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WIEN/ Stadthalle F: DIRTY DANCING – Das Original Live On Tour

Wiener Stadthalle F: 24.10.2014: DIRTY DANCING – Das Original Live On Tour

Nicole Burns-Hansen, Balász Ekker. Foto: Mehr Entertainment

Wer kennt ihn nicht, den romantischen Liebesfilm aus den 80er Jahren? Man erinnert sich gern an Baby Houseman´s erste Liebe zu Johnny, dem Tanzlehrer aus dem Urlaubsdomizil Kellerman´s Resort. Bereits seit 23.September kann man alle wichtigen Elemente aus dem Kinoklassiker natürlich auch hier in der Show-Version bewundern, wie die unvergleichliche Hebefigur, dazu die unvergesslichen Songs  „(I´ve had) The time of my life“  oder „Do You Love Me“. Nach der umjubelten Premiere und der vierwöchigen Aufführungsserie kommt diese erfolgreiche Produktion nun in die Zielgerade – und wartet mit einem besonderen Gustostückerl auf. In dieser letzten Vorstellungswoche vom 21. – 26.10. stehen mit Nicole Burns-Hansen und Balázs Ekker zwei bekannte Tanzprofis erstmals gemeinsam auf der Bühne. Beide bekannt aus der Jury von Dancing Stars“ – sind sie nun selber Stars in dieser getanzten Umsetzung des Kultfilms. Die beiden treten in vier Szenen auf und ergänzen damit  das großartige Ensemble. Nicole Burns-Hansen ist mehrfache Staatsmeisterin in den lateinamerikanischen Tänzen und das ungarische Temperamentbündel Balázs Ekker ist als Mambo-Weltmeister geradezu prädestiniert, hier mitzuwirken: der heiße Tanz zu den feurigen Rhythmen wie Mambo oder Merengue heizten dem Publikum ordentlich ein.


Anna Louise Weihrauch, Máté Gyenei. Foto: DI. Dr. Andreas Haunold

Die eigentlichen Hauptpersonen im Stück sind aber Anna Louise Weihrauch als „Baby“ und Máté Gyenei als „Johnny“, die den Vorbildern aus dem Film nahe kommen, in ihrer frischen Lebendigkeit überzeugen und tänzerisch mit Verve brillieren. Marie-Luisa Kaster ist eine hervorragende Tänzerin und gefällt als Penny. Das 21 köpfige Ensemble und die oberhalb der Bühne befindliche Band (Leitung: H.C. Petzoldt) bieten eine fulminante Show, die die Zuschauer sehr begeistert. Ein wenig schade vielleicht, dass manche Lieder auf Deutsch gesungen werden und nicht alle im englischen Original.

Das Setting mit den verschiebbaren Paneelen und kleiner Drehbühne ist nicht nur sehr praktikabel und wandelbar, die passenden Video-Projektionen suggerieren dazu auch die entsprechende Umgebung – was u.a. für eine sehr gut gelöste „Wasserszene“ sorgt. Die hübschen Kostüme sind zeitgemäß – die Story spielt 1963.

Tanz, Gesang, Musik – das Sommer-Urlaubs-Feeling ist hier prolongiert!

Wer die Termine in Wien versäumt hat oder die Produktion unbedingt wieder sehen will: nächste Gelegenheit dazu gibt es von 24. bis 28.06.2015 in der Grazer Stadthalle. 

Ira Werbowsky

 

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