Die großartige Kristiane Kaiser in der Schlussszene © Michael Pöhn
11.7.2026: OPER BURG GARS – MADAMA BUTTERFLY (Premiere)
Es ist dieser Tage eher ein Szenario bei der Fußball-WM, dass ein Star zur zweiten Halbzeit ausgetauscht werden muss. Dass – nach massiven stimmlichen Problemen während des ersten Aktes, die Rede war von einem akuten Allergie-Anfall – die Erstbesetzung des Pinkerton bei der Premiere von Puccinis tragischer japanischer Liebesgeschichte aus dem Spiel genommen werden musste, wird für Intendant KS Clemens Unterreiner den Auftakt seiner dritten Saison bei den Opernfestspielen am Kamp zweifellos in die Annalen eingehen lassen. Da er aber, allem Spardruck zum Trotz, für die Hauptpartien seiner Produktion zum Glück eine zweite Besetzung vorgesehen hat, die in Person des argentinischen Tenors Gabriele Arce aus dem Hotel am Fuße des Burghügels geholt werden kann, um sich im dritten Akt ausgeruht wieder einzuklinken und sich mit samtig gefärbtem, lyrischem Timbre von seinem „fiorito asil“ zu verabschieden, kann die Vorstellung zu einem erfolgreichen Ende gebracht werden.
Den Löwenanteil an diesem Erfolg hatte freilich die Darstellerin der Hauptfigur, Volksopernstar KS Kristiane Kaiser, die angesichts der tatsächlich unwirtlichen Rahmenbedingungen des ersten Aktes starke Nerven bewies und eine Butterfly von selten erlebter ausgeglichener Souveränität spielte und sang: gleich in der Auftrittsszene fällt sie mit breitem Legato, klarer Phrasierung und lyrischen Bögen auf; das Liebesduett trägt sie mit frei strömender Mittellage und sicherer Höhe quasi im Alleingang; und im schier endlosen Dauereinsatz des zweiten und dritten Aktes zeigt sie in Darstellung und musikalisch alle Facetten, die die vielschichtige Partie fordert, vom berührenden zarten Piano zum dramatischen emotionalen Ausbruch, in allen Lagen der ausgedehnten Tessitura.
An ihrer Seite gestaltete die junge Russin Daria Sushkova aus der Wiener Staatsoper eine stimmgewaltige und ausdrucksstarke Suzuki, während Paolo Rumetz, mit von Anfang an geäußerten heftigen Bedenken gegen die Verschacherung des halben Kindes und tiefer Erschütterung angesichts des Elends der betrogenen Butterfly einen Sharpless von seltener Intensität verkörperte, wenn auch vokal seine jahrzehntelange Karriere nicht ganz spurlos an ihm vorübergegangen ist. Hauptsächlich im Ensemble des Musiktheaters Linz ist Christian Drescher tätig, der markante und zynische Goro,
Zum Bericht von Valentino Hribernig-Körber
Gars: „Butterfly in Gars“: Intendant Unterreiner: „Das ist purer Operngenuss“
Die Burg Gars wird ab Samstag zum Schauplatz des Puccini-Dramas „Madama Butterfly“. Kammersänger und Intendant Clemens Unterreiner im „Krone“-Gespräch über Achterbahnfahrten und Klischees. Nach einer Rekordsaison mit 14.000 Besuchern und 90 Prozent Auslastung der Opernaufführungen präsentiert Intendant Clemens Unterreiner nun bis zum 1. August den Puccini-Hit „Madame Butterfly“ auf Burg Gars.
https://www.krone.at/4214492
RETZ / Festival Retz 2026: JUDITH & HOLOFERNES
Barockoper von Alessandro Scarlatti (rekonstruierte Urfassung 1697)
Text: Antonio Ottoboni. Regie: Hartmut Schörghofer
Dirigent: Luca De Marchi
Aufführungsort: Stadtpfarrkirche St. Stephan zu Retz
Bericht über die Premiere am 10. Juli 2026 (Dauer: 90 Minuten ohne Pause) 6 Aufführungen bis 26.07.2026
Alle Infos auf www.festivalretz.at
Kirchenoper vom Feinsten im Retzer Land
Österreich beheimatet viele interessante Festivals, aber Retz bietet etwas ganz Besonderes: Kirchenoper vom Feinsten! Seit 21 Jahren widmet sich das Festival Retz erfolgreich der zeitgemäßen szenischen Präsentation dieses Genres.
Mit „Judith & Holofernes“ von Alessandro Scarlatti (1697) rückt das Festival 2026 eine Geschichte des Alten Testaments ins Zentrum.
Carolina Lippa als Judith und Chiara Brunello als Amme, Kostüme: Corinna Crome
© Wolfgang Hanousek
Der Inhalt: Die Stadt Betulia – an einer Engstelle vor Jerusalem gelegen – wird von den Assyrern unter General Holofernes belagert. Die Verteidiger erwägen bereits die Kapitulation. Die junge Witwe Judith entschließt sich zu handeln und ihr Volk zu retten. Gemeinsam mit ihrer Magd begibt sie sich in das Heerlager des Feindes und bietet sich Holofernes für eine Liebesnacht an. Dieser durchschaut zwar die Absicht der Frauen, lässt sich aber auf das Spiel ein und lädt Judith in sein Zelt. Als Holofernes schläft, misslingt Judiths erster Versuch, ihm mit dem Schwert den Kopf abzuschlagen. Gemeinsam mit der Amme gelingt der Mord. Die Magd bringt das Haupt des Holofernes nach Betulia, während Judith blutbefleckt beim Leichnam zurückbleibt!
Zum Bericht von Elisabeth Dietrich-Schulz
Retz: Judith und Holofernes in Retz: Ein Psychothriller vor dem Altar (Bezahlartikel)
Jubel für Alessandro Scarlattis dramatisch-drastische Kirchenoper „Giuditta“ in tadelloser Besetzung. Es ist der erste auskomponierte Mord der Geschichte: In Alessandro Scarlattis zweiter „Giuditta“-Vertonung von 1697 tötet Judith den Holofernes auf offener Bühne. Das machte nun auch beim Retz Festival Furore.
DiePresse.com.judithund holofernes
Erl/ Tirol: Maritimes bei den Tiroler Festspielen: Stars im „Fliegenden Holländer“
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (8,31. Min.)
deutschlandfunk.de.podcast
Feuilleton: Die Neuordnung des Marktes
Künstleragenturen fusionieren, Veranstalter gehen auf Nummer sicher – und junge Talente sollen immer schneller an die Spitze. Die Klassikbranche baut ihr Geschäftsmodell um. Doch was passiert, wenn Karrieren schneller wachsen als Künstler?
https://backstageclassical.com/agenturen/
BERLIN /Staatsoper Unter den Linden: PELLÉAS ET MÉLISANDE; 9.7.2026
Papierform und Realität
Foto einer früheren Wiederaufnahme-Serie Tatjana Dachsel
Zum Saisonende gibt es in der Staatsoper Unter den Linden auch Debussys „Pelléas et Mélisande“ in der 35 Jahre alten Inszenierung von Ruth Berghaus und einem abstrakt geometrischen Bühnenbild von Hartmut Meyer. Eine gediegene Besetzung mit Stephen Milling als Arkel, Anne Sofie von Otter als Geneviève, Thomas Blondelle als Pelléas, Simon Keenlyside als Golaud, Magdalena Kožená als Mélisande, in kleineren Rollen dem Solisten des Tölzer Knabenchors Benedikt Siewert als Yniold und David Ostrek als Arzt ließ musikalisch Hervorragendes erwarten…
Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger
Bayerische Staatsoper: Umbesetzungen im Juli
hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzungen informieren:
NORMA
In den Vorstellungen von Norma am 17. und 20. Juli 2026 übernimmt Emily Sierra die Partie der Adalgisa anstelle von Aigul Akhmetshina.
Emily Sierra. Foto: Gabriel Hollinson
Emily Sierra
Emily Sierra, geboren in Chicago, studierte am Royal College of Music in London und an der Juilliard School in New York. Die kubanisch-amerikanische Mezzosopranistin ist Gewinnerin der Eric and Dominique Laffont Competition der Metropolitan Opera in New York und wurde u. a. mit dem President’s Award des Royal College of Music ausgezeichnet. 2022 war sie Finalistin im Operalia-Wettbewerb. Ihr Debüt an der English National Opera gab sie 2021 als Gossip (Benjamin Brittens Noye’s Fludde). 2024 debütierte sie als Stéphano (Roméo et Juliette) an der Dallas Opera. Außerdem führten sie Engagements an die Semperoper Dresden, in die Royal Albert Hall, in die Wigmore Hall und in die Boston Symphony Hall. Von 2021 bis 2023 war sie Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Seit der Spielzeit 2023/24 ist sie hier Ensemblemitglied und sang seither u. a. Idamante (Idomeneo), Fjodor (Boris Godunow), Clotilde und Adalgisa (Norma), Tisbe (La Cenerentola), Annina (La traviata), Hänsel (Hänsel und Gretel), Siebel (Faust), Mercédès (Carmen) und Dritte Magd (Elektra). 2026/27 ist sie u. a. als Dryade (Ariadne auf Naxos), Warwara (Káťa Kabanová) und Anna Kennedy (Maria Stuarda) zu erleben.
Zu den Vorstellungen
RUSALKA
In den Vorstellungen von Rusalka am 23. und 25. Juli 2026 übernimmt Nicole Chirka die Partie der 2. Waldnymphe anstelle von Emily Sierra.
RIGOLETTO
In den Vorstellungen von Rigoletto am 28. und 31. Juli 2026 übernimmt Samuel Stopford die Partie des Matteo Borsa anstelle von Granit Musliu.
Bregenz: Oper auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele
Ein berstender Riesenspiegel und ein Infinity Pool – So funktioniert das Bühnenbild zu „La traviata“. Im Bodensee steht derzeit ein Bühnenbild, das selbst für die Bregenzer Festspiele außergewöhnlich ist: ein riesiger, zerborstener Spiegel als zentrales Symbol für Giuseppe Verdis Oper „La traviata“ auf der Seebühne. Zum 80-jährigen Jubiläum verwandelt Regisseur Damiano Michieletto gemeinsam mit Bühnenbildner Paolo Fantin die Naturkulisse in eine glitzernde und zugleich fragile Welt.
swr.de-bregenz.seebuehne
Bayreuth: Des «Führers» liebste Oper oder ein hoffnungsloser «Schreihals»? (Bezahlartikel)
Die Bayreuther Festspiele zeigen in diesem Sommer zum ersten Mal den frühen «Rienzi» – kein anderes Werk Richard Wagners hat eine derart wechselhafte Wirkungsgeschichte.
Konstantin Sakkas
NeueZuercher.zeitung.ch.feuilleton
Die Staatsoper Unter den Linden Berlin verabschiedet sich in die Sommerpause
Liebes Publikum,
mit vielen bewegenden Konzertabenden geht für die Staatskapelle Berlin eine sensationelle Konzertsaison zu Ende. Wir danken Ihnen herzlich für die gemeinsam erlebten Höhepunkte der Saison 2025/26.
Zu unseren persönlichen Höhepunkten zählen:
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Esterhazy: Burg Forchtenstein erzählt Geschichte(n): Neue Feuerwehr-Ausstellung, Familienfest und weitere Highlights laden zum Entdecken ein
Feuerwehrausstellung auf Burg Forchtenstein. Foto: Florian T. Bayer
EsterhazyBurg Forchtenstein erzählt Geschichte(n): Neue Feuerwehr-Ausstellung, Familienfest und weitere Highlights laden zum Entdecken ein
Burg Forchtenstein präsentiert sich diesen Sommer mit Veranstaltungshöhepunkten und Neuerungen in der Bewirtung auf der Burg. Im Mittelpunkt steht die neue Sonderausstellung zur Feuerwehr- und Brandschutzgeschichte der Burg, die aus Anlass des 135-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Neustift an der Rosalia entstanden ist. Mit der Jahresausstellung „Maria, Königin des Himmels“ lädt Burg Forchtenstein darüber hinaus zu einem weiterem Ausstellungshighlight. Spaß für die ganze Familie verspricht das Fabelhafte Familienfest, das an den Wochenenden von 18. bis 19. Juli sowie von 25. bis 26. Juli 2026 auf der Burg stattfindet.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Wuppertal: Leicht oder bräsig?
Nino Rotas „Florentiner Hut“ zwischen den Stühlen. Schon als sich der Vorhang hebt, korrespondiert die farbenprächtige Ausstattung von Markus Meyer kongenial mit dem „Strauß“ bunter Nino-Rota-Melodien, die sich aus dem Orchestergraben ins Ohr schmeicheln. Ähnlich wie seine weltberühmten Soundtracks zu zahlreichen Fellini-Filmen (u.a. „La strada“, 1954) und dem Oscar-prämierten „Der Pate II“ (1974), die sich hier ein Stelldichein geben mit ihren intelligent-charmanten Anleihen bei Rossini, Puccini, Donizetti, Mozart, Offenbach, Verdi und Johann Strauss (Sohn).
https://www.orpheus-magazin.de/2026/07/10/wuppertal-der-florentiner-hut/
Kiel: Freud hätte seine Freude gehabt
Theater Kiel Idomeneo: An der Ostseeküste wird Mozarts Oper zum Gesamtkunstwerk. Wenn sich die Protagonistin mit dem letzten Akkord und dramatischer Geste die Kehle aufschlitzt und im Publikum begeisterter Jubel losbricht, muss es sich entweder um eine Ansammlung von Sadisten handeln – oder aber um das selten gewordene Musiktheater-Glück einer vom ersten Ton bis zum finalen Bild nicht nur stimmigen, sondern auch packend-mitreißenden Inszenierung. Im Kieler Opernhaus ist aktuell letzteres zu erleben, denn Regisseur Immo Karaman ist mit seiner ebenso schlichten wie bestechenden Bühnenbild-Idee, vor allem aber mit seiner Theatralisierung von Mozarts „Idomeneo“ ein kleiner, großer Coup gelungen, der selbst die sonst eher kühlen Norddeutschen geradezu enthusiastisch reagieren lässt.
https://www.orpheus-magazin.de/2026/07/10/kiel-idomeneo/
Aix-en-Provence: „Die Frau ohne Schatten“: Der Schalk blitzt der Kinderfrau aus den Augen (Bezahlartikel)
Perfekte Sängerwahl, orchestrale Aufstiegsenergie, genaueste Blickführung: Klaus Mäkelä mit dem Orchestre de Paris und Barrie Kosky führen beim Festival in Aix-en-Provence „Die Frau ohne Schatten“ auf.
FrankfurterAllgemeine.de.aktuell
Sopot: Überfällige Heimkehr
Baltic Opera Festival „Polnische Hochzeit“: Beers Operette erstmals seit Kriegsende auf polnischem Boden. Das größte Alleinstellungsmerkmal des Baltic Opera Festivals ist zweifellos die traditionsreiche Waldbühne von Sopot, wo die spektakulären Neuinszenierungen jedes Jahr ein erfreulich bunt gemischtes Publikum anlocken. Mit großen Titeln von Wagner, Strauss oder Puccini, denen im kommenden Jahr Webers „Freischütz“ folgen wird. Damit allein will sich der Künstlerische Leiter Tomasz Konieczny jedoch nicht begnügen, weshalb er das Angebot in den letzten Jahren um humorvolle Familien-Produktionen und Ausflüge ins zeitgenössische Musiktheater erweiterte.
https://www.orpheus-magazin.de/2026/07/09/gdansk-polnische-hochzeit/
Herbert Blomstedt: Der Jahrhundertdirigent
Seine Bewegungen sind klein geworden, seine Ausstrahlung nicht. Herbert Blomstedt wird 99 Jahre alt und zeigt bis heute, dass große Dirigate vor allem aus Zuhören, Vertrauen und Klarheit entstehen.
BR-Klassik.de.aktuell
Betroffene über Wecker-Urteil: „Ein böser Traum“
Nach einem ersten juristischen Erfolg gegen die Berichterstattung der „Süddeutschen Zeitung“ rund um mögliche Vorwürfe von Machtmissbrauch gegen Kultmusiker Konstantin Wecker, meldet sich nun eine der betroffenen Frauen erneut zu Wort. Sie bezeichnet die Urteilsverkündung 2026, zu der sie eigens nach Berlin gereist war, als „retraumatisierend“. „Nach dem Sex ging ich zur Schule“, lautet der Vorwurf der damals 17-Jährigen. Warum sie jetzt lauter denn je über das spricht, was nach dem Gerichtsurteil offline bleiben muss, das sehen Sie im krone.tv-Interview mit Stefana Madjarov.
https://www.krone.at/4214349
Das Interview/ Video mit der derzeit medienpräsenten Frau ist nicht uninteressant, ihre Sicht bringt sie plausibel an den Hörer. Für mich steht eine andere Sicht im Vordergrund. Herr Wecker spielt uns viele Jahre den absoluten Gutmenschen vor und reagiert nun keineswegs wie ein solcher. Heuchler mag ich nicht!
„Klarkommen“ bei der Jungen Oper (JOiN) im Nord /STUTTGART am 10.7.2026
Impressionen mit der Riesenpizza
Foto: Björn Klein
Es ist ein ungewöhnliches Bild. Wie kommt man hier eigentlich klar? Eingehüllt in Decken ziehen 16 jugendliche Experten für aktives Krisenmanagement die Bremse. Sie bilden einen Organismus, der die klassischen Theaterformen bewusst hinterfragt. Dies ist eine weitere Produktion der Reihe „Paläste der Angst“ (backsteinhaus produktion) unter der Leitung von Isabelle von Gatterburg und Nicki Liszta. Die musikalische Leitung hat Heiko Giering…
Zum Bericht von Alexander Walther
Ballett/ Tanz/ Wien/ ImpulsTanz
ImPulsTanz: Hilft Tanzen gegen die grassierende Hoffnungslosigkeit?. Bezahltanz
Wenn sich das ImPulsTanz-Festival heuer ebenso steigert wie das Eröffnungsstück, kann sich Wien freuen: Über „My fierce ignorant step“ und kommende Highlights.
DiePresse.com.dance
Ballett / Tanz: Ein Coup zur Eröffnung von ImPulsTanz (Bezahlartikel)
„My Fierce Ignorant Step“ im Volkstheater.
Kurier.at.ImpulsTanz
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Bekannte frühere Brexit-Politikerin Ann Widdecombe getötet – Verdächtiger freigelassen: Die ehemalige Ministerin und Unterhausabgeordnete wurde am Donnerstag in ihrem Haus aufgefunden. Die Umstände ihres Todes sind rätselhaft.
Jetzt lesen
Aufschwung fernab der Front: Die ukrainische Provinz Transkarpatien boomt im Schatten des Krieges: Firmen und Flüchtlinge strömen in die abgelegene Provinz im Südwesten der Ukraine. Die Veränderungen lösen in der Bevölkerung aber auch Unbehagen aus. Jetzt lesen
Nigel Farages ärgster Gegner ist eine Mülltonne – wer ist Count Binface?: Nachdem der Chef von Reform UK eine vorgezogene Wahl in Clacton-on-Sea erzwungen hat, wird sein einziger Rivale voraussichtlich ein Spasskandidat sein, der Farages Kalkül zunichtemacht. Jetzt lesen
China und Russland sehen Starlink als Bedrohung – und wollen gemeinsam dagegen vorgehen: Den Medien zugespielte Dokumente zeigen, dass die militärische Kooperation zwischen Peking und Moskau viel weiter geht, als bisher bekannt war.
Jetzt lesen
Die ICE-Beamten verhaften wieder deutlich mehr Ausländer – nun haben sie in Texas einen Mexikaner erschossen: Das Ministerium für Inlandsicherheit sagt, der Tod eines illegal in den USA lebenden mexikanischen Kleinunternehmers sei die Folge einer Verwechslung gewesen. Die mexikanische Regierung kündigt rechtliche Schritte an.
Jetzt lesen
Er hat die Welt immer aufs Neue «ein bisserl schöner» gemacht: Der Schauspieler, Sänger, Parodist und Showmaster war der vollkommenste Entertainer des deutschsprachigen Nachkriegskinos. Seine Kunst war die Heiterkeit – und sie hatte mehr Tiefgang, als die Nachwelt dem Meister des Leichten zubilligen will.
Jetzt lesen
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik Österreich: „Autoritär“ – Dengler rechnet nach Rauswurf mit Neos ab
NEOS-Mitbegründer Veit Dengler hat nach seinem Ausschluss aus dem pinken Parlamentsklub und der Partei vom Freitag eine „autoritäre“ Führung der NEOS beklagt. Diese gehe von Parteichefin Beate Meinl-Reisinger aus, erklärte Dengler am Samstag im Ö1-„Mittagsjournal“. Klubchef Yannick Shetty sprach hingegen von einem „Vertrauensbruch“ Denglers, der Ausschluss sei daher alternativlos gewesen.
oe24.at.dengler
Veit Dengler ist alles, nur kein Parteisoldat. Er hat versucht, die „reine Lehre“ der Neos auch in Zeiten der Koalition zu retten – und wurde prompt von seiner Partei rausgeschmissen! Die „Neos“ werden für die Regierungsbeteiligung noch bitter bezahlen! m. Für Frau Meinl-Reisinger steht vermutlich schon ein hochdotierter Posten bei der Europäischen Union bereit!
Fußball-WM
Bellingham! England kickt Norwegen in Krimi raus. Aber Wirbel um 1:1
England hat dank Jude Bellingham den Erfolgslauf von Norwegen gestoppt und ist ins Halbfinale der Fußball-WM eingezogen. Die Engländer gewannen am Samstag das Viertelfinale in Miami gegen die Skandinavier mit 2:1 (1:1) nach Verlängerung.
https://www.krone.at/4214362
Tore in Verlängerung! Argentinien im Halbfinale. Drama um die Schweiz
Titelverteidiger Argentinien hat sich bei der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko zum letzten Halbfinal-Ticket gezittert. Die Südamerikaner setzten sich gegen die Schweiz im Viertelfinale in Kansas City trotz früher Führung und längerer Überzahl erst mit 3:1 nach Verlängerung durch. In dieser erlöste Julian Alvarez (112.) die Argentinier mit einem Traumtor. Damit trifft der amtierende Weltmeister um Superstar Lionel Messi im Halbfinale am Mittwoch in Atlanta auf England.
https://www.krone.at/4211772
Die Schweizer Mannschaft tut mir wirklich leid, ich hätte ihr einen Platz unter den besten Vier gegönnt. Es hat nicht sollen sein. Dennoch, der Unterschied zu Österreichs Team und vor allem zu dessen „Drumherum“ ist eklatant: Die Ösis und deren Fans und sogenannten Sportjournalisten waren goschert bis zum „geht nicht mehr“- und die Leistung war bestenfalls „überschaubar“ . Auch die der Sportjournalistenj übrigens!
Ist das die WM der schlechten Verlierer?
Der ägyptische Trainer wittert eine Verschwörung, mehrere Teams legen Protest ein und eine Politikerin wird beschämend ausfällig. Eine WM mit viel Unzufriedenheit. Sport ist an sich eine einfache Sache. Es gibt zumeist einen Gewinner und einen Verlierer. Im besten Fall erkennt der Verlierer die Überlegenheit des Gewinners an und gratuliert zum Erfolg. Respekt vor dem sportlichen Widersacher, Fair Play. Bei dieser Fußball-WM allerdings fallen einige Verlierer damit auf, ihre Niederlage nicht akzeptieren zu wollen. Es hagelt Proteste, körperliche Auseinandersetzungen und – besonders beschämend – rassistische Anfeindungen. Es geht um viel, aber die Bedeutung einer sportlichen Veranstaltung rechtfertigt kein solch unangebrachtes Verhalten. Es ist eine WM der schlechten Verlierer.
Zdf.de.fußball.wm
Die WM hat aber nun das Semifinale, das Herr Infantino erträumt hat. Mit einer Einschränkung allerdings: Für die Dramaturgie wären die Paarungen Frankreich gegen England und Argentinien – Spanien besser gewesen. So steigt das „eigentliche Finale“ zwischen Frankreich und Spanien bereits als Semifinale – und der Gewinner des Semifinales wird vermutlich Weltmeister! Der FIFA-Boss kann zwar viel beeinflussen, auf eine seit Wochen fesstehende Auslosung hat auch er keinen Einfluss. Und dem US-Präsidenten ist diese Konstellation wohl nicht wichtig genug für einen weiteren Anruf bei Herrn Infantino
Haben Sie einen schönen Tag!
A.C

