Wiener Staatsoper: Fotos zur heutingen Premiere „Eine florentinische Tragödie/ Herzog Blaubarts Burg“
𝗔𝘀𝗺𝗶𝗸 𝗚𝗿𝗶𝗴𝗼𝗿𝗶𝗮𝗻 as Bianca in Alexander von Zemlinsky’s opera „Eine florentinische Tragödie“ at Wiener Staatsoper. Performances on October 03, 06, 08, 10 & 12, 2026.
Besetzung am 3. Oktober 2026
ZU INSTAGRAM mit weiteren Fotos
Wiener Staatsoper: Mörderisches Spiel mit Begehren und Eifersucht
Der aus Russland stammende Regisseur Vasily Barkhatov debütiert am Samstag mit zwei Kurzopern an der Wiener Staatsoper, bettet Zemlinsky und Bartók auf Sigmund Freuds Therapie-Couch.
https://www.krone.at/4316595
Die Wiener Staatsoper zeigt diese Produktion als Stream am 10. Oktober!
Wiener Staatsoper: „Tosca“: Wie Jonathan Tetelman einer Virus-Attacke trotzte (Bezahlartikel)
Tenor und Bariton waren erkrankt, aber erstaunlich gut bei Stimme: Da konnte ausgerechnet die Sopranistin nicht ganz mithalten.
DiePresse.com.virusattacke
Frankfurt: Eiskalte Funktionalität, blühender Mozart-Ton
Musikalisch kommt diese Premiere einem vollkommenen, weil auch dramatisch akzentuierten Mozart-Glück ziemlich nahe; die Inszenierung von David Hermann im kontrastkalten Design bildet dazu aufregende atmosphärische Brüche.
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/oper-frankfurt-zaide-30-9-2026/
Die Sklaven kriechen weiter (Bezahlartikel)
David Hermann inszeniert Mozarts Singspiel „Zaide“ für die Oper Frankfurt im Bockenheimer Depot in einer Sportarena. Das ist weder optisch noch musikalisch gelungen.
FrankfurterAllgemeine.net.zaide
„Zaide“ in Frankfurt – Wir Kinder des Staubes (Bezahlartikel)
Schlank und doch reichhaltig, aber – Achtung – auch völlig aussichtslos: Mozarts „Zaide“-Fragment mit der Oper Frankfurt.
FrankfurterRundschau.de.fragment.zaide
Nachtrag zum Abdrazakov-50er: Blumen ohne Ende!
Sehenswert! Blumen nach der Vorstellung!
Giacomo Puccini: La rondine • Opernhaus Zürich • Vorstellung: 01.10.2026
Eine szenische Umsetzung, die man sich so, weil so überzeugend, öfter wünscht
Foto © Monika Rittershaus
Christof Loys szenische Umsetzung besticht mit den Eigenschaften, die ihn zu einem der führenden Regisseure der Gegenwart machen: die akribische Personenführung, die Erzählung eng am Libretto und das Fehlen eines Dranges die Geschichte mit eigenen, möglichst nicht zur Geschichte passenden Ideen zu überschreiben. Das wunderbar passende Bühnenbild, dass ohne grosse Umbauten sowohl Paris wie Nizza beschreibt, hat Etienne Pluss geschaffen, die dazu passenden, leicht modernisierten Kostüme stammen von Barbara Drosihn und die geniale Beleuchtung gestaltet Fabrice Kébour. Eine szenische Umsetzung, die man sich so, weil so überzeugend, öfter wünscht. Sehr viel öfter. Thomas Wilhelm hat die Tänzer (Dario Rigaglia, Roberto Tallarigo, Giusy Fanaro, Marta Allocco, Pietro Cono Genova und Sina Friedli) choreographiert…
Zum Bericht von Jan Krobot
Martin Fischer-Dieskau: „Am Ende zählt nicht die Pose, sondern die Musik“ – Gespräch mit Dirigent Martin Fischer-Dieskau
Es waren besondere Gespräche, die unser Redakteur Dirk Schauß im September mit dem Dirigenten Martin Fischer-Dieskau führen konnte. Selten gibt ein Interview einen derart tiefen Einblick in die Praxis des Dirigierens und zugleich so ehrliche Stellungnahmen zum gegenwärtigen Musikbetrieb. Fischer-Dieskau spricht über die Bedeutung von Erfahrung, über den oft überschätzten Gestus des Dirigierens, über seine Arbeit in China und über die Frage, was einen Dirigenten eigentlich ausmacht. Das Ergebnis ist ein Gespräch von seltener Offenheit – und von großer Klarheit.
Martin Fischer-Dieskau. Foto: Jinlu Li, Anhui, China.
Wer Martin Fischer-Dieskau begegnet, trifft auf einen Dirigenten, der unter einem der berühmtesten Namen der Musikgeschichte seinen eigenen Weg suchen musste. Als Sohn Dietrich Fischer-Dieskaus stand er von Anfang an im Licht – und zugleich im Schatten – einer übermächtigen Vaterfigur. Dass er trotzdem eine ganz eigene, ungewöhnliche Laufbahn entwickelt hat, gehört zu den bemerkenswerteren Dirigentengeschichten der letzten Jahrzehnte.
Zum Interview von Dirk Schauß
CD: Diese Edition ist eine umfangreiche Würdigung Karl Richters zum 100. Geburtstag
Diese umfangreiche Neuausgabe seiner Aufnahmen ist eine würdige Hommage an einen der großen Bach-Interpreten des 20. Jahrhunderts. Mit der hervorragenden Klangqualität holt man diese Einspielungen praktisch in die Gegenwart.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Hof/ Theater Hof: „Evviva Mamma!“, Gaetano Donizetti
Putzen gehören zur Oper wie der erste Sopran. Ohne Putze kein Theater, man vergisst das manchmal. Als Erstes tritt also die Putze auf, also Malgorzata Kusmierz. Malgorzata Wer? Genau – auch die Putze, die von einem Chorsopran gespielt und gesungen wird, darf einmal mit vollem Namen genannt werden, denn sie ist die erste, die man am Abend auf der Bühne sieht, bevor die Akteure, die Sänger, der Operndirektor, der Komponist und der Autor (zu Donizettis Zeiten gab es noch keinen Regisseur), wie man sich’s so vorstellen mag, als ein bunter, aufgeregter Haufen durch den Zuschauerraum auf die Bühne oder wieder ins Off strömt…
Von Frank Piontek
DerOpernfreund.de.donizetti
Sprechtheater
WIEN / Scala: HEXENJAGD von Arthur Miller
Premiere: 1. Oktober 2026.
besucht wurde die zweite Vorstellung am 2. Oktober 2026
Foto: Bettina Frenzel
Ideologie ist Mord
„Hexenjagd“ ist eines der berühmtesten Stücke von Arthur Miller (1915 – 2005), allerdings des großen Aufwands wegen deutlich seltener gespielt als sein grö0ter Hit, „Der Tod des Handlungsreisenden“. Das Theater Scala hat nun für die ewige Polit-Parabel großen Aufwand getätigt. Man baute das Theater, das sein Publikum sonst im üblichen „Guckkastenformat“ empfängt, in eine Raumbühne um, auf allen Seiten von Publikum umgeben, und nahm sich drei Spielstunden Zeit, um die düstere Geschichte laut und ohne Rücksicht auf schwache Nerven hinzustellen.
Das wirklich Grausige an dem Stück ist die Tatsache, dass es stattgefunden hat – zumindest in ähnlicher, sicher nicht schwächerer Form. Im Jahr 1692 kam es in Salem, einer kleinen, von Puritanern bewohnten Gemeinde im Massachusetts, zu einem Ausbruch von Hexenwahn, der am Ende rund 200 Menschenleben kostete, die fälschlich angeklagt und hingerichtet wurden.
Junge Mädchen, im Wald bei verbotenen Spielchen ertappt, wählten den Ausweg, sich als „besessen“ darzustellen und steigerten sich offenbar sehr überzeugend in diese Rollen hinein. Nach und nach beschuldigten sich unschuldige Mitmenschen der Hexerei, darunter wohl auch solche, die ihnen im Weg standen…
…73 Jahre nach ihrer Uraufführung transportiert die „Hexanjagd“ immer noch immer ihre gültige politische Botschaft. Weil sie leider ewig ist.
Wien/ Josefstadt: „Romeo und Julia“ in der Josefstadt: Fack ju Schekspir
Shakespeare, auf jugendfreundlich getrimmt: Eine neue Textfassung und die Inszenierung von Stefan Pucher haben manche Meriten, gleiten aber zu oft ins Läppische ab. Die schauspielerischen Leistungen überzeugen.
https://www.diepresse.com/41317024/romeo-und-julia-in-der-josefstadt-fack-ju-schekspir
„Romeo und Julia“ mit Ausrufezeichen: Die Liebe chancenlos! (Bezahlartikel)
Die Tragödie von Shakespeare als schnoddrige Endzeit-Version im Theater in der Josefstadt.
Kurier.at.Kultur.theater
„Romeo und Julia“ verschüttet von vulgärem Getöse
Die neue Direktorin des Theaters in der Josefstadt, Marie Rötzer, beweist auch mit ihrer zweiten Premiere keine glückliche Hand. Regisseur Stefan Pucher verstellt mit seiner Lesart von „Romeo und Julia“ den Blick auf das Stück, die obszöne Textfassung von Lucien Haug macht es überdies banal.
https://www.krone.at/4317578
Film: Nina Proll: Keine Filmförderung wegen falschem Weltbild
Diesmal spricht krone.tv-Podcaster Gerald Fleischmann mit einer der bekanntesten Schauspielerinnen Österreichs: Nina Proll. Ihre Meinungen zu #MeToo und Corona lösten Shitstorms aus – mit Folgen für Beruf und Umfeld. Sie erzählt, wie sie heute auf diese Zeit zurückblickt und was sie daraus mitgenommen hat. Woran es ihrer Meinung nach liegt, dass ihr Filmprojekt seit acht Jahren keine finanziellen Mittel vom Wiener Fond erhält, was sie zum Fall „Gunkl“ zu sagen hat und weshalb sie das Gefühl hat, „permanent medial, politisch manipuliert“ zu werden, sehen Sie in der neuen Folge „Message Macht Medien“.
https://www.krone.at/4315626
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Lula ist noch immer da, doch Brasilien ist längst ein anderes Land: Lula dominiert die Politik Brasiliens seit Jahrzehnten. Jetzt will der 80-Jährige zum vierten Mal Präsident werden, am Sonntag ist der erste Wahlgang. Lula hält sich für unersetzlich – und setzt damit sein politisches Erbe aufs Spiel.
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Elon Musk kehrt ins Machtzentrum Washington zurück. Er soll im Auftrag des Pentagons die Zukunft des Kriegs gestalten: Der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth will die autonome Kriegsführung mit Tempo vorantreiben. Der CEO von Tesla und SpaceX wird dabei eine Rolle spielen.
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Festnahme in London wegen Terrorverdachts – ein Iraner soll in den Vorfall bei der Militärbasis Fairford verwickelt sein: Die verdächtigen Aktivitäten in der Nähe des von den USA genutzten Flugplatzes geben weiterhin Rätsel auf. Die Behörden informieren nur bruchstückhaft, sprechen jedoch von einer Rolle Irans.
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Angriffe auf Brücken, Schulen, Rechenzentren: Russland will Kiew unbewohnbar machen: Russland zerstört seit viereinhalb Jahren gezielt die zivile Infrastruktur der Ukraine. Die gegenwärtige Kampagne erreicht jedoch eines neues Ausmass. Besonders in Kiew wird die Lage schwierig.
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«Präventivschläge gegen Entscheidungszentren»: Russland droht für den Fall eines Nato-Angriffs mit Atomwaffen: Russland wirft der Nato vor, die Ostsee-Exklave Kaliningrad abtrennen zu wollen. Beweise dafür hat es jedoch nicht vorgelegt. Der Nato-Generalsekretär Rutte reagiert gelassen.
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Die «so-called criminals» in Zürich: Die Punk-Band Pussy Riot erzählt ihre Geschichte über Putin und den Krieg. So lange, bis alle zuhören: In Russland wurden die Mitglieder von Pussy Riot zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. In Zürich spielen sie vor einem halbleeren Saal.
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Der eigene Geist ist genial und der Körper voller Poesie. Was kann da noch schiefgehen im Leben?: «Ich erwarte die Ankunft des Teufels» war das literarische Debüt der Amerikanerin Mary MacLane. Am Zürcher Schauspielhaus macht Lorena Handschin daraus ein anrührendes und amüsantes Stück über jugendliche Vitalität und Ungeduld.
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Sylvester Stallones bewegende Lebensgeschichte: Der Vater war gewalttätig, die Mutter kam nicht einmal zur Oscar-Verleihung: Lange wurde er abgelehnt und nicht ernst genommen. In seiner Autobiografie «The Steps» erzählt Stallone von seinen Entbehrungen. Der Spielfilm «I Play Rocky» macht daraus grosse Unterhaltung.
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Das Innerste auf die Leinwand bringen: Das ist der Malerei von Edvard Munch und jener von Maria Lassnig gemeinsam: Edvard Munch und Maria Lassnig waren Seelenverwandte in der Kunst. Das zeigt eine Doppelschau im Kunsthaus Zürich.
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«Das radikal Neue ist, dass die politischen Raubtiere unserer Zeit von den Tech-Giganten aus dem Silicon Valley unterstützt werden»: Giuliano da Empoli ist Bestsellerautor und Regierungsberater. Im Gespräch erzählt er von den geheimen Nöten der Mächtigen, dem Chaos der Gegenwart – und erklärt, wer die Ursünde des 21. Jahrhunderts begangen hat.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik Österreich: Van der Bellen nennt Russland „Zwerg“ – jetzt kracht es
Nach seiner Kritik an Israel sorgt Alexander Van der Bellen erneut für Wirbel. Diesmal ist Russland empört – und kontert mit einer bissigen Fabel. „Man stelle sich die Europäer als Zwerge im weltweiten Maßstab vor. Wir sind keine Zwerge. Es gibt einen Zwerg, der sich wie ein Riese verhält, das stimmt, und das ist Russland“, so der Bundespräsident.
Heute,at.vanderbellen
Österreich: SPÖ-Showdown: Auch Burgenland-Chef Doskozil dabei. Babler-Ablöse gilt als fix
Alle neune! Nun ist fix: Hans Peter Doskozil nimmt am Sonntag an dem von Kärntens Landeschef initiierten Gipfel teil. Damit sind alle Länder dabei.
Heute.at.krisensizung beispoe
Gestohlener Morgenstern-Heli zum Verkauf angeboten
Nach dem Diebstahl von Thomas Morgensterns Hubschrauber tauchte auf Facebook ein angebliches Verkaufsinserat um 895.000 Euro auf. Das steckt dahinter. 895.000 Euro für den verschwundenen Hubschrauber von Thomas Morgenstern: Mit einem kuriosen Facebook-Posting sorgte ein Nutzer nach dem Diebstahl des Helis für Aufregung.
Heute.at.gestohlener,morgenstern.heli.zum.verkauf.angeboten
Das kann natürlich nur eine Fake-Kaufanzeige sein, weil so wird man den gestohlenen Hubschrauber sicher nicht los! Wie bereits gestern an dieser Stelle geschrieben: Mich interessiert der Fortgang deswegen, weil ich so überhaupt keinen Sinn darin erkennen kann. Da aber hochspezialisierte Profis am Werk waren, muss ganz einfach ein Sinn dahinter stecken, den ich in meiner Einfältigkeit nur nicht erkennen kann. Und eben darum interessiert es mich!
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

