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22. MAI 2026 – Freitag

22.05.2026 | Tageskommentar

 

WIEN / Neue Oper Wien /
Premiere im Theater am  Spittelberg: LES DEUX von
 
Gan-Ya Ben-Gur Akselrod
Wiener Premiere: 21. Mai 2026 

Mischmasch mit Jodel-Einlage

Die Neue Oper Wien hat ihre erste Ära abgeschlossen. Die Operninteressenten Wiens verdanken Walter Kobera eine Erweiterung ihrer Repertoire-Kenntnis, wie man sie ohne seine Arbeit nie hätte erringen können. Die Dankbarkeit bleibt bestehen, und für die Nachfolger, Anna Sushon als Intendantin und Alexander Kaimbacher als Geschäftsführer, ist die Latte hoch gelegt

Vielleicht hätte man anspruchsvoller beginnen können als mit einer eingekauften Performance, die schon 2024 in Graz gezeigt wurde und die ohnedies den Charakter einer Tournee-Aufführung hat. Man braucht für „Les Deux“, wie der Abend heißt, nämlich nur einen kleinen Lastwagen für jede Menge Musikinstrumente (kleines Klavier, große Trommel und Sonstiges), eine technische Anlage und drei Interpretinnen.

Die Neue Oper Wien hatte nie ein eigenes Haus, sie mietete sich stets irgendwo ein. Mit „Lex Deux“ vaziert man sogar von Vorstellung zu Vorstellung durch Wiener Etablissements. Die Premiere fand am Spittelberg statt, die Pawlatsche, die einst – in sehr alten, aber für das Wiener Theater wichtigen Zeiten – das Jura Soyfer Theater beheimatete, ist heute ein geschlossener Holzbau für schätzungsweise zweihundert Leute, wo laufend Kabarett geboten wird.

Ein gutes Stück Kabarett ist auch in „Lex Deux“ vorhanden, wobei diese Performance, die von Gan-Ya Ben-Gur Akselrod erdacht wurde, bei der Premiere nicht eben unter Publikumszustrom litt. Weniger als ein Drittel der Plätze waren besetzt, was zeigt, dass das klassische Publikum der Neuen Oper Wien, das neue Opern in Wien sehen will und nicht selbst gebasteltes Pseudo-Entertainment, hier keine großen Erwartungen hegte…

…Aber was soll’s? Da kann man noch so viel darüber schwurbeln, was dieses „interdisziplinare musikalische Ereignis“ alles kann und will, mehr als ein letztendlich leeres Virtuosenstück ist nicht daraus geworden. Sinn macht „Les Deux“ keinen. Aber es mag in unserer verkehrten Welt Leute geben, die dergleichen für „Kult“ halten. Take your pick.

Die Neue Oper Wien wird mehr zu zeigen haben, wenn sie die Neue Oper Wien bleiben will.

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

WIEN/ Staatsoper: DAS RHEINGOLD am 19.5.2026

Henri de Toulouse-Lautrec (1864 – 1901): »Acteurs de l’Opéra de Bordeaux« (Ausschnitt), 1900. Encre brune et plume, 25,4 × 20,4 cm,1900. Paris, musée d’Orsay, conservé au département Arts graphique de musée du Louvre. Foto: Thomas Prochazka

Es kommt darauf an. Wer sich an Staatstheater-Niveau orientiert, der gesanglichen Exekution gleichgültig gegenübersteht, mag zufriedengestellt worden sein. Wer auf musikalische Durchdringung des (Noten-)Textes gehofft hat, wird den Abend als Versuch verbuchen müssen.
(Im Laufe der Begebenheiten wird das alles klar werden.)…

Der Abend krankte an der musikalischen Umsetzung; — nicht an Sven-Eric Bechtolfs Szene, welche, so scheint’s, dringend durch Schlechteres ersetzt werden muss. (Wie war das noch gleich mit den Budget-Kürzungen?)

https://dermerker.com/index.cfm?objectid=F56C444D-AD34-2323-67CA777B1BFF8984

Thomas Prochazka/ www.dermerker.com

Wien/Musikverein: „Walküre“ mit Leipzigern und Nelsons: Ein Wonnemond im Musikverein (Bezahlartikel)
Hochkarätig besetzter 1. Akt der „Walküre“ von Richard Wagner im Musikverein mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter Andris Nelsons.
Kurier.at.operwagner

Wien/ Musiktheater an der Wien: Triumph für eine Einspringerin bei „Ariodante“ (Bezahlartikel)
Adèle Charvet sang anstelle von Magdalena Kožená die Titelrolle in „Ariodante“ im Theater an der Wien – und gewann das Publikum schnell für sich. ie ist die Krönung jeder „Ariodante“-Aufführung: „Scherza infida“, eine der umfangreichsten Arien von Georg Friedrich Händel, die von der Interpretin große Ausdauer und Intensität erfordert. Ebenso wie den Mut, sich auch einmal zurückzunehmen. Bei der konzertanten Aufführung im Theater an der Wien mit dem La Cetra Barockorchester Basel wurde sie zum Triumph für die Mezzosopranistin Adèle Charvet.
https://www.diepresse.com/25334788/triumph-fuer-eine-einspringerin-bei-ariodante

Berlin/ Deutsche Oper: So romantisch ist „Die Walküre“ nur selten zu erleben


„Die Walküre“ in Berlin.
Foto: Bettina Stöss

Der ehemalige GMD Donald Runnicles überrascht mit einer ungewohnt zarten, hochromantischen Walküre. Getragen vom Wälsungenpaar Elisabeth Teige und Matthew Newlin sowie einem überragenden Jordan Shanahan als gebrochenen Wotan, kann der Abend nahtlos an den starken Auftakt anschließen. Während es musikalisch funkelt, verliert sich Stefan Herheims Inszenierung nun endgültig in Kofferbergen, Statistenchaos und peinlicher Pantomime.
Von Arthur Bertelsmann
Klassik-begeistert.de

Klosterneuburg/NÖ:Die Macht der Haare: Samson und Dalila
Samson ist unbesiegbar – bis ihm Dalila die Haare stutzt: Camille Saint-Saëns’ monumentale Oper ist heuer in Klosterneuburg zu Gast. Seine Stärke liegt in seinem Haar – solang dieses ungeschoren bleibt, ist er für seine Gegner unbesiegbar: Samson ist ein Held aus dem Alten Testament, der die Unterdrücker Israels oftmals besiegte. Bis er den Verführungskünsten von Dalila erliegt und ihr verrät, dass seine Unverwundbarkeit mit seinen Haaren zusammenhängt … „Der biblische Stoff passt natürlich perfekt ins Stift Klosterneuburg“, sagt Opern-Intendant Peter Edelmann. Umso mehr, als der berühmte Verduner Altar in der Leopoldskapelle des Stifts, ein Höhepunkt der mittelalterlichen Goldschmiedekunst, auf drei Tafeln Samson zeigt. Das ist aber natürlich nicht der Hauptgrund, wieso Edelmann das Werk für das heurige Sommerfestival ausgewählt hat: „Es ist eine Grand Opéra, eine große französische Oper, monumental und erotisch. Sie war noch nie in Klosterneuburg zu sehen und in Wien zuletzt vor acht Jahren.“
https://www.diepresse.com/24950540/die-macht-der-haare-samson-und-dalila

COMUNICATO STAMPA: VISIONI D’ADDIO AL TEATRO DELL’OPERA DI ROMA
MARIOTTI DIRIGE I VIER LETZTE LIEDER DI STRAUSS E “LA GRANDE” DI SCHUBERT

 

Il 28 maggio al Costanzi il soprano Marina Rebeka canta per la prima volta in Europa i Vier letzte Lieder

Marina Rebeka.Copyright: Tatjana Vlasova

«Questo programma rappresenta una sorta di testamento spirituale. L’ultima sinfonia di Schubert è inquieta e agrodolce, e alterna momenti di tenera speranza ad altri più malinconici e irrequieti. Il secondo movimento, più degli altri, manifesta un senso di sconforto e paura, evocando atmosfere quasi mahleriane. Strauss, invece, ci accompagna verso l’ultima fase della vita: il misterioso viaggio dell’uomo verso una morte desiderata.» Con queste parole il Direttore Musicale dell’Opera di Roma Michele Mariotti introduce il concerto sinfonico del 28 maggio al Costanzi. Il programma ruota attorno a due pilastri della musica: da un lato le ultime composizioni vocali di Richard Strauss: i Vier letzte Lieder (Quattro ultimi Lieder), e dall’altro la Sinfonia n. 9 in Do maggiore, detta “La Grande”, di Franz Schubert. Il soprano di fama internazionale Marina Rebeka, vincitrice del Readers’ Award agli International Opera Awards 2025, debutta in Europa nei Vier Letzte Lieder.

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Berlin/ Staatsoper: Tipp: Preußens Hofmusik III (30. und 31.5.2026)

Apollosaal. Copyright: Marcus Ebener

Schon vor seinem neunten Geburtstag schrieb Wolfgang Amadeus Mozart während seiner Londonreise erste Symphonien. Inspiriert von dem Stil des Spätbarocks und der frühen Klassik zeigte er dabei bereits Experimentierfreude und Sicherheit in der Auswahl unterschiedlicher Tonträger. In dieser Schaffensphase Mozarts prägten vor allem die böhmischen Komponisten Josef Mysliveček, Jan Křtitel Vaňhal sowie Joseph Haydn seine klassischen Symphonien entscheidend. Preußens Hofmusik III widmet sich dieser facettenreichen musikalischen Epoche des 18. Jahrhunderts…

Mehr darüber (Programm) in den „Infos des Tages“

BERLIN / Staatsoper Unter den Linden KAMMERKONZERT VII: RENÉ PAPE mit ROBERT SCHUMANNs Liederzyklus „Dichterliebe“, op. 48 – Uraufführung der Bearbeitung für Streichsextett und Klavier von ELIAS CORRINTH; 20.5.2026

Foto: Dr. Ingobert Waltenberger

Wagner-Bass Pape überrascht mit einer subtil durchhörten, poetisch sanft ausgeleuchteten Liebes- und Erinnerungsschmerzerkundung

Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger

Berlin Kammermusikfestival INTONATIONS mit Martha Argerich 11.-14. Juni 2026 im KühlhausBerlin

Großartige Kammermusik an vier Tagen im Kühlhaus Berlin: In drei Wochen beginnt wieder Elena Baschkirovas Festival „Intonations“. Martha Argerich hat sich für vier Auftritte im Rahmen des Festivals angekündigt.

Martha Argerich. Copyright: Adriano Heitmann

Vom 11. – 14. Juni treffen sie sich wieder für eine Art „Familientreffen“ – herausragende Musiker:innen aus aller Welt und jeden Alters werden wieder gemeinsam bei Berlins einzigem jährlichem Kammermusikfestival im Kühlhaus auftreten. Eingeladen hat wieimmer Festivalgründerin und Pianistin Elena Bashkirova persönlich: Sie stellt Jahr für Jahr ein bewegendes Programm zusammen, bei dem junge, aufstrebende Talente die Chance erhalten, mit etablierten Berühmtheiten der klassischen Musikwelt zu musizieren…

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Giovanni Pergolesi: La serva Padrona • Kurzopern-Festival 2026 im Theater Stok, Zürich • Premiere: 21.05.2026. Neuproduktion In Kooperation mit der Kammeroper Zürich
Die Abschaffung der Heiratsstrafe als Chance für die Bezahlung weiblich konnotierter Arbeit
Vom prallen Leben der freien Schweizer Opernszene kündet das Kurzopern-Festival 2026 im Theater Stok in Zürich. Eröffnet wird das reichhaltige Festival mit Pergolesis «La serva Padrona».

Foto ©  www.kurzopern.ch

Kathrin Elmiger (Regie) legt Pergolesis Meisterwerk als Geschichte einer Diskussionsveranstaltung zur Abschaffung der Heiratsstrafe, der in der Schweiz noch bis 2032 möglichen steuerlichen Schlechterstellung verheirateter Doppelverdiener-Paare gegenüber Konkubinatspaaren, an.

Zum Bericht von Jan Krobot

Bühne Baden: CHESS ist für den Österreichischen Musiktheaterpreis 2026 nominiert!

Groß ist die Freude an der Bühne Baden: CHESS, die Erfolgsproduktion aus dem Sommer 2025 (Regie: Andreas Gergen), wurde in der Kategorie „Beste Gesamtproduktion Musical“ für den Österreichischen Musiktheaterpreis 2026 nominiert.

Mimi Reiter, Gernot Kranner.Foto: Christian Husar

Hier der Link zu allen Nominierungen: Nominierungen 2026 – Der Österreichische Musiktheaterpreis

Die Macht des Mobs: Eine Analyse der Empörungskultur

Wien hat ein kulturelles Großereignis und eine politische Zerreißprobe hinter sich. Während der Eurovision Song Contest (ESC) auf der einen Seite ein willkommener Grund zum Feiern und für ausgelassene Stimmung war, wurde die Veranstaltung auf der anderen Seite von Boykott und Protesten begleitet. Eine Seite kritisierte die Teilnahme Israels, andere warfen genau diesen Kritikern politische Instrumentalisierung vor. Noch bevor ein Ton gesungen wurde, war der ESC zum Schauplatz einer Debatte geworden, die weit über Musik hinausgeht: Wer darf auftreten – und wer entscheidet das eigentlich?

News.at,empoerungskultur

Vorarlberger Landestheater: Vorarlberger Landestheater-Intendantin sieht Absicht statt Versehen
Stephanie Gräve geht davon aus, dass die Leitung der Kulturhäuser-Betriebsgesellschaft ihre Unterschrift bewusst ohne Rücksprache verwendet hat. Sie habe nicht mit einer Freistellung gerechnet und auch nicht damit, dass ihre Anzeige gegen Monika Wagner, Geschäftsführerin der Vorarlberger Kulturhäuser-Betriebsgesellschaft (KuGes), öffentlich werde, sagte die Intendantin des Vorarlberger Landestheaters, Stephanie Gräve, am Mittwoch der APA. Sie habe durch die Anzeige Rechtssicherheit für sich schaffen wollen. Die Verwendung ihrer elektronischen Unterschrift ohne Rücksprache sei aus ihrer Sicht kein Versehen gewesen.
Kurier.at.graeve.freistellung

Neu im Kino: „Vivaldi und ich“
„Vivaldi und ich“ ist die Verfilmung eines historischen Romans. Der Film erzählt eine fiktive Geschichte an einem realen Ort, einem venezianischen Waisenhaus, an dem Antonio Vivaldi in der Tat viele Jahre gewirkt hat. Der italienische Regisseur Damiano Michieletto ist in erster Linie als Opernregisseur bekannt und gefragt. Im Sommer wird er Verdis Oper „La Traviata“ erstmals auf die Seebühne der Bregenzer Festspiele bringen
Von Kirsten Liese
https://www.swr.de/kultur/musik/neu-im-kino-vivaldi-und-ich-100.html

Nachruf auf Bettina Taheri-Zacher: Menschen waren ihr genauso wichtig wie die Musik
„Es regnete in Strömen. Dann erschien plötzlich ein wunderschöner Regenbogen. Kurz danach kam die Sonne heraus und hat sie in den Himmel getragen. Und das zur Prime Time. Anders hätte es Bettina nicht gewollt.“  – So beschreibt Bettinas Familie auf Facebook ihren Tod am Himmelfahrtstag, 14. Mai 2026. Sie war 52 Jahre alt. Bettina Taheri-Zacher bleibt in meiner Erinnerung vor allem als wunderschöne Frau, deren innere Schönheit sich in ihrem äußeren Erscheinungsbild widergespiegelt hat. Nach dem Studium in Detmold war sie als Soloflötistin an der Oper von Manaus in Brasilien tätig. Dann wechselte sie in den Medien- und Kulturbereich. Sie war Chefredakteurin der Musikredaktion bei Klassik Radio, beim Saarländischen Rundfunk und zuletzt bei NDR Kultur. Für ihre Arbeit hat sie unter anderem den Deutschen Rundfunkpreis erhalten. Ich hatte das Glück eine Zeit lang mit ihr zu arbeiten. Wir hatten uns im März 2013 kennengelernt, als ich gerade mit meinem Mann von München nach Hamburg zog.
Von Jolanta Lada-Zielke
Klassik.begeistert.at

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Die USA klagen Kubas Ex-Präsident Raúl Castro an: Ein Abschuss von zwei Kleinflugzeugen vor dreissig Jahren bringt den 94-jährigen Revolutionär in Bedrängnis: Castro soll den Abschuss angeordnet haben, bei dem drei US-Bürger getötet wurden. Der Altrevolutionär gilt immer noch als der starke Mann des kommunistischen Regimes.
Jetzt lesen
 Die Amerikaner bauen eine Drohkulisse gegen Kuba auf. Wie stark ist eigentlich das kubanische Militär?: Amerikanische Geheimdienstberichte über die von der Insel ausgehende Drohnengefahr dürften dazu dienen, weiter Druck auf Kubas Regierung zu machen. Das Gleiche gilt für die Anklage gegen Raúl Castro.
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Demütigungsvideo: Israelischer Minister Itamar Ben-Gvir bringt selbst Benjamin Netanyahu gegen sich auf: Der rechtsextreme Polizeiminister gehört zu den kontroversesten Mitgliedern des israelischen Kabinetts. Ein Video, das die Demütigung von Gaza-Aktivisten zeigt, sorgt nun für Protest.
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Politisches Überleben auf der Kippe: Netanyahu wird früher als erwartet zu Neuwahlen gedrängt: Israels Ministerpräsident steht unter Druck wie selten zuvor. Die Koalition droht zu platzen, die Umfragen sind mies – und mit Finanzminister Smotrich gerät nun ein weiterer Vertrauter ins Visier des Internationalen Strafgerichtshofs.
Jetzt lesen
Cyril Ramaphosa ist ein Entfesselungskünstler. Doch nun droht ihm die Absetzung als Präsident Südafrikas: Er war Gewerkschaftsführer, Mandela-Vertrauter, Wirtschaftsboss: Cyril Ramaphosa hat sich immer wieder neu erfunden. Jetzt könnte ihn ein alter Skandal zu Fall bringen. Ein Porträt.
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 Trumps Drohungen und der Ukraine-Krieg zeigen Wirkung: Die Europäisierung der Nato ist in vollem Gang: Der angekündigte Abzug von amerikanischen Truppen aus Deutschland sorgt für viel Aufregung. Doch das könnte noch längst nicht alles gewesen sein.
Jetzt lesen
 Der deutsche Kanzler Friedrich Merz schlägt zum ersten Mal konkrete Schritte zur EU-Integration der Ukraine vor: Der Bundeskanzler wirbt in einem Brief an die EU-Spitze für eine «assoziierte Mitgliedschaft» des Beitrittskandidaten. Kiew soll schon vor einem regulären Beitritt enger in zentrale EU-Institutionen eingebunden werden – ein ungewöhnlich konkreter Vorstoss.
Jetzt lesen
Jemens Separatisten träumen weiter vom eigenen Staat – obwohl ihnen niemand mehr hilft: In letzter Zeit hat die südjemenitische Unabhängigkeitsbewegung schwere Rückschläge erlitten. Nun reist ihr letzter freier Vertreter allein um die Welt, um neue Verbündete zu suchen – auch für den Kampf gegen die Huthi-Miliz.
Jetzt lesen
«Die amerikanische Politik war schon immer ziemlich korrupt», sagt der USA-Historiker Manfred Berg: Vor 250 Jahren entstanden die Vereinigten Staaten von Amerika. Was sind die grössten populären Irrtümer ihrer Geschichte? Wieso ist das Land heute so tief gespalten – und Donald Trump kein Betriebsunfall der Demokratie? Ein Gespräch zum Geburtstag der «auserwählten Nation».
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Buchmarkt: Achtung, KI-Schrott! Wer auf Amazon Bücher kauft, findet eine Flut von minderwertigen KI-Titeln. Schweizer Buchhändler dagegen wollen keinen KI-Schrott verkaufen.
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Konsequenzen nach dem Fall Maisano: An der Herzchirurgie des Zürcher Universitätsspitals ist es zwischen 2014 und 2020 zu schweren Fehlern gekommen. Laut Experten starben rund siebzig Personen mehr, als es statistisch zu erwarten gewesen wäre. Nun wollen Spitäler die Regeln für ihr Personal verschärfen.
Zum Bericht

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Gesundheit. 24-Stunden-Pflege: „Ist nicht finanzierbar!“
Rund 80 Prozent der Österreicher würden im Falle des Falles lieber daheim in den eigenen vier Wänden gepflegt und versorgt werden, bevor sie in ein Pflegeheim wechseln müssten. Das stellt vor allem Angehörige vor Probleme. Was die „Krone“-Leser zum Thema denken, lesen Sie hier.
https://www.krone.at/4149247

Politik Österreich: Aufstand der Austro-Stars gegen Bablers Kultur-Politik
Mit einem dramatischen Appell wendet sich die österreichische Musikbranche in einem offenen Brief an die Bundesregierung und fordert die Rettung der heimischen Kulturlandschaft. n der österreichischen Musikszene brennt die Hütte: Mit einem beispiellosen, flammenden offenen Brief wendet sich die gesamte Musikbranche des Landes – von absoluten Mega-Stars bis zu den einflussreichsten Musikmanagern – direkt an die Bundesregierung. Unter dem dramatischen Titel „Musik aus Österreich braucht eine Zukunft – Für einen starken Musikstandort im Streaming-Zeitalter“ schlagen die Kulturschaffenden Alarm. Sie fordern nicht weniger als eine radikale Kehrtwende, um den heimischen Markt vor dem endgültigen Untergang im globalen Streaming-Dschungel zu retten
oe24.at.aufstandaustrostars

Wirtschaft: Ryanair erwartet wegen Kerosinpreisen Airline-Pleiten
Die Kerosin-Krise werden einige Airlines in Europa dieses Jahr wohl nicht überleben, sagt Ryanair-Finanzchef Neil Sorahan. Ryanair selbst sei auf eine „apokalyptische Situation“ vorbereitet. Die Billigairline steigert ihren Jahresgewinn überraschend stark, wagt aber keine Prognose.
Manager.magazin,de,ryanair

Österreich Fußball:Aufsteiger FC Wacker Innsbruck: Wie bundesligafit ist der Traditionsklub?
Vier Jahre nach dem Zwangsabstieg in die 5. Liga meldet sich Wacker Innsbruck in der 2.Liga zurück. Dafür verantwortlich ist auch der FC Bayern.
Kurier.at.

Apropos Aufstieg: Ich habe gestern das Hinspiel im Qualifikationskrimi zur deutschen Fußball-Bundesliga zwischen Wolfsburg und Paderborn verfolgt. Das Spiel endete 0.0, Fortsetzung und Entscheidung am Montag in Paderborn. Wer nun glaubt, dass Paderborn im Heimspiel alle Trümpfe in der Hand hat, sollte vorsichtig sein. Vom Gefühl her glaube ich, dass sich Wolfsburg auswärts leichter tun wird. Wetten würde ich allerdings nicht darauf!

Haben Sie einen schönen Tag!

A.C. 

 

 

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