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8. JUNI 2026 – Montag

08.06.2026 | Tageskommentar

Fotos: Marco Sommer /  Volksoper

WIEN / Volksoper: 
HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN von Jacques Offenbach

Spielfassung und Neufassung der Dialoge von Peter te Nuyl
Koproduktion mit der Opéra National du Rhin, dem Théâtre National de l‘Opéra-Comique  Paris   und der Opéra de Reims
Premiere:  7. Juni 2026 

Erklär mir Hoffmann!

Nachdem Lotte de Beers Wander-Inszenierung von „Hoffmanns Erzählungen“ schon in Straßburg, Mulhouse, Paris und Reims gezeigt wurde, ist sie nun zu Saisonende schnell noch an ihrem Stammhaus, der Wienr Volksoper, gelandet. Dass Französisch gesungen und Deutsch gesprochen wird, kann man nicht genug loben, das ist die ideale Entscheidung zu Gunsten des Publikums.

Ein wenig sieht man der Produktion an, dass sie leicht zu transportieren sein sollte, denn szenisch ist sie höflich gesagt bescheiden, unhöflich vermerkt armselig. Denn „Hoffmann“ hat durchaus Elemente einer „großen Oper“, das Kuriositäten-Kabinett des Physikers Spalanzani findet ebenso wenig statt wie das Venedig des Giulietta-Akts, und in Luthers Keller ist auch nicht viel los.  Die Bühnenbilder von Christof Hetzer sind eine Art Einheits-Zimmer-Dekoration mit schrägen Seitenwänden, mit deren Möblierung man sich nicht die geringste Mühe gemacht hat – mit den Kostümen von Jorine van Beek offenbar auch nicht. Der optische Glanz der Oper fehlt ebenso wie ihre Eleganz und Grandezza…

…Feinschliff war an diesem Abend von niemandem zu erwarten, kam folglich auch nicht aus dem Orchester, das von Emmanuel Villaume geleitet wurde. Sagen wir einmal so: Wir haben Offenbach schon viel, viel eleganter gehört und „Hoffmanns Erzählungen“ schon überzeugender und auch spektakulärer gesehen.

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

WIEN/ 07.06.2026   Volksoper   „Hoffmanns Erzählungen“

Foto: Volksoper/ Marco Sommer

Wenn eine Neuinszenierung von Offenbachs Meisterwerk am Programm steht, ist Vorsicht geboten. Die absolut einzigartige Produktion bei den Salzburger Festspielen (Schlagwort „Mülltonnen-Hoffmann“) hat bleibende Schäden hinterlassen. Lotte de Beers Bemühungen, wieder eine normale Interpretation zu schaffen, sind gelungen. Sie bespielt eine recht karg ausgestattete Bühne (Christof Hetzer) mit minimalen, aber ausreichenden Mitteln. Einzig herausragend die Puppe Olympia in Überlebensgröße. Auch Antonia darf sich in bekanntem Ambiente bewegen, bei Giulietta geht es allerdings drunter und drüber. Hätte man nicht schon zahllose andere Inszenierungen gesehen, wäre man ein wenig ratlos. Dapertutto spielt kaum eine Rolle, seine „Spiegelarie“ wurde weggelassen, dafür empfiehlt ein Tribunal Hoffmann dem Henker.

…Ein erfreulicher Abend, der nur einen Mangel hatte. Angesichts der schütter besetzten Ränge war (vielleicht war der Termin nicht gut gewählt am Ende eines langen Wochenendes) war man geneigt, einen Ausruf Hoffmanns (in der deutschen Fassung, falls die noch jemand kennt) „Ein Schauder erfasst mich“ zu zitieren. Diese Premiere hätte sich mehr Besucher mit größerer Begeisterung verdient.

Zum Bericht von Johannes Marksteiner

„Stimmpapst“ Jürgen Kesting gestorben

Jürgen Kesting. Foto: Youtubr

 

Nachruf
Der Stimmpapst ist tot
Zum Tod des Musikkritikers und Stimmexperten Jürgen Kesting. Ein Nachruf von Axel Brüggemann
https://backstageclassical.com/der-stimmpapst-ist-tot/

Zum Tod von Jürgen Kesting: Ein Papst, der nie unfehlbar sein wollte (Bezahlartikel)
Bei Sängern genoss er höchsten Respekt wegen seiner Kenntnis, Leser brachte er durch Furchtlosigkeit zum Lachen, Phrasendrescherei hasste er: Jetzt ist der Journalist und Stimmexperte Jürgen Kesting gestorben.
FrankfurterAllgemeine.net.kestingtot

Vienna Volksoper chorus director dies at 47

RIP
The death has been announced, after a long illness, of Holger Kristen, deputy chorus director and stage conductor at the Vienna Volksoper.

Over the past 14 years, he led 1,600 performances. ‘The Volksoper mourns the loss of a highly esteemed and beloved colleague and friend,’ said the opera house. Zitat Ende

 Sherryl C. dazu: Die Nachricht auf slippedisc.com ist gelinde gesagt etwas „verspätet“, ist jedoch noch drauf.  Es gibt keine Kommentare dazu, nicht einmal von mir, denn der Betreiber der Website hat die unangenehme Gewohnheit, Kommentare zu eliminieren bzw. sie ungültig zu machen.  Letzteres kann ich umgehen, aber nicht wenn es gar keine Kommentare gibt!  Also heute gefunden:
Die Volksoper Wien trauert um den stellvertretenden Chordirektor und Dirigenten Holger Kristen, der am 31. Mai 2026 nach langer Krankheit im Alter von 47 Jahren verstarb. Er war 14 Jahre am Haus tätig und leitete rund 1.600 Vorstellungen.

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Wiener Staatsoper: Die Walküre am 7.6.26 Bist Du Siegmund, den ich hier sehe

Copyright: Marco Borelli/Salzburger Festspiele

Ein Sänger, der binnen 2 Monaten Nemorino und Siegmund singt. Ein solches Wunder gibt es in den letzten beiden Walküre-Vorstellungen des Bechtolf-Rings zu hören. Michael Spyres singt also Siegmund. Zum einen überrascht, dass der als BariTenor ausgewiesene nicht annähernd so dunkel klingt wie mancher „reiner“ Tenor (auf Klaus Florian Vogt und seinen hervorragenden konzertanten ersten Akt vor wenigen Wochen bezieht sich dies freilich nicht). Ein intensiv gestalteter Schwertmonolog mit sehr guten Wälserufen (und dem originelln Verdreher: „tief in des Berges Busen brennt nur noch lichtlose Glut“) und Winterstürme zum Dahinschmelzen stehen einem leicht gestressten „Dich, selige Frau“ und einem eher gestemmten als blühendem „Wälsungenblut“ gegenüber, ergeben aber insgesamt doch ein sehr imponierendes Portrait der sehr sympathischen, aber eher weichen Sorte. Kein gehetzter Friedloser (was allerdings doch eher der Standard wäre). Ihm zur Seite Simone Schneider, ob wie diesmal und andere male angesetzt, ob einspringend die personifizierte Verlässlichkeit als Sieglinde und Günther Groissböck als knorrig-knurriger Hunding von der ganz bösartigen Sorte (da hat man in dieser Inszenierung schon interessant differenzierende Darstellungen erlebt). Groissböcks Höhen sind übrigens intakt…

Zum Bericht von Robert Fucik

Wiener Staatsoper: Das Rheingold 6.6.26

Nur eines will ich noch: Das Ende

 

Und für das Ende sorgt Roscic. Mit dieser 27. Aufführung muss man sich von der Inszenierung Sven- Eric Bechtolfs verabschieden. Sie war – obwohl Vorabend – der letzte Teil seines Konzepts – naja, besser vielleicht: seiner Arrangements, der geschmackssicherste und optisch ansprechendste der vier Abende.

Immerhin ist es gelungen, für diesen letzten Ring-Durchlauf eine große Zahl von Sängern zu präsentieren, die ihre Rolle noch nie an der Wiener Staatsoper gesungen haben, und dazu einen Dirigenten, der sich gerade auch als führender Wagner-Dirigent etabliert. Für Wien ganz lustig: Nach der Monteverdi-Trilogie nun die Wagner-Tetralogie. Zählt man Le Grand Macabre mit, so kann man die Operngeschichte kaum weiter gespannt durchmessen als dieser Dirigent: Pablo Heras-Casado ist ein Orchesterleiter mit eigener Handschrift und hat zum Rheingold viel zu sagen; wo es des Konversationsstils bedarf, lässt er die Sänger einfühlsam begleiten, wo das Orchester allein etwas zu sagen hat, lässt er es gehörig loslegen und es zeigt sich in Hochform und Geberlaune, von Honeck bis Breit und den herausragenden Hörnern/Tuben. Man freut sich auf drei weitere Tage…

Zum Bericht von Robert Fucik

Wien/Staatsoper
Das Rheingold in Wien: Ein glänzender Aufbruch ins Verderben
Wenn Götter bauen, wird es teuer. Im Rheingold müssen die Herrscher Walhalls bald erkennen, dass selbst göttliche Macht nicht vor offenen Rechnungen schützt. Was als Streit um den Lohn für eine Burg beginnt, setzt jene Katastrophe in Gang, die den gesamten Ring des Nibelungen bestimmen wird. In der Wiener Staatsoper wurde dieser Auftakt nun mit langem Applaus bedacht – und das durchaus verdient. Denn die Aufführung erwies sich als musikalisch packender Einstieg in Wagners monumentalen Kosmos.
Von Kathrin Schuhmann
Klassik-begeistert.de

Wien/Staatsoper
Brutal, wild und aufwühlend: Wagners „Götterdämmerung“ an der Wiener Staatsoper
Das Staatsopernorchester präsentierte sich unter der Leitung von Pablo Heras-Casado in Top-Form, Camilla Nylund und Andreas Schager auch. Der Mensch giert nach „maßloser Macht“, heißt es im Ring des Nibelungen. Dem widersprach Bogdan Roščić am Tag der Götterdämmerung öffentlich: Manch einem wäre Publicity noch wichtiger. In einem Beitrag für den Kurier meinte der Staatsoperndirektor, speziell in der Person von Festwochen-Intendant Milo Rau einen „Musterschüler“ im „Spiel auf der rauschenden Harfe der Aufmerksamkeits-Ökonomie“ zu erkennen. Eine Harfenisten-Stelle im Staatsopernorchester bot er ihm nicht an, auch nicht die Regie eines neuen Rings. Eine „Rolle beim Opernball“ würde er für Rau aber finden, ätzte Roščić, und schlug den Schweizer als Nachfolger des verstorbenen Society-Kasperls Richard Lugner vor. Staatsoper gegen Festwochen, das ist Brutalität.
DerStandard.at.story.goetterdämmerung

Ausgespielt an der Staatsoper, und so heißt es in Wien jetzt: Zurück vom „Ring“! (Bezahlartikel)
Nach fast 20 Jahren verabschiedet sich die Wiener Staatsoper von Sven-Eric Bechtolfs Inszenierung von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“.
SalzburgerNachrichten.at.kultur

Wien/Konzerthaus
Wie Asmik Grigorian ihrem Gala-Abend das gewisse Etwas verleiht
Der Opernstar glänzte mit einem Arien-Abend im Wiener Konzerthaus. Grigorian verzaubert auch ohne Klangspeck
DerStandard.at.atory.grigorian

Oper Frankfurt: Premiere „Tancredi“

Bianca Tognocchi (Amenaide), Theo Lebow (Argirio) und Kihwan Sim (Orbazzano; mit dem Rücken zum Betrachter) sowie Ensemble. Foto: Monika Rittershaus

Musikalische Leitung: Giuliano Carella
Inszenierung: Manuel Schmitt
Bühnenbild: Bernhard Siegl

Mehr Fotos aus der gestrigen Premiere finden Sie in unseren „Infos des Tages“

WIENER FESTWOCHEN / MuseumsQuartier: CREDERE ALLE MASCHERE von Romeo Castellucci
Weltpremiere Februar 2026, Triennale Milano
Premiere bei den Wiener Festwochen: 5. Juni 2026

Gemma si firchtn!

Foto: Wiener Festwochen 

Ich habe das Thema „Masken“ immer hoch interessant gefunden, nicht nur in Bezug auf das Theater, sondern auf das Leben. Ich bin überzeugt, dass wir Menschen unseren Gesichtern situationsbedingte Masken anlegen, instinktiv oder bewusst. Dass man also nicht immer nur „ist“, sondern auch außerhalb des Theaters „spielt“, hat mich als Theorie sehr beschäftigt.

Bietet man mir nun einen Abend, der sich „Credere alle Maschere“ nennt, also „An die Masken glauben“, wird mich das anlocken, trotz der schweren Vorbehalte, die ich nach mehreren Erfahrungen gegen die Arbeit von Romeo Castellucci hege, der ein Bruder im Geist von Milo Rau ist (schwere Vorbehalte auch hier)…

…Fragte man Castellucci oder Rau, was das war, werden sie Tiefes über diese „installative Performance“ schwurbeln, die „die Natur des Heiligen per se befragt“. Nebbich, sie sind einfach Sadisten, die über jene lachen, die sich alles einreden lassen.

Zum Bericht von Renate Wagner

Sprechtheater/Wien/Festwochen: Robert Wilson haucht Shakespeare ein gewaltiges Leben ein
„Der Stoff aus dem die Träume sind“ – das ist eines der berühmtesten Zitate Shakespeares, das sich sogar in unserem Alltag niedergelassen hat. Und der letztes Jahr verstorbene geniale Regisseur führt uns passend zu dem Zitat in eine fast surreale Traumwelt. Ungewöhnlich, dass man in unserem „klassik-begeistert“-Forum einmal ein Schauspiel bespricht. Nur war diese Produktion so beeindruckend, dass das auch hier nicht unerwähnt bleiben darf und soll.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistrert.de

Wiener Festwochen: Das Nichts hinter Masken 
Der Regisseur Romeo Castellucci hat den Wiener Festwochen schon Großartiges geschenkt. Die Halbstunden-Performance „Credere alle Maschere“ im Museumsquartier ressortiert  – eher zum Pflanz.
https://www.krone.at/4168206

„Credere alle maschere“ bei den Festwochen: Elektrischer Stuhl auf der Bühne (Bezahlartikel)
Kaum mehr als eine halbe Stunde braucht Romeo Castelluccis neues Stück, um das Publikum im Wiener Museumsquartier nachhaltig zu verstören.
DiePresse.com.festwochen

Im NÖ Landestheater wird neue Geschichte geschrieben
Mit gleich vier Uraufführungen wartet Patricia Nickel-Dönicke zum Einstand ihrer Intendanz am Landestheater Niederösterreich auf. Der Startschuss fällt am 19. September in St. Pölten.
https://www.krone.at/4166498

Medien Elon Musk und die schwulen Krieger
Die Heilige Schar war eine Elitetruppe aus dem antiken Theben. Sie bestand angeblich aus 300 homosexuellen Kriegern. Sogar die als unbesiegbar geltenden Spartaner sollen die 150 männlichen Liebespaare geschlagen haben. Wiederentdeckte Grabungsnotizen aus dem 19. Jahrhundert geben nun neue Aufschlüsse über die legendäre Militäreinheit. Elon Musk liebt die Antike. Der Tech-Milliardär hat über seine Stiftung drei Millionen Dollar für Forschungsprojekte zum antiken Rom gespendet. Das sind zwar nur rund 0,0004 Prozent seines auf rund 800 Milliarden Dollar geschätzten Vermögens, für die Forschenden der traditionell eher gering dotierten Altertumskunde ist es jedoch ein willkommener Geldsegen. Sein Interesse an der Klassischen Antike verlautbart Musk am liebsten auf seiner eigenen Plattform X (vormals Twitter). Dort antwortet er auf andere Tweets mit lateinischen Phrasen. Für seine Sicht auf die Gegenwart zitiert er gerne den Untergang des Römischen Reiches, und zeigt Sympathie für Sulla, einen als besonders grausam verschrienen Diktator des Spätrepublikanischen Rom.
https://science.orf.at/stories/3235839/

ORF Wirbel vor ORF-Wahl Armin Wolf: „Rassistische Fake-News-Schleuder“
Ein Auge auf den heiß umkämpften Chefsessel im Öffentlich-Rechtlichen hat bekanntlich auch die Medienchefin Eva Schütz – bekanntlich liiert mit dem ehemaligen SPÖ-Tirol-Vorsitzenden Georg Dornauer – geworfen. Sie ist aktuell als Herausgeberin eines einschlägigen Onlinemediums tätig, seit Jänner 2024 dort auch Chefredakteurin.
https://www.krone.at/4168504

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Drohnen und Raketen für Imam Mahdi: Ein radikaler Endzeitkult bestimmt zunehmend die iranische Politik: Einflussreiche Kräfte im Teheraner Regime wollen die Rückkehr eines verborgenen Geistlichen herbeiführen. In ihrer Sicht sind Chaos und Zerstörung eine Vorbedingung für die Erlösung. Gerade deshalb lassen sie sich von Bomben nicht abschrecken.
Jetzt lesen
Pakistan gerät in die Kritik – drängt sich Katar in die Vermittlerrolle zwischen Iran und den USA?: Zwischen Doha und Teheran intensiviert sich die Shuttle-Diplomatie. Doch Katar ist kein neuer Akteur, sondern mischt bei den Verhandlungen schon lange im Hintergrund mit.
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 Kolumbien vor der Präsidentenwahl: Der Mann, der mit der Guerilla, Paramilitärs und Präsidenten verhandelte, sieht sein Land zurück in der Gewaltspirale: Der Priester Darío Echeverri vermittelte jahrzehntelang zwischen den Konfliktparteien. Nun erlebt er, wie bewaffnete Gruppen erstarken, Politiker ermordet werden und die Angst vor einer Rückkehr der Gewalt der neunziger Jahre wächst.
Jetzt lesen
 Das Attentat auf Julius Caesar gelang so gut, wie ein Attentat nur gelingen kann. Trotzdem wurde es zum Debakel: Julius Cäsar war der vielleicht beste Feldherr, den Rom je hatte. Doch als er zum Diktator aufstieg, beseitigten ihn seine Gegner – mit gravierenden Folgen.
Jetzt lesen
Applaus oder Boykott: wie Israel zum globalen Streitfall der Kulturwelt wurde
Anlässe wie der Eurovision Song Contest oder die Biennale in Venedig sind seit Beginn des Gaza-Kriegs zu moralischen Kampfplätzen mutiert. Es stellt sich die Frage, welche Funktion Kunst in liberalen Demokratien noch spielen darf.
Jetzt lesen
Eine Topmanagerin muss im Umerziehungs-Retreat das Fühlen lernen – ein Roman im Zeichen des Zeitgeists: Maxim Leos Roman «Einatmen. Ausatmen.» ist sprachlich lax und findet keine Haltung gegenüber dem diagnostischen Furor unserer Zeit.
Jetzt lesen
Das Phantom der Oper: Der Musiker, der verschwindet, sobald der Vorhang aufgeht: Pablo Salido Pulido bringt als Korrepetitor ein ganzes Orchester in seinen zehn Fingern unter, ist das externe Ohr der Dirigentin und Psychologe der Sänger. Seine Arbeit ist in der Oper «Gianni Schicchi» zu hören. Porträt eines Daseins fernab vom Rampenlicht.
Jetzt lesen
Europa, die Mutter aller Katastrophen: Safae el Khannoussis fesselndes Romandebüt. Als der Roman «Oroppa» in den Niederlanden erschien, wurde er frenetisch besprochen und stürmte die Bestsellerliste. Tatsächlich ist der 31-jährigen Autorin Safae el Khannoussi ein widerspenstiger literarischer Wurf gelungen.
Jetzt lesen
 Die Medien stecken in einer lebensbedrohlichen Krise. Wer rettet sie? Wegen einbrechender Werbeeinnahmen drohen der Medienbranche irreversible Schäden. Nun braucht es staatliche Subventionen – und ein Umdenken bei Stiftungen und Mäzenen. Ein Weckruf.
Jetzt lesen

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Politik Österreich: Marterbauers Beamtenabbau als Schuss ins Knie. Ausgerechnet im BMF
Der Beamtenabbau im Zuge der Budgetsanierung könnte sich ausgerechnet im Ressort von Finanzminister Markus Marterbauer als Schuss ins eigene Knie entpuppen. Die angekündigten Einsparungen von 2600 Stellen in der Verwaltung werden nämlich die Finanzämter und das Amt für Betrugsbekämpfung besonders stark treffen, aber gerade sie sollen zusätzliche Milliarden eintreiben …
https://www.krone.at/4167235

Stocker vor der Budgetrede: „Ein Budget in der Krise, aber kein Krisenbudget“
Im Nationalrat ist ab Mittwoch das Doppelbudget 2027/2028 das große Thema. Es steht unter dem Motto „Aufschwung. Gerechtigkeit. Reformen.“ Schon am Sonntag meldete sich die Regierungsspitze zu Wort. Sie will auf „erprobte Budgetplanung mit Weitblick“ setzen und damit „größtmögliche Planungssicherheit und Stabilität am Standort Österreich sicherstellen“. Ziel: der Abschied aus dem EU-Defizitverfahren bis 2028.
heute.at.budget.in.der.krise

Sport/ Monte Carlo/ Rote Flagge, Crashs: Antonelli gewinnt verrückten Monaco-Grand-Prix
Der Mercedes-Pilot gewann den in der Schlussphase länger unterbrochenen Klassiker vor Lewis Hamilton im Ferrari und Isack Hadjar im Red Bull. Mit dem fünften Erfolg in Serie baute Antonelli seinen WM-Vorsprung weiter aus. Neuer Zweiter ist Hamilton, denn Antonellis Teamkollege George Russell ging leer aus.
https://www.krone.at/4167491

Fußball ist längst nicht mehr nur Männersache! Im milliardenschweren Kicker-Business spielen diese Expertinnen eine wichtige Rolle.
Die Fußball-WM 2026 ab 11. Juni in den USA, Kanada und Mexiko wird die größte Weltmeisterschaft aller Zeiten. 48 Teams, 104 Spiele, ein Milliardenpublikum. Während Fans den Matches (zu illustren Ausstrahlungszeiten in Europa) entgegenfiebern, werfen wir einen Blick auf die Frauenpower im und hinter dem Kicker-Business.
oe24.at.fussballfrauen

Die Parlamentswahl in Armenien ist geschlagen, der pro-westlich orientierte bisherige Präsident hat sich mit seinem Kurs durchgesetzt. Nun will aber Putin den Gashahn abdrehen. So ganz scheint das letzte wort noch nicht gesprochen

Haben Sie einen schönen Tsg!

A.C.

 

 

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