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Jeanine De Bique als Alcina © Geoffroy Schied
Ein Mensch ist eine Insel. Johanna Wehner zeigt in ihrer Inszenierung Alcina als moderne, einsame Frau, die ihren Zauber verliert und zur Ikone wird.
Münchner Opernfestspiele, Prinzregententheater, 16. Juli 2026: ALCINA
Man muss sich Alcina als eine unglückliche Frau vorstellen: eine liebende Frau, eine verletzte Frau, eine rasende Frau, eine betrogene Frau, eine getäuschte Frau. Ihr Geliebter Ruggiero ist gewiss nicht der erste Mann in ihrem Leben – aber der letzte könnte er sein. Vielleicht.
Händels „Alcina“ erzählt von enttäuschter Liebe, Untreue, der Vergänglichkeit der Gefühle und der schmerzhaften Erkenntnis, dass Liebe selten dauerhaft ist. Aus heutiger Sicht würden wir sagen, es geht um narzisstische Kränkungen. Beständig erscheint eigentlich nur die behauptete Treue zwischen Ruggiero und Bradamante – wobei auch sie von Beginn an unter Vorbehalt steht. Schließlich lebt Ruggiero zunächst an Alcinas Seite, verzaubert und ohne Erinnerung an seine Verlobte Bradamante. Wie viel echte Liebe und wie viel Zauber hinter dieser Verbindung zu Alcina steckt, bleibt bewusst offen…
Zum Bericht von Eric Alexander Hoffmann
München
Oper „Alcina“ in München: Weniger Schultheater wäre schön gewesen (Bezahlartikel)
Zwischen „toxischem Kreislauf“ und Putzkolonne: Johanna Wehners „Alcina“ verfehlt an der Bayerischen Staatsoper ihre eigenen Ansprüche. Aber musiziert wird auf hohem Niveau.
FrankfurterAllgemeine.net.muenchen
Mörbisch
Mörbisch-Premiere: Alle Augen auf Alfons Haider (Bezahlartikel)
In Mörbisch hat „Ein Käfig voller Narren“ in einer charmanten Inszenierung Premiere gefeiert. In der Hauptrolle: Intendant Alfons Haider selbst. Kann so eine Besetzung gut gehen? Seit Alfons Haider in Mörbisch das Ruder übernommen hat, wurde spekuliert: Wann wird er selbst auf der Bühne stehen? Mit „Ein Käfig voller Narren“ 2026 sah Haider die Gelegenheit offenbar gekommen. Regisseur Andreas Gergen soll keine Einwände gehabt haben. Und so kam es am Donnerstag zur Premiere mit dem Intendanten in der Hauptrolle auf der Bühne. Mutig, schließlich will nun jeder wissen: „Wie war der Haider?“ Und mutig, weil es auch eine Menge Arbeit ist, die seinem eigentlichen Job als Intendant ins Gehege kommt. Wie ist das Experiment ausgegangen?
DiePresse.com.alfons.haider
Mörbisch ganz im Rausch des Glamours
„La Cage aux Folles“ bei den Seefestspielen Mörbisch: ein glitzernder Augenschmaus mit vielen, vielen Stufen, Tänzern und einem glänzenden Alfons Haider als alternde Diva Zaza. In Mörbisch regiert in diesem Sommer der Fummel: „La Cage aux Folles“, Jerry Hermans berühmter Musical-Klassiker, hat die riesige Seebühne erobert, auf der Szenenbildner Walter Vogelweider einen goldenen Käfig als zentralen Hingucker platziert hat. Umspült wird dieser von einem regelrechten Stiegentsunami. Insgesamt 1002 Meter Stufenmeter so weit das Auge reicht. Das hat seine Tücken: Das Konzept geht auf, wenn die tanzende Cagelles-Truppe in Vollbesetzung die Bühne entert, und Beine und Boas von links bis rechts durch die Luft wirbeln, dass es nur so schrillt. In den Kammerspiel-artigen Szenen jedoch, die einen Großteil der Komödie rund um Nachtclubbesitzer Georges und seinen Mann Albin ausmachen, bleiben die Bühnen-Flanken oft unbeholfen leer.
https://www.krone.at/4222477
„Käfig voller Narren“ in Mörbisch: Eine Revue, reich an Witz und Gags (Bezahlartikel)
Stehende Ovationen für „Ein Käfig voller Narren“.
Kurier.at.seefestspiele
Salzburger Festspiele
LINZ/ Klassik am Dom: Jazzig – spanisch – klassisch – so vielfältig klang es unter den Domtürmen
Von Erwin Schrott lieben alle alles in „Klassik am Dom“ – ein beglückendes Wiedersehen
Die eingespielte Linzer Konzertreihe „Klassik am Dom“ versteht sich längst nicht mehr als eine rein klassische sommerliche Musikreihe. Der Begriff ist nicht eng gefasst, überhaupt wenn multiberühmte Künstler von den Veranstaltern engagiert werden. Freilich ist es nicht leicht, die richtige Wahl zu treffen. Einen Erwin Schrott findet man nicht jeden Tag auf der internationalen Konzertplatte. Der 53jährige Bassbariton schenkte am Donnerstag, dem 16. Juli 2026, der Stadt Linz bereits zum dritten Male einen künstlerisch unbeschreiblich beschwingten Abend seiner Gesangskunst auf mehrerer Ebenen. Wer davon wusste, versäumte das Wiedersehen nach seinem Gastspiel 2024 und 2017 auf keinen Fall. Wenngleich einige Sitzplätze auf dem riesigen Publikumsareal unter den Domtürmen unbesetzt geblieben sind. Für diesmal brachte er nicht nur seine eigene Band mit, übrigens von absolut hochkarätiger Qualität, sondern auch ein brandneues Programm mit dem Titel „Havana Nocturna“ extra für Linz selbst komponiert und abwechslungsreich zusammengestellt…
Zum Bericht von Georgina Szelles
Bayreuth
Schmalspur-Jubiläum: Die Bayreuther Festspiele werden 150 Jahre alt
150 Jahre Bayreuther Festspiele: Richard Wagner, der Begründer dieses im besten Sinne des Wortes größenwahnsinnigen Unternehmens, hätte sich im August 1876 wohl kaum vorstellen können, dass seine Festspiele einmal dieses Alter erreichen würden. Finanziell war die erste Spielzeit ein Desaster, Wagner war wieder einmal völlig überschuldet. Und wieder einmal sprang König Ludwig II. von Bayern als Retter ein. Dennoch sollte es bis ins Jahr 1882 dauern,
DieRheinpfalz-de
Wien: Das Schuberthaus in der Nussdorfer Straße wird renoviert – und öffnet seinen Garten
Zum Schubert-Jahr 2028 wird dessen Geburtshaus neu gestaltet. Auch der Garten des Pawlatschenhauses wird für Besucher und Nachbarn zugänglich gemacht.
DiePresse.com.schuberthaus
St. Margarethen: Volles Rohr Dramatik bei „Tosca“ im Steinbruch St. Margarethen
Die Opernfestspiele St. Margarethen setzen heuer mit „Tosca“, kulinarisch inszeniert, auf die sichere Bank. Die Premierenbesetzung kann sich hören lassen
DerStandard.at.story,margarethen
Diese barocke „Tosca“ beeindruckt (Bezahlartikel)
St. Margarethen zeigt Puccinis römischen Opernkrimi „Tosca“ in Thaddeus Strassbergers eindrucksvoller Regie, in der sich Joyce El-Khoura als Tosca stimmgewaltig entfalten kann.
https://www.diepresse.com/37413192/st-margarethen-diese-barocke-tosca-beeindruckt
Liebe in Zeiten des Krieges
Die Neuinszenierung von Puccinis „Tosca“ im Steinbruch St. Margarethen bringt den historischen Hintergrund massiv in die Privathandlung und weitet das Geschehen ins Metaphysische.
Concerti.de.opera
Opulentes Gesamtkunstwerk
Eine himmlische „Tosca“ setzt neue Maßstäbe. Multitalent Thaddeus Strassberger (Regie und Bühnenbild) gelingt mit seiner „Tosca“ ein Abend zum Staunen. Echter Kalksandstein trifft auf Bühnen-Marmor: Ein gigantisches Kirchenportal thront mitten im Steinbruch, seitlich mehrere Kapellen und Nebenaltäre. Drumherum zerschlagene Tafeln, kopflose Engelsstatuen, zerbrochene Inschriften, ein Haufen an Stühlen – die Napoleonischen Kriege haben ihre Spuren hinterlassen. Gemälde, Wände, Inschriften sind unglaublich detailverliebt, nahezu naturalistisch – häufig Anspielungen an den realen Schauplatz.
https://www.orpheus-magazin.de/2026/07/16/st-margarethen-tosca/
Marianne Kopatz Kulturhaus, in Bad Aussee! Das „Lohengrin-Projekt
Sehr geehrtes Publikum der Bluatschwitzblackbox!
Am 25.07. ist es so weit und wir zeigen unser letztes Stück hier im Marianne Kopatz Kulturhaus, in Bad Aussee!
Warum haben wir uns für die Geschichte des LOHENGRIN entschieden und es in ein Stück DAS LOHENGRIN PROJEKT adaptiert, in ein Stück über das Theater im Theater? Im Lohengrin geht es um Glauben und Wissen in unserer Inszenierung geht es um die Massensuggestion, die Elsa auslöst… und unter dieser Massensuggestion leidet unsere Welt! Vielleicht gibt es ein kollektives Erwachen? Wir müssen uns auf uns selbst verlassen! Lasst uns gemeinsam das Geheimnis der Kunst ergründen.
Wir freuen uns mit unserem Publikum diese letzte Veranstaltungsreihe zu feiern!
Mit herzlichen Grüßen,
Ines Kratzmueller und Jürgen Kaizik
für das Bluatschwitzblackbox-Team
Mehr darüber in den „Infos des Tages
Salzburger Festspiele: „Man ist oft Troubleshooter“
Karin Bergmann ist seit April Interims-Intendantin der Salzburger Festspiele. Sie hat den Posten von Markus Hinterhäuser übernommen, der nach Streit mit dem Aufsichtsgremium gehen musste. Im Interview äußert sich Bergmann zum überraschenden Führungswechsel und den Gerüchten, sie selbst hätte zum Eklat um ihren Vorgänger beigetragen.
BR-Klassik.de.intendantin
Höhepunkte der Salzburger Festspiele zum Mitreden
Asmik Grigorian als Carmen, Markus Hinterhäusers viel spekulierte Rückkehr und eine ausverkaufte Elfriede Jelinek. Eine persönliche Vorschau auf die Salzburger Festspiele, die Premieren und Glanzpunkte. Alle Jahre wieder scheinen die Höhepunkte der Salzburger Festspiele schon festzustehen, bevor der erste Vorhang aufgeht. Sie strahlen von den Plakaten in der Altstadt, aus den Besetzungslisten und den Schlagzeilen. Die eigentlichen Entdeckungen verstecken sich oft ein paar Seiten weiter hinten im Programmheft. Ein Überblick über die Höhepunkte: An „Carmen“ führt heuer kaum ein Weg vorbei. Asmik Grigorian gibt ihr Debüt als Carmen, Strahlemann Jonathan Tetelman singt Don José – ein Traumpaar mit dem Potenzial, jenes Feuer zu entfachen, das Anna Netrebko und Rolando Villazón 2005 mit ihrer legendären „Traviata“ entzündeten. Auch über „Ariadne auf Naxos“ wird gesprochen. Nicht zuletzt wegen Elīna Garančas bemerkenswert ehrlicher Absage. Sie habe keinen Zugang zur Rolle gefunden, erklärte sie. Ein Satz, den man von Opernstars selten hört. Mit Christina Nilsson übernimmt eine erfahrene Ariadne, die gleichzeitig ihr Salzburg-Debüt feiert.
https://www.krone.at/4221819
Die besten der Jungen weltweit
14 junge Sängerinnen und Sänger aus 14 Ländern wurden heuer aus tausend Bewerbern für das Young Singers Project ausgewählt. – Morgen Samstag (18.7.), am ersten Tag des Fests zur Festspieleröffnung, stellen sich die Young Singers um 20 Uhr in einem Konzert im Großen Saal den Mozarteums vor.
DrehpunktKultur.at.festspieleroeffnung
Heidenheim: Sängerkrieg und Machtkämpfe
Die Opernfestspiele Heidenheim, kurz OH!, bringen „Macbeth“ von Giuseppe Verdi auf die Bühne. Die Inszenierung von Andreas Baesler überzeugt mit gutem Ensemble und herausragendem Chor. Nach den ersten Klängen der Ouvertüre hebt sich der Vorhang. Auf der Bühne steht ein einsamer Mann in rotem, mit weißem Hermelin besetztem Mantel und erhobenem Schwert vor einem rötlich-orangenen Prospekt. An den Seiten stehen Männer in schwarzen Overalls und weißen Neutralmasken vor den Gesichtern. Über der Bühne erscheint die Inschrift: „Ende der Vorstellung“. Schon stürmt ein Putzkommando und ein Pulk schwarzgekleideter Bühnentechniker die Szene. Der Zug mit dem Prospekt wird herabgelassen. Die Leinwand aufgerollt. Während sie noch herumwerkeln, verwandeln sich Putzfrauen und Bühnentechniker:innen zum Chor der Hexen.
DieDeutscheBuehne.de
Karlsruhe
Erschütternde Tragik: Verdis Rigoletto am Badischen Staatstheater Karlsruhe
Verdis Rigoletto lässt einen immer verstört zurück. Dass der Herzog, ein notorischer Frauenschänder, hier ungeschoren davonkommt, während sein Opfer, die aufrichtig liebende Gilda, untergeht, kann einen schon aus dem moralischen Gleichgewicht bringen. Eine Oper ohne Katharsis, deren erschütternder Tragik man sich auch in dieser Karlsruher Neuinszenierung nicht entziehen kann.
bachtrack,com.de
Interview
Maestro John Axelrod spricht über Wein, Parmigiana di melanzane und Gustav Mahlers Opern
Marc Cohn ist ein US-amerikanischer Singer-Songwriter, weltbekannt durch seinen Grammy-prämierten Hit „Walking in Memphis“. Wer hat ihn entdeckt? Der Dirigent John Axelrod, Schüler des große Leonard Bernstein – seinerzeit noch Talentscout bei Atlantic Records. Maestro Axelrod war auch Weinhändler, Weinliebhaber ist er immer noch. Außerdem Komponist, Philanthrop und Autor. Ich würde sagen: Ein Universalgelehrter, der weiß, was gut ist. Also haben wir über die guten Dinge des Lebens gesprochen.
Jörn Schmidt im Gespräch mit John Axelrod
Klassik-begeistert,de,
Nach unserem Gespräch öffnete Maestro John Axelrod eine Flasche Dradara Black Maiden Fanteasca Neagra …
Der Dirigent John Axelrod ist ein Universalgelehrter – u.a. ist er auch Weinkenner, Komponist, Philanthrop und Autor. Ich wollte wissen, wie er Entscheidungen trifft, was sein Lieblingswein ist und wie er über Kollegen denkt. Außerdem verrät Maestro Axelrod, was ihm Leonard Bernstein und Christoph Eschenbach mit auf den Weg gegeben haben. Tournedos Rossini waren auch ein Thema.
Jörn Schmidt im Gespräch mit John Axelrod
Klassik-begeistert.de
Musical
Linz/ Musiktheater: Flirty Pretty Woman Musical
Mit über elf Millionen Kinozuschauer im deutschsprachigen Raum erlangte Pretty Woman Kultstatus und machte Julia Roberts und Richard Gere zu Weltstars. Auch der gleichnamige Titel-Song von Roy Orbison wurde zu einem Grammy-prämierten Nr. 1-Hit mit Ohrwurm-Garantie. Nun gastiert die turbulente Liebesgeschichte um das ungleiche Paar Vivian und Edward erstmals im Musiktheater. Diese Woche hat Pretty Woman – Das Musical am Linzer Musiktheater Premiere gefeiert. Für die Vorstellungen am Wochenende, auch um 14.30 Uhr, sind noch wenige Resttickets erhältlich. Echte Fans kommen in Overknee-Stiefeln wie Julia Roberts.
Flirty Pretty Woman Musical – oe24.at
In Salzburg zieht „Jedermann“ blank
Salzburg: Wie „sexualisiert“ ist der Jedermann?
Philipp Hochmair zeige auf dem Domplatz „alles“, war zu lesen. Wie erregend ist das?
https://www.diepresse.com/37977678/wie-sexualisiert-ist-der-jedermann
Salzburg: Genital statt genial: Hochmair zieht heuer als Jedermann komplett blank
Sogar sein Unterhoserl legt Philipp Hochmair im dritten Jahr seiner Festspielzeit ab. Der Mime steht in seiner Rolle am Ende des Stückes komplett nackt vor dem jüngsten Gericht. Die besten Fotos aus der Probe hat die „Krone“ in einer Fotogalerie im Artikel zusammengestellt.
https://www.krone.at/4222971
15.7.2026: THEATERSTADL STIFT WILHERING – EIN SOMMERNACHTSTRAUM nach William Shakespeare (Premiere)
Erstauntes Erwachen nach einem „Midsummernight‘s Dream“ – Hanna Gruber (Helena), Alexander Knaipp (Demetrius), Maximilian Bendl (Lysander) und Sofie Pint (Hermia) – v.l.n.r. © Reinhard Winkler
Es ist ein nicht sonderlich verträumt-romantischer, dafür aber umso turbulent-humorvoller Sommernachtstraum nach William Shakespeare, in den der umtriebige oberösterreichische Theatermacher Joachim Rathke mit seinem Theater Spectacel Wilhering im sogenannten Theaterstadel, einem ehemaligen Wirtschaftsgebäude im Schatten der altehrwürdigen Stiftskirche der Zisterzienser weniger Kilometer westlich von Linz entführt. Er stellt sich damit in eine ganze Reihe von Sommertheater-Produktionen, die sich in diesem Sommer mit Shakespeares berühmtester Komödie befassen – obwohl es ja einem kleinen Übersetzungsfehler zu danken ist, dass das Werk offenbar als Sommerstück par excellence betrachtet wird – spielt es, dem englischen Titel nach, doch nicht im Hochsommer, sondern in der sagenumwobenen Nacht der Sommersonnenwende, der „Midsummernight“ … Wie auch immer: gemeinsam mit seiner Dramaturgin Doris Happl hat Rathke eine freche Neufassung vorgelegt, die zeitlich im Heute, geographisch im Hier des Landes ob der Enns und im Böhmerwald spielt…
Zum Bericht von Valentino Hribernig-Körber
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Keir Starmer tritt ab: wie er vom Hoffnungsträger zur «Qualle» wurde: Kaum ein Premierminister ist in der Gunst der Wähler in so kurzer Zeit so tief gefallen. Seine Unbeliebtheit hat viel mit der verfahrenen Situation des Landes zu tun – aber auch mit Starmers zaudernder Art in einer ohnehin orientierungslosen Zeit.
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«Wäre Angela Merkel Kanzlerin geblieben, hätte es keinen Krieg gegeben», sagt Sigmar Gabriel Die Angst der Europäer vor Wladimir Putin sei übertrieben, sagt der ehemalige SPD-Aussenminister. Er plädiert für Verhandlungen mit den Russen. Das Benehmen seiner Partei gegenüber der deutschen Regierung bezeichnet er als lebensmüde.
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Brückeneinsturz von Genua: 200 Jahre Haft, 32 Verurteilungen – und eine Entschuldigung, die schlecht ankommt: Am 14. August 2018 kamen beim Einsturz einer Autobahnbrücke 43 Menschen ums Leben. Nun liegen die erstinstanzlichen Urteile vor.
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Ungarn: Magyars Amtszeitbeschränkung stürzt Orbans Partei noch tiefer in die Krise: Mit ihrer Verfassungsreform schliesst Ungarns neue Regierung die bisherige Fidesz-Prominenz von der nächsten Wahl aus. Das beschleunigt Viktor Orbans Abschied aus der Politik.
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Tunb-Inseln unter Beschuss: Die USA fokussieren ihre Angriffe gegen Iran auf strategische Ziele: Die amerikanischen Streitkräfte greifen am sechsten Tag in Folge Ziele in Iran an. Im Weissen Haus wird der Einsatz von Bodentruppen geprüft. Parallel dazu kann Donald Trump einen Verhandlungserfolg vermelden.
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«Zu Ehren von Lindsey»: Nach dem plötzlichen Tod von Senator Graham stehen die Russland-Sanktionen kurz vor dem Durchbruch: Schon lange plant der amerikanische Kongress neue Sanktionen gegen Moskau und Strafzölle gegen Käufer von russischem Öl und Gas. Präsident Trump sperrte sich dagegen, doch nun, nach dem Ableben seines persönlichen Freundes, äussert er sich wohlwollend.
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Trump behauptet, amerikanische Wahlen seien nicht mehr fair. Was bezweckt der US-Präsident mit seiner Kritik?: Die angebliche Einmischung Chinas und Betrugsversuche von Nichtamerikanern: Donald Trump nutzt eine Fernsehansprache, um erneut die Verschärfung der Wahlgesetze zu fordern.
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Marco Rubio regiert Venezuela fast wie eine Kolonie – gibt es noch Hoffnung auf eine Rückkehr zur Demokratie?: Der amerikanische Aussenminister Rubio erteilt der venezolanischen Präsidentin Delcy Rodríguez Anweisungen per Whatsapp und hindert die Oppositionsführerin Maria Machado an der Ausreise nach Venezuela. Das weckt bei den Venezolanern schlimme Befürchtungen.
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Pete Hegseth verpasst der US-Armee eine Testosteronkur – wortwörtlich: Der amerikanische Verteidigungsminister will eine Armee, die fit ist, auch hormonell. Dafür sollen obligatorische Tests sorgen.
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Albanische Steuergelder für Kanye West: Der Skandal-Rapper heizt den Volkszorn gegen die Regierung weiter an: Ein Konzert des amerikanischen Musikers in Tirana wird für Ministerpräsident Edi Rama zum politischen Desaster. Der Protestbewegung geht es längst um mehr als den ursprünglichen Unmut.
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Es reicht: Die Sicherheit der Bevölkerung ist wichtiger als eine Musterbuchhaltung: Der Bundesrat sieht noch immer keinen Grund für eine Eilfinanzierung der Luftverteidigung. Die Landesregierung muss diese Haltung revidieren. Alles andere wäre verantwortungslos.
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Wehrpflicht für Ultraorthodoxe: Benjamin Netanyahu kapituliert vor einem religiösen Mob: Wenige Monate vor der Wahl sichert sich der Ministerpräsident die Unterstützung ultraorthodoxer Wähler, die zuletzt selbst vor gewalttätigen Protesten nicht zurückschreckten. Einen hohen Preis zahlen dafür Armee und säkulare Bürger.
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Die Realverfilmung von «Vaiana» stürzt das Kino in ein unheimliches Tal: Disneys Realverfilmungen wollten einst zeigen, was technisch möglich ist. Heute zeigen sie vor allem, wie künstlich Perfektion wirken kann.
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Der «Sonntags-Blick» wird nach 57 Jahren eingestellt: Das älteste Sonntagsblatt der Schweiz soll Ende Jahr Geschichte sein. Dafür wird die Samstagsausgabe des «Blicks» erweitert.
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Die Geschichte als Lehrmeisterin des Lebens: Der bedeutende deutsche Historiker Michael Stürmer ist tot
Michael Stürmer hat deutsche und europäische Geschichte stets im grösseren Zusammenhang gesehen. Und er nahm als Berater von Bundeskanzler Kohl auch politisch Einfluss. Nun ist er im Alter von 87 Jahren verstorben.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik: London im Umbruch: Burnham als Chef der Labour Party bestätigt
Andy Burnham ist zum neuen Vorsitzenden der britischen Regierungspartei Labour ernannt worden und wird damit auch Premierminister. Der 56-jährige bisherige Bürgermeister von Manchester wurde am Freitag auf einem Sonderparteitag zum Nachfolger von Keir Starmer gewählt und soll am Montag das Amt des Premierministers übernehmen.
https://www.krone.at/4222586
Sport: Zum Kopfschütteln: Absurd! Ein Ticket fürs WM-Finale um 50.000 Dollar
Mit dem Finale am Sonntag wird auch die gigantische Inszenierungsshow rund um die WM in Amerika ihren absoluten Höhepunkt erreichen. Und auch der Schwarzmarkt erlebt seinen absurdesten Tag. Tickets werden um Summen von bis zu 50.000 Dollar gehandelt!
https://www.krone.at/4221179
Das ist echt absurd“ Im TV sieht man doch das Spiel viel genauer! Aber erklären Sie zum Beispiel einem Opernfreund, dass eine TV-Übertragung eine Live-Erlebnis ersetzt!
Wien: Heftige Gewitterzelle: „Wasserbombe“ trifft Wien – Leck in der Albertina
Endlich war er da, der schon so sehr erhoffte Regen, doch so heftig hätte er dann auch nicht zuschlagen müssen. Vor allem Wien wurde von dem heftigen Unwetter am Freitag mit voller Wucht erwischt. Innerhalb kurzer Zeit gingen stellenweise enorme Regenmengen nieder – und die Folgen waren auch in einem der bedeutendsten Museen des Landes zu spüren. In der Albertina kam es durch den Starkregen zu einem Wassereintritt.
https://www.krone.at/4223185
Es war genau so, wie ich es gestern vermutet habe. Bei mir in Meidling regnete es 10 Minuten lang relativ intensiv. In Mauerbach, wo meine Hobbygärtnerin und Frau den Regen sehsüchtig erwartete, tröpfelte es bestenfalls. Dafür ging in der Wiener Innenstadt (Albertina) eine regelrechte Wasserbombe nieder. Dort hätten wir den Regen nicht gebraucht!
Bei der Fußball-WM geht heute das Spiel um Platz 3 zwischen Frankreich und England in Szene. Das ist ein Spiel, das niemand will, zumal es das Spiel der Verlierer ist. Ich bin gespannt, wie die Akteure das offensichtliche Desinteresse zum Ausdruck bringen! Ich kenne nur ein Land, das sich heute noch über den dritten Platz bei einer Weltmeisterschaft (1954) freut: das ist Österreich. Anspruchslosigkeit hat uns immer schon (?) ausgezeichnet! Was bleibt uns auch angesichts unserer Möglichkeiten übrig? Die Träumer vom WM-Titel sind mittlerweile auch hoffentlich auf den Boden der Realität zurückgekehrt – oder sie sind wieder clean!
Haben Sie einen schönen Tag!
A.C

