Wien
Es ist soweit: Der 3. Wiener Opernsommer startet!
Am 1. Juli hebt sich der Vorhang für eines der Kulturhighlights dieses Sommers: Der Wiener Opernsommer eröffnet seine 3. Saison mit „Carmen“. Die Premiere ist nahezu ausverkauft. Eröffnet wird damit feierlich die 3. Saison des Wiener Opernsommers. Nach den gefeierten Produktionen von „Don Giovanni“ (2024) und „La Traviata“ (2025), steht dieses Jahr „Carmen“ an insgesamt 12 Spielabenden am Programm. Der Wiener Heumarkt verwandelt sich dafür erneut in Wiens einzigartige Open-Air-Opernarena, und bietet damit die einzige Möglichkeit, große Oper im Sommer in Wien zu genießen.
OTS.at.opernsommer
Klassik-Woche: Zu viel Hysterie!
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, heute müssen wir mal ein wenig abrüsten – zu viel Hysterie! Zu viele Skandale! Können wir uns nicht mal wieder auf das Wesentliche besinnen: die Musik? In der Klassik geht es inzwischen zu wie in der ganzen Welt: Sofort muss zu allem eine Meinung her – die sollte möglichst laut sein. Und am liebsten unverhandelbar. Immerhin wäre der Süddeutsche-Friedman-Bayreuth-Debatte diese Woche schon fast die Luft ausgegangen, wenn Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda sich nicht noch einmal vor den Süddeutsche-Zeitungs-Karren hätte spannen lassen: »Was Michel Friedman hat«, schreibt er: »ein Bewusstsein dafür, wann uns beim seichten Gründeln nach kultureller deutscher Eigentlichkeit der Sauerstoff der Freiheit ausgeht.« Wirklich? Oder fehlt Friedman einfach das Wissen darüber, wie intensiv Bayreuth seit Jahren seine Vergangenheit debattiert und auf die Bühne bringt – aber das ist ja auch ein Hut von letzter Woche.
https://backstageclassical.com/zu-viel-hysterie/
Bregenz/ Werkstattgespräch: „Die Ausflüge des Herrn Brouček“
Im Rahmen der 80. Bregenzer Festspiele findet ein Werkstattgespräch zur Oper „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ von Leoš Janáček statt. Festspielintendantin Lilli Paasikivi, Regisseur Yuval Sharon und weitere Kreative geben am 6. Juli 2026 erste Einblicke. Die Veranstaltung wird von ORF Radio Vorarlberg live übertragen.
https://vorarlberg.orf.at/studio/stories/3360459/
Essen: Ovationen für Anna Netrebko in Essen Begeisterung statt Boykott
ESSEN · Ihr Sopran leuchtet – mal dunkelrot, dann wie ein gleißender Sonnenstrahl. Auch wenn sie ohne Orchester auftritt, sondern „nur“ von Pianist Pavel Nebolsin und Geiger Kurt Mittelfellner begleitet wird, verwandelt Anna Netrebko mit wenigen Posen und Gesten das Konzerthaus-Podium in Essen in eine Opernbühne.
WestdeutscheZeitung
Three Tenors auch in Pittsburgh, nicht nur an der Donau
Zürich: Das erste dreitägige «Opernhaus für alle» begeistert trotz Sommerhitze rund 15’000 Besucherinnen und Besucher
Erstmals präsentierte das Opernhaus Zürich gemeinsam mit der Zurich Versicherung «Opernhaus für alle» als dreitägiges Open-Air-Festival. Ziel war es die ganze künstlerische Vielfalt des Opernhauses mit den Live-Übertragungen einer Opern- und einer Ballettaufführung sowie einem Open-Air-Konzert des Orchesters der Oper Zürich und einem Auftritt des Kinderopernorchesters kostenlos erlebbar zu machen.
Trotz der Hitzewelle am Wochenende und Regen vor Konzertbeginn besuchten insgesamt 15’000 Menschen die drei Veranstaltungen zwischen Freitagabend und Sonntagabend. Dank verschiedener Schutzmassnahmen konnten alle Veranstaltungen planmässig und sicher durchgeführt werden.
Matthias Schulz, Intendant des Opernhauses Zürich:
«Mit der erstmaligen Erweiterung von ‹Opernhaus für alle› auf drei Tage möchten wir noch mehr Menschen in der Stadt und im Kanton Zürich die Vielfalt unseres Hauses näherbringen. Das grosse Interesse zeigt, dass das Vorhaben auf breite Resonanz stösst. ‹Oper für alle› hat sich seit seiner Einführung als eines der grössten kostenlosen Kulturangebote der Schweiz etabliert. Mit der Ausweitung auf drei Abende unter dem Titel ‹Opernhaus für alle› gehen wir den nächsten Schritt und machen Oper, Ballett und Konzert einem breiten Publikum im öffentlichen Raum zugänglich. Mein Dank gilt allen Besucher:innen, unseren Künstler:innen, den Orchestern, den Mitarbeitenden, den Behörden sowie unserer Partnerin Zurich Versicherung, die dieses besondere Wochenende trotz der aussergewöhnlich hohen Temperaturen möglich gemacht haben».
Den Auftakt machte am Freitag die Live-Übertragung von Ballettdirektorin Cathy Marstons Ballett «Romeo und Julia», gefolgt von Richard Wagners «Tannhäuser» in der Inszenierung von Thorleifur Örn Arnarsson am Samstag. Den Abschluss bildete am Sonntag das Open-Air-Konzert des Orchesters der Oper Zürich unter der Leitung von Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda mit Antonín Dvořáks Sinfonie «Aus der neuen Welt» sowie Opernarien mit Star-Tenor Benjamin Bernheim. Bereits im Vorprogramm begeisterte das neu gegründete Kinderopernorchester mit über 80 jungen Musiker:innen zwischen 8 und 15 Jahren das Publikum.
Gülsha Adilji und Tama Vakeesan führten durch mit Gesprächen, Hintergrundinformationen und Blicken hinter die Kulissen durch das Programm.
Steinbach/ Attersee: Volles Haus und Standing Ovations: Ein glanzvoller Abschluss für das 10. Gustav Mahler Festival!
Ein unvergesslicher Konzertabend im Rahmen des diesjährigen Mahlerfestivals liegt hinter uns. Vor ausverkauftem Haus begeisterte das Bruckner Orchester Linz das Publikum mit einer tiefgreifenden und emotionalen Interpretation von Gustav Mahlers Werk.
Bildcredits: © Viktoria Hofauer Fotografie / Mahlerfestival
Mehr Gäste als Einwohner: Ein historischer Abend
Mit über 1.000 Konzertgästen in der restlos ausverkauften Steinbach-Halle – und damit mehr Menschen, als Steinbach am Attersee Einwohner zählt – fand das 10. Gustav Mahler Festival einen glanzvollen Abschluss.
Das Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Markus Poschner brachte gemeinsam mit der wunderbaren Alt-Solistin Wiebke Lehmkuhl, dem Damenchor (Linzer Jeunesse Chor, Hard Chor) und dem Kinderchor des Landestheater Linz Mahlers monumentale 3. Symphonie direkt an deren historischem Schaffensort zur Aufführung. Die spürbare Magie dieses Ortes und die musikalische Exzellenz auf der Bühne sorgten für anhaltende Standing Ovations und tiefen Eindruck bei allen Anwesenden.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Linz: Vorbericht – Musiktheater Linz: „Pretty Woman“: Lovestory als prickelnde Show
„Pretty Woman – Das Musical“ erobert Linz! Ab 15. Juli kann man die schönste Lovestory der Welt live im Musiktheater erleben: mitreißende Songs, Romantik und viel Herzklopfen. Die Inszenierung verbindet Filmnostalgie mit einer zeitgemäßen Musicalshow, „Krone“ Abonnenten bekommen Ermäßigungen bei den Tickets.
https://www.krone.at/4193490
Retz
Retz zeigt Psychothriller in Stadtpfarrkirche
Beim Festival Retz (Bezirk Hollabrunn) hat man sich diesen Sommer für Alessandro Scarlattis Oper „Judith & Holofernes“ in der Stadtpfarrkirche entschieden. Premiere ist am 10. Juli.
https://noe.orf.at/magazin/stories/3360313/
Kammeroper Weißenhorn: „I CAPULETI E I MONTECCHI“ 28.6. – Belcanto-Glanz im kleinsten Theater Bayerns
Massimo Frigato (Tebaldo), Shaoyu He (Capellio) und Aleksandra Domashchuk (Julia) im 1.Akt. Copyright: A.Hofmann
Im Juli 2025 hatte Stuttgarts Kammersängerin Diana Haller die Leitung der Kammeroper Weißenhorn übernommen, nachdem der langjährige Vorsitzende des Trägervereins Heinrich Graf im Juni letzten Jahres überraschend verstorben war. Das schon für diese Zeit geplante Projekt der Bellini-Oper musste deshalb verschoben werden und kam nun mit einem Jahr Verspätung als Gedenkveranstaltung zur Aufführung.
Die in den 1970er Jahren gegründete Kammeroper hat ihren Sitz im mit ca. 150 Plätzen kleinsten Theater Bayerns, das 1876 in den Räumen eines von ca.1600 stammenden Stadels erbaut und im Zuge der Gründung des Vereins komplett saniert wurde. Ein klassizistisches Kleinod, in dem Zuschauer und Bühne so eng beieinander sind, dass die Kunst quasi „greifbar“ ist. Diana Haller ist der Einrichtung schon seit mehr als 10 Jahren als Solistin und Regisseurin verbunden und hat nun die Geschicke zur Fortführung in die Zukunft mit dem von ihr bekannten Tatendrang in die Hand genommen. Wozu auf der organisatorischen Seite auch das Gewinnen von Sponsoren gehört, weil es nach wie vor keine öffentlichen Zuschüsse gibt. Gemessen an dem Idealismus, mit dem hier unter einfachsten Bedingungen Kunst geschaffen und gelebt wird, sollten sich die Stadt und das Land Bayern ein Stück weit für eine Subventionierung verantwortlich fühlen. Umso ehrenvoller ist es, dass Diana Haller, die schon mit ihren Verpflichtungen als Ensemble-Mitglied der Stuttgarter Oper und zahlreichen internationalen Engagements einen vollen Terminkalender hat, für ein solches Amt in der südwestlich von Ulm gelegenen Kleinstadt gewonnen werden konnte…
Zum Bericht von Udo Klebes
Stuttgart: Gauthier Dance: „LUCK / UNLUCK“ 26.06. 2026 (Premiere im Theaterhaus) – Gruppenglück
Beschwörende Gesten in UNLUCK von Hofesh Shechter. Copyright: Jeanette Bak
Während das Stuttgarter Ballett seit Beginn der derzeitigen Intendanz auf Hauschoreographen verzichtet, hat Eric Gauthier für sein inzwischen kaum weniger renommiertes Ensemble gleich drei sogenannte Artists in residence an Land gezogen. Außer Barak Marshall, der für die letzte Premiere ein Stück konzipierte, sind es die führenden Modern Dance Vertreter ihrer Herkunftsländer, Aszure Barton aus Kanada und Hofesh Shechter aus Israel, die das aktuellste Programm mit Auftragsarbeiten zum Titel gebenden Thema „Glück / Unglück“ bestimmen. In seinem Vorwort bezeichnet Gauthier es als besonderes Glück, die beiden Tanzschöpfer fix für Stuttgart gewonnen zu haben. Indes ist der umtriebig charmante Compagnieleiter generell durch seine erfolgreiche und beständig neue Publikumsschichten erobernde Arbeit ein Glückspilz. Vor den beiden Uraufführungen begrüßte er in den Zuschauerreihen u.a. keine Geringere als Marcia Haydée, die im nächsten Jahr ihren 90.Geburtstag feiern und wie er bei dieser Gelegenheit verrät, in der kommenden Spielzeit sogar eine Choreographie für Gauthier Dance beisteuern wird. Das Glück bleibt also auf seiner Seite.
Zum Bericht von Udo Klebes
Gelsenkirchen: Halbszenischer Volltreffer
Dieser Operettenabend ist Amüsement vom Feinsten. Und Meister Offenbach erweist sich fürwahr als Mozart der Champs-Élysées, löst musikalisch wirklich alle Hoffnungen ein.
concerti.de.halbszenischer.volltreffer
Budapest
Der „Ring“ in Budapest: Aus Rheines Tiefen bis zum Feuerzauber (Bezahlartikel)
Jubel für die erste Hälfte der „Nibelungen“-Tetralogie, zum letzten Mal im MüPa in der Schörghofer-Inszenierung unter dem scheidenden Ádám Fischer.
DiePresse.com.ring.in budapest
Ballett Österreich: Vom Waisenkind zu Wiens Primaballerina: „Der Tanz und mein Bruder waren alles für mich“ (Bezahlartikel)
Ballett garantierte Liudmila Konovalova eine Zukunft. Früh hatte sie die Mutter verloren. Der „Presse“ erzählte sie von ihrem Weg aus dem Waisenhaus zur ersten Solotänzerin beim österreichischen Staatsballett. Und von ihrer neuen Freiheit.
DiePresse.com.primaballerina
Sprechtheater/ Schwechat bei Wien: Nestroy Spiele Schwechat: Ein langer Weg durch menschliche Abgründe (Bezahlartikel)
Christian Graf zeigt Nestroys spätes Stück „Mein Freund“ als Textmarathon. Es geht um Betrug und Täuschung.
Kurier.at.meinfreund
Schauspielhaus Wien ist „das zeitgemäße Theater der Saison 2025/26“
Der Verein „Das zeitgemäße Theater e.V.“ vergab im deutschsprachigen Raum erstmals einen Preis für Bemühungen um mehr Verantwortung, Transparenz und Fairness am Theater
DerStandard.at.story.schauspielhaus
Wien/ Stefanie Reinsperger erhält den Elisabeth-Orth-Preis
Die Schauspielerin schafft es laut Jury „selbst als Solistin auf der Bühne, das Haus unter Strom zu setzen“
DerStandard.at.story.stefaniereinsperger
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
«Raus mit ihnen!»: In Südafrika wächst die Wut über die illegale Migration. Nun suchen die Demonstranten den Showdown mit der Regierung. Tausende Südafrikaner protestieren seit Monaten gegen die illegale Einwanderung. Eine Gruppe Mosambikaner wurde von einem Mob getötet. Viele Ausländer haben das Land verlassen. Für den 30. Juni kündigen die Demonstranten einen «grossen Befreiungsmarsch» an.
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Hier ist Antisemitismus ein Fremdwort: Warum sich Juden in Buenos Aires noch sicher fühlen können: In Madrid, Berlin oder Zürich sehen sich Juden immer häufiger Gehässigkeiten und Attacken ausgesetzt. In Argentinien ist das ganz anders. Das hat auch mit Javier Milei zu tun – doch dessen Zuneigung könnte zur Hypothek werden.
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Nach militärischem Schlagabtausch: Washington und Teheran suchen offenbar wieder das Gespräch Nach einem Wochenende gegenseitiger Attacken haben sich Iran und die USA laut Medienberichten auf einen vorläufigen Stopp der Angriffe verständigt.
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Ein Ex-Soldat droht, «die Waffen der Armee» gegen den Kreml zu richten. Sein Ausbruch ist ein Symptom für die vom Krieg zermürbte russische Gesellschaft
Alexander Lunin hat als Freiwilliger im Ukraine-Krieg gekämpft und will Putin «die volle Wahrheit» über Folter und Gewalt in der Armee sagen. Sein Clip wird millionenfach geklickt.
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Im Donbass rückt Russland weiter vor – trotz den ukrainischen Angriffen aufs Hinterland: Mit Kostjantiniwka steht die südlichste Stadt des ukrainischen Festungsrings vor dem Fall. Im Donbass sind die Folgen der intensivierten ukrainischen Drohnenangriffe auf Russland bis anhin nicht zu spüren.
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Das schwere Erdbeben stellt Venezuelas neue Führung auf die Probe: Das Ausmass der Katastrophe ist noch unklar. Präsidentin Delcy Rodríguez demonstriert Handlungsfähigkeit. US-Präsident Trump sagt Hilfe zu.
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Die Flamingo-Rebellion in Albanien: «Die Proteste zeigen, wie rückständig Regierungschef Rama ist»: Was als überschaubare Umweltbewegung gegen Bauprojekte von Jared Kushner an der Küste Albaniens entstand, ist zu einer breiten Protestbewegung gegen das politische System geworden. Seit bald einem Monat gehen täglich Tausende auf die Strasse und fordern den Rücktritt von Edi Rama.
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Präsidentenanwärter und Leopardenretter: Putins langjähriger Weggefährte Sergei Iwanow ist gestorben: Der einstige KGB-Agent im Westen war mehr als zwei Jahrzehnte lang ein prägendes Gesicht im Umfeld des Kremlchefs. Am Schluss fand er als Naturschützer seine eigentliche Berufung.
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Warum Hitze in Deutschland so schnell zur Krise wird: Das heisseste Wochenende des Jahres hat gezeigt, wie verletzlich das Land ist. Statt vorzusorgen, warnen Staat und Institutionen oft lieber – und verlagern die Verantwortung auf den Einzelnen. Drei Lehren aus einem Sommer, der kein Stresstest sein sollte.
Der andere Blick
Interview: «Die Bevölkerungsdichte in Afrika entsprach bis vor kurzem jener Europas vor 500 Jahren. Deshalb ist der Kontinent noch immer arm» Bis Ende des Jahrhunderts könnte Afrika 40 Prozent der Weltbevölkerung stellen. Ein Problem? Ganz im Gegenteil, findet der einflussreiche Entwicklungsökonom Joe Studwell.
Ein Interview
«Nirgends wehren sich die Leute so wenig wie hier» – aus Monika Marons Tagebüchern spricht in wechselnden Zeiten die Sorge um Deutschland: Vier Jahrzehnte umspannen die Notizen der deutsch-deutschen Schriftstellerin. Sie erzählen vom Überlebenskampf in der DDR und vom schwindenden Heimatgefühl im wiedervereinigten Deutschland.
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Als die Journalisten das «Ich» entdeckten: Der Pop-Journalismus vereinte Glanz und Grössenwahn: Autoren wie Maxim Biller, Moritz von Uslar oder Tom Kummer begründeten den deutschen Pop-Journalismus, der Subjektivität ins Zentrum stellte. Zeitschriften wie «Tempo» oder «Spex» gingen früh pleite, sie sind aber bis heute prägend. Ein Buch blickt zurück.
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Zehn Jahre Krieg, zehn Jahre Heimkehr und ein Massenmord: Odysseus ist der bekannteste Held der Antike. Aber ist er wirklich ein Held? Bald kommt Christopher Nolans «Odyssey» in die Kinos. Aber wer ist Odysseus eigentlich? Der Historiker Raimund Schulz hat ihm ein faszinierendes Buch gewidmet.
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Diese 100 Bücher machen Ihren Sommer unvergesslich: Bei sommerlichen Temperaturen und den nahenden Ferien soll es entspannt zugehen. Hundert neue Bücher, die zum Eintauchen einladen.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik/ Österreich: Umfrage: Sieben von zehn Österreichern bezweifeln, dass das Budget hält
Die absolute Mehrheit rechnet mit Belastungen und stößt sich nicht an dem von der FPÖ benutzten Begriff der Remigration.
Kurier.at.budget
Österreich: Hotline vor Ambulanzbesuch, „Preisliste“ bei Privatärzten
Heute.at.gesundheitsreform
„SpielerInnen“: Babler gendert ÖFB-WM-Stars
Mit einem Statement von seinem Besuch beim ÖFB-Team wollte SPÖ-Chef Andreas Babler wohl Nähe zur Nationalmannschaft zeigen. Stattdessen sorgt seine Formulierung für viel Spott in den sozialen Medien. Doch ausgerechnet bei seiner Ansprache an das Team in Österreich spricht er nicht von den Spielern, sondern von den „SpielerInnen“. Wörtlich sagt Babler: „… beim Trainingscamp zu sein mit den SpielerInnen …“ Wenige Sekunden später legt er noch einmal nach und erklärt, er wolle „den SpielerInnen persönlich auch sagen, wie dieses Land auch kollektiv stolz ist“. Ein Ausschnitt verbreitete sich rasch auf den verschiedenen Plattformen. Dort machen sich zahlreiche Nutzer über die Wortwahl des SPÖ-Chefs lustig. „Ich dachte, unsere Spieler heißen unter anderem Stefan Posch und Alexander Schlager und nicht Stefanie und Alexandra“, schreibt etwa ein Nutzer unter dem Beitrag. Andere kommentieren spöttisch, Babler habe offenbar versehentlich das Herren- zum Frauen-Nationalteam gemacht. Für Babler endet der Besuch beim ÖFB damit in einem handfesten Social-Media-Shitstorm.
oe24.at.babler gendert
Was der Vizekanzler aufführt, geht wahrlich nicht auf die berühmte Kuhhaut! Dabei bedaure ich das ehrlich, denn Österreich braucht eine ernstzunehmende SPÖ dringend! Bloß, wie wird die Partei diesen Mann lo?
Große Trauer in der Wiener Society: Friedrich Schiller gestorben
Der Unternehmer wurde 78 Jahre alt. Er lebte bis zu seinem überraschenden Tod mit seiner an Demenz erkrankten Ehefrau Jeannine Schiller zusammen. Laut oe24 erlitt Friedrich Schiller am Samstag gegen Mittag in seiner Villa im 13. Wiener Gemeindebezirk einen Herzstillstand. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte sein Leben nicht mehr gerettet werden. Die Nachricht verbreitete sich innerhalb kürzester Zeit in der Wiener Society. Für viele Wegbegleiter kommt sein Tod völlig überraschend. Noch vor wenigen Wochen war Schiller gut gelaunt unterwegs und freute sich über das Wiedersehen mit Freunden.
DiePresse.com.schiller
Sport/ Fußball-WM
Paraguay sensationell. WM-Aus! Deutschland verliert Elfmeter-Thriller
Die DFB-Auswahl verlor am Montag in Foxborough bei Boston gegen Paraguay mit 3:4 nach Elferschießen. Nach regulärer Spielzeit und der Verlängerung war es vor 63.495 Zuschauern nach Toren von Julio Enciso (42.) bzw. Kai Havertz (54.) 1:1 gestanden. Im Elfmeterschießen zeichnete sich Paraguays Tormann Orlando Gill bei den Schüssen von Havertz und Nick Woltemade aus, zudem setzte Jonathan Tah den Ball drüber. Aufseiten der Sieger fielen Fehlschüsse von Antonio Sanabria (daneben) und Fabian Balbuena (gehalten) nicht ins Gewicht, da Jose Canale als letzter Schütze die Nerven behielt.
https://www.krone.at/4197870
Bei peinlichem WM-Aus. Cucurella 2.0? Deutsche hadern erneut mit Hands
„Heißt Cucurella in diesem Jahr Gomez?“, entfuhr es dem Live-Kommentator Wolf Fuss. Tatsächlich wurden bei den deutschen Fußball-Fans im WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay böse Erinnerungen an die EM 2024 wach. Damals wie jetzt ging‘s um eine höchst strittige Hands-Szene
https://www.krone.at/4199753
WM-Sechzehntelfinale Marokko ringt Niederlande im Elferschießen nieder
Marokko steht im WM-Achtelfinale! Sie besiegten die Niederlande nach Elfmeterschießen mit 3:2. Nach regulärer Spielzeit und der Verlängerung war es 1:1 gestanden. Nun wartet Kanada.
https://www.krone.at/4198341
Fußball-WM: Deutschland ist raus! Ich bin kein Stänkerer, deshalb bedaure ich diesen deutschen Selbstfaller ehrlich. Österreich wird es vermutlich am Donnerstag genauso gehen. Was Deutschaland betrifft: Nachträglich würde auch der Teamchef vieles anders machen – aber diese Erkenntnis kommt wohl zu spät. Auch Keeper Neuer hätte sich sein WM-Comeback sparen können! Der aber weiß es wenigstens, dass er einen Fehler gegangen hat und besser konsequent bei seinem „Nein“ geblieben wäre!
Haben Sie trotzdem einen schönen Tag!
Das wünscht
A.C.

