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25. AUGUST 2026 – Dienstag

25.08.2026 | Tageskommentar

Salzburger Ehrung für Martha Argerich. Foto: Marco Borrelli

Salzburg: Pianistin Martha Argerich mit Festspielnadel geehrt – SN.at
Die Pianistin Martha Argerich ist von den Salzburger Festspielen mit der „Festspielnadel mit Rubinen“ geehrt worden. Nach ihrem Solistenkonzert mit Renaud Capuçon im Haus für Mozart am Freitag wurde ihr die Auszeichnung überreicht. „Wir sind dankbar, dass uns Martha Argerich seit 55 Jahren als Festspielkünstlerin verbunden ist. Die Grande Dame des Klavierspiels lässt jedes ihrer Konzerte zu einer singulären Sternstunde werden“, teilte das Festivaldirektorium am Montag mit.
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Salzburger Festspiele ehren Martha Argerich mit Festspielnadel
Die 85-jährige Pianistin ist dem Festival seit mehr als einem halben Jahrhundert verbunden
DerStandard.at.story.festspielnadel

Salzburg
Philharmonische Schlusskonzerte in Salzburg: Drei mal Hoch auf die Pauke!
Die „Wiener“ und die „Berliner“ unter Thielemann und Petrenko überzeugen mit großer Symphonik
DerStandard.at.story.philharmonische.schlusskonzerte

Diese jungen Musiker werden auch mit dem heikelsten Bartók fertig (Bezahlartikel)
Braucht keine Vergleiche zu scheuen: das Gustav Mahler Jugendorchester unter Philippe Jordan mit Bartók und Bruckner bei den Salzburger Festspielen.
DiePresse.com.bartok

Christian Thielemann und Augustin Hadelich: Brahms mit Grandezza (Bezahlartikel)
Die Wiener Philharmoniker triumphierten: Glanzvolles Finale des Brahms-Zyklus bei den Salzburger Festspielen
Kurier.at.brahms.mit.grandezza

Mit dem Kantenschleifer
Berliner Philharmoniker,oniker / Petrenko. Hat es je solche Charakterköpfe gegeben? Die Enigma-Variationen sind klingende Porträts von Freunden und Zeitgenossen des Komponisten Edward Elgar. W.M.B. von der vierten Variation soll mit Vorliebe Gästen wie Dienstboten seine schroffen Befehle zugebellt haben.
DrehpunktKultur.at

Wien
1958–2026. Kammersänger Josef Luftensteiner ist tot
Nach langer, schwerer Krankheit ist Kammersänger Josef Luftensteiner (68) am Montag in Wien verstorben. Er war Vorsitzender des Betriebsrats der Volksoper und Mitglied des Aufsichtsrats der Bundestheater-Holding und der Volksoper.
https://wien.orf.at/stories/3368298/

 

Die Bayreuther Festspiele enden morgen mit RIENZI

Mittwoch, 26. August 2026, 16:00 Uhr
Rienzi

Beginn I.+ II. Akt: 16.00 Uhr Beginn III. Akt: 18.55 Uhr Beginn IV. + V. Akt: 20.45 Uhr Ende: ca. 21.45 Uhr

Wir haben – so glaube ich – ausführlich berichtet!

Buchbesprechung: Michael Lemster 
DIE WAGNERS
Eine Familie zwischen Musik und Macht.
424 Seiten, Benevento Verlag, 2026

 

Weder Hass noch Liebe

Alle Sommer wieder sind sie in aller Mund. Noch bevor das Festspielhaus auf dem Grünen Hügel seine Tore öffnet, findet die Presse irgendeinen Themenvorwand, um über die Familie Wagner zu berichten. Sie sind, ebenso wie Bayreuth, ein verlässlicher Dauerbrenner.

Die Wagners – eine weit verzweigte Familie, wie der Stammbaum in dem Buch von Michael Lemster zeigt, der schon die Mozarts, die Sträusse und die Grimms behandelt hat. Wie ausgiebig die Wagners ausfallen, zeigt ein Umfang von 424 Seiten.

Der Autor hatte es schon leichter. Weder Mozart noch Strauss noch die Brüder Grimm sind Persönlichkeiten, bei denen gewissen Zeitgenossen der Schaum vor dem  Mund hochkommt – bei Wagner unweigerlich. Kann man ihn ohne Ideologie betrachten? Sine ira et studio? Dass weder Hass noch Liebe das Urteil trübe? Man kann es zumindest versuchen. Dabei ist der Autor kein Musik- und kein Theaterwissenschaftler, sondern ein Historiker, der sich an der Zeit des Geschehens orientiert. Und Menschen zeichnet.

Das Titelbild des Buches zeigt Richard Wagner in großartiger Pose in der Mitte an einem Schreibtisch stehend, rechts von ihm sein Schwiegervater Franz Liszt, dem er die Hand reicht, möglicherweise um die Noten entgegen zu nehmen, die dieser im Schoß hält. Links von Wagner sitzt gespannt-aufmerksam seine Gattin Cosima.

Sie hat in ihre Beziehung zwei Töchter aus der Ehe mit Hans von Bülow mitgebracht, die zwei Wagner-Töchter, die sie zur Welt brachte, figurierten – da Cosima noch nicht geschieden war – auch unter dem Namen „Bülow“. Offiziell hat sie dem zweiten Gatten den heiß ersehnten Sohn Siegfried geboren. Auf dem Familienbild auf der Rückseite des Schutzumschlags drängeln sich dann die Familienmitglieder. Wagner und Cosmia waren das Zentrum, um das sich die längste Zeit alles drehte…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

85 Prozent Auslastung, Standing Ovations und ein gefeiertes Dalila-Debüt: Die operklosterneuburg blickt auf einen triumphalen Sommer zurück.

Ioperklosterneuburg 2026 – Jubel für „Samson und Dalila“ 

Margarita Gritskova, Kristian Benedikt. Foto: Schark

85 Prozent Auslastung, Standing Ovations und ein gefeiertes Dalila-Debüt: Die operklosterneuburg blickt auf einen triumphalen Sommer zurück

Klosterneuburg, 24. August 2026 – Leidenschaft, große Stimmen, mitreißende Musik und ein Publikum, das sich von der ersten bis zur letzten Minute begeistern ließ: Die diesjährige Produktion der operklosterneuburg, Camille Saint-Saëns’ „Samson und Dalila“, ist zu einem herausragenden Publikumserfolg geworden. Rund 9.000 Besucherinnen und Besucher wollten das französische Meisterwerk im einzigartigen Kaiserhof des Stiftes Klosterneuburg erleben – das entspricht einer Auslastung von rund 85 Prozent.

Damit hat die operklosterneuburg eindrucksvoll bewiesen, dass das Publikum auch für weniger häufig gespielte Werke zu begeistern ist, wenn sie mit künstlerischer Qualität, Leidenschaft und Mut zum Besonderen präsentiert werden.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit ‚Samson und Dalila‘ zeigen konnten, dass unser Publikum auch bei weniger bekannten Stücken Feuer fängt. Wir haben bewiesen: Oper lebt! Und sie lebt vor allem auch dann, wenn man neue Wege geht und seinem Publikum etwas Besonderes zutraut“, zeigt sich Intendant Peter Edelmann über den hohen Zuspruch begeistert…

85 % Auslastung, das scheint eine faire Angabe zu sein. Bei allem, was über 95 % liegt, schrillen bei mir die Alarmglocken – weil ich Zeuge war, wie meine Steuerberaterin meine Bilanzen frisiert hat. Dabei war „Samson und Dalila durchaus ein Wagnis, denn diese Oper eignet sich nicht unbedingt für eine lange Serie. Es ist trotzdem geglückt (vor allem natürlich wegen Margarita Gritskova9), dafür herzliche Gratulation

Der nächste Sommer darf kommen: 2027 wartet mit Johann Strauss’ „Die Fledermaus“ ein ganz großer Klassiker des Musiktheaters auf das Publikum der operklosterneuburg. 

Tickets für „Die Fledermaus
Der Ticketverkauf startet am 2. Dezember. Tickets erhältlich unter:
Kulturamt der Stadtgemeinde Klosterneuburg, Leopoldstraße 21
Tel.: 02243 444 – 351
E-Mail: karten@operklosterneuburg.at
Online: www.operklosterneuburg.at
Weitere Informationen unter: www.operklosterneuburg.at

INNSBRUCK/ Haus der Musik, Kammerspiele – ATALANTA von G.F.Händel

Première am 21.August 2026 (Susanne Kosesnik-Wehrle)

 

Im April 1736 komponierte Händel aus Anlass der Hochzeit des Thronfolgers Frederik Louis von Hannover (dem Mitbegründer der „Opera of the Nobility“, welche Händels „Royal Academy of Music“ schwere wirtschaftliche Konkurrenz machte) mit Augusta von Sachsen – Gotha-Altenburg, Prinz und Prinzessin von Wales, in nur drei Wochen die Pastorale „Atalanta“. Dem folgten zwei Wochen Probenzeit, die Aufführung war offenbar ein Erfolg, auch wegen der fulminanten Ausstattung. „Atalanta“ brachte es im Sommer 1736 auf acht Aufführungen, denen im November 1736 auf Wunsch des Kronprinzen zwei weitere folgten. Danach verschwand das Werk für sechs Solisten (und Chor) in der Versenkung und wurde erst 1970 wieder aufgeführt. Nur wenige – ältere – Gesamtaufnahmen auf CD gibt es, die man zumeist nur ausschnittsweise auf Youtube findet. Lediglich die Auftrittsarie des Meleagro „Care selve“ ist für Arienplatten bzw. -CDs von großen Sopranen wie Battle, Fleming und Caballe aufgenommen worden.

Dass diese als “Pastorale“ kategorisierte Oper selten gespielt wird, dürfte an der für drei Akte sehr dürftigen Handlung liegen: König Meleagro, zwecks Erholung verkleidet als Hirte „Tirsi“ (Sopran, 1736 von einem höhensicheren 22jährigen Soprankastraten G. Conti, genannt Giziello, gesungen), sowie Prinzessin Atalanta, als Jägerin „Amarilli“ verkleidet (ebenfalls Sopran), sind im Wald Arkadiens unterwegs und ineinander verliebt, ohne zu wissen, wer der jeweils  andere tatsächlich ist. Sie treffen auf den Schäfer Aminta (Tenor) und dessen kratzbürstiger, weil über seinen Mitgiftwunsch gekränkten Verlobten Irene (Alt) sowie deren Vater Nicandro (Bariton). Zweieinhalb Akte lang kommen die Paare aus Schüchternheit, Unsicherheit, Eifersucht, Trotz und vermeintlichen Standesunterschieden nicht zueinander, dann löst sich alles in Wohlgefallen, und als verspäteter Deus ex machina – der nichts mehr zu retten hat – tritt Merkur auf, bevor mit einem (sehr) langen Jubelchor die Pastorale zu Ende geht. Aus der Geschichte geht subkutan hervor, dass Väter in Liebesdingen ihrer Töchter immer Recht haben, Atalantas Vater hat seine Tochter dem ihr unbekannten Meleagro versprochen, vor der Ehe mit dem Unbekannten hat sie sich eben in den Wald geflüchtet. Und Nicandro fordert bereits anfangs des 1. Akts seine Tochter Irene auf, ihren Verlobten nicht länger zu quälen, sondern seine Liebe anzunehmen…

Zum Bericht von Susanne Kosesnik-Wehrle

Hamburg nach Kühne-Ableben
Hamburgs neue Oper: Was wird jetzt aus Kühnes Mega-Projekt?
Klaus-Michael Kühne, Hamburger Milliardär, Unternehmer und HSV-Mäzen, ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Wie geht es nach seinem Tod mit dem Opern-Projekt weiter? Hamburgs neue Oper soll sich „wie eine elegante Seerose“ in die HafenCity einfügen: Im November 2025 präsentierte die Stadt die Gewinner des Architekturwettbewerbs für das durchaus umstrittene „Geschenk“ des Milliardärs Klaus-Michael Kühne. Wenn alles klappt, könnte der Bau im Jahr 2030 losgehen. Jetzt ist der 89-Jährige gestorben. Wie geht es weiter? Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher sprach von einem „weiteren Wahrzeichen“ für die Stadt. Gewagte Worte angesichts der vom Baakenhöft nicht weit entfernten Elbtower-Ruine, die 2018 auch einmal als „Wahrzeichen“ angekündigt worden war. Dort herrscht seit Jahren Stillstand nach der Insolvenz des ursprünglichen Bauherrn Signa. Und auch in den Rettungsversuch des Hamburger Bauunternehmers Dieter Becken ist Kühne involviert. Aber die Maßnahmen stocken.
mopo.de.hamburg.kuehne.tot

Hamburg
Klaus-Michael Kühne ist tot
Er war einer der mächtigsten Unternehmer Deutschlands: Der Logistikmilliardär Klaus-Michael Kühne ist in der Nacht zu Montag im Alter von 89 Jahren gestorben. Seine Spedition Kühne + Nagel baute er zu einem weltweit führenden Logistikdienstleister im Luft- und Seeverkehr aus.
Manager-Magazinde

Milliardäre vom Kaliber Kühnel haben ihr Vermögen so angelegt, dass selbst die Frau des Milliardärs auf das Firmenvermögen keinen Zugriff hat (keine Angst, um die Dame brauchen Sie sich nicht zu sorgen, aus dem Privatvermögen erbt sie natürlich. So hat auch der großen Kunstmäzen Kühne dafür gesorgt, dass sein Wille auch nach seinem Tod geschehe! Ob das Projekt „Hamburger neue Oper“ durchgeführt wird hängt davon ab, ob die Stadt das aufrechte Angebot annimmt. 

Oper Frankfurt: KS Anny Schlemm ist am 20. August 2026 im Alter von 97 Jahren in Graz gestorben.

Anny Schlemm. Foto: privat

In memoriam Anny Schlemm (1929–2026)

Die Oper Frankfurt trauert um ihr Ehrenmitglied, Kammersängerin Anny Schlemm, die die Geschichte des Hauses mehr als ein halbes Jahrhundert lang geprägt hat. Sie starb am 20. August im Alter von 97 Jahren in Graz.

Anny Schlemm konnte auf eine außergewöhnlich lange, nahezu sechzigjährige Bühnenkarriere zurückblicken. Dabei entwickelte sich ihre Stimme vom lyrischen und jugendlich-dramatischen Sopran- über das Mezzo- bis hin zum dramatischen Alt-Fach. Ihr Repertoire umspannte die gesamte Opernliteratur: Von ihren 135 Partien gestaltete sie 58 verschiedene Charaktere an der Oper Frankfurt.

Lesen Sie den Nachruf in den „Infos des Tages“

SITTOPERA/ SÜDAFRIKA
Liebe Leser des  “Online Merker”!

Photo: Sinesipho Funo, lyrischer Koloratursopran.

Suedafrika ist bekannt fuer Bodenschaetze, Safariparks , schoene Landschaften, der Tafelberg in Kapstadt und auch mehr und mehr fuer international erfolgreiche Opernsaenger. Aber wie schaut die lokale klassische Musikszene aus ? Was gibt es da ? Dieser Artikel will nur einen kurzen Ueberblick ueber Konzerte und Veranstaltungen seit Augustbeginn bis November  – ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit – geben. Am Schluss finden sie weiterfuehrende weblinks. Also- beim naechasten Suedafrikaurlaub nicht nur an  die “big five ‘Afrikas, safaris, Naturschoenheiten und Bademoeglichkeiten denken sondern auch an klassische Musikveranstaltungen. 
Anfragen beantworte ich gerne per mail : harald@sittopera.co.za
Weiterlesen unter https://onlinemerker.com/sittopera-suedafrika-vorschau-august-bis-november-2026/

Auf den Film der Woche gehe ich morgen ein, online ist der Bericht in der betreffenden Rubrik bereits

Ausstellungen/Kunst Wien: Im Reich der Tiere: Die Heidi Horten Collection zeigt sich animalisch
Federlose Zweibeiner auf der Suche nach Cat Content: Die Ausstellung Animalia entlarvt nackte Wahrheiten über die Beziehung von Mensch und Tier.
Kurier.at.heidihorten

Medien: Eurovision Song Contest: Niederlande wollen auch am ESC 2027 nicht teilnehmen
In diesem Jahr waren sie nicht dabei. Und auch für 2027 sagen die Niederlande ihre Teilnahme am ESC ab. Der Wettbewerb sei zu einer »Plattform für Spaltung« geworden. Nach ihrem Boykott in diesem Jahr im Streit um den Umgang mit Israel nehmen die Niederlande auch im kommenden Jahr nicht am Eurovision Song Contest (ESC) teil. Der Generaldirektor der öffentlich-rechtlichen Rundfunkgesellschaft Avrotros, Taco Zimmerman, begründete die Entscheidung damit, dass sich internationale Konflikte zunehmend auf den Wettbewerb auswirkten und seinen neutralen Charakter untergrüben. Der Eurovision Song Contest sei damit zu einer »Plattform für Spaltung« geworden. Die Niederlande sind Gründungsmitglied und fünfmaliger Gewinner des ESC. Im Mai boykottierten sie mit vier weiteren traditionellen Teilnehmerländern wie Spanien den in Wien ausgerichteten ESC.
DieZeit.de.feuilleton

Hochachtung vor den Niederländern – der Song-Contest ist tot , seit er sich zuerst „vergesellschaftspolitisieren“ und später total „verpolitisieren“ hat lassen„. So hat er keine Zukuft, der Bogen wurde überspannt!

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Diese Männer geben jetzt in Iran den Ton an: Die Islamische Republik geht in die Offensive – aus Angst um ihre Existenz: Mit den Neubesetzungen im Sicherheitsapparat setzt Teheran ein untrügliches Zeichen: Iran wird in der Region und im eigenen Land mit Kompromisslosigkeit und Härte reagieren.
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Fussball, Sprint, Tischtennis: Bei der Weltmeisterschaft für humanoide Roboter demonstriert China technologische Stärke: Die Wettkämpfe in Peking sind nicht nur ein Sportereignis. China will der Welt zeigen, wie Mensch und Roboter künftig Seite an Seite leben könnten.
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Die geraubten Kinder Grossbritanniens: Liz Harvie wurde als Säugling ihrer Mutter entrissen – bis heute sucht sie Frieden: Ein System aus Scham und staatlicher Kälte zwang Zehntausende ledige Mütter im Vereinigten Königreich, ihre Kinder zur Adoption freizugeben. Jahrzehnte später folgt die offizielle Entschuldigung – doch viele Wunden bleiben offen. Jetzt lesen
 Mehr als 250 Migranten campierten tagelang vor einem Pariser Bezirksrathaus. Nun ist das Lager geräumt worden: Auf der Suche nach der Antwort auf die Frage, warum in Paris immer wieder wilde Migrantenlager entstehen. Eine Reportage.
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Flüchtlingskrise in Ceuta: Ein Einblick in die angespannte Lage der Gestrandeten: Tausende Migranten harren in der spanischen Exklave in Afrika aus. Die Bewohner sind mit ihrer Kraft am Ende. Besuch in einer Stadt am Rande des Nervenzusammenbruchs.
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Putin beschwört vor den Wahlen Russlands Geschlossenheit im Krieg: Der russische Präsident hält im Wahlkampf für die Regierungspartei Einiges Russland an den ursprünglichen Zielen des Krieges in der Ukraine fest. Die wachsende Unzufriedenheit über dessen Folgen kann der Kreml jedoch nicht ignorieren.
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Perfider Doppelschlag in Kriwi Rih: Russland treibt in der Ukraine die Zahl ziviler Opfer gezielt in die Höhe: Der Trend, dass Russlands Luftangriffe auf die Ukraine eine immer grössere Zahl von Opfern fordern, setzt sich fort. Die grösste Gefahr stellen Raketenangriffe dar. Aber auch mit Drohnen kann Russland weiterhin grossen Schaden anrichten.
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Knapp achtzig Brandanschläge im Süden Thailands – Separatisten unter Verdacht: Am Wochenende gab es im Süden Thailands zahlreiche Sachbeschädigungen. Jene Provinzen waren immer wieder von Unruhen geprägt. Die muslimische Minderheit dort strebt nach Autonomie.
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 Die Jugend in Vietnam begehrt auf. Warum gerade jetzt?: Die Generation Z protestierte in vielen Ländern Südostasiens, aber in Vietnam blieb es auffällig ruhig. Bis zu diesem Sommer. Auslöser war die Zensur gegen einen beliebten Rapper – die Wut entlud sich am Kulturministerium.
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Eine Art Fabelwesen der deutschen Literatur: Christine Wunnicke gewinnt den Georg-Büchner-Preis
Ihre Figuren sind Forscher und Entdecker, mit denen man in die Vergangenheit schreitet und schliesslich in der heutigen Welt ankommt. Nun erhält Christine Wunnicke die höchste Auszeichnung des deutschsprachigen Literaturbetriebs – ziemlich überraschend, aber zu Recht.
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Wegen der Dürre erlaubt Bio Suisse konventionelles Tierfutter: Präsident Urs Brändli ruft zu einem nationalen Krisenstab auf. Leidet nun die Glaubwürdigkeit einer der strengsten Bio-Organisationen der Welt?
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Wie Studierende ADHS-Diagnosen vergaben: An der Basler Universitätsklinik haben Studierende ohne klinische Erfahrung jahrelang ADHS diagnostiziert – laut einem Experten kein Einzelfall. 
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Stromreserven kosten bis zu 4 Milliarden Franken: Economiesuisse unterstützt den milliardenteuren Neubau von Reservekraftwerken und stellt sich hinter Bundesrat Rösti. Doch im Bundeshaus bröckelt die Zustimmung für dessen teure Pläne.
Zum Bericht
Politberaterin KI? Bisher konnte man sich an der Haltung seiner Lieblingspartei orientieren. Doch auch das wird immer schwieriger, wie momentan die Europapolitik zeigt.
Zum Editorial des stellvertretenden Chefredaktors der «NZZ am Sonntag», Daniel Foppa.

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Fußball: Österreichs Meistermannschaft, der LASK, hat heute ein „Millionenspiel“ zu bestreiten – und denkbar schlechte Karten! Es geht um den Aufstieg in die Gruppenpase der Chamions-League und damit um viele Millionen. Leider hat der LASK das Hinspiel in Glasgow gegen Celtic Glasgow o:3 verloren, braucht daher heute im Rückspiel ein Wunder! Ob so ein großes Wunder überhaupt möglich ist, wenn man – wie Trainer Kühbauer – nie ein braver Kirchengänger war?

Wien
In Radarfalle getappt: Wiener Polizisten rasten mit beschlagnahmtem Auto
Ein 32-Jähriger bekam unangenehme Post: Beamte machten anscheinend eine Spritztour mit seinem Audi – und waren viel zu schnell unterwegs. Die Strafe bekam aber der Besitzer …
https://www.krone.at/4266824

Man stelle sich das einmal vor: Ein Verdächtiger wurde wegen eines Drogendelikts beamtshandelt  und verhaftet, sein Aoto zur Beweissicherung beschlagnahmt. Zwei Polizisten gerieten damit auf dem Weg zur Polizestelle in eine Radarkonktrolle und waren zu schnell unterwegs. Der Autobesitzer saß derweil in Handschellen im Arrestantenwagen, bekam aber nun den Strafbescheid wegen „Rasens“. Dass er dagegen berufen hat, ist klar.

So verrückte Geschichten schreibt das Leben – in Wien!

Haben Sie einen schönen Tag!

A.C.

 

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