Heute: „Aus der Oper im Steinbruch: Tosca“ – Premiere des Puccini-Meisterwerks am 15. Juli live-zeitversetzt in ORF III und auf ORF ON
Davor u. a.: „Kultur Heute Spezial“ aus St. Margarethen
Große Emotionen, unsterbliche Musik und ein Spielort, der weltweit seinesgleichen sucht: Als nächstes Highlight des ORF-Kultursommers präsentiert ORF III in „Erlebnis Bühne“ am Mittwoch, dem 15. Juli 2026, live-zeitversetzt um 21.05 Uhr, die Premiere von Giacomo Puccinis Klassiker „Tosca“ von der Oper im Steinbruch St. Margarethen. Mit der spektakulären Neuinszenierung kehrt eines der beliebtesten Werke der Opernliteratur damit auf eine der spektakulärsten Freilichtbühnen Europas zurück. Diese verspricht ein musikalisches Feuerwerk der Emotionen rund um Liebe, Leidenschaft, Eifersucht, Macht und Intrigen, das in der einzigartigen Felslandschaft seinen optimalen Widerhall findet. 3sat zeigt die Produktion am Sonntag, dem 9. August, um 10.45 Uhr. Einstimmend auf die Premieren-Übertragung in ORF III am 15. Juli blickt ein „Kultur Heute Spezial“ (19.40 Uhr) aus St. Margarethen hinter die Kulissen und begibt sich auf Giacomo Puccinis Spuren.
Ergänzend zur TV-Übertragung widmet sich in ORF 2 das vom ORF Burgenland gestaltete Making-of „Mord, Macht und Männer in Strapsen. Der burgenländische Festspielsommer 2026“ (25. Juli, 18.25 Uhr und 26. Juli, 9.05 Uhr) der diesjährigen Produktion in St. Margarethen ebenso wie auch den Seefestspielen Mörbisch, wo heuer das berühmte Travestie-Musical „La Cage aux Folles“ – „Ein Käfig voller Narren“ – aufgeführt wird.
München/Opernfestspiele: „Alcina“ – Johanna Wehner inszeniert Händel bei den Opernfestspielen München
Audio von Jörn Florian Fuchs (4,55 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio
Salzburg
Salzburger Festspiele entzünden mit Gratisevents die Festivaleuphorie
Drei Tage lang öffnen die Festspiele ihre Türen beim „Fest zur Festspieleröffnung“ – mit Probeneinblicken, Führungen oder Konzerten in der Stadt. Die Salzburger Festspiele haben die barocke Stadt an der Salzach allsommerlich seit 125 Jahren fest im Griff. Die Gassen sind beflaggt, die Brücken plakatiert. Und überall flanieren (oder drängeln sich) Festspielgäste und Touristinnen aus aller Welt. Gezielt an das Publikum der Landeshauptstadt (aber auch an alle anderen) richtet sich das „Fest zur Festspieleröffnung“, das alljährlich am Beginn des berühmten Sommerfestivals für klassische Musik und darstellende Kunst steht. Mit 78 kostenfrei zugänglichen Programmpunkten am 18., 19. und 24. Juli bringt es den Festivalsommer in Schwung.
DerStandard.at.story
Bad Ischl: Lehár Festival: Liebe, Intrigen und große Gefühle (Bezahlartikel)
Mit Franz von Suppès „Boccaccio“ präsentiert das Lehár Festival Bad Ischl neu bearbeitete Fassung des Operettenklassikers.
https://www.krone.at/4216915
München: Kritik – „Alcina“ an der Bayerischen Staatsoper: Tieftraurige Zauberin
Dreieinhalb Stunden Barockoper vom Feinsten: Gestern Abend fand im Prinzregententheater die Premiere von Georg Friedrich Händels „Alcina“ statt, die letzte Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper diese Saison. Musikalisch eine Glanzleistung – die Inszenierung von Regisseurin Johanna Wehner und ihrem Team blieb allerdings belanglos.
BR-Klassik.de.alcina
Zauberreich ohne Magie: „Alcina“ bei den Münchner Opernfestspielen
Händel war einst Münchens vierter Opern-Heiliger. Mit dieser „Alcina“ kann die Bayerische Staatsoper nicht an diese Tradition anknüpfen. Vokal und szenisch eine enttäuschende Premiere.
MuenchnerMerkur.de
Vom Rätsel der Barockoper
Im Rahmen der Münchner Opernfestspiele zeigt die Bayerische Staatsoper Händels Zauberoper „Alcina”. Darin sucht Regisseurin Johanna Wehner in ihrer Inszenierung eine Antwort auf die hohe Künstlichkeit der Barockoper. Berührend ist dabei vor allem der glühende Sopran von Jeanine De Bique in der Titelrolle.
DeutscheBuehne.de.wehner
Stimmfest ohne Zauber – Händels „Alcina“ als zweite Festspielpremiere im Münchner Prinzregententheater (Bezahlartikel)
Ach Circe, ach Calypso, ach all die Hesperiden, Okeaniden, Neriden, Hesperiden, Dryaden und all die anderen bis hin zur eher diesseitigen Nausikaa … Irgendwie werden da „wir Männer“, zumindest die meisten Poeten, gerne an die Inseln und geheimnisvollen Orte dieser be- und verzaubernden Wesen „angeschwemmt“… davon angezogen… oder so … jetzt war es die Bühne von Münchens zweitem großem Opernhaus.
NeueMusikzeitung/nmz.de
12.7.2026 Aix-en-Provence, Grand Théâtre de Provence „DIE FRAU OHNE SCHATTEN“
Parabel über die Menschlichkeit
Foto: Youtube
Richard Strauss’ sperriges Meisterwerk basierend auf dem Libretto von Hugo von Hofmannsthal ist aus der (Nach)kriegs-Zeit der 1910er Jahre geboren und zu verstehen, eine Mischung aus Märchen, Parabel, psychologisierenden Methaebenen und einem wohl ganz großen Wunsch nach Einkehr und Eingebettetsein in Familie und zärtlichem Trost, einer kleinbürgerlichen Idylle und dem Sinn des Leben in der Verbindung Mann/Frau mit dem Ziel des Schaffens der Nachkommenschaft. Demgemäß ist es nicht unschwierig, dieses in unseren Tagen doch etwas aus der Mode gekommenes Weltbild auf die Bühne zu bringen und dieses auch noch in einer Form zu tun, in der der heutige Zuschauer Identifikationsmöglichkeiten und „Jammer und Schaudern“ (emp)finden kann.
Mit Barrie Kosky hat sich das renommierte südfranzösische Festival einen vielbeschäftigten und derzeit sehr beliebten Regisseur ins Theater geholt (Bühnenbild: Michael Levine; Kostüme: Victoria Behr), der dem schwer entwirrbaren Geschehen seinen durchaus passenden, jedenfalls nicht langweiligen Stempel aufdrückt. Ins Zentrum rückt er die Amme, die das Geschehen (fast bis zum Ende) lenkt und leitet, wie eine schwarze Witwe im Schaukelstuhl. Bei ihr sind wahrhaft „Übermächte“ im Spiel…
Zum Bericht von Sabine Längle
SONY CLASSICAL PRÄSENTIERT AB 17. JULI DAS SOMMERNACHTSKONZERT 2026 DER WIENER PHILHARMONIKER
Die Konzerte bieten jedes Jahr ein hochkarätiges Programm unter freiem Himmel:
- Sommernachtskonzert 2026: Dirigent Lorenzo Viotti, Solist Sir Bryn Terfel (präsentiert u.a. Werke von Verdi, Wagner und Songs aus Anatevka).
Zum ersten Mal steht der Schweizer Dirigent Lorenzo Viotti am Pultdieses internationalen Klassik-Höhepunkts. Als Solist begeistert der Bassbariton Bryn Terfel, der dem Abend eindrucksvolle Akzente verleiht
Landestheater Coburg: Gedenkstunde für Kammersänger Michael Lion
Am Sonntag, 19. Juli, lädt das Landestheater ab 11 Uhr zu einer Gedenkstunde für Kammersänger Michael Lion ins Globe ein. Anlass ist der erste Jahrestag des Todes des langjährigen Ensemblemitglieds. Michael Lion gehörte von 2008 bis zu seinem plötzlichen Tod im Jahr 2025 dem Musiktheater-Ensemble des Landestheaters Coburg an. Im Februar 2025 wurde ihm für seine herausragenden künstlerischen Leistungen der Titel „Kammersänger“ verliehen.
Gedenkstunde für Kammersänger Michael Lion
ERL/ Tirol: 9.7.2026 – Klavierabend Sophia Liu – Festspielhaus Erl – Tiroler Festspiele Erl-Sommer 2026
Technische Brillanz mit perlender Virtuosität!
Sophia Liu. Foto: Scheffold-Media
Die junge kanadische Pianisten Sophia Liu, die in Shangai geboren und in Japan aufgewachsen ist und bereits zu den international gefragten Künstlern zählt, zeigte in Erl eine beeindruckende Palette ihres ausgereiften Könnens.
Die 17-jährige Künstlerin faszinierte in ihrem anspruchsvollen Programm von sanften, melancholischen Tönen bis hin zu furiosen, technisch anspruchsvollen Passagen…
Zum Bericht von Marisa Altmann-Althausen
Sprechtheater
Salzburg
„Der Teufel kommt aus Faust selbst“: Ulrich Rasche über seinen „Faust I“ in Salzburg (Bezahlartikel)
Bei den Salzburger Festspielen inszeniert Ulrich Rasche, der Meister der Bühnenmotorik, erstmals „Faust I“ – ohne Hexenküche, nur mit fünf Darstellern, als inneres Drama. Premiere ist am 25. Juli. Der „Presse“ erklärt er seine Deutung, was sich auf der Bühne dreht und warum niemand „Ist gerettet!“ ruft.
DiePresse.com.rasche
Reichenau
75 Minuten für 15 Menschen, die in Reichenau als NS-Gegner erschossen wurden (Bezahlartikel)
Von einem Großverbrechen 1945 handelt die szenische Lesung in Reichenau nach dem Roman „Die letzten Tage“ von Martin Prinz. Hier wird exemplarisch Tätersprache vorgeführt, mehr noch: Die Zeit steht still.
DiePresse,com.fünfzehn.menschen
Ballett / Tanz
Bayerisches Staatsballett kündigt Julian MacKay: Ärger auf Instagram
Das Bayerische Staatsballett hat sich vom Ersten Solisten Julian MacKay getrennt. Der Balletttänzer fühlt sich ungerecht behandelt und äußert sich verärgert in den sozialen Medien.
BR-Klassik.de.staatsballett
WIEN/ ImPulsTanz: Boris Charmatz / Terrain mit „Muette“ im Kasino am Schwarzenbergplatz
Nach dem kraftvollen Optimismus, den die Eröffnungsvorstellung des diesjährigen ImPulsTanz-Festivals (Chistos Papadopoulos‚ „My Fierce Ignorant Step“) versprühte, bringt tags darauf der französische Choreograf, Tänzer, Performer und Autor Boris Charmatz ganz andere Saiten zum Klingen. Ebenfalls als Reaktion auf den Zustand der Welt kreiert, komponiert Charmatz in „Muette“, hier als Österreichische Erstaufführung gezeigt, eine fünfzigminütige performative Symphonie aus Schweigen.
Nach „Somnole“, das im Jahr 2021 entstand und 2023 bei ImPulsTanz gezeigt wurde, ist „Muette“ nun seine zweite Solo-Arbeit, die er für sich selbst schuf. Und er sagt, dass sie sich unmittelbar aus seinem ersten Solo heraus entwickelte. Radikalität bleibt Teil des Konzeptes. Er verschärft sie sogar noch, indem er, auf jegliche Musik verzichtend (in „Somnole“ pfiff er ein Potpourri aus diversen Musikstücken), Stille tönen lässt.
Terrain Boris Charmatz: „Muette“ (c) Cesar Vayssie
Diese Stille ist das, was entsteht, wenn Worte ihren Sinn verlieren, wenn Sprache entkräftet verstummt, wenn selbst Schreie ihren Weg an die Oberfläche nicht mehr finden. Ursache dieses pathologischen Zustandes ist die Wirkung der Welt mit ihren Kriegen, Krisen und Prognosen auf die Psyche des (der) Menschen. Hier am Beispiel Charmatz präsentiert…
Zum Bericht von Rando Hannemann
Sommerspiele Eberndorf // Premiere „Die Wolscharträuber“ von Ludwig Skumautz
Foto: Markus Druml als Krapfenbäck-Simale (Fotocredit: Lex Karelly)
am Freitag, den 17. Juli 2026 feiert um 20.30 Uhr die Premiere von „Die Wolscharträuber“ von Ludwig Skumautz – im Rahmen der Jubiläumssaison „50 Jahre Sommerspiele Eberndorf“ – Premiere.
Die Sommerspiele Eberndorf zeigen exakt 50 Jahre nach der ersten Theatervorstellung im Stiftshof einmalig das legendäre Volksstück über den sagenumwobenen „Kärntner Robin Hood“ Simon Kramer (1785-1809) in Form einer szenischen Lesung.
Mehr darüber in den „nfos des Tages (14.7.)
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Trump fordert jetzt Gebühren für die Strasse von Hormuz ein: Iran und die USA steuern auf die nächste Eskalation zu: Das Weisse Haus reklamiert Abgaben in Höhe von 20 Prozent aller beförderten Fracht für sich. Das Geld könnte der Präsident noch gebrauchen, denn der Kongress stemmt sich gegen die weitere Finanzierung des Krieges.
Jetzt lesen
Wenn die Bomben nicht mehr fallen: wie die Strasse von Hormuz dereinst geräumt werden soll: Bevor dieses Nadelöhr des Welthandels wieder vollständig offen ist, müssen iranische Seeminen geräumt werden. Europa will helfen. Doch ob die Räumungsaktion gelingt, hängt von vielen Faktoren ab.
Jetzt lesen
«Wenn Trump das Weisse Haus verlässt, wird niemand mehr von einer Expansion nach Grönland oder Kanada sprechen»: Die USA feiern ihr 250-jähriges Bestehen. Die ersten 100 Jahre davon führte Washington wiederholt Expansionskriege. Im Interview erklärt der Historiker Henry Brands den amerikanischen Drang nach Westen und warum Trumps Traum neuer Eroberungen ein Hirngespinst ist.
Jetzt lesen
Der chinesische Traum ist ausgeträumt. Die Elite verliert den Glauben an den Fortschritt: Die Vermögenden in Peking spritzen sich Botox und versuchen, sich mit Versicherungen gegen die Krisen des Lebens zu schützen. Man zieht in günstigere Städte und geht auf Sinnsuche. Der grosse Aufbruch in China ist vorbei. Jetzt geht es ums Bewahren.
Jetzt lesen
«Operation Fegefeuer»: Peter Magyar lässt Ungarns Staatspräsidenten mit einer Verfassungsänderung absetzen. Das ungarische Parlament enthebt mit der Zweidrittelmehrheit der Tisza-Partei Orbans «Marionette» des Amtes. Gemäss der rechtsstaatlich umstrittenen Reform darf auch ein Grossteil der Fidesz-Prominenz bei der nächsten Wahl nicht mehr antreten.
Jetzt lesen
Die britische Anti-Terror-Polizei übernimmt die Ermittlungen im Fall der tot aufgefundenen Brexit-Politikerin Ann Widdecombe: Die ehemalige Ministerin und Unterhausabgeordnete ist am Donnerstag leblos in ihrem Haus aufgefunden worden. Die Umstände ihres Todes sind rätselhaft.
Jetzt lesen
Emmanuel Macron überrascht mit der Ankündigung von Manövern für die Ukraine: Bei einem Waffenstillstand wollen die Unterstützer der Ukraine mit einer Schutztruppe beistehen. So weit ist es längst noch nicht, der französische Präsident aber will die Truppe bereits zu Manövern mobilisieren.
Jetzt lesen
«Wir haben nach 43 Tagen Hanns Martin Schleyers klägliche und korrupte Existenz beendet»: Wie die RAF Deutschland terrorisierte: Am 5. September 1977 entführte die Rote-Armee-Fraktion den Arbeitgeberpräsidenten und tötete seine vier Begleiter. Damit begann der «Deutsche Herbst», der die Bundesrepublik in ihre schwerste innenpolitische Krise stürzte.
Jetzt lesen
KI-Revolution: Triumph der Faulheit: Die künstliche Intelligenz entbindet vom Selberdenken und macht bequem. Schuld an der Entwicklung trägt nicht die Maschine, sondern der Mensch.
Jetzt lesen
Giovanni Segantini: vom Waisenknaben zum Gipfelstürmer
Paris entdeckt die pastorale und alpine Bildwelt des Schweizer Künstlers im Musée Marmottan Monet. Es handelt sich um die erste Segantini-Ausstellung in der französischen Hauptstadt.
Jetzt lesen
Tyll Ulenspiegel weiss Rat gegen das Sterben: Einfach leben! Oberammergau ist bekannt für seine Passionsspiele. Unter der Regie von Christian Stückl zeigt das Volkstheater dieses Jahr aber «Tyll» – eine Inszenierung nach dem Roman von Daniel Kehlmann. Zuletzt möchte man selber Tyll sein.
Jetzt lesen
Festival da Jazz St. Moritz: Bravour ohne Höhepunkte
Die Gitarrenlegende Pat Metheny und der Trompetenstar Till Brönner begeistern bei ihren Auftritten im Engadin zwar mit Hits und mit Virtuosität. Die Originalität hingegen kommt zu kurz.
Jetzt lesen
Nachrichten mit gesellschaftlichem Mehrwert: Der Staat will jetzt auch im Newsfeed mitmischen: In Deutschland fordern die Bundesländer, dass Beiträge von Qualitätsmedien in den sozialen Netzwerken leichter auffindbar werden. Wie sinnvoll ist das?
Jetzt lesen
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik Österreich: Kümmer dich um dich!“: Was man über Marterbauers Erkrankung (nicht) weiß
Am Montag schockte Finanzminister Markus Marterbauer die Nation mit seiner Krebserkrankung. Obwohl er sehr offen kommunizierte, bleiben einige Fragen offen. Die Politik reagierte betroffen. Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Kanzler Christian Stocker wünschten „viel Kraft“, FPÖ-Chef Herbert Kickl zeigte sich „betroffen“. SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler schrieb: „Das letzte Jahr hast du dich um die Republik gekümmert, jetzt kümmere dich bitte gut um dich, mein Freund.“
https://www.krone.at/4218288
Österreich
NEOS-Beben: Prominenter Pinker tritt aus Partei aus
Das Budget hat die ÖVP-SPÖ-NEOS-Koalition durch das Parlament gebracht – am selben Tag ging die pinke Bombe hoch. NEOS-Mitgründer Veit Dengler hat nach seinem Ausschluss aus dem pinken Parlamentsklub und der Partei die „autoritäre“ Führung der NEOS beklagt. Diese gehe von Parteichefin Beate Meinl-Reisinger aus, erklärte Dengler und sagte: „Diese Partei hat leider unter Beate Meinl-Reisinger ihre Diskussionskultur verloren. Es ist keine Diskussion erwünscht, keine Kritik erwünscht.“Nun zieht auch der frühere Präsident der Ärztekammer Steiermark, Wolfgang Routil, Konsequenzen und kehrt den Pinken den Rücken. Das berichtet die Kleine Zeitung am Montag.
oe24.at.neos-beben
Sport: Nach WM-Ausschluss: Schiri (38) plötzlich gestorben
Große Trauer in der Fußballwelt: Der niederländische Schiedsrichter Rob Dieperink ist tot. Der 38-Jährige verstarb nur wenige Wochen nach seinem WM-Ausschluss. Die Fußballwelt zeigt sich geschockt Der niederländische Fußballverband bestätigte den Tod des Unparteiischen und zeigte sich tief „schockiert“ über die traurige Nachricht. Zu den genauen Todesursachen von Rob Dieperink gibt es zum aktuellen Zeitpunkt noch keine offiziellen Angaben. Ein Sprecher der Metropolitan Police äußerte sich detailliert zu den damaligen Ermittlungen im englischen Croydon: Der tragische Todesfall folgt auf extrem turbulente Wochen im Leben des Referees. Erst im April war Dieperink von der Metropolitan Police in London festgenommen worden. Der Vorwurf wog schwer: Es ging um den Verdacht des sexuellen Übergriffs auf einen Teenager in Großbritannien. Das Verfahren wurde in der Folge jedoch komplett eingestellt. „Am Donnerstag, 9. April, reagierten Beamte auf den Bericht über einen sexuellen Übergriff auf einen jugendlichen Jungen, der sich an einer Adresse in der Wellesley Road in Croydon ereignete. Ein Mann in seinen 30ern wurde in der Folge wegen des Verdachts des sexuellen Übergriffs festgenommen. Die Beamten schlossen eine gründliche Untersuchung ab und prüften alle verfügbaren Beweise, einschließlich der Erfassung von Aufnahmen aus Überwachungskameras und der Untersuchung digitaler Geräte. Nach diesen Ermittlungen kamen sie zu dem Schluss, dass die Beweisschwelle nicht erreicht wurde. Es werden keine weiteren Maßnahmen ergriffen.“
oe24.at.fußballschiri
Fußball WM Semifinale! Spanien eliminiert Frankreichs „Les Bleus“
Sieben von acht Hürden hat sie jetzt gemeistert, womit „nur“ noch eine zum zweiten WM-Titel ihrer Historie fehlt, nach jenem von 2010 – Spaniens „Furia Roja“ steht nach einem Halbfinal-Erfolg gegen Frankreich im Finale der Fußball-WM 2026! Die Elf von Trainer Luis de la Fuente, die im Sechzehntelfinale Österreich aus dem Turnier geworfen hatte, erwies sich für die bislang so souverän aufgetretenen Franzosen ausgerechnet an deren Nationalfeiertag als härterer Brocken als erwartet und setzte sich vor rund 71.000 Zuschauern im AT&T Stadium von Dallas/Arlington mit 2:0 durch.
https://www.krone.at/4217677
Frankreichs Teamchef beschwert sich über den Schiedrichter aus El Salvador. Dabei hat der Mann recht gut gepfiffen, jedenfalls war er besser als einige hochgelobte französische Stars!
Zum Glück habe ich nicht gewettet, denn ich hätte eine beträchtliche Summe auf Frankreich als Weltmeister gesetzt. Gestern um diese Zeit wäre noch die Quote auf Spanien halbwegs ansehnlich gewesen, heute ist sie uninterssant. Wer Frankreich derart souverän dominiert, wird auch mit England oder Argentinien fertig. Dieses Halbfinale steigt heute!
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C

