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Interviews

PETER BERNHARD (Intendant) und GIULIANO BETTA (Musikalischer Leiter) über „Oper Schenkenberg/ Schweiz

Oper Schenkenberg, Schweiz : Gespräch mit Peter Bernhard, Intendant und Giuliano Betta, musikalische Leitung                            Giuliano Betta  © Wikipedia               Peter Bernhard  © Oper Schenkenberg Sie besetzen einige Rolle doppelt bis dreifach mit Sängerinnen und Sängern aus unterschiedlichen Ausbildungs- und Sprachrichtungen! Wieso? Peter Bernhard: Das Wichtigste für uns ist beim Vorsingen die Stimme. Dann […]

im Mai 2016 (Peter Heuberger/ Basel) Weiterlesen>

MARIA NAZAROVA: „Ich bin (hoffentlich immer) ein Glückskind“

Künstlergespräch / Konzert Maria Nazarova & Sofiya Almazova (Klavier: Manfred Schiebel) am 26.5. in der „Kunst – Werk-Galerie des Online-Merker Tags zuvor war sie im Staatsopern- „DON CARLO“ ein Himmlische „Stimme vom Himmel! Maria Nazarova, ein „Glückskind“. Copyright: Barbara Zeininger Die Koloratursopranistin MARIA NAZAROVA wurde 1988 in der Ukraine geboren. Ihre Gesang- und Schauspielausbildung erhielt […]

26.5.2016 (Elena Habermann/ Anton Cupak) Weiterlesen>

Constantin TRINKS: „Von dem Manne werden Sie noch Großes hören!“

„Von dem Manne werden Sie noch Großes hören!“  Constantin Trinks im Gespräch        Redakt.:  Der Titel unseres Gespräches ist ein Zitat Anton Bruckners über seinen Schüler  Hans Rott. Wie kommt man als deutscher Dirigent zum österreichischen Komponisten Hans  Rott, der selbst hierzulande immer noch nur wenigen ein Begriff ist?     CT: Als ich 15 Jahre alt war, fiel mir die gerade erschienene Erstaufnahme der Rott­Sinfonie  in die Hände. In dieser Zeit beschäftigte ich mich hauptsächlich mit der Musik von Wagner, Bruckner und Mahler. Da Hans Rott zu eben diesen dreien einen starken Bezug hatte,  entfachte die Sinfonie sofort meine Begeisterung. Seit dieser Zeit ist mir dieses Werk  besonders ans Herz gewachsen, da Rott darin ­ neben den zweifellos vorhandenen  Anklängen an seine Vorbilder wie Wagner und Bruckner ­ doch auch zu einer sehr  individuellen Tonsprache findet. Die Musik dieses jungen Mannes, der so tragisch mit nicht  einmal 26 Jahren in der Irrenanstalt verstarb, umfasst viele Facetten des Ausdrucks:  heroisch und erhaben, dabei auch verletzlich und zerbrechlich, dann wieder derb und trotzig.  Ein erschütterndes Nebeneinander von Verzweiflung und Optimismus.    ‚Redakt.:  Zufall oder doch Schicksal, zumal Sie einen beachtlichen Teil Ihrer künstlerischen  Schaffenskraft der Musik Richard Wagners widmen, von dem auch Hans Rott deutlich  hörbar beeinflusst war?    CT: Mit dem Menschen Hans Rott verband mich damals ganz sicher ein gewisser  jugendlicher Überschwang in der Begeisterung für die Werke Richard Wagners. Dieses  willige Sich­Hingeben an diese zuweilen rauschhafte Musik, welches ich als junger Mann  besonders genossen habe, spürt man auch ganz stark in der Musik von Hans Rott.   Als Dirigent, der stark im deutsch­österreichischen spätromantischen Repertoire unterwegs  ist, ist es mir ein Anliegen, das Werk Hans Rotts einem breiteren Publikum bekannt zu  machen und seine Sinfonie so oft es möglich ist aufzuführen.  Ich erinnere mich noch gut, wie es mir ging nach dem Konzert im Großen Festspielhaus in  Salzburg, dessen Mitschnitt nun auf CD vorliegt. Das Orchester und ich hatten eine sehr  intensive Probenwoche hinter uns. Das Werk war den Musikern gänzlich neu und forderte  von allen Beteiligten ein Höchstmaß an Konzentration. Es verlangt aber auch rein physisch  enorme Kraft und Ausdauer. So waren wir alle nach dem sehr gelungenen, aber auch  emotional sehr zehrenden Konzert glücklich erschöpft. Das Publikum nahm die Sinfonie total  begeistert auf und ich war dankbar, das Werk vielen Menschen, die es bis dahin noch gar  nicht kannten, nähergebracht zu haben.    Redakt.: Hans Rott war Kommilitone Gustav Mahlers. Man hört auch viel Mahler in Rotts  erster (und einziger) Sinfonie. Oder sollte man es umgekehrt formulieren, man hört Rott in  Mahler? Hat Mahler hier abgekupfert oder lag diese ​ “Neue Symphonie, wie ich sie verstehe”  (ein Zitat Mahlers) damals in der Luft?  CT: Ja, aus heutiger Sicht muss man natürlich sagen, dass vieles von dem, was wir als  “typisch Mahlerisch” kennengelernt haben, schon von Rott vorweggenommen worden ist.  Man muss sich vergegenwärtigen, dass Mahler seine 1. Sinfonie erst 1888 vollendet hat,  also acht Jahre nach Rotts Sinfonie in E! Das wissen wir aber erst seit 1989, dem Jahr der  Uraufführung der Rott­Sinfonie. Sicher lag so manches in der Luft im Wien des späten 19.  Jahrhunderts. Aber das Neue spricht in Rotts Musik schon eine so individuelle Sprache,  dass es kein Zufall sein kann, dass Mahler nicht nur wörtlich verschiedene Motive aus der  Sinfonie seines Studienfreundes zitiert, sondern auch die Atmosphäre ganzer Passagen  nachbildet oder zitiert.     […]

im Mai 2016 (Anton Cupak) Weiterlesen>

JOHANNA RACHINGER: Ob Papier, ob digital – lesen ist lesen

Alle Fotos: Österreichische Nationalbibliothek Generaldirektorin Dr. JOHANNA RACHINGER Ob Papier, ob digital – lesen ist lesen Der Vertrag von Dr. Johanna Rachinger als Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek ist eben zum dritten Mal verlängert worden. Viele Projekte laufen, andere stehen in Zukunft an. Zu diesem Anlass haben wir mit Dr. Johanna Rachinger das folgende Gespräch geführt […]

Mai 2016 (Renate Wagner) Weiterlesen>

SAIMIR PIRGU zu Besuch in der Galerie des „Online-Merker“

KUNST-WERK-GALERIE DES „ONLINE-MERKER“: KÜNSTLERGESPRÄCH SAIMIR PIRGU Prominenten Besuch konnten wir am 24.5. bei uns in der „Online-Galerie“ begrüßen. Saimir Pirgu nahm sich unmittelbar vor seinem Auftritt im Wiener Musikverein (Requiem von Berlioz) zwei Stunden Zeit, um geduldig Fragen zu beantworten. So erfuhren wir, dass sich Pirgu in erster Linie als Musiker sieht, der es dem […]

am 24. 5. 2016 (Anton Cupak) Weiterlesen>

LISE LINDSTROM: Jeder hat ein Recht auf seine Meinung

Fotos: Barbara Zeininger LISE LINDSTROM Jeder hat ein Recht auf seine Meinung Lise Lindstrom, Amerikanerin mit skandinavischen Vorfahren, hat laut lobender Kritiken in aller Welt „Silber Laser“ in der Stimme und wird an den berühmtesten Opernhäusern der Welt zu den weltbesten Interpretinnen der Turandot gezählt. Nur bei der Wiener Premiere gab es für sie (und […]

Mai 2016 (Renate Wagner) Weiterlesen>

ELISABETH LEOPOLD: „Ich red’ noch überall drein!“

Fotos: Leopold Museum ELISABETH LEOPOLD Ich red’ noch überall drein! Dr. Elisabeth Leopold hat ein Sammler-Leben mit ihrem Gatten, dem großen Rudolf Leopold (er starb 2010), geteilt. In dem von ihm gegründeten Leopold Museum ist sie noch immer die Grande Dame des Hauses, und daran sowie an ihren Aktivitäten ändert auch ein 90. Geburtstag nichts. […]

Mai 2016 (Renate Wagner) Weiterlesen>

Ein Gespräch mit YUSIF EYVAZOV zu seinem Debüt in Wien

Ein Gespräch mit Yusif Eyvazov       26. April 2016Inhalt und Gestaltung: Peter Skorepa/MerkerOnline. Das Interview führte Ella Gallieni    Yusif Eyvazov „Habe großen Respekt vor dem Wiener Publikum“   Wie fühlen Sie sich an diesem Haus, in dem ja, ähnlich wie an der MET, schon die größten Tenöre ihre Vorgänger waren. Spüren Sie etwas von der […]

am 28.4. (Peter Skorepa) Weiterlesen>

Vor der Wiener Turandot-Premiere (28.4.2016): Gustavo DUDAMEL – der Dirigent

Vor der Premiere – Turandot unter der Leitung von Gustavo Dudamel und inszeniert von Marco Arturo Marelli  Am 3. März 2004 spielte die Wiener Staatsoper zum letzten Mal Giacomo Puccinis Spätwerk Turandot. Es war dies die 61. Aufführung der Harold Prince-Inszenierung aus dem Jahr 1983, bei der Lorin Maazel am Pult des Wiener Staatsopernorchesters gestanden […]

21.4.2016 (Ernst Kopica) Weiterlesen>

Vor der Wiener „Turandot-Premiere (28.4.2016): Marco Arturo MARELLI – der Regisseur

Vor der Premiere – Turandot unter der Leitung von Gustavo Dudamel und inszeniert von Marco Arturo Marelli  Am 3. März 2004 spielte die Wiener Staatsoper zum letzten Mal Giacomo Puccinis Spätwerk Turandot. Es war dies die 61. Aufführung der Harold Prince-Inszenierung aus dem Jahr 1983, bei der Lorin Maazel am Pult des Wiener Staatsopernorchesters gestanden […]

am 21. 4.2016 (Ernst Kopica) Weiterlesen>

 

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