jupiter schließlich als Sternbild des Bären in den Himmel entrückt.
https://www.krone.at/4298909

„La Calisto“ im Theater an der Wien: Ein Stern wird geboren
Das Theater an der Wien startet in die Saison mit der umjubelten Premiere von Franceso Cavallis „La Calisto“ in einer Inszenierung von Hausherr Stefan Herheim
DerStandard.at.story.ein.stern.wird.geboren

F*** die Sterne
Theater an der Wien / „La Calisto“. Welt in Flammen! Wäre eine plausible Aktualisierung, steht aber so im Libretto und hat mythologische Gründe. Jupiter jedenfalls löscht den Weltenbrand und erblickt am frischen Quell eine junge Jägerin… Dank Stefan Herheim kehrt die Titelheldin Calisto dem sich auftürmenden mythologisch-theologischen Palawatsch den Rücken zu. Beschwingten Schrittes dank Christina Pluhar und L’Arpeggiata.
https://www.drehpunktkultur.at/index.php/rest-der-welt/oesterreich/f-die-sterne

Köln
Kölner Opernchef Hein Mulders im Interview: „Ein fantastischer Saal“
Der Intendant der Kölner Oper. Vor dem Bürgerfest am Wochenende hat er mit unserem Reporter Jens Gleisberg gesprochen.
https://www1.wdr.de/nrw/koeln/koeln-oper-eroeffnung-intendant-interview-100.html

Eröffnungswochenende mit Kasalla & Co.
Die Kölner Oper und das Schauspielhaus öffnen nach der Sanierung. Es gibt Konzerte, Führungen und Kinderangebote.
wdr.de.koeln.kasalla

Frankfurt
„Mazeppa“ von Tschaikowski in der Oper Frankfurt: Blutige Machtkämpfe
Was für eine musikalische Wucht, die in der Inszenierung ihre Entsprechung findet! Ein gelungener Premierenabend am 13.9.2026 – begeistert gefeiert vom Publikum. Die Oper Frankfurt übernahm eine Produktion der Tiroler Festspiele Erl von 2024.
https://www.frankfurt-live.com/mazeppa-von-tschaikowski-in-der-oper-frankfurt

Eine „Nachzüglerkritik“ von Klaus Billand: SALZBURG/Festspiele: ARIADNE AUF NAXOS – Premiere am 2. August 2026

Gescheitertes Regiekonzept!

Copyright: Thomas Aurin/ Salzburger Festspiele

Große, nach seiner gescheiterten Inszenierung der „Perlenfischer“ an der Wiener Staatsoper wohl allzu große Erwartungen wurden an ein auf den ersten Blick mutiges innovatives Regiekonzept des allzu sehr gehypten Regisseur Ersan Mondtag gestellt. Er zeichnete auch für Bühne und Kostüme verantwortlich. Till Briegleb gab dramaturgische Unterstützung, Franck Evin war für das meist spärliche Licht und Alexander Pannier für einige Videos verantwortlich.

Zum Bericht von Klaus Billand

Wien / Albertina / Basteihalle: PICASSO – BACON
WHAT IT FEELS LIKE TO BE HUMAN
Vom 18. September 2026 bis zum  31. Jänner 2027

 

Treffen der Spitzenstars

Man wolle nicht die teuersten Künstler unserer Tage zeigen, sondern Gemeinsamkeiten und Gegensätze heraus arbeiten, meinte Albertina-Direktor Ralph Gleis bei der Präsentation der Ausstellung „Picasso – Bacon“. Und doch ist es genau diese Parade der Superstars geworden, die in einer beeindruckenden Fülle von Werken, viele spektakulär großformatig, hier vertreten sind. Und zu den teuersten zählen sie auch – Picasso mit reisen bis zu 190 Millionen Dollar, Bacon immerhin bis zu 142 Millionen Dollar, die auf Auktionen erzielt wurden. Die Leuchtkraft ihrer Namen wird der Albertina im Jahr ihres 250 Bestandes zweifellos einen Publikumshit bescheren.

Picasso und Bacon   Der Spanier Pablo Picasso (1881-1973) und der Brite Francis Bacon (1909-1992) hätten von ihren Lebensdaten her zwar die Gelegenheit gehabt, einander zu begegnen, aber es kam nie dazu. Picasso als die übergroße Vatergestalt der modernen Kunst hat allerdings bei dem jungen Bacon quasi die Initialzündung für das eigene Künstlertum ausgelöst. Der britische Kurator Michael Peppiatt, über Jahrzehnte ein intensiver Beobachter und Kommentator von Bacons Werk, konnte aus erster Hand berichten, dass Bacon Picasso gewissermaßen immer im Hinterkopf gehabt hätte…

 

…Eine Herausforderung    Es ist, wenn man genau hinsieht, keine erbauliche Ausstellung, zu der man in das Kellergeschoß der Albertina, die „Basteihalle“, hinab steigt. Das Schöne, das die Kunst so lange beherrscht hat (und auch seine schönen Seiten hat!), wird ausgespart. Aber wie zwei große Künstlerpersönlichkeiten die Welt sahen und gestalteten, das sollte man sich in dieser Zusammenstellung nicht entgehen lassen.

Albertina / Basteihalle
PICASSO – BACON.
WHAT IT FEELS LIKE TO BE HUMAN
Vom 18. September 2026 bis 31. Jänner 2027
Täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch und Freitag von 10.00 bis 21.00 Uhr

Zum Ausstellungsbericht von Renate Wagner

Linz: „I – MEIN ICH IST EIN DU“ – Uraufführung in der Tribüne Linz, Eisenhandstraße, 18. 09.2026
Eine Solo-Doppelconference von und mit Matthias Schloßgangl, Musik: Andreas Neubauer; Regie: Andrea Schramek

Matthias Schloßgangl. Copyright: Reinhard Winkler

„Jetzt bin i wirklich neugierig, wer stärker is, i oder i!“ (auch: „…wer recht hat, i oder i!“).1849 legte Johann Nestroy einer Figur in „Judith und Holofernes“ diese Frage aller Fragen in den Mund. Sie lässt sich auf verschiedenste Themen draufsetzen – von innerlich Zerrissenen bis zu Solo-Tennisspielen (unvergesslich Max Hopp in Oscar Straus‘ „Eine Frau, die weiß, was sie will“ unter Barrie Kosky).

Zum Bericht von Petra und Helmut Huber

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

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Der Auftrag lautet «eliminieren» – die USA legen eine russische Geheimdienstzelle lahm: Fünf Männer sollen im Auftrag russischer Geheimdienste Attentate auf Kreml-Kritiker vorbereitet und Sabotageakte in Europa organisiert haben. Die amerikanische Justiz hat das mörderische Quintett nun angeklagt.
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«Schulden verbrennen», «Rente mit 62»: Frankreichs Populisten operieren trotz Finanznot mit schönen Wahlversprechen: Mehr als 3500 Milliarden Euro Schulden und immer höhere Zinskosten setzen Frankreich unter Druck. Premierminister Sébastien Lecornu verschärft deshalb seinen Sparkurs. Doch Linke und Rechte versprechen den Wählern das Blaue vom Himmel.
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«Falklands» oder «Malvinas»? Warum Grossbritannien und Argentinien seit über 200 Jahren um die kargen Inseln kämpfen: Donald Trump macht mit vagen Aussagen seinem Verbündeten Javier Milei neue Hoffnungen. Die USA haben im Ringen um die Falklandinseln immer wieder eine entscheidende Rolle gespielt
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 Kanada als «assoziiertes Mitglied»? Das EU-Parlament empfängt Mark Carney wie einen Pop-Star: Die Konflikte mit den USA zwingen Kanada und die EU dazu, sich neue Freunde zu suchen. Der kanadische Premierminister hat am Mittwoch das Bild einer umfassenden Zusammenarbeit gezeichnet. Donald Trump hingegen spricht von einem «lächerlichen Projekt».
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Céline Dion: Auf ihre Stimme hört jetzt ganz Paris Der kanadischen Sängerin gelingt derzeit ein bemerkenswertes Comeback. Bei ihrer Konzertreihe in Frankreich wächst sie trotz ihrer Erkrankung über sich hinaus.
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Die Befreiung vom Humanen – mit KI steuert die Menschheit auf Neuland zu: Künstliche Intelligenz und Automatisierung könnten uns beherrschen, versklaven und ins Elend stürzen, heisst es allerorten. Ist da etwas dran, oder handelt es sich nur um eine Gruselgeschichte?
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Salzburger Festspiele: ein belgischer Kapitän für das Flaggschiff der Hochkultur: Die Überraschung ist gross: Anstelle einer lange favorisierten Doppelspitze aus Barrie Kosky und Sophie de Lint soll der Belgier Peter de Caluwe 2027 als alleiniger Intendant die Leitung des wichtigsten Kulturfestivals in Europa übernehmen.
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 Natalie Portman empfiehlt Rachel Cusk – und findet sich plötzlich in deren Roman wieder Die Schauspielerin hat Cusk öffentlich gelobt und in ihren Instagram-Buchklub aufgenommen. Nun schreibt die britische Autorin in «Das Leben der M» über eine berühmte Schauspielerin, die Portman verblüffend ähnlich ist – und macht aus ihr eine seltsam seelenlose Figur.
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 Ed Sheeran wirft den propalästinensischen Rapper Macklemore aus der Tour – und wird dann von der Musikszene abgestraft: Der irische Pop-Star will die Politik von seinen Konzerten fernhalten. Doch dann brüllt sein Freund Macklemore im Vorprogramm antiisraelische Parolen.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Politik/ Ceuta Zu wenige Plätze: Tumulte bei Verlegung von Migranten in Ceuta
Im Hafen der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta ist es Freitagfrüh zu Tumulten von Migrantinnen und Migranten gekommen. Als sie in ein neues Aufnahmezentrum verlegt wurden, begann ein Teil der Gruppe zu laufen, um möglichst schnell einen Platz zu ergattern. Die Polizei benötigte zusätzliche Kräfte.
https://www.krone.at/4300326

Österreich: 30.000 € Steuergeld für Foto von Wolfgang Sobotka
Alles wird teurer – und das offenbar auch dort, wo es trotz der Inflation eigentlich nicht sein müsste. In diesem Fall im Hohen Haus. Ex-Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) will sich mit einem 30.000 Euro teuren Foto seiner selbst verewigen lassen. Auf Nachfrage bestätigt das Parlament, dass es die Verständigung über eine vertragliche Vereinbarung gibt – die Aufregung darüber wohl programmiert.
https://www.krone.at/4286508

Wien
Klage gegen Simone Lugner: Das Feilschen um Lugners Millionen geht weiter
Der Erbstreit mutet langsam einem Basar an: 24 Millionen Euro fordert Baumeister-Witwe Simone für einen Gesamtvergleich. Die Gegner boten drei – und erhöhten jetzt auf vier Millionen. Im Gerichtssaal wurden am Freitag indes abermals die letzten Wochen im Leben von Richard Lugner breitgetreten. Im Gericht will man ganz tief in das Privatleben im Hause Lugner eintauchen. Im Detail wird darüber gesprochen, wer welche Tätigkeiten im Haushalt übernommen hat und wer wo geschlafen hat. Breitgetreten wird auch der Gesundheitszustand des Society-Löwen: „Er hat einen sehr schlechten Eindruck auf mich gemacht, geatmet hat er wie Darth Vader“, erinnert sich ein Haustechniker der Lugner City, der auch regelmäßig in dessen Villa Arbeiten durchgeführt hat. Er habe sich gewundert, dass Richard und Simone getrennte Wohnbereiche im Haus hatten. „Es liegt ein langer Weg zwischen den Zimmern. Ich glaube nicht, dass man da das Rufen hört, wenn jemand Hilfe benötigt.“ Die Ex-Frauen Lugners hätten seines Wissens nach in dessen Schlafzimmer genächtigt. Während Simone das frühere Gästezimmer mit eigenem Bad bezog.
KronenZeitung.at

Kabarettist „Gunkl“ wird sich am 22.10. vor Gericht verantworten müssen. Die Ministerin Claudia Bauer (vormals Plakolm) forderte indessen die Inhaftierung von „Gunkl“ – was rechtlich schwer haltbar wäre. Herr Paal (so heißt er wirklich) hat nämlich nach unsererer Rechtssprechung keine unbedingte Haftstrafe zu erwarten, ist jederzeit für das Gericht greifbar, geständig und nicht vorbestraft. Es liegt also keiner der unbedingt vorgeschriebenen  Haftgründe (Fluchtgefahr, Verdunkelungsgefahr,  Wiederholungsgefahr)  vor. Darüber mag man denken, wie man will – es ist ganz einfach so. Seine Erpresserinnen hingegen haben  eine Haftstrafe zu erwarten und bei denen besteht Fluchtgefahr. Deshalb sitzen sie auch ein. Frau Minister möge doch bitte den Populismus nicht übertreiben, die Rechtslage ist, wie sie ist!! 

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

 

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