Oper Graz: Premiere „WOZZECK“/ Vorschau
Premiere: »Wozzeck«
Meilenstein des Musiktheaters in fulminanter Besetzung
Premiere am 13. Februar 2026
Mit einer packenden Story zwischen Drama, Mordfall und Sozialstudie revolutionierte Alban Berg 1925 die Operntradition. Die Volksopernstars Daniel Schmutzhard (Wozzeck) und Annette Dasch (Marie) durchleuchten gemeinsam mit Chefdirigent Vassilis Christopoulos am Pult der Grazer Philharmoniker die expressive Klangwelt von Bergs Meisterwerk. Nach seinem erfolgreichen Österreich-Debüt in Graz mit Richard Wagners Tannhäuser und Stationen in Wien und Salzburg kehrt Regisseur Evgeny Titov mit einer der wichtigsten Opern des 20. Jahrhunderts an die Oper Graz zurück.
SEHENSWERT:»La Divina Comedia«
»Der Tanzabend rund um Dantes „La Divina Comedia“ ist ein Spektakel im ganzen Opernhaus, das schließlich im Zuschauerraum mündet.« Kleine Zeitung
Wien/Staatsoper: Und wieder einmal rettet Otto Schenk den Opernabend (Bezahlartikel)
Eine durchschnittliche Aufführung von „L’elisir d’amore“ an der Staatsoper brachte mehrere Rollendebüts. Er zupfte an der Krempe seines Huts herum, drehte ihn ungeschickt in den Händen – und wusste scheinbar nicht, wohin er zuerst blicken sollte: Gleich die ersten Minuten der Oper „L’elisir d’amore“ von Gaetano Donizetti gaben am Dienstagabend in der Wiener Staatsoper eine Kostprobe der Darstellungskunst von Edgardo Rocha. Der Tenor, der in der Rolle des Nemorino erstmals am Haus zu sehen war, war derart überzeugend in seiner Unbeholfenheit und Unsicherheit, dass man seine Figur sofort liebgewann (hier auch ein Kompliment an jene, die Otto Schenks Inszenierung stets einstudieren).
DiePresse.com.schenk
Wien/ Opernball: Juwelier Wagner ist offizieller Partner des Wiener Opernballs
Auch in diesem Jahr verbindet sich das traditionsreiche Haus mit einem der strahlendsten Symbole österreichischer Eleganz und Festkultur – eine Partnerschaft, die Exzellenz, Stil und zeitlose Schönheit vereint. „Es ist uns eine große Ehre, die Partnerschaft mit dem Wiener Opernball zu vertiefen und auch in diesem Jahr wieder Teil dieses einzigartigen Ereignisses zu sein. Der Opernball vereint wie kaum eine andere Veranstaltung Kultur, Tradition und eine moderne Strahlkraft, also Werte, die sich auch in unseren Schmuckkreationen widerspiegeln“, betonen Katharina und Hermann Gmeiner-Wagner.
OberösterreichischeNachrichten.at
BERLIN/ Staatsoper Unter den Linden. Vorschau Februar
Liebes Publikum,
vor Kurzem haben wir Ihnen unsere nächste Neuproduktion angekündigt – nun nimmt sie Gestalt an: Am vergangenen Dienstag haben die Proben zu Das schlaue Füchslein von Leoš Janáček begonnen. Beim Auftakttreffen des künstlerischen Teams gewährten uns Sir Simon Rattle, Regisseur Ted Huffman, Nadja Sofie Eller (Bühne), Astrid Klein (Kostüme) sowie Pim Veulings und Sonoko Kamimura (Choreographie) erste spannende Einblicke in ihre gemeinsame Vision. Die Premiere am 28. Februar rückt näher und unsere Vorfreude wächst von Tag zu Tag.
Während wir der Premiere entgegenfiebern, richtet sich der Blick auch auf das Hier und Jetzt: Der Jahresbeginn steht ganz im Zeichen großer Gefühle. Bis es so weit ist, laden unsere kommenden Repertoirevorstellungen bereits in den nächsten Wochen zu besonderen Opernabenden ein – mit bekannten Meisterwerken, herausragenden Stimmen und Geschichten, die lange nachklingen.
Wir freuen uns auf Sie!
Ihre Staatsoper Unter den Linden
P. S.: Schon Pläne für den Valentinstag?
Die Staatskapelle Berlin lädt mit Christian Thielemann in die faszinierende Klangwelt der Radiotage – eine Mischung aus symphonischer Tiefe und lebendiger Rhythmik, die zum Entdecken und Genießen einlädt. 💕
Musik aus fernen Rundfunktagen
14. und 15. Februar
TOSCA
Foto: Hermann und Clärchen Baus
Romantische Oper in drei Aufzügen (1850)
Musik und Text von Richard Wagner
28. Januar bis 11. Februar
Termine & Tickets
Weiterlesen in den „Infos des Tages“/ Februar-Programm
Leipzig: Mehr als zwei Millionen Euro fehlen: Leipzigs Oper droht spätestens ab 2028 die Pleite
Die finanzielle Lage der Leipziger Oper spitzt sich immer weiter zu. Die klammen Kassen könnten ab 2028 den gesamten Betrieb gefährden. Doch es gibt auch einen kleinen Hoffnungsschimmer.
lvz.de.Lokales
Haydnregion Niederösterreich 2026: Von 15. März bis 13. Dezember 2026 gastiert die durch das geniale Brüderpaar Joseph und Michael Haydn geprägte Klassik-
Konzertreihe in den schönsten Orten ihrer Geburtsregion.
Fotos (v.l.): Haydn Geburtshaus, Innenhof © Niklas Schnaubelt; Claus Christian Schuster © Claus Christian Schuster; Mitra Kotte © Andrej Grlic; Christian
Altenburger © Nancy Horowitz; Maria Rauch-Kallat © Helmuth Weichselbraun/Kleine Zeitung; Dorli Muhr © Anna Stoecher; Kandinsky Quartett © Elizaveta
Tomanova, Barucco/Schloss Petronell Carnuntum © Niklas Schnaubelt; Konzert/Kirche Bruck/Leitha © Niklas Schnaubelt
Kostenlose Programmbroschüre 2026 verfügbar unter: https://www.haydnregion-noe.at/presse.html
(Download) sowie Bestellung per E-Mail: tickets@haydnregion-noe.at, sowie telefonisch: +43 (0)2164/2268.
Infos: www.haydnregion-noe.at
Nach der außerordentlich erfolgreichen Saison 2025 mit vielen ausverkauften Veranstaltungen, hervorragender Auslastung und zahlreichen Zusatzkonzerten präsentiert die Klassik-Konzertreihe „Haydnregion Niederösterreich“ — ein Projekt der Abteilung Kunst und Kultur des Landes NÖ in Kooperation mit dem Regionalentwicklungsverein Römerland Carnuntum — unter dem Motto „Grenzenlos klassisch‟ vom 15. März bis 13. Dezember 2026 ein durch Joseph und Michael Haydn inspiriertes Programm mit knapp 30 Veranstaltungen an 14 Standorten in 12 Gemeinden rund um das Haydn Geburtshaus Rohrau. Der Konzertzyklus zeichnet sich durch höchsten künstlerischen Anspruch und den besonderen Charme seiner Spielorte aus. Letztere reichen von historischen Schlössern und Sakralbauten über die antike Römertherme in Carnuntum bis zum Heurigen in Göttlesbrunn.
Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau Niederösterreich: „Die ‚Haydnregion Niederosterreich‘ geht mit ihrem neuen Jahresprogramm in eine weitere spannende Saison. Das Haydn Geburtshaus in Rohrau ist dabei ein kulturelles Herzstück. Seit seiner Wiedereröffnung nach der umfassenden Renovierung 2017 hat es sich zu einem überregionalen Anziehungspunkt entwickelt. Die besondere Atmosphäre, das historische Ambiente und die feinsinnig gestalteten Details machen diesen Ort zu einem einzigartigen Kulturjuwel, das zur Neuentdeckung der Ursprünge der Wiener
Klassik einlädt.“
Programm-Höhepunkte 2026
Inoffizieller Festival-Auftakt sind zwei erstmalig statt findende Preisträgerkonzerte, mit denen die Haydnregion Niederösterreich nun auch in der Winterpause in Wien präsent ist:..
Ausführlicher in den „Infos des Tages“
Georges Bizet: Carmen • Opernhaus Zürich • Vorstellungen: 21.01.2026 und 27.01.2026
Eine Koproduktion mit der Opéra Comique Paris
Keine «Kitschpostkarten mit Flamencotänzerinnen und aufgeklebtem Stoff in Glitzer»
Musikalisch funktioniert die Zürcher «Carmen».
Foto © Toni Suter
Das Bestreben von Andreas Homokis Inszenierung dem Spanien der «Kitschpostkarten mit Flamencotänzerinnen und aufgeklebtem Stoff in Glitzer» aus dem Weg zu gehen, endet im anderen Extrem, einer stimmungslosen Beliebigkeit. In diesem Setting (Bühnenbild: Paul Zoller) liessen sich (mit minimalen Änderungen beim Kostümbild von Arturo Gama) noch zig andere Opern aufführen. Auch wenn Bizets «Carmen» nicht Spanien selbst, sondern Spanien so, wie man es sich 1875 in Frankreich vorstellte, zeigt, lebt das Stück doch genau von diesen Vorstellungen und den Bildern, die dem Zuschauer in den Kopf kommen, wenn er «Spanien» hört. Die Idee mit Verfremdungen zu arbeiten ist nicht grundsätzlich falsch. Hier aber geht mit der leeren Bühne (und dem Schnee im dritten Akt) der letzte Rest Stimmung verloren und es gelingt auch den besten Sängern nicht, diese Leere mit einer Stimmung (welcher Art auch immer) zu füllen. Damit sind die Voraussetzungen nicht anders als bei einer konzertanten Aufführung. Zu einer «Hommage [Huldigung] an die Opéra Comique, an die Reise, die diese Oper und der Mythos «Carmen» seit der Zeit der Uraufführung bis in unsere Tage angetreten haben» taugt diese Verneinung des Mythos als dem «zur Legende Gewordenen» nicht wirklich…
Zum Bericht von Jan Krobot
Linz: „OLIVIER LATRY“ – Konzert im Brucknerhaus Linz, Großer Saal, 28. 01.2026
Olivier Latry. Foto: Brucknerhaus
„Seine“ Kirche glänzt nach dem schrecklichen Feuer vom April 2019 – überraschend schnell – wieder in aller Pracht und deren, beim Brand nur wenig in Mitleidenschaft gezogene Cavallié-Coll-Orgel, kann wieder mit aller Macht tönen: so kann der 1985 schon mit 23 Jahren zum Titularorganisten der Notre Dame in Paris Ernannte beruhigt auf Konzertreise gehen. Vor einer Woche hatte der laut Einschätzung eines orgelspielenden Freundes „derzeit weltbeste Improvisator“ ja im Wiener Konzerthaus mit seiner Gattin Shin Young Lee einen umjubelten Auftritt, u. a. mit einer vierhändigen Orgelfassung von Strawinskys „Sacre“…
Zum Bericht von Helmut und Petra Huber
Köln/ Philharmonie: Karneval und Zarathustra – wie passt das zusammen?
Deutsche Hoch- und Spätromantik gepaart mit modernen Klängen aus der Karibik. Was wie ein gewagtes Potpourri erscheint, wird in Köln Realität. Dass dies nicht nur Herausforderungen an das Publikum bedeutet, räumt der Wiener Dirigent Andrés Orozco-Estrada (48) von Anfang an ein. Auch er, der neue Generalmusikdirektor der Stadt Köln mit Wurzeln in Kolumbien, gesteht in seiner kurzen Einführung die Schwierigkeiten dieser Kombination. So stellt man sich direkt die Frage: Kann das überhaupt gelingen?
Klassik-begeistert.de
Feuilleton
Liebe FAZ, bitte keinen Regietheater-Rant!
In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat Lotte Thaler mit dem »Regietheater« abgerechnet. Eine Gegenrede von Axel Brüggemann….Ich kann mich mit einigen ihrer Tiraden durchaus identifizieren; auch ich habe in den letzten Jahren immer wieder Inszenierungen gesehen, deren Provokationspotenzial mich müde hat abwinken lassen: »Kenne ich. Langweilt mich. Interessiert mich nicht.« Aber die ästhetischen Schablonen die Thaler vorstellt, scheinen einfach nicht ins 21. Jahrhundert zu passen. Natürlich würden die meisten heute arbeitenden Opernregisseurinnen und Opernregisseure für sich ebenfalls den Anspruch erheben, die Partitur als Grundlage ihrer Arbeit zu verstehen…
https://backstageclassical.com/liebe-faz-bitte-keinen-regietheater-rant/
Kommentar von TTT zu diesem Thema: Wer in seiner Inszenierung von Mozarts „Entführung“ in unterschiedlicher Ethnie (Orient / Okzident) begründete ungleiche Charaktere, Weltanschauungen, soziale Gepräge, psychosozial differierende Anlagen von Menschen und deren Naturell, (die ja große Migrationsprobleme begründen), nicht erkennt, das alles in einer ostdeutschen Dönerbude ansiedelt, schreibt auch amüsante schräge Texte wie „ bitte keinen Regietheater-Rant!“ in drolliger verallgemeinender Behauptungsjournaille, wo wenig stimmt, jegliche Nachweise fehlen – halt ein Brüggemann Kosmos, den keiner will, als üble revolvierende Autogamie!
„Revolvierende Autogamie“ , metaphorischer Ausdruck für strukturelle Defizite im deutschsprachigen Musiktheater- und Kulturbetrieb. Er bezeichnet ein geschlossenes, sich selbst reproduzierendes System, in dem Akteure – von Politikern über Theaterintendanten bis hin zu Regisseuren und Medienvertretern – sich gegenseitig bestätigen, ohne externe Kritik oder künstlerische Innovation zuzulassen, vulgo: „da lügt einer dem anderen die Tasche“. Dieses System führt zu intellektueller Isolation, Abkoppelung vom Publikum und sinkenden künstlerischen Standards. Dabei eine renommierte, etablierte Kulturjournalistin, die über Jahrzehnte konstant auf dem Niveau eines Joachim Kaiser wirkte, mit besserwisserischen beleidigenden substanzlosen Behauptungen zu überziehen, will wohl seine eigene „spindeldürre“ Vita kompensieren. Weder in Welt am Sonntag, Frankfurter Allgemeine usw., zuletzt Crescendo und viele andere konnten konstantes Wirken zeigen. Da schafft durchaus eloquentes Auftreten sicher Eintritt, aber nur in Drehtüren. Selbstverständlich gibt es eine klare Abgrenzung von „Regietheater“ seit Jahrzehnten. Dekonstuktionen und Überschreibungen sind klare Begrifflichkeiten, die schlechtes Theater ausmachen, durchaus als Experimentaltestung berechtigt sind, dann aber auch in singulär angemessenem Mikrokosmos, keinen Theateralltag beherrschend. Selbstverständlich hat es immer mal adäquate Inszenierungen gegen, das sind aber klare Minderheiten unter 5 %, die keinen bundesweiten Standard ausmachen dürfen. Objektiv bewertet sind Regietheater Falschdarstellungen im Musiktheater – wenn Inszenierungen dem Werk widersprechen, Texte ignorieren und psychologische Kohärenz aufgeben, damit Abkopplung von Authentizität, Glaubwürdigkeit und emotionaler Tiefe sind.
Gefallen bleibt natürlich subjektiv! Für mich sollte man antiquierten Unsinn nach 50 Jahren abschaffen, Brüggemann hängt dran, ohne formulierte faktenbasierte Kompetenz… (Zitat Ende)
Frankfurt: Das Papageno-Musiktheater braucht ein Darlehen von der Stadt
Lars Bürger vom Papageno-Musiktheater hat am Dienstag im Haupt- und Finanzausschuss um Geld geworben, um das marode Dach des Theaters zu sanieren. Die Kosten betrügen 300 000 bis 350 000 Euro. Etwa 100 000 Euro habe die gemeinnützige Gesellschaft per Spenden gesammelt. Zur Bank zu gehen sei keine Option – ein Kredit hätte die Insolvenz zur Folge. „Unsere einzige Chance ist, über die Stadt eine Hilfe zu erhalten. Es geht um ein Darlehen, idealerweise zinslos.“
FrankfurterRundschau.de
Rostock: Volkstheater Rostock 2025-26 Review: Don Giovanni
https://operawire.com/volkstheater-rostock-2026-review-don-giovanni/
Turin
Teatro Regio di Torino 2025-26 Review: La Cenerentola
Vasilisa Berzhanskaya Triumphs in Rossini’s Comic Gem
https://operawire.com/teatro-regio-di-torino-2026-review-la-cenerentola/
Opéra de Paris to Present ‘Un Ballo in Maschera’ in Cinemas with Anna Netrebko, Matthew Polenzani & Ludovic Tézier
The Opéra National de Paris is set to present “Un Ballo in Maschera” in cinemas on Feb. 8, 2026. The opera will be shown in cinemas across France, Belgium, Switzerland, and Luxembourg. The opera will also be available for streaming at a later date on Paris Opera Play, the Paris Opera’s streaming website.
operawire.com.operadeparis
The Opéra National de Paris is set to broadcast and stream its new production of “Eugene Onegin.”
The opera will be broadcast live on France.tv on Feb. 9 and will also be broadcast at a later date in cinemas and on Paris Opera Play.
operawire.com.broadcast
WIEN / Vienna’s English Theatre: SWITZERLAND von Joanna Murray-Smith
Premiere: 28. Jänner 2026,
Der Krimi um die Krimi-Königin
Patricia Highsmith (1921-1995) hatte sich in ihren späteren Jahren in die Schweizer Berge zurück gezogen. Dort lebte sie (wenn man dem Stück, das Vienna’s English Theatre nun zeigt, glauben kann) in diesem „Switzerland“ einsam inmitten einer Waffensammlung, die sie kenntnisreich zusammen getragen hatte, und mit Schlangen in einem Terrarium, die man auf der Bühne glücklicherweise nicht sieht. Wie unangenehm sie ihren Mitmenschen begegnete, erlebt Edward Ridgeway, der von ihrem New Yorker Verlag losgeschickt wurde, um die alte legendäre Kriminal-Autorin (das Stück spielt Mitte der neunziger Jahre) dazu zu bewegen, noch einen Roman über Tom Ripley zu schreiben… denn sie sei, so der leidenschaftliche Lektor und Literaturliebhaber, mit dieser Figur noch nicht fertig.
Man weiß natürlich, wovon die Rede ist: „Der talentierte Mr. Ripley“ hat in seiner strahlenden Ruchlosigkeit und Gewissenlosigkeit schon zwischen Buchseiten so fasziniert, dass man als aufgeregter Leser dringend hoffte, er würde mit seinen Verbrechen durchkommen – und wie erst in der Verfilmung mit dem damals atemberaubend schönen Alain Delon. Ripley, 1955 geschaffen, ist die bekannteste Figur von Patricia Highsmith geworden und geblieben – und tatsächlich hat sie dem ersten Roman bis ins hohe Alter mehrere Fortsetzungen nachgeschickt..
WIEN / Akademietheater des Burgtheaters: DER IRRENDE PLANET
Ein Spaziergang mit Robert Walser mit Texten von Robert Walser
Premiere: 28. September 2026
Foto: Tommy Hetzel
Die irrenden Betulichkeiten
Der alte Mann sitzt an einem Tisch und liest laut vor. Es handelt sich um Martin Schwab, Senioren-Schatz des Burgtheaters, und er soll Robert Walser sein. Denn unter dem Titel „Der irrende Planet“ wird im Akademietheater ein „Spaziergang mit Robert Walser“, dem vor allem in seiner Heimat Schweiz (bei uns weniger) berühmten Autor, angeboten. Wer den Abend zusammen gestellt hat, wird zwar verschwiegen, geht aber wohl auf den Dramaturgen Thomas Jonigk und die Regisseurin Barbara Frey zurück. Als besonders sinnvoll erweist sich das Ergebnis nicht, wer das Werk von Robert Walser nicht kennt, wird nachher auch nicht viel gescheiter sein…
Walser (1878-1956) hat neben vier Romanen eine Menge Erzählungen geschrieben, eine davon trägt den Namen „Der Spaziergang“, und daran hält sich das dramaturgische Gerüst des Abends. Denn während „Walser/Schwab“ von der Natur und vom Spazieren schwärmt, kommt er zu einer Bank, auf der er sich nieder lässt.
Naht Ihr Euch wieder, schwankende Gestalten? Man kann annehmen, dass die durch und durch seltsamen Geschöpfe, die jetzt auftauchen und zum Großteil Unverständliches reden, aus seinen Werken stammen. Vielleicht kann man Poesie darin sehen, viel Absurdes, viel Ironisches. Tiefere Bedeutung? Wohl kaum, es sei denn, man interpretiert sie gewaltsam hinein (große Worte gehen ja den willigen Interpreten bekanntlich nie aus)…
…Vielen Leuten hat es gefallen, wie der Beifall zeigte, aber es mag auch solche gegeben haben, die diese pausenlosen eineinhalb Stunden nicht beglückt erlebt, sondern unbeeindruckt erlitten haben. Wahrscheinlich braucht man eine eigene Antenne für dergleichen.
Zum Premierenbericht von Renate Wagner
ZDF
Silbereisen bleibt für zwei weitere Jahre an Bord des „Traumschiffs“
Der Käpt’n bleibt an Bord des ZDF-„Traumschiffs“: Florian Silbereisen schlüpft für zwei weitere Jahre in die Rolle von Max Parger. „Als Kapitän prägt er das Erfolgsformat maßgeblich und die anhaltend positive Resonanz der Reihe – auch bei jüngeren Zuschauerinnen und Zuschauern – bestätigt die erfolgreiche Zusammenarbeit“, teilte das ZDF auf Anfrage mit. Er bleibe der Serie in diesem und im nächsten Jahr verbunden.
Kurier.at.silbereisen
Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“
Venezuelas neue Präsidentin festigt ihre Macht – und lässt alte Beziehungen in den USA spielen: Delcy Rodríguez öffnet Venezuelas Ölsektor im Eiltempo für private Konzerne. Vieles deutet darauf hin, dass sie darüber schon vor Maduros Festnahme mit Washington verhandelt hatte.
Jetzt lesen
Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen für mehr als eine halbe Million Zuwanderer: Warum Migration in Spanien funktioniert: Während viele Länder abschotten, geht Spanien einen anderen Weg. Das Land legalisiert den Status von mehr als einer halben Million Migranten – und stösst dabei nur auf begrenzten Widerstand.
Jetzt lesen
Brooklyn Beckham bricht öffentlich mit seinen Eltern. Die Briten sind entzückt über die Ablenkung von der bedrückenden Weltlage. Der 26-Jährige wirft Victoria und David Beckham vor, sie würden sein Leben vermarkten. Die Öffentlichkeit überbietet sich mit psychologischen Deutungen.
Jetzt lesen
Joseph Goebbels wollte das Zürcher Schauspielhaus übernehmen. Kurt Hirschfeld hatte etwas dagegen: Der jüdische Emigrant Kurt Hirschfeld hat aus dem Zürcher Theater am Pfauen eine Bastion gegen Nazideutschland gemacht und später Frisch und Dürrenmatt gefördert. Stina Werenfels und Samir widmen dem «unbekannten Bekannten» ein erhellendes Filmporträt.
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250 Jahre E. T. A. Hoffmann: Der Alkohol war für ihn ein Aufputschmittel für die Phantasie: Der grossen Romantiker liess Fiktion und Realität ineinanderfliessen wie kein Zweiter. Dies kommt in der Oper «Hoffmanns Erzählungen» von Jacques Offenbach kongenial zum Ausdruck.
Jetzt lesen
Eine typisch deutsche Unternehmerfamilie: Der Aufstieg der Familie Koerfer ist verbunden mit Namen wie BMW und George Soros – und eng verflochten mit der deutschen Nachkriegsgeschichte: Die Koerfers gehören zu den wichtigen Familien Deutschlands. Henning Köhler erzählt die Geschichte der deutsch-schweizerischen Unternehmerdynastie.
Jetzt lesen
In ihrem neuen Film spielt Luna Wedler eine Biologiestudentin. Im echten Leben ist sie auf Lego-Pflanzen umgestiegen: Die 26-jährige Zürcherin zählt zu den gefragtesten Schauspielerinnen der Schweiz. Anlässlich ihres neuen Films «Silent Friend» denkt sie über Natur und Zeitreisen nach – und darüber, warum echte Gefühle nicht digital ersetzbar sind.
Jetzt lesen
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik Österreich: Regierung will Social-Media-Verbot unter 14
Das australische Social-Media-Verbot für alle unter 16 findet zunehmend Nachahmer in Europa. Frankreich und Großbritannien arbeiten an entsprechenden Gesetzen, nun will auch Österreich mitziehen und Social Media erst ab 14 erlauben – am liebsten noch heuer. Das sagte Digitalstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) am Dienstag im Ö1-Morgenjournal. Die Koalitionspartner SPÖ und NEOS stimmen grundsätzlich zu, doch bei Umsetzung und Zeitplan gibt es noch Uneinigkeit.
https://orf.at/stories/3418359/
Österreich: Produkte für Mehrwertsteuersenkung fixiert
Nach intensiven Diskussionen steht nun die Liste jener Lebensmittel fest, die künftig mit einer geringeren Mehrwertsteuer besteuert werden. Der Ministerrat beschloss am Mittwoch die Produktpalette. Auch wenn es für die ÖVP „wünschenswert“ gewesen wäre, so die ÖVP-Staatssekretärin im Finanzministerium, Barbara Eibinger-Miedl, ist Fleisch nicht auf der Liste vertreten. Weniger gesundheitliche Gründe, vielmehr der budgetäre Rahmen waren offenbar ausschlaggebend, dass die Mehrwertsteuer auf Fleisch nicht gesenkt wird. Es hätte sich bei Fleisch- und Wurstwaren um ein „riesiges Budgetvolumen“ gehandelt, so Eibinger-Miedl. Die Regierung legte eine Kostenobergrenze von 400 Millionen Euro fest.
https://orf.at/stories/3418474/
„In der Steinzeit“. So schimpft Westbahn-Chef über die Deutsche Bahn
In Bayerns Norden werden die Schienen saniert. Ausgerechnet für den Verkehr in Salzburg hat das weitreichende Folgen: Einige Züge fallen aus. Kritik kommt vom Westbahn-Chef am Baustellenmanagement der Deutschen – und das nicht zu knapp.
https://www.krone.at/4026777
Schlafindex: Wien zählt zu den Städten die am schlechtesten schlafen!
In einer Welt, die niemals schläft, ist Schlaf zum Luxusgut geworden. Der European Sleep Index 2026 von Coway untersuchte die Schlafqualität in 25 europäischen Metropolen. Das Ergebnis: Wien gehört zu den Städten mit der schlechtesten Schlafqualität Europas.
oe24.at.wienschlaf
Wie ist das gemeint? Die Stadt schläft – und das noch dazu schlecht? Oder sind Wien-Bewohner und Besucher gemeint? Ich schlafe 25 Meter von der Meidlinger Ruckergasse entfernt. und das ist eine der meistbefahrenen Straßen Wiens und noch dazu eine „Rennbahn“ . Ohne Schutzweg wäre die Ruckergasse nicht passierbar. Trotzdem habe ich keine Schlafprobleme. Wie sagt man doch: Ein gutes Gewissen ist das beste Ruhekissen!
In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Tag!
A.C.

