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23. AUGUST 2026 – Sonntag

23.08.2026 | Tageskommentar

 

Wir müssen leider drinnen bleiben: Eine Premierenfeier wie hier im Innsbrucker Riesensaal ist das letzte Refugium für Musikbegeisterung und Austausch – draußen sind die Bürgersteige längst hochgeklappt | © Regine Müller
Warum setzen die großen Festivals Marathon-Werke auf den Spielplan, aber die örtliche Gastronomie kennt kein Erbarmen mit späten Gästen? Unterwegs bei den großen Festspielen …

Rondo-Magazin: Wie verbringen unsere Kritiker den Sommer? Folge 4
Auf der Hofstallgasse nachts um halb eins …

Man kann die Sommersaison natürlich zu Hause verbringen. Ferien auf Balkonien zum Beispiel. Und die großen Festivals einfach ignorieren. Denn es ist ja alles zu aufwendig, das Reisen in der Hochsaison zu anstrengend, die Hotels zu teuer, die Berichterstattung im ständigen Deadline-Druck zu stressig. Alles richtig. Und doch geht es jedes Jahr aufs Neue wieder los, zu lockend ist das Festspiel-Hochgefühl, zu groß die Neugierde, zu verheißungsvoll das Premieren-Gedränge, der Kollegen-Tratsch, die unverhofften Begegnungen am Nachtwürschtelstand oder in Hotelbars.

Womit wir bei einem Trend sind, der seit Jahren zu beobachten ist, sich nun aber zu verstärken scheint. Verkürzt gesagt: Ganz gleich, ob man in Bayreuth aus der „Götterdämmerung“, in Salzburg aus „Saint François d’Assise“ oder in Innsbruck aus „Il pomo d’oro“ herausstolpert, betäubt und berauscht durch Marathon-Opern – dem Publikum, den Mitwirkenden, Machern und Kritikern zeigt die Gastronomie zunehmend die kalte Schulter. Die Ansage „Küche geschlossen“ ist noch das kleinste Problem, denn manchmal wird wenigstens das Betteln um Oliven oder Nüsse erhört. Aber vielerorts hallen die Schritte in stillen Gassen, in denen die Bürgersteige längst hochgeklappt wurden und in den wenigen beleuchteten Fenstern ist bestenfalls noch die Putztruppe zugange.

Rondo-Magazin.de

Salzburg
Kritik „Prinz von Homburg“ in Salzburg: Henze lebt – leider nur konzertant
Doppeljubiläum: Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze, die Schriftstellerin und der Komponist. Beide wurden vor 100 Jahren geboren. Gemeinsam haben sie einige der schönsten Werke des 20. Jahrhunderts geschaffen, darunter die Oper „Der Prinz von Homburg“. Bachmann machte aus dem Theaterstück von Kleist für ihren Freund Henze einen Operntext. Jetzt gab es bei den Salzburger Festspielen eine Aufführung. Leider nur konzertant. Aber musikalisch großartig!
Klassik.de.aktuell.henze

Unser Rezensent Johannes Marksteiner bedauert es hingegen keineswegs. dass „Der Prinz“ nur konzertant aufgeführt wurde. „Was hätte hier ein mittelmäßiger Regisseur anstellen können…

Diese Befürchtung ist nicht unbegründet!

Georg Nigl. Foto: Anna Schmid

Hans Werner Henzes Vertonung von Kleists Drama, überarbeitet durch Ingeborg Bachmann, aufgeführt in konzertanter Form, ist Oper im herkömmlichen Sinn. Klare Handlung, deutlich gezeichnete Charaktere, ausnehmend gute Textvorlage, bestechende Vertonung mit allen tontechnisch verfügbaren Klangmitteln. Trotz fehlender Aktionen ist die Spannung während der gesamten Aufführung hoch. Auch hier waren die Ausführenden hochklassig, das ausgezeichnete RSO unter der Leitung von Ingo Metzmacher, die Solisten, hier vor allem Georg Nigl als Titelheld mit kraftvollem Ausdruck und hinreichendem Volumen für die fordernde Partie, aber auch Kathrin Zukowski als Nathalie und Tanja Ariane Baumgartner als Kurfürstin konnten überzeugen. Was hätte hier ein mittelmäßiger Regisseur anstellen können…

Johannes Marksteiner

Georg Nigls Leistung als Prinz von Homburg hat den Wow!-Faktor
Herausragend ist die Leistung Georg Nigls als Prinz von Homburg. Dazu ein grandioser Orchesterklang, durch den ich die wunderbaren Facetten Henzes Musik – mal filigran mal mit großer Wucht – entdecke.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

Ein Traumprinz wühlt in Salzburg auf: „Der Prinz von Homburg“
Ein spätes Glanzlicht: Die Henze-Oper „Der Prinz von Homburg“ begeisterte zum Festspielfinale mit exzellenter Besetzung in einer konzertanten Aufführung
DerStandard.at.story.prinzvonhomburg

Theatralischer Sog: Henzes „Der Prinz von Homburg“ in Salzburg (Bezahlartikel)
Die Oper von Hans Werner Henze Henze und Ingeborg Bachmann wurde, konzertant dargebracht, bei den Festspielen bejubelt
Kurier.at.henze.prinz

Salzburg/ Martha Argerich: Nochmals genau wissen
Es gibt sie noch: Paarungen der besonderen Art, die Festspiele den Rang des Außergewöhnlichen bescheren. Am Freitagabend (22.8.) im Haus für Mozart Altmeisterin Martha Argerich am Steinway und der Geiger Renaud Capuçon mit Sonaten von Schumann, Debussy und Beethoven.
DrehpunktKultur.at.argerich

Kritik Martha Argerich und Renaud Capuçon in Salzburg: Im Glückssturm
Sie ist 85 Jahre. Aber das kann nicht wahr sein. Wer Martha Argerich im Konzert erlebt, mag die Zahl nicht glauben. Während andere nicht aufhören können, weil offenbar keiner sich traut, ihnen zu sagen, dass es vorbei ist, ist bei der argentinischen Pianistin jeder Auftritt das pure Glück. Gemeinsam mit dem Geiger Renaud Capuçon spielte Argerich in Salzburg Violinsonaten von Schumann, Beethoven und Debussy.
BR-Klassik.de.aktuell.capucon,argerich

Innsbruck/Festwochen: Atalanta – Eine Händel-Rarität bei den Innsbrucker Festwochen
Audio von Jörn Florian Fuchs (4,39 Minuten
deutschlandfunk.de.audio

„Chopin verschickte erotische Assoziationen an Männer“: Das Privatleben des Komponisten wird neu entdeckt (Bezahlartikel)
Frédéric Chopin gilt gemeinhin als heterosexuell. Ein genauer Blick in die Korrespondenzen des polnisch-französischen Komponisten zeigt aber eindeutig: Er war schwul. Wie verändert das die Sicht auf sein Werk?
Tagesspiegel.de,privatleben

Nachruf: Kammersängerin Anny Schlemm in Graz verstorben
Die deutsche Opernsängerin Anny Schlemm war jahrzehntelang auf den wichtigen Bühnen der Opernwelt präsent. Nun ist sie in ihrem Alterssitz Graz verstorben.
KleineZeitung.de.annyschlemm

Gstaad: Puccinis «La Bohème» konzertant in Gstaad vom 21.08.2026 – Grosse Stimmen und italienische Leidenschaft

Carolina López Moreno als Mimi, Benjamin Bernheim als Rodolfo. Foto von Raphael Faux.

Puccinis «La Bohème» gehört zu jenen Werken, die keiner aufwendigen Inszenierung bedürfen, um ihre Wirkung zu entfalten. Gerade in einer konzertanten Aufführung rückt das in den Vordergrund, was diese Oper seit ihrer Uraufführung 1896 so unwiderstehlich macht: die unmittelbare Emotionalität der Musik, die grossen Melodiebögen und die enge Verbindung zwischen Singstimme und Orchester. Die szenische Einrichtung von Fabio Rickenmann beschränkt sich dabei auf das Wesentliche und überlässt der Musik den entscheidenden Raum.

Im Mittelpunkt des Abends steht Benjamin Bernheim als Rodolfo. Der französisch-schweizerische Tenor gehört seit einigen Jahren zur internationalen Spitze seines Fachs, und die Partie bietet ihm Gelegenheit, jene Qualitäten auszuspielen, die seinen Gesang auszeichnen: eine elegante Linienführung, ein leuchtendes Timbre und eine Höhe, die Kraft besitzt, ohne forciert zu wirken. Bernheim versteht es, Puccinis grosse Bögen auszusingen und gleichzeitig die lyrischen Feinheiten der Partie zu bewahren. «Che gelida manina» wird so nicht zur blossen tenoralen Schaunummer, sondern entwickelt sich organisch aus der Situation heraus. Gerade die Verbindung von vokaler Souveränität und differenzierter Gestaltung macht seinen Rodolfo zu einem zentralen wundervollen Ereignis des Abends.

An seiner Seite steht Carolina López Moreno als Mimì. Ihr Sopran besitzt die Wärme und lyrische Geschmeidigkeit, die diese Partie verlangt. In «Mi chiamano Mimì» kann sie die Schlichtheit der Figur ebenso zeigen wie später deren zunehmende emotionale Intensität...

Zum Bericht von Marcel Emil Burkhardt

Staatsoper Hannover: Wir sind wieder da!. Die Staatsoper startet in die Spielzeit 2026/27
 
Schon Ende August startet die Staatsoper Hannover mit einem ganzen Festwochenende in die Saison 2026/27: Den Auftakt macht am Samstag, 29. August, um 19:30 Uhr ein Festkonzert zugunsten der Stiftung Staatsoper Hannover. Zu Gast ist der international gefeierte maltesische Tenor Joseph Calleja, der zu den gefragtesten Stimmen der internationalen Opernszene zählt und regelmäßig an den bedeutenden Opernhäusern der Welt zu erleben ist. Begleitet wird er vom Niedersächsischen Staatsorchester Hannover und unter der Leitung des neuen Generalmusikdirektors Francesco Angelico. Gemeinsam mit Ensemblemitgliedern der Staatsoper gibt er außerdem einen musikalischen Vorgeschmack auf die neue Spielzeit. Intendant Bodo Busse führt durch den festlichen Abend.
 
Am Sonntag, 30. August, feiern Staatsoper und Schauspiel gemeinsam im Kulturdreieck den Beginn der neuen Saison. Das große Eröffnungsfest startet um 11 Uhr mit einem Frühstück auf dem Opernplatz. Anschließend gibt es Programm auf allen Bühnen, Führungen, Workshops und zahlreiche Gelegenheiten, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Opern- und Schauspielensembles, Staatsballett Hannover, die Chöre der Staatsoper, das Niedersächsische Staatsorchester und die Gewerke zeigen, was die Magie des Theaters ausmacht…

Mehr darüber in den „Infos des Tages!

Köthener Bachfesttage: Ein großes Fest der Gemeinschaft – mit Haltung – vom 28. August bis 6. September 2026 in Köthen (Anhalt).

 

Das ganze Land spricht über Sachsen-Anhalt und blickt auf den Ausgang der Landtagswahl am 6. September. Zu wenig wird gesprochen über die lebendige Kulturlandschaft und die überaus aktive Zivilgesellschaft – wie in Köthen (Anhalt). Vom 28. August bis 6. September 2026 laden die alle zwei Jahre stattfindenden Köthener Bachfesttage zu einem großen Fest der Gemeinschaft ein. Über eine Woche lang kommen Gäste aus nah und fern in der Bachstadt Köthen (Anhalt) zusammen, um Johann Sebastian Bach und seine Musik zu feiern. Rund 40 Veranstaltungen zeigen in vielfältigen Formaten, dass im wahrsten Sinne jede Stimme zählt – in der Musik wie im Leben.

 Intendant Folkert Uhde stellt das Miteinander bewusst ins Zentrum der diesjährigen Ausgabe: „Die Bachfesttage sind ein buntes und vielfältiges Fest, zu dem Menschen aus über 20 Nationen zusammenkommen und von der Köthener Stadtgesellschaft willkommen geheißen werden. Hass und Hetze haben hier keinen Platz, jede und jeder ist herzlich eingeladen.“

 Konzerte, Gesprächsformate, Installationen und partizipative Projekte eröffnen neue Perspektiven auf Bachs Werk und seine Aktualität. Internationale Stars wie der Pianist Alexander (Sasha) Melnikov und der Cellist Jean-Guihen Queyras treffen auf das renommierte Köthener BachCollektiv mit der Sopranistin Miriam Feuersinger. Zugleich prägen Projekte mit starker lokaler Verankerung das Festival – allen voran Sing Bach!, bei dem 200 Köthener Grundschulkinder gemeinsam mit professionellen Musiker:innen auf der Bühne stehen. Auch die Bildende Kunst spielt eine Rolle: Leerstehende Teile des imposanten Schloss Köthen und der Turm der Stadtkirche St. Jakob werden mit Klang- und Videoinstallationen bespielt, unter anderem steuert die koreanische Medienkünstlerin Hyunju Oh Performances bei. Das historische Prinzenhaus verwandelt sich in eine Galerie für eine Ausstellung des Düsseldorfer Künstlers Ubbo Kügler…

Mehr darüber in den „Infos de Tages“

ZWENTENDORF/NÖ/ AKW. IMA 20+ – 20 Jahre Institut für Medienarchäologie
Kunstparcours + Klanginstallationen + Konzert
21 + 22.08.2026 (ausverkauft!)

Das AKW Zwentendorf als außergewöhnlicher Ort der Kunst

AKW Zwentendorf
© IMA

Das Ergebnis der Volksabstimmung 1978 hat das AKW zu einer musealen Ruine gemacht. 2015 – nach Übernahme durch die EVN – wurde das AKW zu einem Ort für Führungen, Veranstaltungen und vereinzelt zur Location für Kulturevents. Sogar eine Hochzeit hat im AKW schon stattgefunden. Der Gag „Bitte um ein strahlendes Lächeln“ zieht noch immer!

Am Freitag, dem 21. August, und am Samstag, dem 22. August, bespielt das in St. Pölten beheimatete Institut für Medienarchäologie anlässlich seines 20. Geburtstages das AKW.

© IMA

Zum Bericht von Elisabeth Dietrich-Schulz

Buchbesprechung

Martin Zimmermann: VERSUNKENE WELTEN
RUINENSTÄDTE IN DER ANTIKE VON TROJA BIS POMPEJI
Ruinenstädte in der Antike von Troja bis Pompeji
544 Seiten, Verlag C.H.Beck, 2026

 

Eine andere Art der
„Ruinen-Wahrnehmung“

Einst waren es mächtige (oder auch vielleicht nur kleine)  Städte. Dann waren es nur noch Trümmer. Die Nachwelt konnte sie verwerten. Man nahm die Steine und baute Eigenes. Und irgendwann – es war in der Renaissance, als man mit der Rückbesinnung auf die Antike das Mittelalter überwand –  kippte das Bewusstsein, und die Relikte von gestern wurden Kostbarkeiten der Geschichte. Und später dann mutierten sie zu faszinierenden Herausforderungen für Archäologen und noch später zu Sehenswürdigkeiten für Touristen. Und das sind die Ruinenstädte der Antike bis heute geblieben. Geschichte von gestern nicht im Kino, sondern live zu erwandern…

Autor Martin Zimmermann, Professor für Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, lockt für sein Buch über „Versunkene Welten“ zwar im Untertitel mit den spektakulärsten Namen, nämlich Troja und Pompeji, aber er bietet viel mehr – und anderes. Viel mehr, das sind die großen Namen, die  der Antike-verrückte Reisende gesehen haben „muss“, von Persepolis bis Korinth, Babylon bis Ninive, von Karthago bis Knossos, und auch das, was man nicht sehen kann, nämlich ein „versunkenes“ Atlantis.

Aber er erzählt nicht die Geschichte dieser Städte, von denen die meisten schon in der Antike selbst „Ruinen“ waren, sondern von deren Untergang – und von der Wahrnehmung der Zeitgenossen, die sich in ihrem nüchternen Pragmatismus gänzlich von unserer romantisierenden Verklärung unterscheidet…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Ellwangen
Helge Schneider bricht Auftritt nach 20 Minuten ab
Ein unruhiges Publikum und technische Probleme brachten Helge Schneider bei seinem Auftritt bei der Landesgartenschau in Ellwangen aus dem Konzept. Daraufhin verlässt der Künstler die Bühne. Mit den Worten „Eigentlich möchte ich jetzt weiterfahren und auf die Gage verzichten. Ich habe keine Lust mehr“, verabschiedete er sich vorerst von den Zuschauern. 
Focus.de.kultur

Er kam aber dann doch wieder – und hat sich sicher auch seine Gage geholt!

Wirtschaft: KI-Expertin Nikolaou: „Es wird einfach viel mehr Arbeit geben für uns alle“
Weniger Jobs, mehr Freizeit, grenzenloses Wissen? TEDAI-Chefin Alina Nikolaou hält viele KI-Versprechen für zu simpel – und warnt vor einem neuen Teufelskreis am Arbeitsmarkt. Die Presse: Frau Nikolaou, die KI-Debatte ist voll von großen Prophezeiungen: Wir werden produktiver, arbeiten weniger – oder verlieren irgendwann die Kontrolle. Wie ernst nehmen Sie solche Vorhersagen überhaupt noch? Alina Nikolaou: Ich würde diese Aussagen mit Vorsicht genießen. Sie sind nicht nur ein Instrument für Wahrheit, sondern auch ein Instrument für Macht. Eine Wettervorhersage verändert das Wetter nicht. Aber Vorhersagen über Gesellschaft oder Arbeit ziehen Menschen fast magnetisch an. Medien berichten darüber, Unternehmen richten sich danach, irgendwann fließen sie in politische Entscheidungen ein.
DiePresse.com.ki.

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Perfider Doppelschlag in Kriwi Rih: Russland treibt in der Ukraine die Zahl ziviler Opfer gezielt in die Höhe: Der Trend, dass Russlands Luftangriffe auf die Ukraine eine immer grössere Zahl von Opfern fordert, setzt sich fort. Die grösste Gefahr stellen Raketenangriffe dar. Aber auch mit Drohnen kann Russland weiterhin grossen Schaden anrichte
Jetzt lesen
Die Jugend in Vietnam begehrt auf. Warum gerade jetzt?: Die Generation Z protestierte in vielen Ländern Südostasiens, aber in Vietnam blieb es auffällig ruhig. Bis zu diesem Sommer. Auslöser war die Zensur gegen einen beliebten Rapper – die Wut entlud sich am Kulturministerium
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 Trumps zweite Amtszeit: US-Justizministerium stoppt Ermittlungen gegen Tiktok wegen Datenschutz von Kindern. Donald Trump regiert zum zweiten Mal als amerikanischer Präsident – mit weitreichenden innen- und aussenpolitischen Folgen. Die neuesten Entwicklungen im Überblick.
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Die USA eskortieren Schiffe durch die Strasse von Hormuz: Iran verliert die absolute Kontrolle über die Meerenge. Von der amerikanischen Marine beschützt, transportieren Tanker derzeit täglich mehrere Millionen Fässer Rohöl durch den Wasserweg. Der Geleitschutz ist Teil eines amerikanischen Strategiewechsels im Kampf gegen Iran.
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Waffenruhe im Gazastreifen: Israel blockiert Einsatz einer internationalen Stabilisierungstruppe in Gaza +++ Mindestens zehn Tote nach israelischen Angriffen
Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas ist brüchig. Bis zu einem nachhaltigen Frieden im Nahen Osten ist es ein weiter Weg. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
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Jugendbuchautorin Jana Frey: «Die Mädchen denken, sie müssten alles bieten, was sie in Pornos sehen». Sie mag Mädchen, doch immer häufiger versteht sie diese nicht mehr: Jana Frey beklagt in ihrem neuen Buch, dass junge Frauen kaum mehr läsen, dafür würden psychische Störungen zur Auszeichnung.
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 Vor nichts hat der Tech-Milliardär Alex Karp so Angst wie vor dem Faschismus. Zugleich führt er ein Unternehmen, das Überwachungssoftware entwickelt. Wie passt das zusammen? Es gibt Gut und Böse, und man muss sich entscheiden, auf welcher Seite man steht: Michael Steinbergers Biografie zeigt, was den Palantir-Gründer Alex Karp bewegt.
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Der kleine Tod schlägt die grosse Scham. Jane Schoenbrun knöpft sich in «Teenage Sex and Death at Camp Miasma» den Slasher-Film der achtziger Jahre vor. Aus Sex, Gewalt und Voyeurismus wird eine queere Reflexion über Begehren und Scham.
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Hundstage mit Kühen und Grönlandhai – wie der Bestsellerautor Alex Capus den Hitzesommer erfuhr. Tausendzweihundert Kilometer mit dem Velo, von der äussersten Spitze der Bretagne zurück in die Schweiz. Eine Tour de France mit existenziellen Fragen.
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Versuchter Tabubruch: Milo Rau lässt in Israel Wagner aufführen.Konzerte mit Werken des antisemitischen Komponisten sorgen in Israel immer wieder für Aufregung. Auch diesmal gibt es Proteste, aber nicht wegen der Musik.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Politik/ Österreich. Uneinigkeit in Kanzlerpartei und Wirbel um Klimadeal – jetzt fliegen in ÖVP die Fetzen
Der Klima-Deal der Regierung sorgt für heftigen Gegenwind aus der Wirtschaft. Vor allem die geplante Klimaneutralität bis 2040 stößt auf Widerstand.
Heute.at.klimadeal

Tirol: Bewerbung für Top-Job sorgt für Ärger: ÖVP-Landesrätin tritt zurück
Astrid Mair bewarb sich um die stellvertretende Leitung der Fremdenpolizei. Das brachte ihr Kritik aus der eigenen Partei ein. Jetzt ist sie zurückgetreten. Die Tiroler Sicherheitslandesrätin Astrid Mair (ÖVP) tritt zurück. Nach dem Wirbel um ihre Bewerbung für einen Spitzenposten bei der Landespolizeidirektion verlässt die 44-Jährige die Tiroler Landesregierung und kehrt zur Polizei zurück.
Kurier.at.politik.inland

Deutschland: Vorbereitung auf den Ernstfall : Pistorius bereitet Rüstungsindustrie auf den Kriegsfall vor
Im Verteidigungsfall soll die Rüstungsindustrie ihre Produktion schnell hochfahren können. Das Verteidigungsministerium will Hersteller künftig dafür bezahlen, Kapazitäten für Munition und Drohnen dauerhaft vorzuhalten.
Das Bundesverteidigungsministerium hat angekündigt, mit Vorhalteverträgen die Versorgung der Bundeswehr langfristig abzusichern. Damit sollen Hersteller ihre Produktion im Verteidigungsfall schnell hochfahren können, sagte Rüstungsstaatssekretär Jens Plötner dem „Spiegel“. Vorgesehen sei das Modell zunächst für Munition und Drohnen.
t-online.de

Wetter/ Österreich: „Noch nicht erlebt“ – Autos von der Straße gefegt
Im Bezirk Bruck/Leitha ist selbst der Feuerwehrkommandant fassungslos über die Stärke des Unwetters am Donnerstag. Lange wurden auf den Regen gewartet, jetzt kam er – und wie! Ausführlich im Vorfeld gewarnt, doch trotzdem kam das Unwetter am Donnerstag für viele aus dem Nichts. Wolkenbruch, Starkregen, Sturm, auch kleiner Hagel war in Wien dabei, etwa in Liesing und Landstraße.
Heute.at.unwetter

Formel 1 – Auto-Rennsport: Packendes Qualifying: Max stichelt am Funk: „Heult gleich wieder rum“
Max Verstappen sorgt beim Qualifying in Zandvoort einmal mehr mit einem bissigen Funkspruch für Aufsehen. Der Red-Bull-Star stichelte gegen Mercedes-Pilot George Russell: „Wahrscheinlich heult George gleich wieder am Funk über unsere Ausfahrt.“
https://www.krone.at/4265707

Österreich: Chaos um Kopftuchverbot vorprogrammiert: Muslime kündigen Missachtung an
Am 7. September beginnt in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland wieder der Unterricht. Mädchen bis 14 Jahren dürfen dann nicht mehr mit Kopftuch in die Schule kommen. Das kann vielerorts zu einem regelrechten Kulturkampf führen. Die Lehrergewerkschaft ist alarmiert. Mehrere muslimische Gemeinden haben angekündigt, das Gesetz zu missachten.
https://www.krone.at/4264593

Jetzt bin ich aber wirklich gespannt, was geschieht! Gestraft wird wohl werden müssen, sonst gesteht man die eigene Hilflosigkeit ein. Oder gibt es die „typisch österreichische Lösung“? Man straft zwar, gründet aber gleichzeitig einen Fonds, bei dem muslimische Gesetzesverweigerer um Refundierung der Geldstrafen einkommen können. Lachen Sie nicht, in diesem Land ist nichts unmöglich!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

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