Foto: Metopera
NEW YORK – WIEN / Die Met im Kino / Cineplexx Cinemas
EUGEN ONEGIN von P.I.Tschaikowsky am 2, Mai 2026
Damals, im alten Rußland
Nein, man muss nicht wie in Wien den Sängern einen Abend lang dabei zusehen, wie sie sich um einen riesigen Tisch drängeln und vorgeben, sie spielten „Eugen Onegin“. Die Met hat eine Inszenierung von Deborah Warner aus dem Jahr 2013, die an das Rußland von Tschaikowsky und Puschkin glaubt, als es noch Landleben gab, leider auch tödliche Duelle und prächtige Bälle in St. Petersburg. Das mag zwar „konventionell“ sein, wie das beliebte Totschlage-Wort des Feuilletons lautet, könnte aber ein gegebener Rahmen sein, in dem sich eine ideale Besetzung entfaltete…
Nur dass die Metropolitan Opera für ihre nunmehrige Wiederaufnahme der Oper nicht über eine solche verfügt. Auch nicht mit Asmik Grigoriam, die sicherlich noch einige Jahre der gefeierte Spitzenstar der Opernwelt sein wird. Aber die Tatjana passt einfach nicht zu ihr, zumal sie mit ihren im Pausen-Interview betonten 44 Jahren für die beiden ersten Akte einfach zu alt wirkt. Das ist nicht das naive junge Mädchen, das sich auf Anhieb verliebt, dies in aller Herzensnot 17 Minuten lang in einem Brief gesteht und dann eine unendlich demütigende Abfuhr erlebt. Die Fürstin Gremin des dritten Aktes nähme man ihr eher ab, aber ihre Tatjana bleibt den ganzen Abend lang auf einen Ton gestimmt – demonstrative Tragik, bedrückter Gesichtsausdruck, immer wieder in knüppeldickes Pathos abrutschend. So etwas nennt man „overacting“ (und wird immer wieder einmal als Schauspielkunst ausgegeben). Dazu kommt, dass ihre Stimme bekanntlich nicht wirklich schön ist, also besser zur Lady Macbeth oder zur Salome passt und nicht zu Tschaikowskys immer wieder so schmelzendem Melos. Wenn sie nach der Briefarie von den New Yorker Zuschauern heftig akklamiert wurde, galt das womöglich eher ihrem großen Namen als der konkreten Leistung…
…Wenn die Wiener Staatsoper Ende Mai ihre „Eugen Onegin“-Serie startet, kommen dafür nicht nur Asmik Grigorian und Elena Zaremba (die bei uns allerdings die Kinderfrau singen wird) über den großen Teich, sondern auch der Dirigent Timur Zangiev (der bei uns schon „Iolantha“ und „Pique Dame“ geleitet hat), und darauf kann man sich wirklich freuen. Als Met-Debutant zauberte er Tschaikowsky in allen Nuancen, von lyrisch, subtil bis schwelgerisch, von der prunkvollen Polonaise des dritten Akts und turbulenten Ballett-Szenen zu schmerzvollster Dramatik. Tschaikowskys Mischung aus klassisch-europäischer Tonalität mit dem spezifisch russischem Melos verlangt ja ganz eigenes Verständnis (auch um möglichen Kitsch zu umschiffen), und das bringt der gebürtige Russe in hohem Maße mit.
In New York herrschte offenbar große Zufriedenheit mit dem Abend und auch im vollen Cineplexx Kino in der Landstraße ortete man viel Zustimmung. „Eugen Onegin“ ist eben immer ein Hit, auch wenn’s noch besser ginge…
Salzburger Festspiele: Hammer will es noch einmal wissen
Der Salzburger Festspielfonds hat die Positionen der Präsidentschaft und der Intendanz ausgeschrieben. Aufgrund des Vertragsablaufs der amtierenden Präsidentin Kristina Hammer Ende 2026 wird ein Nachfolger gesucht. Auch Hammer selbst kann sich erneut bewerben. Das wird sie auch tun, teilte sie nun mit.
Nach langem Rätselraten steht nun für die amtierende Festspielpräsidentin fest: „Ich freue mich sehr, heute meine Kandidatur – im Rahmen des gesetzlich vorgesehenen Ausschreibungsverfahrens – bekanntzugeben. Ich habe noch viel vor und bin entschlossen, weiterhin die Zukunft der Salzburger Festspiele aktiv mitzugestalten. Gemeinsam haben wir in den vergangenen Jahren viel erreicht. Die Entwicklung im Sponsoring und Mäzenatentum ist sehr gut. Diese breite Unterstützung ist für die Zukunft der Festspiele zentral. Es ist in den letzten Jahren gelungen, verbindliche Zusagen in Höhe von 40 Mio. Euro auch für die kommenden Jahre zu generieren. Darin enthalten ist auch die grösste Einzelspende in der Geschichte der Salzburger Festspiele seitens Dr. Hans-Peter Wild für das neue Festspielzentrum, welches im heurigen Herbst eröffnet wird. Jetzt gilt meine ganze Konzentration der Vorbereitung der Pfingstfestspiele und des Festspielsommers in Zusammenarbeit mit Karin Bergmann, Lukas Crepaz und dem gesamten hervorragenden Festspielteam.“
https://www.krone.at/4126116
Heute Stream aus de Wiener Staatsoper: „DER FLIEGENDE HOLLÄNDER“Der Stream bleibt 72 Stunden online/ abrufbar!
https://play.wiener-staatsoper.at/event/b7e9eb19-2784-4a5f-8089-91205bc78e62
29.4.26 „Der fliegende Holländer“, Staatsoper, „Kein Gustostückerl“
Copyright Foto: Boote
An der Wiener Staatsoper ankert nach längerer Abwesenheit wieder einmal der „Fliegende Holländer“. Bei seinem letzten Besuch in Wien 2021 ist er nach zwei Vorstellungen in einen COVID-Lockdown geraten, und ward dann nicht mehr gesehen. Aber er scheint die Pandemie gut überstanden zu haben.
Als Ort der körperlichen Manifestation diente dem Holländer wieder die Inszenierung von Christine Mielitz aus dem Jahr 2003, mit gruselig ausgeleuchtetem „Grottenbahneffekt“. Der „ideologische Überbau“ dieser Produktion war jedoch schon bei der Premiere umstritten und hat in seiner Simplifizierung inzwischen einiges an Staub angesetzt. Daland ist bei Mielitz ein widerlicher Kapitalist, goldgierig und tochterverschachernd, der seine Matrosen schlecht behandelt. Der Holländer ist eine Art von gescheitertem Revolutionär, der Senta ideologisch verführt. Sentas „revolutionäre“ Selbstverbrennung (!) ist in diesem Kontext zwar schlüssig, aber zugleich ein sehr gutes Beispiel dafür, wie ein von außen herangetragenes Konzept die einer Oper innewohnende, musik- und textbasierte Dramaturgie verzerrt. Die Inszenierung ist handwerklich gut gemacht, bei der Personen- und Chorführung müsste allerdings nachgeschärft werden…
Zum Bericht von Dominik Troger
Wiener Staatsoper am 1.5. 2026: SALOME
Foto: Youtube
Cyril Testes Sichtweise auf Strauss/Wildes Drama über die blutrünstige Prinzessin gehört zu den geglückten Neuproduktionen der derzeitigen Intendantenära. Er verortet das Geschehen durchaus konventionell bei einem Bankett eines Herrscherhauses, der Prophet fristet tatsächlich im Untergeschoß sein Gefangenendasein, der textlich oft zitierte Mond ist allgegenwärtig. Bei Salome, die sogar zwei Doubles ihr eigen nennen darf, handelt es sich offenbar um ein missbrauchtes Kind. Ob dies allein ihre Perversität erklärt? Eher wohl auch das nicht sehr liebevolle Umfeld, man denke nur an ihre sehr ehrgeizige Mutter.
Bei Sebastian Weigle, an der Wiener Staatsoper gelegentlich Gast, ist die verwöhnte Prinzessin in besten Händen: Gemeinsam mit dem blendend disponierten Orchester kreiert er wahre Strauss’sche Klangwelten, fast schon selbstverständlich mit besonderer Betonung des musikalisch angelegten, zuckersüß kitschig klingenden Violinentons. Niemals fehlt es an Spannung, alle Schwüle, alle Hitzigkeit wird kongenial umgesetzt, die dunklen Töne des Propheten ebenso, dazu kommt der wilde, klug aufgebaute Tanz, die spannungsgeladene Enthauptung und der flirrende Schlussgesang. Nichts anderes war zu erwarten – trotzdem ist es immer wieder ein Wunder, wie konkurrenzlos das Orchester gerade bei diesem Komponisten agiert…
Zum Bericht von Sabine Längle
Wiener Staatsoper: „Salome“ am 1.5.
Die brillanteste und avantgardistisch kühnste Partitur von Richard Strauss „Salome“, das Musikdrama in einem Aufzug mit dem Text nach Oscar Wildes Drama in der Übersetzung von Hedwig Lachmann, war an der Wiener Staatsoper in einer grandiosen Aufführung brillant zu erleben!
In der Inszenierung von Cyril Teste, die mit überdimensionalen Videoprojektionen (Video-Design: Mehdi Toutain-Lopez) und Live-Kameras auf der Bühne (Video-Design Live-Kamera: Rémy Nguyen) die pervertierende Handlung dieses Strauss‘schen Meisterwerks geradezu, im positiven Sinne, überzeichnete und die extremen Charaktere, die psychisch zerrissenen Figuren mit stark ausgeprägtem Sadismus, auf der Leinwand noch unterstrich, wurde dieser „Thriller“ der schrillen Perversion faszinierend umgesetzt. Für die Bühne zeichnete Valérie Grall und die Kostüme Marie La Rocca verantwortlich (Künstlerische Mitarbeit: Céline Gaudier)…
Zum Bericht von MarisaAltmann-Althausen
Brünn/Brno. Sa., 2. Mai 2026 (Janáček-Theater): Leoš Janáček, Schicksal / Osud
Recht spontan hat es mich heute wieder nach Brünn gezogen, und zwar zu Janáčeks „Osud“, das ein völlig unterschätztes Meisterwerk ist. Auch wenn mir einige Janáček-Opern noch besser gefallen (nämlich alle außer „Katja“, „Brouček“ und die beiden Frühwerke), halte ich das eigenwillige „Osud“ für absolut großartig und wünsche mir sehr dringend eine Wiederaufnahme der 2005 und 2006 (obendrein in deutscher Sprache) gespielten Wiener Produktion. Realistisch gesehen, kann ich aber darauf warten, bis ich schwarz werde, daher setzte ich mich heute in den Zug nach Brünn, wo ich von einem wunderschönen Wetter empfangen wurde, was ich für einen Besuch der Festung Spielberg nützte: So oft war ich schon in Brünn gewesen und bisher noch nie bei der Festung, was ich heute endlich änderte: Sie ist einen Besuch wert (und die blühenden Fliederstauden sorgten für einen wunderbaren Geruch); ich fühlte mich fast wie letzten Sommer auf der Veste Coburg.
forumconbrio.com
Wien/ „Konzerte im Achten“ (Albertgasse 35, 1080 Wien)
Liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde,
Wir möchten Sie auf die wunderschöne neue CD unserer lieben Kollegin Maddalena del Gobbo aufmerksam machen: Mit ihrem neuen Album „Maddalena in Wonderland“ lädt die gambenspielende Ausnahme-Künstlerin Maddalena Del Gobbo zu einer musikalischen Reise in fantastische Klangwelten ein – inspiriert von Lewis Carrolls berühmtem Klassiker Alice im Wunderland.
Hier anhören: https://supremeclassics.lnk.to/wonderland
Wie Alice folgt auch Del Gobbo einem inneren Ruf, taucht durch das „Kaninchenloch“ ihrer Fantasie und entdeckt eine Welt zwischen barocker Eleganz, romantischer Tiefe und zeitgenössischem Farbenreichtum. Dabei stehen nicht nur musikalische Abenteuer im Vordergrund, sondern auch eine persönliche Erkundung von Identität, Emotion und Transformation.
Maddalena Del Gobbo tritt am 20. und 21. Mai in der Albert Hall zusammen mit Anna Volovitch, Rafael dos Santos und Nikita Gerkusov auf.
Weitere Infos und Tickets: Karten bestellen
Bern: Der Bassist Christian Valle gibt heute sein Rollendebut als Padre Guardiano:
Christian Valle. Foto: Simon Pauly
Christian Valle, Bass
Verdi: La forza del destino Padre Guardiano
Buhnen Bern. Premiere: 3. Mai 2026
8., 10., 12., 24. Mai 2026
Dirigent: Alevtina Ioffe
Schwetzingen: Vielschichtige Beziehung zwischen Ich und Malina (Bezahlartikel)
Ingeborg Bachmanns Schlüsselwerk als Oper bei den Schwetzinger SWR Festspielen
https://www.nmz.de/kritik/oper-konzert/vielschichtige-beziehung-zwischen-ich-und-malina
Krems/ NÖ: Auftakt zum Donaufestival in Krems: Die Hoffenden müssen verrückt sein (Bezahlartikel)
Zum Auftakt gab es in Krems bierernste Düsternis und ausgetretene Dekolonialisierungspfade.
Kurier.at.donaufestival
Berlin: Das Hagen Quartett gibt sein Abschiedskonzert: Klangredekünstler von Weltruhm (Bezahlartikel)
Nach 45 Jahren gibt das Hagen Quartett ein letztes grandioses Konzert in Berlin, verstärkt durch Cellistin Julia Hagen. Finale mit Beethoven, Webern und Schubert – und mit Staffelstabübergabe an die nächste Generation.
Tagesspiegel.de.hagen-Quartett
Ausstellungen/ Kunst. Todesfall Georg Baselitz 1938-2026: Maler als Widerborst und Weltstar Bezahlartikel
Der Künstler, der mit auf dem Kopf stehenden Motiven bekannt wurde und die Malerei seit den 1960er-Jahren prägte, starb 88-jährig.
Kurier.at.baselitz
Medien ORF: Alte Fälle werden aufgerollt, Ermittlungen gegen ORF-Mitarbeiterin
Sprecherin des Transparenzbeirats: „Ein gut funktionierendes Compliance-System setzt auch voraus, dass es adäquate Konsequenzen gibt.“ Der Transparenzbeirat will im ORF auch ältere Fälle „ohne Scheuklappen“ aufrollen und bis Ende Juni Bericht ablegen. Das sagte die Sprecherin Bettina Knötzl im Ö1-Morgenjournal. Gemeint sind neben dem Ex-General Roland Weißmann auch die Vertragsstreitigkeiten mit dem mächtigen Manager Pius Strobl sowie die Berichte zu ORF-III-Chef Peter Schöber und Ex-ORF-NÖ-Chef Robert Ziegler. Und die Causa Weißmann hat sich auch in eine andere Richtung weitergedreht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach einer Anzeige nun gegen jene ORF-Mitarbeiterin und ihren Anwalt, die die Vorwürfe gegen Weißmann eingebracht haben, berichtet die Kronen Zeitung.
Kurier.at.ORF-untersuchungen
Brauchtum/ Aufregung vor Landhaus. Brauchtum adé: Maibaum in St. Pölten umgesägt!
Der stolze Maibaum vor dem Landhaus in St. Pölten ist von Unbekannten in der Nacht auf Freitag einfach umgesägt worden! Die rund 25 Meter hohe Fichte, gestiftet von der niederösterreichischen Marktgemeinde Asperhofen, fiel Vandalen zum Opfer – ausgerechnet jener Gemeinde, die traditionell auch für die Bewachung des Baumes verantwortlich ist.
https://www.krone.at/4125741
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Iran-Krieg: Teheran stellt Bedingungen für Verhandlungen mit den USA: Die USA und Israel haben Iran angegriffen. Teheran hat heftige Gegenangriffe lanciert. Gegenwärtig gilt eine Waffenruhe. Die Folgen des Konflikts sind weltweit spürbar. Die neuesten Entwicklungen im Live-Ticker.
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Drohende Umweltkatastrophe: Ein russischer Tanker treibt auf dem Mittelmeer: Ein führungsloser russischer Tanker treibt seit Wochen im Mittelmeer – schwer beschädigt, mit Tausenden Tonnen Treibstoff und Gas an Bord. Zwei Abschleppversuche sind gescheitert. Die Behörden warnen nun vor verheerenden Konsequenzen.
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Ilse Aigner als Bundespräsidentin? Markus Söders Vorstoss ist kalkuliert – und brisant: Mit der Präsidentin des Bayerischen Landtags bringt der CSU-Chef seine Partei ins Spiel für das höchste Staatsamt. Der Vorschlag ist mehr als Personalpolitik: Er verschiebt Gewichte innerhalb der Unionsparteien und trifft auf eine Phase, in der Söder sein politisches Profil neu justiert.
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Pete Hegseth entlässt den Marineminister: Während der amerikanischen Blockade der Strasse von Hormuz eskaliert ein Streit im Pentagon: John Phelan war als Grossspender von Donald Trump zu seinem Posten bei der Navy gekommen. Er versprach dem Präsidenten eine «goldene Flotte» – und verlor den Machtkampf mit dem Verteidigungsminister.
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Deutscher Bundestag stimmt für Tankrabatt und Entlastungsprämie: Die Massnahmen sollen die hohen Spritpreise in Deutschland abfedern, die infolge des Iran-Kriegs gestiegen sind.
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Eine tyrannische Chefin wie Miranda Priestly würde die Gen Z heute nicht mehr tolerieren. Geht «The Devil Wears Prada 2» den woken Weg?: In «The Devil Wears Prada» herrschte 2006 eine toxische Arbeitskultur. In der Fortsetzung scheint selbst der Girlboss Meryl Streep als Miranda in HR-Schulungen achtsame Führung gelernt zu haben. Zum Glück pfeift sie immer wieder darauf.
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Die Erfindung des Frühlings – Damiano Michielettos «Vivaldi und ich»: Endlich wieder ein gelungener Film über einen Komponisten: Nach dem Mozart-Debakel der ARD überzeugt der erfolgreiche Opernregisseur Damiano Michieletto bei seinem Kinodebüt mit einer überraschenden Perspektive auf den Schöpfer der «Vier Jahreszeiten».
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Lars von Trier: Der grenzüberschreitende Provokateur des europäischen Kinos wird 70: Seine brutalen und schmerzhaften Filme werden geliebt, angegriffen, missverstanden. Vor allem ihre Frauenfiguren polarisieren: Sind sie Märtyrerinnen, Ausgebeutete oder bedingungslos Liebende?
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«Eidechsenfresser!» – «Dekadente Höflinge!» Der Hass zwischen Persern und Arabern reicht Jahrhunderte zurück. Und keimt mit dem Krieg wieder auf
Während iranische Raketen die Golfstaaten treffen, greifen arabische und persische Kommentatoren zu einem Vokabular aus dem 8. Jahrhundert.
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Gewaltbereite Migranten, religiöses Mobbing an Schulen: Die Journalistin Julia Ruhs spürt dem Islamismus in Deutschland nach: Wegen einer Reportage über die unkontrollierte Migration wurde Ruhs von ihren Kollegen massiv angefeindet. Nun wagt sich die Reporterin des Bayerischen Rundfunks an ein anderes kontroverses Thema.
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Brandstiftung, Hot Dogs und Martinis und ein Kuss auf den Mund: US-Präsidenten und britische Royals verbindet eine besondere Beziehung: Staatsbesuche sind in Washington nichts Ungewöhnliches. Doch der Besuch eines britischen Monarchen löst in den USA stets besondere Aufmerksamkeit aus.
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Auch die KI hat jetzt den Blues. Aber mit wem soll man mitfühlen?: Die gegenwärtige Musikproduktion wird immer mehr durch Werkzeuge künstlicher Intelligenz bestimmt. Das verändert den Musikmarkt ebenso wie die Kultur des Hörens.
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Ein Mietshaus in Zagreb erinnert sich – Slobodan Šnajders grosser Roman «Engel des Verschwindens»: Slobodan Šnajders neuer Roman ist ein Trauergesang über die Opfer dreier Umbrüche in der jüngeren kroatischen Vergangenheit. Am Schicksal eines Hauses erhebt sich die Frage: Warum obsiegt von den vielen Möglichkeiten der Geschichte immer die schlechteste?
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Der iranische Regisseur Ali Asgari sucht und findet das Politische im Kleinen: Eine jüngere Generation formt das Bild des iranischen Films neu. Mit «Divine Comedy» zeigt Ali Asgari, wie politisch selbst das Lachen sein kann – und warum der Widerstand oft im Alltäglichen beginnt.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik/ Deutschland: Ab wann ist man eigentlich reich?
Wer den Spitzensteuersatz zahlt, sei für ihn reich, sagte Moderator Louis Klamroth in der ARD. CSU-Chef Markus Söder reagierte empört. Was die Zahlen sagen. Eigentlich ging es am Montagabend in der »ARD-Arena« um Ungleichheit. Darum, dass laut dem Meinungsforschungsinstitut Infratest vier von fünf Befragten überzeugt sind, dass Wohlstand in Deutschland nicht gerecht verteilt ist. Moderator Louis Klamroth konfrontierte CSU-Chef Markus Söder mit der Umfrage. Ihn überraschten die Zahlen nicht, er sprach von Reichen, die auch deutlich mehr bezahlten.
DerSpiegel.de
Politik: DAS bieten die Mullahs Trump jetzt an
Trump ist „nicht zufrieden“ und droht, die Iraner „in die Luft zu jagen“. Der Iran hat den USA nach Angaben eines ranghohen iranischen Regierungsvertreters die Öffnung der Straße von Hormuz und ein Ende der US-Blockade vorgeschlagen. Gespräche über das iranische Atomprogramm sollten auf später verschoben werden, sagte der Insider am Samstag. US-Präsident Donald Trump wies den Vorschlag bisher zurück. Er sei mit dem jüngsten Angebot Irans „nicht zufrieden“, sagte Trump am Freitag im Weißen Haus. „Sie verlangen Dinge, denen ich nicht zustimmen kann“.
oe24.at.das.bieten.mullahs an
Trump rechnet mit Verbündeten ab: Abzug Tausender Soldaten aus Deutschland
Außer Deutschland hatte Trump auch Spanien und Italien mit einem Abzug von US-Truppen gedroht. Alle aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg live.
Kurier.at.trumpcontramerz
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Miuccia Pradas Faible für die Arbeiterklasse: Wie die DDR-Schürze zum Italo-Luxus wurde
In den Boutiquen des italienischen Luxuslabels Miu Miu gibt es jetzt Kleider zu kaufen, die aussehen wie Küchenschürzen. Wie kommt’s? Und was hat die DDR-Fotografin Helga Paris damit zu tun?
Monopol – Magazin für Kunst und Leben
Österreich Sie haben ihn! HiPP-Erpresser ist gefasst. Versteck gestürmt
Das teuflische Hirn hinter der HiPP-Erpressung ist gefasst! 38 Tage lang hatte der Rattengift-Krimi um Babybrei-Gläser Hunderttausende Eltern in blanke Angst versetzt. Am heutigen Samstag stürmten Ermittler das Versteck des feigen Verbrechers in Österreich.
https://www.krone.at/4126819
Der (gar nicht) gute Mann hat sich mehrfach verrechnet (das Erpressermail landete zwar nicht im Spam, aber dort, wo tagelang niemand Mails abruft u.s.w), Außerdem konnte seine Mailanschrift trotz Tarnung/Falschadresse) problemlos zugeordnet werden. Perfekte Verbrechen sehen ganz anders aus!
Formel-1-Qualifying
Miami: Antonelli schlägt zurück und holt die Pole
Dahinter meldete sich Red-Bull-Pilot Max Verstappen (+0,166 Sek.) eindrucksvoll zurück, in der zweiten Startreihe stehen Leclerc (+0,345) und Norris (+0,385).
George Russell musste sich im zweiten Mercedes mit Rang fünf begnügen, vor Rekordweltmeister Lewis Hamilton (Ferrari) und Piastri.
https://www.krone.at/4126495
Jetzt bin ich gespannt, ob Red Bull dem Ex-Weltmeister für heute ein konkurrenzfähiges Auto bereitstellen kann. Bisher war Red Bull in dieser Saison eher blamabel unterwegs!
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

