Die Münchner Opernfestspiele beenden die Saison der Bayerischen Staatsoper
Nach zwei außergewöhnlichen Festspielpremieren und mit den letzten Vorstellungen von Der Freischütz, Faust und Rigoletto gehen die diesjährigen Münchner Opernfestspiele und damit auch die Spielzeit 2025/26 der Bayerischen Staatsoper zu Ende.
Staatsintendant Serge Dorny: „Die Münchner Opernfestspiele bilden den würdigen Abschluss einer gelungenen Spielzeit 2025/26 mit zahlreichen Höhepunkten wie den international viel beachteten Neuproduktionen von „Of One Blood“ und „Die Walküre“ . Eine sehr stabile Auslastung von 98% zeigt uns, dass Oper, Ballett und Konzert nichts von ihrer gesellschaftlichen Relevanz verloren haben. Ich freue mich auf die kommende Spielzeit 2026/27, die wir mit dem Oper für alle: BMW Classics Konzert im BMW Park am Mittwoch, 16. September, und dem UniCredit Eröffnungsfest am Samstag, 19. September, eröffnen!“
Staatsoper.tv während der Spielzeitpause
Auch während der Spielzeitpause können Sie auf Staatsoper.tv ausgewählte Produktionen on demand erleben. Darüber hinaus bietet die Plattform Zugang zu einer Vielzahl historischer Aufzeichnungen aus dem Nationaltheater, die bedeutende Inszenierungen der letzten Jahrzehnte dokumentieren. Ergänzt wird das Angebot durch eine umfassende Sammlung an Konzertaufnahmen des Bayerischen Staatsorchesters, die das musikalische Erbe des Hauses hörbar machen.
Staatsoper.tv vereint damit erstmals alle audiovisuellen und Audio-Produktionen der Bayerischen Staatsoper, des Bayerischen Staatsballetts und des Bayerischen Staatsorchesters auf einer zentralen Plattform. Neue Formate ermöglichen zudem authentische Einblicke hinter die Kulissen des größten Opernhauses Deutschlands und zeigen den künstlerischen Kosmos jenseits der Bühne.
#BSOstaatsopertv
Am 1. August wäre der große Wagnersänger Theo Adam 100 Jahre alt geworden.
Kirsten Liese hat ihm aus diesem Anlass ihre jüngste Sendung im DLF gewidmet:
deutschlandfunk.de.adam
Salzburger Festspiele
Warum fällt Hinterhäuser der Abschied so schwer?
Markus Hinterhäuser ist nicht mehr Intendant der Salzburger Festspiele. Dennoch ist er allgegenwärtig. Der Streit um seine Trennung wirft Fragen nach Transparenz auf – und nach der Fähigkeit, ein Amt auch wirklich hinter sich zu lassen.
https://backstageclassical.com/warum-faellt-hinterhaeuser-der-abschied-so-schwer/
Salzburg/ Hinterhäuser. Krähenkrächzen im Affentheater (Bezahlartikel)
Markus Hinterhäuser gibt bei den Salzburger Festspielen seinem Rauswurf zum Trotz einen Liederabend mit Matthias Goerne. Sie finden in Schuberts „Winterreise“ wenig Tröstendes, aber am Ende einen utopischen Ausblick.
FrankfurterAllgemeine.net.kraehenkraechzen
Markus Hinterhäusers Rückkehr: Nichts ist wichtiger als Schubert (Bezahlartikel)
Monatelang war spekuliert worden, ob Ex-Intendant Markus Hinterhäuser seine beiden Auftritte als Pianist wahrnehmen würde. Der erste fand nun statt: Er gestaltete mit Matthias Goerne eine düster-expressive „Winterreise“.
DiePresse.com.schubert
Kommentar: Eine Szene mehr im Affentheater
Es ist nur eine kleine APA-Meldung, die da gestern Donnerstag (30.1.) rausging an die Redaktionen: Das Landesverwaltungsgericht Salzburg habe festgestellt, dass das Kuratorium Auskunft über die Gesamtkosten erteilen müsse, die den Festspielen aus der Trennung von Markus Hinterhäuser als Intendanten erwachsen sei.
DrehpunktKultur.at.kuratorium
Salzburg/ Werther: Eine Rolle fürs Leben: Benjamin Bernheim wird in Salzburg als Werther gefeiert (Bezahlartikel)
In Zürich nahm seine Weltkarriere ihren Anfang, hier wurde er zum Publikumsliebling – jetzt brilliert der französische Tenor in Jules Massenets Goethe-Oper an den Salzburger Festspielen.
NeueZuercherZeitung.ch.werther
C’est le chant de la délivrance! – Benjamin Bernheim als „Werther“ bei den Salzburger Festspielen
Zum Gesang der Erlösung wird Werther das von den Kindern aufgeführte Weihnachtslied, als er dessen Klänge in der Stunde seines Todes vernimmt und auf Vergebung hofft. Einen Gesang der Erlösung oder jedenfalls einen, dem man in seiner Brillanz ohne Zögern erlösende Qualität zusprechen würde, war auch an diesem Juliabend im Salzburger Festspielhaus zu hören.
opernmagazin.de.werther
Salzburg/Ariadne auf Naxos: Alte Abgründe, neue Weltordnung
„Etwas ist aus den Fugen geraten, die Weltordnung hat sich komplett verlagert.“ Das ist für den Regisseur Ersan Mondtag der Ausgangspunkt seiner Neuinszenierung von Ariadne auf Naxos. Gespielt wird auf dem Mars. Dirigieren wird Manfred Honeck.
https://www.drehpunktkultur.at/index.php/festspielstadt-salzburg/festspiele/alte-abgruende-neue-weltordnung
Iwona Sobotka im Interview: Verdi, Muti und der Mut zum Nein
Iwona Sobotka. Foto: Michael Heller
Im August debütiert die polnische Sopranistin Iwona Sobotka bei den Salzburger Festspielen – als Solistin in Verdis Messa da Requiem unter Riccardo Muti mit den Wiener Philharmonikern. Erfahrung sei das größte Kapital in diesem Beruf, sagt die Grand-Prix-Gewinnerin des Concours Reine Elisabeth von 2004, die zu den wenigen Sängerinnen ihrer Generation zählt, die eine internationale Opernkarriere mit dauerhafter Zusammenarbeit mit den großen Orchestern verbinden. Ein Gespräch über Wandlung, das Vertrauen in die eigene Stimme und warum sie ihre Karriere mit einem Nein begann.
Frau Sobotka, im August stehen Sie zum ersten Mal bei den Salzburger Festspielen auf der Bühne. Woran haben Sie zuerst gedacht, als die Einladung kam?
Es war für mich nie nur eine Einladung nach Salzburg – es war die Einladung von Riccardo Muti. Salzburg ist der nächste, besondere Schritt auf einem gemeinsamen Weg.
Riccardo Muti und Verdis Requiem
Da geben Sie schon das Stichwort. Erzählen Sie von Ihrer Zusammenarbeit mit Riccardo Muti.
Kennengelernt haben wir uns vor Jahren in Paris, bei Verdis Requiem, und es hat sofort gestimmt. Seither ist unsere Zusammenarbeit immer enger geworden.
Was macht die Arbeit mit ihm aus?
Er versteht Sänger – wie wir atmen, wie wir interpretieren. Er singt mit dir auf der Bühne. Solche Dirigenten gibt es heute nicht mehr viele. Oft sind es großartige junge Talente, aber entscheidend ist, dass jemand am Pult begreift, was wir tun. Nach zweiundzwanzig Jahren in diesem Beruf kann ich meine Erfahrung in die Hände von jemandem legen, der genau weiß, was er damit anfangen soll – das gibt mir Ruhe und Sicherheit. Wir sollten eine Aufführung nicht allein auf dem eigenen Rücken tragen müssen. Wie tragfähig diese Verbindung ist, haben wir zuletzt bei unserer preisgekrönten Simon-Boccanegra-Produktion in Japan erlebt.
Weiterlesen im Interview von Stefan Pieper
Online-Merker-Mitarbeiter Udo Pacolt ist tot!
Udo Pacolt (25. Mai 1939 bis 20. Juli 2026) ist im 88. Lebensjahr friedlich eingeschlafen.
Wir verabschieden uns von Udo am Freitag, 21. August 2026 um 13 h in der Halle 2, Friedhof Neustift/Wien
Wir, die ihn sehr geschätzt haben, bedanken uns für seine stete Bereitschaft!
Bayreuth/ Festspiele: Das Experiment scheitert am visuellen Overkill
„Wild und kraus kreist die Welt“ – Der KI-Irrsinn in Bayreuth wird im „Siegfried“ fortgesetzt
„Siegfried“ . Foto: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele
Fast hatte man sich schon partiell mit der KI-Ästhetik des Jubiläums-„Rings“ abgefunden, denn scheinbar hatten die Verantwortlichen für den „Siegfried“ technisch nachgebessert. Die „Heute mal gar nicht so schlimm“-Haltung währte aber nur kurz, denn diesmal kam es noch ärger. Der zweite Tag des Bühnenfestspiels am 30. Juli 2026 in der „Bearbeitung“ von Marcus Lobbes und Nils Corte konnte sogar richtig wütend machen.
„Diese KI ist schlecht erzogen“
Ein Waldvögelchen zwitscherte dem Rezensenten, dass eine KI-erfahrene Opernregisseurin bezüglich der Technik des Bayreuther „Rings“ den Fehler klar benannte: „Diese KI ist schlecht erzogen“, erklärte sie, und natürlich – der Apparat verarbeitet nur, was der Mensch ihm eingibt. Hier sind also eindeutig die Erziehungsberechtigten verantwortlich.
Es beginnt diesmal eigentlich ganz schön, und auch zwischendrin gibt es immer wieder Momente, in denen die Kongruenz zwischen Bühnengeschehen und generierten Ansichten stimmt. Charmant angegilbte historische Bühnenbilder, stimmungs- und geheimnisvoll wuchernde Wald-Phantasien (sogar einen Bären gibt es zu Beginn), Drachen-Anmutungen mit Krokodil-Babies und verschlungenen schuppigen Strukturen sowie grüne Kolibris und andere Piepmätze schaffen durchaus reizvolle Folien.Von Dr. Andreas Ströbl
KJassik.begeistert.de
Kritik „Siegfried“ in Bayreuth: „Ring“ ohne Benzin
Bayreuth mit einem Spar-Ring ab: KI-Projektionen statt Bühnenbild und Inszenierung.
Vor 150 Jahren wurde „Siegfried“ bei den ersten Bayreuther Festspielen uraufgeführt. Ausgerechnet im Jubiläumsjahr speist Katharina Wagner das Publikum mit einem Spar-Ring ab: KI-Projektionen statt Bühnenbild und Inszenierung. Können Christian Thielemann und Michael Volle als Wotan den Abend retten?
BR-Klassik.de.aktuell
Vom Gesamtkunstwerk zum Sängerfest – Die Solisten übertrumpfen die Bilderflut im Bayreuther „Siegfried“ (Bezahlartikel)
NeueMusikzeitung/nmz.de.saengerfest
Halbwegs genießbar: Der Bildersalat in Bayreuths KI-„Siegfried“ (Bezahlartikel)
Grundsätzliches ändert sich am KI-„Ring“ der Bayreuther Festspiele nichts mehr. Aber er gibt die Gelegenheit, vieles zu hinterfragen und manches zu schätzen. Musikalisch bleibt er überdurchschnittlich
DiePresse.com.halbwegs.genießbar
So lief die „Siegfried“-Premiere bei den Bayreuther Festspielen (Bezahlartikel)
Der KI-„Ring“ sorgt weiterhin für Buhs – und viel Applaus für die Sänger. Aber was hat John F. Kennedy mit Fafner zu tun?
https://kurier.at/kultur/bayreuther-festspiele-siegfried-premiere/403179090
Bayreuther Festspiele: „Der fliegende Holländer“, Richard Wagner
Was für eine Erholung auf dem Bayreuther Hügel nach zwei ermüdenden Ring-Tagen mit einer nach wie vor stimmigen Inszenierung und großartiger Regie! Der fliegende Holländer in der Interpretation von Dmitri Tcherniakov überzeugte am 29. Juli 2026 auch in seinem sechsten Jahr durch in jeder Hinsicht künstlerisch reife Leistungen.
Von Dr. Andreas Ströbl
DerOpernfreund.de,bayreutherfestspiele
Wiedersehen macht Freude – „Der fliegende Holländer“ in Bayreuth (Bezahlartikel)
Die Wiederaufnahme von Dmitri Tcherniakovs und Oksana Lynivs Fliegendem Holländer wurde einhellig bejubelt.
NeueMusikzeitung/nmz.de.wiedersehen
Wien/ Samstag, 8. August 2026, 19:30 Uhr: Canisiuskirche · Lustkandlgasse 36, 1090 Wien
“FROM THE SAME SEA”
Andrea Nikolić, Violine
Sanel Redžić, Gitarre
Eintritt: Frei (Spenden für die Kirche sind erbeten)
Auf dem Programm:
Niccolò Paganini — Sonata Nr. 1 in a-Moll, aus dem Centone di Sonate
Raffaele Bellafronte — Suite Nr. 1, in einer neuen Fassung eigens für das Duo
Gabriele Proy — Koralle (nach dem Gedicht Koralj vraćen moru von Vesna Parun) · URAUFFÜHRUNG
Meinhard Rüdenauer — Fiori Oscuri
Emil Cossetto — Sephardische Lieder aus Bosnien
Manuel de Falla — Sechs spanische Volkslieder
65 JAHRE LEHÁR FESTIVAL BAD ISCHL. *GALA-KONZERT* EIN HOCH DER OPERETTE
Landesrat Markus Achleitner & Ines Schiller & Thomas Enzinger & Matthias Achleitner & Brigitte Stumpner & Hannes Heide
(c) www.fotohofer.at
Dieses Jahr hob sich der Vorhang des Lehár Festivals zum 65. Mal. Grund genug, das Festival und die ewig junge Operette mit einem musikalischen Fest am 30. Juli 2026 im Kongress & Theaterhaus hochleben zu lassen.
Das musikalische Programm ließ jedes Operettenherz höherschlagen – von berührenden Arien, heiteren Duetten bis hin zu instrumentalen Einlagen und natürlich den unvergesslichen Evergreens. Diese Gala war ein weiteres Bekenntnis zur lebendigen Zukunft der Operette.
Dargeboten wurde diese Hommage von den Sängerinnen und Sängern des Lehár Festivals Bad Ischl, die gemeinsam mit dem Franz Lehár-Orchester unter der Leitung von Matthias Achleitner auf der Bühne standen und stimmlich brillierten. Durch den beschwingten Abend führte Thomas Enzinger.
EIN HOCH DER OPERETTE – Jubel für große Gefühle, mitreißende Melodien, Humor und einen Hauch von Sehnsucht!
Weiterlesen in den „Infos des Tages“
BAD WILDBAD / Rossini in Wildbad: LA GAZZA LADRA
30.7.2026 (Werner Häußner)
Claudia Muschio (Ninetta) und Patrick Kabongo (Giannetto). Copyright: Patrick Pfeiffer
Seltsam, dass Gioachino Rossinis „La gazza ladra“ so lange warten musste, bis sich das regiegeprägte Musiktheater der Gegenwart an das Meisterwerk erinnerte: Erst die Bad Wildbader Inszenierung von 2009 und eine Frankfurter Produktion 2014 rückten die „opera semiseria“ wieder in den Fokus. Jetzt hat Jochen Schönleber, langjähriger Intendant des Festivals „Rossini in Wildbad“, die Geschichte um eine diebische Elster zur Eröffnung der frisch renovierten früheren Festival-Spielstätte, dem stimmungsvollen historischen Saal des Kurhauses, erneut in Szene gesetzt, diesmal in der Fassung für Neapel aus dem Jahr 1819/20…
Zum Bericht von Werner Häußner
Filme der Woche
Filmstart: 29. Juli 2026
SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY
USA / 2026
Regie; Destin Daniel Cretton
Mit: Tom Holland, Zendaya, Jon Berntha u.a.
More of the same
Wer Spider-Man und die anderen Superhelden sehen will, die seit Jahrzehnten aus den Comic.Heften gekrochen und auf der Filmleinwand lebendig geworden sind – ja, der will halt immer dasselbe immer wieder sehen. Bei „Marvel“, dem Spiderman angehört, hat man das nun viel besser gemacht als bei der Konkurrenz DC, wo Superman zuletzt ein wokes Bürschchen und Supergirl ein Fetzenbankert geworden sind. „Spider- Man“, der nach Tobey Maguire und Andrew Garfield, die sich einfach nicht richtig anfühlten, man mit Tom Holland den richtigen jungen Helden gefunden hat, geht es besser. Peter Parker überzeugt, der sich in Notfällen in den Spinnenmann verwandelt und durch die Hochhausschluchten von New York turnt, um das Böse zu bekämpfen – wie das in den Comics eben so ist. wo man willig in diese Art von „Märchenwelt“ eintritt.
Nun ist Spider Man vor fünf Jahren in „No Way Home“ ja sozusagen verschwunden, ausgelöscht worden, auch aus dem Gedächtnis von Freundin und Freund. Aber man wusste ja – man muss nur warten, und er kommt wieder. Und da ist er, und Tom Holland mag mittlerweile 30 sein, er wirkt noch immer so überzeugend, so jugendlich, so liebenswert wie einst, als er (2017, auch schon wieder fast zehn Jahre her) in die Rolle eingestiegen ist. Und außerdem – er soll ja auch vom Drehbuch her erwachsener werden…
Zur Filmbesprechung von Renate Wagner
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung
«Angriff auf Spaniens territoriale Integrität»: der Regierungschef Sánchez und eine Exklave im Ausnahmezustand: 60 000 Menschen sollen laut dem Bürgermeister von Ceuta aus Marokko eingedrungen sein. Auch die Zahl der Todesopfer steigt weiter. Das Stadtfest wurde abgesagt, Spaniens Regierung steht in der Kritik.
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Alarmzustand in den spanischen Exklaven: Migranten strömen unkontrolliert nach Ceuta: Die Regierung der Küstenorts bei Marokko fordert von Madrid die Ausrufung der nationalen Notlage. Die Bilder erinnern an den letzten Ansturm von Migranten 2021, als zwei Dutzend Menschen beim Versuch, EU-Boden zu erreichen, starben.
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Der 14-Punkte-Plan ist praktisch tot: Die USA und Iran schlittern in einen Zermürbungskrieg: Teheran und Washington finden nicht aus der Eskalationsspirale heraus: In der Nacht auf Donnerstag flogen amerikanische Flugzeuge erneut Vergeltungsangriffe in Iran. Statt ernsthaft zu verhandeln, versuchen beide Seiten, militärische Stärke zu demonstrieren.
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Plan zur Entwaffnung der Hamas: Zwischen Washington und Jerusalem bahnt sich ein heftiger Konflikt an: Noch am Dienstag feierte Benjamin Netanyahu sein Treffen mit Donald Trump als historisch. Zwei Tage später drängt der amerikanische Präsident Israel zu einem Rückzug, den der Ministerpräsident kaum goutieren dürfte.
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Fjodorowa muss gehen: Frankreich weist eine prorussische Meinungsführerin aus: Xenia Fjodorowa war die Stimme des Kremls in Frankreich. Die Russin verbreitete Propaganda in Medien des Milliardärs Vincent Bolloré. Nun soll sie das Land wegen «Bedrohung der öffentlichen Ordnung» verlassen.
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Wehrfähige Ukrainer erhalten in der EU nicht mehr automatisch Schutz – die Schweiz könnte nachziehen: Die EU will die Rekrutierungsprobleme der ukrainischen Armee lindern. Männer zwischen 23 und 60 Jahren profitieren künftig nicht mehr von einer vereinfachten Aufnahme – ganz versperrt ist der Weg nach Europa indes nicht.
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Ausgebrannt: In der Welthauptstadt des Feuerwerks herrscht Totenstille: Eine Kleinstadt in Zentralchina ist die Feuerwerkfabrik der Welt. Dort fertigen mehr als vierhundert Firmen Leuchtraketen, Böller und Knallfrösche – auch für die Schweiz. Die Arbeitsbedingungen sind aber alles andere als sicher.
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Gefährliche Verharmlosung: wie die Gender-Theorie den Blick auf islamistische Gewalt blockiert: Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD schweigt ein Teil der Queer-Szene zu islamischer Homophobie. Das hat mit dem akademischen Erbe der Gender Studies zu tun: einer Ideologie, die in Tätern Opfer sieht.
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Die Welt von gestern: Stefan Zweigs legendäre Villa in Salzburg steht zum Verkauf: Auf dem Anwesen am Kapuzinerberg entstand nicht nur Weltliteratur, es traf sich hier auch die künstlerische Elite Europas. Jüngst gab es Aufregung um die Luxusimmobilie – auch wegen grosser Pläne des Noch-Eigentümers: Wolfgang Porsche.
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Der Mittelfinger in der Hosentasche – im von Drohnen belagerten Moskau übt man Verdrängung, und es wächst der kollektive Verdruss: In Russland ergeht man sich ob des Krieges in Indifferenz und Fatalismus, dennoch liegen die Nerven blank. Niemand weiss, wie lange das Land noch so weitermachen kann und wie lange die Leute die Misere zu ertragen bereit sind. Doch Putin hat seine Pläne.
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Zurbarán in der National Gallery ist das Highlight dieses Kunstsommers: Der spanische Barockmaler erzeugt Effekte wie im Kino: Zurbarán deutet das Unsichtbare im Sichtbaren an und lässt das Grauen aus den Tiefen dunkler Räume aufsteigen.
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Das KI-Experiment scheitert: Bei den Wagner-Festspielen bricht in «Rheingold» und «Walküre» eine Bilderflut über die Zuschauer herein, live generiert von KI. Das Experiment scheitert am visuellen Overkill. Die Musik und der Mann am Pult müssen die Produktion retten.
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Eine Rolle fürs Leben: Benjamin Bernheim wird in Salzburg als Werther gefeiert: In Zürich nahm seine Weltkarriere ihren Anfang, hier wurde er zum Publikumsliebling – jetzt brilliert der französische Tenor in Jules Massenets Goethe-Oper an den Salzburger Festspielen.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Sport/ Fußball: Jetzt liest Österreichs Sportminister Babler dem FIFA-Chef die Leviten!
„Fußball gehört den Fans, nicht Investment-Fonds. Während UEFA-Präsident Ceferin das erkannt und schon im Vorfeld der Weltmeisterschaft kritisiert hat, treibt FIFA-Präsident Infantino die Debatte mit seinen aktuellen Plänen auf die Spitze“, sagte Babler. Die schon bei der WM zu beobachtende, fortschreitende Kommerzialisierung des Fußballs lehnt er ab. „Grenzen wurden bereits überschritten“ „Mit der Kommerzialisierung der Weltmeisterschaft wurden bereits Grenzen überschritten“, sagte Babler am Donnerstag und sprach sich gegen dynamische Eintrittspreismodelle aus.
https://www.krone.at/4238001
Ui! Infantino zittert bereits. Mit einem Gegner solchen Kalibers konnte er nun wirklich nicht rechnen! Babler (und auch ÖFB-Präsident Pröll, der sich natürlich auch wichtig machen musste) retten den Weltfußball!
Kinderwunschbehandlung: Wer darf eigentlich Mama sein?
Kinderwunschbehandlungen für Single-Frauen sind in Österreich verboten. Noch. Wie ein Individualantrag beim Verfassungsgerichtshof das nun ändern will – und warum eine Österreicherin nach Spanien musste, um mittels Eizellspende und dem eingefrorenen Sperma ihres verstorbenen Mannes schwanger zu werden.
News.at.kinderwunsch
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C

