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Film: SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY

More of the same

31.07.2026 | FILM/TV, KRITIKEN

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Filmstart: 29. Juli 2026 
SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY
USA  /  2026
Regie;
Destin Daniel Cretton
Mit: Tom Holland, Zendaya, Jon Berntha u.a.

More of the same

Wer Spider-Man und die anderen  Superhelden sehen will, die seit Jahrzehnten aus den Comic.Heften gekrochen und auf der Filmleinwand lebendig geworden sind – ja, der will halt immer dasselbe immer wieder sehen. Bei „Marvel“, dem Spiderman angehört, hat man das nun viel besser gemacht als bei der Konkurrenz DC, wo Superman zuletzt ein wokes Bürschchen und Supergirl ein Fetzenbankert geworden sind. „Spider- Man“, der nach Tobey Maguire und Andrew Garfield, die sich einfach nicht richtig anfühlten, man mit Tom Holland den richtigen jungen Helden gefunden hat, geht es besser. Peter Parker überzeugt, der sich in Notfällen in den Spinnenmann verwandelt und durch die Hochhausschluchten von New York turnt, um das Böse zu bekämpfen – wie das in den  Comics eben so ist. wo man willig in diese Art von „Märchenwelt“ eintritt.

Nun ist Spider Man vor fünf Jahren in „No Way Home“ ja sozusagen verschwunden, ausgelöscht worden, auch aus dem Gedächtnis von Freundin und Freund. Aber man wusste ja – man muss nur warten, und er kommt wieder. Und da ist er, und Tom Holland mag mittlerweile 30 sein, er wirkt noch immer so überzeugend, so jugendlich, so liebenswert wie einst, als er (2017, auch schon wieder fast zehn Jahre her) in die Rolle eingestiegen ist. Und außerdem – er soll ja auch vom Drehbuch her erwachsener werden…

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SPIDER-MAN™: BRAND NEW DAY

Da Peter nun allein ist, abgeschnitten von seiner früheren Welt, umflirrt ihn Traurigkeit, die man Holland jede Sekunde glaubt. Natürlich sehnt er sich nach seiner großen Liebe MJ (Zendaya) und nach seinem besten Freund Ned (Jacob Batalon) – und das muss auch applaniert werden (es wird), denn Beziehungen sind ja das Wichtigste, wenn man nicht gerade wieder einmal gegen die Super-Bösewichte antreten muss. Dass sich mit dem Punisher (Jon Bernthal) ein moralisch nicht ganz lupenreines Raubein an seine Seite gesellt, sorgt für einigen Humor.

Der neue Regisseur des Films. Destin Daniel Cretton, verbindet das „private“ Element mit jenen brillant gestalteten Action-Szenen, die das Fan-Publikum immer wieder sehen will – es ist ein Hui, wenn Spidey über die Dächer fliegt.. Und wenn es den einen oder anderen neuen Effekt gibt (japanische Ninja-Kämpfer sind eine anspruchsvolle Abwechslung – ebenso wie verblüffende visuelle Tricks), ist auch nichts verhackt.

Kurz gesagt: Während die Konkurrenz mit Superman und Supergirl auch an den Kinokassen auf die Nase gefallen ist, bekam dieser „Spider Man“ fulminante Kritiken und hat auf Anhieb vier Millionen Tickets verkauft (wie KI weiß).

Verdientermaßen. Es ist kein Fehler, Erwartungen zu bedienen, statt sie zu unterlaufen, wenn ein Erfolgsrezept auf festen Beinen steht. Holland, Peter Parker, Spider Man, die Wolkenkratzer von New York, die Bösewichte und die attraktive, hier gefühlvoll geradezu tremolierende Zendaya – das funktioniert eben. More of the same als Erfolgsrezept.

Renate Wagner

 

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