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11. SEPTEMBER 2026 – Freitag

11.09.2026 | Tageskommentar

 

WIEN / Staatsoper: 
DON CARLO von Giuseppe verdi
10.September 2026
12. Aufführung in dieser Inszenierung

 Ein Schneider!
Ein Schneider!
Meck! Meck! Meck!

Die Wiener Staatsoper spielt „Don Carlo“ von Giuseppe Verdi. Angeblich. Orchester, Dirigent, Sänger standen parat. Der Rahmen, in dem sie ihre Leistungen abliefern mussten, war erbärmlich. Aber davon später.

Titelheld Don Carlos (bleiben wir bei seinem spanischen Namen) kommt zwar in sechs von sieben Szenen der Oper vor, geht aber (arienlos) dennoch oft unter, zerrieben zwischen den Persönlichkeiten von König Philipp und dem Marquis Posa. So etwas passiert Vittorio Grigolo natürlich nicht, dafür sind Stimme und Persönlichkeit zu groß, der Mann ist nicht auszutricksen. Aber es liegt natürlich daran, dass er sich selbst immer hundertprozentig einbringt, und das Ergebnis ist eine Präsenz des Titelhelden, wie sie zurückhaltendere Kollegen nie erreichen.

Ihm zur Seite der Einzige, der es in Bezug auf Stimmvolumen (um nicht zu sagen: Stimmprotzerei, beide Herren neigen dazu) mit ihm aufnehmen kann: Étienne Dupuis, der Franko-Kanadier, der – wie Tezier – für sich reklamieren kann, auch im italienischen Fach voll kompetent zu sein. Die Stimme hat einen harten Kern und ein raues Timbre, aber das sind für einen Bariton durchaus gute Eigenschaften…

…Ich werde sicherlich nicht versuchen, zu interpretieren, was im „Institut für Kostümkunde“ vor sich geht und warum. Das Herumgeschleppe von Kleidung und das gelegentliche Anmessen historischer Kostüme (warum nur?) schickt mir Wagners „Ein Schneider, ein Schneider, meck, meck, meck“ in den Kopf, ohne dass es mehr Sinn machen würde als das, was man auf der Bühne sieht.

Opfer sind dabei nicht nur die Zuseher, sondern natürlich auch die Künstler, die ihre Figuren nicht finden, Willküraktionen ausführen müssen und dazu Verdi singen, der zu nichts passt. Die Geschichte, die erzählt werden soll, verliert hier alles, ihren Wert, ihre Würde, ihr Wesen. Muss man sich das als Opernbesucher wirklich gefallen lassen?

Verdammt noch mal, steckt Euch Eure Ideen wer weiß wohin und hupft doch endlich alle in den Gatsch, Ihr Regisseure und Direktoren, Ihr böswilligen Zerstörer unserer Opern- und Theaterwelten!

Zum Bericht von Renate Wagner

7.9.26, „Don Carlo“, Staatsoper, „Willkommen im Kostüminstitut“
Eine Saison lang hat sie pausiert, jetzt ist sie wieder da: Die Wiener Staatsoper hat Kirill Serebrennikovs Umdeutung von Giuseppe Verdis „Don Carlo“ auf den Spielplan gesetzt. Programmatisch wurde am Freitag damit sogar die Saison eröffnet. Die zweite Vorstellung folgte am Montag – dieser sind die nachstehenden Anmerkungen gewidmet.
http://www.operinwien.at/werkverz/verdi/acarlos23.htm

Wiener Staatsoper am 9.9.2026:  LE NOZZE DI FIGARO
Traumberuf: Kammerdiener in Aguas Frescas

 

Es sind immer besondere Momente, wenn sich das Wiener Staatsopernorchester der wohl perfektesten aller Opern annimmt und für das Publikum, das sich – wie so oft bei Werken des Salzburger Jahrtausendgenies – bedauerlicherweise sehr touristenlastig ausnimmt, die sich in einem Füllhorn von Arien und Ensembles jeglicher Bestückung findenden Traummelodien ins Opernrund ausgießt. Sehr schade, dass der gemeine Wiener Opernfreund seinen Mozart nicht (mehr) so liebt wie die Italiener oder Richard Wagner. Dabei macht dieser Figaro wirklich glücklich!…

…Wer wäre nicht gern bei diesem stimmlichen Luxustraumpaar Dienstbote – schon allein um ihm stundenlang beim Singen zuhören zu dürfen?

Zum Bericht von Sabine Längle

Wien/ Staatsoper
„Figaros Hochzeit“ an der Wiener Staatsoper: Im Bann der Contessa
 (Bezahlartikel)
Elsa Dreisig betört bei der Wiederaufnahme als Gräfin, Dirigent Patrick Hahn debütiert mit Umsicht.
Kurier.at.musik.figaros.hochzeit

Wien
Museen, Oper & Co. empört
Mit dem „Kultureuro“ verkaufe Wien seine „kulturelle Seele“. Im April vergangenen Jahres gab es erste öffentliche Überlegungen der Stadt zur Einführung des sogenannten „Kultureuros“. Nach dem Vorbild von Hamburg und Köln will man eine Kultur- und Tourismustaxe einführen, die Einnahmen sollten in touristische, kulturelle und sportliche Projekte investiert werden. Die Taxe war ursprünglich nur für Touristinnen und Touristen geplant. Doch diese Woche kamen Details heraus, wonach die Stadt mit dem „Kultureuro“ die vielfältige Wiener Kulturlandschaft nachhaltig erhalten und absichern will und die Einnahmen der Kultur zugutekommen sollen.
meinBezirk.at.lokales

Preisschock: „Kultur-Euro“ auf jedes Wiener Event
Kulturgenuss in Wien wird empfindlich teurer, vom Stadionkonzert über die Kulturtempel bis zu Kino und Kabarett. Die „Krone“ kennt die Details aus den laufenden Verhandlungen – und hat einen Tipp, wie sich die kommenden höheren Preise zumindest für‘s Erste vermeiden lassen.
https://www.krone.at/4287399

BCG-Studie errechnet: Berliner Philharmoniker sind Milliarden wert
Klassik ist kein Nischenprodukt. Zu dieser Aussage kommt eine neue Studie der Boston Consulting Group, die die Berliner Philharmoniker in Auftrag gegeben haben. Das Orchester erreicht Millionen Menschen auf den verschiedensten Wegen, hat einen hypothetischen Wert von zwei bis drei Milliarden Euro – und spielt damit in einer Liga mit Chamions-League-Vereinen wie dem FC Bayern.
BR-Klassik.de.philharmoniker

Blindenmarkt/NÖ: Die Herbsttage starten mit dem „Zarewitsch“

Maja Triler als „Sonja“, DER ZAREWITSCH, Herbsttage 2026. Credit: Lukas Johann

Intendant Michael Garschall präsentiert eine fantasievolle und packende Legende über die Liebe gegen die Politik.

 Große Gefühle, Sehnsucht, Leidenschaft, Drama, und gleichzeitig auch Zärtlichkeit, Sinnlichkeit und Sensibilität: Das alles erwartet das Publikum bei der 37. Auflage der Herbsttage Blindenmarkt vom 2. bis 26. Oktober 2026 mit Franz Lehárs Meisteroperette „Der Zarewitsch“.

Es ist der sprichwörtliche „Goldene Käfig“, in dem sich Alexej, der Zarewitsch, befindet. Abgeschottet von der Welt und in einem politisch geprägten Machtgefüge aufgewachsen, stellt er sich in bewusste Opposition zu diesem und zu den Erwartungen, die an ihn gestellt werden. Er gerät so in Konflikt mit seinem Vater, dem bereits an seinem Lebensende stehenden Zaren, den Hierarchien und der politischen Notwendigkeit, sich bereit für die Übernahme des Zarenthrons zu halten. Vor allem auch verschließt er sich allen Bestrebungen des Ministerpräsidenten hinsichtlich einer Vermählung im Sinne der Thronfolge und der Staatsräson.

So lässt dieser als letzte List die als Tscherkesse verkleidete Tänzerin Sonja in den Palast schleusen, um dem Zarewitsch erste erotische Erfahrungen zu ermöglichen…
Herbsttage 2026 in memoriam der langjährigen Festspielpräsidentin Hilde Umdasch

Informationen und Tickets:

Premiere „Der Zarewitsch“: 2. Oktober 2026, 19.30 Uhr, Ybbsfeldhalle Blindenmarkt
Vorstellungen: 9., 10., 11., 16., 17., 18., 23., 24., 25., 26. Oktober 2026

Beachten Sie bitte die unterschiedlichen Beginnzeiten!
Online-Tickets (zum Originalpreis) für alle Operettenaufführungen sowie weitere Informationen: www.herbsttage.at, Tel. 07473/666 80, karten@herbsttage.at

 Kartenbüro: Gemeindeamt Blindenmarkt, Hauptstraße 17, 2. Stock (Aufzug), Freitag 10.00 – 12.00 Uhr – NEUE ZEITEN!

Mehr Infos:  https://www.herbsttage.at/presse/

 

Klassik-Konzertreihe „Haydnregion Niederösterreich“ von 7. November bis 13. Dezember 2026

Fotos (v.l.): Maria & Martin Ivanov©Kulturverein Amadeusite; Samuel Neubauer©Amar Mehmedinovic; Barucco Harmonie©Barucco; Andreas Helm©Theresa
Pewal; BruckZuckMusi©Dorothea Neubacher; Haydn Geb.Haus Rohrau/Innenhof©Michael Linsbauer; Remy Ballot©Reinhard Winkler; Elloise Bella
Kohn©Marianne Rosenstiehl

Von 7. November bis Saisonschluss am 13. Dezember 2026 darf sich das Publikum auf Kompositionen von Joseph Haydn, Kammermusik-Raritäten, Harmoniemusik und innovativ interpretierte Volksmusik in den Schlössern Mannersdorf, Kittsee und Rohrau sowie im Haydn Geburtshaus Rohrau freuen. Anfang Dezember lädt das Musikvermittlungsprogramm „Ein Koffer voller Wunderklänge“ Kinder von 6 bis 12 Jahren zu einer spannenden Rätselreise durch Joseph Haydns Welt ins Haydn Geburtshaus Rohrau.

Die Konzertreihe findet ganzjährig (15. März – 13. Dezember 2026) statt. 
Weblink/Infos: https://www.haydnregion-noe.at/ [Programmänderungen vorbehalten]

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Bozen
André Comploi Named Artistic Director of Fondazione Haydn di Bolzano e Trento


Andre Comploi

The board of the Fondazione Haydn di Bolzano e Trento has confirmed André Comploi as its new Artistic Director. In his new position, Comploi will be in charge of the Symphonic and operatic repertoire for two years until the 2028-29 season. The board decided on Comploi due to his experience and to follow continuity as he has been working as teh interim Artistic Director since November 2025.
operawire.com.andre.comploi

Mit Andre Comploi verbinden uns beste Erinnerungen. Er war Pressechef der Wiener Staatsoper unter Dominique Meyer in einer Zeit, in der das Pressebüro den Medien wertvolle Infos übermittelte, die Medien nicht als Feindbild des Direktors sah, Interviews vermittelte etc, all das, was derzeit einem neuen Stil weichen musste. Er ging auch mit Dominique Meyer an die Mailänder Scala und wurde dort zur rechten Hand des Direktors. Mit dem Meyer-Abgang in Mailand musste sich auch Comploi nach einem neuen Job umsehen – und ist nun erstmals Chef und nicht bloß  „rechte Hand“. Viel Erfolg im neuen Job, das wünsche ich vom Herzen!!

St. Petersburg
Igor Golovatenko to Headline Mariinsky Theatre’s ‘Simon Boccanegra’ Alongside Valery Gergiev
operawire.com.golovatenko

Filme der Woche

 

Filmstart: 10. September 2026
THE UPRISING – FÜR DIE FREIHEIT
The Uprising / USA, GB  / 2026
Buch und Regie: Paul Greengrass
Mit: Andrew Garfield, Jamie Bell, Cosmo Jarvis, Woody Norman u.a.

Das deprimierende Mittelalter

Früher waren Mittelalter-Filme einfach – schön. Mit edlen Rittern (außer den Bösewichten, aber die waren wenigstens elegant), hinreißenden Damen, Turnieren, farbiger Kostümpracht. Alles verlogen, klar, aber im Grunde ersprießlicher als das, was man uns heutzutage vermutlich wahrheitsgetreuer erzählt. Gewalt, Brutalität, Unterdrückung, Mord. So geschehen beim historischen englischen Bauernaufstand von 1381, den Regisseur Paul Greengrass in dem Film „The Uprising“ nun über zwei Stunden auswalzt.

Es geschah zur Zeit von König Richard II., den wir von Shakespeare her kennen, der über ihn in seinem Königsdrama allerdings auch kein freundliches Wort verliert. Tatsächlich war Richard, dessen Vater vor seinem Vater gestorben war, worauf das Kind Richard nach dem Tod des Großvaters auf den Thron gehoben wurde, sehr zum Grimm seiner Onkeln, ein unglückselig schwacher König, damals völlig in den Händen seiner Berater. Diese beschlossen (aus ihrer Sicht nicht dumm), für die großen Geldsummen, die man benötigte, weder die Kirche noch den Adel zu belästigen, sondern die armen Leute auf dem Land, die Bauern.

Schier endlos muss man zusehen, wie die Geldeintreiber des Königs ihre unglückseligen Untertanen schlugen, mißhandeln, die Frauen demütigen, ja, auch töteten, nur um den letzten Penny aus ihnen, die zumal nach der vorangegangenen Pestepidemie nichts mehr hatten,  heraus zu pressen. Eine leichte Übung, wie es schien, wenn man Soldaten gegen hilfloses Landvolk einsetzen konnte.

Aber dann erhob sich einer, der einfache Bauer Ploughman, der Frau und Kinder in der Pest verloren hatte und das Gemetzel von des Königs widerlich übergriffigen Leuten nicht mehr ansehen konnte. Und einem entschlossenen Mann folgen viele – den Rest des Films begleitet man ihn und seine profiliertesten Gefährten, Wat Tyler und dem aus der Kirche ausgestoßenen Prediger John Ball, auf dem Marsch nach London. Und dabei geht es genau so blutig und brutal  zu, wie sie es von den Leuten des Königs gelernt haben…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Spitzentöne: Adieu, Erni! Und Ermutigung für die Josefstadt
Schon wieder das leidige Abschiednehmen von jemandem, den man gern gehabt hat. Erni Mangold war eine Außenseiterin im großartigen Sinn, was immer ihr jetzt hinterherlamentiert wird. Auch an der Josefstadt, die gerade unter riskanten Umständen in die neue Zeit steuert.
https://www.news.at/menschen/erni-mangold-nachruf-theater-in-der-josefstadt

Maria Furtwängler: Warum sie ihren echten Doktortitel nicht nutzt
Schauspielerin Maria Furtwängler zieht vor ihrem 60er am Sonntag (13. September) eine positive Bilanz. Schauspielerin Maria Furtwängler wird in wenigen Tagen 60 Jahre alt – und blickt nach eigenem Bekunden „mit einem gewissen Staunen und einer Neugier“ auf diese Zahl. „Meine frühere Vorstellung, was 60 bedeutet, passt ganz und gar nicht zu meinem heutigen Lebensgefühl, denn ich empfinde eine wachsende Dankbarkeit gegenüber meinem Körper“, sagte die „Tatort“-Kommissarin der Zeitschrift Bunte. „Die Tatsache, dass mir nichts wehtut, dass mich meine Beine auf jeden Berg tragen – all das gleicht die Momente aus, in denen ich denke: Huch, was hängt denn hier!“
Kurier.at.maria.furtwaengler

Österreich
Für Helmut Wiesinger fiel der letzte Vorhang
Ein ganz großer Schauspieler und Humanist ist am Mittwoch mit 74 Jahren von den Brettern dieser Welt abgegangen! Seine Worte hallen aus dem ewigen Osten nach! Es gibt Schauspieler, die eine Rolle spielen. Und es gibt Schauspieler wie Helmut Wiesinger, die einer Rolle Seele einhauchten. Mehr als 100 Figuren verkörperte der Publikumsliebling im Laufe seines langen Bühnenlebens – und doch blieb stets etwas von ihm selbst zurück: Wärme, Menschlichkeit und dieses besondere Leuchten, das man nicht erlernen kann.
https://www.krone.at/4289969

Film: Entscheidung gefallen? Jack Lowden soll nächster James Bond werden
Die Entscheidung soll gefallen sein, sagt sein Serienpartner Gary Oldman. Auch schon wieder fünf Jahre ist es her, dass Daniel Craigs letzter James-Bond-Auftritt in „Keine Zeit zu sterben“ in den Kinos zu sehen war. Seitdem hat die altehrwürdige Agentenreihe ein wechselvolles Schicksal erlebt; die Rechte gingen an Amazon, die langjährigen Produzenten verabschiedeten sich, mancher Fan sorgte sich schon um die Zukunft.
Kurier.ar,james.bond

Venedig/ Filmfestspiele: Sarandon und Wenders: Tag der Legenden in Venedig
Größen des Films wie Susan Sarandon und Wim Wenders beehrten am Sonntag das Filmfestival in der Lagunenstadt. Auch ein österreichisches Drama feierte Weltpremiere.
https://www.krone.at/4284832

Wissenswertes aus „Neue ZürcherZeitung“

«Tut einfach so, als würde ich zur Wahl stehen»: Trump wirft sich mit voller Wucht in den Midterm-Wahlkampf: Präsident Trump lässt sich am zweitägigen Parteitag der Republikaner in Dallas als unbestrittener Star feiern. Doch es macht sich auch Nervosität vor den Zwischenwahlen im November bemerkbar.
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Der britische Aussenminister Ed Miliband ist Nachfahre von Holocaust-Überlebenden – nun verschärft er Londons Kurs gegenüber Israel: Die Regierung des neuen Premierministers Andy Burnham verfügt einen Importstopp für Waren aus den Siedlungen im Westjordanland. Sie hofft, damit die Zweistaatenlösung am Leben zu erhalten. Der aufsehenerregende Schritt ist auch innenpolitisch motiviert.
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Der Philosoph, der Jason Arday entlarvte, sagt: «Mein Handeln war richtig.»: Hunderte Studenten protestierten gegen Nathan Cofnas, weil sie ihm Rassismus vorwarfen. Dann deckte er die Plagiate des schwarzen Cambridge-Starprofessors Jason Arday auf. Wie es mit Cofnas weitergeht, ist unklar.
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Neue Gefechte in der Strasse von Hormuz: Iran und die USA signalisieren Bereitschaft zu noch heftigeren Angriffen: Nachdem Washington fünf iranische Tanker bombardiert hat, feuert Teheran zwanzig Raketen auf Jordanien ab. Die Attacken am Persischen Golf dürften sich ausweiten.
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Zehn Kilometer, zwei Wirklichkeiten – wo Sachsen-Anhalt auseinanderdriftet: In Plötzkau haben am Wochenende fast zwei Drittel die AfD gewählt, in der Innenstadt von Halle kommt sie nur auf gut 18 Prozent. Eine Reise zwischen zwei politischen Welten am Tag nach der historischen Landtagswahl.
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 «Angriff auf den Zaun von Ceuta»: Wie sich im Internet der Sturm auf die spanische Exklave organisierte: Enthüllungen über das Ausmass der Vorbereitungen bringen die spanische Regierung weiter in Erklärungsnot. Die Opposition wirft dem Regierungschef Sánchez Erpressbarkeit gegenüber Marokko vor.
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Nach den Anschlägen von 9/11 zogen die USA in den Krieg – wie der «War on Terror» die Welt verändert hat: Der ehemalige US-Präsident George W. Bush wollte den islamistischen Terrorismus ein für alle Mal besiegen. Doch dann begannen die Komplikationen. Wie ist die Bedrohungslage heute?
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In Berlins berühmtestem Café trifft man alle an: Bertolt Brecht, Marlene Dietrich und Albert Einstein. Dann kommen die Nazis: Als es 1943 von Bomben der Alliierten zerstört wird, ist das Romanische Café nur noch eine Hülle. Nun zeichnet der Journalist und Filmemacher Christian Buckard die Geschichte des Lokals nach.
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 Reliquien sollen es richten – nun mobilisiert Russland auch noch religiöse Wunderkräfte für die Front in der Ukraine: Die kürzlich gefundenen Gebeine des heiligen Fürsten Donskoi kommen Putin gut zupass. Der mittelalterliche Superheld, der einst die Mongolenhorde besiegte, soll Russland zum Sieg verhelfen. Die imperiale Instrumentalisierung der Religion hat schon lange System.
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Was hinter dem stummen Blick der Generation Z steckt – und warum wir alle immer weniger reden: Laut einer Studie sprechen wir jedes Jahr weniger Wörter. Was bedeutet das für Geist und Gesellschaft?
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Auf Tiktok wird Joan Didion als «cool girl» gefeiert. Dabei war die Autorin eine gnadenlose Kritikerin des Zeitgeistes: Joan Didion gilt als Stilvorbild auch bei einer jungen Lesergeneration und wird von Linksliberalen vereinnahmt. Doch ihr Werk war von einem ideologiekritischen Konservativismus geprägt.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Politik Österreich: Meinl-Reisinger: Fauxpas!. Polter-Gruppe mit blauen Hüten mit FPÖlern verwechselt
Neos-Chefin Meinl-Reisinger wurde beim Altausseer Kirtag ausgebuht und sah eine „Störaktion der FPÖ“. Doch hinter den Pfiffen stecken „Polterer“. Aus einigen Pfiffen im Bierzelt ist inzwischen ein heftiger politischer Schlagabtausch geworden. Nachdem Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) die Buh-Rufe beim Altausseer Kirtag als „Störaktion der FPÖ“ bezeichnet hatte, gehen die Freiheitlichen nun zum Gegenangriff über. In einer Aussendung widerspricht die FPÖ allerdings der Darstellung der Außenministerin, dass hinter den Zwischenrufen eine gezielte Aktion der Freiheitlichen gesteckt habe. Denn die Quelle der Pfiffe war eine rund 50-köpfige Gruppe aus Oberösterreich sein, die einen „Polterer“ im Ausseerland feierte.
Heute.at.meinl.reisinger

Österreich: Rote Basis empört: „Was haben wir für Vollpfosten und Wappler in der Partei?“  Bezahlartikel
Der mächtige SPÖ-Politiker Ernst Nevrivy ist nach der Ruck-Affäre knapper an einer Demontage vorbeigeschrammt als bekannt. In einem Punkt hat er aber recht.
DiePresse.com.spö

720 Kilo Drogen: Größte Cannabisplantage Österreichs: „Habe Lizenz“
Die Ermittler staunten nicht schlecht, wie hochprofessionell ein Trio in Wien-Liesing Cannabis in Industriemengen produziert und verkauft haben soll. Genutzt wurde eine riesige Lagerhalle in Wien. Die beiden Hauptangeklagten überraschen im Prozess mit ihrer Verantwortung: Alles legal dank einer Forschungslizenz der Stadt Wien.
https://www.krone.at/4289700

Unglaublich, aber wahr: Elektroautos fahren viel weiter als Benziner!
Speziell bei E-Autos gilt die Reichweite als heikles Thema. Doch obwohl sich viele Autofahrer von ihr eingeschränkt fühlen, werden ausgerechnet Stromer im Schnitt deutlich mehr Kilometer bewegt als Benziner. Die in Deutschland zugelassenen Kraftfahrzeuge sind 2025 insgesamt 674,7 Milliarden Kilometer gefahren. Das waren nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Den größten Anteil steuerten Pkw mit 562,3 Milliarden Kilometern beziehungsweise gut 83 Prozent bei.
https://www.krone.at/4289064

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

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