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WIEN/Votivkirche: 14. Gala des Österreichischen Musiktheaterpreises 2026

Ein Gipfeltreffen der Hochkultur!

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Asmik Grigorian, Anja Silja, Karl-Michael Ebner. Foto: Eszter Barabas

Im eindrucksvollen, sakralen Ambiente der Wiener Votivkirche fand unter großem Medieninteresse die diesjährige Gala des Österreichischen Musiktheaterpreises statt.

Eine enorme Anzahl von hochkarätigen Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Medien, Wirtschaft und Politik sind der Einladung von Kons. Prof. Karl-Michael Ebner, Initiator und Präsident Österreichischer Musiktheaterpreis, gefolgt, um diese renommierte Auszeichnung gebührend zu unterstützen und zu feiern.

Die exzellente Fachjury, die aus erfahrenen Kulturjournalisten führender Print- und Rundfunkmedien besteht, die eine breite Sichtweise auf die vielfältigen Facetten des Musiktheaters gewährleisten, entschied über die jeweiligen Preisträger. Die hochkarätigen Persönlichkeiten übernahmen ihre Jurytätigkeit ehrenamtlich.

Heinz Sichrovsky News, ORF | Vorsitz
Joachim Leitner
Tiroler Tageszeitung | Vorsitz
Miriam Damev
Standard, Falter
Martin Fichter
APA
Jörn Florian Fuchs
Deutschlandradio, Salzburger Nachrichten
Daniel Lohninger
NÖN
Stefan Musil
Kronen Zeitung
Boris Priebe
Verlag Felix Bloch Erben Berlin
Walter Weidringer
Die Presse
Michael Wruss
OÖ Nachrichten
Susanne Zobl
Kurier

Für das Konzept dieser exzeptionellen Gala zeichneten Kons. Prof. Karl-Michael Ebner & Mag. Andreas Walk verantwortlich. Die Moderation des Abends lag in den bewährten Händen von Mag. Christoph Wagner-Trenkwitz, der pointiert, schlagfertig, humorvoll mit präsenter Souveränität durch diese hochklassige Preisverleihungsgala führte.

Den musikalischen Anfang setzten die ausgezeichneten Fanfaren Bläser, allesamt Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Gefolgt von dem beeindruckenden Zwischenspiel aus „Notre Dame“ von Franz Schmidt, das mitreißend an der Orgel von Wolfgang Fritsche dargebracht wurde, der auch federführend für das Arrangement war.

Die mit großer Spannung erwartete Preisverleihung konnte nun beginnen.

Beste Gesamtproduktion Operette“ (Mit freundlicher Unterstützung von Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien) – „Waldmeister“ – Johann Strauß 2025 Wien.

Sonderpreis „Verdienste um das Musiktheater“ – Fotografie – Axel Zeininger – (Mit freundlicher Unterstützung von Landesinnung Wien der Berufsfotografie).

Sonderpreis „Internationales Kulturmanagement“ – Prof. Qin WenchenCentral Conservatory of Music“ (Beijing) – (Mit freundlicher Unterstützung von Konfuzius-Institut).

Beste Gesamtproduktion Tanz“ – „Kaiserrequiem“ – Volksoper Wien.

Bester Nachwuchs“ ( Mit freundlicher Unterstützung von Sektkellerei Szigeti) – Jasmin White – Gesamtleistung der Saison 2024/25 an der Volksoper Wien – Benjamin Chamandy als ER / Ehemann in „Liebgesang / Von Heute auf Morgen“ am Tiroler Landestheater Innsbruck.

An dieser Stelle wurde das Publikum musikalisch verwöhnt mit dem berühmten Terzett „Soave sia il vento“ aus der Oper „Cosi fan tutte“ von Wolfgang Amadeus Mozart, das von Studierenden der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Maria Shebzukhova, Nuri Park und Clemens Seewald, homogen, einfühlsam und fein schwebend zu Gehör gebracht wurde. Souverän und empathisch am Klavier begleitet von Christoph Ulrich Meier.

Beste Gesamtproduktion Off-Produktion“ – „Eurobronski“ – Bronski & Grünberg.
Beste Ausstattung“ – Christian Schmidt für „Tannhäuser“ an der Oper Graz.

Beste weibliche Nebenrolle“ – Patrizia Nolz als Silla in „Palestrina“ an der Wiener Staatsoper.
Beste männliche Nebenrolle“ – Jörg Schneider als Doktor in „Drei Schwestern“ bei den Salzburger Festspielen.

Sonderpreis „Crossover“ – Nils Strunk (Mit freundlicher Unterstützung von LSG).

Einen weiteren musikalischen Hörgenuss boten Marlene Förstel (Cello) und Sawaka Kawasaki (Klavier) mit der Komposition „Adoration“ von Florence Price. Einem mitreißend sphärischen Duo von Cello und Klavier.

Beste Gesamtproduktion Jugend“ – „Brundibár“ – Tiroler Landestheater Innsbruck.
Beste Gesamtproduktion Musical“ (Mit freundlicher Unterstützung von Wien Holding) – „Briefe von Ruth“ – Kammeroper Wien.
Beste Ur – / Erstaufführung“ (Mit freundlicher Unterstützung von DDSG – Blue Danube Schiffahrt GmbH) – „Alma“ – Volksoper Wien.

Sonderpreis „Grosser Preis der Jury“ – Markus Hinterhäuser.
Christoph Ransmeyer hielt eine bewegende Laudatio auf den Geehrten und der sichtlich gerührte Markus Hinterhäuser bedankte sich mit einer empathischen Rede, den hohen Wert der Kunst betonend, für die hochkarätige Auszeichnung.

Aufwühlend und eindrucksvoll erklang die Ouvertüre von  „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart mit dem Streichquartett Jiaqi Lu & Hongfei Lyu (Violine), Aloisa Wetter (Cello), Nicholas Valencia (Viola).

Beste männliche Hauptrolle“ – Michael Spyres als Giovanni Pierluigi Palestrina in „Palestrina“ an der Wiener Staatsoper.
In seiner Dankesrede hob Michael Spyres seine große Liebe zu Österreich hervor, das ihm von Jugend an eine künstlerische Heimat bot.

Beste Gesamtproduktion Oper“ – „Zaide“ – Salzburger Festspiele.
Beste musikalische Leitung“ – Maxime Pascal für „Drei Schwestern“ bei den Salzburger Festspielen.
Markus Hinterhäuser nahm beide Preise in Vertretung entgegen und lobte in seinen Dankesreden sowohl die Produktion „Zaide“ als auch die überragenden musikalischen Leistungen von Maxime Pascal.

Sonderpreis „Publikumspreis“ – KS Leo Nucci.
Sole“ – Inhaber Aki Nuredini hielt eine bewegende Laudatio auf den 84-jährigen Star-Bariton, dem der Preis von Vittorio Grigolo überreicht wurde und der spontan die fulminant dargebrachte Szene „Cortigiani, vil razza dannata“ aus dem 2.Akt „Rigoletto“ von Giuseppe Verdi mit Wolfgang Fritsche am Klavier präsentierte und das Publikum von den Sesseln riss!

Beste weibliche Hauptrolle“ – Asmik Gregorian als Norma in „Norma“ am Theater an der Wien.
Sichtlich bewegt drückte die Star-Sopranistin ihren großen Dank für diese hohe Auszeichnung aus.

Beste Regie“ – Claus Guth für „Blaubart / Die menschliche Stimme“ – Tiroler Festspiele Erl.
Schwärmend von dem besonderen Ort Erl in Tirol, wo Künstler die seltene Möglichkeit erhalten, sich voll und ganz ihrer künstlerischen Arbeit widmen zu können und wodurch exzeptionelle Leistungen erreicht werden, bedankte sich Claus Guth für die ihm zuteil werdende Auszeichnung.

Sonderpreis „Lebenswerk“ – Anja Silja.
Jury-Vorsitzender Heinz Sichrovsky hielt eine umfangreiche, zutiefst emotionale Laudatio auf die legendäre Star-Sopranistin Anja Silja. Sie hat wahrlich Operngeschichte geschrieben und ihr Name ist untrennbar vor allem mit den Bayreuther Festspielen verbunden. Mit dem Sonderpreis für das Lebenswerk würdigt der Österreichische Musiktheaterpreis eine lebende Legende des Musiktheaters!

Zum Abschluß dieser hochkarätigen Gala ertönte mächtig und beeindruckend der Krönungsmarsch aus „Le Prophète“ von Giacomo Meyerbeer. Mit Wolfgang Fritsche an der Orgel, arrangiert von William Thomas Best.

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Gruppenbild. Foto: Eszter Barabas

Ein großer, exzellenter Abend, der die enormen Ressourcen in der österreichischen Kulturlandschaft auf das Beste deutlich machte!

Marisa Altmann-Althausen

 

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