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20. JUNI 2026 – Samstag

20.06.2026 | Tageskommentar

https://on.orf.at/video/14327529/sommernachtskonzert-2026

Wiener Philharmoniker: Das Sommernachtskonzert als ORF-Video (1 Stunde, 30 Minuten

Vor der barocken Kulisse Schönbrunns entfaltet das Sommernachtskonzert seine magische Atmosphäre. Lorenzo Viotti gibt sein Debüt am Pult, Bryn Terfel erfüllt die Nacht mit Arien und warmem Klang. Beliebte Werke aus Oper, Ballett und Symphonie verweben sich zu einem schimmernden Klangteppich, bevor Strauss’ Wiener Blut die sommerliche Szenerie in funkelnde Leichtigkeit taucht. Durch den Konzertabend führt Teresa Vogl.

Sie finden oben den Link zum Video des ORF

Konzert-Highlight
Wiens heiße Sommernacht – und ein kleines Hoppala
Bei tropischer Hitze zeigen sich die Wiener Philharmoniker Freitagnacht beim traditionellen Sommernachtskonzert unter dem Schweizer Dirigenten Lorenzo Viotti von ihrer besten Seite. Die „Krone“ weiß, wer zuerst nicht rein und somit ins Schwitzen kam ... Wenn auch vielleicht mit Startschwierigkeiten – denn der oberste Philharmoniker Daniel Froschauer wurde zuerst beim Eingang (zum eigenen Event!) von der Security abgewiesen. Ihm fehlte nämlich die richtige Akkreditierung. Am Ende kam er (Überraschung!) aber doch hinein und quittierte das Geschehene mit einem Augenzwinkern.
https://www.krone.at/4185598

Wien
Wiener Festwochen: Leicht sinkende Auslastung von 91 Prozent
Insgesamt wurden 196.000 Menschen erreicht. Laut Milo Rau gehören „Schönheit und Skandal“ zusammen. Die nächste Ausgabe findet vom 14. Mai bis 20. Juni 2027 statt.Kommenden Montag enden die Wiener Festwochen mit der letzten Vorstellung von Susanne Kennedys Parsifal. Schon am Freitag freute sich das zum dritten Mal von Milo Rau verantwortete Festival über einen Besucherrekord zum 75-Jahr-Jubiläum. Insgesamt wurden an 38 Festivaltagen rund 196.000 Menschen erreicht, 120.000 davon werden der Eröffnung zugerechnet. Die Auslastung sank auf 91 Prozent (2025: 93 Prozent, 2024: 96 Prozent).
*DerStandard.at.story.wienerfestwochen

Auszug aus „News: HEINZ SICHROVSKY verteidigt Kunst und Kultur – das Wichtigste in Kürze
­­Festwochen: Oper ohne Anlass
­Da hämmert das Herz des Opernirren wieder vor Ärger, diesmal aus Anlass des „Parsifal“, den die Wr. Festwochen aus Flandern eingeladen haben. Den Grund kann ich nur vermuten, denn mit dem Standard, der für solch eine Ehre einmal obligat war, hatte das Ganze nichts zu tun. Eher hatten die programmplanenden Amateure gehört, dass die Regisseurin Susanne Kennedy einen KI-Künstler verpflichtet hat, der Wagners Fünfeinhalbstünder in durchgängig formatfüllendem Videoschwulst (Hirsch, Krieg der Sterne, Spiel mir das Lied vom Tod) ersäuft.

Von einem Videospiel unterscheidet sich das Ärgernis nur insofern, als man dort die Figuren bewegen kann. Das wäre hier nötig gewesen, denn die Sänger liegen, sitzen, starren unbeweglich, nur ein paar Statistinnen treiben Rückengymnastik. Dass sich das Gelingen im Orchestergraben entscheidet, weil die Partitur das Ganze auf die Flügel nimmt? Kein Thema, auch die chinesische Dirigentin Yi-Chen Lin scheint eher zufällig ans Pult des RSO gelangt. Anfangs klingt das arg buchstabiert, dann diszipliniert es sich sedierend. Um aber – das Phänomen solcher Umschaltmomente ist geläufig – im dritten Akt plötzlich ein Stück Richtung Himmel abzuheben. Gesanglich? Der überforderte Russell Thomas schreit den Titelerlöser in Einheitsfarbe und -lautstärke, Dshamilja Kaiser ist eine tolle Kundry, Albert Dohmen hat immer noch Gurnemanz-Format, Amfortas und Klingsor gefallen. Aber mit Nebensächlichkeiten wollen wir uns doch nicht aufhalten.

Heinz Sichrovsky in „News“

Na gut, die Festwochen hätten wir auch überstanden!

Linz: „#FÜNF – Neunte!“ – Konzert im Brucknerhaus Linz, Großer Saal, 19. 06.2026

Bruckner Orchester Linz unter Markus Poschner

Markus Poschner auf der roten Couch. Foto: Petra und Helmut Huber

Auch beim letzten Konzert dieser Saison in der Reihe des Brucknerorchesters konnte man wieder eine Menge interessanter Sachen über das Programm des Abends erfahren, im Gespräch „auf der roten Couch“ zwischen dem künstlerischen Orchesterdirektor Daniel Hochreiter und dem Dirigenten. Die beiden ca. 110 Jahre auseinanderliegenden Werke markieren Wendepunkte: die Beethoven-Symphonie bricht mit den Konventionen der im doppelten Sinne klassischen Symphonie mittels ihres „dissonanten“ und „falschtonartigen“ Auftaktes (welch Irreführung sich zu Beginn des 4. Satzes in anderer Form wiederholt); Mahler markierte mit seinem, keiner spezifischen Tonart mehr verpflichteten Werk endgültig den Einzug der Moderne in die Symphonik…

Zum Konzertbericht von Petra und Helmut Huber

Spitzentöne
Ließ Thomas Mann von der KI schreiben?
Der deutsche Schriftsteller Thomas Mann (1875–1955) war mir noch nie geheuer. Allein diese endlosen Sätze mit den vielen Adjektiven! Kein Wunder, dass ihn der mehr dem leicht fasslichen Gebell verpflichtete Goebbels durch halb Europa bis in die USA komplimentiert hat. Dass Thomas Mann jetzt auch noch als Betrüger entlarvt ist, erstaunt mich allerdings schon. Hat er doch glatt 60 Prozent seines nicht unbemerkt gebliebenen Romans „Der Zauberberg“ von der KI schreiben lassen! Und das zwölf Jahre vor ihrer Erfindung und achteinhalb Jahrzehnte vor ihrer triumphalen Etablierung. Ein weiteres Beispiel für die vielen Künstlern eigene kriminelle Energie. Diese als durchaus sensationell zu bezeichnende Eröffnung verdanke ich Pangram, seines Zeichens „AI Detector“ und „Verified AI Content Checker“. Jeden KI-generierten Text könne das Blechgenie dingfest machen, entnehme ich beeindruckt der Werbung.
https://www.news.at/menschen/ki-detector-pangram-test

Bregenz
2028/2029Yuval Sharon inszeniert „Der fliegende Holländer“ auf der Seebühne 
Der US-amerikanische Regisseur Yuval Sharon wird die Oper Der fliegende Holländer, die in den Sommern 2028 und 2029 auf der Seebühne zu sehen sein wird, inszenieren.Die Bregenzer Festspiele und die Regisseurin Lydia Steier beenden im gegenseitigen Einvernehmen ihre Zusammenarbeit hinsichtlich der Produktion Der fliegende Holländer in den Jahren 2028 und 2029.
pressefoyer.at.yuval.sharon

Bayreuth: Friedman doch in Bayreuth
Nach Kritik an der Absage eines Gedenkkonzerts hat Festspielleiterin Katharina Wagner den Publizisten Michel Friedman um Entschuldigung gebeten – er wird nun doch bei den Festspielen reden. Friedman war ursprünglich eingeladen worden, im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums über Antisemitismus bei Richard Wagner und die NS-Verstrickungen der Familie zu sprechen. Die Veranstaltung war im Juni kurzfristig unter Verweis auf Sicherheitsbedenken abgesagt worden. Friedman hatte die Absage scharf kritisiert und von einem falschen Signal gesprochen. Nun nimmt er die Entschuldigung an. »Ich nehme ihre persönliche Bitte um Entschuldigung gerne an«, sagte er. Nach eigenen Angaben willigte er nach einigem Zögern ein, den Vortrag nun doch in Bayreuth zu halten.
https://backstageclassical.com/friedman-doch-in-bayreuth/

Ist Katharina Wagner noch Herrin in Bayreuth? Für mich ist sie eine glatte Enttäuschung – aber vermutlich ist sie auch eine Getriebene!

STAATSOPER BERLIN: Samson et Dalila, Oper in drei Akten (1877/1892)

Camille Saint-Saëns‘ Oper Samson et Dalila erzählt die Geschichte des Hebräers Samson, der sich gegen die Herrschaft der Philister auflehnt und sein Volk befreien will. Durch seine von Gott verliehene Kraft gilt er als nahezu unbesiegbar. Als er sich jedoch in die Philisterin Dalila verliebt, wird er verwundbar, denn sie erfährt das Geheimnis seiner Stärke. So entsteht eine dramatische Geschichte über Liebe, Verrat, Glauben und den Verlust der eigenen Identität.

Besetzung

Musikalische Leitung:                                    Alexander Soddy            
Inszenierung:                                                   Damián Szifron
Szenische Einstudierung, Spielleitung:   Marcin Łakomicki            
Bühne:                                                                Etienne Pluss    
Kostüme:                                                           Gesine Völlm    
Licht:                                                                    Olaf Freese       
Video:                                                                 Judith Selenko 
Choreographie:                                               Tomasz Kajdański           
Einstudierung Chor:                                       Gerhard Polifka

Foto-Copyright: Matthias Baus

Samson:                                                           Roberto Alagna
Dalila:                                                               Aigul Akhmetshina        
Oberpriester des Dagon:                             Łukasz Goliński
Abimélech:                                                     Carles Pachon  
Ein alter Hebräer:                                        Nicolas Testé    
Erster Philister:                                             Álvaro Diana     
Zweiter Philister:                                          Hanseong Yun

Chor:                                                               Staatsopernchor
Orchester                                                       Staatskapelle Berlin

Termine

  1. Juli 2026, 19.00 Uhr
    7. Juli 2026, 19.00 Uhr
    10. Juli 2026, 19.00 Uhr
    12. Juli 2026, 18.00 Uhr

Dauer: ca. 2:40 h inklusive einer Pause nach dem 2. Akt

Sprache: In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 15 Jahren

Tickets sind hier erhältlich.

Haltung ist wichtiger als Applaus“, sagt Andreas Schmidt – Teil II, kb wird 10
Wenn Sie Teil I der klassik-begeistert-Story gelesen haben, dann wissen Sie: Einen Kaufmannsgehilfenbrief, freien Elbblick, zwei Espressi, den besten Freund und Jürgen Habermas – mehr braucht es nicht um zu wissen, was man als Lebenswerk hinterlassen möchte: Den Nr.-1-Klassik-Blog. Aber wie gleist man das auf?
Indem man sich treu bleibt.
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de

Heute Ausstellung / Vernissage in Ried/Oberösterreich

Ceculv Maybach/ Manuela Miebach:  Die Wenigsten wissen ja das ich auch vor vielen Jahren einmal gemalt habe. Nach einem intensiven Studium (1.Semester 1997 an der Akademie der Künste Wien und 4.Semester an der künstlerischen VHS) präsentierte ich meine 1.Großausstellung in der WIFI wo Wolfram Marboe die Laudatio hielt. In dieser Zeit der Ausstellungen wurden bereits ein großer Teil der Gemälde und Zeichnungen bereits verkauft.

Nun bestand noch ein Restbestand von Exponaten die nun in einer Gemeinschaftsausstellung präsentiert werden. Die Ausstellung wird dann bis Ende Juli 2026 der Öffentlichkeit zugänglich sein.

 

Ceclily Baybach/ Manula Miebach bei einer Ausstellung von ihr, bei der der mittlerweile verstorbene Ernst Wolfram Marboe die Laudatio hielt!

WIEN / Albertina / Propter Homines Hallen: SAMMELN FÜR DIE ZUKUNFT
250 JAHRE ALBERTINA
Vom 19. Juni 2026 bis zum  11. Oktober 2026

Die größten Schätze ausgepackt

 

Der Hase. Der Hase. Der Hase. Albrecht Dürtet hat ihn vor 524 Jahren auf Papier gebannt, und er ist nicht nur der wohl berühmteste Hase der Welt, sondern quasi auch Symbol der Albertina. So kostbar, dass man ihn meist wegsperrt, um ihn vor Licht, Feuchtigkeit, Schmutz zu schützen. Tatsächlich ist er erst zehnmal in der Geschichte der Institution ausgestellt worden. Das Original wieder einmal sehen zu können, wird der Albertina-Ausstellung „Sammeln für die Zukunft. 250 Jahre Albertina“ vermutlich einen gewaltigen Publikumszustrom zum Jubiläum sichern. Ganz abgesehen von den anderen Meisterwerken, die man aus dem Depot geholt hat. Wobei sich die Ausstellung gewissenhaft bis ins Heute erstreckt…

…Darüber hinaus sind weltberühmte Kostbarkeiten im Original zu sehen, der berührende Kinderkopf von Rubens oder Bruegels Fische-Allegorie, Dürers Rhinozeros und der Elefant von Rembrandt, die faszinierende Rückenansicht Michelangelos. Und auch den Caspar David Friedrich, von dem man nichts wusste (Blick auf Arkona mit aufgehendem Mond), kann man bewundern. Und die Ausstellung schreitet fort durch die Moderne,  Frauen spielen eine große Rolle, von Angelika Kauffmann und Käthe Kollwitz bis zu Rosa Barba, die für diese Ausstellung einen Videofilm mit dem Titel „Private Metaphysics“ erstellt hat – weil die Albertina, auch wenn sie heute so enorme „historische“ Schätze beherbergt, im Grunde immer ein Haus der Gegenwart war.

Zum Ausstellungsbericht von Renate Wagner

Filme der Woche

Filmstart:  18. Juni 2026
THE DEATH OF ROBIN HOOD
USA  /  2026
Drehbuch und Regie: Michael Sarnoski
Mit: Hugh Jackman, Jodie Comer. Bill Skarsgård u,a,

 

Ein Akt gewaltsamer Zerstörung;

Robin Hood. Der Verteidiger der Armen und Entrechteten. Der lustige Bruder Tuck. Der kluge Little John. Der fiese Sheriff von Nottingham. Wer ins Kino geht, um sich „The Death of Robin Hood“ anzusehen, muss nicht nur all das vergessen (stimmt nicht, Little John kommt am Rande vor), er muss auch akzeptieren, dass all das nicht wahr war. Er war kein Held, sondern ein brutaler Mörder, der gar nicht weiß, wie viele Menschen er gemetzelt hat. Jetzt ist er ein alter Outlaw, der seine eigene Legende gezimmert hat. Eine brutalere Vernichtung von einer der Lieblingsfiguren der Briten ist kaum vorstellbar…

Hugh Jackman ist in seinen späten Fünfzigern auf einem darstellerischen Zickzack-Kurs: Im „Song Sung Blue“ hoch gelobt als halb abgewrackter amerikanischer Country Sänger, übernahm die kurze Rolle des liebevollen Schäfers in dem Schafskrimi „Glennkill“, wo eine Herde animierter Tiere allen Menschen die Show stahlen, und verwandelt sich nun bis zur Unkenntlichkeit in einen sehr alten, zerknitterten, weißhaarigen Robin Hood, so abgewrackt, wie man sich einen „Outlaw“ nur vorstellen kann – wobei er anfangs angesichts seiner Morde und Schandtaten ziemlich reuelos erscheint….

…Am Ende stirbt der alte Mann gewissermaßen erlöst. Warum man aus einem Helden einen Verbrecher machen musste – das liegt vielleicht an der woken Grundstimmung, die heutzutage nichts Gutes an der Vergangenheit lassen will. Warum das so ist, bleibt aber als Frage dennoch offen…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

 Ukrainische Drohnen setzen Moskauer Raffinerie in Brand – die Benzinkrise weitet sich auf den Grossteil Russlands aus: Russlands Hauptstadt hat den schwersten Luftangriff seit Kriegsbeginn erlebt. Schwarze Rauchsäulen, geschlossene Flughäfen und Benzinknappheit machen den Krieg für die Bevölkerung im Alltag immer stärker spürbar.
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Geheime Telefonate in den Kreml: Ein diplomatischer Alleingang des Ratspräsidenten überschattet den EU-Gipfel: Die EU will bei allfälligen Friedensverhandlungen mit Russland eine stärkere Rolle einnehmen als bisher. Aber auf welchem Weg? Die wichtigsten Hauptstädte sind verärgert.
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«Es war beschämend»: Hegseth liest Europa die Leviten und kündigt Überprüfung der US-Truppenpräsenz an: Der amerikanische Verteidigungsminister wollte beim Nato-Treffen explizit, dass die Kameras angeschaltet bleiben, als er gegen «Trittbrettfahrer» wetterte. Sein Furor reiht sich in weitere amerikanische Ankündigungen ein.
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 Keir Starmer in Not: Sein parteiinterner Konkurrent Andy Burnham gewinnt wichtige Wahl in England: Der Bürgermeister von Gross-Manchester hat einen Sitz im britischen Unterhaus erlangt. Damit ist der Weg geebnet für die Herausforderung von Premierminister Keir Starmer.
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Wie der Iran-Deal zustande kam: eine Geschichte von Hartnäckigkeit, Geduld und Überzeugungskunst: Mit der Absage des Treffens auf dem Bürgenstock droht das Abkommen zwischen Amerika und Iran zu scheitern. Das ist nicht der erste Rückschlag – wie die dramatische Entstehungsgeschichte der Übereinkunft zeigt.
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Das Treffen auf dem Bürgenstock findet nicht statt – Bern wird einmal mehr von Trump vorgeführt: Die Unterschrift unter das Abkommen zur Beendigung des Krieges in Iran ist gesetzt. Es ist Frankreich, das seinen Diplomatie-Moment geniesst. Die Schweiz hält trotzdem daran fest, Gespräche zwischen den Kriegsparteien zu «fazilitieren».
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 J. D. Vance setzte sich vehement für das Iran-Abkommen ein. Will sich der wiedergeborene Katholik als Friedensstifter für die Präsidentschaft empfehlen?: Der Vizepräsident der USA war die treibende Kraft hinter dem 14-Punkte-Plan. Nun hängt seine politische Zukunft vom Erfolg der Iran-Verhandlungen ab.
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Über den Trümmern hängt der Geruch von Leichen: In Südlibanon herrscht weder Krieg noch Frieden: Laut Donald Trumps Abkommen mit Teheran sollen auch in Libanon die Waffen schweigen. Doch bis heute kämpfen der Hizbullah und Israel weiter. Eine Reise durch ein Land, in dem trotz massiver Zerstörung Siegesfeiern abgehalten werden.
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 Indien greift zu drastischen Massnahmen gegen die Prüfungsmafia, um die Verbreitung von Testfragen zu verhindern: Die Regierung will um jeden Preis sicherstellen, dass die Fragen für die Aufnahmeprüfung zum Medizinstudium nicht erneut geleakt werden. Dazu hat sie nun sogar die Telegram-App blockiert.
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 Grüne Männchen verdienen genauso Respekt wie Influencer mit Modelgesicht: Steven Spielberg lässt in seinem neuen Film die Ausserirdischen landen: In seinem Blockbuster «Disclosure Day» offenbart Hollywoods grösster Fabulierer die Wahrheit über Aliens – und darüber, welche Folgen eine Begegnung für uns Menschen hätte.
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 Spagat zwischen Spektakel und Anspruch: «La Traviata» in der Arena di Verona: Gut zehntausend Besucher fasst das römische Amphitheater, rund siebentausend müssen jeden Abend kommen, damit sich die aufwendigen Opernproduktionen rechnen. Aber das älteste Open-Air-Festival der Welt liegt voll im Trend.
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Ein Gegenrauschen zur Enthemmung der Märkte: Elfriede Jelinek begibt sich in die Unterwelt kapitalistischer Machenschaften: In ihrem neuen Werk «Unter Tieren» lässt die Literaturnobelpreisträgerin Affe, Hase, Bär und Schwein sprechen – unerbittlich und alles andere als unschuldig.
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«Wir schämen uns, zuzugeben, dass wir einsam sind» – die indische Autorin Kiran Desai über das grosse Gefühl unserer Zeit: Kiran Desai schrieb über zwanzig Jahre an ihrem neuen Buch. «Die Einsamkeit von Sonia und Sunny» ist ein Roman über alles: Liebe, Gewalt, Migration, Delhi, New York – vor allem aber ist es eine grosse Geschichte über die Einsamkeit.
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Jetzt muss der Mensch sogar schon vor dummen Sprüchen geschützt werden. Der Zeitgeist hat zur Satire ein gestörtes Verhältnis: Mit unkorrekten Witzen tut man jemandem Gewalt an – so besagen es steuerfinanzierte Kampagnen. Doch wer Safe Spaces fordert, verkennt, dass sich mit Spott gefährliche Spannungen abbauen lassen.
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Ein Picasso für 35 Millionen: Kunst altert gut an der Art Basel: Was auf der weltweit wichtigsten Kunstmesse angeboten wird, hat besonders hohe Relevanz. Mit der kunsthistorischen Bedeutung steigen auch die Preise.
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 Da ist alles möglich: In Berlin treffen sich lauter Legenden zu einem besonderen Musikfestival: Martha Argerich, Daniel Barenboim und Elena Bashkirova verabreden sich mit prominenten Kollegen und haben Spass: Bei «Intonations» lebt die grosse Idee weiter, dass Musik Menschen zusammenbringen und versöhnen kann.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Judikatur/ Gericht/ Österreich Causa Bohrn Mena: OLG-Hammer um „Likes“
Das Publizisten-Ehepaar Sebastian und Veronika Bohrn Mena geht – wie von oe24 berichtet – rigoros gegen „Hass im Netz“ vor. Auch „Likes“ werden vor Gericht gebracht. Vor dem Oberlandesgericht Wien gab es nun einen Rückschlag. Anlass war ein Post auf der Facebook-Seite des Wiener FPÖ-Klubchefs Maximilian Krauss. „Das Volkstheater ist längst kein Publikumstheater mehr, sondern eine von der Stadt Wien hochsubventionierte linksradikale Spielwiese“, schrieb er in einem Beitrag in Bezug auf eine Veranstaltung mit Veronika Bohrn Mena. Dazu postete er einen Artikel einer Online-Zeitung.
oe24.at.bornMenas

Politik: Eklat nach G7-Gipfel. Meloni weist Trumps Foto-Vorwurf als „erfunden“ zurück
Nach umstrittenen Aussagen von Donald Trump weist Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni dessen Behauptungen beim G7-Gipfel entschieden zurück. Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat Aussagen von US-Präsident Donald Trump, sie hätte ihn beim G7-Gipfel in Frankreich um ein gemeinsames Foto „angebettelt“, als „frei erfunden“ zurückgewiesen. „Ich bin fassungslos“, schrieb Meloni am Freitag auf X. „Ich und Italien betteln nie“, stellte sie klar.
Heute.at.trumpmeloni

Frontalzusammenstoß: Schweres Zugunglück: Horrorszenen nahe London
Das Unglück ereignete sich auf einer Bahnstrecke südlich von Bedford, rund 100 Kilometer nördlich der britischen Hauptstadt. Nach Angaben der britischen Transportpolizei stießen zwei Züge der Gesellschaft East Midlands Railway zusammen. Der Bahngewerkschaft RMT zufolge gab es Berichte von schweren Verletzungen bei Zugpersonal und Fahrgästen. Rettungskräfte und Hubschrauber seien im Einsatz, teilte die Polizei in der Grafschaft Bedfordshire mit. Vonseiten der Ambulanz hieß es, dass elf Menschen „sehr schwere Verletzungen“ erlitten hätten. Über 20 weitere wurden demnach schwer verletzt. Premierminister Keir Starmer zeigte sich bestürzt. „Meine Gedanken sind bei der Familie der Person, die leider ihr Leben verloren hat, und bei den Schwerverletzten“, erklärte er. Angehörige von Fahrgästen wurden aufgerufen, nicht zur Unfallstelle zu reisen.
https://www.krone.at/4185585

Österreich: Auch ÖGK muss sparen: Was auf Patienten zukommt
Die Regierung will das Defizit der Sozialversicherungen bis 2029 auf null senken. Bei prognostiziertem Milliardenminus drohen nicht nur höhere Kostenbeteiligungen, sondern auch Leistungskürzungen. Die Gesundheitskasse beschwichtigt.
https://www.krone.at/4181214

Pilnacek-Freundinnen: Neuer Strafantrag wegen Falschaussage, auch Diversion wackelt
Wegen Falschaussage haben Karin Wurm und Anna P. in Wien eine Diversion bekommen, die WKStA bekämpft diese nun. Um den Laptop des Justiz-Sektionschefs geht es auch in einem neuen Strafantrag am Landesgericht Krems.
Kurier.at.causa.pilnacek

Wien/ Hauptbahnhof
Unglaublicher Preis
„Nichtmal Senf dabei“ – 16 € für Leberkässemmerl am Hbf
Da staunte ein Bäckerei-Kunde nicht schlecht: Sein Semmerl mit einer Mini-Scheibe Leberkäse (und ohne Senf!) kostete ihn über 16 Euro.
Heute.at.leberkaes

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Wenn mir zum Beispiel ein Kantineur auf Leberkäse Senf draufschmiert, kann er sich die Semmel gleich behalten!

Fußball-WM: Die USA liefern den nächsten überzeugenden Auftritt und sind praktisch Gruppensieger. Dagegen ist die Türkei nach dem 0:1 gegen Paraquay bereits so gut wie ausgeschieden. In den Favoritner Fußgängerzonen geht es ziemlich bedrückt her. Was Meidling betrifft, teste ich in den nächsten Minuten. 40 Minuten später: Auch in Meidling sieht man kein türkisches Spieler-Trikot. Die Türken haben sich kollektiv zum Weinen zurückgezogen!. Marokko ist auch so gut wie weiter (1:0 Sieg über Schottland). Die Schotten müssten nun Brasilien schlagen, was nie und nimmer realistisch ist. Deutschland spielt heute gegen die Elfenbeinküste und sollte im Normalfall gewinnen!

Haben Sie einen schönen Tag!

A.C. 

 

 

 

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