Placido Domingo in Schladming (7.6.)
Concert at the 2026 Summer-Opening Schladming-Dachstein, Austria
, Planai Stadion, 7 June 2026, with Plácido Domingo, Adriana Kučerová, Teo Gertler (guest violinist) and Rastislav Štúr conducting the Slovak Philharmonic Orchestra. Summer-Opening Schladming Slovenská filharmónia – Slovak Philharmonic Teo Gertler
Schladming
Plácido Domingo und die Weisheit eines Sängerlebens (Bezahlartikel)
KRITIK. Mit stehenden Ovationen wurden Plácido Domingo und seine Mitstreiter verabschiedet. Der Weltstar beendete das Summer Opening Schladming würdevoll mit Klassik.
KleineZeitung.at.domingo.inschladming
Ich bewundere und bedaure PD zugleich. Ich bin noch etwas jünger als er, aber sein Arbeitspensum schaffe ich derzeit nie und nimmer mehr. Anderseits bedaure ich ihn, denn er hat einen Familienclan zu erhalten, der ohne ihm seinen Lebensstandard nicht halten könnte. P.D. ist also ein Getriebener – und wird als solcher von mir nicht beneidet. Jetzt treibt es ihn nach Schladming -ohne Ski!
Wiener Volksoper
Schweren Herzens müssen wir die für heute geplante Pink Pride Party absagen.
Aufgrund der aktuellen Gewitterwarnungen sowie der prognostizierten Wetterlage mit starkem Wind und anhaltendem Regen können wir die Sicherheit aller Besucher:innen, Künstler:innen, Mitarbeiter:innen und freiwilligen Helfer:innen nicht mehr gewährleisten.
Die Sicherheit aller Beteiligten hat für uns oberste Priorität. Ein Fest dieser Größe lebt von einer unbeschwerten und sicheren Atmosphäre – unter den gegebenen Bedingungen ist dies heute leider nicht möglich.
Wir bedauern diese Entscheidung sehr und wissen, wie viele Menschen sich auf diesen gemeinsamen Abend gefreut haben. Die Absage erfolgt jedoch aus Verantwortung gegenüber allen Gästen und Mitwirkenden.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Die Premiere von Die Fledermaus – Pride Edition um 19:00 Uhr findet selbstverständlich statt.
Feuilleton: Kreativität statt Kohle – reicht das?
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, heute geht es ums liebe Geld: In Bayreuth und in unseren Orchestern fehlt es. Um so wichtiger sind kreative, neue Ideen. Aber die stehen unter immer größerem politischen Druck! Zum Kesting-Ableben: Der letzte Papst. Irgendwie schien das nicht mehr seine Welt zu sein, als er vor einigen Monaten bei der Premiere von Das Paradies und die Peri im Foyer der Hamburgischen Staatsoper stand. Daraus machte er anschließend – in einer seiner letzten Kritiken – auch kein Geheimnis: Jürgen Kesting spottete herzhaft über die »Ja‑Sager‑Kritiker«, die dem neuen GMD huldigten, lachte das Publikum aus, das sich bei Ina Müller »unter seinem Niveau« amüsierte und befand, dass Tobias Kratzer eher sein eigenes Ego als Schumann und Kesting befriedigte. Bämm! Nun ist Jürgen Kesting tot – gestorben in Hamburg. Einer, an dem ich mich immer reiben konnte. Mein ganz persönlicher Nachruf hier.
So richtig mit der Kohle umgehen konnte Richard Wagner nicht: Hatte er Geld, gab er es aus, hatte er keines, wollte er es abschaffen! Ein Problem, das nun auch Bayreuths Lokalpolitiker kennenlernen: Der neue Bürgermeister Andreas Zippel hat gerade die sogenannte »Festmeile« zum 150-jährigen Festspieljubiläum im Sommer abgesagt – weitere Zuschüsse sollen überprüft werden. Was genau los war: Niemand sagt nichts. Die Frankenstiftung hatte 1,5 Millionen in die Feierlichkeiten für das Jubiläumsjahr gesteckt, die Stadt noch einmal 220.000 Euro. Vor einer Woche wurde bekannt, dass Bayreuths Kulturreferentin Eva Christina Bär bereits vor vier Wochen freigestellt wurde. Das Programm der Festspiele von Katharina Wagner ist ebenso wenig betroffen wie die Programme des Hauses Wahnfried, das frühzeitig eigene Planungen unternommen hat. Eine Anfrage von BackstageClassical an den Projektleiter des Festivals 150 Jahre Festspiele Florian A. Unterburger wurde nicht beantwortet – sein WhatsApp-Status letzten Donnerstag lautete: »Umbruch«. Die ganze Story hier.
https://backstageclassical.com/kreativitaet-statt-kohle-reicht-das/
Wien/Staatsoper/ Richard Wagner, Die Walküre
Die Walküre in Wien: Liebe im Schatten des Untergangs
Kaum haben die Götter Walhall bezogen, beginnt ihr schönes neues Zuhause bereits zu bröckeln. Was im Rheingold als Streit um Gold, Macht und Verträge seinen Anfang nahm, wird in der Walküre zur Familienkrise von kosmischen Ausmaßen.Erster Tag des Bühnenfestspiels »Der Ring des Nibelungen« Die Wiener Staatsoper setzte ihren aktuellen Ring des Nibelungen mit einem Abend fort, der die Qualitäten des Rheingold nicht nur bestätigte, sondern in vielerlei Hinsicht noch übertraf. Wo der Vorabend vor allem die Welt des Ringes errichtete, schenkt die Walküre seinen Figuren Herz, Blut und Emotionen. Das Ergebnis war ein Abend großen Musiktheaters, der das Publikum über mehr als vier Stunden hinweg in seinen Bann zog.
von Kathrin Schuhmann
Klassik-begeistert.de
Audio
Why we play – Film-Dokumentation über das Ensemble Modern
Audio von Jörn Florian Fuchs (8,22 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio
Wien/Volksoper: Fantasien im Reality-Check
An der Volksoper Wien feiert „Hoffmanns Erzählungen“ von Jaques Offenbach unter der Regie von Lotte de Beer Premiere. Nach der Pause treten die Muse und Hoffmann vor den geschlossenen Vorhang. „Und wie war’s für dich bis jetzt?“, fragt sie. Er muss nicht lang überlegen: „Also, ich war gut!“ Immerhin: Applaus und Gelächter im Publikum. Noch witziger wär’s gewesen, hätten die Übertitel die Pointe nicht vorab verraten. Ja, „Hoffmanns Erzählungen“, Jacques Offenbachs große „Opéra fantastique“ mit ihrer komplizierten Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte, die voll ist mit Unglücksfällen und Eingriffen, Umarbeitungen und sogar Fälschungen, diese faszinierende romantische Oper, die erst nach Offenbachs Tod uraufgeführt werden konnte: Sie wird an der Wiener Volksoper auf keine ganz gewöhnliche Weise erzählt. Und das ist nicht nur erlaubt, sondern kann ja auch sehr gut sein. Oder: könnte.
BR-Klassik.de.fantasien
Ein Alptraum in der Puppenkiste
In der Suche nach den kulturellen Vorläufern seiner „Traumdeutung“ hat Sigmund Freud die Oper so gut wie ausgelassen. Fündig hätte er freilich bei Jacques Offenbach und den Traumabenteuern seines Hoffmann werden können. An der Volksoper ist seit Sonntagabend zu sehen, was passiert, wenn man „Hoffmanns Erzählungen“ quasi im Schweinsgalopp durch die Welt der Traumdeutung treibt. Die Sehnsucht nach der Geliebten strandet an der Monsterpuppe.
https://orf.at/stories/3432660/
Volksoper: „Hoffmanns Erzählungen“ als Gesprächstherapie (Bezahlartikel)
Am Gürtel bricht Hausherrin Lotte de Beer Offenbachs „Fantastische Oper“ durch eingeschobene deutsche Dialoge zwischen Hoffmann und seiner kritischen Muse auf – und lähmt sie zugleich. Auch musikalisch gibt es zu wenig Grund zur Freude. Muse sein ist auch nur ein Job: „Hoffmann“ ist die Akte beschriftet. „Verwechselt Fantasie und Realität“, „Erotomanie“ und andere Diagnosen sind erstellt, therapeutische Maßnahmen nötig … Aber beginnen wir mit der musikalischen Seite. Die schmerzte genau genommen mehr als die szenische.
DiePresse.com.gespraechstherapie
Therapeutin Muse: „Hoffmanns Erzählungen“ an der Volksoper (Bezahlartikel)
Die Frauen machen Hoffmann wahnsinnig! Olympia, Antonia und Giulietta gehen ihm nicht mehr aus dem Kopf – und dann rebelliert auch noch seine Muse: „Die Rolle, die du mir zuschreibst, passt mir nicht. Dieser Typ Muse, der deine erotomanischen Fantasien befriedigt. Es gibt keine Frau, die in diese Rolle passt. Nicht im Leben und auch nicht in der Kunst.“ Das sind neue Töne für den Dichter, aber auch für Besucher von „Hoffmanns Erzählungen“. Zu hören sind sie in der Volksoper.
KleineZeitung.at
Premiere „Turandot“ von Giacomo Puccini am 7. Juni 2026 in der Staatsoper/STUTTGART
Weltumfassendes Drama
Diego Godoy (und Statistin). Fot0: Martin Sigmund
Anna-Sophie Mahler hat als Regisseurin bei Giacomo Puccinis „Turandot“ einen ganz neuen Ansatz. Prinzessin Turandot will sich nicht mit einem Mann verheiraten. Deswegen hat sie einen Schutzwall von drei Rätseln errichtet. Wer die Rätsel lösen kann, bekommt sie zur Frau. Wer scheitert, wird enthauptet. Als der Tartaren-Prinz Calaf drei richtige Antworten gibt, scheint der Bann gebrochen zu sein. Doch Calaf eröffnet Turandot einen Ausweg. Wenn sie über Nacht Kenntnis von seinem Namen gewänne, brauche sie ihn nicht zu heiraten. Die Sklavin Liu kennt Calafs Namen. Als sie sich (um das Geheimnis nicht zu verraten) das Leben nimmt, bricht Puccinis Oper ab. Der Komponist starb 1924 an einem Krebsleiden in Brüssel. „Turandot“ blieb Fragment und wurde 1926 ohne Finale uraufgeführt.
Zum Bericht von Alexander Walther
Athens Epidaurus Festival, Peiraios 260: Philip Glass: Einstein on the Beach / Konzertperformance
Besuchte Aufführung am 30. Mai
Wenn Hören sehend macht
Foto: Jorge Carmonia
Nach Heiner Goebbels „Schliemann III“ zur Eröffnung des Athens Epidaurus Festival kam am zweiten Abend eine Konzertversion von Philip Glass‘ Oper „Einstein on the Beach“ zur Aufführung. Und wiederum darf man von einem Hörereignis sprechen. Philip Glass und Robert Wilson brachten die gemeinsam entwickelte Oper 1976 am Festival von Avignon zur Uraufführung. Es war ein Ereignis, das Operngeschichte schrieb. Das radikale Werk verzichtet auf eine Handlung und arbeitet stattdessen mit harmonisch geformten Motivblöcken und lyrischen Texten. Es geht dabei nur assoziativ um Einstein. Der berühmte Physiker tritt an keiner Stelle jemals auf. Thematisch tauchen Aspekte wie Zug, Gerichtsprozess/Gefängnis und Raumschiff auf, aber auch die Emanzipation der Frau und die Hingabe des Liebenden. „Einstein on the Beach“ bleibt auch ohne szenische Aufführung ein Gesamtkunstwerk.
Zum Bericht von Ingo Starz
WIEN / Kammeroper des MusikTheaters an der Wien: LADY MAGNESIA von Mieczysław Weinberg
ZWEIMAL ALEXANDER von Bohuslav Martinu
7. Juni 2026 (Premiere: 2. Juni 2026)
Foto-Copyright: Herwig Prammer
Mit einem Doppelabend über Eifersucht verabschiedet sich die Wiener Kammeroper womöglich nicht nur in die Sommerpause, sondern aus einer Zeit, in der man ihr noch eine Zukunft zutraute. Weinbergs „Lady Magnesia“ und Martinůs „Zweimal Alexander“ erscheinen an diesem Abend wie die letzte Erinnerung daran, wofür dieses Haus stand: für Neugier statt Sicherheit, für das Schräge, Unbequeme, Unverbrauchte. „Für den Fall, dass wir uns in dieser Welt nicht wiedersehen …“, haucht Lady Magnesia — und selten hat ein Opernsatz in so unheimlicher Weise über sich selbst hinausgesprochen. Denn über der Kammeroper, für deren Fortbestand inzwischen eine Petition kursiert, liegt der Schatten des Vorläufigen. Offiziell spricht man von einer für eine Saison „fixierten“ Pausierung. Tatsächlich ist vor allem die Ungewissheit fixiert. Was aus dem Haus werden soll, welche Sanierungen nötig wären und ob sie finanzierbar sind, wird bis auf weiteres „evaluiert“ — abhängig vom Budget 2027. Die Wiederaufnahme 2027/28 bleibt vorerst eine Beschwörungsformel. Ebenso gut könnte dieses Haus für Jahre verstummen…
Zum Bericht von Harald Lacina
Nach Louis Spohr: Faust – Der Klang des Pakts • Die Oper im Knopfloch im X-TRA Musikcafe • Vorstellung: 05.06.2026
«Faust» einmal nicht nach Goethe
Nach Berlioz «La damnation de Faust» (am Opernhaus Zürich) im vergangenen Monat besteht nun durch die «Oper im Knopfloch» mit «Faust – Der Klang des Pakts» die Möglichkeit eine weitere, «ungewöhnliche» Faust-Bearbeitung kennenzulernen. Ungewöhnlich deshalb, weil sie nicht wie so viele andere auf Goethe zurückgreift, sondern auf eine frühere Bearbeitung des Stoffes, den Roman «Fausts Leben, Thaten und Höllenfahrt» von Friedrich Maximilian Klinger (1752-1831). Vertont hat das Libretto von Josef Carl Bernard (1780-1850) Louis Spohr (1784-1859).
Seit dem Jahr 2000 bereichert die Opernkompanie «»Die Oper im Knopfloch» die freie Opernszene in Zürich. Ihr Einsatz in Sachen Entdeckung und Aufführung selten gespielter Werke kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Mit musikalischer Professionalität, raffinierter Bescheidenheit in Bühnenbild und Kostümen sowie Klavier und/oder wenigen Instrumenten als Orchester hat sie erfolgreich ihre Nische gefunden und ermöglicht dem Musikfreund Jahr für Jahr die Begegnung mit interessanten Raritäten…
Zum Bericht von Jan Krobot
Hamburg/Staatsoper: Omer Meir Wellber berührt mit einem glanzvollen Tristan
Omer Meir Wellber führt das Philharmonische Staatsorchester Hamburg mit seinem Tristan und Isolde-Dirigat zu einer glanzvollen musikalischen Leistung. Mit welcher Zartheit die Pianissimi immer noch den Raum fluteten und mit welcher Inbrunst das Orchester unter seinem Dirigenten quasi zu einer Gesangsstimme verschmolz, berührte das Herz. Seit 2014 in Berlin unter Daniel Barenboim habe ich solch eine orchestrale glanzvolle Tristan-Aufführung nicht mehr erlebt.
Klassik-begeistert.de
Hamburg/Staatsoper/“Tristan und Isolde“
Auf den Punkt 97: Was hätte Jürgen Kesting dazu gesagt?
Der Journalist, Musikkritiker und Fachbuchautor Jürgen Kesting ist vor wenigen Tagen in Hamburg verstorben. Geboren 1940, wurde er mit einer Generation großer Sänger sozialisiert – Maria Callas, Elisabeth Schwarzkopf, Renata Tebaldi, Fritz Wunderlich, Franco Corelli, Luciano Pavarotti. Man nannte die 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts daher auch das zweite Goldene Zeitalter der Oper. Kesting nannte man den Stimmpapst, weil er die Sänger verehrte, liebte und kritisierte.
Richard Wagner Tristan und Isolde
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de
Essen: Dresdner Ex-Opernintendant heuert in Essen an: Theiler will „Brücke in die Zukunft bauen“
Vor zwei Jahren ging Peter Theiler als Intendant der Semperoper in den Ruhestand. Nun kehrt er aus demselben zurück auf die Szene. Theiler (69) übernimmt im Sommer nächsten Jahres die Intendanz der Essener Oper und des Orchesters – übergangsweise für ein Jahr. In beratender Funktion hat er den neuen Job schon begonnen. In Essen will Theiler eine „Brücke in die Zukunft bauen“ und auch bei der Suche nach einer dauerhaften Intendanz nach seiner Übergangsspielzeit 2027/28 helfen. Hauptwohnsitz bleibe Dresden, so Theiler, der in Essen eine Zweitwohnung beziehen will.
Tag24.de.Kultur.theiler
Coburg
Landestheater Coburg: „Salome“, Richard Strauss
In Coburgs Ersatzbau, dem Globe, steht mit Flurina Stucki eine Herodiastochter und Höllenrose auf der Bühne, die der Hauptsache – der stimmlichen Anforderung – in Allem so gewachsen ist, dass Fragen betr. möglicher szenischer Schwächen (auch in Coburg wird der Part, anders als in Plauen, nicht von der Titelheldin getanzt), erst gar nicht diskutiert werden müssen, an die man sich indes schon gewöhnt hat. Mit ihrem so leuchtenden wie in der Tiefe genügend dunklen und deklamatorisch klaren Sopran, der zumindest mich gelegentlich an den Stimmklang der großen Lucia Popp erinnert und das Dramatische wie das Emphatisch-Beseelte gleichermaßen nach außen zu bringen vermag, entzückt sie das Publikum, dem eine lokale Salome-Aufführung zwar nicht wie ein halbes Wunder, aber doch wie etwas Außergewöhnliches erscheinen muss.
Von Frank Piontek
https://deropernfreund.de/landestheater-coburg/coburg-salome-richard-strauss/
Wiener Festwochen: Castelluccis Maskerade mit Tötungsmaschine hinterlässt nur Fragezeichen
„Credere alle maschere“ (An Masken glauben) nennt der Festwochen-Stammgast seine 40-minütige Performance. Sie bleibt selbst für Castellucci-Verhältnisse allzu rätselhaft DerStandard.at.story0626.maskerade
Juggle & Hide“ bei den Festwochen: Revolte der Requisiten (Bezahlartikel)
Thailands aufstand- und putschreiche Geschichte in „Juggle & Hide“, der neuen Arbeit des Theatermachers Wichaya Artamat bei den Festwochen.
Kurier.at.wichaya.artamat
Ausstellungen/ Kunst. Wien/ MAK: Bilder vom Ende der Vorstellung: MAK zeigt Thomas Demand Bezahlartikel
Der deutsche Künstler schafft einen Schwebezustand, in dem sich über Realität, Bilder und Fälschungen sinnieren lässt.
Kurier.at.demand
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Israel schlägt nach Irans Raketenangriff zurück: Die Waffenruhe im Nahen Osten ist vorbei: Israel greift militärische Ziele an, während Iran am Montagmorgen weitere Raketen auf Israel abgefeuert hat. Donald Trump fordert ein sofortiges Ende der Kämpfe – und bringt den Einsatz von Bodentruppen ins Spiel.
Jetzt lesen
Im Ukraine-Krieg strecken alle Seiten diplomatische Fühler aus: Der russische Präsident Putin sondiert nach einer möglichen Friedenslösung. Dafür nutzt er den früheren Kanzler Schröder und einen russischen Milliardär. Derweil hält der ukrainische Präsident Selenski Kriegsrat mit dem europäischen Führungstrio.
Jetzt lesen
Spioniert Israel die USA aus? Das Pentagon ist offenbar in höchster Alarmbereitschaft: Der israelische Geheimdienst soll immer aggressiver amerikanische Beamte belauschen. Womöglich sieht sich Netanyahu dazu veranlasst, da er die vielen Kurswechsel von Trump im Iran-Krieg kaum mehr nachvollziehen kann.
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Wahlen in Armenien: Prorussische Parteien erleiden eine Niederlage: Trotz dem Fiasko in den Karabach-Kriegen erringt Ministerpräsident Nikol Paschinjan den dritten Wahlsieg in Folge und kann weiterregieren. Armenien bleibt damit auf Westkurs.
Jetzt lesen
Parlamentswahl in Kosovo: Albin Kurtis linksnationale Partei siegt mit deutlichem Verlust: Nach der dritten Parlamentswahl innerhalb von fünfzehn Monaten droht Kosovo in die nächste politische Blockade zu rutschen. Das ist frustrierend für die Bevölkerung und könnte teuer werden.
Jetzt lesen
Abkehr vom Mythos als «Hitlers erstes Opfer»: wie die Waldheim-Affäre Österreich zwang, sich seiner Geschichte zu stellen: Jahrzehntelang blendete Österreich die eigene Mitschuld am Nationalsozialismus und am Holocaust aus. Die Wahl Kurt Waldheims zum Bundespräsidenten brachte diese Lebenslüge vor vierzig Jahren zum Einsturz.
Jetzt lesen
Geste der Freundschaft: Zwischen Peking und Pjongjang fährt die Eisenbahn wieder – aber unter grösster Geheimhaltung. Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie stellten China und Nordkorea den zwischenstaatlichen Bahnverkehr ein. Jetzt rollen die Züge wieder. Bei einer Fahrt auf dem chinesischen Teilstück zeigt sich aber, dass die Nordkorea-Reisenden rigoros abgeschirmt werden.
Jetzt lesen
Vom Filmstar zum Chefminister von Tamil Nadu: Der Aufstieg von Joseph Vijay mischt Indiens Politik auf: Politische Erfahrung hat er keine, dafür aber Charisma und viele treue Fans. Anfang Mai gewann er damit aus dem Stand die Wahl in Tamil Nadu. Doch wofür steht Vijay politisch?
Jetzt lesenZum Zollstreit: Schweizer Firmen haben bereits 27 Milliarden Dollar in den USA investiert.
Zum Bericht
Fussball-WM in den USA: Granit Xhaka hat den Schweizer Fussball geprägt wie kein anderer Spieler vor ihm – wie weit trägt er das Nationalteam an der WM?
Zum Bericht
Zur Vorsorgedebatte: Auch der laufende Streit um die 13. AHV-Rente dreht sich nur um Finanzierungslücken. Dabei steckt in dem Thema Potenzial für nichts Geringeres als die Zukunftssicherung der Schweiz.
Zum Editorial des «NZZ am Sonntag»-Chefredaktors Beat Balzli
Die Schweiz und Europa: Wer schottet sich hier von wem ab?: Das Establishment in Europa ist sich einig: Die direkte Demokratie ist ein Einfallstor für Populisten. Und rechtfertigt damit die Formung einer neuen Politaristokratie. Eine gefährliche Entwicklung.
Jetzt lesen
Annette und Peter Nobel haben über 2500 Kunstwerke gesammelt. Einziges Kriterium: Es muss eine Zeitung drauf oder drin sein: Eigentlich ist die Zeitung ein Wegwerfprodukt. Aber Journalismus hat mehr mit Kunst zu tun, als man denkt. Das zeigt die Sammlung des Ehepaars Nobel, die jetzt in Prag zu sehen ist.
Jetzt lesen
Ein Land und eine Zeit im warmen Grauton gemalt: Peggy Mädlers Roman «Die Selbstregulierung des Herzens» erzählt vom Scheitern einer politischen Utopie in der DDR und vom privaten Glück, das sich ihre Bürger dennoch zu schaffen versuchten.
Jetzt lesen
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Was machen die späten WM-Spiele mit der Gastronomie?
Mehr als die Hälfte der Weltmeisterschafts-Partien beginnen erst nach Mitternacht. Das bedeutet auch: Weniger Umsatz für die deutsche Gastronomie, so eine Studie des IW-Köln. Der Gastronomie könnte die WM laut Scheufen rund 67,4 Millionen Euro zusätzliche Einnahmen bescheren. „Wären alle Spiele um 19 Uhr angesetzt, läge dieser Wert bei knapp 103 Millionen Euro.“
zdf.heute.de.wirtschaft
Trinkst du noch, oder spielst du schon? Pflichtpausen schaffen 208 neue Werbefenster
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft wird es erstmals verpflichtende Trinkpausen geben. Das diene dem Schutz der Spieler, sagt die Fifa. Die Pflichtpausen werden allerdings mit Werbung gefüllt. Es könnte also auch darum gehen, noch mehr Reibach zu machen.
md.de.werbepausen
Natürlich ist das eine Aktion, um Werbung gewinnbringenst unterzubringen. Findige Kerle sind die Herren von der FIFA schon!
Österreich
Robert Sara feiert „80er“: Cordoba: „Wie viele Mark verdient ihr eigentlich?“
Robert Sara feiert heute seinen 80. Geburtstag! Der Rekordspieler der Wiener Austria führte Österreich bei der WM 1978 als Kapitän an. Für die „Krone“ blickt er auf das „Wunder von Cordoba“ zurück und erklärt, worauf es für Rot-Weiß-Rot beim kommenden Großereignis ankommt.
https://www.krone.at/4169771
GB
Krankenschwester heiratete in die Royal-Family ein
Der Neffe von König Charles, Peter Phillipse, ehelichte seine Frau Harriet in einem malerischen Dorf in Gloucestershire. Der britische Monarch und seine Frau, Königin Camilla (78), wurden Medienberichten zufolge mit Jubel empfangen, als sie bei der Kirche eintrafen. Bilder zeigen, wie die beiden mit breitem Lächeln aus dem Auto steigen. Auch das Thronfolgerpaar, Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44), nahmen an den Feierlichkeiten teil.
Kurier.at.royals
GB
King Charles‘ Faszination für Nager, die er in seinem Privathaus frei herumlaufen lässt
Katzen sind dem britischen Monarchen ein Graus – dafür dürfen diese Nagetiere in seinem Haus in Schottland frei herumstreifen. Obwohl es innerhalb der königlichen Familie bekanntermaßen viele Tierliebhaber gibt, kann zumindest König Charles III. nicht alle Vierbeiner leiden. Angeblich erträgt es der britische Monarch nicht, sich im selben Raum wie eine Katze aufzuhalten (mehr zu Charles‘ Phobie lesen Sie hier). Dafür haben es dem Monarchen bestimmte Nagetiere angetan. Charles ist für seine Liebe zu Pferden und Hunden bekannt, doch es mag überraschen, dass Seine Majestät auch eine ungewöhnliche Vorliebe für Eichhörnchen hegt.
Kurier.at.king.charles
Gestern präsentierten sich die Kandidaten für die Wahl zu ORF-Generaldirektor (die Wahl erfolgt am Donnerstag. Eine Frage beim Hearing war, ob Opernübertragungen im TV weiter stattfinden sollen. Einhellige Meinung: JA – aber auf ORF III, also im Nebensender – nicht in den Hauptsendern ORF ! und ORF 2. . Jetzt wissen wir: Oper ist auf dem Nebengleis geduldet!
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

