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18. OKTOBER 2026 – Sonntag

18.10.2026 | Tageskommentar

 

Foto: Youtube

Zum Trailer (1 Minute)

Wien/ Musiktheater an der Wien: „Der fliegende Holländer“ . Kurzvideo/ ein erster Einblick

WIEN / MusikTheater an der Wien: 
DER FLIEGENDE HOLLÄNDER von Richard Wagner
Eine Produktion des Theaters Basel
Premiere:  17. Oktober 2026 

Spuk in Vaters Bibliothek

F
Amber Braid. Foto: Matthias Baus

Das kommt vom vielen Lesen. Herr Daland ist offenbar nicht nur ein reicher, sondern auch gebildeter Herr und verfügt über eine überwältigende Bibliothek. Von dort ist Töchterchen Senta, im weißen Unterkleid, nicht wegzukriegen. Sie versteckt sich auch gern, wie Kinder es tun, unter dem Tisch, denn vor allem hütet sie ein Riesenbuch. Und das erzählt ihr offenbar die Geschichte vom Fliegenden Holländer…

Regiekonzepte sind keine Frage der Willkür, sondern der Intelligenz. Wenn Philipp Stölzl eine wirklich fabelhafte Idee zu Richard Wagners „Der fliegende Holländer“ realiseierte, dann hat dergleichen kein Ablaufdatum. Schon 2009 in Basel kreiert, haben inzwischen bereits Barcelona (2017) und Berlin (2023) diese Inszenierung nachgespielt, und das MusikTheater an der Wien hat mit dieser Aufführung vorzüglich eingekauft. Denn sie zeigt, wie man in ein Werk viele zusätzliche Ebenen einziehen kann, ohne es zu zerstören, im Gegenteil: Es wird bereichert. (Selbst dass die Mädchen, die sonst im zweiten Akt spinnen sollten, hier Dalands Haus putzen, und dass Frau Mary mit Reitpeitsche eine strenge Gouvernante ist, passt ins Konzept).

Dalands Bibliothek ist der Rahmen für die drei Akte des pausenlosen Werks. Und wie jeder Leser, der je fasziniert in einem Buch gelebt hat, weiß, kann due Fiktion geradewegs in die Realität hinein marschieren. Wenn Dalands Bibliothek auf der Hinterwand eine riesige Landkarte hat, so wird diese zu Theater auf dem Theater, das ist eine zweite Bühne (mit vielen Möglichkeiten auch der Projektionen), da stolpern die Figuren der Geschichte direkt in die Bibliothek, wo der Holländer dann „Die Frist ist um“ in einem noblen Fauteuil singt. Doch Sentas Phantasien um den Holländer spielen sich (mit einem Senta-Double) auf der zweiten Bühne ab – und all das ist parallel fabelhaft strukturiert.

Natürlich ist der Fokus auf Senta nicht neu. Niemand, der sie gesehen hat, wird Harry Kupfers Bayreuther Inszenierung vergessen, in der sie vollkommen auf das Bild des schwarzen, gekreuzigten Mannes (damals Simon Estes) fixiert war und die ganze Handlung zwischen Realität und Phantasie schwankte…

…Senta muss, da sie am Ende ihr Leben für die Fiktion opfert, eine Hysterikerin sein, und das macht die Kanadierin Amber Braid mit flackerndem Blick und nie nachlassender Intensität vorzüglich. Zudem verfügt sie über einen starken Wagner-Sopran, der bis zum letzten Ausbruch durchhält. Alles dreht sich um sie…

… Aber als Theaterabend hat dieser „Holländer“ Faszinierendes geboten. Wie gesagt: Regiekonzepte sind keine Frage der Willkür, sondern der Intelligenz.

Zur Premierenkritik von Renate Wagner

Wien/ Musiktheater an der Wien
Opernpremiere: „Das sind alles Bilder, die sich Männer damals von Frauen gemacht haben“ (Bezahlartikel)
Am Samstag hatte im Theater an der Wien Wagners „Der fliegende Holländer“ zur Premiere. Regisseur Philipp Stölzl über die Rolle der Senta, alte Frauenbilder, Kulturpläne der AfD und das Wandern.
Kurier.at.kultur.opernpremiere

Wien/ Staatsoper: Carmen in Wien: Glühende Leidenschaft und überschäumendes Temperament begeistern
Auf den Bühnen rund um den Globus gibt es zahllose Interpretationen von Bizets „Carmen“, dieser zu Recht so populären Oper, die einfach alles zu bieten hat – Leidenschaft, Tragik, exotische Zigeuner-Romantik. Doch keine dieser vielen Inszenierungen erreicht die kühne Intelligenz des kontroversen spanischen Regisseurs Calixto Bieito, der sich mit sexualisierten, expressiv gewalttätigen Inszenierungen weltweit einen Namen geschaffen hat.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de

München/ Staatstheater am Gärtnerplatz
Die Reise nach Reims: erstmals in München kann ich diese Rossini Sangespracht genießen


Réka Kristóf (Corinna), Lukas Enoch Lemcke (Don Prudenzio), Jennifer O’Loughlin (Madame Cortese)
© Anna Schnauss

Zehn stimmlich in den meisten Momenten voll überzeugende Hauptrollen. Das Orchester des Gärtnerplatztheaters unter Enrico Lombardi trifft den musikalischen Charakter Rossinis auf den Punkt. Die Produktion ist fluffig, blumig, bunt, prall und ausladend. Der Abend überzeugt. Das Premierenpublikum klatscht und jubelt.
Von Frank Heublein

Klassik-begeistert.de

München
Kritik „Die Reise nach Reims“ in München: Großer Opernspaß am Gärtnerplatztheater
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/kritik-die-reise-nach-reims

Wien: Verfassungsgerichtshof schmettert die Mozartverkäufer ab
Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Es gibt Berufungsmöglichkeiten!

 

Zu Facebook

Meiner Meinung nach prägen diese „Mozartverkäufer“ auch das Stadtbild, es ist auch schwer verdientes Geld für Menschen, die es offenbar brauchen. Ich stehe auf ihrer Seite, es gibt in Wien gewiss Aktionen, die störender sind!

New York/Metropolitan Opera: Der ewige Kreislauf der Gewalt
Louisa Proske inszeniert an der Metropolitan Opera einen „Macbeth“ von archaischer Wucht
und psychologischer Tiefe – mit Quinn Kelsey und Lise Davidsen
New York, Metropolitan Opera, 14. Oktober 2026

 

Bereits die ersten Szenen besitzen eine geradezu überwältigende Wucht. Mit archaischen Schwertern liefern sich Kämpfer Gefechte von atemberaubender Geschwindigkeit und Präzision. Wenn die Klingen aufeinandertreffen, sprühen tatsächlich Funken. Die von Ran Arthur Braun verantwortete Kampfchoreografie gleicht einem hochakrobatischen, hochdynamischen Tanz mit Schwertern, der äußerste körperliche Virtuosität mit einer fast erschreckenden Unmittelbarkeit verbindet. Besonders eindrucksvoll sind die georgischen Tänzer, deren traditionelle Schwertkunst später auch in der Bankettszene zur Geltung kommt. Was zunächst als artistische Sensation erscheint, wird zum Ausdruck einer Welt, in der Gewalt nicht nur ausgeübt, sondern geradezu zelebriert wird.

Macbeth kehrt aus diesem Krieg als gefeierter Heerführer zurück. Für seine Tapferkeit und Brutalität wird er mit einem neuen Titel belohnt. Seine prächtige Rüstung trägt dabei nicht einmal einen Kratzer, geschweige denn einen Blutspritzer. Makellos steht der Krieger vor uns, dessen Handwerk doch das Töten ist. Erst als er später einen wehrlosen König ermordet, wird er über und über mit Blut bedeckt sein. Schon dieser Gegensatz macht sichtbar, wie brüchig die Unterscheidung zwischen legitimierter Gewalt und verbrecherischem Mord ist…

Zum Bericht von Dr. Eric Alexander Hoffmann

Giacomo Puccini: La rondine • Opernhaus Zürich • Dernière: 15.10.2026
Eine zutiefst berührende, emotionale Achterbahnfahrt

Die Schwalbe hat in Zürich ausgeflattert. Nun darf sich das Opernpublikum einer europäischen Kapitale auf die Landung dieser Schwalbe freuen.

Foto © Monika Rittershaus

Christof Loys Inszenierung überzeugt auch bei der Dernière mit sorgfältiger, gefühlvoller Personenführung und grosser szenischer Diskretion. Puccinis Partituren im Allgemeinen und die von «La rondine» im Besonderen, haben eine solche Wirkungskraft, dass sie eigentlich schon für sich allein sprechen. Und wenn, wie in Zürich, ein absolutes Weltklasse-Ensemble auf der Bühne steht, wird der Abend zur zutiefst berührenden, emotionalen Achterbahnfahrt. Étienne Pluss (Bühnenbild) hat einen Einheitsbühnenraum, der mit wenigen, höchst ästhetischen Versatzstücken zur Wohnung in Paris, dem Café Bullier oder dem Hotel in der Nähe von Nizza wird, geschaffen, der, wie die prächtigen, eleganten Kostüme von Barbara Drosihn, auf die Entstehungszeit der «Commedia lirica» verweist. Einmal mehr ist zu erleben, wieviel eine stimmungsvolle Lichtgestaltung (Fabrice Kébour) zum Musiktheater beitragen kann. Thomas Wilhelm choreographiert den Auftritt der Tänzer (Dario Rigaglia, Roberto Tallarigo, Giusy Fanaro, Marta Allocco, Pietro Cono Genova, Sina Friedli) im zweiten Akt…

Zum Bericht von Jan Krobot

Bonn
Die neue Orgel für Venedigs Markusdom kommt aus Bonn
Großprojekt für Orgelbauer Klais : Bonner Orgel für Markusdom in Venedig Die Bonner Orgelbaufirma Klais baut die Orgel für den Markusdom in Venedig. Sie gewann den Wettbewerb. 2028 soll sie fertig sein.Es ist 22 Uhr und der Kölner Dom längst geschlossen für die Touristen, die davor noch immer Selfies machen. Doch am Seitengang öffnet der Domorganist persönlich die Tür für eine kleine Gruppe: Der Bonner Orgelbauer Philipp Klais mit einer Delegation vom Markusdom in Venedig.
Die neue Orgel für Venedigs Markusdom kommt aus Bonn

Aachen
Theater Aachen: „Don Carlo“, Giuseppe Verdi
Pünktlich zu Giuseppe Verdis 213. Geburtstag am 10. Oktober hat das Theater Aachen die erste großen Musiktheaterproduktion der neuen Spielzeit präsentiert: Giuseppe Verdis Don Carlo. Dabei gab es nicht nur Rollendebüts en masse beim Sängerpersonal, auch hatte der erst 33jährige Ungar Levente Török die Möglichkeit, sich dem Aachener Publikum als neuer Generalmusikdirektor vorzustellen. Ich habe mir gestern die zweite Vorstellung gerne für Sie angeschaut und darf schon jetzt verraten: musikalisch bleiben kaum Wünsche offen; die Regie von Hauschefin Elena Tzavara überzeugt hingegen nicht in allen Belangen.
Von Jochen Rüth
https://deropernfreund.de/theater-aachen/aachen-don-carlo-giuseppe-verdi/

Nürnberg Machtmissbrauch: Präsident der Musikhochschule Nürnberg tritt zurück
Der Präsident der Hochschule für Musik Nürnberg, Rainer Kotzian, tritt nach Vorwürfen des Machtmissbrauchs zurück. Wie die Hochschule mitteilte, wird sein Rücktritt am Freitag (16. Oktober) wirksam. Vorausgegangen waren monatelange Auseinandersetzungen um den Umgang mit einer Studentin sowie Proteste gegen die Hochschulleitung. Im Mittelpunkt steht ein Vorfall vom November 2025. Während einer externen Veranstaltung soll Kotzian eine Studentin auf sein privates Hotelzimmer gebeten haben. Dort habe seine Ehefrau, die ebenfalls an der Hochschule unterrichtet, die Studentin mit dem Vorwurf konfrontiert, ein Verhältnis mit ihrem Mann zu haben.
https://backstageclassical.com/machtmissbrauch-praesident-der-musikhochschule

Wien/ Kammerspiele: Karajan gegen Bernstein – das nennen wir Brutalität! (Bezahlartikel)
Im Off-Broadway-Stück „Letzte Runde“ treffen die beiden Antipoden in der Bar vom Sacher aufeinander: vergnüglich, besonders für hemmungslose Klassik-Nerds.
DiePresse.com.karajan.gegen.bernstein

Reinsperger und Wendelin: Wenn in „König Ubu“ die Kindermonster regieren.
Als hätte Alfred Jarry die Zukunft vorweggenommen: Der Klassiker „König Ubu“ wirkt wie die Steigerung von Quentin Tarantinos „Pulp Fiction“. Oder der Blick ins Weiße Haus. Stefan Bachmann inszeniert die Groteske am Burgtheater. Ein Gespräch mit den Protagonisten Stefanie Reinsperger und Sebastian Wendelin über Desopoten und die Urkraft des Theaters.
https://www.news.at/menschen/koenig-ubu-burgtheater-reinsperger-wendelin

Im Zeichen des Klobesens: „König Ubu“, ein Exzess im Burgtheater (Bezahlartikel)
Stefan Bachmann kombiniert Alfred Jarrys absurden Klassiker mit seinen Fortsetzungen „Ubu Hahnrei“ und „Ubu in Ketten“. Stefanie Reinsperger als kindischer Despot tobt überzeugend, doch die Groteske dauert etwas zu lang.
DiePresse.com.Klobesen

Virtuose Clownerie und das Kindergartenmonster Ubu
https://www.krone.at/4337939

„König Ubu“, schaumgebremst am Wiener Burgtheater
Alfred Jarrys Gewaltgroteske blickt in der Inszenierung von Stefan Bachmann weniger auf die Gegenwart als zurück in die Aufführungsgeschichte
DerStandard.at.story.schaumgebremst

Premiere „König Richard III.“ von William Shakespeare am 16. Oktober 2026 im Schauspielhaus/STUTTGART
Egomanie und Größenwahn

Max Simonischek )Richard). Foto: Arno Declair

Die subtile Inszenierung von Andreas Kriegenburg zeigt König Richard III. als einen Menschen, der alles Maß verloren hat und verzweifelt mit sich selbst ringt. Der zynische und kaltblütige Kampf der Adelshäuser York und Lancaster um Englands Thron während der „Rosenkriege“ steht hier im Mittelpunkt. Die Bühne von Harald B. Thor hat ein recht modernes Outfit, ebenso die Kostüme von Andrea Schraad. Richard III. wird  ganz werkgetreu hinkend und mit Buckel gezeigt. Im Hintergrund befinden sich riesige Kleiderberge und man blickt in eine geräumige Wohnung des Großbürgertums mit opulentem Kronleuchter.

Zum Bericht von Alexander Walther

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Proteste in Frankreich: Erste Zusammenstösse mit Polizei: Plünderungsversuche, Angriffe auf Ordnungskräfte und Festnahmen begleiten den Protesttag in Frankreich.
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Nach Krebsoperation: Papst Leo XIV. kann am Samstag das Spital verlassen: Das Oberhaupt der katholischen Kirche wird am Sonntag das Angelus-Gebet vom Fenster der päpstlichen Wohnung aus sprechen.
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 Nach der Eiszeit unter Orban nähern sich Ungarn und die Ukraine vorsichtig an: Seit dem Machtwechsel hat Budapest einen klaren Kurswechsel gegenüber Russland vollzogen. Das macht den neuen Regierungschef Magyar aber noch nicht zu einem glühenden Unterstützer der Ukraine. Nun gelang jedoch ein Durchbruch.
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El Salvadors Präsident Bukele erwägt die Freilassung Tausender Drogenkrimineller. Ist es das Ende seiner «mano dura»? Bisher ging Nayib Bukele gnadenlos gegen Gangs vor. Umso überraschender sind nun die versöhnlichen Töne. Derweil hat auch Costa Rica ein Mega-Gefängnis nach Bukeles Vorbild gebaut.
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 Krokodile im Gefängnisgraben, Rekorde im Siedlungsbau: Wie Israels extreme Rechte um Stimmen kämpft: Israel steht kurz vor der Parlamentswahl. Wer gewinnt? Seit dem Massaker vom 7. Oktober ist Israel weiter nach rechts gerückt, aber Benjamin Netanyahus Partei profitiert davon kaum. Die Stimmen holen sich andere.
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Trump macht sich zum Werkzeug des Kremls: Die USA schauen zu, wie Russland auf den Winter hin das ukrainische Strom- und Heizsystem zerstört; zugleich bestrafen sie die Ukraine für militärische Gegenschläge. Diese verkehrte Politik wird Moskau niemals friedenswillig stimmen, sondern den Krieg nur verlängern.
Kommentar
Merz und Klingbeil sind die schlechtgelaunten Apostel der veganen Politik:Die AfD ist das politische Pendant zu Currywurst mit Pommes frites. Fettig, ungesund, aber sättigend. CDU und SPD hingegen treffen den Geschmack der Deutschen nicht mehr.
Der andere Blick
 «Mich zu verstecken, hat mir Energie geraubt», sagt der Tennisspieler Mika Brunold. Seit seinem Comingout spielt er befreiter: Der 22-jährige Baselbieter hat mit seinem ersten Challenger-Titel kürzlich den grössten Erfolg seiner Karriere gefeiert. Nun hofft er auf eine Wild Card für die Swiss Indoors. Ein Gespräch über seinen sportlichen Aufstieg und die neue Freiheit auf dem Court.
Interview
Die rot-grüne Mehrheit in Zürich glaubt, die Stadt unter einer Glasglocke weiterentwickeln zu können. Statt Grossstadtflair herrscht Kleingeistigkeit: Von Wohntürmen bis zum neuen Stadtfest: Zürich will nicht mehr hoch hinaus und hält sich trotzdem für unersetzbar. Diese Hybris ist besorgniserregend.
Kommentar
Trump erpresst die Europäer beim Diesel: Daraus müssen sie endlich die Lehren ziehen: Die Dieselkrise zeigt, wie abhängig Europa von den USA ist. Ein neues Gesetz soll dies ändern. Aber leider wird die Vorlage zu bürokratisch.
Kommentar
«Plötzlich kamen die Girls wie Bienchen angeflogen. Vorher war ich nur ein unbeachteter Seuchenvogel»:  Chris von Rohr wird 75. Der erfolgreichste Rocker des Landes blickt zurück auf die wilde Anfangszeit von Krokus und erklärt, weshalb die Linken längst nicht mehr seine Werte vertreten.
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 In «Vaterland» beweist er es erneut: August Diehl ist der Meister des diabolischen Charmes: Ob als Teufel Woland in Moskau oder nun als Klaus Mann in «Vaterland»: Der Berliner beherrscht die Kunst, das Abgründige mit dem Eleganten zu verbinden. Ein Gespräch über berühmte Väter und den Verlust kultureller Massstäbe.
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 Ein staunenswertes litauisches Frauenschicksal – das bewegte und bewegende Leben von Zemaite: Unter dem Namen Zemaite wurde Julija Beniuseviciute-Zymantiene (1845–1921) zu einer weitum gefeierten Autorin und Frauenrechtlerin. Ihr Werk umfasst mehr als 350 Erzählungen und Novellen, ferner Theaterstücke. Jetzt liegt ihre Autobiografie vor – ein Glücksfall.
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 Hackerangriff auf die «Republik»: Daten aller Nutzer gestohlen: Zwei Monate lang konnten Unbekannte auf persönliche Daten aller Nutzer des Online-Magazins «Republik» zugreifen. Grund dafür war eine Schwachstelle im Analyseprogramm des Magazins.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Österreich
Nach Einführung der neuen Steuer: Paketmenge brach massiv ein
Die Kritik an der neu eingeführten Paketsteuer hält weiter an. Der Handelsverband will mit einer Online-Petition Druck auf die Regierung machen. Die von der Bundesregierung beschlossene Paketsteuer hat seit der Einführung am 1. Oktober zu einem Rückgang der Paketmenge von rund zehn Prozent geführt, so Branchenvertreter zur APA. Für eine genauere Einschätzung sei es aber noch zu früh, da viele Faktoren das Paketaufkommen beeinflussen würden. Die Österreichische Post erwartet zwar einen Dämpfer für heuer, die Gesamtzahl der transportierten Mengen werde aber trotzdem über dem Vorjahr liegen.
Kurier.at.paketsteuer

Fix: Ex-Landeshauptmann Niessl tritt zur Bundespräsidentenwahl an  Bezahlartikel
Hofburg statt Eisenstadt: Niessl setzt auf eine überparteiliche Kandidatur und zeigt sich bei den nötigen Unterstützungserklärungen zuversichtlich.
Kurier.at.niesslforpresident

Eine gute Wahl und ein Kandidat, der von allen akzeptiert werden könnte (war ja nicht immer so!). Warum wird er aber nicht von seiner Partei ( SPÖ) nominiert?

Oberösterreich
Politischer Machtpoker: Ein Abgang, der Macht in Oberösterreich verändert
Ein Landesrat geht, eine Neue kommt – und plötzlich werden die Karten in Oberösterreich neu gemischt. Die „Krone“ zeigt, welche Machtpositionen neu besetzt werden, wohin es Markus Achleitner ziehen könnte und welches politische Kalkül hinter dem Wechsel steckt.
https://www.krone.at/4338207

Innsbruck: Benkos Fußfessel-Coup und seine Auswirkungen. Bleibt er draußen?
Strafrechtsexperte Robert Kert erörtert mögliche Folgen der unüblichen Entscheidung, sein Kollege Wolfgang Brandstetter nennt das System des elektronisch überwachten Hausarrests generell „antiquiert“. Worin sich beide einig sind: Die Justiz betritt im Fall des Milliarden-Pleitiers Neuland
https://www.krone.at/4337177

Digitalisierung im Fußball: Was ist denn das? Schiri zeigt Karten am Handy
In Uruguay zeigen die Schiedsrichter in Zukunft Verwarnungen auf einem digitalen Gerät. Das neue System stößt aber bereits auf Kritik.
Heute.at.fußballschiri

Was soll das. Die Karten sollen auch vom Publikum deutlich sichtbar gesehen werden. Bei diesen Handyspielereien ist das nicht der Fall. 

Ich wünsche einen schönen Sonntag!

A.C. 

 

 

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