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4. JULI 2026 – Samstag)

04.07.2026 | Tageskommentar

 

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Copyright: Bayerische Staatsoper

Bayerische Staatsoper„OPER FÜR ALLE“ – Wann, wo, wie?
 
Im Rahmen von Oper für alle überträgt die Bayerische Staatsoper dieses Jahr Richard Wagners Die Walküre in der Inszenierung von Tobias Kratzer und unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski live aus dem Nationaltheater auf den neugestalteten Max-Joseph-Platz.
 
LIVEÜBERTRAGUNG „DIE WALKÜRE“
Samstag, 4. Juli 2026, 17 Uhr
Dauer: ca. 5 Stunden 10 Minuten mit zwei Pausen
Max-Joseph-Platz
 Veranstaltungsbeginn: 15 Uhr
Übertragungsbeginn: 16.30 Uhr
 Eintritt frei (keine Eintrittskarte erforderlich)
Empfohlen ab 14 Jahren

diesen Samstag ist es endlich wieder so weit: Zum 30. Jubiläum von Oper für alle verwandelt sich der Max-Joseph-Platz erneut in eine große Open-Air-Bühne und wird zum Schauplatz einer der Höhepunkte der Münchner Opernfestspiele.
 
Erleben Sie die audiovisuelle Live-Übertragung von Richard Wagners Die Walküre – dank des Global Partners BMW bei freiem Eintritt. Durch den Abend führt auch in diesem Jahr wieder Steven Gätjen. Wie bei Großveranstaltungen üblich gibt es einige organisatorische Hinweise, die wir für Sie in diesem Newsletter zusammengestellt haben.●

„DIE WALKÜRE“ AUF STAATSOPER.TV

ZUM KURZ-VIDEO
 
Sie sind während der Opernfestspiele nicht in München, möchten Richard Wagners Die Walküre aber dennoch nicht verpassen? Auf Staatsoper.tv können Sie die Aufführung per Livestream weltweit live mitverfolgen.
 Wenn Sie sich schon vorab einen Eindruck von der Neuinszenierung verschaffen möchten, finden Sie auf Staatsoper.tv zahlreiche Videos sowie einen begleitenden Podcast. Außerdem steht die Diskussion des „Kritischen Trios“, die im Anschluss an die Premiere live auf BR Klassik ausgestrahlt wurde, als Video-on-Demand auf Staatsoper.tv zur Verfügung.
 
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sueddeutscheZeitung.de.muenchen

München/ Bayerische Staatsoper: Die Walküre: In den Trümmern der eigenen Familienwelt
Dr. Eric Alexander Hoffmann, Münchner Opernfestspiele, 1. Juli 2026

 

Mit der „Walküre“ setzen Tobias Kratzer und Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski an der Bayerischen Staatsoper ihren neuen Münchner Ring-Zyklus fort. Kratzer und sein Team erzählen die „Walküre“ als große Geschichte über Macht und Religion, über Sterblichkeit und Unsterblichkeit sowie über Heimat und Heimatverlust. Zentral ist dabei auch das Thema familiärer Zugehörigkeit.

Mehr noch als Siegmund und Sieglinde oder Wotan und Brünnhilde rücken dabei zwei Figuren in den Fokus, die sonst in der „Walküre“ eher nicht im Zentrum stehen: Fricka und Loge. Bereits im „Rheingold“ war Loge weit mehr als ein gewitzter, weit gereister Vermittler zwischen den Welten. In Kratzers Inszenierung fungierte er als eigentlicher Initiator des Rheingoldraubs. Er führte Alberich erst zum Rheingold zurück, nachdem dieser sich bereits enttäuscht von den Rheintöchtern abgewandt hatte. Er manipulierte die Verhandlungen mit den Riesen, versprach Lösungen, wo es keine gab, und hinterließ als wahrer Feuerteufel auf Wotans Reise nach Nibelheim eine Spur von Flammen und Verwüstung. Wo immer etwas aus den Fugen oder in Brand geriet, war Loge nicht weit. In der „Walküre“ tritt er zwar eigentlich nicht auf; am Ende wird jedoch deutlich, dass er gemeinsam mit der ebenfalls nicht ganz unschuldigen Fricka im Hintergrund ein teuflisches Spiel betrieben hat. Mehr noch: Kratzer scheint womöglich den gesamten „Ring“ von dieser zwielichtigen, mephistophelischen Figur her zu denken und zu inszenieren.

Rund zwanzig Jahre sind vergangen, seit die Götter am Ende des „Rheingolds“ in Walhall eingezogen sind. Damals zeigte Kratzer Walhall als gewaltigen goldenen Flügelaltar, als Schrein, in dem die Götter gleichsam zu Reliquien wurden. Zum Schluss betraten Männer und Frauen staunend und in tiefster Erschütterung die neu erstrahlende Kirche der Macht, verehrten die Götter und suchten Halt in einer wiederbelebten Religion.
In der „Walküre“ zeigt sich nun, dass dieses Projekt offenbar erfolgreich war. Im Haus Hundings, einer abgelegenen Jagdhütte im Wald, steht eine Miniaturausgabe jenes kitschig-goldenen Hoch- und Prunkaltars. Die Götter haben ihren Weg in die Häuser, Köpfe und Herzen der Menschen gefunden. Fricka wird als Göttin der Ehe und Treue verehrt; ihr werden Opfer dargebracht. Religiöse Ordnung und moralische Normen prägen und strukturieren das Leben der Menschen.

Überhaupt kreist die gesamte Inszenierung um die Frage nach Verbundenheit und Zugehörigkeit. Kratzer zeigt Figuren, die ihre Heimat verlieren. Siegmund und Sieglinde verlieren ihr Elternhaus. Wotan verliert eine Familie, die ihm offenbar näherstand als Walhall je sein konnte. Brünnhilde verliert ihren Vater und ihre bisherige Existenz als Walküre. Die Götter verlieren ihre Welt. Selbst Fricka gehört zu den Heimatlosen dieses Abends. Walhall war schließlich nicht nur Wotans Machtprojekt. Es war auch ihre Hoffnung auf Stabilität, auf mEhe, auf Familie. Doch Wotan ist nie dort; zu sehr liebt er den Wandel und Wechsel und will das Spiel darum nicht lassen. Während sie die Institution Ehe verteidigt, lebt ihr eigener Mann und Göttergatte längst außerhalb ihrer Regeln, hat Affären mit anderen Frauen oder mythischen Wesen und zeugt zu ihrer Demütigung und Schmach sogar Kinder mit ihnen…

Lesen Sie eine ausführliche Beschreibung der Premiere

Beschreibung von Dr. Eric Alexander Hoffmann

Zur Erinnerung/Einstimmung: Premiere „Das Rheingold (Juli 20259

Tobias Kratzer inszeniert zum Auftakt seiner “Ring”-Tetralogie an der Bayerischen Staatsoper im Rahmen der Münchner Opernfestspiele ein quicklebendiges, göttliches und durch und durch magisches „Rheingold”.

“Gott ist tot” und “No gods, no sins” ist schon vor Beginn in gesprayter Neonfarbe auf Plakaten zur “Rheingold”-Inszenierung von Kratzer zu lesen, auf denen in nordisch-germanischen, historischen Originalkostümen die nicht ganz so heiligen Mitglieder der göttlichen Familie porträtiert sind. Ein Zeichen von Respekt gegenüber den Göttern sind diese grellen Überschreibungen und plakativen Schmierereien jedenfalls nicht. Schon hier zeichnet sich ein Konflikt zwischen einer heutigen Jugend und einer Welt ohne Gott und den alten überkommenen Göttern ab, die wie aus der Zeit gefallen zu sein scheinen und an die wir modernen Menschen längst nicht mehr glauben.
Wir sind vom Glauben abgefallen und glauben ja überwiegend nur noch an die Macht des Konsums, womit wir schon mittendrin sind in der Kapitalismuskritik und in einem Stück, das die ursprüngliche Geschichte von den Ursünden der Welt erzählt, von Verletzung, Ausbeutung, Schändung und Zerstörung der Natur zwecks Akkumulierung von Macht und Kapital im Tausch mit und durch Verzicht auf Liebe.

Zur Besprechung von
 Dr. Eric Alexander Hoffmann 

https://onlinemerker.com/wp-admin/post.php?post=469385&action=edit&classic-editor

Opernsommer Carmen 2.7.2026: Spanien siegt überall

 

Ja, es sind Sommerproduktionen, die nun schon zum dritten Mal im sonst opern- und konzertlosen Juli in Wien stattfinden, aber es sind Produktionen, die im Niveau nicht zu unterschätzen sind – im Vorjahr konnte man zum Beispiel Liparit Avetitsian als Alfredo erleben, heuer ist es vor allem Isabel Leonard in der Titelrolle, die uns die Zeit zwischen Hasan und Grigorian überbrücken lässt. Aber der Reihe nach.

Joji Hattori als Intendant, Dirigent (und Gastronom, aber anders als Herr Holender meint, schickt es sich nicht, ihn auf das schicke Shiki zu reduzieren) ist der unermüdliche Motor dieses Opernsommers und zeigt nach Giovanni und Traviata in diesem Jahr die Carmen. Dass es in Wien nicht ausreichend Carmen-Produktionen gäbe, lässt sich zwar schwerlich behaupten, aber so ein Sommerfestival braucht schon seine Zugpferde. Mit dem ihm bestens vertrauten Wiener Kammerorchester packt Hattori die Partitur beherzt an, kann teils auch sehr schöne Instrumentalsoli bieten (insbesondere Fagott, Englischhorn und auch die Cellogruppe, weniger die Flöte) und fächert Bizets Schönheiten fein auf, was Anlass gibt, auch die Verstärkertechnik des Festivals zu loben (was gerade im Vergleich mit dem Praterpicknick der Wiener Symphoniker auffällt, wo zwei Riesenlautsprecher am Vortag [und zeitgleich] einen dröhnenden Einheitsbrei auf das Publikum warfen). Orchestral also gut und weit weg von Peinlichkeit…

…Opernfreunde werden einen Besuch einer Folgevorstellung nicht bedauern, selbst die – allerdings wetterbedingt um einen Tag verschobene Première war nicht eben überbucht. Insgesamt trug Österreich damit am Heumarkt zu einem Triumpf Spaniens bei (und gleichzeitig in LA, aber das ist eine ganz andere Geschichte).

Zum Bericht von Robert Fucik

Über den überschaubaren Besuch darf man sich nicht wundern, zumal die eigentliche Premiere tags zuvor wegen der Fehlprognose eines offenbar Hobbymeteorologen  abgesagt wurde und nicht abgesagt hätte werden müssen). Dass am Donnerstag das Fußballspiel angesetzt war, hielt viele Besucher gerade von dieser zur Premiere erklärten Vorstellung ab. Das war absolut geschäftsschädigeng! Wer kommt für den Schaden auf???

Carmen“ beim Opernsommer: So provinziell kann Wien sein (Bezahlartikel)
Das Open-Air-Festival im Eislaufverein zeigt heuer Bizets Oper im billigen Jahrmarktskitsch, dafür aber mit überraschend erstklassigen Stimmen.
DiePresse.com.sommeroper

Gänsehaut unter freiem Himmel
Wiener Opernsommer feierte „Carmen“-Premiere am Heumarkt
meinBezirk.at.landstrasse

Wiener Opernsommer begeistert mit fulminanter „Carmen“-Premiere
https://www.news.at/menschen/wiener-opernsommer-carmen-2026

„Carmen“ am Heumarkt begeistert VIPs bei der Premiere
https://www.oe24.at/a/carmen-am-heumarkt-begeistert-vips-bei-der-premiere-900097225

 

Madrid: Netrebko kollabiert – Opernstar sagt Auftritt ab
Sopranistin Anna Netrebko hat ihren geplanten Auftritt in „Il trovatore“ im Teatro Real überraschend abgesagt. Grund soll „massive Erschöpfung“ sein.
Heute.at.netrebko.sagt.ab

Gesundheitliche Gründe erfordern wochenlange Auszeit: Anna Netrebko sagt Auftritte ab
Sorge um Anna Netrebko: Die Sopranistin spielt derzeit eigentlich die weibliche Hauptrolle in der Oper „Il trovatore“ von Giuseppe Verdi. Nun wird sie aber vorerst nicht länger im Teatro Real in Madrid auftreten. Auf Instagram hat ihr Team mitgeteilt, dass die 54-Jährige körperlich angeschlagen sei.
So habe sie nach einem Auftritt im Teatro Real am vergangenen Dienstag einen körperlichen Erschöpfungszustand erlitten. Wie es in dem Beitrag heißt, habe auch ihre Stimme versagt. Der Erklärung zufolge belastete die extreme Hitze der vergangenen Tage ihren Gesundheitszustand zusätzlich.
https://share.google/Xcm3DXfplYBaVRYRM

Wien: »Ro!«, Herheim, »Ro!«
Das Theater an der Wien ist in einer künstlerischen und finanziellen Krise. Zeit, den Anschluss an die Menschen zu gewinnen. Es steht symbolisch für einen Kulturbetrieb in Zeiten des Spardrucks.
https://backstageclassical.com/ro-herheim-ro/

Salzburg: Dieser Intendant wird für den Salzburg-Posten gehandelt. Was kann er? (Bezahlartikel)
In Berlin zähmte er die Egos zweier Großmeister, in Zürich lässt er Sponsorengeld fließen. Deshalb sehen manche Matthias Schulz nun als möglichen Nothelfer der Salzburger Festspiele. Eine Bilanz seiner ersten Schweizer Saison fällt deutlich aus.
DieWelt.de.kultur.salzburg

Salzburg: Fest zur Festspieleröffnung: Drei Tage lang für jeden etwas
„Seit nunmehr zwanzig Jahren darf ich das Fest zur Eröffnung der Salzburger Festspiele gestalten und organisieren“, sagt die Salzburger Eventmanagerin Renate Stelzl. „In dieser Zeit hat sich dieser besondere Auftakt stetig weiterentwickelt, neue Impulse aufgenommen und in seiner Vielfalt immer mehr Menschen begeistert
DrehpunktKultur.de.festspieleroeffnung

WIEN/ Staatsoper: IL TRITTICO am 30.6. 2026

Deckengewölbe (Ausschnitt) Paris-Garnier von Marc Chagall. Foto: Thomas Prochazka

I. In der Opernregie gibt es in den letzten Jahrzehnten soviel Talentschwache, bei denen es höchstens zum Genie langt … Tatjana Gürbaca etwa. Ein Merkmal ist, (um mit Alfred Kerr zu sprechen) auf Originale Aber jetzt! zu kleben mit eigener Geste, mit Programm statt Können.

Diesfalls: Atmosphäreloses, auch beim Kulissenbau (Henrik Ahr). Uninteressant und wider jede Sängerhilfe » inszeniert «.

II. Il tabarro: kein Paris; keine Seine; keine Abendstimmung; auf-, nicht dargestellte Beziehungen der Personen zueinander; keine Tiefenstufung. Dafür Herumgestehe auf der Vorderbühne mit obligater Verdopplungskarawane im Hintergrund. Hin und wieder fällt was vor: die Parodie eines Liebespaares beispielsweise. Ein Ballonverkäufer mit Revue-Girls in Billigfummeln. (Genie.)

https://dermerker.com/index.cfm?objectid=6A625632-AFDB-6DB2-F3922B60AE34D47A

Thomas Prochazka/ www.dermerker.com

SPOLETO/FESTIVAL DEI DUE MONDI/TEATRO MENOTTI: VANESSA von Samuel Barber am 28.6.

 
Foto: Festival Spoleto

Der neue künstlerische Leiter des Festival dei due Mondi in Spoleto wählte als Eröffnungspremiere die Oper VANESSA von Samuel Barber. Eine äußerst intelligente und respektvolle Entscheidung: denn nicht nur stammt das Libretto vom Festivalgründer Giancarlo Menotti (der lange Zeit Lebensgefährte von Barber war), sondern auch die Oper ist ein Teil der gloriosen Festivalgeschichte!

Zum Bericht von Robert Quitta

SOFIA/III. Wagner-Festival: TANNHÄUSER – WA .  Eine gute Wiederaufnahme

Pressefoto: Setoslav Nikolov

 Diese vorerst letzte Neuinszenierung der Sofia Opera aus dem Vorjahr, die romantische Oper „Tannhäuser“ wurde hier schon eingehend besprochen. Deshalb soll nur noch auf die Sänger, das Orchester und das wichtigste der Inszenierung eingegangen werden. Wie schon im Premierenjahr wurde auch die Wiederaufnahme vor allem durch die Leistung der bulgarischen Sänger beeindruckend. Martin Iliev, hier seit langem bewährt als Siegmund, Siegfried und Tristan, war in der Emotionalität der Darstellung des Titelrolle wieder äußerst beeindruckend und emotional mitreißend. Er konnte dies durchaus mit tenoralen Qualitäten belegen, wobei die Gebrochenheit der Figur eindrucksvoll zum Ausdruck kam. Dabei war ihm gelegentlich anzumerken, dass er dieses Jahr mit dem Siegmund, beiden Siegfrieden und nun noch dem Tannhäuser recht viel an Heldentenören zu singen hatte…

Zum Bericht von Klaus Billand

London: Tristan und Isolde review – Wagner in concert performance sees Pappano and the LSO at their finest
Clay Hilley was a blistering Tristan and Sara Jakubiak – in her role debut – a persuasive Isolde with Pappano and the London Symphony Orchestra detailed and minutely balanced
TheGuardian.com.at

Amid a glut of Wagner, the LSO’s white-hot Tristan und Isolde stands out
A sizzling concert performance of the opera under the baton of Antonio Pappano electrified London’s Barbican
ft.com.content

Tristan und Isolde, LSO, Pappano, Barbican review – more impressive than profoundly moving
Turbocharged orchestra, sometimes too much so, various approaches from the singers
TheArtsdesk.com.isolde

Medien/ ORF„Kronzeugin“ im Visier. Causa Weißmann führte Ermittler ins Romantiklokal
Der unsanfte Fall von Ex-ORF-Boss Roland Weißmann beschäftigt seit geraumer Zeit Beamte des Landeskriminalamts. Gegen jene Mitarbeiterin, die ihn aufgrund von Vorwürfen über sexuelle Belästigung zum Rücktritt brachte, wird ermittelt. Sie steht unter Erpressungsverdacht. Die Gründlichkeit der Ermittler bringt immer mehr spannende Details ans Licht.
https://www.krone.at/4203773

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Russland schliesst sieben Grenzübergänge zu Finnland, Estland und Lettland. Was steckt dahinter? In nur 48 Stunden war die Grenze dicht. In Russlands Nachbarländern wird darüber gerätselt, was den Kreml zu diesem Eiltempo bewogen hat.
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«Die Mehrheit will, dass der Albtraum zu Ende geht»: Eine Oppositionspolitikerin wirbt um Verständnis für die russische Gesellschaft. In Russland wird der Unmut über die Folgen des Ukraine-Kriegs grösser. Offene Kritik daran wagen aber nur wenige. Die Politikerin Julia Galjamina gehört zu ihnen. Sie erhebt aber auch Vorwürfe gegen die Exil-Opposition, der sie Radikalität und Realitätsferne vorwirft.
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Khameneis verspätete Bestattung: Iran plant die grösste Trauerfeier aller Zeiten. Mit einer sechstägigen Zeremonie will das iranische Regime dem getöteten Revolutionsführer Ali Khamenei die letzte Ehre erweisen – und der Welt die Stärke der Islamischen Republik demonstrieren.
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Eine wundersame Wiedergeburt: Dank Teheran schöpft der Hizbullah in Libanon wieder Hoffnung: Die in letzter Zeit schwer angeschlagene Schiitenmiliz gibt sich wieder selbstbewusst und droht der Regierung in Beirut sogar mit einem Putsch. Aber wie stark ist die von Iran unterstützte Truppe wirklich?
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In Israel fürchtet man einen Krieg mit Recep Tayyip Erdogan: Ein bedrohliches Dekret und der wachsende türkische Einfluss in Syrien nähren im jüdischen Staat die Angst vor einer militärischen Konfrontation. Zugleich träumt Ankara offen von der «Befreiung» Jerusalems.
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Gegen Big Business, die Polizei und Israel: wie eine sozialistische «Tea-Party» die amerikanischen Demokraten kapert: In den Vorwahlen stechen sozialistische Rebellen das Parteiestablishment aus. Woher kommen diese radikalen Aufständischen? Und was bedeutet ihr Aufstieg für die Demokraten?
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Der Supreme Court spielt «Hau den Maulwurf» mit Trump, verfolgt aber eine eigene eingreifende Agenda: Der Oberste Gerichtshof der USA hat die Macht der Exekutive stark ausgebaut – was nebenbei den Republikanern an der Wahlurne helfen wird. Doch der Kurs der Konservativen ist ideologisch motiviert, wohl weniger parteipolitisch.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Sport. Fußball-WM. Sensation war ganz nah: Argentinien bezwingt Kap Verde in Verlängerung
Erst im „Nachsitzen“ hat ein nachlässiges Argentinien mit einem 3:2 (1:1, 1:1) über den krassen Außenseiter Kap Verde das Achtelfinale der Fußball-WM erreicht. In Miami ging der Titelverteidiger mit einer zweimaligen Führung viel zu großzügig um und wendete erst durch ein spätes Eigentor von Diney Borges (111.) das Elfmeterschießen ab. Nächster Gegner ist am Dienstag Ägypten.
https://www.krone.at/4204155

Kap Verde war bei dieser WM eindeutig besser als Österreich (zwang den Weltmeister in die Verlängerung) – aber nicht einmal halb so „goschert“

Fußball-WM/ DFB
Jetzt ist es offiziell. Bundestrainer Julian Nagelsmann erklärt Rücktritt
Julian Nagelsmann ist nicht mehr Bundestrainer! Das gab der DFB (Deutscher Fußballbund) am Freitag offiziell bekannt. Der Verband veröffentlichte ein Statement des 38-Jährigen. Bereits zuvor hatte die Verbandsspitze ihm einen freiwilligen Rücktritt nahegelegt.
https://www.krone.at/4204843

Fein war das Verhalten von Jürgen Klopp als Berichterstatter über diese WM in keiner Sekunde!. Jetzt bin ich gespannt, welche Wunder er zustandebringt!

Naglesmann hat sich seinen freiwilligen Rücktritt angeblich sehr teuer abkaufen lassen. Bravo!. Blöd ist er ja nicht!

Österreich
Es geht um Respekt. Mucha tobt über VdB wegen Kindern
Der schillernde Medien-Profi und Unternehmer Christian Mucha legt sich jetzt mit dem Bundespräsidenten an. Vor dem Österreich-Spanien-Match hat der Bundespräsident – umringt von Kindern – den Eltern quasi die präsidentiale „Anweisung“ erteilt, ihre Sprösslinge länger wach bleiben zu lassen. Jetzt tobt Christian Mucha: „Ich halte das in zweierlei Hinsicht für eine Amtsanmaßung.“ „Zum einen war klar, dass wir das kaum gewinnen können … da wurde im Vorfeld vom ‚Leidensdruck‘ gesprochen“, poltert Mucha, bevor er den aufgelegten Elfer verwandelt. „Wozu ein Kind leiden lassen?“ Doch Mucha – der sich im österreichischen Fußball so gut auskennt wie Ralf Rangnick – spricht auch von Respekt, der wichtigsten Fußballtugend.
oe24.at.mucha.versus.vdb

Der Herr Mucha tobt über den Bundespräsidenten, der Kinder gequält hat, indem er sie animierte, sich Österreich gegen  Spanien anzusehen. So erzieht man Kinder frühzeitig zum Masochismus. Wusste der Präsident nicht, dass Spanien zumindest eine Nummer zu groß für unsere gehypten „Volkshelden“ sind?Ich weiß nicht, wie viel Herr Mucha von Fußball versteht, aber wenn er weiß, dass der Ball rund ist, hat er schon einen Vorteil gegenüber Herrn VdB!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

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