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5. JUNI 2026 – Freitag

05.06.2026 | Tageskommentar

 

WIEN / Staatsoper: 
GÖTTERDÄMMERUNG von Richard Wagner

30. undvorletzte Aufführung in dieser Inszenierung
4.
Juni 2026

Dämmerungs-Donner

Der derzeitige Wiener „Ring“, nun abgeschlossen und noch einmal wiederholt (Streams der zweiten Serie wären das wahre Geschenk für Wagnerianer in aller Welt…), hatte mit dem „Rheingold“ hoch solide begonnen, explodierte mit der „Walküre“ und erreichte einen Höhepunkt, wie man ihn selten erlebt, mit „Siegfried“. Dass da nichts mehr „über drüber“ drinnen war, schien logisch, die Makellosigkeit stellte sich nicht mehr ein. Dennoch haben die Protagonisten ihren jubelnden Beifall verdient, bei Wagner sitzen Fachleute im Publikum (andere halten das ja gar nicht aus) und wissen, was der Meister den Sängern abverlangt hat.

Nur Andreas Schager konnte sein Siegfried-Niveau halten, wobei er die Figur weiter entwickelt hat, spürbar erwachsen geworden (wohl durch die Gemeinsamkeit mit Brünnhilde), wäre er den Gibichungen vermutlich nicht hinein gefallen, wenn bei Wagner nicht so gerne Tränke kredenzen würde – ein Vergessenstrank, um die Handlung möglich zu machen, ein Erinnerungstrank, um ihm seinen tragisch schönen Tod zu schenken… Dazwischen noch die bemerkenswerte Szene, wie sehr er sich auch stimmlich verwandelt, wenn er für Gunther um Brünnhilde wirbt, und im übrigen wieder eine gesanglich und darstellerisch wundervoll ausgefeilte Leistung. Seien wir froh, dass wir Andreas Schager haben…

Optisch und in der Gestaltung überragt Camilla Nylund wohl heute viele ihrer Kolleginnen. Der Weg zur Brünnhilde führt für Sängerinnen, die nicht als „gestandene“ Hochdramatische geboren sind, über die Charakteristika der Rolle, die hart erarbeitet werden müssen – die attackierenden, sicheren Spitzentöne. Hat man die, singt man Wotans Tochter. Und vergißt, dass da sehr viel Mittellage ist, die Kraft und Klang braucht. Klappt das nicht, bricht die Leistung immer wieder – die „Starken Scheite“ waren wirklich nicht aus einem Guss…

Zum Bericht von Renate Wagner

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Kritik Klaus Billand

 

Zur Kriti/ Besprechung von Klaus Billand 

 

WIEN/ Wiener Konzerthaus: Meisterstimme Asmik GRIGORIAN wirkt mit Charisma und intensiven Gefühlsausbrüchen

Foto: Susanne Lukas

Am 3.6.2026

Zum letzten saisonalen Konzert des Meisterstimmen-Zyklus im Großen Saal lockt Starsopranistin Asmik Grigorian, die überhaupt keine Divenhaftigkeit erkennbar werden lässt.  Die Litauerin wirkt vollkommen natürlich, ungekünstelt und stets authentisch im einfachen hochgeschlossenen Kleid in Petrol – ohne weiteren Kostümwechsel im Laufe des Abends. Damit unterscheidet sie sich mit diesem uneitlen Verhalten von ihren Sängerkolleginnen und präsentiert ihr Programm zwischen Tschaikowski und Puccini-Opernauszügen mit ungeheuerlicher Intensität, wirkungsvoller Interpretation und kraftvoller Gestaltung jeder der dargebrachten Opernfiguren – eine Elementargewalt, wie man die Künstlerin seit Jahren kennt, schätzt und verehrt.

Zum Bericht von Susanne Lukas

Wien/ Konzerthaus
Asmik Grigorian im Konzerthaus: Leidensklänge, Schmerzenslaute (Bezahlartikel)
Jubel für Asmik Grigorian und das RSO Wien mit Opernausschnitten, darunter Briefszenen von Tschaikowsky und Puccini – und einer Überraschung als Zugabe.
DiePresse.com.asmikgrigorian

Grafenegg
Große Stimmen: Asmik Grigorian – Interview Sie hat die Opernwelt im Eiltempo erobert.
Asmik Grigorian ist der Rockstar unter den großen Diven. Am 4. September kommt sie mit einem ganz besonderen Programm nach Grafenegg. Der Grafenegg-Abend mit Asmik Grigorian und dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich (Dirigent: Fabien Gabel) gibt ein klares Versprechen: Er wird zum Weinen schön. Respighi, Verdi, Strauss und Bellinis „Casta Diva“. Die Ausnahmestimme wird am 4. September Grafenegg das große Klassikkino bieten. Aber wie tickt Grigorian? Was motiviert sie? Ein BÜHNE-Gespräch bietet Einblicke:
https://www.buehne-magazin.com/news/grosse-stimmen-asmik-grigorian

Martha Argerich ist 85!
Martha Argerich – ein Star, der keiner sein will

Ihre Virtuosität und ihr Temperament sind atemberaubend. Heute wird die Pianistin Martha Argerich 85 Jahre alt. Woher nimmt sie die Kraft, noch so präsent zu sein?
Pianistin Martha Argerich wird 85 Jahre alt | tagesschau.de

2.6.26 „Lady Magnesia“, „Zweimal Alexander“, TaW in der Kammeroper


Copyright: Kammeroper 

Zwei Einakter für Raritätensammler“ Nichts scheint Ehemänner mehr zu beunruhigen, als eine mögliche Untreue der Gemahlin. Diesen Eindruck vermitteln zumindest zwei Einakter, mit denen das MusikTheater an der Wien seine Präsenz in der Wiener Kammeroper für erste beendet.
Soll das wirklich die letzte Premiere in der Kammeroper gewesen sein? Seit 1961 wird am Fleischmarkt, einem ehemaligen Tanzsaal, Oper gespielt. Die Geschichte der Kammeroper ist eng mit dem Namen Hans Gabor verknüpft, der die kleine Oper im Herzen Wiens über Jahrzehnte bis zu seinem Ableben im Jahr 1994 geleitet hat. Nachdem mit Ende der Spielzeit 2010/11 der Betrieb aus finanziellen Gründen eingestellt werden musste, wurde das Haus in Folge vom Theater an der Wien übernommen. Aus Einsparungsgründen ist jetzt damit Schluss, zumindest in der kommenden Saison sind seitens des TaW keine Produktionen geplant. Wie es weitergehen wird? Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

http://www.operinwien.at/werkverz/weinberg/amagnes.htm

Dominik Troger/ www.operinwien.at

Wien
Wiener Kammeroper verabschiedet sich mit Doppelabend der Eifersucht
Die Einakter „Lady Magnesia“ und „Zweimal Alexander“ leben vom tollen Ensemble und schrill-pointierter Regie
DerStandard.at.story.doppelabend

Letzte Premiere der Kammeroper begeistert mit Witz und musikalischer Raffinesse
Mit „Lady Magnesia“ und „Zweimal Alexander“ feierte die Kammeroper ihre vorerst letzte Premiere. Das Publikum dankte dem humorvollen und musikalisch brillanten Doppelabend mit begeisterten Ovationen.
News.at.witz.raffinesse

Kammeroper Wien: Furioses Finale in einem Haus, das fehlen wird (Bezahlartikel)
Mit zwei Einaktern von Weinberg und Martinů schließt die Kammeroper.
https://kurier.at/kultur/musik-oper-kammeroper-premiere-finale/403165787

Jubel für letzte Premiere in der Wiener Kammeroper: Zum Abschied eine Ladung Leichtigkeit (Bezahlartikel)
Das Theater an der Wien zeigt seine letzte Produktion in der Wiener Kammeroper. Das Haus für zeitgenössisches und experimentelles Musiktheater fällt den politischen Sparzwängen zum Opfer.
SalzburgerNachrichten.at.allgemeinjubel

Verheerendes Signal: Der letzte Vorhang für die Wiener Kammeroper
Der Betrieb des kleinen Opernhauses auf dem Fleischmarkt wird eingestellt. Man sagt vorübergehend, doch das endgültige Ende dier Kulturinstitution Wiener Kammeroper scheint besiegelt. Das Signal ist für eine angebliche Musikstadt Wien jedenfalls verheerend.
https://www.krone.at/4164608

Interview: Kahchun Wong horcht Schostakowitsch aus

Dirk Schauß, Kahchun Wong

Ein Dirigent ringt unentwegt um die Gunst der hundert Seelen auf dem Podium. Wenn dann ein international akklamierter Dirigent wie Kahchun Wong (KW) – Chefdirigent des Japan Philharmonic Orchestra und des Hallé Orchestra in Manchester – sein mit Spannung erwartetes Debüt beim hr-Sinfonieorchester in Frankfurt gibt, knistert die Luft im Saal weit vor dem ersten Auftakt. Unser Redakteur Dirk Schauß (DS) packte diese seltene Gelegenheit beim Schopfe und sprach mit dem bescheidenen Maestro. Heraus kam ein bemerkenswert persönliches Gespräch, das den strukturellen Kern der musikalischen Arbeit freilegt und den weiten Weg von jugendlicher Nervosität zur reifen Gelassenheit zeichnet.

Zum Interview

Klein beleuchtet kurz 74: Zweimal Daniele Gatti und nie wieder
Ein Doppelkonzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden in der ausverkauften Elbphilharmonie Hamburg wurde unter dem Dirigat von Daniele Gatti zum Stresstest der Langeweile – mein Fazit: ich werde künftig einen Bogen um seine Dirigate machen – sorry.

Von Patrik Klein
Klassik-begeistert.de

München
Kollege statt Maestro: Was Petr Popelka für die Bayerische Staatsoper bedeutet
Diesen Namen hatte kaum einer auf dem Zettel. Drei Tage, nachdem durchgesickert war, dass Petr Popelka mit sehr großer Wahrscheinlichkeit Generalmusikdirektor (GMD) der Bayerischen Staatsoper wird, ist die Überraschung noch immer groß. Zwar ist nichts unterschrieben, die Entscheidungsträger hüllen sich offiziell in Schweigen. Doch alles deutet darauf hin, dass der gebürtige Tscheche 2029 Nachfolger von Vladimir Jurowski wird.
MuenchnerMerkur.de

Münchner Rundfunkorchester: Leo Hussain wird neuer Chef in München
Das Münchner Rundfunkorchester hat Leo Hussain zu seinem neuen Chefdirigenten berufen. Der 47-jährige Brite folgt auf einen Posten, der für ihn die erste Leitungsfunktion in einer Großstadt ist.
https://backstageclassical.com/leo-hussain-wird-neuer-chef-in-muenchen/

ZÜRICH: 3 Tage, 3-mal live und Open Air: 1 Oper, 1 Ballett, 1 Konzert
«Opernhaus für alle» auf dem Sechseläutenplatz – moderiert von Gülsha Adilji und Tama Vakeesan

Foto: Admill Kuyler/Oper Zürich

Vom 26. bis 28. Juni verwandelt sich der Sechseläutenplatz in eine beeindruckende Open-Air-Kulisse. Gemeinsam mit Zurich Versicherung präsentiert das Opernhaus Zürich das Grossereignis «Opernhaus für alle». Erstmals in der Geschichte des Formats erlebt das Publikum an drei aufeinanderfolgenden Abenden die ganze Vielfalt des Opernhauses Zürich: mit den Live-Übertragungen einer Opern- und einer Ballettaufführung sowie einem Open-Air-Konzert des Orchesters der Oper Zürich.

Den Auftakt macht am Freitag, 26. Juni, um 19 Uhr das Ballett Zürich mit der Live-Übertragung von «Romeo und Julia», der neuen Choreografie von Ballettdirektorin Cathy Marston zur leidenschaftlich-intensiven Musik von Sergej Prokofjew.

Mehr darüber in den „Infos des Tages

GENOVA TEATRO CARLO FELICE: LA BOHÈME

 

La bohème

Donato Renzetti dirige l’opera in quattro quadri di Giacomo Puccini con la regia di Augusto Fornari

Direttore: Donato Renzetti
Regia: Augusto Fornari

Copyright: Teatro Felice

Rodolfo: Junpyo Kwon*/ Xianmu Wang*
Marcello: Davide Chiodo*/ Jeongwoo Lee*
SchaunardAndrea Ariano*/Shang Ju*
Colline: Vittorio De Campo/Yiwen Wang*
Benoît / Alcindoro: Andrea Porta
Mimì: Yujing Chen*/ Caterina Trevisan*
Musetta: Sara Di Fusco*/Virginia Genovese*

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Zürich/Tonhalle: „Currentzis“: Kein Konzert wie jedes andere
Wie im Taumel verliess das Publikum an diesem prächtigen, lauen Sommerabend die Zürcher Tonhalle … ein Strahlen im Gesicht und im Ohr noch den Nachklang der letzten Töne der ersten Sinfonie von Gustav Mahler.
https://www.journal21.ch/artikel/kein-konzert-wie-jedes-andere

Basel
LiedBasel: Liederabend Annette Dasch/Wolfram Rieger
Im Rahmen des Festivals LIEDBasel ist es Tradition, einen Liederabend des Duos in Residence, speziell für das Festival gestaltet, aufzuführen. Mit Annette Dasch und Wolfram Rieger erlebte man zwei bestens harmonierende Persönlichkeiten mit einer interessanten Auswahl von Liedern.  (Liederabend v. 28. Mai 2026 im Irene Zurkinden-Saal, Basel)
opernmagazin.de.basel.rieger

New York
Countertenor Nils Wanderer über seine Auftritte an der New Yorker Met Opera
Die Oper „El Último Sueño de Frida y Diego“ wirft einen Blick auf das Künstlerpaar Frida Kahlo und Diego Rivera. Mit dabei ist der in Ludwigsburg geborene Nils Wanderer.
NDR.de.metopera

Jubiläum: Mezzosopranistin Cecilia Bartoli wird 60
Sie ist eine der Star-Sängerinnen unserer Zeit: die Mezzosopranistin Cecilia Bartoli. Mit ihrem Temperament, ihrer Virtuosität und Musizierfreude begeistert sie seit Jahrzehnten. Nun wird sie 60 Jahre alt – Anlass für eine Würdigung inklusive musikalischer Highlights.
BR.Klassik.de.aktuell

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Waffenstillstand in Libanon: grosse Ankündigungen, geringe Erwartungen. In Washington haben sich Vertreter Israels und Libanons auf eine Waffenruhe geeinigt. Ob sie sich umsetzen lässt, ist allerdings fraglich. Ein Besuch im umkämpften Südlibanon.
Jetzt lesen
 Der Irak kehrt an die Fussball-WM zurück – mit einer Mannschaft, die aus dem Schmerz geboren wurde. Nach vierzig Jahren Pause hat sich die irakische Fussballnationalmannschaft wieder für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Dabei verkörpert sie Hoffnung und Trauma einer ganzen Nation – und steht sinnbildlich für die oft finstere Geschichte des Landes.
Jetzt lesen
Ukrainische Drohnen verwandeln die russische Hauptroute zur Krim in eine Todeszone – dadurch spitzt sich die Benzinkrise auf der besetzten Halbinsel zu: Im Ukraine-Krieg hat eine neue Phase begonnen: Während an den Fronten Stillstand herrscht, intensivieren beide Seiten den Luftkrieg auf strategische Ziele. Den überraschendsten Erfolg erringen dabei die ukrainischen Drohnentruppen.
Jetzt lesen
Putins geopolitisches Gruselkabinett: Was in St. Petersburg als «Fenster nach Westen» begann, ist zum Davos der Verfemten degradiert: In St. Petersburg läuft in diesen Tagen das Wirtschaftsforum, einst als «Davos des Ostens» ins Leben gerufen. Mittlerweile feiert Wladimir Putin hier genüsslich die Abkehr vom Westen. Flankiert wird er dabei von westlichen Randfiguren.
Jetzt lesen
 In England wurde ein junger Brite von einem Sikh erstochen. Jetzt wird nicht nur über «Rassismus gegen Weisse», sondern auch über zeremonielle Messer gestritten: Der Mörder des Studenten Henry Nowak hat für seine Tat einen Kirpan benutzt, einen Kurzdolch, den die Sikhs dank einer Ausnahmeregelung immer mit sich tragen dürfen. Nun ist eine Diskussion über die Sonderrechte der religiösen Minderheit entbrannt.
Jetzt lesen
 «Diese Jugendlichen feiern nicht miteinander. Sie bauen nichts auf. Sie verteidigen keine Idee. Sie zerstören»: Nach dem Triumph von Paris Saint-Germain kam es am Wochenende in Frankreich zu heftigen Ausschreitungen. Die Psychologin Marie-Estelle Dupont sieht die Ursache in der geschwächten Rolle der Eltern, Lehrer und Richter.
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Drohendes Grounding-Chaos: Der Chef der inoffiziellen National-Airline von Kosovo sitzt in U-Haft. Vor der Sommersaison ist die Unsicherheit gross.
Zum Bericht
«Deutschlands Russlandpolitik war ein systemisches Scheitern», sagt der frühere deutsche Diplomat Rolf Nikel: Nikel hat drei deutsche Kanzler aussenpolitisch beraten. Im Gespräch erklärt er, wieso die Deutschen in der Aussenpolitik lange lieber Werten als Interessen folgten – und wieso dieser Ansatz nun zum Scheitern verurteilt ist.
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Francesco De Gregori und Erri De Luca: Zwei ältere Herren sagen nicht das, was man von ihnen erwartet: In Italien tobt eine Debatte um das politische Engagement von Intellektuellen und Künstlern. Es geht um Gaza, Israel, Donald Trump und Bruce Springsteen.
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Kultur: Schweizer Grand Prix Musik für die Jodlerin Nadja Räss +++ «Persepolis»-Autorin Marjane Satrapi gestorben: Die neuesten Meldungen.
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Was Menschenaffen über die Einsamkeit des Menschen verraten: Im Leipziger Zoo beobachtete Lara Rüter Schimpansen, Bonobos, Gorillas und Orang-Utans. Daraus entstand ein Essay über das Misslingen menschlicher Kommunikation.
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 «Ich könnte glatt bis siebzig weitersingen» – Cecilia Bartoli zum sechzigsten Geburtstag: Heute wird die berühmte Opernsängerin sechzig, doch ans Aufhören denkt die Wahlzürcherin noch lange nicht. Lieber macht sie das Altern selbst zu ihrem künstlerischen Thema.
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Er soll in Bombenanschläge verwickelt sein und geheime Kontakte zur Reagan-Regierung gepflegt haben: Wer ist Ahmad Vahidi, der neue starke Mann in Teheran? Die Ermordung des Revolutionsführers Ali Khamenei hat die Macht der Revolutionswächter gestärkt. Ihr neuer Oberbefehlshaber ist ein Hardliner mit Geheimdienstvergangenheit, schreibt die Autorin Natalie Amiri.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Politik Österreich: Kein Schutz für Männer. Karner will Ukrainer zurück an die Front schicken
Knallharte Ansage in Luxemburg: Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) sorgt mit einem Vorstoß für Wirbel in ganz Europa. Der automatische Schutzstatus für ukrainische Männer soll fallen – und das könnte hierzulande Tausende treffen.
https://www.krone.at/4165432

USA. Trump beschimpfte „verrückten“ Netanjahu: „Du wärst ohne mich im Gefängnis“
Trump räumte ein, dass er seinen engen Verbündeten in einem am Montag geführten Telefonat massiv beschimpft hat. Alle aktuellen Entwicklungen im Live-Blog.
Kurier.at.politik

Sport. Paris/ Frauen-Tennis Nummer eins der Welt muss die Segel streichen
Aus für die Nummer eins der Welt! Aryna Sabalenka muss bei den French Open in Paris die Segel streichen. Die Weißrussin verlor am Dienstag im Viertelfinale gegen die Russin Diana Shnaider in drei Sätzen – 6:3, 5:7, 0:6.
https://www.krone.at/4164039

Jagd auf Fußball-Talente – hat der DFB ein Nachwuchsproblem?
01.06.20261. Juni 2026Viele junge Spieler entscheiden sich gegen das DFB-Team und für eine andere Fußball-Nation. DFB-Funktionär Andreas Rettig will das ändern und fordert eine Ausbildungsentschädigung – ein Plan für den gesamten Fußball. Diesen Spielern gehört die Zukunft im Fußball: Ibrahim Maza und Malik Tillman von Bayer Leverkusen, Offensivtalent Can Uzun von Eintracht Frankfurt oder auch Josip Stanisic, der gerade erst mit dem FC Bayern DFB-Pokal-Sieger und Deutscher Meister in der Bundesliga geworden ist. Hinzu kommen Fußballer wie Kenan Yıldız, der bei Juventus Turin in Italien sein Geld verdient, Salih Özcan von Borussia Dortmund oder auch Paul Wanner von der PSV Eindhoven – alle fahren in diesem Sommer zur Weltmeisterschaft nach Kanada, Mexiko und den USA. Allerdings werden sie nicht im Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auflaufen.
dw.com.de.nachwuchsproblem

1860 München muss in Regionalliga zwangsabsteigen
Es dürfte traurige Gewissheit sein: Der Traditionsverein 1860 München muss abermals zwangsabsteigen. Wie mehrere deutsche Medien mit Berufung auf „sechzger.de“-Infos berichten, ist die Rettung des Traditionsvereins in letzter Sekunde nicht geglückt. 2017 stieg man aus der 2. Liga ab und erhielt keine Lizenz für die dritte Liga, schon damals folgte der Zwangsabstieg in die Regionalliga Bayern. Dorthin geht es jetzt wieder, obwohl man die Meisterschaft souverän auf Platz 8 beendete und im Grünwalder Stadion vom Aufstieg träumte.
Oe24.at.1860muenchen

Details über die Situation bei 1860 München sind mir nicht geläufig, aber das Lizenzverfahren wird immer wichtiger. Mit dem soll verhindert werden, dass ein Club mitten in der laufenden Meisterschaft zahlungsunfähig wird und aussteigen muss. In Österreich wurde der Aufstieg in die erste Bundesliga durch so einen Fall entschieden. Austria Lustenau steigt durch den Minimalvorsprung von nur einem Punkt auf, St. Pölten hat das Nachsehen. Wie kam das zustande? Der SV.Stripfing bekam die Lizenz für die zweite Liga mit Ach und Krach (geschönte Bilanz?) , siegte im Herbst tatsächlich in Lustenau, verlor aber gegen St.Pölten. Nach dem Herbstdurchgang konnte Stripgfing aber seine Kicker nicht mehr bezahlen und stieg aus dem Bewerb aus. Die Folge: Sämtliche Spiele des SV. Stripfing wurden aus der Wertung genommen, St. Pölten verlor somit gegenüber Lustenau drei Punkte, die letztlich entscheidend waren – auch über viele Millionen Euro!. In meiner Zeit als Fußballfunktionär habe ich als Sechstplatzierter gemerkt, dass ich im Millionenspiel der nächsten Saison nicht mehr mithalten konnte und habe freiwillig den Abstieg in die Amateurklasse so vollzogen, dass ich mit dem finanzpotenteren FAC den Ligaplatz getauscht habe! So viel Vernunft bringen leider nicht alle Funktionäre auf! Man muss sie dazu zwingen!

Haben Sie einen schönen Tag!

A.C. 

 

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