Foto: ORF/Florian Kobler
Wiener Festwochen gestern offiziell eröffnet
Wien Wiener Festwochen mit Punk eröffnet
Eine Woche nach Beginn sind Freitagabend die Wiener Festwochen offiziell eröffnet worden. Erstmals am Heldenplatz, denn Song-Contest-Abbau und Festwochen-Aufbau am Rathausplatz ließen sich zeitlich nicht vereinbaren. Punk-Göttin Patti Smith zelebrierte die Show.
Ausgelassene Stimmung herrschte Freitagabend auf dem Heldenplatz, oder „Heldinnenplatz“, wie ihn Festwochen-Intendant Milo Rau in seiner Eröffnungsrede bezeichnete. Er hieß laut Veranstalter rund 120.000 Menschen zum „Gottesdienst der Kunst“, so das Motto der 75. Festwochenausgabe, willkommen. Er verwies auf den Veranstaltungsort, „wo einst Hitler sprach, aber auch die größte Demo gegen Rechts stattfand“, um dann mit Patti Smith wohl den eigentlichen Star des Abends anzukündigen.
Zunächst zogen noch Schmusechor und Festivalband zu einer eigens komponierten Ode „Oh Wien“ ein, dann griff Punk-Ikone Patti Smith zum Mikrofon. Nach Auftritten im kleinen Theater Akzent am Dienstag und in der Arena am Donnerstag machte die inzwischen 79-Jährige das Triple nun voll. Neben den immer noch mit beeindruckend kraftvoller Stimme intonierten Evergreens „People Have The Power“ und „Because The Night“ sang Smith auch „Peaceable Kingdom“, das sie 2003 für die Palästinenser geschrieben habe, wie sie sagte. Sie widme diesen Song „allen Kindern, die unter Krieg, Hunger, Armut und Gewalt leiden“.
https://wien.orf.at/stories/3355180/
Patti Smith, viele Götter und ein gerötetes Auge: Festwochen-Eröffnung auf dem Heldenplatz (Bezahlartikel)
Eine Woche nach Beginn feierten die Wiener Festwochen ihre wegen des Song Contests verschobene Eröffnung: gewohnt eklektizistisch, mit christlichen Zitaten und einem kroatischen Heiler. Ich bin eine Göttin, du bist eine Göttin, ihr seid alle Götter!“ Mit diesem, überraschenderweise nicht vorbildlich gegendertem, Ruf brachte die deutsche Popschlagersängerin Lara Hulo das quasi maximal-polytheistische Credo der verspäteten, auf dem Heldenplatz statt wie üblich auf dem Rathausplatz zelebrierte Festwochen-Eröffnung auf den Punkt. Das „du“ bezog sich auf ihre Mutter, der sie gleich ein Rührlied namens „Mama“ widmete, auf der Videowand mit bunten Madonnenbildern illustriert.
DiePresse.com.pattismith
Festwochen-Eröffnung: Bitte alle ernst bleiben, jetzt kommt der Esoteriker (Bezahlartikel)
Am Heldenplatz stand ein musikalisches Vielerlei auf dem Programm, das verspätet im Fernsehen zu sehen war.
Kurier.at.wiener.festwocheneroeffnung
Wien/ Museumsquartier
Susanne Kennedy geleitet bei den Wiener Festwochen „Parsifal“ ins digitale Paradies
Die Wagner-Inszenierung der deutschen Regisseurin ist ab 15. Juni im Wiener Museumsquartier zu sehen. Zum Anlass das Porträt einer spirituellen Maschinenkünstlerin. Es kann Menschen im Figurentheater Susanne Kennedys durchaus passieren, dass sie in all ihrer knallbunten Herrlichkeit wie Nachbildungen wirken, Doubles ihrer selbst. Man meint, sie wären verkümmert, als handelte es sich bei ihnen um Wiedergänger, die einem geringfügig defekten 3D-Drucker entschlüpft sind. Solche Wesen existieren hart an der Grenze zur Digitalität.
DerStandard.at.story.susanne.kennedy
Wien
Wiener Kulturpolitik: Das Spektakel der Selbstzerfleischung (Bezahlartikel)
Veronica Kaup-Hasler muss 45,7 Millionen Euro einsparen. Was droht, zeigte sich rund um die Neubestellung des Schauspielhauses
https://kurier.at/kultur/wiener-kulturpolitik-das-spektakel-der-selbstzerfleischung/403162212
Maria Kalesnikava ist Eröffnungsrednerin der Salzburger Festspiele
Die belarussische Musikerin und Bürgerrechtlerin verbrachte fünf Jahre in politischer Gefangenschaft. Der Festakt findet am 26. Juli statt. Die belarussische Bürgerrechtlerin Maria Kalesnikava wird die Festrede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2026 halten. Die 44-jährige Flötistin, Dirigentin und Kulturmanagerin saß wegen ihres Engagements gegen das Regime von Diktator Alexander Lukaschenko fünf Jahre lang in ihrer Heimat im Gefängnis. Kalesnikava ist Trägerin des renommierten Karlspreises, der an Personen vergeben wird, die sich um die europäische Einigung und den Frieden in Europa verdient gemacht haben.
Kurier.at.eroeffnungsrednerin
Salzburg: Die Reise nach Reims
Foto: Video
Zum Kurzvideo
Salzburg/ Pfingstfestspiele: Reise nach Reims – Barrie Kosky inszeniert Rossini in Salzburg
Audio von Jörn Florian Fuchs (5,19 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio
Salzburg
Kritik – „Il Viaggio A Reims“ in Salzburg: Rossini im Dauerrausch
Barrie Kosky eröffnet die Salzburger Pfingstfestspiele mit einer lauten und konsequent überdrehten Revue. Quietschbunte Uniformen und Reifröcke, himmelhohe Turmfrisuren und ein Haufen schräger Charaktere – und das alles versammelt in einer Hotellobby, in der es zugeht wie in einem Bienenstock. Pagen huschen durch die Gänge, Türen knallen im Takt der Musik, Gäste stolpern übereinander und irgendwo marschiert ein grellgelb uniformierter General durchs Bild. Barrie Kosky verwandelt Gioachino Rossinis „Il Viaggio A Reims“ im Haus für Mozart in eine grelle Dauerbespaßung zwischen Slapstick, Revue und Sängerfest.
BR-Klassik.de.aktuell.news
Pfingstfestspiele Salzburg: Bartoli in der Torte Ovationen
und Jubel für Barrie Koskys schrille, turbulente Inszenierung von Gioachino Rossinis Dreinstunden-Opera-Buffa „Il viaggio a Reims“ bei den Pfingstfestspielen Salzburg – mit einer süßen Einlage von Cecila Bartoli!
https://www.krone.at/4152440
Fliegende Überraschung: Damit wurde Cecilia Bartoli beim Applaus beworfen
War das eine Eröffnung der Pfingstfestspiele! Es gab stehende Ovationen und Blumenregen für Intendantin Cecilia Bartoli. Die heurige Saison wurde mit der Oper „Il viaggio a Reims“ eingeläutet. Bartoli hat ordentlich Grund zum Feiern: Sie zelebriert ihren 60. Geburtstag am Sonntag mit einer Gala.
https://www.krone.at/4152288
Kosky-diät mit Buttercreme
Kein Wunder, dass sie drei bis fünf Kilo abgenommen haben. So viel, wie sie alle herum hamplen müssen… Als „leicht und spritzig“ hat Regesseur Barrie Kosky seine Lesart der Oper Il viaggio a Reims angekündigt. Eine knallbunte – wenn auch aus feinsten Zutaten aufgetürmte – Kalorienbombe ist es geworden.
DrehpunktKultur.at.festspielstadt
Nachtkritik „Il viaggio a Reims“: Tür auf, Tür zu, bis es wehtut (Bezahlartikel)
Wie treibt man Rossinis Opera buffa die Fröhlichkeit aus? Barrie Kosky findet einen Weg. In seiner Inszenierung, die am Freitag bei den Salzburger Pfingstfestspielen Premiere gefeiert hat, verwandelt sich Rossinis „Il viaggio a Reims“ in einen abgründigen Fiebertraum.
SalzburgerNachrichten.ar.pfingstfestspiele
Wien: „Les Deux“ der Neuen Oper Wien: Nicht auf die Pianistin schießen!
Der Trupp vollzieht mit einem irrwitzigen Trio-Abend eine Zeitenwende. Was wurde eigentlich aus der Neuen Oper Wien? 2021 zogen dunkle Wolken über dem langgedienten Trupp von Walter Kobéra auf. Die Wiener Theaterjury riet wegen vermeintlicher Stagnation zum Förderstopp, das Rathaus übernahm das Verdikt in abgemilderter Form: Zwar sollte Kobéra, Jahrgang 1956, noch ein paar Premierenbrötchen backen dürfen. Mit seinem Pensionsantritt drohte freilich das Ende der Gruppe.
DerStandard.at,story.neue.oper
Wien/ Konzerthaus: Messiaens zeitlose Endzeit: Aimard und Freunde im Konzerthaus (Bezahlartikel)
Vier famose Solisten für Olivier Messiaens „Quatuor pour la fin du temps“ sowie Musik von Alban Berg, Maurice Ravel und Elliott Carter.
DiePresse.com.messiaen
HEUTE IM WIENER EHRBAR-SAAL: KS Vincent Schirrmacher singt Franz Lehár – Ehrbar Saal
KS. Vincent Schirrmacher. Foto: privat
24.05.2026 | 18:00 Uhr | Ehrbar Saal
„Dein ist mein ganzes Herz“
KS Vincent Schirrmacher singt seine Lieblingsarien von Franz Lehár
Vincent Schirrmacher Tenor
Jimmy Chiang Klavier
Veranstaltet von Elisabeth Vejdovszky. Tickets können im Vorverkauf auf eventjet.at (Link) sowie an der Abendkasse (ausschließlich Barzahlung!) um folgende Preise erworben werden: € 60,–/45,–/25,– (Kat. 1/2/3, Rollstuhlplatz: € 30,–).
ABENDKASSE
Berlin/ Staatsoper: Thielemann führt auch die zweite Berliner Schweigsame Frau zum Erfolg
Ein Jahr nach der Premiere begeistert die Staatsoper Unter den Linden mit Richard Strauss’ leider recht rarem Werk „Die schweigsame Frau“. Dieser köstliche und musikalisch exzellente Strauss-Abend stand den deutlich populäreren Werken um nichts nach. Bereits mit der Premierenserie von Strauss’ Die schweigsame Frau letzten Sommer – übrigens die Erstaufführung dieses Werks überhaupt an der Lindenoper – hatten Christian Thielemann und sein Gesangensemble für Furore gesorgt. In fast identischer Besetzung kehrte das Werk nun zurück und lieferte einen ähnlich stimmigen Strauss-Abend wie die Kassenknaller Rosenkavalier, Elektra, Salome. Diese köstliche Komödie verdient dringend einen Stammplatz auf den Spielplänen der Opernwelt!
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de
Wiesbaden
La Traviata in Wiesbaden: Auch Starsänger können eine sinnlose Regie nicht retten
Was an einem drittklassigen Haus mit eigenem Ensemble vielleicht als ausgefallenen intellektueller Regieeinfall durchgehen kann, verflacht total, wenn Gastsänger zu Festaufführungen antreten und sich mehr schlecht als recht in einer sinnlosen Inszenierung über die Bühne retten. So geschehen an diesem Abend in der Aufführung von Verdis LA TRAVIATA am Staatstheater in Wiesbaden. Der Abend wird durch die musikalische Leistung der Gastsänger Rachel Willis-Sørensen, Saimir Pirgu und Quinn Kelsey sowie des sehr gut disponiertem Orchester gerettet.
Von Jean Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de
München/Gärtnerplatztheater: Kritik – „La Traviata“ am Gärtnerplatztheater: Eine Ernüchterung
Sopranistin Jennifer O’Laughlin ist eindeutig der Star der neuen „Traviata“ am Münchner Gärtnerplatztheater. Viel Gutes gibt es ansonsten aber leider nicht zu berichten über diesen Abend.
BR-Klassik.de.aktuell
La Traviata in Mücnhen: Zwischen großer Leidenschaft und trostlosem Ende (Bezahlartikel)
Am Gärtnerplatztheater überzeugt „La Traviata“ musikalisch fast durchweg – auch wenn Regie und Bühne nicht immer mithalten können.
SueddeutscheZeitung.de.muenchen
Im stilistischen Vielerlei – Verdis „La Traviata“ an Münchens Staatstheater am Gärtnerplatz (Bezahlartikel)
Noch ist die Produktion im Musiktheater eine männliche Domäne. Zwar sind Künstlerinnen und weibliche Teams auf dem Vormarsch, doch über viele Dramaturginnen hinaus kann das aufgeschlossene Publikum nur wünschen, dass auf nahezu alle Werke ein anders grundierter Blick geworfen und dann auf der Bühne realisiert wird. Erfreulich also, wenn nach August Everding und Günter Krämer in der Staatsoper nun eine Regisseurin Verdis Klassiker interpretiert.
NeueMusikzeitung/nmz.de.kritik
Giuseppe Verdi: Un ballo in maschera • Opernhaus Zürich • Wiederaufnahme: 22.05.2026
Das geht (musikalisch) noch viel besser!
Die Inszenierung von Adele Thomas funktioniert weiter tadellos. Musikalisch, vor allem sängerisch, ist noch viel Luft nach oben.
„Un ballo in maschera“. Foto © Herwig Prammer
Für die szenische Seite kann auf die Premierenkritik zurückgegriffen werden: Adele Thomas (Inszenierung) siedelt ihre Konzeption des Ballo im Amerika der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, konkret in der von der Industrialisierung geprägten Zeit nach dem Bürgerkrieg, an. Der Abend beginnt mit einer Rückblende: Während der Ouvertüre wird das Auditorium Zeuge der Obduktion des ermordeten Riccardo. Entsprechend wechselt das Gesicht des auf dem Bühnenvorhang eingeblendeten Wahl-Flugblatts (Video: Tieni Burkhalter) zu einem Totenkopf und Renato wird in Sträflingskleidern hereingeführt. Die Beobachter in der hörsaalartigen Architektur erinnern an eine Mischung von Abraham Lincoln und den Gründervätern. Nach der Präparation zweier Kugeln und anderer Dinge, mit dem Ende des einleitenden Chors («Posa in pace»), tritt der Graf auf («S’avanza il Conte»): Riccardo erhebt sich vom Schragen und die Oper kann beginnen. Thomas inszeniert mit dem einen oder anderen Augenzwinkern eng am Libretto. Der auf der Drehbühne aufgebaute, karussellartige Pavillon (Ausstattung: Hannah Clark) ermöglicht rasche Auf- und Abtritte grösserer Massen, schnelle Szenenwechsel und gibt dem Stück einen ungekannten, bestens passenden Drive. Die Tatsache, dass der zweite Akte in der Ecke eines Zimmers spielt, lässt die Handlung besonders intensiv hervortreten und die Sänger nutzen den akustischen Vorteil (klangverstärkende Trichterwirkung) mit Leidenschaft aus. Emma Woods choreographiert den Chor, Statistenverein am Opernhaus Zürich und die Tänzerinnen und Tänzer (Sina Friedli, Jessica Falceri, Sara Peña, Sara Pennella, Evelyn Tritto, Cristian Alex Assis, Lukas Bisculm, Pietro Cono Genova, Daniele Romano, Roberto Tallarigo).
Zum Bericht von Jan Krobot
WIEN / Scala: 2:22 – EINE GEISTERGESCHICHTE von Danny Robins
Premiere: 16. Mai 2026,
besucht wurde die Vorstellung am 23. Mai 2026
So geht Geister-Grusel…
Am Ende landet man ja doch, wenn es nicht Goethe und Schiller sind, bei Shakespeare. In diesem Fall bei Hamlets Erkenntnis angesichts des Geistes von seinem Vater: „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als eure Schulweisheit sich träumen lässt.“ Könnte es also wirklich sein, dass die Toten unter den Lebenden herumwandern?
Was Genaues weiß man nicht, wird es nie wissen, also sind Spekulationen Tür und Tor geöffnet. In der Kunst, der Literatur, dem Film, dem Theater. Und der britische Autor Danny Robins hat ein sehr gutes Beispiel dafür geliefert. Angemerkt sei – auch wer die englischsprachige österreichische Erstaufführung vor gut einem Jahr im Englischen Theater gesehen hat und von der Schlußpointe umgeworfen, wird sich nicht langweilen, weil er schließlich die Lösung kennt. Denn erstens kann man jetzt den Hinweisen nachgehen, die der Autor für den Zuschauer versteckt hat, und außerdem ist die Aufführung im Theater Scala so exzellent, dass sie an sich schon sehenswert ist.
Ein Vier-Personen-Stück (wer am Ende noch kurz auftaucht, ist nicht der Rede wert), das sich ausschließlich um die besagte „Gibt es Geister?“-Frage dreht. Jenny und Sam haben ein altes Haus gekauft, alles rausgeworfen und neu gemacht – kann es sein, dass die alte Besitzerin seit vier Tagen deshalb pünktlich um 2.22 Uhr durch das Kinderzimmer des Babys von Jenny und Sam geistert? Oer wer sonst könnte es sein – falls es nicht überhaupt Einbildung ist?…
Film/ Cannes: Alle Cannes-Sieger: Goldene Palme für „Fjord“ von Regisseur Mungiu
Die Goldene Palme der Filmfestspiele Cannes geht heuer an den rumänischen Regisseur Cristian Mungiu für seinen Film „Fjord“. Der Film setzte sich gegen 21 andere Wettbewerbsfilme durch. Für Mungiu ist es bereits die zweite Goldene Palme. Keine Ehrungen gab es indes für den österreichischen Wettbewerbsbeitrag „Gentle Monster“ von Marie Kreutzer. Wir haben alle Preisträger und die Bilder des Abends für Sie.
https://www.krone.at/4153142
Nastassja Kinski und Wim Wenders
„Er hat mich nicht beschützt“. Nastassja Kinski spielt mit 13 Jahren halbnackt für eine Filmszene von Wim Wenders. Heute kämpft der Weltstar dafür, dass das nicht mehr zu sehen ist. Begegnung mit einer Frau, die nicht mehr das entblößte Mädchen des deutschen Autorenfilms sein will.
SueddeutscheZeitung.de
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Die Ukraine geht in die Offensive und nimmt dafür auch mehr Opfer in Russland in Kauf: Immer öfter treffen ukrainische Drohnenangriffe Infrastruktur, Rüstungsfabriken und auch zivile Objekte weit hinter der Front in Russland. Für Moskau ist das Terrorismus, für die Ukraine legitime Kriegsführung.
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Die Demokraten wollten eine ehrliche Bilanz zur Niederlage gegen Trump ziehen. Es kam anders heraus: Die Demokraten unter der Führung von Ken Martin erzeugen eine peinliche Kommunikationspanne. Vorwürfe der Pfuscherei werden laut. Mitten im Wahljahr bricht ein parteiinterner Streit aus.
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Diesmal ist es die Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard: In Trumps Kabinett kommt es zu einem neuen Rücktritt: Gabbard hat ihren baldigen Rückzug bekanntgegeben. Sie begründete diesen Schritt mit gesundheitlichen Problemen ihres Ehemanns. Präsident Trump kommt der Rückzug der ehemaligen Demokratin sicherlich gelegen.
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Verwirrung um amerikanische Präsenz: Trump schickt nun doch neue Truppen nach Polen: Der amerikanische Verteidigungsminister wollte 4000 Soldaten aus Polen abziehen. Doch Trump verspricht Warschau nun 5000 zusätzliche Soldaten. Er begründete dies mit seiner guten Beziehung zum polnischen Staatschef.
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Trump setzt bei Waffenlieferung an Taiwan auf strategische Verwirrung: Der US-Präsident macht fast täglich neue und häufig widersprüchliche Bemerkungen dazu, ob und wann er Taiwan weitere Waffen liefern will.
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Der Verlust von Menschenleben wiegt für die Ukrainer schwerer als der Verlust von Territorium: Die Ukraine zeigt sich entschlossen, doch es ist nicht so, dass sie die eigenen Toten so einfach wegsteckt. Der Verlust von Menschenleben wiegt schwerer als der Verlust von Territorium, schreibt der ukrainische Autor Sergei Gerasimow.
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«Die neue Barbarei» ist die alte – Viktor Jerofejew geht mit seiner schlichten Russland-Theorie in eine weitere Runde: Der russische Autor legt einen neuen, leider einmal mehr wenig überzeugenden Roman vor. Darin stellt er auch die wichtige Frage nach den Gründen für den russischen Überfall auf die Ukraine. Doch die Antworten bleiben plump und unergiebig.
Jetzt lesen «Sie tun so, als wollten sie uns helfen» – Schwarze Komiker wehren sich gegen linke Bevormundung
Satiriker mit Migrationshintergrund stehen unter Druck, sich politisch konform zu äussern, gerade bei Rassismusfragen. Einige halten dagegen – und nehmen dafür auch Nachteile in Kauf.
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Das Erbe des Diktators Julius Cäsar: Wie sich Octavian in Augustus verwandelte und die Römische Republik zur Alleinherrschaft wurde
Er kam aus dem Nichts und wurde der mächtigste Mann im Römischen Reich: Augustus eliminierte die bestehende Elite und schuf eine völlig neue Regierungsform, die Jahrhunderte überdauerte. Jetzt lesen
Rund um die Uhr auf Sendung – der CNN-Gründer Ted Turner revolutionierte das Nachrichtenfernsehen. Nun ist er 87-jährig gestorben: Der Pionier des 24-Stunden-News-Formats prägte über Jahrzehnte, wie die Welt Informationen konsumiert: unterhaltsam vermittelt und emotional verpackt. Der Ex-Mann von Jane Fonda engagierte sich für die Umwelt und gab mit Skandalen zu reden.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Österreich: Budget ist fix – Unis bekommen in etwa gleich viel wie bisher
Nach dem Wirbel um eine angebliche Milliarden-Kürzung in den Hochschulen steht fest: Die Unis bekommen 2027 und 2028 in etwa gleich viel Geld wie bisher. Allerdings fallen Goodies weg – und Inflationsausgleich gibt es ebenfalls nicht.
oe24.at.budget
Österreich: Steuerbetrug im Visier. Schwarze Kasse: Wie Fahnder nun gefinkelt vorgehen
Die Finanzpolizei rechnet im Betrugsfall des Jahres ab: 124 Gastro-Razzien, Millionen in bar und auf Kryptowallets: Krone+ zeigt, was Finanzminister Markus Marterbauer jetzt noch an Verschärfungen plant.
https://www.krone.at/4151440
Deutschland
Deutscher Pass offenbar begehrt . Einbürgerungen wohl auf neuem Rekord
In Deutschland zeichnet sich ein neuer Einbürgerungsrekord ab: Nach Recherchen der „Welt am Sonntag“ („WamS“) erhielten im vergangenen Jahr mehr als 309.000 Menschen den deutschen Pass. Damit würde die Zahl über dem bundesweiten Rekordwert von knapp 292.000 Einbürgerungen im Jahr 2024 liegen.
t-online.de.nachrichten.deutscher.pass.begehrt
Österreich: Ärger für Pendler und Stau-Frust: Asfinag sieht keine Alternativen
Jeden Morgen das gleiche Bild: Lange Staus vor dem Pfändertunnel, Ausweichverkehr zwischen Lochau und Bregenz. Viele Pendler aus dem Leiblachtal sind frustriert. Auf „Krone“-Anfrage erklärt die Asfinag, warum Tempolimits und Blockabfertigungen notwendig sind – und wann endlich Entlastung kommen soll.
https://www.krone.at/4149185#cxrecs_s
„Welche sexuellen Vorlieben müssen bedient werden?“: Achtklässler sollen „Puff für alle“ entwerfen
An einer Schule in Nordrhein-Westfalen sollten Achtklässler im Rahmen des Sexualkundeunterrichts einen „Puff für alle“ entwerfen. Die Schüler sollten dabei beachten, dass „alle möglichen Menschen gleichermaßen angesprochen werden“.
apollo.achtklassler
Zum Glück ist Nordrhein-Westfalen weit von den Schulen meiner Enkel entfernt! Anderseits ist Aufklärung durch die Eltern eine so unangenehme Sache, dass diese das Thema gar nicht so ungern der Schule überlassen!
Fußball: Bayern München Deutscher Pokalsieger. Harry Kane erzielte dabei einen lupenreinen Hattrick (drei Tore in unmittelbarer Folge innerhalb einer Halbzeit )
Zum Video – Spielzusammenfassung
Harry Kane war – was Fußball betrifft – einer der größten Irrtümer meines Lebens. Ich hätte den Bayern vom Kauf abgeraten und habe das an dieser Stelle auch getan. Offenbar verstehe ich nichts vom Fußball!
Haben Sie einen schönen Pfingstsonntag!
A.C.

