Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

10. AUGUST 2026) – Montag

10.08.2026 | Tageskommentar
 

 

ZU FACEBOOK

Asmik Grigorian sang auch in Bayreuth („Senta“ im „Fliegenden Holländer“)

Die international gefeierte Sopranistin Asmik Grigorian kehrt für zwei Vorstellungen von Richard Wagners „Der fliegende Holländer“ nach Bayreuth zurück. Willkommen auf dem Grünen Hügel!
#bayreutherfestspiele #richardwagner #fliegenderholländer #bayreuth
 
Pionteks Bayreuth: „Wagner, Dom Pedro II. und Liszt“
„Brazil is a very magic land“, sagt Cristiano Melli. Es passt zum Thema: Richard Wagner, Dom Pedro II and a tropical „Tristan and Isolde“. Was tropisch an Tristan und Isolde ist – oder vielleicht sein sollte -, weiß man, wenn man sich etwas intensiver mit Wagners Beziehung zu Kaiser Dom Pedro II. befasst, von der einige Briefe und spätere Erinnerungen des Komponisten zeugen, bevor der Kaiser selbst, als Förderer der ersten Bayreuther Festspiele, zur Eröffnung derselben in die Stadt reiste. Bei Steingraeber erfährt man im Jubiläumsjahr Festival 150, mit Förderung keiner geringeren Institution als der Brasilianischen Botschaft in Berlin, nicht wenig über die in jedem Sinne exotische Geschichte, weil der Komponist und Musikwissenschaftler Cristiano Melli einen materialreichen Vortrag über Wagner und den geheimnisvollen Tristan-Auftrag hält – geheimnisvoll deshalb, weil sich ein paar Legenden um die Geschichte rankten und immer noch ranken. Wer hingegen die zwischen März und September 1857 geschriebenen Briefe des Ernesto Ferreira França Filho (was heißt: der jüngere Ernesto Ferreira França) an Wagner und vice versa liest und sie mit Wagners Mein Leben und seinen weiteren Mitteilungen, etwa an Franz Liszt, vergleicht, kommt nicht umhin, mit dem brasilianischen Gast festzustellen, dass Wagner weder nach Rio de Janeiro eingeladen wurde noch der junge Mann aus Bahia ein Konsul war. Klar ist jedoch, dass sich der damals knapp 30jährige Mann an Wagner wandte, um die Kulturbeziehungen zwischen seinem Heimatland und dem Neutöner zu befördern. Ventiliert wurde die Idee einer italienischen Opernkompanie, doch der Gedanke, den Ring des Nibelungen oder den kurz vor Ende des Briefwechsels begonnenen Tristan im Dschungel uraufgeführt zu sehen, konnte Wagner nur belustigen.
Von Frank Piontek
DerOpernfreund.de.pionteks.wagner

BAYREUTH/ Festspiele: Zwischen Mythos und Algorithmus

Der Bayreuther „Siegfried“ als Fiebertraum der Künstlichen Intelligenz – musikalisch überwältigend, szenisch ein faszinierendes Experiment

Vorstellung vom 7. August 2026

Foto:Enrico Nawrath/ Bayreuther Festspiele

„Mühe ohne Zweck“ – Mimes resignierte Selbstbeschreibung im ersten Aufzug des “Siegfried” bekommt in diesem Bayreuther „Ring“ eine eigentümliche Nebenbedeutung. Mühe steckt zweifellos in diesem sogenannten “Ring 10010110”: technische Präzision, künstlerischer Aufwand und unendlich viele künstlich generierte Bilder. Ob daraus allerdings ein ebenso überzeugendes Theatererlebnis entsteht, ist für mich eine andere Frage. Der Buh-Orkan eines Großteils des Publikums zum Schluss scheint dabei eine eindeutige Antwort zu geben. Aber so eindeutig ist das für mich nicht.

Musikalisch ist dieser Abend zunächst kaum zu übertreffen: Klaus Florian Vogt als junger Siegfried, Gerhard Siegel als Mime, Michael Volle als Wotan, im dritten Aufzug Camilla Nylund als Brünnhilde – und dann auch noch Christian Thielemann am Pult. Besser geht es wohl nicht. Umso bedauerlicher ist es, dass mich die szenische Konzeption nicht in gleichem Maße überzeugt.

Zum Bericht von Dr. Eric Alexander Hoffmann

Bayreuth
Bayreuther Festspiele: „Siegfried“, Richard Wagner (zweiter Zyklus)
Über die KI-Projektionen ist mittlerweile genug gesagt worden, deshalb sei nur erwähnt, dass es beim schlechten Gesamteindruck des Konzeptes bleibt. Und auch wenn einige Projektionen geradezu magische Räume erschaffen, mitunter sogar zur richtigen Zeit, bleibt der überwiegende Teil so diffus, nichtssagend und fehlgeleitet, dass man am besten einfach nicht hinsieht. Aber dann wird im Siegfried ein anderes Manko dieser für Bayreuth untauglichen, man mag es gar nicht so nennen, Jubiläumsproduktion hörbar. Es entsteht der Eindruck, als sei die Bühne nach hinten weit offen und als würden sich einige Stimmen nicht mit dem Orchester verbinden. Ist da bei der ganzen Konzeption nur auf den technischen Aspekt geachtet worden? Haben das die Assistenten von Christian Thielemann nicht gehört?
Von Axel Wuttke
DerOperfreund.de.siegfried,zweiter.zyklus

„Die Walküre“ bei den Bayreuther Festspielen
Wotan und Hitler und Brünnhilde und die Ratio des Experimentierens – „Die Walküre“ bei den Bayreuther Festspielen. Wer beruflich der Wissenschaft frönt, braucht harte Nerven. Dass man die neuerdings auch in Bayreuth braucht, ist aber eher neu. Angepriesen als ‚Experiment‘ legt die KI-Bebilderung im zweiten Tag des Bühnenfestspiels Der Ring des Nibelungen, der Walküre, ein bestenfalls nebliges Verständnis dessen an den Tag. Manch einer juckt sich während der Walküre also aus beruflicher Verzweiflung und Hitzeproblemen die oberste Hautschicht etwas locker – aber Gottseidank sind Hände auch zum Klatschen da. Die Musik macht’s möglich.
https://opernmagazin.de/die-walkuere-bei-den-bayreuther-festspielen-2026/

SALZBURG/ Haus für Mozart 8.8.2026. Il Viaggio a Reims + Gala
Ein Nachmittag in Götterdämmerungslänge

Foto: Salzburger Festspiele/ Monika Rittershaus

Der längste eine Akt unter den einigermaßen gebräuchlichen Opern ist Rossinis Il Viaggio a Reims; länger als 1. Aufzug Götterdämmerung oder 3. Aufzug Meistersinger. Il Viaggio findet sich seit ihrer Wiederentdeckung in den Siebzigerjahren immer wieder auf den internationalen Spielplänen, aber nicht stetig. Das ist bei einer Besetzung von 10 Hauptrollen und einigen Comprimarii auch kein Wunder.

Wien kennt – wie mancher andere Ort – die Viaggio unter Abbado mit Stars wie CaballèValentini TerraniMerittRaimondiRamey/FurlanettoDara und so weiter. Die damalige sehr klare Inszenierung und die nachgerade übergroßen Persönlichkeiten mancher der Mitwirkenden blieben in Erinnerung.

Von einer klaren Inszenierung im Sinne von übersichtlich konnte diesmal nicht die Rede sein. Barry Kosky entfachte sein springlebendiges Pandämonium mit hüpfenden Statisten, hüpfendem Chor, hüpfenden Solisten. Und dann fand er auch immer wieder einmal zu jener Ruhe, die umgeben von so viel Spektakel von besonderer Wirkung ist. Eine für Darsteller wie Publikum anstrengende, aber in ihrer Sinnbefreitheit dem seltsamen Werk durchaus angemessene Produktion mit einer Ausstattung (Bühne Rufus Didwiszus, Kostüme Victoria Behr), die exzentrisch schillernd ebenso wie die Regie klarmacht: Hier gibt es überdrehteste Farce, nicht Charakterkomödie. Kann man so machen…

Zum Bericht von Robert Fucik

Salzburg: Welser-Möst hält „Überraschungen“ bei Salzburger Intendantensuche für möglich
Dirigent Franz Welser-Möst ist neben Christian Kircher, Nora Schmid und Sonja Anders in der Findungskommission für Intendanz und Präsidentschaft. Bei der Suche nach der nächsten Intendanz der Salzburger Festspiele „kann es auch Überraschungen geben“. Das sagt Franz Welser-Möst als Mitglied der Findungskommission im Interview mit den „Salzburger Nachrichten“ (Samstag-Ausgabe). „Wir suchen nicht Namen, sondern Ideen und Visionen“, so der Dirigent, der in der Vergangenheit immer wieder selbst für die künstlerische Festspiel-Leitung gehandelt wurde. „Mehrmals wurde ich ja schon gefragt, in führender Position bei den Salzburger Festspielen tätig zu sein, aber das wollte ich nicht. Doch in der Findungskommission mache ich gern mit, noch dazu sehe ich das als eine patriotische Pflicht“, sagt Welser-Möst, der eigene Ambitionen auf die Intendanz abermals verneint. „Nach meiner schweren Erkrankung ist meine Lebensplanung eine andere.“
Kurier.at.findungskommission

 

Salzburger Festspiele: „Ariadne auf Naxos“, Richard Strauss
An sich wäre das Grundkonzept nicht schlecht: Mit Blick auf die reichsten Männer der Welt, die nicht nur auf der Erde ihren absurden Ideen einer nur für die elitärste Elite zugänglichen, nach den eigenen Wünschen gestalteten Welt nachgehen, sondern gar vom Leben auf dem Mars träumen, ist es nicht weit hergeholt, eine Verbindung zu der Ausgangslage des Vorspiels der Oper in der Oper herzustellen. Ersan Mondtag lässt diesen Traum in seiner Inszenierung Wirklichkeit werden und verlegt das nach eigenen Spielregeln funktionierende Wiener Haus des reichsten Mannes auf den Mars. Es ist davon auszugehen, dass dies nicht nur einem Wunsch entspricht, sondern auch der selbst verursachten Notwendigkeit, nach der Zerstörung des Planeten Erde einen neuen Lebensraum zu suchen. Eine genaue Antwort auf die Frage, warum die Reichsten der Reichen nun auf dem Mars leben – und ob sie das überhaupt tun oder sich nicht vielmehr in einem auf oder in der zerstörten Erde befindlichen Bunker eine andere Realität als die erlebte vorspielen –, gibt Mondtag bewusst nicht
Von Elena Deinhammer
DerOpernfreund.de.ariadneaufnaxos

Salzburg: Lang Lang hin oder her, dieser Prokofjew war hinreißend! (Bezahlartikel)
Die Wiener Philharmoniker unter Tugan Sokhiev mit Auszügen aus „Romeo und Julia“, Debussy und Lang Lang als bejubeltem Solisten bei Ravel.
DiePresse.com,lang-lang

Innsbruck: Barockoper mit Legendenstatus
09.08.2026 von Jörn Florian Fuchs
Mit Antonio Cestis „Il pomo d’oro“ stemmen die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik ein barockes Mammutwerk: über sieben Stunden Musik, 20 Sänger und 47 Rollen. Ein ambitioniertes Spektakel mit starken Momenten, aber auch Schwächen in Inszenierung und Klang.
BR.Klassik-de.innsbruck

Innsbrucker Festwochen: Die Miss Europa erringt den goldenen Apfel (Bezahlartikel)
Zum Fünfziger wagten sich die Innsbrucker Festwochen an Cestis Barockspektakel „Il pomo d’oro“. Nach über sieben Stunden, verteilt auf zwei Abende, gab es Standing Ovations.
DiePresse.com.innsbruckerFestwochen

BASTAD Tennisstadion: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER – halbszenische Aufführung mit Maltman, Strid, Groissböck und Barbeyrac; 8.8.2026

Ein nordischer Operntraum am Centrecourt

Christopher Maltman, Elisabet Strid. Foto: Gunilla Hovenäs

Båstad ist eine beschauliche Gemeinde mit 5000 Einwohnern in der südschwedischen Provinz Skåne län am Kattegat. Landesweit bekannt für Tennis und Golf, ist Båstad der Austragungsort des Hauptevents des jährlichen Birgit Nilsson Festivals, einer Opernaufführung vor großem Publikum im riesigen Centrecourt, wo auch der Nordea Open Tennis Wettbewerb stattfindet. In diesem Jahr galt der musikalische Höhepunkt des Festivals Richard Wagners „Der fliegende Holländer“. Gesungen wurde in Konzertkleidung. Für die szenischen Elemente der Auftritts- und Bewegungsregie war Staffan Valdemar Holm verantwortlich.

2.700 Besucher und Besucherinnen waren gekommen, Einheimische wie zahlreiche Feriengäste, die in dem idyllisch gelegenen, von Ludvig Nobel (Bruder des Alfred Nobel) in seiner Bedeutung geförderten Orts zur Erholung Kultur serviert bekamen. Das Stadion liegt passend zum Inhalt der Oper direkt am Meer. So ließen es sich eifrige Möwen, Krähen und Schwalben in der Abenddämmerung nicht nehmen, in ihre Flugkünste und kleinen Sangeseinlagen vorzuführen. Die Bühne für Orchester, Chor und Solisten mit ihrer wuchtigen weißen Überdachung sah ohnedies wie Riesensegel am Schiffsbug aus.

Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger

LISZT-ZENTRUM RAIDING (Bgld)

 

Liebe Liszt Freunde!
Die Saison 2026/27 steht im Zeichen eines besonderen Jubiläums: 20 Jahre Liszt Zentrum Raiding. Von großen Festivalmomenten im Oktober über besondere Kammermusik und barocke Orchesterpracht im März, dem beliebten Brass Fest im April und den sommerlichen Konzertabenden im Juni spannt sich der einzigartige musikalische Bogen durch die neue Saison.

Zum Jubiläum erwarten Sie zwei ausgewählte Abo-Angebote, mit denen Sie die Vielfalt der Saison entdecken und gleichzeitig 20 % Jubiläumsbonus sichern können.

Wer bis 20. August 2026 ein Matinee-Abo oder Freitagabend-Abo bucht, darf sich zusätzlich auf eine genussvolle Konzertpause freuen: Wir reservieren Ihnen einen Pausentisch und laden Sie auf ein Glas Sekt und pannonische Pogatschen ein.

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Sprechtheater/ Wien
Volkstheater-Ikone Vera Borek gestorben


Vera Borek

Die vor allem als langjähriges Ensemblemitglied des Wiener Volkstheaters und als Ehefrau der 1986 verstorbenen Schauspiel-Legende Helmut Qualtinger bekannt gewordene Schauspielerin Vera Borek ist tot. Die 85-Jährige starb „nach einem kurzen Spitalsaufenthalt“ am Samstagabend in Wien. Die Tochter einer deutschen Opernsängerin und eines Wiener Lederwarenhändlers wurde am 20. September 1940 in Breslau geboren und kam mit der Familie als Kind nach Wien. Sie besuchte in Hannover die Schauspielschule und hatte in Bochum, Münster, Wiesbaden und Hamburg Engagements, ehe sie auch beruflich wieder nach Wien kam.
https://www.krone.at/4250236

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Eine Woche Ausnahmezustand in Ceuta: So lief die beispiellose Massenabschiebung nach dem Ansturm ab.
Zum Bericht
Nach dem Drohnenvorfall in Leipzig: Was wir von Polen und Balten lernen können.
Zum Bericht
Grösste Techno-Party der Welt zu Ende: Hundertausende Menschen haben am Samstag an der Street Parade um das Zürcher Seebecken gefeiert. Die Chronik einer angekündigten Ekstase. 
Zum Bericht
Zur gegenwärtigen Hitzewelle: Europaweit ist die Zahl der hitzebedingten Todesopfer auf 31 800 gestiegen. Die Schweiz verzeichnet 357 Todesfälle. Das Land ist laut Swiss Re besonders stark von den steigenden Temperaturen betroffen.
Zum Bericht
Wasserknappheit wegen Hitze: Italien und Frankreich schielen auf die Wasserreserven im Tessin und in der Genferseeregion. Mit zunehmenden Dürren steigt der Druck auf die Schweiz. 
Zum Bericht
«Infantino hat mit Trump ein Vorbild»: Der frühere Fifa-Ethiker Hans-Joachim Eckert fordert vom Verband eindringlich, Strukturen zu verändern.
Zum Interview
Robotaxi-Firma gründet eine Schweizer Niederlassung: Das Google-Schwesterunternehmen Waymo hat sich im Handelsregister eintragen lassen. Auf den Schweizer Strassen zeichnet sich ein Duell mit Uber ab.
Zum Bericht
Schluss mit süsser Versuchung: An Kinder gerichtete Werbung für ungesunde Produkte wie Chips, Schoggi und Energy-Drinks soll in der Schweiz bald verschwinden.
Zum Bericht
Nicaragua ist das Nordkorea Lateinamerikas: Anzeichen für ein Ende der Diktatur des Altrevolutionärs Daniel Ortega gibt es nicht: Jüngst hat das Regime die für 2027 geplanten Wahlen abgesagt. Nicaragua sei zu einem totalitären Überwachungsstaat verkommen, sagen Menschenrechtsaktivisten und Journalisten.
Jetzt lesen
Der umtriebige Michele Maggi: Wie ein politischer Flüchtling den Grundstein für eine Weltmarke legte: Er flüchtete aus dem reaktionären Italien und hatte in der Schweiz als Unternehmer Erfolg. Nur so konnte sein verhaltensauffälliger Sohn Julius das Maggi-Imperium aufbauen. Dies zeigen neue Archivfunde.
Jetzt lesen
 «Wir wollen Krieg gegen das Feuer führen, doch dieser Krieg ist verloren, bevor er überhaupt begonnen hat»: Die französische Philosophin Joëlle Zask beschäftigt sich mit den Gefahren durch Waldbrände, die so extrem sind, dass sie kaum mehr zu löschen sind. Im Interview erklärt sie, welche Abwehrmittel den Menschen bleiben.
Jetzt lesen
«Warum verschwinden die nicht einfach?» – wie die Jagd auf Kommunisten Hollywood veränderte: Die schwarze Liste der Nachkriegsjahre zerstörte Karrieren und wurde zum Werkzeug eines politischen Machtkampfs. Die gefeierte Retrospektive am Locarno Film Festival zeigt nun die Hintergründe dieser dunklen Epoche. Ein Treffen mit dem Kurator.
Jetzt lesen
Eine Japanreise: Das Werk von Karl Walser, Robert Walsers Bruder, wird gerade wiederentdeckt. Es sind Bilder einer längst versunkenen Welt: Karl Walser bereiste vor über hundert Jahren Japan. Die dort entstandenen Aquarelle und Gemälde gehören zum Besten, was von dem Schweizer Maler erhalten geblieben ist.
Jetzt lesen
Italien verabschiedet sich vom «Maestrone»
Francesco Guccini war ein Anti-Star, der Generationen von Musikern geprägt und viele Mächtige im Land verärgert hat. Die Trauer um ihn nach seinem Tod ist auch ein Akt der Versöhnung.
Jetzt lesen

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

rone“-Kommentare
Strittiger Kanzler-Sager: Aber wo er recht hat
„Kinderbetreuung würde ich nicht als Arbeit sehen.“ Mit diesem Sager sorgte Bundeskanzler Christian Stocker für heftige Diskussionen. Die „Krone“-Journalistinnen Petja Mladenova und Conny Bischofberger – beide zweifache Mütter – argumentieren, warum der Kanzler mit dieser Aussage durchaus recht hat – oder eben nicht …
https://www.krone.at/4247915

AK-Präsidentin Anderl: „Kindererziehung ist Hundsarbeit“
Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl hat ihre Partei am Samstag in „Im Journal zu Gast“ auf Ö1 zu Geschlossenheit aufgerufen. „Das fehlt mir derzeit bei der Sozialdemokratie“, sagte Renate Anderl etwa in Richtung von Burgenlands Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil, der Bundesparteichef Andreas Babler zuletzt indirekt den Rücktritt nahegelegt hat. Die SPÖ müsse auch besser transportieren, wofür sie steht und was davon in der Bundesregierung umgesetzt wird. „Er hat recht, es ist Feuer am Dach“, sah Anderl wie Doskozil angesichts schlechter Umfragewerte und Wahlergebnisse Handlungsbedarf. „Aber ich möchte hier anmerken: Es liegt nicht immer an einer Person.“ Diskussionen – „ob es um den Parteivorsitzenden geht, ob es um andere Themen geht“ – sollten in den Gremien geführt werden. Danach müsse die Partei „mit einer Sprache nach außen gehen, damit die Menschen auch uns wieder vertrauen“. Das fehle derzeit.
Kurier.at.hundsarbeit

Kinderererziehung mit „Hundsarbeit“ vergleichen, das könnte auch zu Irritationen führen! Jedes Wort gehört auf die Goldwaage gelegt!

Burgenland
Eine Milliarde Euro Verlust angehäuft: Dem Burgenland fehlt das Geld für die Rettung von Lenzing
In einem vernichtenden Bericht zerlegt der Landesrechnungshof die Finanzgebarung des Landes Burgenland. Reserven wurden aufgebraucht, ein Verlust von einer Milliarde Euro angehäuft.
DiePresse.com.milliarde

Österreich
Nach Ibiza-Skandal sagt Ex-Minister Blümel: „Strache tut mir extrem leid“
Für Aufsehen sorgt aktuell ein Social-Media-Clip von Ex-Finanzminister Gernot Blümel. Er spricht darin über den früheren FPÖ-Chef und Koalitionspartner Heinz-Christian Strache, das Ende der Regierung und was er im Nachhinein bereut. „Tut Ihnen HC Strache leid im Nachhinein“, wird der ehemalige Finanzminister und Kurz-Vertraute Gernot Blümel in einem Social-Media-Interview gefragt. „Extrem. Er ist ein wirklich netter Typ, das hat er sich eigentlich nicht verdient“, sagt Blümel daraufhin reuig. „Im Nachhinein war das sicher die falsche Entscheidung“, ergänzt er auf die Frage, ob er es bereue, die Regierung nach Veröffentlichung des Ibiza-Videos so schnell gesprengt zu haben.
KronenZeitung.at

Dass die Aufkündigung der damaligen Regierung nach Ibiza ein Fehler war, sagen nicht nur Kurz und Blümel. Dieser Fehler ermöglichte erst den Aufstieg der FPÖ, die ansonsten als Juniorpartner einer ÖVP-dominierten Regierung zu keinen Senkrechtstart hätte ansetzen können!

Geschichte

Deutschland
König Otto I.: Eine Krönung voller Rätsel
Am 7.8.936 wurde Otto der Große zum König gekrönt. Für manche beginnt mit ihm die Geschichte Deutschlands. Doch wie wahr die Berichte über sein Leben sind, ist fraglich. In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler, wie genau sich das Ostfränkische Reich zusammensetzt, warum der König ausgerechnet in Aachen gewählt wird und vom Mönch Widukind von Corvey, einer der bedeutendsten, aber auch rätselhaftesten Quellen der deutschen Geschichte im Mittelalter.
Am 7. August 936 wird der sächsische Herzog Otto in Aachen zum König des ostfränkischen Reichs gekrönt. Zunächst bricht Otto die Macht des Reichsadels und schlägt die Herrschaftsansprüche diverser Familienmitglieder nieder. Krieg ist der Normalzustand während Ottos Regierungszeit und Otto ist ein überaus erfolgreicher Krieger. Unter Ottos Herrschaft wächst der Zusammenhalt des Landes.,,
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:031ad4b1c011fab3/

Mandelieu-la-Napoule/ Frankreich
Streit läuft seit Jahren: Burkini-Verbot gescheitert – Gericht kippt Bade-Regel
Ein französischer Küstenort will Burkinis am Strand verbieten. Doch ein Gericht stoppt die Regel erneut und sieht gleich drei Freiheiten verletzt. Seit Jahren versucht es der südfranzösische Küstenort Mandelieu-la-Napoule immer wieder, doch erneut ist das Burkini-Verbot vor Gericht gescheitert. Das Verwaltungsgericht Nizza erklärte das Verbot jetzt in einem Eilverfahren für rechtswidrig. Nach Ansicht der Richter werden dadurch gleich drei Grundfreiheiten schwerwiegend und rechtswidrig beeinträchtigt: die Bewegungsfreiheit, die Gewissensfreiheit und die persönliche Freiheit.
Heute.at.burkini

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C

 

 

Diese Seite drucken