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15. MAI 2026 – Freitag

15.05.2026 | Tageskommentar

Wiener Staatsoper: DIE PERLENFISCHER. Premierenberichte

 

WIEN / Staatsoper:
LES PÊCHEURS DE PERLES von Georges Bizet
Eine Koproduktion mit dem Teatr Wielki – Opera Narodowa. Warschau
Premiere: 14. Mai 2026 

Wirtschaftspolitische Überlegungen?

Aufgepasst: Wir befinden uns in „einer Gegenwart, die von der Logik der Mode geprägt ist“. Die globale Produktionskette führt von Gewinnung des Rohstoffs, Verarbeitung und Veredelung in der Dritten Welt bis in unsere Luxustempel. Arbeit und Wertschöpfung sollen allerdings unsichtbar gemacht werden. So ungefähr liest man es auf der Website der Wiener Staatsoper.

Dergleichen kann man gut und gern als wirtschaftspolitische Überlegungen bezeichnen. Will ich solche anstellen, greife ich allerdings zum Wirtschafsteil einer (guten) Zeitung oder einem Fachmagazin. In die Oper gehe ich dafür nicht. Dennoch bietet die Wiener Staatsoper (angeblich) genau solche, wie üblich geschwurbelte Worthülsen an, wenn sie nun „Les Pecheurs de perles“ in ihrer nicht enden wollenden Reihe „Mißglückte Inszenierungen“ ins Programm nimmt…

…Vorauseilender Lobes-Journalismus hat Ersan Mondtag schon bestätigt, diese Inszenierung sei „der letzte Schritt in die Champions League“. Nun, bekanntlich stimmt ja nicht alles, was in der Zeitung steht. Mondtag ist einer jener Regisseure, denen eben irgendetwas durch die Rübe rauscht, und der Direktor der Wiener Staatsoper (und andere Kollegen) nehmen die Verantwortung auf sich, das ihrem Publikum vorzusetzen.

Nun kann es ja sein, dass jemand die „Perlenfischer“ für ein unerträgliches Stück Exotik-Kitsch hält, gut, dann muss man sie ja nicht spielen. Alles ist besser, als sie einem Ersan Mondtag anzuvertrauen. Dieser Meinung war auch jener Teil des Publikums, der dem vergnügt grinsenden Regisseur seine wütenden Buh-Rufe entgegen schleuderte.

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

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WIEN/Staatsoper : „Les Pêcheurs des Perles – Premiere am 14. Mai 2026

Schlussapplaus. Foto: Klaus Billand

Am 14. Mai 2026 brachte die Wiener Staatsoper die Oper von Georges Bizet, „Les Pêcheurs des Perles“ in einer Neuinszenierung von Ersan Mondtag heraus, der ab 2028 hier auch den neuen „Ring des Nibelungen“ inszenieren soll. Wenngleich er das Regiekonzept vom gefährlichen Perlenfischen im alten Ceylon in die Gegenwart der unter ähnlich prekären Bedingungen in Bangla Desh und Thailand erstellten Bekleidung für den westeuropäischen und den US-Markt verlegte, ging das nicht ganz auf, auch weil einfach zu viele handwerkliche Fehler passierten. ..

Zum Premierenbericht von Klaus Billand

Der dazu passende Video-Clip

 

Zum Videoclip

Staatsoper: Sänger-Jubel und Regie-Buhs für „Perlenfischer“
Aus der Wiener Staatsoper ist die Shoppingmall Carmen geworden; mit einer freundlichen, aber bestimmten Durchsage bittet der Direktor bei Ladenschluss zum Ausgang. Am Donnerstag staunte man nicht schlecht, als sich der Vorhang zum zweiten Akt von Georges Bizets „Die Perlenfischer“ hob und dabei nicht nur eine Melodie seiner „Carmen“, sondern auch die Stimme von Bogdan Roščić zu hören war. Die Zukunft des Hauses am Ring sah man damit trotz aller Geldprobleme hoffentlich nicht.
SalzburgerNachrichten.at

Wien/ MusikTheater an der Wien: STIFFELIO 13.5. 2026 (Premiere)             

                 
Copyright: Werner Kmetitsch

Giuseppe Verdis Oper Stiffelio entstand zwischen Luisa Miller und Rigoletto. Librettist war Francesco Maria Piave. Die Handlung basiert auf dem 1849 uraufgeführten Schauspiel Le pasteur, ou L’évangile et le foyer von Émile Souvestre (1806-54) und Claude Eugène Hippolyte Bourgeois (1818-47). Uraufgeführt wurde Stiffelio am 16. November 1850 am Teatro Grande in Triest. Nach Problemen mit der Zensur und verfälschenden Eingriffen arbeiteten Piave und Verdi die Oper sieben Jahre später zu dem in Rimini uraufgeführten Aroldo um…

Zum Premierenbericht von Harald Lacina

Wien
„Stiffelio“ im Theater an der Wien: Wieviel Krach Vergebung macht (Bezahlartikel)
Die erneut versuchte Ehrenrettung von Verdis Schmerzenskind gelingt dem Regisseur Vasily Barkhatov deutlich besser als auf musikalischer Seite.
DiePresse.com.stiffelio.vergebung

Verdis „Stiffelio“ bleibt ein Problemfall (Bezahlartikel)
Mit der Verdi-Rarität „Stiffelio“ zeigt der Regisseur Vasily Barkhatov eine seiner schwächeren Arbeiten: Der Abend lässt erstaunlich kalt.
https://www.kleinezeitung.at/artikel/24011422/verdis-stiffelio-bleibt-ein-problemfall

„Stiffelio“ im MaW: Ein Pfaffentheater
Bei Italianitá denkt man für gewöhnlich nicht unbedingt an Amish – schon alleine wegen des fehlenden Schnurrbarts. Doch Vasily Barkhatovs Entscheidung, Giuseppe Verdis weitgehend vergessene Oper “Stiffelio” am Mittwoch im Musiktheater an der Wien in die protestantische Glaubensgemeinschaft zu verlegen, geht auf. Die religiösen Dimensionen des kammerspielartigen Ehedramas behalten so ihre existenzielle Schärfe.
https://www.vol.at/stiffelio-im-maw-ein-pfaffentheater/10171274

13.5.26 „Stiffelio“, MusikTheater an der Wien, Premiere, „Lautstarke Ehekrise“
Das MusikTheater an der Wien beschließt die Saison mit Giuseppe Verdis „Stiffelio“. Leider wurde einem der Premierenabend durch ein viel zu laut aufspielendes Orchester vergällt – und was die Inszenierung betrifft: Stiffelio als Jazz-Trompeter in die Handlung einzuführen und ihn am Schluss von Mafiosi ermorden zu lassen war wieder einmal der typische „Regie-Nonsense“.
http://www.operinwien.at/werkverz/verdi/astif2.htm

„Stiffelio“ im Theater an der Wien: Wer brüllt am lautesten? (Bezahlartikel)
Ein Video zu Beginn ist das Highlight: „Stiffelio“ von Giuseppe Verdi als musikalisches Massaker
Kurier.at.stiffelio

Verdi mit Punch und Pferdekutsche: „Stiffelio“ im Theater an der Wien
Vasily Barkhatov transferierte die Oper in die Welt der Amish People, Jérémie Rhorer ließ schallkräftig musizieren
DerStandard.at.punch

Misslungene Ehrenrettung für Giuseppe Verdi
Das Theater an der Wien scheitert in seiner letzten Saison-Premiere daran, Giuseppe Verdis sperrigem „Stiffelio“ überzeugendes Bühnenleben einzuhauchen.
https://www.krone.at/4141602

Freddie De Tommaso ist „gut im Gescfhäft“

freddiedetommaso 
Im so looking forward to singing these incredible operas for you all next season, in some of my favourite cities in the world!
I am ESPECIALLY excited for my debut as Don Alvaro in Verdi’s masterpiece, La Forza del Destino

ZU INSTAGRAM

Graz: 13.05.: DER ROSENKAVALIER (Oper Graz)

Ob sich die betreffenden Häuser in Österreich untereinander diesbezüglich absprechen? … Jedenfalls ist nun, nach der Wiederaufnahme der bezaubernden J. E. Köpplinger-Produktion der Volksoper Wien und der Aufführungsserie aus der Sicht von H. Schneider in Linz (von der an der Staatsoper in die Hunderten gehenden Reprisen der ikonischen Fassung von O. Schenk aus den späten 1960ern gar nicht zu reden) auch an der Grazer Oper als drittem (oder eben viertem) österreichischen Haus der „Rosenkavalier“ zu erleben. Und ein Erlebnis ist die Inszenierung von Philipp M. Krenn allemal.

„Blamage“ – Szenenfoto 2. Akt © Oper Graz/Herwig Prammer

Wiewohl man sich auf dieses Erlebnis durchaus einlassen muss, fordert Krenn doch die Sehgewohnheiten des Strauss-Liebhabers durch einige freche Gedankengänge ordentlich heraus, und man ist da und dort speziell durch häufige Wechsel der Orts- und Zeitebene vielleicht auch gelegentlich verwirrt (fast ohne Unterbrechung ist die Drehbühne im Einsatz, um bei jeder Wendung neue Szenerien freizugeben – zurecht stehen die im Dauereinsatz befindlichen Bühnenarbeiter am Ende auch vor dem Vorhang). 

Zum Bericht von Valentino Hribernig-Körber

London/ Royal Opera-House
Covent Garden fasziniert mit Samson et Dalila


Samson et Dalila.
Foto: Mihaela Bodlovic

Grandiose Stimmen – eine Dalila, die den Vergleich mit den besten Mezzosopranistinnen weltweit nicht zu scheuen hat und als kongenialer Partner ein Tenor, der alle Register zwischen Sinnlichkeit und Heroismus perfekt beherrscht. Ein großartiger Chor in diesem Werk, das der Komponist ursprünglich als religiöses Oratorium und nicht als Oper konzipiert hatte. Die Inszenierung allerdings befriedigt nicht vollständig.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de

Zürich
Kino für die Ohren: «La Damnation de Faust» am Opernhaus Zürich (Bezahlartikel)
Hector Berlioz hat mit «Fausts Verdammnis» die kühnste Fassung von Goethes Sinnsucher-Drama für das Musiktheater geschaffen. Das Stück braucht nicht einmal eine Inszenierung – und bei den jüngsten Aufführungen in Zürich fehlt sie auch nicht.
NeueZuercherZeitung/nzz.ch

Feuilleton
Wenn bei der Oper das Feuilleton mehr zählt als ein glücklicher Besucher
Das Feuilleton jubelt, das Stammpublikum flieht, und die Politik beginnt zu rechnen. Wer heute die Bilanzen der grossen Opernhäuser in Deutschland und der Schweiz liest, blickt in einen Spiegel der gezielten Selbsttäuschung. Während Fachmagazine wie die «Opernwelt» intellektuelle Dekonstruktion als notwendige Reibung prämieren, findet an der Abendkasse eine Erosion statt, die das Genre seine Existenz kosten könnte.
https://www.plattformj.ch/artikel/242898/

MUSIKVEREIN GRAZ: Die  Wiener Philharmoniker unter Riccardo Muti am 22. Mai 2026

Riccardo Muti. Foto: Terry Linke

Veranstalter: Musikverein Graz

Was: Riccardo Muti, Wiener Philharmoniker
Wann: Freitag, 22. Mai 2026, Beginn/Dauer: 19:30 – 21:25
Wo: Musikverein Graz, Stefaniensaal (Congress Graz)
Tickets: Musikverein Graztickets@musikverein-graz.at, +43-316-822455, Sparkassenplatz 3, 8010 Graz
Rubrik: Klassik, Festkonzert

Mehr darüber (Programm) in den „Infos des Tages“

Opernprojekt im Wiener Konzerthaus am 16. Mai / Alma Deutscher / Wiener KammerOrchester

 

Alma Deutscher dirigiert, das Wiener KammerOrchester spielt, und der Abend soll diese außergewöhnlichen jungen Opernsängerinnen und Opernsänger einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen:

  • Wiener KammerOrchester
  • Chelsea Zurflüh Sopran
  • Susanne Burgess Sopran
  • Anna Tetruashvili Mezzosopran
  • Jonghyun Park Tenor
  • Ricardo José Rivera Bariton
  • Alma Deutscher Dirigentin

https://konzerthaus.at/de/programm-und-karten/wiener-kammerorchester-alma-deutscher/63675

Für mich ist aufgrund der unfassbar hohen musikalischen Qualität heute auch aus dem Grund ein Feiertag im wahrsten Sinne.

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Wissenswertes aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

«Extrem gefährliche Situation»: Xi Jinping warnt vor einer Entgleisung der amerikanisch-chinesischen Beziehungen: Am Gipfel mit Donald Trump in Peking warnt Chinas Staats- und Parteichef vor einer Eskalation der Konfrontation mit den USA. Sein Amtskollege aus Washington will dagegen über Geschäfte reden.
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Auf die Demütigung reagiert Putin mit roher Gewalt: Russland führt den grössten Luftangriff seit Kriegsbeginn aus: In einer ungewöhnlichen langen Angriffsserie hat Russland mehr als 1400 Kamikazedrohnen eingesetzt. Dabei ist auch eine Region ins Visier geraten, die bisher weitgehend vom Krieg verschont geblieben ist.
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Düstere Bilanz: Laut US-Geheimdiensten sind Irans Raketenstellungen mehrheitlich intakt: Das iranische Militär scheint die amerikanischen Luftangriffe besser überstanden zu haben, als Donald Trump behauptet. Nach Einschätzung der Geheimdienste sollen fast alle unterirdischen Raketenanlagen weitgehend funktionsfähig sein.
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Netanyahu soll während des Iran-Kriegs die Emirate besucht haben – doch die streiten die Visite ab. Was steckt dahinter?: Die widersprüchliche Kommunikation der beiden Staaten zeigt: Die Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten werden enger – und bleiben gleichzeitig heikel.
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«Eine Reise, ein Ticket, volle Rechte» – die EU will dem Buchungsdschungel bei internationalen Zugfahrten ein Ende setzen: Wer in Europa eine internationale Zugfahrt kauft, muss oft auf mehreren Plattformen buchen und trägt bei Verspätungen die Risiken. Nun soll alles einfacher und günstiger werden – aber Bahnbetreiber warnen vor kontraproduktiven Folgen.
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 ICE werde jetzt NICE, verspricht Trump. Auch das berüchtigte Abschiebegefängnis «Alligator Alcatraz» soll geschlossen werden: Der amerikanische Präsident scheint seiner harten Immigrationspolitik abzuschwören. Oder gibt er ihr nur einen humaneren Anstrich?
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Westeuropa hat ein gestörtes Verhältnis zur Religion. Statt die eigene Kultur zu verteidigen, verachtet man das Christentum und biedert sich dem Islam an: Es ist Zeit, die Feigheit abzulegen: Nur mit einem starken kulturellen Selbstbewusstsein lassen sich westliche Werte verteidigen. Wer hier leben will, muss die Toleranzzumutungen einer offenen Gesellschaft aushalten und ihre Regeln befolgen.
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 Heinz Bachmann, der Bruder von Ingeborg Bachmann, sagt: «Ich habe mir ‹Stiller› besorgt, um etwas über Max Frisch zu erfahren. Das Buch hat mir nicht gefallen»: Der 87-jährige Heinz Bachmann ist der Bruder der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann. Er kennt ihr Werk so gut wie ihr Leben. Und spricht im Interview auch über ihre Beziehung zu Max Frisch.
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«Der Deutsche Bundestag ist ein modisches Gruselkabinett», sagt der Stilberater Joe Laschet: Auch Jogginghosen im Flugzeug zeugten von fehlendem Respekt. Obwohl der Modeexperte Anzug und Krawatte wieder aufwerten will, hat Männlichkeit für ihn auch mit Haltung zu tun.
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Neue Comedy im Schweizer Fernsehen: Besuch im Frauengefängnis: Das Schweizer Fernsehen hat zwei neue Satireformate – mit und von Frauen gemacht. Was gut gemeint ist, entpuppt sich als positiver Sexismus.
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 Stumpfe Beats, jaulende Gesänge: Die Musik am Eurovision Song Contest ist grauenvoll. Warum wir trotzdem hinhören: Der Wettbewerb wird  wieder Millionen vor die Bildschirme locken. Neu beschäftigt sich sogar die ETH Zürich mit ihm.
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 Italiener in der Schweiz und die Einsamkeit genialer Denker: Die Kulturtipps der «NZZ
Was muss man gelesen, gesehen oder gehört haben – und was eher nicht?
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Politik: China gegen Japan: Warum atomares Wettrüsten droht
In der Weltpolitik ist militärische Gewalt im Jahr 2026 für viele Akteure wieder ein legitimes Mittel zur Durchsetzung staatlicher Interessen – man denke an Russlands Krieg gegen die Ukraine, den Krieg der USA und Israels gegen den Iran und Chinas beständiges Säbelrasseln in Richtung Taiwan. Diese Rückkehr zum Gesetz des Stärkeren betrachten kleinere Länder mit Sorge – und debattieren über Strategien zur Abschreckung. Was in einem neuen nuklearen Wettrüsten gipfeln könnte.
https://www.krone.at/4132900

Österreich: Nach Taschner-Absage: ÖVP-General stellt Auskunftsbegehren an Uni Wien
ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti nutzt eine Reform von Türkis-Grün, um den Druck auf die Uni Wien nach der abgesagten Ehrung für den ÖVP-Mandatar und Mathematiker Rudolf Taschner zu erhöhen. Es war ein Prestigeprojekt der Koalition von ÖVP und Grünen, vorderhand eigentlich gedacht für Bürgeranliegen und Medienrecherchen: das neue Informationsfreiheitsgesetz, vermarktet als „Amtsgeheimnis-Abschaffung“. Seit 2025 kann man mit diesem Instrument öffentliche Stellen dazu auffordern, Informationen zur Verfügung zu stellen und beispielsweise Prozesse offenzulegen. Das betrifft nicht nur Behörden und staatsnahe Unternehmen, sondern auch Universitäten.
DiePresse.at.taschner

Österreich: Dornauer rechnet ab: „SPÖ wollte mich beerdigen“
Der ehemalige Tiroler Landes-Vize und SPÖ-Chef Georg Dornauer spricht im krone.tv-Interview über den Bruch mit seiner alten Partei und erhebt dabei schwere Vorwürfe: Man habe ihn „politisch beerdigen“ wollen. Harte Kritik übt er auch an der Entwicklung seiner ehemaligen Partei sowie in Richtung von Andreas Babler. Gleichzeitig blickt Dornauer selbstkritisch auf den umstrittenen Jagdausflug mit René Benko zurück – und verrät, wo er seine politische Zukunft sieht.
https://www.krone.at/4140493

Österreich: Lugner-Fahrer packt aus: Die Wahrheit über Ehe mit Simone
Nach 16 Jahren an der Seite von Richard Lugner bricht sein langjähriger Fahrer Roland Granzer im oe24-Interview das Schweigen und gibt emotionale Einblicke in Lugners Leben.
oe24.at.lugner-fahrer

Welcher Papst hatte eine Tochter?
Päpste und Affären? Das klingt nach Verbotenem, doch die Geschichte zeigt Überraschendes: Einige Oberhäupter der katholischen Kirche hatten tatsächlich Kinder – und manchmal sogar Töchter. Wie waren solche Fälle überhaupt möglich, wenn Zölibat doch Pflicht ist?
gentside.de

Wien; Das Provokante und das Geniale an Toni Faber
Er ist der Paradiesvogel im Kosmos der katholischen Kirche: Toni Faber, Dompfarrer zu St. Stephan, hat Homosexuelle und Boutiquen gesegnet, „Beichten auf Rädern“ eingeführt und viele Leben in herausragenden Trauerreden gewürdigt. Geistliche leben wie Politiker vom Wort. Mit seinen Handlungen überschreitet der schillernde Gottesmann jedoch regelmäßig Grenzen. Dass er mit seiner Natalie auf dem Opernball das Tanzbein schwingt und vor laufenden Fernsehkameras Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Zölibats äußert, sehen viele als Provokation.
https://www.krone.at/4141510

Angeblich soll Toni Faber in die Pension geschickt werden Ein herber Verlust – für die Seitenblicke und das Feuilleton!

ESC-Song Contest: Das zweite Halbfinale fand ich in jeder Beziehung weniger gelungen als das erste – vor allem, was die Moderation betrifft. Wichtig ist aber, dass nichts passiert ist! Der Song-Contest ist eine Hochrisikoveranstaltung! 
Ein Gewinnertitel ist noch nicht auszumachen. Wir müssen also noch bis Samstag zuwarten – und ich denke, dass wir das aushalten werden!

Einen schönen Tag wünscht

A-C.

 

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