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27. MAI 2026 – Mittwoch

27.05.2026 | Tageskommentar

Ariadne auf Naxos. 1925/Joseph Edward Southhall

Elina Garanca sagt Salzburger Festspielen für „Ariadne auf Naxos“ ab
Die Sängerin legte die Doppelrolle „aus persönlichen Gründen“ zurück, wie es heißt. Die Sopranistin Christina Nilsson übernimmt von ihr. Die Salzburger Festspiele mussten am Dienstag eine Änderung bei der Besetzung der von Ersan Mondtag inszenierten Neuproduktion Ariadne auf Naxos beim heurigen Festival bekanntgeben. Elina Garanca habe zu ihrem großen Bedauern die Doppelrolle Primadonna/Ariadne aus persönlichen Gründen zurücklegen müssen, hieß es in einer Aussendung. Die Partie wird die schwedische Sopranistin Christina Nilsson übernehmen, die damit ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen geben wird.
DerStandard.at.salzburgerFestspiele

Renate Wagner zum Thema: Was denkt sich die eigentlich?

Weiß ich nicht, bevor ich einen Vertrag unterschreibe, was ich kann und was nicht?

Irgendwie finde ich das teppert, aber ich finde ja die ganze Frau merkwürdig, die ihre Karriere um zwei, drei Rollen und die blöden Sommerkonzerte baut, wo sie selber kaum noch was singt.

Wien/ Musikverein 25.5.2026
Verdi, Requiem
Eine Totenmesse als Knaller?

In den letzten Wochen gaben sich Orchester aus Berlin, Leipzig und Dresden im Musikverein nahezu die Klinke in die Hand. Zu Pfingsten war dann die Staatskapelle Dresden zu Gast und bot Verdis Requiem mit renommierten Solisten und dem Singverein in Kompaniestärke. Wie es sich auf Tourneen gehört, stand der Chef am Pult und das ist sein zwei Saisonen nicht mehr Thielemann, sondern Daniele Gatti. Ein Orchester, das sowohl in Opern als auch in Konzerten ständig tätig ist, kann Verdis Werk wohl am meisten gerecht werden. Um das sehr deutsche Wort von Verdis geistlicher Oper nicht unwidersprochen zu lassen: Es ist ein Stück voll Glauben; Verdi war, vielleicht mehr noch als Mozart und Bach, ein gläubiger Mensch mit einer gesunden Portion Skepsis gegen die institutionelle (katholische [wie Mozart, anders als Bach]) Kirche. Man spürt es, aber die Pranke des Musikdramatikers spürt man ebenso. Und an diesem Abend spürt man vor allem die Pranke: Da wird getobt in Orchester, Chor und bei den Solisten. Hat man aus zahlreichen, immer mehr verfeinerten Aufführungen mit Muti so viele innige, sonnendurchflutete Passagen (vor allem das himmlische Sanctus) im Ohr, so ist es bei Gatti auch dort mehr draufhauen als blühen lassen. Effekt machen diese etwas mehr als zweieinhalb Stunden schon, aber es ginge in vielen Momenten weitaus innerlicher.

Zum Bericht von Robert Fucik

Wiener Staatsoper: Les Pécheurs des perles 26.5.26
Ja, die Liebe hat bunte Tücheln

 

Ach so, anderes Bizet-Stück – obwohl nach der Pause etwas Carmen Muzak und eine bekannte, nicht eben partiturbestimmte Stimme zu hören war. Und es heißt nicht „Tücheln“, sondern „Flügeln“, aber in Ersan Mondtags Ceylon-Alternative wird gefärbt, nicht geflogen.

Haben wir die Perlenfischer am Ring vermisst? Es ist faszinierend gute Musik zu einem andernarts faszinierend schwachen Text. Es einmal vom Staatsopernorchester hören zu dürfen, hat seinen Reiz und der spät an die Staatsoper geholte Daniele Rustioni nutzt ihn mit dem Orchester und dem ebenso geforderten wie souveränen Chor zu einem farbenreichen, nuancierten Klangteppich.

Viele Personen gibt es nicht in dem Stück und sie sind so operntypisch wie nur möglich: Der duldende Sopran, der schmachtende Tenor, der zwischen Wut und Großmut zerrissene Bariton und der finstere Bass. Kristina Mkytarian zeigt als Leila durchaus Vorzüge, ohne sich zum lyrischen Zentrum als Primadonna machen zu können. Juan Diego Florez als Nadir und Ludovic Tezier als Zurga haben die nötige Starqualität, aber der Unterschied zwischen mit ausgezeichneter Technik und äußerster Disziplin und Kraft die Erfordernisse respektabel Bewältigen und ein gesundes Organ frei strömen Lassen wird hier augenscheinlich. Ivo Stanchev ergänzt als Nourabad wie immer in mittelgroßen Rollen sehr verlässlich.

Zur Inszenierung nur so viel: Ich kann zu ihr nichts Schlechtes sagen. Ein bühnennaher Logenplatz, 3. Reihe wird dabei mitgeholfen haben.

Robert Fucik

WIEN/Staatsoper: DIE WALKÜRE am 25. Mai 2026

 

Ein Sängerfest!

Gestern Abend ging der vorletzte Zyklus des „Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner in der nicht ganz gelungenen, aber sehr repertoiretauglichen Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf unter der musikalischen Leitung von Pablo Heras-Casado mit der „Walküre“ weiter. Es war vor allem ein Fest der Stimmen, im Finale gar eine Sternstunde.

Schlussapplaus Volle Nylund: Foto: Klaus Billand

Denn was Michael Volle als Wotan und Camilla Nylund als mädchenhaft wirkende und jugendlich hochdramatisch (kein Tippfehler!) singende Brünnhilde bei Wotans Abschied, aber auch Szilvia Vörös als klangvolle und charmante Fricka im großen Dialog mit Volle an musiktheatralischer und vokaler Präzision, Imagination und Emotion an den Tag legten, war in dieser Perfektion wohl bisher in der Bechtolf-Inszenierung kaum zu sehen…

Video-Podcast von Klaus Billand

 

Zum Video-Podcast

25.5.2026 DIE WALKÜRE

Ein sensibles Vater-Tochter-Gespann

 

Der sommerliche Pfingstmontag bescherte dem Wiener Ring-Publikum des Bühnenfestspiels Ersten Tag, und vielleicht war es den hitzigen Temperaturen geschuldet, dass das von Pablo Heras-Casado gelenkte Ring-Gespann zunächst nicht wie erwünscht ins Rollen kam:

Fahrig, uneinheitlich, langsam, zerdehnt, als wäre der waffenlose Siegmund nicht auf der Flucht vor Hundings Mannen, sondern vor einer Horde von Schnecken. So gestalten sich der anfängliche Dia- und der darauf folgende Trilog (Günther Groissböck gewohnt persönlichkeitsstark stört hier das sich anbahnende Glück zwischen Michael Spyres’ Siegmund und Simone Schneiders Sieglinde), zunächst etwas schwerfällig. Spyres lässt sodann insbesondere mit dem ersten der Wälse-Rufe richtig aufhorchen. Mit den Winterstürmen kommt dann doch die nötige Leidenschaft auf, die in der Heldenzeugung endet. Ein wenig hat der Baritenor mit den finalen Höhen zu kämpfen, seine Sieglinde, die im Haus am Ring in dieser Rolle sehr erfahrene Simone Schneider, assistiert als inzestuöse Ehebrecherin gewohnt verlässlich…

Zum Bericht von Sabine Längle

Wien: „Der Ring“ an der Staatsoper: Wotans Götter-Abend

In der „Walküre“ brillierte vor allem Michael Volle als Walhall-Herrscher, im Orchestergraben animierte Pablo Heras-Casado zu einem entfesselten Spiel
DerStandard.at.story.Wotans.goetterabend

Staatsopern-„Walküre“: Bei so viel Autorität lenkt auch der Dirigent ein (Bezahlartikel)
Weiter in Wagners „Ring“ unter Pablo Heras-Casado: An Michael Volles Wotan führt kein Weg vorbei, Camilla Nylund gibt sich als Brünnhilde keine Blöße.
DiePresse.com.staatsopern,walkuere

Klassik-Woche: Willkommen in der neuen Klassik-Woche
Heute mit bösen Kriegstreibern, guten Abgängen, einem traurigen Verlust, perversen Abfindungen und entspannten Spaziergängen durch Salzburg und Bayreuth.

Bayreuth hat das anstehende 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele diese Woche mit einem großen Straßenfest gefeiert: 150 Meter fränkische Bratwurst, und der fränkische Spielzeughersteller Playmobil stellte seine Wagner-Figur vor. Ich freue mich auf das Jubeljahr, zu dessen Beginn ich wieder das Open-Air kuratieren und moderieren darf, ich freue mich auf das historische Auftakt-Konzert, den ersten Rienzi in der Inszenierung von Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka auf der Festspielbühne und den KI-Ring mit Christian ThielemannÜbrigens:BackstageClassical wird zum Jubiläum auch ein ganz besonderes Gimmick herausgeben – mehr dazu im Juni.In Salzburg haben sich die Wogen nach dem Abgang von Markus Hinterhäuser inzwischen ein wenig geglättet. Philipp von Studnitz berichtet für uns von Cecilia Bartolis Pfingstfestspielen, unter anderem mit Barrie Koskys lustvoller Reise nach Reims.
https://backstageclassical.com/die-kultur-des-anstands/

Hamburg/ Staatsoper: Mit der Wiederaufnahme von Verdis Luisa Miller setzt die Hamburgische Staatsoper einen Meilenstein
Wer Verdigesang vom Feinsten hören möchte, sollte sich diese Luisa Miller-Serie in der Hamburgischen Staatsoper nicht entgehen lassen. Elbenita Kajtazi debütierte als Luisa und wagte damit den Schritt von mehr lyrischen hin zu dramatischen Rollen. Ihr kristallklarer, weit tragender Sopran überstrahlte immer das Orchester, ihre Koloraturen glichen nach wie vor schimmernden Perlen und bei den selteneren lyrischen Passagen segelte ihre Stimme engelgleich durch den Raum
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Cecilia Bartoli: Douze points für ihre One-Woman-Show in Salzburg
Die Diva und Pfingstfestspiel-Intendantin rockte das Große Haus mit einer bunten, sehr persönlichen Revue quer durch ihr musikalisches Leben.
DiePresse.com.bartoli

Wien/Volksoper: Opern-Sängerin Wallis Giunta: „Ich bin ein neugieriger Mensch“
Die kanadische Diva wird Anfang Juni eine Hauptrolle bei der letzten großen Premiere der Saison spielen: „Hoffmanns Erzählungen“, unter der Regie von Volksopern-Direktorin Lotte de Beer.
Kurier.at.giunta

Linz
Vorschau: „Don Pasquale“ im Musiktheater Linz
Am Samstag, den 30. Mai 2026, feiert die Komische Oper „Don Pasquale“ von Gaetano Donizetti Premiere im Großen Saal des Musiktheaters Linz. Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr.
mein.bezirk.at.event.donPasquale

SCHUBERTIADE WIEDEN: HEUTE KONZERT LIVIU HOLENDER (Haus der Ingenieure)

 

  1. 05. 2026

FRANZ SCHUBERT

WINTERREISE
LIVIU HOLENDER Bariton
ALEJANDRO PICÓ-LEONÍS Klavier

Haus der Ingenieure. Eschenbachgasse 9, 1010 Wien

Beginn: 19:30 Uhr
Karten: https://shop.eventjet.at/de/schubertiade-wieden
Weitere Informationen auf www.schubertiade-wieden.at

Wiener Festwochen: Wo finden wir die NEW GODS? (25.5.2026)

 

Time for New Gods: Werbemäßig groß wird mit solch einem Schlagwort für die heurigen Wiener Festwochen (bis 21.Juni) höchst aufwändig Reklame gemacht. Und Chef Milo Rau, der aus der Schweiz als Festival-Nothelfer für die Wiener Kulturpolitiker in die Stadt geholt wurde, versprüht weitere Lockworte für das hoch subventionierte wie dicht bestückte Gastspiel-Programm. Von einer einer ‚Freien Republik Wiener Festwochen‘ ist überall zu lesen, von der ,Republic of Gods’, von einem ‚Festival der Zukunft’. Doch fragt man in der gebildeteren Bevölkerung, welche Abende zu einem Besuch verführen könnten, so wird die Antwort zumeist schuldig geblieben.  

Gut besucht sind jedoch die Darbietungen an den Pfingsttagen gewesen. Hier muss die Frage gestellt werden: Wie hat sich das Kulturverhältnis der jüngeren Wiener gegenüber dem höheren geistigen Anspruch früherer Jahrzehnte geändert? Ein Extrembespiel: „Music Music – Historie(s) du Théatre VII“ hat es an drei Abenden im Volkstheater geheißen. Für knapp über eine Stunde: Leere Bühne, ein fein dekorierender Steinbruch-Prospekt, diverser lockerer Sound aus der Konserve. Angekündigt ist der Soloauftritt von Trajal Harrell, dem farbigen US-Leiter des auch durch ImpulsTanz in Wien bekannten Zürich Dance Ensemble.::

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Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Die USA greifen erneut Iran an – doch die Verhandlungen um ein Kriegsende sollen weitergehen. Bei den Attacken in der Nacht auf Dienstag beruft sich Washington auf die Selbstverteidigung. Gleichzeitig droht auch in Libanon eine Eskalation. Ist ein Abkommen noch möglich?
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«Heute trauert Europa mit Belgien»: Vier Tote und zwei Schwerverletzte nach Kollision eines Zuges mit einem Schulbus: Am Dienstagmorgen kam es in der Gemeinde Buggenhout zu einem schweren Unfall an einem Bahnübergang. Dieser war geschlossen. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar.
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Künstliche Intelligenz muss entwaffnet werden»: Papst Leo XIV. fordert Leitplanken für die KI. In seiner mit Spannung erwarteten Enzyklika «Grossartige Menschheit» mahnt der Papst, die künstliche Intelligenz in den Dienst des Menschen zu stellen und nicht den Tech-Milliardären zu überlassen. Besonders den Einsatz von KI im Krieg kritisiert er scharf.
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Polizisten stürmen Zentrale der CHP: Nach Absetzung des Oppositionschefs steigt die Spannung in der Türkei: Polizisten haben am Sonntag die Zentrale der grössten Oppositionspartei gestürmt, nachdem sich deren abgesetzter Chef darin verschanzt hatte.
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Nach der Anklage in den USA: Droht Kubas Ex-Präsident Raúl Castro das gleiche Schicksal wie Nicolás Maduro? Die USA bauen im Karibischen Meer eine militärische Drohkulisse vor Kuba auf. Sie werfen Raúl Castro Beteiligung am Abschuss zweier Kleinflugzeuge vor dreissig Jahren vor. Doch der Ex-Präsident wird gut geschützt, und sein Aufenthaltsort ist unbekannt.
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Kartoffelchips führen den Japanern die Folgen des Iran-Krieges vor Augen: Japan ist stark abhängig von Erdöl aus der Golfregion. Für eine Krise gab es lange kaum Anzeichen. Ausgerechnet ein Kartoffelchips-Hersteller löst nun eine breite Diskussion über mögliche Versorgungsengpässe aus.
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Stimme der Faulen und Arbeitslosen: die Kakerlaken-Partei versetzt Indiens Regierung in Aufregung: Nach einer abfälligen Bemerkung des Obersten Richters über arbeitslose Jugendliche geht eine Satirepartei viral. Die Opposition sieht darin einen Ausdruck des Frusts der Jugend. Die Regierung reagiert dünnhäutig.
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Die Zeit der offenen Grenzen ist vorbei – in Westafrika werden überall Erdwälle und Gräben gebaut: Vielerorts in Westafrika haben Regierungen die Kontrolle über das Land an Jihadisten verloren. Zivilisten und Armee ziehen sich hinter kilometerlange Befestigungen zurück. Wer sich hinauswagt, riskiert sein Leben.
Jetzt lesen«Rückzug ist angesagt. Totaler Rückzug. Am liebsten gleich in den Mutterbauch»: Tom Kummer und die verunsicherten Männer. Tom Kummer, einst gefeierter und dann tief gefallener Popstar des Journalismus, sucht in seinem Roman nach einem Neuanfang. Besuch bei einem grössenwahnsinnigen und verletzten Mann.
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 «Auch Schweine haben ein Lebensrecht» – wie die Philosophin und Bäuerin Sarah Heiligtag das Nutztier vom Menschen befreien will: Auf einem Bauernhof im Zürcher Oberland leben Schweine, Ziegen, Pferde und Hunde, die vor dem Schlachthaus oder von der Strasse gerettet wurden. Gründerin Sarah Heiligtag glaubt an eine Landwirtschaft ohne Milch- und Fleischproduktion.
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 Selbstkritischer, aber wegweisender Jazzguru: Miles Davis wäre heute 100 Jahre alt geworden: Er hat mehrere Kapitel der Jazzgeschichte mitgeschrieben und zahlreiche junge Musiker gefördert. Aber der Trompeter Miles Davis, der vor hundert Jahren geboren wurde, hatte auch dunkle Seiten.
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Zum Tod von Sonny Rollins: der beschwingte Erzähler: Man nannte ihn nicht ohne Grund den «Saxophone Colossus». Sonny Rollins, dessen ambitionierte Musik stets frisch und zugänglich klang, hat als Saxofonist brilliert. Am Montag ist er 95-jährig gestorben.
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Sprache als Dessert: Manfred Papst bringt in seinen Texten die Wörter zum Reden: Seit Jahrzehnten schreibt Manfred Papst seine «Zugaben»: Kolumnen über Sprache, Bildung und die Lust am Abschweifen – leichtfüssig, kenntnisreich und fast immer gut gelaunt. Eine Auswahl dieser Texte liegt nun als Anthologie vor.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

„Nichts an KI ist magisch“: Papst Leo kritisiert Künstliche Intelligenz in erster Enzyklika scharf
Papst Leo XIV. hat seine erste Enzyklika veröffentlicht. Das über 100 Seiten starke Lehrschreiben „Magnifica Humanitas“ widmet sich ganz dem Thema Künstliche Intelligenz. Der Papst warnt darin eindringlich vor Ausbeutung und Kontrollverlust durch die neue Technologie.
salzburg24.at.papsr.zu.ki

Die KI kann vieles, aber nichts gut genug, und wir werden es ausbaden
Die KI ist nicht nur hinter unserer Arbeit her: Sie wird uns auch zunehmend zu Kontrolleuren degradieren. Wir machen nichts mehr, wir überprüfen nur noch. Zunächst einmal: Ich habe es versucht. Ich habe die KI meine Kolumne schreiben lassen. Das Ergebnis war beruhigend, nämlich zum Jaulen schlecht, und am schlechtesten war es, als ich ihr einen schon fertigen Text überließ, um ihn zu verbessern: Zuerst lobte sie überschwänglich meinen prägnanten Ton, dann nahm sie alles Prägnante wieder heraus und streute dafür Banalitäten ein, die man als „humorig“ bezeichnen könnte.
Die Presse.com

Sport/ Deutschland.Fußball-Bundesliga: Wolfsburg muss runter Ein Abstieg mit teuren Folgen
Seit Montagabend ist klar, dass der VfL Wolfsburg den Gang in die 2. Bundesliga antreten muss. Das bringt einige Herausforderungen mit sich. „Ich muss das auch erst einmal sacken lassen“, stellte Dieter Hecking nach der Relegations-Niederlage gegen den SC Paderborn klar. Wenige Minuten zuvor war Hecking mit dem VfL Wolfsburg in die 2. Bundesliga abgestiegen. Der 61-Jährige, der erst im März übernommen hatte, konnte den Absturz nicht mehr abwenden. „Wir werden sicherlich die nächsten ein, zwei Tage zusammenkommen, um erst einmal die zehn Wochen zu analysieren, die ich verantwortlich war.“ Aber auch die Wochen, Monate und Jahre vor Hecking werden unter die Lupe genommen. Denn der Wolfsburger Abstieg kommt nicht aus dem Nichts. Seit mehreren Jahren verpasst es der Klub, mehr aus den finanziellen Möglichkeiten herauszuholen.
t-online.de.bundesliga-abstieg

Wirtschaft: Österreich: Pizza-Gigant Domino’s macht alle Filialen dicht. Rückzug aus Österreich
Die US-Kette hat überraschend die Schließung aller Restaurants in Österreich angekündigt. Fans der Pizza müssen schnell sein – denn bereits ab Juni bleiben die Öfen kalt …
https://www.krone.at/4155441

Indonesien: Tourguide machte Video: „Plötzlich brach das Holz“. Österreicher tot
Es hätte ein traumhafter Urlaub werden sollen – doch der Trip nach Indonesien endete für zwei Österreicher tödlich. Astrid (57) und Jürgen P. (55) stürzten während eines Ausflugs zu Tode, als die Holzplanken einer Hängebrücke nachgaben.
https://www.krone.at/4154098

Österreich: Neue Aussagen im Lugner-Streit
Simone Lugner packt aus: „Mausi“ wollte Mörtel zurück
Nachdem „Mausi“ Lugner die Ehe von Richard und Simone Lugner infrage gestellt hat, meldet sich „Bienchen“ jetzt mit ihrer Version der Dinge zu Wort.
heute.at.lugnereien

Ich wünsche einen schönen Tag! Wenn Ihnen heute zu heiß ist und sie in Wien wohnen, besuchen Sie heute Liviu Holenders „Winterreise“. Abkühlung garantiert!

A.C. 

 

 

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