
Adrienne Lecouvreur als „Cornelia“ in Pierre Corneilles Drama La Mort de Pompée, Porträt von Charles-Antoine Coypel (1726)
Wiener Staatsoper: 8.9. 2026 . ADRIANA LECOUVREUR
High-End-Divenalarm am Ring
Im Jahre 2010 hatte die Glanzproduktion des schottischen Meisterregisseurs David McVicar in London Premiere. Damals waren Angela Gheorghiu und Jonas Kaufmann das Traumduo. Seither ist die wunderschöne, ästhetisch besonders ansprechende Inszenierung (Bühne: Charles Edward, Kostüme: Brigitte Reiffenstuel) um die halbe Welt gereist, feierte 2014 in Wien ihre Erstaufführung und wurde in mehreren Serien ua mit Anna Netrebko gespielt. Cileas Herz-Schmerz-Story basiert auf einer wahren Begebenheit insoweit, als die schauspielende Protagonistin behauptetermaßen tatsächlich mit Moritz von Sachsen amourös verbunden gewesen sein soll. Jedenfalls machte Eugène Scribe (gemeinsam mit Ernest Legouvé) ein Drama daraus und auf diesem fußt das Libretto der von fast unentwirrbaren Intrigen überfluteten Opernhandlung. Kurzum erklärt: Zwei Damen buhlen um denselben Herren, die ohnehin schon anderweitig verheiratet-/versorgte der beiden vergiftet ihre Rivalin. Der Herr sieht beim diesem Mordanschlag vorangehenden Zickenkrieg tatenlos und feige zu, da er sich’s mit keiner verscherzen will. Die Ermordete hat noch einen väterlichen allseits präsenten Freund, der seine Liebe zu ihr nicht outet. Mit diesem wäre sie wohl glücklicher geworden.
Nun ist die Protagonistin eine berühmte Schauspielerin, und diese Rolle ist daher eine wahre Glanzrolle für jede Diva, da sie den beiden ihr zugemessenen Leidenschaften nachgehen kann: Dramaqueen sein und Tenöre lieben. So haben sich zumeist die ganz Großen der Divenzunft dieser Rolle bemächtigt, und die Albanerin Ermonela Jaho ist nun schon zum zweiten Mal an der Wiener Staatsoper als Adriana zu hören. Sie ist weltweit für ihre besonders authentischen Rolleninterpretationen berühmt, eine wahre Heroine des „method acting“, und so liegt ihrer Bühnenpersönlichkeit die französische Tragödin besonders: Schon ihr anfängliches „Io son l’umile ancella“ schwebt mit glaubwürdigem Ausdruck über die Rampe, die dramatischen Momente des zweiten Aktes liegen ihrer Stimme etwas weniger, während sie im dritten Akt beim gegen ihre Rivalin gerichteten Monolog der Phaedra wiederum Glanzpunkte setzen kann. Die Gestaltung des vierten Aktes ist der bühnentoderfahrenen Star-Sopranistin (so war sie über viele Jahre „die“ Violetta ihrer Generation – eine Rolle, von der sie sich erst kürzlich endgültig in Rom verabschiedete – und feiert allenthalben als Butterfly große Erfolge) ganz in die Stimme gelegt: Ein verhauchendes todtrauriges „Poveri fiori“, ein Riechen am Tod und ein letztes romantisches Aufbäumen mit dem dann doch wieder einmal bei ihr antichambrierenden Maurizio, bevor sie endgültig im delirierenden Tragödinnendasein ihr Leben aushaucht. Eine Glanzleistung an Ausdruck und Innigkeit.
Ihre große Rivalin ist „die“ Garanča, die in der Rolle der Fürstin von Bouillon die ganze Bandbreite ihrer Gesangskunst und Bühnenpräsenz ausleben kann:..
Zum Bericht von Sabine Längle
Hüte dich vor Workplace-Romance: Don Carlo an der Wiener Staatsoper
Zur Saisoneröffnung holte die Wiener Staatsoper eine Inszenierung wortwörtlich aus dem Kostümfundus, die bei ihrer Premiere vor zwei Jahren für reichlich Tumult gesorgt hatte. Die Aufregung hat sich mittlerweile gelegt – wozu auch buhen, wenn der Regisseur bei einer Repertoirevorstellung ohnehin nicht im Haus ist? – und das Publikum hat sich mit grauem Beton statt spanischem Hof abgefunden.
bachtrack.com.de.kritik.don carlo
Österreichischer Musiktheaterpreis: Andächtige Fans bejubeln die Preisträger im Kirchenhaus

Die Wiener Votivkirche. Foto: Christian Jobst
Große Abräumer des Abends waren die Salzburger Festspiele und die Volksoper Wien mit je drei Auszeichnungen. Mit Sonderpreisen wurden Anja Silja (Lebenswerk), Markus Hinterhäuser (Großer Preis der Jury), das Künstlerduo Nils Strunk und Lukas Schrenk (Crossover), Leo Nucci (Publikumspreis), Axel Zeininger (Verdienste um das Musiktheater – Fotografie) oder Qin Wenchen (Internationales Kulturengagement) gewürdigt. Für die beste weibliche Hauptrolle wurde Asmik Grigorian ausgezeichnet, die das Publikum erst am Sonntagabend beim „Opern Air“ der Wiener Staatsoper begeisterte. Ihr männliches Pendant ist Michael Spyres für seinen Auftritt in „Palestrina“ an der Wiener Staatsoper. Weitere Preisträger sind unter anderem Patricia Nolz (Beste weibliche Nebenrolle), Jörg Schneider (Beste männliche Nebenrolle), Maxime Pascal (Beste musikalische Leitung), Claus Guth (Beste Regie), Christian Schmidt (Beste Ausstattung) sowie Jasmin White und Benjamin Chamandy als bester Nachwuchs.
Ein Gipfeltreffen der Hochkultur!

Asmik Grigorian, Anja Silja, Karl-Michael Ebner. Foto: Eszter Barabas
Im eindrucksvollen, sakralen Ambiente der Wiener Votivkirche fand unter großem Medieninteresse die diesjährige Gala des Österreichischen Musiktheaterpreises statt.
Zum Bericht von Marisa Altmann-Althausen
Der Musiktheaterpreis hat diesmal höhere Wellen als in früheren Zeiten geschlagen, nun gratulieren die „Arbeitgeber“ der Preisträger sogar schon aus dem benachbarten Ausland.
Die Klassikbranche feiert sich gerne und sogar ausgiebig! Über den Sinn dieser Ehrungen gehen die Meinungen auseinander. Sollen sie auch! Man soll Feste feiern, wie sie fallen! Gründe hierfür finden sich immer – und wenn es „Freundschaftsdienste“ sind!
Leserin Waltraud B. Zu Veranstaltung: Es ist es geradezu ungeheuerlich, eine derartige „Veranstaltung“ in einem aktiven Gottesdienstraum abzuhalten.
- kann bei mindestens einer „Ehrung“ an der Integrität der Jury-Entscheidung gezweifelt werden
- verwechseln offenbar einige Leute „Dankesworte“ mit „Anklage“, anstatt „mea culpa“ zu sprechen.
Zitat Ende
Tiroler Landestheater Innsbruck: Jubel über zwei Auszeichnungen beim Österreichischen Musiktheaterpreis 2026
Bassbariton Benjamin Chamandy, seit der Spielzeit 2023/24 Mitglied des TLT-Musiktheaterensembles, wurde zum „Besten Nachwuchs“ gekürt. Hans Krásas Kinderoper Brundibár ist die „Beste Gesamtproduktion Jugend“.

Beste Gesamtproduktion Jugend. Foto: Christian Jobst
„Fünf Nominierungen, zwei Auszeichnungen – einen beglückenderen Start in die neue Theatersaison kann man sich gar nicht ausmalen“, jubelte TLT-Intendantin Irene Girkinger bei der gestrigen Verleihung des Österreichischen Musiktheaterpreises in der Votivkirche gemeinsam mit ihren Musiktheater- und Tanz-Co-Direktor:innen und dem ebenfalls angereisten Brundibár-Leading-Team. „Wir sind alle überwältigt und freuen uns unglaublich, dass unser programmatischer Mut und Anspruch im Musiktheater mit diesen beiden Auszeichnungen eine so wunderbare überregionale Würdigung erfahren hat. Benjamin Chamandy hat mit der Erarbeitung von zwei so herausfordernden Rollen wie jener des Christian in der Georg Friedrich Haas-Oper Liebesgesang und jener des Ehemanns in Arnold Schönbergs Oper Von heute auf morgen eindrucksvoll bewiesen, dass er der Top-Riege der jungen heimischen Sänger:innen angehört. Wir sind alle wahnsinnig stolz auf ihn.“
Wien
14.Musiktheaterpreis: Ulrich Lenz und Hinterhäuser klagten Kulturpolitik an
Der nicht verlängerte Grazer Opernchef und Salzburgs Ex-Intendant nutzten Verleihung zu kulturpolitischen Anklagen – Würdigungen auch für Grigorian, Anja Silja u.a. Im weihevollen Ambiente der Wiener Votivkirche sind am Dienstagabend die Gewinner des 14. Österreichischen Musiktheaterpreises gekürt worden. Darunter fanden sich die 86-jährige Sopranlegende Anja Silja als Lebenswerk-Preisträgerin, Asmik Grigorian als aktueller Topstar des Stimmfachs und der Salzburger Ex-Festspielintendant Markus Hinterhäuser. Er wurde mit dem Großen Preis der Jury gewürdigt. „Die Kunst ist so viel größer als der Kleingeist der Politik“, machte der 68-Jährige deutlich, von dem sich die Festspiele im März nach langen Diskussionen um seinen Führungsstil und Alleingänge getrennt hatten.
DerStandard.at.story.musiktheaterpreis
Musiktheaterpreis für Hinterhäuser: Kritik an Politik
Der geschasste Salzburger-Festspiele-Intendant Markus Hinterhäuser hat Dienstagabend den Österreichischen Musiktheaterpreis bekommen. Er sparte nicht mit Kritik an Machtstrukturen in Salzburg und Österreich. „Die Kunst ist so viel größer als der Kleingeist der Politik“, sagte der Pianist und Kulturmanager. Hinterhäuser wurde Dienstagabend mit dem Großen Preis der Jury gewürdigt. Die Salzburger Festspiele hatten sich im März nach langen Diskussionen um seinen Führungsstil und Alleingänge von dem 68-Jährigen getrennt – unter Mitwirkung der Politik in Stadt und Land Salzburg, die im Kuratorium der Festspiele vertreten sind.
https://salzburg.orf.at/stories/3370407/
Der Principal Guest Conductor der Deutschen Oper Berlin wird für sein Dirigat bei den Salzburger Festspielen ausgezeichnet
Am vor gestrigen Abend wurde in der Wiener Votivkirche der Österreichische Musiktheaterpreis verliehen, der prägende Persönlichkeiten und Produktionen auszeichnet, «die die hohe Qualität und Vielfalt auf den österreichischen Bühnen ausmachen». Wir freuen uns, dass Maxime Pascal, der an der Deutschen Oper Berlin gerade Stockhausens Mittwoch aus Licht einstudiert, in der Kategorie «Beste musikalische Leitung» ausgezeichnet wird. Geehrt wird er für sein Dirigat der «Drei Schwestern» bei den Salzburger Festspielen 2025. Maxime Pascal ist seit dieser Spielzeit als Principal Guest Conductor zusammen mit Michele Spotti und Titus Engel verantwortlich für die musikalische Leitung der Deutschen Oper.
Die Deutsche Oper gratuliert Maxime Pascal herzlich!
Düsseldorf: Die Premiere für Die Meistersinger von Nürnberg von Richard Wagner im Opernhaus Düsseldorf wird vom 11. auf den 17. Oktober 2026 verschoben

Als erste Neuproduktion der Spielzeit 2026/27 feiern Die Meistersinger von Nürnberg Premiere im Opernhaus Düsseldorf – anders als geplant allerdings nicht am 11. Oktober, sondern am Samstag, 17. Oktober, um 17.00 Uhr: Aufgrund der kurz vor Saisonbeginn festgestellten statischen Mängel im Bühnenturm des Opernhauses und der notwendigen Sicherungsmaßnahmen müssen mit Beginn der neuen Spielzeit mehrere Vorstellungen abgesagt bzw. verschoben werden. Detaillierte Informationen zu daraus resultierenden Spielplanänderungen sind auf operamrhein.de zusammengestellt.
Daniel Kramer, der an der Deutschen Oper am Rhein u. a. schon Korngolds Die tote Stadt auf die Bühne brachte, ist mit der Inszenierung betraut: Der amerikanische Regisseur durchleuchtet in Wagners längster und vielleicht tiefgründigster Oper das breite Bild einer Gesellschaft im Spannungsfeld zwischen Tradition und Erneuerung.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Der Wiener „Kultur-Euro“: eine schlechte Idee (Bezahlartikel)
Eine Umverteilung von Hochkultur auf Billig- und Gratiskultur ist nur scheinbar sozial.
https://www.diepresse.com/41246438/der-wiener-kultur-euro-eine-schlechte-idee
Neue Pläne für Wiener „Kultureuro“ stoßen auf Kritik
Staatsoperndirektor glaubte an Aprilscherz – Grüne fordern zusätzliche Kulturfinanzierung aus Tourismusabgabe statt als Aufschlag auf Eintrittskarten. Widerstand regt sich gegen die offenbar im Wiener Rathaus gewälzten Pläne, den ursprünglich als Tourismusabgabe geplanten „Kultureuro“ nun in eine von den Kultur-Konsumierenden selbst zu zahlende Abgabe umzufunktionieren. Nachdem am Dienstag der „Kurier“ berichtet hatte, dass entsprechende Informationen „bereits bestätigt“ würden, äußern in derselben Zeitung am Mittwoch einige Protagonisten der Kulturszene heftige Kritik daran.
DerStandard.at.story.kultureuro
Salzburg: Zahlungen an Salzburgs Ex-Intendant Hinterhäuser bleiben vorerst geheim
Ein Urteil fordert die Festspiele dazu auf, die Kosten für den jähen Abgang von Markus Hinterhäuser publik zu machen – nun werden Rechtsmittel dagegen ausgeschöpft. Wie viel kostete die jähe Trennung der Salzburger Festspiele von Intendant Markus Hinterhäuser? Dieser Tage hätte das Zahlengeheimnis eigentlich gelüftet werden sollen: Am Beginn dieser Woche lief jene Frist ab, die das Landesverwaltungsgericht Salzburg dem Festspielfonds, Rechtsträger des Edelfestivals, zur Veröffentlichung der Summe gewährt hatte. Doch aus der Publikation wird vorerst nichts. Wie der STANDARD erfuhr, bekämpft der Fonds das Urteil mit Rechtsmitteln.
DerStandard.at.story.hinterhäuser
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Natürlich müssen die Steuerzahler erfahren, wozu und für wen ihr Geld ausgegeben wird! Mit den Rechtsmittel gewinnt man bloß Zeit (und provoziert weitere Kosten), solange eben, bis der anscheinend mit Geld getröstete Ex-Intendant seine Ehrenrunden abgedreht hat! Das kann lange dauern, er ist gerade erst in Fahrt gekommen.
WIEN / Aktionismus Museum: OTTO MUEHL
Kunst am Abgrund
Vom 10. September 2026 bis zum 10. Jänner 2027
Otto Muehl – ein Minenfeld

Der Wirbel vor dem Aktionismus Museum begann schon vor der Pressekonferenz zur Ausstellung über Otto Muehl. Eine Schar junger Frauen fand es offenbar gar nicht gut, einen verurteilten Straftäter und gesicherten Pädophilen eine Großausstellung zu widmen. Sie entfaltete große Transparente, auf denen sie auch aufforderten, Otto Muehl aus dem Kunstmarkt zu entfernen – tatsächlich sind seine Preise dort in letzter Zeit erheblich gestiegen. Im Inneren des Hauses fand sich Klaus Albrecht Schröder, Direktor des Museums und Gestalter der Ausstellung, von einigen Anwesenden heftig attackiert, was er – als einstiger Albertina-Chef nur an Lob gewöhnt – gar nicht leicht wegsteckte. Ohne Erregung kann es bei Otto Muehl offenbar nicht abgehen.
Zum Ausstellungsbericht von von Renate Wagner
Filme der Woche
Filmstart: 10. September 2026
ZAUBERHAFTE SCHWESTERN 2
Practical Magic 2 / USA / 2026
Regie: Susanne Bier
Mit: Sandra Bullock, Nicole Kidman, Stockard Channing, Dianne Wiest u.a.

Das Hexen-Einmal-Zwei
Eine Fortsetzung nach 28 Jahren – das zeugt von Vertrauen. Vertrauen in eine Geschichte und in die Protagonisten, die sie einst getragen haben. Wer in seiner privaten Videothek übrigens eine DVD des ersten Films, der „Zauberhaften Schwestern“ von 1998, findet, kann sich diesen ruhig ansehen. Er wird sich weder die Erinnerung noch die Gegenwart zerstören, sondern eigentlich bewundern, wie genau die Motive von einst weiter geführt wurden und wie viele amüsante Referenzen es zu dem ersten Film gibt (etwa, wenn die Hexendamen in einer Szene wieder mit ihren schwarzen Schirmen herumschweben, als wären sie Mary Poppins…)
Was im Original „Practical Magic“ heißt (die quasi freundlichen Hexenkünste von ansonsten scheinbar normalen Frauen), hat in diesem Fall sogar einen besseren deutschen Titel. Denn um die „Schwestern“ geht es – ein Motiv, das immer schon da war, als einst zwei Tanten ihre beiden Nichten bei sich aufnahmen, von denen die eine dann zwei Töchter bekam, im ersten Film noch kleine Mädchen, im nunmehrigen Film erwachsen – die „Sisterhood“-Gefühle bleiben.
Dass eine der beiden Töchter in ernste Schwierigkeiten gerät, lässt die einstigen Heldinnen Sally und Gilly (sie sind es übrigens noch immer, die Heldinnen des Films nämlich) zwecks Rettung aufbrechen. Dass vieles an dem Film ein bißchen dümmlich erscheint, muss nicht stören, es gibt ja schließlich keine Hexen, und wenn man auf der Leinwand ein bißchen an sic glaubt, so weiß man doch, dass das Ganze überhaupt nicht ernst gemeint sein kann… und genau so hat die dänische Regisseurin Susanne Bier es auch inszeniert…
Zur Filmbesprechung von Renate Wagner
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Die Banden herrschten über die schwedische Stadt Södertälje – dann wurde es ruhig. Bis erneut Schüsse fallen: Die schwedische Regierung glaubt, den Krieg gegen die kriminellen Banden gewonnen zu haben. Aber stimmt das wirklich? Eine Reportage.
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Dutzende Verletzte und zerstörte Energieanlagen in Saudiarabien: Die Huthi gehen in die Offensive: Riad droht der Miliz mit massiver Vergeltung. Gleichzeitig rücken Truppen der jemenitischen Regierung am Boden gegen die Huthi vor. Die Attacken der Huthi sind auch ein Test des neuen «Mekka-Pakts».
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Iran nach Ali Khamenei: Warum das Regime ohne sichtbaren Revolutionsführer funktioniert: Bis zum Tod des Revolutionsführers Ali Khamenei war die Islamische Republik auf dessen Person zugeschnitten. Khameneis Sohn und Nachfolger Mojtaba hat sich seit seiner Wahl nicht öffentlich gezeigt. Was hält das System zusammen?
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Kanzler Merz: Die AfD will «ethnische Säuberungen» – «Das ist Unsinn!», schallt es zurück: Eigentlich soll es in der Generaldebatte im deutschen Parlament um den Haushalt gehen. Stattdessen prallen Kanzler Merz und die Oppositionsführerin Weidel aufeinander. Mitunter wird es hässlich.
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Nach dem AfD-Erdrutschsieg streitet die deutsche Regierung über ihren Reformkurs: Der Wahlsieg der Rechtspartei setzt die Bundesregierung unter Druck. Union und SPD sind sich einig, dass sich etwas ändern muss – nur nicht darüber, was. Der beginnende Streit trifft auf eine Koalition, deren finanzieller Spielraum bereits eng ist.
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Ein Skandal um Kryptogeschäfte rechter Politiker in Polen weitet sich aus: Nach dem Konkurs einer Kryptobörse kommen dubiose Geschäfte konservativer Politiker ans Licht. Auch auf Präsident Karol Nawrocki fällt ein Schatten.
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Die Konservativen müssten die Demokratie verteidigen, fordert Roger de Weck. Aber sie dürften sich nicht mit der AfD einlassen: Bürgerliche könnten Rechtspopulisten am besten bekämpfen, schreibt Roger de Weck in seinem neuen Buch. Es ist ein Aufruf an Konservative, sich neu zu erfinden.
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Oasis: Wenn sich zwei britische Streithammel versöhnen, ist der Weltfrieden nicht mehr fern: Fünfzehn Jahre lang waren Liam und Noel Gallagher verkracht, inzwischen stehen die Brüder wieder gemeinsam auf der Bühne. Der Konzertfilm «Don’t Look Back in Anger» lässt ihre Wiedervereinigung wie ein Fanal für eine sich dauernd zankende Gegenwart wirken.
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Lucerne Festival: Ein schöner Klang ist nicht alles: Die Wiener Philharmoniker, das Freiburger Barockorchester und das Pittsburgh Symphony Orchestra wetteifern bei Konzerten im KKL Luzern. Dabei zeigt sich wieder einmal: Erst der richtige Stil macht die Sternstunde.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
TTT: Die Welt ertrinkt in Schulden – das wird sehr bald zu einem gigantischen Problem
Fast 40 Billionen Dollar Schulden in den USA,… Ökonomen streiten darüber, ob daraus eine neue Schuldenkrise entstehen kann. Selbst wenn der große Crash ausbleibt, könnten die Folgen erheblich sein. Das gilt gerade auch für Deutschland. … Finanzkrise, Coronapandemie, Energiekrise und zuletzt höhere Verteidigungsausgaben das Bedürfnis nach neuen Schulden wachsen ließen. … Geld fehlt dann für Schulen, Straßen, Verteidigung oder Sozialleistungen. Es sei denn, der Staat erhöht die Steuern oder macht noch mehr Schulden.
gmx.at.wirtschaft
Deutschland/ Attacken im Bundestag: Weidel gegen Merz: „Schwarz-Rot ist vorbei“
Drei Tage nach dem haushohen Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt flogen auch im Deutschen Bundestag die Fetzen. AfD-Chefin Alice Weidel ließ Bundeskanzler Friedrich Merz wissen, dass sie seine Koalition für gescheitert halte. Merz konterte und warf der AfD „Wahlbetrug“ vor.
https://www.krone.at/4288198
Österreich
Kein Gewinn für die Partei“. Babler-Ablöse: Doskozil gegen nächsten linken SPÖ-Chef
Hans Peter Doskozil dementiert Unterstützung für Gerhard Zeiler als SPÖ-Chef. Zugleich übt der Burgenländer harte Kritik am Zustand der Bundespartei.
Heute.at.babler-abloese
Zeiler zu SPÖ-Vorsitz: „Solange ich nicht gefragt werde,…“
Medienmanager wurde nicht gefragt. Im ORF-Interview übt er Kritik an Regierung. Medienmanager Gerhard Zeiler gibt sich distanziert, was mögliches Interesse am SPÖ-Vorsitz angeht. In der ORF-Sendung „Hinter den Schlagzeilen“ meint er: „Solange ich nicht gefragt werde, braucht es auch keine Antwort.“ Kritik übt er an der Regierung. Diese komme ihm manchmal wie eine Fußball-Mannschaft vor, die zur Halbzeit 0:2 im Rückstand liege und sich zur Pause entschließe, die Verteidigung zu verstärken.
Kurier.at.gerhard.zeiler
Klare Absagen lesen sich anders. An Bablers Stelle wäre ich in großer Sorge um den Job. Aber wie man hört, soll für ihn der Job des Arbeiterkammerpräsidenten freigehalten werden – und der ist gut dotiert! Heute beginnt eine SPÖ-Medien-Arbeitstagung. Ursprünglich hätte der „Medienkaiser“ Zeiler dort eine Rede halten sollen. Das war dem „Machtspezialisten“ Babler denn doch zu gefährlich – Gerhard Zeilen wurde „elegant ausgeladen“ und reiste nach London und NewYork ab. Aber er kommt wieder – keine Frage!. Dafür hält Fußball-Teamchef Ralf Rangnick bei der Babler-Show eine Rede. Der darf noch, denn noch hat er einen Job, auch wenn er sich bei der Fußball-WM nicht gerade mit Ruhm bedeckt hat..
Haben Sie einen schönen Tag!
A.C.

