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26. SEPTEMBER 2026 – Samstag

26.09.2026 | Tageskommentar

Thomas Guggeis laut „Opernwelt“ Dirigent des Jahres

Die „Opernwelt“ schlägt mit dem Ergebnis ihrer Umfrage wieder zu und redet uns ein, wer besonders sensationell war. Die Liste besteht aus den „üblichen Verdächtigen“ und ist dementsprechend ernst zu nehmen. Es mutet an Ewie ene Spielerei von Leuten, die gerne Juror sein wollen. 

News
Umfrage der „Opernwelt“: Thomas Guggeis wird Dirigent des Jahres
Die Kritikerumfrage der „Opernwelt“ kürt Mainz zum Opernhaus des Jahres. Beim Dirigenten und Orchester liegt die Oper Frankfurt vorn. In der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift „Opernwelt“, an der auch mehrere Autoren der F.A.Z. beteiligt waren, wurde das Staatstheater Mainz zum „Opernhaus des Jahres“ gekürt. Claus Guth ging aus den Voten der vierzig Kritiker als „Regisseur des Jahres“ hervor. „Of One Blood“ von Brett Dean erhielt die meisten Stimmen in der Rubrik „Uraufführung des Jahres“. Und auch Etienne Pluss wurde in erster Linie für sein Bühnenbild zu der Münchner Produktion geehrt. Michael Spyres erhielt den Titel „Sänger des Jahres“ für seine außerordentlichen Darbietungen als Walther von Stolzing und Siegmund bei den Bayreuther Festspielen 2025, Elena Stikhina für ihre Interpretation der Jeanne in Tschaikowskys „Jungfrau von Orléans“ an der Oper Amsterdam; dort ist ebenfalls der „Chor des Jahres“ beheimatet.
FrankfurterAllgemeine.net.opernwelt

Wiener Staatsoper: 24.9.2026  MACBETH

Ein mörderisch gutes mordendes Königspaar

 

Seit einigen Jahren schon wird Barrie Koskys krähenlastige Interpretation der wohl düstersten aller Verdi-Opern an der Wiener Staatsoper gespielt, die vor allem auf das Alptraumhafte des Dramas fokussiert. Die Bühne ist komplett dunkel, die Hexen sind fremde Zwitterwesen, allenthalben fliegen Krähenfedern durch die Luft, ab und zu wird ein überdimensioniertes Dyson-Föhnaufsatzteil vom Schnürboden heruntergefahren, um das Geschehen zu beleuchten. Die Krähen sind die begehrtesten Gesprächspartner des machtbewussten Than und seiner ehrgeizigen Gemahlin. Ausschließlich diese beiden Figuren stehen über die ganze Spieldauer hinweg im Zentrum der Inszenierung, sämtliche andere Protagonisten und auch der von Verdi mit so vielen vielfältigen Melodien bedachte Chor sind nur Randfiguren, die kaum von einander unterscheidbar sind. Das ist natürlich ein Konzept, das beeindrucken, aber auch gehörig schief gehen kann, weil es nur dann funktioniert, wenn zwei exzellente Sängerdarsteller zur Verfügung stehen, die sowohl in stimmlicher als auch in schauspielerischer Hinsicht das Publikum in ihren Bann ziehen können. Bei dieser Aufführungsserie kann man zwei erstklassig kongeniale Interpreten auf der Bühne agieren sehen.

Da ist zunächst einmal der Titelheld. Der Frankokanadier Étienne Dupuis ist ein gern gesehener und gehörter Gast der laufenden Intendantenära und befindet sich mit seinen Mitte/Ende Vierzig auf dem Höhepunkt seiner baritonalen Kraft. Das Timbre ist satt, aber doch weich, vermag auch in den verzweifelten Momenten genügend Schmelz zu verbreiten, die Piani sind berückend schön, die dramatischen Ausbrüche, derer es sonder Zahl bei diesem mörderischen Höllenritt gibt, gelingen mit kontrollierter Attacke. Die große Arie „Pietà, rispetto, amore“ ist ein interpretatorisches Meisterwerk, in dem alle Facetten dieses vielschichtigen Charakters, dessen Ende gekommen ist, zum Ausdruck gebracht werden…

Zum Bericht von Sabine Längle

Wien/Staatsoper
Kritik: „La clemenza di Tito“ ist besser, als es diese Produktion zulässt (Bezahlartikel)
Die Oper von Wolfgang Amadeus Mozart wurde an der Wiener Staatsoper wiederaufgenommen. Patricia Nolz widersetzt sich der Regie.
Kurier.at.clemenza

LISZT-ZENTRUM RAIDING- Sonntag in ORF 2

 

Liebe Liszt Freunde!
Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Liszt Zentrums Raiding widmet ORF 2 unserem Haus eine Ausgabe der Reihe „Erlebnis Österreich“.

Die Dokumentation erzählt, wie sich rund um das Liszt Festival ein ganzjähriger Museums- und Konzertbetrieb entwickelt hat. Auch Franz Liszt selbst kehrt nach Raiding zurück: Schauspieler Michael Dangl besucht in seiner Rolle als Komponist das Liszt Zentrum – 20 Jahre nach dessen Eröffnung.

 Sonntag, 27. September 2026 um 16:30 Uhr | ORF 2
Nach der Erstausstrahlung ist die Sendung auch auf ORF ON abrufbar.

  Wiener Volksoper: Chicago. Ein Musical-Vaudeville von John Kander, Fred Ebb & Bob Fosse

Premiere am 24. Oktober 2026

 

Buch von Fred Ebb & Bob Fosse | Musik von John Kander | Liedtexte von Fred Ebb
Nach dem Theaterstück Chicago von Maurine Dallas Watkins

Mörderinnen, die durch Lügen zu Heldinnen werden, ein sensationsgieriges Publikum und Menschen, die nichts mehr wollen, als 15 Minuten im Licht der Scheinwerfer zu stehen. Chicago ist eine Geschichte über die Verlockungen der Showbiz-Welt, mit weltbekannten Songs – allen voran „All That Jazz“ – und mitreißendem Tanz…

Weiterlesen in den „Infos des Tages“

Wien/ Musikverein: Daniel Barenboim: Wundersam erweckt durch Wagner
Die kranke Dirigentenlegende leitete sitzend das West-Eastern Divan Orchestra im Musikverein. Die „Tristan“-Ouvertüre geriet zum Ereignis. Er werde das West-Eastern Divan Orchestra dirigieren, wann immer es seine Gesundheit zulässt: „Es ist meine größte Verantwortung“, sagte Daniel Barenboim im Februar des Vorjahres. Damals hatte er jene schwere Krankheit enthüllt, die seine Auftrittspläne seit Längerem immer wieder durchkreuzte und weiterhin erschwert: Parkinson.
DerStandard.at.story.barenboim

Opern-Traumpaar Yoncheva und Hindoyan privat: „Zu Hause gewinnt die Sopranistin. Immer!“
Zwei der größten Klassikstars gastieren derzeit in der Staatsoper Unter den Linden. Sonya Yoncheva (44) singt ab dem 26. September die Titelrolle in Gaspare Spontinis „La Vestale“, ihr Mann Domingo Hindoyan (46) dirigiert Verdis „Rigoletto“. Zu Hause herrschen klare Machtverhältnisse.
https://share.google/T13GhEs4MD00hbnAh

Feuilleton: Brief von Brüggi. Liebe Met, du willst jeden Monat 10.000 Karten verschenken – an New Yorkerinnen und New Yorker, die zuvor keine Karte gekauft haben. 70.000 Tickets pro Saison. 20 Prozent aller Karten. Was ist denn das für eine gefährliche Umsonst-Mentalität?

…Ihr wollt dadurch neues Publikum locken. Aber was für eine Botschaft sendet Ihr? Was nichts kostet, ist nichts wert! Oder schlimmer noch: Weil Ihr Eure Bude nicht vollkriegt, singt Ihr nun umsonst. Nichts dagegen, Oper für Leute zu öffnen, die sie sich nicht leisten können. Aber dann doch bitte zielgerichtet. Nach sozialen und nicht nach lokalpatriotischen Prinzipien. Nehmt nicht alle New Yorker, sondern Arbeitslose, Schüler, Studierende, Auszubildende! Oder wollt Ihr die in Wahrheit gar nicht in Eurem Haus?

https://backstageclassical.com/liebe-met/

Weitere Absage für das Opera Lab
Nach der Recherche von BackstageClassical zum Vienna Opera Lab gibt es eine weitere Absage – und zahlreiche neue Hinweise. Sie zeigen: Bezahlte Vorsingen und Geschäfte mit der Hoffnung junger Sänger sind längst kein Einzelfall.
https://backstageclassical.com/weitere-absage-fuer-das-opera-lab/

Herr Brüggemann scheint sich zu freuen, die (mir unbekannte) Aktion „Opera Lab“ abgewürgt und einen Skandal aufgedeckt zu haben. Nun macht es einen Unterschied, ob Sängerinnen und Sänger von Theatern oder auch Agenturen eingeladen werden (da ist schon einmal ein Grundinteresse vorhanden) – oder sich dort bloß vorstellen möchten. In (weit) früheren Jahren habe ich Sängerinnen zu helfen versucht und Vorsingen vereinbart – und immer dafür bezahlt. Die Saalmiete, der Pianist, die aufgewendete Zeit des Agenten kostet Geld – als ehemaliger Kaufmann verstehe ich das vollkommen. Rausgekommen ist in den meisten Fällen nichts, einen Star habe ich nicht auf die Bühne geschubst. Und meist war die aufgewendete Summe höher als das von Opera Lab angebotene Gesamtpaket. Ich kann in dieser Aktion keinen Skandal erkennen! Eine Karriere kostet anfangs Geld -und meist nicht wenig! Glück braucht man auch dazu – aber das kann man nicht kaufen. 

Gordon Kampe: Die Verwandlung • Theater am Stadtgarten Winterthur • Vorstellung: 23.09.2026

Koproduktion mit dem Staatstheater Augsburg und dem Musikkollegium Winterthur

«Alles für die Familie!»

Während anderer Häuser mit «Blockbustern» oder Raritäten in die Saison starten, setzt das Theater Winterthur, «nur» ein Gastspielhaus, mit einer Uraufführung ein dickes Ausrufezeichen und bietet kompaktes, rundum überzeugendes, modernes Musiktheater.

Foto © Jan-Pieter Fuhr

Mit Franz Kafkas «Die Verwandlung» haben sich das Theater Winterthur und das koproduzierende Staatstheater Augsburg eine weit herum bekannte Vorlage ausgesucht. Philipp Löhle (Text) hat bei seiner Umarbeitung einen Perspektivwechsel vollzogen und stellt an Stelle der Verwandlung des Protagonisten Gregor die dadurch ausgelöste Verwandlung seiner Familie in den Mittelpunkt. (Die Frage, warum Gregor Samsa zum Käfer wurde, stellt Löhle nicht). Wie reagieren Vater, Mutter und Schwester? Entstehen durch die neuen ökonomischen Verhältnisse neue Abhängigkeiten? Mit der damit implizierten Frage, wer eigentlich «das Animalische», das Monströse ist, holt Löhle die Geschichte in die Gegenwart. Letztlich führt dieser Gedankengang zur Frage, was vom Menschen bleibt, wenn seine ökonomische Funktion wegfällt. Gordon Kampe hat dazu eine stimmungsvolle, gut verdauliche Musik komponiert, die soweit über das klassische Orchester reicht, dass ein Teil des Kollektivs auf der Hinterbühne platziert werden muss. Daher wird verstärkt gespielt und auch gesungen, was aber erst beim Schlussapplaus (mit dem sichtbar werden der Microports) auffällt. Das Musikkollegium Winterthur unter Leitung von Ivan Demidov setzt die immer wieder aufs Neue überraschende Partitur mit grosser Spielfreude und fesselnden Spannungsbögen um…

Zum Bericht von Jan Krobot

Köln
Festakt zur Eröffnung von Kölner Oper und Schauspiel
Die Kölner Oper und das Schauspiel eröffnen mit einer großen Gala am Offenbachplatz. Vor dem pompösen Fest hatten technische Probleme Sorgen gemacht. Das dürfte den einen oder anderen Besucher erschreckt haben: Bei der lang ersehnten und feierlichen Eröffnung der Kölner Oper steht das Orchester schon bereit, da läuft nochmal ein Bauarbeiter über die Bühne. Ist denn schon wieder irgendwas kaputt? Schnell wird klar: bei dem Bauarbeiter handelt es sich um einen Schauspieler. Der Einsatz auf der Bühne ist nur eine Showeinlage. Rasch wird die letzte Schraube symbolisch festgedreht, da kann es auch schon losgehen. Und endlich ertönt nach 14-jähriger Bauzeit wieder Musik in der Kölner Oper.
https://www1.wdr.de/kultur/eroeffnung-koelner-buehnen-festakt-100.html

Kommentar: Die Oper ist offen, aber das Unbehagen vergeht nicht
Auch am Tag der Eröffnung gibt es schlechte Nachrichten von der Baustelle. Das passt ins Bild, findet Rundschau-Chefredakteur Jens Meifert
https://www.ksta.de/koeln/koelner-innenstadt/koelner-buehnen-die-oper-ist

Filme der Woche

 

Filmstart: 25. September 2026
ECCE HOMO – DER VERLORENE CARAVAGGIO
The Sleeper. El Caravaggio perdido  / Spanien  /  2025
Ein Dokumentarfilm von Álvaro Longoria

 Der Rockstar der Kunst

Die zeitgenössische Kunstszene drehes ich vor allem um lebende Künstler, bemerkt ein Kenner einmal, nur das gelte als cool und interessant. Wolle man mit „alter Kunst“ punkten, benötigte man schon einen ganz großen Namen.

Nun, Caravaggio (1571-1610) ist zweifellos ein solcher, ein tragisches, skandalumflortes  Leben, das die Nachwelt als romantisch empfinden kann, vielleicht ein Mörder (tatsächlich hat er „nur“ einen Mann im Duell getötet, was zu den Risiken der Epoche zählte). Aus höchstem Ruhm in Rom  hinab gestürzt in ein ruheloses Leben, starb er 38jährig vermutlich an Malaria und hinterließ an die 70 Gemälde, von denen viele weltberühmt sind.

Als „Rockstar seiner Epoche“ bezeichnete ihn ein Fachmann. Entsprechend groß war auch das Aufsehen, als 2021 in Madrid ein Gemälde auftauchte, das Experten als „echten Caravaggio“ erkennen wollten, ein bisher unbekanntes Werk des Künstlers.

Die Dokumentation, die sich auf die Spuren dieser Entdeckung setzte, beginnt wie ein Krimi – und geht auch als solcher weiter. Eine dunkle Straße, eine Frau, Zuhause beginnt sie zu telefonieren. Sie hat im Internet den Katalog eines spanischen Auktionshauses entdeckt. Darin wird ein Gemälde als mutmaßlich aus dem Umfeld von José de Ribera angegeben, um 1500 Euro angeboten. Die Kunsthistorikerin aber ist überzeugt: Hier handelt es sich um einen Caravaggio…

…Wer sich nur im geringsten für Kunst interessiert, wird sich in dieses Thema hinein fallen lassen und sich an dem, was er erfährt, nicht sattsehen und satthören können. An diesem Film ist alles echt, und das spürt man auch. Er wird getragen vom Prickeln, das große Kunst erzeugt – und von der Krimispannung, die in der Kunstwelt und in dem Kunstmarkt wohnt.

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Wolfsbarsch und Baby-Pak-Choi: Auch beim Staatsbankett versucht Trump, Xis Geschmack zu treffen: Am feierlichen Empfang im Weissen Haus nahmen zahlreiche CEO der amerikanischen Industrie und Finanzwirtschaft teil. Wirtschaftsgrössen aus China fehlten auf der Gästeliste.
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Wer Xi Jinping nach Washington begleitet und was das über seine Herrschaft zeigt: Seit dem letzten Besuch bei Trump nach neun Jahren hat Chinas Partei- und Staatschef den Machtapparat radikal umgebaut. Das prägt auch die Amerikapolitik Chinas.
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Papstbesuch in Frankreich: «Die älteste Tochter der Kirche» empfängt Leo XIV. – und Präsident Macron schmollt: Zum ersten Mal seit achtzehn Jahren reist ein Papst wieder zu einem apostolischen Besuch nach Paris. Leo XIV. trifft auf ein Land, das säkularer und zugleich religiös vielfältiger geworden ist. Nur Emmanuel Macron spielt dieses Mal – ungewollt – eine Nebenrolle.
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Vor dreissig Jahren eroberten die Taliban erstmals Kabul: Die Parallelen zur Gegenwart sind verblüffend: Am 26. September 1996 marschierten die Koranschüler das erste Mal in der afghanischen Hauptstadt ein. Schon damals sorgte ihre frauenfeindliche Politik dafür, dass ihr Regime zum Paria in der Welt wurde.
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Iran will in sieben Tagen die Strasse von Hormuz öffnen – falls die USA Konzessionen machen: Irans Anführer wollen den Krieg offenbar beendet sehen und machen zum ersten Mal seit Wochen ein diplomatisches Angebot. Doch die iranischen Forderungen bleiben bestehen – in Teheran gibt es wenig Spielraum für Kompromisse.
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 Trumps Friedensrat stellt Plan für Wiederaufbau in Gaza vor – doch es gibt grosse Hürden: Bei der Uno-Generalversammlung in New York präsentierte Trumps Friedensrat einen sechsmonatigen Wiederaufbauplan für Gaza. Dort kommt die Nothilfe nur langsam an.
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Oscar-Preisträgerin Susan Sarandon wegen Protests gegen Netanyahu festgenommen +++ Florian Schroeder wird Nachfolger von Jan Böhmermann. Die neuesten Meldungen.
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Marco Rima, der Unterschätzte: Der Komiker bringt sein Erfolgsmusical «Keep Cool» aus den 1990er Jahren zurück auf die Bühne. Vor der Premiere blickt er zurück auf seine ausserordentliche Karriere und seine Rolle während der Corona-Zeit.
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Der «Spiegel»-Gründer Rudolf Augstein gehörte zu den mächtigsten Männern Deutschlands. Konservative hassten ihn, für Linke war er ein «Scheissliberale: Alte Nazis in der Redaktion, Berichte über geldgierige Juden und übergriffiges Verhalten gegen junge Mitarbeiterinnen: Eine neue Biografie kratzt am Mythos des grossen Publizisten.
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Liebesgrüsse aus dem Weltall: Der Zürcher Aviel Cahn übernimmt Berlins grösstes Opernhaus in Turbulenzen: Aviel Cahn eröffnet seine erste Spielzeit an der Deutschen Oper Berlin mit Stockhausens «Mittwoch aus Licht» – dem spektakulärsten Werk eines Komponisten, der sich für einen Boten vom Stern Sirius hielt.
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Willem Dafoe, Tom Hiddleston und Luna Wedler prägen den ersten Abend am 22. Zurich Film Festival: Der Teppich bleibt grün wie der Sommer. Und das Filmfest probt im Kongresshaus den Spagat zwischen Lokalposse und Kinowelt.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Österreich: Gerhard Zeiler will SPÖ-Chef werden, Babler dürfte nicht an Rücktritt denken
Gerhard Zeiler will tatsächlich für den SPÖ-Vorsitz kandidieren, das sagte er der „Krone“. Die entscheidende Frage ist nun, wie die Landesparteien und die roten Teilorganisationen zu einer Ablöse Bablers durch ihn stehen.
DiePresse.com.gerhardzeiler

SPÖ-Krise
Jetzt fix: Zeiler fordert SP-Chef Babler heraus
Gerhard Zeiler kündigt Kandidatur an: „Ich glaube, dass ich die richtige Person bin“ ++ Zwei Szenarien für Babler-Ablöse: Vorstandsbeschluss oder Unterschriften sammeln. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Der langjährige Medien-Manager Gerhard Zeiler hat am Freitag bestätigt, dass er SPÖ-Chef werden will. Zeiler ist überzeugt davon, dass er die SPÖ aus ihrer Krise befreien kann: „Ich glaube, dass ich die richtige Person bin, um die Partei aus diesem historischen Tief herauszuführen“, so der 71-Jährige in der Krone. Am Zug sei jetzt die Partei: „Ich habe noch nie in meinem Leben wo gearbeitet, wo ich nicht gewollt bin. Und jetzt muss die SPÖ sagen: Ist Gerhard Zeiler gewollt oder ist er nicht gewollt?“
oe24.at.zeiler

Die Politik ist derzeit viel spannender als unser Kulturgeschehen! Ich vermute, dass derzeit seitens der SPÖ  fieberhaft nach einem lukrativen Job für Andreas Babler gesucht wird. Er wird gefunden werden, vermutlich wird einer für ihn maßgeschneidert. 

Peter Zellmann: „Österreich ist keine Industrie-, sondern eine Tourismusnation“
Tourismus ist eine Gleichung mit vielen Unbekannten. Man kennt zwar Nächtigungszahlen – Motivationen, Hintergründe und die mit Tourismus auch mittelbar zusammenhängenden Arbeitsplätze bleiben aber im Bereich von Schätzungen und Modellen. Peter Zellmann, Leiter des Instituts für Tourismusforschung, über die Reisemotivation „Genuss“.
News.at.tourismusnation

Sport/ Wien Nach zehntem WM-Gold: Reitsport-Legende siegt vor Schloss Schönbrunn
Seit Donnerstag ist die Weltelite des Pferdesports vor dem Schloss Schönbrunn am Start. Erstmals wurde heuer auch in der Dressur um den Sieg geritten. Wenig überraschend siegte die deutsche Isabell Werth, nachdem sie erst vor einem Monat in Aachen mit der Mannschaft ihre zehnte WM-Medaille in Gold und Bronze in der Einzel-Kür geholt hatte. Außerdem erklang am Freitag erstmals die österreichische Hymne bei einer Siegerehrung.
https://www.krone.at/4309388

Fußball/ Rot nach Skandal-Jubel: So reagiert Israel
Israelische Medien haben am Tag nach dem umstrittenen Jubel von Nationalspieler Saied Abu Farchi im Nations-League-Spiel in Österreich noch einmal betont, dass dieser jedes seiner Tore so feiere. Der 20-Jährige hatte am Donnerstag bei der 1:3-Niederlage in Linz mit seinem ersten Länderspieltor zum zwischenzeitlichen Ausgleich getroffen, wegen einer Geste mit der Cornerfahne, die man auch als angedeutetes Abfeuern eines Gewehres interpretieren kann, aber Gelb-Rot gesehen.
oe24.at.torjubel

Billardstoß oder Schuss nachgeahmt? Dieser israelische Torjubel könnte ein Nachspiel haben
Stürmer Saied Abu Farchi polarisierte in Linz mit seinem Torjubel. Schaltet sich die Uefa ein?
DiePresse.com.torjubel

England-Bombe: Liga spricht ManCity schuldig. Zwangsabstieg?
Im Zuge der weltberühmten „Football Leaks“ des deutschen „Der Spiegel“ wurden Manchester City in den Jahren 2009 (ein Jahr nach der Übernahme durch die Abu Dhabi Group) bis 2018 Brüche des UEFA Financial Fair Play (FFP), der Pendant der Premier League PSR und auch Falschinformationen über Sponsorenverträge vorgeworfen.
oe24,at.manchester

Zum Zwangsabstieg wird es wohl nicht kommen, die meisten Spitzenvereine manipulieren ihre Finanzlage. Eines muss dabei immer hervorgehoben werden: Es handelt sich nicht um Steuergeld, der Profifußball wird nicht subventioniert!

Ich wünsche einen schönen Start in das Wochenende!
A.C. 

 

 

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