Wien
Christian Kircher: Der diskrete Herr der Stürme
Er besetzte in Führungsposition vier bedeutendste Opern- und Theaterdirektionen, war am Zwangsrückzug des Salzburger Festspielintendanten Markus Hinterhäuser beteiligt und sucht nun dessen Nachfolger. Christian Kircher, Bundestheaterchef bis 31. März 2026, über Vergangenes und Kommendes.
…Der Öffentlichkeit war er nahezu unbekannt. Keine Ambition hat Christian Kircher gezeigt, seinen schillernden Vorvorgänger Georg Springer in den „Seitenblicken“ abzulösen. Aber als Geschäftsführer der Bundestheater-Holding hat er die weitaus bedeutendsten Bühnen des Landes mitbesetzt: Er verbrachte Bogdan Roščić in die Staatsoper, Martin Kusej und Stefan Bachmann ans Burgtheater, Lotte de Beer an die Volksoper.
In seine Amtszeit schlugen die Corona-Pandemie und die Teichtmeister-Katastrophe. Am 31. März 2026 zog er sich nach zehn gelungenen Jahren zurück, glaubhaft wegen einer Erkrankung seiner Frau, die den geräumigen Landwirtschaftsbetrieb in der Südsteiermark nicht mehr allein regieren konnte.
News.at.menschen
Wien/Staatsoper
Casados „Ring“ Dirigat vollzieht eine spannende Wendung
Der 1. Ring-Durchgang von Pablo Heras-Casado an der Wiener Staatsoper ist Geschichte. Im Gegensatz zu anderen Meinungen sehe ich eine klare positive Entwicklung. Seit dem „Rheingold“ hat Casados Zugriff auf die Partitur eine stärkere musikalische Ausdruckskraft gefunden. Der erste Akt der „Götterdämmerung“ ist beim Spanier eines: ein Epos mit Sog, das als cineastisches Pendant mit Klassikern wie „Jenseits von Afrika“ oder „Apocalypse Now“ gleichzusetzen ist. Bislang hatte kein Dirigent der letzten Jahre es geschafft, mich zwei Stunden lang an diese Musik zu fesseln. Casado gelingt genau das.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de
Tiroler Festspiele Erl. Tag der offenen Tür am 20. Juni 2026: das Programm im Detail
• Einblicke, Führungen, Workshops, Probenbesuche, Basteln für Kinder,
Konzert für Tirol mit Jonas Kaufmann u. v. m.
• Eintritt frei
Erl, am 5. Juni 2026
Die Tiroler Festspiele Erl laden am 20. Juni 2026 zum Tag der offenen Tür ein (wir haben Sie im Februar davon informiert). Geboten wird den ganzen Tag über ein vielseitiges Programm für Jung und Junggeblieben, etwa Führungen durch üblicherweise nicht zugängliche Bereiche wie Werkstätten, Fertigungshalle und Kostümmanufaktur, Einblicke in die Probenarbeit zu einer Oper und zu Konzerten, ein Kinderprogramm für verschiedene Altersgruppen und vieles mehr. Nunmehr steht das detaillierte Programm fest, das wir Ihnen im Folgenden präsentieren.
Highlight des Tages ist das Konzert für Tirol am Abend im Passionsspielhaus. Auf dem Programm steht ein Werk für die ganze Familie: Sergej Prokofjews bekanntes und beliebtes Musikmärchen Peter und der Wolf, das vom Orchester der Tiroler Festspiele Erl unter der Leitung seines Chefdirigenten Asher Fisch gespielt wird. Intendant Jonas Kaufmann wirkt als Erzähler mit.
Eintritt frei! Der Eintritt zu sämtlichen Programmangeboten sowie in die zugänglichen Gebäudebereiche ist ohne Voranmeldung frei. Nur für das Konzert für Tirol sind vorab Freikarten zu
buchen. Details hierzu siehe bitte unten.
Wie erhält man Freikarten für das Konzert für Tirol
• Wer:
Jede:r. Maximal 4 Freikarten sind mit zugewiesenem Sitzplatz pro Kund:in buchbar.
• Wie und wo:
über die Website www.tiroler-festspiele.at
Tickets werden ausschließlich als Print@home-Tickets übermittelt. Bitte beim Eintritt den QR-Code am Mobiltelefon vorzeigen oder einen Ausdruck mitbringen.
• Was leider aus organisatorischen Gründen nicht geht: Konzerteinlass ohne Ticket
Konzertkartenverkauf vor Ort an der Abendkassa
Kartenhinterlegung und Abholung vor Ort an der Abendkassa
Mehr darüber in den „Ifos des Tages“
Auf den Punkt 95: Come as you are, sagt Tobias Kratzer. Bitte nicht, sagt Joe Laschet
Die Mailänder Scala hat unlängst einen Dresscode eingeführt. Nicht gar zu streng, aber immerhin. An der Hamburgischen Staatsoper dagegen heißt es schnöde come as you are („Komm, wie du bist“) – Sie könnten dort gerne mal vom Strand direkt in die Oper rübermachen, ohne Probleme zu bekommen… Wer hat Recht, die Intendanz in Mailand oder Hamburg? Ich habe mich dazu mit Joe Laschet unterhalten, Autor und Blogger rund um das Thema Bekleidungskultur und gutes Benehmen – also der perfekte Gesprächspartner. Und ehe Sie fragen: Ja, Armin Laschet (CDU) ist sein Vater.
Jörn Schmidt im Gespräch mit Joe Laschet
Klassik-begeistert.de
Auf den Punkt 94: Der große PR-Text-Realitäts-Check
Mit manchen Texten, die PR-Agenturen zu Programmheften beisteuern, tue ich mich schwer. Manchmal ist der Text nichtssagend, dann wieder wurde für meinen Geschmack zu dick aufgetragen. Daran habe ich mich bereits zwei Mal in meiner Kolumne abgearbeitet (Folgen 41 und 84, wenn es Sie interessiert). Hinter den Kulissen gab’s da flugs Feedback, das Thema hat emotionalisiert. Heute daher eine neue Folge zum Thema. Vorweg: Es gibt auch PR-Texte, die hervorragend sind. Weil die Agenturen den künstlerischen Anspruch ihrer Klienten inhaltsreich auf den Punkt bringen. So wie zum Konzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters an diesem Abend. Ausgewählt habe ich den jeweils – nach meinen Geschmack, natürlich – gelungensten Satz. Gelungen, weil der Künstler mit wenigen Worten charakterisiert wird. Dabei erfreulich sachlich formuliert ohne triefende Übertreibungen. Also habe ich mir das Konzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters heute durch die PR-Brille angehört. Fanden Anspruch und Wirklichkeit zueinander?
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de
Übertreibungen, marktschreierisches Getue, das obliegt nicht nur PR-Agenturen. Auch die Pressebüros mancher Opernhäuser lassen da Dinge vom Stapel, die peinlich sind. Und da sind auch sehr namhafte Opernhäuser darunter. Manche Direktoren fühlen sich auch zu eigenen Pressechef geboren – da wird es dann ganz argIch darf Agenturmeldungen nicht verändern – ich muss sie nur nicht veröffentlichen!
Theater Ulm: Premiere „Die Meistersinger von Nürnberg“ von Richard Wagner am 4. Juni 2026 im Theater/ULM
Copyright: Theater Ulm
Ein Kobold gibt den Ton an!
Dies ist Kay Metzgers dritte „Meistersinger“-Inszenierung, denn unter anderem schon 1994 gestaltete er als Co-Regisseur von August Everding dieses Werk am Meininger Theater mit. Lediglich dreimal wurden „Die Meistersinger von Nürnberg“ bisher in Ulm aufgeführt – 1899, 1914 und zuletzt 1926. Die Ausstattung ist diesmal aber anders. Zusammen mit Petra Mollerus (Kostüme: Eva-Maria Weber) hat Metzger die Ästhetik des Ulmer Theaters konsequent aufgegriffen. Der senfgelbe Teppich, der Wechsel von Holzelementen und Beton setzen sich auf der Bühne fort und führen zu einer großen Chortribüne. So hat das Inszenierungsteam hier eine Art Schalltrichter entwickelt, über dem ein Plafond thront. Die zusätzliche Figur des Kobolds bezieht sich auf eine bezeichnende Textstelle im Libretto: „Ein Kobold half wohl da“. Eine gewisse Nähe zu Shakespeares „Sommernachtstraum“ wird ganz bewusst hergestellt…
Zum Bericht von Alexander Walther
Frankfurt: Klaus Zehelein stellt seine Autobiographie Unerhörte Augenblicke vor
Klaus Zehelein. Foto: A.T. Schaefer
Anlässlich seines 85. Geburtstags erschien 2025 die Autobiographie des großen Theatermannes Klaus Zehelein unter dem Titel Unerhörte Augenblicke im Verlag Theater der Zeit.
Gemeinsam mit dem Herausgeber Günther Heeg wird Zehelein sein Buch am
Dienstag, dem 9. Juni 2026, um 19 Uhr im Holzfoyer der Oper Frankfurt
vorstellen (Eintritt 10 €). Moderiert wird der Abend von Thomas Koch. Im Anschluss findet eine Signierstunde mit Büchertisch in Kooperation mit der Buchhandlung YPSILON statt.
Klaus Zehelein leitete zusammen mit Michael Gielen von 1977 bis 1987 die Frankfurter Oper und machte sie zu einem Ort der Entdeckungen und Neubefragungen von Text und Musik für die Bühne. Als visionärer Dramaturg, akribischer Denker, pragmatischer Intendant, leidenschaftlicher Vermittler, inspirierender akademischer Lehrer und Präsident des Deutschen Bühnenvereins prägte er ein halbes Jahrhundert lang die Entwicklungen des Musiktheaters wie kaum ein anderer. Dafür wurde ihm unter anderem 2023 der Deutsche Theaterpreis DER FAUST verliehen.
-Foto aus der Frankfurter Zeit entstand bei den Proben zu Richard Wagners Der Ring des Nibelungen“, Oper Frankfurt 1985-87, v.l.n.r. Michael Gielen, Axel Manthey, Ruth Berghaus, Klaus Zehelein: © Mara Eggert
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Leipzig: Lortzing lebt – „Der Waffenschmied“ in der Musikalischen Komödie Leipzig
Foto: Claudia Trampitsch
Leipzig gilt als eine der bedeutendsten Musikstädte Deutschlands. Namen wie Bach, Mendelssohn, Schumann und Wagner prägen bis heute das kulturelle Erbe. Weniger präsent ist dagegen Albert Lortzing. Dabei lebte und arbeitete der Komponist, Sänger und Schauspieler zwölf Jahre in Leipzig und feierte hier mit Opern wie „Zar und Zimmermann“ und „Der Wildschütz“ seine größten Erfolge…
Zum Bericht von Claudia Trampitsch
Dresden feiert Carl Maria von Weber mit Jubeljahr
200 Jahre nach seinem Tod feiert Dresden den Komponisten Carl Maria von Weber mit einem großen Jubeljahr. Dresden gilt als ein Zentrum der deutschen Romantik. Dafür steht auch der Komponist und Kapellmeister Carl Maria von Weber, der vor allem in Dresden wirkte. Aus Anlass seines 200. Todestags widmet die Stadt dem Musiker ein Jubeljahr.
mdr.de,sachsen.carlmariavonweber
Die Wolfsschlucht unserer Süchte und Ängste
Ein Lob Wagners erwies sich als Fluch: Vor 200 Jahren starb der Komponist Carl Maria von Weber. Er bleibt jenseits des „Freischütz“ bis heute entdeckungsträchtig.
FrankfurterAllgemeine.net.wolfsschlucht
Dresdens vergessener Weltstar: Die schrulligen Seiten des Carl Maria von Weber
Komponist Carl Maria von Weber (1786-1826) kennen viele Dresdner dem Namen nach. Ein Platz und die Musikhochschule sind nach ihm benannt, neben der Semperoper steht ein Denkmal. Doch kein Vergleich mit dem Promi-Status, den Weber zu seiner Zeit hatte! Die Chefin des Dresdner Geschichtsvereins, Caroline Förster (44), verrät kuriose Details aus dem Leben des Wahldresdners. Carl Maria von Weber (1786-1826) ist eine Musikikone, weltbekannt für seine deutsche Oper „Der Freischütz“. © IMAGO/Heritage Images „Weber spielt musikalisch absolut in einer Liga mit Mozart und Beethoven“, betont Förster. „Aber verglichen mit ihnen ist er in Vergessenheit geraten.“
TAG 24.de.dresden-kultur
WIENER FESTWOCHEN / Burgtheater: БУРЯТА / THE TEMPEST von William Shakespeare
Eine Produktion des Ivan Vazov National Theater Sofia
Weltpremiere: November 2021
Premiere bei den Wiener Festwochen: 5. Juni 2026
Fotos: Gergana Damyanova / Wiener Festwochen
Robert Wilsons Zauberwelten
Es war eine der letzten Produktionen des im Vorjahr 83jährig verstorbenen Robert Wilson. 2021 brachte er am Bulgarischen Nationaltheater in Sofia seine Version von Shakespeares „Sturm“ heraus, in bulgarischer Sprache und mit dort heimischen Schauspielern. Was auch beim Gastspiel überhaupt nicht stört – erstens geht es kaum umdas Stücl selbst, das man ohnedies kennt (hier allerdings nur rudimentär findet), und zweitens liefern die Darsteller gewissermaßen eine Essenz des Wilson-Stils, sodass man diese späte Arbeit wie ein Paradebeispiel vorzeigen könnte, wenn man stilkritische Untersuchungen zu diesem Regisseur anstellen wollte.
Man hat ja nun auch Opernaufführungen von Robert Wilson gesehen, wo nichts weiter geschah, als dass sich die Sänger in quälender Langsamkeit über die Bühne schleppten. Das ist beim „Sturm“ glücklicherweise anders, er ist lebendiger und auch vor allem von ironischer Lustigkeit geprägt – schon wenn sich das Ensemble zu Beginn quasi vorstellt, indem es (in rundem Scheinwerferkegel) einzeln über die Bühne hopst, trippelt, schreitet und dabei die verrücktesten Töne von sich gibt. Damit steht schon einmal fest – Menschen sehen wir auf der Bühne keine. Es sind die Wilson’schen Marionetten, die „wie am Schnürchen“ ihre Figuren „zucken“…
…Selbstverständlich ist eine Aufführung wie diese reiner formalistischer Selbstzweck. Aber wenigstens auf hohem Niveau. Thank God for small favors.
Buch/ Literatur „Starb an Trauer“: „Persepolis“-Autorin Marjane Satrapi mit 56 Jahren tot
Sie erzielte mit ihrer Graphic Novel einen Welterfolg. Die französisch-iranische Autorin Marjane Satrapi ist tot. Die Künstlerin hinter dem Comic-Welterfolg „Persepolis“ wurde 56 Jahre alt. „Marjane Satrapi starb an Trauer, ungefähr ein Jahr nach dem Tod von Mattias Ripa, ihrem Ehemann und der Liebe ihres Lebens“, teilte das Umfeld der Autorin der Nachrichtenagentur AFP mit. Der schwedische Schauspieler Ripa war am 8. April vergangenen Jahres gestorben
Kurier.at.persepolis
Medien/ ORF zieht Bilanz. Zahlen da: So viele Menschen sahen Song Contest
Der Eurovision Song Contest (ESC) in Wien hat vor dem Hintergrund des Boykotts mehrerer Länder zwar weniger Menschen erreicht als im Vorjahr, zugleich aber hohe Marktanteile erzielt. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) legte die Zahlen am Freitag offen. So wurde die 70. Ausgabe des Wettbewerbs von 131 Millionen Menschen in 35 TV-Märkten verfolgt. Das Finale kam auf einen durchschnittlichen Marktanteil von 42,62 Prozent. Im vergangenen Jahr hatte der ESC nach EBU-Angaben 166 Millionen Menschen in 37 Märkten erreicht. Trotz des Rückgangs lag der Marktanteil heuer höher als bei allen ESC-Ausgaben zwischen 2009 und 2023.
https://www.krone.at/4166910
Song Contest: 131 Millionen Menschen sahen das Finale von Wien
Angesichts boykottierender Länder kam es zu einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. 131 Millionen Menschen haben heuer am Fernseher den 70. Eurovision Song Contest von Wien verfolgt – ein erwarteter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, als bei der Übertragung aus Basel ein Reichweitenrekord von 166 Millionen Menschen erzielt wurde. Schließlich hatten in der Diskussion um die Teilnahme Israels einige Länder den Bewerb boykottiert, darunter große Nationen wie Spanien. So hatten die fünf Boykottnationen Island, Irland, Spanien, die Niederlande und Slowenien im Vorjahr gemeinsam gut 28 Millionen ESC-Zuschauer. „Es freut mich sehr, dass wir trotz zahlreicher Boykottaufrufe im Vorfeld und dem Wegfall einiger wichtiger Märkte unsere Ziele erreicht haben“, zeigte sich ORF-Executive Producer Michael Krön in einer Aussendung am Freitag zufrieden: „Die TV-Reichweiten haben mit 131 Millionen unsere Erwartungen sogar noch übertroffen.“
Kurier.at.songcontest
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Offener Brief an Putin: Selenski schlägt dem russischen Präsidenten ein Treffen vor, um den Krieg zu beenden Mit einem unerwarteten Manöver reisst der ukrainische Präsident die diplomatische Initiative an sich. Ein baldiges Treffen ist unwahrscheinlich. Dennoch setzt Selenski Putin unter Zugzwang.
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In Pjongjang kann Xi Jinping zeigen, dass China auf der koreanischen Halbinsel noch immer eine entscheidende Rolle spielt: Chinas Partei- und Staatschef reist nächste Woche nach Nordkorea. In den letzten Jahren hat sich das Land verstärkt nach Russland orientiert.
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Widerstand gegen Trumps Entschädigungsfonds und den Iran-Krieg: Der Kongress lässt die Muskeln spielen: Sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat verweigern republikanische Abweichler Präsident Trump die Gefolgschaft. Das sorgt in Washington für eine veränderte Dynamik.
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Bei seiner Reise nach Spanien trifft Leo XIV. auf ein Land, das lange nicht so katholisch ist wie sein Ruf: Vom 6. bis 12. Juni reist der Papst nach Madrid, Barcelona und auf die Kanarischen Inseln. Er trifft auf ein Land, in dem Kirche, Staat und Gesellschaft noch immer um ihr Verhältnis zueinander ringen.
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Charakterstärke oder Starrsinn? Albin Kurti ist umstritten. Wer ist der mächtigste Mann Kosovos?: Er gilt als unbestechlich, regiert aber zunehmend autoritär und stösst den Westen vor den Kopf. Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen vom Sonntag geht er dennoch als Favorit ins Rennen.
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Golfplatz statt Gräber: Trump-Resort in Vietnam sorgt für Unmut: Eine Autostunde von Hanoi entfernt entsteht unter dem Namen der Trump Organization eine Ferienanlage. Die Regierung hat das Bewilligungsverfahren offenbar beschleunigt, um der amerikanischen Regierung zu gefallen. Doch der Bau stockt.
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Trump will im brasilianischen Wahlkampf mitmischen – doch der Schuss könnte nach hinten losgehen: Die USA haben zwei brasilianische Banden zu Terrororganisationen erklärt. Damit wollen sie den aussichtsreichsten rechten Präsidentschaftskandidaten unterstützen. Profitieren dürfte aber vor allem der linke Präsident Lula.
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Der Machtkampf tobt: Die grösste türkische Oppositionspartei steht vor einer Zerreissprobe: Der erfolgreiche Oppositionschef ist abgesetzt, ein schwacher Nachfolger installiert. Dem Präsidenten bietet das eine Chance.
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Zwischen Einhörnern und Eseln: der erzwungene Pragmatismus des Alexis Tsipras: Der ehemalige Ministerpräsident Griechenlands gründet eine neue Partei. Es ist der Versuch, die eigene Biografie umzuschreiben.
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Er brachte den Impressionismus nach Deutschland: Der Galerist Paul Cassirer ist eine Schlüsselfigur der Moderne: Seine Kunstpolitik war genial, sein Erfolg enorm: Eine Berliner Schau macht deutlich, wie gross Paul Cassirers Einfluss auf die Museen war.
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Das Leben ist eine Fertigsuppe – Junko Takase durchkreuzt fies die gängigen Erwartungen an die japanische Kulinarik: In ihrem Roman über ein japanisches Büro tobt ein Kleinkrieg. Zwischen Überstunden und Wochenendarbeit, Restaurant am Autobahnkreuz und eisiger Klimaanlage verdorrt die Lust an Onigiri und Okonomiyaki. Derweil lässt Junko Takase die Intrigen spriessen.
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Britische Zurückhaltung in Backsteinrot: Das mexikanische Architektenteam Lanza Atelier entwarf den diesjährigen Pavillon der Serpentine Gallery: Die fünfundzwanzigste Ausgabe des Sommerhauses in den Kensington Gardens ist bereit, die ersten Gäste zu empfangen. Zum Jubiläumsjahr aber wird nicht etwa aufgetrumpft. Vielmehr ist die architektonische Struktur im königlichen Park dieses Mal so diskret wie nie zuvor.
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Er belauscht sich selbst mit dem Smartphone – der israelische Pianist Boris Giltburg ringt selbstkritisch um jedes Detail: Mit geradezu wissenschaftlicher Akribie erforscht Giltburg die Essenz der Musik. Für die Musik von Sergei Rachmaninow findet er auf diese Weise die richtige Mischung aus Kontrolle und entfesselter Emotion.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Europäische Union: Nächste Schritte in Verfahren gegen Österreich eingeleitet
Die EU-Kommission ist in zwei bereits laufenden Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich am Donnerstag den nächsten Schritt gegangen: Wegen der säumigen Umsetzung der Richtlinie zur Strafbarkeit von Verstößen gegen EU-Sanktionen sowie wegen des mangelnden Zugangs zu Gerichten in Umweltangelegenheiten wurden Stellungnahmen übermittelt.
https://orf.at/stories/3432348/
Nach UN-Wahl: Wirbel um Video von Außenministerin
Umarmungen, einiges an Emotion – und viel Diplomatie. In einem auf Twitter veröffentlichten Video feiert Außenministerin Beate Meinl-Reisinger den österreichischen Erfolg bei der Wahl zum UN-Sicherheitsrat. Österreich konnte ja Deutschland ausstechen und einen von zwei Sitzen bekommen. Nun, in dem Video ist an nicht unprominenter Stelle neben der Außenmisterin aber eine umstrittene Persönlichkeit zu sehen, nämlich der iranische Außenminister Abbas Araghtschi – also der Repräsentant des unmenschlichen Mullah-Regimes, eines Terror-Drahtziehers und eines kriegsführenden Landes.
oe24.at.wirbel um MeinlReisinger-video
Österreich: Chance fürs Geschäft. Sorgt die Fußball-WM für Bier-Boom in Österreich?
Gespannt sind nicht nur die Fans auf die bald startende Fußball-WM, an der Österreich erstmals seit 1998 teilnimmt – sondern auch deren „Versorger“ wie die hiesige Brauwirtschaft. Nach einem zuletzt sinkenden Absatz könnten „grundsätzlich starke Impulse“ des Großereignisses gerade recht kommen …
https://www.krone.at/4165514
Wien/Schweizerhaus
Man kann den Wienern vieles nehmen. Aber nicht ihre Stelze & ihr Bier.
Zumindest kann es einem so vorkommen, wenn man in unsere Schankstraße schaut oder unsere Kellner wieselflink um die Ecken schießen, mit einem Tablett voll Stelzen auf der Schulter und einem Schmäh auf den Lippen. Aber genau das ist es, was das Schweizerhaus ausmacht. Es ist ein Ort voll Genuss, Geselligkeit und Lebensfreude. Und dieser Ort will gefüllt werden. Am besten mit so wundervollen Gästen wie Ihnen. Also raus aus dem Alltag und rein ins Vergnügen!
https://www.schweizerhaus.at/
Fußball-WM kommt Unternehmen teuer zu stehen
Internationale UKG-Umfrage: 27 Prozent der Mitarbeiter wollen nicht bei der Arbeit erscheine
Fußball-WM kommt Unternehmen teuer zu stehen
Nächstes Großereignis ist die Fußball-Weltmeisterschaft. Keine Angst, der Online-Merker wird nicht zur Fußball-Plattform. Ich werde mich zurückhalten, mir nicht einmal viele Spiele im TV anschauen. Ich fürchte, die Erwartungen sind zu hoch gesteckt.
Für heute wünsche ich einen schönen Tag!
A.C

