Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

21. APRIL 2026 – Dienstag

21.04.2026 | Tageskommentar

 

simon
Foto: Dr. Klaus Billand

19.4.2026 SIMON BOCCANEGRA – 100. AUFFÜHRUNG DIESER INSZENIERUNG
Zum Jubiläum: Ein ideales Dreieck

Vor 24 Jahren hatte Peter Steins zeitlos zeitgemäße Inszenierung über den friedliebenden Korsaren auf dem Dogenthron Premiere, und viele große Interpreten haben sich seither diese Rolle zu eigen gemacht: Zunächst Thomas Hampson unerbittlich, dann Leo Nucci in seinen späten Jahren, Plácido Domingo in seiner wohl besten Baritonrolle weich und samtig, Dmitri Hvorostovsky, der große Russe, der noch etwas mehr als ein Jahr vor seinem Tod bereits mit seiner tödlichen Diagnose konfrontiert eine besonders berührende Interpretation zum besten gab. Diesmal ist es Ludovic Tézier, der derzeit wohl unangefochtene Herrscher am Verdibaritonthron, der den Dogensitz einnimmt.

Die Produktion ist gut, nämlich gar nicht gealtert: Klare Bilder, Formen und Farben, wenig Versatzstücke, zum Teil eine gehörige Portion Düsternis, rot und blau als Farben der Patrizier und Plebejer (Kostüme: Moidele Bickel), nur Amelia, die ja beide in sich trägt, glänzt als Lichtgestalt in leuchtendem Weiss. Das Setting (Bühne: Stefan Mayer) spricht in einfachen Symbolen (Sarg, Dogenpalast, [Kerker-]Gemächer, Meer) und verdeutlicht so den jeweiligen Spielort. Diese Schlichtheit gibt viel Raum für Musik und Darstellung:

Zum Bericht von Sabine Längle

Wien/ Staatsoper: 18.4.2026 „Tosca“, Staatsoper

tos4
Foto: Klaus Billand

Während das Opernpublikum am ersten lauen Frühlingsabend des Jahres zur „Tosca“ strömte, trotteten an der Staatsoper die Teilnehmer des „Vienna 5K“ vorbei: ein Fünf-Kilometer-Lauf entlang der Ring-Straße, im Rahmenprogramm des Vienna City Marathons gelistet.

Diese Marathon-Wochenenden machen aus Wien jedes Jahr eine Stadt der verschwitzten T-Shirts und modischen Laufschuhe – aber Oper wird glücklicher Weise trotzdem gespielt. Und wer sich zur Anreise in die Staatsoper den U-Bahn-Linien anvertraute, konnte den durch diese sportliche Bewegungseuphorie entstandenen Verkehrsbehinderungen geschickt ausweichen.

Vor der Staatsoper beruhigte der Blick aufs Abendplakat: Anna Netrebko wird singen. Dabei waren die paar Demonstranten der „Anti-Anna-Netrebko-Liga“ gar nicht aufmarschiert. Bei der ersten „Tosca“-Vorstellung hatten sie noch pflichtbewusst ihre Schilder hoch gehalten. Im Haus ging es dann sportlich zu Fuß bis zum Balkon hinauf. Schließlich ist regelmäßige Bewegung essentiell für die Gesundheit, wie sogar die „KI“ von Google weiß…

Und wo bleibt Tosca? Die Rezension in der Tageszeitung „Die Presse“ zur ersten Vorstellung (Druckausgabe vom 14. April 2026) hat getitelt: „Tosca als opulentes Netrebko-Konzert“ – und wollte damit möglicherweise andeuten, dass fesselndes „Musiktheater“ an diesem Abend zu kurz gekommen ist.

Für diese dritte Vorstellung lässt sich das nicht mehr so ausdrücklich sagen, auch wenn Anna Netrebkos Tosca ein hohes Maß an Selbstbewusstsein und einen Hang zur leicht pathetisch unterlegten „Pose“ besitzt (die andererseits einer Diva zugestanden werden muss). Denn eine Diva wird natürlich ihre Stärken hervorkehren, in diesem Fall dem Publikum zum Beispiel ausreichend die Möglichkeit bieten, sich an der samtigen, abgedunkelten Glut ihres breiten Soprans zu laben (und stimmlich hat die Sängerin an diesem Abend einen sehr ausgewogenen und überzeugenden Eindruck hinterlassen).

Doch zu einer opfergemäßen „Selbstentäußerung“ ließ sich Anna Netrebkos Tosca auch dieses Mal nicht hinreißen. In ihrer Gefühlslage ist diese Tosca im Schmerz vielleicht zu „stabil“. Das „Vissi d’arte“ begann die Sängerin stehend zu singen, sank erst gegen Ende auf die Knie. Die schwere Süße von Netrebkos Sopran verlieh ihrem Vortrag wieder jenen weiter oben zitierten „Konzertanstrich“ und schwelgte in üppigem Sentiment, bei dem es schwer fiel, den nervösen Herzschlag einer von Scarpia in die Enge getriebenen Frau zu fühlen.

http://www.operinwien.at/werkverz/puccini/a41tosca.htm

Dominik Troger/ www.operinwien.at 

Wien/ Musikverein: Christian Thielemann steht unangefochten an der Weltspitze der Dirigenten
Es wundert nicht, dass man beim Lesen von Reviews über Christian Thielemann eine Art von Langeweile verspürt – denn sie sind immer hymnisch. Im Wiener Musikverein hat er Sonntagabend hören lassen, wie sehr er mit dem für ihn neuen Orchester harmoniert. Das untermauert seine Genialität vor allem in Sachen Richard Strauss.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Christian Thielemann im Musikverein: Sinnlichkeit und Besinnlichkeit (Bezahlartikel)
Strauss’ Lieder und Beethovens Landpartie: Christian Thielemann und die Staatskapelle Berlin im Musikverein.
Kurier.at. musikverein

Bayreuth: Kurator Marcus Lobbes verrät: So wird 2026 der Bayreuther KI-Ring gemacht

ing
Copyright: Bayreuth

Dortmund. Bayreuths Festspiele bringen die weltweit erste „Ring des Nibelungen“-Aufführung komplett mit KI heraus. Marcus Lobbes ist ihr Schöpfer. Bayreuth erwartet seinen ersten KI-Ring. Und Marcus Lobbes wird ihn erschaffen. Seit fast drei Jahren füttert er mit seinem Team die „Maschinen“. Ein Interview über Bärenfell-Wagnerianer und die Macht der Technologie.
https://share.google/BfvQxd0TuH7XRJWb9

Michael Koling: So ein Experiment hätte Richard Wagner gefallen können. Und das Ergebnis kann kaum schlimmer werden, als so manch eine „echte“ Produktion ist.

Wiesbaden: Eröffnungspremiere der Internationalen Maifestspiele mit Live-Stream

Associate Artist Tiago Rodrigues inszeniert „Tristan und Isolde“ als begehbares Archiv

unbenannt

 ZUM VIDEO/ TRAILER

„Dieser Ort ist ein Archiv“ – dieser Satz steht am Anfang der Eröffnungspremiere der Internationalen Maifestspiele „Tristan und Isolde“, am 01. Mai 2026 um 17.00 Uhr im Großen Haus. Die Inszenierung von Tiago Rodrigues verfolgt den Weg des Tristan-Mythos durch seine jahrhundertealte Geschichte voller Überschreibungen und Mehrdeutigkeiten. Er erzählt die Geschichte eines tragischen Liebespaars, dessen Liebe über das Individuum hinausgeht und Auswirkungen auf die Welt hat. Die Übertitel ersetzt er durch 932 Schrifttafeln mit einem eigenen Text und fügt Wagners Musikdrama so eine neue Ebene hinzu, die sich dem Werk gegenüberstellt, es kommentiert, hinterfragt und vermittelt. Die Tänzer*innen Sofia Dias und Vítor Roriz blättern diese Tafeln auf und nehmen das Publikum mit in ein riesiges Archiv. „Der Stoff ist viel älter als die Oper. Als Wagner sich seiner annahm, interpretierte er ihn aus seiner subjektiven Perspektive. Als Regisseur verändere ich weder Wagners Text noch seine Partitur, aber wir nähern uns ihm ebenfalls aus dem Heute.“ sagt Tiago Rodrigues…

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Badisches Staatstheater Karlsruhe: „LA STRANIERA“ von Vincenzo Bellini 19.4.2026 (Premiere 29.3.) – in halbszenischem Gewand

fel
 Florence Losseau (Isoletta) und Armin Kolarczyk (Valdeburgo) im 1.Akt. Foto: Felix Grünschloss

Eine ehrenvolle Tat gelang der Karlsruher Oper mit der halbszenischen Einrichtung einer Rarität des Belcanto. Ihr Schatten-Dasein dürfte sowohl in dem etwas holprigen Sujet als auch in der etwas unausgewogenen musikalischen Dramaturgie des Stückes liegen. Dabei war Bellinis vierte, im Auftrag der Mailänder Scala dort 1829 uraufgeführter Oper ein großer Uraufführungs-Erfolg beschieden, der sich in einer baldigen Verbreitung auf zahlreichen internationalen Bühnen fortsetzte, wozu 1837 immerhin auch Karlsruhe gehörte. Doch mit der zunehmenden Vergessenheit der ur-romantischen Vorlage schwand wohl auch das Verständnis für die nicht in allen Details ganz nachvollziehbare Handlung und damit auch ihre Vertonung. Ein Freund Bellinis hatte ihn auf den Roman „L’Etrangère“ des damals sehr verbreiteten Literaten Victor D’Arlincourt aufmerksam gemacht, worauf der populäre Librettist Felice Romani daraus eine Dramatisierung für die Bühne geschaffen hatte. ..

Zum Bericht von Udo Klebes

Karlsruhe/Staatstheater: Das Staatstheater in Karlsruhe spielt Bellinis selten aufgeführte Oper “La Straniera”
Trotz des großen Erfolges bei der Uraufführung 1829 an der Mailänder Scala und der darauffolgenden Eroberung der Opernbühnen Europas und der ganzen Welt verschwand die Oper “La Straniera” von Vincenzo Bellini ab Mitte des Neunzehnten Jahrhunderts in der Vergessenheit. Auch vereinzelte Aufführungen in den letzten Jahrzehnten ließen das Melodramma nicht mehr an seinen Anfangserfolg anknüpfen. Raritätenjäger können jetzt dieses Werk in einer halbszenischen Aufführung in Karlsruhe erleben. Unter der Leitung von Attilio Cremonesi erbringt das Ensemble des Badischen Staatstheaters eine großartige Leistung, allen voran Ks. Ina Schlingensiepen in der Hauptrolle der Adelaide.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de

Nürnberg: Schlimmer geht’s nimmer mit Liebeswirren: Mozarts La finta giardiniera in Nürnberg
bachtrack.com.de

Richard Strauss: Arabella • Opernhaus Zürich • Vorstellung: 18.04.2026
Ruhige Sachlichkeit und klare Nachvollziehbarkeit fernab jeglicher regietheatraler Egomanien

Mit der lyrischen Komödie «Arabella» zeigt das Opernhaus Zürich nach der Saisoneröffnung mit «Der Rosenkavalier» nun auch Strauss zweite Konversationsoper, die selbstgewählte Konkurrenz zu und «Weiterentwicklung» von seinem Erfolgswerk.

sut
Foto © Toni Suter

Mit den Inszenierungen von «Lucia di Lammermoor», «Hänsel und Gretel», «Pique Dame», «Tosca», «Semele» und «Arabella» war und ist Robert Carsen seit Jahrzehnten am Opernhaus Zürich präsent und erhielt neben der Gunst des Publikums auch jene von bis jetzt mindestens vier Intendanten. Carsens Inszenierungen bestechen seit jeher durch ihre ruhige Sachlichkeit und klare Nachvollziehbarkeit fernab jeglicher regietheatraler Provokationen und Egomanien. Auch bei dieser «Arabella» ist das nicht anders und so spiegelt diese den Zeitgeist und das Zeitgeschehen, wie es Carsen im Libretto als Charakteristikum der Libretti von Hofmannsthal beschreibt. ..

Zum Bericht von Jan Krobot

Feuilleton: Legitimationen für die Musik!
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, heute gibt es viele gute Nachrichten: Von neuen Programmen, neuen Museen, neuen Büchern, Neuer Musik – bis zum glücklichen Überleben einer Geige. So viele Gesichter wie in dieser Saison hatte die Oper selten! Unsere Bühnen suchen nach ganz unterschiedlichen, neuen Ästhetiken: Zurück zum Mythos, hin zum Kitsch, die Suche nach Tiefe und Liebe unter der blinkenden Oberfläche – oder die Renaissance des klassischen Erzählens! Die spannende Suche spiegelt sich auch in den Programmen und in den Looks der nächsten Spielzeit: Comic-Sprache, Neue Sachlichkeit, virtuelle Ästhetik, klassischer Humor oder doch lieber schillernder Pop? Lesen Sie den ersten Teil unseres großen Spielplan-Checks. Wer sind die Gewinner und Verlierer? Welche Künstlerinnen und Künstler sind überall zu hören – und wer hat die besten Trouvaille
https://backstageclassical.com/legitimationen-fuer-die-musik/

Nachruf
Gerhard Schmidt-Gaden gestorben: Gründer des Tölzer Knabenchors
ttps://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/nachruf-gerhard-schmidt-gaden-gestorben-chorleiter-toelzer-knabenchor-100.html

Wien/Ehrbar Saal: Chopin ganz verführerisch: 19.4.2026

Geschichte - Ehrbar Saal

Der historische Ehrbar Saal, seit einiger Zeit etwas renoviert und nun von der Klavierfirma C. Bechstein geführt, wird immer mehr von in Wien lebenden Musikern, eher jüngeren, und den unterschiedlichsten Ensembles als guter Platz zum Konzertieren angenommen. Sogar ein eigenes kleines Orchester spielt hier nun gelegentlich auf: die Ehrphilharmonie Wien. Geleitet von Andrea Götsch, der jungen Klarinettistin der Wiener Philharmoniker. Und von ihr versiert dirigiert – sie baut sich hier eine Dirigentenkarriere auf. Diesmal mit Franz Schuberts 3. Symphonie und der Uraufführung der Chor-Orchesterphantasie „Memorias de los espi“ des jungen Kolumbianers Yeison Buitrago Vargas: Die Reize von Romantik wie Moderne haben impulsiv wie stimmig gewirkt.

Weiterlesen in den „Infos des Tages“

Wien/ Kunsthistorisches Museum: Donnerstagabend im Museum  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ 

belo

Bellottos teleskopischer Blick auf Wien
Vortrag von Mateusz Mayer, Kunsthistorisches Museum

30. April 2026, 19 Uhr, Kunsthistorisches Museum, Bassano Saal

Bernardo Bellotto (1722–1780) war Neffe und Schüler des venezianischen Stadtmalers Giovanni Antonio Canal (1697–1768) und trat – wie dieser – unter dem Namen Canaletto auf. Die Forschung etablierte für den Stil des berühmten Onkels den Begriff des „teleskopischen Blicks“, der die Stadt mithilfe optischer Geräte (wie Camera obscura, Fernrohr und Lupe) mit besonderer Präzision erfasst…

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Wien
Kann der ESC in Wien unpolitisch sein?
Der Eurovision Song Contest in Wien sorgt schon im Vorfeld für Kontroversen. Mehrere Länder boykottieren den Event – wegen Israel
Mitte Mai findet in Wien ein Großevent statt, dem Musik-Fans auf der ganzen Welt entgegenfiebern: Der Eurovision Song Contest. Fünf Länder – Spanien, Irland, Niederlande, Slowenien und Island – boykottieren den Musikwettbewerb, weil Israel daran teilnimmt. Sie hatten im Vorfeld gefordert, den jüdischen Staat vom ESC auszuschließen, wegen des Vorgehens der israelischen Armee im Gazastreifen. Die Europäische Rundfunkunion war der Forderung nicht nachgekommen, daraufhin hatten die fünf Länder ihren Rückzug erklärt. Die gemeinsame Boykottaktion ist deshalb bemerkenswert, weil der ESC in diesen Ländern besonders populär ist. Politische Kontroversen beim europäischen Musikwettbewerb sind dagegen alles andere als neu. Russland darf seit der Vollinvasion der Ukraine 2022 nicht mehr teilnehmen. Aserbaidschan und Armenien forderten mehrfach den gegenseitigen Ausschluss, wegen des Konflikts um Bergkarabach. Österreich boykottierte den ESC 1969, weil dieser damals im diktatorischen Spanien unter Franco ausgetragen wurde.
DerStandard.at.story.songContest

Nach mehr als 30 Jahren: Deutsche Band Die Prinzen hört auf
Ende 2027 ist eine große Abschiedstournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz geplant. Die seit dreieinhalb Jahrzehnten bestehende Popband Die Prinzen hört auf. Die Band habe „nach reiflicher Überlegung“ beschlossen, ihre Karriere „zu einem würdigen Abschluss zu bringen“, sagten die Mitglieder der „Bild“ in einem am Samstag veröffentlichten Interview. Die Band gehört mit rund sechs Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten deutschen Popgruppen. Ende 2027 werde es eine große Abschiedstournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz geben.
Kurier.at.dieprinzen

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

 «Alles muss sich ändern»: Wie Viktor Orban selbst Ungarns Hinterland verlor: Noch vor vier Jahren wählte die ungarische Landbevölkerung in überwältigender Mehrheit Orbans Fidesz. Nun riss Peter Magyar auch diese Hochburgen ein. Was ist passiert?
Jetzt lesen
Klarer Sieg für Russland-Freund Radew in Bulgarien: In Bulgarien hat das Bündnis des früheren Präsidenten Rumen Radew die vorgezogene Parlamentswahl gewonnen und die absolute Mehrheit erreicht. Etablierte Parteien liegen abgeschlagen zurück.
Jetzt lesen
Trump kündigt neue Gespräche mit Iran an – doch selbst bei einer Einigung dürfte die Weltwirtschaft noch lange leiden: Der amerikanische Präsident nennt den iranischen Beschuss auf Schiffe in der Strasse von Hormuz einen «vollständigen Bruch der Waffenruhe», will aber trotzdem mit Teheran verhandeln. Falls kein Durchbruch erzielt wird, sollen wieder Bomben fallen.
Jetzt lesen
 Rückkehr in die zerstörte Heimat: Nach Beginn der Waffenruhe in Libanon wollen viele Flüchtlinge sofort nach Hause: Autokolonnen, siegesgewisse Hizbullah-Vertreter und wütende Christen: In Südlibanon sorgt die Feuerpause mit Israel für gemischte Gefühle.
Jetzt lesen
 Anschlag auf Nord Stream: «Die Verdächtigen sind sehr sauer»: Der Journalist Bojan Pancevski enthüllte, wie Ukrainer die russisch-deutsche Pipeline zerstört haben. Im Interview erzählt er, wo die Beteiligten heute sind, was sie antrieb und was Präsident Selenski wusste.
Jetzt lesen
Amoklauf oder Tat mit politischem Hintergrund? Ein Mann in Kiew erschiesst sechs Personen: Ein Mann schiesst auf offener Strasse wahllos auf Passanten, nachdem er seine eigene Wohnung angezündet hat. Die Verbindungen des Täters nach Russland erregen mediale Aufmerksamkeit. Vieles ist aber unklar.
Jetzt lesen
Sicherheitsrisiko US-Botschafter: Ein «unverzeihliches» Versagen im britischen Staatsapparat: Peter Mandelson wurde trotz gescheiterter Sicherheitsprüfung nach Washington geschickt. Das kostet zunächst einen Spitzenbeamten den Posten, doch der Druck auf den Premierminister Keir Starmer wächst.
Jetzt lesen
 Zum Motivationsseminar bei Pedro Sánchez: Die globale Linke feiert an einem Gipfel in Barcelona einen frischen Glauben an sich selbst: Die Zusammenkunft unterschiedlicher Strömungen gilt als Erfolg. Doch Widersprüche bleiben, und neue Antworten fallen schwer.
Jetzt lesen
 Südafrika: «Kill the Boer» – Julius Malema zu fünf Jahren Haft verurteilt, aber nicht wegen rassistischer Hetze
Die Anhänger des südafrikanischen Linkspopulisten machen die weisse Minderheit und sogar Donald Trump für das Urteil verantwortlich. Es wird zu einer Belastungsprobe für den Rechtsstaat.
Jetzt lesen

Vier Wochen Krieg gegen Iran: Was haben die USA und Israel erreicht?: Eine Zwischenbilanz in Karten und Grafiken zeigt, wie der Krieg verläuft, welche Ziele die Angreifer zerstört haben und was er sie kostet.
Jetzt lesen
Die Huthi sind zurück. Mit dem Kriegseintritt der Jemeniten eskaliert die Lage im Nahen Osten weiter: Fast einen Monat hielten sie sich abseits. Nun haben die jemenitischen Milizionäre Raketen auf Israel abgeschossen und treten damit aufseiten Irans in den Krieg ein. Die Folgen könnten gravierend sein.
Jetzt lesen
 Statt über ihre Likes zum 7. Oktober berichten sie lieber über ihre coolen Designerstiefel – Zohran Mamdani, seine Frau Rama Duwaji und die Medien
Geht es um den neuen New Yorker Bürgermeister und seine Gattin, geraten Journalisten in Verzückung. Dabei gäbe es viel Irritierendes zu sehen.
Jetzt lesen
Hinab und hinauf die Katzenleiter – Architektur für die heimlichen VIP der Schweiz: Man sieht sie an Häusern von Bern bis Kreuzlingen und von Zürich bis Lugano: Katzenleitern erzählen von der Bedeutung von Katzen für ihre Besitzer.
Jetzt lesen
Mitschuldig ohne Aussicht auf Vergebung – das eindringliche Tagebuch einer aus Russland Geflüchteten: Eine Qual ist der russische Aggressionskrieg für die ukrainische Nation, aber auch für aufgeklärte Russen, die sich für den Lauf der Dinge mitverantwortlich fühlen. Die Exilschriftstellerin Natalja Kljutscharjowa legt ein bohrendes Protokoll über ihre Nöte vor.
Jetzt lesen
Ein Fürst muss bereit sein, das Böse zu tun, wenn es ihm nützt: Peter Sloterdijk zeigt, warum auch Demokratien nicht gegen totalitäre Tendenzen gefeit sind Putin, Xi Jinping, Trump: Sie stehen für den Vorrang der Macht vor dem Recht. In seinem neuen Buch fragt Peter Sloterdijk: Wie funktionieren die neuen Autokraten?
Jetzt lesen
Omer Klein: «Von Musikern, Publikum und Studenten spüre ich vor allem Liebe und Respekt. Ich bin sehr froh, dass ich das hier sagen kann»: Der israelische Jazzpianist Omer Klein lebt seit Jahren in Deutschland. Derzeit präsentiert er auf Tournee sein Sextett Poetics. Mit Antisemitismus sei er persönlich nicht konfrontiert, sagt er im Interview.
Jetzt lesen
 Zendaya ist die prägende Schauspielerin ihrer Generation. In Hollywood kommt derzeit niemand an ihr vorbei; In «The Drama» bestätigt Zendaya ihr Image als kontrollierte Ausnahmeerscheinung. Während andere Ex-Kinderstars abstürzen, baut sie strategisch an einer Karriere, die sie zum weiblichen Gesicht der Gen Z macht.
Jetzt lesen

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Noch 1 Glas im Umlauf-Erpressung! Polizei bestätigt schlimmen Verdacht
Die Kriminalpolizei Ingolstadt in Bayern hat am Montagnachmittag offiziell Ermittlungen wegen Verdachts der versuchten Erpressung des deutschen Babykostherstellers HiPP bestätigt. Ein Glas mit Rattengift könnte in Österreich mutmaßlich noch in Umlauf sein.
https://www.krone.at/4113187

Aus dieser Nummer kommen der oder die Erpesser nicht mehr raus. Ich rechne mit einer baldigen Aufklärung!

Venedig versinkt im Meer: Muss die Lagunenstadt umziehen?
Eine neue Langzeitstudie zeigt nun drastische Szenarien auf, um das UNESCO-Welterbe zu retten. Sollten Dämme und Barrieren künftig nicht mehr ausreichen, halten Wissenschafter sogar einen Abbau und den Wiederaufbau historischer Monumente auf dem Festland für möglich.
salzburg24.at.venedig

Diskonter Hofer steht vor Supermarkt-Revolution
Aldi Süd, und damit auch Hofer, steht einer der größten Umbrüche der Firmengeschichte ins Haus. Was geplant ist, was man bis jetzt weiß. Bei Aldi Süd, und damit auch bei Hofer, steht einer der größten Umbrüche in der Unternehmensgeschichte an. Die Handelsgruppe hat gemeinsam mit dem australischen Designbüro Landini Associates ein neues, weltweit einheitliches Filial-Konzept entwickelt. Ziel ist ein Auftritt, der in allen wichtigen Märkten wiedererkennbar ist, sich aber trotzdem an unterschiedliche Standorte und Gebäude anpassen lässt.
Heute.at.hofersupermarkt

Gut so! Der „Hofer“ in de Meidlinger Fußgängzone (ehemals Meidlinger Hauptstrasse) ist mein wichtigster Einkaufsladen. 

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

Diese Seite drucken