EINE FLORENTINISCHE TRAGÖDIE von Alexander von Zemlinsky
HERZOG BLAUBARTS BURG von Béla Bartók
Premiere: 3. Oktober 2026
Foto: Instagram
Die schöne Teilnahmslose
Sollte Bogdan Roscic tatsächlich einmal gesagt haben (Relata refero), Asmik Grigorian sei die größte Sängerin, die je auf der Bühne der Wiener Staatsoper gestanden ist, dann begreift man auch, dass er für sie Premieren sucht und macht. Sie hat zwar schon eine Menge ihrer großen Rollen hier gesungen, Butterfly und Turandot und Manon Lescaut, die Elisabetta, Jenufa und Tatjana, aber es hätte wohl noch einiges Populäre gegeben, das sie hätte zeigen können.
Doch man entschloß sich zu einem „besonderen“ Projekt, der Koppelung zweier Einakter des frühen 20. Jahrhunderts, die nur den Nachteil hatten, dass das Publikum a priori nicht darauf ansprang, also sogar die Premiere nicht eben voll war. Und für die Sängerin, für die das Ganze auf die Beine gestellt wurde, fiel das Ergebnis wohl auch nicht so „reichhaltig“ aus wie erhofft.
Denn in „Eine florentinische Tragödie“ von Alexander von Zemlinsky, während des Ersten Weltkriegs entstanden, hat die einzige Frauenrolle wenig zu vermelden. Die Geschichte, die im Original in der Renaissance in Florenz spielen sollte, wird vielmehr vom eifersüchtigen Ehemann dieser Bianca getragen, und selbst der (im Original) Rivale hat mehr zu singen als sie.
Also wartete man für den Star auf Béla Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ aus dem Jahr 1911, wo dem Titelhelden mit Judith eine große, leidenschaftliche Frauenrolle gegenüber steht. Bloß – da machte der Regisseur der Sängerin einen Strich durch die Rechnung und verurteilte sie zu weitestgehender Temperamentlosigkeit.
Nun darf nicht jede Sängerin ihren Ehemann als Regisseur mitbringen, aber im Fall von Asmik Grigorian gibt es einen Präzedenzfall, der alles überstrahlt. Im Vorjahr hat Vasily Barkhatov im MusikTheater an der Wien Bellinis „Norma“ mit Asmit Grigorian inszeniert, und das Ergebnis war sensationell, das Beispiel einer brisanten Neudichtung eines alten Stoffes…
…Alain Altinoglu stürzte sich in Zemlinsky Jugendstil-Wogen, die manchmal ein wenig nach Richard Strauss klingen, ohne über dessen Struktur zu verfügen. Das wird immer ein seltener Gast in der Oper sein. Bartok ist intensiver, opernhafter und, wenn man die Burg, die Türen, die dahinter liegenden Geheimnisse und die volle Tragödie spielt, auch ein Stück fürs Repertoire.
Es gab freundlichen, aber nicht übertrieben starken und langen Beifall, ein entschlossener Buh-Rufer verkündete von der Galerie sein Missfallen mit dem Gewaltakt des Regisseurs, der als typische Kopfgeburt mehr Schwächen als Stärken hat.
Zum Premierenbericht von Renate Wagner
Wien/Staatsoper
Zwei Einakter der Staatsoper: Ehegraus im Einrichtungshaus
Sigmund Freud und Woody Allen hätten wohl ihre helle Freude – oder vielleicht eher eine dunkle in diesem Falle – am saisonalen Auftakt zum Premierenreigen der Wiener Staatsoper: Hausdebütant Vasily Barkhatov spannt in einem Doppelabend die beiden Einakter „Eine florentinische Tragödie“ von Alexander Zemlinsky und „Herzog Blaubarts Burg“ von Béla Bartók zusammen zu einem psychoanalytischen Ehedrama. Ein Paar, doppelte Probleme.
KleineZeitung.at.blaubart
Mehr Feuer für die Hölle der Ehe
Dass die Ehe eine besondere Form der Hölle sein kann, ist nicht erläuterungsbedürftig. An der Staatsoper steckt man jetzt zwei Klassiker der Moderne, „Eine florentinische Tragödie“ und „König Blaubarts Burg“ in ein Designerhaus zur Illustration dieser Misere. Zuerst kommt die Paartherapie, dann American Psycho mit ein bisschen Blut. Wie gut, dass da der Nebenbuhler im Bettkasten entsorgt werden kann…
…Sängerisch überzeugte Florian Boesch. Asmik Grigorian blieb hinter den Erwartungen zurück, was leider auch für den musikalischen Leiter des Abends Alin Altinoglu bei der Premiere am Samstag galt. Gerade bei Bartok wäre ein mehr an Farbe im Klang drinnen gewesen. Doch immerhin machte die Musik das wett, was die Inszenierung an Erwartungen offen ließ.
Als „Nachtstücke des Begehrens“ wurde die Verklammerung dieser an der Staatsoper gerade je einmal gespielten Einakter im Programmheft beworben. Für die Kategorie Nachtstück hätte irgend jemand den Dimmer finden müssen.
https://orf.at/stories/3444010/
Wien/Staatsoper
Gespräch: In der Staatsoper gibt es Mord, Sex und Tränen in der Nacht (Bezahlartikel)
Als erste Saisonpremiere verknüpft Regisseur Vasily Barkhatov Zemlinskys „Florentinische Tragödie“ und Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ zu einem Beziehungsdrama mit allem, was dazugehört.
Kurier.at.staatsopernpremiere
Wiener Staatsoper: Saimir Pirgu musste am Freitag als Cavaradossi (Tosca) einspringen
Die oft zitierte „Wunderheilung “ von Jonathen Tetelman war wohl nicht nachhaltig, jedenfalls musste Saimir Pirgu bei der zweiten Vorstellung einspringen.
Nachstehend ein Bericht über die erste Vorstellung am 30.9. (inklusive Wunderheilung)
WIEN/ Staatsoper: TOSCA am 30.9.2026
Henri de Toulouse-Lautrec (1864 – 1901): »Acteurs de l’Opéra de Bordeaux« (Ausschnitt), 1900. Encre brune et plume, 25,4 × 20,4 cm,1900. Paris, musée d’Orsay, conservé au département Arts graphique de musée du Louvre
Foto: Thomas Prochazka
Tosca. Die eiserne (Repertoire-)Lady kehrt uns wieder. Einfach aufzubauen — darauf verstand man sich noch, damals … als eine Säule, gut ausgeleuchtet, von Leinwand war, und Wasser von blauem Tuch. Damals …
Das Bühnenbild ist im Haus, somit rasch einsetzbar an Abenden vor einer Première. Außerdem verspricht Tosca immer ein volles Haus: Verachtet mir den Kassen-Report nicht.
Was also sollte schiefgehen an solchen Abenden? Nach heutigen Maßstäben in den männlichen Hauptpartien gut besetzt, mit einem dem Orchester bekannten Dirigenten und herausgeputzt mit einer für Wien neuen Tosca.
Zum Bericht von Thomas Prochazka www.dermerker.com
SAVE THE DATE: Mittwoch, 16. Dezember – 19:00, Clemens UNTERREINER & seine Freunde
Benefiz WEIHNACHTSKONZERT 2026 mit einem hochkarätigen LINEUP von Publikumslieblingen aus Oper, Theater, TV und Konzertbühnen…
Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kulturfreunde!
Werte Unterstützer der HILFSTÖNE!
Ich würde mich sehr freuen, Sie/euch auch heuer wieder bei meinem traditionellen Benefiz Weihnachtskonzert am 16. Dezember um 19 Uhr wieder in der Lutherischen Stadtkirche in Wien begrüßen zu dürfen. Wir sammelt heuer Spenden für die kulturelle Inklusionsarbeit der HILFSTÖNE, die MusikHilfe für Menschen mit Demenz und für Hilfesuchende im Advent.
Ein wieder ganz entspannter Abend in meiner wunderschönen und geheizten Kirche mit wunderbaren Künstlerinnen und Künstlern für Menschen in Not.
Vielen Dank für die Unterstützung.
Karten wie immer AB ENDE OKTOBER ONLINE unter: www.hilfstoene.at/tickets
Die HILFSTÖNE und ich freuen uns über Ihr/euer Kommen
Herzliche GrüßeIhr/euer
Clemens Unterreiner, seine Künstlerfreunde und das ganze HILFSTÖNE Team
Basel: „Du sollst Dir kein Bildnis machen“: Schönbergs „Moses und Aron“ in Basel
SEndung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (7,57 Minuten)
deutschlandfunk.de.podcast
Berlin/Philharmonie
Kirill Petrenko präsentiert frühe Geniestreiche von Brahms und Richard Strauss
Am Ende will der Applaus kein Ende nehmen. Beim letzten Hervorruf wirft Petrenko spontan eine Kusshand ins Orchester. Mehr muss man über das Verhältnis zwischen ihm und den Berliner Philharmonikern nicht sagen.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Klagenfurt: “AIDA“ – 2.10.2026
Zweiter Akt, 1. Bild: Herrin und Sklavin – Amneris (Ruzana Grigorian) und Aida (Anna Princeva, vorne re.) im Kreis der Hofdamen © Karlheinz Fessl
Es ist ein Abend der Damen, die Produktion der wahrscheinlich berühmtesten italienischen Oper, mit der das Stadttheater Klagenfurt heuer seine Saison eröffnet. Das liegt an der Italienerin (mit russischen Wurzeln) Anna Princeva, die mit ihrem durchaus ans dramatische Fach reichenden, aber auch bis in die höchsten Höhen zu zarten Piani fähigen Sopran die Titelrolle verkörpert – von ihrer Persönlichkeit liegt ihr die Pose der unterwürfigen Sklavin weniger als die aufbegehrende äthiopische Prinzessin und liebende Frau, der Nilakt mit seinen breiten stimmlichen und darstellerischen Herausforderungen geht somit zu 100% „an sie“ (schade, dass der Dirigent nach der makellosen Nil-Arie keinen Raum für den gebührenden Szenenapplaus ließ). Aber auch die Russin Ruzana Grigorian als Amneris ist eine bombastische Erscheinung – stolz sich ihres attraktiven Äußeren bewusst, herrisch und dominant im Auftreten als „First Lady“ des pharaonischen Hofes und mit einem wuchtigen Mezzo auftrumpfend, sodass die Gerichtsszene noch einmal zum großen Showdown gerät. Angesichts solcher Frauen-Power konnte der gebürtige Ukrainer Vasyl Solodkyy als im Auftreten etwas verhaltener Radamès nicht ganz mithalten: zwar verfügt auch er über durchaus ansprechendes tenorales Material, das er z.B. im Triumphakt und in der finalen Abrechnung mit Amneris hören lässt. Aber andererseits klingt er immer wieder belegt, neigt zum abgesetzten Anstemmen der Spitzentöne und nimmt es auch mit der Intonation nicht immer so ganz genau. (Ihm hätte der Dirigent nach der „Celeste Aida“ durchaus Applaus gegönnt, das Publikum ließ sich aber nicht dazu motivieren.)
Zum Bericht von Valentino Hribernig-Körber
„Der Zarewitsch“ .Premiere in Blindenmarkt am Freitag, 2. Oktober 2026
Frei nach Lehárs Operette „Der Zarewitsch“ in einer Musteraufführung in Blindenmarkt – Die 36. Saison mit Jubel aufgenommen und lange gefeiert
Die Liebe geht dort nicht so schnell vorbei
Foto: Lukas Beck
Kann ein mädchenscheuer Kronprinz eine bürgerliche Tänzerin heiraten und auf den Thron verzichten? Wie das geht, zeigt man in Blindenmarkt in einer Aufführung von Lehárs Operette „Der Zarewitsch“ in der restlos besetzten Ybbsfeld-Halle, wo Intendant Michael Garschall die 36. Saison eröffnete. Wie immer in einer familiengleichen Atmosphäre, denn dort weiß es das Stammpublikum längst, dass die „Herbsttage Blindenmarkt“ als ein einzigartiges Operettenfestival in werkgerechten Einstudierungen geboten werden. Der mehrfach ausgebildete, in Blindenmarkt geborene Musiker Garschall mit spezieller Liebe zur Operette hat heuer wieder ein Werk aus der schwierigsten Sparte der Klassiker auf die Bühne gebracht. Lehárs „Der Zarewitsch“ ist ja nun nicht unbedingt schwierig zu inszenieren. Irgendwelche Regieversuche oder Textverwandlungen braucht man dazu nicht. Da wurde diesbezüglich schon an anderen Häusern genug experimentiert. Der Reiz der Operette liegt in der Partitur der Musik, reich an Gesangspartien und herrlichen Melodien. In Blindenmarkt sieht und hört man das Opus, das in Petersburg und Italien spielt und 1927 am Deutschen Künstlertheater in Berlin uraufgeführt wurde, in aller Rein- und Echtheit so, wie es sich Lehár vorgestellt hatte. Die Operettenliebe im kleinen Blindenmarkt geht zum Glück gar nicht so schnell vorbei, wo Unterhaltung pur garantiert ist, was natürlich nicht nur an der hochkarätigen Besetzung liegt. Die fantasiereiche Bühnenausstattung, der Wechsel der Szenerie von slawisch und italienisch erzeugt Klangfarben von einprägsamer Musik. Authentische Kostüme (Marcus Ganser, Julia Pschedezki) verführen gleich zu einem Eindruck russischer Ausstrahlung. Und die Choreografie von Monica Rusu-Radman mit den Tscherkessen verrät Schwünge, die eigentlich eine traurige Stimmung des unglücklichen Fürsten ausdrücken sollen. Wie eine versteckte Oper mutet manchmal die emotional stark berührende Umsetzung in der Regie von Wolfgang Dosch an, eine „Achterbahn der Gefühle“, wie Garschall in seiner Begrüßungsrede meinte. Sogar einen kurz konzipierten Chor hat Lehár hier eingebaut, dessen Leitung früher der anwesende Altmeister Kurt Dlouhy verantwortete. Mehr als dreizehn Jahre lang stand er in Blindenmarkt am Operettenpult, an dem jetzt Thomas Böttcher das Kammerorchester Ybbsfeld betreut, mit Routine und Flexibilität in großer Anpassung an die Bühnenaktivitäten…
…In der Titelrolle glänzt Clemens Kerschbaumer als ein stattlicher Kronprinz, der durch seine Partnerin Maja Triler als Sonja zu einem leidenschaftlich entflammten Geliebten wird. Die Erfordernisse für Operette liegen ja auch in der Verwandlung der Darsteller zu Charakterrollen, was in den Interpretationen ganz deutlich wurde. Also auch dadurch Opernnähe? Nichts blieb unerfüllt. Aber das Liebespaar muss erst seine langsam aufflammende Beziehung prüfen…
Zum Premierenbericht von Georgina Szelles
Filme der Woche
Filmstart. 1. Oktober 2026
DIGGER/ USA / 2026
Regie: Alejandro González Iñárritu
Mit: Tom Cruise, Sandra Hüller u.a.
Ein „Oscar“ für den Dicken?
Warum entstellen sich attraktive Schauspieler für eine Rolle? Natürlich, um einen „Oscar“ zu bekommen. Bei der bildschönen Nicole Kidman ist das beispielsweise voll aufgegangen, als sie sich in die total hässliche Virginia Woolf verwandelte. Nun, Jahrzehnte später, versucht es ihr Exgatte Tom Cruise. Der war ja auf der Leinwand wirklich immer schön. Nun saß er stundenlang unter den Händen der Maskenbildner, um sich in Digger Rockwell zu verwandeln, den gewissenlosen Ölmagnaten. Und das iin einem Film, der viele Gegenwartsthemen verhandeln könnte, aber eigentlich nur höherer (oder niedrigerer) Unsinn geworden ist.
Ein Mann, den man auf Anhieb nicht erkennt, liegt in seinem Luxusbett und streichelt sein weißes Kätzchen. Wenn er aufsteht, muss man noch immer zweimal hinsehen, um in diesem unappetitlichen Fettsack Tom Cruise zu erkennen, der damit ein echtes Risiko eingeht – denn so wollen ihn seine „Mission Impossible“-Fans nicht sehen. Aber vielleicht hat ihn die Rolle interessiert? Denn dieser Ölmagnat Digger Rockwell gibt schon was her. Man könnte sich vorstellen, dass die ordinären Superreichen, die sich für die Herren der Welt halten, sich genau so benehmen – als brüllende Proleten, die meinen, immer ihren Willen durchsetzen zu können.
Und tatsächlich – da lässt Tom Cruise die Sau raus, wenn er hören muss, dass seine Ölbohrungen in Grönland (! Man fragt sich, ob der Film vor oder schon nach Trumos Grönland-Ambitionen gedreht wurde) eine Katastrophe ausgelöst haben und sich ein Eisblock gigantischen Ausmaßes auf die USA zubewegt. Keinerlei Entsetzen darüber übrigens, was man da angerichtet hat (die die Toten, die bei der schief gegangenen Sprengung gewissermaßen als Collateral Damage angefallen sind, etwa). Nur – wie erzählt man es`?
Zur Filmbesprechung von Renate Wagner
Film
Hollywood-Star wird 70. Christoph Waltz und sein zweites Wohnzimmer in Berlin
Christoph Waltz gehört zu den größten deutschsprachigen Filmstars. In Hollywood gewinnt er zwei Oscars. Auch zu Berlin hat der 70-Jährige eine Verbindung. Auf der Leinwand ist Christoph Waltz längst in Hollywood zu Hause. Privat lebte der gebürtige Wiener allerdings lange in Berlin. Am Sonntag, 4. Oktober, wird er 70 Jahre alt.Mit seiner Frau, der Kostümbildnerin Judith Holste, wohnte er in einer Altbauwohnung in Charlottenburg. Dort konnte man ihm des Öfteren auf der Straße begegnen. „Ich gehe zu Fuß, ich habe kein eigenes Auto“, erzählte er 2011 dem „Tagesspiegel“. Dass Passanten ihn erkannten, ihn aber in Ruhe ließen, gefiel ihm: „Was den Umgang mit Prominenten angeht, ist Berlin sehr unanstrengend.“
berlin.online.de.waltz
Sprechtheater Wien/ Josefstadt. Kleiner Bachelor: „Romeo und Julia“ als Poptheater in der Josefstadt
Stefan Puchers opulente Drehbühneninszenierung bringt das Theater in der Josefstadt nach vorn, auch wenn sie nicht aus allem Funken schlägt
DerStandard.at.bachelor.poptheater
Wien/Burgtheater
Burgtheater Kasino: Väter und Söhne, eine hoffnungslose Geschichte (Bezahlartikel)
PULS! im Burgtheater Kasino: Wie aus jungen Burschen sehr schnell alte Männer werden.
https://kurier.at/kultur/arad-dabiri-saliha-shagasi-jonas-hackmann-sean
Gutenstein
Raimundspiele Gutenstein müssen im kommenden Sommer pausieren
Hintergrund ist angespannte finanzielle Lage der Gemeinde, bei Fortführung wird auch neue Intendanz gesucht. Die für kommunale Kultur zuständige Vizebürgermeisterin Hildegard Ramberger (ÖVP) sagte dem ORF in Sachen Organisation und Finanzierung, dass man prüfen müsse, „wie wir das als kleine Konsolidierungsgemeinde künftig bewerkstelligen können“. Das Sommertheater müsste „von Grund auf neu aufgestellt“ werden, an einem Konzept werde gearbeitet.
DerStandard.at.story.gutenstein.pause
Kein Geld da! Die Gemeinde muss sparen und tut das dort, wo es den meisten Wählern nicht sonderlich weh tut. Neuer Intendant könnte man nur mit einem überzeugenden Sparkonzept werden! Sparen ist aber in diesen Kreisen ein Fremd- wenn nicht gar ein Schmipfwort!
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Fundamentalisten auf dem Vormarsch: Wie jüdisch soll der jüdische Staat sein?:In Bnei Brak schimpft ein Säkularer über «irre Fanatiker», in Jerusalem wähnt sich ein Rabbiner bereits in einem «Religionskrieg»: In Israel schlittern Weltliche und Ultraorthodoxe immer tiefer in einen Konflikt, der von Ängsten und Untergangsphantasien geprägt ist.
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Mutmassliche Gruppenvergewaltigung an der Cornell-Universität: «Ist der Laden noch offen?», fragt ein Elite-Uni-Student den anderen. Er meint nicht den Kiosk: Eine 20-jährige Studentin soll vor zwei Jahren von sieben Kommilitonen vergewaltigt worden sein, ohne dass es zu einer Strafverfolgung kam. Der Fall erzeugt solche Empörung, dass New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul eine Sonderermittlerin einsetzt.
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Unbekannte sollen in die Wohnungen von finnischen Parlamentariern eingedrungen sein – Präsident Alexander Stubb spricht von einem «Angriff auf die Demokratie»: Mysteriöse Einbrüche schrecken Finnland auf. Über die Täterschaft ist noch nichts bekannt – aber es gibt einen schlimmen Verdacht.
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Kriegsangst und russische Agenten: So versucht der Kreml die Wahlen in Lettland zu beeinflussen: Seit den neunziger Jahren nimmt Russland Einfluss auf die Politik in Lettland. Auch bei den Wahlen am Samstag stehen offen prorussische Parteien auf der Liste. Werden sie Erfolg haben?
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Weshalb in Ceuta noch immer Tausende Migranten auf der Strasse schlafen: Improvisierte Zeltlager, Obdachlose und Müll prägen das Stadtbild weiterhin, die Unterkünfte reichen nicht aus. Manche Migranten wollen gar nicht gefunden werden. Doch nun kommt der Herbst.
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Die neue SRF-Serie «Blind» ist eine Schauermär – aus dem wahren Leben: Fertig mit «Fascht e Familie»: Ein blinder Barkeeper sieht in die Abgründe der menschlichen Seele
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Franz hat sich vor aller Welt zum Narren gemacht und daran erinnert, wie radikal die christliche Botschaft ist: Was man vom Mann aus Assisi lernen kann. Friedensstifter, Prediger der radikalen Armut, Ökologe avant la lettre: Franz von Assisi wird für vieles in Anspruch genommen. Auch für manches, was er nicht war. Vor 800 Jahren ist er gestorben.
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Anton liebt Alma. Und Alma liebt Anton. Aber dann gerät die Welt aus den Fugen: Dana Vowinckel erzählt eine erschütternde Liebesgeschichte inmitten von Krieg und Terror
Dana Vowinckels Roman «Anton und Alma» ist die Geschichte der ersten grossen Liebe – und erzählt zugleich von Krieg, Schmerz und ideologischer Verhärtung seit dem 7. Oktober. Es ist ein fesselnder Roman, mit guten Chancen auf den Deutschen Buchpreis.
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Das Unwesen der eigenen Geschichte: Tschechien als Gastland an der Frankfurter Buchmesse: Die Schriftstellerinnen Radka Denemarková und Alice Horáčková erzählen in ihren Romanen von der schwierigen deutsch-tschechischen Vergangenheit – ganz unterschiedlich, aber äusserst lesenswert
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Wenn man auf der Strasse laut brüllendes Lachen hörte, konnte das nur wegen Hrabal sein – Blick auf die tschechische Literatur nach 1948: Das tschechische Literaturschaffen glänzte im Ausland vor dem Krieg mit Jaroslav Hašek und Karel Čapek. Durch die Tragik des Prager Frühlings wurden Milan Kundera, Ivan Klíma, Bohumil Hrabal und Josef Škvorecký populär. Indes gibt es weit mehr als diese Koryphäen.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Wirtschaft Niederösterreich. Lagerhäuser in Gefahr. 100 Jobs weg! Kahlschlag unter dem Giebelkreuz
Bittere Nachrichten für mehr als hundert Mitarbeiter der Raiffeisen-Lagerhäuser: An mehreren Standorten in Niederösterreich soll es zu einem massiven Personalabbau kommen. Die betroffenen Beschäftigten wurden diese Woche über die geplanten Kündigungen informiert.
https://www.krone.at/4317682
Politik „Märkte entlasten“. Druck von Trump: G7 geben Dieselreserven frei
Der Druck aus dem Weißen Haus hat gewirkt. Die G7-Staaten haben sich am Freitag auf die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel (je 159 Liter) Diesel und Rohöl geeinigt, um die angespannten Energiemärkte zu entlasten.
https://www.krone.at/4318285
Wien
„Einheitliche Linie“. Ludwig rief alle SPÖ-Bezirkschefs ins Wiener Rathaus
Um ein gemeinsames Vorgehen zu akkordieren, lud Wiens SPÖ-Chef Michael Ludwig am Samstag seine 23 Bezirksobleute und das Präsidium der Landespartei ins Rathaus. „Das Ergebnis ist eine gemeinsame, klare Haltung der Wiener SPÖ“, sagte Ludwig nach dem Treffen.
https://www.krone.at/4319188
Heute großer Showdown in der SPÖ. Kann Andreas Babler die Angriffe abwehren? Wird er überhaupt angegriffen? Der Herr Zeiler ist den Genossen nicht geheuer, der war ganz einfach zu erfolgreich. Warten wir ab!
Heute Fußball-Spiel Kosovo gegen Österreich in dieser seltsamen Nations-League. Teamchef Rangnick motzt wegen des Rasens, der eher einem Acker gleicht! Die bessere Mannschaft sollte aber auf jeden Misthaufen gewinnen. England hat gestern Kroatien auswärts geradezu demoliert. 7:0!
Formel 1: Max Verstappen wieder zurück auf der Siegerchance! Verstappen gewann ein verrücktes Rennen in Malaysia souverän. Andrea „Kimi“ Antonelli wurde Zweiter und ist praktisch frühzeitig Weltmeister, zumal Konkurrent Russel ausschied und somit einen „Nuller“ schrieb
Haben Sie einen schönen Tag!!
A.C.

