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12. OKTOBER 2026 – Montag

12.10.2026 | Tageskommentar

 

ZU FACEBOOK

Berlin: Jonas Kaufmann bereit für die Gala
The Opus Klassik Gala is about to begin..

Wir bleiben dran und berichten!

Wien/ Staatsoper
Fast kein Grund zum Naserümpfen bei diesem Rossini-Spaß
Das Staatsopern-Bühnenbild von „Il Barbiere di Siviglia“ stinkt nicht mehr – und dank der überzeugenden Sängerriege amüsiert man sich bestens.
DiePresse.com

Paris
Opéra National de Paris – Götterdämmerung: Im Nichts entschwunden
) Mit der „Götterdämmerung“ rundet sich die „Ring“-Regie von Calixto Bieito in der collagehaft gefügten Szenen-Abfolge nur bedingt. Für Stringenz sorgen Pablo Heras-Casado am Pult und ein exquisites Ensemble.
Opern-Kritik: Opéra National de Paris – Götterdämmerung | concerti.de

Emanzipation ist für Frauen ein tödliches Geschäft
Von Göttern keine Spur: Regisseur Calixto Bieito beendet Wagners „Ring“ in Paris – mit einer ganz auf die Niedertracht der Menschen fixierten „Götterdämmerung“.
SueddeutscheZeitung.de.goetterdaemmerung

Oper Frankfurt: Georg Friedrich Händel: Ottone. Fotos von der gestrigen Premiere
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Wenn Heiratspolitik zum bösen Spiel wird: Ottone soll Teofane heiraten. Doch man hat die Rechnung ohne die ehrgeizige Gismonda gemacht. Sie intrigiert im Hintergrund, um ihren Sohn Adelberto in Position zu bringen.

Ensemble. Foto: Xiomara Bender

Musikalische Leitung: Václav Luks
Inszenierung: Jetske Mijnssen
Bühnenbild, Kostüme: Ben Baur
Choreografie: Dustin Klein

Yuriy Mynenko. Foto: Xiomara Bender

Ottone: Yuriy Mynenko
Teofane: Monika Buczkowska-Ward
Gismonda: Paula Murrihy
Adelberto: Iurii Iushkevich
Matilda: Cecelia Hall
Emireno: Jonas Müller

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Wiener Volksoper: DIE ZAUBERFLÖTE_ Wie ein Kind mit der Trennung der Eltern umgehen lernt 11.10 2026

 

Ernennt man eine Regiegröße in ein Intendantenamt, dann wird sie diesem Haus auch durch Inszenierungen ihren Stempel aufdrücken. Das ist so an der Wien und auch am Währinger Gürtel. So kam es zu einer Zauberflöteninterpretation von Lotte de Beer. Sie liest die Zauberflöte als Aufarbeitung eines Trennungskonflikts. Ein Bub imaginiert sich aus den Streitigkeiten seines verkopften, emotionsarmen Vaters und seiner depressiven Mutter eine Märchengeschichte. Dort ist allerdings ein Mädchen im Zentrum des Geschehens und er der dazwischengeratene Prinz. Das funktioniert grundsätzlich, aber nicht in allen Details. Papageno als unreifes, jüngeres Ich mag im ersten Moment eine passende Idee sein, aber ein Fünfjähriger, der fast nur dem Weine und dem Weibe nachgeht, funktioniert denn doch nicht. Politisch korrekt geht de Beer mit Monostatos um – aber sollte man das Original nicht eher als Mahnung vor grauslichem Rassismus und Sexismus belassen und auf die Mündigkeit des Publikums vertrauen? Wie schlimm es doch im Original ist, dass die traurige, einsame Figur selbst davon ausgeht, dass „ein Schwarzer hässlich ist“? Und wie abgründig kritisch die Zeichnung der ach so aufgeklärten Sarastrowelt als misogyner Herrenclub im Original doch ist und zeitweise selbst Tamino infiziert! Das lässt de Beer nicht aus, da zeigt Barbora Horakovas Inszenierung am Ring weniger Kante. Christoph Hetzer und Jorine van Beek sind de Beers favorisierte Ausstatter, wobei Hetzers herzige Cartoons – technisch sehr ordentlich realisiert – das Äußere der Produktion dominieren. Kurz zur Fassung: Wie nicht anders zu erwarten gibt es neue Dialoge und wie meist überzeugen sie nicht mehr als die Originale. Das Terzett Pamina/Tamino/Sarastro steht nach dem „Isis und Osiris“-Chor (was zwar der Originalfassung entspricht, dramaturgisch aber nicht überzeugt: Warum verzweifelt Pamina, wenn Tamino nach der Gesprächsverweigerung doch noch wortreich Abschied nimmt?). Ganz neu steht Papagenos Selbstmordversuch und das „Pa-pa-pa“ vor „Bald prangt, den Morgen zu verkünden“. Mit Papagenos neuem Text: „Warum?“..

Zum Bericht von Robert Fucik

LINZ/ Landestheater : LOHENGRIN-Premiere
„Nie sollst du mich befragen“: Richard Wagners romantische Oper „Lohengrin“ nach 28 Jahren in Linz in einer berührenden Neuinszenierung von Michael Schulz – musikalisch traumhaft betreut von Christoph Koncz


Marco Jentzsch, Adam Kim. Foto: Reinhard Winkler

Nach der langen Abstinenz von Richard Wagners Oper „Lohengrin“ in Linz wurde das mit Rätseln behaftete Werk mit Neugierde erwartet. Die Neuinszenierung bei der Premiere am Samstag endete zur Zufriedenheit bis Begeisterung für ein erfahrenes Ensemble, das die Herausforderung mit Herz und Seele meisterte. Die Koproduktion aus dem Staatstheater Saarbrücken ist dem Generalintendanten Michael Schulz der genannten Bühne zu verdanken. Er hat in Linz vor einiger Zeit mit der Oper „Elektra“ von Richard Strauss bereits seine begrüßenswerte Visitenkarte abgegeben, so dass mit verlässlicher Qualität zu rechnen war. Solche gab es reichlich vom designierten Orchesterchef Christoph Koncz, der zum ersten Mal am Opernpult des Bruckner Orchesters stand. Der 39jährige Sohn einer österreichisch-ungarischen Musikerfamilie, in Konstanz geboren, kennt bereits die internationale Opern- und Konzertwelt, war mit nur 20 Jahren Stimmführer der 2. Violinen bei den Wiener Philharmonikern und gilt überdies als Spezialist für Mozart sowie „Alte Musik“. Eigentlich liegt ihm jedes Genre, wo er für seine Dirigierkunst gefragt ist. Sein Neustart in Linz erwies sich als eine Offenbarung. Sein Stab glühte ihm bei Wagner feurig in Händen, sein Geist beflügelte seine Gefühle für den Klang der Musik und seine Gestik zeichnete durchwegs den stets aufmerksam flexiblen Blick eines Vollblutmusikers zu jedem Instrument seines Orchesters. Sein ungarisches Vaterherz schlägt und fühlt aber auch mit jedem Sänger auf der Bühne, wo man sich auf sein unterstützendes Begleiten verlassen kann. Wir dürfen also noch weiteren Pultgenüssen dieses uneitlen Dirigenten völlig ohne Starallüren entgegensehen…

Zum Bericht von Georgina Szeless

Linz/Landestheater
Wunder gibt es immer wieder: „Lohengrin“ am Landestheater Linz
Als designierter Chefdirigent des Bruckner Orchesters zeichnete Christoph Koncz für eine musikalische Glanzleistung verantwortlich. Der tapsigen, leicht verpeilten Elsa hätte wohl kein Brabanter zugetraut, aus der Sache mit ihrem verschwundenen Bruder wieder rauszukommen. Als nach Telramunds Anklage im letzten Moment ein Retter samt Schwanenwesen auftauchte und tatsächlich für die verhuschte Herzogstochter eintrat, waren die versammelten Männer und Frauen doch einigermaßen baff: „Ein Wunder! Ein Wunder!“ Ein „unerhörtes, nie geseh’nes Wunder!“
DerStandard.at.lohengrinlinz

Jubel für „Lohengrin“ in Linz unter künftigem Musikdirektor


Christoph Koncz im Gespräch mit Klaus Billand. Foto: Huber

Mit der vom Publikum lautstark gefeierten Premiere der romantischen Oper „Lohengrin“ von Richard Wagner wurde am Samstag im Linzer Musiktheater die Opernsaison eröffnet. Im Mittelpunkt des Beifalls stand der junge Dirigent Christoph Koncz. Der 39-Jährige folgt ab der Saison 2027/28 als Musikdirektor und Chefdirigent des Bruckner Orchesters Markus Poschner nach.
SalzburgerNachrichten,musikdirektor

Salzburger Dom, 10.10.2026: Antrittskonzert Christian Thielemann in Salzburg

Eine Aufführung von Bruckners Siebter im Salzburger Dom verspricht kein gewöhnliches Antrittskonzert. Eine solch kühne Unternehmung stellt sich dem unbezwingbaren Reiz angesichts der Analogie von Architektur und Musik, errichtete der einstige Domkomponist Bruckner mit seiner Musik doch weit in den Himmel ragende Kathedralen. 

Der Nachhall unter der Kirchenkuppel ist indes gewaltig, das stellt Musiker und Dirigent besonders angesichts von Bruckners gewaltigen Blockakkorden vor große Herausforderungen.

Wie gewaltig er speziell im Salzburger Dom ist, ließ sich schon in den ersten Takten vernehmen, als sich die Celli mit ihrer betörend schönen aufwärtsstrebenden Melodie erhoben. Nur ein Klangzauberer allerhöchsten Ranges wie Christian Thielemann vollbringt es, dass sie in berückender Schönheit gelingen…  

Zum Bericht von Kirsten Liese

Salzburg/ Dom
Die Stille vor dem Sturm
usgerechnet Bruckners Siebente! Und ausgerechnet im Salzburger Dom! Das mehr als außergewöhnliche Konzert war Christian Thielemanns Einstand als Leiter des Symphonieorchesters der Universität Mozarteum. Thielemann ist mit eben begonnenem Semester Professor für Dirigieren in Salzburg.
DrehpunktKultur.at.stille.vor.dem.sturm

Antrittskonzert von Christian Thielemann in Salzburg: Eine Lichtgestalt erhellte den Dom (Bezahlartikel)
Christian Thielemann präsentierte sich am Samstag mit Bruckners Siebter als neuer Professor an der Universität Mozarteum.
SalzburgerNachrichten,lichtgestalt

Darmstadt
Staatstheater Darmstadt: „Andrea Chénier“, Umberto Giordano
Meine Berliner Kritiker-Kollegen haben mich um diese Premiere beneidet. Im Repertoire der Deutschen Oper erfreute sich die Produktion seit dem Jahr 1994 ungebrochener Beliebtheit. „Bis in alle Ewigkeit aufführen, falls die Kulissen und wunderbar ironischen Kostüme (José Manuel Vasquez) nicht früher zerfallen, könnte man ohne Zweifel Giordanos Andrea Chénier in der Regie von John Dew“, heißt es in einer Kritik aus dem Jahr 2025. In einer anderen: „Bis heute hat die Inszenierung nichts von ihrer bildhaften Suggestivität, dramaturgischen Klarheit und szenischen Faszination eingebüßt. Es ist sehr erfreulich, dass die fast 30 Jahre alte Inszenierung wieder aufgenommen wurde und auch in der nächsten Spielzeit noch im Repertoire gehalten wird. Sie ist nach wie vor eine der besten Produktionen des Hauses.“
Von Michael Demel
DerOpernfreund.de.andreachenier

Augsburg: Komödie trotz Tragödie
Das Staatstheater Augsburg zeigt Franz Kafkas „Die Verwandlung“ als Deutsche Erstaufführung in Kooperation mit dem Theater Winterthur. Komponist Gordon Kampe und Librettist Philipp Löhle sorgen für perfekt getimte Unterhaltung zwischen Humor und Horror.
https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/augsburg-verwandlung-kampe-loehle/

STADTTHEATER BADEN: ARIELLE von Alan Menken am 9.10. (Premiere)

Die Meerjungfrau und der Hummer. Foto: Lalo Jodlbauer

 Wollen wir wetten, wie lange Arielle, die Meerjungfrau, die neueste Produktion der Bühne Baden noch laufen könnte? Der euphorischen Publikumsreaktion bei der gestrigen (auch durch Szenenapplaus unterbrochenen) Premiere zufolge zumindest 3,4,5,wenn nicht mehr Jahre…

Und das ist auch völlig verständlich: denn Arielle (Originaltitel: Little Mermaid), die Musicalfassung des über die Massen erfolgreichen Disney-Zeichentrickfilm aus dem Jahre 1989, ist in der Inszenierung des Hausherrn Andreas Gergen ein rundum geglückter, erfreulicher, erhebender und beschwingender Abend, vielleicht der beste unter den vielen guten und sehr guten seiner bisherigen Intendanz…

Zum Bericht von Robert Quitta

Das Kulturamt
Musical zurück ins Theater an der Wien? (Bezahlartikel)
Drängt mit der neuen Chefin der VBW das Musical die Oper endgültig an die Wand? Ein Antrag an das (fiktive) Kulturamt.
https://kurier.at/kultur/musical-zurueck-ins-theater-an-der-wien/403197209

American mezzo-soprano Lea Shaw a major favorite, winning four prizes. Prize winners of the 59th IVC Opera & Oratorio Competition

Lea Shaw. Copyright: Sarah Hickson

Following a festive Grand Finale concert, prizes were awarded to the winners of the 59th International Vocal Competition ’s-Hertogenbosch in Opera and Oratorio. The internationally acclaimed jury, led by opera director Sir David Pountney, awarded the first prize—the Grand Prix ’s-Hertogenbosch—to American mezzo-soprano Lea Shaw. She also took home the Van Amelsvoort Prize, the ANED Fund Audience Prize, and the Press Prize. Tenor Jack Lee received the second prize, while bass-baritone Evan Gray was awarded the third prize.

Mehr darüber (Namen der anderen Preisträger) in den „Infos des Tages“

Berlin/ Gropius-Bau
Schlingensief-Schau zeigt Vermächtnis eines Vielschichtigen
Der Künstler Christoph Schlingensief (1960-2010) würde sich nach Einschätzung seiner Witwe auch heute noch einmischen. Was er heute machen würde? Das könne niemand wissen, sagte Aino Laberenz vor Eröffnung einer neuen Ausstellung in Berlin mit dem Subtitel „Es ist nicht mehr mein Problem, macht eure Scheiße alleine“. Was sie sich aber rausnehme zu sagen: „Er würde sich verhalten.“ Und wahrscheinlich würde er damit überraschen.
SalzburgerNachrichten.at

Medien

ORF: Gute Nacht, Österreich“ – Sendung vom 9.10.2026
Peter Klien mit seinem Mikro unterwegs
„Gute Nacht Österreich mit Peter Klien am 9.10.26

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Zurück in den Wilden Westen? Hegseth möchte Hinrichtung live übertragen: Der Verteidigungsminister heizt die Debatte um die Todesstrafe in den USA weiter an: Er will einen Attentäter öffentlich erschiessen lassen. Auch Republikaner kritisieren dies. Es gibt aber Experten, die eine höhere Transparenz für Hinrichtungen begrüssen.
Jetzt lesen
Midterms USA: Kann dieser bibelfeste Demokrat das konservative Texas erobern?: James Talarico hat gute Chancen, als erster texanischer Demokrat seit 1988 in den Senat gewählt zu werden – vor allem dank den Skandalen seines Gegners Ken Paxton. Das wäre eine Sensation, denn der Südstaat bleibt für Demokraten schwieriges Terrain.
Jetzt lesen
50 Todesopfer bei russischen Angriffen auf Autobusse und einen Wohnblock: Der Krieg wird für die ukrainische Zivilbevölkerung immer brutaler
Am Freitag beginnen in den USA neue Gespräche über eine mögliche Friedenslösung. Russland demonstriert mit der jüngsten Eskalation jedoch, dass es ganz auf kriegerische Mittel setzt. Jetzt lesen
Melonis Spiel mit dem Feuer: Krimi um das neue Wahlrecht in Italien
Auch Giorgia Meloni kann der Versuchung nicht widerstehen und hat wie ihre Vorgänger eine neue gesetzliche Grundlage für die kommende Wahl geschaffen. Ob es ihr am Ende hilft, ist fraglich.
Jetzt lesen
Sie sass gerade noch beim Abendessen – kurz darauf wird sie unverhofft zur Präsidentin Kosovos gewählt: Mit der Ernennung der Ökonomin Justina Shiroka-Pula zur neuen Präsidentin Kosovos geht eine monatelange politische Blockade zu Ende. Die Wahl erfolgte in letzter Minute – und nur dank einem umstrittenen Kompromiss.
Jetzt lesen
Wolfgang Beltracchi verlangt eine seiner Fälschungen zurück – doch wem gehört das Bild?
Das «Rote Bild mit Pferden» brachte den Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi einst ins Gefängnis. Nun fordert er das Gemälde vor dem Bundesgerichtshof zurück. Der Fall wirft eine heikle Frage des Eigentumsrechts auf.
Jetzt lesen
Hohe Kosten wegen F-35: Finnland hat Anfang Monat die ersten F-35-Kampfjets erhalten, muss diese jedoch teuer nachrüsten. Das Gleiche droht auch der Schweiz.
Zum Bericht
45 Millionen Franken verschwunden: KPMG berichtete von Traumrenditen, ein Top-Banker trieb Millionen ein. Jetzt suchen die Investoren verzweifelt nach ihrem Geld. Eine Spur führt zum «Geldspiel-König» vom Bodensee – eine andere zur türkischen Wettmafia.
Zum Bericht
On-Schuhe zum Schleuderpreis: Die Zürcher Sportmarke gehört zu den teuersten der Branche – und setzt alles daran, dass das so bleibt. Doch grosse Shops unterlaufen die Premium-Strategie mit hohen Rabatten.
Zum Bericht
Die KI stellt unser Menschenbild infrage: Was sind wir noch, wenn die KI alles für uns macht?, fragt die Pro-Human-Bewegung alarmiert. Das, was der Mensch war, bevor er sich nur noch über sein Machen definiert hat.
Zum Editorial von Christoph Zürcher, Mitglied der «NZZ am Sonntag»-Chefredaktion.

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Politik: Trump will Selenskyj loswerden – Kiew reagiert
US-Präsident Donald Trump fordert einen neuen ukrainischen Staatschef – doch aus Kiew kommt prompt eine klare Antwort. Außenminister Andrij Sybiha stellt sich hinter Wolodymyr Selenskyj und betont, wer über die Führung des Landes zu entscheiden habe. Der offene Schlagabtausch dreht sich auch um Trumps umstrittenen Diesel-Deal mit Kremlchef Wladimir Putin.
https://www.krone.at/4329176

Oberösterreich: SPÖ-Landeschef Winkler: Babler weiter Minister? „Wird nicht so bleiben“
Oberösterreichs SPÖ-Chef Martin Winkler spielte bei der Neuaufstellung der Bundespartei eine entscheidende Rolle. Im Interview mit der „Krone“ spricht er über Andreas Bablers Zukunft, Markus Marterbauer und einen Plan B. Und er sagt klar, welches Ergebnis er bei der OÖ-Wahl im kommenden Jahr für seine Partei erwartet.
https://www.krone.at/4327031

Krone“-Kommentar: Nein und nochmals nein: Das störrische Kind Babler
Jetzt sei die Trendumkehr geschafft – das hört man aus der SPÖ zuletzt häufig. Seit der Sitzung von Andreas Babler mit den Landesparteichefs sind gerade einmal acht Tage vergangen und die Nebel scheinen sich zu lichten. Immer mehr Informationen sickern darüber durch, was da am Sonntag vor einer Woche hinter verschlossenen Türen abgegangen sein soll. Babler habe sich, wird erzählt, der Länder-Front, die seinen sofortigen Abgang einforderte, wie ein störrisches Kind entgegengestemmt. Eventuell werde er einen Übergangsprozess für das nächste Jahr einleiten, aber er bleibe Parteichef.
https://www.krone.at/4330084

Aufstieg und Fall: Wer war Andreas Babler?  Bezahlartikel
Es war eine kurze steile Karriere. Von 2023 bis 2026 war Andreas Babler SPÖ-Vorsitzender. Er hat sich dabei neu erfunden und ist dennoch der Alte geblieben. Das war letztlich auch sein Problem.
DiePresse.com.wer.war.babler

Für Andreas Babler wird es eng. Er hat vor exakt einer Woche die SPÖ-Granden mit dem Nasenring durch die Manege geführt, aber ein Michael Ludwig und ein Wolfgang Katzian lassen sich das nicht gefallen. Mein Tipp: Den Verbleib in der Regierung kann er sich abschminken. Gesucht wird ein gut dotierter Job, möglichst weit weg und unbemerkt. Das erste Angebot soll Herr Babler bereits abgelehnt haben, das wäre im Ausland gewesen. Mit seinen Englischkenntnissen würde ich es auch ablehnen (meine sind nicht besser, aber ich brauche auch keinen gutdotierten Job im Ausland).

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

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