Jürgen Kesting macht sich Sorgen übe die Zukunft der Oper! Viele Häuser sind nur noch halb voll, die Zahl der Abonnements sinkt!
Gesang, Geld, Repertoire : Welche Zukunft hat die Oper?
Die Oper ist eine gefährdete Kunstform: Ihre gesellschaftliche Finanzierung verliert an Akzeptanz, das Repertoire ist im Umbruch, die Gesangskultur ebenfalls. Und warum wird ausgerechnet sie als „elitär“ gemobbt?
FrankfurterAllgemeine.net.zukunftderoper
Die Oper wurde schon oft totgesagt – und lebt immer noch. Kestings Aussagen beziehen sich wohl in erster Linie auf deutsche Opernhäuser, denn die Dichte an Opernhäusern ist nirgendwo größer als in Deutschland. Tatsächlich haben Opernhäuser, die keine „Touristenhäuser und somit auf regionales Publikum angewiesen sind, Probleme, die sie so gut es geht kaschieren. Wie geht das? Man legt eben weniger Karten auf, gezählt werden nur Karten, die tatsächlich in den Handel kommen. Die Opernhäuser kämpfen mit Aktionen um ihr Publikum, das ist wohl die Hauptaufgabe vieler Intendanten.
Die Wiener Staatsoper hat diese Sorgen nicht, denn sie wird von Touristen regelrecht gestürmt. Somit lebt sie zu einem beträchtlichen Teil vom Ruhm vergangener Tage. Wäre das nicht so, hätte auch sie ernsthafte Probleme
Die Oper als die wohl teuerste Form des Theaters wird jedoch durch die Sparmaßnahmen in Frage gestellt. Dieses Faktum ist nicht zu unterschätzen. Noch halten die Kommunen an ihren Opernhäusern fest. Die Frage ist, wie lange sie das noch in der Öffentlichkeit vertreten können!
Leserin W.B. zu Kesting: Jürgen Kesting wusste immer schon alles ganz genau und vor allem besser. Vielleicht sollte er mal genauer hinschauen, welche Häuser nur zur Hälfte gefüllt sind und mit welchem Angebot. Kassel (zum Beispiel) vertreibt die angestammten Operngeher systematisch, macht jedoch viel in neuen Formaten. Ob man das dann „Oper“ nennen kann oder „Event mit Musik“ sagen muss, sei dahingestellt. Viele Häuser verzeichnen steigenden Zuspruch und das meist, wenn die Regie nicht übertreibt, das Angebot eine gute Mischung aus althergebrachtem Repertoire, Raritäten und neuen Werken ist und die Musik das Ohr erfreut. Es gibt auch noch viele kluge Intendanten und hervorragende Musiker! Die Klage über die Stimmen höre ich in meinem langen Leben schon so gut wie immer. Wer will denn heute eine Tebaldi oder einen Corelli hören? Ich nicht. Das gesamte optische wie akustische „Bild“ der Oper hat sich mit den Jahren von der Schwere der Steh-Sämger zu gesungenem Theater weiterentwickelt. Freilich hatte die Generation der Genannten auch einige Sänger-Schauspieler vom Feinsten, doch im Durchschnitt gab es kostümiert vorgetragenen Gesang (besonders deutlich bei Wagner). Wenn die letzte verbleibende Diva ihre hohen Töne in eingefrorener Pose ungeachtet des Handlungsfortganges und der Partitur so lange ausdehnt, wie nur möglich, empfinde ich das als unangenehme Störung. Die gesellschaftliche Akzeptanz wird durch unangemessen übertriebene „Sanierungen“ verspielt. Das ist aber nicht den Musikern anzulasten, sondern fehlgeleiteten Zuständigen und überbordenden Ansprüchen.
Kontra dazu von „Amici-Chef“ Michael Tanzler: Wenn Frau W.B. keine Tebaldi oder Corelli hören möchte ist das ihre Sache ( sie kann sie ja sowieso nicht hören, weil heute primär „Einheitsstimmen“ gefördert werden, die zwar gut geführt, aber selten „unverwechselbar“, und Hauptsache nicht zu groß sind, nicht „schrill klingen“ oder „schreien“ – Termini, die man hören muss, wenn – ausnahmsweise mal !! – eine Partie so besetzt wird, wie es sich gehört, und nicht zwei Kategorien darunter)!
Das so oft gescholtene „Stehtheater“ änderte sich nicht mit den häßlichen Fetzen , die die Sänger mehr bloßstellen, denn die Charakterisierung und die Persönlichkeit einer Figur unterstützen! Und auch nicht mit grauslichen Einheitswänden oder sonstigen „Kulissen“, die den Namen nicht ansatzweise verdienen. Und schon gar nicht die „Puppenunsitte“, wo diesem Kasperltheater – im wahrsten Sinne des Wortes – mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, als der schauspielerischen Darstellung des Sängers – der da daneben herumstehen muß! Da es kaum mehr Sänger gibt, die durch ihre stimmlichen Fähigkeiten dieses unwürdige Treiben vergessen lassen könnten, unterscheidet sich das Stehtheater von damals ( in meist werkgetreuen Kostümen und Bühnenbildnern) und dem Stehtheater von heute primär durch häßlichere „Utensilien“ und schlechtere Sänger! Ja – manchmal werden von „heutigen“ Sängern aber auch irre Bewegungen und Aktionen verlangt, die nur von Spielvogten gefordert und erdacht werden können, die vom Gesang soviel Ahnung haben wie eine Ameise vom Skifliegen! Und das ist leider die überwiegende Mehrzahl! Dass unter solchen Umständen der Oper, die vom Zauber und der Poesie des Gesamtkunstwerkes lebt, keine gute Zukunft voraus zu sagen ist, versteht sich wohl von selbst! (Zitat Ende)
W.B. reagiert wie folgt: Herr Tanzler hat offenbar nicht verstanden (oder will es nicht verstehen), was ich mit meiner Wortmeldung bezwecke. Missglückte Inszenierungen finden sich im Altbestand und leider auch in aktuellen Produktionen. Sich daran festzukrallen, bringt gar nichts. Gern hätte ich Tebaldi und Corelli live gehört, aber heute vermitteln die Aufnahmen wenig Charakterisierung der Figur und sehr viel Lautstärke. Das trägt überhaupt nicht zum Musiktheater bei; auch die angeblich zeitgenössischen Kostüme und die Schminkorgien helfen nicht. Es gibt landauf landab großartige Aufführungen, so wie es immer war. Ich möchte gar nicht wissen, wie manche Aufführung vor mehreren Jahrzehnten in Hamburg oder Stuttgart, in Köln oder Dresden waren. Ich habe es in Graz erlebt und war auf Jahrzehnte von Wagner abgeschreckt bzw. konnte erst viel später zu Verdi finden. Einzig die Mozart-Opern haben mich erfreut... (Zitat Ende)
Wiener Staatsoper: 2.1. 2026: HÄNSEL UND GRETEL , Wiederaufnahme
Wie im Märchen
Ausverkauftes Haus, gut gefüllte Stehplätze, ein altersmäßig bunt gemischtes Publikum …
Was steht auf dem Programm? „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck. Die Geschichte ist bekannt, die Musik unterstreicht sie nachdrücklich.
Cornelius Meister, der Dirigent der neuen Aufführungsserie dieser Oper, führte das Orchester der Wiener Staatsoper engagiert durch den Abend. Die Musik erklang fröhlich und unbeschwert sowie leise und geheimnisvoll und Meister bewirkte an diesem Abend eine durchgehende Spannung. Die symphonischen Passagen waren wunderbar.
Regisseur Adrian Noble ließ sich von dieser Musik inspirieren und inszenierte entsprechend. Die unspektakulär eingesetzten wenigen Projektionen halfen z.B. sich den Wald, in dem sich die Kinder verirrten, gut vorzustellen. Nur zu Beginn fand ich die Geschehnisse auf der Bühne, die wieder einmal während eines Teils der Ouvertüre zu sehen waren, entbehrlich. Da hier nach einer Diavorführung letztlich zwei Kinder durch ein Bild in die Ferne verschwanden, könnte das eine Rahmenhandlung darstellen, die aber am Schluss kein Gegenstück fand.
Aber die weiteren zwei Stunden waren meiner Meinung nach ein voller Erfolg.
Zum Bericht von Monika Harrer
Wien
Viel Unmut in der ÖVP: Theater um Top-Job für Ex-Ministerin Hammerschmid
Die ehemalige SPÖ-Bildungsministerin Sonja Hammerschmid erhielt mit der Geschäftsführung der Bundestheater-Holding einen echten Top-Job, obwohl sie zentrale Kriterien der Ausschreibung nicht erfüllte. In Kultur- und Politikkreisen gibt es Unmut. Die Vergabe-Vorgänge werden zum Theater …
Kronenzeitung.at.unmutueberholding
Wozu macht man überhaupt eine Ausschreibung, wenn man sich nicht daran hält? Weil es gesetzlich vorgeschrieben ist! Die konkrete Ausschreibung wurde nicht einmal auf die letztendlich als Siegerin erkorene Parteipolitikerin zugeschnitten, was sich nunmehr rächen könnte. Das war wieder eine typische „Bablerei“. Das ÖVP-Getöse wird sich legen, man findet sicher etwas zum „abtauschen“ mit dem Koalitionspartner. Was bleibt dann übrig? Eine Holding-Chefin, die wesentliche Punkte der ursprünglich als Bedingung genannten Vorgaben nicht erfüllt! Ich will damit nicht sagen, dass die Dame für den Job nicht geeignet ist (Ministerin wird man auch nicht so leicht), aber diese Bestellung hat parteipolitisches „Gschmäckle“!
PS.: Wird jetzt vielleicht ein „Übergangener “ klagen?
Bis zu 887.000 sahen Neujahrskonzert im ORF-TV
Bis zu 887.000 Zuschauerinnen und Zuschauer in Österreich verfolgten laut ORF (vorläufige Gewichtung) das erste Kultur-Highlight des Jahres im ORF-Fernsehen. Laut einer Aussendung des Senders vom Freitag lief das Konzert unter dem Dirigat von Yannick Nézet-Séguin auf mehr als der Hälfte aller TV-Geräte, die zum Zeitpunkt der Übertragung eingeschaltet waren. Im Vorjahr war der Spitzenwert bei 939.000 Zuseherinnen und Zusehern gelegen.
Kurier.at.Kulturnachrichten
Yannick Nézet-Séguin about the New Year’s Concert 2026
Video 3,42 Minuten
Yannick Nézet-Séguin about the New Year’s Concert 2026 – YouTube
München
Wienerischer Charme im Quartier Latin: Otto Schenks Publikumshit La bohème in München
Es gibt legendäre Operninszenierungen, die trotz ihres Alters immer wieder die Zuschauer beim Erleben überwältigen. Die Bayerische Staatsoper hat einen derartigen Schatz in ihrem Fundus: Giacomo Puccinis La bohème in der Regie des Altmeisters Otto Schenk, der in diesem Januar 95-jährig verstarb. Auch als Schauspieler stand er 70 Jahre lang weltweit auf den Bühnen; seine Regie-Arbeiten bestechen durch eine überzeugend geradlinige Personenführung, die sich nicht auf Risiken einer künstlichen Verortung des Handlungsumfelds einlässt. Allein an der Münchner Staatsoper inszenierte er zehnmal, darunter Werke wie Richard Strauss‘ Rosenkavalier, Johann Strauss‘ Fledermaus oder Verdis La traviata und Don Carlo.
bachtrack.com.de.quartier.latin
OPER FRANKFURT: STATT CORINNE WINTERS BESTREITET DIE DEUTSCHE SOPRANISTIN NIKOLA HILLEBRAND DEN DRITTEN LIEDERABEND DER SPIELZEIT 2025/26 AN DER OPER FRANKFURT
Nikola Hillebrand. Foto: Miina Jung
Der dritte Liederabend der Spielzeit 2025/26 wird anstatt von Corinne Winters bestritten von der deutschen Sopranistin Nikola Hillebrand am
Dienstag, dem 13. Januar 2026, um 19.30 Uhr im Opernhaus.
Aufgrund von Terminüberschneidungen ist es Corinne Winters leider nicht möglich, den Abend wahrzunehmen.
Bayerische Staatsoper: Umbesetzungsmeldung „Madama Butterfly“
hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzung informieren:
MADAMA BUTTERFLY
In den Vorstellungen von Madama Butterfly am 31. Januar, sowie am 3. und 6. Februar 2026 übernimmt Lucio Gallo die Partie des Sharpless anstelle von Ariun Ganbaatar.
Lucio Gallo
Lucio Gallo
Lucio Gallo, geboren in Tarent (Italien), studierte Gesang am Conservatorio Statale di Musica Giuseppe Verdi in Turin. Er gewann zahlreiche internationale Musikwettbewerbe. Gastengagements führten ihn u. a. an die Staatsoper Unter den Linden Berlin, die Deutsche Oper Berlin, die Hamburgische Staatsoper, die Wiener Staatsoper, die Oper Zürich, die Royal Opera Covent Garden in London, die Metropolitan Opera New York sowie zu den Festspielen in Salzburg, Savonlinna und Bregenz. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Leporello und Don Giovanni (Don Giovanni), Conte di Almaviva und Figaro (Le nozze di Figaro), Dandini (La Cenerentola), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Malatesta (Don Pasquale), die Titelpartien in Eugen Onegin und Der fliegende Holländer, Telramund (Lohengrin), Giorgio Germont (La traviata), Rodrigo (Don Carlo), Ford und Sir John Falstaff (Falstaff), Scarpia (Tosca), Amonasro (Aida) und Escamillo (Carmen). An der Bayerischen Staatsoper sang er u. a. Conte di Almaviva und die Titelpartie in Le nozze di Figaro, Malatesta (Don Pasquale) sowie Jack Rance (La fanciulla del West).
ZU DEN VORSTELLUNGEN
Von der Werkstatt auf die Bühne: Kostüm, Kulisse und Dekor
Dokumentation 44:36 Min.Kultur
Der Dokumentarfilm von Christian Papke blickt hinter die Kulissen der Wiener Theater- und Opernhäuser und rückt jene Menschen in den Mittelpunkt, die abseits der Bühne den Betrieb am Laufen halten und beinahe Unmögliches vollbringen. Das Kamerateam besucht unter anderem die Bühnen-Schlosserei, den Maler-Saal, die Kostümwerkstätten und den Fundus und begleitet die Vorbereitungen am Tag einer großen Ballett-Premiere an der Wiener Staatsoper. Dabei zeigen Bühnen-Handwerkerinnen und Handwerker ihr großes Können, erzählen manch unterhaltsame Anekdote aus ihrem abwechslungsreichen Alltag sowie von ihrer großen Passion für die Bühne.
Bildquelle: ORF/Clever Contents Filmproduktion
Der Liedersängermacher. Hommage an Helmut Deutsch.
Er ist der Lied-Pianist schlechthin und feiert seinen 80. Geburtstag im Wiener Konzerthaus am 12. Jänner mit Jonas Kaufmann, den er wie viele bedeutende Sänger von Anfang an begleitete. Erinnerung an einen außergewöhnlichen Musiker.
DiePresse,com.liedersängermacher
Wien/Konzerthaus
Flüssig und nie überhitzt: Beethovens Neunte im Konzerthaus
Dima Slobodeniouk ist mit den Wiener Symphonikern und der Singakademie zum Jahresabschluss eine gediegene Interpretation von Beethovens Neunter gelungen.
DiePresse.at.konzertbeethoven
Was mir heilig ist: Autor und Filmemacher Werner Fritsch
Sendung „Fazit“. Audio von jörn Florian Fuchs. (4,30 Minuten)
deutschlandfunk.de
Gstaad New Year Musical Festival 2025/2026
Das Gstaad New Year Musical Festival geht auf eine Initiative von Prinzessin Caroline Murat zurück, die das Festival 2005 gründete. Ziel war es, internationale Künstlerinnen und Künstler sowie junge Talente in der festlichen Winterzeit zusammenzuführen. Murat brachte dafür umfassende Erfahrung aus ihrer Tätigkeit für das Verbier Festival und die Verbier Academy mit. Seit seiner Gründung ist das Festival kontinuierlich gewachsen und steht heute unter dem Patronat von Fürst Albert II. von Monaco. Mehr als 300 Konzerte mit über 1000 Mitwirkenden haben seither stattgefunden.
Zum Bericht von Marcel Emil Burkhardt
Oper Graz: Die nächste Premiere: RIGOLETTO
»La Divina Comedia«
Premiere: Samstag, 17. Jänner 2026 um 19:30 Uhr
Das Grazer Opernhaus wird zum riesigen menschlichen Körper, dessen »Eingeweide«, geleitet von Dante und der Musik von Philip Glass und Arvo Pärt, die Tänzer:innen von Ballett Graz erkunden. Auf ihrer Reise durch Hölle und Fegefeuer bis ins Paradies bespielt die aus Chile stammende Choreographin Estefania Miranda nicht nur den Bühnenraum, sondern sämtliche Foyers des Opernhauses.
SEHENSWERT:
Giuseppe Verdis
»Rigoletto«
Ein Opernklassiker mit packender Dramatik und einer der wohl schönsten und bekanntesten Opernarien La donna è mobile!
Budapest/Staatsoper: „LOHENGRIN“ – Festspielreife Neuinszenierung
Pressefoto von Valter Berecz
Das war ein Wagner-Abend der besonderen Art an diesem Kleinod von einem Opernhaus! Das begeisterte Publikum im ausverkauften, aber dennoch nicht vollbesetzten Haus an der Andrassy utca erlebte eine Neuproduktion der romantischen Oper „Lohengrin“ von Richard Wagner, die in der Regie von András Almási-Tóth und im Bühnenbild und Lichtdesign von Sebastian Hannak, aber auch von den Solisten und vom Chor her, den Bayreuther Festspielen selbst zu ihrer besseren Zeit zur Ehre gereicht hätte.
Zum Bericht von Klaus Billand
Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“
Jahreswechsel in Deutschland: Tote und Verletzte durch Feuerwerk, 400 Festnahmen in Berlin: In mehreren deutschen Städten kam es in der Silvesternacht zu Angriffen auf die Polizei. In der Hauptstadt verlief der Jahreswechsel nach einer ersten Einschätzung jedoch weniger problematisch als in den vergangenen Jahren.
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Die USA greifen Venezuela an – die Bilder: Der lange angedrohte Angriff der USA auf Venezuela hat begonnen. In der Nacht auf Samstag gab es in der Hauptstadt Caracas mehrere Explosionen. Die Regierung hat einen landesweiten Ausnahmezustand ausgerufen.
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US-Angriff auf Venezuela: Maduro nach Festnahme wegen «Verschwörung zum Drogenhandel und Terrorismus» angeklagt +++ Scharfe internationale Kritik an Trumps Vorgehen. Über Monate haben die Vereinigten Staaten ihre Militärpräsenz in der Karibik erhöht. Jetzt greift das amerikanische Militär laut Medienberichten Ziele in Venezuela an. Die Regierung in Caracas gibt sich kämpferisch.
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Trump: «Maduro und Frau von US-Militärs festgenommen und ausser Landes gebracht»: Auf Bildern sind Feuer und Rauchwolken zu sehen. Die venezolanische Regierung bestätigte den Angriff und rief den Notstand aus.
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Chinas letzter Rebell: Han Dongfang protestierte im Frühjahr 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking. Dann verwies ihn die Regierung des Landes. Seitdem kämpft der Aktivist von Hongkong aus für die Rechte chinesischer Arbeiter – bis die Behörden ihn auch dort verfolgten. Über einen, der nicht aufhören kann.
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Zweckehe am Roten Meer: welche Pläne Israel mit Somaliland hat: Als erster Staat überhaupt hat Israel die Unabhängigkeit von Somaliland anerkannt. Der nächste Schritt in der Eheschliessung wurde bekannt: Ein Staatsbesuch steht an. Was verspricht sich Israel von dieser Partnerschaft?
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«Die israelische Gesellschaft hat keine Träume für die Zukunft mehr», sagt Israels ehemaliger Inlandsgeheimdienstchef Ami Ayalon: Als Teil des Sicherheits-Establishments setzt sich Ayalon für eine Zweistaatenlösung ein und geht hart mit Ministerpräsident Benjamin Netanyahu ins Gericht.
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Bangladesh nach dem Tod von Khaleda Zia: Tarique Rahman tritt das Erbe seiner Mutter in einem brisanten Moment an: Erst vor wenigen Tagen kehrte der Sohn der ehemaligen Premierministerin aus dem Exil zurück. Mit dem Tod seiner Mutter übernimmt Rahman die Führung ihrer Partei. Er hat gute Chancen, bei der Parlamentswahl im Februar neuer Regierungschef zu werden.
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Ein Militärputsch und fünf Jahre Bürgerkrieg: Jetzt sollen Myanmars Bürger das Regime legitimieren: Die Machthaber in Myanmar muten der Bevölkerung einiges zu: Sie soll ein Regime legitimieren, das die letzten Wahlen klar verloren hat und das Land in einen Krieg stürzte. Nun liegen die ersten Ergebnisse der jüngsten Wahlen vor.
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Die Kalanda leben – ein osteuropäischer Weihnachts- und Neujahrsbrauch mit altrömischer Wurzel: Der Jahreswechsel am 1. Januar ist ein Fest, das auf die Römer zurückgeht. In der Kaiserzeit wurde tagelang ausgelassen und ausgiebig gefeiert, mit Maskeraden, Umzügen, Ess- und Trinkgelagen. Die «Kalendae Ianuariae» werden in Osteuropa bis heute gepflegt.
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Musik, zu der man nicht marschieren kann – eine Hommage an den Walzertakt: Zu den Klängen des Donauwalzers begrüsst die halbe Welt glückselig das neue Jahr. Die Popularität dieses Musikstücks ist entscheidend dem wundersamen Wesen und Wirken einer ganz speziellen Taktart zu verdanken.
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Marius Goldhorn zelebriert den lustvollen Blick auf eine Welt am Abgrund: Der junge deutsche Schriftsteller Marius Goldhorn ist ein Adept von Christian Kracht. Wie dieser gibt er vor, die kaputte Gesellschaft darzustellen, in Wahrheit erliegt er ihr.
Jetzt lesen
Sogar die Sexualität der Briten änderte sich nach 1945 unter dem Einfluss der jüdischen Immigration: Nach anfänglicher Ablehnung und Geringschätzung der Flüchtlinge nahmen die Briten die kulturellen Einflüsse allmählich bereitwillig an.
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Die Arbeit an seinen Keramiken wurde zur Überlebensstrategie. Der Ton war Lucio Fontanas zweite Seele: Als Leinwände attackierender Maler liebte Fontana die maskuline Pose. Als Bildhauer mit Ton hingegen war er völlig entspannt. Eine Ausstellung in Venedig feiert sein keramisches Schaffen.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Ist Trumps Kampf gegen Drogenbanden nur vorgeschoben?
Offiziell begründet die Trump-Regierung ihr Vorgehen in der Karibik mit dem Kampf gegen Drogenbanden. Doch womöglich geht es ihr um etwas ganz anderes. Stecken andere Motive dahinter? „Es geht nicht um Drogen, Kriminalität oder nationale Sicherheit. Vielmehr gehe es Trump um einen Machtwechsel in Venezuela. Und um Öl“. Viel Unterstützung findet der US-Präsident in der eigenen Bevölkerung für seinen Kurs allerdings nicht.Schließlich würde Trump damit auch seinen eigenen Wahlkampfversprechen zuwiderlaufen – nämlich keine neuen Kriege zu beginnen, sondern bestehende Kriege zu beenden.
web.de.magazine.politik
Trump greift Venezuela an und lobt sich selbst, Maduro festgenommen
Venezuela hat den USA einen „schweren militärischen Angriff“ vorgeworfen. Man wolle Zugriff auf Ölreserven sowie Mineralien des Landes erhalten. Auch ist von einer „massiven Verletzung der UN-Charta“ die Rede.
Kurier.at.politik
Nach Festnahme wird Maduro in den USA der Prozess gemacht
Es habe sich um einen großangelegten Angriff gegen das Land und seinen Anführer gehandelt, teilte Trump am Samstag mit. Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro sei gefangen genommen und außer Landes gebracht worden.
oe24.at.venezuela
„Failing nation“: Trump droht bereits nächsten Ländern mit Angriff
Kaum hat er Venezuela angreifen lassen, droht US-Präsident Donald Trump bereits den nächsten beiden Ländern. Es handle sich um eine „failing nation“, sagte er über eines. Damit ist ein sogenannter gescheiterter Staat gemeint, der seine grundlegenden Funktionen nicht mehr erfüllen kann. In diesem Fall geht es um den karibischen Inselstaat Kuba. „Über Kuba werden wir bald sprechen“, sagte Trump am Samstagabend auf die Frage eines Journalisten
https://www.krone.at/4004338
Flammeninferno in Crans-Montana: Ermittlungen gegen Barbetreiber eingeleitet
Nach der Brandkatastrophe in einer Bar im Kanton Wallis befindet sich die Schweiz im Schockzustand – und ringt um Antworten. Die ersten Todesopfer wurden identifiziert, weitere Verletzte werden in ausländische Spitäler verlegt. Flammeninferno in Crans-Montana: Ermittlungen gegen Barbetreiber eingeleitet
DiePresse.com.cransmontana
In der Haut des Betreibers möchte ich nicht stecken, natürlich wird man etwas finden, das ihn vernichtet!
Österreich
Hartes Verbot! Das darf Grasser auf gar keinen Fall tun
Karl-Heinz Grasser wurde pünktlich zu seinem 57. Geburtstag aus der Haft entlassen – doch eine Bedingung schränkt ihn jetzt massiv ein. Seine Bewegungsfreiheit ist dabei klar geregelt: Arbeit, Einkaufen, Arztbesuche – mehr ist nicht erlaubt. Doch wie nun bekannt wurde, gibt es eine weitere Einschränkung: Laut einem Bericht der „Kleinen Zeitung“ muss Grasser mediale Zurückhaltung üben. Wörtlich: Er darf kein „mediales Aufsehen“ erregen.
Heute.at.khgrasser
Ein armer Kerl, der Herr Grasser! Kann er ohne mediales Aufsehen überhaupt leben? Schwer! Ich kenne nur einen, dem das noch schwerer gefallen, gleichsam ein Todesurteil gewesen wäre: Richard Lugner.
Haben Sie einen wunderschönen Tag!
A.C.

