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28. JUNI 2026 – Sonntag

28.06.2026 | Tageskommentar

 

MÜNCHEN/Bayerische Staatsoper: Quartett der Kritiker

Heute Quartett der Kritiker. RHEINGOLD bar-bistro. Eintritt frei  (11 h)

Quartett der Krikitiker
 Welcher Heldenbariton ist in Wotans großem Monolog am eindringlichsten? Bei welchem Paar blüht das Wälsungenblut am heftigsten? Über all dies und viel mehr unterhält sich das „Quartett der Kritiker“ im RHEINGOLD bar-bistro. Richard Wagners Walküre ist das wohl beliebteste Musikdrama im Ring des Nibelungen, entsprechend umfangreich ist die Diskographie – beginnend mit der Gesamtaufnahme unter Erich Leinsdorf aus dem Jahr 1940 über schier zahllose Bayreuth-Mitschnitte bis hin zur Einspielung unter Sir Simon Rattle, die 2019 entstand. Die repräsentativsten Produktionen hat sich das „Quartett der Kritiker“ herausgegriffen. Zum vierten Mal wird dieses Format an der Bayerischen Staatsoper in Zusammenarbeit mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ angeboten. In diesem Verein haben sich Journalist:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengeschlossen, um Musik- und Wortproduktionen auszuzeichnen. Seit 2010 treten die Juror:innen des Vereins öffentlich auf. Sie setzen sich zu dritt oder viert zusammen, um live vor Publikum über ein Werk kontrovers zu diskutieren und Einspielungen zu vergleichen. Diesen Sonntag unterhalten sich Eleonore Büning, Kai Luehrs-Kaiser, Markus Thiel und Staatsintendant Serge Dorny über herausragende Aufnahmen von Wagners Oper.
 QUARTETT DER KRITIKER
Sonntag, 28. Juni 2026, 11 Uhr
RHEINGOLD bar-bistro
 
Eintritt frei; keine Eintrittskarten erforderlich

München/Bayerische Staatsoper
Sehr, sehr großes Problem“: Wie gefährlich sind Wagner-Opern?
Die Münchner Opernfestspiele begannen mit einer umjubelten „Walküre“-Premiere. Richard Wagner ist populär, aber zum 150. Geburtstag der Bayreuther Festspiele auch umstritten wie lange nicht. Muss sein Antisemitismus energischer aufgearbeitet werden?
BR-Klassik.de.walkuere

Selten hat man Jurowski so aufgewühlt erlebt: Wagners Walküre an der Bayerischen Staatsoper
Tobias Kratzer schickt Walküren durch den Englischen Garten – und Dirigent Jurowski überrascht mit einem Wagner, der wirklich aufwühlt.
https://share.google/G2r0mmhZzrSJMWNGo

Münchner Opernfestspiele: Menschenjagd im Hofgarten
Männer sind machtgeile Egoisten und die Welt kann nur von Frauen gerettet werden: Tobias Kratzer inszeniert Richard Wagners Oper „Die Walküre“ bei den Münchner Opernfestspielen neu.
sueddeutscheZeitung.de

MünchenWenn Götter ehrfürchtig werden
An der Bayerischen Staatsoper setzt Tobias Kratzer mit „Die Walküre“ seinen „Ring“ fort, der auf vielfältige, doch stets überzeugende Weise zur Glaubenssache wird.
concerti.de.muenchen

Hoch zu Ross durch München
An der Bayerischen Staatsoper inszeniert Tobias Kratzer Richard Wagners „Die Walküre“ und überzeugt dabei unter anderem mit einem Walkürenritt hoch zu Ross, der dem Abend seinen großen Theatermoment beschert.
DieDeutscheBuehne.de

In München galoppieren die Walküren durch den Englischen Garten (Bezahlartikel)
Fortsetzung im neuen „Ring des Nibelungen“ der Bayerischen Staatsoper: Tobias Kratzers Inszenierung beeindruckt erneut ungleich mehr als die musikalische Seite.
DiePresse.com.muenchen

Allzumenschelndes deckt Götteruntergang zu –
Wagners „Walküre“ als „ächt baierischer“ Festspielauftakt in Münchens Staatsoper (Bezahlartikel)
NeueMusikzeitung/nmz.de.goetteruntergang

Hubschrauber über Walhall (Bezahlartikel)
Großer Wurf: Tobias Kratzers Inszenierung von Richard Wagners „Walküre“ an der Staatsoper in München ist ebenso klug wie spannend erzählt. Das Publikum tobt vor Begeisterung.
FrankfurterAllgemeine.net.hubschrauber

Berlin: Die Entführung aus dem Serail: 
Comedian Bülent Ceylan in Mozarts „Entführung aus dem Serail“ in Berlin
Sendung „Fazit“- Audio von Jörn Florian Fuchs (7,13 Minuten)
deutschlandfunk-de.audio

Berlin/ Staatsoper
Bülent Ceylan in der Staatsoper Berlin „Am Ende weiß man gar nicht mehr, ob Bassa oder Bülent spricht“
Comedian Bülent Ceylan ist ab 27. Juni in einer ungewöhnliche Rolle auf einer für ihn ungewöhnlichen Bühne zu sehen: Der 50-Jährige spielt in Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ den edlen Türken Bassa Selim. Was treibt ihn zu diesem Ausflug in ungewohntes Gelände, und welche Erfahrungen hat er mit den Sängerinnen und Sängern gemacht?
https://share.google/skg1VO3Z88feo2n2H

BILD zeigt „Die Entführung aus dem Serail“
Am 8. Juli wird die Berliner Staatsoper Unter den Linden zum Opern-Wohnzimmer für BILDplus-Kunden! BILD überträgt exklusiv Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ ab 19 Uhr live und komplett aus dem traditionsreichen Opernhaus.
Bild.de.unterhaltung.entfuehrung

Bülent Ceylan trifft auf Mozart: „Die Oper muss da jetzt durch“ (Bezahlartikel)
Der Comedian und Metal-Musiker Bülent Ceylan gibt sein Operndebüt: in Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“. Kann er als Pascha Bassa Selim dem Werk Neues hinzufügen? Ein Interview.
Tagesspiegegel.de.kultur.ceylan

Berlin: Wieder Auftritt als Mélisande: Magdalena Kožená: „Ich habe heute mehr Angst als damals“
Diesmal darf sie wieder ganz weiblich sein: Mezzosopran-Star Magdalena Kožená (53) singt nach zwei Hosenrollen an der Staatsoper mit „Das schlaue Füchslein“ und „Idomeneo“ diesmal im Kleid. Jetzt gibt sie die Titelpartie in Debussys „Pelléas et Mélisande“.
BerlinerZeitung.kozena

Berlin/ Deutsche Oper: In transkaukasischen Gefilden zwischen Nord- und Ostsee –
Lortzings „Zar und Zimmermann“ an der Deutschen Oper Berlin (Bezahlartikel)
NeueMusikzeitung/nmz.de

DIE WIENER STAATSOPER BEIM FILM FESTIVAL AM WIENER RATHAUSPLATZ: »FIDELIO«

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebes Publikum!

Bevor wir Sie, wie angekündigt, über das Programm des ersten »Staatsopern-Sonntags« beim Film Festival am Wiener Rathausplatz informieren, wagen wir einen kleinen Vorausblick in die kommende Spielzeit und möchten Sie an die Möglichkeit erinnern, Zyklen zu erwerben. 

Zyklen bündeln bis zu zehn Vorstellungen zu einem – meist thematisch passenden – Paket. Sie haben Ihren garantierten Termin, Ihre garantierten Sitzplätze und auch noch einen um rund 10% ermäßigten Ticketpreis. Anders als beim Abonnement verlängert sich ein Zyklus nicht automatisch, er gilt ausschließlich für eine Saison. Und er ist online problemlos buchbar! Sehr empfehlen können wir Ihnen zum Beispiel den → »Verdi-Zyklus«, der neben der Neuproduktion von Un ballo in maschera auch Otello mit Jonas Kaufmann beinhaltet. Oder aber den → Zyklus »Komische Oper«, bei dem Klassiker wie Il barbiere di Siviglia, La fille du régiment, L’elisir d’amore oder Le nozze di Figaro zu sehen sind. 

Informationen zu all unseren Opern- und Ballett-Zyklen finden Sie → hier.

Nun aber zum Programm des ersten »Staatsopern-Sonntags« am Rathausplatz:

LUDWIG VAN BEETHOVEN
»FIDELIO« (2025)
 Nach mehr als einem halben Jahrhundert – genauer nach 55 Jahren – brachte die Wiener Staatsoper im Dezember 2025 eine Neuproduktion von Beethovens Fidelio heraus. Ein Werk, das in der Staatsoper eine denkbar große Rolle spielt, nicht zuletzt, da das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Haus am 5. November 1955 mit ebendiesem Werk wiedereröffnet worden war. Auch die Aufführungszahlen sprechen für sich: mit mehr als 1.000 Vorstellungen gehört Fidelio zu den populärsten Stücken des gesamten Repertoires. 

Regisseur Nikolaus Habjan, der mit dieser Inszenierung sein Hausdebüt gab, konzentriert sich nicht nur auf die zentralen Themen des Stückes wie Freiheit, Brüderlichkeit, Hoffnung und Liebe, sondern zusätzlich auch auf die zahlreichen Zwischentöne: wie beispielsweise Mitläufertum, die Frage nach der Wichtigkeit von wirtschaftlicher Sicherheit oder menschliche-charakterliche Entwicklungspotenziale. Am Pult steht Franz Welser-Möst. Unter seiner Leitung sind Malin Byström in der Titelpartie, David Butt Philip als Florestan, Christopher Maltman als Pizarro, Tareq Nazmi als Rocco und Attila Mokus als Minister zu erleben.
Termin → Fidelio (2025)

Sonntag, 5. Juli 2026, 21.30 Uhr

beim Film Festival am Rathausplatz

Wien/Staatsoper
Wien Staatsoper: Ein Dreifacherfolg für die Sopranistin im „Trittico (Bezahlartikel)
Unter Lorenzo Viotti beeindrucken Puccinis drei so unterschiedlichen Einakter mit Stimmung, Glanz und Verve. Nicole Car gelingt der Rollen-Hattrick.
DiePresse.com.nicole.car

FLENSBURG/ Schleswig-Holsteinisches Landestheater: DIALOGUES DES CARMÉLITES
am 25.6.2026 (Derniere)

Foto: Thore Nilsson

Zwischen Angst und Glauben

Francis Poulencs Dialogues des Carmélites setzt nicht auf Effekt und Überwältigung. Die Oper arbeitet leise, aber unerbittlich. Sie zeigt Menschen, die unter Druck Entscheidungen treffen müssen, die sich nicht mehr zurücknehmen lassen. Im Zentrum steht Blanche de la Force, die vor ihrer Angst ins Karmeliterkloster flieht. Doch die Außenwelt bleibt nicht draußen. Mit der Französischen Revolution verschiebt sich alles und plötzlich wird jede Haltung zur existenziellen Entscheidung.

Regisseur Hendrik Müller erzählt diese Geschichte ohne Umwege und ohne aktuelle Überblendungen. Er vertraut dem Stück und den Figuren. Zusammen mit Bühnenbildner Rifail Ajdarpasic entwickelt er einen offenen Raum, der Beziehungen sichtbar macht, statt sie zu rahmen oder zu kommentieren. Die Inszenierung drängt sich nicht vor, sie gibt Konflikten Raum. Genau daraus gewinnt sie ihre Spannung, zu der auch die Kostüme von Ariane Isabell Unfried beitragen.

Den Abend trägt von Beginn an Marysol Schalit als Blanche de la Force. Sie zeigt keine Heldin, sondern eine junge Frau, die ständig zwischen Rückzug und Sehnsucht nach Halt schwankt. Schalit arbeitet diese Unsicherheit mit großer Genauigkeit heraus und hält die Figur auch in ruhigen Momenten innerlich in Bewegung. Ihr Sopran bleibt dabei flexibel und warm, ohne je ins Forcierte zu kippen. Gerade die leisen Übergänge geben der Figur ihr Profil…

Zum Bericht von  Marc Rohde

Budapest
BUDAPEST (Béla-Bartók-Konzerthalle im Palast der Künste): Richard Wagner, Siegfried
Bekanntlich gehört der Jung-Siegfried gemeinsam mit Tannhäuser und Tristan zu Wagners herausforderndsten Tenorpartien, und dementsprechend skeptisch sah ich der Besetzung mit Magnus Vigilius entgegen, denn Vigilius ist ja grundsätzlich eher ein lyrischer Tenor, der erst vor kurzem im schweren Wagner-Fach unterwegs ist und den ich vor einem Jahr „mit dem Stolzing aber gnadenlos überfordert“ fand („man hörte ihm die Mühe der Partie deutlich an“). Doch er überraschte mich angenehm, obwohl (oder gerade weil) ich von zuletzt in Wien Andreas Schager gut im Ohr habe. Die beiden verhalten sich nämlich zueinander wie Gegenpole, die komplementärer nicht sein könnten: Schager ist ein Hau-Drauf, der seine stärksten Momente in den Brüll-Stellen (allen voran in den Schmiedeliedern) hat, der aber mit der jugendlich-naiven Seite dieser Figur überfordert ist – und Vigilius ist genau das Gegenteil: Dessen Stimme erweckt den Eindruck eines jungen, noch kindlichen Knaben, und den stärksten Eindruck hinterlässt Vigilius dementsprechend im zweiten Akt, den er mit einer wunderbar unbedarften Naivität spickte und der dazu beitrug, dass seine Wandlung vom jungen, dummen Buben zum „Walter der Welt“ absolut glaubhaft vollzogen wurde (was bei Schager nicht der Fall war). Seine stimmliche Leistung war akzeptabel: In der Tiefe ist sein Tenor auffallend breit und heroisch timbriert, in der Mittellage vollzieht sich allerdings ein leichter Bruch, dann wird es dünner, und die Höhen gelingen oft, aber nicht immer. In diesem Sinne ist er natürlich keine hervorragende, aber doch eine solide Besetzung und vor allem ein Gegenpol zum unsensiblen Brüller Schager (der den Jung-Siegfried aber auf seine Art auch gut macht). Und man sollte erwähnen, dass Vigilius ein echtes Tenor-Timbre hat und kein verkappter Knabensopran ist.
forumconbrio.com

Salzburg
Salzburger „Festspielbezirk 2030“: Rechnungshof ortet höhere Kosten
Projektierte Investitionen von 519 Millionen Euro seien „zu niedrig bewertet“, so ein Rohbericht
DerStandard.at.story

Salzburg
Verdichtetes Atom trifft Ländlerklang
Die Salzburger Festspiele huldigen György Kurtág mit gleich neun Konzerten und spüren seiner tiefen Wahlverwandtschaft zu Franz Schubert nach.
DiePresse.com.kurtag

THEATERFEST NÖ / Nestroy Spiele Schwechat:
MEIN FREUND VON Johann Nestroy
Premiere: 27. Juni 2026,
besucht wurde die Generalprobe

 

Viel mehr als nur ein Jux… 

Johann Nestroy war ein Meister im Ausziselieren brillanter Charakterstudien. Wohl aus tiefen Erkenntnissen heraus finden sich bei ihm allerdings ganz selten „gute Menschen“. Der Schnoferl fällt einem ein, der Kampl – ja, und der Schlicht aus „Mein Freund“ von 1851, einem selten gespielten Stück. Vielleicht weil es, von ein paar knallig komischen Nebenrollen abgesehen, so ernst ist. Gar kein Theaterjux, keine schöne Geschichte über Gewissenlosigkeit und Verrat – und wie hilflos die Anständigen eigentlich sind.

Das Vorspiel des Stücks spielt in einer Druckerei, in der Schlicht angestellt ist. Sein Prinzipal will ihm Geschäft und Tochter geben – welcher arme Angestellte hätte da nein gesagt? Aber Schlicht ist ein resignierter Melancholiker von Natur aus (was soll man als Mensch schließlich machen, wenn man ohnedies sterben muss?), grundanständig und nicht käuflich, weil er eine andere Frau liebt. Also ist er bereit, weg zu gehen, sich anderswo ein Leben aufzubauen und die Geliebte nach zu holen. Vielleicht hätte das auch geklappt – wenn er nicht einen „Freund“ hätte…

Genau so überzeugend wie Schlicht, der sich bei aller Klugheit nicht zur Unanständigkeit entschließen kann, ist sein „Freund“ Julius Fint gezeichnet (wieder die sprechenden Namen, der Schlichte, der Fintenreiche). Diese Menschen, die skrupellos für den eigenen Vorteil alles tun, sind – das zeigt das Stück und das zeigt die Aufführung – absolut nicht als „Bösewichte“ erkennbar, und vielleicht fühlen sie sich gar nicht so. Tatsächlich weiß Fint für all seine Schmutzereien immer eine sophistische Erklärung zu finden. Man fühlt sich sehr an heutige Politiker erinnert, die jede ihrer lächerlichen Entscheidungen als Großtaten verkaufen. Oder an Banker, die Leute um ihr Geld bringen und es vor sich selbst rechtfertigen, dass so vertrauensvolle Teppen es nicht anders verdienen…Fint wird immer etwas einfallen, die Dinge zu seinen Gunsten zu drehen und die anderen sprachlos zu machen. Auch, wenn er Schlicht um Geld und Frau bringt…

…Eines ist klar: „Mein Freund“ ist eine tragische Geschichte – und zweifellos aus dem Leben gegriffe

P.S. Als neue Initiative, da ja Nestroy-Werke (zumal die seltenen) gar nicht so leicht zugänglich sind, legen die Nestroy-Spiele gemeinsam mit der Nestroy-Gesellschaft ab heuer das jährlich gespielte Stück in einem angenehm gestalteten Band auf, kommentiert von dem Experten Matthias Mansky. Da kann man dann auch nachlesen, was in der Inszenierung im Vergleich zum Original verändert wurde…

Zum Bericht von Renate Wagner

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Krieg zwischen den USA und Iran: Am Golf wird wieder geschossen: Das iranische Regime hat Frachtschiffe in der Strasse von Hormuz angegriffen, die USA schlagen zurück. Das amerikanisch-iranische Abkommen offenbart damit, wie unscharf seine Bedingungen formuliert sind.
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 Präsidentenanwärter und Leopardenretter: Putins langjähriger Weggefährte Sergei Iwanow ist gestorben: Der einstige KGB-Agent im Westen war mehr als zwei Jahrzehnte lang ein prägendes Gesicht im Umfeld des Kremlchefs. Am Schluss fand er als Naturschützer seine eigentliche Berufung.
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Israel und Libanon erzielen diplomatischen Durchbruch – doch die Hizbullah-Miliz signalisiert bereits Ablehnung: Während die USA erstmals seit dem Waffenstillstand wieder Iran bombardieren, einigen sich Israel und Libanon auf einen Rahmenvertrag. Dieser sieht einen eng begrenzten israelischen Truppenabzug vor.
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Ein neuer Fall von extremer Jugendgewalt erschüttert Frankreich: Fünf junge Leute locken einen 17-Jährigen auf eine Baustelle, prügeln ihn bewusstlos, filmen die Tat und lassen ihn sterbend zurück. Politiker fordern nun – einmal mehr – eine Verschärfung des Jugendstrafrechts.
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Kuriose Kehrtwende einer Trump-Influencerin: Laura Loomer sieht sich plötzlich als Opfer russischer Propaganda : Jahrelang hat die rechte Aktivistin prorussische, antiukrainische Meinungen geäussert. Nun will sie geläutert sein und warnt die Maga-Bewegung vor Affinitäten mit Moskau.
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Die Mystik der Schweizer Schlachten: Die Eidgenossen galten als besonders brutal und todesmutig: Regelmässig richteten die Kämpfer blutige Massaker an. Dies hatte auch mit einer aus heutiger Sicht befremdlichen Spiritualität zu tun.
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Uwe Boll zu seinem neuen Skandalfilm: «Ich kann nicht kontrollieren, wer mich gut findet»: Elon Musk veröffentlichte «Citizen Vigilante» gratis auf X, nachdem dem Thriller Hass vorgeworfen worden war. Ist der Rächerfilm über migrantische Gewalt tatsächlich unzumutbar?
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 Die Zukunft der Ultraorthodoxie könnte zur Schicksalsfrage für den jüdischen Staat werden: Lange galt Kritik an den Ultraorthodoxen in Israel als Tabu. Doch zweieinhalb Jahre Krieg haben den Unmut in der Bevölkerung über die Befreiung der ultraorthodoxen Gemeinschaft vom Wehrdienst, die den Staat belastet, wachsen lassen.
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Höcke-Podcast hat ein Nachspiel: Die staatliche Medienaufsicht geht gegen Ben Berndt vor: Die Landeszentrale für Medien verlangt Änderungen am Gespräch mit dem AfD-Politiker, das Ende April veröffentlicht wurde. Der Podcaster wehrt sich und spricht von Zensur.
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Wagner geht auch ohne Denkfieber: Die Bayerische Staatsoper setzt ihren aufsehenerregenden «Ring»-Zyklus fort, bei dem der Regisseur Tobias Kratzer vieles anders macht. Die Produktion wirkt wie ein souveräner Gegenentwurf zu Bayreuth.
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Weshalb der Brexit auch aus heutiger Sicht richtig war: Wer die Fakten kenne, wolle nicht zurück in die EU, schreibt Robert Tombs, einer der führenden intellektuellen Befürworter des Brexits.
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Als Schwule und Lesben auf Zehenspitzen durch die Welt gingen: Homosexualität im Kunstmuseum Basel: Das Thema gleichgeschlechtliche Liebe in der Kunst blieb in der Schweiz lange eine Randerscheinung. Nun widmet das Kunstmuseum Basel der Homosexualität eine Ausstellung.
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 «Backrooms»: wie ein Youtube-Hype zum Horror-Kinohit des Jahres wurde:Was als verstörendes Internetphänomen begann, lockt nun Millionen ins Kino: Mit «Backrooms» hat der 21-jährige Youtube-Star Kane Parsons einen viralen Albtraum über endlose Büroräume und diffuse Ängste auf die Leinwand gebracht.
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Übergriff oder «Moment der Verwirrung»? Erneut Vorwürfe gegen den Dirigenten John Eliot Gardiner: Der britische Musiker soll eine Mitarbeiterin des Leipziger Bachfests tätlich angegangen sein. Sie hat Anzeige erstattet.
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 Er jubelt nicht einmal, wenn die eigene Mannschaft ein Tor schiesst – Michel Kuka Mboladinga ist der nobelste Fan der Welt: Mit seiner Imitation des ermordeten Premierministers Patrice Lumumba avanciert ein Kongolese zum WM-Star.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Politik/ Ukraine/Krim: Ausnahmezustand auf der Krim: Wie die Ukraine Putins Halbinsel unter Druck setzt
Bisher spielten die russischen Behörden die Nachschubprobleme herunter. Die Maßnahme ist ein Eingeständnis, dass nicht mehr alles rund läuft.
DiePresse.com.putins.krim

Wien
Sonntagsfrage: Neue Hammer-Umfrage: Rot-Pink in Wien Geschichte!
So schaut’s aus im Rathaus – eine neue Umfrage von W24 gemeinsam mit dem IFDD-Institut zeigt, wie Wien am Sonntag wählen würde:
Die Wiener SPÖ verliert und stünde bei 36 Prozent – ein Wert von dem viele Parteien nur träumen können. 46 Prozent der 1000 Befragten würden Michael Ludwig direkt zum Bürgermeister wählen, wenn sie könnten. Auf Platz zwei in der Stadtchef-Frage mit 26 Prozent: Dominik Nepp von den Freiheitlichen.
https://www.krone.at/4194779

Österreich
Im neuen Doppelbudget: Millionen für Marterbauers ehemaligen Arbeitgeber
Im Doppelbudget wird der Rotstift bekanntlich bei Familien und Pensionisten angesetzt. Zu den Profiteuren des „Budgets in Krisenzeiten“ zählt indes die Arbeiterkammer – und damit just SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauers ehemaliger Arbeitgeber.
https://www.krone.at/4195018

Österreich: Krone“-Kommentar: Grauslichkeiten, die vor Gästen versteckt bleiben
Ein Menü, fabriziert aus um die halbe Welt zu uns gekarrtem Fleisch oder ebensolchen Eiern – bloß der Gast erfährt es nicht. Vor uns Konsumenten versteckt man Geschmacklosigkeiten, die nicht selten zu Grauslichkeiten ausarten. „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“, denken sich jene, die Billigstprodukte mit verschleierter Herkunft servieren. So wehren sich Teile der Wirtschaft auch mit aller Macht gegen eine Lebensmittel-Herkunftsbezeichnung in der Gastronomie.https://www.krone.at/4195228

Alarmstufe Sommer: Wie heiß kann es eigentlich noch werden?
Der Klimawandel macht Hitzewellen häufiger, länger und intensiver. Wo es künftig besonders heiß wird und wann Europa die 50-Grad-Marke knacken könnte.
Kurier.at.hitzewelle

3:3 gegen Algerien. Drama! Thriller! Wahnsinn! Österreich steigt auf
Völliger WM-Wahnsinn! Österreich steigt nach einem unglaublichen 3:3 im letzten Gruppenspiel gegen Algerien doch noch ins Sechzehntelfinale auf. Es ist der erste Einzug einer österreichischen Nationalmannschaft in eine WM-K.-o.-Phase seit 44 Jahren.
https://www.krone.at/4195846

Zu diesem Spiel will ich mich nicht äußern. Mit Ruhm bekleckert hat sich die Österreichische Fußball- Nationalmannschaft bei der WM bisher noch nicht. Was dieses Remis wert ist, wird das K.O.-Spiel gegen Spanien zeigen. 

Ich wünsche einen schönen Sonntag! Stellen Sie kühle Getränke bereit, aber bitte keinen Alkohol!

A.C. 

 

 

 

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